Archiv der Kategorie: Allgemein

Dynamit, Revolver & Kanonen

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„Denken bricht das Herz“ gilt in Kamerun seit Schwarzengedenken als weiterzugebende Lebensweisheit; trotz dieser auf den ersten Blick vielleicht etwas lethargischen Auffassung nahm der aus Sachsen-Anhalt stammende Gustav Nachtigal selbiges afrikanische Territorium im Jahre 1884 als Deutsches Schutzgebiet (bis 1919..) in Besitz; 135 Jahre später läßt sich die operettenhaft anmutende Zusammensetzung der Landesverwaltung von einer geistesgestörten 16jährigen bei der Destrukturierung der Wirtschaft beraten, kooperiert mit Pirat*Innen* und importiert ohne Grund oder gar Baumwollfelder millionenfach Anhänger der eingangs erwähnten Maxime, um -selbstverständlich länderübergreifend!- Industrienationen schnellstens auf den Weg in die technologiebefreite mittelalterliche Welt zu bringen…

Kameruner Sommerhitze läßt sich in diesen Julitagen in unserer paraguayischen Wahlheimat leider getrost als Mangelware bezeichnen; der hiesige Winter schlägt erfahrungsgemäß allerdings nur wenige Tage zu; „heiß“ bleiben die Vorgänge in Präsident Marito´s Binnenland dennoch weiterhin – am vergangenen Sonntagmorgen beispielsweise entfaltete Dynamit in den Schalterräumen der „Banco Vision“ im östlich gelegenen Liberación.
Nach dieser halbstündigen Aktion, ausgeführt von etwa 30-50 Entschlossenen, beträgt der Verlust immerhin 1,2 Milliarden Guaranies; nach Bankangaben lagerten insgesamt fast die doppelte Menge an Guaranies nicht ganz so wohlverschlossen bei der „Vision“; glaubt man den Medienberichten, warteten verteilte Scharfschützen auf sterbebereite Polizisten, die etwa die Verfolgung aufnehmen würden: Fehlanzeige für weiteren Munitionsverbrauch – Sonntag und dazu die frühe Morgenstunde waren vermutlich schuld daran… 🙂

 

Nicht am frühen Morgen, sondern kurz vom ersten Kaffeetässle trug sich die nächste Geschichte in der Nähe von Encarnación zu: da gerieten 2 Señores in Streit – einer trug die Kluft der Müllabfuhr, und sein Gegenpart konnte die Schande nicht ertragen, daß beim letzten Mal der Müll nicht mitgenommen wurde: wegen des darauf gefallenen Schusses befindet sich der Müllmann im Krankenhaus – und der Schütze auf der Flucht…. 😦

Stichwort Kaffee: fast empfindliche Stockungen bei der Werftarbeit an der Soleil Royal hat diese Woche zu verzeichnen – die Saeco Incanto benötigte dringend eine Reparatur an einem Druckschlauch: alles gerichtet, und das Oberdeck an Bord nimmt weiter Gestalt an bzw. wird nun mit den dafür vorgesehenen Lafetten bestückt.
Die Gegenseite der im vorigen Beitrag erwähnten Bordseite ist ebenfalls aus dem Deck emporgewachsen, und die vorderen Lafetten, die sich später unter dem erhöhten Deck befinden, ziehen ein. Hier im Bild noch ohne Rückholtakel….Die später sichtbaren 12/18 sichtbaren 8-pfünder-Rohre des Mittelfeldes vom Deck befinden sich derzeit noch außer Landes und sollten spätestens am Monatsanfang die Werft wieder erreichen.. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Quer durch die Julikälte

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„50 Kilometer pro Stunde sind genug“ gilt als sprachliche Hinterlassenschaft des deutschen Erfinders Carl Benz; das technische Erbe des bei Karlsruhe geborenen Meistertechnikers gerät seit längerem, besonders aber aktuell mittels extra geschaffener Klimawechsellüge in den Zustand der Extremverteuerung bzw. der Abschaffung durch eine Grünpestpartei; eingangs erwähntes, mobile Geschwindigkeit betreffendes Zitat gelangt so wohl noch zu unseren Lebzeiten zu mehr als trauriger Berühmtheit: anläßlich des 133ten Jahrestages der ersten Fahrt eines deutschen Motorwagens sei das Fahrzeug hier nochmals gezeigt…

Nicht ganz so alt wie Benz` Motorwagen, aber dennoch hochbetagt feierte in diesen, nun kalten Tagen in unsrem Villarrica Señora Petrona Arévalos im Barrio Tuyuti ihren 110ten (!) Geburtstag – zum Vergleich einige Ereignisse des Jahres 1909: Karl May veröffentlicht „Winnetou IV“, in Belfast findet die Kiellegung der „Titanic“ statt und der Eindecker des deutschen Fliegers Hans Grade gewann mit diesem Aussehen den damaligen „Lanzpreis der Lüfte“.. 🙂


Seither ist die Welt noch verrrückter geworden – gratulieren wir nachträglich noch der Frau aus einer „anderen“ Welt..!!

Doch genug von diesen historischen Dingen und her mit den jüngeren Dingern: 🙂 vor wenigen Tagen erschien Jazmín Narvaez, die Abgeordnete der Colorado-Partei bei einer Unterhaussitzung im schwarzen Lackkleid: die dazu folgenden Kommentarleisten der einheimischen Gazetten zeigen nicht unbedingt einhellig Verständnis dafür; um fachgerecht quasi per Staatsauftrag in privatem Sinn & Nutzen Gelder versickern zu lassen, sollte man schon etwas sorgfältiger bei der Kleiderwahl sein… Man ahnt, daß nach den vielen Zurechtweisungen nur noch ihr Ehemann/das engere Umfeld Frau Narvaez in dieser Aufmachung sehen werden… 😦

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – doch nicht ohne Werftbericht: nach genau vier Monaten Arbeit an der Soleil siehts nun so aus: wie schon im letzten Beitrag per Bild gezeigt, wurde das Oberdeck fest eingesetzt: kurz darauf wuchs aus dem Deck die erste seitliche Bordwand. Selbige setzt sich aus Einzelteilen zusammen, die sich um die metallischen Stückpforten gruppieren. Die Pforten selbst sind derzeit noch abnehmbar, da deren farbliche Gestaltung noch aussteht. Die gegenüberliegende Bordwand dürfte in den nächsten Tagen entstehen; die folgende Erhöhung des Rumpfes achtern und Richtung Bug ist ein sehr komplexes Thema und wird einige Zeit in Anspruch nehmen..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Fliegen, Schießen, Schneiden, Stechen

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Der historische Rückblick streift heute kurz den 100ten Jahrestag des Erstfluges der wellbeblechten Dessauer Junkers-Legende F-13; das damals -im krassen Gegensatz zur aktuellen Lage- nicht durch die eigenen Politiker gebremste Forschungs-und Entwicklungsstreben hatte es erreicht, daß das erste ganzmetallische Verkehrsflugzeug aus einer deutschen Werktstatt gerollt wurde: zur Zerschlagung der deutschen Wirtschaft sollte sich der Versailler Vertrag als ungeeignet erweisen – erst ein uckermärkisches Schleuser- & Schüttelwesen durfte Erfüllungsgehilfe werden… Interessant wäre zu erfahren, in welcher Zeit das deutsche Volk das Sofa als Lebenszweck für sich entdeckte – eine andere Denkweise bleibt angesichts weiterhin fehlender Gegenwehr nicht möglich. 😦
Somit dürfte das verheißungsvolle Vierte Reich islamischgrüner Prägung werden: Glückwunsch an die Millionen passiven Mitspieler.

Ebenfalls keinerlei Widersetzlichkeit zeigt der 43jährige Fabio Acosta mehr; selbiger fand Donnerstagmorgen sein Ende im Asuncióner Stadgebiet Luque; mehrere gezielt abgefeuerte Kugeln ramponierten die Seitenscheibe der Autotür – und löschten das Leben des Fahrers. Aus den wenigen Kommentarleisten der Staatszeitungen spricht unverholen das Unbehagen der Zunahme der Gewalt; dennoch zeigt der lächelnde Staatspräsident Marito weiterhin ein optimistisch in die Zukunft blickendes Antlitz….

Etwas friedvoller ging´s im Asuncióner Stadtkern zu bei einer der derzeit zahlreichen Demonstrationen; ein weiteres Mal forderten weitgehend landlose Campesino´s ihre Schuldentilgung und weitere Landzuweisungen; das Thema ist sehr alt und ebenso heftig umstritten; der landläufigen Meinung vom Verjubeln der vernachlässigten Landzuweisungen möchten wir uns aufgrund fehlender Recherchemöglichkeiten dabei nicht unbedingt anschließen; Tatsache bleibt, daß die oft wochenlange vorübergehende Inbesitznahme innerstädtischer Grundstücke -auch Privatgrundstücke ab einer bestimmten Größe bleiben nicht ausgenommen!- fast ausschließlich den Unmut der -meist- arbeitenden Bevölkerung hervorrufen. Die hier vorgestellten Bilder stammen aus der hiesigen Zeitung „La Nación“ und zeigen neben dem Protestzug in den Strassen ein aussagekräftiges bauliches Bild der Hauptstadt. 🙂

Einen ganz anderen „Faden“ schnitten am 27ten Juni vor 30 Jahren Gyula Horn und Alois Mock entzwei; wer hätte die aktuelle Entwicklung damals vorhersehen können…?!

…und nicht vergessen sei am 120ten Tag der Bericht von der Werft: nach der Plankenlegung aufs Oberdeck erfolgt nun das aufbringen des Nagel-/Dübelmusters; nach dem Three-Butt-Shift-System wird selbiges „Muster“ sorgsam unter der tischeigenen Lupe eingestichelt; den bisher nicht verlegten Plankenbereichen zwischen den vorderen und hinteren Spanten wird diese Tätowoerung erst nach dem endgültigen Einbau des Oberdecks und der Plankenlegung zuteil; um Raum für ordnungsgemäße Verzurrung der vorderen und hinteren Lafetten zu finden, mußten die vertikalen Spanten in diesem Bereich deutlich verschlankt werden. Zeitgleich wurden die später benötigten Metallstückpforten vom Grat befreit; auch diese Arbeit ist nun abgeschlossen: vorm Einsatz des Oberdecks müssen jedoch noch Verstärkungen unter der Deck“platte“ eingesetzt werden, um späteren festen Sitz der Knechte/Tauführungen und -halterungen  zu bekommen. Heißt also – Verstärkungen drunter, Deck rein und dann gehts an den Aufbau der Pfortenreihe / Bordwand Oberdeck mit vorerst abnehmbaren (da ja noch die äußere, zweite Beplankung aufgebracht wird..!) Metallpforten. Passend dazu wurden heute die in Holland bestellten Räder für die Oberdecklafetten angeliefert – Danke nochmals für den Überseetransport!!

 

Mit einem herzlichen Geburtstagsgruß 🙂 zum Abschluß verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Der Kaiser & zwei Frauen

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„Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden; die Deutschen glauben sie.“
Nicht der vermeintlich Sicherheit bietenden Übersiedlung in unser südamerikanisches Binnenland ist diese Aussage in Richtung Landsleute geschuldet, sondern ihr Ursprung ist deutlich älter – und aus berufenerem Munde: sie wird dem nun genau vor 204 Jahren zunächst durch das blutige Debakel von Waterloo gestürzten und wenig später darauf endgültig abgedankten Franzosenkonsul Buonaparte zugeschrieben: sonderbar wirkt heute das Zutreffen der damals gemachten Kernaussage, deren Volumen sich noch vervollständigen ließe durch: „…- und sie zahlen auch noch lachend für ihre Verdrängung und ihren Untergang!“ 🙂

Doch genug an dieser Stelle über das blutende, an die pädophile Staatsform fallende einst schöne Land; wenden wir uns dem schon erwähnten paraguayischen Binnenländle zu..: der nun vergangene Mittwoch stand hierzulande im Zeichen des „Tages des Baumes“; dieser Tatsache eher wenig beachtet rauschte der Tag auf dem Weg in den Winter hier an uns vorbei – dennoch ergab sich schon am Wochenstart die Chance auf ein einprägsames Baumpic – und sogar mehrere Bäume, angeordnet auf einem Ruheplatz…nicht für Autos, sondern für Menschen: unter spätherbstlichgoldener Sonne wurde eine durch -der Überlegung nach- fremde, jedoch offiziell verlautete eigene Hand getötete Frau im Kreise dieser Bäume in einem Schrein zur Ruhe gebettet; der als lästige Schema-F-Untersuchung deklarierte polizeiliche Hausdurchgang dient zuverlässig meist als Bestandsaufnahme für spätere interne Güterverteilung im nachbarlichen Sinne, bleibt jedoch ohne Hinweise für den Sinn, die Arbeitsweise oder gar die technischen Geräteanwendungen bei den neuen Besitzern…
Hilfreich tragend ist dabei die schulterzuckende Akzeptanz der hier Lebenden.
Sowie Kritik an der Kritik dieser althergebrachten Vorgehensweise. 🙂

Deshalb schnell zur nächsten (noch lebendigen) jungen Frau -die, wie könnte es anders sein- auch in Problemen steckt: Miriam C. Rojas ist mit 46 (!) Direktorin vom Generalkontrolleurschulungszentrum 😉 ; dieser wichtige Job schreit förmlich nach Präsentation, und so entstanden nach & nach immer mehr Foto´s, die zu allem (ihrem..) Unglück offiziell einsehbar sind bzw. waren. Nach 18 Jahren beruflicher Karriere reicht besagte Miriam nun den Rücktritt ein, nachdem ihre Bilder den beruflichen Stellen unter die Nase gehalten wurden….Macht sie halt als Zumbalehrerin weiter.. 🙂

  

Tag 112 auf der Soleil-Werft: der ursprüngliche Plan, nach Komplettierung der Lafetten auf beiden unteren Decks die aufwendige Heckgaleriekonschdrucktion zu beginnen, wurde zunächst zurückgestellt, um das dabei entstehende obere und untere Dach der seitlichen Galerien bei der 2ten Beplankung einarbeiten zu können: so zeichnete sich ab, daß die Gestaltung/Beplankung des Oberdecks nun beginnt – zuvor mußten die Grätings/gegitterten Rahmen angefertigt werden, um selbige mit der Decksbeplankung quasi zu „verschmelzen“, d.h. die notwenigen Korrekturen verschwinden zu lassen. Unerlässlich dabei, daß vorher den Planken eine dunkle Kalfaterungsfuge an der Schmalseite verabreicht wurde… 🙂
Damit dürfte der Weg frei sein für die Decksbeplankung incl. Plankenstoßfugen & einzelner Dübellöcher in halbmilimeterstarken Planken. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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John, Chaco & Pedro Juan….

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„Ich fühle mich nicht schuldig, daß sie vor Generationen Sklaven waren. Das war eben so.“ 🙂
Was die nun vor vier Jahrzehnten verstorbene Leinwandikone John Wayne in vergangenen Tagen über die genidentischen, seit knapp 4 Jahren in die alte Heimat importierten raketenbastelnden Fachkraftmillionen (staatlich so deklariert..!) abließ, würde aktuell jede zaghaft wachsende Schauspielkarriere -Restrictionen wären wohl in jeder Branche zu spüren-  in den Boden rammen; den dem Schuldkult Unterworfenen entzieht nun noch eine kindischbezopfte schwerst Geistestgestörte neben der individuellen Mobilität die Wirtschaftskraft ihrer Heimat: ganz großes Kino… 🙂

Eine gehörige Portion Nationalstolz zeigten an diesem Mittwoch die paraguayischen, meist jugendlichen Teilnehmer des Festumzuges anlässlich des 84ten Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensabkommens über den Chaco-Krieg 1932-1935, der damals, ausgelöst durch jahrelange Grenzstreitigkeiten, zwischen Bolivien und Paraguay tobte und mit einem militärischen Sieg bzw. über 50tausend Quadratkilometer Landgewinn unseres Binnenlandes endete: gleichzeitig verlor jede Teilnehmerseite allerdings auch etwa 50tausend Mann….

Sinn & Zweck dieses Krieges in Frage zu stellen, würde hierzulande wohl Unverständnis auslösen…
An diesem Tage ist also auch in unserm Binnenländle der Unterrichtsbetrieb eingeschränkt; statt für Eisbären und gegen alte weiße, demnächst Rente zu beanspruchende Männer zu protestieren werden bei uns die dreifarbigen Landesflaggen geschwenkt und Musikinstrumente bedient. Und kein Jahrestag dieses Kriegsendpunktes ohne ehemalige Teilnehmer; viele davon zählen nun über 100 Jahre…

Fürs (männliche..) Auge gibts dabei meist die Regimenter der Teilnehmer*Innen* in kurzen Röckchen.. 🙂

Ein Krieg anderer Art regt sich derzeit in der berüchtigten Region Pedro Juan Caballero: da wurden zum wiederholten Male zwei Hände neben dem Besitzer dieser menschlichen Greifwerkzeuge gefunden; zusätzlich sorgten die selbsternannten Grenzjustiziare für zwei weitere leblose Körper: TV & Gazetten berichteten lebhaft; daß es eines Tages zu diesen, wenn auch blutigen Geschehnissen kommen muß & auch wird, war fast zu erwarten….
Eine Bewertung dieser Vorgehensweise unterbleibt hier besser…

Zum heutigen Schluß noch die Neuigkeiten der Soleilwerft: das untere Batteriedeck ist nun besetzt mit 28/32 Geschützlafetten; der Boden des darüberliegenden zweiten Batteriedecks sitzt längst und trägt derzeit die vorgeschriebenen 14 Lafetten; die Gegenseite mit ebenso 14 Holzwagen ist in Arbeit.. 🙂
Der äußere Plankenspalt zwischen beiden Decks ist verschlossen und mußte „anständiges“ Schleifen über sich ergehen lassen; die Anpassung der -bisher- obersten Planke ergab, daß auch das gelieferte Deck so NICHT paßt…war zu erwarten… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Zwei Hände/zehn Finger

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„Es binden Sklavenfesseln nur die Hände. Der Sinn, er macht den Freien und den Knecht.“
Die nähere Zukunft wird zeigen, auf welche Weise man dem Werk des österreichischen Nationaldichters Grillparzer zu Leibe rücken wird; eingangs erwähnte, in aktueller Deutung schon aufrührerisch anmutende Aussage wird dafür sorgen, daß man sich -je nach Wohnort und geplantem weiteren Lebensweg- dem hinterlassenen literarischen Werk zu- oder abwendet, bevor in der alten Heimat unterm laufenden/folgenden Grünen Gesinnungsterror stattfindende Hausdurchsuchungen den individuellen Denkvorgängen eine unkomplexe und vor allem erwünscht-überschaubare Richtung geben…

…und bevor aus -vorauseilender- religiöser Correctness Albrecht Dürer´s Zeichnung „Betende Hände“ aus dem Jahre 1508 islamischen Säuberungen in wenigen Jahren zum Opfer fällt, sei die weltberühmte Skizze an dieser Stelle noch einmal vorgestellt:
Erst vor wenigen Tagen wurde in Paraguay für den letzten lebenden, nun verstorbenen Piloten aus dem zweiten Krieg gebetet- mit 101 Jahren verstarb Pedro Catalda Raina, der tatsächlich 1918 in Paraguarí geboren wurde. Einer von 10 paraguayischen Piloten, die damals an der Küste zur Sicherung der alliierten Geleitzüge eingesetzt waren bzw. vor anlandenden deutschen U-Booten warnen sollten…
In der offiziell herausgegebenen Biographie des verstorbenen Veteranen steht vermerkt, daß alle zehn paraguayischen Kriegsteilnehmer um das Flugboot Typ Consolidated PBY eingesetzt waren; ob als Pilot, wird nicht genauer definiert… 🙂

  

Das handliche Thema wird bei der damit verbundenen Erwähnung des Ortsnamens Pedro Juan Caballero jedoch mehr als unappetitlich: in dieser berüchtigten Stadt wurde vor einer Woche die Leiche eines 21jährigen gefunden – OHNE von Albrecht Dürer dargestellte Körperteile: für einen Diebstahl wurde dem jungen Mann beide Extremitäten abgetrennt..mit anschließender Todesfolge: ein Bild an dieser Stelle davon ersparen wir uns…

Schnell noch zum Thema Soleil-Royal-Werft: alle 4 Heckgeschütze sind nun per Festzurrung installiert; um nicht aus der Übung zu kommen, wurde an der Steuerbordseite gleichgezogen – also alle 14 Lafetten fest installiert.
Die Rohre werden erst nach Komplettierung des Schiffes von außen durch die Pforten aufgelegt & befestigt, da sie während des Fertigungsprozesses wohl nur stören würden…
Sobald das untere Batteriedeck alle 28/32 Lafetten besitzt, werden die vorgefertigten, zwischen den Spanten sitzenden Deckelemente eingesetzt und das zweite Batteriedeck bekommt seine 28/30 Lafetten. Dem dürfte sich die untere, zweite und endgültige äußere Rumpfbeplankung anschließen…. 🙂 Schon, um nach der etwas anstrengenden Lafettenverspannung -hauptsächlich von oben- die Fingergelenke bisle zu entspannen. 🙂 🙂

Anmerkung der Redaktion: kurz vor Veröffentlichung wurde festgestellt, daß es sich bei der ersten Darstellung von Dürer´s Zeichnung um eine Karikatur handelt – hier nun das echte Bild:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Clint, Colt´s & Cowboy´s

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„Wenn Du eine Garantie willst, kauf` Dir einen Toaster.“
Schon einige Zeit vor seinem anstehenden 89ten Geburtstag tätigte Filmikone Clint Eastwood diese Aussage; die Chancen, heil durch den Tag/durchs Leben zu kommen, pendeln sich – nach dem kreativ gestalteten Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag auch & besonders in der alten Heimat – bei einer kräftigen 50/50-Möglichkeit ein; jüngstes Beispiel für diese Behauptung liefert uns in unserer vor 14 Jahren gewählten neuen Heimat Paraguay der bewaffnete Überfall auf eine mit Zwillingen schwangere 30 jährige Frau in San Lorenzo: zwei Projektile trafen Schulter- und Nackenbereich; der sie nun in einer Spezialklinik behandelnde Arzt spricht von einem Wunder und zweitem Geburtstag für diese Frau – wünschen wir ihr alles Gute!

Den Tätern gelang es nach einer zweiradgestützten Flucht nicht, der Polizei zu entkommen; ihre Karriere als Familienernährer wird nun in einer ummauerten Fürsorgestätte der Justiz fortgesetzt.
Den Grund für diesen wohl kaum zu leugnenden generellen Anstieg der innerstädtischen Kriminalität dürfte nach Ansicht vieler einheimischer Mitbewohner u.a. in der lethargischen Passivität des amtierenden Reise-Präsidenten zu suchen zu sein; wenden wir uns deshalb dem vorhergehenden zu: selbiger -Horacio Cartes- wurde kürzlich bei einer Rinderausstellung in Mariscal Estigarribia/im Chaco gesichtet.
Da dominiert das gezüchtete Brangusrind auf den schier endlosen Weiten: da Rinderproduktion jedoch schon im Jahre 2006 von der mafiösen Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen das Prädikat „Verursacher großer Umweltschäden“ verliehen bekam, darf man ahnen, daß sich die zukünftigen weltweiten, in islamischen Dienst stehenden Heere der Sozialarbeiter von in Südamerika gezüchteten, proteinreichen Insekten statt T-Bone-Steaks ernähren werden.. 🙂

Aktuell jedoch hatte der Ex-Präsi allerdings seine helle Freude an Gesprächen mit den paraguayischen Gauchos.. ! Und keine Veranstaltung ohne anschließendes ausklingen des Abends in geselliger Runde im Saloon… 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – dennoch hier der aktuelle Stand auf der Soleil-Werft: nach über 90 Tagen/3 Monaten wurde nun der Heckspant eingefügt, die achtern überstehenden Planken endlich gekürzt und beigezogen; gleichzeitig wurde den 4 Pforten im Inneren ein Teilstück Decksplanken spendiert, um später die Lafetten darauf zu positionieren. Bisher existieren nun 92 Lafetten, die auf die (rote) Farbgebung warten – anschließend wird das untere Deck mit je 14 pro Seite davon bestückt…
Bei genauerer Durchsicht der gelieferten Pforten/Gußteile fürs Oberdeck stellt der geduldige Modellbauer auch hier eher untere oder besser nachlässige Qualität fest und überprüft das wohl verwahrte Feilenset: kein Problem, nur 30 Stück nacharbeiten…

…und natürlich ist der Geburtstag von Kylie Minogue NICHT vergessen!! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Tanker, LKW & Kanonenboot

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„Wir glauben nur das, was wir sehen. Darum glauben wir alles, seit es das Fernsehen gibt.“
Behauptete einst der deutsche Satiriker Dieter Hildebrandt, der mit seinen 92 Jahren, dem Rentenanspruch und deutscher Staatsangehörigkeit nun natürlich dem vorislamischen Kalifat in ungeheuerlicher Weise auf der finanziellen Tasche lasten würde…

Dennoch wird der geneigte Zuschauer in Paraguay nicht schlecht gestaunt haben, als im hiesigen TV der Unfall eines mit 34tausend Liter Sprit beladenen Tanklasters gemeldet wurde; runde 19tsd lt. des Treibstoffs ergossen sich am Morgen in Anwesenheit der Feuerwehr über die Strasse bei Itauguá: nach anfänglichen Problemen, herauszubekommen, was GENAU sich im Tanklaster befand, wurde höchste Aufmerksamkeit darauf gelenkt, jegliches Feuer an der Unglücksstelle zu unterlassen…

Und um beim Thema Transport/Auto zu bleiben: im Örtchen Itacurubí hat der Erfinder Eliseo Villalba in privater Eigenleistung – ein Auto gebastelt. 🙂  Basierend auf 150 ccm Motorradleistung nutzt er das Fahrzeug zum Lastentransport seines Kleingewerbes; die eher nebensächliche Frage der Anmeldung wird derzeit noch vom Stolz über die Erschaffung eines funktionierenden und im täglichen Einsatz immerhin 400 kg tragenden Lastwagens überdeckt… 🙂

Seit mehreren Tagen einheitlich strömender Regen über dem größeren Teil von Paraguay – ideales Wetter für Detailarbeiten auf der Werft der Soleil Royal:
um den letzten Spant, der im unteren Teil das äußere Heck bildet und den oberen Heckspiegel trägt, zu bearbeiten, mußte nach der Herabsetzung der 4 Pfortenöffnungen die Wölbung zum später einzufügenden, eher aufsitzenden, aufsässigen Heckspiegel gestaltet werden.
Daß die mitgelieferten Spritzgußteile ebenfalls durch Nichtpassen -auch noch golden!- glänzen, dürfte der mitlesende Modellbauer längst ahnen; nach entsprechender Bearbeitung paßte etwas spääter doch alles! 🙂
Damit dürfte der Startschuß gefallen sein für die Doppelbeplankung, die auch den „Rest“ des Rumpfes betreffen wird: die dabei zu bewältigende Plankenkrümmung wird nicht einfach sein…

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Flugplatzszenen

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„Reich ist man dann, wenn man nicht mehr weiß, wozu man sein Geld verdient.“
…versuchte einst Frank Sinatra der staunenden Mehrheit einzureden; ob dies als allgemeingültige Maxime gelten sollte oder sich auf den Kontostand des nun vor 21 Jahren verstorbenen Entertainers bezog, kann sich fast jeder wohl denken; gründlich schiefgegangen zumindest ist die Reichwerdaktion bei sieben nicht ganz so glorreichen Polizeiangehörigen im paraguayischen Ort General Aquino: ausgerechnet beim Laden der 400 Kilo Kokain wurden sie geschnappt.

Passend zur gelungenen Überraschungszene am fast startbereiten Kleinflieger gab’s die filmreife Schießerei; damit dürfte sich die Anzahl der Versetzungsdienstjahre an einen anderen innerparaguayischen Ort für die beteiligten Polizisten erhöhen: grotesk, wenn man nicht regelmäßig den örtlichen Nachrichtensendern seine Aufmerksamkeit widmet – nur einen Tag zuvor wurde vom hiesigen Arbeitnehmerverband die Erhöhung des Mindestlohnes (derzeit 2,1 Millionen Guaranies) auf drei Millionen gefordert.
Jetzt fragen wir: hätte diese Aussicht der Lohnsteigerung den Drogenhandel per Kurzstreckenflug eines einmotorigen Schulterdeckers verhindert – und würde die Geistesgestörte auf dem aktuellen Mai-Time-Titelblatt dann darüber lächeln..?
Allerdings hielten sich die Gesichtszüge ihrer Cover-Vorgänger bei diesem Blatt -u.a. Mussolini, Stalin, Mao und IM Erika/merkel- ebenso dezent zurück…


Die Polizeiarbeit an zuverlässigen und gar noch gesteigerten Lohnzahlungen festzumachen, wäre jedoch sicherlich verfehlt, und ob Frauenmord Nummer 18 in diesem Jahre an Patricia Cappo durch ihren Ex in Itaugua verhindert worden wäre, sei dahingestellt: vielleicht sollten sämtliche Uniformtaschen der polizeilichen Straßenangestellten zuverlässig zugenäht werden, damit sich -beispielsweise- „To Protect and to Serve“ als oberstes Dienstmotto neu durchsetzen könnte…

Doch soll es auch froh gestimmte Gesichter in diesem Beitrag geben: vor kurzem wurde angekündigt, daß „unser“ reisebegeisterter Asuncióner Präsi Mario Abdo zurück-eingeladen wurde: nach dem Besuch des Bosporus-Landesherrn in unserer Hauptstadt vor wenigen Monaten darf also nun Abdo -sorry, Greta…nach einem Langstreckenflug- die Chefetage in Konstantinopel besuchen; offiziell wurde angegeben, daß dabei auch wirtschaftliche Beziehungen geknüpft werden sollen…

Der für heute letzte Absatz beinhaltet wie so oft den aktuellen Stand auf der Soleil-Royal-Werft: eher langsam gehen momentan die Arbeiten voran – um den Rumpf nach der ersten Beplankung am Bug und am Heck zu schließen, wurde zunächst das vordere Galionsschott äußerlich gestaltet, um endlich eingesetzt werden zu können.
Erst dann werden sich die letzten vorderen Plankenzentimeter an die Rückseite besagten Schotts fügen lassen. Beim letzten Heckspant wird das einfügen bzw. anfügen der Planken etwas umfangreicher ausfallen: da werden die Stückpforten deutlich nach unten gesetzt werden müssen, um das Maß des unteren Decks übernehmen zu können. Darauf wird anschließend die zweite, äußere  Beplankung folgen…

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Natürlich haben wir nicht den 94ten Geburtstag des Zeichners Hannes Hegen vergessen, dieser Gruß sei ihm -leider postum- zugesandt…

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Vorsicht: Blut

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„Etwas muß er sein eigen nennen
oder der Mensch wird morden und brennen.“

Statt den 100ten Geburtstag Lex Barker´s für ein Zitat des Old Shatterhand-Darstellers auszuschlachten, seien der Leserschaft Worte des deutschen Dichters Friedrich Schiller an dessen 214tem Todestag gereicht; eingangs benutzte Worte lassen sich aktuell in unserer alten Heimat auf die gewollterzwungene Einbürgerung von raubenden und mordenden Paßwegwerfern anwenden – leider in Abwandlung betreffs des erwähnten Mangels an Besitzes auch auf derzeitige Vorkommnisse in unserm Binnenländle auf dem südamerikanischen Kontinent: der vor Tagen als verschwunden gemeldete Landsmann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit „weg“ bleiben: bisher wurde die einheimische 27jährige Lebensgefährtin verhaftet, eine möglicherweise benutzte Pistole sichergestellt und in einem angrenzenden hölzernen Nebengebäude Brandspuren gefunden, die auf ein großes Feuer schließen lassen.
Nun wird davon ausgegangen, daß der 34jährige erschossen und verbrannt wurde sowie die überbleibenden Reste in zerkleinerter Form vom angrenzenden Fluß weggetragen wurden. Wer sich nun um die sechs Hektar große Marihuanapflanzung kümmern wird, ist bislang ungeklärt; zumal nun auch der hiesige Grundstücksverwalter inhaftiert wurde…

 

Und weiter gehts mit den Überstunden paraguayischer Gerichtsmediziner: auch auf einer Hazienda in der Gegend von Acahay wurden menschliche Knochen- und Kleiderreste gefunden: ob sie von dem seit einem dreivierteljahr verschwundenen, von dessen Lebensgefährtin jedoch nie als „weg“ gemeldeten Paraguayer stammen, werden anschließende Untersuchungen beweisen: sicherheitshalber wurde ein brauchbarer Knast schon mit vier Typen zusätzlich belegt…

Im für heute wirklich letzten Fall soll nicht das tote, bei Asunción im Müllsack gefundene Neugeborene Erwähnung finden, sondern der Freispruch für den Besitzer einer Pizzeria, der vor kurzem den Überfall auf sein Geschäft vereitelte indem er den 19jährigen Übeltäter erschoss. Für diesen Freispruch wurde eine anfänglich eingesetzte Staatsanwältin von diesem Fall abgezogen; mit ihr wäre „das“ nicht zu machen gewesen – nun sucht der Pistolenschütze allerdings eine neue Beschäftigung….in der ursprünglichen Berufsart, versteht sich… 🙂

Nun aber schnell zum weniger blutrünstigen Thema – der Schiffswerft: da wurde -probehalber- das gelieferte Deck eingefügt; bis auf wenige Korrekturen dürfte das passen. Um allerdings die Höhe der umgebenden Bordwand (und die Pfortenhöhe im Galionsschott) zu ermitteln, mußte zunächst ein Mustergeschütz angefertigt werden; um die leidige Sperrholzoptik der gelieferten Lafettenteile zu vermeiden, wieder alles im Eigenbau aus „echtem“ Holz: natürlich fehlen hierbei noch die Metallteile an der Lafette, die später ihren Weg dahin finden werden. Genau 30 Stück werden davon in den nächsten Tagen entstehen….

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