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Girls & Car´s….

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„Keep your eye on the doughnut, not on the hole.“
Wem anders als dem Filmemacher David Lynch ist diese kolossale Aussage zuzutrauen..? 🙂 Zum 72ten alles Gute!!! 🙂

Also bleiben wir anhand eingangs erwähntem Lösungsansatz bei den positiven Aspekten der „drüben“ unabänderlich ablaufenden Verwerfungen: das neue Jahr hat eben erst begonnen; gestatten wir  -den zur Stunde noch nicht Betroffenen- den seitwärts weggerichteten Blick für chirurgisch korrekt ausgeführte Fließbandehrenmorde in der alten Heimat und begegnen wir geflissentlich mit Ignoranz dem warnenden, vorrangig belobigenden Zeigefinger Justitias für die neuen Zutaten des Zusammenlebens: Raub, Mord & Vergewaltigung.
Eigentlich spektakulär, was diese neue Welt zu bieten hat, oder..?

Und damit sind wir beim heutigen Thema quer durch unsere Wahlheimat Paraguay und stehen kerzengerade vor einer Überrrraschung: Villarrica hat Mitte Januar schon seine Termine der Karnevalsumzüge veröffentlicht!!!
Dabei handelt es sich um den 23ten Februar sowie den 2ten März.

Immerhin – zwei Durchläufe werden nach aktueller Planung veranstaltet – noch dazu auf der „alten“ Strecke rund um die hiesige Municipalidad. 🙂
Nach all` den Querelen der letzten Jahre darf man auf auf die neueste Version wirklich gespannt sein….
Währenddessen startet Encarnación, der konkurrenzstarke „Widersacher“ in karnevalistischen Dingen, auch im Jahre 2019 weiter durch: sooonderbar – auch in diesem Jahre bietet die Stadt da mehr als zwei Umzüge: Beginn ist am 26ten Januar, gefolgt von den Terminen 2. , 9. ,16ter & 23ter Februar.
Noch dazu teilte die erstarkende neue Karnevalshochburg mit, wer in diesem Jahre die Veranstaltungen da moderieren wird: die hierzulande allseitsbekannte Paloma Ferreira.

Während sich genannte junge Dame gerne im gleißenden Scheinwerferlicht zeigt, nutzte vor rund drei Jahren ihr Bruder Sebastian noch dankbar die vorhandene Schattenseite des Lichts: brachte auf lange Sicht leider nix – irgendeiner hatte damals einen Tip weitergegeben, wonach Basti für seine private Feuerwaffenvorsorge samt Munitionsvorrat einen extra, wenn auch nur mittelgroßen Raum benötigt. 🙂


Vielleicht half die Zusicherung, einen UvD-Tisch zur Absicherung der Waffenkammer anzuschaffen, um die Anklage niederzuschmettern… 🙂 Wäre denkbar…. Interessierte können ja beim Karneval die Schwester fragen, wie die Sache ausging…

Doch auch unser Binnenland macht sich im wahrsten Sinn des verdrehten Wortes auf den Weg in die Zukunft: seit Tagen melden einheimische Gazetten den Kauf und damit das Vorhandensein des ersten Tesla-Elektromobiles. Genannt wird dabei die Kaufsumme von 200tausend Dollar. Geboten wird dafür die Reichweite von batteriebetriebenen 565km. Hurra. 🙂 Geheimhaltungen betreff des Antriebsaggregates: Fehlanzeige – alles öffentlich:

  

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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Januar & mittendrin

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„Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.“

Den Worten des deutschen Dichters Wilhem Busch einen weiteren Lorbeerkranz hinzuzufügen, wird auch in dessen 111ten Todesjahr nicht erforderlich sein; der vollständige Text des einleitenden Zitates findet sich -erwartungsgemäß- nicht bei den Papieren des wirrköpfigen Fälschers, nichtdestotrotz preisgekrönten Robert Menasse, sondern in einer unkorrigierten, authentischen Ausgabe der originalen Meisterstücke des niedersächsischen Zeichners…

Ob Miss Teen Universe Paraguay 2016 sich ihre Schönheit in wenigen Jahren vorzustellen vermag, sei dahingestellt, in jedem Fall hat Nadia Ferreira aus Villarrica -das Persönchen, das sich hinter dem breit gefächerten Titel mehrmals verstecken kann- die nächste Stufe zur regionalen Berühmtheit erklommen: sie wird an der nächsten Modemesse in Katar am persischen Golf teilnehmen; bleibt zu hoffen, daß die junge Frau in dem der Scharia anhängenden Land nicht den Kopf verliert – vor lauter Trubel während der Modemesse…versteht sich.

Zum derzeitigen Trubel im gleichzeitig von Hitze und Regenfällen betroffenen Binnenland Paraguay gesellte sich in den letzten Tagen ein kleines fototechnisches Einstellungsproblem; an eine schriftlich geführte Debatte, im eigentlichen Sinne freundliche Anweisung mit ausgezeichneten Fachleuten rund um dieses Thema Kamera/Blitzeinsatz schloss sich in den vergangenen Tagen eine kurze Testreihe mit verschiedenen Kameraeinstellungen an.
Die besten Bilder seien an dieser Stelle angeführt; im Vergleich dazu ein Bild des Salons, wie wir ihn auf der ersten Schnupperreise Ende Februar 2005 vorfanden… 🙂

            

…und zwischendurch wird die Recherche rund ums nächste (das aktuell noch zu erledigende Kleindiorama mit der Polikarpov 2 sei schnell „übersprungen“…), etwas größere Modellbauprojekt immer enger gezogen, so es die Zeit erlaubt: wie schon erwähnt, wird es sich dabei um das größere Mantua-Modell der „Soleil Royal“ von 1669 handeln…. 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch wie immer verbleiben wir als Team von „OUTLAW TODAY“ mit den besten Grüßen & Wünschen!

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Villarrica, Paraguay
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Weihnachten: Heiss!

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„…..in Afrika feiern viele Farbige Weihnachten und nur wenige Weiße grüne Weihnachten.“
Loriot´s Sinn für etwas hintergründigen Humor war und ist wohl einzigartig; nie zuvor wäre es dem Schreiber dieser Zeilen in den Sinn gekommen, daß sich im Jahre 2018 mit einer kleinen Verdrehung in -geographischer Hinsicht- obenstehende Aussage rhetorisch noch präzisieren ließe…
Die Gestaltung der künftigen kostümorientierten Lichterfeste im neuislamisch-mittelalterlichen Zuchthaus läßt sich problemlos dem Karl-May-Sammelbild C 45 entnehmen; aus diesem Grund ein Blick in UNSERE vorweihnachtliche Zeit im paraguayischen Villarrica: auf die Zuverlässigkeit der handelsüblichen Klimaanlagen vertrauend, füllte sich am nun vergangenen Mittwoch ein innerstädtischer mittelgroßer Saal relativ schnell mit Zuschauern oder besser Zuhörern: der Musikkreis Villarrica bot eeendlich wieder ein Konzert an. 🙂
Und wie könnte es nur Stunden vor Ankunft des 24ten anders sein als mit der Schwerpunktsetzung auf weihnachtliche Beschallung..? Kein „Last Christmas“, sondern eher barockleichtes 90minütiges Cembalospiel mit Geigenstreich zum Gesang.
Aus der gesinnungsdiktatorischen Verweigerung, ein dreitausendkilometriges Scheunentor zu schließen, resultierte an diesem Abend ein in auffallendem Maße gemischtes Publikum – nicht nur die Zuhörerschaft bot helle Haut, sondern auch der im Hintergrund bereitstehende Chor erfreute sich über eine ähnliche -in diesem Fall alemannische-  Zuwachsrate wie der monetäre Jahresabschluß bei Rheinmetall unterhalb der schwachbeleuchteten Sanktionsvorgaben in Krisengebiete.
Keine Frage, daß der französische Orchesterleiter den bevorstehenden 200ten Jahrestag der Uraufführung des Stille-Nacht-Klassikers nicht vergessen oder gar verschwiegen hat und durch erwähnten Chor aufführen ließ!
Fast schon erwartungsgemäß machte kurze Zeit darauf das Gerücht die (Zuschauer-)runde, daß die drübige, sich „bundesregierung“ nennende Operettentruppe rechtliche Schritte  gegen die Initiatoren dieser abendlichen Darbietung erwägt….soll sie.. 🙂
Dennoch: Lichtverhältnisse wie in einer neuerrichteten tschechischen Outsourcing-Maschinenhalle für deutsche Präzisionsteile und völliger Verzicht auf Weihnachtsschmuck konnten dem anderthalbstündigen Vortrag keinen Abbruch tun; im Hintergrund scheiternde mehrmalige Einschaltversuche der wichtigsten Klimaanlage gipfelten im quer durch die Zuschauerplätze vorgenommenen Marsch -und Weitermusizieren!- des Orchesters auf den kleinen Standplatz vor der Eingangspforte. Klasse Titelauswahl und gelungenes Konzert!!

 

Die anschließend vorgenommene Fahrt durch das abendlich beleuchtete Villarrica lieferte einige Bilder verschiedener Krippen; sogar die Municipalidad/Stadtverwaltung hat´s nun geschafft, Jesus` Kreissaal mit den damals anwesenden Personen und Tieren neben/für Muslime zu rekonstruieren:

       

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft schon jetzt ein Frohes Weihnachtsfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Cambronne 2018

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„Mögen die Federn der Diplomaten nicht verderben, was das Volk mit so großen Anstrengungen errungen!“
Marschall Blücher´s Vorstellungskraft hätte nicht ausgereicht, sich das aktuell herrschende Ausmaß der mutwillig herbeigeführten Zerstörungen -ganz abgesehen vom kürzlich unterzeichneten Müll-Importabkommen- in seinem Heimatland vorzustellen; die von ihm erlebten Kriege der napoleonischen Zeit galten ihm vermutlich als dramatischer Tiefpunkt der Geschichte: sein Ableben vor zwei Jahrhunderten bewahrte ihn davor, erleben zu müssen, daß sein Volk weder mit aktivem Widerstand oder/und Generalstreik noch mit der Neubildung eines konsequent agierenden Ku-Klux-Klan auf diese verbrecherische „Regierung“ reagiert…!
Selbst die Umwandlung der klassischen Weihnachtsbotschaft in „Bleiben Sie zuhause und erwarten Sie weitere Anweisungen der Polizei über Rundfunk!“ bleibt genauso wie die täglichen Morde auf offener Strasse unbeachtet….Gratulation für …diesen… Gleichmut! 😦

Bleiben wir zunächst noch etwas in der unruhigen Zeit des kleinen Korsen, zumindest bei der durch Victor Hugo so hervorragend in Worte gesetzten Entscheidungsschlacht im belgischen Waterloo: die an diesem Tag dem Brigadegeneral Pierre Cambronne in den Mund gelegte, damit unsterblich gewordene „Merde!“-Entgegnung sollte vor zwei Tagen auch hier in Paraguay fallen: allerdings erst, nachdem am späteren Nachmittag ein schnell aufgezogener Sturm mit einem kräftigen Gewitter unsere Stromversorgung Richtung grasbewachsene Bodenplatte schickte und uns damit für insgesamt 26 Stunden vom Ortsnetz abtrennte…

    
Eine eilends ins Haus bestellte Abordnung aus privaten Elektrikern kamen ebenso wie eine Gesandtschaft der staatlichen Stromversorgung zum stets angewandten Resultat, daß alles kei` Problem darstelle und ab nächstem Morgen gerichtet werde: der nächste Morgen begann in chronologischer Hinsicht mit strahlendem Sonnenschein schon um 13.12 Uhr – dann nämlich kämpfte sich -nach dem Einsatz vom Machetenmann- der LKW samt neuem Trafo durch etwas schwierig zu durchdringendes Gelände…
     
In gewohnter Weise hob pure Menschenkraft -selbstredend nach umfangreichen geodätischen Messungen- ein Zweimeterloch -wenig kleiner als Saddam Husseins letztes Versteck- aus, in welches eine Stunde später der gelieferte Mast gesteckt wurde; nach gewerkschaftlich geforderten und auch eingehaltenen Kurzpausen erstellte das Team aus am Vortag noch benutzten, den Fall überstandenen Teilen einen neuen Anschluß mit bisher zuverlässig arbeitenden Leitungen- selbige zeigten wenig später den Standpunkt für das Standloch des zweiten Zwischenmastes zum Strassenanschluß hin an.
 

…in einer früheren Version sollte dieser Beitrag an dieser Stelle mit dem hier gezeigten Adventsmädel enden; in Anbetracht der Nähe zum Wochenende jedoch belassen wir der Einfachheit halber obenstehende Abbildung und berichten nun nach dieser kurzen Unterbrechung weiter….

Gleichzeitig zum Kommando „Buddeln!“ (fuer den Mittelmast..) an die zwei dafür verantwortlichen Mastenleute nahm der Kran den als neu tauschverkauften Trafo auf den leichten Metallarm und nach einiger Ruckelei sitzt der halbtonnenschwere grüne Safe nun auf seiner erhöht gelegenen Position am ersten Hauptmast: hoffentlich etwas länger als die 18 abgeleisteten Ehrendienstmonate seines Vorgängers…:)

    

Der Rest der Geschichte besteht aus der vollbrachten Anschlußfummelei; mit teils historisch anmutenden, destotrotz zuverlässig angewandten Arbeitsgeräten wurden die entsprechenden Isolatorenträger montiert und in die endgültige Lage verbracht; nach insgesamt fünf Stunden bei der aktuellen Hitze (!) erbrachter Arbeitsleistung verwandelte der erste Zuschaltvorgang der komplettierten Leitungsanlage den bisher verwendeten Stromzähler mittels akustischen Intensivfeuerballs in ein -ohne Vorkenntnisse- schwer zu identifizierendes schwarzes Gerät: kurzerhand und vor allem unbürokratisch entschloß man sich- auch angesichts der bevorstehenden groeßeren Tischreservierung- , mit sofortiger Wirkung die gelieferte Energie -ab sofort & bisher- über einen verzwirbelten Direktanschluß als zählerfrei abzugeben… 🙂

  

Der Schreiber dieser Zeilen gesteht, daß sich die bis zur Auswanderung in der Stadt am Deutschen Eck verbrachten 14 Jahre -sieht man von der heftigen, aber kurzweiligen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 🙂 ab- nicht halb soo ereignisreich und lebhaft gestalteten: aber dies alles isses` doch wert, seit Juli 2005 in Paraguay zu leben…!! 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Blech, Beine, Berlin

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„Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.“
Bisher noch jedes Jahresende hält -mit zunehmender Tendenz- alle anwesenden Darsteller dagegen auf Trab; Geschenke fürs private bevorstehende Fest werden auf stahlbetonverkleideten Lichtermärkten ausgewählt, staatsvernichtende Verträge sollen noch unter Dach und Fach gebracht werden und dazwischen versuchen die Teilnehmer der ersten Firmenweihnachtsfeiern wieder zu ernüchtern: hilfreich dazu sind (oder sollten sein…) die eher mittelgroßen, nur regionale Bedeutung besitzenden Überschriften der Tageszeitungen über ungewollten, aber desto hemmungsloseren Sex im Strassengebüsch mit oder ohne anschließend virtuos ausgeführtem Mord auf offener Strasse innerhalb deutschen Siedlungsgebiets…

Statt sich zum 27ten Todestag des Schauspielers Klaus Kinski dessen unvergesslicher Ausrasterworte von den Fitzcarraldodreharbeiten – selbstredend in abgewandelter Form- zum aktuellen (deutschen) Geschehen zu bedienen, wurde in letzter Minute redaktionell ein weiteres Mal in die Zitatekiste Mark Twain`s gegriffen, da ein müder Zustand wohl eher selten bei Herrn Kinski anzutreffen war: zudem konnte der eigene Schlafmangel nicht daran hindern, am vergangenen Samstag das diesjährige Oldtimertreffen an Villarrica`s Municipalidad/Stadtverwaltung zu besuchen! 🙂
Zum sechsten Male versammelten sich Freunde von historischer Motorisierung bei bestem Wetter in unserer Departementhauptstadt zur nicht ganz soo pünktlichen Ausfahrt um 9 Uhr morgens: auch hierzulande finden Vorabweihnachtsfeiern gerne Freitagabends statt… 🙂
Die meisten der Wagen/lenker**Innen waren bekannt; als Wermutstropfen machte die Mitteilung die Runde, daß die noch im Vorjahr teilnehmende gelbe Corvette ihren Platz im blechernen Autohimmel eingenommen hat: vor geraumer Zeit mithilfe eines Ladegeräts über Nacht verbrannt… Doch hier endlich die Bilder vom Treffen:

                                      

Für besondere Sicherheitsvorkehrungen gibt „unsre“ Stadt kei` Geld aus – Steine, Sand & Zement werden hierzulande für den üblichen Zweck verwendet; beachtlich, was die „drübige“ Poliltjunta im verrottenden Rechtsstaat unternimmt, um die ausschließlich gefühlte Unsicherheit zu bekämpfen – aktuelle Bilder vom Berliner Weihnachtsmarkt: viel Spaß mit Glühwein im KZ!
Beachtlich, in was Sloterdijk´s „Haushaltshilfe auf einem Pfarrhof“ Deutschland im Jahre 2018 verwandelt hat…..

 

Heute wieder kürzer – doch damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geparkte Autos, stehende Flugzeuge

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„Das meiste, was der Mensch so tut, ist nun mal ziemlich lächerlich, wenn man genau hinguckt.“
Zugegeben: in fern zurückliegenden Kindertagen zählte der britische Darsteller John Cleese nicht uuunbedingt zu den Favoriten der im Meißner/Dresdner Raum meist zweiprogrammigen TV-Unterhaltung; nun, da der Herr 79 Lenze wird, hat sich das Bild längst gewandelt und hinter dessen schauspielerischer Leistung  in Verbindung mit den Filmen seiner Monty Python´s – Truppe läßt sich viel mehr erkennen als sonderbare Rhetorik zu absurden Szenen: Glückwunsch also einem standhaften Brexit-Befürworter! 🙂

Bei einer Durchsicht der letzten Themen auf vorliegenden Seiten fiel dem Schreiber dieser Zeilen das Fehlen einer Bilderserie auf; „zwar“ ein weiteres Mal auf ein automobiles Thema bezogen, doch zu schad`, um es der geneigten Leserschaft vorzuenthalten: vor genau zwei Wochen eröffnete an einer Ausfallstrasse Villarrica´s das nächste Autohaus.
Nun sollte man zugeben, daß „unser“ Städtchen seit einigen Jahren nicht gerade an Mangelerscheinungen in Bezug auf Verkaufsstellen für fahrende Untersätze leidet; diese Verkaufsfläche mit Büroraum jedenfalls wirbt zumindest noch für BMW und die Marke Mini.
Der neue Autoverkäufer stand seit unserer Ankunft hier bisher für Grundstück/Haus/Bau und versucht sich also nun auf einem weiteren Betätigungsfeld. Dazu wurde diese Einweihungsfeier geschmissen mit Musikke vom Bildschirm und kellnernden Biernachschenkern; leider verursachte zu vorgerückter Stunde das Wetter einen Besucherrückzug unters Dach in Richtung Getränke- und Brötchenausschank.
Dennoch sollte diese Veranstaltung zu vorgerückter Stunde nicht ohne ausreichend Bildmaterial der Autos und vor allem der Besucher(-innen) verlassen werden….

                  

Und plötzlich wird einem bewußt, wie sehr sich die Automobile eigentlich in den letzten Jahren verändert haben: waren DAS noch Zeiten, als die vorderen Scheinwerfer SO aussahen:

Von fabrikneuen Plastikeimern zu etwas zerkleinerten Wagen: in der östlich gelegenen Grenzstadt Presidente Franco / Department Alto Parana fand die Polizei in einem Privathaus einen mit Sprengstoff angereicherten PKW. Es gelang -ohne eine Detonation auslösende vorherige Fummelei von interessierten Bastlern- die Karre aus dem Ort raus auf freies Feld zu bewegen, wo die Kapseln samt Auto in die Luft gejagt wurden. Vorläufigen Drehbüchern zufolge sollte diese Vorrichtung der Befreiung eines Drogenhändlers dienen: vielleicht war es auch für eine völlig andere Aufgabe vorgesehen… 🙂

   

Vom fahren zum fliegen: auch das letzte Diorama rund um die MIG 15 uti in diesem Jahre hat nun das Finale erreicht: herausgekommen ist nicht unbedingt etwas spektakuläres, aber dafür gab die Schaffung der Bodenlandschaft recht viel Spaß: ein Rest einer Berliner Grasmatte und der Rest Holz/Stein aus dem benachbarten paraguayischen Campo. 🙂 Die Flugzeugversion entspricht derjenigen einer vietnamesischen Einheit aus den Jahren 1963/64; damals schickte der Warschauer Pakt über 30 Maschinen dieser Trainerversion in die vietnamesische Gegend.

Somit verbleiben wir auch diesmal mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Bauern, Bullen & Traktoren

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„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“
Seit nun über elf Jahren erscheint dieser Blog über unser Leben hier und das Binnenland Paraguay im allgemeinen, und schon sehr viele Themen wurden behandelt; jedoch den vorgestrigen Besuch einer unter „Expo“ betitelten regionalen Handwerksmesse im benachbarten Ort Mbocayaty in passende Worte zu kleiden, fällt anfangs -zugegebenermaßen- verhältnismäßig schwer: vielleicht noch einen Pott Kaffee – zumal der Anfang mit John D. Rockefellers Worten schon fabriziert ist – verraten Sie den eingangs erwähnten Satz bloß keinem handwerklich Tätigem des in der alten Heimat  -noch- bestehenden Mittelstandes….

Das nun weniger werdende 2018 überreicht uns in den letzten Tagen wieder eine ganz passable Regenzeit; selbiges Naturprodukt sorgte für ordentliche Schlammsohlen auf dem (privaten..) Veranstaltungsgelände.
Hier präsentiert sich das Agrarland Paraguay in Form von Anbautips für Maniok, Salat und Tomaten; beim um die Mittagszeit etwas müde wirkenden Wettstreit, ausgetragen um den leistungsstärksten Zuchtbullen muß auch der findige Reporter vom TV-Regionalkanal um Spannung für die Zuschauer ringen – vielleicht birgt ja der Ausscheid am späten Nachmittag etwas mehr Nervenkitzel, wenn über den besten Braunton der Rinder abgestimmt wird….
Die in den provisorisch errichteten Hallen vertretenen Firmen aus Zentrum & Umland Villarrica´s halten der Besucherschaft ihre Produktpalette unter die Nase; zum mittlerweile gewohnten Bild gehören fleissig & unermüdlich tippernde Messevertreter*Innen*, die nach der Fertigstellung des laufenden Textes gerne Rede und Antwort stehen – eintreffende Nachrichten werden in dieser Zeit vom Kollegen verwaltet und ggf. beantwortet…

                 

Selbstverständlich ist der Malereizirkel vertreten mit der üblichen Thematik der menschlichen Reproduktion, Pferde im Sonnenuntergang und verzückte Gesichter beim Mate-Terere-Genuß: dazwischen haben sich Hersteller von bunten Papiertüten platziert sowie Informationsstände der verschiedenen ansässigen Universitäten; das endlich regenfreie Freigelände wartet auf mit Möbeln aus Palettenholz, einem Info-center für Ziegelmauern und einigen Überraschungen auf dem aktuellen Traktorenmarkt…
Alles in allem ein interessanter Besuch, aus dem sich nach einigen Besuchen der einzelnen Herstellerfirmen bestimmt mehr machen läßt…

         

An dieser Stelle endlich wieder was von der Modellbaufront: ganz klar, daß die vergangenen Tage nicht ganz untätig verbracht wurden; seit erstem September entstand das Papiermodell vom Kölner Dom neu – nun zum dritten (1998, 2008 & 2018) Male; 50 Tage Schnippelei reichen jetzt aber wirklich; leider paßt die vorgesehene Vitrine allerdings NICHT; so bleibt zunächst ein Platz im Schrank. 😦

So es die Zeit erlaubt, ist für die letzten Wochen des Jahres die Fertigstellung des Makin-of-Video´s des Mississippi-Steamers geplant…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Unbequem & weggeschickt….

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„Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.“
Diese kurze und äußerst griffige Aussage vom ersten Verwalter der brd-Gmbh läßt sich wohl nicht mehr so mühelos in unsere heutige Zeit übertragen; die nächsten Jahre werden beweisen, daß ausschließlich striktes Befolgen der Lebensvorgaben aus Mohammed´s pädophiler Mordsbibel das Überleben in einst deutschen Ländereien garantieren dürfte: und vielleicht erinnert nach dem erfolgreichen Abschluß der Hidschra, gefolgt von Deportation der eisern „bis zuletzt“ verbliebenen deutschen Ureinwohnerschaft nur noch der sogenannte Adenauer-Mercedes 300 an die vormaligen Besitzers des Landes…
Diesem Thema sei hinzugefügt, daß selbiger Kanzler Adenauer vor nun 55 Jahren mit immerhin 87 Lebensjahren seine Rücktrittserklärung einreichte; nicht auszudenken, wenn bis in unsere Zeit in diesem Job Rücktrittserklärungen ans Lebensalter gebunden wären… 😦

Der erste Gegenbeweis für Konni´s Lebensformel läßt sich aus „unserm“ Villarrica vermelden: beim immerhin schon Jahre schwelenden Streit um den Standort des neuen Busterminal´s wurde in den vergangenen Tagen eine neue mögliche Variante vorgelegt: dieses Papier sieht vor, die neue Zentralhaltestelle für ankommende & abfahrende Busse – rund 12 km aus der Stadt heraus zu verlegen. Keine Frage, daß der Protest des fliegenden und die Menschentransporter umschwärmenden, mit nahezu allem möglichen brauchbarem und unbrauchbarem Zeugs handelnden Verkäuferkokons nicht lange auf sich warten ließ: eilig gedruckte Anschlagformulare erklären die 12 Mitglieder dieser Kommission mit sofortiger Wirkung zur Persona non grata – zumindest bisher mit Wirkung für Villarrica.
Darunter befinden sich illustre Personen wie der vormalige Governador unserer Departmenthauptstadt sowie der derzeit amtierende Bürgermeister. 🙂 Generell gehts drum, daß bei der jährlichen Zunahme des Strassenverkehrs bei gleichbleibender Anzahl der Parkmöglichkeiten -zuzüglich konstanter Anzahl verfügbarer Parkkrallen- das Rumkurven der großen Überlandbusse quer durch die Stadt immer aussichtsloser, dafür immer öfter Auslöser von Hupkonzerten wird: während genannte Händlerhorden das Schwinden ihrer -oft einzigen- Einnahmequellen ahnen, wird sich eine außerstädtische Lösung wohl in der nächsten Zeit kaum vermeiden lassen: bis jedoch der Sprung vom fest beschlossenen neuen Standort zum fertigen Gebäude geschafft ist, dürfte unser Bürgermeister wohl längst seinen Ruhestand genießen…

 

…und auch der nun ein „Ex“ vor seinem Titel als Chef der Einwanderungsbehörde führende Julian Vega bemüht sich höchstpersönlich herbei, eingangs erwähnte Maxime ad absurdum zu führen: seine Teilnahme an einer paraguayischen Regierungsdelegation in Taipeh fand ein vorzeitiges Ende samt vom Steuerzahler finanzierten verfrühten Rückflug, als er -laut Medienberichten..- eine dortige Übersetzerin am Bein berührte.
Was die Ausweisung aus dem Land nach sich zog.
Eilig gab Herr Vega sein Ämter-Rücktrittsgesuch ein und ward` heute prompt von einer jubelnden -verbliebenen- Freundesmenge empfangen, die ihm halfen, alles als übliches Mißverständnis zwischen Mann und Frau zu sehen & zu verstehen. 🙂

Trotz dieses Vorfalls dürfte der berufliche Lebenslauf des Ex-Behördenchef´s auch weiterhin gesichert sein & auch bleiben – was mit der beteiligten/betroffenen Übersetzerin geschehen wird, ist bislang unklar: für ein neues berufliches Standbein wurden aber schon Bewerbungsphotos an ein kleines Krankenhaus in einer eher ländlichen Region versandt, verlautete aus gut informierten Kreisen…. 🙂

Die übrige Gesandtschaft samt seinem Chef, der als relativ neuer Präsident eigentlich Paraguay verwaltet, verblieb noch etwas in Taiwan; und damit die Regierungsgeschäfte in unserem Binnenland wie geschmiert weiterlaufen, übernahmen am Donnerstag Kinder die Macht (symbolisch für EINEN Tag..) hierzulande:

Kein Problem also alles…. 🙂

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Bild der Frau

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„Es schmerzt mich, wenn ich einen Priester oder eine Nonne mit dem neuesten Automobil sehe“, verkündete Papst Franziskus; sich dem im allgemeinen Sinne anschließend, gibt der Schreiber dieser Zeilen seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß es aktuelle Hersteller von Vierradmobilen überhaupt noch schaffen, ihre Produkte an den Mann oder die Frau**en*innen zu veräußern ….

Doch soll heut nicht ein fortbewegliches Thema behandelt werden, sondern ein eher gestalterisches – was zudem schon vor einiger Zeit -und das wiederholt- Erwähnung an dieser Stelle fand: der vor 61 Jahren geborene Delfin Roque Ruiz, hierzulande besser bekannt als „Koki Ruiz“ hat mit seinem aus zigtausenden Rosenkränzen geschaffenem Bild der seliggesprochenen Chiquitunga in diesem nun ablaufendem Jahre wirkliche Bekanntheit erreicht: vor wenigen Tagen also wurde sein Werk vor der Kathedrale Villarrica´s aufgestellt.

  
Über einen längeren Zeitraum sorierten mehrere Mitarbeiter die zugesandten Rosenkränze; vorm Beginn der eigentlichen Gestaltung der Bildtafel wurden mehrere historische Bilder der nun selig gesprochenen Kirchenmitarbeiterin ausgewertet…

 

…aber dennoch wurde das eine, am bekanntesten von ihr Gewordene ausgewählt.
Die Maße des Bildes selbst werden mit 7 mal 9 Metern angegeben; verschiedene Quellen geben naturgemäß unterschiedliche Zahlen zu den verwendeten Rosenkränzen an; ab und an finden sich die Zahlen 30- oder gar 70-tausend einzelner Rosenkränze, die durch ihre unterschiedlichen Materialfarben dem Portrait seinen charakteristischen Anstrich geben.
Und da der Künstler unter einem anderen Namen firmiert, ist es wenig verwunderlich, daß auch die Karmeliterin Chiquitunga einen anderen, weltlichen Namen besaß: María Guggiari Echeverría lebte von 1925 bis zu ihrem frühen Tod, hervorgerufen durch Hepatitis im Jahre 1959.

    

Die Präsentation besagten Kunstwerkes in unserer Departmenthauptstadt zog erwartungsgemäß wohl sämtliche Schööler aus der Umgebung samt der sie unterrichtenden Personen (….das Wort Lehrer sollte vermieden werden..) in den Bann und an den kirchlichen Standort. Keinesfalls fehlen durften die aktuell lebenden kirchlichen Vertreter; daß in manchem Auge der schulklassenbegleitenden Schwestern Tränen blinkten, wird wenig verwundern; noch dickere Tränen weinte in den letzten Tagen nur die Hamas-Vertreterin und vom deutschen Steuerzahler finanzierte Staatssekretärin Sawsan Chebli, als ihr Radikalenaufruf gegen die verbliebene deutsche Ureinwohnerschaft (vorerst… ) erfolglos abgeschlagen wurde….
Wie auch immer – der Meister Koki Ruiz selbst weilte derzeit in Villarrica unter den staunenden Anwesenden und war gerne zu einem Gespräch bereit: wer monatelang abertausende Rosenkranzkugeln durch die Finger gleiten läßt, dem unterstellt man leicht eine etwas nähere Verbindung zu den uns umgebenden Geistern, Göttern und zeitreisenden Flugscheibenlenkern – die Frage nach den demnächst gezogenen 6 aus 49-Zahlen allerdings beantwortet Koki mit einem müden Lächeln – klar, lieber selber absahnen… 🙂

Und um abschließend zum eingangs erwähnten Zitat zurückzukehren – in Chiquitungas Todesjahr 1959 startete beispielsweise im Volvo PV 544 der 3Punktsicherheitsgurt seinen Siegeszug: für den BMW 507 hingegen bedeutete dieses Jahr das AUS – nach 251 Exemplaren übrigens. Spritpreis `59: 60-70 Pfennige!
Doch auch auf der „Insel“ gabs damals Motorisierung – mit dem kultigen Triumph TR 3 etwa: ***schnief**** 🙂
Aber ob damit eine Nonne fahren würde…? 🙂

 

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Das Auto vom Glückspilz

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„Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen.“
Die vom deutschen Weltmeister Walter Röhrl gebackenen Sprüche erfreuen sich längst einer großen Beliebtheit sondergleichen unter Zeitgenossen aus unserem Kulturkreis; sie entstammen einer Zeit, in der (fast) jeder glaubte, PKW-Maut sei Orwellsches Gedankengut und das Wörtchen Energiewende wäre ein neues Synonym für den Wechsel der Jahreszeiten. 🙂
Genauso undenkbar übrigens damals, daß Dieselfahrverbote hingenommen werden /sich nicht aufs Wahlverhalten auswirken würden oder daß ein*e Stasimitarbeiter*i*n eine vereinigte deutsche GmbH zunächst verwalten und das Ganze anschließend Mohammed´s Schlachthausreligion zu Füssen legen wird…
Wirklich DER Klassiker: und es funktioniert! 🙂

Doch zurück zum motorisierten Thema: Ende Mai diesen Jahres erwarb ein Bekannter in der Hauptstadt Asunción einen fahrbaren Untersatz.
Soweit, so gut.
Eher ungewöhnlich ist die Art des nun privat betriebenen Karrens: dabei handelt es sich um einen KIA Bongo III. Nicht ungewöhnlich, daß so eher unwichtige Dinge wie Baujahr oder gar PS in den Papieren nicht erwähnt werden; der Wagen dürfte etwa um die 10 Jahre auf dem blechernen Buckel tragen….

   

Im Patientenbereich noch gut ausgestattet, hat die Zeit/die vorige Benutzung jedoch einige Spuren hinterlassen: Bremse/ Achse, Klimaanlage und Motor mußten nun selbst dem Doktor vorgestellt werden – dem (meist) schwarzhändigen Werkstattdoktor…selbstverständlich.

       
Anruf genügt – und schon rollte selbiger aufs Gelände, um das Wägelchen in den OP zu geleiten. Die Werkstatt liegt etwas ausserhalb von Villarrica und ist erkennbar gut ausgerüstet – der Inhaber und gleichzeitige Chefmechaniker verfügt über weitreichende technische Kenntnisse und hat bisher noch jedem automobilem Problem konsequent nachgespürt und selbiges behoben.
Leider mußte bei diesem Krankentransporter ein Achsteil aus dem fernöstlichen Herstellerland geordert werden und dies war auf postalem Weg immerhin zwei Wochen unterwegs.
Soweit zur Mechanik.
Für die Bordelektrik jedoch wurde dieser Arbeitsauftrag outgesorced: die von vielen Werkstätten praktizierte Keinproblemmachenwirallesselber-Arbeitsweise wird hier glücklicherweise nicht angewandt; am heutigen Tage nun erfolgte für wenig mehr als 200tausend Guaranies (all inclusive!) die elektrische Behandlung durch immerhin drei Strippenfachärzte: ganz ohne Diagnosegerät ging das Team auf Spurensuche; defekte Microschalter wurden durch neue ersetzt oder – gelötet. 🙂

Am Ende des Tages jedenfalls wurden dem Fahrzeugbesitzer alle -koreanisch beschrifteten- Kipp-, Dreh- und Umschalter erläutert und funktionierend vorgeführt: inclusive Sirene, Tut-, Nebel-und Martinshorn.
In der Zwischenzeit, als der Achsring aus Korea sich auf den Weg machte, recherchierte der deutsche Vollkommenheitsfanatiker die Namen vom ehemaligen Rettungsteam aus seinem Wagen; bisher meldeten sich drei der damalig eingesetzten Damen….leider ist nur Platz für zwei **wer hätte das gedacht*** 🙂

  

Die beim vorigen Beitrag fehlenden Bilder vom aktuellen Diorama seien nun nachgereicht; die Übergabe der bestellten Dachziegel für den Kirchenrest findet Donnerstag statt; dann sollte Klarheit herrschen über die Gestaltung des verbliebenen Dachstuhles. 🙂


Die vorhergehenden Tage wurden genutzt, um die Bruchstellen der beiden Gebäude mit aufgesetzten Ziegelresten etwas authentischer zu gestalten. Leicht gekürzte Ziegelsteine wurden im Inneren vom Haus platziert; erst kurz vor Fertigstellung des Gesamtteiles wird die Strasse damit „bereichert“.


Baubeginn für das Ganze war übrigens der erste Juni; die kurz vor Mitte des nun laufenden Monats eintreffenden Grasbüschel sind vermutlich schnell eingefügt; damit dürfte die Bauzeit wohl 10 Wochen betragen.
Fürs deeeefinitiv letzte Diorama.. 🙂

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