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Immer wieder Basteleien…

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…eigentlich fing alles vor wenigen Tagen an, waberte aber -um ehrlich zu sein- schon länger im Hinterkopf als drohende Gefahr herum und geriet durch einen Ausflug ins hauptstädtische Asunción nun ins grellbeißende Licht der werkstättischen Dringlichkeit: bei mehr oder weniger freiwillig erzwungenem stop&go-Gestolpere im Zentimeterbereich quer durch die Zentralstadt trat der -leider nicht manuell zuschaltbare- Ventilator in einen unbefristeten Generalstreik.
Am 17. Juni `53 nannten das die (heute scheinbar ausgestorbenen..) Streikenden „…jetzt roochts!“ 🙂 Und genauso war´s Ende Juni in genanntem Halbmillionen-Städtchen: bei Qualm – Motor aus! 🙂

Glücklicherweise existieren immer noch genügend freie Stellen rechts neben der Fahrbahn, wo die Fahrerin 🙂 warten kann, bis die Motor- oder besser Wassertemperatur ein nachfüllen der Kühlflüssigkeit zuläßt. Kurzzeitiges überbrücken der Lüfteranschlüsse zeigten an, daß wenigstens das Gerät als solches noch funktioniert; mit freundlicher Hilfe eines Zubehörgeschäftes konnten so wenigstens die geplanten Einkäufe vorgenommen werden und auch der Rückweg klappte ohne Abschleppung. 🙂

Bei der Auswahl einer hiesigen Werkstatt hingegen ist schon etwas Vorsicht geboten: oft bedeutet die (gelungene) Behebung eines Defektes die Verschiebung oder besser Neuinstallation eines Fehlers auf eine andere, benachbarte Baugruppe am Auto. So gelten Tips für „geh mal hin; die sind gut“-Werkstätten als beinahe Gold wert; leider hat diese Bezeichnung in der letzten Zeit etwas gelitten.. 🙂

Und endlich wurde nun heute der blaue Wagen den kundigen Händen der Werkstattmitarbeiter übergeben; die Liste der vorzunehmenden Arbeiten ist doch etwas länger ausgefallen und trotzdem wurde alles für Freitag versprochen. Das Resultat bleibt also abzuwarten – wir berichten…

    
     

Tag 28 beim Steamerbau: wie schon beim letzten Mal erwähnt, nimmt alles wieder die (gewohnten) ooohhhnnneinnn -Dimensionen an: den Anweisungen der beigelegten Anleitung ist längst nicht mehr zu folgen, da vieles abgeändert werden soll. Deshalb ist immer wieder erforderlich, erst später einzufügende Baugruppen schon jetzt zusammenzusetzen und vorübergehend zu installieren, um die Maßhaltigkeit zu überprüfen. Dennoch findet sich langsam ein Weg durchs modellbauerische Dickicht: nur die bis zu 4 mm betragenden Differenzen/fehlenden Parallelitäten der einzelnen Teile müssen derzeit behoben werden.

 
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Villarrica, Paraguay
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Vier Räder für Paraguay

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„Das Auto ist jetzt vollkommen. Es bedarf keiner Verbesserung mehr.“ Diese Mitteilung machte im Jahre 1921 die Berliner „Allgemeine Automobil Zeitung“ ihrer staunenden Leserschaft; in unseren Tagen formt sich so die Erkenntnis, daß sich die meisten Zeitungen quer durch alle Zeitepochen und Regierungsformen hindurch ihre Überlegenheit über die Leser bewahrt haben – fast immer bis zur letzten Minute: wird man -vor der journalistischen Kehrtwende- auch „diesmal“ wieder bemerken können…. 🙂

Ob das seit Montag im paraguayischen hauptstadtnahen Luque montierte Auto der Marke JAC von der mobilen Kundschaft ebenfalls das Prädikat „Vollkommen“ erhalten wird, bleibt abzuwarten; den eingesetzten Testfahrern zufolge sind die mit den blechumkleideten Eintausend kubikzentimeterstarken Fahrzeugen vorgenommenen Probefahrten, so Zitat: „Wunderbar“ verlaufen. 🙂

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Und immerhin meldet die hiesige Presse die tägliche Komplettfertigung von -derzeit- 15 Autos.

Der Preis für den kleinen vierrädrigen Untersatz beträgt bei Barzahlung knapp 47 Millionen; entspricht etwa 8.300 $. Der Anschaffungspreis wandelt sich naturgemäß schnell bei möglichen 49 Ratenzahlungen und steigt dann auf knapp 73 Millionen Guaranies. Um die ungeliebte, meist fernöstliche Konkurrenz abzuschütteln, vergibt der paraguayische Hersteller des chinesischen Lizenzbaus das erste Versicherungsjahr immerhin gratis und lockt gleichzeitig mit kostenloser Durchsicht für 2 Jahre/50tausend Kilometern – einzige Bedingung ist nur die regelmäßige Ratenzahlung….ooohhhjeeehhhh… 🙂

…und schon neigt sich der herbstliche März seinem Ende entgegen; in den letzten Tagen bildete Besuch aus vergangenen Koblenzer Zeiten und eben dieser Stadt den hiesigen Mittelpunkt: überraschend schnell angekündigt, war man -gegenseitig- gespannt auf das, was die seit dem letzten Treffen vergangenen zehneinhalb Jahre aus dem jeweilig anderen (Gleichaltrigen) „gemacht“ haben. 🙂 Aber wer spricht bei solch einem Wiedersehen, noch dazu auf dem südamerikanischen Koninent, etwa übers älterwerden 🙂 oder gar über die deutsche Politik..? Letztere lieferte UNS Gründe für´s weggehen, und zahllose sehen darin Gründe zum bleiben: wobei eine Auswanderung, gar nach Paraguay, nie eine Option der Besucher aus der Stadt am „Deutschen Eck“ bildete..!

So bildeten Touren in der näheren und auch weiteren Gegend den Kern der 10 Tage; dazu gehörte auch ein Ausflug in die Töpferstadt Aregua – und auch der Kauf des (ausschließlich automobilen) Führerscheins in der Municipalidad von Melgarejo für 112tausend (speziell touristischdeutsche) Guaranies. 🙂

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Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für den Besuch und alle „Mitbringsel“ sowie einen guten Flug!

Und da sich nun auch Paraguay zu den Automobilherstellern zählt, sei an dieser Stelle an das erinnert, was am 1. April 1939 in Deutschland vom Stapel lief: Schlachtschiff „Tirpitz“.
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Als „Königin des Nordens“ bezeichnet, starben im November 1944 infolge der britischen Bombardierung und dem anschließenden Kentern 1.200 deutsche Matrosen; nach Kriegsende wurde das Schiff zerlegt.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
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Gute Mitarbeiter sind das wichtigste….

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„Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht
überschreiten – alleine schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.“

Den deutschen Konstrukteur Gottlieb Daimler wegen obenstehender Aussage nachträglich einer Fehleinschätzung zu zeihen, liegt mehr als fern; ohne seine technischen Arbeiten wäre die Geschichte der Menschheit wohl anders verlaufen: was in unserer Zeit allerdings (einige..) wundert, ist in Daimler’s Feststellung das Fehlen jeglichen Hinweises auf eine Chauffeur-Frauenquote.. :)) U-(

Schon lustig, welche Vorstellungen die „Außenwelt“ selbst im Jahre 2015 immer noch von unserem südamerikanischen Binnenländle Paraguay hegt: nicht selten bewegen sich diese Gedanken zwischen tiefstem, dauerverregneten/nebelverhangenen subtropischen Urwald ohne Strom & Fernsehen, :)) :wave: oder man ist sich dank Kai Diekmann’s Berichterstattung sicher, hier die letzte NSDAP-Außenstelle, selbstverständlich ausschließlich mit den kaum gealterten damaligen Originaldarstellern besetzt, vorzufinden. 8|

Dem die Brüsseler Schluckimpfungen gewohnten Bürger sei an dieser Stelle verraten, daß unser zuständiger federgeschmückter Stammeshäuptling sogar schon Autoverkehr zwischen unseren schilfgedeckten, aber windschiefen Bambushütten zugelassen hat.. :yes:

Nicht verwunderlich, daß -auch und besonders in Paraguay- die ständig zunehmende Menge an Kraftwagen ebenso zur landesweiten Errichtung von Tankstellen verpflichtet…wenn auch nicht unbedingt in DER Menge, wie sie derzeit in unsrer Departmentshauptstadt aus dem Boden gezogen werden: wer aber möchte schon gerne mit beschmutzten Banknoten seinen privaten Wocheneinkauf erledigen..? 😮

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Glücklicherweise aber wurden in letzter Zeit einige Stadtbewohner von der Erleuchtung heimgesucht, daß Kraftwagen neben Sprit: auch Werkstätten 💡 benötigen!
Und schon erheben sich entsprechende Pflegeeinrichtungen wie auf Kommando aus dem deutlich überteuerten Boden Villarrica’s….
Seit Anfang dieser Woche nun existiert also eine weitere Servicestation für’s mehr oder weniger geliebte Blechle: Villarrica, Strasse Humaita / Ecke Libertad.

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Getreu dem einheimisch-verflochtenen Motto „Jeder kennt jeden & jeder kann alles“ hat sich der eigentliche Besitzer auch dieser Schrauberstätte seit Jahren seinen Namen als Inhaber unseres „Super 2“-Einkaufsmarktes gemacht, sodaß wohl auch über diesen Schub genügend Kundschaft herangezogen wird.

Gemacht wird -zumindest ist es so geplant- wieder einmal „alles“, was am Wagen krank sein kann; einige schwerwiegende Fälle werden laut Aussage auch an Fremdfirmen outgesourced… B)

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Zum morgendlichen Zeitpunkt unseres Besuches war die neueingestellte Belegschaft am einrichten der Büroausstattung; in der Werkstatt selbst verdienten sich bisher zwei Mitarbeiter ihre Chipakringel.

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Glaubhaft klingenden Aussagen zufolge ist in den nächsten Tagen mit einer deutlichen Personalaufstockung zu rechnen; bleibt abzuwarten, ob in Zeiten von weniger Arbeitsaufkommen einige Mitarbeiter ihre Arbeitszeit dann nicht mit anderen Dingen vertrödeln werden.. 😀

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Aber wie’s so ist im Leben: kaum ist die angekündigte Werkstattmannschaft komplett, läuft’s Auto wie geschmiert….. >:-[

…und für @ Brother: …hab ich nicht vergessen, DAS Ereignis des 1. September 1985 – sogar die damalige „Aktuelle Kamera“ hat’s gebracht: die Wiederauffindung des wohl berühmtesten Schiffswracks in knapp 4.000 Meter Tiefe nach 73 Jahren.

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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17 Mann komplett – nur einer fehlt…

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Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat. B)

Und diese Aussage des deutschen Zeichners Wilhelm Busch trifft auch & gerade besonders auf unser hiesiges Binnenland zu: wie sonst könnte vergangenen Freitagmorgen am Flughafen Asunción ein Lamborghini Huracán eintreffen – und bisher NICHT abgeholt worden sein..?!?! 88|

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Erstaunt über das mangelnde Interesse des Besitzers ergaben Nachfragen schnell eine Verbindung zu Victor. Allerdings ist es nicht irgendein Victor, sondern ihm gehört noch der Nachname Bogado, und damit ist die Verbindung zu einem Colorado-Senator der hiesigen Regierung schnell hergestellt.
Der hingegen leugnet jeden Besitz des 600-PS-Boliden bisher strikt ab!

Hm, sollte es an den 30tausend US$ für den Flugtransport samt Zollgebühren „klemmen“ oder an eventuell sich anschließenden Fragen der generellen Autofinanzierung..? :))

Flacher Wahnsinn: der V 10 Motor mit über 5 Litern Hubraum liefert bei Bedarf 320 km/h….

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Doch zurück zu der Zollsache „Mich will keiner“: Und wie das so ist, wenn Journalisten an weitere Recherchen, in dem Fall etwaige Vorbesitzer betreffend, gelassen werden, ergaben sich nun plötzlich weitere Möglichkeiten, die allerdings den ganzen Fall wohl nur noch verwirrender gestalten: die erste Spur führte so sogar nach Deutschland, genaugenommen zu der Figur links im Bild: wenig wahrscheinlich, sollte man denken.. :))

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Auch eine Frau ❗ als voriger Fahrer wurde angeblich ermittelt: darf/soll dies die Männerwelt glauben..? :>

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Die dritte Möglichkeit, wem der Wagen einst gehört hat, liegt schon näher; aber hieß es nicht, die (hier liegende) Person wäre vor einiger Zeit mit einem Schiff untergegangen..? 8|

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Lagerraum ist auch in Paraguay teuer: unbestätigten Gerüchten zufolge sieht sich der paraguayische Zoll angeblich gezwungen, bei einem Weiterverbleib des Wagens aufgrund ungeklärter Besitzverhältnisse den Lambo zu versteigern und infolge des immerhin vorhandenen Wertes des Wagens ein Waschteam mitzugeben; bei Vorlage der entsprechenden echten ❗ Papiere (und wahrscheinlich auch des Führerschein’s..) 😳 dürfte sich die Herausgabe des Renner’s wenig kompliziert erweisen..

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Und für @ Brother hier nun Bilder der angekommenen 17 Mann für’s geplante Afrika-Diorama: alle in Bewegung; dies wird den Charakter des Dio’s wohl bestimmen müssen, denke ich…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Der Griff nach dem Griff….

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Man nehme reichlich englisch anmutenden dichten Nebel, gebe zwei Passagierschiffe hinzu und warte ab, was passieren wird:
B) bei der folgenden unvermeidlichen Kollision am 25. Juli 1956 zog der italienische Liner „Andrea Doria“ eindeutig den kürzeren; seit dem Crash-Folgetag ruht sie in etwa 70 Metern Tiefe, behält ab und an Taucher vor Ort und wird trotz zunehmenden Verfalls weiterhin besucht: Taucher berichten dennoch von einzigartigen Eindrücken von Bord des sich unaufhaltsam in einen gigantischen Schrotthaufen wandelnden einstiges Luxusschiffes….

Schrottplatz 01

Den Bogen nun zu Paraguay zu schlagen, wird nicht allzu schwer: kaum, daß zum Ende des vergangenen Jahres unser schon oft erwähnter blauer Dienstwagen eine fast gänzlich vom Öl befreite Fahrt XX( und die sich unmittelbar daran anschließende Motor-Intensivstation von Doktor Victor :wave: überstanden hatte, regte ein neuerliches Problem Überlegungen an, ob eine telefonische Standleitung zu diversen Mechanikern, Werkstätten und Zentrallagern nicht doch Sinn machen würde: andererseits handelte es sich diesmal „nur“ um die gebrochene Türgriffmechanik der Fahrerseite.

Unser vor nun einer Dekade importierter Optimismus ließ an ein Scheitern bei der Suche nach einem lächerlichen T-ü-r-g-r-i-f-f nicht denken. :p :p

Nur drei Wochen später hatte die Realität erbarmungslos ihr Werk in Szene gesetzt: Doktor Victor, zunächst mit der Besorgung des Ersatzteiles beauftragt, wurde zusehends stiller und wortkarger, wenn nach Sucherfolgen gefragt wurde; kurz darauf einsetzende Appetitlosigkeit deutete auf schlimme Nachrichten hin: nix mehr zu machen bzw. zu beschaffen also… :no:

Doch soo schnell gibt man nicht auf – und sucht diverse, auch in Paraguay wohl existente Schrottplätze auf!

Im nur 40km weiten, quasi nachbarlich gelegenen Coronel Oviedo haben dazu die paraguayischen Ludolfs ihr Quartier aufgeschlagen: Streng sortiert auf einer -wahrscheinlich- ölundurchlässigen Sandschicht gibts hier nahezu alles, was der Daewoo-Fahrer nicht braucht.
In Worten: „..nö, hamwanich & Wer braucht sowas?!“

Schrottplatz 02

Unbehaglich wirds erst beim Bildermachen; aber wer hier die freilaufenden Hühner lobt, darf sich in der unvermeidlichen Schrottplatzbude sogar die an die Wand gehefteten Pin-up-Girls :p ansehen:

Schrottplatz 04

Obendrauf gab’s wie gesagt weder koreanische Griffmulde noch -klinke, sondern ungefähr 30minütiges, immerhin fast glaubwürdiges „was es früher hier bei uns gab“-Latein:

Schrottplatz 03Schrottplatz 05

Wer dies glaubt und dem auffällig authentisch gestalteten Veranstaltungsort einen Besuch abstatten möchte, dem sei ein wichtiger Rat auf den Weg mitgegeben – im Freien nicht länger als unbedingt nötig auf ein- und demselben Platz stehenbleiben: vom Hersteller als angeblich ölresistent deklarierte Sohlen könnten hier täuschen..!

Schrottplatz 06Schrottplatz 07Schrottplatz 08Schrottplatz 09Schrottplatz 10

Und hatte ICH B) es nicht vorhergesagt?! – keine Chance, einem paraguayischen Regal sowas noch zu entreißen; was blieb, war das allseitsbekannte Auktionshaus. :p

Eine freundliche junge Frau :p erledigte in den letzten Tagen den Import – und Doktor Victor’s Befinden hat sich seit dem Einbau der Klinke „Links“ seither merklich gebessert: den anschließenen Auftrag, ein Daewoo-Rücklicht samt Blinklichteinsatz für rechts hinten für uns zu besorgen, bezeichnet B) er bisher als leichte Übung und verspricht, daß dies in der nächsten Woche erledigt sei…! :p U-(

=> Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß der gebraucht gekaufte, gelieferte und nun eingebaute Griff von einem roten Wagen stammt und demzufolge diese Farbe besitzt: ursprünglich war geplant, dem Mechaniker weißzumachen, daß dies nur vorübergehend sei und er doch bitte nochmal nach einem BLAUEN, der Originalfarbe des Autos entsprechenden Griff suchen sollte; :)) aus Rücksicht auf weitere Zusammenarbeit unterblieb dies in letzter Minute denn doch… man muß ja selbst beim Witzemachen nicht übertreiben :b

Schrottplatz 11

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…und wieder Werkstattgeruch….

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„Egal wie intelligent Du bist: sind die Batterien der Fernbedienung leer, drückst Du erst mal doppelt so stark auf die Knöpfe..“ :yes:

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Fast auf den Tag (2. Oktober) genau – 73 Jahre, nachdem das erste deutsche Flugzeug, die ME 163, die 1.000 km/h-Marke durchbrochen hatte – wurde dem Anlasser unseres blauen Koreaner’s nur noch ein metallisches „Klick“ übertragen: leider an einbahnstrassiger, steiler Auffahrt – aber dennoch unterstützt und verbunden mit freundlicher Hilfe der Umstehenden.
Flugs wurde eine ausgebaute stärkere Batterie nebenan gestellt, mit deren Hilfe der Neustart gelang.
Die sich anschließende, unterbrechungslose Fahrt hatte logischerweise den nächsten Batterieladen zum Ziel; auch in unserem Falle wieder Firma NEUMATEC. :p

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Neuer Batteriepol, Entsorgung der bisherigen Kraftzelle samt verwendeter Arbeitslohn (der als solcher nicht einmal gelistet wurde…) schlägt mit 320tausend Guaranies zu Buche. Keine Frage, günstig.

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Dafür scheint sich am autotechnischen Horizont die nächste Suche abzuzeichnen – diesmal gilt die Jagd dem Verbindungsgummi für den Luftfilterkasten. 🙄 :p
Hm…würde der einheimische Mitbürger diesem Teil ebenso ungeteilte Aufmerksamkeit widmen…?
Schwierige Frage… 😮

Für @ Brother diesmal Bilder vom Vorrats-bau: sämtliche (Keil-) Mastfüsse sind entstanden inclusive dem oberen, einem ausgerissenen Matratzenknopf ähnelnden – selbiger stellt den oberen, damals mit wasserabweisender Leinwand präparierten Fuß des Oberdecks dar. 😮
Die aussen aufgesetzten Hölzer dienen u.a. der Überprüfung der Parallelität – besser jetzt als später sichtbare Differenzen ausbügeln zu müssen.. 😉
Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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…geht also doch…

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„Alles auf der Welt ist zu kaufen – außer Liebe und außer Neid.“
Klar: von der alltäglichen Schwierigkeit, passende Ersatzteile für die motorisierte Sitzgruppe zu bekommen, wird der vor 90 Jahren geborene Besitzer der „besten Ehefrau der Welt“, Ephraim Kishon, nun eher wenig gewußt haben; dies mag der Grund sein, daß nur Liebe und Neid als nichtkäufliche Objekte Erwähnung finden: wenngleich es denn doch den Anschein hat, daß er auch dieses Erlebnis in einer seiner zahllosen Geschichten beschrieben hat, wenn die dunkle Erinnerung nicht -altersbedingt- trügt… 😮

Zum Ende der nun fast vergangenen Woche fand also die schier nicht enden wollende Geschichte um kleine Dichtringe, die dem blauen Koreaner an den Bremszangen erneuert werden mußten, denn doch noch einen glücklichen Ausgang: eine mittlerweile kaum noch übersichtliche Modellvielfalt in immer kürzeren Zeitabständen läßt die Suche nach speziellen Ersatzteilen der Jagd nach Flint’s Piratenschatz immer ähnlicher werden…

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Das dabei gehörte „..ham‘ wa nich..!“ wirkt in der 20ten Werkstatt mit angeschlossenem Teilelager deprimierend und war meist kurz vorm hauptsächlichen Terere schlürfend verbrachten Feierabend zu hören, wenn sich der Chef längst außerhalb der Hörweite befand und die Frage einen vielleicht nutzlosen, in jedem Fall aber einen schweißtreibenden Gang zwischen die Lagerregale bedeutet hätte… :>

Zumindest der bebrillte junge Mann des Büro’s, in dessen Werkstatt sich der Wagen mit zerlegten Bremsen befand, wirkte nach einem durch seine Chefin verabreichten Motivationsschub straff angespannt und verfiel schon nach einer halben Stunde und zahlreichen nutzlosen Telefonaten mit Teilehändlern in ganz Paraguay auf die glänzende Idee, es doch mal im Asuncióner Zentrallager für fernöstliche Automobile zu versuchen; schon die zweite telefonische Weiterleitung (die erste schaffte Verbindung mit der zentralen Reparaturstelle für japanische „Zero’s“..) brachte durch geschulte Mitarbeiter -nun längst im Feierabend- positive Rückmeldung: die letzten verfügbaren Dichtungen würden am nächsten Tag auf die Reise nach Villarrica gehen.

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Klasse: das hat auch geklappt, der Einbau der Teile war fast so leicht wie eine Yes-we-pay-Bürgschaft für 500 Millionen Kunsttaler an ein kriminelles Putschistenregime zu verschleudern – oder eine Waffenausgabe für Kurden zu beginnen: unmittelbare NATO-Nachbarschaft zu Russland kostet halt was, liebe Steuerzahler. :yes:

Alles in allem hat der Bremsenspaß zum Abschluß nochmal 300tausend Guaranies gekostet, dafür wurden aber auch die Bremskolben getauscht – und 10tausend Guaranies ungefragten Nachlass von der Rechnung sowie die Altteile gab’s obendrauf. :p
Fazit: entweder neues Auto kaufen oder halt die Teilesuche selbst in die Hand nehmen bzw. der Werkstatt dabei helfen… B)

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:wave: für @ Brother wieder ein Zwischenstand: für die folgenden vier Decks habe ich mich beim Plankenlegen für „Three Butt Shift System“ entschieden – das Oberdeck bekommt das Vierersystem: ab Montag kann ich mich also vorm beplanken nicht mehr drücken.. U-( :`(

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🙄 Öhm…Frage: was ist bzw. war im ersten Stock überm Ballastraum?
Die Hemden- und Hosenabteilung oder Haushaltwaren? U-(
Eine historische Darstellung zeigt: da war -bis aufs Ankertau- so gut wie NICHTS!! :??: :??: :??: :??: :??:

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Gib Gummi

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„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ 😳

Zugegeben – Henry Ford wird auffällig oft mit Weisheiten aus dem damaligen (von uns längst überholten…) Wirtschaftsdenken zitiert; unumstritten bleibt, daß dessen etablierte Fließbandproduktion neue Maßstäbe -in welche Richtung auch immer- setzte:
sein allererster Wagen hingegegen, der am 23ten Juli 1903 der noch zu motorisierenden Welt präsentiert wurde -entstanden damals noch zumeist in heute unbezahlbarer Handarbeit- sollte schnellste allgemeine Verbreitung finden: allerdings sind wohl die meisten der knapp 1800 gebauten zweizylindrigen Exemplare längst der Schrottpresse anheimgefallen.
Oder befinden sich wohlverdient, sei hinzugefügt, in privaten werterhaltenden, aber eisernen Sammlerhänden…. 😮

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Glücklicherweise B) sind „unsere“ Personenbeförderungsmittel längst ausgereifter :> , da ja davon höhere Stückzahlen produziert werden – werbeträchtige Rückrufaktionen erfordern doch meist nur maßgebliche Änderungen an kaum einem Viertel der Gesamtmenge des betreffenden rückgerufenen Modells. 😮
Dies zieht nach sich, daß schon nach wenigen Jahren einzelne, zu ersetzende Teile als Rarität gehandelt werden – dies dürfte längst jedem „Käfer“-bastler klar sein.

Damit dürfte dem Leser aufgefallen sein, daß wir für uns` 99er Daewoo blau ein weiteres Mal ein Ersatzteil (diesmal eine Staubkappe für die vordere Bremszange) benötigen: das überzeugt klingende „No!“ der meisten ansässigen Werkstätten wirkt in der Menge furchteinflößend, und so klammert man sich an die Hoffnung, dies beim Rohstoffhändler vor Ort zu bekommen.
Der allerdings reagiert auf den Anblick des hauseigenen silbernen Fotoapparates seltsam allergisch; das gefallene Wort „blog“ suggeriert ihm wahrscheinlich die Blockseite des Zentralgefängnisses, in welchem er -bei Abbildung seiner Sammelstelle- wegen der nicht seltenen Teilehehlerei ❓ ❓ sitzen würde: jeder will/darf/soll/muß doch leben, und so unterbleiben halt weitere Bilder. 🙄
Hilft aber kaum – er hat das Teil nicht oder rückt es als „Strafe“ nicht mehr raus. U-(

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Glücklicherweise ist unter den Suchenden an diesem Tage auch der Inhaber eines werkstattversorgenden Teilebeschaffers, und so festigt sich in dieser Minute nach einem kurzen Darlegen des Falles in uns die Hoffnung, doch noch in naher Zukunft die Bremszange instand zu setzen; käme zum neunten Geburtstag des Wagens in unserem Besitz gerade recht… :p

Allerdings kennt man das hier gängige „no hay Problem“ längst zur Genüge, trotzdem glaubt man fest die 50/50-Chance, das zum Ende der Woche fest versprochene B) Teil demnächst in den Händen zu halten… warten wir’s ab… :yawn:

Wie zu erwarten, an dieser Stelle wieder der Austausch mit @ Brother: ..es gab sie also doch, die roten Lafetten…aber ob so das Kanonierbesteck an der Decke untergebracht war..? 8|

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Für die vier später sichtbaren (vorderen und hinteren) Hauptspanten wird wohl hölzerne Verkleidung erforderlich sein, vermute ich. :p

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen aus dem verregneten Villarrica als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Kurz vor der Veröffentlichung dieses Beitrages erreichte uns noch der von Collin Powell vorgebrachte, eindeutige Beweis, daß „es“ doch der Russe war: B)

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Rein in die Materie….

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„Was nicht kaputt ist, soll man nicht reparieren.“ B) Stimmt.
Besonders in unserem südamerikanischen Binnenlande gehört diese Weisheit zu den goldenen Beherzigungsregeln, möchte man -immer noch in vielen Fällen- nicht in einer unendlichen Reparaturspirale versinken, in der sich unerwarteterweise 🙂 am -oft finanziellen- Ende kaum oder keine Schuldigen an der Misere finden lassen (werden..). 😀

Dabei sind es nur zum Teil mangelnde Fachkenntnisse aus unserer, an hiesigen Verhältnissen gemessenen, weit übertechnisierten Welt, sondern gleichzeitig fehlen oft Vergleichsfälle oder eben die breite Auswahl an Arbeitsmitteln: aber an letzterem Ausgleich wird im Jahre 2014 mittlerweile kräftig gearbeitet, sei fairerweise hinzugefügt. 🙂

Und wer jetzt auf einen weiteren Werkstattbesuch unsererseits getippt hat, liegt richtig: trotz neuer Federn samt Stoßdämpfern, die der Hinterachse vor wenigen Wochen spendiert worden waren, gibt die Geräuschkulisse bei stärkerer Belastung nicht klein bei oder meldet sich gar ab – bevor nun die Lagerbuchsen der Hinterachse selbst gewechselt werden, wurde angekündigt, mit dickeren Auflagerungen die hinteren Spiralfedern zu unterfüttern. 😐

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Bei relativ kleinem Arbeitslohn werden so verschiedene Testreihen gestartet, die der Sache auf den Grund gehen sollen: fast überlegt man sich, wieso man nach nun knapp neun Jahren Daueraufenthalt noch immer nicht die hiesige Denkweise der Leute übernommen hat und bei metallischen Geräuschen im Auto nicht einfach das Bordradio lauter stellt….wird schon nichts passieren B)

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Beim Thema Reparatur sei an das 178te Gründungsjahr der sächsischen Dampfschiffahrt :p erinnert; durch die konsequenten Restaurierungen und Erhaltungsmaßnahmen hat sich deren Schiffbestand zu einer der ältesten und zugleich schönsten Raddampfersammlungen der Welt entwickelt; im Bild der Dampfer „Leipzig“ von 1929 nach alliiertem „Besuch“ Anfang März 1945 – längst wieder instand gesetzt, läuft selbiges Schiff bis heute. :p

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Keine Reparatur, sondern einen (hölzernen) Neubau wird der jüngst eingetroffene, einen Querschnitt darstellende Bausatz der „Santisima Trinidad“ der Firma Occre ergeben:

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Wie immer – Bündel von Leisten, Rundhölzern und ein Sammelsurium von Kleinteilen sollen dabei diesmal zu einem Schnitt durch ein Kampfschiff des beginnenden 19ten Jahrhunderts führen: vorgefertigte Segel werden die Arbeit bestimmt erleichtern. =>

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Beigefügte Packung mit grobkörnigem Inhalt stellt dabei nicht etwa Hartmanns Crystal-Turbo dar, sondern dient im Normalfall als Ballastladung – wird allerdings durch etwas passenderes Material ersetzt werden.. .
..öhm…@Brother 🙄 => ….authentische Geschützrohrfarbe..? :??:

Zuguterletzt an dieser Stelle noch ein Bild für Blogfreund Maenne: :wave: ich weiß, daß Du da schon übernachtet und gespeist hast; allerdings viele Jahre später als auf dem Foto dargestellt.. 😉 :)) ;D

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Metallisches Happy-End

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„Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“ 8|

….aber mal ehrlich: wer macht sich heutzutage noch über diese Dinge, die einst schon dem -zumindest gedanklich- per Anhalter durch die Galaxien tourenden Douglas Adams auffielen, wirklich Gedanken, geschweige denn schmutzige Hände beim wiederinstandsetzen..?

Seit Samstagmorgen scheint also nun die Welt wieder ein Stück in Ordnung zu sein: für das hiesige Wochenende wurde Sonnenschein vorausgesagt, der deutsche Vizedicke spielt gedankenverloren mit seinem blutigen Milliardenrüstungsdeal in der Tasche – und selbst die sich ausweitende Geschichte um unseren blauen 4stühligen Koreaner wurde mit einem bisherigen Happy End gekrönt: selbiger Wagen überstand zumindest die Heimfahrt und blieb bis zum Ende im Besitz des Motor-Hitzeschildes; es besteht also alles in allem Grund zur schenkelklopfenden, schaumbekrönten Hoffnung für die Menschheit! :p

Nach mehreren hin- und herwallenden, stark optimistisch eingefärbten, lebensbejahend klingend sein sollenden Telefonaten, die gleichförmig über die laufende Woche verteilt wurden (die letzten Vorgänge waren der Wechsel der Wasserpumpe), fehlte beim freitäglich-abendlichen Geschäftsschluß der Werkstatt nur noch der neue Deckel des Reaktor-Kühlwasserbehälters: XX( Auslieferung so unmöglich. 😥

Doch endlich, am heraufziehenden Samstagmorgen ließ sich die Wahrheit nicht mehr verschweigen: FERTIG!
Nach rasch hinter sich gebrachter Taxifahrt zur Hauptzentrale, dem neuerlichen Aufbewahrungsort des Privatwagens, stellte man mit Erstaunen fest, daß sich der wochenendliche Trubel in besagter Werkstatt und das Gedränge im Suq von Aleppo (VOR dem Beschuß mittels durch von Zwischenhändlern gelieferten Nordatlantik-Pakt-Waffen) nicht sonderlich unterscheidet.

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Mittlerweile lag die vorab ausgefertigte Rechnung sogar schon vor; im privaten Kreise mehrfach angestellte Hochrechnungen lieferten längst horrende Zahlenkolonnen und verabreichten schlaflose Nächte…. 8|

Dennoch überraschte besagter Laden mit einer preislichen Auflistung, die die kühnsten Miesmacher arg entkräftete: als Arbeitslohn waren lediglich 450tausend Guaranies in die Zahlen geflossen! Zur Stütze: der aktuelle Kurs zum „Kunsttaler“ XX( steht bei 6.000:1!

So sind diese knapp 2 Millionen Guaranies im Grunde der Preis für Ölwechsel samt Filter, Kopf runter, Anbauteile weg, neue Kopfdichtung/Komplettdichtsatz Motor sowie Prüfung des Zylinderkopfes auf Hitzeschäden inclusive letztendlichem Zusammenbau.
Erwähnt sei, daß ein Entgegenkommen gezeigt wurde aufgrund der ersten Fehler der Werkstatt; abgezogen wurden daher 150.000,- Gs.

Die als Cindia :p bezeichnete junge Frau (ohne Bart) am Kunden-Schalter hatte trotz erster Mißstimmigkeiten bei der anfänglich fehlgeschlagenen „Reparatur“ ihre Fröhlichkeit und Offenheit behalten; der am Anfang dieser Verkettung stehende Mechaniker (weder Bart noch bodenlanges Kleid..) hingegen machte um den blauen Fast-Zankapfel einen vorsichtshalben Bogen… B)

Bleibt zu hoffen, daß die ausgeführten Arbeiten ordnungsgemäß vorgenommen wurden; das ausdrücklich gegebene Garantieversprechen ist wahrscheinlich schneller verklungen als ein Eimer Hundegebell und würde vermutlich im Ernstfalle beim allseitsbekannten „gegenseitigen Entgegenkommen“ enden… 8|

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Doch erstmal genug der technischen Dinge: und was wäre eine Werkstatt von Schraubern & Bastlern ohne an die Wände geheftete Pin-up-Girls..? 😉 :p

Betty_Page

Denn noch eine Einweihung eines Motores steht zu erwähnen: diesmal allerdings handelt es sich um die schon mehrmals erwähnte Komplett-Restaurierung eines BMW 1800 Ti in der ehemaligen Schraubergarage in Koblenz: :p sämtliche Arbeiten da stehen kurz vor der Vollendung; vor knapp 2 Wochen wurde auch von da der erste Testlauf der Maschine gemeldet. WAHNSINN – Gratulation!!! :wave: :wave: :wave:

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Und was wäre ein Beitrag ohne Modell-Bild für :wave: @Brother:
Querschnitt HMS Victory von „Krick“; klasse Arbeit, finde ich… :p :p

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de