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Und sei es nur, um verschiedene Zahlen ins Spiel zu bringen und den Zuschauern, damit jonglierend, den Blick auf die tatsächliche Nummer zu verschieben: während vor drei ganzen Jahrzehnten die gespielten Noten auf schwarzglänzendem Plastik festgehalten wurden, füllt man heute die mehr oder weniger, meist aber mehr nervtötende Aneinanderreihung von tanzuntauglichen Geräuschen IN schwarzes Plastik; Beführworter dieser Flachstreben nennen das Stück Stick und investieren bereitwillig Zeit, um das unauffindbare, weil kleine Teil sich in Schubladen, unterm Teppich oder in den Taschen verschiedener Cargohosenbündel verborgen halten könnte: vor drei Jahrzehnten, ebenfalls Anfang März jedoch bildete die abgebildete Rundscheibe den Mittelpunkt auf dem Gabentisch; zugegebenermaßen westlich der damaligen Vertikalsperre sicherlich in höherem Anteil….

Diese Jahrzehnte liegen längst hinterm Horizont und sind vergangen wie das erste eigene grüne Fahrrad; die aktuellmärzige Versammlung mit anschließendem geselligen Beinander wurde kurzerhand auf vergangenen Sonntag verlegt und sollte wie jedes Jahr, in diesem Fall dem letzten Wochentag, den passenden Schliff geben und außerdem dem nun 30jährigen „Okay!“ gebührend huldigen.
Bevor allerdings alle Sitzgelegenheiten an die Tafel gerückt werden konnten, waren noch jede Menge Hürden zu bewältigen: Märzschnee gehörte einst vor langen Jahren zuverlässig zur damals hauptsächlich kuchengestützten Versammlung im Elternhaus unterm Sportplatz dazu; starken Märzregen dagegen nimmt man aktuell gleichmütig hin: der aufgetretene Wegfall der Netzspannung hingegen könnte sich später bedrohlich oder wichtiger – spaßhemmend auswirken.
Unser Binnenland bietet in diesem Fall das Vorhandensein einer übersichtlich gestalteten Haushauptsicherungstafel: um genauer zu sein – nur wenige Sekunden brauchts, um den einen Klapphebel wieder hoch zu drücken.
Muß dann nur halten.
Hat gehalten.
Daß auch in diesem Jahr der Grill seine Mithilfe anbot, wenigstens einen Finger zischend zu brandmarken, sollte nicht erst Erwähnung finden; bereichert wurde das ganze im selben Moment durch den Glutbrenntschuh-Faktor durch eine sich im passenden Augenblick selbstständig öffnende Feuerklappe, die die Menge einer großzügig gepressten Kornschaufel voller Rotglut spendierte….
So gerüstet, setzen sich besagte Jahresfeiern stets sattsam im Gedächtnis fest: das ab 19 Uhr folgende Miteinander bot nach dem Essen wieder den bekannten Reigen quer über die Tafel gerichteter, angeregt geführter Gespräche, die beispielsweise die Versversetzung der Lyrik von Marina Zwetajewa besprachen oder genau darlegten, wie Rotweinflecke aus Damasttischtüchern zu tilgen sind bzw. an welcher Stelle die Shakespearemanuskripte auf Oak-Island lagern.
Leider war den meisten Beteiligten am Folgetag die wenige Stunden vorher genau angegebene Stelle auf Oak-Island schon wieder entfallen, und Marina Zwetajewa hielt jeder für die Erfinderin eines besonderen Unkrautjätmusters auf Rübenfeldern in einem georgischen Bergdorf. Einzig das Wissen um die spektakuläre Methode, randfrei Rotweinflecke zu entfernen, hätte ab Montagmittag Wert besessen…. Nachforschungen über die Urheberschaft besagter roter, dauerhaft in den Stoff eingezogener Flächen wurden erbarmungslos angestellt; die Befragten allerdings….verwiesen verschwörerisch übereinstimmend auf den Veranstalter; weitere Recherchen unterblieben ab diesem Zeitpunkt. Aus Zeitgründen.

Und auch das 88er „Okay!“ kam in verschiedenen Mixvariationen nicht zu kurz; mehrmaligen Wiederholungen standen später etwas differenzierte Musikwünsche entgegen.
In zunehmenden Maße in der Überzahl.
Auf die mehrjährig geprobte Methode, zu später Stunde silbergepresste Audiodokumente von Willy Brandt & J.F.K. dem andächtig lauschenden Publikum darzubieten, wurde in diesem Jahr verzichtet.
Oder schlichtweg einfach vergessen…

So reiht sich auch diese Feierstunde in den Kreis freudig verbrachter Stunden ein; an dieser Stelle nochmals Danke an alle Beteiligten sowie für die Präsente!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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„Ich habe immer mehr den Eindruck, daß man Freiheit mit Frechheit verwechselt,“, behauptete einst der den unsterblichen Bürgermeister Peppone verkörpernde italienische Schauspieler Gino Cervi; bedauerlicherweise steht der Maestro für Rückfragen, wie er sich denn zu dieser These durchringen konnte, nicht mehr zur Verfügung, sodaß wir also auf vage Vermutungen oder -schlimmstenfalls- eigenes Nachdenken angewiesen bleiben werden… 🙂

Hierzulande, in Stadtnähe wohnenden Mitmenschen werden die teils bis in die Morgenstunden anhaltenden Trommelwirbel „zur Probe“ das Herannahen eines weiteren staatlichen Feiertages angekündigt haben; nun am Samstag war es soweit: unser Binnenländle weist 205 unabhängige Jahre vor: im Jahre 2016 dürfte diese Nichtabhängigkeit eine der Illusionen sein, unter denen wir alle leben…. 🙂

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Wie dem auch sei – erwartungsgemäß schaltete ein präsidiales Dekret schnell den vorausgehenden Freitag als Brückentag -zumindest für die überarbeiteten Behörden- hinzu, und heraus kam ein Feierwochenende der paraguayischen Extraklasse, bestehend aus musikalischem Aufmarsch allerorten, Asado/Grill to Go und der bisher regenfreien Erweiterung zum Sonntag als Muttertag.

Präsident Cartes erstieg dazu am Samstagmorgen in Asuncióner Flußufernähe die eigens für die Oberen errichtete Tribüne und nahm huldvoll den Vorbeizug der mobilisierten Mitbürger ab; und wie immer bei Paraden dieser Art wurde nicht versäumt, Polizei- und Militärmacht zu zeigen: laut verschiedenen Listen besitzt Paraguay mehrere amerikanische Stuart-Panzer des zweiten Krieges, die scheinbar liebevolle Instandhaltung und sorgsamen Umgang genießen und durch regelmäßiges Vorzeigen hoffentlich Señor Cartes an regelmäßige Zahlungen für Scheckheftpflege erinnern werden… 🙂

Und als sei dies alles nicht genug Termindruck für den ersten Mann unsres Landes, mußte unter Stapeln von Regierungserklärungen, Aktenbündeln und Fernsehprogrammheften der Mitarbeiterstab den Verbleib der Lesebrille ihres Chef´s klären – dies „nur“, um das Glückwunschtelegramm von Rußlands Amtskollehschen Putin zu lesen: interessant wäre zu wissen, wer „vorher“ mitgelesen hat.. 🙂

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An dieser Stelle nun Gratulation an Paraguay – und damit startet die Präsentation einer Auswahl von Bildern dieses Tages!

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Damit verbleiben wir wir immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Karneval in Villarrica!

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„Ich schätze, wir sind alle Narren. Von Geburt an, wahrscheinlich.“

Man muß ja dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain nicht unbedingt in der Öffentlichkeit zustimmen; im stillen Kämmerlein und bei nicht allzulangem Überlegen hingegen… 🙂

So läßt sich der Bogen zur närrischen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent leicht schlagen: am nun verstrichenen Freitagabend begann die fünfte Jahreszeit im für seine karnevalistischen Umzüge bekannten Villarrica. Und wieder waren Veränderungen im gesamten Ablauf angekündigt: die erste betraf den Ticketpreis – für erträgliche 15tausend Guaranies durfte der hiesige Jeck den Platz am nun eingezäumten Strassenrand betreten. Schon allein dies sollte am ersten Abend der Karnevalveranstaltung volle Zuschauerränge garantieren. Ungeachtet drohender, nun schon fast gewohnter Regengüsse stieg rasch die Begeisterung – nicht nur dank des später reichlich eingesetzten Sprühschaumes.

Die im Vorfeld für 20 Uhr versprochene Gesangsdarbietung einer einheimischen Band fand erst mit reichlich Verzögerung statt; wer hätte das gedacht – ein Komplettausfall wäre sicherlich zu verschmerzen gewesen… 🙂

Ein kurzfristig aufgetretenes elektrisches Problem am oberen Ende eines Lichtmastes wurde kurzerhand – nach anempfohlener und erfolgter Räumung der Zuschauertribüne – mittels Seitenschneider gelöst und weiter ging´s im Programm: nach wiederholter Befüllung der Tribüne, versteht sich..

Auffällig war die sehr deutliche Straffung der gesamten Veranstaltung;  kaum längere Pausen und verhältnismäßig wenig Stakkatogetrommel als Pausenfüller; kein stundenlanges Warten nach kilometerlangem Kinderkarneval. Klasse Entscheidung!

Und wieder waren´s die Tänzerinnen, die leicht bekleidet das Publikum begeisterten; reichlich Stimmung herrschte an diesem Abend – im Gegensatz zu mehreren vorjährigen Umzügen: Straffung und teils Kürzung brachten positive Punkte ins Gefüge! Mögen einige Motivwagen in diesem Jahr etwas einfacher gestaltet gewesen sein – der Freude über diesen gelungenen Abend brachte dies keinerlei Abbruch!!

Gut gemacht, Villarrica!

Damit nun hier die Bilder vom Ganzen (als 1. Teil, ein zweiter folgt morgen!) – damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Lichterketten? – Geh‘ mir fort..!

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Marlene

„Selten ist ein Mann so gut in Stimmung wie dann, wenn er von sich selbst erzählt.“ B)

Lange Beine und rauchige Stimme – auch mit beiden Utensilien wäre Blauengel-Marlene Dietrich nun stolze 113 Jahre und würde unserer multimedialen, virtuelltastaturnutzenden Gesellschaft längst Grund zur Häme bieten; dennoch scheint in ihrer Aussage ein Körnchen Wahrheit zu stecken: aber wer soll sowas unterschreiben..? XX( :))

Vermutlich kommt jeder erwachsene Mensch irgendwann an den Punkt, wo er oder sie den ganzen weihnachtlichen Rummel mehr oder weniger laut verwünscht und hinter sich gebracht ersehnt.
Dennoch ist es jedes Jahr stets dasselbe: die Zeit läuft davon, nur die Hälfte von allen Vorhaben wurde geschafft, und noch vorm Ablauf des alten Jahres ist die Zweipunkt-Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr unauffindbar.. U-(

Selbst die Ereignisse am Weihnachtsabend beginnen sich nicht nur zu gleichen, sondern eigenständig weiterzuentwickeln; „..die Tanne kippt!“ war gestern: in unserer hochtechnisierten Zeit gehts nun um den einzelnen Ausfall (gegebenenfalls ist alles komplett duster…) von hochauflösenden, die Kerzen ersetzenden spannungssparenden Lichtern oder modernen LED´s: nur Nostalgiker setzen immer noch auf Birnen mit Glühfaden. :>> 😛 Klar – ich bin gerne dabei. :wave: :>>

Weihnachtszeit 10

Und da es seit Jahr und Tag zu anhaltender Tradition erklärt wurde, am 24ten unterm vereintem Schimmer des universellen nächtlichen Sternenhimmels und des beleuchteten Tannenbaumes zu >:XX baden, käme man(n) trotz warnender Hinweise und schon mehrmals vorgefallenen Abläufen NIEMALS drauf, die mehrteilige Lichterkette etwa VORHER zu probieren: denn gehört Stress nicht zum Fest dazu..? :yes:

Immerhin; nach erfolgreicher Konstruktion der Rüstbretter für die Santisima B) blieb am 23ten noch etwas Zeit, kurz vor Mitternacht unsere dreiteilige Chinatanne zu montieren. „…wird schon klappen“ sollte dabei die Funktionalität schon erwähnter Lichterkette umschreiben; für sich selbst fiele dabei der Ruf eines hoffnungslosen Optimisten ab. ;D
Vorbei allerdings die Tage von einstiger Qualitätsware; allein der Transport des Bäumchens zum Poolrand ließ nichts zu wünschen übrig – Licht allerdings: Fehlanzeige! :##
Dabei war für den Weihnachtsabend noch die Herstellung von weiteren wichtigen Schiffsteilen geplant!! 88| :`(
Pustekuchen. XX(

Nutzt aber nix – Werkzeug ausgepackt: dabei fiel mir der einst, zu allerlei möglichen (& am besten unpassenden) Gelegenheiten zitierte Satz von Captain Lorenzo aus „Stirb langsam 2“ wieder ein: „…da müssen wir mal im E-Werk anrufen!“. :)) U-(

Bruce

Erwartungsgemäß kippte nicht die Tanne, sondern => die Stimmung: NOCH kühler fühlte sich nur das unter strenger Aufsicht eben geröstete Grillfleisch an. >:-(

Weihnachtszeit 11

Und plötzlich der zündende Gedanke: da existiert doch noch irgendwo eine Vorgänger-Lichtleitung!
Hm, eine halbe Stunde brauchts im Schnitt am Heiligabend, um beide, durch Wattzahlen getrennte Birnchen zu vermischen: dabei wurde allen (..längst essenden..) Anwesenden ausdrücklich eingeschärft, daß hier alles strikt getrennt werden muß. U-(
Wat nu? XX(
Ein letzter Versuch noch, bevor der Versuch scheitert, den Freunden und Bekannten in der alten Heimat mit dem Postkartenmotiv „Weihnachtsbaum am Poolrand“ die Nase lang zu machen.
Und siehe da, plötzlich gehts: 💡 💡 💡 💡 => und kaltes Grillfleisch schmeckt bei spärlicher Notbeleuchtung der Tanne aufgrund unterschiedlicher Wattzahl (weil gemischter Kerzen..) auch…. :-/

Weihnachtszeit 12

Den zünftigen Abschluß findet die Geschichte allerdings erst zwei Tage später: mit der Auffindung zweier Reservepakete passender Lampen eben für die derzeit gebräuchliche Lichterkette:
=> und jetzt aber wirklich aufpassen und keine Lampen vermischen!!! :> :> :>
Wird schwer werden, denn jetzt sind drei (oder gar 4..) Sorten Lampen im Spiel:
15 Watt, 20 Watt – und defekte…wahrscheinlich bei beiden Sorten…. U-( :##

Trotzdem sollte das Bad am Mittwochabend noch stattfinden -wie gewohnt bei heissen Temperaturen- und glänzenden Lichtern unter südlicher Sonne! 😛

Hach, wie einfach dagegen ist das Leben beim Modellbau: :p für Brother :wave: am Tag 148 neue Bilder: beide Rüstbretter sitzen nun; die Fertigung von den passenden Rüsteisen geht schleppend, aber kontinuierlich vonstatten: auf die gelieferten güldenen 88| Occre-Ketten wollte ich leichthin verzichten.
Farblich geht die Gesatltung ins grobschwarze, da selbige Rüsten damals handgeschmiedet wurden.
Fehlen noch die Anschlußstücke zur Bordwand hin.
Und die alternative (verkürzte) Befestigungsart der Rüsten über den Pforten… U-(
Scheint so, als würde der Mastsetzung im Januar nichts mehr entgegenstehen… 🙄
Oh – die Fertigung des Finkennetzes im Großmars schafft mir noch paar Tage Aufschub.. B) 😛

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Weder Schnee noch Kälte….

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Weihnachten 02

„Wäre Maria hart geblieben, wäre uns Weihnachten erspart geblieben.“ :))

Aber nee – so muß man(n) zum Ende des December huldvoll Geschenke annehmen und damit so tun, als wäre die ganze damals passierte Krippengeschichte vielleicht doch wahr…
Hoffen wir also, daß der Lieferservice denn auch wirklich klappt – der wiederum macht leider seine Dienste vom 12 Monate zurückliegenden Betragen abhängig.
Bloß: woher zum Teufel wissen die um das individuelle Betragen oder etwaige Verfehlungen..? :>
Und vor allem: wirken sich politische Unangepaßtheit und permanente Querstellerei aus Überzeugung B) entwertend oder gar bereichernd :p auf die Menge und Größe der Gabentische aus..? U-(
Hm, die nächsten 24 Stunden werden dazu neue Erkenntnisse bringen…

Dennoch – das Wetter ist gut, soll auch so bleiben und bringt damit den Anreiz zu einer weiteren -der 10ten- Weihnachtsparty in Paraguay! :p

Dazu wünschen wir allen Freunden, Bekannten, Lesern und Abonnenten ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Tage „dazwischen“!

Weihnachten 01

Für @ Brother wieder neue Bilder am Bautag 145: momentan leider nur langsame Fortschritte, denn die Paßgenauigkeit der nächsten aussenbords gelegenen Teile erfordern viel Zeit: aufgrund der wieder mit Sperrholzstruktur gelieferten Teile komplett neu angelegt, geht derzeit viel Zeit in die Gestaltung der Rüsteisen: die hölzernen Teile bekommen -um später die Wanten zu tragen- noch extra Paßstifte: kleiner Tip von Dr. Renneberg, Zahnarzt, Koblenz. B) :wave:

Santisima Trinidad 96Santisima Trinidad 97Santisima Trinidad 98

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Nächtliche farbenfrohe Tränen, VII

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00 Karneval 2013 - 54
„Viele Federn machen ein Bett.“ 🙄
Hm, müßte nur etwas umformuliert werden, um auf’s heutige Thema zu passen…. :p

So, Sportsfreunde, ein weiteres Mal ist der hiesige Karnevalszug über ein „Parallelgleis“ Villarricas gerollt.
Noch bevor in Mainz, Mali & Kölle gesungen & gelacht wird, hat uns das Wettergott auch in diesem Jahre nicht verlassen und -verdientermaßen- einen jackenfreien, weil heißen Umzug geschenkt.

Eintrittspreis „Zona Caliente“ am Estadio: 30tausend Guaranies.
Unterstützt von der gewohnten trommelnden Geräuschkulisse produzierten sich die federgeschmückten Mädels wieder meist auf hohen Absätzen & leicht bekleidet dem Publikum – und natürlich der Jury.

Zum ersten Umzug der neuen Saison hat’s den Anschein, als wären wie immer nicht alle begleitenden Wagen & federgeschmückten Rollgestelle rechtzeitig fertig geworden – sei’s drum!

Kurz vor halb 11 abends gings los; kaum durch die sonst aufgetretenen Pausen in die Länge gezogen, zeigten die Beteiligten wieder fast ganzen Körpereinsatz und noch merkliche Freude am Karneval Villarricas.

Thematisch zeigte man dem Publikum anfangs mit schwar-rot-goldenen- ❓ ❓ B) geschmückte Tänzergruppen, die -untermalt von deutscher Marschmusik- ein wenig deutsche Lebensart auf die Schippe nehmen sollten: die bekannte Trommlergruppe wurde in an bayrische Tracht erinnernden Habitus gesteckt, und der folgende Motivwagen enthielt prompt ein Marianne- und Michael-Double. :))

Die als nächstes vorgeführten, teils mehrarmigen Bastelarbeiten zeigen keineswegs den „Neuen glücklichen Brüsseler Leih- und Zeitarbeiter“, sondern stellen sehr schön ausgeführt Gottheiten der indischen Glaubenswelt dar – wobei die jahrtausendealten Sinnbilder schon ein wenig starr erscheinen vergleichsweise zu den sie umgebenden Tänzerinnen.. :))

Als Abschluß diente unterm Banner „Hollywood“ ein Double von Catherine Tramell aus „Basic Instinct“ und Eddie mit seinen Solinger Scherenhänden; der letzte Motivwagen am ersten Abend sollte noch einmal auf Cameron’s „Avatar“ erinnern.

Doch irgendwie schien, als wäre schon vorher Jill, das goldlackierte weibliche Opfer aus „Goldfinger“ noch einmal auferstanden……als Beweis mag dies Foto dienen…..

88 Karneval 2013 - 116

Für den ersten Durchgang mögen die 4 Stunden genügen; die Erfahrung lehrt, daß auch diesmal die Präsentation des nächsten Wochenendes wieder die bessere sein wird.
Trotzdem hat’s allen Spaß gemacht – Hut ab vor der geleisteten Arbeit aller Beteiligten!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :yawn: :zz: :wave:

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Wunderbare Tierwelt: Das Flittertierchen :-)

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Karneval 10

„Das Schicksal jedes Volkes und jeder Zeit hängt von den Menschen unter 25 Jahren ab.“ 8|
Immerhin; es besteht die kleine Hoffnung, daß sich auch ein Großmeister wie der alte Goethe mal irren mag….wichtig genug wäre es….. B)

Aber was wäre die Jugend ohne ausreichende Möglichkeiten zum singen, feiern & tanzen; an dieser Stelle deshalb schnell die Termine für den hiesigen Karneval in Villarrica:

Geplant sind hierfür die ersten beiden Wochenenden im Februar; Beginn also am 1. Februar und der meist strahlende Höhepunkt am darauffolgenden neunten Februar.

Wünschen wir uns allen schon jetzt bestes Wetter und gute Laune dazu – und als Einstimmung darauf gibts an dieser Stelle noch einmal einige Erinnerungsbilder der letzten Jahre…… 😛 :p

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Positiv denken & kräftig feiern!

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„Das wäre also auch mißraten.
Doch noch ist’s Zeit für neue Taten.“ :-/

Die Worte des deutschen Dichters Wilhelm Busch kommen in diesen goldenen Zeiten gerade recht; nun wurde also auch die Enteignung des slowakischen Volkes beschlossen und als großartige Errungenschaft bezeichnet….. 😐

Doch auch auf der anderen Seite der Welt wird kräftig gefeiert – an diesem kommenden Wochenende findet ein weiteres (31tes!) Mal das „Mega Festival de la Raza“ statt.
Den als „gigatische Nacht“ bezeichneten Höhepunkt gibt’s wie immer am Samstag ab 20 Uhr; diesmal im kurz vor Villarrica gelegenen „Parque del Guairá“.
Angekündigte 24 Musikgruppen lassen das südamerikanische Lebensgefühl weiterbestehen und werden mit einem abschließenden Feuerwerk bei günstiger Wetterlage die Nacht krachen lassen…

Sonstiges 26

Leider hat uns nun auch die Regenzeit erreicht; das am 5ten November stattfindende „Chopp-Fest“ in der Colonia wird dann am Beginn der Hitzeperiode bestimmt von kräftigen Regengüssen verschont bleiben.

=> Für Blogfreund Flogni :wave: erscheint auch diesmal ein Bild der schon oft erwähnten Uhr; nun fehlt nur noch der Einbau selbiger in Asunción.
Gleichzeitig sei an die vor 10 Jahren begonnene Restaurierung von Vadders 175er JAWA erinnert; beide Bilder zeigen den 9,5 PS starken Motor.

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Zuschauen bevorzugt

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Hochzeit 15

„Sklaverei ist das Anwerben von Arbeitskräften auf Versorgungsbasis; heutzutage auf die Form der Ehe beschränkt.“ :))
Soweit, so gut. Was hier einem Handbuch von unumstößlichen Grundregeln der menschlichen Gesellschaft entnommen wurde, werden wohl Scharen von Ehepartnern beiderlei Geschlechts bestätigen können; ganz gleich, ob Schlosser, Dachdecker, Außenminister, Zeitungsverleger, Lehrer oder Kosmonaut. :.

Fast genau zwei Jahre ist es nun her, seit wir schon einmal einen Abend in dieser Kirche verbrachten; :wave: heute wie damals befindet sie sich immer noch im Herzen Villarrica’s, und ein weiteres Mal handelte es sich um die kirchliche Verpartnerung zweier sich Liebender.
Keine moderne, außenministerielle Verbindung galt es zu schaffen, sondern in althergebrachter Form wurden in feinem Zwirn steckende Angehörige, Verwandte & Freunde des Brautpaares zu Zeugen des kirchlichen „Ja!“-Wortes gemacht.

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Mehrmals untermalt von den landestypischen, harfigen Klängen des eigens bestellten Orchesters ging die offizielle freizügige, voreheliche Zeit dem offiziellen vorläufigen Ende entgegen.

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Den Worten des kirchlichen Würdenträgers zufolge resultiert das Wörtchen „Trauung“ aus dem Begriff der Treue; dieser Bezug bot sich bestens an, bei etwaiger -minimaler- Abweichung vom Pfade der Tugend an die leicht zu erreichenden, weil bevorstehenden Bußtage im Advent zu erinnern. :))

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Traditionell gilt in kirchlicher Hinsicht der Monat November als Phase der Besinnung; bei den Brautleuten hingegen keine Spur davon: => keinerlei letztmaliges Nachdenken, und auch keiner von beiden beschäftigte sich noch im letzten Moment „davor“ mit einer Fehlermöglichkeitsanalyse, etwaigen verdeckten Gesetzeslücken oder der geschäftlichen Haftbarmachung des Eheschließers bei einem späteren, nicht absehbaren ganzheitlichen Systemkollaps.
Freudig strahlend erreicht die 24jährige Braut Romina das oft gepriesene, niemals nicht kerkrige Ehe-Eiland und mit ihm die zwei neuen Söhne. U-(

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Nach vollzogenem Treueschwur umringten & gratulierten alle geladenen Gäste; die Seiten des Kirchenbuches wurden für’s nächste wartende Paar zurückgeblättert, und -aus sicherer Entfernung- ließ sich das auch hier übliche Werfen des Brautstraußes verfolgen: gezielt wurde auf die jüngere Schwester geworfen…… :p

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Bliebe zum heutigen Schluß noch folgenden Ausspruch unbekannter Herkunft anzuhängen:
„Eine Hochzeit ist ein Ereignis, eine Ehe eine Leistung.“ 8|

Hochzeit 10

Der geneigten Leserschaft eine schöne neue Woche wünscht Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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