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Das Jahr geht, der Wechsel bleibt….

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Und ein weiteres Mal wechseln wir hier in Paraguay im sich langsam dem Ende nähernden Teil des Jahres in den Frühling; der hinter uns liegende, nur wenige kalte Tage liefernde Winter gab schnell die Herrschaft an höhere Temperaturen ab und ließ so zu, daß die Blüte der meisten Früh-blühenden Bäume und Sträucher schon „durch“ ist – nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur gewöhnt sich immer mehr an den -nur Gutes verheißenden- Geschwindschritt. 🙂
Oftmals verpaßt man den Wechsel der vorgeschriebenen Jahreszeiten im Lauf des geschäftlichen Jahres: darauf vertrauend, daß sich in der Natur die meisten Dinge unabänderlich wiederholen, läßt man diese Vorgänge gern unbeachtet.
Als Beispiel für diese scheinbar unabänderliche Wiederkehr der Dinge mag der damals (Ende September 1925) Aufsehen erregende Knochenfund des Ehringsdorfer Frühmenschen bei Weimar dienen; derzeit füllt sich -nicht nur- diese Thüringer Gegend ein weiteres Mal mit -diesmal lebendigen- prähistorischen Frühformen der Menschheitsgeschichte.

Dennoch sei nicht versäumt, einige der schönsten Blütenbilder der in Paraguay ansässigen Lapachobäume zu präsentieren; wer hier wirklich den Frühlingsanfang verpaßt hat, wird im regulär ablaufenden Jahreszeiten- und Temperaturwechsel durch diese Bilder daran erinnert:

 

Einen Wechsel der etwas anderen Art gab es vor wenigen Stunden auf einer Strasse im Bereich von Minga Guazú im Departement Alto Paraná: etwa 5 als Polizisten bekleidete Männer stoppten halb 4 Uhr früh einen Toyota mit drei Personen und mit der Summe von immerhin 35-40 Millionen Guaranies an Bord. Die mittels aufgestellten Verkehrskegeln, gekauften Uniformen und schußsicheren Westen von den Räubern ausgestaltete Szenerie erfüllte ihren Zweck vollkommen: man darf gespannt sein, ob das entwendete Geld je wieder auftaucht….

Am 112ten Tag auf der Steamerwerft steht nach der Fertigstellung der einzelnen Baugruppen und der -bevorstehenden- dauerhaften Verbindung derselben der Wechsel in den Bereich der geliebten Kleinteilproduktion für die Bordausstattung bevor.

Aktuell steht das Nagelmuster des Passagierdecks an und die Befestigung des darüberliegenden kleineren Decks samt Steuerhaus. Folgen werden dann die zahlreichen Treppen, kleineren Stiegen und Eingangsplattformen samt Geländern.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Sonntagswünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Geld. Schein.

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„Geld: eine herrliche Mitgift. Am besten ohne Frau.“
Was dem römischen Komödiendichter bei dieser Aussage schon vor weit über 2000 Jahren durch den Kopf ging, wird der Nachwelt wohl ewig verborgen bleiben – begnüge man(n) sich also, sinnreich und wissend zu lächeln.. B) :)) U-(

Nicht erst seit der heutigen (7. Februar) de-facto-Legitimisierung eines Staatsstreiches der Banken durch den feigen Präsidenten des sogenannten „bundesverfassungsgerichtes“ sollte den meisten klar sein, daß in der alten Heimat die künftigen Zugriffsrechte auf private Gelder ein weiteres Mal deutlich geschmälert worden sind – allen anderen, optimistisch dreinschauenden und an das Kunstgeld längst gewöhnten Wählern möchten wir damit keinesfalls den mitfiebernden Spaß an der hochauflösenden Direktübertragung des 22ten winterlichen Sportfestes nehmen….

Selbst als 67er Nachkriegs-, aber „ewig schuldiger“ :)) :crazy: Jahrgang hat man über all‘ die Jahre verschiedene Währungsumstellungen und Banknotenerneuerungsaktionen :)) hinter sich: das stereotyp dabei ablaufende „Fälschungssicher“-Mantra nimmt wohl kaum noch einer ernst: nicht wenige, sich selbst als modern bezeichnende Zeitgenossen warten -auch deshalb- längst auf die Abschaffung des Bargeldes, um sich im 21ten Jahrhundert so richtig wohlzufühlen. 😡

Aber was wäre die -nicht nur in Zentralafrika- zugrundegehende Welt ohne die starke Gilde der Sammler: 🙄 so wird es nicht verwundern, daß sich auch hier im Hause mehrere bildumrahmte Scheine und Münzen aus verschiedenen Ländern, Zeiten und Epochen befinden -zuzüglich einiger Zahlbillet’s aus uns angrenzenden sowie auf diesem Kontinent befindlichen Ländern, die von Gästen der Sammlung angefügt worden.

So gelangten letzte Woche die zwei Scheine aus Chile hierher; beide Banknoten befinden sich seit 4 bzw. 5 Jahren dort im Umlauf und bestehen wie unsere hiesigen, „unteren“ Guaranies aus einer wasserabweisenden Polymerverbindung. Besten Dank nochmals dafür! :p :wave:

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Apropos Wasser: seit mehreren Wochen stöhnt „unser“ Städtchen und das gesamte Land unter hochtemperaturiger Hitze und gleichzeitig mangelndem Regen – lokale Nachrichten sprechen von der größten Hitzewelle seit 1934 und warnen derzeit vor drohenden Unwettern: aber wer glaubt schon der blonden Frau vom 20-Uhr-Wetterdienst..? :p 😉 :))

Geld 08

Und zum zweiten Male apropos Wasser: @Brother – hier das erste Bild vom Torpedo, welches ich ja nun anfertigen muß; die Räder für den Transportwagen sind ebenfalls schon im Hause…mehr als das kommt dann aber nicht auf’s Diorama: von den Rad-/Reifenspuren mal abgesehen.. 😉 U-(

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Damit wünschen wir allen ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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DAS mir…………..

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„Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen“, meinte der französische Schriftsteller Marcel Proust.
Die nun fast schon abgelaufene Woche hielt für alle tatsächlich wieder einige der oben erwähnten Knüller bereit; so wurde endlich Kuh Yvonne eingefangen, während selbiges Tier, welches (bis November ’89) auf den Namen „Erika“ hört(e) hingegen weiterhin unbehelligt die vollmundig versprochenen Vereinigten Großreich-Staaten der Berliner Putschisten-Junta durchstreifen darf. :>

Libysche Ölpumpen werden mit nur 350tausend Litern Blut (libysches) in Bewegung gesetzt, während das Fehlen der berühmten Krolloper keinerlei Hindernis für die Etablierung aktueller Ermächtigungsgesetze darstellt…. 😡 :no:

In diesen glorreichen Zeiten wurde gestern von lieben Freunden ein besonderes Geschenk ins Haus gebracht: unter gespannten Augen der vorher eingeweihten Zuschauer :> :)) überreichte man mir ❗ am vergangenen Abend eine extra ❗ für mich :> eingeflogene zweihundert-Gramm-Packung Katjes-„Kunsttaler“. XX( XX( XX(
Das schwierigste daran war das Wort „Danke“, keine Frage…. :## :## :))

Schmunzeln oder schreien..?? |-| :> Damit bildete dies den Aufhänger des Abends; jeder wollte meine Kontaktaufnahme mit dem Zwangsgeld erleben – aber Fehlanzeige! B) Eisern bleiben! :>:> Unter (abgedunkeltem) :yes: Glas wird die zangenbewegte, eingetütete Münze den ebenso weichen …taler überleben; so der Michel erwachet, :> in absehbarer Zeit..! 😮

Walkman 03

Das nächste „Ding“ der letzten Tage ist einer spontanen Eingebung geschuldet; jajaja, Blogfreund Flogni’s Seufzer ist fast bis hierher zu hören: nach nunmehr sechs Jahren „hiersein“ hat sich nun der Akku des klassischen Kassetten-Walkman’s verabschiedet.
Doch nix mehr auf den Ohren..? Jahrelanger Widerstand gegen sogenannte musikalische Speicherchips scheint an dieser Stelle gebrochen zu sein; das oft zitierte „…wir leben in den 90ern!“-Mc Lane’s wurde nur bis zur Anschaffung einer neuen Energieversorgung des SONY außer Kraft gesetzt. B)
Wer wird denn den Klang des Magnetbandes an die Industrievorgaben „verraten“..?

Walkman 01Walkman 04Walkman 02

=> ……..finde einer Wickeldorn, Tonwelle & Andruckrolle in dem Trekstor-Teil…
Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Ruinen & Geld oder pueten pack‘ an!

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„Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.“
Wer sonst als der im Schaumburger Land geborene Wilhelm Busch könnte mit größerer Berechtigung diesen Ausspruch getätigt haben..? :p

Dank der rücksichtsvoll erteilten Erlaubnis des Deutsch-Islamischen Instituts darf auch in diesem Jahre an Rhein & Mosel ein weiteres Mal vorbehaltlos der Karneval abgehalten werden.
Dies wird auch in dieser Narrensaison Möglichkeit bieten, spaßige -und trotzdem konform zur Mediencharta- 😐 verfasste Büttenreden zur Erheiterung der zufrieden zum bespaßen angetretenen Zeitarbeitnehmer einzustreuen.

Das dabei ständig proklamierte „…solle mer’se reilosse?..“ gewinnt dabei auch im Hinblick auf die oft gerühmte „einfache Auswanderung nach Paraguay“ eine völlig andere Bedeutung – beim karnevalistischen Thema etwa gibt Man(n) den Novemberkalten Umzug ab und erhält dafür das Februarheisse Rumtata…. 😛

Aber in jedem Fall hat der verstärkte Zugang in hiesige Breiten auch Einfluß auf alle uns umgebenden Preise – vorzugsweise auf Grund, Boden und Bau.
Bei einem kürzlich unternommenen Ausflug durch Paraguari fanden wir untenstehendes Objekt, welches käuflich zu erwerben ist. Eigentlich ein schöner Bau aus vergangenen Tagen, dessen Restauration sich lohnen würde – der Hinblick auf die dabei einzusetzenden Kosten allerdings….. 88|

An vielen Stellen Paraguay’s findet man diese Häuser in diesem unvergleichlichen Stil, allerdings scheint der Anschaffungspreis meist einem astronomischen Katalog zur Entfernungsbestimmung entlegener Galaxien entnommen.
Aber wäre es ein lohnendes Aufarbeitungswerk für Blogfreundin pueten….? :))

Jeck A.H.-Guttenberg zufolge waren es aber vielleicht wirtschaftliche und damit nachvollziehbare Interessen, die dieses Haus in Trümmer sinken ließen. :##

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Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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…da schmilzt es dahin , unser Geld….

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„Das schlimmste an der Hölle ist nicht die Hitze. Es ist die Fülle.“
…er könnte glatt recht haben, der deutsche Dichter Peppel…! |-|

Allerdings sollte man sich bei Beschreibungen über diesen Bratort der Verlorenen einer nicht allzu negativen Schreibweise befleißigen, sondern die anzunehmenden Verdienste derjenigen, die täglich hinzukommen, positiv hervorheben; => über spezielle tendenzielle Wünsche bei der Berichterstattung kann man sich ja in eben erwähnter Örtlichkeit gegebenenfalls von der da gleichfalls anwesenden Echtzeitvakanten Aygüll XX( beraten lassen…..

Wenn schon dem letzten Hemd aus Ersparnisgründen keinerlei Taschen mehr aufgesetzt werden – wohin dann mit dem ganzen übrigbleibenden Geld? Den trauernden Verwandten hinterlassen? Nach Brüssel senden oder gar nach Israel..??? :## XX(

Eines steht in jedem Fall fest – keinesfalls bei der letzten Reise aus Paraguay „mitnehmen“; => höhere Temperaturen sind dem Gesamtzustand unseres Geldes – insbesondere beim polymergemurksten 2000-Guaranies-Schein- ziemlich abträglich, ❗ ❗ wie sich heute herausstellte..! :))
Bis es allerdings „soweit“ ist, wird hoffentlich schon längst Ährohbahs Kunstgeld mitsamt der „Kanzlerin“ verschmolzen sein! :>>

Geld 01

In diesem Sinne – wie immer mit den besten Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Lies das!

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„Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit.
Das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.“
Den Worten des französischen Philosophen Rousseau ist nichts hinzuzufügen, und wer glaubt, daß ökonomische Gesetzmäßigkeiten im vermeintlichen Billigland Paraguay 😀 außer Kraft gesetzt sind, ist der deutschen privatmedialen bewußten Realverkehrung leider erlegen….

Die Jagd nach dem Mammon gewinnt hier ganz neue Dimensionen: sei es durch den Verkauf ein und desselben Grundstückes an mehrere Interessenten inclusive Schönwetterzuschlag im Verkaufspreis oder durch die massive Ausweitung der täglichen Beschäftigungszeit.

Und entsprechend zaghaft fließt auch das Geld in die Kasse – „der ehrliche ist immer der Dumme“ U-( gilt auch in hiesigen Breiten. Daran wird auch der neue => 2.000-Guaranies-Schein nichts ändern.

Geld 01

Seit etwa Mitte Dezember letzten Jahres in Umlauf gebracht, ist dies zum ersten Male ein Schein im Wert von 2.000 Guaranies und ebenso als Novum handelt es sich dabei um polymeres als fälschungssicher propagiertes :>> :yes: :>> Plastik.

Undenkbar, den hiesigen Menschen den Gebrauch von Portemonnaies schmackhaft zu machen – und genauso sehen die Scheine auch aus: oft beschriftet, nach dem zerreißen genäht oder zusammengeklebt, bilden besonders die „unteren“ Banknoten ein wahrliches Spezialgeld. Was sie aber in keinem Falle unsympathischer als die ährobähischen Kunsttaler aus mergels Riesenreich macht…!

Fotos dazu hier: http://hotel-paraiso.blog.de/2007/09/27/junge_komm_bald_wieder_oder_tausch_und_h~3046133/

Sollten die immer wiederkehrenden Gerüchte stimmen, so sollen schon zum nächsten Jahre bei unserer Währung drei Nullen ❗ (wie gesagt: in Paraguay – leider nicht in Brüssel!) gestrichen werden, um von den stellenweise astronomischen Summen herunterzukommen.

Weltwirtschaftsmacht 🙂 und europa-Zugang Rumänien :## übrigens strich vor 5 Jahren immerhin vier Nullen. In der Währung – nicht in der Regierung, wohlgemerkt….

Abgebildet auf diesen Guaranies-Scheinen ist rückseitig flaggentragendes männliches Nationalbewußtsein und vorn schauen uns die Konterfeis zweier paraguayischer Lehrerinnen ins Gesicht.

Geld 03Geld 02

Kurioserweise dazu besteht das transparente Sichtfenster des Scheines aus den Umrissen eines Buches.

Geld 05

Genau. Ein Buch mit leeren Seiten. Ein Schelm, wer dies auf das hiesige Leseverhalten zu beziehen wagt, wo sich beispielsweise die Schülerinnen auf die mit dem 15ten Geburtstag erreichte „Volljährigkeit“ mit allen dann erlaubten „Erwachsenenspielen“ freuen – wer will dann noch Interesse am Lesen oder Schreiben verlangen…?

„Solange kritische Bücher verboten sind, ist es ratsam, erlaubte Bücher besonders kritisch zu lesen.“ |-| Meint zumindest der deutsche Aphoristiker Werner Braun.

Wir sind gespannt, mit welchem Erfindungsreichtum in hiesigen Landen ab jetzt den neuen Scheinen und deren druckfrischem Zustand zu Leibe gerückt wird! :))

Der geneigten Leserschaft wünschen wir nun nachträglich ein Gesundes Neues Jahr => und verbleiben auch 2010 als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Süsses Geld…..

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Jeder von uns hat ja bestimmt schon ein Geburtstagsgeschenk für Brigitte Bardot besorgt. Zu ihrem heutigen 73ten Wiegenfest wünschen wir ihr alles Gute und recht viel Gesundheit, auch wenn wahrscheinlich keine Filme mehr gedreht werden… 😥

Wir haben nach dem Kauf des Geschenks noch ein paar Guaranies übrig (die vor der Frau erfolgreich versteckt werden – kennt Ihr das auch, Männer???). 🙄

Und wer hier in unserer neuen Heimat in staatlichen Märkten einkaufen geht, erlebt bei der Prüfung des Kassenzettels eine seltene Überraschung: Da werden Preise angegeben, die weder bezahlbar noch nachvollziehbar sind. Und genau so eine utopische Zahl fordert auch der Getränkehändler: Drei Kästen der bevorzugten Biermarke „Brahma“ kosten im Einkauf 39tausend und 549 Komma 67 Guaranies. Mein ehemaliger Seniorchef in Koblenz meinte immer: „Mein Gott, Karl, wer soll das bezahlen…“
Zehn Jahre später weiß ich, daß er wirklich recht hatte… – zumindest damit… :wave:

Und so kommen beide Seiten – Kunde und Kassierer – hier in Villarrica damit zurecht und finden und akzeptieren einen Ausgleich – beim Einkauf zum Beispiel im einheimischen Supermarkt „Estrella“. Da bekommt man bei fehlenden Differenzsummen als Wechselgeld schon mal —- na, was wohl??? Bonbons oder Stundenlutscher!!!
(Kleine Anmerkung von mir: Ich persönlich bezeichne diese kariesfreundliche Währung immer noch stabiler als das durch Volksabstimmung ❓ gewünschte Kunstgeld, was derzeit in romanischsprechenden Ländern im Umlauf ist…)

Als Beispiel dient ein weiteres Mal eine unserer eigenen Rechnungen; im Markt „Super 2“ gekauftes Fleisch kann sich gegen unrunde Preise nicht mehr wehren: Das Rindfleisch wurde über die exakt geeichte Waage (wir glauben dies alle jetzt mal… :yes: ) beim Gewicht von 9 Komma 525 kg mit 183.834,- Guaranies berechnet. (Beim derzeitigen Kilopreis von 20tausend Guaranies für Rinderfilet).
Da auch hier in Paraguay Steuern beim Einkauf erhoben werden, ist die Rechnung einfach: eine Summe von als Beispiel dienenden 650 Guaranies plus eben diese 10 % Steuer ergibt „krumme“ 715 Guaranies. Die kleinste sich im Umlauf befindliche Münzeinheit beträgt allerdings 50 Guranies… 💡 Den zu zahlenden Betrag wird eine freundliche Verkäuferin abrunden; der tausender-Schein wechselt gegen 3 Einhundert Guaraniemünzen den Besitzer => oder man bekommt bei Münz-Engpässen besagte Bonbons 😉 Und da bei anderen „krummen“ Summen aufgerundet wird, so gleicht sich alles wieder aus….

Krumme Preise beim Einkauf

Untenstehende Bilder zeigen diesmal Münzen und Scheine, die bis vor einiger Zeit das Bezahlen noch vereinfachten; mittlerweile nicht mehr im Zahlungsverkehr, sind sie zu gesuchten Exemplaren (meist von uns Deutschen) geworden. Und auch einige kuriose Scheine sind zu sehen; genäht und auch getackert waren sie im Umlauf – bis sie halt unserer Sammlung zugefügt wurden.
Damit genug für heute mit der Rechnerei; der nächste Beitrag zu einem weiteren spannenden Thema soll noch verfasst werden…
Und so verbleiben wir damit als Redaktionsteam von „OUTLAW TODAY“

Nicht mehr im UmlaufAuch nicht mehr im UmlaufNotdürftig geflickt - genäht und getackert

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Zwischen Licht und Dunkelheit…

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Hallo liebe Lesergemeinde! Heute nun möchten wir zu allererst mit der Postmappe beginnen.

Scheinbar aufgrund einer Blog-Verwechslung bekam unsere Redaktion vor einigen Tagen aus der alten Regierungshauptstadt eine Aufforderung, etwas zum 20.ten Jahrestag des Honecker-Besuches in Bonn zu schreiben. – Mein lieber Herr Körnle (so der Name), egal, ob der ehemalige Dachdecker und spätere Häftling Honecker nun vom 7.ten bis zum 11.ten September 1987 in Bonn weilte und vom Kanzler Kohl mit militärischen Ehren empfangen wurde oder nicht – hier bei uns gibt’s keinerlei Wertung dadrüber! Sie sind mit Ihrer Anfrage bei einer seriösen Homepage über Paraguay gelandet; Honecker ist tot, und ähnliche Ganoven mit Brille gibts hier keine…:no:…so gut wie keine…:`(

Nachdem dies nun geklärt ist, gehen wir zu unserem heutigen Thema über.
Damit wir hier fast täglich neue Berichte über das Leben in und um Villarrica schreiben können, müssen wir monatlich unsere Stromrechnung beim staatlichen Anbieter ANDE begleichen. Genau, – ganz spannendes Thema!
Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich nahe des Stadtrandes von Villarrica; ziemlich am Ende der Straße Coronel Bogado. Wer hier vor Ort seine Rechnung bezahlt, bekommt quasi Rabatt: Als Beispiel soll hier mal unsere eigene Stromrechnung dienen.
Komplett beträgt die Summe für den vergangenen Monat inclusive Kommission und Steuer 974.775,- Guaranies. Da wir im Hauptbüro bezahlen, werden die Kommission und deren steuerlicher Anteil erlassen, und die Endsumme beträgt nur noch 951.000,- Guaranies. ❗
Nun gibt es unter anderem auch in der Colonia Independencia beim Supermercado Huber eine Möglichkeit, für die in der Colonie Lebenden ohne längere Fahrt nach Villarrica, den Strom zu bezahlen. Da allerdings geht der Rabatt flöten – der wird wie gesagt nur im Hauptbüro gewährt…:.
Der von uns zu zahlende Strompreis ist der Tarif für angemeldete ❗ Geschäfte (Comercial) in dem Stadtteil von Villarrica, in dem wir wohnhaft sind; Gegenden mit großem Anteil von minderverdienender Bevölkerung besitzen einen niedriger angelegten Tarif und die Leute bezahlen darum auch weniger. Wir meinen: Nicht schlecht! :yes:
Das heißt für uns als Betreiber vom Hotel Paraiso: Uns kostet die Kilowattstunde
– inclusive 10 % Steuersatz und Commission – runde 427 Guaranies.
Kein schlechter Preis im Gegensatz zur alten Heimat; aber man muß diese Zahlen immer im Zusammenhang zum hiesigen Preisgefüge und den Einkünften setzen!

Und wer mal vergißt, für die gewohnte Elektrizität zu bezahlen, der bekommt im 2.ten Monat die neue Stromrechnung mit dem Vermerk „Ultimo Aviso“.
Die dritte unbezahlte Stromrechnung liest man dann im dunkeln…:roll:…und auch die geliebte Telenovela setzt dann plötzlich aus…:'(
Selbst gegenüber Bittstellern wie dem allseits bekannten Oliver Twist (der ja damals nur etwas Suppe wollte) ist man unnachgiebig: Es muß schon etwas mehr Geld sein als die unten gezeigten Münzen – auch wenn sie neu sind! (Mehr dazu in einer unserer älteren Reportagen) :>

Dies nun zum Thema Strompreise; die nächsten – schon verfassten Themen – werden genauso spannend, glauben Sie es uns…

Unser heutiges Geburtstagskind ist Marie von Ebner-Eschenbach. Ihr gehören die heutigen Abschlußworte: „Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“

Ande 01Ande 02Neues Münzgeld

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Noch mehr Geld für alle! oder: Paraguay steht wieder mal Kopf…

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..diesmal ohne eigene Bilder; aber einen Linkverweis, wo man welche findet, machts ja auch (für heute morgen)! 🙂
Scheinbar seit 4ten August sind hier bei uns noch mehr neue Münzen in Umlauf – wahrscheinlich hat die vorhandene Geldmenge für fast täglich neu eintreffende Deutsche (mit oder ohne Hartz IV) nicht mehr ausgereicht….
Es handelt sich hierbei um Münzen im Wert von 1.000, 100 sowie 50 Guaranies. Dreht man übrigens die Münzen auf die Rückseite, steht der hinten abgebildete Senor auf dem Kopf. „…und wenn Du Dich auf den Kopf stellst, entweder du bezahlst die Vermittlungsgebühr, oder wir sind geschiedene Leute!“
Ansonsten wird die Redaktion von „Outlaw today“ die schon für gestern versprochenen Bilder heute abend nachreichen; (der dafür verantwortliche Mitarbeiter wurde uns vom Arbeitsamt geschickt – und inzwischen …freigestellt…) also sollten alle gespannt sein!

Hier eine Ankündigung zum neuen, zusätzlichen Münzgeld:
http://www.ppn.com.py/html/noticias/noticia-ver.asp?id=30473

Hier mehr über die Geschichte des Geldes, mit – wie sollte es in Paraguay auch anders sein (tranquilo!) – aktuellen Fotos, noch ohne die neuen Münzen:
http://www.bcp.gov.py/webteso/monedas_circulacion.

http://www.bcp.gov.py/webteso/billetes.htm = über die Scheine
http://www.bcp.gov.py/webteso/billetes.htm = über die Münzen

PS: Übrigens, die Banco Central del Paraguay verkauft Ihre Immobilien nicht in unserem Auftrag, somit beziehen wir auch von denen KEINE Provision!

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