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Geld futsch/Paß falsch: Mißverständnisse!

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„Gesundheit und ein heit`rer Sinn führen leicht durch´s Leben hin“ behauptete einst der deutsche Dichter Theodor Fontane: diese Ansicht, aber vor allem diese Aussicht wird angesichts der weiteren aktuellen Flutung der alten Heimat mit kultur-, bildungs- und vor allem skrupelfreien prähistorischen Wesen stark infrage gestellt; statt zur gelben Weste greifen dennoch weiterhin die Betroffenen, die von dieser gewaltigen, vor allem gewaltbegleiteten linksrotgrünen Kulturrevolution betroffen sind, zu den Mainstreamnachrichten, deren Wert wohl weit unter dem Unfug liegt, den Kent Brockman verliest.. 🙂

Dennoch – dies alles soll uns auf der anderen Seite des Atlantiks nicht davon abhalten, Geburtstage -wie den eigenen- oder etwa den der Schauspielerin und „Mulholland Drive“-Darstellerin Laura Harring zu feiern: Danke nochmals für DIESE Party & die Geschenke!!!!

Beim Thema Fernsehen kommt der leicht zu arrangierende Schwenk in unser südamerikanisches Binnenland: die hier überaus beliebten Telenovelas, die jahrelang ungebremst aus der heimischen Bildröhre quellend die letzten verbliebenen Nerven der jeweiligen Zuschauer abtöten, sind nun endlich in die Wirklichkeit übergeschwappt: der Anfang des Jahres hachsoglücklich verheiratete Bürger Friedmann aus Villarrica verklagte vor wenigen Stunden seine 19jährige Ehefrau; angegeben und auch mit Breitenwirkung veröffentlicht wurde der Verlust -nicht der Ehefrau- , sondern das Fehlen von Klamotten, Schmuck und nicht zu vergessen diverser Einlagen, deren Wert mit 2.000 Millionen (!) Guaranies angegeben wurde. Und da sich bei besagten Telenovelas stets auch alles irgendwie nach Drehbuch von selbst erledigt, wurde nur Stunden später die Anzeige zurückgezogen und die Mottoshow „Alles nur ein Mißverständnis“ samt privater Versöhnung gefeiert.

Etwas mehr Wellen schlug der „Fall Ronaldinho“: selbiger reiste mittels unrichtigem paraguayischem Paß in unser Ländle ein. Die darauf entstehende Endlosschleife taugte genauso als Stoff für oben erwähnte Nachmittagsunterhaltung/-verblödung: der Fußballer und sein Bruder inclusive deren Geld befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß; mit Konsequenzen haben die zu rechnen -wer hätte das gedacht??- die beiden die Pässe besorgten – und tatsächlich: man scheut sich nicht, Ronaldinho noch für die wertvollen Hinweise zu danken, die zur Ergreifung blablabla….. 🙂
Die einheimischen Kommentare gehen spröder mit dem 39jährigen um: das Bild vom ersten Turnier in der berüchtigten paraguayischen Haftanstalt Tacumbú zeugt davon. Man stelle sich die Aufregung vor, wenn hierzulande Millionen koranlesender und-lebender OHNE Pässe einfach reinkämen: vermutlich/hoffentlich würde die einheimische Bevölkerung massive Wehrhaftigkeit zeigen. 🙂

Tag 375 auf der Werft der Soleil Royal: wie angekündigt wurde der Bau des 2ten Beibootes in Angriff genommen; diesmal war ein 2ter Anlauf der Beplankung erforderlich…kann passieren. 😦  Wie bei seinem großen Bruder wurden die inneren Spanten nur provisorisch befestigt, um wieder entnommen zu werden, sobald der Bottskörper entstanden ist. Der nun folgende Innenausbau des Bootes dürfte mit wenig Schwierigkeiten daherkommen… Geplant ist, diese Baugruppe wie schon erwähnt fertigzustellen – eben mit dem dazugehörigen Gestell, auf welchem beide Boote vertäut werden. Wenn diese Planung reibungslos funktioniert, dürfte ab der übernächsten Woche der Rumpf wieder „dran“ sein mit der weiteren Installierung der äußeren Barkhölzer….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

     

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Frauen Ende Februar

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„Heute nun sah ich mich endlich, endlich vor die Notwendigkeit des Beweises gestellt, nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner Selbst zu sein.“
Den sich nun in diesen Tagen jährenden Geburtstag des sächsischen Schriftstellers Karl May nutzend, erinnert sich der Schreiber dieser Zeilen gern an den damals fälligen -politisch begründeten- und an dieser Stelle schon mehrfach erwähnten Wendepunkt im eigenen Leben – der Entscheidung des Verlassens der Heimat drüben vor nun 15 Jahren: und besser als mit den Worten des Radebeuler Mayster´s läßt sich das nicht ausdrücken.. 🙂
Wer hätte gedacht, daß sich orientalische Machtkämpfe, vorher nur aus den mehrbändigen Reiseerzählungen bekannt, längst nun auch ohne Balkanreise vor deutschen Haustüren verfolgen lassen…

Der paraguayische März beginnt nun; in und außerhalb des Pool´s werden die Temperaturen etwas sinken, was aber beim landsmännischen Zuzug derzeit keinen spürbaren Abbruch erzeugt: zum 30ten Jahrestag von „man sollte ihnen keine Träne nachweinen“ wiederholen sich geschichtliche Facetten wie offen geführte Wahlmanipulationen und Diffamierung Andersdenkender; daraus resultierend wie einst wieder Massenflucht. 🙂

Schnell also den Sprung zu „unserem“ Binnenland in Südamerika: dort, genauer im Städtchen Villarrica wurde eine 67jährige Frau geehrt, die nach eigener Aussage seit dem 8ten Lebensjahre gearbeitet hat und trotzdem noch Zeit fand, sechzehn Söhnen das Leben zu schenken; behalten haben selbiges immerhin bis heute 13 davon. In einem kleinerem Zeremonium wurde also Mama Silvana vor wenigen Tagen auf dem in der Stadtmitte befindlichen Heldenplatz mit einer Ehrenurkunde, untermalt von den zackigen Klängen einer Militärkapelle, geehrt. Leider wurde von den Veranstaltern versäumt, die Bildungswege bzw Abschlüsse ihres Nachwuchses zu erwähnen…

Ende Februar heißt für Villarrica auch meist der Durchzug der karnevalistischen Jecken: jedes Jahr aufs neue wird ein neues Ablauf-bzw. Gestaltungsmodell auf den Prüfstand vor das zahlenmäßig schmelzende Publikum gestellt: auch in diesem Jahre berichteten vor Ort anwesende Beobachter nicht nur von der beim ersten Durchzug herrschenden Nachtkühle, sondern auch von spürbarer „Lahmheit“ vor reichlich verfügbaren Plätzen auf den zusammengestellten Tribünen: jahrelang herrschende Richtungslosigkeit der Veranstalter scheint nun Früchte zu tragen…. 😦  Die täglich erscheinende „Última Hora“ stellte dazu Bilder des karnevalistischen Treibens in Sao Paulo vor, die hier nicht fehlen sollen:

Aber selbstverständlich gibt es auch eine kleine Serie unseres trotz allem sehr farbenfrohen hiesigen Umzugs:

                             

Am 365ten Tag nun gibts von der Werft die Fertigstellung des ersten Beibootes zu melden: Grundgedanke bei der Anfertigung war, dem Vorschlag des Baukastens ein eigenes Projekt entgegenzusetzen, welches sich mehr auf historische Belege bezog: so wurden die gelieferten Querspanten nur in den Kiel gesteckt und nach dem Beplanken wieder entnommen und durch 9 eigene Spanten ersetzt. Darauf gründete sich danach die weitere Innenausstattung besagten Bootes: und siehe da… es kommt nahe an das historische französische Vorbild. 🙂 Bis zum Eintreffen der bestellten hölzernen Ergänzungslieferung schließt sich nun die Anfertigung des zweiten Bootes an; beide Rudergefährte ruhen später auf einem extra anzufertigendem Gestell, welches wohl in der Gesamtheit reichlich später den Weg an Bord finden wird…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Fieber, und dann kommt Lourdes Motta…

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„Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war.“
Dem Geburtstag des letzten Deutschen Kaisers, Seiner Majestät Wilhelm II. gedenkend, fällt bei eingangs erwähntem Ausspruch auf, daß Deutschland aktuell sehr wohl einig scheint: in der Eigenschaft als suppenküchennutzende Empfänger von Demütigungen und Benachteiligungen auf allen Ebenen ebenso wie als -meist willige, lethargische- Opfer geplanter Deindustrialisierungen und Energieabschaltungen; niemand scheint dem Ökomarxismus Einhalt gebieten zu wollen, während geistesgestörte Teenager fast täglich weitere Vorschläge/Anordnungen zur schnellstmöglichen Niederlegung samt Abtrennung der Stromzufuhr eines Industriestaates darlegen… 🙂
Verwundert fragt man sich in der Ferne, woher die tiefe Ruhe des deutschen Volkes rührt… Und wie lange der beschauliche Sonntagnachmittag bei leichter Musik und nicht zu starkem Kaffee noch andauert. 🙂

Mit besagter Ruhe -zumindest beim Thema Dengueerkrankung- ist es irgendwie in Paraguay (vorübergehend..) vorbei: beim alljährlich wiederkehrenden und zahlreiche Einwohner Paraguay´s befallenden Fieber ist es nun sogar der Polizei aufgefallen, daß deren Sammelstellen für beschlagnahmte Moped´s & Autos taaatsäächlich Brutstätten für die Denguemücken sein könnten – zunächst deshalb einige Bilder dieser erwähnten Sammelstellen:

Nun erlaubt die Justiz die Beseitigung dieser Fahrzeuge, um der Stechmücke die Arbeit zu erschweren; wie genau allerdings diese Plätze (..und wohin mit dem ganzen Kram..) beräumt werden sollen, darauf weiß die Justiz doch ..ähm….auch keine…ähm… 🙂

Viel bessere Nachrichten bekam das paraguayische Model Lourdes Motta; sie wird Anfang bis Mitte März in Ho Chi Minh Stadt gebraucht, um am dortigen Miss-Charm-Wettbewerb teilzunehmen: viel Glück, Mädel!

Auch in Villarrica wurden nun die jährlich neu zu bestimmende Karnevals-Königin und deren Prinzessinen gewählt: über Schiebung dabei zugunsten einer Dame von außerhalb wurde nichts bekannt, Maria Laura Barrios wird demzufolge an immerhin noch zwei -von einst vier- karnevalistischen Veranstaltungen am Ende des Monats ihre Stadt vertreten. 🙂 Hier einige Bilder der Wahlveranstaltungen mit allen Kandidatinnen:

     

Anm.d.Red: ganz nebenbei wurde auch ein Karnevalskönig gewählt…. 🙂

..in gut vier Wochen gräbt sich ein weiteres Lebensjahr in das 50er-Register des Schreibers dieser Zeilen; sonderbarerweise ist mir entfallen, ob ich die paraguayische Miss-Charm-Kandidatin schon mit einem Bild erwähnt habe; dies sei hier nachgeholt:

Tag 337 auf der Werft der Soleil Royal vom Hersteller Sergal/Mantua: die im letzten Beitrag erwähnten Galionsbögen haben nun ihre Gestaltung und Farbgebung hinter sich; die Anbringung beider Teile barg nicht sonderlich Schwierigkeiten. Nun gehts an die Einsetzung der unteren acht (..der erste, noch weiße ist pro forma schon da..) Galionsspanten; im Baukasten als unwichtig eingestuft – und weggelassen.  🙂
Der darüberliegende Galionsgräting dürfte etwas mehr Zeit für die Fertigung beanspruchen – wir berichten darüber wie gewohnt.. 🙂

Keinesfalls soll hier der 75te Jahrestag der Versenkung des deutschen Schiffes „Wilhelm Gustloff“ vergessen werden; die mehr als neuntausend Toten sind der sogenannten „Bundesregierung“ im Jahre 2020 kein Wort wert: Frau merggel, treten sie zurück: jeder anständige Staatenlenker hätte sich längst mit Suizid abgemeldet.

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Absichten und Durchführungen

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„Ich habe einen Plan!“.
Daß jedoch selbiger, meist zusätzlich als „todsicher“ deklariertes Ding mit unerschütterlicher Selbstverständlichkeit gründlich in die jeweils getragene Hose glitt, wird vielen TV-Junkies aus Kindertagen noch in Erinnerung sein; dies hinderte den nun vor 15 Jahren verblichenen Egon-Olsen-Darsteller Ove Sprogoe allerdings nicht, schnellstens den nächsten Coup aus dem vornehmgrauen Bowlerhut zu zaubern: wie einst auf den nächsten Film wartet aktuell in der alten Heimat dennoch ein Millionenpublikum schon auf das nächste, im wahrsten Sinne des Wortes Millionending;  stets sorgt aufs neue für Verwunderung, daß niemand den Berliner Laiendarstellern das Handwerk legt…

Einen etwas handfesteren Plan hatten mehrere Leute in den letzten Tagen im Asuncióner Raum: um einen verhafteten Drogendealer frei zu bekommen, wurde ein Anhörungstermin fingiert/benutzt, um an einer günstigen Strassenstelle auf der Rückfahrt eine waghalsige Aktion zu starten, die zwar Jorge „Samura“ den Weg zur Freiheit verschaffte, jedoch auch dem Polizeibeamten Felix Ferrari zur ewigen Ruhe verhalf; der überreichte Kranz des paraguayischen Präsidenten wirkt angesichts dieser Tat wie bittere Ironie…

 

Doch bevor auch in diesem Beitrag wieder die dunkleren Seiten der Gesellschaft beleuchtet und erwähnt werden – nun der Schwenk auf etwas unpolitisches und nichtkrmininelles: einer der meistgeliebten Werkzeugbaustoffgemischtwarenladen wird in der nächsten Zeit an einer anderen Stelle von Villarrica´s Eingangsstrasse neu eröffnen.
Bis unters Dach vollgestopft mit akribisch beschrifteten Schachteln & Kartons jeglichen (!) Format´s wird hoffentlich die neue Filiale nichts am unvergleichlichen Charme verlieren..!!
Deshalb an dieser Stelle schnell noch ein Blick in das Geschäft mit der unverwechselbaren Charakteristik..!!

   

Der Bericht vom 196ten Tag auf der Soleilwerft liegt nun vor; hier die Details: die Backbordseite/Unterschiff ist komplett beplankt; die nächsten Tage gehören der anderen Schiffsseite. Anschließend sollten die Reststücke der Planken am Heck unter den 4 Pforten Verwendung finden. Eine Woche vorm Septemberende werden die 18 Geschützrohre des Oberdecks sowie die runden, nun gekürzten Stückpforten wieder hier am Basteltisch eintreffen. 🙂
Der Import der helleren 6mm-Planken scheint sich hingegen noch etwas zu verzögern…Zeit also, die letzten 16 kleineren Lafetten herzustellen…

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Kreative Prozesse von kreativen Personen

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„Wer vor fünfzig Jahren lebte, hatte zwar auch Probleme, aber er wußte zugleich auch die richtige Antwort.“ 🙂
Dem 30ten Todestag des belgischen Schriftstellers Georges Simenon gedenkend, beginnt der heutige Eintrag selbstredend für einen bekennenden Maigretliebhaber mit einer -aktuell sicher als hate speech gescholtenen- Aussage des unvergesslichen Vielschreibers; daß sich die Weltsicht des radikalislamisierenden, als Wahlgewinner eingesetzten Zehdehuh-Flügels stetig weiter kompliziert, könnte teils auch daran begründet sein, daß auf Regierungsbeteiligung von Steineschmeissern die politische Parlamentsarbeit von Schulschwänzern folgen wird: vielleicht hilft ja diese Tatsache, die Jahresstufe zur 300tausend-Marke deutscher Auswanderer zu erreichen… 🙂

Die paraguayische Antwort auf eine zunehmende Eigentumsumverteilung im privaten Bereich, oft aber mitten im öffentlichen Leben des Strassenverkehrs findet sich in der Gründung einer schnellen Motorradeingreiftruppe – zumindest im Raume Villarrica´s: zehn Zweiräder stehen für über 20 Beamte bereit, um zumindest ab 5 Uhr morgens das Stadtgebiet zu sichern: eine halbe Million Guaranies pro Monat/Maschine soll/muß dabei für Sprit, private Abzweigungen und „Sonstiges“ reichen; man erkennt dennoch den guten Willen der Stadtpolizei… 🙂

 

Noch kreativer als bei der Tankgeldverzweigung lief nur das letztfreitagliche Festival im Zentrum „unserer“ Stadt ab: die Einwohner waren aufgerufen, die Ergebnisse des Broterwerb´s oder gar private Kreativität einem staunenden Publikum vorzuzeigen. Und wer hätte gedacht – den Abend sollten buntberockte Folkloretanzgruppen und verschiedene Band´s vorrangig gestalten… 🙂

              

Sich für etwas zu interessieren bzw. einer privaten Beschäftigung im Maße eines Hobby´s nachzugehen, kann schnell zur Sucht ausarten; bevor man(n) sich im Thema verfängt/verliert, gibt es viele Entscheidungsgabelungen zu betreten und hinter sich zu lassen: nachdem im östlich gelegenen Curuguaty in den letzten Augusttagen ein Bier ausliefernder LKW nach einem Unfall seine Ladung quasi der durstigen Bevölkerung präsentierte, fand sich der verletzte Fahrer auf sich allein gestellt im gepreßten Fahrerhaus wieder: der offiziellen Meldung zufolge verbucht die Brauerei nun immerhin 30tausend Büchsen Bier als Totalverlust: eben genannte Anwohner hatten sich kurzerhand entschieden, die Gegend als erstes von den unsortiert abgekippten Dosen zu bereinigen…

….und um diese Steilvorlage im Moment zu nutzen – hier der aktuelle Soleil-Bericht: nach nun einem halben Jahr maritimer Beschäftigung mit dem 350 Jahre alten französischen Kahn wurde in den letzten Tagen die Konstruktion der seitlich & achtern gelegenen Galerien abgeschlossen. Ein vorläufiger Anbau der hölzernen Teile läßt erahnen, daß dies passen könnte – abzüglich der beim Anbau zu erzielenden bogenförmigen Krümmung, die von der Fenstermaske achtern vorgegeben wird…
Der nächste Schritt besteht im zweiten Beplanken des unteren, dem Kiel zugewandten Bereiches, um mit dem aufsteigen dieser Hölzer besagte Galerien mit dem Schiff zu vereinigen: die 70 cm langen hellen durchgehenden Planken könnten mit viiiieel Glück im Oktober paraguayischen Boden erreichen… 🙂
Doch zunächst gehts an den Kiel und die optische, als endgültig anzusehende Gestaltung des Bugbereiches… Grundsätzlich zeichnet sich ab, daß der Rumpf noch etwa ein Jahr Bauzeit benötigen wird, bevor der erste Mast aus dem Deck wachsen darf… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Quer durch die Julikälte

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„50 Kilometer pro Stunde sind genug“ gilt als sprachliche Hinterlassenschaft des deutschen Erfinders Carl Benz; das technische Erbe des bei Karlsruhe geborenen Meistertechnikers gerät seit längerem, besonders aber aktuell mittels extra geschaffener Klimawechsellüge in den Zustand der Extremverteuerung bzw. der Abschaffung durch eine Grünpestpartei; eingangs erwähntes, mobile Geschwindigkeit betreffendes Zitat gelangt so wohl noch zu unseren Lebzeiten zu mehr als trauriger Berühmtheit: anläßlich des 133ten Jahrestages der ersten Fahrt eines deutschen Motorwagens sei das Fahrzeug hier nochmals gezeigt…

Nicht ganz so alt wie Benz` Motorwagen, aber dennoch hochbetagt feierte in diesen, nun kalten Tagen in unsrem Villarrica Señora Petrona Arévalos im Barrio Tuyuti ihren 110ten (!) Geburtstag – zum Vergleich einige Ereignisse des Jahres 1909: Karl May veröffentlicht „Winnetou IV“, in Belfast findet die Kiellegung der „Titanic“ statt und der Eindecker des deutschen Fliegers Hans Grade gewann mit diesem Aussehen den damaligen „Lanzpreis der Lüfte“.. 🙂


Seither ist die Welt noch verrrückter geworden – gratulieren wir nachträglich noch der Frau aus einer „anderen“ Welt..!!

Doch genug von diesen historischen Dingen und her mit den jüngeren Dingern: 🙂 vor wenigen Tagen erschien Jazmín Narvaez, die Abgeordnete der Colorado-Partei bei einer Unterhaussitzung im schwarzen Lackkleid: die dazu folgenden Kommentarleisten der einheimischen Gazetten zeigen nicht unbedingt einhellig Verständnis dafür; um fachgerecht quasi per Staatsauftrag in privatem Sinn & Nutzen Gelder versickern zu lassen, sollte man schon etwas sorgfältiger bei der Kleiderwahl sein… Man ahnt, daß nach den vielen Zurechtweisungen nur noch ihr Ehemann/das engere Umfeld Frau Narvaez in dieser Aufmachung sehen werden… 😦

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – doch nicht ohne Werftbericht: nach genau vier Monaten Arbeit an der Soleil siehts nun so aus: wie schon im letzten Beitrag per Bild gezeigt, wurde das Oberdeck fest eingesetzt: kurz darauf wuchs aus dem Deck die erste seitliche Bordwand. Selbige setzt sich aus Einzelteilen zusammen, die sich um die metallischen Stückpforten gruppieren. Die Pforten selbst sind derzeit noch abnehmbar, da deren farbliche Gestaltung noch aussteht. Die gegenüberliegende Bordwand dürfte in den nächsten Tagen entstehen; die folgende Erhöhung des Rumpfes achtern und Richtung Bug ist ein sehr komplexes Thema und wird einige Zeit in Anspruch nehmen..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Schneller Einsturz- langsamer Aufbau

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„…bequemes Reisen. Arbeit ohne Grenzen. Und das Schönste und Wichtigste: einen Kontinent des Friedens.“
Diese Worte, die sprachlos machen, stammen aus dem Jahre 2005 und vom Sozialdemokraten Thierse, der vor nun zwei Jahrzehnten den Hausschlüssel zum damals neueröffneten, heutigen Hauptsitz der Migrationsmafia am Berliner Königsplatz entgegennahm; in diesem Interview wurde die jährliche Pro-Kopf-Steuer von 90 Kunsttalern fürs „Friedensprojekt“ Ekelrohpah erwähnt und vor allem verteidigt: der eingangs erwähnte Gegenwert wird -wie vermutet/von Anfang an geplant- in Phrasen bereitgestellt. 🙂 🙂 🙂
Allah möge sie heftig vernichten, wenn sie lügen. 🙂

Doch während im Rücken der gebannt aufs Display starrenden deutschen Mehrheit abendländische Vorstellungen, Werte und Gebäude lichterloh brennen, wurden auch im paraguayischen Villarrica Gebäude in Mitleidenschaft gezogen: am nagelneuen Justizpalast-Anbau lösten sich Deko-Bauteile, während nahe des inneren Stadtzentrums die Reste eines beseitigten alten Kolonialhauses bei der Anlegung einer nahegelegenen Fundamentgrube einstürzten: hätte so keiner geahnt… 🙂

 

Schon seit mehreren Monaten war der beabsichtigte Abbruch eines des ältesten, einst im italienischen Stil errichteten Hauses von Villarrica durch die Errichtung eines Bauzaunes angekündigt worden – die „sozialen Kritzelnetze“ schliefen. Erst, als sich der Abbruchstaub zu verziehen begann, ging der obligatorische Sturm der -dann unwichtig gewordenen- Entrüstung durch die hiesige virtuelle Petitionsplattform – und hat sich in kürzester Zeit naturgemäß wieder mit „Futsch ist Futsch“ beruhigt & anderen Dingen zugewandt…
Doch Allah sandte den sündigen Universalbeschäftigten einen Einsturz in die Baugrube: entweder zu nah / zu tief gebuddelt oder die perfekte Mischung von beidem, und schon kippten die stehengelassenen Mauerreste auf die werkelnden Gewerkschaftsmitarbeiter: durch Nachbarn schon Stunden vorher gegebene Hinweise auf Geräusche in den Mauerresten wurden leider ignoriert…
Wünschen wir den Verletzten baldige Genesung und eine durch-Schaden-klug-Wandlung… 🙂

In diesen arbeitsaufwändigen Zeiten auch diesmal wieder kürzer; der Bericht von der Modellwerft sei aber in dieser Woche nicht vergessen: die Lafetten des unteren Batteriedecks warten nur noch auf die Farbgebung; die Lafetten vom darüberliegenden Deck sind hergestellt, aber noch in Bearbeitung: wie bei den 28 Vorgängern unten nun noch die Halterungen für die Bordwand innen herstellen.
Zum Ende der nächsten Woche dürften die ersten Lafetten den zukünftigen Platz einnehmen – getakelt/angelehnt ans Original. Eine vorläufige Stellprobe zeigt den späteren Sitz – später natürlich mit bronzefarbenen Rohren.

 

Damit wünschen wir allen ein schönes Osterfest, gratulieren Fliegeras Erich Hartmann (352) -leider posthum- zum 97ten und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Musik & Marine

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„Musik ist angenehm zu hören/Doch ewig braucht sie nicht zu währen.“ 🙂

Vermutlich dient diese Aussage des deutschen Zeichners Wilhelm Busch einigen Lesern als Hinweis darauf, daß sich diesmal im ersten Absatz keine politischen Seitenhiebe auf die eher unpolitisch wirkende Berliner Pflegefamilie für islamische Terroristen verbergen; Details zu den mehr als 365 bluttriefenden jährlichen Einzelfällen entnehme man jeweils den „Vermischtes“ -Rubriken der regionalen Stadtanzeiger: doch kurz nach der Limburger „Friday´s for Prayer“-Massenkonvertierung  keine weiteren Widersetzlichkeiten…. 🙂

Und wirklich – das Hauptthema dreht sich diesmal um musikalische Darbietungen in unserm meerlosen Agrarländle – sieht man von den aktuellen nördlichen Überflutungen auf Regengrundlage ab: den Anfang bildete vor drei Wochen der Videodreh eines saitenzupfenden Duo´s in unserm Hause.
Am Vorabend um 22.30 Uhr mittels persönlicher Vorsprache angekündigt, stellten sich beide Künstler tatsächlich um 9 Uhr morgens ein, stimmten die Klampfe und nach mehreren Versuchen zeigte sich die Zwomanngruppe mit ihrer Leistung zufrieden.
Keinesfalls soll der Mitschnitt verborgen bleiben – hier also das offizielle Filmchen des Liedes, ergänzt durch einige unauthorisierte Makin-of-Picktschers: 🙂

Und wer hätte gedacht, daß auch dieses personell spartanisch besetzte Unternehmen schon über Groupies verfügt, die ihren Idolen um jeden Preis folgen und stets für einen schönen Auftrittsabschluß sorgen… 🙂
Die Entscheidung, wer von den schmachtenden Mädels `reingelassen wird, behält sich der Bandleader aber strikt vor, wurde uns versichert… 🙂

 

Das zweite notenlastige Event vom vergangenen Sonntag bewegte sich allerdings mehr im ernsteren Bereich, wenngleich der Spaß an der Sache bei den Betreibern gleichgroß einzustufen war: um 20 Uhr fand sich an diesem Wochentag im Nebensaal der Cooperativa Coopeduc eine zahlenmäßig leider eher reduzierte Fangemeinde ein – tragen´s wir dem um diese Zeit strömenden Regen nach…
Einer der beiden Villarricaner Chöre bot hier einen bunten Liederabend; historische Stücke wurden dabei in gewohnter Weise sehr gut vorgetragen: unter Zuhilfenahme einer kleinen silbernen Taschenstimmgabel gelang dem studierten Dirigenten jeder Liedansatz perfekt. Nahezu nach jedem Stück vergrößerte sich die Mitgliederzahl der Sänger*Inn*en und Sänger**s durch im Vorraum wartende stimmliche Reserven; schnell war abzusehen, daß sich ab einem gewissen Zeitpunkt das Verhältnis Chor/Zuschauer dramatisch verschieben würde….


Trotzdem gehört der Besuch jedes dieses durch keinerlei vorherige Werbung propagierten Liederabends einfach dazu – schon wegen des letzten, als Mantel & Hut-greif-Lied fungierenden Stückes, untermalt von der Saaldurchquerung des weiterhin singenden und musizierenden Chores, der dann vom verdienten Applaus eingefangen wird…!!

Weder nach Noten noch übermäßig stark angelehnt an die eher vereinfacht gehaltenen Pläne werden die Arbeiten auf der Werft der Soleil Royal fortgesetzt: alle 56 Rahmen der (unteren und oberen/ 1. und 2. Deck) Stückpforten sind zusammengesetzt – die Hälfte davon mit Schrägung aufgrund der Bordwandkrümmung.


Damit sollte in den nächsten Tagen die obere Planke der Pforten vom unteren Batteriedeck angesetzt werden können: für mehr Verwirrung dürfte die Ankündigung sorgen, daß daraufhin die untere Planke vom oberen Batteriedeck folgen wird. 🙂 Zur Erklärung vielleicht ein Bild aus einem Kultblog zu diesem französischen Segler… 🙂

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Militär & Marine

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„Kinder haben Supermann-Schlafanzüge. Supermann hat einen Chuck-Norris-Schlafanzug.“
…vielleicht sollte man zum 79ten Geburtstag des mehrfachen Karateweltmeisters der Wahrheit gemäß noch hinzufügen: außer in der vorislamischen Staatsform auf ehemals deutschem Gebiet – da ist alles anders: da tragen demnächst ALLE Kinder Röckchen & Nagellack… 🙂

Schlechte, für die meisten -aus naheliegenden Gründen- aber akzeptable Nachrichten also für Karl-May-Fans: Winnetou wird in der fundamentalistischen Grünen Staatsideologie keinen Platz mehr haben…

Zu Chuck Norris „passende“ Ereignisse bestimmen derzeit die hiesigen Nachrichten unseres Binnenlandes: landlose Einwohner, unter der Bezeichnung „Campesinos“ Zusammengefasste bewegen sich seit langen Zeiten quer durch unser Ländle und lassen sich spontan auf privaten oder so wie im jüngsten Fall auf staatlichen Grundstücken oder in Stadtparks nieder; der letztere Fall bewegt derzeit die Gemüter der Bewohner Villarrica´s…

Im hauptstadtnahen Luque nun wurde am vergangenen Mittwoch das von diesen Campesinos besetzte Grundstück geräumt; selbiges Gelände gehört der paraguayischen staatlichen Copaco-/Telefongesellschaft.
Klar, daß die Kommunikationsfirma weder Polizeitruppen noch Reiterei besitzt – also wurde die Räumung von den dazu zuständigen Behörden vorgenommen. Glaubt man der hiesigen TV-Flimmerei, wurde die Polizei mit Brandflaschen empfangen; daraufhin wurden Löschfahrzeuge geordert und Räumdivisionen mit Knüppel und Schutzschild ins umkämpfte Gebiet geschickt. Das ganze Programm….

 
Zur Unterstützung setzte der Divisionschef Reiterverbände ein, deren Aufgabe in der Absicherung eroberten Gebietes bestand. Amtliche Stellen gaben als Zahl 700 als anwesende Campesinofamilien aus, denen etwa 40 Mitglieder aufgrund Verhaftung „entnommen“ wurden. Wohin sich diese landlosen Leute nun wenden werden, steht auf einem anderen Blatt; die nahezu durchgehend ablehnende Meinung der paraguayischen Bevölkerung diesen Leuten gegenüber dürfte einen festen Wohnsitz fast unerreichbar machen; Tatsache dürfte sein, daß regierungsbeschäftigte Senatoren zwar Zeit aber weder Lust zum nachdenken noch Ahnung haben, wie sich dieses Problem lösen ließe; das Weiterschickungsrezept funktionierte in der Vergangenheit bestens: da Paraguay ja als Binnenland bekannt ist, dürfte auch für die terroristische Sea-Watch-Vereinigung glücklicherweise kein Anliegeplatz existieren…

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – dennoch wird auf aktuelle Bilder vom Soleil Royal-Projekt nicht verzichtet: zum ersten März startete dieses etwas größere „Ding“- seit genau 2 Jahren wartet dieser Baukasten auf den Startschuß. Bisher wurde das Spantengerüst noch ohne Kleber zusammengesteckt; die immerhin 2einhalbseitige (!!!) Bauanleitung für den Rumpf wird also nicht uuuunbedingt viel nützen.


Also startet man mit der Anfertigung der sich hinter den Geschützpforten verbergenden Trempelrahmen: unteres Batteriedeck = 28 Stück. Und schon stellt man fest, daß besagter kostenintensiver Baukasten für die unteren Geschütze KEIN Deck vorsieht; das muß also aus privater Hand hinzufinanziert und vor allem maßstabsgerecht installiert werden…


Die nächste Überraschung wartet auf dem Fuße: das probehalber eingezogene zweite Batteriedeck befindet sich im Blickfeld der oberen Trempelrahmen/Geschützpforten: also selbiges Deck durchtrennen und die einzelnen Segmente dann außerhalb der Sicht einsetzen.

Dies also wird den Beginn der Beplankung hinausschieben; aktuell wurden die Positionen der Stückpforten beider (später weitgehend unsichtbarer) Decks vom Plan auf das Spantengerüst übertragen, um die Position der Pforten lokalisieren zu können. „Herauskommen“ soll nach einer Reihe von Jahren übrigens dies hier: 🙂

Dabei handelt es sich um ein französisches Mehrdeckerschiff von 1669; da kein historisch korrektes Bild überliefert ist, nimmt dies Modell einen großen Platz in diversen Foren ein. Oft endet der Bau nach dem Anfangsstadium… – soweit lassen wir´s nicht kommen.. 🙂

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Carnaval Villarrica 2019

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…so, und hier nun die Bilder vom ersten Karnevaldurchzug:

Haalt…sooo einfach gehts nun doch nicht im 40ten Jahre nach der iranischen, glücklich vollzogenen Revolution, die seitdem endlich flächendeckend virtuos ablaufende Steinigungen und allgemeingebräuchliche Hinrichtungen in der friedliebenden Staatsform Islam möglich macht; andererseits „jagen“ sich schon am Jahresanfang `19 die Termine: und so wollen wir Frank-Walter´s Beuteland-Mitbürgern, denen derzeit mittels angewandter neusozialistischer Berliner Nudgingpraxis das olle verstaubte Grundgesetz („veraltet und unzulänglich..“) zugunsten und vor allem mithilfe der brillantesten Imame des modernen Teheraner Staatssystems gründlichst überarbeitet wird – diesen Leuten also wollen wir die hiesigen Karnevalphoto´s aus Villarrica nicht vorenthalten. 🙂

Deshalb vor einer Auswahl der Bilder schnell noch eine kleinere Zusammenfassung: seit mehreren Jahren schien eine Mehrzahl der Besucher vom Jeckenzoch Villarrica´s selbigem Event eine gewisse Mattigkeit zu attestieren; beginnend bei der vor einigen Jahren unternommenen Ortsänderung der Laufstrecke nahm das einnahmenverringernde Verhängnis seinen Lauf über eine weitere Verkürzung der Strecke und gipfelte im letzten Jahre nach Streitigkeiten um die gewählte/eingesetzte Erste Prinzessin mitsamt Boykott der Besucher: Villarricaner können schöööön konsequent sein. 🙂 🙂 🙂
So schielte wohl schon eine Menge Leute am letzten Umzugstag 2018 auf die diesjährige Veranstaltung: Villarricaner können doch schöööön (bauern-)schlau sein: die als Wer-war-das??-Leak präsentierte Ankündigung, daß sich nun wieder wie gewohnt vor der Municipalidad alles abspielen wird, hat vermutlich doch einige Besucher anlocken können: natürlich erwies sich die Versprechung mit dem Ortswechsel als leer – auch 2019 zog der bunte Reigen außen `rum… 🙂

Aufgrund des eigenen Eindruckes von Kartennummerinhaber 1791 läßt sich sagen, daß viiieelleicht die Talsohle Villarricas in Punkto 5te Jahreszeit durchschritten wurde: pünktlich ab Samstag 23 Uhr erwarteten weitaus mehr Zuschauer als im Vorjahr, daß ES losgeht; selbst der Verlust der bis 2017 obligatorischen (sicherlich teuer erkauften..) Tanzdarbietungen der Brahmabier-Mädelbeine wurde nicht extra abgestraft; überlaut eingespielte Musik wurde einfach und unbürokratisch als Ersatz geboten. Dennoch – zwischen den gestalteten Wagen wirkten die „Leerstellen“ sehr klein bzw. der Ablauf kam sehr gestrafft daher; ein generell über allem stehendes Motto war wiederum nicht (…nicht schlimm!) zu erkennen; mal wurde Freddy´s „Queen“ gehuldigt, mal einer imaginären karibischen Pirateninsel samt Schiff mit drei Kanonen und plötzlich wurde unvermittelt wiederum die Illusion erweckt, das spartanische Leben unter einem Strohdach-befindlich unter einer Brücke, auf welcher sich drei langbeinige Damen langweilen, die mittels weniger Treppenstufen erreichbar wären – sei besonders erstrebenswert: Spaß an der bunten, diesmal schnell wechselnden Bilderfolge hatten in jedem Fall auch die eingesetzten Pyrotechniker und Knallkörperstarter: …aber wie kommen die an Polenböller `ran..??! 🙂

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß der erste Durchlauf (…von leider nur 2en..) wirklich und endlich wieder mal geklappt hat und auch „ankam“; 20 nach 2 in der Früh war dann der ganze Spuk der buntleichtgekleideten Mädels schon wieder vorbei: na also, es geht doch, Villarrica!!!!

Und wenn terminlich deutlich vorm nächsten Umzug verschiedene Dinge noch behoben werden, die dennoch vielen Leuten hier im Magen liegen, kommen auch wieder mehr zahlende Besucher zu den leichtgekleideten Teilnehmer*Inninn**en.

            

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

„Große Mädchen brauchen Diamanten.“
Natürlich wurde der Geburtstag der großen Liz Taylor nicht vergessen!! 🙂

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de