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Making of mit Hindernissen

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…Sie werden´s vielleicht nicht glauben, aber es stimmt wirklich -und wie könnte es anders sein- natürlich erinnere ich mich an das erste Musicvideo, welches ich gesehen habe: sogar der Ort ist mir in der Erinnerung geblieben.
„Wir“ suchten damals im November ja alle nur Bananen oder/und Videorekorder; dabei bin ich in die Teppichabteilung des großen Berliner westlichen Kaufhauses abgedrängt worden! Zu dieser Zeit gaben sich die Leute von MTV ja auch noch mit Musik ab anstatt mit Schwangerenberatung für Schulkinder…die mußten mich fast forttragen vom Bildschirm, der zwischen handgeknüpften knietiefen Riesenrollen mit meterlangen Fransen und engmaschigen Kokosmatten aus Bangladesh stand…sollten ab diesem Tag wirklich die rund um die Uhr flimmernden Werbefilmchen für Plattenverkäufe zum alltäglichen Leben dazugehören -dürfen..?! 🙂

Natürlich kam es wieder mal anders; in besagtem Kaufhaus war ich nie wieder, und den einst geliebten Videosender im TV hab ich wohl seit 15 Jahren nicht mehr gewählt: geblieben von der damaligen zur Musik mehr oder weniger passenden Filmschnipselkunst sind die alten Kultstücke und die bis in heutige Tage forgesetzten Versuche, schnelle Kameraschwenke als Videoclips zu bezeichnen oder/und wenigstens einige Platten zu verkaufen: selbst die sind nicht mehr schwarz, sondern silbern…

Und hätte mir damals in der Teppichabteilung jemand auf die Schulter getippt und prophezeit, daß bei mir quasi zuhause eines dieser Video´s gedreht werden würde – ich hätt´s nich` geglaubt…
Dennoch kam es dazu, wenn auch deutlich einiges an Jahren später…

Vor wenigen Tagen erschien hier gegen Sonntagabend ein älteres Ehepaar, um mir live geträllerte Lieder auf der Anzeigetafel des schnurlosen Telefons vorzuführen; konnte ja fast nur die Tochter sein, die auf argentinischer Fernsehbühne im Scheinwerferlicht schwitzte: rrichtig!
Deren Wunsch sei es, so teilten mir die familiären Manager mit, hier bei uns im bekannten Ambiente das neugeschriebene Lied, welches über reichlich gebrochene Herzen und Ozeaaane voller Tränen verfügt, in die Kamera zu schluchzen.
Sollte ja kein Problem sein, der jungen Frau dies zu erfüllen, und deshalb einigte man sich, daß Dienstag telefoniert wird, um einen Termin festzulegen: aus diesem Grund lud am Mittwochnachmittag ohne umständliche und langwierige Vortag-Telefonkonferenz ein kleiner Transporter einige der angedachten Requisiten aus:

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Aber schnell mußte der verantwortliche Videoredakteur deutlichst gebremst werden, da ihm offenbar ein etwas größeres und aufwendigeres Ideenfeld vorschwebte – und der Trocknungsprozeß UNS eindeutig zu lange beschäftigt hätte: millionenfach vergossene Tränen müssen sich doch auch anders darstellen lassen, oder..??!!

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Schließlich einigte man sich auf eine etwas sparsamere Variante der filmischen Umsetzung – mag sich der erste Redakteur auch schmollend in seinen Korbsessel zurückgezogen haben; und wenn schon: weiblicher Herzschmerz läßt sich auch umgeben von zahreichen Kerzen „rauslassen“.
Aber selbst dies wollte erst nach mehreren Anläufen funktionieren – die vier Liverpooler Pilzköpfe hätten in der selben Zeit wohl ein komplettes Album eingespielt. 🙂
Im selben Moment, als die Crew aufatmete und sich zur gelungenen Aufnahme nach schon 20 Anläufen gratulierte, fiel dem Hauptverantwortlichen für die Lockenpracht der singenden Lorelei die hier im Raum hängende US-Flagge auf, die um den Torso des Vietnam-Soldiers drapiert wurde: tja…geht gar nicht…Flagge weg…alles neu aufnehmen! Sechs Leute vom Drehteam starren drei Stunden drauf, und erst dem Friseur fällts auf…. 🙂

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Glücklicherweise mußte die Darstellerin quasi nur die Lippen zum Abspielgerät bewegen (..oh…durfte ich das jetzt leaken..??): vermutlich nur die Fangemeinde wird interessieren, daß beim musikalischen Schluß des 56ten, endlich gelungenen Take um exakt 19 Uhr die ebenfalls im Raum anwesenden, geschickt verteilten 19 Kuckucksuhren den Stundenschlag auslösten. Aber wie gesagt – Kollege Playback löst das Problem später für den geduldigen Fernsehzuschauer. 🙂 Vermutlich. 🙂

Leider ging bis zum heutigen Tage noch keine Benachrichtigung über den Sendetermin bei uns ein; geplant ist ein Platz beim bekannten „Telefuturo“. Deshalb an dieser Stelle eine Kostprobe von einem früher absolvierten Auftritt der jungen Frau: 🙂
Aber sobald der bei uns gestaltete Song gesendet wurde, gibts an dieser Stelle den Link dazu – versprochen!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Macht ruhig so weiter…..

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„Wenn dereinst Archäologen nach Spuren der heutigen Kultur suchen, so wollen wir hoffen, daß von unserer Literatur nicht nur ein Autoaufkleber geblieben ist.“ 🙂

Vor nunmehr fast zwei Jahren wurden die schon 1994 in den südfranzösischen Chauvet-Höhlen entdeckten, nach Jahrtausenden zu zählenden Zeichnungen aus der Frühgeschichte der Menschheit als Weltkulturerbe eingestuft; sie stellen in vorher nicht gekannter Genauigkeit verschiedene zeitgenössische Tiere des damals neuen Weltbewohners dar: vielleicht erhofft sich „Erika“ merggel dieselben grandiosen -darstellerischen- Leistungen ihrer millionenfachen neolithischen Freunde in unserer Zeit: der diese Party finanzierende deutsche Beitragszahler darf gespannt sein, was er für sein Geld sonst noch bekommt… 🙂 Und -vor allem- abzugeben hat. 🙂

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Dennoch- ohne Kultur geht es nicht, und so wurde vergangenen Donnerstag in „unserem“ Villarrica ein neueingerichtetes „Haus der Kultur“ der staunenden Einwohnerschaft übergeben.

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Mit dem hierzulande üblichen, mit harfigem Hintergrund unterlegten Schulterklopfen & Bussibussi der Damen startete nun also ein neues Stadtverwaltungsprojekt, welches darstellende Malerei, Tanz und Musik, Gesang und mehr der Einwohnerschaft per ständiger (Verkaufs-)ausstellung, aber auch zu studierendem Kurs in den genannten Fächern nahebringen soll.
An (immerhin Donnerstag versprochenen) sechs Tagen steht dieses Haus am Anfang der Straße „Hernandarias“ allen künstlerisch Begabten und Interessierten gratis offen; zusätzlich geplant zu den schon erwähnten (kostenpflichtigen, aber NICHT teuren!) Unterweisungslehrgängen sind Gespräche, Vorträge, Konzerte und Foren mit bekannten hauptstädtischen Künstlern.
Was davon im Laufe der Zeit tatsächlich eingehalten wird, werden wir sehen: in jedem Fall wurde bei der Ausgestaltung der Räume nicht gespart: und da den Eröffnungstag ein traditionelles Konzert krönen sollte, erfolgte reger paraguayischer, zumeist anzuggekleideter/hochabsatziger Zuspruch.

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Zuvor jedoch galt es für die anwesenden Honoratioren der Stadt, den Eröffnungsreden zu lauschen; die Kulturbeauftragte Villarrica´s hob die Wichtigkeit dieses Tages im Allgemeinen hervor, während der Bürgermeister in seine Rede geschickt Werbung für eben schon erwähnte Kurse einstreute: spätestens nach der Kompletteinspielung der paraguayischen Landeshymne gab es kein Halten mehr – selbst bei der Ahnung, daß die meisten der Anwesenden wohl eher selten ein weiteres Mal diese Kulturstätte betreten werden, war man sich an diesem Abend doch übereinstimmend einig, daß die neue Bestimmung dieses stadtmittig gelegene Anwesens doch eine tolle Errungenschaft sei.

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Nicht unerwähnt sollen diese historischen Fotos sein, die nahezu „untergingen“ an diesem Abend; etwas versteckt in den Ausstellungsräumen stellen sie das Villarrica des Jahres 1929 dar; Bahnhof und Vorplatz der Municipalidad dürfte jeder erkennen..!!

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geige, Cembalo & Tanga

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Vor nunmehr 104 Jahren wurde in diesen mittigen Apriltagen aus den Fluten des Atlantiks unter anderem oben abgebildetes Instrument geborgen, dessen Klänge damals nächtens mehrere tausend TITANIC-Passagiere in den Tod begleitete – bei der Versteigerung dieser Geige zahlte ein privater Sammler vor knapp 3 Jahren 900tausend britische Pfund: als Herstellungsort des saitenbespannten Teiles wird übrigens die sächsische Landeshauptstadt vermutet: anzunehmen oder besser zu hoffen ist, daß sich der neue Besitzer -wenig politisch korrekt-  nicht daran stört. 🙂

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Mithilfe nicht ganz so geschichtsträchtiger Musikwerkzeuge wurde am vergangenen Sonntagabend in der „weißen Kirche“ gegenüber der Plaza Libertad ab 20 Uhr ein gut 60minütiges Klassikkonzert zum Start der diesjährigen musikalischen Saison abgehalten.

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Dazu wurden die auf den entsprechenden klassischen Instrumenten am hoffnungsvollsten scheinenden „Aushängeschilder“der Musikschule in eben genanntes Gotteshaus beordert, um vor zahlenmäßig leider nur halbbelegten Kirchenbänken ihr Können zu zeigen: große Klasse; mag man sich über den die Akkustik etwas einschränkenden altarnahen Standort auch streiten können – dem „normal“ geschulten Ohr wird das keinen künstlerischen Abbruch am Genuß getan haben: ist man doch froh, wenn so etwas, noch unter Verwendung barocküblicher Musikwerkzeuge, hierzulande stattfindet!

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Um ehrlich zu sein – bei klassischem „Raspel-& Geig“ bin ich meist etwas vorsichtig: die berühmte Ausnahme durfte vor über einem Jahrzehnt nur die noch kürzlich an der montaglich-nächtlichen Aussenbeleuchtung knausernde Dresdner Semperoper bilden; im April `16 wird deren Stelle halt durch einen paraguayischen Kirchenbau vertreten.. 🙂

Auflockerung bildeten die zwischen den Stücken gegebenen Erklärungen durch den Mann am Cembalo, der das Publikum überzeugen konnte, an diesem Abend auf TV-Sülz zu verzichten und diese eine Stunde bei historischen Klängen „durchzuhalten“.

Dafür gabs zum Abschluß nach dem Händel`schen chorigen „Hallelujah!“ im wahrsten Sinn des Wortes stehenden Beifall -zu Recht verdient!- In gewohnter landestypischer Weise glitt der frühe Abend so in´s abschließende „hach, man trifft sich wieder mal“: Handschlag & Küsschen untereinander und für (fast) jedermann – und während die Eltern so gut abgelenkt waren, übte sich der potenzielle musikalische Nachwuchs unseres Binnenlandes am Gebrauch der verschiedenen, im Tumult ungesicherten und unbeobachteten Tasteninstrumente. 🙂

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Den Brückenschlag vom Barock zu unseren Zeiten macht nun doch bestimmt jeder gerne mit, und so will ich mich beeilen, die diesjährige frisch gewählte Miss Tanga vorzustellen: besagte Dame hört auf den klangvollen Namen Dahyan Zelinsky (die führenden Gazetten akzeptieren bei diesem wichtigen Thema auch andere Schreibweisen..) 🙂

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In einem kurzen Interview kurz nach dem Wahlerfolg teilte die junge Frau mit, noch einen Freund zu suchen, da sie sich abends in ihrem Haus manchmal seeehr alleine fühle.. 🙂 🙂

Im Gegensatz dazu verfügt unser heutiges Geburtstagskind über eine komplette, wenn auch manchmal nicht ganz soo glückliche Familie: Glückwunsch zum 52ten, Crispin Glover/George McFly..!

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Vier Mann & eine Stimme

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Der vorgeschalteten deutschsprachigen Fan-Seite ist es wichtig genug, zu erwähnen, daß ER (angeblich…) bevorzugt Karamellvollkornkekse als Nachspeise oder Ablenkung zu sich nimmt; unglaublich, daß jemand mit der Eigenschaft eines angepaßten Büroteilzeitmitarbeiters Säle voller kreischender Mädels zum kochen bringt…
Die Rede ist dabei vom gerade 35 Jahre alt gewordenen Tom Chaplin, dem Sänger der britischen Band Keane. :.

Glücklicherweise findet auch hierzulande immer mehr ausländische Musik den Weg zum Ohr des Zeitgenossen; wimmernde Harfen und monotoner Reggaetondunst etablieren sich scheinbar konsequent für patriotische Musikspezialisten und alternative Indie-freunde in „harten“ Radiostationen mit wahrscheinlich festgestelltem Skalenzeiger… 🙄

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Erfreulich also, daß sich immer mehr jüngere Leute mit „von draussen“ einströmender Mukke befassen – und als Bandmitglieder deren Titel kopieren und so dies alles einem breiteren Publikum nahebringen: so geschehen am gestrigen Freitag in unserem Hause.

=> Aber vorherige Band-eigene Werbung für dieses Vorhaben? – Nö, Fehlanzeige. B)
Unglaublich; die komplette Mobilmachung geschah intern innerhalb zweier Tage über mündliche Propaganda bzw. Fakebook.
Und was noch seltsamer anmutet: die Band verfügt bisher über keinerlei Namen.
Keine Werbung, kein Bandname: was steckt wirklich dahinter..? U-( :??:

Dabei galt anfangs als unsicher, ob das Konzert wegen des gemeldeten Regens überhaupt stattfinden würde – Danke an dieser Stelle an Petrus, daß Du nen Tag gewartet hast mit der himmlischen Nässe.. :yes: :))

Doch zehn nach 7 am Freitag abend rollten die 4 Musiker samt weiblicher Ausgabe :p :p von Tom Chaplin an; nach dem Instrumentenaufbau gab’s für eingefleischte Fans ein zweistündiges Making-of: kurze Pause, und dann relativ früh am Abend, viertel nach 10 ging’s los.

Schon vorher waren fast alle Sitzgelegenheiten vergeben – => selbst der Stuhl des Schreibers dieser Zeilen wurde kurzerhand requiriert…. >:-[

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Das tote MTV nannte einst sowas Unplugged -spartanische Ausrüstung der Kapelle- aber klasse einzigartige, rund einstündige Wirkung: ganz abgesehen von der Stimme der Sängerin, :p :p die mit unmerklichem Akzent die englischen Keane-Texte rüberbrachte – alle Achtung! :yes:

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Veranstalterin!! :yes:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ – nun wieder sechs ❗ Stunden und unheimliche Weiten von der alten Heimat entfernt. :wave:

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Sonntagabend: Klassik

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Erste Szene, erster Aufzug: gesprochen über die Oberkanten beider PC-Bildschirme

Sie: „…da ist demnächst ein Konzert.“
*da hat er bestimmt keinen Bock drauf*

Stimmt; deshalb – auch ohne der notwendigen Vorkenntnis der Art des Konzertes – erst 2 Minuten später die geduckt gesprochene, wenig reichhaltige Antwort:

Er: „…ja..?“
*bloß nicht zu nem Klassik-Schrumm-schrumm hingehen müssen; denn darum handelt es sich garantiert*

Woher wissen Männer sowas im voraus; und warum gerade jetzt wieder im Ausreden-Katalog blättern müssen…?

Sie: „Es ist ein Klassikkonzert in der weissen Kirche. Würde ich gern hingehen.“
*auch doof, alleine hinzulatschen. Aber vielleicht kommen paar Freunde mit*

In wenigen Schritten zur alternativen Möglichkeit; daher:

Er: “ Aber vielleicht fragst Du paar Freunde; da – nimm‘ mein Handy..?“
*Jetzt eisern am Stuhl festhalten; fast ist es geschafft*

Manch‘ Herrenabend wurde schwerer errungen; deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an gute Freunde!

Sie: „Gut, die kommen mit; ich fahre dann so gegen acht und hole sie vorher ab.“
*das hat er nun davon – Kunstbanause!“*

Endlich alleine 2 Folgen „Twin Peaks“ hintereinander sehen und Bier mit Popcorn genießen – oder vielleicht doch Eugen Jochum auf Grammophon-Schellack Beethoven’s „Vierte“ dirigieren lassen..?
Als Alternative wäre noch heulen machbar, weil die Frau alleine weg ist….

Zweite Szene, erster Aufzug: Im Kircheninneren

Sie, nach fast zwei Stunden: „Gespielt auf Nachbauten historischer Instrumente….ist doch echt gut, was die da bringen; zwar mit norwegischer Unterstützung, aber für freien Eintritt müßten die sich nicht mal so anstrengen.“
*ich möchte wissen, was er da alleine macht zuhause; nur in der Bude zu hocken, ist jedenfalls nicht gesund*

Dritte Szene, letzter Aufzug: Wohnzimmer und Kleiderschrank

Sie: “ Da bin ich wieder; war wirklich gut: schade, daß Du partout hierbleiben wolltest. Allen hat’s gefallen!“
*was ein Glück, daß ich mir das nicht habe ausreden lassen!*

Aber den meisten parteiischen Krimilesern wird längst aufgefallen sein, daß der Mann doch gern mitfahren wollte, und so..:

Er: „Die haben ja auch was von Händel gespielt; hättest Du ruhig sagen können vorher. Ich wäre bestimmt mitgekommen; nicht schlecht, mal rauszukommen..“
*was ein langweiliger Abend so alleine; wie damals, als die Eltern zum Tanz sind und ich als siebenjähriger um acht ins Bett mußte*

Sicher – daran hätte er denken sollen: die „Twin Peaks“-Folgen sind seit Monaten verliehen, und die großen Schellackplatten wegen der Bruchgefahr gar nicht mitgekommen nach Paraguay.

Sie: „Oh: das Konzert wird noch dreimal wiederholt. Ich würde mit Dir nochmal hingehen. Du könntest dazu ja die lange blaue Hose und das weisse neue Hemd tragen.“
*auf einmal – wie immer! Plötzlich will der Herr doch!*

Er: „Dreimal spielen die nochmal dasselbe? Komisch, daß denen da nicht langweilig wird: außerdem fehlt an der blauen Hose der vordere Knopf, ich habe da meine Vermutung, wer den abgerissen hat…und da, schau‘ her: das neue Hemd übrigens ist unten am Bauch viel zu kurz; man hat das wohl schief geschnitten!“

An dieser Stelle überlassen wir die beiden sich selbst; der Abend erbrachte keinerlei neue Ergebnisse mehr außer der sofortigen telefonischen Rückforderung der verliehenen „Twin Peaks“-Filme; die Nachforschungen über den Verbleib der kostbaren Klassikplatten von Oma’s Grammophon wurden auf den nächsten Tag verschoben…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Wiederholung des Konzerts am Mittwoch, 27.11.13, 20:00 Uhr in der FADA/UNA
Mehr zum Ensemble Paraguay Barroco hier.

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Lautstärke ist keine Hexerei

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„Nur kranke Musik bringt heutzutage noch Geld ein.“
Kaum zu glauben, daß einige Aussagen des vielgeschmähten deutschen Philosophen Nietzsche selbst nach über einhundert Jahren noch über ihre volle Gültigkeit verfügen… B)

Der nun „laufende“ hiesige Sommer bringt durch die gewohnten hohen Temperaturen in den Abendstunden wieder verstärkt leichtbekleidete Mädels vor das Auge des geneigten Betrachters; zu spätnächtlicher Stunde werden selbige meist langbeinige Wesen per Privatchauffeur samt ins Wageninnere installierter Komplettdiscothek zu Bett gebracht.
Über -in unserer Gegend- bisher Maut-und Strassenschäkelfreie Fahrwege, versteht sich.. 😛

Doch wer nun glaubt, daß die hierzulande bevorzugte Musik an Feurigkeit und rhytmischem Wahnsinn nicht zu übertreffen sei, vermutet wahrscheinlich ebenso, daß das südamerikanische Paraguay allen seinen Besuchern bislang erfolgreich die riesigen Kaffee- und Zigarrenvorräte vorenthalten habe:
unübertroffen ist in den meisten Fällen nur die Lautstärke der Begleitmusik 🙄

Die meiste musikalische Freude wird beim Musik-Kopien-Endverbraucher durch zumeist bodenständige Band’s ohne allzuviel elektronische Zuhilfenahme erreicht; dem Traditionsbewußtsein zuliebe darf’s im -wenn im ursprünglichen Guaranie verfassten- Musikteil auch mal „bisle Harfe mehr“ sein…. :lalala:

Gewöhnungsbedürftig wird diese Musikrichtung im Laufe der Jahre schnell, wenn sich weder Rhythmus noch Machart oder gar Orchestrierung ändern; dieser Effekt dürfte übrigens auch den ersten Zeitreisenden begegnen – um Bestätigung dieser Theorie wird dann gebeten… 8|

Aber glücklicherweise findet die jobfressende Globalisierung neben einigen privaten Radiostationen auch mittels bildwiedergebender Telefone Mittel und Wege, ebenso die paraguayischen Charts zu unterwandern, und so erscheinen zahlreiche neue „ausländische“ Kapellen in unserem musikalischen Gesamtbild.

Wer dennoch Lust auf einen Streifzug durch die beliebten Binnenland-Charts hat: bitte schön, soll kein Problem sein – aber auf eigene Gefahr:
HIER GIBT’S WAS AUF DIE OHREN: paraguayhits.com

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:yes: ABER: Vorher bitte Erste-Hilfe-Broschüre für Ohrenverletzungen bereitlegen. B)

Und um nun auch den praktischen Beweis zu führen, daß es ab und zu auch schon mal eine Ausnahme im musikalischen Einheits-Teppich gibt, hier eine Einladung zu einem Barock-Konzert unter dem Motto
„Gemeinsame Leidenschaften zwischen der alten und neuen Welt“,
stattfindent diesen Sonntag, 24.11. in der Cathedrale in Villarrica, Beginn 20:00 Uhr

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=> Schnell gehts aber, dann ist im eigenen Hause :## keine, nur noch eingschränkte oder nach erfolgreichem Umstecken doch wieder verfügbare Musikanwendung – dann nämlich, wenn die einst mitgeschleppte „unabhängige Stromversorgung“ (zum Ausgleich der Netzschwankungen sowie als Zeitgewinn beim „runterfahren“) den Geist bzw. den eingebauten Akku aufgibt: aber sowas hält ja Meister Erwin Kaatz in Villarrica’s Innenstadt für 117tausend Guaranies bereit.
Altteil gegen Neuteil.
Und Zuzahlung…klar.. :))

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Und zum Schluß für Blogfreund Flogni :wave: ein Bild der erfolgreich durchgeführten 90minütigen OP an Gustav Becker: :yes: :p

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…extra für den PFC :wave: gibts den neuen Lesestoff der hauseigenen Bestsellerliste: :p Übrigens: der innerstädtische Buchladen ist immer noch geöffnet.! :yes:

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Musik nach Noten….

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„Die Wahrheit nachbilden mag gut sein,
aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser.“

Zum 200ten Geburtstag des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi soll keinesfalls der vorauseilend-gehorsame Schreibstil der deutschen System-Journaille XX( beleuchtet werden, => sondern was liegt näher, als eines der hiesigen Musikalien-Geschäfte zu besuchen..?!

Dabei hatte eigentlich alles mit der telefonischen Nachfrage aus dem Elternhause begonnen, was denn nun -in Anbetracht der längerfristigen Auswanderung- beispielsweise mit der zurückgelassenen (eben in genanntem sächsischen Elternhause) Tröte aus Kindertagen werden soll, deren korrekte Bezeichnung ich am Telefon flugs in „Triola“ korrigieren konnte/mußte.

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Dabei wird wohl auch ewig im (privaten) Dunkeln bleiben, aus welchem Grund man FREIWILLIG ein Kind mit einem Geräusche erzeugenden Werkzeug (noch dazu damals in einer kleinen Wohnung) ausstattet; mir selber fällt -bisher- dazu nicht ein einziger Grund ein… U-(

…aber sollte man es denn glauben? – Direkt am Eingang hält der Instrumentenladen Villarrica’s eines dieser besagten Blasharmonikas für Kinder (?) bereit. :))

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Klar, daß in Paraguay vorrangig Gitarren von vielfältigen Herstellern veräußert werden – und auch die berühmt-berüchtigte Harfe sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben…

Preislabel an den gezeigten Orchesterutensilien wird man leider allzuoft vergeblich suchen – entweder lösten sich selbige vor längeren Zeiten, oder das Zauberwort nennt sich „kreative Preisgestaltung“: allerdings scheinen links- oder rechtshändig gespielte Klampfen keine Löcher in den Normalo-Geldbeutel zu fressen, denn die Spezies „Gitarre“ ist hierzulande allerorten stark verbreitet nachzuweisen.

Besondere Betonung legte der Verkäufer auf die paraguayische Handfertigung der hölzernen Zupfkästen; aber wer mit der früheren Musik-Schulnote „3“ soll da DEN alles entscheidenden Unterschied heraushören..? B)

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Kurioserweise finden sich in unserem Binnenlande ebenso Akkordeons oft im musikalischen Gebrauch; in einem der nächsten Beiträge werden wir an dieser Stelle eine private paraguayische Sammlung dieser „Zerrwänste“ vorstellen.
Soviel sei schon verraten – gespielt wird von dem Sammler auf seinen guten Stücken nur urdeutsches Liedgut.. :yes: :p

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Außer etwas weniger anzutreffendem Trompetengeschmetter sind blecherne Instrumente weitaus seltener; nichtsdestotrotz trotzdem zu erwerben, und sogar ein Saxophon ist käuflich – aufgrund rarer Nachfrage wurde selbiges allerdings ins Schaufenster verortet.

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So bleibt zum Schluß nur noch ein musikalischer |-| Blick ins nächste „…auf einem guten Weg!“-Land, wo soeben beschlossene „Vorbeugende Verhaftung“ von Kritikern endlich den Weg zu einer menschenfreundlichen (marktkonformen) „“““““Demokratie“““““““ (Brüsseler Vorstellung) :## ebnen dürfte.

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Neues im neuen Jahr

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„Aber das ist eben auch des Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig.“

Zum Jahreswechsel noch ein historisches Wort des deutschen Dichterfürsten Goethe; die aktuellen Durchhalteparolen sind dem abendlichen TV in der alten Heimat zu entnehmen: fürstlichem Geblüt oder gar deutschem Sinn hingegen entstammt von den Herausgebern niemand mehr…. >:-[

=> Ums Durchhalten wird es heute abend auch bei der Neueröffnung einer hiesigen Discothek namens „Bambudhha“ gehen: seit November 2011 wurde hier gewerkelt, um den Gästen was neues und anspruchsvolleres zu bieten, und heute am Silvesterabend soll nun der Startschuß fallen.

Eintrittspreise NUR heute ❗ für Männer immerhin 100tausend Guaranies – die weibliche Begleitung zahlt die Hälfte.
Im Normalbetrieb ab Januar zahlen die Herren 40tausend, und die Damen auch da wieder nur den halben Preis.

Über den Discothekenbetrieb müssen sich die Nachbarn nur Samstagnachts ab 22 Uhr echauffieren; der Donners- und Freitägliche Pub-Rummel wird wohl mit weitaus weniger Lärm verbunden sein… :))

Bei einer heutigen kurzen Besichtigung zeigte sich der neue Laden in guter Aufmachung und erinnerte -zumindest was die Bemühungen um eine schöne Ausstattung und Deko geht- etwas an das vor mehreren Jahren eröffnete „VIP-Pub“ mitten in Villarrica.

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=> An dieser Stelle bedanken wir uns bei der geneigten Leserschaft für die zahlreichen Kommentare über’s ganze, nun schon fast vergangene Jahr, wünschen allen einen Guten Rutsch & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Concerto grosso

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Orchester

„Wenn die ganze Zivilisation zum Teufel ginge – ich würde es nicht bedauern;
nur um die Musik tät es mir leid.“
Den ersten Wunsch des russischen Dichters Lew Tolstoi zu erfüllen, sind „wir“ schon nahe dran; zielstrebig wird mit möglichst kenntnisfreien Staatslenkern XX( in rasanter Geschwindigkeit die alte Heimat „platt“ gemacht….

=> Doch immer noch gibt es Gelegenheit, dem Untergang aus der Entfernung zuzuschauen – und das sogar mit orchestraler Untermalung. :p

Dazu findet am kommenden Wochenende im unweit gelegenen Caacupé ein Konzert der hiesigen Musikgemeinschaft „Sonidos de la Tierra“ („Klänge der Erde“) statt.
Genanntes Projekt sieht als ursächliche Aufgabe, einheimischen Kindern und Jugendlichen den Weg zur Musik zu ebnen sowie ihnen über das spielen eines Musikinstrumentes den Weg in ein besseres Leben zu ermöglichen.

Das Repertoire besteht neben paraguayischer Musik auch aus klassischen Stücken der den meisten von uns bekannten historischen Komponisten.
Der Gründung von „Sonidos de la Tierra“ vor nunmehr 10 Jahren lag der Grundsatz „Erziehung durch Kunst“ zugrunde; dem Gründer Luiz Szaran ist es mittlerweile auch durch internationale Unterstützung gelungen, sein Orchester auf zahlreiche Mitglieder zu erweitern – verschiedene Zahlen geben gegenwärtig zwischen 5.000 bis 8.000 Musiker an. 😮

Doch nicht nur auf unserem südamerikanischen Kontinent gibt der Meister die Flötentöne an – Konzerte sowie Regiearbeiten für Aufführungen führten an alle bemerkenswerten Plätze und Opernhäuser der Welt, und im Mai letzten Jahres stand unter anderem Deutschland auf seinem Spielplan.
Für seine Verdienste um die Musik und die geglückte Einbeziehung der Jugend hagelte es denn -gerechterweise!!!- auch Preise, Auszeichnungen und Folgeaufträge. 😮

=> Für August diesen Jahres beispielsweise war ❗ ein gemeinsames Projekt mit der deutschen Bundesregierung geplant, bei dem Herr Szaran die virtuose musikalische Gestaltung bei einer werbenden -medizinischen- Vortragsreihe „So schön war meine Beschneidung!“ arangieren sollte; als jedoch mehrere männliche Mitglieder der Musikertruppe Bedenken gegen das Vorhaben anmeldeten, erhielt aus naheliegenden sowie Zeitnot-Gründen ein Janitscharen-Orchester vom Bosporus den unternehmerischen Zuschlag. :. 😥 |-|

Nun noch einige kurze Musikausschnitte; damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Festival 10 Jahre „Sonidos de la Tierra“

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Simón y los Wachiturros???

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„Oh, Au und Ach ist keine Musik.“ Den Worten des Dichters Friedrich Hebbel ist zu entnehmen, daß er heutiger Rap-Musik gegenüber eine ablehnende Haltung einnehmen würde; seinem deutschen Trauerspiel „Die Nibelungen“ in drei Akten hingegen wären wahrscheinlich aus seiner Hand noch einige -gegenwartsbezogene- Kapitel hinzugefügt worden. U-(

Nun sind seitdem ungezählte Jahre ins Land gegangen; besagter Dichter weilt nicht mehr unter uns, Kutschen benötigen keine Pferde mehr und Deutschland wird von einer Frau XX( zersetzt. 😥
Weltweit ist das Erscheinungsbild der Jugend ein anderes geworden, und die Großväter der heutigen Musikstars -und des Friedensnobelpreispräsidenten- pflückten zu Hebbel’s Zeiten noch Baumwolle… B)

Auch der hiesige Kontinent wurde von schwarzer Rap-Musik angesteckt; vergangenen Dienstag wurden wir von den aktuellen Protagonisten besagter Musikrichtung besucht: morgens um 3 wurden alle fünf nach hiesiger Sitte von anwesenden, musizierenden partybetreibenden einheimischen Gästen hergelotst. Drahtlose Telefone leisten natürlich bei sowas unglaubliche Hilfe.

„Simon & seine Wachiturros“ entstammen -nach eigener Aussage 😉 -natürlich dem unbarmherzigen Ghetto und begannen ihre Karriere aus eigener Kraft im Kampft mit den bösen Weißen, Hunden & der Polizei. :)) :))

=> Vorbei die Endachziger Jahre-Zeiten Eric B. & Rakim’s; :p :p der hiesige harte Sprechgesang läßt unserem -zugegeben- älteren Semester die Hosenträger schmelzen und um wenigstens etwas Rhythmus betteln…. U-( U-(

Schnell entwickelte sich die Nacht zu einem musikalischen Wettstreit mit den schon anwesenden Gästen: dem Stakkato des schnellen Wortes folgten die saitengezupften Herzschmerz-Melodien, die angeblich Jahrhunderte überdauern würden und denen dies scheinbar auch schon seit Walther von der Vogelweide gelungen ist…. B)

Letztendlich einigte man sich auf ein klassisches Unentschieden – abgereist wurde im Morgengrauen. In getrennten Fahrzeugen. 😉 B)

Bleibt der Trost, daß man Rap nicht nachpfeifen kann… :)) :))

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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