Archiv des Autors: canneletto

Über canneletto

Also gut - im Jahr 2005 ist in Deutschland für uns die Grenze des erträglichen erreicht. Als Konsequenz sind wir im Juli desselben Jahres nach Paraguay ausgewandert. Wir, das sind: Steffen (48) und Magali (so um Mitte 30 - sorry, Frauen sind eben eitel...). Seit 10 Jahren führen wir nun in Villarrica das einzige deutsch-sprachige Hotel-Restaurant "Paraiso". Besucht uns in unserem Blog oder hier vor Ort und erfahrt die unglaublichsten - weil wahren - Geschichten!

Bauern, Bullen & Traktoren

Standard

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“
Seit nun über elf Jahren erscheint dieser Blog über unser Leben hier und das Binnenland Paraguay im allgemeinen, und schon sehr viele Themen wurden behandelt; jedoch den vorgestrigen Besuch einer unter „Expo“ betitelten regionalen Handwerksmesse im benachbarten Ort Mbocayaty in passende Worte zu kleiden, fällt anfangs -zugegebenermaßen- verhältnismäßig schwer: vielleicht noch einen Pott Kaffee – zumal der Anfang mit John D. Rockefellers Worten schon fabriziert ist – verraten Sie den eingangs erwähnten Satz bloß keinem handwerklich Tätigem des in der alten Heimat  -noch- bestehenden Mittelstandes….

Das nun weniger werdende 2018 überreicht uns in den letzten Tagen wieder eine ganz passable Regenzeit; selbiges Naturprodukt sorgte für ordentliche Schlammsohlen auf dem (privaten..) Veranstaltungsgelände.
Hier präsentiert sich das Agrarland Paraguay in Form von Anbautips für Maniok, Salat und Tomaten; beim um die Mittagszeit etwas müde wirkenden Wettstreit, ausgetragen um den leistungsstärksten Zuchtbullen muß auch der findige Reporter vom TV-Regionalkanal um Spannung für die Zuschauer ringen – vielleicht birgt ja der Ausscheid am späten Nachmittag etwas mehr Nervenkitzel, wenn über den besten Braunton der Rinder abgestimmt wird….
Die in den provisorisch errichteten Hallen vertretenen Firmen aus Zentrum & Umland Villarrica´s halten der Besucherschaft ihre Produktpalette unter die Nase; zum mittlerweile gewohnten Bild gehören fleissig & unermüdlich tippernde Messevertreter*Innen*, die nach der Fertigstellung des laufenden Textes gerne Rede und Antwort stehen – eintreffende Nachrichten werden in dieser Zeit vom Kollegen verwaltet und ggf. beantwortet…

                 

Selbstverständlich ist der Malereizirkel vertreten mit der üblichen Thematik der menschlichen Reproduktion, Pferde im Sonnenuntergang und verzückte Gesichter beim Mate-Terere-Genuß: dazwischen haben sich Hersteller von bunten Papiertüten platziert sowie Informationsstände der verschiedenen ansässigen Universitäten; das endlich regenfreie Freigelände wartet auf mit Möbeln aus Palettenholz, einem Info-center für Ziegelmauern und einigen Überraschungen auf dem aktuellen Traktorenmarkt…
Alles in allem ein interessanter Besuch, aus dem sich nach einigen Besuchen der einzelnen Herstellerfirmen bestimmt mehr machen läßt…

         

An dieser Stelle endlich wieder was von der Modellbaufront: ganz klar, daß die vergangenen Tage nicht ganz untätig verbracht wurden; seit erstem September entstand das Papiermodell vom Kölner Dom neu – nun zum dritten (1998, 2008 & 2018) Male; 50 Tage Schnippelei reichen jetzt aber wirklich; leider paßt die vorgesehene Vitrine allerdings NICHT; so bleibt zunächst ein Platz im Schrank. 😦

So es die Zeit erlaubt, ist für die letzten Wochen des Jahres die Fertigstellung des Makin-of-Video´s des Mississippi-Steamers geplant…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
Advertisements

Unbequem & weggeschickt….

Standard

„Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.“
Diese kurze und äußerst griffige Aussage vom ersten Verwalter der brd-Gmbh läßt sich wohl nicht mehr so mühelos in unsere heutige Zeit übertragen; die nächsten Jahre werden beweisen, daß ausschließlich striktes Befolgen der Lebensvorgaben aus Mohammed´s pädophiler Mordsbibel das Überleben in einst deutschen Ländereien garantieren dürfte: und vielleicht erinnert nach dem erfolgreichen Abschluß der Hidschra, gefolgt von Deportation der eisern „bis zuletzt“ verbliebenen deutschen Ureinwohnerschaft nur noch der sogenannte Adenauer-Mercedes 300 an die vormaligen Besitzers des Landes…
Diesem Thema sei hinzugefügt, daß selbiger Kanzler Adenauer vor nun 55 Jahren mit immerhin 87 Lebensjahren seine Rücktrittserklärung einreichte; nicht auszudenken, wenn bis in unsere Zeit in diesem Job Rücktrittserklärungen ans Lebensalter gebunden wären… 😦

Der erste Gegenbeweis für Konni´s Lebensformel läßt sich aus „unserm“ Villarrica vermelden: beim immerhin schon Jahre schwelenden Streit um den Standort des neuen Busterminal´s wurde in den vergangenen Tagen eine neue mögliche Variante vorgelegt: dieses Papier sieht vor, die neue Zentralhaltestelle für ankommende & abfahrende Busse – rund 12 km aus der Stadt heraus zu verlegen. Keine Frage, daß der Protest des fliegenden und die Menschentransporter umschwärmenden, mit nahezu allem möglichen brauchbarem und unbrauchbarem Zeugs handelnden Verkäuferkokons nicht lange auf sich warten ließ: eilig gedruckte Anschlagformulare erklären die 12 Mitglieder dieser Kommission mit sofortiger Wirkung zur Persona non grata – zumindest bisher mit Wirkung für Villarrica.
Darunter befinden sich illustre Personen wie der vormalige Governador unserer Departmenthauptstadt sowie der derzeit amtierende Bürgermeister. 🙂 Generell gehts drum, daß bei der jährlichen Zunahme des Strassenverkehrs bei gleichbleibender Anzahl der Parkmöglichkeiten -zuzüglich konstanter Anzahl verfügbarer Parkkrallen- das Rumkurven der großen Überlandbusse quer durch die Stadt immer aussichtsloser, dafür immer öfter Auslöser von Hupkonzerten wird: während genannte Händlerhorden das Schwinden ihrer -oft einzigen- Einnahmequellen ahnen, wird sich eine außerstädtische Lösung wohl in der nächsten Zeit kaum vermeiden lassen: bis jedoch der Sprung vom fest beschlossenen neuen Standort zum fertigen Gebäude geschafft ist, dürfte unser Bürgermeister wohl längst seinen Ruhestand genießen…

 

…und auch der nun ein „Ex“ vor seinem Titel als Chef der Einwanderungsbehörde führende Julian Vega bemüht sich höchstpersönlich herbei, eingangs erwähnte Maxime ad absurdum zu führen: seine Teilnahme an einer paraguayischen Regierungsdelegation in Taipeh fand ein vorzeitiges Ende samt vom Steuerzahler finanzierten verfrühten Rückflug, als er -laut Medienberichten..- eine dortige Übersetzerin am Bein berührte.
Was die Ausweisung aus dem Land nach sich zog.
Eilig gab Herr Vega sein Ämter-Rücktrittsgesuch ein und ward` heute prompt von einer jubelnden -verbliebenen- Freundesmenge empfangen, die ihm halfen, alles als übliches Mißverständnis zwischen Mann und Frau zu sehen & zu verstehen. 🙂

Trotz dieses Vorfalls dürfte der berufliche Lebenslauf des Ex-Behördenchef´s auch weiterhin gesichert sein & auch bleiben – was mit der beteiligten/betroffenen Übersetzerin geschehen wird, ist bislang unklar: für ein neues berufliches Standbein wurden aber schon Bewerbungsphotos an ein kleines Krankenhaus in einer eher ländlichen Region versandt, verlautete aus gut informierten Kreisen…. 🙂

Die übrige Gesandtschaft samt seinem Chef, der als relativ neuer Präsident eigentlich Paraguay verwaltet, verblieb noch etwas in Taiwan; und damit die Regierungsgeschäfte in unserem Binnenland wie geschmiert weiterlaufen, übernahmen am Donnerstag Kinder die Macht (symbolisch für EINEN Tag..) hierzulande:

Kein Problem also alles…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Stadt, Schmuggel, Schuhe

Standard

„Einmal sehen ist besser als hundertmal von etwas reden hören.“
Dem Anfang Oktober 1992 verstorbenen vierten Chef der brd-GmbH Herbert Frahm, besser als Willy Brandt bekannten spdler soll dieser Ausspruch entschlüpft sein; aktuell „seine“ sich sozialdemokratisch nennende Einrichtung in Augenschein -und wär´s nur noch einmal zum Schlechtwerden- zu nehmen, würde Brandt wohl schnell ins Dunkel des Grabes zurückkehren lassen – also lassen wir ihn da und wenden wir uns in gewohnter Weise dem hiesigen südamerikanischen Trubel zu: um zunächst ein weiteres Mal vor eingangs erwähntem Zitat zu stehen.
Im Zusammenhang mit unser binnenländischen Hauptstadt Asunción liegt die Betonung auf „EINMAL sehen“; zumindest behaupten dies die Aussagen der meisten neuzugereisten Landsleute.
Dem ist eigentlich zuzustimmen; in Anbetracht der sich darbietenden, im Schrittempo agierenden Blechlawinen fällt schnell die Beschaulichkeit der meisten außen liegenden Städte auf – und diese geräuscharme Rücknahme des täglichen Theaters nimmt man gern in Kauf, wenn man nicht uuunbedingt in Marito´s Präsidentenstadt muß.
Dennoch überrascht jeder jährlich zu absolvierende Besuch durch die Veränderung, die mit dieser Stadt geschieht – an dieser Stelle nun einige Schnappschüsse, die im vorüberfahren Mitte dieser Woche mittels einer kleinen Digiknipse entstanden: auch Asunción verfügt also über Gebäude, die mehr als 10 Stockwerke schon seit Jahren aushalten; vermutlich das erste Mal werden auf diesen Seiten Bilder vom hiesigen World Trade Center abgebildet. Selbiges übrigens erreicht Mitte December nach vier Jahren Bauzeit seinen dritten Geburtstag; als Kosten findet man oft die Summe von etwa 70 Millionen US $.

 

Gleichzeitig gesellen sich natürlich -in einem anderen Viertel- auch ganze Bezirke, wo Handel getrieben wird dazu: und wenn man jetzt noch den Faktor „angrenzende Staaten“ hinzuzieht, dürfte den meisten klar sein, wie freizügig der Warenverkehr gehandelt wird/ist.  🙂
Nahezu zahllose kleine Geschäftslokale bieten eine Fülle von Dingen an;  wie der Geschäftsinhaber durch diese Produktauswahl leben kann -noch dazu mit mehreren Familienmitgliedern!- wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben….
Doch ab & an zieht die Staatsmacht an und durchsucht so wie in dieser Woche einen Teil der bunten Märkte: das (nächtliche) Ziel von Anfang Oktober war der bekannte hauptstädtische Mercado 4.
Der Grund dieser Razzia lag in verschiedenen Anzeigen der auf legaler Basis arbeitenden Geschäftsleute; vorsorglich standen die Vertreter der Staatsanwaltschaft unter starkem Polizeischutz. Selbiger wurde erst dann benötigt, als die beschuldigten Handeltreibenden sich zur Gegenwehr mittels lautstarken Protesten und vor allem lichtspendender Pyrotechnik (…eben wegen der späten Nachtstunde..) entschlossen; in einem vorrangig agrartechnisch produzierenden Land mit etwas wenig, aber immerhin wachsender Industrieproduktion die (geschmuggelte..) Geschäftsgrundlage zu entziehen, nun, dieser Gefahr wird sich wohl eine Vielzahl der von Steuereinnahmen (und dem Verkauf von geschmuggelten Waren..) lebenden Politiker bewußt sein – dies dürfte die hinreichende Garantie dafür sein, daß die Kontrollen demnächst sanft entschlummern…
Daß ein Staat ohne sprudelnde Steuereinnahmen kaum leben kann, läßt sich der gewerbetreibenden, ansonsten lebenslustigen Bevölkerung wohl nur nach längerer Ausbildung in ökonomischen Grundlagen erklären….
Der Staatschef, dem diese Aufgabe zufallen wird, erblickt in etwa 35 Jahren das Licht der -dann vielleicht noch bestehenden- Welt.. 🙂

 

   

Hinzugefügt werden sollte noch, daß das Resultat der erwähnten Razzia in 50 Säcken brasilianischer Schuhe bestand, deren Herkunft in zollrechtlicher Hinsicht ungeklärt war.. 🙂
Sonderbarerweise machen derzeit -offensichtlich- geleakte Bilder in diversen Netzwerken die Runde, die Vertreterinnen besagter Staatsanwaltschaft mitsamt diesen beschlagnahmten Schuhen in privatem Rahmen zeigen; bislang konnte nicht geklärt werden, ob diese Bilder „echt“ sind: dennoch wollten wir dies der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten und quasi schonungslos darüber berichten…

Das Stichwort Bilder lenkt nun das Thema auf den ersten, mittels neuerstandener Certo-Phot belichteten Ilford 400-Rollfilm: vom Labor zugesandte Vorabscann´s lassen Beruhigung aufkommen: keine Lichtleaks in der 60 Jahre alten Kamera! Die Bilder strahlen irgendwie etwas 40er Jahre-Charme ab; die nächste Anschaffung dürfte ein Drahtauslöser werden, der die einzig verfügbare 1/60tel Belichtung dieser Box etwas mehr beruhigt…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Bodenständiges Wurzelbier & hochfliegende Träume

Standard

„Ich muß niemandem etwas erklären.“
Keine Sorge, Jimmie, verlangt auch keiner – zumal es ja auch rein technisch gesehen – fast auf den Tag genau 63 Jahre „danach“ – nahezu ausgeschlossen wäre, es sei denn, irgendjemand kennt einen, der mittels Stühlerücken im abgedunkelten Zimmer schon mal mit James Dean Verbindung aufgenommen hat…?!
Dazu drängt sich weiterführend der Verdacht auf, daß unsre Fähigkeit, für Entscheidungen mehr (oder weniger) passende Erklärungen abzugeben/abzufordern im Jahre `18 stark nachgelassen hat – oder wissen SIE vielleicht die Gründe, warum millionenfach zeitlebens erfolgreich analphabetisierte Nigger partout eine Halbinsel zerstören müssen..?

Ebensowenig wird eine Erklärung darüber abgegeben, warum denn mit sofortiger Wirkung in der hiesigen Gegend Bier aus der ebenso heimischen Wurzel Maniok gebraucht werden muß; andererseits hat die Welt schon lang` darauf gewartet. 🙂
Zur Erinnerung: die Wurzel Maniok steht hier üblicherweise „hinterm Haus“ und bildet eines der beliebtesten, weil schnell und günstig verfügbaren Nahrungsmittel. Dies nun als Zusatzstoff beim Bierbrauen zu verwenden, zeigt den unermüdlichen Forscherdrang und spontanen Einfallsreichtum der Leute auf – nun zu erwarten, daß diese neue Brausorte zeitgleich mit der etwas sparsam publizierten Werbeaktion überall verfügbar sei, stellt den Beweis für die nervenstarke Cleverness da: zuerst wird die Hauptstadt beliefert, und schon in wenigen Tagen/Wochen darf der gespannte potenzielle Kunde dies sogar in weiter entfernten Bevölkerungsansammlungen erwerben… 🙂
Deshalb erfolgt an dieser Stelle leider noch keine geschmackliche Bewertung der etwas rötlich sein sollenden Flüssigkeit…

 

Und während in der alten Heimat auch dieser Monat gelangweilt und ohne Generalstreik (…zur Erinnerung: wegen der unhaltbaren innenpolitischen Zustände..) vorüberschlurft, melden die hiesigen binnenländischen Gazetten einen weiteren Erfolg für unser Inselland: mit Guillermo La Carruba wird demnächst eine der neuzeitlichen A380-Flugmaschinen von einem Señor aus Paraguay gelenkt.

 
Oben genannter Pilot hat die Auswahlverfahren der Emirate/Dubai überstanden und wird demnächst bei selbiger Linie im wahrsten Sinne durchstarten: flugtechnische Erfahrungen hat der Mann jedenfalls bei verschiedenen Fluglinien erworben: zu Anfang der Karriere gibts da natürlich ein etwas vereinfachtes Cockpit – auch die Scheichs sind manchmal mißtrauisch… 🙂

Damit sind wir wieder bei einer Mitteilung zum uuultimativ letzten Diorama angelangt, bei dem es aktuell ja um eine MIG 15 uti geht: aus Zeitgründen ist dieses etwas in den Hintergrund getreten, doch der „eigentliche“ Flieger im (tschechischen..) Maßstab 1:72 ist nahezu fertiggestellt – und für den späteren Charakter des (letzten..) Dio´s nach technischen Problemen während des Luftkampfes auf einem Feld nahe Hanoi abgedeckt, bisher aber auf einen Warteplatz im Schrank (in Paraguay..) verbannt:

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen -nicht ohne Dita von Teese zum (46ten..) Geburtstag gratuliert zu haben- als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Das Model und der Nachwuchs

Standard

„Man soll den Kopf nie verlieren, bevor er ab ist.“
Diesen aufmunternden Rat gibt der im September 1891 geborene deutsche Schauspieler Hans Albers 1943 im Film „Münchhausen“; die vor einem Dreivierteljahrhundert gedrehten umfangreichen Filmmeter geben ein eher fernweherzeugendes und märchenhaftes Bild in fast schon May´scher turbantragender Tradition und mokkaschlürfender Leichtigkeit islamischer Lebensweisen wider: an letzterer Darstellung hat sich bis heute in der aktuellen Medienwelt nichts geändert, und auch die Regierung scheint bis heute dieselbe geblieben zu sein – wenngleich sich der Extremismus der politischen Richtung um 180° geändert hat: zur Abwechslung richtet sich der Krieg diesmal gegen das EIGENE Volk – fällt leider noch zu wenig handytippernden, an genannten Vorgängen kaum bis nicht interessierten Zeitgenossen auf. 🙂

In diesen Tagen macht ein Todesfall, umgeben von bislang im Dunkeln liegenden Umständen Schlagzeilen in der hiesigen, paraguayischen Gazettenwelt: gemeint ist nicht der wenige Tage zurückliegende Mord an einer einheimischen Familie im Villarrica-Stadtteil San Miguel, sondern der Tod der ehemaligen „Miss Verano 1994“, im wahren Leben unter dem Namen Paola Colmán bekannt.
Die 40jährige wurde am vergangenen Wochenende gegen 3 Uhr morgens leblos -wie einst Elvis Presley- im (eigenen..) Badezimmer gefunden; nach der Fahrt ins Krankenhaus und (erfolglos gebliebenen..) Reanimierungsmaßnahmen existiert nun eine Kommission, die der Frage nachgeht, ob weiterführende Untersuchungen eventuell mehr oder weniger freundliche Nachhilfe beim Sterben zutage fördern könnte oder ob die vorgefundenen Körperflecken auf die medizinischen Maßnahmen zurückzuführen sind. 🙂
Ziemliche Sicherheit besteht allerdings in der Gewissheit, daß besagtes Ex-Model bei der Auffindung (und vor der Fahrt zum Hospital..) schon etwa 3 Stunden ihre schlanke, irdische Hülle verlassen hatte…. Anzunehmen, daß ein…leicht …harmonisierter… Abschlußbericht vorgelegt werden wird.. 🙂

 

Weiteres, allerdings meist kritikbehaftetes Aufsehen erregte der kürzlich Umgang mit noch am Leben teilnehmenden Zeitgenossen – wenngleich die Teilnehmer auch etwas jünger an Jahren sind: bei der Zulassung zum studentischen Leben auf dem Weg zur Ingenieurslaufbahn werden wohl nicht allzugerne von der betroffenen Seite die etwas härteren Bedingungen angenommen: so wird anfangs die motivierende Ansprache verabreicht und der folgende ultimative Schlammlauf unerbittlich durchgezogen. Kein fordernder Braveheart-Run ohne dazugehörige, in der Mehrzahl umfangreiche Getränkepausen: wer dann noch am abschließenden Abschlußball mit Fackelzug teilnehmen kann, ist gut gerüstet für den anstrengenden Marsch durchs Studium. Bilder vom ganzen Geschehen werden von den Veranstaltern ungern vorgelegt, aber gelangten denn doch ans Licht der staunenden Öffentlichkeit…

        

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Bild der Frau

Standard

„Es schmerzt mich, wenn ich einen Priester oder eine Nonne mit dem neuesten Automobil sehe“, verkündete Papst Franziskus; sich dem im allgemeinen Sinne anschließend, gibt der Schreiber dieser Zeilen seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß es aktuelle Hersteller von Vierradmobilen überhaupt noch schaffen, ihre Produkte an den Mann oder die Frau**en*innen zu veräußern ….

Doch soll heut nicht ein fortbewegliches Thema behandelt werden, sondern ein eher gestalterisches – was zudem schon vor einiger Zeit -und das wiederholt- Erwähnung an dieser Stelle fand: der vor 61 Jahren geborene Delfin Roque Ruiz, hierzulande besser bekannt als „Koki Ruiz“ hat mit seinem aus zigtausenden Rosenkränzen geschaffenem Bild der seliggesprochenen Chiquitunga in diesem nun ablaufendem Jahre wirkliche Bekanntheit erreicht: vor wenigen Tagen also wurde sein Werk vor der Kathedrale Villarrica´s aufgestellt.

  
Über einen längeren Zeitraum sorierten mehrere Mitarbeiter die zugesandten Rosenkränze; vorm Beginn der eigentlichen Gestaltung der Bildtafel wurden mehrere historische Bilder der nun selig gesprochenen Kirchenmitarbeiterin ausgewertet…

 

…aber dennoch wurde das eine, am bekanntesten von ihr Gewordene ausgewählt.
Die Maße des Bildes selbst werden mit 7 mal 9 Metern angegeben; verschiedene Quellen geben naturgemäß unterschiedliche Zahlen zu den verwendeten Rosenkränzen an; ab und an finden sich die Zahlen 30- oder gar 70-tausend einzelner Rosenkränze, die durch ihre unterschiedlichen Materialfarben dem Portrait seinen charakteristischen Anstrich geben.
Und da der Künstler unter einem anderen Namen firmiert, ist es wenig verwunderlich, daß auch die Karmeliterin Chiquitunga einen anderen, weltlichen Namen besaß: María Guggiari Echeverría lebte von 1925 bis zu ihrem frühen Tod, hervorgerufen durch Hepatitis im Jahre 1959.

    

Die Präsentation besagten Kunstwerkes in unserer Departmenthauptstadt zog erwartungsgemäß wohl sämtliche Schööler aus der Umgebung samt der sie unterrichtenden Personen (….das Wort Lehrer sollte vermieden werden..) in den Bann und an den kirchlichen Standort. Keinesfalls fehlen durften die aktuell lebenden kirchlichen Vertreter; daß in manchem Auge der schulklassenbegleitenden Schwestern Tränen blinkten, wird wenig verwundern; noch dickere Tränen weinte in den letzten Tagen nur die Hamas-Vertreterin und vom deutschen Steuerzahler finanzierte Staatssekretärin Sawsan Chebli, als ihr Radikalenaufruf gegen die verbliebene deutsche Ureinwohnerschaft (vorerst… ) erfolglos abgeschlagen wurde….
Wie auch immer – der Meister Koki Ruiz selbst weilte derzeit in Villarrica unter den staunenden Anwesenden und war gerne zu einem Gespräch bereit: wer monatelang abertausende Rosenkranzkugeln durch die Finger gleiten läßt, dem unterstellt man leicht eine etwas nähere Verbindung zu den uns umgebenden Geistern, Göttern und zeitreisenden Flugscheibenlenkern – die Frage nach den demnächst gezogenen 6 aus 49-Zahlen allerdings beantwortet Koki mit einem müden Lächeln – klar, lieber selber absahnen… 🙂

Und um abschließend zum eingangs erwähnten Zitat zurückzukehren – in Chiquitungas Todesjahr 1959 startete beispielsweise im Volvo PV 544 der 3Punktsicherheitsgurt seinen Siegeszug: für den BMW 507 hingegen bedeutete dieses Jahr das AUS – nach 251 Exemplaren übrigens. Spritpreis `59: 60-70 Pfennige!
Doch auch auf der „Insel“ gabs damals Motorisierung – mit dem kultigen Triumph TR 3 etwa: ***schnief**** 🙂
Aber ob damit eine Nonne fahren würde…? 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen fürs Wochenende als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Ausschließlich fröhliche Menschen

Standard

„Ein moderner Optimist ist ein Mensch, der von den Ereignissen laufend dementiert wird.“
Zum 93ten des oft in eher komischen Rollen brillierenden britischen Schauspielers Peter Sellers wurde in der Redaktionsstube beschlossen, wenigstens diesmal im neuen Beitrag auf die ernsten Themen zu verzichten und vorzugsweise lächelnde Gesichter der Zeitgenossen abzubilden; beliebig, ob die aktuelle Schächtung bei Livemusik feiernde -und sich lachend dabei ablichtende- deutsche Sozialdemokratenriege auf der drübigen Halbinsel oder das freudige Konterfei des nun „abgelaufenen“ Präsidenten Paraguays nach der Botschaftsverlegung Paraguay´s  nach Jerusalem – was der „Neue“ Marito allerdings vor wenigen Stunden kurzerhand wieder rückgängig machte. 🙂
Für Fragen rund ums „auserwählte Volk“ also ab sofort bitte wieder in Tel Aviv anrufen. 🙂

 

Einen fröhlichen Eindruck offenbaren ebenso die Damen der emiratischen Fluglinie; in deren Vorstandsetage wurde in jüngster Zeit mit Zustimmung der Aktionäre entschieden, dringend benötigten weiblichen, flugbegleitenden Nachschub auf unserem Kontinent und – auch in Paraguay zu suchen: Afrikamerkel´s kriminelle Geburtenschwemme leert sich halt derzeit in anderer Richtung… 🙂
Die Konditionen für die Auswahl der Mädels sind nahezu härter als die politisch korrekte Duracell-Sitzreihenbefüllung bei Will & Maischberger: mindestens 1,60 m groß, fließende Englischkenntnisse und aufgeschlossenes Wesen gegenüber neuen Menschen, Orten und Situationen: zugegebenermaßen den letzten Punkt erfüllen ja die Talkshowlakaien – und das, obwohl das Umerziehungslager keinerlei Außengrenzen mehr aufzuweisen hat… 🙂

Doch auch der neue Landespräsi läßt sich bei fröhlicher Stimmung zeigen: beispielsweise hier (rechts im Bild) in seinem Haus. Der Name des neben ihm stehenden ist dem Landeschef leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt entfallen; erst die unbarmherzigen Pressevertreter halfen auf die erinnerlichen Sprünge: Javier Santacruz liefert Schnee in unsern weitgehend Ski-und Rodeluntauglichen Breitengraden; dessen Verhaftung eben (..nicht nur..) wegen dieser Beruhigungsmittelgeschichte wird mit höchster Wahrscheinlichkeit einem Irrtum zufolge geschehen sein…. 🙂
Gegen das gezeigte Foto nimmt sich die Geschichte mit Tel Aviv wie Streit unter Briefmarkensammlern am Sonntagnachmittag aus…

In Zeiten von gleichberechtigten Frauenquoten darf natürlich auch die Darstellung von zufriedenen hübschen Mädels nicht fehlen; daß es dem paraguayischen Model Vivien Figueredo an nichts fehlt, was das Leben bequem macht, nun, davon ist auszugehen…

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Ärger und Spaß mit Plastiknachbildungen….

Standard

 

 

„Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch“.
Nahezu auf den Tag genau seit drei Jahren hat man in der alten Heimat das -vielleicht- etwas zweifelhafte Vergnügen, sich vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu überzeugen; etwas variabel dazu wird statt jazzigen, scheinbar an wenig Regeln gebundenen Klängen, Raub, Vergewaltigung und der wöchentliche Mord mit regionaler (Un-)bedeutung geliefert und von den Lumpenmedien als Bereicherung gefeiert; interessant wäre, zu erfahren, ob Frank Zappa -posthum- aufgrund obenstehender Äußerung nun als Nahdsie private Plattensammlungen und staatliche Radiostationen auf ehemals deutschem Boden verlassen muß… 🙂
Dennoch sei an dieser Stelle der 98te Geburtstag von Jazzlegende Charlie Parker (im Bild liegend..) erwähnt! 🙂
Dem spielerisch-leichten Klang, der besonders frühen Aufnahmen dieser Musikrichtung innewohnt, kann man sich oft -abhängig von der Tageslaune- nicht entziehen; und um Spielzeug gehts diesmal auch im ersten Absatz…


„Unser“ Innenminister Juan Ernesto Villamayor wußte auf einer Pressekonferenz in spannender Art und Weise zu berichten, daß einer Untersuchung, insbesondere einer Durchzählung der Waffenbestände zufolge, die sich in den Händen der hiesigen Nationalpolizei befinden (sollten..), zwischen Januar und Juli -immerhin diesen Jahres…- nur wenig mehr als 40 großkalibrige Gewehre entwendet wurden.
Als Trostpflaster für diese vielleicht etwas bestürzende Eröffnung wurde mitgeteilt, daß es sich bei den weiteren, zusätzlich 90 verschwundenen Waffen immerhin nur um Kurzwaffen handelt – kein Grund zur Sorge also!
Aus den weiteren, ins Detail gehenden Informationen war zu entnehmen, daß die Waffen nicht schnöde geklaut wurden, sondern durch mehr oder weniger getreue Kopien, ursprünglich erdacht für Kinderhände, aus chinesischer Plastikproduktion ersetzt wurden. Zusätzlich dazu wurden hölzerne, handwerklich überzeugend ausgeführte Nachbildungen der Flinten gefunden; ersten Untersuchungen zufolge weisen Spuren ins erzgebirgige Seiffen… 🙂

 

Dies würde vielleicht erklären, warum der Neupräsident Marito beim Einzug in sein Berufsdomizil vor 2 Wochen statt der erhofften goldenen Pokale der präsidialen Vorgänger mehrere hölzerne Figuren mit sonderbaren, hier nicht bekannten Klappfunktionen vorfand…

Weitere Untersuchungen wurden angekündigt, um die neuen Waffenbesitzer kennen zu lernen und dabei eventuell etwas über den geplanten Verwendungszweck zu erfahren, wenns möglich ist.

…Thema Spielerei zieht sich weiter durch: beim nun wirklich ultimativ letzten Diorama ist der höchste Zerlegungsgrad erreicht/wer hätte das gedacht. 🙂
Der Bugeinlaß wurde geöffnet, und die kleine Hutze oben -damals saß die Gun-Cam darin- bekam eine Tiefenbehandlung. 🙂 Als nächstes soll die seitliche Klappe am Rumpf geöffnet werden – dazu muß ein Teil des Innenlebens nachgestaltet werden. 🙂
Aber keine Panik..immer der Reihe nach.. 🙂

 

Wie schnell die Zeit doch hinter uns bleibt: vor 45 Jahren wartete der erste Schultag – geblieben ist neben einer unvergesslichen Zeit auch: die damals getragene „Fliege“. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

Obenstehende Karikatur erschien ursprünglich am 18ten Oktober vor 29 Jahren in der FAZ; sollte es tatsächlich Parallelen zum Heute geben..? Keine deutsche Regierung hat diesem Land jemals in der Geschichte mehr geschadet als die aktuell verwaltende Junta, die unbeirrbar an der aktuellen gesellschaftlichen Massenkarambolage festhält.
HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Scooter 2018

Standard

„Die Barbarei kommt wieder, trotz Eisenbahnen, elektrischen Drähten und Luftballons.“
Kaum zu glauben, daß schon damals der deutsche Philosoph Schopenhauer den Weg Deutschlands vor sich sah; aus heutiger Sicht gestaltet sich dies natürlich leicht – vor rund 170 Jahren hingegen dürfte man ihn als verschrobenen Alten mit pessimistischen Ansichten „gesehen“ haben: Kritikern der heutigen brd-GmbH-Zustände wird dies bekannt vorkommen..
Womit die Ankunft im Heute erfolgt wäre – zumindest fast: als am 25ten August vor nun 51 Jahren der damals amtierende Außenminister und Vizekanzler Brandt den Startschuß fürs Farb-TV gab, hielt die steuerzahlende Mehrheit dies wahrscheinlich für einen Gipfel der bisherigen Menschheitsgeschichte.
Daß ein halbes Jahrhundert später hunderte TV-Sender Millionen ohne Job ruhigstellen werden, erschien damals wohl undenkbar…

Noch unglaubwürdiger wäre noch 1967 die Idee von elektrischen PKW´s gewesen, die per Regierungsdekret die Strassen bevölkern sollen: und auch in unserer neuen Wahlheimat Paraguay soll sich dies demnächst nun durchsetzen. Kein Eigenprojekt unseres Binnenlandes, sondern ein weiteres Produkt vom Wegwerfweltmeister China wird in diesen Tagen hierzulande angepriesen: der Wagen gelangt unter der kryptisch anmutenden Bezeichnung EX360 aus der immerhin schon 1958 gegründeten fernöstlichen BAIC-Firma in unser durch keine Meeranbindung beeinträchtigtes Land.

 
Die wichtige Frage nach der Motorleistung läßt sich leicht klären: der Hersteller verspricht reichlich 100 PS; ob deren anhaltende Nutzung die angegebenen 300 km Reichweite zulassen, sei dahingestellt – der veranschlagte Kaufpreis von 35tausend Dollars wird die Zahl der erhofften Käufer für dieses rein elektrisch zu betreibende Auto wohl etwas reduzieren…
Als Alternativmodell wäre noch der EC 200 mit 36 kw starker Antriebseinheit zu haben; schon über 10tausend Dollar weniger! Und eine mobile Ladestation, die im Kofferraum Platz findet, ist immerhin im Preis enthalten: Hier zumindest werden verschiedene Innenausstattungen angeboten; ob sich die Strategie von Autoscootern in einem freiluftmüllverbrennenden Binnenland durchsetzen wird, sollte die Zeit aufzeigen; ggf. könnten/sollten die Nudgingexperten der bundesdeutschen Wirtschaftsdiktatur hinzugezogen werden… 🙂

    

Antworten – und doch wieder Fragen betreffs des im letzten Beitrages erwähnten Mordes in der Cooperativa Carlos Pfannl: die Mehrzahl der Beteiligten wurden -nach Polizeiangaben- nahezu Tag für Tag in der vergangenen Woche gefasst.
Und wie geahnt, so steht auch diesmal eine Frage nach dem Verbleib einer gewissen Summe im Raum. Im obligatorischen, aktuellen Zahlenwirrwarr stehen über 500 Millionen geraubten Guaranies gegen 136 Millionen Millionen aufgefundenen; der Ausgang dieser finanziellen Dinge dürfte den meisten dämmern… 😦

…..grad noch das Eine: nach dem Abschluß der Arbeiten am letzten Diorama rund ums Halbkettenfahrzeug lockte denn doch das Vorhandensein eines Modells der MIG 15 Uti im Maßstab 1:72. Nachdem es gelang, die dreiteilige Kanzel wirklich zu dritteln und das Cockpit zu demontieren, sollte denn einer kompletten Zerlegung nichts mehr im Wege stehen. 🙂
Die eher unkomplizierten Restaurierungs- und Überarbeitungsarbeiten gehen leicht von der Hand – und auch eine passende Idee für die sich anschließende Gestaltung **wird noch nicht verraten** war leicht gefunden. Sogar die etwa Ende 1988 aufgebrachten Abziehbilder/ Decals lassen sich drei Jahrzehnte später noch nachbessern. Kein Zukauf und keine komplizierte Gestaltung diesmal..:versprochen..! 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Neuer Präsident, nächster Toter

Standard

„Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu.“ 🙂
…vielleicht hatte Bukowski (Glückwunsch zum 98ten..) in irgend ner Ecke recht; die Weltscheibe steht gehörig Kopf: gezielt gelenkte Invasorenheere zerstören die gewohnten Konturen der Zivilisation, und die an der Elbe gelegene Landeshauptstadt beeinträchtigt die Tour einer wegen Landes- und Hochverrat zu verhaftenden Person aus einer rot-khmergearteten Bruderschaft lediglich mit unwilligen Sprechchören: allzuwirkungsvoll hat sich der einst lautstarke Protest der Straßen längst in den weitaus bequemeren „ichmachjawas-Widerstand“- der das letzte Jahrzehnt bis zur Rente begleiten soll, selbige Staatszahlungsillusion jedoch nicht gefährden darf – auf Blödbook´s Likemichseiten verwandelt… Für die Anwendung A 20 / Art. 4 GG brauchts allerdings kei` Flachbild-TV.
Dennoch: Danke Dresden!!

Den Sprung in unser südamerikanisches Binnenland schaffen wir diesmal mit der Mitteilung über den Mittwochmittag gelungen absolvierten Präsidentenwechsel. Der 46jährige Neue sprach bei der Rede seiner Amtseinführung über Hoffnung, Aufbruch und Fortschritt sowie geregelte Mahlzeiten für alle:

Beim obligatorischen Autokorso traten allerdings die ersten Kritiker an: die Mitglieder eines Aufarbeitungszirkels von Stroessners Zeiten waren augenscheinlich nicht mit Marito als neuem Amtsträger einverstanden; hier wie `drüben werden selbige abgedrängelt…
Noch dazu wurde bei dieser Autofahrt ein restauriertes Cabrio benutzt, welches schon Don Alfredo bei den Touren durch winkende Hauptstadtbewohner benutzte: dabei handelt es sich um einen 67er Chevy Caprice Cabrio.
Schon mehrere Präsi´s unseres Landes stiegen in diese Karre; der Wagen selbst ist im Besitz der (neuen) Präsidentenfamilie. Und für die weiblich*e*n* Leseri*nn**e**n sei mitgeteilt, daß Marito´s Gattin Silvana ein reichbesticktes Kleid aus -vorgeblich- einheimischer Produktion trug. 🙂

  

Doch kaum verließ der Freudentaumel die meist strahlenden hauptstädtischen Gesichter, kehrte im Umkreis Villarrica´s die Realität ein: bei einem Überfall auf eine Cooperativa wurde der deutschsprechende, den meisten hier lebenden sehr bekannte Geschäftsführer erschossen. Die aus hiesigen Zeitungen entnommenen Details zu dieser Tat widersprechen sich derzeit noch teils; als gesichert gilt, daß etwa 12 portugiesisch sprechende Leute dafür verantwortlich sind; zumindest drei wurden erwischt…..
An dieser Stelle unser Mitgefühl und Beileid der Familie und den Mitarbeitern; den eingefügten Bildern der Beisetzung vom Freitag ist die Anteilnahme der Bevölkerung zu entnehmen…

Thema Diorama: Geschafft! 76 Tage für einen Bausatz der ukrainischen Firma MiniArt mit einigen Aufbesserungen. Das vor einer Woche importierte Gras der Firma „Noch“ wurde erfolgreich implantiert – vorher jedoch farblich per Airbrush verändert. Der wohl in Silicon getauchte Fuß des Büschels wurde bei der Anlegung des Bodens auf der gegenüberliegenden Strassenseite in den noch weichen Boden eingearbeitet, um die transparente Masse etwas verschwinden zu lassen.
Fazit der ganzen Sache: der Spaßfaktor bei diesem Diorama war vielleicht gerade deshalb so hoch, WEIL der Verarbeitung & Paßgenauigkeit etwas auf die Sprünge geholfen werden mußte: nicht unbedingt was für Anfänger, aber mit etwas Phantasie läßt sich sagen „..wir faffen daf!“. 🙂
Aufhänger der ganzen Geschichte war ja die Restaurierung des im Mai 1992 hergestellten Sdkfz 251; bereichert um eine Pak 40 sollte alles einen passenden Diorama-Rahmen bekommen. Komplettiert mit dem originalen Wehrmachts-Personalstamm von 1992 (der aus Nostalgiegründen nur behutsam überarbeitet wurde..) ergibt sich nun ein gelungenes Bild der letzten Kriegstage; das aktuelle Kriegsgeschehen um die derzeitige Invasion Deutschlands hinterläßt wohl ähnliche Menschenverluste und Gebäudeschäden; bleibt die Hoffnung auf einen zweiten Nürnberger Gerichtshof…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…..aber nicht vergessen sei der 75te Geburtstag von Filmikone Robert de Niro! 🙂

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de