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Holz, Kaffee und Gert

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„Dem fliehenden Feinde sollte man goldene Brücken bauen.“ 🙂

Nun ist die Lesung, Deutung und anschließende aktuelle Handhabung mittelalterlicher Schriften nicht jedermanns Sache; so soll es schon vorgekommen sein, daß auch hereinkommenden Leuten güldene Wege und Brücken quasi entgegengebracht wurden: dem deutschen Schriftsteller Johann Baptist Fischart dürfte dies im 425ten Todesjahr jedoch ziemlich gleichgültig geworden sein… 🙂

Daß auch ein südamerikanisches Land, welches so flach wie Paraguay ist, Brücken benötigt, dürfte viele nicht mehr sonderlich überraschen: immer mehr Landsleute überzeugen sich -verstärkt seit etwa einem halben Jahr- von diesem Sachverhalt gerne vor Ort. 🙂

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So wurde jetzt im hiesigen Ortsteil Paso Yobai eine hölzerne Brücke neu konstruiert, deren Verfall vor mehreren Monaten den Verkehr mit der Aussenwelt stark einschränkte: mittels spendabler 5 Millionen Guaranies der Stadtverwaltung (Kurs zum Kunstgeld derzeit etwa 1: 6) und vor allem tatkräftiger Hilfe der Anwohner konnte schnell Richtfest gehalten werden.

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Dabei ist die Einwohnerschaft des genannten Ortes eher seltener im Brückenbau geübt – in dieser Gegend gehen die Arbeiten eher in die Tiefe: auf der Suche nach dem begehrten gelben Metall verändert sich da in zunehmenden Maße die einst flache Landschaft stark. 🙂

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Und im übertragenen Sinne mußte hier bei uns auch eine „Brücke“ wieder instand gesetzt werden: eine Brücke, um den Kaffee von der Melitta-Kilotüte (90tausend Guaranies..) weiterhin in die Tasse zu bekommen: das geliebte Maschinchen wurde vor etwa sieben Jahren von Landsleuten erworben und benötigte nun im Jahre `16 dringend Pumpe, Mahlwerk und ein weiteres Teil im Inneren der Bosch B 20 neu.
Und die Operation war allem Anschein nach sogar erfolgreich! 🙂

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Und die nächsten Teile, dann allerdings für Schonacher tickende Mechanik 🙂 liegen ebenfalls schon bereit – vielen Dank an dieser Stelle für den Versand!!!

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Bleiben zum Schluß noch Geburtstagsgrüße (25. 2.) an den Zwickauer „deutschen Offizier“ Gert Fröbe zum 103ten Geburtstag!

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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Schienengebunden/Abgehoben

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Dezember. Oh Gott; wieso ging das wieder soo schnell..??!! :`(
Kaum ist die letztjährliche Tanne entschmückt und verstaut, muß man(n) Sorge tragen, daß die unbequeme Frage nach der diesjährigen Funktionalität der Lichterkette gestellt wird: dabei wurde sie doch erst vor wenigen Wochen, Mitte Juni getestet… :yes:
Hinter selbiger Frage verbirgt sich -wie so oft- ein erstes „Anklopfen“ nach einem verbindlichen Termin für die erfolgreiche „Unternehmung Baumaufstellung“ – samt Lichterkette. :##

Aber – WO soll in diesem Jahre die chinesische Tanne stehen??
In dieser Problemkonstellation nach dem nächsten Modellbaukasten zu fragen, der folgerichtig unter passender Vitrine ein kleines bißchen Platz im Gesamtkonzept der Raumeinrichtung einnimmt, würde jeder Normaldenkende zum gegenwärtigen Zeitpunkt als kontraproduktiv oder gar Lebensmüdigkeit bezeichnen…also abwaaaarten… XX(

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Nicht ganz so ernsthaft gehts zum drohenden Jahresende in Paraguay’s Eisenbahngesellschaft zu: deren Präsi Roberto Salinas bringt zum wiederholten Male :yawn: angesichts des drohenden Jahresendes seinen Wunsch zum Ausdruck, ab dem nächsten halben Jahr das Umland der Hauptstadt auch mit Schienen wieder an den Regierungsbezirk zu ketten.
Zum Ende der 90er Jahre löste sich diese schienengebundene Verbindung; seither übernehmen Busse den Menschen- und Mengentransport.

Und wer den innerstädtischen Verkehr der letzten Wochen in Asunción kennt, dürfte dieses Pojekt sogar nicht mal schlecht finden – die Frage geht natürlich an die Finanzierung, Umsetzbarkeit und nicht zuletzt in Richtung technischer Zustand/Wartung der Fahrzeuge… 😐

Doch keine Sorge – bis die ersten Züge durch Asunción rollen, dürften so einige deutsche Armeen in Syrien mit Roß und Wagen, Mann und Maus und Bundestagsmandat untergegangen sein… >:-(

Mit einigen fotografischen Streiflichtern aus leider vergangenen, hauptstädtischen Strassenbahnzeiten verbleiben wir auch diesmal wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Fahren ohne Grenzen

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„Aller Zwang fordert den Widerstand heraus.“ Den Worten des Rabbinersohnes Max Nordau sollte man unumwunden zustimmen; im Gegensatz dazu sprechen Wahlverhalten- und beteiligung in der alten Heimat leider eine andere Sprache, und dies scheint zu belegen, daß da bewußt die Preise für Sofa’s, Couchecken und weitere Sitzgelegenheiten drastisch gesenkt wurden…. 😐 :))
=> Was wird nicht alles für den braven Wähler getan! :p

Doch auch auf unserem Kontinent mehren sich die Stimmen, ein die Einwohner gleichschaltendes Großreich-Experiment mit gemeinsamer Regierung, gleichem Geld & gleichen Pässen zu beginnen: auch am 4ten Jahrestag (23ter Mai) der Unterzeichnung der Gründungsurkunde der „Union der südamerikanischen Nationen“ in Brasilia darf man aufgrund der weiterbestehenden Uneinigkeit :p der Mitgliedsländer noch auf die Fortdauer dieses Status quo rechnen; was bei einer staatlichen Zwangsehe ‚rauskommt, sieht man täglich in einem anderen Teil XX( :## der Welt….

Interessant dürfte dabei noch die finanzielle Behandlung der geographischen Verteilung der reichhaltigen Wasser-, Öl- und Erdgasvorkommen zwischen den Ländern werden; aber Fidel Chavez XX( hat dazu bestimmt auch mehrere Ideen. :))

In einer anderen Hinsicht allerdings geht es im bewohnten Teil unseres Binnenlandes zu – dem Strassenverkehr.
Oft schon wurden neu aufgestellte Bußgeldkataloge an dieser Stelle beschrieben, beteilige Unfallwagen vorgestellt und die Zahl der Verkehrstoten genannt; Tatsache bleibt der meist praktizierte „Freestyle“ beim fahren.
Ein kürzlich entdecktes youtube-Filmchen mag die kommenden Gäste & Besucher schon darauf einstellen… 8| 😀

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Geier im System

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„Das Opfer setzt heilige Freiwilligkeit voraus.
Der Sklave zahlt unter Zwang Tribut.“ 😐

Der Verdacht liegt nahe, daß dem deutschen Lyriker Erich Limpach schon vor Jahrzehnten mittels uns unbekannten Apparaturen die Möglichkeit gegeben war, in die Zukunft seines nun verdorrenden Heimatlandes zu blicken; allerdings würde auch seine kühnste Phantasie den gegenwärtigen Zustand -des für ihn nächsten Großreiches- nicht erahnt haben… :no:

Und doch setzt sich auch das hiesige ökologische (und gesellschaftliche) System aus Nahrungsketten zusammen, in welcher „größere Tiere“ von der Umwandlung lebender Organismen in zersetzende Materie leben bzw. aktiv an selbiger Reduktion teilhaben.
In gar nicht so seltenen Fällen sprachbegabt, sind Zusammenhänge -wegen des Berechtigungsgrundes-offensichtlich dem Tierreich entlehnt, dabei allerdings wird meist der Umstand unterschlagen, daß das Verschwinden der „vorigen“ Gattung…. U-(

Glücklicherweise reproduzieren sich Paraguay’s Rinderherden mit mathematisch zu bestimmender steigender Zahl, während die Fläche unseres Binnenlandes bei reichlich 400tausend Quadratkilometern stagniert, was linearen Einfluß auf die Anzahl der Landeskenner, plakativen Dividendenvorrechner und hektarumsatzorientierten Schönredner beinhaltet. :.

Doch verbleiben wir in der Tierwelt: Hin & wieder nun kommt es vor, daß aktive -behufte- Mitglieder der hiesigen Nahrungskette vorzeitig auf das freie Leben auf den Weideflächen verzichten; nicht immer aus freien Stücken – besonders, wenn sich deren Wege allzunahe an den tagsüber relativ vielbefahrenen Straßen befinden.

Um Kostenansprüchen der beteiligten blechernen Gegner zu vermeiden, wird auf Besitzansprüche des Tierkörpers meist verzichtet, und eher selten werden die Besitzer der Brandzeichen ausfindig gemacht werden wollen B): ein Totalverlust ist bei dieser meist bewußt zugelassenen „Tierernährung auf eigene Faust“ anfangs schon eingerechnet, obwohl menschliche Verkehrsteilnehmer auf Rücksicht auf das eigene Fahrzeug schon in Sichtweite der dahintrottenden Hufer auf den Bremspinsel treten.

Je nach Zeit des Crash’s und Lage des Fleischspenders findet (k)ein Kampf ums Fleisch statt zwischen ortskundig-einheimischem Mensch & Tier, und alles bleibt den schwarzgefiederten Totengräbern überlassen, die sich stets mit unglaublicher Schnelligkeit einfinden.

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So sei auch diesmal für => Blogfreundin pueten :wave: ein -aktuelles- Bild unseres städtischen Überland-Transportsystem’s angefügt, welches vor kurzem durch eine unerwartete Tierherde in Verzug zum Fahrplan geriet… U-( :))

Bisonherde

So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Umbau oder Abbau?

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„Das alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
und neues Leben blüht aus den Ruinen.“

Nicht erst seit des deutschen Dramatikers Schiller und dessen Werk „Wilhelm Tell“ weiß man um des Menschen Fähigkeit, historische Zeugnisse vor dem Zerfall zu bewahren und sie wiederzubeleben, um sie an die mehr oder weniger interessierte Nachkommenschaft :-/ weiterzugeben.

💡 24ter Mai; sieben Monate verbleiben uns noch bis zum diesjährigen Weihnachtsfest – => doch gilt dieser Tag allerdings auch als der 145te Jahrestag einer der für Paraguay verlorenen und gleichzeitig verlustreichsten Schlachten im Tripel-Allianz-Kriege 1864-1870.
Nördlich vom Rio Parana verloren an diesem Tage im Jahre 1866 mehrere 20tausend Menschen ihr Leben…. :`(

Landkarte 01

Wie aus unserem vorigen Eintrag bekannt, herrscht in Villarrica fast ständig rege Bautätigkeit. Mitten im Stadtzentrum scheinen die Grundstücks- und Häuserpreise schier zu explodieren, und oft tendieren die angebotene Qualität der Bausubstanz bezüglich des geforderten Preises weit auseinander; ‚reingedrängelte Makler, Selfmade-Experten und weitverzweigt-befreundete uneigennützige Zwischenhändler „würden in den gezeigten Prachthäusern am liebsten selbst gern wohnen, wenn wir nicht schon…“ :))

Nun sei es jedem selbst überlassen, wo und in was hier investiert wird; ob man durch Zuckerrohr-Ernten innerhalb kürzester Zeit reich werden will, durch Eukalyptuspflanzungen oder Macadamianüsse im Geld waten möchte – Tatsache bleibt, daß auch in unserem Jahrhundert der Erzähl-kunst kaum Grenzen gesetzt sind. :)) U-(

Untenstehende Bilder vermitteln einen Eindruck eines Objektes, welches vor mehreren Monaten etwas außerhalb „unter der Hand“ angeboten wurde: gutes Restaurationsobjekt oder eher weniger und lieber gleich was neues hinstellen lassen…?! U-(

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=> Für Blogfreund Flogni :wave: gibt’s zum heutigen Schluß noch eine Abbildung der vor Monaten „geschossenen“ Wandkarte des Dresdner Ludendorff-Ufers der 60er Jahre: soooo lange hat’s ja nicht gedauert, bis das Wandbild hier war….. :b

Landkarte 02

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Weder Plattenbau noch Strohütten

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Baustellen 21

„Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und also leben, als sollt man morgen sterben.“
Nicht erst Falco wollte also „…den Tagen mehr Leben geben“, sondern auch der => große Reformator Luther dachte schon seinerzeit in diese Richtung.

Was allerdings den ersten Teil des Sinnspruches betrifft, so scheint die entsprechende Stelle des alten Pergamentes hier stets gefehlt oder vorsichtshalber zum einwickeln der beliebten Maniok-Wurzeln gedient zu haben…. :))

Nichtsdestotrotz vollzieht sich in unserem Städtchen ständig ein baulicher Wandel; ganze Berge von flink gebrannten Nürnberger Ziegeln und tausende von Farblitern verwandeln Villarrica ständig aufs neue, sodaß Google-Earth erwägt, hier eine ständige Vertretung zur fast täglichen Aktualisierung der übertragenen Bilder zu eröffnen.

Wenig innerstädtische Häuser derzeit, die nicht um- oder ausgebaut werden. Auf oder neben dem Bürgersteig gelagerte Baumaterialien künden von der Veränderung, und noch dazu wird seit Monaten eine der meistbefahrenen Straßen verbreitert.
Weder Warn- noch Hinweisschild existieren, und kein Verkehrsfunk unterrichtet die Autobesitzer – und trotzdem gibts weder Stau noch dramatische Unfälle – blechbeschadet sind doch die meisten Fahrzeuge jetzt schon.
=> Außerdem passieren die meist actiongeladenen und geräuschvollen Unfälle eher nachts bis hinein in die frühen Morgenstunden; schuld daran sind weder ungesicherte Baustellen noch unbeleuchtete Baumaschinen…. |-| :))

Kühne Rechner und Bodenspekulanten kennen meist jetzt schon die weitreichenden Pläne des langsam, aber trotzdem expandierenden Villarrica’s, und die meisten davon warten schon auf den nächsten Regierungswechsel im Lande. Aber wo bringt ein solcher eine wirkliche Veränderung..? |-|

Wie schon angedeutet, werden hierzulande die baulichen Konzepte eher weniger für die nächsten Jahre erstellt; die wechselhafte Geschichte auch betreffs des Standortes von Villarrica mag zum Teil schuld daran sein….

Baustellen 20

Für Blogfreundin pueten’s :wave: Vorstellungen unserer Wohnverhältnisse mag das obige Bild angefügt sein; für alle anderen die nachstehenden… :yes:

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So wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave: :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Stefan, hilf!

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„Kunst ist, wenn man’s nicht kann – denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst“. :.
Der österreichische Satiriker Johann Nepomuk Nestroy, der unter anderem auch das Stück => „Zu ebener Erde und erster Stock“ verfasste, lag mit dieser Beschreibung eines menschlichen Wesenszuges ziemlich nahe an der Wirklichkeit. 😐

Gerade wird uns aus der => argentinischen Außenstelle :wave: :wave: vermeldet, daß die über die Ruta 9 führende Brücke hinter Buenos Aires Richtung Escobar am Freitagmorgen in die Bücher der dafür zuständigen Versicherungsgesellschaft als Totalverlust eingetragen werden mußte. :))

Auch nach mehreren Anrufen bei der mit der Trümmerberäumung beauftragten Firma konnte noch nicht :no: bestätigt werden, daß sich unter den Holz- und Gesteinsmassen zufällig Brüsseler Abgeordnete oder gar außenministerielle Ehepaare aufgefunden worden wären.

Ebenso konnte erstaunlicherweise bisher kein Verantwortlicher für das Spannkraftschonende absetzen der Brücke auf kunstgerecht geschreinerte Holzpaletten 8| ermittelt werden; allerdings wurde lückenlose Aufklärung und transparentes Vorgehen bei den Ermittlungen zugesagt. :)) :)) :))

Zu dem unlängst angedachten Plan, nun die Überquerung der Fahrbahnen in einem größeren unterirdisch anzulegenden Projekt zu gestalten, wollte sich die Betreiberfirma zunächst nicht äußern; man warte noch auf die Meinung des Pforzheimer Experten Stefan M. von der Siemens AG sowie die Bereitstellung mehrerer Fässer von beim Bau benötigten Pfefferspray’s.

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Wie immer mit vielen Grüßen – besonders an die Aussenstellen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Blechle fatale

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„…und kulturpessimistisch räsoniert: künftige Generationen werden uns die Verschwendung nicht verzeihen, zum Transport von achtzig Kilo Mensch eine Tonne Blech in Bewegung zu setzen.“ :no:

Nicht immer muß eine kritische Einstellung zur Gegenwart aus offiziell bestelltem, systemkonformen Munde kommen; oft gibt auch ein Ausspruch aus unerkannt bleibenwollenden Kreisen genug Denkanstoß….

Nahezu 40 Jahre ist es her, seit im September 1970 der Deutsche Autobauer Opel mit seinem ersten Manta-Modell den Markt und die Herzen der zukünftigen Fan-Gemeinde eroberte. Aber wer hätte damals eine Vorstellung der heutigen Modelle zu Papier bringen können..?

Seit einigen Wochen nun kurvt durch unser Universitäts-Städtchen eine blecherne Kuriosität des Autobau’s; was sich die hier allseits beliebte Marke Toyota bei der damaligen Planung vor immerhin nun 10 Jahren dabei gedacht hat, wird wohl ewig im Dunklen bleiben. |-|

Eines der dabei auffälligsten Merkmale ist die Heckscheibe mit dem negativ angewinkelten Sturz – kurioserweise brachte die französische Marke Citroen mit dem zweizylindrigen „Ami 6“ im Jahre der obenerwähnten Manta-Einführung schon einmal so ein Unikum auf den Markt.

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Die markante seitliche Blechprägung mag auf den ersten Blick etwas an „unseren“ Kübelwagen VW 82 erinnern; vielleicht wurde dies bewußt gewählt, weil auch damals die halbe Welt in Flammen stand – und momentan sterben ja auch wieder Deutsche Landsleute im Krieg und werden dafür vonne Regierung XX( geehrt. Meist posthum. 8|

Übrigens wird für den goldenen Wagen die Summe von 35 Millionen gefordert – durchschlagende Crasttest-Ergebnisse sind dann schon eingerechnet. Ob aber von diesem Modell demnächst eine Schwimmwagenvariante für die kämpfende Truppe aufgelegt wird, war beim besten Willen nicht herauszubekommen.

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Damit gehen viele Geburtstagsgrüße in die argentinische Außenstelle, :wave: B) die im Nachbarlande an der Autoherstellung beteiligt ist: passenderweise eben bei Volkswagen!
Wie immer – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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… für uns Schild und Hilfe

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„Es lockt das Schild allein die Kunden.“
Der französische Fabeldichter Jean de La Fontaine trifft den Nagel auf den Kopf, und so rüstet auch Villarrica auf: seit heute morgen weisen mehrere Schilder dem Besucher den Weg in unser Städtchen – und auch hinaus. Es scheint also noch etwas Geld im Stadtsäckel zu sein….

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Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Fahr’n, fahr’n, fahr’n, auf der Autobahn….

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Dem am achten Februar 1931 geborenen James Dean war ja das Schicksal als Unfallopfer in den Trümmern seines Wagens im Jahre 1955 auf der Straße vorbehalten, und weltweit nahm seither mit fortschreitender Industrialisierung auch der Ausbau des Straßennetzes immer weiter zu.

So auch bei uns in Paraguay – momentan sieht man den Fortschritt der Infrastuktur, respektive des Straßenbaus, in unserer Wahlheimat auch in unmittelbarer Nähe Villarricas…

Schon seit 2004 laufen die Bauarbeiten, die Villarrica eine Direktanbindung per Asphalt zu zwei Punkten an der Ruta 1 einbringen wird, nämlich an die Orte Paraguari und dem etwas südwestlicher gelegenen Carapegua. Die Ruta 1 ist dabei die Strecke, die die Hauptstadt Asunción mit der Großstadt Encarnación verbindet.
Aus der Luft gesehen muss man sich das ganze wie ein „Y“ vorstellen, das auf Villarrica steht und dessen beide oberen Enden an 2 Punkten auf die Ruta 1 trifft, einer imaginären Waagerechten über dem „Y“. Um das ganze auf der Landkarte wiederzufinden, muss man es im 90-Grad-Winkel nach links drehen 😉

Landkarten-Ausschnitt

An der Gabelung des „Y“ findet man auf der Karte den Zuckerverarbeitende Ort Tebicuary, den wir schon in einem unserer früheren Beiträge beschrieben haben.

Durch diesen Straßenbau wird sich die Strecke zwischen Asunción und Villarrica von 170 km um immerhin vierzig Kilometer verkürzen, was bei normaler Fahrweise einer Zeiteinsparung von ungefähr einer halben Stunde entspricht.

Zur Zeit ist der Stand der Bauarbeiten laut dem hiesigen Projektleiter Ingenieur Julio Grosy wie folgt:

Skizze des Inschnöörs

Die auf seiner Skizze breiteren, gestrichelten Streckenabschnitte entsprechen den fertigen Asphalt-Teilen. Und da seine Skizze doch sehr klein geraten ist, „übersetzen“ wir sie mal:
Ausgehend vom Gabelpunkt Tebicuary ist die Strecke in Richtung Paraguari schon bis zum Ort Sapucai fertiggestellt, es fehlen noch weitere 20 km Teer.
Von Tebicuary über La Colmena nach Carapegua sind schon 22 Kilometer asphaltiert, hier fehlen bis La Colmena nur noch 14 Kilometer. Von dort aus sind wie in einer echten Raucherlunge immer wieder kurze Stücke geteert, aber es bleibt dort noch eine Menge zu tun…
Das Stück direkt „vor unserer Haustür“, also von Villarrica nach Tebicuary, steht kurz vor seiner Fertigstellung: „rückwärts“ gesehen sind 15 Kilometer vom Zuckerrohrort bis nach Cardozo fertiggestellt, dann muss man sich einige wenige Kilometer über Sandpiste quälen, es folgt ein weiteres kurzes Asphaltstück von 3,5 Kilometern, und danach geht es bis Villarrica noch immer nur indem man eine riesige Staubwolke hinter sich herzieht.

In Villarrica selbst wird gerade fleißig an der Auffahrt zu dieser Route gearbeitet: seit 2-3 Wochen sind die Baumaschinen kräftig zugange. Selbst des Nachts lassen sich die Arbeiter nicht davon abhalten, ihre Bagger zu bedienen (Männer und ihre Spielzeuge oder: „Mehr Power!“).
Überall werden Berge von Sand verschoben, mit der Raupe wird begradigt und planiert. Heute wurden die ersten 100 Meter mit einer Teerschicht belegt (und niemand wird den Namen des Skelettes wissen, das man an dieser Stelle in 85 Jahren bei einer weiteren Verbreiterung der Straße zufällig findet…); ….erhebt sich die Frage, wie lange alles zum Abkühlen braucht, bei unseren derzeitigen Außentemperaturen von 35 Grad 😉

Ursprünglich war die Fertigstellung des Projektes für den Oktober diesen Jahres geplant, doch genauso, wie der Satz „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ hier Beachtung verlangt, zitieren wir an dieser Stelle jeden x-beliebigen Paraguay beschreibenden Reiseführer, der behauptet, „in Paraguay laufen die Uhren anders“…

Als einen der Gründe für die doch noch häufig vorkommenden kurzen Fehlstücke -und das somit ungleiche Ticken der Uhren- gab uns der Ingenieur Julio Grosy an, daß an eben diesen Stellen noch immer mit den Eigentümern über die Abgabepreise der Grundstücke gestritten wird, durch die der Streckenverlauf führen wird.
So muß in der nächsten Zeit zum Beispiel auch eine Grundschule weichen und mehrere Wohnhäuser sollen den bisherigen Besitzern entrissen werden…
Laut Aussage des Ingenieurs soll in einem Jahr alles fertig sein; warten wir ab, auf welche Art und Weise „in Paraguay die Uhren anders laufen…“.

Geschwindigkeit senken40 km/h vor der BausstelleBeleuchtung zur NachtSicht Richtung VillarricaVor der Secunda Division, dem MilitärstützpunktStaub wohin das Auge blicktHier rein geht's nach TebicuaryKnotenpunkt VillarricaAbflußrohre liegen schon bereitEin bischen Schatten für die SiestaHier ist noch einiges zu tun...Anfahrt Richtung Coln. OviedoVorgestern wurde der Kies angeliefert........gestern wurde planiert.......und heute kommt die erste Schicht Teer drauf

Hiermit wünschen wir unserer geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben damit wie immer mit vielen Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“!

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