Schlagwort-Archive: Brand

Feuer groß, Feuer klein, Feuer frei

Standard

„In Frankreich läßt man Leute ungeschoren, die das Feuer legen, und verfolgt jene, die die Glocke läuten.“
Zugegeben – die (vom Volke ausgehenden…) umstürzlerischen Tage des Franzosen Chamfort sind in einigen Teilen der Welt längst dahin; einige Details und Vorgehensweisen wurden zur mehr oder weniger ausgeglichenen Zufriedenheit beider Seiten beibehalten: um welche Dinge es sich dabei genau handelt, wurde beim verordneten abgleiten in geschlechtliche Neutralität längst zur Nebensächlichkeit erklärt und aus diesem Grunde vom Großteil der Ureinwohnerschaft anweisungsgemäß vergessen. 🙂

Doch verlassen wir schnellstens das Land an der Seine im allgemeinen und die präislamische Halbinsel im Besonderen und wenden wir uns in gewohnter Weise dem südamerikanischen Kontinent zu: da stellt schon erwähntes, seit Urzeiten mißtrauisch zu behandelndes Element Feuer seine Zwiespältigkeit erneut zur Schau:
zum ersten beim Brand eines innerstädtischen Eckladens, vormals bekannt als Store für nahezu unbegrenzten Kaufrausch zwischen gedrehten Dachnägeln, bunten Futternäpfen & Badewannenstöpseln: erst bei der kürzlichen Verschiebung des Warenangebotes hin zu hölzernen Gebrauchsgegenständen erfolgte die Temperaturerprobung des Raumes am vergangenen Wochenende.

  

Die gelben Einsatzfahrzeuge der hiesigen Feuerwehr auf freiwilliger Basis jedoch bekämpften die Flammen schnell erfolgreich. Zurück blieben verbrannte Trümmer & Dachteile im Inneren des Ladens – und nebenan angrenzende (von den Besitzern) während des Brandes vorsichtshalber ausgeräumte Geschäftsräume.

   

Laut zum Ende des vergangenen Monats aufgestellten Statistiken soll unser Binnenländle zuletzt ums Jahr 1960 mit solch einem regenfreien, warmen April „gesegnet“ gewesen sein; Hochzeit also derzeit für schon erwähnte Mitarbeiter der Feuerwehr!


Kommenden Sonntag zwischen 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr veranstaltet besagte Truppe einen Verkauf von Grillfleisch; für 20.000,- Guaranies gibts nen Gutschein der zur Abholung einer Portion leckeren Grillfleischs berechtigt; der darüber hinaus erwirtschaftete Gewinn kommt dem Unterhalt der Feuerwehr zugute, genauso wie alle zusätzlich freiwillig getätigten Spenden…

Einer der Einsätze der letzten Tage bestand übrigens in der Rettung eines der hier in Villarrica überaus beliebten Wasserschweine; selbiges fühlte sich nach dem Sturz in das leere Stadt-Freibadbecken in seinem gewohnten Aktionsradius ziemlich eingeschränkt – bis eben die Kameraden der Wehr anrückten…. 🙂
Wohlgemerkt – hat aber NICHTS mit der Grillgeschichte am Sonntag zu tun… 🙂 🙂

Und auch der eigentlich stählerne, aus Maßstabsgründen nun aus Tamiya-Plastik bestehende „Feuerspucker“ rund um den geschmeidig eingeredeten Schuldkult 😦 vergangener Tage ist nun fertiggestellt: in den nächsten Tagen beginnt damit die Restaurierung des Hanomag-Halbkettenfahrzeuges Sdkfz 251/C, welches samt dieser Pak 40 den Mittelpunkt eines kleineren Diorama´s bilden wird..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
Werbeanzeigen

Altes Feuer/neues Feuer

Standard

„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Tafelbier & Feuer-werk

Standard

Radeberger 11

„…ich bin Bayer und gewohnt, zum Essen Bier zu trinken. Nun ist das Bier im Augenblick in der DDR wirklich nicht mehr gut außer Ihrem Radeberger Pilsner.
Könnten Sie mir ausnahmsweise eine Zeitlang im Monat zwei Kästen liefern?“ B)

Selbst der am 10ten Februar 1898 in Augsburg geborene Bertolt Brecht schien die Vorzüge des sächsischen Tafelbieres zu kennen und zu lieben; wenige Monate vor seinem Tode 1956 in Ost-Berlin bat er um oben erwähnte Lieferung. U-(

Nun ist also des Königs berühmtes Tafelwasser auch ins südamerikanische Binnenland gesickert….

Radeberger 01Radeberger 03Radeberger 04

Das vergangene Wochenende ließ leider keine Zeit für eine Kostprobe; Karnevalstart, Flohmarkt mit Feuerbekämpfung B) sowie der turbulente Valentinstag verhinderten bisher eine stilvolle Verkostung bei angemessenem Kerzenschimmer….
=> An dieser Stelle sei nochmals allen freiwilligen Feuerwehrhelfern beim angrenzenden Wiesenbrand gedankt!! :yes: :wave:

Brand 01Brand 02Brand 03Brand 05Brand 04Brand 06Brand 07Brand 08

Gleichzeitig läßt sich -unter vielem anderem!- der gelungene „Einflug“ von „Nummer 19“ vermelden – für Blogfreund Flogni :wave: anbei einige Detailbilder.

Radeberger 07Radeberger 08Radeberger 09Radeberger 12

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de