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Neuer Mai – gleicher Regen…

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…hatte man sich noch vor wenigen Tagen endlich ein Ende des April und schnellstens den Beginn des fünften Jahresmonats gewünscht, kommt nun die -regnerische- Quittung: das Wetteramt warnt vor Sturm und unaufhörlichen Regenfällen, und von den obligatorischen Güssen und vor allem Schäden im Hauptstadtraum abgesehen…

     

…behalten die Leute vom meteorologischen Prognosenamt mit ihren Vorhersagen auch für den Raum Villarrica sogar recht – somit spielt sich das Leben im Gegensatz zur üblichen Zeit also vorübergehend derzeit „drin“ ab…

Glücklicherweise klappts durch ankommende Gäste immer wieder mit dem Nachschub an Lektüre, um verregnete Tage zu überbrücken; auch in diesem Falle steht wieder eine kleine Geschichte dahinter: während in den ersten Monaten des Jahres 1990 in Neufünfland wohl am allermeisten das Handelsgut „Auto“ in mehr oder (öfter) weniger gutem Zustand seinen Besitzer wechselte, erwarb der Schreiber dieser Zeilen eher vorsichtig aus Gründen der Ungewissheit „des Kommenden“ in dieser Zeit „nur“ ein Buch – um wenig später festzustellen, daß es sich um den ZWEITEN Band handelt: um den ERSTEN -passend zum vorhandenen- zu ergattern, bedurfte es immerhin 27 Jahre… 🙂

Etwas weniger Zeit wird -hoffentlich- der Neubau einer Brücke benötigen, die im Department San Pedro den hölzernen Geist aufgab; auch der Mai hält also genug Arbeit fürs Strassenamt bereit… 🙂 So denn Geld übrig geblieben sein sollte… 🙂 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – allerdings nicht ohne an den 50ten Jahrestag der Eheschließung des King of Rock`n Roll zu erinnern: ….hielt auch nur 6 Jahre… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Ostern. Haus weg. Geld weg.

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„Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.“

Gehören Sie vielleicht auch zu den Leuten, die im Glauben leben, daß früher alles besser gewesen sei..?!
Glauben Sie wirklich, daß die Welt in Ordnung war, während man vor einem halben Jahrhundert in Kindertagen am Ostersonntag den Eltern als eiersammelndes Fotomotiv diente..?
Okay – für 350 Millionen afrikanische Primaten lohnte damals noch kein kostenloser Shuttleservice `rüber auf die Halbinsel – aber stellen Sie sich mal vor: die derzeitigen laienhaften Berliner Operettendarsteller arbeiten nun fieberhaft dran, für den Steuererdrosselten auch außerhalb des Münchener Museums verschiedene Zeitebenen der Menschheitsgeschichte GLEICHZEITIG hautnah erlebbar zu machen: beispielsweise das umgängliche Miteinander im Umfeld des 30jährigen Krieges und wichtige, erlebnisreiche Phasen der Weimarer Republik..! 🙂
Seien Sie doch mal optimistisch und sagen Sie einfach: شكرا جزيلا  🙂

Doch auch hier im südamerikanischen Binnenländle reißen die turbulenten Zeit nicht ab: nach dem jüngst brennenden politischen Gebäude in der Hauptstadt kämpfen nun die Gegner auf der juristischen Ebene; gegenseitige Bezichtigungen, Strafanzeigen und Beleidigungen füllen derzeit die Spalten der hiesigen Gazetten: die jetzt kommenden herbstlich-kühlen Temperaturen lassen beide Seiten wohl aller Voraussicht nach schon in wenigen Wochen wieder glücklich vereint auf den Abgeordnetenplätzen in die Reporterkameras blinzeln…

Zu den derzeit herrschenden, etwas tieferen Temperaturen gesellte sich am vergangenen Wochenende im südlichen Paraguay in der Ortschaft Misiones ein starkes Unwetter, was zahlreichen Menschen weit mehr als nur das Dach überm Kopf kostete: kurz darauf ließ Präsident Cartes den Wiederaufbau der mehr als 30 zerstörten Häuser anordnen – hoffen wir, daß dies wirklich schnell und vor allem unbürokratisch geschieht..!

Eine ganz andere Überraschung erlebten Anfang der Woche einige Anwohner der im westlichen „Knick“ von Paraguay gelegenen Stadt Fernando de la Mora: beim landesweit-ortsüblichen Open-Air-Müllfeuer fanden sich unterm vorhandenen Abfall Teile eines  menschlichen Skeletts; nach -tatsächlich..!- erfolgter Meldung erfolgt nun die Prüfung der Überreste durch bestausgebildete Sachverständige.. 🙂

 

Damit nicht genug: der Dienstag bleibt auch den Fahrern eines der zahlreichen Geldtransporter in Erinnerung: einer Crew von sage & schreibe zwanzig Männern gelang es in Hernandarias nahe Ciudad del Este, nach dem Beschuß des polizeilichen Begleitfahrzeuges und dem Abstoppen des eigentlichen Geldtransporters mittels „Reifentötern“ immerhin eine Milliarde (derzeitiger Kurs etwa 1:6) Guaranies, befindlich in zwei Geldsäcken, zu erbeuten; plötzlich vermögend geworden, konnte sich die risikofreudige Mannschaft nicht verkneifen, unmittelbar anschließend eine Seereise auf dem Rio Acaray zu unternehmen: der Polizeibericht vermerkt dazu – Spur verloren: wenngleich die Namen einiger der Beteiligten der Polenta schon bekannt sind. 🙂 Aber das sind die besten Exemplare der Schulz´schen prähistorischen Goldkinder ja auch…. 🙂 🙂

 

Bei diesem reichlichem Tumult „ausserhalb“ wird´s Zeit, das nächste, schon angekündigte (diesmal ultimativ letzte..) Modellbauprojekt näher ins Auge zu fassen: dazu vergrößert sich nun im recherchierenden Vorfeld ständig die Bildersammlung der damaligen Heckraddampfer des Mississippi; eines der besten/nützlichsten, weil detailreichsten sei hier vorgestellt:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen – vor allem für´s bevorstehende Osterfest – als Team von „OUTLAW TODAY“!

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„Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.“ 🙂

Ganze zwölf Jahre ist es nun her, daß aus heutiger Sicht quasi im Schnelldurchgang die Wahl des zukünftigen, alternativen Wohnortes auf Paraguay fiel: ich glaube, damals war mir die eingangs erwähnte Aussage des irischen Dramatikers George Bernard Shaw noch unbekannt (…wer hat eigentlich Shaw überhaupt jemals komplett „verschlungen“..?), und als Unvernunft hätte mir damals niemand den etwas größeren Veränderungswunsch bezeichnen dürfen..!

Dabei zeichnete sich bei uns bei der Anfang 2002 inszenierten, zu großen Teilen von den hauptsächlich Betroffenen noch bejubelten monetären Enteignungsaktion noch kein Verlassen des Landes ab; dazu sollte die private Unzufriedenheit erst einige Monate später anwachsen: noch 15 Jahre zuvor hätte man nie geglaubt, den Fall des wohl bekanntesten deutschen Bauwerkes (der ZdJ gibt -unterstützt von Linksrotgrün- weiterhin andere „Meßpunkte“ an..) zu erleben; glaubte man mit Anfang 20, angesichts beendeter deutscher Teilung noch, nun nie wieder unzufrieden zu sein/zu werden, stand man eines Tages – so vorhersehbar kann kein Film sein; so ist vielleicht wirklich nur das Leben- Jahre später wieder an einem Punkt, wo man feststellt, daß das meiste nicht mehr paßt.
Die Vorschläge mehrerer Bekannter, spontan eine andere Biersorte zu probieren oder sich einem TV-Marathon übers Wochenende zu unterziehen, verhallten ungehört: nur weg; wenn nicht jetzt, dann wird´s nie!  🙂
Deshalb an dieser Stelle nochmals Grüße an alle, die damals bewußt & auch unbewußt geholfen haben, daß der Versuch, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, nicht vorzeitig abgebrochen wurde… 🙂 🙂

Schon mehrmals wurde an dieser Stelle diese ganze damals abgelaufene Prozedur, beleuchtet aus mehreren Sichtwinkeln, dargestellt, deshalb kein neuerliches aufzählen oder zerlegen der damaligen Gründe, denn bereut hat keiner von uns diesen Schritt, hierher zu gehen, und mit Blick auf aktuelle Zustände im frühislamischen Staatsgebiet darf man ehrlich gespannt sein, ob noch in diesen letzten verbleibenden Wochen des Jahres 2016 per Dekret Schädling Mazyek`s eine wöchentliche Steinigungsquote festgelegt wird: Toleranzgründe finden deutsche Journalisten zuhauf dafür..!
Um die rückwärtsgewandte Spießigkeit der verbliebenen deutschen Ureinwohnerschaft am Beispiel arabischer, vielleicht nicht weltoffener, aber moderner Bint `amm/Verwandtenehe & Kinderheirat zu beweisen, legen die Lohnschreiber doch gerne Sonderschichten ein: nur damit ist das Schicksal der ekelpähischen Halbinsel zu retten..ganz klar…

„Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist.“
Ob Shaw`s Werke demnächst auch Überarbeitung & Säuberung „bedürfen“..?  🙂

Dennoch – auch hier in unserm Binnenland ist nicht alles Gold; das weiß jeder, der sich längere Zeit hier aufhält. Oder andersrum: wer am hiesigen Leben nicht selber teilgenommen hat bzw. alles nur durch 1000de virtueller Seiten kennt: vergiß`es!

Vor allem jetzt in diesen Frühjahrs-Wochen läßt sich erahnen, welchen Anteil die Unbilden der Natur und natürlich auch die Nachlässigkeit des Menschen…wie könnte es anders sein…am Leben hierzulande besitzen; folgende Bilder entstammen den letzten Tagen.  🙂

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Glücklicherweise trägt auch die Weiterverfolgung des privaten Hobby´s zur Zufriedenheit bei; deshalb hier nun einige Bilder des eben vollendeten“Neuen“: wie schon erwähnt, entstand der Helicopter Ende 91/Anfang 92 und erhielt nun im Jahr 2016 das dazugehörige Umfeld. 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…P.S.:…..den einst vorgeschlagenen Wechsel der Biersorte könnte man ja auch jetzt immer noch machen…:)

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Die moderne Frau von heute trägt sowas…

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….ich erinnere mich noch gut daran, daß ich Anfang der Woche zu allen anderen weissagte „..paßt auf, ich ahne, das wird eine anstrengende Woche für Euch..!“. 🙂
Aber wie schnell wird man (n) selber aus der geplanten vorweihnachtlichen Ruhe & Gelassenheit herauskatapultiert..?! Nicht nur, daß aufgrund (..?) des ständigen Wetterwechsels zwei Uhren ihren Dienst verweigerten, nö – kurz nach erfolgreicher Starthilfe für beide zeitanzeigenden Delinquenten legte auch der Rasenfreischneider der Chefin die Arbeit nieder: während man(n) in der alten Heimat scheinbar zu träge für Generalstreik ist, geht sowas hier im Binnenlande viel schneller, wenngleich die Arbeitsverweigerung in diesem Falle natürlich von den Maschinen ausging…. 🙂

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Dennoch rollt sich langsam eine turbulent verlaufene Woche ab; glücklicherweise gehts dem Schreiber dieser Zeilen noch wie dem Stephan; selbiger Herr Remmler durfte in dieser Woche den 70ten feiern – in Paraguay wäre diese Party wohl ins oktobrige (Regen)wasser gefallen. Doch scheint sich das hiesige Wetter wieder normalisiert zu haben; auf dem Wege zum weihnachtlichen Poolfeiertag (…man stelle sich vor: die Lichterkette der Tanne funktioniert! sogar noch..) in weniger als 8 Wochen ist ja die Regenzeit nun fast überstanden.

Überstanden hat in dieser Woche auch eine Frau in Asunción ihre Busfahrt: nur der eigene Schirm mußte als provisorische Überdachung genutzt werden. Bei der Beschwerde über diese nasse Fahrt hingegen wurde der weibliche Passagier wieder auf die realen paraguayischen Beine gestellt: laut Ticket handelte es sich bei dem undichten Bus um ein Fahrzeug der Linie 28. Hm – nahezu ausgeschlossen, da auf dieser Strecke nur Bus Nr. 32 verkehrt. Die diese Geschichte veröffentlichende Gazette behauptet nun sogar, daß es sich zweifelsfrei nur um Bus 36 handeln dürfte…. auf juristischem Wege vermutlich wird diese Geschichte nie enden – außer Quentin Tarantino nutzt diese Episode in einem seiner nächsten Filme… 🙂

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Im wirtschaftliche Sinne hingegen -noch vor der filmischen Umsetzung- hat die Asuncióner Busgesellschaft sonderbarerweise zeitnah „geschalten“: seit neuestem bietet sie neben dem normalen Ticketverkauf eine Kollektion von Regenkleidung für ihre Passagiere an; man darf gespannt sein, wie sehr dies zu einer Steigerung der Umsatzzahlen sowie der Fahrgastvermehrung im wörtlichen & auch übertragenen Sinne führen wird…. 🙂

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Ebenfalls in dieser Woche wurde an vielen virtuellen Ecken folgendes Bild zugesteckt: eine junge Mutter, der es an einer Tagesmutter mangelt, bringt kurzerhand ihr Neugeborenes mit in den Hörsaal der Uni, um sich kein Examen entgehen zu lassen: ausgelöst hat den medialen Hype der dozierende Prof, der damit seine Bewunderung für den Leistungswillen der jungen Mutter zum Ausdrucke bringen wollte….

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Und mit vielen Grüßen an den Bliesener Leser hier ein Vorabbild der aktuellen Dioramagestaltung..:

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wetter, Wasser – und PS

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„Fliegt der Bauer über´s Dach ist der Wind weiß Gott nicht schwach.“ Auch, wenn in dieser höchst alten und somit dringend zu überarbeitenden Weisheit unsrer Altvorderen -auch jenseits der Oder-Neiße-Grenze- jeglicher Hinweis zur eventuell vorhandenen BäuerIn fehlt bzw. vielleicht sogar in vollster Absicht unterschlagen wurde, wird es auch in unseren Tagen Zeitgenossen geben, die sich aufmachen, um in dieser Aussage das Körnchen Weisheit zu suchen – und nach einiger Zeit sogar finden!  🙂

Der Monat Oktober bedeutet für unser Binnenland EIGENTLICH Regenzeit; aber wie´s so mit dem Wetter & den Frauen ist, bestätigt ja jeder Tag auf´s Neue….  🙂
Doch lassen wir das eiserne Dahinterleuchten dieses Thema´s lieber (im Interesse künftiger Dioramen..).  🙂

Zum Ende der vergangenen Woche zog über unsere Gegend um Villarrica eines der gefürchteten Frühjahrsunwetter begleitet von starkem Regen und dachabdeckenden Sturmböen: fast auf den Tag genau vor nun 4 Jahren durchquerte ein sich drehender Wirbelsturm unser Grundstück und hinterließ eine Spur größerer Verwüstung…

Diesmal bevorzugte der Wettergott drei Nächte lang das Faß mit der Aufschrift „Regenwasser“; die Auswirkungen auf das flache Land in unserer Nähe zeigen folgende Bilder:

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Aber das meiste Unheil hat ja auch sein Gutes, wird mancher denken; so nutzten dieser Tage die Mitglieder des Terrano-Club Paraguay den nachmittags meist strahlenden Himmel, um ihre geliebten Vierrädrer zu zeigen – leider nutzten sie bei dieser Gelegenheit die Fluten des Ypacaray-See´s um San Bernardino als Kulisse: selbiges Gewässer zeigt sich seit Jahr & Tag in den schillerndsten Farben einer Malerpalette…eben nur nicht so, wie es sein sollte. 😦
Immerhin – es gibt genug Leute, denen dies auffällt und die sich in den Kommentarleisten der hiesigen Gazetten entrüstet zu Wort melden: aber hier wie dort wird wahrscheinlich vom Herausgeber auf Kommentarleisten ge…pfiffen. 🙂

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…und bevor die kommende Saison rrichtig losgeht, schnell noch die nächste gestalterische Platte „durchziehen“: das erste Koblenzer Modell von `91 bekommt dieser Tagen sein passendes Umfeld – warum weiterhin im Schrank verstecken….?

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Der alte Mann und das mehr an Regen

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„Ich bin nie ernsthaft verletzt worden. Ich wurde an den Haaren gezogen und kriegte ein paar Kratzer, und ich habe auch einige Kleidungsstücke eingebüßt, doch meinetwegen; wenn sie mein Hemd haben wollen, können sie es haben..“

Keine Sorge – an dieser Stelle soll nicht auch noch über die Kölner Dreharbeiten zur Doku „’45: Siegermentalität der letzten Kriegstage“ debattiert werden;  eingangs erwähnte Worte entstammen nicht unbeugsamen Menschenfreunden auf der Suche nach dem globalen Familienmitglied, sondern dem Munde unseres gestrigen Geburtstagskindes nach einer seiner zahlreichen Bühnenshow’s: Elvis Aaron Presley wurde gestern 81 Jahre jung! Glückwunsch an den King! (..im Bild unten: rechts..).

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Und wer geahnt hat, daß es an des King’s Jubiläum in Paraguay wiieeder regnet, hätte heute richtig gelegen: Wasser ohne Ende von oben wurde wieder beschert; das Land und dessen Bewohner sollen anscheinend in dieser Sommersaison nicht zur Ruhe kommen…

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Dementsprechend sind die Folgen, die diese wetterliche Dauerentgleisung zur Folge hat: zahlreiche Familien haben ihr Obdach verloren und wohnen derzeit in provisorischen Behausungen – nicht ohne Beschwerden darüber von Seiten der dortigen lebenden Einwohner…

Dazu wurden gestern und heute in unserem Villarrica per Straßenstand Sach- und Geldspenden der vorüberfahrenden gesammelt; auch in der kommenden Woche wird fleißig weitergesammelt, dann kann man die Spenden direkt in der Gobernación in Villarrica abgeben.

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Allerdings – was des einen Leid, ist des anderen Freud‘: der lebensfreudige Paraguayer fackelt bei Bedarf nicht lange und nutzt einfach die Gegebenheiten – auch mal am Strassenrand mitten im überfluteten Gebiet: 🙂

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Alte & neue Dinge…

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„Ich wünschte, Frank Sinatra würde einfach den Mund halten und singen“, soll einst die Schauspielerin Lauren Bacall öffentlich gefordert haben; ungeklärt bleibt, ob diese Aussage vor oder nach ihrer Beziehung zu Ol` Blue Eyes Frankie entstand: zum 100ten Geburtstag des Entertainers, Sängers und Schauspielers am 12. December liegt der Nachwelt glücklicherweise jede Menge seiner unsterblichen Musik vor…!!  😛

 

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Nicht ganz so blauäugig wie das heutige Geburtstagskind sollte man derzeit eine Fahrt in die nördliche Region des Landes unternehmen; aufgrund starker Regenfälle, die in den letzten Tagen dem Binnenlande Paraguay zugeteilt wurden, brach dort in der Nähe der Orte Yby Yau und Azotey ein Teil der Verkehrsstrasse ein; nicht genug, daß die genannte Gegend unter den Aktionen der „Paraguayische Befreiungsfront“ leidet- nun wurde die vielbefahrene Hauptverbindungsstraße zum Rest des Landes nahezu gekappt…. Und sieht man die Kommentarleisten der Zeitungen durch, wurden diese Schäden beinahe „erwartet“…

Der durch die Unterspülungen freigelegte untere Aufbau der Strasse offenbart einen Teil der Gründe dieser Zerstörungen: einer Vielzahl von Leuten fällt auf, daß Strassen in den angrenzenden Ländern, die dieselben Regengüsse „abbekamen“, nahezu unbeschädigt blieben, sieht man von stundenlangen Überschwemmungen ab… ➡

Ob aber das Strassenbauamt der Allgemeinheit einen Einblick in die Listen der beantragten und dann tatsächlich ) auch verwendeten Materialen bei der Anlegung dieser Straße geben wird, sei dahingestellt – zumindest umfassende und vielleicht sogar tiefergehende Untersuchungen des Untergrundes mit allen verfügbaren technischen Mitteln wurden nun angeordnet bzw. 🙄 versprochen…

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Glücklicherweise wurde „unser“ Städtchen Villarrica von Unwettern diesen Ausmaßes diesmal/bisher verschont: deshalb steht wieder -für einen gewissen Zeitraum- vor der palmenumgebenen Stadtverwaltung die alljährliche Jahresend-Krippe samt sämtlicher Darsteller der biblischen Weihnachtsgeschichte; hier 🙂 klappt es jedes Jahr reibungslos, spätestens nach dem Fest die Wickelmützen samt ihrer Unterkunft aus dem allgemeinen Stadtbild wieder verschwinden zu lassen.. 🙂

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…das erinnert mich an den nun dringend erforderlichen Aufbau der eigenen Haus-Weihnachtstanne; sollte dieses Ereignis denn wirklich das nächstgeplante Panzerdiorama beschleunigen helfen..? Öhm…@ Brother: WIE macht man SO perfekte Alterungsspuren..??? 😛 😛

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft einen schönen dritten Advent & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!  😛

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Das Dach, der Kater, die Uhr….

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..und da sage noch einer, es muß nur regnen, und schon wäre das Leben in Paraguay stinkelaangweilig: keine Spur, kannste glauben…!

Zumindest das erste Beispiel nur aus dieser Woche ist nicht ganz soo lustig; das hätte ganz schnell böse enden können – daß es allerdings für den Schuldigen böse enden wird, dürfte eher der Unwahrscheinlichkeit zuzuordnen sein beim aktuellen Zustand und Arbeitswillen von Untersuchungsgremien oder Jusitz:
dabei stürzte das Dach einer Schule ein; glücklicherweise kam dadurch niemand ums Leben, wenngleich sich einige Schüler durch das rasche Eintreffen der Rettungsdienste schnell in die Aufnahmestation des Krankenhauses versetzt sahen.

Derzeit dauern die Ermittlungen noch an; besondere Schwierigkeiten bereitet dabei, den Einsatz der Gelder bei der Errichtung des Daches (immerhin schon vor drei Jahren) nachzuvollziehen…
So könnten weiter -und vor allem tiefergehende Untersuchungen die erneute Kandidatur des damals geldvergebenden Bürgermeisters gefährden; Fingerspitzengefühl :> statt eiserner Besen ist also angesagt…

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Doch schon am Dienstag sorgte ein hier ansässiger Vierbeiner für Aufregung: am späten Abend blutüberströmt von einem Revier-Kontrollgang zurückgekehrt, mußte auch er sich schnellstens das Innere einer innerstädtischen Krankenstube anschauen.

Allerdings brachte der obligatorische Injektionsmix die Blutung im Halsbereich nicht zum stoppen; erst beim wiederholten Besuch im Med-punkt legte der männliche Doktor die Hand und vor allem das (fellabschneidende…) Rasiermesser an, um sich einen Überblick über die Verletzungen zu verschaffen: glücklicherweise bestimmt hierzulande die Frauenquote noch nicht über Leben & Sterben von Mensch oder Tier… U-(
Fazit: dem Kater gehts wieder gut; man fragt sich, wie der bisher unsichtbar gebliebene Gegner aussehen mag… U-(

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Und um alles noch zu krönen, durfte in dieser (Samstag/Sonntag-)Nacht in Paraguay ein jeder an der (hoffentlich eigenen) Uhr rumfummeln: wir stellten also EINE STUNDE VOOOOR und befinden uns seitdem dann bis zum dortigen Zeitenwechsel FÜHMFF Stunden hinter der sich jetzt rapide wandelnden Staatsform. :> :>

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Stürmische Zeiten

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„Eine nur schwache Flamme verlöscht der Sturm;
hat sie schon um sich gegriffen, facht er sie nur stärker an.“ B)

Nicht nur Massen von Menschen können über ein Land kommen, sondern auch Unwetter schlagen oft unerbittlich zu: bei letzterem ist es bisher noch nicht gelungen, menschliche Absicht bzw. Berechnung dahinter zu erkennen.

So „erwischte“ es am vergangenen Montag in der paraguayischen Provinz Canindeyu die Stadt La Paloma, und dort genauergesagt eine Schule: nur wenige Minuten genügten, um dieses Bild der Zerstörung anzurichten:

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Ein Sturm riss einen Teil des Daches hinfort und trennte durch umgestürzte Masten die Stromversorgung ab; Regen, vermischt mit großen Hagelkörnern richtete weitere Schäden an. Kein Zweifel, daß hierzulande in den letzten Monaten das Wetter wirklich verrückt spielt…
Hoffen wir, daß diese Schule schnell wieder aufgebaut wird – denn Bildung tut hierzulande Not!

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Hatte ich schon erzählt…? – Sonderbarerweise regnet an gewissen Tagen im Jahr sogar in Paraguay – GELD vom Himmel: in Guarambaré nahe der Hauptstadt Asunción bedanken sich Anfang September mit dieser Ausschüttung von eher privatem Charakter Gläubige bei der Kirchen“oberen“ Mutter Gottes; daß mit dieser Aktion vielleicht die gegenwärtige Handlungsweise der deutschen Politik karikiert werden soll…nunja, dafür liegen bisher keine konkreten Anhaltspunkte vor: ob paraguayische Bauarbeiter bei einem nun etwa einsetzenden Ansturm Moscheen bauen können oder sogar bauen MÖCHTEN, darf bezweifelt werden; dies könnte der Grund sein, daß vorrangig Scheine vom Wert 2.000 Guaranies zum flattern gebracht wurden.. :>>

Geldregen

Ein weiterer Punkt für diesmal ist der 50te Gründungs-Jahrestag des paraguayischen TV-Senders SNT am 29. September. Hier im ersten Teil des Video’s historische Bilder aus der Anfangszeit in schwarz/weiß; ich versichere, daß im Jahre 2015 unser einheimisches Fernsehbild längst bunte Bilder hergibt. :yes: :>>

Und hier noch weiterer Lesestoff, allerdings keine Verschwörungstheorie:
Regierung schafft Gesetzeslücke für ausländische Straftäter…

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Starker Regen, leichte Kleidung

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„Regen von oben, Regen von der Seite, Regen von unten.“ :no:

Die Worte von „Forrest Gump“ Tom Hanks, die das Wetter während dessen -filmischen- Vietnamaufenthaltes umschreiben, treffen in gleicher Weise bis in die letzten Tage hinein das Regenaufkommen in unserem Binnenlande Paraguay ganz genau.
Seit mehreren Wochen, wenn nicht gar Monaten findet die eigentlich zuverlässig zum Jahresende hin stattfindende Regenzeit kein Ende und beschert allen Hausbewohnern besorgte Blicke Richtung Dach, Türen & Fenstern. U-(

Das flache Paraguay bietet den starken Regenfällen kaum Einhalt; stets sind viele Menschen von den Wassermassen bedroht, wenn nicht gar vorübergehend zu Obdachlosigkeit verurteilt.
In vielen bewohnten Gebieten werden Wege und Strassen unterspült; ein Zeichen, daß unterirdische Kanalisation hoffnungslos veraltet/verstopft ist – oder nie angelegt wurde. 😦
Oft bewirken dann die durch die Regenfälle entstandenen Schäden die obligatorischen Debatten im Asuncióner Parlament; mehrere hintereinanderfolgende Sonnentage später erklären selbige -sonderbarerweise oft ergebnislose- Wortwechsel und Bezichtigungen dann für beendet und die Herren und Damen fahren ins Wochenende…

Die landestypische, aus (verständlichen) Kostengründen meist leichte Bauweise der Häuser sorgt noch für weitere Schäden, und man staunt immer wieder, daß im praktisch Nulleiterlosen Paraguay nicht mehr Unglücksfälle an Regentagen durch Stromschläge zu beklagen sind…
Als Beispiele sollen einige aktuelle vorher-/nachher-Bilder aus der Gegend von Tebycuraí dienen; zusätzlich sei ein Bild einer immerhin sieben Jahre alten hölzernen Bücke aus der Nähe von Caaguazú angehängt, um zu verdeutlichen, welche Naturgewalten in diesem Landstrich herrschen können: gezeigte Brücke allerdings versieht ihren Dienst schon über ein halbes Jahr nicht mehr… 😐

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Und so beginnt immer wieder die betroffene Bevölkerung Paraguay’s nach den Regenfällen mit Aufräumaktionen; ob das große Aufräumen in regierungsnahen Kreisen mit derselben Konsequenz betrieben wird, sei dahingestellt: ständig erweitern Landeszeitungen den Kreis der hart arbeitenden :)) und somit schwer verdienenden Chefsekretärinnen, die zwar kaum Eignung oder gar Vorkenntnisse mit ins tägliche Amt schleppen, dafür aaaber Maße, neue Handy’s, modischen Nagellack und tiefschwarze Wimperntusche…
Die erste der drei aktuellen „Aufflieger der Woche“ trägt den relativ simplen Namen Alana Calvo, verkörpert eine Ex-Miss-Paraguay und fungiert nun mit 8 Grund-Gehaltsmillionen als Beraterin des Kammerpräsidenten. 😮

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Die einstige „Miss Universitaria“ Fiorella Forestieri hingegen wird im Justizministerium benötigt; schweren Herzens gewährt man(n) ihr das karge Gehalt :## von reichlich immerhin 6 Millionen Guaranies. Monatlich, versteht sich..

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Das blondstrahlende Lächeln bringt unsrer heutigen Nummer drei, dem Fotomodell Lizarella Valiente bei der DINAC, dem meteorologischen Amt, immerhin gut sieben Millionen ein – dafür allerdings muß deren Mutter mitarbeiten…wenn auch als ihre strenge Vorgesetzte: DIE allerdings vermutlich vom Home office aus.. 😉 :))

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Für @ Brother nun noch einen Vorschlag fürs künftige Panzer-Dio: …was aber, wenn diesmal nur ein kleines Diorama bewilligt wird..? :`( 😉 >:-[

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…keinesfalls aber soll J.F.K.´s 98ter Geburtstag vergessen sein; auch er soll ja arbeitsame Sekretärinnen gehabt haben..sagt man ihm nach.. B)

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