Schlagwort-Archive: Modellbau

Neu: Altmetall

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„Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“
Glücklicherweise taucht im neudeutschen türkischen Schulsystem unbequemer Geistesanspruch dieser Art nicht auf; das durch den Volkstausch benötigte, in erster Linie mittelalterliche Religiosität fördernde Tagfüllungsprogramm für heranwachsende Terroristen (Opfer bietet notfalls auch die eigene Mullah-Cousinblutlinie) macht dergestalt Pisastudienwerte endlich obsolet. 🙂
Oder möglicherweise selektiv dargestellt, um plakativ die schlechten Werte der verbliebenen deutschen Reservatskinder zu verdeutlichen.. 🙂

Fast parallel zur ekelpähischen Rückwärtszeitreise wurde man in unserem Binnenland auf die Zeit aufmerksam – die Turmuhr der Asuncióner Dreifaltigkeitskirche zeigte seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten nur noch zweimal pro Tag die rechte Zeit an: also mußte ein Mechaniker `ran. Vorher jedoch gab´s Arbeit für den Schreiner – der nämlich durfte zunächst die Treppen zu besagter amerikanischer Uhr von 1953 im Turm wieder begehbar machen.. 🙂


Für die (gelungene!) Reparatur des Uhrwerkes wurde der Spezialist Rafael Riveros hinzugezogen; schon dessen Großvater hatte über besondere Kentnisse diesbezüglich verfügt; hier eine seltene Aufnahme des Ahnen bei der Arbeit:

..und kaum ein Jahresbeginn vergeht, ohne daß eine wichtige Kommission über die Wiederauferstehung der paraguayischen Eisenbahn -oder Teilen davon- fabuliert: diesmal betrifft es die dauerhafte (!) 🙂 Instandsetzung der Dampflok Nr. 60 aus Ypacaraí: das britische Vehikel von 1912 soll nach Reparatur wieder eine kleinere Strecke samt Waggons & Passagieren bewältigen – zwei Jahrzehnte, nachdem unsere binnenländische Eisenbahn eingestellt wurde. Errechnet wurde zumindest der Preis von 200 Millionen (!) benötigten Guaranies pro Kilometer; vermutlich wurde das Treffen der Fachleute beurkundet und mit einem oder gar mehreren festlichen Essen belohnt – und beendet…. 🙂

 

320 Tage Werftarbeiten an der Soleil Royal von 1669: mittlerweile beträgt die Länge des Modellnachwuchses 90 cm und wiegt knapp 4einhalb Kilo. Nach der Anbringung der letzten runden Eckhandläufe an den Heckgalerien wird der Fortgang der Arbeiten in der Anbringung der horizontal verlaufenden Barkleisten über den ganzen Rumpf bestehen, um daran anschließend die umfangreiche Gestaltung des Bugbereiches zu beginnen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Mit Rumms in die 20er

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„In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner Ohnmacht erwacht.“
Keine Sorge am Jahresbeginn – der deutsche Tiefschlaf hält weiter an; die vor genau zwei Jahrhunderten mit der Begründung „zu politisch“ verbotenen Turnervereine Ludwig Jahn´s bildeten nur den Anfang: 195 Jahre später wird -in merggels bestem Deutschland der meisten Suppenküchen & Strassenkämpfe- auch dessen Name von öffentlichen Gebäuden getilgt: nicht unbedingt zur Beruhigung – auch in diesem neuen Jahrzehnt wird das konkursverschleppende, aber immerhin leichengefüllte Fundament des Vierten Reiches Ekelropah weiter ausgebaut werden. 🙂

Doch starten wir den Reigen der bunten Jahresthemen mit etwas unpolitisch-erfreulichem: kürzlich wurde unser Sommerbad erneut für einen Phototermin, diesmal rund um eine neue Schmuckverkaufsaktion genutzt: die Chefin des in Villarrica ansässigen Geschäftes lud dazu einige Mädels hierher ein und stattete sie mit diversen glitzernden Arbeiten aus; anbei eine Photoauswahl besagten Geschäftes:

„Rumms da geht die Pfeife los…“ Die nächste Geschichte ist NICHT den Bilderklassikern Wilhelm Busch´s entnommen, sondern passierte tatsächlich im Umkreis des Städtchens Coronel Oviedo: da verkaufte (!) ein Wunderheiler/Alchimist/ naturheilkundiger Zauberer einer Frau eine übriggebliebene Mörsergranate des Chacokrieges; seiner Meinung zufolge befände sich -möglicherweise- Gold darin, wenn man die runde Geheimschatulle denn nur aufmachen würde: er selber hat leider keine Lust & Zeit dazu…  Der wenig später daraufhin auf einem Privatgrundstück erfolgte Öffnungsversuch schlug weitgehend fehl; der erhoffte Reichtum durch Goldausschüttung blieb weitgehend aus – statt dessen überlegen die Ärzte der Traumaklinik, ob der 16jährige Sohn seine Hand behalten wird…

Und vorm obligatorischen Schwenk auf die Soleilwerft (am 314ten Tag) bleibt noch Zeit für die Mitteilung, daß das Binnenland Paraguay nun auch über einen Fährverkehr verfügt: für 15tausend Guaranies pro Person (mit Aufschlag für´s Auto..) gehts auf den Wogen des Río Paraguay von Asunción nach Mirador/Villa Hayes; vor wenigen Tagen fand dazu die erste Fahrt statt.

Der letzte Absatz wie seit knapp einem Jahr ist nun wie versprochen der Werft gewidmet: wie angekündigt, wurden noch im alten Jahre beide Rumpffarben aufgebracht. Derzeit wird -um die horizontalen Rumpf-Barkleisten anbringen zu können- die Linienführung samt Ornamenten des schmuckvollen Heck´s konstruiert. Sehr zeitaufwändig, da sämtliche Metallteile stark überarbeitet werden müssen… Dennoch stellt sich nun ein Spaß-& Begeisterungsfaktor ein; etwas verspätet.. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Aus 19 wird 20

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„Es zählt nicht, was sie dir wegnehmen, Es zählt, was du mit dem machst, was übrig bleibt.“
Niemand wird mehr genau wissen (wollen…), mit welchen authorisierten Aussagen Humphrey Bogart der Nachwelt auf die Beine helfen wollte; wenn in wenigen Jahren auch niemand mehr den amerikanischen Kultschauspieler kennt oder vermissen wird, dürfte sich zugleich die Notwendigkeit nicht mehr stellen, jemandem auf die Beine helfen zu müssen: denn dann dürfte der Beweis erbracht sein, daß es sehr wohl möglich ist, einem lachenden (!) Volk alles wegzunehmen und am Ende das Volk selbst verschwinden zu lassen.

Vor nun anderthalb Jahrzehnt stand der Entschluß bei uns fest, dem einstigen Geburtsland den Rücken zu kehren; aus völlig anderen -wenngleich ebenfalls politischen- Gründen, als dies die Menge der Auswanderer der aktuellen Zeit vornehmen: und Reue über diesen Schritt sollte bei uns nicht eintreten! 🙂

Und genauso schnell, wie das Jahr tempounlimitiert dahinschwand, erscheint nun dessen Ende in wenigen Stunden; was es bringt wird niemand erahnen können – hier auf dem Basteltisch wird sich´s weiterhin um die Konstruktion der Soleil Royal handeln; für den nun folgenden Bau am Rumpf und auf den Decks ist weiterhin ein Jahr eingeplant.

Desweiteren befindet sich derzeit ein technisches Gerät -gekauft 1994- auf dem Seeweg, um ungefähr im März/April das paraguayische Licht zu erblicken – zunächst sei der Schaltplan vorgestellt, der zur Reparatur erforderlich ist; weiteres dazu dann in den ersten Monaten des Jahres…. 🙂

Zum Schluß noch die neuesten Bilder des genannten Schiffes: die erste „seitliche“ Farbe gelang nach einer mühevollen Arbeit; im Gegensatz zu den „üblichen“ Modellen wird hier das demnächst aufzubringende Blau erst ÜBER den Oberdeckgeschützen beginnen; das oft zitierte Pariser Modell zeigt dies genauso: vermutlich alles spekulativ, da bislang kein zweifelsfrei identifiziertes, historisches Bild des Schiffes aufgefunden wurde.

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende & schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen von „OUTLAW TODAY“!

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Feste zu zweit- nur so gehts….

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„Berauscht euch Freunde, singt und liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick!“ 🙂
Keine Sorge – diese Auswandererseite wird auch im neuen Jahre NICHT auf den Kurs der Klimamärchenkonstrukteure umschwenken; obenstehende Aussage des nun 120 Jahre alten deutschen Schaupielers Gustaf Gründgens beschreibt das eigene Gefühl, als gestern nach knapp 100 Stunden „ohne“ das örtliche Internet wieder -neu konfiguriert- zugeschalten wurde; eine (noch zu erzählende..) Höchstleistung, so kurz vor binnenländischen Weihnachten!
Dies natürlich auch als informative Entschuldigung an die Leserschaft, die so vergangene Woche auf den üblichen Text verzichten mußte und gleichfalls das Wochenende ohne zwischenzeilig eingestreute Grüntaliban-Gegenwehr verbrachte: und was gehört längst untrennbar zum deutschen, (noch..) real -jedenfalls bis zum Systemkollaps- stattfindenden Lichterfest, wenn nicht der unvergessliche T-Shirt-Aufdruck aus dem Weihnachtsfilm „Stirb Langsam“..?

Schön, daß Raub, Mord und Vergewaltigungen so problemlos von der deutschen Bevölkerung in ihr tägliches Leben übernommen werden… Und an Berlin gewandt: Danke für die meist öffentlich gelieferten Leichen! – Doch an dieser Stelle noch kein tiefergehender Jahresrückblick…fehlen noch ein paar Stunden filmische Action, die die geforderte Armlänge mühelos überbrücken/unterlaufen… 🙂

…und welchen Wert hätte der 24te des letzten Jahresmonats, wenn man(n) besagten Abend nicht – zu zweit zubrächte..?
Unser stets lächelnder Präsi „Marito“ ließ sich diesen Tag als oberster Mann des Binnenlandes selbstredend vorverlegen – und suchte sich dafür noch einen berühmten Ort aus: das Oval Office in „den“ Staaten: Klar, daß mit Onkel Donald selbstverständlich bilaterale Geschäfte beschlossen und Hände geschüttelt und abschließende Fotos geschossen wurden; man darf gespannt sein, was für Paraguay daraus entsteht…

Weihnachten zu zweit wirds auch für Rodolfo Friedmann in Villarrica geben; die neue neunzehnjährige Frau des 64jährigen wird – so vermutet man(n) für genügend Rummel & Bewegung sorgen: nach 3monatiger Bekanntschaft mit Nancy Quintana läuteten kürzlich die Hochzeitsglocken – Gratulation! 🙂

Keine Frage: die Tage zwischen den Tagen werden auch der Leserschaft einiges abverlangen; deshalb nun der schnelle Schwenk zum Schiffle: nach rund 295 Tagen existieren aktuell (aufgrund des längeren Internetausfalls..) auch die 16 oberen Lafetten des kleineren Kalibers samt Broktau. Vor der zweiten Farbgebung der seitlichen Schiffsansicht wurde nochmals die Heckfront überarbeitet und erweitert, sowie der Rumpf selbst für den Farbguß vorbereitet….

Tjaa, und nun wünschen wir der Leserschaft ein frohes Weihnachtsfest (so man noch bereit ist, dies in der alten Heimat hinter vorgezogenen Gardinen zu begehen..) ..!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Einfach aus dem Flugzeug schmeissen…

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„Kein Volk besteht nur aus Engeln und keines nur aus Teufeln. Es kommt auf den Prozentsatz an.“ 🙂
Selbstverständlich entgeht uns Mitte December der (198te..) Geburtstag des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert nicht; doch bevor jetzt ein IQ-geschrumpfter Grüner Ökotaliban mit zitternden Fingern die Nummer der bka-Hetzerdatenbank des sich etablierenden Gesinnungsstaates wählt: seit knapp 140 Jahren kann der Erschaffer der „Madame Bovary“ nur noch postum verklagt werden… 🙂

Auch der 104te Jahrestag des Erstfluges von Junker´s erstem Ganzmetallflugzeug sei an dieser Stelle erwähnt – dient er doch als Gedankenbrücke zum heutigen Thema: wie kürzlich erwähnt, zerstörten vor wenigen Monaten in unserer Gegend Flächenbrände, deren Entstehung in mehrheitlicher Übereinstimmung (besser..) nicht näher unterscht werden sollen, große landschaftliche Gebiete: keinesfalls in den vom Cleberklaus (vermutlich..) nachgemessenen Milchstraßendimensionen – dennoch läßt sich die Zerstörung der einst grünen Flächen als Tragik für die Natur und der darin lebenden Tierwelt rund um unser Ybytyruzú-Gebirge bezeichnen.

Der hier ansässige Emmanuel Friedmann hatte infolgedessen den Gedanken, nach Herstellung sogenannter Samenbomben -ein Lehm-/Erdgemisch, das Pflanzensamen umschließt- mehrere Abwurfflüge mit etwa 14 Flugzeugen über besagtem Gebiet vorzunehmen: und siehe da – er hat´s sogar geschafft, dies in relativ kurzer Zeit auf die Beine zu stelle…. Chapeau! 🙂
Damit bekam besagter Emmanuel einen Platz in fast allen paraguayischen Zeitungen und TV-Sendern. Hier eine Bilderauswahl, der letzten Tage, die rund um den Abwurf von etwa 130tausend dieser Kugeln entstanden:

                  

Und noch einmal gehts um die Fliegerei: unser derzeitiger, stets lächelnder Präsident nutzte vor wenigen Tagen die aus Taiwan geschenkte Cessna Citation Sovereign von 2009 als Chef-Flieger und startete damit zur Dienstreise (?) nach Buenos Aires. Ein bekanntes Fliegermagazin wartete nun zeitnah mit Detailbildern, vor allem aus dem Innenraum auf, die zeigen, wie Mario Abdo ab sofort in den Wolken reisen wird….

Am 286ten Tag wurde wie gewohnt auf der Werft der Soleil Royal schwer geschuftet – obwohl -auch dies in gewohnter Weise- wieder einmal am Arbeitsplan geändert werden mußte: die farbliche Gestaltung der Bordwände wird etwas verschoben: genauergesagt zum Ende des December. Die Gründe liegen auch hier in einer Modifikation der farblichen Gestaltung; spätestens zum Beginn des neuen Jahres erklärt sich das anhand der dann vorgestellten Bilder. 🙂
Die bis dahin verbleibende Zeit wurde genutzt für die weitgehende Fertigstellung der achteren Heckfront – und um den späteren Anbau der am Bug befindlichen Zierelemente zu ermöglichen, wurden beide Herzlhäusl der Offiziere fertiggestellt.
Wie immer entsprachen die im Bauplan enthaltenen Maßangaben nicht der Wahrheit – hatte auch niemand mehr erwartet.. 🙂
So bleibt noch genügend Zeit, die restlichen 16 Lafetten der oberen Bölleretage zu fertigen – inclusive 64 Einzelblöcke & 64 Doppelblöcke für die Vertäuung… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Paraguaydecember

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Das Jahr neigt sich nun rasant dem Ende zu; in der alten Heimat sich einreihend in die gegenwehr-und streikfreie Zeit wird man später fragen, womit die verbliebenen Deutschen ihre Zeit verbrachten/vergeudeten – denn ALLE können doch nicht Eli Wallach´s Beispiel an dessen 114ten Geburtstag folgen..???!!!  🙂 Aber egal – es WAR Euer Leben und Euer Land….

In seinen markantesten Rollen stellte der oben abgebildete Schauspieler Banditen in etwa um 1860 spielenden Westernfilmen dar und wird wohl so für alle Zeiten in den Herzen seiner Fan´s verbleiben.

Kürzlich stellte ein paraguayisches Ministerium Pläne vor, wie die Ruine der im südwestlichsten Zipfel unseres Binnenlandes gelegene Kirche San Carlos Borromeo einst (bis zur Bombardierung im Triple-Allianzkrieg 1868) aussah, wie sie im heutigen Zustand erhalten werden könne – und natürlich, wie sich dieses nationale Kulturgut wieder in den einstigen Zustand zurückführen ließe…sprich, man verwendete das Wort Rekonstruktion! Allerdings blieb die Frage offen, welche Regierung dies bewältigen solle: möglicherweise können jedoch dann in fünf Jahren dieselben Fachleute benutzt werden, die – wie versprochen…- die französische Kathedrale Notre-Dame erfolgreich wieder errichtet haben – und warum solle man an den Worten Napmacroleon´s zweifeln…? 🙂

Ein Geschenk, wie aus ähnlich vergangenen Zeiten anmutend, wurde vor wenigen Tagen in Ñeembucú an Kleinbauern verteilt:

…über die Departementsverwaltung vonne Regierung! 🙂
Daß diese aus Holz gefertigten Karren quer durchs „Netz“ gehen & Spott hervorrufen, dürfte klar sein – aber wären diese einrädrigen Dinger besser und vor allem haltbarer, wenn ihre Metallgeschwister geliefert worden wären…?

 
Spätestens in fünf Jahren hat der Siegeszug dieser Technologie Deutschland bzw. dessen dann in Reservaten lebenden Ureinwohner erreicht – zu diesem Zeitpunkt lassen sich dann Erfahrungen betreffs der Holzkarren austauschen…. 🙂 Erfahrungen mit dem neofaschistischen Islamsystem hat Paraguay zu diesem Zeitpunkt allerdings keine und verzichtet auch gern weiterhin drauf. 🙂

Der 8te December und damit der Festtag in Caacupé steht wieder vor der Thüre; wie in jedem Jahre befinden sich längst zahllose Pilger -1,5 Millionen jedes Jahr- auf dem Weg dorthin, viele davon über -zig Kilometer und mehrere Tage zu Fuß, um der Jungfrau von Caacupé zu huldigen und gleichzeitig zu danken: vorab an dieser Stelle einige Bilder, ganz nah an den -hölzernen- Karren….. 🙂

Tag 280 auf der Werft der Soleil Royal: Farben & Beize für das Prunkschiff der Franzosen sind -Danke!!!!!!!!!- eingetroffen. Nun gilt es, das Heck bautechnisch abzuschließen & auf die Farbgebung des Rumpfes vorzubereiten – nichts sollte jetzt vergessen werden, was nach der Farbgebung nachträglich ergänzt werden muß. Dazu mußte nun die große Fläche über der Fensterfront achtern gestaltet werden; ohne die klotzartigen Füße der später aufzusetzenden Lampen keine Maßangaben für die goldenen Abschlußleisten; deshalb -auch eher untypisch- schon jetzt das aufbringen der goldenen Ornamente & Verzierungen. Im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Baukästen, wo ein Modell immer weiter ausgebaut wird, muß hier etwa 10 Schritte vorausgedacht werden bzw. „spätere“ Teile werden jetzt sofort gebraucht… Dieses Modell ist wirklich was neues…. 🙂

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Hoch & runter…

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„Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.“ Mark Twain´s (..länger zurückliegendes..) Wiegenfest stellt in jedem Jahre eine gute Gelegenheit dar, sich einzubilden, daß die von zeitlich etwas zurückliegender (Schul-)bildung/freier Geistentwicklung durch eigene Willensanstrengung noch profitierende Generation sich plötzlich wieder an den amerikanischen Autor erinnern kann bzw. sich dessen einstiger Existenz bewußt ist; den Heranwachsenden „Viel Glück!“ in einer zunehmends islamischen, blutig ausgerichteten Welt, die ohne die humorvoll-hintergründige Nachdenk-Aufforderung des genannten Schriftstellers auskommen muß/darf/soll…

Über „bessere Bezahlung“ kann sich Camila Vanesa Acosta beim besten Willen nicht beklagen: der „besseren Hälfte“ des letzten (bei der Wahl gescheiterten..) Bürgermeisterkandidaten namens Cabañas gelang kürzlich ein etwas größerer Sprung auf der Karriereleiter – aus einer tippernden Sekretärin wurde quasi über Nacht ein Mitglied der technischen Direktion im Wasserkraftwerk im paraguayischen Ciudad del Este. Vermutlich gelang der Aufstieg leicht, da auf den Sprossen besagter Leiter keine für die neue Beschäftigung erforderlichen Kenntnisse emporgetragen werden mußten; den nun erreichten Monatslohn von sechzig Millionen Guaranies (derzeitiger Mindestlohn: 2 Millionen 192tausend Guaranies…) wird Frau Acosta aber bestimmt für Weiterbildung nutzen…selbstverständlich… 🙂  Andererseits – nicht schlimm, wenn anhand einer Frauenquote KEINE politischen Posten besetzt werden: im umgekehrten Falle werfe man einen Blick in die ehemals umgrenzten deutschen Gebiete…

 

Für die andere Reihenfolge -von oben herunter- läßt sich in diesen Tagen ebenso ein Beispiel liefern: im nordöstlich, an der Grenze zu Brasilien gelegenen Pedro Juan Caballero konnte sich ein Bell UH-Helikopter bei ebenfalls bestem Willen nicht „oben“ halten: das erst kürzlich von Taiwan geschenkte Fluggerät schmierte über einer Fabrikhalle ab – alle 12 Mann des Hubschraubers konnten sich vorm Crash und vorm stundenlang wütendem Flammenmeer durch Absprung retten… Ob in dem entstandenen Schaden von etwa 4 Millionen US $ der Verlust des dem Fabrinkbesitzers gehörenden Ford Modell T & die beiden Schweizer Militärfahrzeuge Typ „Saurer“ schon „drin“ sind, ist unwahrscheinlich; denkbar wäre eine Extraklage….. 🙂

 

Heute wieder etwas kürzer; doch nicht ohne aktuellen Baubericht am Ende des neunten Monats Soleil Royal: die zweite Beplankung wurde nun auch auf der 2ten Schiffsseite abgeschlossen; und damit einhergehend entstand auch das 2te obere Dach der Heckgalerie. Fehlt noch eine generelle Schleiforgie beider Seiten und diverse Kleinigkeiten, bevor die oberen Pforten vorübergehend verschlossen werden müssen, um dem blauen Farbnebel den Weg aufs Deck zu versperren…

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Melone, Pferd & Sturzflug

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„Macht Euch nicht irre – Ihr seid´s schon.“ 🙂 Ob der nun seit sechs Jahren nicht mehr unter uns weilende deutsche Kabarettist Dieter Hildebrandt sich in unseren Tagen als staatskonformer Regierungsapplaudierer eingereiht hätte oder trotz aller Widerstände den immer weiter zurückgedrängten andersdenkenden Nahdsieteil seiner Nation mit Witzen über die unvermeidliche Islamisierung unterhalten hätte, bleibt wohl für immer unbeantwortet: die Aufmerksamkeit einer unbewaffneten, in TV-Welten versunkenen, nebenbei fleissigst handytippernden Mehrheit zu erlangen, wird schon für den Normalverbraucher immer schwieriger…

Keine Frage – der Wahnsinn in den meisten Lebensbereichen macht auch in unserm Binnenland beachtliche Fortschritte: seit etwa im Jahre 1834 die Japaner der Menschheit durch die Fertigung von quadratischen Melonen -Videorekorder brauchte noch niemand- das Überleben sicherten, war es nur eine Frage der Zeit, bis die erste paraguayische Firma damit vorhat, bis zum Jahresende die Marktspitze damit zu erobern – nun beschäftigt sich halt eine Firma in La Colmena damit, herauszufinden, aus welchen Gründen die eckige Form den höheren Preis rechtfertigt, wieso ab 2020 die Produktion eingestellt wird/wurde und wo nochmal die ganzen Kästen abgeblieben sind und ob der plötzlich im Besitz eines Auto´s befindliche Lehrling genannte Kästen komplett ohne Hilfe der anderen Mitarbeiter „verkümmelt“ hat…. Tatsache bleibt, daß auch in diesem Falle aus Fernost Eingewanderte den Impuls für die Quadratmelone gaben: was mit den eckigen Schalen anschließend passieren soll, wurde -hierzulande üblicherweise- bisher noch nicht ausreichend eruiert… 🙂

Um keinesfalls in den Geruch zu kommen, stets über Mord & Totschlag (…Frauenmord Nr. 31 aktuell…) zu berichten, an dieser Stelle eine Fotostrecke eines Rodeo´s in Loma Plata/paraguayischer Chaco: ausgetragen mittels Criollos, die als eine der widerstandsfähigsten Rassen der Welt gelten und ursprünglich aus dem spanischen Raum eingebracht wurden. Die Bilder stammen aus der Gazette „La Nacion“ und sollen der Leserschaft an dieser Stelle nicht vorenthalten bleiben…

    

Dennoch muß an dieser Stelle ein weiteres Mal über den Absturz eines Kleinflugzeuges berichtet werden, der sich in der Nähe von Caazapá ereignete und dem Piloten das Leben kostete: schon vor der Untersuchung wurde mitgeteilt, daß einige Dinge an dem Flieger verändert bzw. ergänzt wurden zur Arbeit auf der Estancia – und somit der Fehler beim Piloten liegt… 🙂

Wie immer nun das Neueste von der Soleilwerft: am 265ten Tag wird die Gegenseite gewissenhaft beplankt; diese 2te Plankenziehung wird später -vermutlich bis zum Jahresende- mit geglätteter Aussenfläche und in blauer Farbe (Tamiya X 4) das endgültige Aussenkleid des Schiffes bilden. Am vergangenen Wochenende entstand dazu auf der gegenüberliegenden Seite der obere Teil der Seitengalerie bzw. dem Dach wurde einiges an metallischer Ornamentik verliehen:  Wie schon anfangs geahnt, nimmt das reichverzierte Heck einen zentralen Teil ein und „verschlingt“ dementsprechend Zeit – aber wer redet davon, wenn dies das definitiv letzte Modell werden soll..? 🙂

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Grasbomber & Holzschiffe

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„Noch ein paar Fortschritte, und wir werden weitersehen.“ Hans Magnus Enzensberger zum 90ten zu gratulieren, dürfte von Paraguay aus – angesichts diverser, kürzlich installierter deutscher Anzeigenaufnahmestellen- relativ ungefährlich sein; dennoch existiert und bleibt ein ungutes Gefühl, daß sich „da drüben“ -man beachte die gleiche Betonung wie aus Kaltkriegzeiten!- etwas entwickelt, was mit Worten nicht mehr zu umfassen sein wird: Houellebecq hat vor wenigen Jahren das Kommende literarisch beschrieben – Pol Pot und Mao setzten es -in Bezug auf die eigene Einwohnerschaft- Jahrzehnte vorher schon politisch um: merggel ist auf dem besten Wege dahin…

Ob das nun hier im Regierungsbezirk Guairá angedachte „Ding“ umgesetzt werden wird, steht auf dem sprichwörtlichen anderen Blatt: um der durch die langen Brände vor wenigen Wochen hier geschädigten Natur wieder auf die grünen Beine zu helfen, sollen mittels Kleinflugzeugen Saatbomben über diesen bewußten Gebieten abgeworfen werden; schon vor drei Wochenen wurde eine Tour per Fahrrad von Asunción aus gestartet mit mehreren Zwischenstopps in den betroffenen Gebieten, wo den Leuten gezeigt wird, wie diese Saatbomben herzustellen sind: bei diesem neuesten Projekt des hier bekannten Emanuel Friedmann wird nun gehofft, daß die Brandschäden aus der Luft bekämpft werden – leider tauchen bei diesem Projekt Fragen wie „Finanzierung“ eher selten auf: angedacht ist halt die Verwendung von erfahrenen Piloten samt deren zur Verfügung stehenden fliegenden Kisten… 🙂

     

Um eher schwimmende Kisten bzw. deren Reste geht es jetzt: an einer Brücke über den Río Paraguay nahe dem Ort Mariano Roque Alonso tauchten nun bei Niedrigwasser die Reste eines Schiffes auf, die aus der Zeit des Tripel-Allianz-Krieges 1864-1870 stammen sollen: flugs wurde eine Kommission gebildet, die klären soll, wie´s nun mit dem alten Holz weitergeht…. 🙂
Über die nationale Bedeutung war man sich schnell einige Tage später im klaren – aber wer hat schon mal so eine Bergung gemacht…und vor allem…finanziert..? 🙂  Schön zumindest, daß der eigenen Vergangenheit gedacht wird. 🙂

 

…und nicht vergessen sei der aktuelle Stand auf der Werft der Soleil Royal: nach dem ausbügeln eines kleinen Mißgeschicks an der äußeren Beplankung wurde das obere abgerundete Seitenteil mit einigen Ornamenten ausgestattet: dies war unumgänglich, um den späteren Sitz zu lokalisieren. Das damit einhergehende endgültige Beplanken führt nun dazu, daß die oberen runden Stückpforten ihren -noch nicht ganz festen- Sitz finden. Kurz gefaßt: ne Menge Schnippelei & Schleiferei – auf der ersten Seite, die zweite folgt auf dem Fuße.

 

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42 mal Bier, 30 mal Mord

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„Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.“
Wenn man sich bewußt wird, daß Otto von Bismarck die aktuelle „Regierung“ seiner deutschen Lande nicht kennt, so sei ihm diese etwas pessimistisch klingende Äußerung verziehen; gleichtzeitig sei in Aussicht gestellt, daß mit der bundesrepublikanischen „RechtsEX“-Denunzierungskontaktstelle auch eingangs erwähnte Eigenschaft verflachen, wenn nicht gar verschwinden wird – so wie in Jaroslaw Hasek´s Wirtshausszene rund um Josef Schweijk….

Ob beim nun vergangenen Bierfest in der Colonia Independencia ebenfalls die derzeitige paraguayische Regierung schlecht gemacht wurde, sei dahingestellt: jedenfalls gab´s auf der 42ten Veranstaltung des Chopp-Festes vom letzten Wochenende wohl jede Menge Spaß – und natürlich ausreichend Bier; nachstehende Bilder sprechen wohl eine deutliche Sprache… 🙂

Eine allzudeutliche Sprache in ganz anderer Richtung zeigte der ins Asuncióner Krankenhaus gebrachte leblose Körper der 23jährigen Mayra Gonzáles auf: eine Vielzahl von Hämatomen und Würgemalen ließ ahnen, was die Frau hinter sich hatte: da ihr 39jähriger, kurz darauf inhaftierter Partner vor wenigen Stunden tot aufgefunden wurde, ließ die Anwaltschaft verlauten, daß der Fall damit beendet ist: besagte Mayra Gonzáles bildet somit die 30te getötete Frau des nun zuende gehenden Jahres….

Aus Zeitgründen heute wieder kürzer – dennoch am 250ten Tag einige Bilder der entstehenden Soleil Royal: in letzter Zeit oft erwähnte dünne Heckblende hat nun ihre endgültige Gestaltung bekommen; mit dem Schiff vereinigt wird sie in Anbetracht des noch anfallenden Schleifstaubes wohl so spät wie möglich… Zwischenzeitlich ist nun ebenso die zusätzlich bestellte Holzlieferung eingetroffen – also wird in den nächsten Tagen die zweite Beplankung fortgesetzt…

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