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Altes Feuer/neues Feuer

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„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Hund, Frosch und Königin

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Frosch

Eine der ungeschriebenen Regeln beim Überschreiten der Jahresschwelle, zumindest im hiesigen Binnenländle Paraguay könnte folgendermaßen lauten: Nimm Dir für die nichtüberschaubaren nächsten 12 Monate nichts vor, sondern warte, was Dir vom real existierenden Leben schon am nächsten Morgen vorgesetzt wird. 🙂

Die diesjährigen Darsteller am Neujahrsmorgen hießen „Hund“ und „Frosch“; letzterer blieb wie in einem frühen Bühnenstück von Orson Welles als Einzelperson und tragende Figur des Stückes sogar unsichtbar.

Klingt kompliziert, kann der behandelnde Tierarzt aber -zumindest andeutungsweise- erklären und in dem Falle sogar behandeln: schwarzer Hund kann grünen Frosch nicht leiden, und Frosch hat keine Lust, abends vorm Zubettgehen mit dem Hund zu spielen. Aus soviel gegenseitiger Abneigung enstand -vielleicht noch unter dem Einfluß des nervenden Silvesterfeuerwerkes- zwangsläufig ein Hand- oder besser Pfotengemenge, aus welchem der schon erwähnte schwarze Beller als Verlierer hervorging. Denn der feige Frosch setzte in seiner Verteidigungsstrategie alles auf eine hinterhältige Abwehr mittels bakteriologischer Waffe, die Hund „Winnie“ im Kopf-/Halsbereich in einen Boxer verwandelte: diese Art Grünlinge setzen im Moment der Gefahr also ein Sekret ab, welches dem Feind im wahrsten Sinn des Wortes einen dicken Hals verschafft – und eben am besten der Tierarzt behandelt, weil es sonst schnell in der Luftleitung „eng“ wird…

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Zum Vergleich hier der „Normalzustand“:

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Und dann noch am Neujahrsmorgen einen Tierarzt für unsere schwarze, nach Luft schnappende KläfferIn zu finden, is‘ wahrlich nicht leicht gewesen; glücklicherweise war die Behandlung des vorherigen Patienten nahezu abgeschlossen… Sagenhaft, diese neuen Tierärzte Villarrica’s…. 🙂

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Wie gesagt – Darsteller Frosch glänzt weiterhin durch Abwesenheit, aber Frau Hund gehts wieder besser… 🙂

Bei soviel tierischem Spaß darf die Veröffentlichung der Karnevalstermine unseres Städtchens nicht vergessen werden:

Start ist am Freitag, den 29. Januar, weiter gehts am 30. Januar und das darauffolgende Wochenende besiegelt schon wieder das Ende des tollen Zuges.

An DIESEM Wochenende, dem 9. Januar, wird die diesjährige Karnevalskönigin gewählt, die dann ihren anstrengenden Job bei den sich anschließenden Umzügen machen soll/wird.

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…genug Frauenquote – das nächste Geburtstagskind ist männlich und wäre am 5. Januar 140 Jahre alt geworden; glücklicherweise bleibt Konrad Adenauer die aktuelle Sicht auf „seine“ Kölner Domplatte erspart… 👿

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

Winni 06

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Noah´s Erben

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„Den alleine rette ich, der liebt, was ist, und den man sättigen kann.“ 🙂

Diese Aussage wurde einem Buch des französischen Autors de Saint-Exupéry entnommen; dessen Ansichten nun scheinen längst überholt: in unseren Tagen wird im einstigen Gebiet der alten Heimat „gerettet“, daß im wahrsten Sinne die Fetzen fliegen (werden..). 🙂

Wie dem auch sei – im hiesigen Binnenländle Paraguay strecken sich ehrlich gemeinte Hände auch ohne Befehl von oben aus; in unserem Falle werden von fleißigen Helferinnen & Helfern freilaufende und auch Haustiere aus den Fluten des Hochwassers der letzten Wochen im Bereich von Asunción gerettet.

Die Anwohner in den betroffenen Gebieten sind genug mit sich selbst beschäftigt; durch erhöhte Pegelstände versorgen sie sich in erster Linie selbst, und das zumeist per Boot. Daß dabei die Tiere dieser Gegend stark benachteiligt werden, dürfte klar auf der Hand liegen: zuerst der Mensch, dann das Tier, lautet in dieser Situation die Devise. Und so machten sich in den letzten Tagen mehrmals die Mädels & Jungs mehrerer Tierschutzvereine auf, um den Gefährten des Menschen in dieser Not die helfende Hand zu reichen.

Ohne viele weitere Worte machen zu müssen;  man sieht hier die Hilfsbereitschaft, ohne welche viele Tiere wohl den Kampf gegen die Fluten verloren hätten…

Konkret sieht es so aus, daß vom Wasser eingeschlossene Vierfüßer aufs trockene Land geschafft werden und/oder daß Futter, vorrangig finanziert durch Spenden, hingeschafft wird.

Alles in ehrenamtlicher Tätigkeit; „nebenbei“ laufen Arbeit und/oder Studium – so bleibt also üblicherweise kaum Zeit für Schnappschüsse bei der aufreibenden Arbeit. Übrigens – Spender und vor allem Helfer werden bei diesen Gruppen IMMER gesucht! 🙂

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Katzen-jammer

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„Wer heut‘ noch hoffen macht, der lügt!
Doch wer die Hoffnung tötet, ist ein Schweinehund!“ B)

79 Lenze trägt der Biermann nun mit sich ‚rum; Hut ab: „Hoffnung bis zuletzt“, auf sprichwörtlich gute Geschäfte dürfen sich nun Kerzenmacher und Lampionhersteller für Zusammensteh-Leute, die erst „Charlie“ und dann „Paris“ heißen, machen; leider nicht nur wegen drohender weihnachtlicher Tage – wie schnell allerdings diese Branche drastische Gewinneinbrüche hinnehmen muß, sieht man am Umsatzminus beim Absatz schwenkbarer Teddybären.. 😐

Zweifellos teilt sich das Lager der Hoffenden strikt: für einige ist im Ernstfall das Glas noch halbvoll, während der realistisch eingestellte Mensch trübe überm Rest des Getränkes hängt und an die nächste Bestellung denkt.. :))

…und beinahe hätte an dieser Stelle der heutige Beitrag den Charakter eines tierischen Nachruf’s gehabt; leider im wahrsten Sinn des Wortes.
In einem Eintrag vor wenigen Wochen wurden die Folgen eines nächtlichen Kampfes zwischen dem hauseigenen Kater und einem Eindringling geschildert; kurz darauf stellten sich bei der grauweißen Mannschaft aufgrund mehrerer Bisse und Kratzer weitere Folgen ein, die behandelt werden mußten.

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Trotz schon mehrfacher eher schlechterer Erfahrungen in den letzten Jahren führten so die Schritte dennoch wieder zu einem innerstädtischen Vertreter der tierärztlichen Heilkunde; darauf vertrauend, daß die private Fort-& Weiterbildung der Veterinario’s deutliche Fortschritte gemacht hätte… 😳

Und so stellt der bange Tierbesitzer im Jahre 2015 fest, daß das Wissen und die Behandlungsarten reichlich als wertstabil bezeichnet werden dürfen: nach wie vor rangieren die Börsennotierungen von Herstellern antibiotisch wirkender Pharmastoffe im oberen Kernbereich: relativ kostengünstig für den Patienten/Besitzer und leicht in der Anwendung für das medizinische Personal verdichtet sich die Ahnung, daß kleinere Gebindemengen unter fünf Liter kaum noch verkauft werden, da auch der dünne Lebensfaden des Homos Sapiens Jahrgang 2015 längst am Antibiotika hängt: erst jüngst beantwortete (befragt wurden über einen längeren Zeitraum mehrere Personen..!) der kräftig aussehende Gärtner die Frage nach einem Bier zum Arbeitsende abschlägig – er nähme doch derzeit Antibiotika… XX( U-(

An dieser Stelle nun DER Tip für Einwanderer: wer es schafft, in der nächsten Zeit antibiotisch wirken sollende Stoffe in Gel-form und vor allen Dingen in großen Mengen (vielleicht aus Zuckerrohr oder leeren Plastikflaschen..) herzustellen, dessen finanzielle Zukunft dürfte in Paraguay als sehr gesichert gelten: als Exportmarkt empfehlen Experten derzeit Deutschland – da behandelt die Regierung derzeit „nur“ mit ARD-Reportagen, Augenpflastern und Bet-Empfehlungen sowie Aufforderungen zu Kirchenbesuchen; der staatlich gelenkte Griff zu Antibiotika dürfte da nicht fern sein, selbst wenn das Mittel aus Paraguay kommt: mit Transportumdeklarationen & Transportverschleierung hat die bisherige Regierung reichlich Übung … :yes: :yes:

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Doch zurück zu Mr. Grauweiß: Sonntagabend vor nun reichlich einer Woche bekam der Kater zu seiner trotz Behandlung schlimmer werdenden hinteren Gehbehinderung Atemstörungen, in dessen Folge er Montagmorgen von einem Geburtstagskind :wave: :wave: in eine Klinik der Hauptstadt expediert wurde; der Name des Klinikinhabers ist mir momentan entfallen, dürfte tierlieben hiesigen Anwohnern allerdings bekannt sein… B)

Und siehe da – auch in unserem südamerikanischen Ländle gibts Standardwissen: der Weiss-Kittel sieht Hoffnung in der sofortigen Behandlung mit ❓ ❓ ❓ 🙂 ❗ Na klar. :> Immerhin gibts in dem fünftägigen Klinikaufenthalt für den Kater eine Rasur – selbige allerdings nur partiell für ein Ultraschall-/Röntgenbild.

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Auf beiden ist weder ein Hüftschaden erkennbar noch der Füllstand des nun schon mehrfach erwähnten und allzuoft eingesetzten Mittels: über die vom Tier seit Sonntag verweigerte Nahrung macht man sich im Wochenverlauf hier wenig Gedanken; unausgesprochen verständigt man sich irgendwann auf eine Abholung des Tieres am (vergangenen) Freitag und denkt dabei an die Parallelen beim Ende des Großvaters vor knapp 20 Jahren.. :`(
*Dabei ist der andere gemeint; nicht der, der im schlesischen Schützengraben im 45er Januar starb* :`(
Und kaum trifft der Krankentransport Freitagabend hier ein, tappt der geschweifte Patient unschlüssig umher, um in einer Lücke der angeblich lückenlosen Überwachung einfach zu – verduften. >:-[
Alle Suche bleibt erfolglos; derjenige, der das nur noch halb gefüllte Glas hält, ahnt das Verschwinden vorm Tode, wie man das den Tieren nachsagt; mehrmalige Nachforschungen an den beiden Wochenendtagen bleiben ebenso erfolglos und stimmen eher traurig nach einem halben Jahrzehnt gemeinsam verbrachter Zeit…

Trotzdem sollte der späte Sonntagabend noch den Moment der Wiederkehr beinhalten; kurz nach 17 Uhr liegt der Knaller einfach so vor der Türe und maunzt bitterlich; neueste Spekulationen gehen von einem mehrtägigen Aufenthalt im Dachsparrenwerk aus, nachdem in den letzten Tagen im umliegenden Gelände das unterste zuoberst gekehrt wurde: mit anderen Worten – in Paraguay werden verschwundene noch gesucht, DA geht die Zahl der untergetauchten unehelichen merggelsöhne natürlich nicht in die hunderttausende.. :)) :wave:

Privat angestellte und vor allem -hoffentlich- mehrdimensionale Denkweisen könnten vermuten lassen, daß durch zuviel/falsche im Hinblick auf Verträglichkeit verabreichte Medikamente dem Kater -vorübergehend- die Geschmacksnerven neutralisiert wurden und die Atemnot hinzukam und er aus diesem Grunde nun ans Essen „gewöhnt“ werden muß; was es wirklich ist/war…hm, keine Ahnung… damit dürfte man sich im Arztclub befinden. B)
Und nun – einfach sehen, wie´s weitergeht: Wolf Biermann’s Aussage zufolge bleibt ja auch keine Wahl… 😐

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Zum heutigen Schluß nun sei ein Ausspruch des Schriftsteller Ernst Jünger angefügt: „Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind.“ 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Das Dach, der Kater, die Uhr….

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..und da sage noch einer, es muß nur regnen, und schon wäre das Leben in Paraguay stinkelaangweilig: keine Spur, kannste glauben…!

Zumindest das erste Beispiel nur aus dieser Woche ist nicht ganz soo lustig; das hätte ganz schnell böse enden können – daß es allerdings für den Schuldigen böse enden wird, dürfte eher der Unwahrscheinlichkeit zuzuordnen sein beim aktuellen Zustand und Arbeitswillen von Untersuchungsgremien oder Jusitz:
dabei stürzte das Dach einer Schule ein; glücklicherweise kam dadurch niemand ums Leben, wenngleich sich einige Schüler durch das rasche Eintreffen der Rettungsdienste schnell in die Aufnahmestation des Krankenhauses versetzt sahen.

Derzeit dauern die Ermittlungen noch an; besondere Schwierigkeiten bereitet dabei, den Einsatz der Gelder bei der Errichtung des Daches (immerhin schon vor drei Jahren) nachzuvollziehen…
So könnten weiter -und vor allem tiefergehende Untersuchungen die erneute Kandidatur des damals geldvergebenden Bürgermeisters gefährden; Fingerspitzengefühl :> statt eiserner Besen ist also angesagt…

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Doch schon am Dienstag sorgte ein hier ansässiger Vierbeiner für Aufregung: am späten Abend blutüberströmt von einem Revier-Kontrollgang zurückgekehrt, mußte auch er sich schnellstens das Innere einer innerstädtischen Krankenstube anschauen.

Allerdings brachte der obligatorische Injektionsmix die Blutung im Halsbereich nicht zum stoppen; erst beim wiederholten Besuch im Med-punkt legte der männliche Doktor die Hand und vor allem das (fellabschneidende…) Rasiermesser an, um sich einen Überblick über die Verletzungen zu verschaffen: glücklicherweise bestimmt hierzulande die Frauenquote noch nicht über Leben & Sterben von Mensch oder Tier… U-(
Fazit: dem Kater gehts wieder gut; man fragt sich, wie der bisher unsichtbar gebliebene Gegner aussehen mag… U-(

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Und um alles noch zu krönen, durfte in dieser (Samstag/Sonntag-)Nacht in Paraguay ein jeder an der (hoffentlich eigenen) Uhr rumfummeln: wir stellten also EINE STUNDE VOOOOR und befinden uns seitdem dann bis zum dortigen Zeitenwechsel FÜHMFF Stunden hinter der sich jetzt rapide wandelnden Staatsform. :> :>

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Zahlreiche stachelige Rauhbeine…

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John Wayne

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ U-(

Passend zum 108ten Geburtstag des unerschrockenen „Duke“ John Wayne wird nicht nur dessen Freimaurerloge des Helden und Privatmann’s gedenken, sondern rund um die Welt werden unzählige Filmfan’s aus dessen stattlichen filmischen Nachlaß das Beste aussuchen und sich zum wiederholten Male zu Gemüte führen; so verwundert es eigentlich kaum, daß sich am gestrigen späten Nachmittag noch ein ganz besonderer Besucher, passend zum gefährlichen Leben des unvergessenen Darstellers mischte: U-(

Ich kann mich nicht entsinnen, ein solch großes Exemplar schon mal hier gesehen zu haben; normalerweise halten diese Tierchen um diese Zeit ihre winterliche Ruhe – möglich, daß der starke Regen der letzten Tage/Wochen/Monate deren Behausung mehr als flutete…

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Aus Zeitgründen heute etwas kürzer; dennoch wie immer die besten Grüße & Wünsche vom Team „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Rasche Schnitte & viel Blut

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Rühmann

„Immer, wenn man glaubt, mit der Schule des Lebens fertig zu sein, wird einem irgend ein Sonderkurs offeriert.“ 😮

Soviel Weltklugheit durfte man dem deutschen Schauspieler Heinz Rühmann getrost zutrauen; am 7. Marz wäre dieser in Essen gebürtige Darsteller verschiedener Rollen, oft den „kleinen Mann“ verkörpernd, nun 113 Jahre alt geworden.

Bei einer am nun vergangenen Dienstag ebenfalls stattgefundenen Geburtstagsfeier wurden „damals“ aktuell entstandene Foto’s frei Haus geliefert, die der Leserschaft nicht vorenthalten sein sollen:
Am selbigen Abend, kurz nach dem Dunkelwerden, verunglückte auf der Strasse in den Nachbarort ein 28-Meter langer, mit Rindern beladener LKW an einer Brücke.
Wahrscheinlich geriet der Sattelauflieger ins Trudeln und war kurz vor der Brücke nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen, sodaß mit einem lauten Krach die rollende Kipp-Technik und das eingesperrte Vieh im wahrsten Sinn des Wortes nähere Bekanntschaft mit der Fahrbahn machten.

Und wie schon so oft bei einem (Un-)fall dieser Art, wurde damit den in der Nähe wohnenden auf wundersame Weise (und vor allem ganz ohne Arbeit, sieht man vom Schlacht-Handwerk mal ab…) der Tisch für mehrere Tage gedeckt: bewaffnet mit garantiert scharfem Schneid- und Hauwerkzeug wurde die Schlachtung in großem Maßstab und noch größerem Kollektiv an Ort & Stelle erledigt.
Die aktuellen Möglichkeiten der drahtlosen Telephonie halfen an dieser Stelle, um zahlreichen weiteren, auch etwas entfernter wohnenden Mitbürgern schon vorm Osterfeste den Bauch zu füllen…

Augenzeugen, die sich während der Schnippelei in dem sich bildenden Stau befanden, sollten kurz darauf fast barbarisch zu nennende Szenen widergeben: sowohl einheimische als auch landsmännische berichteten von Strömen von Blut und daß oft „vergessen“ wurde, vorm auslösen der Teile das Tier endgültig zu töten. Weitere Auslassungen dazu sollen an dieser Stelle besser unterbleiben…

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Um dem Mißverstehen dieser Facette Paraguay’s vorzubeugen: hier war NICHT der Hunger der Antrieb, sondern das erspähen einer günstigen Gelegenheit..
Dank dieser „einschneidenden Hilfe“ konnte die Strasse schon bald dem allgemeinen Verkehr wieder zur Nutzung übergeben werden… :.

=> Als ungewiss jedoch gilt, ob sich jemand nach dem Fahrer des Unglückswagens erkundigte; bei einem Um-fall eines Biertransporters vor wenigen Jahren in einer anderen Gegend unseres Binnenlandes lag der Fahrer stundenlang eingeklemmt in seinem Fahrerhaus, während außerhalb seines Blechknäuels der Abtransport seiner prozentigen Getränkeladung reibungslos stundenlang -auch hier durchgeführt von privater Hand- funktionierte. 😐
Allerdings möchten wird der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß dem Fahrer und somit (unfreiwilligem) Spender ein Bier nach innen gereicht wurde…

Tag 217; für Brother hier nun wieder Bilder: ..noch keine endgültige Reffung, aber schon mal „unterwegs“. Schwierig langsam, alle am Segel befindlichen Tauen unter zu kriegen beim reffen; derzeit sitzen noch nicht mal die Sprutgordings. Ganz zu schweigen von den Stagen oder von den Brassen, die durch den Schnitt quasi ins Leere gehen… U-(
Muß man entscheiden, wenn das meiste sitzt – also wieder nicht linear… :)) U-(

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An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank :yes: an die Gäste vom Dienstag und für die wie immer treffenden Geschenke! :yes:

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Hundstage

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Sunny 10

„Nicht alle sind Diebe, die der Hund anbellt.“

Nach der Veröffentlichung der neuesten, nun sogar nach Herkunft der Täter unterscheidenden Kriminalstatistik der alten Heimat sollte eingangs erwähnter deutsche Sinnspruch kritisch betrachtet werden; nicht mehr alle angeworbenen Kulturbereicherer werden durch’s Sozialnetz oder U-Bahn-Raubzüge satt, somit müssen nun notgedrungen immer mehr Fachkräfte auf Privathäuser ausweichen…..

Trotzdem steht zugegebenermaßen an einer der ersten Stellen der Anschaffungsliste kurz nach der Auswanderung hierher – einer oder mehrere Hunde für’s Privatgrundstück. Und die hiesige verfügbare Auswahl ist riesig: schnell stellt man nach Jahresfrist fest, daß doch mehr als der ursprünglich geplanten zwei eigenen Hunde nachts unterm Fenster Laut geben… :))

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=> So ist es auch hier genauso wie bei Blogfreund Flogni :wave: gekommen: :yes: und seit Regenmontag, den 13ten Mai sind noch sieben, zukünftig wohl lautstarke Stimmen hinzugekommen (die aber in einigen Wochen abzugeben sind)…

Genaugenommen ist der vorjährige Ankunftstag unserer Sunny, nun Mutter gewordenen Hündin mittlerweile vergessen worden; eines Tages stand sie einfach da, mit einem kurzen Rest Leine um den Hals hat sie sich wohl selbst befreit oder wurde kurzerhand ausgesetzt.

Rückblickend könnte man behaupten, daß Hofhund Fredo nur auf diesen Augenblick gewartet hätte – flugs wurde die neue Gespielin okkupiert. B) Und geschwängert. :.
Das Ergebnis sieht man nun hier:

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Die Geschlechterverteilung liegt noch völlig im dunkeln, da sich keiner bereit erklärte, bei näheren Untersuchungen von der treusorgenden Mutter bereitwillig Bisse in Kauf zu nehmen. U-(
Demnächst neue Bilder des Nachwuchses!!

Für Bastelbegeisterte hier das nächste Projekt: Dabei handelt es sich um ein Geburtstagsgeschenk :wave: aus Koblenzer Zeiten – bisher aufgrund des Schwierigkeitsgrades zurückgestellt… U-( U-(
Mal sehen, was draus wird….. :p

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Damit verbleiben wir am 202ten Unabhängigkeitstag Paraguay mit einer Erinnerung an einen Ausspruch des ersten Staatspräsidenten (1814), Jose Gaspar de Francia: „Ich befinde mich in einem Land von Vollidioten, in dem ich alles allein machen muß.“ 8|

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Pelziger Februar

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„Im Zweifelsfalle sprich die Wahrheit.“

Mittlerweile besteht Grund zu der Annahme, daß, infolge eingangs erwähnter, wahrscheinlich absichtlich 🙄 allgemein gehaltener Aufforderung, sich die Stuttgarter Thienemann’s vorauseilend & systemkorrekt des umfangreichen Werknachlasses des amerikanischen Dichters Mark Twain annehmen; im Jahre 2013 werden Bücher nicht einfach verbrannt, sondern im wahrsten Sinn des Wortes…verklärt….

Pünktlich kurz vor der Mitte des aktuellen Monats erreichte uns aus SPD-HH/A1 :wave: ein vor wenigen Wochen ergattertes orschinales Foto; die auch in diesem Jahre erfolgte Correctness-Rechnung :> :## XX( der Opfer in dieser Stadt läßt ahnen, daß Herrn Twains Weisung noch längere Zeit keinerlei Folge geleistet werden wird….

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Wahr allerdings bleibt, daß in diesen Wochen wieder vermehrt die Taranteln auf Brautschau übers hiesige flache Land krabbeln.
Schon oft gehörte Geschichten über deren Unfähigkeit, Wände hoch zu marschieren, seien mit dem hier angefügten Bild widerlegt:

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…es könnte also sein, daß -vorausgesetzt, man wohnt hierzulande- beim nächsten öffnen der Türe etwas pelziges von oben herabfällt…. 8| :)) U-(

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Neues Jahr – neuer Loro

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An erster Stelle wünschen wir allen Lesern ein gesundes neues Jahr; :p auf daß alle Wünsche in Erfüllung gehen, gestellte Ziele erreicht werden und dem Fernsehen in gewohnter Weise auch in 2012 nur glaubhafte, verläßliche Informationen entströmen…!

„Deutschland geht es gut.“ :p B)
Mit dieser erfreulichen Botschaft – keineswegs in böser Absicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern wörtlich der in den letzten Stunden des alten Jahres gehaltenen Durchhalteaufforderung der Staatsratsvorsitzenden XX( entnommen – beginnt also das Jahr 2012.
Die gezeigte, B) den globalen Gedanken der NWO-Elite unterstützende Version der „Ansprache zum neuen Jahre“ schlägt den Bogen zum 170ten Geburtstag des „sächsischen Lügenboldes“ Karl May, :p :p dessen erlebte Abenteuer im Orient den meisten der jüngeren Leser wahrscheinlich völlig unbekannt sind. 😥 😥

Eines der letzten Geschehnisse im vergangenen Jahre war die Neuanschaffung eines weiteren „Loro choclero“: kein Zweifel, daß er aus dem Baum gerissen wurde, um die Partykasse seines vorübergehenden Ersatzvaters so kurz vor dem Jahresende aufzustocken. >:-(

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Offensichtlich erst wenige Wochen alt, dafür im Gegensatz zu seinem älteren, hier ansässigen Kumpan aber mit zwei Augen, fällt der oder die Kleine durch bisher vorherrschende Namenlosigkeit und anhaltende Krächzstimme auf – die deswegen vermutete Verwandtschaft mit der sächsischen Saat- und Nebelkrähe konnte allerdings bisher nicht schlüssig bewiesen werden…. 😀

Bevorzugte Nahrung des kleinen grünen Zweibeiners sind immerhin schon Melone, Banane & importierte Sonnenblumenkerne aus dem wirtschaftlich starken Bulgarien. :.

Die zahlenmäßige Vermehrung durch Ankauf scheint eine Vergrößerung der Käfigfläche nach sich ziehen zu müssen; unerschiebe jetzt niemand Parallelen zum entstehenden Brüsseler Großreich…. B) :))

Zum heutigen Schluß noch ein wie ich denke passendes Zitat des sächsischen „Maysters“ aus seinem 10bändigen „Waldröschen“:
„Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.“

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