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Die Toten und die Nachkommen…

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„Weise Regierungen haben zwar jederzeit eingeräumt, daß vor Alters Wunder geschehen wären, neue Wunder aber nicht erlaubt.“
Schlimmstenfalls legen Regierungen selbst Hand an beim Vollbringen wundersamer Geschehnisse; das wegmendeln weißer Bevölkerungsanteile -samt Kant´s philosophischen Ausarbeitungen- sei da als aktuellstes Beispiel genannt – jo mei… wenns die meisten nicht stört beim Streaming-Konsum… vielleicht stößt ja Zwangsarbeit bis 70 und mehr eher auf oder die spätere Abschiebung in (..über HD-TV verfügende..) Reservate…  🙂

Nur eine Handvoll Stunden vor der anstehenden, Sonntag stattfindenden Präsi-Wahl in Paraguay bekam am Mittwoch auch Villarrica „sein“ Wunder – in Gestalt der Präsentation einer der allseits beliebten und Tränen erzeugenden Reliquien.
Diesmal handelte es sich um das blechverpackte Herz des italienischen Pater Pio, das nach der Ankunft auf „unsrem“ Flughafen Pettirossi in Asunción vor wenigen Tagen seine Rundreise durch´s Binnenländle Paraguay antrat und an besagtem Mittwoch dieser Woche gegen 13 Uhr an der hiesigen Catedral Espiritu Santo de Villarrica den interessierten Zuschauermengen präsentiert wurde.

     
Genannter Pater Pio genießt in seiner Heimat auch nach der Heiligsprechung von 2002 große Verehrung; Kritiker erklären dessen aufgetretene Wundmale durch Umgang mit Chemikalien bzw. teils „frivolen“ Umgang mit weiblichen GlaubensgenossInnen, welcher wenig später Ärztebehandlung bedurfte; dies tut seiner Beliebtheit in Verbindung mit der Glaubwürdigkeit dieser mysteriösen Geschichte keinerlei Abbruch – hüben wie drüben.
So wird beispielsweise das benötigte Werkzeug seiner Bestattung von 1968 aufbewahrt & gezeigt – genauso wie sein von ihm benutzter Fiat 1300. 🙂

Knapp 40 Jahre nach der Beisetzung wurde die Ruhestätte wieder geöffnet; anwesende Kirchenleute sprachen von relativ guter Erhaltung des Körpers und stimmten dem Vorhaben zu, den Körper des Paters als Kompletteil der Öffentlichkeit zu präsentieren – was seit 2010 in einem Neubau einer Basilika auch geschieht…

Der Platz vor erwähnter Kirche jedenfalls war an diesem Tage im nun herbstlichen Villarrica gut gefüllt; den nächsten Grund zum feiern -wenn auch mit weltlichem Hintergrund- wird für die entsprechenden Parteifreunde die Wahl am kommenden Sonntag bringen…

Und beim Stichwort Verblichene fällt nun der 100te Todestag des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen ein und verdient unbedingt Erwähnung; für das heutige, sich Deutsch nennende Hochverrats-Parteienkartell würde er sehr wahrscheinlich nicht mehr sein Leben einsetzen. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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April-Mix

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„Wenn man bedenkt, daß die Mode mit einem Feigenblatt begonnen hat, sind wir heute schon fast wieder am Anfang.“
Nun ist das mit dem in letzter Zeit arg strapazierten „Wir“ so eine Sache; diejenigen, die per Politbüro-Direktive Irgendwas schaffen und vor allem bezahlen sollenwollen, sind der feigenblättrigen Mode scheinbar müde und haben rundum toleranztriefend nichts (…mehr?..) gegen schwarze arabische Wickelwindeln um Leib & Kopf einzuwenden; die anderen, zahlenmäßig wohl mehrheitlich vertretenen „Wir´s“ genießen den Anblick der knappen Mode einfach.. 🙂
Und gratulieren Claudia Cardinale, der Urheberin eingangs erwähnter Aussage zum ….runden Geburtstag. 🙂

Doch genug davon; schnell den Sprung übern großen Teich getätigt: wie im vorigen Beitrag erwähnt, stehen in unserm Binnenländle am übernächsten Wochenende blaufingrige Präsidentenwahlen an. Und plötzlich werden angestrengte Bemühungen sichtbar, die Stadt -bis zu einem gewissen Maße…- aufzuräumen: so werden zahlreiche Leute abgestellt, die unter anderem – für Sauberkeit auf den Friedhöfen sorgen. Nicht, daß da eine Vielzahl von Wählerstimmen einzuheimsen wäre…aber Ordnung muß doch sein… 🙂

   

Sonderbarerweise gehts nicht nur um die sterblich Verblichenen, sondern auch die mehr oder weniger Lebenden werden nun interessant; zumindest, was den Absatz von Arzneimitteln betrifft: vor wenigen Tagen wurde dazu eine fahrbare Apotheke im Staatsauftrag gesichtet, die Medikamente fast wie Kölner Kamelle unter Gesunde wie Kranke warf. Sollte dies als Anzeichen gewertet werden können, daß der hiesige Glaube an universalheilenden Terere verblasst..? Werden uns demnächst Schlagzeilen um die Ohren geworfen, die verkünden, daß neben der Straße gerupfte „Kräuter nutzlos!“ sind..? Und wer weiß, welches Krankenhaus demnächst über Medikamentenmangel klagt… 🙂

Doch vielleicht haben die meist stürmischen Zeiten rund um die Neubesetzung des obersten Staatsstuhles auch gute Seiten: vielleicht hilft die momentane Abkehr vom allbekannten Phlegmatismus, wenn es sich um die Aufklärung eines Vorganges handelt, der sich Mitte der Woche in San Lorenzo ereignete. Da starb eine 22jährige junge Frau in den Flammen eines PKW; die Nachrichten präsentieren Bilder einer Überwachungskamera und man hofft, einen Verdächtigen, der derzeit eine Auszeit im argentinischen Nachbarland verlebt, zu befragen…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – aber nicht ohne aktuelle Bilder vom Beginn des neuen, ultimativ letzten Diorama´s rund ums Halbkettenfahrzeug: in dieser Woche wurde der Bausatz der Pak-40-Kanone geöffnet; der Bau derselben ging recht zügig vonstatten – wenn auch die Einzelteile recht winzig erscheinen…. 🙂 Alles wurde in einzelnen Baugruppen angelegt, um bei der anschließenden farblichen Gestaltung Grundfarbe/Alterung/Gebrauchsspuren einigermaßen freie Hand zu haben…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Bürgerentscheid & Beobachter

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„Der Unterschied zwischen einer Diktatur und einer Demokratie liegt darin, daß du in einer Demokratie wählen darfst, bevor du den Befehlen gehorchst.“
Wenig verblümt sprach hier einst der Schriftsteller Charles Bukowski gedankliches Allgemeingut aus, welches sich in den meisten Fällen einer ebenso gedanklichen, 100%igen Verdrängung erfreut und es der sich für die menschlichen Poller drüben, vielleicht auch etwas nur für sich, aber immerhin -vermutlich- abrackernden Darstellertruppe vereinfacht, am Ende des Tages/Diätenjahres – zu lachen.

Der 22te April bedeutet für 4,2 Millionen Paraguayer in knapp 1.100 Wahllokalen in zweierlei Hinsicht einen Zugewinn: Blechtafeln zur Dachabdichtung des Eigenheimes oder -wie gemeldet- kostenfreier Zugang zum kursfreien Führerschein oder gegebenenfalls fünf überreichte Hühner für Bewohner aus eher ländlichen Gegenden lenken dann die Wahlstimme auf den Präsidentschaftskandidaten, dessen Helfershelfer über Zugang zum Baumarktgelände verfügen bzw. die an die nötigen Stempelpapiere aus dem Fahrschulbüro „kommen“ – oder denen die angeborene Bauernschläue verrät, wo eine freilaufende Hühnerfamilie abkömmlich ist…. 🙂
Der zweite Zugewinn präsentiert sich in den aktuellen Kandidaten der hauptparteilichen Listen, aus denen sich der nächste Chef unsres Binnenlandes an besagtem 22ten April herausfiltern wird. Als die zwei obersten potenziellen derzeitigen Kontrahenten gelten „Marito“ Abdo Benitez für die roten Coloradohalstücher und Efrain Alegre von den liberalen Landesvertretern. Selbiger letztgenannter sorgte in den vergangenen Tagen für hochgehende Schlagzeilen, als bei einem Wahlsieg der Partei des Herrn Alegre eine Senkung des Ande-Strompreises auf ein Zehntel versprochen wurde; die Reaktion des Vorstandes dieser Stromgesellschaft fiel dementsprechend aus… 🙂

Und damit bei der Entscheidung, wer für die fünf nächsten paraguayischen Jahre in politischer Hinsicht verantwortlich sein wird, alles seinen Gang läuft, entsendet die neuarabische Halbinsel knapp hundert sogenannte Beobachter, die in typischer „Haltet den Dieb!“-Manier mit Fingern auf Unregelmäßigkeiten außerhalb der ekelpähischen Landesgrenzen weisen sollen; selten soo gelacht… 🙂

Sonderbar passend zum Thema ist auch die nächste Teilebestellung fürs kommende Abschlußdiorama ums Halbkettenfahrzeug geordert; diesmal handelt´s sich um passende 1:35- Munitionskisten für die angehängte, oder zumindest beteiligte Pak 40- Kanone: Ankunft zum Ende des Monats.. 🙂

…es wird also spannend am 22. April in Paraguay; dem aktuellen zahlreichen Zuzug unser neuen Heimat wird dies wahrscheinlich keinen Abbruch tun.. 🙂

Noch dazu wird die Schauspielerin Amber Heard an diesem Tag ihren Geburtstag feiern…nicht vergessen… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Vincent & Cacho

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„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“
Zugegeben – die Menschen haben sich seit dieser Aussage geändert, genauso wie der Mut, gewisse Dinge zu tun/in der Mehrzahl aus politisch hinterlegten Gesundheitsgründen besser zu lassen und das heute als Risiko geltende Tun, auch nur eine Streamingfolge einer Endlosserie zu verpassen, gehen in unseren Tagen nur noch wenige Wagemutige ein; würde dies doch den Mitmenschen den Verdacht nahelegen, ohne Pay-TV/Whatsappblase leben zu wollen oder sogar zu können….
Sicherlich hat die geneigte Leserschaft den Urheber des eingangs benutzten Zitates längst erkannt; weit entfernt, dem aktuellen paraguayischen Maler mit Vincent -nicht Vincent Vega, sondern van Gogh- künstlerische Verwandtschaft bescheinigen zu wollen, muß man dennoch sagen, daß die neue Wandgestaltung unweit der „hellen Kirche“ in Villarrica auch nicht von schlechten Eltern stammt – wenn man denn berücksichtigt, daß der hiesige Künschdler nicht etwa umgeben von wartenden Aktmodellen im Atelier gewerkelt hat, sondern seine Aufgabe nicht nur unter der täglichen Abgasbelastung am Markt gelöst hat, sondern vor allem unter der Obhut zufällig vorbeigehender, jedoch in der Mehrzahl künstlerisch umfassend versierter und deshalb kostenfrei beratender Passanten. 🙂

Ähnlich farbenfroh gestaltet wie das vor 130 Jahren erstellte „Schlafzimmer in Arles“ van Gogh´s hat „unser“ Pinselheinrich natürlich Motive aus der Umgebung der Guairá-Hauptstadt verewigt- auch Stadtgründer Ruy Díaz de Melgarejo fand zeichnerische Erwähnung. Genauso wie das beliebte Ausflugsziel, der Salto Suizo und die ehemalige Bahnstation/Ausbesserungswerk in Sapucai, verkörpert durch ein Dampfroß aus eben diesen vergangenen Tagen. Hauptbild allerdings wird durch eine die Tradition Villarrica´s verkörpernde, pferdebetriebene 2rädrige Kutsche, die Karumbe, vertreten.

   

Über die Kosten für diese Arbeit schweigen beide Seiten; 🙂 dürfte auch niemand weiter interessieren – das Endergebnis zählt! Und vielleicht führt dies ja zu weiteren Arbeiten in der Stadt. Aber bitte nicht nur kopieren, sondern weitere, andere Motive; davon gibts wahrlich genug in unserm Städtchen. 🙂

Vom schon erwähnten Schlafzimmer übrigens gibts allerhand Varianten; oben eine Version des amerikanischen Gestalters Roy Lichtenstein – und darunter eine aktuelle zeichnerische Umsetzung desselben Motives; ausgeführt von der geistig leider etwas zurückgebliebenen Katrin Göring-Eckardt / Klasse 3.

 

Ein ganz anderes, farblich erst zu behandelndes Mauerwerk wird dem seit längeren in der Planung befindlichen, uuultimativ letztem Diorama rund um´s schon öfter erwähntem Halbkettenfahrzeugmodell hinzugefügt werden: selbiger, demnächst ankommender Bausatz wird ebenfalls seiner farblichen & gestalterischen Bearbeitung entgegensehen. 🙂  Und endlich wurde am Tamiya-Modell das Datum der einstigen, ersten Fertigstellung gefunden:

 

Damit wünschen wir der Leserschaft ein frohes Osterfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Sieben auf einen Streich

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„Muß denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?“ 🙂

Gleich am Anfang Text aus Johann Wolfgang´s umfangreichem Schrifttum zu nutzen, um das eigentliche Fehlen eines passenderen Einstiegs zu verbergen, werden wohl die wenigsten Mitglieder der geneigten Leserschaft übelnehmen: lebt doch der einstige deutsche Schöler in späteren Lebensjahren weitestgehend frei von Angst, sich mit aufwändig auswendig zu lernender Literatur des Weimarer Geheimrat´s befassen zu müssen & eventuell dabei eingefangene suboptimale Benotung einer Erklärung zuzuführen: Trost findet jeder leicht in heutigen Regierungserklärungen der Wahlverlierer, deren Sinn ebenfalls niemand mehr erklärt – im Auftrag handelnde Darsteller wie auch betroffene Netflixliebhaber leben gut und gerne mit diesem Konsens, der ohne handgreiflichen Widerstand oder gar Barrikadenbau schnellstmöglich die Frühform des angestrebten islamischen Staatsgeschwürs ermöglicht. 😦

Diejenigen, die diesem Staatstreich noch zu rechter Zeit entfliehen, werden bei einem eventuellen Besuch Villarrica´s im vorstädtischen Bereich nicht mehr das einstige, eher einfach gehaltene Schild erblicken, sondern etwas reingesetzt im Grünen gelegene steinerne, mannshohe Lettern entdecken, die darüber informieren, daß man nun im Stadtteil Ybaroty die Luft schnappt.

Selbige, kürzlich in Beton gegossene Buchstaben wurden in den letzten Stunden in diesem kleineren Stadtpark in typisch paraguayischer Manier unter Zuhilfenahme verschiedenster Materialien aufgestellt bzw. zum aushärten abgestützt.
Wer diesen Park und die daran vorbeiführende Strasse schon kennt, weiß, daß nun die Marktfrauen am Strassenrand besagte steinerne Monumente im Rücken haben: noch nicht ganz, denn noch stehen die grauen Neulinge aufrecht…

      

Schnell stellt sich die Frage, wie tief alle sieben Stück in den Boden gerammt wurden: tief genug jedenfalls, um auf abgebildete interessante Bodenfunde zu stossen… 🙂

 

Noch nicht in Erfahrung zu bringen war, ob den Buchstaben eine farbliche Behandlung zuteil werden wird; wird uns die Zeit zeigen….

 

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – aber nicht ohne Reese Witherspoon zum Geburtstag zu gratulieren….. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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88-30-15

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Vermutlich wird die bloße Erwähnung des Namens Marina Hantzis niemand aus dem Ohrensessel reißen; selbst die wenig verräterisch wirkende Hinzufügung der Tatsache, daß besagte Marina dem kalifornischen Sacramento entstammt, verursacht wohl kaum jemandem den bewußten Synapsenschluß; dennoch besteht sehr wohl die Möglichkeit, daß Sie jemanden kennen, der denselben Vornamen trägt – oder vielleicht haben Sie vor Jahren beim Durchblättern des Telefonbuches überhaupt erst erfahren, daß dieser Name existiert: völlig egal – im heutigen Zeitalter der medialen Bilderlawinen reicht`s wohl aus, zu wissen, daß besagte Marina am 14. März stolze 30 Jahre alt wurde. 🙂
Für den Fall, daß Ihre angetraute Ehefrau ebenfalls den Vornamen Marina trägt, besteht wohl kaum Gefahr, beide Personen zu verwechseln; eher verwechselt eine weitaus größere Personengruppe -weiterhin- beispielsweise einen Amtsantrittseid mit einer (zu nichts verpflichtenden..) Absichtserklärung – juristisch befinden sich DA allerdings noch mehr Welten `zwischen, als Marina Hantzis und die Ehefrau Marina trennen.. 🙂
Vermutlich….jedenfalls… 🙂
Leicht läßt sich errechnen, daß das Geburtsjahr dieser Dame das Jahr 1988 sein muß; gerade mal halb so alt ist die paraguayische Dame, die kürzlich mit (oder besser aufgrund…) einer oppulent ausgestatteten elterlichen Brieftasche ihre hierzulande wichtige „15“ beging. „Little 15“ nennt sich im paraguayischen Leben Cindy Escobar und lud zur Party um den Eintritt in den äußerst wichtigen Fruchtbarkeitsreigen nur die engsten Freunde ein; denen aber sollte einiges geboten werden; schließlich wird in unserm Binnenland im Jahr 2018 längst nicht mehr so gefeiert wie auf dieser zeichnerischen Darstellung…

Die beigefügten Bilder sprechen eine beredte Sprache; Veranstaltungen dieser Art enden meist erst in gesegneten Morgenstunden; die reiferen Gäste ziehen sich meist um Mitternacht zurück, während den eisernen Durchhaltern dann die obligatorische Tanznummer nicht entgeht. 🙂

 

Die tatsächlich angefallenen Kosten jedoch zu erwähnen, gilt als ziemlich uncool; dieser längst weltweit praktizierte Kniff funktioniert jedes Jahr besser…

 

………….

Die ersten zehn Wochen des Jahres liegen nun schon hinter uns; nach einer monatelang eingefädelten Importaktion befindet sich das schon mehrmals erwähnte Halbkettenfahrzeug Hanomag´s hier auf dem Schreib-/Basteltisch: geplant ist eine Zerlegung mit anschließender Restaurierung, um die zurückliegenden 25 Jahre des Modell´s etwas zu kaschieren bzw. dem Fahrzeug eine etwas bessere Überarbeitung/Authentizität zu verpassen; dazu wurde vor 5 Wochen eine später daran zu koppelnde Pak 40-Kanone in Bausatzform „eingeflogen“- nur langsam entwickelt sich bisher allerdings eine passende Diorama-idee…

………………

…hatte ich schon den 30ten Geburtstag von Marina Hantzis erwähnt..? 🙂
Damit seien alle Geburtstagskinder vom 16ten März gegrüßt! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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51

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Und sei es nur, um verschiedene Zahlen ins Spiel zu bringen und den Zuschauern, damit jonglierend, den Blick auf die tatsächliche Nummer zu verschieben: während vor drei ganzen Jahrzehnten die gespielten Noten auf schwarzglänzendem Plastik festgehalten wurden, füllt man heute die mehr oder weniger, meist aber mehr nervtötende Aneinanderreihung von tanzuntauglichen Geräuschen IN schwarzes Plastik; Beführworter dieser Flachstreben nennen das Stück Stick und investieren bereitwillig Zeit, um das unauffindbare, weil kleine Teil sich in Schubladen, unterm Teppich oder in den Taschen verschiedener Cargohosenbündel verborgen halten könnte: vor drei Jahrzehnten, ebenfalls Anfang März jedoch bildete die abgebildete Rundscheibe den Mittelpunkt auf dem Gabentisch; zugegebenermaßen westlich der damaligen Vertikalsperre sicherlich in höherem Anteil….

Diese Jahrzehnte liegen längst hinterm Horizont und sind vergangen wie das erste eigene grüne Fahrrad; die aktuellmärzige Versammlung mit anschließendem geselligen Beinander wurde kurzerhand auf vergangenen Sonntag verlegt und sollte wie jedes Jahr, in diesem Fall dem letzten Wochentag, den passenden Schliff geben und außerdem dem nun 30jährigen „Okay!“ gebührend huldigen.
Bevor allerdings alle Sitzgelegenheiten an die Tafel gerückt werden konnten, waren noch jede Menge Hürden zu bewältigen: Märzschnee gehörte einst vor langen Jahren zuverlässig zur damals hauptsächlich kuchengestützten Versammlung im Elternhaus unterm Sportplatz dazu; starken Märzregen dagegen nimmt man aktuell gleichmütig hin: der aufgetretene Wegfall der Netzspannung hingegen könnte sich später bedrohlich oder wichtiger – spaßhemmend auswirken.
Unser Binnenland bietet in diesem Fall das Vorhandensein einer übersichtlich gestalteten Haushauptsicherungstafel: um genauer zu sein – nur wenige Sekunden brauchts, um den einen Klapphebel wieder hoch zu drücken.
Muß dann nur halten.
Hat gehalten.
Daß auch in diesem Jahr der Grill seine Mithilfe anbot, wenigstens einen Finger zischend zu brandmarken, sollte nicht erst Erwähnung finden; bereichert wurde das ganze im selben Moment durch den Glutbrenntschuh-Faktor durch eine sich im passenden Augenblick selbstständig öffnende Feuerklappe, die die Menge einer großzügig gepressten Kornschaufel voller Rotglut spendierte….
So gerüstet, setzen sich besagte Jahresfeiern stets sattsam im Gedächtnis fest: das ab 19 Uhr folgende Miteinander bot nach dem Essen wieder den bekannten Reigen quer über die Tafel gerichteter, angeregt geführter Gespräche, die beispielsweise die Versversetzung der Lyrik von Marina Zwetajewa besprachen oder genau darlegten, wie Rotweinflecke aus Damasttischtüchern zu tilgen sind bzw. an welcher Stelle die Shakespearemanuskripte auf Oak-Island lagern.
Leider war den meisten Beteiligten am Folgetag die wenige Stunden vorher genau angegebene Stelle auf Oak-Island schon wieder entfallen, und Marina Zwetajewa hielt jeder für die Erfinderin eines besonderen Unkrautjätmusters auf Rübenfeldern in einem georgischen Bergdorf. Einzig das Wissen um die spektakuläre Methode, randfrei Rotweinflecke zu entfernen, hätte ab Montagmittag Wert besessen…. Nachforschungen über die Urheberschaft besagter roter, dauerhaft in den Stoff eingezogener Flächen wurden erbarmungslos angestellt; die Befragten allerdings….verwiesen verschwörerisch übereinstimmend auf den Veranstalter; weitere Recherchen unterblieben ab diesem Zeitpunkt. Aus Zeitgründen.

Und auch das 88er „Okay!“ kam in verschiedenen Mixvariationen nicht zu kurz; mehrmaligen Wiederholungen standen später etwas differenzierte Musikwünsche entgegen.
In zunehmenden Maße in der Überzahl.
Auf die mehrjährig geprobte Methode, zu später Stunde silbergepresste Audiodokumente von Willy Brandt & J.F.K. dem andächtig lauschenden Publikum darzubieten, wurde in diesem Jahr verzichtet.
Oder schlichtweg einfach vergessen…

So reiht sich auch diese Feierstunde in den Kreis freudig verbrachter Stunden ein; an dieser Stelle nochmals Danke an alle Beteiligten sowie für die Präsente!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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13

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Beim ersten Besuch, ebenfalls Ende Februar, hielt ich diese Stadt für eine steinerne Kulisse aus dem Film „Desperado“. Staubiger Wind in intensiver Nachmittagssonne trieb erbarmungslos Papierfetzen und Getränkedosen über eine runzlige Strasse, die den Geruch der ersten Automobile und der letzten Pferdegespanne an die wenigen Passanten weitergab.  Ich trug an diesem Tag die kurzen Hosen mit vermutlich zweihundert Taschen, die am bequemsten beim stundenlangen Hinflug saßen und dazu den unvermeidlichen filmbetriebenen Fotoapparat am schwarzen Bande. Die Schuhe waren neu, über der dicken Sohle flach und hatten sich vorher nie über so unsicheren und ungleichen Boden bewegen müssen. So neu, darf man getrost zwei Minuten überlegen, hier leben zu wollen. Sicherlich war die Angewohnheit der Bäcker, Mehl mit Sägespänen zu komplettieren, schon damals auch hier längst aus der Mode gekommen, und Menschenopfer würden nur noch Sonntagabends nach der wenig geschummelten Ziehung der falsch angekreuzten Lottozahlen gebracht. Genietete, aber undichte Kupferkessel, in denen Touristen mit Fotoapparaten ihrer erfolgreichen Garung entgegensahen, fielen ebenfalls nicht sofort ins Auge oder waren nur gut versteckt oder fanden wegen der Schreie in einem der bis heute selten vorhandenen Keller statt. Und der Besuch von Hinterhöfen stand mit Absicht nicht auf dem Erkundungsprogrammzettel. Den hatten wir sowieso im Hotel vergessen. Irgendjemand hatte vor wenigen Wochen den ortsansässigen jungen Aufsässigen gezeigt, welche Vorzüge die Motorisierung eines Zweiradvehikels hat, und so hatte sich als neuester Tick bei der älteren Pferdebesitzergeneration das Kopfschütteln darüber herausgebildet…

Okay, Sportsfreunde, vergesst das alles in diesem Jahre: längst erkämpfen sich auch hier Zehnjährige mit richtig eingesetzten Schreikrämpfen deckellose Rechenapparate in der Größe eines mittleren Dachfensters. Frauen versuchen private Autos zu lenken, in denen mühelos 15 lebensmüde Passagiere einsteigen könnten. Und Baufirmen wundern sich nicht mehr, wenn der Antragsteller mit einem gefährlich hohen dritten Stockwerk tiefhängende Regenwolken stoppen will, damit sie über seinem Garten abregnen.

Anders, und gleich: binnenländischer Wind treibt weiterhin Papier und nach wilden Wochenendfeiern rundes Weißblech über die Strassen, und ferner Sturm treibt nun Mengen von neuen flachen Schuhen, kurzen Hosen und Fotoapparaten ins Land. Und windige Weltenretter versprechen auch in diesem Jahr Festmeter von Holz für Berge von Geld. Einer Vielzahl der unaufhörlich weiterhin darauf hereinfallenden Gutgläubigen ließe sich heimatliche Konvertierung in die neue zinslose Religion anempfehlen. Spart Geld und Nerven, beruhigt den Arbeitgeber, bewahrt zdf-Kleber vor neuer Tränenflut und erspart Merktler´s  Antifa die Nachteinsätze, mit denen wankende Patienten auf Kurs gebracht werden sollen…

In den letzten knapp anderthalb Jahrzehnten wurde „unser“ Städtchen so ziemlich aus allen Richtungen und Gründen und zu unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten von uns besucht. Paßt einfach!  Neu zugestiegenen tutorialkundigen Passagieren das hierzulande übliche Miteinanderleben zu erklären, erhält schnell die Besserwissereidiagnose: überzeugender wirkt weiterhin das unkomplizierte Zusammenspiel von Großmutters Wundermittel Herdplatte/Hinterteil.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Juan, Rosita & kein Ende…

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Ich hatte mich an diesem Abend auf einen halbwegs normalen Ablauf eingestellt; viel zu spät würde mir einfallen, daß ich das Abendessen vergessen hatte, ab und an würde das Telefon wimmern und nach Geschäftsschluß, am Beginn des Morgens, würde ich mich dem Bett widmen können. Den Inhalt des drahtübermittelten Gesprächs vom frühen Abend hatte ich längst vergessen; die darin enthaltene Frage, ob es mir was ausmachen würde, wenn die nächtliche Radiomusik hier im Haus von einem leibhaftigen Mariachi unterbrochen werden würde, nahm ich reichlich gelassen als spaßige Einlage eines Witzboldes hin. Und als ich wider Erwarten darauf aufmerksam gemacht wurde, das eigene Essen doch nicht zu verpassen, war die Erinnerung an die telefonische Frage längst weg… Bliebe eigentlich nur noch abendlicher Schluß, Bett und der nächste Morgen zu erreichen. Was machte es mir aus, daß der nächste Morgen auch hierzulande den Liebenden gewidmet war, wenn immer noch zuverlässig die Musik aus dem Radio waberte? Bis kurz vor Mitternacht das Gelärm der Hunde den Radioapparat übertönte und die eigene Müdigkeit vertrieb. Noch bevor ich in die Pantoffeln geschlüpft war, schmetterten Trompete und sicherlich nicht nur eine Gitarre mir von dem Aussenbereich der Terrasse den unendlichen Weltschmerz der Liebe auch in diesem Teil der Welt entgegen. Und tatsächlich war der frühabendliche Anruf keine Frage, sondern eine Ankündigung gewesen. So standen fast wie aus dem Boden gewachsen immerhin vier auf Rechnung angeheuerte paraguayische Mexikaner mit neuglänzendem Instrumentarium vorm Tisch des Auftraggebers und dessen Frau und teilten ihnen schleppend singend ihre privaten Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Wochen zum Thema amouröse Intimitäten mit. Zu den aufwendig hergestellten, weiß und kaffeebraun wechselnden Uniformen durfte laut ihrer Gewerkschaft ausschließlich der typisch sein sollende Mexikanervollrund aufgestülpt werden, auf dessen Durchmesser die Verpflegung eines mittelgroßen Kinderheims Platz findet. Und um der ebenfalls folkloristischen und preislichen Tradition Genüge zu tun, bekam nach dem musikalischen Intro die junge hübsche Frau des Combobestellers die Dunstkiepe angepaßt – und siehe da: paßt, und der Kopf knickt unterm Gewicht des Hutes nicht mal zur Seite.  So erklärt sich übrigens das Bild eines Musikers ohne Kinderheimspeisekammer.

Musikalisch wurde von einem Blatt gespielt, welches eine komplette Notenzeile enthielt; denkbar ist, daß die immerhin unterschiedlichen Textaussagen nach mehreren Aufführungen klappen oder bei Bedarf spontan aufgefüllt werden. So musizierten die Vier vor einem Tisch, an dem fleißig gegessen und getrunken wurde, munter drauf los. Selbst, als Trompeten-Mex auf die Idee kam, aussagekräftig nach jeder zweiten Schmetterrunde Flüssigkeit aus der goldglänzenden Tute auf die Terrassenplatten zu gießen, beschaffte das der Folkloristentruppe kein Bier zwischen den Strophen, die unermüdlich von der unglücklichen Liebe zwischen Juan und Rosita schluchzten; ziemlich bedrückt zogen alle vier nach vierzig Minuten ab und ließen die Zuhörerschaft im unklaren darüber, wie es mit Juan und der hübschen Rosita weitergehen wird – dabei haben es schon deren Großeltern vorgemacht: der Mann macht zuerst spontan, wenig später dann innovativ bei den Räubern in den Bergen mit, und die Frau bleibt mit fünf Kindern sitzen, gründet kurz darauf allerdings eine eigene Start-up-Firma für Schlagertexte, die kommende Generationen zum Weinen bringen werden…

Und wenn ich mir´s recht überlege, so war´s doch nicht schlecht für einen Abend mit ganz normalem Ablauf….

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Bunte Puppen, Kerle mit Fäusten

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Seit nun 59 Jahren lümmelt sich Barbie, blond, nüchtern und faltenlos wie am ersten Tag und unverbindlich lächelnd auf den Ladentheken dieser Welt rum und stiftet mit schmalem Hüftplastik und sittsam-ängstlich zusammengekniffenen Beinen junge Mädels nicht zur Schwangerschaft, sondern zur Magersucht an; ich gestehe, damals nicht mitbekommen -oder ggf. strikt ignoriert- zu haben, daß Barbie´s Stammhaus vor neun Jahren „Erika“ merggel als vormalige Stasizuträgerin und aktuelle Gründerin eines Apartheidsstaates für die auf deutschem Boden Verbliebenen & Verbleibenden mit einer Sonderedition in Bezugnahme auf deren Vorbildwirkung für aktuell lebende Frauen (…ein weiteres Mal abzüglich der Schwangerschaft..) geehrt hat: Gerüchte, wonach als in Statur, Frisur und vor allem Geist gleich, Ilse Koch vom Ettersberg im nächsten Jahre zum 60ten das passende Mattel-Sondereditions-Ergänzungsstück zu „Erika“ bilden wird, werden immer lauter und erscheinen nur folgerichtig…. 🙂

 
Doch nun schnell den Sprung getan zu anderen, viel lebendigeren Puppen, wenngleich diese nicht in jedem Fall blond, nüchtern oder gar faltenlos erschienen…!

…sollte ich beim letzten Mal tatsächlich nicht erwähnt haben, daß sich ein zweites, mit anderer Kamera entstandenes Bildersammelsurium vom ersten Carnavaldurchzug Villarrica´s anschließen wird..?
Bevor also nun nochmals der bunte Fotoreigen eröffnet wird, noch einige Worte dazu: angesichts dunkler Regenwolken, die sich seit Stunden über die Stadt gelegt haben, besteht die Mööglichkeit, daß sich das geplante Carnavaldoppel in einen Einzelfall verwandeln könnte; wünschen wir den Stadtvätern-und mütterinnen dennoch einen Umzug, der Einnahmen in die Kassen strömen läßt… Stand Samstag 17.14 Uhr: REGEN. 😦

Und um den ganzen Text nun am Dienstag zum Abschluß zu bringen, hier eine kleine Zusammenfassung: so wie in der Wetterprognose angegeben, ließ der Regen gegen neun Uhr abends fast ganz nach und dem mehr oder weniger lustigen Treiben stand nichts weiter als die -vielleicht geplante…- Lustlosigkeit der Veranstalter im Wege.
Allerdings hielt das schon erwähnte konsequente Boykottverhalten der potenziellen Zuschauer auch an diesem zweiten Karnevalstag an; die Stadt füllte sich mit Leuten, die lieber privat veranstalteten Vergnügungen frönten, als daß in Eintrittskarten verwandelte Einnahmen in die bereitgestellten Stadtkassen flossen…
Die Macher des zweiten und schon wieder letzten bunten Abends nahmen´s gelassen und ließen die Zuschauer auf den Sitzbrettern links und rechts der kurz gehaltenen Strecke einfach auf weniger als eine Armlänge zusammenrücken, um den unbestechlichen Kameraobjektiven gefüllte Ränge zu suggerieren – mit einem kleinen Kniff den Abend gerettet, könnte man sagen.
Doch weit gefehlt – das nächste Ding reihte sich unerbittlich ein: der Asuncióner (!) Chef vom Villarrica-Orga-Team bekam eine Ladung des hier obligatorisch am Karnaval klebenden Schaumes ab; daraufhin kümmerten sich dessen Gorillas um den Übeltäter, infolgedessen einige Augenzeugen/Beteiligte vom Stamm der zusammengeschobenen Zuschauer solidarisch die Kampfstätte mitsamt dem aufgegriffenen und mit einem Platzverweis ausgestatteten pösen Attentäter verließen – selbst Asuncióner Zeitungen verstehen die ganze Aufregung um Schaum, Geschrei und Rangelei nicht.
Leider könnten Schlagzeilen dieser Art dazu führen, daß man im nächsten Februar dann lieber mit einem vereiterten, seit Tagen klopfenden Backenzahn zu einem Doktor geht, als nochmals Villarrica´s Carnaval zu besuchen…

Zu diesen ganzen Dingen kommt noch die Aussage einiger Leute aus wohlinformierten Kreisen, die über einen Verkauf von Villarrica´s  Planungsetage berichten; dies könnte das halbherzige Ergebnis zum weiteren Teil ebenfalls erklären….

Und vielleicht kommt eines Tages ja wenigstens ein Teil der Wahrheit ans Licht; bis dahin sollte Villarrica´s Carnaval schnellstens neu geboren werden..! 🙂
Andererseits – mit dem Wegfall der bunten Umzüge ergäbe sich die Marktlücke, Villarrica durch eine neu installierte, jährliche Autoausstellung oder gar durch einen Tauschmarkt für Kissenschoner, Topflappen & Häkeldeckchen nochmals berühmt zu machen. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

                            

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