Schlagwort-Archive: Le Soleil Royal

Ungebremster Wahnsinn…

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„Vergessen wir nicht: in Panik macht, wer Grund hat, sich zu fürchten.
Und Panikmacher eignen sich nicht fürs Regieren.“
Diesen Worten des einstigen Kanzlers Willy Brandt ist nichts hinzuzufügen; daß der operettenhaften Berliner Truppe weiterhin ihre kafkaeske Vorgehensweise im wahrsten Sinn des Wortes abgekauft wird, erscheint als eines der unlösbaren Rätsel der Geschichte: zugegebenermaßen reichlich Aufwand, um mittels einer Krankheit die rezessive Talfahrt zu begründen sowie den zuhause eingesperrten, verbliebenen und verbleibenden Deutschen u.a. e-commerce per Nudging aufzudrängen: Deutschland hat „fertig“….

Die aktuelle Situation hier in Villarrica läßt sich am besten mit der kürzlich gelaufenen Zusperr-&Rückruderaktion des amtierenden Bürgermeisters beschreiben: zunächst wurde den mit weitgehender Ausgangssperre belegten Einwohnern angedroht, die Geschäfte ab 12 Uhr schließen zu lassen; als den meisten dämmerte, daß als Termin „bis zum kommenden Samstag“ gemeint war, sprangen dem Sheriff wohl einige Berater bei, woraufhin schon erwähnte Rückruderaktion in Kraft trat: alles hätte nur Empfehlungscharakter besessen: man fragt sich, ab welchem Zeitpunkt der soziale Frieden massiv Schaden nimmt: die fehlenden Einnahmen der vielen Kleinstlädchen werden wohl in wenigen Tagen den Ausschlag geben… 🙂

Um den Zustand in der Hauptstadt Asunción wiederzugeben, seien folgende Bilder gezeigt: und sei es nur, um die paraguayische Zentralstadt aus der Vogelperspektive vorzustellen – denn zweifellos gibt es ein Leben nach dem Krankheitsmärchen… !

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; doch soll am 390en Tag der aktuelle Bericht von der Werft nicht fehlen: die Gestaltung der ersten Seite des Rumpfes nimmt Form an; um herauszubekommen, ob Revell-Gold reichen wird (..es wird knapppp..) gab´s zwischen den Pforten des 3ten Böllerdecks die metallischen (erst Gold, dann Patina..) Ornamente. Scheint, als wäre die Anfang des Jahres gestellte Prognose „Rumpfkomplettierung 1 Jahr“ nicht schlecht; momentan gehts nur in kleineren Schritten voran….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

….und Glückwunsch zum runden Geburtstag, Nena!!! 🙂

 

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Villarrica, Paraguay
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Nur krank……

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„Denn, ihr Deutschen, auch ihr seid Tatenarm und gedankenvoll!“
In der alten Heimat wird der Deutsche Einwohner Hausarrest bekommen, während der Import der auf prähistorischer Stufe stehende Grundstock der neuen Bevölkerung ungebremst weitergeführt wird…unfassbar! – Am 250ten Geburtstag des deutschen Dichters Friedrich Hölderlin fühlt man sich in Paraguay an die Eingangssequenz von Umberto Eco`s „Name der Rose“ erinnert: im Innenraum des Hauses sitzend und übers Alter sinnierend weiß man, daß die Welt „draussen“ sich immer schneller drehend dem Irresein zuneigt: nun, nach mehreren Tagen 20 Uhr-Ausgangssperre wegen eines Designerhustens, der den ökonomischen Teil der Erde drastisch verändern helfen soll, trudeln auch in Paraguay nahezu im Minutentakt die Angsvollnachrichten ein, die dem nun im wahrsten Sinn des Wortes eingegrenzten Tagesablauf die Unsicherheit der Frage aufbürden, ob die Flüge `raus/´rein noch pulsieren oder noch im Landeanflug drehen und umkehren: und für Geld macht unser Binnenländle bei diesem weltweiten Wahnwitz in jedem Fall mit…
Zumindest solange, bis die im Normalfall ruhig und gelassen wirkenden Betreiber der staatlich akzeptierten wirtschaftstragenden Schattenwirtschaft finanziell ausgebremst / überdehnt werden und die Geschäftstüchtigkeit wieder aufnehmen, nachdem der Präsidentenresidenz eine hell leuchtende Illumination verpaßt wurde. 🙂


Kein Zweifel – bisher vermelden die hiesigen Medien ab der Sperrstunde leere Strassen, Geschäfte & Restaurants; mit sperrigen Stirnfalten verkünden Nachrichtensprecher die aktuellen Lagen im Lande, und Zeitungsleute blamieren sich als Statistikjongleure: von bisher elf bekanntgewordenen Erkrankten bezeichnen sich imerhin 72% als männlich; aufs Lebensalter betrachtet, verteilt sich das Krankheitsbild zu fast gleichen Anteilen auf die Lebensalter zwischen 25 und 69 Jahre, so wird vorgerechnet: jedoch pfeift die durch die Welt gejagte Krankheit auf eine Frauenquote – scheinbar trifft´s mehr Männer als Frauen. Kleiner Hoffnungsstrahl: 22,9% von denen hatten nie ein Kofferradio; 9% davon sind Linkshänder und/oder Farbenblind. An dieser Stelle nun einige aktuelle Bilder aus unserm Ländle:

Derzeit läßt sich beim besten Willen keine Prognose für die Danach-präsente Wirklichkeit nennen; warten wir´s also ab.. 🙂

Knapp 390 Tage nun an der Soleil Royal: mittlerweile sind die Bootsauflieger entstanden für beide Kleinschiffle; das endgültige Befestigen muß noch etwas warten – besser, sich nicht den Platz auf Deck bei den späteren Arbeiten verstellen…
Da zumindest der angekündigte Import Holz & Kleinteile noch funktioniert hat, sitzen ab sofort auch die je 2 Seilrollen in den später zu installierenden Kranbalken am Bug. Vorher dürften nun auch die außen am Rumpf befindlichen Barkleisten ihren Platz finden; damit wird der Weg frei, die fehlenden Metallornamente im oberen Bereich -der 3ten Bölleretage- anzubringen… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Der Wahnsinn Mitte März

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„Wenn die Rebe dein Dach umschlingt, ist es Zeit, sie abzuschneiden.“
Beginnen wir heute mit einer Weisheit/Hassrede aus Kamerun; in dessen ehemaliger Hauptstadt Duala ruht der deutsche Forscher Gustav Nachtigal, der vor 135 Jahren zunächst Kamerun, dann Lüderitzland und später Mahinland unter deutschen Schutz legte; daß dafür seit Jahren in IM „Erika“ merggels Residenz drum gekämpft wird, Gustav´s Name aus dem Strassenbild, in erster Linie jedoch aus dem nationalen Gedächtnis zu tilgen, dürfte in dem linksrotgrünen Moloch, problemlos übertragbar auf das ganze Land, nicht verwundern: der Anteil von regionalem, meist öffentlich vollzogenem Raub, Vergewaltigung und Mord ist offensichtlich noch nicht hoch genug und nicht Grund genug für Rücktritt/Verhaftung merggels.

Um einen nicht allzuweit entfernt liegenden Anteil, junge Leute betreffend, soll es nun gehen: in Paraguay wird diese Schicht der Heranwachsenden ohne Ausbildung und ohne Job „Nini“ genannt: nach eigenen Angaben der „Generaldirektion für statistische Erhebungen und Volkszählungen“ beträgt die Summe der jungen Menschen ohne Schulabschluß/Ausbildung oder gar Tätigkeit derzeit 260tausend; das Amt rechnet vor, daß dies 6,2% der Bevölkerung sind; wie immer wartet man auch mit „positiven“ Nachrichten auf: 25% der Leute würden „nur“ arbeiten.
Wenn das Handy es zuläßt.


Längst ist auch hier das schnurlose Telefon untrennbar mit einer der beiden Hände verwachsen; der Zwang, das aktuelle Essen, die neuen Schuhe und ähnlichen Unfug der Welt mitzuteilen, ist auch in unserm Binnenland hooochwichtig – wichtiger jedenfalls als geregelte Tätigkeit: intakte, sehr weit reichende Familienstrukturen garantieren in jedem Fall das arbeitslose, mühelose Überleben auch mit 3 oder mehr Kindern. 😦
Wie immer bei staatlich getürkten Statistiken und den besorgten Gesichtern der entsprechenden, meist selbsternannten Experten in den TV-Show´s, die dieses unbehagliche Thema nicht länger als 10 Stunden befüttern – ein Resultat erwartet niemand, da sich das Weiterso mit 7-11 Uhr-Schule und nachfolgender staatlich angerechneter, weil Statistik anhebender Schwarzarbeit doch am angenehmsten anfühlt: und wer ist schon an selbständig denkenden Menschen der Nachfolgegeneration interessiert..?
Denn selbige letzte Gruppe könnte ja leicht drauf kommen, daß der ganze Märchenbereich um eine chinesische Krankheit zielgerichtet genutzt wird, um der verunsicherten Bevölkerung drastische Staatsmaßnahmen als unerlässlich aufzudrücken; Maßnahmen, die im Normalzustand der Welt nie zu etablieren wären… 🙂
So finden also auch am hiesigen Flughafen Kontrollen statt; der stets lächelnde paraguayische Präsident verfügt landesweit die Schließung der Schulen für zwei Wochen und Ämter und Märkte gehen der Besucherschar verlustig….

Knapp 380 Tage Bautrubel um die Soleil Royal: für das 2te Beiboot war wie schon erwähnt ein zweiter Anlauf nötig; in genau dieser Bauphase erwuchsen erhebliche Zweifel, ob das vom immerhin 2einhalbseitigen Bauplan vorgeschlagene Bootsgestell nicht einem sicherlich historisch eher korrektem Übereinanderstapeln beider Boote weichen solle: da nun schon die erste Bootsklampe -anzubringen auf der Gräting- existiert, wird das genannte Stapeln der Boote den späteren Umgang mit Zwirn auf Deck sehr erleichtern; Boote nebeneinander wären zudem nahezu unmöglich zu Wasser zu bringen, da dies wohl an der Takelage scheitern würde/müßte….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geld futsch/Paß falsch: Mißverständnisse!

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„Gesundheit und ein heit`rer Sinn führen leicht durch´s Leben hin“ behauptete einst der deutsche Dichter Theodor Fontane: diese Ansicht, aber vor allem diese Aussicht wird angesichts der weiteren aktuellen Flutung der alten Heimat mit kultur-, bildungs- und vor allem skrupelfreien prähistorischen Wesen stark infrage gestellt; statt zur gelben Weste greifen dennoch weiterhin die Betroffenen, die von dieser gewaltigen, vor allem gewaltbegleiteten linksrotgrünen Kulturrevolution betroffen sind, zu den Mainstreamnachrichten, deren Wert wohl weit unter dem Unfug liegt, den Kent Brockman verliest.. 🙂

Dennoch – dies alles soll uns auf der anderen Seite des Atlantiks nicht davon abhalten, Geburtstage -wie den eigenen- oder etwa den der Schauspielerin und „Mulholland Drive“-Darstellerin Laura Harring zu feiern: Danke nochmals für DIESE Party & die Geschenke!!!!

Beim Thema Fernsehen kommt der leicht zu arrangierende Schwenk in unser südamerikanisches Binnenland: die hier überaus beliebten Telenovelas, die jahrelang ungebremst aus der heimischen Bildröhre quellend die letzten verbliebenen Nerven der jeweiligen Zuschauer abtöten, sind nun endlich in die Wirklichkeit übergeschwappt: der Anfang des Jahres hachsoglücklich verheiratete Bürger Friedmann aus Villarrica verklagte vor wenigen Stunden seine 19jährige Ehefrau; angegeben und auch mit Breitenwirkung veröffentlicht wurde der Verlust -nicht der Ehefrau- , sondern das Fehlen von Klamotten, Schmuck und nicht zu vergessen diverser Einlagen, deren Wert mit 2.000 Millionen (!) Guaranies angegeben wurde. Und da sich bei besagten Telenovelas stets auch alles irgendwie nach Drehbuch von selbst erledigt, wurde nur Stunden später die Anzeige zurückgezogen und die Mottoshow „Alles nur ein Mißverständnis“ samt privater Versöhnung gefeiert.

Etwas mehr Wellen schlug der „Fall Ronaldinho“: selbiger reiste mittels unrichtigem paraguayischem Paß in unser Ländle ein. Die darauf entstehende Endlosschleife taugte genauso als Stoff für oben erwähnte Nachmittagsunterhaltung/-verblödung: der Fußballer und sein Bruder inclusive deren Geld befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß; mit Konsequenzen haben die zu rechnen -wer hätte das gedacht??- die beiden die Pässe besorgten – und tatsächlich: man scheut sich nicht, Ronaldinho noch für die wertvollen Hinweise zu danken, die zur Ergreifung blablabla….. 🙂
Die einheimischen Kommentare gehen spröder mit dem 39jährigen um: das Bild vom ersten Turnier in der berüchtigten paraguayischen Haftanstalt Tacumbú zeugt davon. Man stelle sich die Aufregung vor, wenn hierzulande Millionen koranlesender und-lebender OHNE Pässe einfach reinkämen: vermutlich/hoffentlich würde die einheimische Bevölkerung massive Wehrhaftigkeit zeigen. 🙂

Tag 375 auf der Werft der Soleil Royal: wie angekündigt wurde der Bau des 2ten Beibootes in Angriff genommen; diesmal war ein 2ter Anlauf der Beplankung erforderlich…kann passieren. 😦  Wie bei seinem großen Bruder wurden die inneren Spanten nur provisorisch befestigt, um wieder entnommen zu werden, sobald der Bottskörper entstanden ist. Der nun folgende Innenausbau des Bootes dürfte mit wenig Schwierigkeiten daherkommen… Geplant ist, diese Baugruppe wie schon erwähnt fertigzustellen – eben mit dem dazugehörigen Gestell, auf welchem beide Boote vertäut werden. Wenn diese Planung reibungslos funktioniert, dürfte ab der übernächsten Woche der Rumpf wieder „dran“ sein mit der weiteren Installierung der äußeren Barkhölzer….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

     

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Frauen Ende Februar

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„Heute nun sah ich mich endlich, endlich vor die Notwendigkeit des Beweises gestellt, nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner Selbst zu sein.“
Den sich nun in diesen Tagen jährenden Geburtstag des sächsischen Schriftstellers Karl May nutzend, erinnert sich der Schreiber dieser Zeilen gern an den damals fälligen -politisch begründeten- und an dieser Stelle schon mehrfach erwähnten Wendepunkt im eigenen Leben – der Entscheidung des Verlassens der Heimat drüben vor nun 15 Jahren: und besser als mit den Worten des Radebeuler Mayster´s läßt sich das nicht ausdrücken.. 🙂
Wer hätte gedacht, daß sich orientalische Machtkämpfe, vorher nur aus den mehrbändigen Reiseerzählungen bekannt, längst nun auch ohne Balkanreise vor deutschen Haustüren verfolgen lassen…

Der paraguayische März beginnt nun; in und außerhalb des Pool´s werden die Temperaturen etwas sinken, was aber beim landsmännischen Zuzug derzeit keinen spürbaren Abbruch erzeugt: zum 30ten Jahrestag von „man sollte ihnen keine Träne nachweinen“ wiederholen sich geschichtliche Facetten wie offen geführte Wahlmanipulationen und Diffamierung Andersdenkender; daraus resultierend wie einst wieder Massenflucht. 🙂

Schnell also den Sprung zu „unserem“ Binnenland in Südamerika: dort, genauer im Städtchen Villarrica wurde eine 67jährige Frau geehrt, die nach eigener Aussage seit dem 8ten Lebensjahre gearbeitet hat und trotzdem noch Zeit fand, sechzehn Söhnen das Leben zu schenken; behalten haben selbiges immerhin bis heute 13 davon. In einem kleinerem Zeremonium wurde also Mama Silvana vor wenigen Tagen auf dem in der Stadtmitte befindlichen Heldenplatz mit einer Ehrenurkunde, untermalt von den zackigen Klängen einer Militärkapelle, geehrt. Leider wurde von den Veranstaltern versäumt, die Bildungswege bzw Abschlüsse ihres Nachwuchses zu erwähnen…

Ende Februar heißt für Villarrica auch meist der Durchzug der karnevalistischen Jecken: jedes Jahr aufs neue wird ein neues Ablauf-bzw. Gestaltungsmodell auf den Prüfstand vor das zahlenmäßig schmelzende Publikum gestellt: auch in diesem Jahre berichteten vor Ort anwesende Beobachter nicht nur von der beim ersten Durchzug herrschenden Nachtkühle, sondern auch von spürbarer „Lahmheit“ vor reichlich verfügbaren Plätzen auf den zusammengestellten Tribünen: jahrelang herrschende Richtungslosigkeit der Veranstalter scheint nun Früchte zu tragen…. 😦  Die täglich erscheinende „Última Hora“ stellte dazu Bilder des karnevalistischen Treibens in Sao Paulo vor, die hier nicht fehlen sollen:

Aber selbstverständlich gibt es auch eine kleine Serie unseres trotz allem sehr farbenfrohen hiesigen Umzugs:

                             

Am 365ten Tag nun gibts von der Werft die Fertigstellung des ersten Beibootes zu melden: Grundgedanke bei der Anfertigung war, dem Vorschlag des Baukastens ein eigenes Projekt entgegenzusetzen, welches sich mehr auf historische Belege bezog: so wurden die gelieferten Querspanten nur in den Kiel gesteckt und nach dem Beplanken wieder entnommen und durch 9 eigene Spanten ersetzt. Darauf gründete sich danach die weitere Innenausstattung besagten Bootes: und siehe da… es kommt nahe an das historische französische Vorbild. 🙂 Bis zum Eintreffen der bestellten hölzernen Ergänzungslieferung schließt sich nun die Anfertigung des zweiten Bootes an; beide Rudergefährte ruhen später auf einem extra anzufertigendem Gestell, welches wohl in der Gesamtheit reichlich später den Weg an Bord finden wird…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Die Bauleute & die Schule

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Als Howard Carter am 16. Februar 1923 die Grabkammer Tut-Anch-Amuns im „Tal der Könige“ öffnete, blickte er neben „wunderbaren Dingen“ auf das am Nil gelegene Ergebnis der Baukunst vor dreieinhalb Jahrtausenden; ob damals Space-Men seine dreifingrigen Hände im Spiel hatte oder „nur“ Angestellte des Oberpharao´s, wird man wohl nie ergründen können: leicht jedenfalls scheints, damit gleich am Anfang den Bogen zum südamerikanischen Binnenland zu schlagen: das paraguayische Parlament brachte in den letzten Tagen eine Gesetzesvorlage ein, wonach der 19te August eines jeden Jahres zum „Tag des Maurers“ erklärt werden soll – schon allein, um die speziellen Kenntnisse, den Arbeitsaufwand und die Professionalität besagter Berufsgruppe, die damit ganze Familien ernährt, zu würdigen. 🙂 Hört, hört! 🙂  Die Leistungen der hiesigen, mit Mörtelgemisch umgehenden Beschäftigten kennt wohl jeder der hier ansässigen, hellhäutigen Landsleute; nur absolute Paraguayromantiker verleihen den verbesserungspflichtigen, da kostengünstigen Arbeitsergebnissen des zementverstreichenden Nachbarn den „Like-it!“-Button weiterhin… 🙂

Resultat des hochgerühmten vom Vater-auf-den Sohn-übergehenden Wissens rund ums Baugeschäft ist der alljährlich vom zuständigen staatlichen Schulamt kritisierte Zustand der Schulen: in diesem Jahr wird vermeldet, daß immerhin knapp 160 von 6.000 landesweiten Schulen nicht dem Sollzustand entsprechen. Abhilfe sieht man in Pressekonferenzen und Notizzetteln, die den Baubrigaden „Beine machen“ sollen; warten wir´s ab, ob es gelingt… 🙂

Zur Selbsthilfe griff eine schulische Verwaltung bei Caazapá, die, um finanzielle Mittel für die Dacherneuerung ihrer Schule zu bekommen, vor wenigen Tagen ein Fußballturnier veranstaltete: als Preise waren drei Hühner sowie ein kleineres Schwein ausgesetzt.. 🙂

 
Rücksichtslose User der entsprechenden Kommentarleisten hatten gar die Frechheit, die staatliche Bildungsbehörde nach dem Verbleib der erst im December erhaltenen 10 Millionen ekelpähischen Kunsttaler zu fragen…..Man stelle sich vor, die deutschen Steuerzahlernaziehs würden dieselben Fragen nach ganz anderen Summen stellen..!!

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; dennoch gibts am 357ten Tag von der Soleilwerft folgendes zu berichten: die unteren 4 Barkhölzer umschließen nun auf beiden Seiten den Rumpf; Fortgang dieser Arbeiten erst ab 10ten März bei Eintreffen des Holznachschubes. Deshalb nun der Sprung zu den beiden Booten auf Deck: dies erfordert wieder etwas Kleinarbeit; die gelieferten Teile werden mitten im Bau ersetzt…wer hätte das ahnen können… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wasserreichtum / Wassermangel

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„Die wichtigste Aufgabe der Zivilisation besteht darin, den Menschen das Denken zu lehren.“
In Thomas Alva Edison´s Aussage wird nachweisbar der in Bild und Ton übertragene, zwangsfinanzierte deutsche Staatsfunk nicht erwähnt; sollten nach 31 Jahren mitteldeutschem Schlaf die Thüringer „Bergvölker“ die ersten sein, die erwachen und das Denken (..noch wichtiger: das HANDELN!..) beginnen…?! 🙂

Fast schon auffällig ist die Mehrzahl der maritimen Themen in der letzten Zeit; allerdings jährte sich am 10ten Februar ein paraguayisches Schiffsunglück zum 42ten Mal, welches damals unglaublich viel Erwähnung fand: der Untergang der als Fährschiff eingesetzten „Myriam Adela“, unterwegs von Asunción nach Puerto de Vallemi/Concepción. Wie fast immer in diesen tragischen Einzelfällen lagen damals fortwährende Überladung Gepäck/Passagiere bei jedem Einzelstopp und das Aufeinandertreffen Schiff und Sturm nah beieinander, welches über einhundert Personen mit dem Leben bezahlen sollten…. Zumindest die Bergung des Schiffes wenig später hat funktioniert…

 

Über zu wenig Wasser beschwerte sich in den letzten Tagen die TV-Blondine Malala Olitte im hauptstädtischen Asunción: sie stellte an den Wasserversorger Essap die Frage nach dem nächsten Termin der Wasserlieferung betreffs der Durchführung der persönlichen Hygiene, worauf eine Vielzahl der in jedem Reiseführer als hilfsbereiten Paraguayer besagter Darstellerin eine Nutzung ihrer eigenen Duschanlage anboten: Malala lehnte die Angebote dankend ab und behauptete, im Pool die nötige Waschung vollzogen zu haben; in Ermangelung von entsprechendem Bildmaterial „Mädel im Pool“ hier ein vergleichsweise ähnliches Bild „Mädel am Strand“. 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – und für heute das letzte Thema rund um Wasser & Schiff: Tag 350, der die Leute der Werft auf Trab hält. 🙂 Momentan dreht sich alles um die horizontal verlaufenden Barkhölzer an der Rumpfaussenseite; dank zugekaufter Lektüre erfährt der geneigte Bastler mit den letzten verbliebenen Nerven, daß der baukasteneigene Plan auch hier patzt. Eigene Kreativität bringts auch an dieser Stelle; fertigstellende Fortsetzung besagter Barkleisten etwa in einem Monat, wenn die eilends bestellte 2te Zusatzlieferung Holz eintrifft. So rückt nun wieder die gefürchtete Fertigung der 2 Beiboote ins Blickfeld….

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Rauchen & untergehen…

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„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute, seht Euch an, wohin uns die normalen gebracht haben“, forderte einst George Bernard Shaw: nur ein halbes Jahrhundert nach dem Ableben des irischen Dramatikers haben sich auf der ekelpähischen Halbinsel einige Forderungen mehr hinzugesellt und wurden teils lachend (!) angenommen: Essen, trinken und rauchen eingeschränkt, Bargeldzahlungen reduziert, private Mobilität wird teurer/reglementiert und beim passieren des Meinungskorridors hätte längst eine magere Katze Probleme: und KEIN Wort zu -ergebnisorientierten- „notwendigen Korrekturen“ politischer Wahlen samt deren dazugehöriger stilechter Säuberungswellen bitte..!

Ein ganz anderes Problemchen bahnt sich dem früheren Präsidenten unseres Binnenlandes an: einige wenige – so um die 15-LKW´s mit Kisten voller Zigarettenschachteln wurden auf einem Grundstück gefunden, welches dem Itaipu-Wasserkraftwerk gehört: leider fanden die Fahnder auch beladene Boote, startbereit nach Brasilien, mit besagten Qualmstengeln; da es sich um die Fabrikationsmarke gehört, die der Ex-Präsi vertreibt, scheinen die Besitzverhältnisse offen zu liegen; gespannt darf man verfolgen, wie leicht sich Meister Cartes da herauswinden wird.. 🙂 Aktuell läuft das übliche gegenseitige Leugnungs- & Bezichtigungsprogramm, untermalt von Verdunklungsaktionen; vermutlich schon in zwei Wochen ist alles vergessen… 🙂

Dazu beitragen könnte problemlos das Versprechen der 33jährigen TV-Mitarbeiterin Carmina Masi: bei einer Balkonansprache zu den Beschäftigten der Müllabfuhr stellte sie den Arbeitern eine Gehaltserhöhung in Aussicht – wenn sie dabei helfen, besagte Dame in den Asuncióner Stadtrat zu wählen. 🙂 🙂 Eigentlich keine schlechte Idee: bei einer Frau wüßte man, in welche Teilbereiche das Geld wandert…. 🙂

Eine Wahl zwischen Weinen und Lachen hat man bei der Nachricht, daß vergangenen Sonntag morgens um 6 Uhr im Hafen von Asunción ein Polizeischiff – gesunken ist. Längst nicht mehr benutzt, hat sich der Pflege- und Durchsichtsmodus ebenfalls in Luft bzw. nun in Wasser aufgelöst: keinen juckt der Verlust des Schiffes, und die Notiz davon in der Zeitung macht die Lektüre insgesamt doch gleich interessanter… 🙂

Gute Überleitung zu den Werftarbeiten an der Soleil Royal: 342 Tage wird nun daran herumgewerkelt. Diesmal ist die erfolgreiche Anfertigung des Galiongrätings zu vermelden. Aus zahlreichen Einzelteilen zusammengesetzt, klappte bereits der erste Versuch… 🙂 Bei der Gestaltung des vorderen Bereiches bekamen beide Offiziers-Herzlhäuser neue Runddächer; Ablußrohre nach unten fehlen noch. 🙂 P.S.: stimmt nicht – wurden zwischenzeitlich installiert. 🙂

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Fieber, und dann kommt Lourdes Motta…

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„Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war.“
Dem Geburtstag des letzten Deutschen Kaisers, Seiner Majestät Wilhelm II. gedenkend, fällt bei eingangs erwähntem Ausspruch auf, daß Deutschland aktuell sehr wohl einig scheint: in der Eigenschaft als suppenküchennutzende Empfänger von Demütigungen und Benachteiligungen auf allen Ebenen ebenso wie als -meist willige, lethargische- Opfer geplanter Deindustrialisierungen und Energieabschaltungen; niemand scheint dem Ökomarxismus Einhalt gebieten zu wollen, während geistesgestörte Teenager fast täglich weitere Vorschläge/Anordnungen zur schnellstmöglichen Niederlegung samt Abtrennung der Stromzufuhr eines Industriestaates darlegen… 🙂
Verwundert fragt man sich in der Ferne, woher die tiefe Ruhe des deutschen Volkes rührt… Und wie lange der beschauliche Sonntagnachmittag bei leichter Musik und nicht zu starkem Kaffee noch andauert. 🙂

Mit besagter Ruhe -zumindest beim Thema Dengueerkrankung- ist es irgendwie in Paraguay (vorübergehend..) vorbei: beim alljährlich wiederkehrenden und zahlreiche Einwohner Paraguay´s befallenden Fieber ist es nun sogar der Polizei aufgefallen, daß deren Sammelstellen für beschlagnahmte Moped´s & Autos taaatsäächlich Brutstätten für die Denguemücken sein könnten – zunächst deshalb einige Bilder dieser erwähnten Sammelstellen:

Nun erlaubt die Justiz die Beseitigung dieser Fahrzeuge, um der Stechmücke die Arbeit zu erschweren; wie genau allerdings diese Plätze (..und wohin mit dem ganzen Kram..) beräumt werden sollen, darauf weiß die Justiz doch ..ähm….auch keine…ähm… 🙂

Viel bessere Nachrichten bekam das paraguayische Model Lourdes Motta; sie wird Anfang bis Mitte März in Ho Chi Minh Stadt gebraucht, um am dortigen Miss-Charm-Wettbewerb teilzunehmen: viel Glück, Mädel!

Auch in Villarrica wurden nun die jährlich neu zu bestimmende Karnevals-Königin und deren Prinzessinen gewählt: über Schiebung dabei zugunsten einer Dame von außerhalb wurde nichts bekannt, Maria Laura Barrios wird demzufolge an immerhin noch zwei -von einst vier- karnevalistischen Veranstaltungen am Ende des Monats ihre Stadt vertreten. 🙂 Hier einige Bilder der Wahlveranstaltungen mit allen Kandidatinnen:

     

Anm.d.Red: ganz nebenbei wurde auch ein Karnevalskönig gewählt…. 🙂

..in gut vier Wochen gräbt sich ein weiteres Lebensjahr in das 50er-Register des Schreibers dieser Zeilen; sonderbarerweise ist mir entfallen, ob ich die paraguayische Miss-Charm-Kandidatin schon mit einem Bild erwähnt habe; dies sei hier nachgeholt:

Tag 337 auf der Werft der Soleil Royal vom Hersteller Sergal/Mantua: die im letzten Beitrag erwähnten Galionsbögen haben nun ihre Gestaltung und Farbgebung hinter sich; die Anbringung beider Teile barg nicht sonderlich Schwierigkeiten. Nun gehts an die Einsetzung der unteren acht (..der erste, noch weiße ist pro forma schon da..) Galionsspanten; im Baukasten als unwichtig eingestuft – und weggelassen.  🙂
Der darüberliegende Galionsgräting dürfte etwas mehr Zeit für die Fertigung beanspruchen – wir berichten darüber wie gewohnt.. 🙂

Keinesfalls soll hier der 75te Jahrestag der Versenkung des deutschen Schiffes „Wilhelm Gustloff“ vergessen werden; die mehr als neuntausend Toten sind der sogenannten „Bundesregierung“ im Jahre 2020 kein Wort wert: Frau merggel, treten sie zurück: jeder anständige Staatenlenker hätte sich längst mit Suizid abgemeldet.

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Spaß unter & über der Erde

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„Nichts in dieser verrückten Welt hält für immer – nicht mal unsere Probleme.“ 🙂
Als vor nun 99 Jahren der Film „The Kid“ in New York die Welt der sesselreihenbestückten Lichtspielhäuser eroberte, hätte sich niemand vorstellen können, daß diese flackernden und fern scheinenden, in Schwarzweiß überlieferten Bilder als Vorlage für merggels Land der durch bewußt gefälschte Statistiken beschönigten Arbeitslosigkeit und selten erwähnten Kinderarmut (für Deutsche) dienen würde: dennoch wird dieser durch glitzerndes Demokratielametta bemäntelte, offensichtliche Diktaturbetrieb durch vierjährige Wiederwahl bestätigt – und nicht nur durch Ökomarxisten gewünscht: wartet ab, bis merggels Jihadfreunde Wahlberechtigung erhalten:  zu ahnen ist schon jetzt, was letztgenannte Gruppe vom frei erfundenen Klimawandelmärchen oder beispielsweise vom Geschlechterwandelspäßle halten wird.. 🙂

Fast analog zu dem Kintoppklamauk wird derzeit in unserem südamerikanischen Binnenland den in der Mehrzahl eher geduldigen TV-Zuschauern der Gefängnisausbruch von 75, als gefährlich eingestuften Knastkumpels im leicht als Krisengebiet zu bezeichnenden Städtchen Pedro Juan Caballero präsentiert: mittlerweile dürfte klar sein, daß die meisten wohl bequem durchs offizielle Außentour nach draussen spaziert sind und der Tunnel nur als Ablenkung fungierte…. Selbstredend, daß KEINER der Wärter (beim Geldzählen..) was von den umfangreichen Grabungsarbeiten oder gar der Elektrikinstallation im Erdreich etwas mitbekommen hat: Grund genug für die meist erschrockenen Zuständigen (..so noch nicht verhaftet..) in der Gefängnisanlage, eisernes Durchgreifen zu versprechen und mit Stolz das Einfangen einiger der Flüchtigen zu verkünden… 🙂

Fast passend dazu meldet sich der derzeitige präsidiale König unseres Binnenländles vorübergehend krank; amtlichen Mitteilungen zufolge gehört er nun zum Heer der Dengue-Erkrankten, deren Krankheitssymptome in Schwindel und Schwäche bestehen…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas komprimiert & kürzer; dennoch auch hier ein kleinerer Bericht aus der Soleil-Werft: am 330ten Tag wurde der letzte der beiden Schmuckbögen am Bug rückseitig bearbeitet: der gelieferte Metallguß auch dieser Teile entsprach nicht unbedingt Weiterverarbeitungsqualität: nach einem Glattschliff ließ sich feststellen, daß die horizontalen Bögen SO nicht hinnehmbar sind und dementsprechend wurde dünnes Restfurnier aufgebracht, und nach dessen Schliff trat der Siehe-da-Effekt ein. Damit läßt sich doch wohl arbeiten; allerdings wird die farbliche Bearbeitung -besonders der Vorderseite- noch etwas Zeit in Anspruch nehmen…

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