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Septemberzahlen

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„Das Vaterland.“

Dies, längst mit äußerst negativer Bedeutung versehene und wohl in absehbarer Zeit zur endgültigen Entsorgung in den Auswahlreigen zum Unwort des Jahres gestopfte Wort liest der interessierte Betrachter an der Sockelvorderseite des Weimarer Goethe-/Schiller-Denkmales; seit nun genau 160 Jahren verfolgen beide deutschen Dichter den Lauf und damit aktuell auch das verordnete Ende der deutschen kulturlosen (Zitat der bisher nicht entsorgten Özoguz), aber dennoch eigenständigen Geschichte; man darf gespannt sein auf den späteren Einsatzzweck beider metallischer Körper… 🙂

Der Verwendungszweck für den dem paraguayischen Model Ana Rios -tatsächlich- geraubten Schmuck dürfte klar sein: der wird wohl schnell zu Geld gemacht werden; und die nebenher mitgenommenen 18tausend $ sowie 12 Millionen Guaranies haben vermutlich längst Eingang in den normalen Zahlungsverkehr gefunden: ob die Wertangabe 60tausend Dollar betreffs des Schmucks aber nur Mitleid erregen sollte oder Kopfschütteln über diese häusliche Hortung, sei dahingestellt… Eher zuversichtliche/schadenfrohe Seelen sehen voraus, daß Ana beim nächsten Fotoshooting die Summe wieder `rein kriegt.. 🙂

 

Doch diese Woche hat´s tatsächlich in sich; auch „unsre“ städtische Feuerwehr legt einen halbjährlichen Geschäftsbericht vor, der mehr Ausgaben als Einnahmen verzeichnet: über 139 Millionen ausgegebene Guaranies werden von den rund 115,5 Millionen eingenommenen leider nicht ganz abgedeckt:

Abgerechnet wurden die Kosten für 21 Einsätze bei Bränden, ….

…172 Unfällen….

und ein verhinderter Selbstmord… – wieviele „erfolgreich“ verliefen, darüber schweigt der Bericht.

Nicht verschwiegen werden 15 Rettungen von Tieren, beispielsweise aus Brunnen – die aber ebenso Kosten verursachten.

Aus Zeitgründen -diese Woche hat´s tatsächlich in sich!!- heute wieder etwas kürzer; aber wir geloben Besserung. 🙂

Nur langsam gehen derzeit die Arbeiten auf der Steamerwerft vor sich: am Tag 100 sieht das weiterhin provisorisch zusammengesetzte Ergebnis so aus:

Alle hauptsächlichen Baugruppen sind nun vorhanden; für die endgültigen Bearbeitungen muß weiterhin alles zerlegbar bleiben, doch das endgültige Ergebnis steht im enger werdenden Rahmen fest…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Langeweile gibts woanders…

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„Das Problem mit der Welt ist, daß die intelligenten Menschen voller Zweifel, während die Dummen voller Zuversicht sind“ ist nicht dem -in den meisten Fällen fraglich, ob vorhanden- Hirn eines derzeitigen, den bestehenden politischen Status Quo behalten wollenden Einheitspolitikers durch Berater eingeflüstert worden, sondern entstammt dem Werk des vor 97 Jahren in Andernach geborenen Schriftstellers Charles Bukowski; ob, wie und vor allem wo sich diese Aussage -bisher straffrei- einsetzen läßt, liegt bei jedem selbst: doch damit genug Kritik zu Lasten der besten Neuislamischen BundesGmbH, die es je gab. 🙂

Doch wenden wir uns an dieser Stelle besser wieder den Geschehnissen der letzten Tage in Paraguay zu: während die Hauptstadt unter winterlich strahlendem Sommerhimmel auf 480 Jahre Geschichte zurückblickt, „feiert“ auch die Departmenthauptstadt Villarrica – wie gewohnt, auf etwas andere Art: das Anfang März gestartete, eng an Augsburg angelehnte Theater um den Stuhl des amtierenden Gobernadors ging am vergangenen Wochenende in eine neue Runde: nach der Erstürmung des betreffenden Amtshauses und dazugehöriger deftig ausgetragener Meinungsverschiedenheit -im neudeutsch aktuell treffender als „Rangelei unter Buben“ beschönigtes Miteinander- wechselten die Namen der Gebietschefs zwischen Oscar Chavez & Rodolfo Friedmann nahezu stündlich quasi hin & zurück; müßig, dem monatelangen Verlauf folgen zu wollen….. 🙂
Einer offiziellen Meldung zufolge tragen derzeit (Mittwoch…) die in besagtem Hause ausgestellten Papiere den Namen Friedman als Unterschrift: Änderungen sind jederzeit möglich. 🙂

Daß unser Binnenland Paraguay längst nicht mehr von der restlichen Welt abgekoppelt agiert, sieht man daran, daß die staatlichen Nachrichtensender nicht nur von der kürzlichen Ermordung des Inhabers eines hauptstädtischen Werkzeuggeschäftes wegen 200tausend Guaranies berichten, sondern daß auch der 40te Todestag des King of Rock`n Roll Erwähnung findet: andererseits zweifelte schon Fox Mulder an der damaligen Echtheit dieser Nachricht… 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Mitteilung über den aktuellen Stand der Bauarbeiten auf der Steamerwerft: am 77ten Tag startete der Zusammenbau der unteren Decksaufbauten; vorausgegangen waren mehrere Varianten der farblichen Decksgestaltung inclusive des benutzten Nagelmusters, die Planken betreffend. Nun befinden sich die ersten Scheiben in den eingesetzten Fenstern; der Bausatz selbst sah wie schon erwähnt später aufzuklebende Vollgußfenster vor. 😦
Die nächsten Tage werden schrittweise weiteres Zusammenfügen beinhalten, so es die Zeit erlaubt…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Kultur in Holz & Papier

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„Mir ist wichtiger, daß meine Kinder keine A***löcher werden, als daß sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.“ 🙂
Auch das nun (real leider nicht..) erreichte Lebensalter samt dabei gesammelter Erfahrungen von 70 Jahren hätte Diether Krebs -in unseren Zeiten- wohl nicht als Grund oder/und Entschuldigung für seine Ansicht über Kindererziehung genügt, um kollisionsfrei an linksgrünaktuellen, sich Pädagogen nennenden Genderbeführwortern vorbeizukommen; vielleicht aber auch hätte selbiger Nachwuchs keine Bedenken mehr an schulischem Moscheenbesuch geäußert -wer könnte dies in Zeiten allgemein akzeptierten, innerparteiischen Fraktionszwanges- gerne und ohne größeres Aufsehen bei widerrechtlichen Abstimmungen- noch sagen….

Schnell aber wieder weg von politischen Themen und hin zu einer neuen Erkundung in unserm Städtchen Villarrica: genau da fiel vor einigen Tagen eine neu gestaltete Häuserfront samt Kulturschriftzug auf; zeitlich paßte damals ein Besuch nicht mehr zur nahezu vollbrachten Einkaufstour, und so mußte halt der nun auch schon ablaufende Mittwoch zu einer Besichtigung herhalten.

Das ganze wurde in einem Haus mit dem nun stolzen Alter von 117 Jahren eingerichtet; bis heute erhaltener privater Besitz hat eine wiederholte Etablierung von Universitätsfunktion (!) verhindert, das Gebäudeinnere in einem zauberhaften historischen Zustand erhalten und dazu in einem Teil der Räume -in einem anderen Teil residiert u.a. der spanische Vizekonsul- eine Kollektion von neu angefertigten Schnitzarbeiten, vorrangig im theologischen Bereich, installiert. Für unsere -derzeit noch- außerhalb lebenden Leser hier besagter Konsul im Bild:

Und für die mehr oder minder schon länger hier lebenden ist ein Besuch in diesem Hause wirklich informativ, erlangt man damit doch einen schönen Einblick in ein typisches paraguayisches Stadtgebäude vom Beginn des 20ten Jahrhunderts.

   

Die Umgestaltungsarbeiten in unserem Hause erreichen in den nächsten Tagen nun fast das Ende; Wand & Boden wurden nach einigen Debatten, Auseinandersetzungen und den unausbleiblichen Resetmomenten erfolgreich mit quadratischer Keramik belegt; die nächste Woche wird einiges (bohrendes) Arbeitsgerät -leihweise- von der Steamerwerft auf die Zimmerumbaustelle entführen, um die Inneneinrichtung im neu entstandenen Raume zu verteilen.

          

Beim Stichwort Steamer sollen die aktuellen Bilder am 70ten Tag nicht vorenthalten sein: da nähert sich die Konstruktion der bisher farbfreien Decksaufbauten ebenfalls dem Ende; derzeit steckt man da noch bei den unvermeidlichen Querverstrebungen des Passagierdecks; die nächsten Tage dürften die farbliche Gestaltung sowie die Befestigung des Ganzen auf dem Deck bringen, um die Decksbeplankung für die Füße der Mitreisenden anzulegen sowie nach Erreichung der erforderlichen Krümmung des Folgedecks auch den oberen „Decken“-teil zu beplanken.

Fast gleichzeitig traf in den letzten Tagen neuer privater Lesestoff ein; darunter Curzio Malapartes einst heftig umstrittener Roman „Die Haut“. Vom Vatikan bei Erscheinung 1949 auf den Index gesetzt, stellt das gelieferte Buch die 2te Auflage „Verlag Volk & Welt“ aus dem Jahre 1989 dar; sehr wahrscheinlich in früheren Jahren in Ostdeutschland nicht geduldet: man stelle sich vor – die ddr hat Bücher verboten oder zu unerwünschter Ware erklärt! Glücklicherweise liegen diese Zeiten längst hinter der Menschheit und es ist in heutigen Tagen leicht, den Kindern diese Vorgänge aus der ddr zu erklären. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Farbige Juli-Wintertage

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„Verwechsle niemals Bewegung mit Handeln.“ Leider wird sich in heutiger Zeit nicht mehr feststellen lassen, für welches Publikum obenstehende Aussage Ernest Hemingway´s gedacht war; denkbar ist, daß sich die Zielgruppe nie freiwillig melden wird, um den Inhalt für sich zu beanspruchen.. 🙂

Und bevor „unsrer“ Stadtverwaltung Villarrica Bewegungslosigkeit in einigen (vielleicht nicht soo wichtigen..) Bereichen nachgesagt werden kann, erteilte selbige Behörde kurzerhand den Auftrag, ihre behördliche Heimstätte in ein neues farbliches Gewand zu kleiden. 🙂

       
Deshalb wird momentan der Besucher dieses Stadthauses von Arbeitslärm, Farbeimern und turbulenter Hektik empfangen; noch bevor er sich ausreichend über den gewagt-gewählten Farbton der Aussenfassade im klaren ist, wird die bange Frage nachgereicht, ob man sich demnächst, wenn alles fertig sein wird, hier noch zurechtfinden wird: sogar die KFZ-Abteilung wurde ausgelagert und mußte Platz machen für die Werkzeuge der Bauleute:

Und tatsächlich – bei einem privat unternommenen Rundgang fällt die Menge der Arbeiten auf, die noch vorgenommen werden wird/muß /vielleicht. 🙂
Sollte sich allerdings in absehbarer Zeit kein Azubi finden, der die sachgemäß gelagerten Akten, Bescheinigungen und Dunkelspendenquittungen erst aus-, dann um- und später wieder einlagert, dürfte bis zur Fertigstellung des Umbaus noch einige kostbare Zeit verstreichen – oder „von Oben“ wird Fertigstellung verordnet. 🙂


Keinesfalls jedoch soll mittels der beigefügten Bilder der Eindruck vermittelt werden, daß da keiner der eingesetzten Spezialkämpfer schafft – alle Fotos entstanden mittags etwa 11.30 Uhr. Ganz fest versprochen wurde in jeeedem Fall die Fertigstellung des angrenzenden Theaterbaus; mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies jetzt alles in dem berühmt-berüchtigten einem einzigen Abwasch erledigt. 🙂

    

Zuzüglich dazu erreichte uns in den vergangenen Tagen eine Kältewelle, die nachts bis zu Null Grad samt Rauhreif auf Autoscheiben“bot“; die Erfahrung lehrt, daß dann das hiesige Leben samt auszuführender Arbeiten etwas langsamer vor sich geht…

Und wie schon im letzten Beitrag berichtet, läuft auch in unsrem Hause ein Umbau; bis zum heutigen Tage wurden drei Wände neu verputzt, um nach ausreichender Trocknung und hiesiger Landessitte zwei wartende Leute mit der wichtigen Aufgabe zu versehen, die Schlitze für die Kabel in den neuen Wandputz zu hacken. 🙂
Die Gründe für diesen spektakulären, alles bisher dagewesene umwälzenden Arbeitsablauf wird niemand ernsthaft hinterfragen, der die oft kritikallergischen, aber tatkräftigen Bauleute auch am nächsten Tag noch benötigt; „….dann is` halt so“ sollte als selbstverordnete Antwort genügen, um nicht als nichthiergeborener Besserwisser zu gelten. 🙂 Diese vermeintlich leichtschultrige Ansicht wird in den nächsten Tagen bei der Verlegung der Wand-& Bodenfliesen aufgrund früherer Erfahrungen bei diversen Um-und Neubauten „aushärten“, da der spätere Zuschnitt dreieckiger Ausgleichfliesen am Ende des Bodens / der Wand oft mit erheblichem Zeitaufwand, stets aber mit zusammengebissenen Zähnen verbunden war… 🙂

Tag 50 auf der Steamer-Werft: die gestalterische und bauliche Anfertigung der unteren Decksaufbauten nähert sich dem Ende und gleitet über in die farbliche Gestaltung, die vor der Montage erfolgen muß. Mittels hier erhältlicher Beize sollte ein Holzton erreicht werden, der historischen Fotos entnommen wurde; diese Steamer waren um die Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Mischung aus Lasttier und Transportmittel – und für Besatzung und damals lebende Bewohner Amerika´s oft auch mehr oder weniger fester Wohnsitz…

Als nächstes dürfte es sich um den Zusammenbau gezeigter Teile handeln, damit paßgerecht die Beplankung des Oberdecks erfolgen kann…

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Mehr Beschäftigung im Juli!

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Wieder ist´s Juli geworden; gerade erst, so scheint es, trennten uns nur noch wenige Tage von der Auswanderung nach Paraguay und dem geplanten Schritt in die Selbständigkeit: zwei Privatwohnungen waren aufgelöst, der geliebte Spitfire 1500 bei einem Bekannten untergebracht, und der augenscheinlich für längere Zeit letzte Besuch in der -je nach aktuellem politischem Bedarf zum Elbflorenz oder zum abgehängten rröchten Zentrum Dunkeldeutschlands gehörigen- sächsischen Landeshauptstadt stand bevor, um meterlange analoge Filme zu belichten und vor allem von Vielen Abschied zu nehmen.
Kaum zu glauben, daß seither zwölf Jahre vergangen sein sollen…
In jener Zeit gehörten Baukräne scheinbar untrennbar zum Dresdner Stadtbild; längst sind aus den aus der Vogelperspektive gezeigten Fundamenten fertige Gebäude entstanden.

 

Der zum Winterhalbjahr gehörende Juli in Paraguay hält für uns in diesem Jahre fast sommerlich zu nennende Temperaturen bereit, aber statt der ersten Versuchsreihe vom Poolbaden gibts – wieder einmal Bauarbeiten. 😦
Ein weiteres Zimmer wird erst nahezu ab-, dann um-, und dabei wieder aufgebaut.
Nach längerem Ideenwälzen wurde nun Anfang dieser Woche der Startschuß gegeben; bisher alles ohne Baukräne – Arbeitskraft ist in unsrer neuen Wahlheimat immer noch kostengünstig. 🙂

Und beim beginnenden kaputtschlagen läßt sich ja erfahrungsgemäß nicht viel falsch machen; im Gegensatz zur Hamburger Maas-arbeit fand bei uns bisher alles ohne Feuer statt. 🙂
Doch hier einige Bilder der paraguayischen Baustelle:

               

Geplant bzw. versprochen sind zwei Wochen; gehen wir realistischer ran, werden´s wohl vier werden: Zeit spielt in unserm Binnenländle eine eher untergeordnete Rolle. Fest steht, daß die nächsten Tage/Wochen ein abwechslungsreiches Bild quer durch jede Menge hiesige Baugewerke bieten werden…

Auf der Steamerwerft siehts am Tag 42 so aus: langsam und von zaaaahlreichen Messungen begleitet erhält der untere Aufbau die Beplankung: zaghaft entsteht ein ungefähres Bild, wohin die Vorstellung gegangen ist bei der Planung.
Und weiterhin, quasi zwischendurch als Lockerungsübung, werden die restlichen Fenster/Türen von den metallischen Spritzgußscheiben befreit. …könnte also noch einige Zeit dauern, das Ganze…

  

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Erst/schon 15…..

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„Das Alter läßt sich leichter ertragen, wenn man den Faltenwurf im Gesicht als künstliche Drapierung betrachtet.“ 🙂

…angeblich im reiferen Alter mit -gespielter- Leichtigkeit hingeworfene Worte der Scarlet-Darstellerin Vivien Leigh; selbige hat sich mit dieser Rolle wohl zu recht einen gediegenen Platz im Zelluloidolymp erspielt: in den nächsten Tagen jährt sich allerdings ihr Todestag schon zum 50ten Male….

Mit einem -bisher- ganz faltenlosen Antlitz beging vor wenigen Tagen ein junges hiesiges Mädel ihren 15ten Geburtstag; wie schon einige Male auf diesen Seiten erwähnt, betritt damit das Frollein den langersehnten Erwachsenenbereich; dem erwähnten Geburtstag folgt -abhängig von finanzgedecktem Bildungsstand- oft in mehr oder weniger kurzem Zeitraum darauffolgend der Fruchtbarkeitsnachwuchs und das Kunststück, den Nachwuchs ohne das männliche Elter großwerden zu lassen.

Gleichermaßen vom Geld (der beiden Elter) ist Gröööße, Umfang der Gästeliste & Dauer der „Eintritts“party; dabei gilt: je mehr, desto besser – schließlich soll der Neid „anständig“ oder vielleicht besser VOLLständig erregt werden. 🙂
Die kürzlich in einem bekannten Clubhaus/Festsaal in Villarrica abgehaltene Veranstaltung sprengte dabei wieder so einige Rahmen; mehrere Wochen werden benötigt, um alles für diesen Tag zu organisieren – der Faktor „Geld“ dürfte dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben – die beschäftigten Firmen und Geschäfte lassen die Kosten erahnen…

       

Hier alle eingebundenden Firmen:

🌸La hermosa noche de Sol!
🌸15 años de Sol Valentina Rivas Mallorquín.🌸

👗Vestido Largo: Líbano.
👚Vestido Corto: Myrian Martinez Creaciones.
Peinado: Marilyn Intercoiffure.
💄Make up: Natalia Fernández.
👑Tocado: Melina Lomaquiz.

Tarjeteria: Arte en Casa Villarrica.
🎪Locación: Club „El Porvenir Guaireño“
🎀Decoración: José David Benitez
🎧Musicalizacion: Julio Toledo.
🎻Vals en Vivo: Ensamble Lumine de la Asociacion Filarmonica Guaireña.
🎶Animacion: Japiaguar.

🍴🍷Alquileres: La Fiesta Alquileres by Gaby Bogado
💺Mobiliario Zona Jóvenes: Gala, Estilo Creativo y Gaby Bogado.
🍝🍕Catering : – adultos: Liliana Ferreira
– jovenes: Karumbe Market.
🍹Servicio de mozos: Reinaldo Villalba.

🍸Barra de tragos: Blue Tragos.
🍰Mesa de dulces: Biskuit Confiteria.
🍬Bombones: Marcela Mallorquín.
🍧Torta falsa: Delia Galeano Creaciones.

📷Fotografia: Di Leo Producciones.
📋Coordinación de la noche: Estefania Petersen Alvariza.

Noch mehr pinke Gestaltungsideen und -umsetzungen gibts vielleicht nur noch bei Volker Beck´s Party´s; wir hoffen dennoch, daß die nun 15jährige einen erfolgreichen Start in die Erwachsenenwelt hatte – nun geht´s los mit dem spaßigen richtigen Leben… 🙂

Über die tatsächlich angefallenen Kosten schweigt der Veranstalter; die Gäste, mehr oder weniger prominent, hatten jede Menge Spaß, und um Streit zu vermeiden, tolerierte man auch den Auftritt eines -offensichtlich- verhaltensgestörten grünen Gastes im roten Morgenmantel… 🙂

 

Tag 35 beim Steamermodell: um den Umbau erfolgreich durchführen zu können, mußte in den letzten Tagen ein weiteres, anfangs als nebensächlich eingestuftes Teil angefertigt werden; die Bausatzversion kam nicht in Frage. 🙂 Und da die Treppe nicht wie vorgesehen außen installiert wird sondern in den Innenraum wandert, existiert selbige jetzt schon und wartet gut eingelagert auf ihre endgültige Installation in wenigen Wochen/Monaten.. 🙂
Die (stark abgeänderte) Grundkonstruktion der unteren Decksaufbauten dürfte nun abgeschlossen sein; Verzögerungen bei der Importholzlieferung für die Außenbeplankung der Decksbauten läßt deshalb die Baubrigade an den Türen arbeiten… irgendwann werden die ja auch gebraucht.. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geschichten um Gesichter…

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„Wenn ich zwei Gesichter hätte, würde ich dann dieses tragen..?“ hat vor längerem der amerikanische Präsident Lincoln von sich gegeben: keinesfalls soll es jedoch diesmal um die Janusköpfigkeit von Politikern gehen; diesen Zustand zu erkennen, zu benennen und vor allem zu ändern soll der begeistert fidgetspinnernden, etwas jüngeren Generation überlassen bleiben…. 🙂 🙂 Die Schwierigkeit, an Bahnhöfen in die Hände zu klatschen wird ja schon problemlos gemeistert. 🙂
Dies wird uns nicht abhalten, dem oben dargestellten einstigen Schaupieler aus flackernden Schwarzweißfilmen Stan Laurel zum Geburtstag zu gratulieren; uns schon länger (wo auch immer..) Lebenden wird dessen unnachahmlicher Gesichtsausdruck womöglich noch ein Begriff sein… 🙂

Um etwas entgleist wirkende Gesichtszüge -auf beiden Seiten ..- gab´s in dieser Woche in „unsrem“ Städtchen Villarrica sogar bis in die hauptstädtische Presse Trubel; aus Anlaß des 100ten Geburtstages des paraguayischen Schriftstellers Augusto Roa Bastos wurde -ausgerechnet- bei einem Ichkanndasauch-Karikaturisten eine Büste des besagten Wortezauberes in Auftrag gegeben: bei der feierlichen Einweihung zum Geburtstagstermin waren sich die anwesenden Gäste auch einig, vor einem Kunstwerk zu stehen – leider lieferten die existierenden Netzwerke fast zeitgleich beginnend eine schonungslosere Beurteilung, die einen Bogen von „unmöglich“ bis zu alternativ möglichen, weiterführenden Gestaltungsformen und Gebrauchszwecken lieferten. 🙂

Am heutigen Freitag bot der extra hergestellte Sockel ein verwaistes Bild; die hiesige Stadtverwaltung hat verschiedene Berichte im Netz getilgt und vergab kurz darauf die Nachricht, daß mit dem Hersteller des auszustellenden Kopfes eine Übereinkunft zur Nachbearbeitung getroffen wurde… 🙂
Aktuelle Szenen aus dem Atelier liegen aus Gründen der Geheimhaltung bisher leider nur in grafischer Form vor:

Um erstarrte Gesichtszüge handelt es sich bei einem Fall in Asunción, der seit Mittwoch viele Zeilen der hiesigen Gazetten beschäftigt: eine Frau hatte den Diebstahl ihres PKW gemeldet und beim Sicherheitsdienst gebeten, besagten Wagen stillzulegen (…sooowas geht mittlerweile..??). Zwei der Mitarbeiter nahmen per Motorrad die Verfolgung auf und schossen von hinten durch den Sitz – der tote Sohn der Frau -darum handelte es sich beim Fahrer- konnte nun nicht mehr flüchten: er hatte unterlassen, die Benutzung des familieneigenen Autos mitzuteilen…

Eine ganz andere Visage dürfte sich seit mehreren Monaten das doppelpassige, sich Journalist nennende Individuum im Reich am Bosporus aufgesteckt haben; wer Texte wie folgenden veröffentlicht, darf gerne 100 Jahre im Knast verrotten!! Sonderbar, daß deutsche „Kollegen“ genau um seine Freilassung kämpfen – sollten die etwa vom selben Kaliber sein..? 🙂

…nicht ganz so undurchdringlich (hoffentlich) dürften sich die Gitterstäbe für das hiesige 24jährige Model Carolina Isasi zeigen; laut dem Interview mit ihr in der aktuellen „Cronica“ singt sie gern… 🙂

16 Tage bisher für den „King of Mississippi“: die Rumpfschale verfügt nun über die Beplankung, und aus Gründen der einfacheren Handhabung später werden zunächst die beiden Heckruder neu angefertigt, angepaßt und wieder abgenommen; Ruder & Kiel werden erst zum Schluß mit dem Modell vereinigt. Alternatives Beplankungsmaterial für die Aufbauten ist unterwegs… 🙂
Somit dürfte ab nächster Woche die Beplankung des Decks folgen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Von oben herab…

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…schon aufgrund des zeitlichen Unterschiedes wenig wahrscheinlich, daß der deutsche Zeichner Wilhelm Busch vor nunmehr 150 Jahren bei gewissen Bildkompositionen den Mittmai-Abschluß des Deutschen Staatsvertrages von 1990 vorm -prophetischen- Auge hatte, als er die tragisch verlaufende Moritat vom Unglücksraben Hans Huckebein in Szene setzte und wenig später der Welt schenkte; unserer Generation fällt nun die Aufgabe zu, das politisch (derzeit..) unkorrekte Ende „des Schwarzen“ am Seil überhaupt erst zu entdecken und in marktkonformer Nationalitätsneutralität sorgsam gegendert der Nachwelt, vor allem aber komplett neugestaltet merggels islamischer Folgediktatur zu übermitteln….

Ähnlich hoch hinaus wie genanntes Finanzpapier sollte es an diesem Dienstag gehen; allerdings diesmal mit der Prämisse, den Worten die entsprechenden Taten folgen zu lassen: unablässige Bedingung dazu war eine Ersteigung des jüngst fertiggestellten und seiner Bestimmung übergebenen neuen Teils des Justizgebäudes; schon mehrmals wurde an dieser Stelle dessen Bau während der letzten beiden Jahre vorgestellt.
Über die unweigerlich die Eingangssequenz bildende „…wieso sind die Akkus der Kamera leer…und wo ist der Ersatzakku…oh..auch leer..“-Szene mag getrost der Mantel des Schweigens gebreitet werden; übrig beim zugehen auf den verwendeten Thyssen-Krupp-Fahrstuhl und der Reise in den oberen 7ten Stock blieb der Taschenapparat; selbigem entstammen folgende Bilder.
Leider blieb unbedacht, daß sich die Fenster des Hauses nicht auf allen Gebäudeseiten befinden – die dadurch fehlenden Bilder werden in wenigen Tagen in einer folgenden Session angefertigt und hier nachgereicht…!

        

Selbst nach knapp 12 Jahren Daueraufenthalt in Villarrica überrascht es beim Blick von Oben, über wieviel Grün „unser“ Städtchen eigentlich verfügt! Dennoch gilt – besser, besagten Neubau (aus juristischer Notwendigkeit..) nicht betreten zu müssen: allen Besuchern steht das Haus jederzeit frei! 🙂

…und keinesfalls soll der Geburtstag von Sandra vergessen sein; Gratulation ebenso zum weiterhin blendenden Aussehen!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Stahl, Holz, Murks….

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Der 31te März jeden Jahres steht in Titanic-Fankreisen für die erfolgte Kiellegung des später so berühmten englischen Schiffes; im Jahre 1909 schuf in Belfast ein Heer von übermotivierten und unterbezahlten Leuten (…wie gesagt: 1909..) ein Sinnbild für den Verlauf des 20ten Jahrhunderts: nahezu jeder weiß, daß diese Geschichte genauso endete, wie das Experiment mit dem Schulz-Gold ausgehen wird: hoffen wir, daß diesmal für die „oberen“ Verantwortlichen KEIN Rettungsboot bereitstehen wird.. 🙂

Doch nicht nur die äußere Größe des neuen Schiffes beeindruckte, sondern auch die innere Ausstattung bestach das Auge. Seither sind über 100 Jahre vergangen – und das Wissen um den paßgerechten Einbau normaler Türen scheint (hoffentlich auch in Paraguay nur örtlich begrenzt..) vom Vergessen bedroht zu sein: diese Vermutung legt folgende Geschichte nahe:
Der bisherige Schreiner des Hauses und preisgekrönte Erfinder plausibel klingender Begründungen für Verzögerungen bei der Fertigstellung der in Arbeit gegebenen Aufträge erhielt wider besseren Wissens und Gefühls kürzlich die Aufgabe, eine der hiesigen gebräuchlichen, vor der eigentlichen Tür angebrachten Moskitotüren zu überarbeiten und binnen Tagesfrist wieder anzubringen. Klar – damit rechnet nicht wirklich einer. Händeschütteln & freundliche Gesichter gehören hier zum Geschäftsabschluß wie das Wir-schaffen-das-Sülz zur uckermärkischen Geistesgestörten.

Der drei Wochen später erfolgte unangekündigte Blitzbesuch in der erwähnten Arbeitsstelle des Hausholzmannes schien dem Inhaber fast peinlich. Immerhin – der Rahmen der Tür hatte schon vier hölzerne Seiten. Noch drei Tage später wurde der -ausschließlich- lupenreines Guaranie sprechende Mitarbeiter samt nun mit Moskitonetz bezogener Tür hier abgesetzt.
Die Montage dauerte geschätzte 10 Minuten; die Bezahlung war bei der Vergabe des Auftrages erfolgt. Tja..was soll ich sagen…11einhalb Jahre Paraguay-Leben haben auch dem Schreiber dieser Zeilen 2 Kilo 🙂 mehr Bauchumfang verschafft: aber ständig seitlich durch die neue Tür gehen zu müssen, nur weil die (als neu verkauften) Scharniere nicht mehr als geschätzte 30° Öffnung der Tür zulassen, wäre denn doch etwas unangenehm – und findigerweise wurde vom auffällig-unauffällig schnell entschwundenen Schreinergehilfen schon als störend empfundener Verputz (nutzlos..) per Hammer entfernt.
Die wenig später telefonisch gestellte Nachfrage nach der Zeitdauer dieses merklich eingeschränkten Öffnungswinkels des Türblattes wurde am selben Tag (!) mit einem weiteren Besuch und einer Nachbesserung durch eben schon genannten Jünger der Holzverarbeitung geahndet: komisch – bei manchen Filmen aus Hollywood´s Traumfabrik ahnt man schon vorher, wie´s ausgehen wird…so auch hier: mit freundlich-zusammengebissenen (drei) Zähnen, aber mehr mit nonchalant gezeigter Wut ob der Beschwerde wurde die Tür abgerr..äh… demontiert und mit dem maximal erreichbarem Wert nach rechts verschoben, bevor besagter Spezialist zum wiederholten Mal, diesmal wortlos verschwand.
Der nun LINKS dadurch entstandene Spalt zwischen Tür und Rahmen hätte genügt, problemlos ein Klappbett durchzureichen. Haben Sie eben nach dem Öffnungswinkel des Türblattes gefragt..? Sie ahnen es schon..stimmts..? Dennoch: zum ordnungsgemäßen Geschäfts-Abschluß gehört in Paraguay meist ein Wort des Dankes, aber mehr des Lobes: so auch hier! 🙂

Und als nun endlich RRRRUHE einkehrte um diese Geschichte, wurde besagte Pforte nochmals vom Rahmen getrennt: dabei stellte sich heraus, daß besagte neugebrauchte Scharniere verkehrtherum (deswegen der reduzierte Öffnungswinkel) montiert waren und durch ihre Größe generell zur Wand nun nicht mehr passen konnten; ein weiteres Mal mußte Wandverputz leicht entfernt (oder am nächsten Tag kleinere Scharniere besorgen..) werden, um durch eine seitliche Linksverschiebung schon erwähnten Seitenspalt wieder verschwinden zu lassen und auch dickere Leute durch die „normale“ Türöffnung zu lassen….soooo schwer… 🙂

Ein etwas größeres Problem mit gebrauchtem, vor allem aber stark beanspruchtem Holz gab’s Anfang dieser Woche im Raum Caazapá: dort gab eine Brückenkonstruktion nach, als ein Holztransporter mit dem bekannten 300-Prozent-Rendite-(Vergabe ausschließlich durch deutsche Eingewanderte an deutsche Auswanderer..) Eukalyptusholz darüberfuhr. Spannend wird nun, wer für diese Kosten aufkommt & wann beide Seiten an dieser Stelle wieder miteinander verbunden werden…

 

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…wettermäßig derzeit übrigens reichlich durchwachsen im Raum Villarrica: der Weg in den Herbst ist diesmal gut regenfeucht.. 😦

 

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Hinter den Kulissen des Abends…

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…eigentlich wie immer: man sagt ne Party an, freut sich drauf – und alles kommt anders: oder alles kommt noch viel besser. 🙂
Kaum rrrollt besagter Belustigungsabend, bringen hiesige Gäste aus der Stadt sonderbare Gerüchte mit, die die Vermutung aufkeimen lassen, daß in der Stadt auf der Kreisverwaltung Guairá’s irgendwas für den frischverliebt/verheirateten Gobernador schief läuft. Selbiger befand sich ja an vergangenem Freitagabend im Honeymoon weit weg von Paraguay – auf Jamaika.

 

Erst das nächtliche Eintreffen eines seiner (familiär involvierten..) Parteimitarbeiter hier bei uns ließ Klarheit in der Sache auftauchen: mittels nachgemachter, scheinbar mit der Gabel gezogener Unterschrift unter eine ebenso aus Phantasie verfasster Abdankungsurkunde wurde der bisherige Gobernador für abgesetzt erklärt und vorsorglich vertraute man dessen Sachen dem Straßenrand an; um den Amtsstuhl nicht auskühlen zu lassen, nahm der willige Nachfolger -selbstverständlich der eigenen Partei entstammend- schnell den Platz ein: sicherheitshalber erst nach mehrmaligem Schlüsselrumdrehen.
Von der Innenseite der Tür, versteht sich.  🙂

Ursprünglich in der hiesigen Goldwäschergegend als Bürgermeister amtierend, zog es den Gobernador Nummer 2 halt mehr in die Stadt…

 

Doch auch Nr. 2 konnte sich nur wenige Stunden am Futtertopf festklammern: fast schon filmreif wurde heut/Montag bekanntgegeben, daß Gobernador Nummer drei den Namen Rodolfo Pereira trägt: damit dürfte klar sein, daß sich eine gerichtliche Untersuchung der Vorgänge ums Amt für beide nicht mehr lohnen wird. Klar…für die Anwälte schon… 🙂


Das heißt nun, daß Meister Friedmann nunmehr in absehbarer Zeit nicht mehr die Nummer 1 verkörpert, sondern den größeren Teil seines Monatshonorares ab sofort ausschließlich aus den Redaktionsstuben der Hochglanz-Society-Magazine über private Bilder einer glücklichen Ehe mit einem Ex-Model beziehen muß.
Sieht man von verdeckten Staatsteinkünften, befindlich in für Juan-Normalverbraucher undurchdringlichen Nebelbänken mal ab…

Wohl nicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, daß der Widerstand oder gar Umsturz aus der eigenen Fraktion kommt; in der alten Heimat leider undenkbar: da fungiert per Beschluß der neusozialistischen Einheitspartei die Ureinwohnerschaft als Pack und primitive Steinzeitorganismen mit bunter Namensvielfalt stehen vor dauerhafter Etablierung… 😦

Doch zurück nach Villarrica: immerhin – die kürzlich als Primera Dama del Guairá bezeichnete Marly nutzte wenigstens noch die rasch ablaufende Gunst der Stunde für einen letzten Schnappschuß auf den Stufen desjenigen Gebäudes, welches für sie nun wieder den Status aller anderen Häuser Villarricas erreicht hat..

………..

Eine unvergessliche !!!! Extraklassenparty also vergangenen Freitag – an dieser Stelle allen Gästen herzlichen Dank für alles!!!! und viele Grüße!!!!

 

Gleichzeitig auch mein Dank an alle, die zum nächsten Wahnsinns-Projekt beigetragen haben: Oooohhwei..WER soll DAS machen..? 🙂  @Anke: ich kaufe alle Deine Zwirnrollen auf! 🙂 🙂

Nicht vergessen sei der ebenfalls am genannten Freitag „laufende“ Geburtstag einer Schauspielerin aus „Mulholland Drive“ David Lynch´s – das tatsächliche Alter von Laura Harring muß ja niemand nennen.. 🙂

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