Schlagwort-Archive: Konzert

Kultur?-Los!

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„Der Stellenwert der Kunst ist in E**kelropa durch die Einschätzung vieler Politiker in Gefahr.“
Kein Grund zur Beunruhigung; hat doch glücklicherweise die sich als sozialdemokratisch bezeichnende, vor allem aber selbsternannte Kulturexpertin Özoguz vor einiger Zeit festgestellt, daß jenseits der deutschen Sprache keine spezielle Kultur aufzufinden sei..!
Bemerkenswert bleibt dennoch die eingangs erwähnte Einschätzung des Leipziger Dirigenten Kurt Masur – für detailliertere Rückfragen steht selbiger seit nun genau zwei Jahren leider nicht mehr zur Verfügung…

Dennoch stellte es keine erwähnenswerte Mühe dar, sich am Ende der letzten Woche aufzuraffen und ein in gewohnter Weise eher kurzfristig anberaumtes Klassikkonzert in Villarrica´s „Club Porvenir Guaireño“ zu besuchen; auch das Wissen, einem kulturlosen Volke anzugehören -glaubt man denn schon erwähnter, über Bosporuswurzeln verfügender Özoguz- konnte dem Willen, klassische Musik in den Gehörgang einströmen zu lassen, keinen Abbruch tun… 🙂

Daß der auf der Einladung genannte Starttermin von 20 Uhr eine eher fiktive Zahl darstellt, war jedem Mehrfachklassikhörer Villarrica´s wohl bewußt; noch um 21 Uhr traten Gäste durch die lustig knarrenden verglasten Türen ein und bekamen ein Programmformular überreicht.

 
Doch bevor Stücke aus Mozarts, Offenbach´s und Lloyd Webbers Werken dargeboten wurden, verbrachten mehrere Moderatoren einen guten Teil des Abends mit dem Verlesen von Spendernamen, die das Zustandekommen dieser musikalischen Darbietungen erst ermöglichten. Und als nahezu jeder Anwesende seine persönliche Dankesurkunde in den Händen hielt und Applaus eingesteckt hatte – wurden die einzelnen Mitglieder des Orchesters vorgestellt – das übrigens aus teilweise bemerkenswert jungen Musikern besteht, so wie z.B. die nur 13 Lenze zählende Flötistin . 🙂

Ab einem gewissen Zeitpunkt im nun schnell vorrückenden Abend jedoch schien es uuunmöglich, die musikalischen Darbietungen zurückzuhalten, und laut Liste stand Mozart am Beginn der Soirée. Für das nächstfolgende Stück hatten die Mitglieder des Chores eine Überraschung eingebaut: die bekannte paraguayische Sängerin Marijo Obregon hatte sich bei einer Ausschreibung um die Stelle als mechanisches, aber dennoch singendes Spielzeug beworben und war angenommen worden – und sie spielte die Rolle wirklich sehr gut: wer hätte gedacht, daß das blonde Frollein, welches Anfang des Jahres in unserem Innenraum Szenen für ihr damals neues Musicvideo drehte, auch die klassische Koloratur beherrscht..!

Leider gab das überreichte Programmblatt nach einer Stunde nichts mehr her; beim dazugehörigen Shakehands nach der Musikke ergab sich Gelegenheit, Selfies mit den Stars herzustellen, die benutzten Instrumente zu betrachten und für Kinderhände ist es in unbeobachteten Momenten ab & an sogar möglich, Piano und Pauke zu strapazieren: so gesehen – ein schöner Abend!! 🙂

           

Der Endspurt um Details läuft auch am 202ten Tag auf der Steamerwerft ungebremst weiter: die bugwärts verlaufenden Verspannungen beider Schornsteine haben Seildurchführungen erhalten, die von den Kabeln beider unterer Scheinwerfer passiert werden, und die Nigger an Bord haben Dutzende von Kisten aufgestapelt und mit einer Persenning abgedeckt – aber noch ist so einiges weitere an Ausstattung & Zuladung geplant; der December wird darüber vergehen.. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geige, Cembalo & Tanga

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Vor nunmehr 104 Jahren wurde in diesen mittigen Apriltagen aus den Fluten des Atlantiks unter anderem oben abgebildetes Instrument geborgen, dessen Klänge damals nächtens mehrere tausend TITANIC-Passagiere in den Tod begleitete – bei der Versteigerung dieser Geige zahlte ein privater Sammler vor knapp 3 Jahren 900tausend britische Pfund: als Herstellungsort des saitenbespannten Teiles wird übrigens die sächsische Landeshauptstadt vermutet: anzunehmen oder besser zu hoffen ist, daß sich der neue Besitzer -wenig politisch korrekt-  nicht daran stört. 🙂

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Mithilfe nicht ganz so geschichtsträchtiger Musikwerkzeuge wurde am vergangenen Sonntagabend in der „weißen Kirche“ gegenüber der Plaza Libertad ab 20 Uhr ein gut 60minütiges Klassikkonzert zum Start der diesjährigen musikalischen Saison abgehalten.

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Dazu wurden die auf den entsprechenden klassischen Instrumenten am hoffnungsvollsten scheinenden „Aushängeschilder“der Musikschule in eben genanntes Gotteshaus beordert, um vor zahlenmäßig leider nur halbbelegten Kirchenbänken ihr Können zu zeigen: große Klasse; mag man sich über den die Akkustik etwas einschränkenden altarnahen Standort auch streiten können – dem „normal“ geschulten Ohr wird das keinen künstlerischen Abbruch am Genuß getan haben: ist man doch froh, wenn so etwas, noch unter Verwendung barocküblicher Musikwerkzeuge, hierzulande stattfindet!

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Um ehrlich zu sein – bei klassischem „Raspel-& Geig“ bin ich meist etwas vorsichtig: die berühmte Ausnahme durfte vor über einem Jahrzehnt nur die noch kürzlich an der montaglich-nächtlichen Aussenbeleuchtung knausernde Dresdner Semperoper bilden; im April `16 wird deren Stelle halt durch einen paraguayischen Kirchenbau vertreten.. 🙂

Auflockerung bildeten die zwischen den Stücken gegebenen Erklärungen durch den Mann am Cembalo, der das Publikum überzeugen konnte, an diesem Abend auf TV-Sülz zu verzichten und diese eine Stunde bei historischen Klängen „durchzuhalten“.

Dafür gabs zum Abschluß nach dem Händel`schen chorigen „Hallelujah!“ im wahrsten Sinn des Wortes stehenden Beifall -zu Recht verdient!- In gewohnter landestypischer Weise glitt der frühe Abend so in´s abschließende „hach, man trifft sich wieder mal“: Handschlag & Küsschen untereinander und für (fast) jedermann – und während die Eltern so gut abgelenkt waren, übte sich der potenzielle musikalische Nachwuchs unseres Binnenlandes am Gebrauch der verschiedenen, im Tumult ungesicherten und unbeobachteten Tasteninstrumente. 🙂

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Den Brückenschlag vom Barock zu unseren Zeiten macht nun doch bestimmt jeder gerne mit, und so will ich mich beeilen, die diesjährige frisch gewählte Miss Tanga vorzustellen: besagte Dame hört auf den klangvollen Namen Dahyan Zelinsky (die führenden Gazetten akzeptieren bei diesem wichtigen Thema auch andere Schreibweisen..) 🙂

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In einem kurzen Interview kurz nach dem Wahlerfolg teilte die junge Frau mit, noch einen Freund zu suchen, da sie sich abends in ihrem Haus manchmal seeehr alleine fühle.. 🙂 🙂

Im Gegensatz dazu verfügt unser heutiges Geburtstagskind über eine komplette, wenn auch manchmal nicht ganz soo glückliche Familie: Glückwunsch zum 52ten, Crispin Glover/George McFly..!

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Vier Mann & eine Stimme

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Der vorgeschalteten deutschsprachigen Fan-Seite ist es wichtig genug, zu erwähnen, daß ER (angeblich…) bevorzugt Karamellvollkornkekse als Nachspeise oder Ablenkung zu sich nimmt; unglaublich, daß jemand mit der Eigenschaft eines angepaßten Büroteilzeitmitarbeiters Säle voller kreischender Mädels zum kochen bringt…
Die Rede ist dabei vom gerade 35 Jahre alt gewordenen Tom Chaplin, dem Sänger der britischen Band Keane. :.

Glücklicherweise findet auch hierzulande immer mehr ausländische Musik den Weg zum Ohr des Zeitgenossen; wimmernde Harfen und monotoner Reggaetondunst etablieren sich scheinbar konsequent für patriotische Musikspezialisten und alternative Indie-freunde in „harten“ Radiostationen mit wahrscheinlich festgestelltem Skalenzeiger… 🙄

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Erfreulich also, daß sich immer mehr jüngere Leute mit „von draussen“ einströmender Mukke befassen – und als Bandmitglieder deren Titel kopieren und so dies alles einem breiteren Publikum nahebringen: so geschehen am gestrigen Freitag in unserem Hause.

=> Aber vorherige Band-eigene Werbung für dieses Vorhaben? – Nö, Fehlanzeige. B)
Unglaublich; die komplette Mobilmachung geschah intern innerhalb zweier Tage über mündliche Propaganda bzw. Fakebook.
Und was noch seltsamer anmutet: die Band verfügt bisher über keinerlei Namen.
Keine Werbung, kein Bandname: was steckt wirklich dahinter..? U-( :??:

Dabei galt anfangs als unsicher, ob das Konzert wegen des gemeldeten Regens überhaupt stattfinden würde – Danke an dieser Stelle an Petrus, daß Du nen Tag gewartet hast mit der himmlischen Nässe.. :yes: :))

Doch zehn nach 7 am Freitag abend rollten die 4 Musiker samt weiblicher Ausgabe :p :p von Tom Chaplin an; nach dem Instrumentenaufbau gab’s für eingefleischte Fans ein zweistündiges Making-of: kurze Pause, und dann relativ früh am Abend, viertel nach 10 ging’s los.

Schon vorher waren fast alle Sitzgelegenheiten vergeben – => selbst der Stuhl des Schreibers dieser Zeilen wurde kurzerhand requiriert…. >:-[

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Das tote MTV nannte einst sowas Unplugged -spartanische Ausrüstung der Kapelle- aber klasse einzigartige, rund einstündige Wirkung: ganz abgesehen von der Stimme der Sängerin, :p :p die mit unmerklichem Akzent die englischen Keane-Texte rüberbrachte – alle Achtung! :yes:

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Veranstalterin!! :yes:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ – nun wieder sechs ❗ Stunden und unheimliche Weiten von der alten Heimat entfernt. :wave:

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Sonntagabend: Klassik

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Erste Szene, erster Aufzug: gesprochen über die Oberkanten beider PC-Bildschirme

Sie: „…da ist demnächst ein Konzert.“
*da hat er bestimmt keinen Bock drauf*

Stimmt; deshalb – auch ohne der notwendigen Vorkenntnis der Art des Konzertes – erst 2 Minuten später die geduckt gesprochene, wenig reichhaltige Antwort:

Er: „…ja..?“
*bloß nicht zu nem Klassik-Schrumm-schrumm hingehen müssen; denn darum handelt es sich garantiert*

Woher wissen Männer sowas im voraus; und warum gerade jetzt wieder im Ausreden-Katalog blättern müssen…?

Sie: „Es ist ein Klassikkonzert in der weissen Kirche. Würde ich gern hingehen.“
*auch doof, alleine hinzulatschen. Aber vielleicht kommen paar Freunde mit*

In wenigen Schritten zur alternativen Möglichkeit; daher:

Er: “ Aber vielleicht fragst Du paar Freunde; da – nimm‘ mein Handy..?“
*Jetzt eisern am Stuhl festhalten; fast ist es geschafft*

Manch‘ Herrenabend wurde schwerer errungen; deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an gute Freunde!

Sie: „Gut, die kommen mit; ich fahre dann so gegen acht und hole sie vorher ab.“
*das hat er nun davon – Kunstbanause!“*

Endlich alleine 2 Folgen „Twin Peaks“ hintereinander sehen und Bier mit Popcorn genießen – oder vielleicht doch Eugen Jochum auf Grammophon-Schellack Beethoven’s „Vierte“ dirigieren lassen..?
Als Alternative wäre noch heulen machbar, weil die Frau alleine weg ist….

Zweite Szene, erster Aufzug: Im Kircheninneren

Sie, nach fast zwei Stunden: „Gespielt auf Nachbauten historischer Instrumente….ist doch echt gut, was die da bringen; zwar mit norwegischer Unterstützung, aber für freien Eintritt müßten die sich nicht mal so anstrengen.“
*ich möchte wissen, was er da alleine macht zuhause; nur in der Bude zu hocken, ist jedenfalls nicht gesund*

Dritte Szene, letzter Aufzug: Wohnzimmer und Kleiderschrank

Sie: “ Da bin ich wieder; war wirklich gut: schade, daß Du partout hierbleiben wolltest. Allen hat’s gefallen!“
*was ein Glück, daß ich mir das nicht habe ausreden lassen!*

Aber den meisten parteiischen Krimilesern wird längst aufgefallen sein, daß der Mann doch gern mitfahren wollte, und so..:

Er: „Die haben ja auch was von Händel gespielt; hättest Du ruhig sagen können vorher. Ich wäre bestimmt mitgekommen; nicht schlecht, mal rauszukommen..“
*was ein langweiliger Abend so alleine; wie damals, als die Eltern zum Tanz sind und ich als siebenjähriger um acht ins Bett mußte*

Sicher – daran hätte er denken sollen: die „Twin Peaks“-Folgen sind seit Monaten verliehen, und die großen Schellackplatten wegen der Bruchgefahr gar nicht mitgekommen nach Paraguay.

Sie: „Oh: das Konzert wird noch dreimal wiederholt. Ich würde mit Dir nochmal hingehen. Du könntest dazu ja die lange blaue Hose und das weisse neue Hemd tragen.“
*auf einmal – wie immer! Plötzlich will der Herr doch!*

Er: „Dreimal spielen die nochmal dasselbe? Komisch, daß denen da nicht langweilig wird: außerdem fehlt an der blauen Hose der vordere Knopf, ich habe da meine Vermutung, wer den abgerissen hat…und da, schau‘ her: das neue Hemd übrigens ist unten am Bauch viel zu kurz; man hat das wohl schief geschnitten!“

An dieser Stelle überlassen wir die beiden sich selbst; der Abend erbrachte keinerlei neue Ergebnisse mehr außer der sofortigen telefonischen Rückforderung der verliehenen „Twin Peaks“-Filme; die Nachforschungen über den Verbleib der kostbaren Klassikplatten von Oma’s Grammophon wurden auf den nächsten Tag verschoben…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Wiederholung des Konzerts am Mittwoch, 27.11.13, 20:00 Uhr in der FADA/UNA
Mehr zum Ensemble Paraguay Barroco hier.

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Lautstärke ist keine Hexerei

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„Nur kranke Musik bringt heutzutage noch Geld ein.“
Kaum zu glauben, daß einige Aussagen des vielgeschmähten deutschen Philosophen Nietzsche selbst nach über einhundert Jahren noch über ihre volle Gültigkeit verfügen… B)

Der nun „laufende“ hiesige Sommer bringt durch die gewohnten hohen Temperaturen in den Abendstunden wieder verstärkt leichtbekleidete Mädels vor das Auge des geneigten Betrachters; zu spätnächtlicher Stunde werden selbige meist langbeinige Wesen per Privatchauffeur samt ins Wageninnere installierter Komplettdiscothek zu Bett gebracht.
Über -in unserer Gegend- bisher Maut-und Strassenschäkelfreie Fahrwege, versteht sich.. 😛

Doch wer nun glaubt, daß die hierzulande bevorzugte Musik an Feurigkeit und rhytmischem Wahnsinn nicht zu übertreffen sei, vermutet wahrscheinlich ebenso, daß das südamerikanische Paraguay allen seinen Besuchern bislang erfolgreich die riesigen Kaffee- und Zigarrenvorräte vorenthalten habe:
unübertroffen ist in den meisten Fällen nur die Lautstärke der Begleitmusik 🙄

Die meiste musikalische Freude wird beim Musik-Kopien-Endverbraucher durch zumeist bodenständige Band’s ohne allzuviel elektronische Zuhilfenahme erreicht; dem Traditionsbewußtsein zuliebe darf’s im -wenn im ursprünglichen Guaranie verfassten- Musikteil auch mal „bisle Harfe mehr“ sein…. :lalala:

Gewöhnungsbedürftig wird diese Musikrichtung im Laufe der Jahre schnell, wenn sich weder Rhythmus noch Machart oder gar Orchestrierung ändern; dieser Effekt dürfte übrigens auch den ersten Zeitreisenden begegnen – um Bestätigung dieser Theorie wird dann gebeten… 8|

Aber glücklicherweise findet die jobfressende Globalisierung neben einigen privaten Radiostationen auch mittels bildwiedergebender Telefone Mittel und Wege, ebenso die paraguayischen Charts zu unterwandern, und so erscheinen zahlreiche neue „ausländische“ Kapellen in unserem musikalischen Gesamtbild.

Wer dennoch Lust auf einen Streifzug durch die beliebten Binnenland-Charts hat: bitte schön, soll kein Problem sein – aber auf eigene Gefahr:
HIER GIBT’S WAS AUF DIE OHREN: paraguayhits.com

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:yes: ABER: Vorher bitte Erste-Hilfe-Broschüre für Ohrenverletzungen bereitlegen. B)

Und um nun auch den praktischen Beweis zu führen, daß es ab und zu auch schon mal eine Ausnahme im musikalischen Einheits-Teppich gibt, hier eine Einladung zu einem Barock-Konzert unter dem Motto
„Gemeinsame Leidenschaften zwischen der alten und neuen Welt“,
stattfindent diesen Sonntag, 24.11. in der Cathedrale in Villarrica, Beginn 20:00 Uhr

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=> Schnell gehts aber, dann ist im eigenen Hause :## keine, nur noch eingschränkte oder nach erfolgreichem Umstecken doch wieder verfügbare Musikanwendung – dann nämlich, wenn die einst mitgeschleppte „unabhängige Stromversorgung“ (zum Ausgleich der Netzschwankungen sowie als Zeitgewinn beim „runterfahren“) den Geist bzw. den eingebauten Akku aufgibt: aber sowas hält ja Meister Erwin Kaatz in Villarrica’s Innenstadt für 117tausend Guaranies bereit.
Altteil gegen Neuteil.
Und Zuzahlung…klar.. :))

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Und zum Schluß für Blogfreund Flogni :wave: ein Bild der erfolgreich durchgeführten 90minütigen OP an Gustav Becker: :yes: :p

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…extra für den PFC :wave: gibts den neuen Lesestoff der hauseigenen Bestsellerliste: :p Übrigens: der innerstädtische Buchladen ist immer noch geöffnet.! :yes:

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Richard, Gustav & Victor

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„Selbst seine Sprache,
dieses einzige heilige,
durch die größten Geister
ihm mühsam erhaltene und neugeschenkte Erbe seines Stammes,
sieht der Deutsche stumpfsinnig >:-[ dem Verderben preisgegeben.“ 😥

Am 200ten Geburtstag (22. Mai) des deutschen Komponisten Richard Wagner verwehrt selbigem seine frühe Geburt sein Anwesendsein an den geschichtlichen Endmarken seines Volkes; WIR dürfen hoffen, bei der Bestrafung dieser unsäglichen Brüsseler Politjunta, die seinesgleichen selbst in bittersten dunklen Jahren der Barbarei sucht, dabeisein zu dürfen..! :yes:

=> Vorgestellt sei an dieser Stelle natürlich ebenso der neueste -porzellanene- Erwerb für die ständige Ausstellung: vielen Dank nochmals, PFC!! :p :wave:

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Und bei soviel Wagnerscher Berühmtheit gleich noch ein Ausspruch des gebürtigen Leipzigers:
„Ein Tierfreund zu sein, gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.“

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In diesem Zusammenhang sei an den => kommenden Sonntag verwiesen, an welchem sich ab 14:30 Uhr vor dem Gebäude der hiesigen Stadtverwaltung (Municipalidad) Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern und auch alle weiteren Tierfreunde zu einem gemeinsamen Spaziergang sammeln können.

Nachmittags um 16:00 Uhr beginnt der Zug der teilnehmenden Hunde (samt Besitzern..)
-vorausgesetzt, Wettergott Petrus macht keinen Strich durch die bellende Rechnung…- und ist auf ca. 1,5h angesetzt.
Für das leibliche Wohl der teilnehmenden Hunde wird durch mitgeführtes Futter und Wasser gesorgt; zwei örtliche Tierärzte werden die Wanderung ebenso begleiten.
Pro teilnehmedem Bein-Quartett gilt es eine kleine Gebühr in Höhe von 10.000,- Gs zu entrichten, für die es im Gegenzug auch einen Teilnahmesticker geben wird.
Der Erlös wird wie immer zu 100% dem Tierschutz zugeführt.

Die „Wartezeit“ bis zum Beginn des Spaziergangs bietet Gelegenheit, für den geliebten Bettvorleger (damit sei ausdrücklich der Hund gemeint..!!) ein neues Halsband samt Leine oder Plastikknochen zu erwerben :. oder sich über die Arbeit des Tierschutzvereins zu informieren.

Davon abgesehen wird an diesem Treff Werbung gemacht & Spenden gesammelt für ein => in Villarrica stattfindendes Rockkonzert:
„Rock-Animal“ am 28ten Juni ab 21:00 Uhr im „Salon El Principito“.
Zugesagt haben bis jetzt sechs einheimische Rockbands; an weiteren zwei wird „gearbeitet“…
Eintrittspreise 20tausend, Vorkasse 10tausend Guaranies.
Genauere Informationen dazu ein paar Tage zuvor hier auf dem Blog oder direkt auf der Seite von Villarrica Protector.

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Für Blogfreund Flogni :wave: noch wie angekündigt ein Bild von den Zahnkränzen beider Federkapseln des „Gustav Becker’s“; diese spezielle ❗ ❗ Reparatur dürfte heutzutage keiner mehr bezahlen können/wollen…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:
=> Viel Glück, Präsident Orban: nicht unterkriegen lassen..!! :p

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Arme, Rocker & Gangster

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„Was die Menge haßt, mußt du prüfen!
Was die Menge liebt, mußt du prüfen!“

Daß viele Lehren des chinesischen Philosophen Konfuzius in den zweieinhalb Jahrtausenden seit ihrer Entstehung kaum etwas von ihrer Gültigkeit verloren haben, dürfte den meisten Menschen bewußt sein – von heutigen, im Sinne eines gewollten und kommenden bargeldlosen, aber immerhin lachenden, multikulturellen -und regierungskonformen- Menschenzoo’s erzogene Schulabgänger abgesehen… 😦

Während in der alten Heimat endlich unbegrenzt Geld für alle (Banken) hergestellt wird und deutsche Sparer ab sofort live :p an der Direktübertragung der Weimarer Inflations-20er-Jahre teilnehmen dürfen (authentisch gekleidete Mitspieler erhalten WARME ❗ Mahlzeiten in der „Tafel“!) erhalten im hiesigen Paraguay Bedürftige ihre Unterstützung noch auf die altmodische Art der Spendensammlung.
So geschehen an diesem Wochenende in Villarrica; die Organisation „Techo“ -klar, auch bei FB vertreten- kümmert sich auf diese Art um die Verlierer der Gesellschaft, die es auch hier gibt und die auf einem wirklichen Existenzminimum leben.

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=> Für die Zahlung von mindestens 5.000 Guaranies darf man glauben, sein Scherflein zur Bekämpfung des Elends beigetragen zu haben, und wenn dieses Geld wirklich da ankommt, wo es Not lindert, sollte der Einsatz der vielen Schüler & Schülerinnen -unter strahlend blauem Noch-Winterhimmel- 😛 an fast jeder Hausecke & jeder Strassenkreuzung nicht vergebens gewesen sein….

Eine ganz andere Menge von Leuten wird sich am kommenden Dienstagabend im „Jockey-Club“ in der Hauptstadt Asunción versammeln: die aus Hannover stammende Rockband „Scorpions“ um Klaus Meine läßt es an diesem Tage in Paraguay krachen.

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Den Besuchern des Konzerts werden -neben dem obligatorischen Feuerwerk- verschiedene Tribünen und zugleich auch unterschiedliche Preise angeboten: von 125tausend „weit draussen“ über 400.000, 800tausend bis zu 1.750.000 werden verlangt – in letzterer Kategorie sind sogar Getränke und die hier üblichen Picadas enthalten…. :p

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Hier geht’s zum Kartenvorverkauf….

Übrigens seien zum 3. September..nein, KEINE Glückwünsche zum 65ten Geburtstag nachgereicht: es reicht, wenn sich Millionen Deutsche den Namen draghi merken ❗ ❗ ❗ …für später….. 😉 😉
Mit einer fotografischen Darstellung seines für BRD-GmbH angestrebten Lebenswerkes 😦 verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Concerto grosso

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Orchester

„Wenn die ganze Zivilisation zum Teufel ginge – ich würde es nicht bedauern;
nur um die Musik tät es mir leid.“
Den ersten Wunsch des russischen Dichters Lew Tolstoi zu erfüllen, sind „wir“ schon nahe dran; zielstrebig wird mit möglichst kenntnisfreien Staatslenkern XX( in rasanter Geschwindigkeit die alte Heimat „platt“ gemacht….

=> Doch immer noch gibt es Gelegenheit, dem Untergang aus der Entfernung zuzuschauen – und das sogar mit orchestraler Untermalung. :p

Dazu findet am kommenden Wochenende im unweit gelegenen Caacupé ein Konzert der hiesigen Musikgemeinschaft „Sonidos de la Tierra“ („Klänge der Erde“) statt.
Genanntes Projekt sieht als ursächliche Aufgabe, einheimischen Kindern und Jugendlichen den Weg zur Musik zu ebnen sowie ihnen über das spielen eines Musikinstrumentes den Weg in ein besseres Leben zu ermöglichen.

Das Repertoire besteht neben paraguayischer Musik auch aus klassischen Stücken der den meisten von uns bekannten historischen Komponisten.
Der Gründung von „Sonidos de la Tierra“ vor nunmehr 10 Jahren lag der Grundsatz „Erziehung durch Kunst“ zugrunde; dem Gründer Luiz Szaran ist es mittlerweile auch durch internationale Unterstützung gelungen, sein Orchester auf zahlreiche Mitglieder zu erweitern – verschiedene Zahlen geben gegenwärtig zwischen 5.000 bis 8.000 Musiker an. 😮

Doch nicht nur auf unserem südamerikanischen Kontinent gibt der Meister die Flötentöne an – Konzerte sowie Regiearbeiten für Aufführungen führten an alle bemerkenswerten Plätze und Opernhäuser der Welt, und im Mai letzten Jahres stand unter anderem Deutschland auf seinem Spielplan.
Für seine Verdienste um die Musik und die geglückte Einbeziehung der Jugend hagelte es denn -gerechterweise!!!- auch Preise, Auszeichnungen und Folgeaufträge. 😮

=> Für August diesen Jahres beispielsweise war ❗ ein gemeinsames Projekt mit der deutschen Bundesregierung geplant, bei dem Herr Szaran die virtuose musikalische Gestaltung bei einer werbenden -medizinischen- Vortragsreihe „So schön war meine Beschneidung!“ arangieren sollte; als jedoch mehrere männliche Mitglieder der Musikertruppe Bedenken gegen das Vorhaben anmeldeten, erhielt aus naheliegenden sowie Zeitnot-Gründen ein Janitscharen-Orchester vom Bosporus den unternehmerischen Zuschlag. :. 😥 |-|

Nun noch einige kurze Musikausschnitte; damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Festival 10 Jahre „Sonidos de la Tierra“

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Simón y los Wachiturros???

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„Oh, Au und Ach ist keine Musik.“ Den Worten des Dichters Friedrich Hebbel ist zu entnehmen, daß er heutiger Rap-Musik gegenüber eine ablehnende Haltung einnehmen würde; seinem deutschen Trauerspiel „Die Nibelungen“ in drei Akten hingegen wären wahrscheinlich aus seiner Hand noch einige -gegenwartsbezogene- Kapitel hinzugefügt worden. U-(

Nun sind seitdem ungezählte Jahre ins Land gegangen; besagter Dichter weilt nicht mehr unter uns, Kutschen benötigen keine Pferde mehr und Deutschland wird von einer Frau XX( zersetzt. 😥
Weltweit ist das Erscheinungsbild der Jugend ein anderes geworden, und die Großväter der heutigen Musikstars -und des Friedensnobelpreispräsidenten- pflückten zu Hebbel’s Zeiten noch Baumwolle… B)

Auch der hiesige Kontinent wurde von schwarzer Rap-Musik angesteckt; vergangenen Dienstag wurden wir von den aktuellen Protagonisten besagter Musikrichtung besucht: morgens um 3 wurden alle fünf nach hiesiger Sitte von anwesenden, musizierenden partybetreibenden einheimischen Gästen hergelotst. Drahtlose Telefone leisten natürlich bei sowas unglaubliche Hilfe.

„Simon & seine Wachiturros“ entstammen -nach eigener Aussage 😉 -natürlich dem unbarmherzigen Ghetto und begannen ihre Karriere aus eigener Kraft im Kampft mit den bösen Weißen, Hunden & der Polizei. :)) :))

=> Vorbei die Endachziger Jahre-Zeiten Eric B. & Rakim’s; :p :p der hiesige harte Sprechgesang läßt unserem -zugegeben- älteren Semester die Hosenträger schmelzen und um wenigstens etwas Rhythmus betteln…. U-( U-(

Schnell entwickelte sich die Nacht zu einem musikalischen Wettstreit mit den schon anwesenden Gästen: dem Stakkato des schnellen Wortes folgten die saitengezupften Herzschmerz-Melodien, die angeblich Jahrhunderte überdauern würden und denen dies scheinbar auch schon seit Walther von der Vogelweide gelungen ist…. B)

Letztendlich einigte man sich auf ein klassisches Unentschieden – abgereist wurde im Morgengrauen. In getrennten Fahrzeugen. 😉 B)

Bleibt der Trost, daß man Rap nicht nachpfeifen kann… :)) :))

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