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Altes Blech & junge Frauen

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„Politiker ist wohl der einzige Beruf, für den man keinerlei Ausbildung als notwendig erachtet.“
In diesem Moment bin ich mir keinesfalls sicher, dies Zitat nicht schon vor einer Reihe von Jahren „gebracht“ zu haben: angesichts der operettenhaften Politikdarsteller in der alten Heimat, deren Wissensdefizite nur von ihrer hochkriminellen Energie übertroffen wird, dürfte jedoch eine Wiederholung dieser obenstehenden Aussage nicht schaden – zumal man mit Robert Louis Stevenson, dem genialen Schöpfer von Werken wie der „Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nie falsch liegt.
Doch verlassen wir schnell die aktuelle leidige Politik und widmen wir uns deshalb lieber einem interessanterem Brot-und-Spiele-Thema: am vergangenen Wochenende bot Villarrica wieder das -hoffentlich mehrere Jahre ablaufende- alljährliche Old-/Youngtimertreffen. 🙂

Meist kündigt sich dies durch eine abendliche bunte Veranstaltung bei uns im Hause an, wo sich einige der Fahrer samt ihrer „Kischten“ treffen und die neuesten Story´s aus ihrem motorisierten Jahr tauschen. Leider stellt man oft fest, daß sich der Name der weiblichen Beifahrerin während des Jahres geändert hat – in den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, etwa von Elisabeth zu Aiischa aufgrund Religionswechsel, sondern die Änderung betrifft dann auch das Aussehen, Haarfarbe und sogar Körpergröße.
Glücklicherweise passen die neuen Beifahrerinnen dennoch immmmer wieder perfekt zum/ins Auto und machen sich auch gut quotenerfüllend hinterm Steuer.. 🙂

Und Samstagmorgen bei bestem Novemberwetter um 9 Uhr war es dann soweit – das Stadtzentrum vor der Municipalidad bildete wieder den Ausgangspunkt der diesjährigen Rally. Und sonderbar – einige Fahrer berichteten, nahezu die ganze Nacht benötigt zu haben….. um bei Bier und Whiskey …technische Details ihrer Wagen zu klären **welche Details das waren? ..wußte ich schon gar nicht mehr*** 🙂 🙂 🙂

Trotzdem gelangen an diesem Morgen einige Belichtungen der teils historischen automobilen Schätzchen, Fahrer und auch der Fahrerinnen…:) Nur wenige Momente vorm uhrgetriebenen Start reihten sich noch einige bayrische Wagen ein; auf britische Klassiker allerdings wartete man vergeblich, und so füg` ich ein Bild vom eigenen, drüben verbliebenen Spitfire 1500 ein, der in diesen Tagen seinen 40ten Geburtstag begeht…. 🙂

                             

Leider verblieb diesmal keine Zeit, um die Preisverleihung mitzuerleben bzw. abschließende Gespräche mit den FahrerInnen zu führen; Details also in einem Jahr..! 🙂

Am 167ten Tag auf der Steamerwerft wurde nochmals der Sitz der beiden Lademasten überprüft und zwei Blöcke fanden ihren Sitz: nun dürften nur noch wenige Stunden verbleiben, bis beide Masten dauerhaft befestigt werden und der Krimi der Verspannungen beginnt.
Momentan dauert noch die Suche & Zurechtlegung bzw. Anfertigung weiterer Blöcke an. Dazu wurde die Vitrine in Auftrag gegeben – passend in alter Holzoptik. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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An das Gerääät…

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„Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muß ich für unser Vaterland schwarz sehen.“ 🙂
Der vor nun zwei Jahren verstorbene Helmut Schmidt gilt als Formulierer dieser damals weitsichtigen, aktuell wohl gemeingebräuchlichen Aussage; je nach politischer Paßgenauigkeit seiner Diagnosen wandelten sich Fan´s -wohlgemerkt plakativ- in Gegner und umgekehrt; ein Entstehen der zentralislamischen Staatsformation werden Warnungen jeglicher Art und Form jedoch nicht mehr verhindern können.. 😦

Zu den im Novembermonat jeden Jahres reichlich vorhandenen Gedenk- und Ereignistagen früherer Zeiten reiht sich seit vergangenem Montag ein weiterer besonderer Tag ein – wenngleich die weltweite Bedeutung fehlt, so handelt es sich doch jedenfalls um ein wichtiges Datum in unsrem Städtchen Villarrica: da nämlich eröffnete nahe des Stadtzentrums ein Sportstudio in einer in der hiesigen Umgebung bisher unbekannten Qualität. 🙂


Und um es gleich vorweg zu nehmen – der Schreiber dieser Zeilen muß keinesfalls Bauchgewebe loswerden: „einlaufende“ Stücke von Oberbekleidung sind dem hiesigen tropischen Klima geschuldet!! 🙂

Doch zurück zur neuen Muskelbude: was hier installiert wurde, scheint sehr gute Qualität zu sein; frage man nicht nach dem Einkaufspreis fürs Grundstück in dieser Lage….
Beim betreten des Saales -denn als solcher läßt sich das ganze wirklich bezeichnen- wird man darauf hingewiesen, in Anbetracht des ausgelegten Bodens die Schuhe zu säubern; stark verschmutzte Schuhe besser gleich ausziehen – kann nie schaden, andere Sitten frühzeitig zu übernehmen.. 🙂

Der mittags anwesende Oberaufseher gab denn auch bereitwillig Auskunft über sein Etablissement: geöffnet wird Montags bis Freitags ab 5 Uhr morgens bis 23 Uhr; Samstags von 2 nachmittags bis 18 Uhr. Für monatliche 150tausend Guaranies darf man zeitlich unbegrenzt alle Geräte nutzen. Dem eher zaghaften Neulinge wurde auch die Möglichkeit einer wöchentlichen Zahlung eingerichtet; in dem Falle kostet´s nur 70tausend; bei beiden Zahlungsarten wird auch Kartenzahlung akzeptiert.

      
Fast schon selbstverständlich, daß auch das zum Sportmord gehörige Umfeld ausgiebig beackert wird: bei der unvermeidlichen Ernährungsberatung sowie dem ästhetischen Muskelaufbau wird der Blick auf bestimmte Präparate geschubst, die glücklicherweise in den Regalen gut sichtbar gelagert werden; damit auch kein Kunde vorm bezahlen weder durch Sport noch durch genannte Ergänzungsmittel aus den Latschen kippt, wird bei Bedarf auch ein Kardiogramm des Herzens angefertigt.
Bei diesem Stichwort fällt ein – vorm Beginn des wöchentlich/monatlichen Ertüchtigungsprogramms „Sei zäh wie Lederrr“ wird ein ärztliches Attest verlangt; dafür steht den stundenweisen Insassen des Hauses bei den meisten Geräten ein internes Fröhlichkeits-Musikprogramm per Ohrstecker zur Verfügung.
Und tatsächlich – schon um die Mittagsstunde werden viele Geräte genutzt; dabei hätten das die hiesigen jungen Frauen zum gegenwärtigen Zeitpunkt oft noch nicht nötig.. 🙂
Wer also Körpergewicht reduzieren mag, ist da wohl bestens aufgehoben…

Tag 162 auf der Steamerwerft: nunmehr wurden nach der Zusammensetzung der ersten von beiden der damals mitgeführten Landungsbrücken die Arbeiten an den Lademasten begonnen; die Verspannungen und Konstruktion der Seilzüge der Ladebäume wird historischen Photo´s entnommen und gestaltet sich deshalb etwas zeitaufwändiger, aber immerhin reichhaltiger als im ursprünglichen Baukasten vorgesehen; das meiste, wie Haken, Blöcke und Ringe wird wieder per Hand und Lupe extra angefertigt. Dem dürfte sich -wenn der Import der dazu benötigten Teile klappt- der Bau beider vorderer Schornsteine anschließen; deren Verspannungen dürften (aus heutiger Sicht..) deutlich übersichtlicher ausfallen: die Installation derselben jedoch im dann vorhandenen Netz der Lastkranverspannungen erheblich erschwert werden… 😦

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Nischt als Basteleien im Kopp….

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….eigentlich war ich bei dieser Sache ja von Anfang an skeptisch; Schränke zum selberbasteln können doch den kundigen Bastelfreund/Laubsägeliebhaber gar nicht reizen – und noch dazu landen fast täglich ganze Heerscharen von Nachkommen alter deutscher Universal-Handwerksfamilien in unserm Binnenland – ach was sage ich: stündlich landen die!
Aber wenn´s drum geht, daß diese Koryphäen – aber ich schweife ab…. 🙂 Denn erst, als die besagten Pakete geliefert wurden, begriff ich den Ernst der Situation: tatsächlich – die vor Wochen angekündigte Lieferung von zerlegten Puzzleschränken füllte einen Raum bis in Fensterhöhe und wartete auf den zu Armeezeiten beliebten Ruf: „An das Gerääät!“
Damals wie heute stand das schwerhörigstellen unter schwerer Strafe; naja, zugegeben: beim Sommerbund 1990 wollte die dienstranghöhere Seite nicht anecken und akzeptierte nach dem Mittagessen sogar Sonnenbaden im provisorischen Liegestuhl…. 🙂
Schwerhörigkeit allerdings beim aktuellen Vorgesetzten zu versuchen, kann schweeeer geahndet werden… 🙂

Doch zurück zu Kisten voller Schredderleimholztafeln: gedacht als Küchenzeile, erwuchs denn doch der Wunsch, alles schnell in Eigenregie zusammenzusetzen; ein früherer Elbstadt-Chef war für den Spruch „Möhnsch, düs is nischd weider!“ berühmt. 🙂  Also – `ran an die Klamotten; Kneifzange, Fuchsschwanz & Lötkolben finden sich ja in jedem Haushalt.
So entstand im gewagten Alleingang nach ca. einer Viertelstunde der erste Schrank: die Geburt des nahezu zeitgleich (der Öffnungszeremonie der Kisten folgte die geniale Mischung der Teile, um Vergleichswerte zu erhalten..) entstehenden nächsten Hängeschrankes wurde allerdings abrupt durch eine Baustellenbegehung des eben schon erwähnten aktuellen Vorgesetzten unterbrochen: die Frage nach gewissen, als unnötig eingestuften Metallteilen zog dann sonderbarerweise eine -angeordnete- Komplettzerlegung des Bauwerkes nach sich… 😦
Die -ebenfalls angeordnete- Neusichtung und tiefergehende Zuteilung der Bastelteile zu den ursprünglichen Verpackungen förderte zumindest die bis dahin unbekannte Einblatt-Bauanleitung zutage: aber welcher Bastelfreund „pimpt“ sein entstehendes Modell nicht von Anfang an..? 🙂 🙂
So ergab dies eine uuumständliche und unspaßige Neukonstruktion unter peinlicher Beachtung der vorgegebenen Hinweise, noch dazu unter Aufsicht: und nicht ein einziges Teil blieb für die Restekiste übrig; wenn man bedenkt, daß noch einige Kisten mehr geliefert werden, die montiert werden müssen….guuude Nacht..! 😦

   

Ein Fahrzeugmodell der ganz besonderen Art in der Innenstadt Villarrica´s abzulichten, gelang am vorgestrigen Tag: verwendet wurden u.a. das stark bearbeitete Vorderteil eines Busses und die eher privat gestaltete Ladefläche; aber auch schon die Innenausstattung des nach oben offenen Fahrerbereiches wurde aus einem Bedarfshandel für spaßige Freizeitmöbel geliefert. Dennoch – was Claus Kleber wieder Tränen in die Augen treiben würde, gehört auch bei uns nicht mehr zum „normalen“ Strassenbild und bekommt immer mehr visuellen Seltenheitswert… 🙂

    

Das „andere“, eher maritime Modell bekommt am 145ten Tag das erste Beiboot eingehängt. Versuche, die aneckfreie Abfiertechnik zu ergründen, scheiterte bis zum heutigen Tage; hoffen wir, daß den damaligen Betreibern untere Scharniere für die Bootsdavits eingefallen waren, um beim `runterlassen der Boote nicht die Deckskanten zu ramponieren. 🙂
Vor zwei Tagen erfolgte nun endlich das endgültige aufsetzen des Steuerdecks; beide sich vor diesem Deck befindliche Schornsteine werfen schon wieder beschaffungstechnische Kleinteil-Probleme auf, so man denn der historischen Authentizität folgen möchte… 🙂  Also wird auch auf dieser Baustelle „gemischt“ gebastelt – und schon erscheinen die Gehäuse der vorderen Scheinwerfer aus dem Resterundholz. 🙂

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Blau für Wasser

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„Wenn nicht ein Wunder geschieht, geht das deutsche Volk zugrunde.“
Diese Aussage traf der einstige Kölner Oberbürgermeister Adenauer am Kriegsende; mehr als sieben Jahrzehnte später gehört das mehr oder weniger öffentlich formulierte Bedauern des dennoch eingetretenen Wunders zur Staatsräson; Adenauers Rücktritt (!) -wenngleich auch „nur“ aus Altersgründen- vor nun 54 Jahren sollte auf lange Zeit keine Nachahmer im selben Amte mehr finden: selbst ein Mißtrauensantrag gegen die Schlepperkönigin würde 2017 ausgesessen…. 😦
Und kein weiterer Gedanke – Marcus Iunius Brutus weilt seit über zwei Jahrtausenden nicht mehr unter uns…. 🙂

Denjenigen, die der Meinung sind, es gehe „drüben“ nicht weiter `runter, sei dieser Beitrag gewidmet: tiefer abwärts geht immer – wenn auch in anderem Zusammenhang und auf dem südamerikanischen Kontinent.
Da nämlich dämmerte es allen betroffenen Anwohnern, daß mit den abgelegten blauen Rohren nun die Essap-buddelei vor der eigenen Hausthüre angekommen ist.
(Essap = städtische Wasserversorger hier in Villarrica, Anm. der Redaktion…)


Doch die besorgten Blicke über den Gartenzaun waren unbegründet; in der näheren Umgebung geht kein Rohr quer übers Grundstück… Selbiger, auf der Strecke zwischen Coronel Oviedo und Villarrica gelegener Wasserversorger hatte in vergangenen Jahren bei den jährlichen Hochwassern oft wiederholte eigene Probleme mit den Wassermassen; hier zeichnerisch angedeutet…. 🙂

   

Dies bedeutete dann meist tagelange Einstellung der Wasserversorgung der angeschlossenen Stadtteilnehmer – zumindest solange, bis sich das „eigene“ Hochwasser verzogen hatte.
Selbige, in Krisenzeiten dann Unterversorgten, nahmen/nehmen seit Jahr & Tag eine Stop-& go-Wasserversorgung mit einer Tag-/Nachtzuteilung in Kauf; ein generelles Ausbleiben des kostbaren Nass` ließ berechtigterweise den Unmut steigen, der selbst durch dann recht freizügige, aber dafür kostenlose Chlorzugabe schwer besänftigt werden konnte…. 🙂

Nach einer durchgehenden Modernisierung des technischen Hauptgebäudes sowie hochwasserfester Umgestaltung des Firmengeländes in den letzten beiden Jahren setzte nun also besagte Essap einen kilometerlangen Verlegungsmechanismus in Gang, der das oft als zu alt bezeichnete und obendrein längst unzureichende Versorgungsnetz auf den diesjährigen Stand bringen soll. Und vorab eingestreute Gerüchte sollten sich bestätigen; im Macholand Paraguay wurde auch bei diesem größeren Vorhaben acht gegeben, eine Frauenquote einzuhalten – und nicht etwa, um für die Bauleute zu kochen, sondern ihre Aufgabe bestand darin, Probebohrungen im Boden vorzunehmen: doch da erst in diesen Tagen und vor allem an anderer Stelle Stromkabel im paragayischen Boden verlegt werden, dürfte es sich bei dieser weiblichen Beschäftigung um gefahrlose Dinge handeln…. immerhin…Frauenquote. 🙂

Doch hier nun eine Auswahl an aktuellen Bildern der Rohrverlegung:

     
 

Der Sage zufolge -und jedes Land mit alter Kultur besitzt diese Geschichten…- verbergen sich auch in Paraguay noch vergrabene Schätze rechts und links der alten Verbindungsstraßen; vielleicht ist hier einer der Gründe zu suchen, warum sich die an besagter Rohrtrasse beschäftigten Arbeiter beim buddeln gegenseitig nicht aus den Augen ließen – werden sie doch diese Schatzgeschichten kennen…
Doch leider wurde am gestrigen Donnerstag nichts aufsehenerregendes Verkaufbares….

……zumindest kein Gold gefunden – dies könnte bewirken, daß alle größtes Interesse am weitergrabenden Vorandringen und weiteren Beobachten zeigen… 🙂

Am 133ten Tag auf der Steamerwerft läßt sich dagegen folgendes beobachten: nach der Entscheidung, ein drei- statt vierteiliges Schaufelrad zu gestalten, wurde selbiges zusammengesetzt und mit der anhand historischer Fotos erdachten/umgebauten Haltekonstruktion eingesetzt. Damit dürfte der Startschuss gefallen sein für die drahtige Verspannkonstruktion Bug/Heck.
Für den handläufigen Bootsdeckabschluß fehlen derzeit noch die 6 mm-Stützsäulen; selbigen steht noch eine Flugreise bevor – ihnen ebenso wie den beiden dünneren vertikalen Überdrückauslässen am Heck. 🙂

 

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….man(n) muß Muse dazu haben.

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„Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.“
Dieses, in der Literaturecke sehr bekannte und dem Schriftsteller Oscar Wilde zugeschriebene Zitat wirft bei näherer Betrachtung Fragen auf mehreren Ebenen auf; nicht gerechnet die Tatsache, daß vor nicht einmal einer Woche in deutschen Landen eines der genannten, angeblich nicht existenten dreifaltigen Wesen DOCH gefunden wurde – Zeitungen rund um die Welt berichteten davon: doch lassen wir uns an dieser Stelle nicht auf eine weitere, -im Übrigen fruchtlose- Diskussion über Breshnew-Merggel ein, sondern gratulieren wir lieber einer jungen Frau, nämlich Dita von Teese zum 45ten! Und schon wurde Oscar´s Aussage zum 2ten Male widerlegt…. 🙂

Und nun – kein harter thematischer Schnitt, sondern einfach ein kräftiges bundesdeutsches „Weiter so!“: wie es sich für´s Macholand Paraguay geziemt, steht vor dem alljährlichen, unter einem kulturellen Oktoberstern stehenden „Festival de la Raza“ Villarrica´s noch die Wahl der ent- oder besser ansprechenden Muse an.
Doch wer von der geneigten Leserschaft nun denkt, daß es sich um die Goethe-Muse Charlotte von Stein handeln könnte, der irrt – es geht viiieel lebendiger: für interessierte Zeitgenossen, die gern an dieser öffentlich ablaufenden Wahl teilnehmen würden, hat der Veranstalter jedoch keine Antwort auf die pedantische Frage nach dem Wann & Wo: wie in den meisten Fällen „läuft“ sowas wohl über die berühmte und vor allem bestens funktionierende Mund-zu-Mund-Propaganda.
Kurz vor der Präsentation der heissen Kandidatinnen sei erwähnt, daß als Bedingung gestellt wurde, selbst oder zumindest über die engere Familie aus dem Kreis Guairá zu stammen; über an die Kommission gesandte, möglichst lebensechte Bilder fand schon die erste Auswahl statt. 🙂
Bei Bekanntgabe der Gewinnerin gibts hier bei uns Benachrichtigung! 🙂

Doch nun Bühne frei für die Damen:

          

Vor genau 310 Jahren befuhr der französische Erfinder Denis Papin mit einem per Wasserdampf angetriebenen Radschiff die Fulda bei Kassel: dies schafft die -zugegeben, vielleicht etwas holprige- Brücke zum 119ten Tag auf der Steamerwerft: von da meldet man die Fertigstellung der einzelnen Baugruppenelemente.
Aus bearbeitungstechnischen Gründen wurde das obere kleinere Steuerdeck noch nicht befestigt; derzeit -nach Fertigstellung des Steuerhauses- erhält das darunterliegende Passagierdeck das zwischen einzelnen Säulen gehaltene Geländer – man ahnt es: die im Bausatz enthaltenen messingfarbenen Elemente werden -vor der Farbgebung- nur probeweise eingesetzt. 🙂
Dazu erreichten die unerlässlichen, zusätzlich erworbenen Beiboote heute unser Haus und werden in den nächsten Tagen/Wochen ihren Platz einnehmen. Nach knapp vier Monaten an diesem Modell läßt sich sagen, daß es dieser Bausatz echt in sich hat; unvorstellbar, dies überhaupt ohne entsprechende Kenntnisse in Angriff zu nehmen – Spaß gibts aber dennoch und reichlich, dies Schiff zu meistern!

     

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Septemberzahlen

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„Das Vaterland.“

Dies, längst mit äußerst negativer Bedeutung versehene und wohl in absehbarer Zeit zur endgültigen Entsorgung in den Auswahlreigen zum Unwort des Jahres gestopfte Wort liest der interessierte Betrachter an der Sockelvorderseite des Weimarer Goethe-/Schiller-Denkmales; seit nun genau 160 Jahren verfolgen beide deutschen Dichter den Lauf und damit aktuell auch das verordnete Ende der deutschen kulturlosen (Zitat der bisher nicht entsorgten Özoguz), aber dennoch eigenständigen Geschichte; man darf gespannt sein auf den späteren Einsatzzweck beider metallischer Körper… 🙂

Der Verwendungszweck für den dem paraguayischen Model Ana Rios -tatsächlich- geraubten Schmuck dürfte klar sein: der wird wohl schnell zu Geld gemacht werden; und die nebenher mitgenommenen 18tausend $ sowie 12 Millionen Guaranies haben vermutlich längst Eingang in den normalen Zahlungsverkehr gefunden: ob die Wertangabe 60tausend Dollar betreffs des Schmucks aber nur Mitleid erregen sollte oder Kopfschütteln über diese häusliche Hortung, sei dahingestellt… Eher zuversichtliche/schadenfrohe Seelen sehen voraus, daß Ana beim nächsten Fotoshooting die Summe wieder `rein kriegt.. 🙂

 

Doch diese Woche hat´s tatsächlich in sich; auch „unsre“ städtische Feuerwehr legt einen halbjährlichen Geschäftsbericht vor, der mehr Ausgaben als Einnahmen verzeichnet: über 139 Millionen ausgegebene Guaranies werden von den rund 115,5 Millionen eingenommenen leider nicht ganz abgedeckt:

Abgerechnet wurden die Kosten für 21 Einsätze bei Bränden, ….

…172 Unfällen….

und ein verhinderter Selbstmord… – wieviele „erfolgreich“ verliefen, darüber schweigt der Bericht.

Nicht verschwiegen werden 15 Rettungen von Tieren, beispielsweise aus Brunnen – die aber ebenso Kosten verursachten.

Aus Zeitgründen -diese Woche hat´s tatsächlich in sich!!- heute wieder etwas kürzer; aber wir geloben Besserung. 🙂

Nur langsam gehen derzeit die Arbeiten auf der Steamerwerft vor sich: am Tag 100 sieht das weiterhin provisorisch zusammengesetzte Ergebnis so aus:

Alle hauptsächlichen Baugruppen sind nun vorhanden; für die endgültigen Bearbeitungen muß weiterhin alles zerlegbar bleiben, doch das endgültige Ergebnis steht im enger werdenden Rahmen fest…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Langeweile gibts woanders…

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„Das Problem mit der Welt ist, daß die intelligenten Menschen voller Zweifel, während die Dummen voller Zuversicht sind“ ist nicht dem -in den meisten Fällen fraglich, ob vorhanden- Hirn eines derzeitigen, den bestehenden politischen Status Quo behalten wollenden Einheitspolitikers durch Berater eingeflüstert worden, sondern entstammt dem Werk des vor 97 Jahren in Andernach geborenen Schriftstellers Charles Bukowski; ob, wie und vor allem wo sich diese Aussage -bisher straffrei- einsetzen läßt, liegt bei jedem selbst: doch damit genug Kritik zu Lasten der besten Neuislamischen BundesGmbH, die es je gab. 🙂

Doch wenden wir uns an dieser Stelle besser wieder den Geschehnissen der letzten Tage in Paraguay zu: während die Hauptstadt unter winterlich strahlendem Sommerhimmel auf 480 Jahre Geschichte zurückblickt, „feiert“ auch die Departmenthauptstadt Villarrica – wie gewohnt, auf etwas andere Art: das Anfang März gestartete, eng an Augsburg angelehnte Theater um den Stuhl des amtierenden Gobernadors ging am vergangenen Wochenende in eine neue Runde: nach der Erstürmung des betreffenden Amtshauses und dazugehöriger deftig ausgetragener Meinungsverschiedenheit -im neudeutsch aktuell treffender als „Rangelei unter Buben“ beschönigtes Miteinander- wechselten die Namen der Gebietschefs zwischen Oscar Chavez & Rodolfo Friedmann nahezu stündlich quasi hin & zurück; müßig, dem monatelangen Verlauf folgen zu wollen….. 🙂
Einer offiziellen Meldung zufolge tragen derzeit (Mittwoch…) die in besagtem Hause ausgestellten Papiere den Namen Friedman als Unterschrift: Änderungen sind jederzeit möglich. 🙂

Daß unser Binnenland Paraguay längst nicht mehr von der restlichen Welt abgekoppelt agiert, sieht man daran, daß die staatlichen Nachrichtensender nicht nur von der kürzlichen Ermordung des Inhabers eines hauptstädtischen Werkzeuggeschäftes wegen 200tausend Guaranies berichten, sondern daß auch der 40te Todestag des King of Rock`n Roll Erwähnung findet: andererseits zweifelte schon Fox Mulder an der damaligen Echtheit dieser Nachricht… 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Mitteilung über den aktuellen Stand der Bauarbeiten auf der Steamerwerft: am 77ten Tag startete der Zusammenbau der unteren Decksaufbauten; vorausgegangen waren mehrere Varianten der farblichen Decksgestaltung inclusive des benutzten Nagelmusters, die Planken betreffend. Nun befinden sich die ersten Scheiben in den eingesetzten Fenstern; der Bausatz selbst sah wie schon erwähnt später aufzuklebende Vollgußfenster vor. 😦
Die nächsten Tage werden schrittweise weiteres Zusammenfügen beinhalten, so es die Zeit erlaubt…

 

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Kultur in Holz & Papier

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„Mir ist wichtiger, daß meine Kinder keine A***löcher werden, als daß sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.“ 🙂
Auch das nun (real leider nicht..) erreichte Lebensalter samt dabei gesammelter Erfahrungen von 70 Jahren hätte Diether Krebs -in unseren Zeiten- wohl nicht als Grund oder/und Entschuldigung für seine Ansicht über Kindererziehung genügt, um kollisionsfrei an linksgrünaktuellen, sich Pädagogen nennenden Genderbeführwortern vorbeizukommen; vielleicht aber auch hätte selbiger Nachwuchs keine Bedenken mehr an schulischem Moscheenbesuch geäußert -wer könnte dies in Zeiten allgemein akzeptierten, innerparteiischen Fraktionszwanges- gerne und ohne größeres Aufsehen bei widerrechtlichen Abstimmungen- noch sagen….

Schnell aber wieder weg von politischen Themen und hin zu einer neuen Erkundung in unserm Städtchen Villarrica: genau da fiel vor einigen Tagen eine neu gestaltete Häuserfront samt Kulturschriftzug auf; zeitlich paßte damals ein Besuch nicht mehr zur nahezu vollbrachten Einkaufstour, und so mußte halt der nun auch schon ablaufende Mittwoch zu einer Besichtigung herhalten.

Das ganze wurde in einem Haus mit dem nun stolzen Alter von 117 Jahren eingerichtet; bis heute erhaltener privater Besitz hat eine wiederholte Etablierung von Universitätsfunktion (!) verhindert, das Gebäudeinnere in einem zauberhaften historischen Zustand erhalten und dazu in einem Teil der Räume -in einem anderen Teil residiert u.a. der spanische Vizekonsul- eine Kollektion von neu angefertigten Schnitzarbeiten, vorrangig im theologischen Bereich, installiert. Für unsere -derzeit noch- außerhalb lebenden Leser hier besagter Konsul im Bild:

Und für die mehr oder minder schon länger hier lebenden ist ein Besuch in diesem Hause wirklich informativ, erlangt man damit doch einen schönen Einblick in ein typisches paraguayisches Stadtgebäude vom Beginn des 20ten Jahrhunderts.

   

Die Umgestaltungsarbeiten in unserem Hause erreichen in den nächsten Tagen nun fast das Ende; Wand & Boden wurden nach einigen Debatten, Auseinandersetzungen und den unausbleiblichen Resetmomenten erfolgreich mit quadratischer Keramik belegt; die nächste Woche wird einiges (bohrendes) Arbeitsgerät -leihweise- von der Steamerwerft auf die Zimmerumbaustelle entführen, um die Inneneinrichtung im neu entstandenen Raume zu verteilen.

          

Beim Stichwort Steamer sollen die aktuellen Bilder am 70ten Tag nicht vorenthalten sein: da nähert sich die Konstruktion der bisher farbfreien Decksaufbauten ebenfalls dem Ende; derzeit steckt man da noch bei den unvermeidlichen Querverstrebungen des Passagierdecks; die nächsten Tage dürften die farbliche Gestaltung sowie die Befestigung des Ganzen auf dem Deck bringen, um die Decksbeplankung für die Füße der Mitreisenden anzulegen sowie nach Erreichung der erforderlichen Krümmung des Folgedecks auch den oberen „Decken“-teil zu beplanken.

Fast gleichzeitig traf in den letzten Tagen neuer privater Lesestoff ein; darunter Curzio Malapartes einst heftig umstrittener Roman „Die Haut“. Vom Vatikan bei Erscheinung 1949 auf den Index gesetzt, stellt das gelieferte Buch die 2te Auflage „Verlag Volk & Welt“ aus dem Jahre 1989 dar; sehr wahrscheinlich in früheren Jahren in Ostdeutschland nicht geduldet: man stelle sich vor – die ddr hat Bücher verboten oder zu unerwünschter Ware erklärt! Glücklicherweise liegen diese Zeiten längst hinter der Menschheit und es ist in heutigen Tagen leicht, den Kindern diese Vorgänge aus der ddr zu erklären. 🙂

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Farbige Juli-Wintertage

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„Verwechsle niemals Bewegung mit Handeln.“ Leider wird sich in heutiger Zeit nicht mehr feststellen lassen, für welches Publikum obenstehende Aussage Ernest Hemingway´s gedacht war; denkbar ist, daß sich die Zielgruppe nie freiwillig melden wird, um den Inhalt für sich zu beanspruchen.. 🙂

Und bevor „unsrer“ Stadtverwaltung Villarrica Bewegungslosigkeit in einigen (vielleicht nicht soo wichtigen..) Bereichen nachgesagt werden kann, erteilte selbige Behörde kurzerhand den Auftrag, ihre behördliche Heimstätte in ein neues farbliches Gewand zu kleiden. 🙂

       
Deshalb wird momentan der Besucher dieses Stadthauses von Arbeitslärm, Farbeimern und turbulenter Hektik empfangen; noch bevor er sich ausreichend über den gewagt-gewählten Farbton der Aussenfassade im klaren ist, wird die bange Frage nachgereicht, ob man sich demnächst, wenn alles fertig sein wird, hier noch zurechtfinden wird: sogar die KFZ-Abteilung wurde ausgelagert und mußte Platz machen für die Werkzeuge der Bauleute:

Und tatsächlich – bei einem privat unternommenen Rundgang fällt die Menge der Arbeiten auf, die noch vorgenommen werden wird/muß /vielleicht. 🙂
Sollte sich allerdings in absehbarer Zeit kein Azubi finden, der die sachgemäß gelagerten Akten, Bescheinigungen und Dunkelspendenquittungen erst aus-, dann um- und später wieder einlagert, dürfte bis zur Fertigstellung des Umbaus noch einige kostbare Zeit verstreichen – oder „von Oben“ wird Fertigstellung verordnet. 🙂


Keinesfalls jedoch soll mittels der beigefügten Bilder der Eindruck vermittelt werden, daß da keiner der eingesetzten Spezialkämpfer schafft – alle Fotos entstanden mittags etwa 11.30 Uhr. Ganz fest versprochen wurde in jeeedem Fall die Fertigstellung des angrenzenden Theaterbaus; mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies jetzt alles in dem berühmt-berüchtigten einem einzigen Abwasch erledigt. 🙂

    

Zuzüglich dazu erreichte uns in den vergangenen Tagen eine Kältewelle, die nachts bis zu Null Grad samt Rauhreif auf Autoscheiben“bot“; die Erfahrung lehrt, daß dann das hiesige Leben samt auszuführender Arbeiten etwas langsamer vor sich geht…

Und wie schon im letzten Beitrag berichtet, läuft auch in unsrem Hause ein Umbau; bis zum heutigen Tage wurden drei Wände neu verputzt, um nach ausreichender Trocknung und hiesiger Landessitte zwei wartende Leute mit der wichtigen Aufgabe zu versehen, die Schlitze für die Kabel in den neuen Wandputz zu hacken. 🙂
Die Gründe für diesen spektakulären, alles bisher dagewesene umwälzenden Arbeitsablauf wird niemand ernsthaft hinterfragen, der die oft kritikallergischen, aber tatkräftigen Bauleute auch am nächsten Tag noch benötigt; „….dann is` halt so“ sollte als selbstverordnete Antwort genügen, um nicht als nichthiergeborener Besserwisser zu gelten. 🙂 Diese vermeintlich leichtschultrige Ansicht wird in den nächsten Tagen bei der Verlegung der Wand-& Bodenfliesen aufgrund früherer Erfahrungen bei diversen Um-und Neubauten „aushärten“, da der spätere Zuschnitt dreieckiger Ausgleichfliesen am Ende des Bodens / der Wand oft mit erheblichem Zeitaufwand, stets aber mit zusammengebissenen Zähnen verbunden war… 🙂

Tag 50 auf der Steamer-Werft: die gestalterische und bauliche Anfertigung der unteren Decksaufbauten nähert sich dem Ende und gleitet über in die farbliche Gestaltung, die vor der Montage erfolgen muß. Mittels hier erhältlicher Beize sollte ein Holzton erreicht werden, der historischen Fotos entnommen wurde; diese Steamer waren um die Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Mischung aus Lasttier und Transportmittel – und für Besatzung und damals lebende Bewohner Amerika´s oft auch mehr oder weniger fester Wohnsitz…

Als nächstes dürfte es sich um den Zusammenbau gezeigter Teile handeln, damit paßgerecht die Beplankung des Oberdecks erfolgen kann…

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Mehr Beschäftigung im Juli!

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Wieder ist´s Juli geworden; gerade erst, so scheint es, trennten uns nur noch wenige Tage von der Auswanderung nach Paraguay und dem geplanten Schritt in die Selbständigkeit: zwei Privatwohnungen waren aufgelöst, der geliebte Spitfire 1500 bei einem Bekannten untergebracht, und der augenscheinlich für längere Zeit letzte Besuch in der -je nach aktuellem politischem Bedarf zum Elbflorenz oder zum abgehängten rröchten Zentrum Dunkeldeutschlands gehörigen- sächsischen Landeshauptstadt stand bevor, um meterlange analoge Filme zu belichten und vor allem von Vielen Abschied zu nehmen.
Kaum zu glauben, daß seither zwölf Jahre vergangen sein sollen…
In jener Zeit gehörten Baukräne scheinbar untrennbar zum Dresdner Stadtbild; längst sind aus den aus der Vogelperspektive gezeigten Fundamenten fertige Gebäude entstanden.

 

Der zum Winterhalbjahr gehörende Juli in Paraguay hält für uns in diesem Jahre fast sommerlich zu nennende Temperaturen bereit, aber statt der ersten Versuchsreihe vom Poolbaden gibts – wieder einmal Bauarbeiten. 😦
Ein weiteres Zimmer wird erst nahezu ab-, dann um-, und dabei wieder aufgebaut.
Nach längerem Ideenwälzen wurde nun Anfang dieser Woche der Startschuß gegeben; bisher alles ohne Baukräne – Arbeitskraft ist in unsrer neuen Wahlheimat immer noch kostengünstig. 🙂

Und beim beginnenden kaputtschlagen läßt sich ja erfahrungsgemäß nicht viel falsch machen; im Gegensatz zur Hamburger Maas-arbeit fand bei uns bisher alles ohne Feuer statt. 🙂
Doch hier einige Bilder der paraguayischen Baustelle:

               

Geplant bzw. versprochen sind zwei Wochen; gehen wir realistischer ran, werden´s wohl vier werden: Zeit spielt in unserm Binnenländle eine eher untergeordnete Rolle. Fest steht, daß die nächsten Tage/Wochen ein abwechslungsreiches Bild quer durch jede Menge hiesige Baugewerke bieten werden…

Auf der Steamerwerft siehts am Tag 42 so aus: langsam und von zaaaahlreichen Messungen begleitet erhält der untere Aufbau die Beplankung: zaghaft entsteht ein ungefähres Bild, wohin die Vorstellung gegangen ist bei der Planung.
Und weiterhin, quasi zwischendurch als Lockerungsübung, werden die restlichen Fenster/Türen von den metallischen Spritzgußscheiben befreit. …könnte also noch einige Zeit dauern, das Ganze…

  

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