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Jahresendworte

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„Ich hätte nie von Scotch auf Martini umsteigen sollen“ wird als überlieferte Aussage von Humphrey Bogart gehandelt; als Filmikone des vergangenen (für Fan´s auch des vorliegenden..) Jahrhunderts sollte es ihm nicht vergönnt gewesen sein, wie so viele seiner Kollehschen ebenfalls im Jahre 2016 zu „gehen“ – liegt zum Teil wohl darin begründet, daß er nun 117 Lenze zählen würde… 🙂

Auch die letzten Tage des nun schnell ablaufenden Jahres waren -fast schon erwartungsgemäß- vollgepackt; kaum, daß man Zeit fand, die weihnachtliche Tanne am Poolrand zu platzieren und selbige zu vorgerückter Stunde heil wieder an den angestammten Platz schraubzuzwingen – schon rückte mit den frühen Morgenstunden der nächste Arztbesuch wieder heran: allerdings nicht für einen Menschen, sondern für Grady. Mary O` Grady. From Ireland…versteht sich.
Diese VierbeinerIn sollte zwecks  Selbstverwirklichung auf Nachwuchs verzichten dürfen und verursachte dabei der behandelnden -zweibeinigen- „Ärztin“ wohl nicht allzuviel Gewissensbisse aufgrund vorhandener beruflicher Wissensdefizite, aber dennoch zumindest einige stirnerne Schweißperlen.
Dem anschließend ins Spielfeld eingewechselten, nachbehandelnden Doktor fürs liebe Vieh, der das nach der OP entstandene und verbliebene mittelgroße Loch im Bauchraum des Tieres dann schließen mußte, bereitete die Herausfindung des Namens seines Vorgängers keinerlei Schwierigkeiten: „..erkenne ich an der Naht!“. 🙂
Seitdem gehts mit Grady wieder aufwärts.
Sorry…Mary O`Grady. 🙂

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Gleichzeitig bekam während dieser Zeit eine der Kirchen Villarrica´s ihren neuen halbjährlichen Außenanstrich: bei weihnachtlichen heisssen Temperaturen in luftiger Höhe schwebend, pinselten zwei Arbeiter munter drauf los.

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Einen gänzlich neuen „Anstrich“ bekam vor wenigen Tagen das letzte Diorama des Jahres 2016: die bewegte Atlantikoberfläche farblich darzustellen ist wahrlich nicht leicht – aber irgendwann sollte man zufrieden sein.. : 🙂
Das Boot U 47 selbst wurde im Juli 1995 fertiggestellt; gut 21 Jahre später erhält es nun den entsprechenden Rahmen – gewidmet soll diese Arbeit den gefallenen Matrosen dieser damaligen Gattung sein und gleichzeitig dem Andenken an die über 1.900 Opfer des Unterganges der „Scharnhorst“ am 26. December 1943 dienen: aufgrund der eher regionalen Bedeutung dieses Ereignisses versäumte auch in diesem Jahre die ehemals deutsche, längst gleichgeschaltete, islamverehrende Presse eine erinnernde Berichterstattung.

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Was auffällt: der December ist noch nicht rum – und schon stehen die kommenden Termine für den Carnaval de Villarrica fest!

Freitag, den 10.02. und Samstag den 11.02.2017 sowie
Freitag, den 17.02. und Samstag den 18.02.2017

Und für alle, die vergessen haben, wie´s dann in der Innenstadt aussieht, seien hier einige Bilder angefügt: 🙂

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Tja, nun bleibt nur noch, allen Bekannten, Freunden & Lesern schon jetzt einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen! Man darf gespannt sein, was im neuen Jahr „drüben“ alles auf dem Wege zur islamischen Staatsform geschafft werden soll/muß/darf.. 🙂
Experten gehen mittlerweile davon aus, daß der bestverkaufte Spitzenreiter der Nürnberger Spielwarenmesse, beginnend am 1. Februar, das betont bunte -man ahnt es bereits, es ist alternativlos- Gesellschaftsspiel „Sammle nach dem Stadtfest die abgetrennten Gliedmaßen Deiner Mitmenschen ein“ werden wird..Katrin-Göring Eckardt freut sich schon jetzt drauf! 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Ohne Zähne geht die Mimi jetzt ins Bett

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..war ja klar; genausoo, wie ich´s vorhergesehen hatte: 2016 wird (…beiderseits des Teiches..) ein dynamisches Jahr – und hab` ich bis jetzt vielleicht nicht recht..?! : das Wetter spielt weiterhin weltweit verrückt, David Bowie bringt nie mehr ne eigene neue Platte raus, und das olympische Geschwummere diente nicht mal mehr der Verdeckung einer erfolgreichen Installation neuer Abgabengesetze und Vorschriften; ganz abgesehen davon schafft´s Paraguay auch in diesem Jahre wieder nicht, wie längst angekündigt drei Nullen auf den gebräuchlichsten Banknoten „abzuhängen“… 😦

Statt dessen reißt in unserm Binnenland die Serie einstürzender Schulbauten nicht ab: andererseits schafft es die inländische Polizei, relativ schnell den Namen der an der Ruta 1 zwischen Ita und Guarambare in einem Sack deponierten Leiche herauszufinden; entsprechende haarsträubende Bilder für die Nachrichten liefernde Kamerateams hingegen können nicht am Dreh gehindert werden…

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Und um an eingangs erwähnter Dynamik auch wirklich selber teilzunehmen, wurden Anfang dieser Woche noch mehrere Besuche beim hiesigen Tierarzt vorgenommen: die meist etwas verstockt dreinschauende, in modisches Schwarzweiß gekleidete Mimi schien -meiner Ansicht zufolge- eine Diät mitzumachen oder – einer anderen Ansicht zufolge – „etwas zu haben“ (im eigentlichen Sinne sollte es sich allerdings später herausstellen, daß es sich um Verlust handelt..) ; das heißt, ab in die Box, damit ins Auto & ab zum Doktor: man soll Frauenmeinungen nie (nicht prinzipiell..) vernachlässigen.. 🙂 .
Der stellte abends fest, daß besagte Mimi auf einer Seite bei Kauvorgängen nur noch die -etwas rüde formuliert- zahnfleischige Felge nutzt und der verbliebene Zahn auf der gegenüberliegenden Kieferseite mit einer Entzündung ringt.

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Fragen, wo denn die einstmals bei Geburt wahrscheinlich mitgelieferten Zähne geblieben sind, wären wohl müßig und unpassend und würden zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig bringen; der Doktor verschreibt entzündungshemmende Mittel – der Katzenbesitzer verabreicht ab sofort Nassfutter.

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Der am darauffolgenden Abend abgestattete Arztbesuch verlangt von Mimi ein weiteres Mal Käfigaufenthalt, verschafft einer seriösen, etwas älteren paraguayischen Katze hingegen Zahnreinigung unter Vollnarkose – Käfig und Katze stellte übrigens wie kaum ein zweiter der vor nun 22 Jahren verstorbene Künstler Werner Klemke einst treffend dar; sein jetzt 50jähriges August-Titelbild des mitteldeutschen „Magazin“´s hingegen soll keinesfalls ein Plädoyer für verhüllende Badebekleidung aus Mohammeds, in heutigen Tagen schwarzrotgrüngeliebter kulleräugiger Pädoanhängerschaft darstellen..!

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Doch diese Tage haben´s weiterhin in sich: nicht nur, daß an der geliebten kleinen Schweizer Bastelschere am selben Abend noch die Feder abbricht- eine der führenden hiesigen Gazetten beklagt, daß Marta Raviolo, Miss Internacional Paraguay 2013 durch übermäßigen Besuch im Fitness-Studio ungehörig viele Muskeln auftrainiert hätte; den fotografischen Beweis hingegen erbringt das Blatt nicht- so müssen momentan weniger aktuelle Bilder genügen: man stelle sich selbige Frau jetzt also mit mehr Muskeln vor.. 🙂

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Der 26te August markiert für viele Menschen in Sachsen den 290ten Jahrestag der Grundsteinlegung der Dresdner Frauenkirche; damals errichtet zum großen Teile aus Bürgerspenden.

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Beim Wiederaufbau, nachdem 50 Jahre zuvor plötzlich nicht mehr alliierte Flugzeuge die Stadt mutwillig verbrannten, sondern „..die Nahzies die Frauenkirche zerstört hatten..“ (Aussage Göring-Eckardt!) halfen ein weiteres Mal Spendengelder, diesen einzigartigen Bau zu errichten: und es besteht viel Aussicht, daß es wieder Spendengelder der (dann ausschließlich arabischsprechenden..) Bevölkerung Dresdens sein werden, wenn die Kirche durch Hinzufügung eines oder gar mehrerer Minarette in eine Moschee umgewandelt wird. Um eine Islamisierung zu verhindern, versteht sich ja von selbst..

Mit dieser derzeit nicht unwahrscheinlichen Ahnung verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Hund, Frosch und Königin

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Frosch

Eine der ungeschriebenen Regeln beim Überschreiten der Jahresschwelle, zumindest im hiesigen Binnenländle Paraguay könnte folgendermaßen lauten: Nimm Dir für die nichtüberschaubaren nächsten 12 Monate nichts vor, sondern warte, was Dir vom real existierenden Leben schon am nächsten Morgen vorgesetzt wird. 🙂

Die diesjährigen Darsteller am Neujahrsmorgen hießen „Hund“ und „Frosch“; letzterer blieb wie in einem frühen Bühnenstück von Orson Welles als Einzelperson und tragende Figur des Stückes sogar unsichtbar.

Klingt kompliziert, kann der behandelnde Tierarzt aber -zumindest andeutungsweise- erklären und in dem Falle sogar behandeln: schwarzer Hund kann grünen Frosch nicht leiden, und Frosch hat keine Lust, abends vorm Zubettgehen mit dem Hund zu spielen. Aus soviel gegenseitiger Abneigung enstand -vielleicht noch unter dem Einfluß des nervenden Silvesterfeuerwerkes- zwangsläufig ein Hand- oder besser Pfotengemenge, aus welchem der schon erwähnte schwarze Beller als Verlierer hervorging. Denn der feige Frosch setzte in seiner Verteidigungsstrategie alles auf eine hinterhältige Abwehr mittels bakteriologischer Waffe, die Hund „Winnie“ im Kopf-/Halsbereich in einen Boxer verwandelte: diese Art Grünlinge setzen im Moment der Gefahr also ein Sekret ab, welches dem Feind im wahrsten Sinn des Wortes einen dicken Hals verschafft – und eben am besten der Tierarzt behandelt, weil es sonst schnell in der Luftleitung „eng“ wird…

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Zum Vergleich hier der „Normalzustand“:

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Und dann noch am Neujahrsmorgen einen Tierarzt für unsere schwarze, nach Luft schnappende KläfferIn zu finden, is‘ wahrlich nicht leicht gewesen; glücklicherweise war die Behandlung des vorherigen Patienten nahezu abgeschlossen… Sagenhaft, diese neuen Tierärzte Villarrica’s…. 🙂

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Wie gesagt – Darsteller Frosch glänzt weiterhin durch Abwesenheit, aber Frau Hund gehts wieder besser… 🙂

Bei soviel tierischem Spaß darf die Veröffentlichung der Karnevalstermine unseres Städtchens nicht vergessen werden:

Start ist am Freitag, den 29. Januar, weiter gehts am 30. Januar und das darauffolgende Wochenende besiegelt schon wieder das Ende des tollen Zuges.

An DIESEM Wochenende, dem 9. Januar, wird die diesjährige Karnevalskönigin gewählt, die dann ihren anstrengenden Job bei den sich anschließenden Umzügen machen soll/wird.

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…genug Frauenquote – das nächste Geburtstagskind ist männlich und wäre am 5. Januar 140 Jahre alt geworden; glücklicherweise bleibt Konrad Adenauer die aktuelle Sicht auf „seine“ Kölner Domplatte erspart… 👿

Winni 02

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

Winni 06

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Katzen-jammer

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„Wer heut‘ noch hoffen macht, der lügt!
Doch wer die Hoffnung tötet, ist ein Schweinehund!“ B)

79 Lenze trägt der Biermann nun mit sich ‚rum; Hut ab: „Hoffnung bis zuletzt“, auf sprichwörtlich gute Geschäfte dürfen sich nun Kerzenmacher und Lampionhersteller für Zusammensteh-Leute, die erst „Charlie“ und dann „Paris“ heißen, machen; leider nicht nur wegen drohender weihnachtlicher Tage – wie schnell allerdings diese Branche drastische Gewinneinbrüche hinnehmen muß, sieht man am Umsatzminus beim Absatz schwenkbarer Teddybären.. 😐

Zweifellos teilt sich das Lager der Hoffenden strikt: für einige ist im Ernstfall das Glas noch halbvoll, während der realistisch eingestellte Mensch trübe überm Rest des Getränkes hängt und an die nächste Bestellung denkt.. :))

…und beinahe hätte an dieser Stelle der heutige Beitrag den Charakter eines tierischen Nachruf’s gehabt; leider im wahrsten Sinn des Wortes.
In einem Eintrag vor wenigen Wochen wurden die Folgen eines nächtlichen Kampfes zwischen dem hauseigenen Kater und einem Eindringling geschildert; kurz darauf stellten sich bei der grauweißen Mannschaft aufgrund mehrerer Bisse und Kratzer weitere Folgen ein, die behandelt werden mußten.

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Trotz schon mehrfacher eher schlechterer Erfahrungen in den letzten Jahren führten so die Schritte dennoch wieder zu einem innerstädtischen Vertreter der tierärztlichen Heilkunde; darauf vertrauend, daß die private Fort-& Weiterbildung der Veterinario’s deutliche Fortschritte gemacht hätte… 😳

Und so stellt der bange Tierbesitzer im Jahre 2015 fest, daß das Wissen und die Behandlungsarten reichlich als wertstabil bezeichnet werden dürfen: nach wie vor rangieren die Börsennotierungen von Herstellern antibiotisch wirkender Pharmastoffe im oberen Kernbereich: relativ kostengünstig für den Patienten/Besitzer und leicht in der Anwendung für das medizinische Personal verdichtet sich die Ahnung, daß kleinere Gebindemengen unter fünf Liter kaum noch verkauft werden, da auch der dünne Lebensfaden des Homos Sapiens Jahrgang 2015 längst am Antibiotika hängt: erst jüngst beantwortete (befragt wurden über einen längeren Zeitraum mehrere Personen..!) der kräftig aussehende Gärtner die Frage nach einem Bier zum Arbeitsende abschlägig – er nähme doch derzeit Antibiotika… XX( U-(

An dieser Stelle nun DER Tip für Einwanderer: wer es schafft, in der nächsten Zeit antibiotisch wirken sollende Stoffe in Gel-form und vor allen Dingen in großen Mengen (vielleicht aus Zuckerrohr oder leeren Plastikflaschen..) herzustellen, dessen finanzielle Zukunft dürfte in Paraguay als sehr gesichert gelten: als Exportmarkt empfehlen Experten derzeit Deutschland – da behandelt die Regierung derzeit „nur“ mit ARD-Reportagen, Augenpflastern und Bet-Empfehlungen sowie Aufforderungen zu Kirchenbesuchen; der staatlich gelenkte Griff zu Antibiotika dürfte da nicht fern sein, selbst wenn das Mittel aus Paraguay kommt: mit Transportumdeklarationen & Transportverschleierung hat die bisherige Regierung reichlich Übung … :yes: :yes:

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Doch zurück zu Mr. Grauweiß: Sonntagabend vor nun reichlich einer Woche bekam der Kater zu seiner trotz Behandlung schlimmer werdenden hinteren Gehbehinderung Atemstörungen, in dessen Folge er Montagmorgen von einem Geburtstagskind :wave: :wave: in eine Klinik der Hauptstadt expediert wurde; der Name des Klinikinhabers ist mir momentan entfallen, dürfte tierlieben hiesigen Anwohnern allerdings bekannt sein… B)

Und siehe da – auch in unserem südamerikanischen Ländle gibts Standardwissen: der Weiss-Kittel sieht Hoffnung in der sofortigen Behandlung mit ❓ ❓ ❓ 🙂 ❗ Na klar. :> Immerhin gibts in dem fünftägigen Klinikaufenthalt für den Kater eine Rasur – selbige allerdings nur partiell für ein Ultraschall-/Röntgenbild.

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Auf beiden ist weder ein Hüftschaden erkennbar noch der Füllstand des nun schon mehrfach erwähnten und allzuoft eingesetzten Mittels: über die vom Tier seit Sonntag verweigerte Nahrung macht man sich im Wochenverlauf hier wenig Gedanken; unausgesprochen verständigt man sich irgendwann auf eine Abholung des Tieres am (vergangenen) Freitag und denkt dabei an die Parallelen beim Ende des Großvaters vor knapp 20 Jahren.. :`(
*Dabei ist der andere gemeint; nicht der, der im schlesischen Schützengraben im 45er Januar starb* :`(
Und kaum trifft der Krankentransport Freitagabend hier ein, tappt der geschweifte Patient unschlüssig umher, um in einer Lücke der angeblich lückenlosen Überwachung einfach zu – verduften. >:-[
Alle Suche bleibt erfolglos; derjenige, der das nur noch halb gefüllte Glas hält, ahnt das Verschwinden vorm Tode, wie man das den Tieren nachsagt; mehrmalige Nachforschungen an den beiden Wochenendtagen bleiben ebenso erfolglos und stimmen eher traurig nach einem halben Jahrzehnt gemeinsam verbrachter Zeit…

Trotzdem sollte der späte Sonntagabend noch den Moment der Wiederkehr beinhalten; kurz nach 17 Uhr liegt der Knaller einfach so vor der Türe und maunzt bitterlich; neueste Spekulationen gehen von einem mehrtägigen Aufenthalt im Dachsparrenwerk aus, nachdem in den letzten Tagen im umliegenden Gelände das unterste zuoberst gekehrt wurde: mit anderen Worten – in Paraguay werden verschwundene noch gesucht, DA geht die Zahl der untergetauchten unehelichen merggelsöhne natürlich nicht in die hunderttausende.. :)) :wave:

Privat angestellte und vor allem -hoffentlich- mehrdimensionale Denkweisen könnten vermuten lassen, daß durch zuviel/falsche im Hinblick auf Verträglichkeit verabreichte Medikamente dem Kater -vorübergehend- die Geschmacksnerven neutralisiert wurden und die Atemnot hinzukam und er aus diesem Grunde nun ans Essen „gewöhnt“ werden muß; was es wirklich ist/war…hm, keine Ahnung… damit dürfte man sich im Arztclub befinden. B)
Und nun – einfach sehen, wie´s weitergeht: Wolf Biermann’s Aussage zufolge bleibt ja auch keine Wahl… 😐

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Zum heutigen Schluß nun sei ein Ausspruch des Schriftsteller Ernst Jünger angefügt: „Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind.“ 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Stets neu statt Trott

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„Mischt der Zufall die Karten, so verliert der Verstand das Spiel.“

Seit nun knapp 10 Jahren gestaltet sich unser Leben in diesem Binnenländle Paraguay; für uns das erste Land, in welches wir nun dauerhaft wohnend ausgewandert sind: dennoch entwickelt sich nahezu jeder Tag neu bzw. nimmt manchmal vom morgendlichen „Nullpunkt“ aus schnell eine eigendynamische Richtung an, die selten vorhersehbar schien… :yes:

Als aktuelles Beispiel mag diesmal die scheinbare Vermischung von Film & Realität gelten: bei der abendlichen Lektüre von Umberto Eco’s Meisterwerk „Der Name der Rose“ erinnerte man sich gern an selbigen Film; die meisten werden den Inhalt kennen und wissen, daß dabei das Gift der Bücher :>> über die Zunge in den Körper gelangte – doch nur 12 Stunden später „gelang“ der Sprung dieser Idee vom Zelluloid ins wahre Leben…

Der Name der Rose

Etwas stimmte plötzlich mit „Waschi“, unserer weißen Zulauf-Mietz nicht mehr: deren wohl angeborene Eigenart, ständig die Zunge draussen zu zeigen, war ihr wahrscheinlich bei einer Begegnung mit einer sich wehrenden Vogelspinne zum Verhängnis geworden: rechts und links auf selbiger Zunge waren deutliche dunkle Flecken zu erkennen, das zog einen weitgehenden Nichtgebrauch dieses Organs nach sich und damit war Mietzie von der Nahrungsaufnahme „abgeschnitten“; glücklicherweise schwoll weder Rachen noch Zunge nennenswert an, was eine Berührung mit einer Schlange eigentlich ausschloß.
Trotzdem wäre dies ja im Bereich des Möglichen gewesen…
=> DAS muß dann aber auch ein hiesiger Tierarzt erkennen. U-( :-/

Und so fand ein weiteres Mal die eingangs erwähnte Umplanung des Tages statt: schnell mußte eine erste telephonische Verbindung mit einem Tierarzt hergestellt werden – „einfach hinfahren“ nutzt nix, wenn keiner da ist bzw. kei‘ Zeit hat…oft genug erlebt..!

Die -oft filmreifen- Details in den eigenen vier Wänden, wenn man auf der Suche nach der richtigen Nummer ist, dürfte jeder kennen oder schon erlebt haben: auf Anhieb fanden sich die Nummern des „Burgkellers Meissen“ (einfach gestalteter Druck vom Juli 1987..), „VEB Gütertaxi Priestewitz“ (ungültige Nummer spätestens seit Dezember 1989..), „Fernöstliche Teesorten-Verkauf & Versand“ (Angaben zu Stadt/Straße mittlerweile unleserlich…) und ein halber Felsenkeller-Bierdeckel, auf dem eine vierstellige ❗ Festnetznummer und der Name „Ute“ :yes: vermerkt war; für Erklärungen und weiterführende Informationen betreffs „Ute“ war (glücklicherweise…) wegen „Notfall Mietzie“ diesmal keine Zeit… B)

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In vorliegendem Falle war eine eigene Fahrt zum Tierarzt übrigens stark erschwert: der blaue Daewoo stand in Mechaniker -Victor’s „Drive Inn“- wegen eines gerissenen Türgriff-Seilzuges und für den Wechsel eines Radflansches. :##

Allerdings wurde dies -fahrtechnisch- durch die Hilfe eines Landsmannes recht schnell „überbrückt“- besten Dank an dieser Stelle nochmals!!
:wave:

Jetzt mußte nur noch jemand :yes: „schnell“ die sich -plötzlich- vierseitig verspreizende Mietzie in die Transporttasche …stopfen… U-( B)

Glücklicherweise sollte sich die private, eilig gestellte Diagnose bewahrheiten: eine Vogelspinne wurde als möglicher Verursacher festgestellt; nach je zwei (hier gern & oft verteilten…) Spritzen an zwei Tagen verschwanden die Flecke (innen, auf der Zunge..) :)) und weiß-Mietzie beteiligte sich relativ schnell wieder an der erhaltenden Nahrungskette. :p

Geholfen hat in diesem Falle Villarrica’s „El Shalom“; an dieser Stelle dessen aktuelle Nummern für alle hier im Umkreis wohnenden:

0983 – 241 099 und 0986 – 269 873 und 0985 – 865 243

Mietzie 05

Und wer nun gedacht hatte, der Tag wäre geschafft gewesen, hat sich geirrt:
@ Brother :wave: :wave: meine Vitrine ist mittels Kleinlaster U-( eingetroffen!!
=> Dafür wurde das Flaggen-Projekt gestoppt; deckungsgleicher Stoffdruck ist schier unmöglich scheinbar; zumindest in Villarrica… :`(
=> Der Preis für die Glashülle übrigens entspricht der DM-Banknote, auf welcher der Arzt Paul Ehrlich abgebildet ist. B)

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Zuletzt noch wie versprochen einige Bilder vom Panzer IV; mehrere Teile sind gelöst, aber alles ist noch komplett: somit dürfte sich die Alterung etwas einfacher gestalten…

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Damit wünschen wir der Leserschaft eine schöne neue Woche & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…aber ob die Schweiz nochmals (solange, bis es dem Brüssel-Kartell :## paßt..) über die alles erstickende Zuwanderung abstimmen wird, bleibt abzuwarten… B)

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Du schaffst es….!!!

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„Schwer ist aller Beginn; wer getrost fortgeht, der kommt an.“
Soweit die Worte des deutschen Dichters Johann Heinrich Voß.

Der 19te Juli 1954, der Tag der Veröffentlichung Elvis‘ erster Hit-Single „That’s All Right Mama“ sollte der Beginn einer beispiellosen Karriere für Herrn Presley :p :p werden; ganz anders allerdings sieht es beim etwas schwierigeren Lebensstart eines hiesigen Hundewelpen aus: geboren am 4ten Juni, wurde vergangenen Freitag bei einem in Villarrica ansäßigen Tierarzt ein Karton mit mehreren Kleintieren abgegeben.
Sämtliche Geschwister des abgebildeten Hundes konnten an neue Besitzer vermittelt werden – doch mit dem übriggebliebenen wollte sich niemand anfreunden: irgendwas schien da nicht in Ordnung zu sein. :-/
Laut des heute eingetroffenen Befundes eben erwähnten Arztes ist die Kleine -taub.

Dem Anschein nach ist ein Schlag auf den Kopf oder ein Unfall verantwortlich zu machen, daß sich bei der Untersuchung ein -geahnter- Schädelbruch mit einer fühlbaren Vertiefung herausstellte.
Anfangs lief der kleine Racker ständig im Kreis; allerdings konnte kein Aufenthalt im Hamsterrad des deutschen Steuerzahlers nachgewiesen werden…. :)) 😛

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Reflexe, natürliche Bewegungsabläufe & Appetit sind reichlich vorhanden; die diagnostizierte Taubheit scheint Tatsache zu sein, da der Weiße nicht auf Rufe wie „Halt, Schluß jetzt!“, „Stop!“ oder „Zurücktreten!“ reagiert. Aber damit haben ja mehrere Zeitgenossen Probleme..:))

Deshalb werden dem Patienten nun die hier allzugut bekannten Vitamine verabreicht, um zumindest die Schädelverletzung zu heilen.
Wir hoffen, daß es demnächst nur gute Nachrichten über den Krankheitsverlauf geben wird…!!

„Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn lieber an der Leine.“ B) zum heutigen Schluß noch ein Wort von Madame Tussaud; genau JENER Tussaud..

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Hallo Doktor!

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„Oh, daß ihr Menschen doch wenigstens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.“ |-|
Von keinem geringerem als dem bei Lützen geborenen deutschen Philosophen Friedrich von Nitzsche 💡 stammen diese Worte, die am Anfang des heutigen Beitrages stehen sollen.

Während sich unsere selbst gewählte neue Heimat oft schon den -mit oder sogar ohne Kamerabegleitung – zuwandernden (manchmal kinderreichen) 8| Landsleuten entgegenstellt und somit schon in den ersten Tagen monatelang selbsterstellte Traumgebilde ❗ zum platzen bringt, erstreckt sich dies Verhalten meist auch auf deren mitgebrachte Haustiere.
Die hiesige harte Realvorstellung über den „Wert“ eines Tieres kollidiert dann meist mit der noch vor der Ehefrau 🙂 erfolgten Einstufung von Herrchen’s Fifi, der dem Hausherrn die angewärmten Pantoffeln und die Morgenzeitung des Nachbarn mit den neuesten Schreckensmeldungen brachte und dafür noch die Hälfte vom Wurstbrot bekam.
Die Möglichkeit, daß der morgens gerufene hiesige Tierarzt entweder gleich oder schon in wenigen Stunden 88| erscheint, setzt die Chancen des erkrankten Lieblings schnell auf 50%…. :**:

Doch zum Glück wandelt sich unser Villarrica auch in dieser Beziehung; im Gedenken an viele tierische bleichende Knochen und zur Hoffnung der lebenden Gefährten des Menschen eröffnet demnächst an der Mcal. Lopez esq.Gral. Diaz eine neue Tierarztpraxis. 😮

Der im hiesigen klassischen Buchdruck hergestellten Visitenkarte entnehmen wir den Namen „El Shalom“ für diese veterinärische Einrichtung; entgegen den skeptischen Befürchtungen des mithörenden BND XX( wird hier ganz bestimmt nicht im Koran gelesen, sondern neben dem obligatorischen Tierfutterverkauf und der Ausübung jeglicher Pudelfrisördienste auch moderne Heilkunde am Tier praktiziert werden.

Allerdings ist bis zur endgültigen Eröffnung noch einiges zu tun; die beigefügten Bilder zeigen den Werdegang des neuen Tätigkeitsfeldes von Dr. Brizuela Reyes, der ab sofort schon Hausbesuche vornimmt! :yes: :p
Somit wünschen wir dem Betreiber dieser zukünftigen Klinik viel Glück, langen Fortbestand und viel Freude!

„Es ist an der Zeit, daß das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.“ Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph. |-|

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Vorher – Nachher. Demnächst ist der Umbau fertig.
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Während der Umbauarbeiten – kaum mehr als die Fassaden sind geblieben.
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Sind Sie schwindelfrei?Tierklinik 03Tierklinik 04Tierklinik 05Tierklinik 06
Ein Teil der zukünftigen Praxisräume.

Gleichzeitig möchten wir an den 13ten März vor 30 Jahren erinnern, an welchem das ährobähische Währungssystem :## XX( in Kraft gesetzt wurde – installiert von selbsternannten Experten :crazy: und bisher fest zementiert, da es RÜCKWIRKEND ❗ ❗ auf den ersten Januar beschlossen wurde. Errichtet, um stabile Wechselkurse :crazy: und feste Währungsverhältnisse zu schaffen. Für alle. :DD

Wie immer mit vielen Grüßen aus Villarrica – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Der Doktor und das liebe Vieh….

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…so hieß eine Serie, die mitte der 80-er Jahre über die deutschen Bildschirme flimmerte. Aus eben dieser Serie hätten folgende beide Aufnahmen stammen können:

Der Doktor und das liebe Vieh......Infusion mitten auf der Straße

PS: der arme Gaul leidet an Halsschmerzen und frißt daher nicht mehr ganz so wie er soll….die Infusion, mitten auf der Straße verabreicht, bringt ihm hoffentlich die erwünschte Heilung…

PPS: widerspenstige Katzen werden zwecks Spritzenvergabe übrigens kurzerhand an einen Baumstamm „gehängt“, automatisch klammern diese sich fest und können somit nicht mehr kratzen während der Arzt in aller Ruhe spritzen kann. Einfach aber sehr effektiv!

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Besuch beim Veterinario

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Keine Frage – turbulent geht das neue Jahr weiter: Kaum ist der Weihnachtsbaum verstaut und die Scherben der beim abnehmen runtergefallenen Kugeln beseitigt, wartet schon der nächste Einsatz auf das Team von „OUTLAW TODAY“.

Unser (sterilisierter) „Zuchtkater Kunibert“ scheint sich trotz momentan herrschender Hitze eine tüchtige Erkältung geholt zu haben. Er ignoriert seine geliebten Schinkenscheiben und geht allem aus dem Wege. :no: :??:
Da hilft nüscht – ab zum Tierarzt!

Mit Hilfe einer List wird unser vierpfötiger Kunibert in den Wäschekorb gelockt – Deckel drauf, und schon geht’s ab in Richtung Stadtzentrum. Der von uns schon vorab informierte Tierarzt wartet am Eingang auf uns und geleitet uns mitsamt dem maunzenden Korb durchs Wartezimmer vorbei an zwei Käfigen, in deren einem sich 2 frisch geschorene Pudel und im anderen sich ein Dobermann mit einer verbundenen Pfote befinden, die auf ihre Abholung durch ihre Besitzer warten. (P.S.: auch der landsmännische Besitzer DIESES Dobermannes hat den „Käfig“ schon mal von innen gesehen… :>>)

Im Behandlungszimmer wird wirklich die schon von uns vermutete Erkältung diagnostiziert, und so muß der Kater im wahrsten Sinn des Wortes noch zwei Antibiotika-Spritzen „einstecken“. Fieber kann zum Glück nicht festgestellt werden, und trotzdem lassen wir sicherheitshalber eine Blutprobe vornehmen.
Innerhalb von 24 Stunden bekommen wir das Ergebnis der Untersuchung, die in einem Labor in Asuncion vorgenommen wurde, mitgeteilt, und so wissen wir seit heute, daß alles in Ordnung ist. Getestet wurde auf die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sowie einiges Andere.

Angesichts des gesunden Appetits, mit dem unser Kunibert heute wieder über seinen Schinken herfällt, könnte man meinen, daß unser stattliches Tier Methusalems Alter erreichen wird – oder wenigstens 150 Jahre lebt… :yes:

Beim Tierarzt

Hier unser Schwerenöter nach der Behandlung…
Unser Schwerenöter Kater Kunibert

Apropos 150 Jahre: Der gebürtige Radeburger Heinrich Zille würde am 10ten Januar diesen Geburtstag feiern.
In ihm wird ein unverwechselbarer Zeichner gewürdigt, der in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg das Leben der arbeitenden Berliner Bevölkerung darstellte und der seine Zeichnungen mit Texten in dem Berlinern typischen Dialekt versah.
Hier mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Zille

Zum Schluß gibt’s heute noch eine Anleitung zum Geldsparen – erdacht von Mark Twain:
„Um die Hälfte zu sparen, wenn dich ein heftiger Impuls treibt, zu einem Werke der Nächstenliebe beizusteuern, warte ab und zähle bis vierzig; um dreiviertel zu sparen, zähle bis sechzig; um alles zu sparen, bis fünfundsechzig.“

Spannende Beiträge erwarten die geneigte Leserschaft noch innerhalb dieser Woche; bis dahin verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen als Eure Redaktion von „OUTLAW TODAY“!

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