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Stahl, Holz, Murks….

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Der 31te März jeden Jahres steht in Titanic-Fankreisen für die erfolgte Kiellegung des später so berühmten englischen Schiffes; im Jahre 1909 schuf in Belfast ein Heer von übermotivierten und unterbezahlten Leuten (…wie gesagt: 1909..) ein Sinnbild für den Verlauf des 20ten Jahrhunderts: nahezu jeder weiß, daß diese Geschichte genauso endete, wie das Experiment mit dem Schulz-Gold ausgehen wird: hoffen wir, daß diesmal für die „oberen“ Verantwortlichen KEIN Rettungsboot bereitstehen wird.. 🙂

Doch nicht nur die äußere Größe des neuen Schiffes beeindruckte, sondern auch die innere Ausstattung bestach das Auge. Seither sind über 100 Jahre vergangen – und das Wissen um den paßgerechten Einbau normaler Türen scheint (hoffentlich auch in Paraguay nur örtlich begrenzt..) vom Vergessen bedroht zu sein: diese Vermutung legt folgende Geschichte nahe:
Der bisherige Schreiner des Hauses und preisgekrönte Erfinder plausibel klingender Begründungen für Verzögerungen bei der Fertigstellung der in Arbeit gegebenen Aufträge erhielt wider besseren Wissens und Gefühls kürzlich die Aufgabe, eine der hiesigen gebräuchlichen, vor der eigentlichen Tür angebrachten Moskitotüren zu überarbeiten und binnen Tagesfrist wieder anzubringen. Klar – damit rechnet nicht wirklich einer. Händeschütteln & freundliche Gesichter gehören hier zum Geschäftsabschluß wie das Wir-schaffen-das-Sülz zur uckermärkischen Geistesgestörten.

Der drei Wochen später erfolgte unangekündigte Blitzbesuch in der erwähnten Arbeitsstelle des Hausholzmannes schien dem Inhaber fast peinlich. Immerhin – der Rahmen der Tür hatte schon vier hölzerne Seiten. Noch drei Tage später wurde der -ausschließlich- lupenreines Guaranie sprechende Mitarbeiter samt nun mit Moskitonetz bezogener Tür hier abgesetzt.
Die Montage dauerte geschätzte 10 Minuten; die Bezahlung war bei der Vergabe des Auftrages erfolgt. Tja..was soll ich sagen…11einhalb Jahre Paraguay-Leben haben auch dem Schreiber dieser Zeilen 2 Kilo 🙂 mehr Bauchumfang verschafft: aber ständig seitlich durch die neue Tür gehen zu müssen, nur weil die (als neu verkauften) Scharniere nicht mehr als geschätzte 30° Öffnung der Tür zulassen, wäre denn doch etwas unangenehm – und findigerweise wurde vom auffällig-unauffällig schnell entschwundenen Schreinergehilfen schon als störend empfundener Verputz (nutzlos..) per Hammer entfernt.
Die wenig später telefonisch gestellte Nachfrage nach der Zeitdauer dieses merklich eingeschränkten Öffnungswinkels des Türblattes wurde am selben Tag (!) mit einem weiteren Besuch und einer Nachbesserung durch eben schon genannten Jünger der Holzverarbeitung geahndet: komisch – bei manchen Filmen aus Hollywood´s Traumfabrik ahnt man schon vorher, wie´s ausgehen wird…so auch hier: mit freundlich-zusammengebissenen (drei) Zähnen, aber mehr mit nonchalant gezeigter Wut ob der Beschwerde wurde die Tür abgerr..äh… demontiert und mit dem maximal erreichbarem Wert nach rechts verschoben, bevor besagter Spezialist zum wiederholten Mal, diesmal wortlos verschwand.
Der nun LINKS dadurch entstandene Spalt zwischen Tür und Rahmen hätte genügt, problemlos ein Klappbett durchzureichen. Haben Sie eben nach dem Öffnungswinkel des Türblattes gefragt..? Sie ahnen es schon..stimmts..? Dennoch: zum ordnungsgemäßen Geschäfts-Abschluß gehört in Paraguay meist ein Wort des Dankes, aber mehr des Lobes: so auch hier! 🙂

Und als nun endlich RRRRUHE einkehrte um diese Geschichte, wurde besagte Pforte nochmals vom Rahmen getrennt: dabei stellte sich heraus, daß besagte neugebrauchte Scharniere verkehrtherum (deswegen der reduzierte Öffnungswinkel) montiert waren und durch ihre Größe generell zur Wand nun nicht mehr passen konnten; ein weiteres Mal mußte Wandverputz leicht entfernt (oder am nächsten Tag kleinere Scharniere besorgen..) werden, um durch eine seitliche Linksverschiebung schon erwähnten Seitenspalt wieder verschwinden zu lassen und auch dickere Leute durch die „normale“ Türöffnung zu lassen….soooo schwer… 🙂

Ein etwas größeres Problem mit gebrauchtem, vor allem aber stark beanspruchtem Holz gab’s Anfang dieser Woche im Raum Caazapá: dort gab eine Brückenkonstruktion nach, als ein Holztransporter mit dem bekannten 300-Prozent-Rendite-(Vergabe ausschließlich durch deutsche Eingewanderte an deutsche Auswanderer..) Eukalyptusholz darüberfuhr. Spannend wird nun, wer für diese Kosten aufkommt & wann beide Seiten an dieser Stelle wieder miteinander verbunden werden…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…wettermäßig derzeit übrigens reichlich durchwachsen im Raum Villarrica: der Weg in den Herbst ist diesmal gut regenfeucht.. 😦

 

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Villarrica, Paraguay
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Ökosystem Abholzung

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Möbel 09

„Zu fällen einen schönen Baum
brauchts eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.“ :`(

Näher erklären muß man die Worte des deutschen Dichters Eugen Roth wohl kaum; allerdings stellt Holz wohl immer noch einen der am meisten gebräuchlichen Werkstoff dar, und so darf es nicht verwundern, wenn gerade auf unserem Kontinent Tag (und sehr oft in der Nacht) :. Unmengen selbigen Materiales geschlagen wird und per großem Transporter (wiederum bevorzugt oft zu nächtlicher Stunde) :. in hiesige Sägewerke gekarrt wird.

Dort wird es nach tagelanger Lagerung mittels martialisch wirkender Bandsägen, die leicht auch einhändig 8| zu bedienen sind, immer weiter zerkleinert und liefert somit das Ausgangsmaterial für Stuhl, Tisch, Bett & Schrank – konsequenterweise darf in dieser Reihenfolge auch die „letzte Kommode“ für bandscheibenschonende Rückenlage beim steuerlich nicht absetzbaren Zersetzungsprozeß nicht fehlen… :-/

Aber vor der Besitzergreifung letztgenannten Möbels braucht der Mensch meist über einen mehr oder weniger längeren Zeitraum wie schon erwähnt Tisch & Bett, und so ist schnell festzustellen, daß sich auch in Villarrica mehrere Gruppen von Händlern finden, bei denen sich ein klar -und oft gleich- umrissenes Angebot der hölzernen Erstausstattung finden läßt.

In Anbetracht der Menge des Holzes, die für den hierzulande lebenden Menschen benötigt wird, ahnt man schon, daß sich Vollholzmöbel nicht jeder leisten kann/will/mag: => die erstgenannte Möglichkeit trifft’s da wohl am meisten…. 😐

So ist nicht verwunderlich, daß trotz des schier unerschöpflichen Wustes von frei zugänglichen Baubestimmungsnormblättern der Gießener „Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe (e.V.)“ die meisten Konstruktionen hierzulande beispielsweise beim Schrankbau vorderhand im First-class-economy-Freestyle erfolgen; zu 80% ist der Verwendungszweck des werdenden Stückes noch während des laufenden Herstellungsprozesses schon vorm zweiten (Terere)-Frühstück deutlich erkennbar. :.

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Die Absatzmärkte bei der steigenden paraguayischen Bevölkerungszahl sind gesichert; => immer wieder (u.a. durch den „fdp“-Niebel-Besuch XX( vom Juni 2012) entstehende Gerüchte, wonach sich aufgrund der Preisgünstigkeit in absehbarer Zeit ein gigantischer Markt in Lateinährobah auftun würde, können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bestätigt werden: allerdings ist einzuschätzen, daß die mehr als 40% „cdu“-Wähler die Angebotserweiterung ihres städtischen Möbelhauses um gezeigte Stücke als Bereicherung ansehen dürften: erst, wenn Höffner, IKEA & Roller NUR noch PY-Mobiliar liefern, dürfte einigen mehr die Dystopie offen liegen und IM „Erika“ XX( selbst im Privatleben Kevlarkleidung tragen wollen/dürfen/müssen…
=> So weit ist’s noch nicht, und deshalb verbleiben wir auch diesmal wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Rücken an Rücken

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Ostergruss

„Das Lesen ist ein Thermometer, die Bildung des Volkes zu messen.“
Den Worten des in unserem schlesischen Breslau geborenen Philosophen und Publizisten Friedrich Schleiermacher sollte wohl besser nicht sehr tief nachgegangen werden; spätere Generationen werden dies wohl wieder erledigen…. :-/

Von den nun seit mehreren Stunden beladenen Bücherschränken gibt es nichts neues bemerkenswertes zu vermelden; ein strukturelles Versagen der Einzelbretter oder gar Außenwände 8| ist zur Zeit nicht feststellbar.

Anbei nun die aktuellen Bilder der Neuanschaffung; beim Einräumen übrigens tauchten wieder Exemplare auf, die längst als verschollen galten – hier eine Skizze aus einem Band mit einem Querschnitt durch die Münchener „Fliegenden Blätter“, die von 1845 bis 1944 existierten.

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein frohes Osterfest & erholsame Festtage!!!! :wave: :wave:
Wie immer mit den besten Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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„Herrgott noch einmal, jetzt ist’s schon bald 12 Uhr – und noch kein Neger!“ 😛 :))

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Holz für Papier

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Schränke 06

„Wer ein Buch verleiht, ist dumm. Wer ein Buch zurückgibt, ist noch dümmer.
Wer aber ein ausgeliehenes Buch zurückfordert, ist frech.“ U-(

Aus leicht verständlichen Gründen möchte der Verfasser obiger Zeilen anonym bleiben; entweder, weil er aufgrund seiner Büchermenge nicht „angepumpt“ werden möchte – oder vor langen Jahren geliehene Lektüre weiterhin behalten möchte… B)

Die schon im Juni letzten Jahres hier angelandeten Bücher stellten einen großen Teil der wenigen Dinge dar, die noch „drüben“ darauf warteten, hierher gebracht zu werden.
Schon längst geplante Umbauarbeiten sind nun zum Abschluß gekommen, und so ließ sich der Besuch beim Schreiner nicht mehr vermeiden – fand doch die Lektüre des Schreibers dieser Zeilen schon vor sechs Jahren den Weg in hölzerne, teilverglaste Schränke aus Villarrica’s Produktion. 😉 :>> U-(

Um die Verstauung von 9 Umzugskartons sowie vielen Bänden, die sich seit Jahren in 2ter oder gar 3ter Reihe verstecken mußten hinter öfter benötigtem Lesestoff wurde dabei mit teils stark in der Qualität voneinander abweichenden „Holzwürmern“ verhandelt; den Zuschlag bekam das Preisangebot von drei Millionen Guaranies – angeboten wurde auch der doppelte Preis bei einem weiteren Holzbearbeiter. :-/

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Dabei handelt es sich um 6 Schränke, die je zu zweit aufeinandergestapelt den Büchern nun jahrelange Unterkunft geben sollen.

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Selbst die Lieferzeit von 5 Wochen wurde fast auf den Tag genau eingehalten; leider mußte der Meister während des -derzeit noch anhaltenden- :. Einräumens ein eingebautes Brett nochmals oder überhaupt befestigen, denn: alle Schränke sind NICHT ❗ aus Vollholz, sondern in hier üblichen Leistenbauweise mit Sperrholz-„bespannung“ hergestellt!

Kaum zu glauben, aber trotzdem haltbar; außerdem bekommt man so die Chance, sich für die verschiedenen Büchergrößen ein maßgeschneidertes hölzernes Behältnis für die oft schon jahrzehntelang im Besitz befindlichen bedruckten Blätter anfertigen zu lassen – vorausgesetzt, man schleppt alles um die halbe Welt… U-( :.

Lasse man sich beim betrachten der Werkstattbilder nicht täuschen; was zählt, => ist das Ergebnis! Ob denn die Werkstätten, wo fernab Kinder adidas-Schuhe nähen, sooo viel anders aussehen..? 😦 😦

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=> An dieser Stelle sei an den 6. April erinnert, als deutsche Soldaten in vielen Teilen der Welt kämpften und die Bevölkerung daheim mit glorreichen Parolen zum Durchhalten aufgefordert wurde, während sich gleichzeitig die tatsächlichen Lebensumstände verschlechterten und an selbigem Tage eine Rationierung der Lebensmittel in Kraft trat:
2 kg Brot pro Woche sowie 300 g Fleisch – ; Gratulation nach Berlin/Brüssel XX( XX( schon jetzt -bis auf die Rationierung der Lebensmittel- für das fast detailgetreue Abbild.
=> => Übrigens war die Rede vom 6ten April 1942….

…und was es noch zu sagen gäbe: Danke, Günter!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Holz und Leim….

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„…und komisch, je länger die Kleider im Schrank hängen, desto enger werden sie.“ :))
Nach so langer Zeit ist leider nicht mehr feststellbar, welch‘ Geschlecht diesen Ausspruch tätigte – schieben wir’s vorsichtshalber einfach auf’s „schwache“… :)) :))

=> Aber gerechterweise muß man sagen, daß nicht nur die darin enthaltene Kleidung zu schrumpfen scheint, sondern auch der verfügbare Platz. Ständiges hin- und herschieben, umverteilen & sortieren (der Dinge des „Teilhabers“ B) des Schrankes..) genügt eines Tages nicht mehr und raubt darüber hinaus nur Zeit.
Der Vorsatz, dem kunstgerecht geordnetem Inhalt nichts mehr hinzuzufügen, ist bei der nächsten Neuanschaffung verflogen wie die No-Bail-Out-Klausel; wenig später dämmert die Erkenntnis, daß auch der Raum über dem Schrank bis zur Zimmerdecke nicht in Kubikmetern zu berechnen ist, und da auch in hiesigen Breitengraden seit den 60er Jahren Wohnzimmerschränke (die diese Bezeichnung verdienen..) auf Beinen sowas von aus der Mode gekommen sind, entfällt auch dieser untere Stauraum. 😦

Was bleibt übrig als eine Neuvermessung des Wohnraumes mit anschließendem Gang zu einem Vertreter der örtlichen Schreinerzunft?

Daß dabei mehrere solcher in die engere Auswahl kommen, liegt in der Sache der Natur; Villarrica verfügt über eine stattliche Anzahl kleinerer Betriebe, die mit meist verleimtem Holz kreativ tätig sind. B)

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Die sämtliche Maße enthaltende Skizze anbei, bedarf es eines straffen Vormittages, verschiedene „Holzwürmer“ aufzusuchen, bei der Arbeit anzutreffen und zu einem Preisangebot in den nächsten Stunden/Tagen/Wochen zu überreden.

Mit den schon vor 5 Jahren angefertigten Möbeln recht zufrieden, zeigt sich schnell, daß der Auswahlkreis doch derselbe geblieben ist; dabei anfallende und hier vorgestellte Bilder belegen, daß diesen Werkstätten doch recht schöne -maßangefertigte!- Möbel entstammen. :p
=> Und ein Großvater der Schreiner soll sogar schon vor vielen Jahren eine wallonische Ortschaft 💡 mit Tisch, Stuhl & Schrank beliefert haben….
Frage man den dortigen Löwen, ob DAS stimmt. :.

Schreiner 18

Nun bleibt nur noch der Optimismus beim warten auf die preislichen Vorstellungen…. 😮
So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Fünfter Streich ……. nachgereicht…

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„Heirate in Eile und bereue mit Muße“, U-( prophezeit ein wenig beachtetes, doch oft erfahrenes britisches Wort und relativiert damit nicht nur die (meist je nach Bedarf) aufgefasste Begrifflichkeit von Zeit, Aufwand und => (meist selten lehrreiche) Wirkung, sondern rät den Mitmenschen geradezu dringend eine überlegtere Vorgehensweise an – auch, wenn darunter der dem Erdendasein vorbehaltene Faktor Zeit schrumpfen sollte… :.

Zeit als solches selbst gibt’s in unserem „alles suuuperbillig“-Lande Paraguay B) nicht käuflich zu erwerben; die etwa im Taxi verbrachte Zeit wird stellenweise im wahrsten Sinne des Wortes mit Gold verglichen und schauspielerisch perfekt dargestellt ❗ ungern zu ebensolchem -angeblich niedrigen- Preise abgegeben.

=> Sonderbar anders hingegen verhält es sich beim Preis für die Zeit, die oft bis zur Ausführung einer Arbeit vergeht: scheinbar als Nebenprodukt aus einer unerschöpflichen Quelle sprudelnd, wird hierdrauf keinerlei oder kaum Abgabe erhoben – ganz im Gegenteil: je länger der Fertigstellungstermin verstrichen ist, desto mehr nähert man(n) sich plötzlich bereichsübergreifend Kant’s Erkenntnistheorie 💡 an und empfängt dann die vorhergesagten fundamentale Empfindungen, verinnerlicht Erscheinungen und bildet Begriffe, die wahrlich die Grenzen der Vernunft erahnen lassen. :))
Doch sind wir ja alle Vernunftsmenschen, die meist vor metaphysischen Variablen zurückschrecken und lieber dem handfesten Geschehen auf dem Erdenrund folgen.

Und also fand nun am Ende der letzten Woche ein vor ebensolchem längerem -nach Kant allerdings zu vernachlässigenden- Zeitfaktor in Auftrag gegebenes Riesenprojekt seinen positiven Ausgang:
keinesfalls sollte in Afrika Kabelfernsehen eingeführt oder gar Osama eine Beteiligung an 9/11 nachgewiesen werden – es handelte sich um die Anfertigung von sage und schreibe 4 (vier) Türen eines Schrankes. 8|

Dabei stellte sich nach anfänglichen schon beschriebenen Schwierigkeiten bei der sagenhaft schwierigen Umsetzung heraus, daß ein weiterer Produzent einbezogen werden müßte, der seine Vorgehensweise mit dem Planungsbüro Nummer 1 würde koordinieren müssen.
Zur Belüftung des Inneren des längst fertiggestellten Schrankes sollte ein hölzernes Lamellenteil dienen, doch im Laufe der Arbeiten entschieden wir uns später aus Gründen der Einfachheit für ein Geflecht, wie es vielen von Möbeln der Biedermeier-Zeit bekannt sein dürfte.

Alles in allem ein interessanter Vorgang, der die üblichen Preisabsprachen und gegenseitig skeptischen Arbeitsteilungen beinhaltete.

Trotzdem erwuchs aus der anfänglich mißtrauischen Zusammenarbeit ein gutes
Ergebnis. :p
=> Der Preis des ganzen übrigens wird demnächst Stoff für ein weiteres Thema liefern..!

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Damit danken wir zum Schluß dem dänischen Volke, am 28. September vor genau zehn Jahren bei einer Abstimmung zu über 53 % mit einem klaren „NEIN!“ :p :p :p die Überstülpung des Kunsttalers XX( XX( XX( in ihrem Lande verhindert zu haben!

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Weder Zar noch Zimmermann

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„Gehe mit Menschen um wie mit Holz. Nur weil ein Stückchen wurmstockig ist, würdest Du nie den ganzen Stamm wegwerfen.“ :. Soweit ein praktischer Tip zur Lebenshilfe – verfasst vor langen Jahren im chinesischen Reich der Mitte.

Eigentlich war anfangs alles wie gewohnt geplant: => ein Schrank braucht neue Türen, und so läßt man sich halt welche anfertigen – dabei eigene kreative Vorstellungen einfließen lassend, aber immer noch relativ einfach herzustellend.
Schnell allerdings sollte sich die ganze Aktion verselbständigen und eine atemberaubende Eigendynamik entwickeln; da bisher kein Ende abzusehen ist, darf man weiterhin gespannt sein…

Zum besseren Verständnis sind zwischendurch einige -inzwischen aufgefundene- Tagebucheintragungen des ausführenden Schreiners Benito* (*Name geändert) eingefügt; über sie ist es möglich, einen interessanten Einblick über die verschiedensten komplexen internen Arbeitsabläufe zu bekommen.

:p Montag, Mitte Mai, kalt, aber sonnig
„…..ich habe heute einen Arbeitsauftrag bekommen. Zwei Schranktüren, die im oberen Teil zur Belüftung der gelagerten Dinge ein Lamellen- oder Gitterwerk eingesetzt bekommen. Nicht schwierig für mich – noch nie gemacht, aber das kann ja nicht weiter kompliziert sein. Am besten, ich beginne gleich morgen nachmittag damit, dann kann ich zum Wochenende abrechnen und mir ein paar freie Tage gönnen….“

Zu diesem Zeitpunkt waren beide Seiten guter Dinge, und da die Lieferung sicher zum Samstag versprochen wurde, durfte man sich getrost zur Auffindung dieses zuverlässigen Holzkünstlers gratulieren.

😮 Donnerstag, nahe Mai-Ende, kühl, grauer Himmel
„…..na, in dieser Woche bekomme ich das neue Sägeblatt bestimmt nicht mehr. Glücklicherweise sind immerhin die Rahmen der vier Türen fertig, fehlt nur noch die Verleimung, das Gitterwerk und der Anstrich. Aber wie nun morgen den Zahnarzt für die Frau bezahlen? War ja irgendwie klar, daß der vordere schwarze Zahn Probleme geben wird…..“

Hm, na ja, dann wird er bestimmt nächste Woche mit den beiden Schranktüren fertig. Komisch, daß er nicht mehr ans Telefon geht….

8| Mittwoch, Anfang Juni, immer noch kalt – und Regen gemeldet
„…..hehehe…hat ganz schön gejammert, die Alte, als der Zahn gezogen wurde. Aber wofür sollten wir den Zahn in ein Glas mit Alkohol legen..? Wird der etwa wieder eingesetzt? Na, mir soll’s egal sein….
Wenn nur nicht laufend das Telefon klingeln würde – die wollen bestimmt fragen, wann deren Kram fertig ist. DIE haben vielleicht Probleme…!“

Bei Regen schaffen viele „kleinere“ Handwerker in ihren Werkstätten nicht – klar: aber nächste Woche MUSS es fertig sein!!

😡 Freitag, etwa Mitte Juni: kühl und Südwind
„…wer ist nur auf diese bescheuerte Idee mit dem Holzgitter gekommen??? Wie soll sowas denn übereinander passen??? Schon fast zehn Leisten zerschnitten. Da – schon wieder abgebrochen..!!! Am besten, ich zeige den Leuten die zwei besten Muster, verspreche alles bis Wochenanfang und reiße ihnen ’nen guten Vorschuß aus den Rippen..!!

Eigentlich sah es ja nicht mal schlecht aus; guuut, er hätte vielleicht eine Schablone verwenden können, um etwas mehr Paßgenauigkeit zu erzielen – aber er hat ja jetzt den Vorschuß und wird sich nun bestimmt beeilen.

>:-[ Dienstag, zum 20ten des Monats Juni hin; weiterhin kühl bei 15°
„….das muß die Cousine der Nachbarin sein; was macht sie nur den ganzen Tag über? Wie kriege ich die Nummer ihres Handy’s raus? Man, hat die Beine… Käme genau richtig, wo die Alte immer noch Zahnschmerzen hat…“
Hoppla, was steht denn hier im Wege rum – herrjeh, die Gestelle der Türblätter…..Na, bei der Kälte werd‘ ich mich wohl nicht in die Werkstatt stellen…!“

Sollen wir uns denn wirklich wegen zweier Schranktüren aufregen? Man ist nun mal dem damaligen Stress entronnen, um alles ruhiger angehen zu lassen – spätestens nächste Woche fahren wir zu ihm hin.

:> Freitag, selbe Woche, früher Abend
„…..scheint ja gut anzulaufen – ich hole sie nachher ab, und dann fahren wir was trinken: mal sehen, wie’s dann weitergeht. Bleibt gerade noch Zeit, um die geschnittenen und eingekerbten Leisten schon mal abzuliefern und über die Krankheit des jüngsten Kindes zu berichten – wie sonst soll ich die erste Verabredung finanzieren: die Alte kann ich ja nicht um Geld fragen bei ihren Zahnschmerzen…“

…to be continued…… U-(

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Sei an dieser Stelle noch ein Wort des Deutschen Philosophen Johann Gottfried Herder angefügt, der am 25ten August einen größeren Geburtstag feiern würde:
„Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe.“
Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Aus Holz mach‘ Geld

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Der Monat Februar bietet wohl schon seit langen Zeiten närrisches Treiben, welches nicht nur an Karnevalstagen die Menschen auf unserem Kontinent schier verrückt werden läßt: es geschahen bei hochsommerlichen Temperaturen auch auf anderen Ebenen unglaubliche Dinge – am 3.Februar jährte sich zum 21ten Male ❗ der Sturz von Don Alfredo Stroessner :-/ in Paraguays Hauptstadt Asunción, und auch Venezuelas Gaddafi-Preisträger und „Bruder Ahmedinedschad’s“ Chavez XX( >:-( versuchte -vorerst erfolglos-, am 4. Februar 1992 den damaligen Präsidenten Carlos A. Perez aus dem Amt zu verjagen.

Was den Menschen beider Länder nach dem Wechsel des jeweiligen Staatsoberhauptes blieb, waren die üblichen Versprechungen der Politiker, die sich fast auf’s Wort gleichen mit den Verkündungen ihrer weltweit verstreuten Kollegen – mögen sie in Moskau residieren oder in Berlin. XX(

So blieb auch in unserem Binnenland die sogenannte Schattenwirtschaft erhalten – viele ziehen aus ihrem kleinen Laden oder der Werkstatt das zum Leben notwendige Geld. Und wenn das alles nicht reicht, bleibt immer noch, bei der Erreichung der jährlichen Quote von einer runden halben Million Hektar ❗ abzuholzender Wälder tatkräftig mitzuhelfen. 😥

Kleine Mini-Lädchen sind es, die an vielen Ecken aus dem Boden sprießen und jahrelang existieren, genauso wie kleine Werkstätten oder Schreinereien. Letztere zu entdecken, ist gar nicht so leicht, da sie sich oftmals im Hinterhof des einheimischen Grundstückes oder im Wohnhaus selbst befinden.
Und nicht immer ist es der sprichwörtliche „Murks“, der da entsteht!

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Vielleicht aus Mangel an eigener Phantasie oder Ästhetikbegriffen, vielleicht auch an der allgemeinen Bedarfslosigkeit – in jedem Fall existiert in diesen Werkstätten fast immer ein abgegriffener Möbelkatalog, der dem Kunden vorgelegt wird und aus dem das Gewünschte in recht guter Qualität „abgekupfert“ werden kann.
Und da scheinbar ganz Villarrica -auch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten- 8| miteinander verwandt ist, hat beinahe jeder einen Bruder oder Schwager, der die Holzplatte oder die Metallbeine des gewünschten Tisches beisteuert oder der wenigstens den Transport mit der Pferdekutsche zum Kunden unternimmt.

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Vermute jetzt niemand die qualitativ vielgepriesene Schnitzerei des Erzgebirges (soweit noch nicht kostensparend global ausgelagert) ❓ – es geht halt immer um die Erringung der Lebenshaltungskosten! Nicht mehr ❗ und nicht weniger…. Über den meist niedrigen Preis für hier durchgeführte Arbeiten sollte man sich nicht wundern, sondern nur freuen – wie damit die meist vielköpfige Familie des Schreiners überlebt, wird wohl ewig deren Geheimnis bleiben…. 🙄

Wie immer verbleiben wir mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“!
Und gleichzeitig wünschen wir der hier ansässigen geneigten Leserschaft viel Spaß an den Karnevalstagen in und um Villarrica! :wave:

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Alles bis auf Holz-Beine

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Der deutsche Essayist Adolf Reitz stellte vor einer Reihe von Jahren die These auf, daß „Wiege und Sarg aus einem Holz“ wären. :.
Soweit, sogut; bleibt zu hoffen, daß das Holz der Regenwälder noch ausreicht für unsere letzte tiefergelegte Erdbehausung…. 88|

Knappe vier Wochen vorm Weihnachtsfest präsentiert Villarrica an mehreren Stellen im Stadtinneren die bekannten hölzernen Krippen. Neben Ochse & Esel -die vor nun über 20 Jahren glücklicherweise gar keine Lust hatten, :)) den Sssosallismus in seinem Lauf aufzuhalten- befindet sich darin natürlich auch Josef, der Bauhandwerker, der glückliche Vater des Neugeborenen.
Daß Jesus von Nazaret jemals als Zimmermann gearbeitet hat, ist nicht gesichert, dennoch finden sich in der beruflichen „Ahnentafel“ der Schreiner so bekannte Namen wie Parteienzwangsvereiniger Pieck XX( und Spitzbart Ulbricht. XX( XX(
Und auf südamerikanischem Boden zählt unbedingt unser hiesiger Oskar Hummel Ringseis dazu.

Glücklicherweise ist der letztgenannte weder Sozialdemokrat :no: noch Mauerkonstrukteur :`( und spricht im Kundenumgang auch kein aramäisch wie der Gekreuzigte.
Seine hiesige „Carpinteria Colonial“ zählt mittlerweile als eine der besten Adressen, wenn hölzerne Möbel sowie Fenster, Türen oder Betten benötigt werden.

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Der in der alten Heimat zur Volksberuhigung mittlerweile wöchentlich prophezeite Aufschwung :)) ist hier schon längst angekommen: volle Auftragsbücher, Export-Arbeiten und schwitzende Mitarbeiter lassen viele Eigenheim-Träume eingewanderter Landsleute wahr werden.

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Abgegeben wird meist nur eine Zeichnung oder ein abgedrucktes Bild aus einem Quelle- ääh Möbelkatalog, und schon entsteht neuwertiges Küchenmobiliar komplett oder auf Wunsch -aus nostalgischen Gründen- auch die Hellerauer Schrankwand „Leipzig“ aus vergangenen Zeiten neu…. :p

Der Meister selber ist beim endgültigen Aufbau vor Ort beteiligt, und eventuell auftretendes Anpassen ist stets kostenfrei.

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Immer beliebter sind mittlerweile in Küchen Arbeitsflächen aus Granit – auch dies ist kein Problem; gut eingearbeitete Mitarbeiter sorgen für ein paßgenaues Endergebnis.

Der preisliche Rahmen bewegt sich natürlich oberhalb der hiesigen einheimischen Freestyle-Mischholz-Schreine ohne Longlife-Garantie, :. ist aber stets angemessen!

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Hier ist übrigens ein solch eingebautes Musterexemplar von Küche zu sehen:
http://hotel-paraiso.blog.de/2009/04/15/nie-oekohaus-sagte-alternative-beim-rasenmaehen-dach-fiel-aussage-unbekannter-5950668/

Immer wieder auftauchende Gerüchte, daß Schnüffel-Wolles Kopfstück in besagter Werkstatt hergestellt wurde, ließen sich bis heute nicht beweisen; allerdings kann es als gesichert angenommen werden….:yes:

Schließen wir für heute mit einem Ausspruch des russischen Schriftstellers Maxim Gorki (dessen Vater ebenfalls Schreiner war): „Die Arbeit ist immer mehr wert als der Preis, den man für sie zahlt. Das Geld verschwindet, die Arbeit aber bleibt.“ |-|

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Wir verbleiben wie immer mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Eine Sache ohne Wurm und Haken oder – Möbelkauf in Villarrica

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Hier nun der versprochene Beitrag über die maßgeschneiderte Anfertigung von unseren Möbeln sowie einige Preisangaben.
Da wir unsere 6 Hochsee-Kisten auf Abruf in Deutschland eingelagert hatten und mit unserem Umbau im Hotel fertig waren, führte uns der nächste Weg zu einigen Schreinern in Villarrica.
Übrigens haben wir auch einen Abstecher nach Caaguazu gemacht; Bekannte hatten uns diesen Ort empfohlen. Da bekommt man viele Sachen aus Holz; die Einwohner haben sich auf die Holzbearbeitung spezialisiert. Aber die dort angepriesenen Sachen entsprachen nicht unseren Vorstellungen, und so suchten wir in Villarrica weiter – bis wir den entscheidenden Tip bekamen: Eine Werkstatt im Hinterhof, und die da ausgestellten Sachen überzeugten in Verarbeitung, Paßgenauigkeit sowie Farbe.

Nach unseren vorher angefertigten, mit Maßen versehenen Zeichnungen fertigte uns der Schreiner 3 Glasvitrinen für Bücher, 1 Kleiderschrank, 1 Büroschrank, 2 Schreibtische sowie einen weiteren Schrank zur CD-Aufbewahrung an. Es handelt sich hierbei nicht um massives Holz, sondern alles ist genauestens verleimt. Die grossen Schubladen sind auf leichtgängigen Metallschienen mit Ausziehrollen-System gelagert.
Die Zeit der Auftragsvergabe bis zur Lieferung betrug 4 Wochen.

Nun zu den Preisen: Summa summarum 8,3 Millionen Guaranies (Kurs 7.000,-:1,-).
Ich denke, das ist ein fairer Preis.
Und dafür wurde auch alles per Kutsche angeliefert, und der Chef-Schreiner nahm höchstselbst mit seinen Mitarbeitern beim aufstellen einige geringfügige Änderungen vor.

Seither ist weder der Boden einer Schublade rausgefallen, noch ein Griff abgerissen oder sonstwas.
Wer die Adresse dieses Schreiners wissen möchte, kann sich an uns wenden und bekommt sie vermittlungsgebührenfrei zugestellt – eine Veröffentlichung empfiehlt sich nicht, da Euch sonst „gute Freunde“ zu „Ihrem“ Schreiner fahren und wieder hinterm Rücken mauscheln könnten…

Für die Anfertigung unserer Thekenschränke haben wir uns bewusst für einen wesentlich günstigeren Schreiner entschieden – die Qualität ist dementsprechend auch erheblich einfacher gehalten. Einen Teil dieser Schränke ist auf dem ersten Foto in unserem Blog sichtbar.

Büchervitrinen 001Kleiderschrank 007Büroschrank 008CD-Schrank 012Schreibtisch 011

Und nächste Woche geht es los mit unserer Reportage über das deutsche Zusammenleben in Paraguay. Die Meinung von Mark Twain dazu ist
„Wenige von uns können Wohlstand ertragen. Den eines anderen, meine ich.“
In diesem Sinne – Outlaw Today am Freitagabend.

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