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Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

Schwere Jungs & leichte Mädchen

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„Man sieht, daß es Spektakel gibt,
wenn man sich durcheinander liebt.“

Ob diese Weisheit (aus „Müller und Schornsteinfeger“…) des deutschen Zeichners Wilhelm Busch bei den aktuellen Debatten im britischen Parlament Beachtung findet, sei dahingestellt; Theresa May seien die Daumen gedrückt, daß sie zumindest für ihre Insel die tödliche Umklammerung des Islam verhindert: die derzeitigen Gegner ihrer Widersetzlichkeit werden ihr danken, wenn sich Zentralekelropa trotz (oder mithilfe aufmerksamfesselnder..) HD-TV & 5G in ein muslimisches Konzentrationslager verwandelt hat… 🙂
Aber wahrscheinlich haben deutsche Zuschauer demnächst besondere Freude an hochaufgelöstem, live übertragenen „Darwin-Awards“ aus dem heimischen Stadtpark: derzeit begegnet die Mehrzahl diesem Hindernislauf eher nur mit Desinteresse – eine sexy gekleidete Moderatorin dürfte da Abhilfe schaffen…

Von diesen Zuständen sind wir hier in unserm paraguayischen Binnenländle weitab entfernt; den 14ten Februar nimmt man(n) auch trotz derzeit etwas regnerischer Wetterlage gern an, um im Zeichen Valentin´s mit seiner Geliebten/Ehefrau einen schönen Abend bei Essen & Wein zu verbringen. Daß dazu Liebesschwüre & vor allem Geschenke getauscht werden, steht ausser Frage; um die bei Nichtgewerbetreibenden meist nicht soo strotzende Brieftasche etwas voluminöser zu gestalten und auf den Schwoof mit der derzeitigen Flamme nicht verzichten zu müssen, lassen sich manche schon was nahezu filmreifes einfallen – so wie hier am vergangenen Montag in einem Supermercado im hauptstadtnahen Villa Elisa: immerhin wurde (vom Geschädigten…) als Beute 350 Millionen Guaranies angegeben, die innerhalb einer Minute verdient/erbeutet wurden…hier noch das Begleitfilmchen dazu: Geldraub

Aber wie schnell ist die Kohle wieder ausgegeben im modernen Leben..? 😦
Die Sage, daß es besonders leicht einer Frau aus dem schmalen Händchen rutscht, hält sich hartnäckig; meist fungiert ja -mehr oder weniger auffällig für die Um-& Mitwelt- das geschlechtliche Gegenstück als Finanzgeber… 🙂
Leider existiert auch in unserm Ländle sowas wie ein Finanzamt, was für seinen Selbstzweck Geld einnehmen möchte/muß/will: man stelle sich vor – selbige Behörde nahm nun auch hiesige Promi´s ins Visier!
Dabei betraf es unter anderm eine paraguayische Fußballmannschaft: deren vergessen abzudrückende Steuersumme sollen etwa 600tausend US-$ betragen: mehr ließ sich vermutlich nicht verschleiern. 🙂
Doch damit nicht genug – auch langbeinige Models werden von den Steuerschnüfflern belästigt. Als Beispiel nehme man die junge Pamela Vill: damit beschäftigt, einen Prostitutionsvorwurf loszuwerden, wird sich wohl ein Geldabfluß nicht verhindern lassen…Vermutlich ist niemand an Bildern besagter Fußballer interessiert; also bleibt nichts anderes übrig, als Foto´s von Frau Vill hervorzukramen:

Heute etwas kürzer – dennoch seien Bilder der Fertigung vom neuesten Diorama rund um die Polikarpov 2 nicht vergessen: die Baumherstellung mittels Belaubungsvlies hat funktioniert; sogar der Geländeeinschnitt quer durch paraguayisches Harrrrrtholz nahm nur einen Tag in Anspruch. 🙂
Als nächstes sind weitere Geländegestaltungen geplant sowie ein anschließender Wintereinbruch für Boden & Baumbestand… 🙂

 

Kein Februarbeitrag ohne die Erinnerung an die zigtausenden, seit Jahren heruntergerechneten deutschen Opfer der Dresdner Bombennächte – weder die damaligen Opfer werden vergessen noch die Junta der aktuellen, sich Regierung nennende brd-Verwaltung..!!

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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Die müssen verrückt sein, die Jecken…

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„Schau mit beiden Augen, schau!“
Was dem Buch „Michael Strogoff“, 1876 aus der Hand des französischen Schriftstellers Jules Verne veröffentlicht, entnommen wurde, läßt sich problemlos auf die heutige Zeit, in gleichem Maße auf die Seiten dieses seit August 2007 betriebenen Blog´s anwenden; bei der heutigen Bildauswahl werden die meisten Leser ein weiteres Mal zustimmen… 🙂

Nach verschiedenen Anfragen, wo denn die karnevalistische `19er Fotoreihe bleibt, gibts hier zumindest einige Portraits der am vergangenen Wochenende gewählten/platziert eingesetzten Karnevalsfrolleins.

Zur Erinnerung: unter bisheriger Beachtung des ungeschriebenen Gesetzes, wonach Villarricas Februargetrubel am allerbesten durch eine Karnevalskönigin aus „unserer“ Stadt angeführt werden darf/muß/sollte, wurde diese Vorschrift im letzten Jahre durch die ebenfalls und im wahrsten Sinn des Wortes vorgesetzte Asuncióner Jeck-Gesellschaft gekippt und durchs als zahlendes Publikum eingeplante, sich daraufhin im entscheidenden Moment jedoch widerspenstig zeigende Zuschauerquantum mit Teilnahme-Boykott beantwortet. 🙂
Aus Schaden klug zu werden, nun, dazu haben bisher keine im zarten Kindesalter und in Paraguay geborenen, eventuell herdverbrannten Finger aufgerufen; aus diesem Grund wurde nach stolzer Verkündigung, daß in diesem Jahr die „alte“ Umzugsstrecke parallel zur Municipalidad wiederbenutzt wird, ein weiteres Mal auf schon erwähnte alte Gesetzgebung verzichtet – und so stammt die diesjährige Karnevalskönigin Andrea Segovia halt aus Itaugua. 🙂 🙂
Und wer letzten Samstag die live im TV übertragene Veranstaltung gleichen Charakters aus Encarnación verfolgt hat, dem könnte dämmern, daß nahezu alles, was Villarrica in karnevalistischem Zusammenhang veranstaltet, längst keine Rolle mehr im Ranking um den ersten Platz der Karnevalshochburgen spielen könnte… 😦
Selbst mit eingekauften Spaßmachern wäre der Erfolg ungewiss….. 🙂

  

Fast parallel zur neuen Königin wurde vor wenigen Tagen im nördlich gelegenen Yby Yaú eine größere Menge „Stoff“ gefunden: über zwei Tonnen (!) fein säuberlich abgepacktes Kokain fiel den Fahndern in die Hände. Nun bei der paraguayischen Drogenbehörde verstaut, bleibt abzuwarten, wann das nächste Mal alles abgewogen & durchgezählt wird… 🙂

Keinesfalls vergessen ist der 21te Todestag von Falco..!!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Paraguay 89/19

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„Die Kartellmedien kommen ihrer wesentlichen Aufgabe, das Wesentliche hinter dem Unwesentlichen verschwinden zu lassen, im wesentlichen nach.“
Zu den Sorgen die man hat, wenn man quer durch den Januar des neuen Jahres unter höchstsommerlichen, knapp unter 40° Plustemperaturen stöhnt, mischen sich besorgt klingende Nachrichten aus der alten, dem Islam verfallenen Heimat: von da melden verschiedene Gazetten, daß sich eine Nation um das intensivcolore Kind von Motsi Mabuse sorgt: leider wird nicht erwähnt, WELCHE Nation – diejenige, die bei -nicht als solche deklarierten- Amberger Treibjagden meist schlecht abschneidet, wird kaum gemeint sein…. 🙂
Sich in die Gedankenwelt von Baumwollpflückern zu versetzen, dürfte für erfolgreich relotionierende, zum Großteil Kolportage abliefernde Zeitungsmitarbeiter -die Bezeichnung „Journalisten“ wäre da fehl am Platz- nicht allzuschwer sein….
Bei dieser gedanklichen Vorlage (…keine Bevormundung: die Gedanken sind kurz vor der nahegelegten Konvertierung zu Mohammed´s Pädozirkel noch vergleichsweise frei..) sei schon jetzt an den (114ten..) Geburtstag des mährischen Zeichners Zdeněk Burian erinnert, der mit seinen farbenprächtigen Bildtafeln (u.a. „Weltall-Erde-Mensch“) vor mehr als 7 Jahrzehnten darstellte, wie der Mensch an der Schwelle hinterm Tierreich einst seinen Lebensraum erweiterte und Kenntnisse zum (Über-)leben erwarb; und keine Frage: wer hat nicht schon mal davon geträumt, wie es wäre, eines Tages Steinzeitmenschen samt deren Waffen gegenüberzustehen? Wir schaffen das! 🙂 Mit Hilfe von merggel´s Asyltouristenprojekt und Grünem Deutschenhaß.

 

Nur Stunden trennen uns noch von dem für Paraguay so historisch bedeutsamen Jahrestag: am 3. Februar 1989 wurde der bis dahin für unser Binnenland zuständige Staatschef Don Alfredo Stroessner Matiauda gestürzt; als Nachfolger stand sein -bisher…- engster Mitarbeiter Andrés Rodríguez (links im Bild-) schon bereit…

   

 

Ob und vor allem wie die hiesigen Zeitungen mit diesem Datum morgen umgehen, wird man sehen….Das Bild, was in vielen Gesprächen über Don Alfredo oft wiedergegeben wird im vergleichenden Zusammenhang mit den aktuellen Vorgängen Wirtschaft, Bildung, Kriminalität/Politik im Land, ist nicht das schlechteste, zieht man auch den zeitlichen Abstand dreier Jahrzehnte ab…. 🙂
Zu diesem Thema sei angefügt, daß mit dem Januar `19 auch immerhin acht Frauen „gegangen“ sind in Paraguay, sie wurden Opfer von Gewaltverbrechen; die beigefügte statistische Übersicht dazu entstammt der Zeitung „La Nación“.

„Bunte“ Thematiken bietet das hiesige Leben in Fülle; Anfang Januar bot sich im Asuncióner Hauptstadtreigen ein besonderes Fotomotiv: da verlor ein Bus die komplette Hinterachse; erst vor wenigen Tagen brannte ein fast baugleicher Bus „nur“ aus – ohne Personenschaden glücklicherweise.
Die vor einer Woche „glücklich“ vollzogene Notlandung eines Kleinfliegers auf dem Pettirossi-Flugsteig …

 

….lenkt direkt zum Hobbythema über: der Bastelhangar meldet Fertigstellung der 1:72 kleinen Polikarpov 2. 🙂 Im 30ten Jahr nach der ersten Fertigstellung hat das kleene Ding seine Restauration nun hinter sich; der Februar dient dazu, das passende winterliche Diorama zu erschaffen; dafür sollen mehrere Tannen das Licht der modelltechnischen Welt erblicken… 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Alter Kaiser, junge Frau

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„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd.“
Zum 160ten Geburtstag Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II. mag diese dramatisch unrichtige Einschätzung des letzten deutschen Kaisers erwähnt sein; die aktuellen, mehr als dramatisch unrichtig einzustufenden Entscheidungen aus dem Hause der ausbildungslosen, die Zersetzung Deutschlands vorantreibenden Politikdarsteller wiegen wohl schwerer und bleiben auf längere Zeit zudem juristisch unverfolgt trotz Vorhandensein des Nürnberger Justizpalastes….

Und dennoch – auch über die Fehleinschätzung Seiner Majestät zum Automobil hinweg setzte sich dieser meist vierrädrige Karren durch; findige Hersteller basteln längst Sollbruchstellen und Maximalverschleißteile ein, um Kaufketten und materielle Abhängigkeiten zu etablieren. Soll heißen, daß sogar in unserm Binnenländle Paraguay die fahrbaren Untersätze repariert werden sollten/müßten und oft auch werden…
Seit neuestem mischt sich nun eine Frau unter die zahllosen autotechnischen männlichen Fachkräfte dieses Landes: die 19jährige Shirley Diana Ramírez Ortíz hat -nach eigener Aussage- in der Werkstatt ihres Vaters gut aufgepaßt und schlägt nun in ihrem Heimatort Limpio den offiziellen (Bildungs-)Weg über einen entsprechenden Studiengang ein.

  

Mit sage und schreibe neun Jahren hat sie -auch hier wird eine eigene Aussage unterlegt- ihren ersten Motor aus dem blechernen Gehäuse eines Fahrzeugs gelöst und später sogar wieder implantiert. 🙂
Einen Motor zu zerlegen und wieder in zusammengebautem Zustand zum laufen zu bringen, bedeutete für die junge Frau anfangs soviel wie eine knifflige Rätselnuß….scheint aber geklappt zu haben.
Von Shirley´s Qualitäten scheinen auch die leitenden Mitarbeiter einer der hiesigen Universitäten überzeugt zu sein; medienwirksam wird seit einigen Tagen erörtert, dem jungen Mädel ein Voll-Stipendium zu schenken….

Auch die 13 Geschwister (im engeren & weiteren Sinne…) der jungen Mechatroniker**Inn haben nicht die Spur einer Ahnung, woher diese familiäre Abnormität betreffs des Berufswunsches rührt: auffällig dabei ist, daß auch weitere Schwestern von ihr wissen, wie sich Studium in Paraguay anfühlt… Nach ihren Träumen betreffs der beruflichen Karriere befragt, stellt die spätere eigene Werkstatt den Gipfel des Vorstellbaren dar: bislang macht das Frollein die Erfahrung, daß die (meisten..) männlichen Raserkunden der Werkstatt ihres Vaters noch immer eher skeptisch blicken, wenn dünne weibliche Finger unter den vorn zu öffnenden Blechdeckel greifen. 🙂

Aber auch hier gilt: gutes Marketing und noch bessere Mitarbeiter**INNen sind der Schlüssel zum Erfolg!! 🙂 In den meisten Fällen wird aber eine Entschuldigung nachgeliefert, wenn entgegen aller Ahnungen der Wagen wieder auf eigenen vier Rädern Papa´s Reparaturbude verlassen kann… .:)
Wünschen wir dem weiblichen Werkstattnachwuchs mal alles Gute für die Karriere!!! Das weite technische Betätigungsfeld hinterm Haus bietet dabei noch genügend Lernstoff, um autotechnische Erfahrungen quer durch die Jahre zu sammeln – aus verständlichen Gründen wird der genaue Lageplatz an dieser Stelle nicht verraten…. 🙂

 

….und endlich wird auch an der Polikarpov 2 das Werkzeug angesetzt – wenn es sich dabei auch um etwas kleinere Hilfsmittel handelt: die Farbgebung ist erfolgt, und derzeit werden Steuerseile und Tragflächenverspannungen wieder eingesetzt. Nicht ganz einfach beim Maßstab 1:72. Der Sternmotor wurde überarbeitet und wartet auf die Einsetzung. Geplant ist, daß das Fahrgestell als letzte Baugruppe angefügt wird, da es vermutlich das Modell nicht mehr tragen kann und später auch nicht mehr tragen muß, da beim Diorama eine Flugsituation dargestellt werden soll…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Girls & Car´s….

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„Keep your eye on the doughnut, not on the hole.“
Wem anders als dem Filmemacher David Lynch ist diese kolossale Aussage zuzutrauen..? 🙂 Zum 72ten alles Gute!!! 🙂

Also bleiben wir anhand eingangs erwähntem Lösungsansatz bei den positiven Aspekten der „drüben“ unabänderlich ablaufenden Verwerfungen: das neue Jahr hat eben erst begonnen; gestatten wir  -den zur Stunde noch nicht Betroffenen- den seitwärts weggerichteten Blick für chirurgisch korrekt ausgeführte Fließbandehrenmorde in der alten Heimat und begegnen wir geflissentlich mit Ignoranz dem warnenden, vorrangig belobigenden Zeigefinger Justitias für die neuen Zutaten des Zusammenlebens: Raub, Mord & Vergewaltigung.
Eigentlich spektakulär, was diese neue Welt zu bieten hat, oder..?

Und damit sind wir beim heutigen Thema quer durch unsere Wahlheimat Paraguay und stehen kerzengerade vor einer Überrrraschung: Villarrica hat Mitte Januar schon seine Termine der Karnevalsumzüge veröffentlicht!!!
Dabei handelt es sich um den 23ten Februar sowie den 2ten März.

Immerhin – zwei Durchläufe werden nach aktueller Planung veranstaltet – noch dazu auf der „alten“ Strecke rund um die hiesige Municipalidad. 🙂
Nach all` den Querelen der letzten Jahre darf man auf auf die neueste Version wirklich gespannt sein….
Währenddessen startet Encarnación, der konkurrenzstarke „Widersacher“ in karnevalistischen Dingen, auch im Jahre 2019 weiter durch: sooonderbar – auch in diesem Jahre bietet die Stadt da mehr als zwei Umzüge: Beginn ist am 26ten Januar, gefolgt von den Terminen 2. , 9. ,16ter & 23ter Februar.
Noch dazu teilte die erstarkende neue Karnevalshochburg mit, wer in diesem Jahre die Veranstaltungen da moderieren wird: die hierzulande allseitsbekannte Paloma Ferreira.

Während sich genannte junge Dame gerne im gleißenden Scheinwerferlicht zeigt, nutzte vor rund drei Jahren ihr Bruder Sebastian noch dankbar die vorhandene Schattenseite des Lichts: brachte auf lange Sicht leider nix – irgendeiner hatte damals einen Tip weitergegeben, wonach Basti für seine private Feuerwaffenvorsorge samt Munitionsvorrat einen extra, wenn auch nur mittelgroßen Raum benötigt. 🙂


Vielleicht half die Zusicherung, einen UvD-Tisch zur Absicherung der Waffenkammer anzuschaffen, um die Anklage niederzuschmettern… 🙂 Wäre denkbar…. Interessierte können ja beim Karneval die Schwester fragen, wie die Sache ausging…

Doch auch unser Binnenland macht sich im wahrsten Sinn des verdrehten Wortes auf den Weg in die Zukunft: seit Tagen melden einheimische Gazetten den Kauf und damit das Vorhandensein des ersten Tesla-Elektromobiles. Genannt wird dabei die Kaufsumme von 200tausend Dollar. Geboten wird dafür die Reichweite von batteriebetriebenen 565km. Hurra. 🙂 Geheimhaltungen betreff des Antriebsaggregates: Fehlanzeige – alles öffentlich:

  

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Januar & mittendrin

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„Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.“

Den Worten des deutschen Dichters Wilhem Busch einen weiteren Lorbeerkranz hinzuzufügen, wird auch in dessen 111ten Todesjahr nicht erforderlich sein; der vollständige Text des einleitenden Zitates findet sich -erwartungsgemäß- nicht bei den Papieren des wirrköpfigen Fälschers, nichtdestotrotz preisgekrönten Robert Menasse, sondern in einer unkorrigierten, authentischen Ausgabe der originalen Meisterstücke des niedersächsischen Zeichners…

Ob Miss Teen Universe Paraguay 2016 sich ihre Schönheit in wenigen Jahren vorzustellen vermag, sei dahingestellt, in jedem Fall hat Nadia Ferreira aus Villarrica -das Persönchen, das sich hinter dem breit gefächerten Titel mehrmals verstecken kann- die nächste Stufe zur regionalen Berühmtheit erklommen: sie wird an der nächsten Modemesse in Katar am persischen Golf teilnehmen; bleibt zu hoffen, daß die junge Frau in dem der Scharia anhängenden Land nicht den Kopf verliert – vor lauter Trubel während der Modemesse…versteht sich.

Zum derzeitigen Trubel im gleichzeitig von Hitze und Regenfällen betroffenen Binnenland Paraguay gesellte sich in den letzten Tagen ein kleines fototechnisches Einstellungsproblem; an eine schriftlich geführte Debatte, im eigentlichen Sinne freundliche Anweisung mit ausgezeichneten Fachleuten rund um dieses Thema Kamera/Blitzeinsatz schloss sich in den vergangenen Tagen eine kurze Testreihe mit verschiedenen Kameraeinstellungen an.
Die besten Bilder seien an dieser Stelle angeführt; im Vergleich dazu ein Bild des Salons, wie wir ihn auf der ersten Schnupperreise Ende Februar 2005 vorfanden… 🙂

            

…und zwischendurch wird die Recherche rund ums nächste (das aktuell noch zu erledigende Kleindiorama mit der Polikarpov 2 sei schnell „übersprungen“…), etwas größere Modellbauprojekt immer enger gezogen, so es die Zeit erlaubt: wie schon erwähnt, wird es sich dabei um das größere Mantua-Modell der „Soleil Royal“ von 1669 handeln…. 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch wie immer verbleiben wir als Team von „OUTLAW TODAY“ mit den besten Grüßen & Wünschen!

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Jahreszahlen

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„Am Anfang wurde das Universum geschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.“ 🙂
Den neuen, aus vermutlich wieder über 50 unterschiedlichen Beiträgen bestehenden Jahresreigen mit einer Aussage des britischen Schriftstellers Douglas Adams zu beginnen, mag etwas weit hergeholt sein, zumal ja vor wenigen Tagen kein neues Universum, sondern einfach die nächsten zwölf Monate begonnen wurden: mit dem Hinweis, daß 12 Geschworene für einen Prozeß gegen „Erika“ Kasner/merggel dem Schreiber dieser Zeilen persönlich näher stehen würden, streut sich also schon in den ersten Stunden des Jahres `19 (im 14.ten Jahr unseres Hierseins..) Unzufriedenheit ins Neujahr: doch aus welcher Motivation einem Volk ein unter Umständen langwieriges und teures Gerichtsverfahren anempfehlen, wenn sich besagte, zu veganer Ernährung tendierende Volksgemeinschaft gerade so richtig bequem eingerichtet hat zwischen maskulinen Schminktips und Rauchmeldern in jedem Zimmer…?
Keine Frage – jetzt noch den Mitmenschen zum gelungenen, unkompliziert-langweiligen Jahreswechsel zu gratulieren, nimmt sich fast wie ein veralteter Ufa-Filmtitel aus; wenn es Ihnen gelungen ist, die marokkanische Filmminute zu verdauen (ggf. denkbegleitet eisern zu ignorieren..) stellen die Blessuren des Amberger Hindernislaufes den staatlich gewollten Beweis dar, daß auch Sie an den modernen Zeiten teilnehmen.
Willkommen also im neuen Jahr und hinein ins Getümmel der Umverteilungskämpfe auf zahlreichen, zu absolvierenden Nebenkriegsschauplätzen..!

Nun also wieder Kommando „Sprung nach Paraguay!“ und schon trudeln auch in unserm Binnenland die Nachrichten ein: so wie sich in fast jedem Jahr eine deutsche Klinik mit dem ersten geborenen Maximalpigmentiertnachwuchs kurz nach dem Jahreswechsel poliltisch korrrrekt stolz meldet/zu melden hat, so erfolgte besagte Kindsgeburtsmeldung auch hierzulande: allerdings liegt dabei die Meßlatte bei dem Alter der (werdenden..) Mutter: offiziell ist diese Landestochter 12 Jahre alt/jung; mit viel Glück -vor allem bei der Geburt- kann der werdende Erdenbürger dann seiner Mutter zum -in Paraguay groß gefeierten!- 15ten Geburtstag schon selbst gratulieren..! Schöner Gedanke.. 😦
Berechnungen zufolge liegt die Zahl der minderjährigen (ab 10 bis unter 15 Jahren..) Mütter übrigens jährlich bei sechshundertfuffzisch in unserm kleinen 7-Millionen-Land; die Zahl der Morde an Frauen lag im letzten Jahre bei 55: das neue Jahr steht aktuell bei „1“.


Eine größere Zahl im Jahresranking bietet beispielsweise „unser“ hauptstädtischer Flughafen Silvio Pettirossi: selbiger wurde 2018 von knapp anderthalb Millionen Reisenden benutzt – immerhin…! 🙂
Als letztes Beispiel dieser Jongliererei mit Zahlen soll folgende Geschichte dienen: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß Ihnen ein Projektil durchs Dach rauscht und den Weihnachtskuchen trifft..? 🙂
Kommt auf den Wohnort an. 🙂
Beirut, Berlin oder – Ciudad del Este: da nämlich ist genau dies erfolgt; eine halbe Stunde vorm Jahresrutsch.
Und dann noch an der Ehefrau vorbei. 🙂 Mit dieser Geschichte schafft man`s zumindest für 2 oder 3 Tage in die Nachrichten.

 

Kurios: der Name der Hausfrau, deren Kuchen in Mitleidenschaft gezogen wurde, lautet Fátima Román. Beim internetten Stöbern nach besagter Kurzfristpersönlichkeit verzichtet das Netz allerdings auf Bilder der erschrockenen, fast getroffenen und meist in Kittelschürze anzutreffenden Dame und liefert statt dessen Bilder einer etwas bekannteren Namensvetterin, die wir dem Publikum nicht vorenthalten möchten – zugleich weisen wir ausdrücklich darauf hin, daß es sich dabei um eine fatale Namensdoppelung handeln muß..: sollten sich dennoch eines Tages noch Bilder des Fast-Opfers finden lassen, liefern wir die natürlich nach.. 🙂 Bei ausreichender Bestellung….versteht sich.. 🙂

 

Neues Jahr, neues Modell: die Aussage „Werner…die Russen sind da..“ läßt sich nun präzisieren in „Die Russensterne sind da!“. Und das in Einheit mit dem bestellten Belaubungsvlies für die geplanten Tannen, die verschneit die unsichtbar anzulegende Halterung für den russischen Polikarpovzweiflügler bilden sollen. Demnächst…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Blutig. Fröhlich. Weiter.

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„Bemüh dich nur und sei recht froh der Ärger kommt schon sowieso.“ …sooo schlecht lief das nun rasch ablaufende Jahr ja nicht mal; dem „jeder Chef jammert“-Modus folgend ließe sich natürlich über den im wahrsten Sinn des Wortes kürzlich niedergekommenen Haupttrafo fast weinen – aber Paraguay und Ja/Nein-Wechselstrom gehen nun mal zumindest temporär eine engumschlossene Verbindung ein.. 🙂
Anders siehts schon wieder bei den Personen aus, die wir in diesem Jahre „lassen“: Aretha Franklin starb in Detroit, Stefanie Tücking in ihrem Bett in Baden-Baden und Maren Ueland aus Norwegen wurde auf Marokko´s nächtlichem Boden nebst Reisegefährtin von „Erika“ Kasners Großfamilie kultursensibilisiert. Bis aufs Blut….

Doch auch in Paraguay wurde in der letzten Zeit der rote Lebensfarbstoff gelassen: am Weihnachtsvortage ging bei uns ein Anruf ein, der einen entsprechenden Vorfall im Leben eines Bekannten beinhaltete; der Weg führte an einer medizinischen Behandlung nicht vorbei, und so befand sich schnell der besagte Bekannte als notfallärztlich zu behandelnder Patient eingestuft im örtlichen Krankenhaus.

Glücklicherweise war da die Arbeitslust noch nicht der Weihnachtsstimmung gewichen, und nur mehrere Spritzen weiter wurde der nach einem im privaten Umfeld vorgenommenen Tritt gegen eine Kischde in Kippstellung befindliche Zehennagel komplett extrahiert.

 

Nicht nur die behandelnde Schwester  bot eine 🙂 Überraschung, sondern auch die Nullrechnung: nur die Nachfolgemedikamente mußten privat gelöhnt werden.

 

Nach mehreren Tagen nun läßt sich prophezeien, daß der Fuß erhalten bleiben wird…. 🙂
Danke für Thema und Bilder und Gratulation für die gute Behandlung..!! 🙂

Und wer geglaubt hätte, zwischen den Tagen etwas Ruhe zu finden, irrte sich auch in unserm Binnenländle: da machte die Ankündigung der Wiedereinführung eines Wehrdienstes für die Herren die Runde: und stracks fanden sich …einige… ein, die beim zuständigen Amt ihre Befreiung davon beantragen wollten/mußten bzw. in der Hauptstadt dagegen protestierten:

   

Nationalstolz beginnt und vor allem endet hier -übrigens auch international in zunehmendem Maße- oft bei der jeweiligen Landessprache; sogar Staatsamt-Hakawati Claas Relotius hat sich -wenngleich woanders und aus anderen Gründen- schon krank gemeldet… 🙂


Und auch unser Präsi Marito schaltete zu diesem Thema ein Bild von sich mit seinem Stammhalter; selbiger mit militärischem Haarschnitt, der ahnen läßt, daß zumindest in diesem Punkt neue Zeiten in Paraguay anbrechen.
Könnten.
Unter Umständen.
Wenn die contramilitärischen Proteste nicht überhand nehmen, versteht sich – ansonsten hat der Sohn wenigstens wieder mal auf Staatskosten `nen Friseur besucht und ist damit sogar in die Zeitung gekommen.. 🙂

Unruhige Zeiten also weiterhin, und wenn wir am 31ten December 1440/2018 dem ersten Januar -ungläubig/die meisten noch unkonvertiert- gegenüberstehen, wird sich zeigen, was die nächsten Monate meist ungefragt ins Leben und ins Haus geliefert werden wird; hoffen wir, daß Frankreichs Wirtschaft durch expandierenden Gelbwestenverkauf angekurbelt, der nächste Staatschef da eine Frau 🙂 sein wird und sich im gleichen Zeitraum in Deutschland eine flächendeckende Netflixverkabelung ergibt….
Und bitte – sollten Sie demnächst Opfer eines Einzelfalltäters werden, behalten Sie unbedingt die Ruhe; ggf. sollten die Angehörigen schon im Vorfeld gebeten werden, besonnen zu reagieren und Ihren verfrühten und vermutlich optisch wenig ansprechenden Tod nicht instrumentalisieren zu lassen; seien Sie sich schon vorab bewußt, daß Ihr Ableben der Errichtung der -islamisch geprägten- No-Border/One-World-Order dient: Danke für´s mitspielen..!

An dieser Stelle -verbunden mit den besten Neujahrswünschen!- ein Gruß und Danke an alle Leser und neu hinzugekommenen Abonnenten dieser Seiten; in gewohnter Weise wird diese Reihe im neuen Jahre fortgesetzt: für unbeabsichtigt zwischen den Text geratene, scheinbar nicht im Zusammenhang stehende Bilder in Vergangenheit und Zukunft bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung..! 🙂

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Weihnachten: Heiss!

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„…..in Afrika feiern viele Farbige Weihnachten und nur wenige Weiße grüne Weihnachten.“
Loriot´s Sinn für etwas hintergründigen Humor war und ist wohl einzigartig; nie zuvor wäre es dem Schreiber dieser Zeilen in den Sinn gekommen, daß sich im Jahre 2018 mit einer kleinen Verdrehung in -geographischer Hinsicht- obenstehende Aussage rhetorisch noch präzisieren ließe…
Die Gestaltung der künftigen kostümorientierten Lichterfeste im neuislamisch-mittelalterlichen Zuchthaus läßt sich problemlos dem Karl-May-Sammelbild C 45 entnehmen; aus diesem Grund ein Blick in UNSERE vorweihnachtliche Zeit im paraguayischen Villarrica: auf die Zuverlässigkeit der handelsüblichen Klimaanlagen vertrauend, füllte sich am nun vergangenen Mittwoch ein innerstädtischer mittelgroßer Saal relativ schnell mit Zuschauern oder besser Zuhörern: der Musikkreis Villarrica bot eeendlich wieder ein Konzert an. 🙂
Und wie könnte es nur Stunden vor Ankunft des 24ten anders sein als mit der Schwerpunktsetzung auf weihnachtliche Beschallung..? Kein „Last Christmas“, sondern eher barockleichtes 90minütiges Cembalospiel mit Geigenstreich zum Gesang.
Aus der gesinnungsdiktatorischen Verweigerung, ein dreitausendkilometriges Scheunentor zu schließen, resultierte an diesem Abend ein in auffallendem Maße gemischtes Publikum – nicht nur die Zuhörerschaft bot helle Haut, sondern auch der im Hintergrund bereitstehende Chor erfreute sich über eine ähnliche -in diesem Fall alemannische-  Zuwachsrate wie der monetäre Jahresabschluß bei Rheinmetall unterhalb der schwachbeleuchteten Sanktionsvorgaben in Krisengebiete.
Keine Frage, daß der französische Orchesterleiter den bevorstehenden 200ten Jahrestag der Uraufführung des Stille-Nacht-Klassikers nicht vergessen oder gar verschwiegen hat und durch erwähnten Chor aufführen ließ!
Fast schon erwartungsgemäß machte kurze Zeit darauf das Gerücht die (Zuschauer-)runde, daß die drübige, sich „bundesregierung“ nennende Operettentruppe rechtliche Schritte  gegen die Initiatoren dieser abendlichen Darbietung erwägt….soll sie.. 🙂
Dennoch: Lichtverhältnisse wie in einer neuerrichteten tschechischen Outsourcing-Maschinenhalle für deutsche Präzisionsteile und völliger Verzicht auf Weihnachtsschmuck konnten dem anderthalbstündigen Vortrag keinen Abbruch tun; im Hintergrund scheiternde mehrmalige Einschaltversuche der wichtigsten Klimaanlage gipfelten im quer durch die Zuschauerplätze vorgenommenen Marsch -und Weitermusizieren!- des Orchesters auf den kleinen Standplatz vor der Eingangspforte. Klasse Titelauswahl und gelungenes Konzert!!

 

Die anschließend vorgenommene Fahrt durch das abendlich beleuchtete Villarrica lieferte einige Bilder verschiedener Krippen; sogar die Municipalidad/Stadtverwaltung hat´s nun geschafft, Jesus` Kreissaal mit den damals anwesenden Personen und Tieren neben/für Muslime zu rekonstruieren:

       

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft schon jetzt ein Frohes Weihnachtsfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Cambronne 2018

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„Mögen die Federn der Diplomaten nicht verderben, was das Volk mit so großen Anstrengungen errungen!“
Marschall Blücher´s Vorstellungskraft hätte nicht ausgereicht, sich das aktuell herrschende Ausmaß der mutwillig herbeigeführten Zerstörungen -ganz abgesehen vom kürzlich unterzeichneten Müll-Importabkommen- in seinem Heimatland vorzustellen; die von ihm erlebten Kriege der napoleonischen Zeit galten ihm vermutlich als dramatischer Tiefpunkt der Geschichte: sein Ableben vor zwei Jahrhunderten bewahrte ihn davor, erleben zu müssen, daß sein Volk weder mit aktivem Widerstand oder/und Generalstreik noch mit der Neubildung eines konsequent agierenden Ku-Klux-Klan auf diese verbrecherische „Regierung“ reagiert…!
Selbst die Umwandlung der klassischen Weihnachtsbotschaft in „Bleiben Sie zuhause und erwarten Sie weitere Anweisungen der Polizei über Rundfunk!“ bleibt genauso wie die täglichen Morde auf offener Strasse unbeachtet….Gratulation für …diesen… Gleichmut! 😦

Bleiben wir zunächst noch etwas in der unruhigen Zeit des kleinen Korsen, zumindest bei der durch Victor Hugo so hervorragend in Worte gesetzten Entscheidungsschlacht im belgischen Waterloo: die an diesem Tag dem Brigadegeneral Pierre Cambronne in den Mund gelegte, damit unsterblich gewordene „Merde!“-Entgegnung sollte vor zwei Tagen auch hier in Paraguay fallen: allerdings erst, nachdem am späteren Nachmittag ein schnell aufgezogener Sturm mit einem kräftigen Gewitter unsere Stromversorgung Richtung grasbewachsene Bodenplatte schickte und uns damit für insgesamt 26 Stunden vom Ortsnetz abtrennte…

    
Eine eilends ins Haus bestellte Abordnung aus privaten Elektrikern kamen ebenso wie eine Gesandtschaft der staatlichen Stromversorgung zum stets angewandten Resultat, daß alles kei` Problem darstelle und ab nächstem Morgen gerichtet werde: der nächste Morgen begann in chronologischer Hinsicht mit strahlendem Sonnenschein schon um 13.12 Uhr – dann nämlich kämpfte sich -nach dem Einsatz vom Machetenmann- der LKW samt neuem Trafo durch etwas schwierig zu durchdringendes Gelände…
     
In gewohnter Weise hob pure Menschenkraft -selbstredend nach umfangreichen geodätischen Messungen- ein Zweimeterloch -wenig kleiner als Saddam Husseins letztes Versteck- aus, in welches eine Stunde später der gelieferte Mast gesteckt wurde; nach gewerkschaftlich geforderten und auch eingehaltenen Kurzpausen erstellte das Team aus am Vortag noch benutzten, den Fall überstandenen Teilen einen neuen Anschluß mit bisher zuverlässig arbeitenden Leitungen- selbige zeigten wenig später den Standpunkt für das Standloch des zweiten Zwischenmastes zum Strassenanschluß hin an.
 

…in einer früheren Version sollte dieser Beitrag an dieser Stelle mit dem hier gezeigten Adventsmädel enden; in Anbetracht der Nähe zum Wochenende jedoch belassen wir der Einfachheit halber obenstehende Abbildung und berichten nun nach dieser kurzen Unterbrechung weiter….

Gleichzeitig zum Kommando „Buddeln!“ (fuer den Mittelmast..) an die zwei dafür verantwortlichen Mastenleute nahm der Kran den als neu tauschverkauften Trafo auf den leichten Metallarm und nach einiger Ruckelei sitzt der halbtonnenschwere grüne Safe nun auf seiner erhöht gelegenen Position am ersten Hauptmast: hoffentlich etwas länger als die 18 abgeleisteten Ehrendienstmonate seines Vorgängers…:)

    

Der Rest der Geschichte besteht aus der vollbrachten Anschlußfummelei; mit teils historisch anmutenden, destotrotz zuverlässig angewandten Arbeitsgeräten wurden die entsprechenden Isolatorenträger montiert und in die endgültige Lage verbracht; nach insgesamt fünf Stunden bei der aktuellen Hitze (!) erbrachter Arbeitsleistung verwandelte der erste Zuschaltvorgang der komplettierten Leitungsanlage den bisher verwendeten Stromzähler mittels akustischen Intensivfeuerballs in ein -ohne Vorkenntnisse- schwer zu identifizierendes schwarzes Gerät: kurzerhand und vor allem unbürokratisch entschloß man sich- auch angesichts der bevorstehenden groeßeren Tischreservierung- , mit sofortiger Wirkung die gelieferte Energie -ab sofort & bisher- über einen verzwirbelten Direktanschluß als zählerfrei abzugeben… 🙂

  

Der Schreiber dieser Zeilen gesteht, daß sich die bis zur Auswanderung in der Stadt am Deutschen Eck verbrachten 14 Jahre -sieht man von der heftigen, aber kurzweiligen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 🙂 ab- nicht halb soo ereignisreich und lebhaft gestalteten: aber dies alles isses` doch wert, seit Juli 2005 in Paraguay zu leben…!! 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de