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Stadt, Schmuggel, Schuhe

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„Einmal sehen ist besser als hundertmal von etwas reden hören.“
Dem Anfang Oktober 1992 verstorbenen vierten Chef der brd-GmbH Herbert Frahm, besser als Willy Brandt bekannten spdler soll dieser Ausspruch entschlüpft sein; aktuell „seine“ sich sozialdemokratisch nennende Einrichtung in Augenschein -und wär´s nur noch einmal zum Schlechtwerden- zu nehmen, würde Brandt wohl schnell ins Dunkel des Grabes zurückkehren lassen – also lassen wir ihn da und wenden wir uns in gewohnter Weise dem hiesigen südamerikanischen Trubel zu: um zunächst ein weiteres Mal vor eingangs erwähntem Zitat zu stehen.
Im Zusammenhang mit unser binnenländischen Hauptstadt Asunción liegt die Betonung auf „EINMAL sehen“; zumindest behaupten dies die Aussagen der meisten neuzugereisten Landsleute.
Dem ist eigentlich zuzustimmen; in Anbetracht der sich darbietenden, im Schrittempo agierenden Blechlawinen fällt schnell die Beschaulichkeit der meisten außen liegenden Städte auf – und diese geräuscharme Rücknahme des täglichen Theaters nimmt man gern in Kauf, wenn man nicht uuunbedingt in Marito´s Präsidentenstadt muß.
Dennoch überrascht jeder jährlich zu absolvierende Besuch durch die Veränderung, die mit dieser Stadt geschieht – an dieser Stelle nun einige Schnappschüsse, die im vorüberfahren Mitte dieser Woche mittels einer kleinen Digiknipse entstanden: auch Asunción verfügt also über Gebäude, die mehr als 10 Stockwerke schon seit Jahren aushalten; vermutlich das erste Mal werden auf diesen Seiten Bilder vom hiesigen World Trade Center abgebildet. Selbiges übrigens erreicht Mitte December nach vier Jahren Bauzeit seinen dritten Geburtstag; als Kosten findet man oft die Summe von etwa 70 Millionen US $.

 

Gleichzeitig gesellen sich natürlich -in einem anderen Viertel- auch ganze Bezirke, wo Handel getrieben wird dazu: und wenn man jetzt noch den Faktor „angrenzende Staaten“ hinzuzieht, dürfte den meisten klar sein, wie freizügig der Warenverkehr gehandelt wird/ist.  🙂
Nahezu zahllose kleine Geschäftslokale bieten eine Fülle von Dingen an;  wie der Geschäftsinhaber durch diese Produktauswahl leben kann -noch dazu mit mehreren Familienmitgliedern!- wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben….
Doch ab & an zieht die Staatsmacht an und durchsucht so wie in dieser Woche einen Teil der bunten Märkte: das (nächtliche) Ziel von Anfang Oktober war der bekannte hauptstädtische Mercado 4.
Der Grund dieser Razzia lag in verschiedenen Anzeigen der auf legaler Basis arbeitenden Geschäftsleute; vorsorglich standen die Vertreter der Staatsanwaltschaft unter starkem Polizeischutz. Selbiger wurde erst dann benötigt, als die beschuldigten Handeltreibenden sich zur Gegenwehr mittels lautstarken Protesten und vor allem lichtspendender Pyrotechnik (…eben wegen der späten Nachtstunde..) entschlossen; in einem vorrangig agrartechnisch produzierenden Land mit etwas wenig, aber immerhin wachsender Industrieproduktion die (geschmuggelte..) Geschäftsgrundlage zu entziehen, nun, dieser Gefahr wird sich wohl eine Vielzahl der von Steuereinnahmen (und dem Verkauf von geschmuggelten Waren..) lebenden Politiker bewußt sein – dies dürfte die hinreichende Garantie dafür sein, daß die Kontrollen demnächst sanft entschlummern…
Daß ein Staat ohne sprudelnde Steuereinnahmen kaum leben kann, läßt sich der gewerbetreibenden, ansonsten lebenslustigen Bevölkerung wohl nur nach längerer Ausbildung in ökonomischen Grundlagen erklären….
Der Staatschef, dem diese Aufgabe zufallen wird, erblickt in etwa 35 Jahren das Licht der -dann vielleicht noch bestehenden- Welt.. 🙂

 

   

Hinzugefügt werden sollte noch, daß das Resultat der erwähnten Razzia in 50 Säcken brasilianischer Schuhe bestand, deren Herkunft in zollrechtlicher Hinsicht ungeklärt war.. 🙂
Sonderbarerweise machen derzeit -offensichtlich- geleakte Bilder in diversen Netzwerken die Runde, die Vertreterinnen besagter Staatsanwaltschaft mitsamt diesen beschlagnahmten Schuhen in privatem Rahmen zeigen; bislang konnte nicht geklärt werden, ob diese Bilder „echt“ sind: dennoch wollten wir dies der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten und quasi schonungslos darüber berichten…

Das Stichwort Bilder lenkt nun das Thema auf den ersten, mittels neuerstandener Certo-Phot belichteten Ilford 400-Rollfilm: vom Labor zugesandte Vorabscann´s lassen Beruhigung aufkommen: keine Lichtleaks in der 60 Jahre alten Kamera! Die Bilder strahlen irgendwie etwas 40er Jahre-Charme ab; die nächste Anschaffung dürfte ein Drahtauslöser werden, der die einzig verfügbare 1/60tel Belichtung dieser Box etwas mehr beruhigt…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Heldentag

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…kaum dreht man den Rücken…gähnt die handelsübliche, weil millionenfach erprobte und bewährte alte Geschichte: bei der Neugestaltung des Bodens vom Poolareal eröffnete sich beim Zustandekommen der Schnittstelle Einkaufsfahrt/Arbeiterselbstverwaltung eine neue Wasserstelle, die aus zugegebenermaßen wenig tiefem Boden ihren sprudelnden Ursprung fand: da hierzulande bei der Leitungsverlegung keine Frosttiefe beachtet werden muß, war es bisher möglich, bei gutem Wetter den rauschenden Poolzulauf unter den Steinplatten zwar nicht zu sehen, dafür aber deutlich vernehmen zu können; nur ein Spatenstich war nötig, um endlich Licht ins Rohr zu lassen. 😦

Doch jetzt nicht verzweifeln oder/und gar den Fehler machen und fragen, wem dies von den drei Arbeitern gelungen ist: Seite 695/ Neuauflage des binnenländischen Gewerkschaftshandbuches empfiehlt und erlaubt ausdrücklich in diesen Kritik-Situationen dann den Antritt des Heimweges – aus solidarischen Gründen ALLEN an diesem Tag & Tatort Beschäftigten. 🙂 Am besten, eine Runde Bier für alle, allein schon als Dank für diese Unterbrechung des täglichen Einerlei´s….. oder die Leute gehen…

Die Helden von Gestern kamen an diesem Freitag in der Hauptstadt Asunción zu ganz anderen Ehren: im Jahre 2011, beim Beginn der Restaurierungsarbeiten aus dem dortigen, 1863 eröffneten Pantheon ausgelagert, kehrten die holzverpackten Überreste der paraguayischen geschichtlichen Wichtigkeiten an ihren angestammten Platz zurück – mit militärischen Ehren und allem, was dazu gehört.
Inwieweit tiefergehende Untersuchungen aus jüngster Zeit das Leben jedes einzelnen „Inhabers“ der heute transportierten Kisten untersuchen und vielleicht neu bewerten, sollte ausschließlich der hiesigen Geschichtsforschung überlassen bleiben;  sonderbarerweise beispielsweise befindet sich unter ihnen weiterhin Francisco López, der „Betreiber“ der Tripel-Allianz-Schlacht vom Campo Grande des 16. August 1869, in welcher 10-11jährige Kindersoldaten mit aufgemalten Bärten getötet wurden…
Wie dem auch sei – die Restaurierung des Pantheon´s wird derzeit für nahezu als abgeschlossen erklärt; die dabei entstandenen Kosten werden mit 10tausend Millionen Guaranies beziffert…

         

Und noch eine Kapelle mußte heut ausrücken und aufspielen: Don Lorenzo Achar, einer der letzten Mitwirkenden des Chaco Krieges 1932-1935, feierte Freitag in Concepción seinen immerhin 108ten Geburtstag. Glückwunsch dazu!

 

…womit die Überleitung zum aktuellen Diorama erfolgt wäre..: ziemlich schnell entstand beim Betrachten der Fassadenoberkante des Kirchenrestes die Idee, selbigen, grob vorgegebenen Wandabschluß zu verändern bzw. zu „verstecken“- dies konnte nur mit der Errichtung des verbliebenen Dachstuhles geschehen. Und da Versand & Transport der Dachziegel ebenfalls reibungslos vor sich gingen, darf man nun die Bilder des Werdeganges präsentieren: Danke nochmals an die handwerklichen Beratungen in den letzten Wochen! Nun fehlt nur noch die Begrasung des Ganzen, bevor das Sdkfz samt Pak 40 inclusive der Mannschaft Platz nehmen werden… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Ein Hauch von Afrika nun auch hier…?

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„Wenn der Löwe brüllt, zittert der Wald.“ Lachhaft. Keine Sorge: dem -erwartbar- nachgiebigen Verhalten von Karin´s nun 69jährigem Ehemann aus Ingolstadt wird an dieser Stelle keine weitere Kritik zuteil; wozu auch – die Volkstauschfrage dürfte mittlerweile unumkehrbar in der alten Heimat geklärt sein….
Vielleicht paßt hier am besten ein Wort des österreichischen Essayisten Erich Fried:

Was keiner geglaubt haben wird
was keiner gewußt haben konnte
was keiner geahnt haben durfte
das wird dann wieder das gewesen sein
was keiner gewollt haben wollte.

Die mittigen Julitage markieren in jedem Jahr die letzte Zeit, die wir in der alten Heimat verbrachten vor der Auswanderung nach Paraguay am 21ten Juli; 2018 steht für dreizehn dauerhaft verbrachte Jahre in dem südamerikanischen Binnenland. Damals wurde der Spitfire 1500 abgestellt, ein letztes Mal die säggsische Landeshauptstadt besucht und dann hieß es Abschied nehmen von den Eltern; einstige gleichaltrige Freunde und Schulkameraden warteten damals nicht bzw. wußten von unserem Vorhaben nicht; erstaunlicherweise, aber vor allem erfreulicherweise fand zu letzteren erst in jüngster Zeit wieder eine -und dann wirklich herzliche- Kontaktaufnahme statt – womit wir wieder in Hoschtie´s  blauweißer Landeshauptstadt gelandet sind: viele Grüße nach München! 🙂

    

Und wer sich nun fragt, was sich hinter dem eingangs erwähnten Löwen verbirgt – hier die Geschichte dazu:
seit einigen Tagen kursiert in dem südöstlichen Landeszipfel Capitán Miranda bei Itapúa das Gerücht, daß sich einer oder mehrere – Löwen in freier Wildbahn befinden; die dortigen Anwohner zeigen sich aufgeregter als bei einem ordnungsgemäß ablaufenden Ludwigshafener Chemieunfall, bei welchem stereotyp -glücklicherweise- „….zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestand für blablabla…“.

Und während der Chef vom Umweltamt nach einer Besichtigung vor Ort abwiegelt und alles als Fakenews abtut, vertritt der zuständige Bürchermeister Basilio Gura die Ansicht, daß WIRKLICH ein Leo durchs Gebüsch seines Zuständigkeitsbereiches stapft und rät in Sondersendungen des TV zur Anschaffung schutzspendender Helme und erwägt die Organisation einer Bürgerwehr…. 🙂

 

Mitarbeiter vom Zoo in Asunción haben sich längst dieser Geschichte angeschlossen und einen größeren Käfig in die entsprechende Gegend gesandt, um das -wenn es denn eingefangen werden würde..- blutrünstige Viech abzutransportieren:

Währenddessen zeigen sich hinzugezogene Tierärzte beschwichtigender und verweisen auf das Fehlen jeglicher Spuren: man darf gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht – vielleicht verbirgt sich hinter dem Gesichtsausdruck des britischen Schauspielers Terry-Thomas, der in diesen Tagen 107 Jahre alt würde, die beste Bewertung dieser Story. 🙂

Trotz derzeitiger fast arktisch zu nennender Kälte hierzulande sind die Arbeiten rund ums letzte Diorama fortgeschritten: dem Kirchenrest wurde ein Plattenboden verpaßt: wo sollte der sonst verblieben sein im authentischen Ablauf..?
Darauf gabs den aus einem Stück gefertigten Schuttberg – inclusive maßstabsgetreue Ziegel Made in Czech Republik. 🙂 Das ganze mit Holzresten versehen und obenauf noch Farbe.

Bereichert wird später alles durch das `runtergekommene Bieberschwanzdach. Und weil selbige Bieberteile derzeit noch importiert werden müssen, wurde den demnächst rührig an der Pak 40 agierenden Wehrmachtsangehörigen ein Strommast vor die Plastiknase gesetzt; keine Aussicht allerdings auf Licht – die Stromzuführung endet kurz vor Kriegsende hier:

Auch der Nachschub wurde nicht vergessen: parallel zu den Vollgußkisten für die 7,5 cm Kanone wird der Betrachter demnächst auch geöffnete, hölzerne Mumpelkischden betrachten dürfen – die allerdings in den nächsten Tagen noch komplettiert und vor allem befüllt werden:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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207 Gründe zum feiern

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„Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.“ 🙂

Für den ungarischen Pianisten Franz Liszt bezeichnete das Jahr 1811 die Zeit seiner Geburt; für das südamerikanische Paraguay bedeutete es den Übergang zur Unabhängigkeit: aus diesem Grunde -um genauer zu sein: der allseits beliebten Feierei wegen-  steht alljährlich Mitte Mai das ganze Land Kopf; nun ja, der bewohnte Teil jedenfalls….. 🙂

Schulen werden geleert und deren Insassen, ausgerüstet mit Galauniform, passendem, meist geräuschstarkem Musikinstrument und nationalstolzigem Gesichtsausdruck (HIER erlaubt..) am Jahrestag der damaligen Unabhängigkeitserklärung auf die Strasse zum Festumzug losgeschickt. Nach einem streng einzuhaltendem Reglement, festgehalten auf blütenweißem Stempelpapier, versteht sich: denn was wäre dies Land ohne seine stets einsturzgefährdeten Stöße von in Ämtern zirkulierenden Anweisungen und Formularen, die anfangs nicht glauben machen, jemals durch die (möglicherweise auf monetärer Basis sich wandelbare..) Wirklichkeit innerhalb von Minuten eingeholt werden zu können… 🙂

     

Dennoch findet/fand natürlich in der Hauptstadt die obligatorische Militärparade statt; in diesem Jahre in Anwesenheit des scheidenden Präsidenten und des Neuen, der ab 15. August sitzt.
„Oben“ sitzt, ist gemeint.

   

So gestaltete sich der Vormittag für die Beteiligten sämtlicher Festzüge recht anstrengend; nach dem wohl weltweit benutzten System des anschließenden sich unauffällig Verkrümelns kurz vor der hierzulande ungeheuer wichtigen Mittagsmahlzeit ward der Rest des Tages für die privaten Vergnügungen genutzt….

Und da sich nahezu nahtlos der -verregnete- Muttertag anschloß, liegt nun wieder ein verlängertes Wochenende hinter unserm Binnenländle.. 🙂

     

Doch wen stört Regen, wenn der eigene Bücherschrank noch was hergibt: aktuell wird die Nase in dieses kürzlich erworbene Exemplar des Radebeuler Maysters aus dem Jahre 1922 gesteckt: sonderbarerweise in einer Zeit ausser Landes geschafft, als selbigem eine eher schwärzeste Dunkelheit liefernde „Lampe des Friedens“ überreicht wird.. 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Das Jahresende kommt- die Schafferei beginnt…

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„Ich glaube, daß da draussen etwas ist, das auf uns aufpaßt. Unglücklicherweise ist es die Regierung.“
Je nach gesellschaftlichem Sitz-/Stehplatz kann man über diese Aussage des nun 82jährigen Amerikaner´s Woody Allen (…rechts im Bild; hier neben einem direkten Vorfahren des letzten amerikanischen Präsidenten) schmunzeln oder gelangweilt auch nur die Schultern anheben; die weitaus humoristischere Meldung allerdings kommt in diesen Tagen aus der ekelpähisch-vorislamischen Staatsform: für die nächste paragayische Präsidentschaftswahl 2018 ist die Entsendung von Wahlbeobachtern geplant – die bisher regierungsfreien, in der Selbstauflösung/-verwesung  begriffenen Großmeister von Wahlbetrug/-fälschung möchten anderen Nationen bei der Entscheidung für das nächste Staatsoberhaupt gern auf die Finger sehen… 🙂 🙂 🙂 🙂 Selten soo gelacht….

Indessen wird hierzulande die Meldung publik gemacht, daß unser Binnenland ein ehrgeiziges Familien- PKW-Projekt auf die Beine oder besser Räder stellen möchte oder besser schon auf (Kinder-)beine gestellt hat: dazu wurden verschiedene Automobilhersteller dazu aufgerufen, jeweils einen fahrbaren Untersatz zu konstruieren, dessen Preis unter 10tausend Dollar kosten soll und jungen Familien die hierzulande benötigte Mobilität zu beschaffen.
Einer der Wagen beispielsweise trägt den wenig phantasievollen Namen JAC S1 und soll seine 1300 ccm / 99 PS ab März 2018 dem mehr oder weniger kundigen Autofahrer zur Verfügung stehen und mittels Beifahrer-Lufttüte sogar die BeifahrerIn schützen. 🙂 Und wer hätte gedacht – Hersteller als auch Händler beginnen nun fieberhaft, mit den Kosten zu jonglieren, um denn doch noch die ursprünglich anvisierte Zahl von 50 Millionen Guaranies nach oben hin zu dehnen und zu strecken…  🙂


Und es wäre nicht Paraguay, wenn niemand die zusätzlichen alternativen Finanzierungsmöglichkeiten erwähnen würde: als Komplettkaufpreis wird die Zahl von -je nach Kurs- nun schon statt der geforderten 50 Millionen rund 52 Millionen Guaranies für diese Kischde gehandelt; bei 60 Ratenzahlung von angepriesenen unter 1 Million pro Monat würde sich diese Summe auf knapp 60 Millionen erhöhen.
Eine besondere Herausforderung erfordert die Gestaltung des Fahrgestells bzw. der Federung;  in Anbetracht des allgemeinen aktuellen Strassenzustandes nimmt dies einen äußerst wichtigen Posten ein: momentan macht dazu die Geschichte eines zwei Meter tiefen Schlagloches in Asunción die Runde; über den Zeitpunkt der Reparatur werden derzeit noch Wetten angenommen… 🙂

Aber nicht nur das sich immer mehr verzweigende paraguayische Strassennetz gilt als Baustelle, sondern in den letzten Tagen öffnete sich uns auch die Tür zu einer häuslichen Baustelle in Villarrica´s Innenstadt: dem bekannten „Electrocenter“, Verkaufsplatz für TV-Geräte, Standmixer, Schuhwerk, Freizeithemden, Matratzen und Fahrräder wird eine noch größere Menge an Verkaufsraum spendiert. Wir durften uns die im Bau befindliche Fläche schon mal ansehen – bisher noch Grau in Grau und vom Mörtelstaub bedeckt soll sich hier in 4 Wochen schon ein Kundenstrom ergießen. Inclusive Lastenaufzug für gekaufte Produkte. Derzeit wird da noch kräftig gearbeitet; vermutlich aber erst im neuen Jahre wird dieser Teil eröffnen…

     

Eine baldige Schließung der Steamerwerft ist auch am 183ten Tag noch nicht in Sicht: momentan findet da der Anbau weiterer Teile statt. Die Lastarme beider vorderen Kräne sind fast vollständig mit Seilzügen versehen; es fehlen noch die seitlichen Verzugstaue. Und um die Besatzung auf zukünftige schwere Arbeiten einzustimmen, wurde der Bugbereich mit Schnittholz und der Platz zwischen Kesselraum und Frachtraum mit Brennholz beladen. Der vordere Mast erhielt seine Scheinwerfer, deren Fernverstellung vom Steuerhaus aus noch zu installieren sein wird: dazu allerdings müssen beide vordere Schornsteine errichtet und vor allem vertäut werden – die Segmentringe dafür sind gestern spätabends eingetroffen – Vielen lieben Dank dafür, Kamerad!  🙂

 

Als Termin für die Fertiggstellung des Modells gilt bisher Januar/Februar 2018. Bei einem Blick in den Baukasten allerdings siehts aus, als würde demnächst erst der Baustart erfolgen… 🙂 🙂 Der Grund dafür ist natürlich in der Neuanfertigung der meisten Teile zu suchen…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Menschen und Maschinen in Kirchen

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„In jedem Dorf gibt es eine Fackel – den Lehrer.
Und jemanden, der dieses Licht löscht – den Pfarrer.“
Was der französische Romancier Victor Hugo einst so drastisch ausdrückte, hat in seinem Nachbarland längst Fuß gefasst und wird von einer Clique gewissenlosester Verbrecher umgesetzt: christliche Symbole und Termini werden Schritt für Schritt demütig entfernt, um morgenländischen Invasoren den Weg zu ebnen, und so nimmt es nicht Wunder, daß die rheinland-pfälzische Staatsrundfunkchefin Dreyer bei Auffindung einer mit Swastikasymbolik versehenen Herxheimer Kirchenglocke -schnappatmend- nahezu landesweiten Katastrophenalarm auslöste; millionenfacher Ansturm mehrfachidentitärer, vor allem wohlbewaffneter prähistorischer Landnehmer hingegen wird den steuerzahlenden Ureinwohnern als alternativloser Humanismus und alleinige Möglichkeit zur Inzuchtverhinderung aufkonditioniert. 🙂 🙂 Fast ohne Gegenwehr. 😦

Zum nun schnell nahenden Ende des Jahres 2017 (1439 /islamischer Kalender) kommt der atheistische Schreiber dieser Zeilen also auch keinesfalls um ein kirchliches Thema `rum; Anfang der Woche verkündeten die meisten hiesigen paraguayischen Staatsgazetten die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Kirchtumuhr an: immerhin lag der Ruhe-Zeitraum eines halben Jahrhunderts hinter dem nun restaurierten/in Gang gesetzten Uhrwerk.
Ob in den nun vergangenen 50 Jahren erfolglos ein Mechaniker gesucht wurde oder der Phlegmatismus siegte, nun, darüber schweigen sich die Verfasser der Glückwunschartikel strikt aus…. 🙂
Es handelt sich dabei übrigens um die in Asunción gelegene, ab 1893 errichtete „La Encarnación“-Betstelle; dabei stellte ich fest, noch nie da gewesen zu sein – ein Besuch da wird nachgeholt !!! 🙂 In jedem Fall scheint das Werk nun zu funktionieren – kein Wunder, da die Instandsetzungsarbeiten unermüdlich -teils auch nachts- durchgeführt wurden… 🙂

 

Und schon sind wir auf dem Weg zum nächsten Gotteshaus – diesmal ist der Schauplatz die weiße Kathedrale in Villarrica: genau da fand vergangenen Samstag die Übergabe der Studiumabschlußurkunden an werdende ÄrzteInnen/ ZahnärztInnen & ChemikerInnen 🙂 statt. Grund genug also, ein fröhliches Gesicht zu zeigen und auch bei der Übergabe der Studienbescheinigung an die andere Berufsgruppe in gewohnter Weise in frenetischen Jubel auszubrechen! Der Stolz der Eltern, die den meisten Jugendlichen diesen jahrelangen Studiengang ermöglichten, läßt sich an den Bildern erkennen…

   
 

Währenddessen wurde das Außengelände der Kathedrale in ein im Freien gelegenes Fotostudio verwandelt; findige, meist professionelle Knipser warteten wenig später nicht erfolglos auf strahlende Fotomodelle.. 🙂

 

Für ein nichtreligiöses Thema bleibt heut nur die Erwähnung des 176ten Tages auf der Steamerbaustelle: wie angekündigt, wurden beide vordere Lademasten endgültig gesetzt und mit dem nun ebenfalls befestigten vorderen Mast über Verspannungen/Ladetakel verbunden. Anhand historischer, extra vergrößerter Originalbilder erfolgte die Anlegung der kompletten vorderen Anlage. Dazu mußten gleichzeitig die Lademasten nach achtern verspannt werden; dies dürfte jede Menge Spaß bei der Errichtung & Verspannung der beiden vorderen Schornsteine gaaaarantieren.. 🙂 Die erforderlichen, extra angefertigten Kleinteile für beide vertikalen, das charaktaristische Gesamtbild prägenden Dampfrohre starten allerdings erst Anfang nächster Woche „drüben“ .. 🙂

So blieb und vor allem bleibt noch genügend Zeit für die Anfertigung der fast bei jedem Modell vorhandenen Kleinteile… In jedem Fall aber wurde die zukünftige Vitrine fürs fertige Modell schon geliefert:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – aber nicht, ohne den 33ten Geburtstag der Schauspielerin Scarlett Johansson erwähnt zu haben… 🙂

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Altes Feuer/neues Feuer

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„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Begeisterung für Leder (rund)….

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„Der deutsche Philister, das bleibet der Mann,
auf den die Regierung vertrauen noch kann,
der passet zu ihren Beglückungsideen,
der läßt mit sich alles gutwillig geschehen.“

Der 26te August in jedem Jahre steht für plüschtierwerfende, mit ihrem Je-suis-irgendwas-Hirntumor ganz glücklich lebende Zeitgenossen, bei denen sich bald Scham und Enttäuschung einstellen dürfte, noch nicht zu den überrollten, beraubten oder vergewaltigten Terroropfern ihrer prähistorischen neuen Freunde gehören zu dürfen, dieser Tag also steht bei ihnen für den Geburtstag der „echten“, also der nicht-uckermärkischen Mutter Theresa: die andere Gruppe von Menschen, die zum -wenngleich unerwünschten- nachdenken geboren sind, kennen dieses Datum als den Tag, an welchem der deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben im Jahre 1841 sein „Lied der Deutschen“ fertigstellte.
Leider stehts um die drei auf der in diesem Zusammenhang 1957 erschienenen  Marke erwähnten, im Liedtext enthaltenen Substantive derzeit etwas schlecht in Fallersleben´s alter Heimat – aber lehne man sich beruhigt zurück, da jeder weiß: die Deutschen stehen gern -in den meisten Fällen jedenfalls- etwas später auf, bevor´s rrrichtig los geht.. 🙂

..und vielleicht waren von den derzeit sehr zahlreich ins Binnenland Paraguay einströmenden auswanderungswilligen Landsleuten einige bei der Eröffnungsgala des neuen Sportstadions in Asunción letzten Samstag sogar live dabei; wir leider nicht – und so bleibt nur ein kurzer Überblick über die von den hiesigen Medien gelieferten Bilder und Info´s.

Für 20 Millionen Dollar, herabregnend aus Spielertransfers und Spendengeldern ließ sich der hier allerorten beliebte Club Cerro Porteño innerhalb von knapp 1000 Tagen ein neues Spielrund errichten; maximal 45tausend Zuschauer können ab sofort live die Jagd ums runde Leder verfolgen. Bei ausverkauften Plätzen aufgrund wichtiger Spiele allerdings erreicht die Zuschauer ein Wermutstropfen, wenn die offiziellen Verlautbarungen der Wahrheit entsprechen, die die Verfügbarkeit von immerhin 300 (!) Parkplätzen melden: glücklicherweise breitet sich die Praxis von Fahrgemeinschaften auch oder besser endlich in unsrer Hauptstadt immer mehr aus…Die Eröffnungsgala besagten Stadions erreichte mit den üblichen Elementen von Musik, Gesang und der unerläßlichen großen Lichtshow ziemlich großes Ausmaß:

         

Ob bei den ersten, im neuen Stadion abgehaltenen Spielen Cerro Porteño-Clubmaskottchen Larissa Riquelme anwesend war, gilt als nicht gewiß; in jedem Fall sollte das 32jährige paraguayische Model auch hier Erwähnung finden.. 🙂

Und zu jedem Sportereignis um den Fußball gehört ein schnellredender Reporter; die Suche gestaltete sich schwierig, war aber letztendlich doch von Erfolg gekrönt… 🙂

Ein eigener Besuch in dem vorgestellten Stadion gilt als eher unwahrscheinlich; schon zu schulischen Sportzeiten blieb als einziger Verwendungszweck das Torstehen: beim Ansturm der gegnerischen Mannschaft wurde mir von Mitspielern der eigenen Mannschaft ein „Rauskommen!!“ entgegengerufen – gesagt, getan, und wieder falsch…. 😦 Bis heute nich` verstanden… 🙂

Tag 84 auf der Steamerwerft: das nächstobere Deck wurde wiederholt neu angefertigt, um durch die im Sperrholz enthaltene, durch Schleifen erreichbare natürliche Krümmung die erforderliche Deckskrümmung zu erhalten. Dieses Deck wird nun positioniert und vorläufig befestigt, um das nächstobere, kleinere Deck samt Lüftungsschicht erst anfertigen und ebenfalls aufsetzen zu können. Und natürlich erhält das Dach der Passagierkabinen oben/unten Beplankung….

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Langeweile gibts woanders…

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„Das Problem mit der Welt ist, daß die intelligenten Menschen voller Zweifel, während die Dummen voller Zuversicht sind“ ist nicht dem -in den meisten Fällen fraglich, ob vorhanden- Hirn eines derzeitigen, den bestehenden politischen Status Quo behalten wollenden Einheitspolitikers durch Berater eingeflüstert worden, sondern entstammt dem Werk des vor 97 Jahren in Andernach geborenen Schriftstellers Charles Bukowski; ob, wie und vor allem wo sich diese Aussage -bisher straffrei- einsetzen läßt, liegt bei jedem selbst: doch damit genug Kritik zu Lasten der besten Neuislamischen BundesGmbH, die es je gab. 🙂

Doch wenden wir uns an dieser Stelle besser wieder den Geschehnissen der letzten Tage in Paraguay zu: während die Hauptstadt unter winterlich strahlendem Sommerhimmel auf 480 Jahre Geschichte zurückblickt, „feiert“ auch die Departmenthauptstadt Villarrica – wie gewohnt, auf etwas andere Art: das Anfang März gestartete, eng an Augsburg angelehnte Theater um den Stuhl des amtierenden Gobernadors ging am vergangenen Wochenende in eine neue Runde: nach der Erstürmung des betreffenden Amtshauses und dazugehöriger deftig ausgetragener Meinungsverschiedenheit -im neudeutsch aktuell treffender als „Rangelei unter Buben“ beschönigtes Miteinander- wechselten die Namen der Gebietschefs zwischen Oscar Chavez & Rodolfo Friedmann nahezu stündlich quasi hin & zurück; müßig, dem monatelangen Verlauf folgen zu wollen….. 🙂
Einer offiziellen Meldung zufolge tragen derzeit (Mittwoch…) die in besagtem Hause ausgestellten Papiere den Namen Friedman als Unterschrift: Änderungen sind jederzeit möglich. 🙂

Daß unser Binnenland Paraguay längst nicht mehr von der restlichen Welt abgekoppelt agiert, sieht man daran, daß die staatlichen Nachrichtensender nicht nur von der kürzlichen Ermordung des Inhabers eines hauptstädtischen Werkzeuggeschäftes wegen 200tausend Guaranies berichten, sondern daß auch der 40te Todestag des King of Rock`n Roll Erwähnung findet: andererseits zweifelte schon Fox Mulder an der damaligen Echtheit dieser Nachricht… 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Mitteilung über den aktuellen Stand der Bauarbeiten auf der Steamerwerft: am 77ten Tag startete der Zusammenbau der unteren Decksaufbauten; vorausgegangen waren mehrere Varianten der farblichen Decksgestaltung inclusive des benutzten Nagelmusters, die Planken betreffend. Nun befinden sich die ersten Scheiben in den eingesetzten Fenstern; der Bausatz selbst sah wie schon erwähnt später aufzuklebende Vollgußfenster vor. 😦
Die nächsten Tage werden schrittweise weiteres Zusammenfügen beinhalten, so es die Zeit erlaubt…

 

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Verschiedene Arten von Circus…

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„Ich lasse keinen Ärger an mich ran. Die Dinge leicht nehmen macht gesünder und glücklicher.“ Was leicht wie eine von Staatenlenkern zunächst gewünschte, später geforderte Untertanendenkweise angesehen werden kann, stammt in diesem Falle (noch) nicht aus dem Handbuch für maßgefertigte Steuerzahler/Maulhalter, sondern soll der Legende nach dem Herrn Armstrong eingefallen sein; ob mit oder ohne Cognac, wird wohl noch längere Zeit unbekannt bleiben – vielleicht fehlten dem Herausgeber der Biographie des Trompeters auch noch wenige Zeilen bis zur Fertigstellung des Buches…

Dinge leicht zu nehmen, ist oft nur beim (ihn betreffenden) Mitmenschen einfach; schnell, wenn´s bei den eigenen Problemchen etwas ungeplant verläuft, sieht die Sache schon wieder anders aus: wer hierzulande aus einem Eckchen des Gartens etwas Fläche für einen Pool geopfert hat, ahnt jetzt wahrscheinlich, wohin die „Reise“ geht – ohne nicht zuverlässig und vor allem dauerhaft funktionierende Pumpe keine lange Freude am klaren Wasser im Becken.
Von Anfang an bei der Pumpe auf den Hersteller Jacuzzi setzend, gerät diese Wahl nun in der Mitte des Jahres 2017 an die Grenze zum zweifelhaften; nach wiederholten Reparaturen aufgrund Leistungsverlustes bei den Asuncióner selbst ernannten Spezialisten für Poolzubehör & Reparaturen verfügt man über das fundierte Wissen, daß da ausgeführte Reparaturen (zumindest bei unseren Pumpen..) immerhin zwei Wochen standhaft durchhielten.
Ist ja schon was….


So wird nach dem Neukauf einer weiteren, derzeit mit 2 Millionen Guaranies gehandelten Jacuzzi eine Zerlegung einer dieser Patienten auf eigene Regie wahrscheinlich, um festzustellen, wo der Fehler beherbergt ist…
Und ein weiteres Mal bestätigt sich, daß sich Werkstatt-Reparaturen in vielen Bereichen hierzulande getrost im sächsischen Wort „Zermurkst“ bündeln lassen. 🙂

Und als wäre dieser Zirkus nicht ausreichend, gastiert ein solcher, sogar ganz professioneller derzeit in Asunción: noch bis zum 13ten August erhofft sich der kanadische Cirque du Soleil ausreichende Einnahmen; offiziell ab 40 Dollar bis in die Grauzone der aus dem Internet bezogenen Karten gehen die Preise. Schon seit Monaten werben TV & Zeitungen für die Darbietungen; gezeigt werden u.a. Musik und Tanz und Damen ohne Rückgrat, frei als auch hinter Glas. 🙂 Wer´s mag…

    

Und nebenbei: wer hätte gedacht, daß Zirkusmitarbeiter Dig in Hannes Hegen´s Decemberheft vor genau 60 Jahren damals prophetische, heute so verhängnisvolle Worte sprechen würde..:

Tag 63 auf der Steamerwerft: der Sprung auf das nächstfolgende, Passagiere beherbergende Deck ist geschafft, wenn auch zunächst in provisorischer Form: diese flacher gehaltenen Aufbauten stecken „nur“ voller Fenster samt Rolladen und Türen; die Vollgußtüren wurden schon vor einigen Wochen quasi skelettiert; den im Baukasten gelieferten Fenstern werden die angegossenen Rolladen nach und nach amputiert; diese Klappen erscheinen später nach der Beplankung der Seitenwände rechts und links der neuen, schon vor Monaten gelieferten Fenster wieder.

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de