Archiv der Kategorie: Allgemein

Die Bauleute & die Schule

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Als Howard Carter am 16. Februar 1923 die Grabkammer Tut-Anch-Amuns im „Tal der Könige“ öffnete, blickte er neben „wunderbaren Dingen“ auf das am Nil gelegene Ergebnis der Baukunst vor dreieinhalb Jahrtausenden; ob damals Space-Men seine dreifingrigen Hände im Spiel hatte oder „nur“ Angestellte des Oberpharao´s, wird man wohl nie ergründen können: leicht jedenfalls scheints, damit gleich am Anfang den Bogen zum südamerikanischen Binnenland zu schlagen: das paraguayische Parlament brachte in den letzten Tagen eine Gesetzesvorlage ein, wonach der 19te August eines jeden Jahres zum „Tag des Maurers“ erklärt werden soll – schon allein, um die speziellen Kenntnisse, den Arbeitsaufwand und die Professionalität besagter Berufsgruppe, die damit ganze Familien ernährt, zu würdigen. 🙂 Hört, hört! 🙂  Die Leistungen der hiesigen, mit Mörtelgemisch umgehenden Beschäftigten kennt wohl jeder der hier ansässigen, hellhäutigen Landsleute; nur absolute Paraguayromantiker verleihen den verbesserungspflichtigen, da kostengünstigen Arbeitsergebnissen des zementverstreichenden Nachbarn den „Like-it!“-Button weiterhin… 🙂

Resultat des hochgerühmten vom Vater-auf-den Sohn-übergehenden Wissens rund ums Baugeschäft ist der alljährlich vom zuständigen staatlichen Schulamt kritisierte Zustand der Schulen: in diesem Jahr wird vermeldet, daß immerhin knapp 160 von 6.000 landesweiten Schulen nicht dem Sollzustand entsprechen. Abhilfe sieht man in Pressekonferenzen und Notizzetteln, die den Baubrigaden „Beine machen“ sollen; warten wir´s ab, ob es gelingt… 🙂

Zur Selbsthilfe griff eine schulische Verwaltung bei Caazapá, die, um finanzielle Mittel für die Dacherneuerung ihrer Schule zu bekommen, vor wenigen Tagen ein Fußballturnier veranstaltete: als Preise waren drei Hühner sowie ein kleineres Schwein ausgesetzt.. 🙂

 
Rücksichtslose User der entsprechenden Kommentarleisten hatten gar die Frechheit, die staatliche Bildungsbehörde nach dem Verbleib der erst im December erhaltenen 10 Millionen ekelpähischen Kunsttaler zu fragen…..Man stelle sich vor, die deutschen Steuerzahlernaziehs würden dieselben Fragen nach ganz anderen Summen stellen..!!

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; dennoch gibts am 357ten Tag von der Soleilwerft folgendes zu berichten: die unteren 4 Barkhölzer umschließen nun auf beiden Seiten den Rumpf; Fortgang dieser Arbeiten erst ab 10ten März bei Eintreffen des Holznachschubes. Deshalb nun der Sprung zu den beiden Booten auf Deck: dies erfordert wieder etwas Kleinarbeit; die gelieferten Teile werden mitten im Bau ersetzt…wer hätte das ahnen können… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wasserreichtum / Wassermangel

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„Die wichtigste Aufgabe der Zivilisation besteht darin, den Menschen das Denken zu lehren.“
In Thomas Alva Edison´s Aussage wird nachweisbar der in Bild und Ton übertragene, zwangsfinanzierte deutsche Staatsfunk nicht erwähnt; sollten nach 31 Jahren mitteldeutschem Schlaf die Thüringer „Bergvölker“ die ersten sein, die erwachen und das Denken (..noch wichtiger: das HANDELN!..) beginnen…?! 🙂

Fast schon auffällig ist die Mehrzahl der maritimen Themen in der letzten Zeit; allerdings jährte sich am 10ten Februar ein paraguayisches Schiffsunglück zum 42ten Mal, welches damals unglaublich viel Erwähnung fand: der Untergang der als Fährschiff eingesetzten „Myriam Adela“, unterwegs von Asunción nach Puerto de Vallemi/Concepción. Wie fast immer in diesen tragischen Einzelfällen lagen damals fortwährende Überladung Gepäck/Passagiere bei jedem Einzelstopp und das Aufeinandertreffen Schiff und Sturm nah beieinander, welches über einhundert Personen mit dem Leben bezahlen sollten…. Zumindest die Bergung des Schiffes wenig später hat funktioniert…

 

Über zu wenig Wasser beschwerte sich in den letzten Tagen die TV-Blondine Malala Olitte im hauptstädtischen Asunción: sie stellte an den Wasserversorger Essap die Frage nach dem nächsten Termin der Wasserlieferung betreffs der Durchführung der persönlichen Hygiene, worauf eine Vielzahl der in jedem Reiseführer als hilfsbereiten Paraguayer besagter Darstellerin eine Nutzung ihrer eigenen Duschanlage anboten: Malala lehnte die Angebote dankend ab und behauptete, im Pool die nötige Waschung vollzogen zu haben; in Ermangelung von entsprechendem Bildmaterial „Mädel im Pool“ hier ein vergleichsweise ähnliches Bild „Mädel am Strand“. 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – und für heute das letzte Thema rund um Wasser & Schiff: Tag 350, der die Leute der Werft auf Trab hält. 🙂 Momentan dreht sich alles um die horizontal verlaufenden Barkhölzer an der Rumpfaussenseite; dank zugekaufter Lektüre erfährt der geneigte Bastler mit den letzten verbliebenen Nerven, daß der baukasteneigene Plan auch hier patzt. Eigene Kreativität bringts auch an dieser Stelle; fertigstellende Fortsetzung besagter Barkleisten etwa in einem Monat, wenn die eilends bestellte 2te Zusatzlieferung Holz eintrifft. So rückt nun wieder die gefürchtete Fertigung der 2 Beiboote ins Blickfeld….

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Rauchen & untergehen…

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„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute, seht Euch an, wohin uns die normalen gebracht haben“, forderte einst George Bernard Shaw: nur ein halbes Jahrhundert nach dem Ableben des irischen Dramatikers haben sich auf der ekelpähischen Halbinsel einige Forderungen mehr hinzugesellt und wurden teils lachend (!) angenommen: Essen, trinken und rauchen eingeschränkt, Bargeldzahlungen reduziert, private Mobilität wird teurer/reglementiert und beim passieren des Meinungskorridors hätte längst eine magere Katze Probleme: und KEIN Wort zu -ergebnisorientierten- „notwendigen Korrekturen“ politischer Wahlen samt deren dazugehöriger stilechter Säuberungswellen bitte..!

Ein ganz anderes Problemchen bahnt sich dem früheren Präsidenten unseres Binnenlandes an: einige wenige – so um die 15-LKW´s mit Kisten voller Zigarettenschachteln wurden auf einem Grundstück gefunden, welches dem Itaipu-Wasserkraftwerk gehört: leider fanden die Fahnder auch beladene Boote, startbereit nach Brasilien, mit besagten Qualmstengeln; da es sich um die Fabrikationsmarke gehört, die der Ex-Präsi vertreibt, scheinen die Besitzverhältnisse offen zu liegen; gespannt darf man verfolgen, wie leicht sich Meister Cartes da herauswinden wird.. 🙂 Aktuell läuft das übliche gegenseitige Leugnungs- & Bezichtigungsprogramm, untermalt von Verdunklungsaktionen; vermutlich schon in zwei Wochen ist alles vergessen… 🙂

Dazu beitragen könnte problemlos das Versprechen der 33jährigen TV-Mitarbeiterin Carmina Masi: bei einer Balkonansprache zu den Beschäftigten der Müllabfuhr stellte sie den Arbeitern eine Gehaltserhöhung in Aussicht – wenn sie dabei helfen, besagte Dame in den Asuncióner Stadtrat zu wählen. 🙂 🙂 Eigentlich keine schlechte Idee: bei einer Frau wüßte man, in welche Teilbereiche das Geld wandert…. 🙂

Eine Wahl zwischen Weinen und Lachen hat man bei der Nachricht, daß vergangenen Sonntag morgens um 6 Uhr im Hafen von Asunción ein Polizeischiff – gesunken ist. Längst nicht mehr benutzt, hat sich der Pflege- und Durchsichtsmodus ebenfalls in Luft bzw. nun in Wasser aufgelöst: keinen juckt der Verlust des Schiffes, und die Notiz davon in der Zeitung macht die Lektüre insgesamt doch gleich interessanter… 🙂

Gute Überleitung zu den Werftarbeiten an der Soleil Royal: 342 Tage wird nun daran herumgewerkelt. Diesmal ist die erfolgreiche Anfertigung des Galiongrätings zu vermelden. Aus zahlreichen Einzelteilen zusammengesetzt, klappte bereits der erste Versuch… 🙂 Bei der Gestaltung des vorderen Bereiches bekamen beide Offiziers-Herzlhäuser neue Runddächer; Ablußrohre nach unten fehlen noch. 🙂 P.S.: stimmt nicht – wurden zwischenzeitlich installiert. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

    

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Fieber, und dann kommt Lourdes Motta…

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„Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war.“
Dem Geburtstag des letzten Deutschen Kaisers, Seiner Majestät Wilhelm II. gedenkend, fällt bei eingangs erwähntem Ausspruch auf, daß Deutschland aktuell sehr wohl einig scheint: in der Eigenschaft als suppenküchennutzende Empfänger von Demütigungen und Benachteiligungen auf allen Ebenen ebenso wie als -meist willige, lethargische- Opfer geplanter Deindustrialisierungen und Energieabschaltungen; niemand scheint dem Ökomarxismus Einhalt gebieten zu wollen, während geistesgestörte Teenager fast täglich weitere Vorschläge/Anordnungen zur schnellstmöglichen Niederlegung samt Abtrennung der Stromzufuhr eines Industriestaates darlegen… 🙂
Verwundert fragt man sich in der Ferne, woher die tiefe Ruhe des deutschen Volkes rührt… Und wie lange der beschauliche Sonntagnachmittag bei leichter Musik und nicht zu starkem Kaffee noch andauert. 🙂

Mit besagter Ruhe -zumindest beim Thema Dengueerkrankung- ist es irgendwie in Paraguay (vorübergehend..) vorbei: beim alljährlich wiederkehrenden und zahlreiche Einwohner Paraguay´s befallenden Fieber ist es nun sogar der Polizei aufgefallen, daß deren Sammelstellen für beschlagnahmte Moped´s & Autos taaatsäächlich Brutstätten für die Denguemücken sein könnten – zunächst deshalb einige Bilder dieser erwähnten Sammelstellen:

Nun erlaubt die Justiz die Beseitigung dieser Fahrzeuge, um der Stechmücke die Arbeit zu erschweren; wie genau allerdings diese Plätze (..und wohin mit dem ganzen Kram..) beräumt werden sollen, darauf weiß die Justiz doch ..ähm….auch keine…ähm… 🙂

Viel bessere Nachrichten bekam das paraguayische Model Lourdes Motta; sie wird Anfang bis Mitte März in Ho Chi Minh Stadt gebraucht, um am dortigen Miss-Charm-Wettbewerb teilzunehmen: viel Glück, Mädel!

Auch in Villarrica wurden nun die jährlich neu zu bestimmende Karnevals-Königin und deren Prinzessinen gewählt: über Schiebung dabei zugunsten einer Dame von außerhalb wurde nichts bekannt, Maria Laura Barrios wird demzufolge an immerhin noch zwei -von einst vier- karnevalistischen Veranstaltungen am Ende des Monats ihre Stadt vertreten. 🙂 Hier einige Bilder der Wahlveranstaltungen mit allen Kandidatinnen:

     

Anm.d.Red: ganz nebenbei wurde auch ein Karnevalskönig gewählt…. 🙂

..in gut vier Wochen gräbt sich ein weiteres Lebensjahr in das 50er-Register des Schreibers dieser Zeilen; sonderbarerweise ist mir entfallen, ob ich die paraguayische Miss-Charm-Kandidatin schon mit einem Bild erwähnt habe; dies sei hier nachgeholt:

Tag 337 auf der Werft der Soleil Royal vom Hersteller Sergal/Mantua: die im letzten Beitrag erwähnten Galionsbögen haben nun ihre Gestaltung und Farbgebung hinter sich; die Anbringung beider Teile barg nicht sonderlich Schwierigkeiten. Nun gehts an die Einsetzung der unteren acht (..der erste, noch weiße ist pro forma schon da..) Galionsspanten; im Baukasten als unwichtig eingestuft – und weggelassen.  🙂
Der darüberliegende Galionsgräting dürfte etwas mehr Zeit für die Fertigung beanspruchen – wir berichten darüber wie gewohnt.. 🙂

Keinesfalls soll hier der 75te Jahrestag der Versenkung des deutschen Schiffes „Wilhelm Gustloff“ vergessen werden; die mehr als neuntausend Toten sind der sogenannten „Bundesregierung“ im Jahre 2020 kein Wort wert: Frau merggel, treten sie zurück: jeder anständige Staatenlenker hätte sich längst mit Suizid abgemeldet.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Spaß unter & über der Erde

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„Nichts in dieser verrückten Welt hält für immer – nicht mal unsere Probleme.“ 🙂
Als vor nun 99 Jahren der Film „The Kid“ in New York die Welt der sesselreihenbestückten Lichtspielhäuser eroberte, hätte sich niemand vorstellen können, daß diese flackernden und fern scheinenden, in Schwarzweiß überlieferten Bilder als Vorlage für merggels Land der durch bewußt gefälschte Statistiken beschönigten Arbeitslosigkeit und selten erwähnten Kinderarmut (für Deutsche) dienen würde: dennoch wird dieser durch glitzerndes Demokratielametta bemäntelte, offensichtliche Diktaturbetrieb durch vierjährige Wiederwahl bestätigt – und nicht nur durch Ökomarxisten gewünscht: wartet ab, bis merggels Jihadfreunde Wahlberechtigung erhalten:  zu ahnen ist schon jetzt, was letztgenannte Gruppe vom frei erfundenen Klimawandelmärchen oder beispielsweise vom Geschlechterwandelspäßle halten wird.. 🙂

Fast analog zu dem Kintoppklamauk wird derzeit in unserem südamerikanischen Binnenland den in der Mehrzahl eher geduldigen TV-Zuschauern der Gefängnisausbruch von 75, als gefährlich eingestuften Knastkumpels im leicht als Krisengebiet zu bezeichnenden Städtchen Pedro Juan Caballero präsentiert: mittlerweile dürfte klar sein, daß die meisten wohl bequem durchs offizielle Außentour nach draussen spaziert sind und der Tunnel nur als Ablenkung fungierte…. Selbstredend, daß KEINER der Wärter (beim Geldzählen..) was von den umfangreichen Grabungsarbeiten oder gar der Elektrikinstallation im Erdreich etwas mitbekommen hat: Grund genug für die meist erschrockenen Zuständigen (..so noch nicht verhaftet..) in der Gefängnisanlage, eisernes Durchgreifen zu versprechen und mit Stolz das Einfangen einiger der Flüchtigen zu verkünden… 🙂

Fast passend dazu meldet sich der derzeitige präsidiale König unseres Binnenländles vorübergehend krank; amtlichen Mitteilungen zufolge gehört er nun zum Heer der Dengue-Erkrankten, deren Krankheitssymptome in Schwindel und Schwäche bestehen…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas komprimiert & kürzer; dennoch auch hier ein kleinerer Bericht aus der Soleil-Werft: am 330ten Tag wurde der letzte der beiden Schmuckbögen am Bug rückseitig bearbeitet: der gelieferte Metallguß auch dieser Teile entsprach nicht unbedingt Weiterverarbeitungsqualität: nach einem Glattschliff ließ sich feststellen, daß die horizontalen Bögen SO nicht hinnehmbar sind und dementsprechend wurde dünnes Restfurnier aufgebracht, und nach dessen Schliff trat der Siehe-da-Effekt ein. Damit läßt sich doch wohl arbeiten; allerdings wird die farbliche Bearbeitung -besonders der Vorderseite- noch etwas Zeit in Anspruch nehmen…

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Neu: Altmetall

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„Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“
Glücklicherweise taucht im neudeutschen türkischen Schulsystem unbequemer Geistesanspruch dieser Art nicht auf; das durch den Volkstausch benötigte, in erster Linie mittelalterliche Religiosität fördernde Tagfüllungsprogramm für heranwachsende Terroristen (Opfer bietet notfalls auch die eigene Mullah-Cousinblutlinie) macht dergestalt Pisastudienwerte endlich obsolet. 🙂
Oder möglicherweise selektiv dargestellt, um plakativ die schlechten Werte der verbliebenen deutschen Reservatskinder zu verdeutlichen.. 🙂

Fast parallel zur ekelpähischen Rückwärtszeitreise wurde man in unserem Binnenland auf die Zeit aufmerksam – die Turmuhr der Asuncióner Dreifaltigkeitskirche zeigte seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten nur noch zweimal pro Tag die rechte Zeit an: also mußte ein Mechaniker `ran. Vorher jedoch gab´s Arbeit für den Schreiner – der nämlich durfte zunächst die Treppen zu besagter amerikanischer Uhr von 1953 im Turm wieder begehbar machen.. 🙂


Für die (gelungene!) Reparatur des Uhrwerkes wurde der Spezialist Rafael Riveros hinzugezogen; schon dessen Großvater hatte über besondere Kentnisse diesbezüglich verfügt; hier eine seltene Aufnahme des Ahnen bei der Arbeit:

..und kaum ein Jahresbeginn vergeht, ohne daß eine wichtige Kommission über die Wiederauferstehung der paraguayischen Eisenbahn -oder Teilen davon- fabuliert: diesmal betrifft es die dauerhafte (!) 🙂 Instandsetzung der Dampflok Nr. 60 aus Ypacaraí: das britische Vehikel von 1912 soll nach Reparatur wieder eine kleinere Strecke samt Waggons & Passagieren bewältigen – zwei Jahrzehnte, nachdem unsere binnenländische Eisenbahn eingestellt wurde. Errechnet wurde zumindest der Preis von 200 Millionen (!) benötigten Guaranies pro Kilometer; vermutlich wurde das Treffen der Fachleute beurkundet und mit einem oder gar mehreren festlichen Essen belohnt – und beendet…. 🙂

 

320 Tage Werftarbeiten an der Soleil Royal von 1669: mittlerweile beträgt die Länge des Modellnachwuchses 90 cm und wiegt knapp 4einhalb Kilo. Nach der Anbringung der letzten runden Eckhandläufe an den Heckgalerien wird der Fortgang der Arbeiten in der Anbringung der horizontal verlaufenden Barkleisten über den ganzen Rumpf bestehen, um daran anschließend die umfangreiche Gestaltung des Bugbereiches zu beginnen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Mit Rumms in die 20er

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„In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner Ohnmacht erwacht.“
Keine Sorge am Jahresbeginn – der deutsche Tiefschlaf hält weiter an; die vor genau zwei Jahrhunderten mit der Begründung „zu politisch“ verbotenen Turnervereine Ludwig Jahn´s bildeten nur den Anfang: 195 Jahre später wird -in merggels bestem Deutschland der meisten Suppenküchen & Strassenkämpfe- auch dessen Name von öffentlichen Gebäuden getilgt: nicht unbedingt zur Beruhigung – auch in diesem neuen Jahrzehnt wird das konkursverschleppende, aber immerhin leichengefüllte Fundament des Vierten Reiches Ekelropah weiter ausgebaut werden. 🙂

Doch starten wir den Reigen der bunten Jahresthemen mit etwas unpolitisch-erfreulichem: kürzlich wurde unser Sommerbad erneut für einen Phototermin, diesmal rund um eine neue Schmuckverkaufsaktion genutzt: die Chefin des in Villarrica ansässigen Geschäftes lud dazu einige Mädels hierher ein und stattete sie mit diversen glitzernden Arbeiten aus; anbei eine Photoauswahl besagten Geschäftes:

„Rumms da geht die Pfeife los…“ Die nächste Geschichte ist NICHT den Bilderklassikern Wilhelm Busch´s entnommen, sondern passierte tatsächlich im Umkreis des Städtchens Coronel Oviedo: da verkaufte (!) ein Wunderheiler/Alchimist/ naturheilkundiger Zauberer einer Frau eine übriggebliebene Mörsergranate des Chacokrieges; seiner Meinung zufolge befände sich -möglicherweise- Gold darin, wenn man die runde Geheimschatulle denn nur aufmachen würde: er selber hat leider keine Lust & Zeit dazu…  Der wenig später daraufhin auf einem Privatgrundstück erfolgte Öffnungsversuch schlug weitgehend fehl; der erhoffte Reichtum durch Goldausschüttung blieb weitgehend aus – statt dessen überlegen die Ärzte der Traumaklinik, ob der 16jährige Sohn seine Hand behalten wird…

Und vorm obligatorischen Schwenk auf die Soleilwerft (am 314ten Tag) bleibt noch Zeit für die Mitteilung, daß das Binnenland Paraguay nun auch über einen Fährverkehr verfügt: für 15tausend Guaranies pro Person (mit Aufschlag für´s Auto..) gehts auf den Wogen des Río Paraguay von Asunción nach Mirador/Villa Hayes; vor wenigen Tagen fand dazu die erste Fahrt statt.

Der letzte Absatz wie seit knapp einem Jahr ist nun wie versprochen der Werft gewidmet: wie angekündigt, wurden noch im alten Jahre beide Rumpffarben aufgebracht. Derzeit wird -um die horizontalen Rumpf-Barkleisten anbringen zu können- die Linienführung samt Ornamenten des schmuckvollen Heck´s konstruiert. Sehr zeitaufwändig, da sämtliche Metallteile stark überarbeitet werden müssen… Dennoch stellt sich nun ein Spaß-& Begeisterungsfaktor ein; etwas verspätet.. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Aus 19 wird 20

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„Es zählt nicht, was sie dir wegnehmen, Es zählt, was du mit dem machst, was übrig bleibt.“
Niemand wird mehr genau wissen (wollen…), mit welchen authorisierten Aussagen Humphrey Bogart der Nachwelt auf die Beine helfen wollte; wenn in wenigen Jahren auch niemand mehr den amerikanischen Kultschauspieler kennt oder vermissen wird, dürfte sich zugleich die Notwendigkeit nicht mehr stellen, jemandem auf die Beine helfen zu müssen: denn dann dürfte der Beweis erbracht sein, daß es sehr wohl möglich ist, einem lachenden (!) Volk alles wegzunehmen und am Ende das Volk selbst verschwinden zu lassen.

Vor nun anderthalb Jahrzehnt stand der Entschluß bei uns fest, dem einstigen Geburtsland den Rücken zu kehren; aus völlig anderen -wenngleich ebenfalls politischen- Gründen, als dies die Menge der Auswanderer der aktuellen Zeit vornehmen: und Reue über diesen Schritt sollte bei uns nicht eintreten! 🙂

Und genauso schnell, wie das Jahr tempounlimitiert dahinschwand, erscheint nun dessen Ende in wenigen Stunden; was es bringt wird niemand erahnen können – hier auf dem Basteltisch wird sich´s weiterhin um die Konstruktion der Soleil Royal handeln; für den nun folgenden Bau am Rumpf und auf den Decks ist weiterhin ein Jahr eingeplant.

Desweiteren befindet sich derzeit ein technisches Gerät -gekauft 1994- auf dem Seeweg, um ungefähr im März/April das paraguayische Licht zu erblicken – zunächst sei der Schaltplan vorgestellt, der zur Reparatur erforderlich ist; weiteres dazu dann in den ersten Monaten des Jahres…. 🙂

Zum Schluß noch die neuesten Bilder des genannten Schiffes: die erste „seitliche“ Farbe gelang nach einer mühevollen Arbeit; im Gegensatz zu den „üblichen“ Modellen wird hier das demnächst aufzubringende Blau erst ÜBER den Oberdeckgeschützen beginnen; das oft zitierte Pariser Modell zeigt dies genauso: vermutlich alles spekulativ, da bislang kein zweifelsfrei identifiziertes, historisches Bild des Schiffes aufgefunden wurde.

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende & schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen von „OUTLAW TODAY“!

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Feste zu zweit- nur so gehts….

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„Berauscht euch Freunde, singt und liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick!“ 🙂
Keine Sorge – diese Auswandererseite wird auch im neuen Jahre NICHT auf den Kurs der Klimamärchenkonstrukteure umschwenken; obenstehende Aussage des nun 120 Jahre alten deutschen Schaupielers Gustaf Gründgens beschreibt das eigene Gefühl, als gestern nach knapp 100 Stunden „ohne“ das örtliche Internet wieder -neu konfiguriert- zugeschalten wurde; eine (noch zu erzählende..) Höchstleistung, so kurz vor binnenländischen Weihnachten!
Dies natürlich auch als informative Entschuldigung an die Leserschaft, die so vergangene Woche auf den üblichen Text verzichten mußte und gleichfalls das Wochenende ohne zwischenzeilig eingestreute Grüntaliban-Gegenwehr verbrachte: und was gehört längst untrennbar zum deutschen, (noch..) real -jedenfalls bis zum Systemkollaps- stattfindenden Lichterfest, wenn nicht der unvergessliche T-Shirt-Aufdruck aus dem Weihnachtsfilm „Stirb Langsam“..?

Schön, daß Raub, Mord und Vergewaltigungen so problemlos von der deutschen Bevölkerung in ihr tägliches Leben übernommen werden… Und an Berlin gewandt: Danke für die meist öffentlich gelieferten Leichen! – Doch an dieser Stelle noch kein tiefergehender Jahresrückblick…fehlen noch ein paar Stunden filmische Action, die die geforderte Armlänge mühelos überbrücken/unterlaufen… 🙂

…und welchen Wert hätte der 24te des letzten Jahresmonats, wenn man(n) besagten Abend nicht – zu zweit zubrächte..?
Unser stets lächelnder Präsi „Marito“ ließ sich diesen Tag als oberster Mann des Binnenlandes selbstredend vorverlegen – und suchte sich dafür noch einen berühmten Ort aus: das Oval Office in „den“ Staaten: Klar, daß mit Onkel Donald selbstverständlich bilaterale Geschäfte beschlossen und Hände geschüttelt und abschließende Fotos geschossen wurden; man darf gespannt sein, was für Paraguay daraus entsteht…

Weihnachten zu zweit wirds auch für Rodolfo Friedmann in Villarrica geben; die neue neunzehnjährige Frau des 64jährigen wird – so vermutet man(n) für genügend Rummel & Bewegung sorgen: nach 3monatiger Bekanntschaft mit Nancy Quintana läuteten kürzlich die Hochzeitsglocken – Gratulation! 🙂

Keine Frage: die Tage zwischen den Tagen werden auch der Leserschaft einiges abverlangen; deshalb nun der schnelle Schwenk zum Schiffle: nach rund 295 Tagen existieren aktuell (aufgrund des längeren Internetausfalls..) auch die 16 oberen Lafetten des kleineren Kalibers samt Broktau. Vor der zweiten Farbgebung der seitlichen Schiffsansicht wurde nochmals die Heckfront überarbeitet und erweitert, sowie der Rumpf selbst für den Farbguß vorbereitet….

Tjaa, und nun wünschen wir der Leserschaft ein frohes Weihnachtsfest (so man noch bereit ist, dies in der alten Heimat hinter vorgezogenen Gardinen zu begehen..) ..!!!

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Einfach aus dem Flugzeug schmeissen…

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„Kein Volk besteht nur aus Engeln und keines nur aus Teufeln. Es kommt auf den Prozentsatz an.“ 🙂
Selbstverständlich entgeht uns Mitte December der (198te..) Geburtstag des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert nicht; doch bevor jetzt ein IQ-geschrumpfter Grüner Ökotaliban mit zitternden Fingern die Nummer der bka-Hetzerdatenbank des sich etablierenden Gesinnungsstaates wählt: seit knapp 140 Jahren kann der Erschaffer der „Madame Bovary“ nur noch postum verklagt werden… 🙂

Auch der 104te Jahrestag des Erstfluges von Junker´s erstem Ganzmetallflugzeug sei an dieser Stelle erwähnt – dient er doch als Gedankenbrücke zum heutigen Thema: wie kürzlich erwähnt, zerstörten vor wenigen Monaten in unserer Gegend Flächenbrände, deren Entstehung in mehrheitlicher Übereinstimmung (besser..) nicht näher unterscht werden sollen, große landschaftliche Gebiete: keinesfalls in den vom Cleberklaus (vermutlich..) nachgemessenen Milchstraßendimensionen – dennoch läßt sich die Zerstörung der einst grünen Flächen als Tragik für die Natur und der darin lebenden Tierwelt rund um unser Ybytyruzú-Gebirge bezeichnen.

Der hier ansässige Emmanuel Friedmann hatte infolgedessen den Gedanken, nach Herstellung sogenannter Samenbomben -ein Lehm-/Erdgemisch, das Pflanzensamen umschließt- mehrere Abwurfflüge mit etwa 14 Flugzeugen über besagtem Gebiet vorzunehmen: und siehe da – er hat´s sogar geschafft, dies in relativ kurzer Zeit auf die Beine zu stelle…. Chapeau! 🙂
Damit bekam besagter Emmanuel einen Platz in fast allen paraguayischen Zeitungen und TV-Sendern. Hier eine Bilderauswahl, der letzten Tage, die rund um den Abwurf von etwa 130tausend dieser Kugeln entstanden:

                  

Und noch einmal gehts um die Fliegerei: unser derzeitiger, stets lächelnder Präsident nutzte vor wenigen Tagen die aus Taiwan geschenkte Cessna Citation Sovereign von 2009 als Chef-Flieger und startete damit zur Dienstreise (?) nach Buenos Aires. Ein bekanntes Fliegermagazin wartete nun zeitnah mit Detailbildern, vor allem aus dem Innenraum auf, die zeigen, wie Mario Abdo ab sofort in den Wolken reisen wird….

Am 286ten Tag wurde wie gewohnt auf der Werft der Soleil Royal schwer geschuftet – obwohl -auch dies in gewohnter Weise- wieder einmal am Arbeitsplan geändert werden mußte: die farbliche Gestaltung der Bordwände wird etwas verschoben: genauergesagt zum Ende des December. Die Gründe liegen auch hier in einer Modifikation der farblichen Gestaltung; spätestens zum Beginn des neuen Jahres erklärt sich das anhand der dann vorgestellten Bilder. 🙂
Die bis dahin verbleibende Zeit wurde genutzt für die weitgehende Fertigstellung der achteren Heckfront – und um den späteren Anbau der am Bug befindlichen Zierelemente zu ermöglichen, wurden beide Herzlhäusl der Offiziere fertiggestellt.
Wie immer entsprachen die im Bauplan enthaltenen Maßangaben nicht der Wahrheit – hatte auch niemand mehr erwartet.. 🙂
So bleibt noch genügend Zeit, die restlichen 16 Lafetten der oberen Bölleretage zu fertigen – inclusive 64 Einzelblöcke & 64 Doppelblöcke für die Vertäuung… 🙂

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