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Der Besucher & das Gerücht…

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Der 78ten Wiederkehr des erfolgreich absolvierten Erstfluges unserer Messerschmitt ME 262 gedenkend, tritt aktuell die längst eingeleitete Abkehr von einem deutschen Land, bestehend aus Erfindungsgeist und Kreativität, gepaart mit Zuverlässigkeit deutlich zutage; der stattdessen aus Messermorden auf offener Strasse, juristisch nicht geahndetem Raub und Vergewaltigung bestehende Vielvölkerhexenkessel wird auf dem Weg zum faschislamischen Ökostalinismus aufeinander einschlagende Parallelwelten züchten: unfähig zum Denken, willig zum konsumieren….

„Ein Onkel der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“
Den Worten des deutschen Dichters Wilhelm Busch zufolge brachte unser Binnenland-Presi Marito doch tatsächlich was mit – wenn auch in gewohnter Weise das wohlfeile Lächeln, viel Willen zum Händeschütteln und die in heutigen Tagen für Pressefotografen wichtige Geste des hochgereckten I like it-Daumens:
zum Wochenanfang besuchte der 48jährige eine Ortschaft namens Capitán Mauricio José Troche; den kompletten Namen spricht niemand im Alltag aus, so bleibts beim lapidaren Troche: in selbigem Ort wartete der Erste einer Reihe verschiedener zu absolvierender Besichtigungspunkte auf den Chef von Paraguay samt seines Pulks von Honoratioren unserer Departmenthauptstadt – so hier also die Führung durch ein neues Biotechlabor, in dem genetische Pflanzensamen gezüchtet werden (sollen..).

 

In Villarrica selbst folgte als 2. Besichtigungs- und Einweihungspunkt die Übergabe von über 50 Häusern in einer nach und nach erweiterten Wohnhaussiedlung für sozial ärmer gestellte Volksgenossen. Wenige Bilder zeigen das Innere der Häuser; für geschenkt nicht schlecht… Zuzüglich gabs reichlich Informationen über das Leben der dort Ansässigen geliefert…..

    

Dies war aber noch nicht alles: Mittagessen samt Kurzsiesta gabs erst, als der neue Essap-Wassertank für etwa 26tausend Einwohner Villarrica´s eingeweiht wurde; dies bedeutet die Investition von eintausendeinhundert Millionen Guaranies.

Bei einem dieser Termine wurde übrigens noch ein Scheck symbolisch übergeben; 600 Millionen Guaranies kommen nun 300 Studenten als Stipendium zugute:

Etwas Kritik  an einem Besuchspunkt ließ nicht lange auf sich warten: dabei handelte es sich um ein besuchtes privates Unternehmen, welches Salat in Hydrokultur und Erdbeeren anbaut; wie die Verbindung da zum Präsidenten erfolgte, bleibt wohl im Dunkeln… 🙂

Passend zu diesen Erfolgsmeldungen ging die Bekanntmachung durchs Land, daß der Kleinhandels- und Schattenwirtschaftsteil unseres durch das WHO-Lügenmärchen wirtschaftlich gebeutelten Agrarlandes nun in „Phase IV“ gleiten soll – wenn denn dieser Vorschlag aus dem Gesundheitsministerium vom Troche-Besucher höchstpersönlich genehmigt wird….
Dazu seien einige Bilder vorrangig aus der Hauptstadt gezeigt, die wiederum das dortige Leben abbilden: trotz nun öfter wiederholter Ermahnungen zeigt der Paraguayer relativ wenig Lust mehr auf Gesichtswindel; Villarrica´s Stadtchef rügte deshalb „seine“ Bewohner kürzlich und drohte die Eintreibung des offiziellen Strafsatzes (170tausend Guaranies + den Kauf 5 dieser Lappen) an, bei Nichtverwendung des stofflichen merggelmaulkorbes…

 

Tag 500 auf der Werft wurde zünftig gefeiert; dennoch gehen die Arbeiten straff weiter: noch wenige Tage, dann dürften die drei Hauptmasten bautechnisch im groben Rahmen fertiggestellt sein; der vierte, kleinere Mast an der Spitze des Bugsprietes hinkt noch etwas hinterher… 🙂  Zur Fertigstellung der Masten zählt natürlich auch die umfassende Recherche, wo genau später Tauwerkblöcke sitzen werden, um deren Bohrungen unbedingt vorm Setzen der (Unter-)masten anzubringen. Weiterhin beiben die Mastsegmente ausschließlich zusammengesteckt; das nächste Kapitel wird dann in der Installation der Rüstbretter aussenbords bestehen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Weiter gehts…!!

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„Heute sehen viele Mädchen aus wie Männer, die wie Mädchen aussehen.“ John Wayne´s Geburtstag sollte doch nicht unerwähnt vorüberziehen; durch die kürzlich erwähnte, technisch bedingte Internetabstinenz rutschte einiges jedoch zusammen…
Die Meinung des Westernhelden würde wohl in aktuell existenten deutschen Filmstudios für seinen Rauswurf sorgen; schade, daß er sich nicht mehr zum deutschen millionenfachen prähistorischen Import von Baumwollpflückern äußern kann….

Doch kurz noch einmal zurück zum Thema kabelloses Internet: So unvermittelt, wie der virtuelle Zugang zur Welt erlosch, so schnell stand nach 2 Wochen (!) die Leitung wieder beim bisherigen Anbieter tigo; dennoch wird wohl in absehbarer Zeit ein höherer Mast -bestehend aus dem hierzulande verwendeten Gitterwerk- das Gelände bereichern: einschlägige Erfahrungen, die beim nächtlichen Einsturz eines baugleichen 30m hohen Mastes vor einigen Jahren gesammelt wurden, dürften dann eine hilfreiche Grundlage bilden.. 🙂

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sorgte eine verdeckt transferierte Finanzüberweisung von WHO oder/und Ekelropa auch in unserm Binnenlande für die Beibehaltung und Fortsetzung der Maulkorbseuche; dem weltweiten Trend folgend, wichtige Dinge hinter Abkürzungen bzw. technisch anmutenden Begriffen zu verschleiern, befindet sich Paraguay nun in „Phase II“; elf Tote bilden weiterhin die Grundlage für die anwachsende wirtschaftliche prekäre Situation, die im Gepäckt allzuoft einen Anstieg der Kriminalität mitführt – man verfolge dazu die aktuellen hiesigen Nachrichtensendungen… den Gipfelpunkt der Woche bildet die Mitteilung, daß der bisherige Gesundheitsminister Julio Mazzoleni als Präsidentschaftskandidat geführt werden könnte…

In ähnlicher Art, wie derzeit weiterhin Job´s und damit Existenzen sterben, verenden im Chaco massenweise Fische in ausgetrockneten Bachbetten aufgrund der anhaltenden Trockenheit; auch die Region um den Rio Parana zeigt derzeit bei sehr niedrigem Wasserstand seine bisher verborgenen Schätze: 🙂

     

Bevor ab Juni die Arbeiten am Bugspriet beginnen, werden die Beschäftigten der Soleilwerft straff zur Komplettierung der Decksaufbauten angehalten: und bevor die Anlage des Sprietes am Vorderschiff den Zugang erschwerden würde, gab´s schon mal die ersten vier Rohre samt den dazugehörigen Pforten. Die im Baukasten enthaltenen Teile sind da eher als suboptimal einzustufen, da deren Schichtzusammensetzung an den Schnittkanten sichtbar wäre- das meiste also neu aus vor Monaten bestelltem und längst gelieferten Zusatzholz. Hält etwas auf, ist aber in jedem Fall den Aufwand wert… 🙂 Mittlerweile sind die 4 Fallenknechte des Besanmastes hinzugekommen, die in den nächsten Stunden durch 3 kleinere erweitert werden: fehlen nur noch 8 noch kleinere am Schanzkleid… 🙂

Und natürlich wird der runde 90te Geburtstag von Clint Eastwood nicht vergessen – alles Gute, Blonder!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Spaß unter & über der Erde

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„Nichts in dieser verrückten Welt hält für immer – nicht mal unsere Probleme.“ 🙂
Als vor nun 99 Jahren der Film „The Kid“ in New York die Welt der sesselreihenbestückten Lichtspielhäuser eroberte, hätte sich niemand vorstellen können, daß diese flackernden und fern scheinenden, in Schwarzweiß überlieferten Bilder als Vorlage für merggels Land der durch bewußt gefälschte Statistiken beschönigten Arbeitslosigkeit und selten erwähnten Kinderarmut (für Deutsche) dienen würde: dennoch wird dieser durch glitzerndes Demokratielametta bemäntelte, offensichtliche Diktaturbetrieb durch vierjährige Wiederwahl bestätigt – und nicht nur durch Ökomarxisten gewünscht: wartet ab, bis merggels Jihadfreunde Wahlberechtigung erhalten:  zu ahnen ist schon jetzt, was letztgenannte Gruppe vom frei erfundenen Klimawandelmärchen oder beispielsweise vom Geschlechterwandelspäßle halten wird.. 🙂

Fast analog zu dem Kintoppklamauk wird derzeit in unserem südamerikanischen Binnenland den in der Mehrzahl eher geduldigen TV-Zuschauern der Gefängnisausbruch von 75, als gefährlich eingestuften Knastkumpels im leicht als Krisengebiet zu bezeichnenden Städtchen Pedro Juan Caballero präsentiert: mittlerweile dürfte klar sein, daß die meisten wohl bequem durchs offizielle Außentour nach draussen spaziert sind und der Tunnel nur als Ablenkung fungierte…. Selbstredend, daß KEINER der Wärter (beim Geldzählen..) was von den umfangreichen Grabungsarbeiten oder gar der Elektrikinstallation im Erdreich etwas mitbekommen hat: Grund genug für die meist erschrockenen Zuständigen (..so noch nicht verhaftet..) in der Gefängnisanlage, eisernes Durchgreifen zu versprechen und mit Stolz das Einfangen einiger der Flüchtigen zu verkünden… 🙂

Fast passend dazu meldet sich der derzeitige präsidiale König unseres Binnenländles vorübergehend krank; amtlichen Mitteilungen zufolge gehört er nun zum Heer der Dengue-Erkrankten, deren Krankheitssymptome in Schwindel und Schwäche bestehen…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas komprimiert & kürzer; dennoch auch hier ein kleinerer Bericht aus der Soleil-Werft: am 330ten Tag wurde der letzte der beiden Schmuckbögen am Bug rückseitig bearbeitet: der gelieferte Metallguß auch dieser Teile entsprach nicht unbedingt Weiterverarbeitungsqualität: nach einem Glattschliff ließ sich feststellen, daß die horizontalen Bögen SO nicht hinnehmbar sind und dementsprechend wurde dünnes Restfurnier aufgebracht, und nach dessen Schliff trat der Siehe-da-Effekt ein. Damit läßt sich doch wohl arbeiten; allerdings wird die farbliche Bearbeitung -besonders der Vorderseite- noch etwas Zeit in Anspruch nehmen…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Feste zu zweit- nur so gehts….

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„Berauscht euch Freunde, singt und liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick!“ 🙂
Keine Sorge – diese Auswandererseite wird auch im neuen Jahre NICHT auf den Kurs der Klimamärchenkonstrukteure umschwenken; obenstehende Aussage des nun 120 Jahre alten deutschen Schaupielers Gustaf Gründgens beschreibt das eigene Gefühl, als gestern nach knapp 100 Stunden „ohne“ das örtliche Internet wieder -neu konfiguriert- zugeschalten wurde; eine (noch zu erzählende..) Höchstleistung, so kurz vor binnenländischen Weihnachten!
Dies natürlich auch als informative Entschuldigung an die Leserschaft, die so vergangene Woche auf den üblichen Text verzichten mußte und gleichfalls das Wochenende ohne zwischenzeilig eingestreute Grüntaliban-Gegenwehr verbrachte: und was gehört längst untrennbar zum deutschen, (noch..) real -jedenfalls bis zum Systemkollaps- stattfindenden Lichterfest, wenn nicht der unvergessliche T-Shirt-Aufdruck aus dem Weihnachtsfilm „Stirb Langsam“..?

Schön, daß Raub, Mord und Vergewaltigungen so problemlos von der deutschen Bevölkerung in ihr tägliches Leben übernommen werden… Und an Berlin gewandt: Danke für die meist öffentlich gelieferten Leichen! – Doch an dieser Stelle noch kein tiefergehender Jahresrückblick…fehlen noch ein paar Stunden filmische Action, die die geforderte Armlänge mühelos überbrücken/unterlaufen… 🙂

…und welchen Wert hätte der 24te des letzten Jahresmonats, wenn man(n) besagten Abend nicht – zu zweit zubrächte..?
Unser stets lächelnder Präsi „Marito“ ließ sich diesen Tag als oberster Mann des Binnenlandes selbstredend vorverlegen – und suchte sich dafür noch einen berühmten Ort aus: das Oval Office in „den“ Staaten: Klar, daß mit Onkel Donald selbstverständlich bilaterale Geschäfte beschlossen und Hände geschüttelt und abschließende Fotos geschossen wurden; man darf gespannt sein, was für Paraguay daraus entsteht…

Weihnachten zu zweit wirds auch für Rodolfo Friedmann in Villarrica geben; die neue neunzehnjährige Frau des 64jährigen wird – so vermutet man(n) für genügend Rummel & Bewegung sorgen: nach 3monatiger Bekanntschaft mit Nancy Quintana läuteten kürzlich die Hochzeitsglocken – Gratulation! 🙂

Keine Frage: die Tage zwischen den Tagen werden auch der Leserschaft einiges abverlangen; deshalb nun der schnelle Schwenk zum Schiffle: nach rund 295 Tagen existieren aktuell (aufgrund des längeren Internetausfalls..) auch die 16 oberen Lafetten des kleineren Kalibers samt Broktau. Vor der zweiten Farbgebung der seitlichen Schiffsansicht wurde nochmals die Heckfront überarbeitet und erweitert, sowie der Rumpf selbst für den Farbguß vorbereitet….

Tjaa, und nun wünschen wir der Leserschaft ein frohes Weihnachtsfest (so man noch bereit ist, dies in der alten Heimat hinter vorgezogenen Gardinen zu begehen..) ..!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Hoch & runter…

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„Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.“ Mark Twain´s (..länger zurückliegendes..) Wiegenfest stellt in jedem Jahre eine gute Gelegenheit dar, sich einzubilden, daß die von zeitlich etwas zurückliegender (Schul-)bildung/freier Geistentwicklung durch eigene Willensanstrengung noch profitierende Generation sich plötzlich wieder an den amerikanischen Autor erinnern kann bzw. sich dessen einstiger Existenz bewußt ist; den Heranwachsenden „Viel Glück!“ in einer zunehmends islamischen, blutig ausgerichteten Welt, die ohne die humorvoll-hintergründige Nachdenk-Aufforderung des genannten Schriftstellers auskommen muß/darf/soll…

Über „bessere Bezahlung“ kann sich Camila Vanesa Acosta beim besten Willen nicht beklagen: der „besseren Hälfte“ des letzten (bei der Wahl gescheiterten..) Bürgermeisterkandidaten namens Cabañas gelang kürzlich ein etwas größerer Sprung auf der Karriereleiter – aus einer tippernden Sekretärin wurde quasi über Nacht ein Mitglied der technischen Direktion im Wasserkraftwerk im paraguayischen Ciudad del Este. Vermutlich gelang der Aufstieg leicht, da auf den Sprossen besagter Leiter keine für die neue Beschäftigung erforderlichen Kenntnisse emporgetragen werden mußten; den nun erreichten Monatslohn von sechzig Millionen Guaranies (derzeitiger Mindestlohn: 2 Millionen 192tausend Guaranies…) wird Frau Acosta aber bestimmt für Weiterbildung nutzen…selbstverständlich… 🙂  Andererseits – nicht schlimm, wenn anhand einer Frauenquote KEINE politischen Posten besetzt werden: im umgekehrten Falle werfe man einen Blick in die ehemals umgrenzten deutschen Gebiete…

 

Für die andere Reihenfolge -von oben herunter- läßt sich in diesen Tagen ebenso ein Beispiel liefern: im nordöstlich, an der Grenze zu Brasilien gelegenen Pedro Juan Caballero konnte sich ein Bell UH-Helikopter bei ebenfalls bestem Willen nicht „oben“ halten: das erst kürzlich von Taiwan geschenkte Fluggerät schmierte über einer Fabrikhalle ab – alle 12 Mann des Hubschraubers konnten sich vorm Crash und vorm stundenlang wütendem Flammenmeer durch Absprung retten… Ob in dem entstandenen Schaden von etwa 4 Millionen US $ der Verlust des dem Fabrinkbesitzers gehörenden Ford Modell T & die beiden Schweizer Militärfahrzeuge Typ „Saurer“ schon „drin“ sind, ist unwahrscheinlich; denkbar wäre eine Extraklage….. 🙂

 

Heute wieder etwas kürzer; doch nicht ohne aktuellen Baubericht am Ende des neunten Monats Soleil Royal: die zweite Beplankung wurde nun auch auf der 2ten Schiffsseite abgeschlossen; und damit einhergehend entstand auch das 2te obere Dach der Heckgalerie. Fehlt noch eine generelle Schleiforgie beider Seiten und diverse Kleinigkeiten, bevor die oberen Pforten vorübergehend verschlossen werden müssen, um dem blauen Farbnebel den Weg aufs Deck zu versperren…

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Dauerfeuer

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Abschuss einer A 4 Rakete, genannt "V 2", auf dem Heeresversuchsgelände in Peenemünde

…auch dieses nun ablaufende Jahr darf man ruhig verdächtigen, „eigene“ Rekorde einfahren zu wollen: mit der ablaufenden Geschwindigkeit genauso wie der Zunahme erschreckender, vorher nie für möglich gehaltener Nachrichten – und natürlich der Menge der Jahrestage: erst 77 Jahre her, daß unser als „Aggregat 4“ bezeichneter Flugkörper in den Weltraum vorstieß; das Wissen, daß die letzte deutsche Reparationsrate für den ERSTEN Weltenkrieg noch nicht ein Jahrzehnt her ist, wird die brd-Verwaltungsetage jedoch nicht mit einer Schlagzeile feiern – uns allerdings ist dies die Mitteilung wert! 🙂

Aggregat 4 "Frau im Mond"

Noch mehr Hitze als beim schon erwähnten, offiziell ebenfalls keines Wortes gewürdigten Raketenstart´s ist kaum möglich -aber dennoch machbar- und zum Glück auch bekämpfbar: am ersten Oktobertag hat´s nun auch den Park Guasu in Asunción getroffen: von über 120 ha Gesamtfläche sind etwa 30 Hektar verbrannt; das beliebte Sportziel der hauptstädtischen Bevölkerung wird nun mehrere Wochen geschlossen bleiben: laut der Aussage eines Ministers wird nun die Suche nach der Person, die für dieses Feuer verantwortlich ist, beginnen… 🙂 🙂 🙂
Bei dieser Gelegenheit schüttelte der Landespräsident die Hände von einigen Feuerwehrleuten, legte später eine der benutzten Hände aber an die eigene Denkfabrik: Resultat allerdings unbekannt… 🙂

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Aus Zeitgründen heute wieder kürzer; dennoch seien Bilder aus der Soleil-Werft gereicht: mittlerweile ist die zweite helle Beplankung auf der ersten Seite bis zum 2ten Batteriedeck gewachsen; die nächsten Tage dürften die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pforten auffüllen: um die Planken bis zur Seitengalerie zu ziehen, mußten probeweise die metallornamentalen Verzierungen aufgebracht werden; ohne Einschnitte ins Metall kein Anpassen an die Galeriewölbung. Funktioniert aber. 🙂 Mittlerweile ist auch das Butzenglas in der Flasche angekommen; nach dem Einsatz dieses Gel´s dürften sich demnächst beide Decksblenden mit dem Schiff dauerhaft verbinden…

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Absichten und Durchführungen

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„Ich habe einen Plan!“.
Daß jedoch selbiger, meist zusätzlich als „todsicher“ deklariertes Ding mit unerschütterlicher Selbstverständlichkeit gründlich in die jeweils getragene Hose glitt, wird vielen TV-Junkies aus Kindertagen noch in Erinnerung sein; dies hinderte den nun vor 15 Jahren verblichenen Egon-Olsen-Darsteller Ove Sprogoe allerdings nicht, schnellstens den nächsten Coup aus dem vornehmgrauen Bowlerhut zu zaubern: wie einst auf den nächsten Film wartet aktuell in der alten Heimat dennoch ein Millionenpublikum schon auf das nächste, im wahrsten Sinne des Wortes Millionending;  stets sorgt aufs neue für Verwunderung, daß niemand den Berliner Laiendarstellern das Handwerk legt…

Einen etwas handfesteren Plan hatten mehrere Leute in den letzten Tagen im Asuncióner Raum: um einen verhafteten Drogendealer frei zu bekommen, wurde ein Anhörungstermin fingiert/benutzt, um an einer günstigen Strassenstelle auf der Rückfahrt eine waghalsige Aktion zu starten, die zwar Jorge „Samura“ den Weg zur Freiheit verschaffte, jedoch auch dem Polizeibeamten Felix Ferrari zur ewigen Ruhe verhalf; der überreichte Kranz des paraguayischen Präsidenten wirkt angesichts dieser Tat wie bittere Ironie…

 

Doch bevor auch in diesem Beitrag wieder die dunkleren Seiten der Gesellschaft beleuchtet und erwähnt werden – nun der Schwenk auf etwas unpolitisches und nichtkrmininelles: einer der meistgeliebten Werkzeugbaustoffgemischtwarenladen wird in der nächsten Zeit an einer anderen Stelle von Villarrica´s Eingangsstrasse neu eröffnen.
Bis unters Dach vollgestopft mit akribisch beschrifteten Schachteln & Kartons jeglichen (!) Format´s wird hoffentlich die neue Filiale nichts am unvergleichlichen Charme verlieren..!!
Deshalb an dieser Stelle schnell noch ein Blick in das Geschäft mit der unverwechselbaren Charakteristik..!!

   

Der Bericht vom 196ten Tag auf der Soleilwerft liegt nun vor; hier die Details: die Backbordseite/Unterschiff ist komplett beplankt; die nächsten Tage gehören der anderen Schiffsseite. Anschließend sollten die Reststücke der Planken am Heck unter den 4 Pforten Verwendung finden. Eine Woche vorm Septemberende werden die 18 Geschützrohre des Oberdecks sowie die runden, nun gekürzten Stückpforten wieder hier am Basteltisch eintreffen. 🙂
Der Import der helleren 6mm-Planken scheint sich hingegen noch etwas zu verzögern…Zeit also, die letzten 16 kleineren Lafetten herzustellen…

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Balzac, der Polizeichef & die Siegerin

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„Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.“
Zum 169ten Todestag des französischen Schriftstellers Honoré de Balzac sei an diese Aussage aus einer anderen, dennoch vielleicht nicht ganz so fernen Zeit erinnert; die jüngst ablaufenden, unwiderruflich anmutenden Veränderungen in der entstehenden zentralislamischen Union bergen für die verbliebene, einstige Einwohnerschaft nicht nur die „Vorzüge“ einer ökologischen Diktatur, sondern lassen auch aus der Entfernung das gleichgeschaltete mediale Trommelfeuer nicht nur erkennen, sondern auch erspüren – allerdings wird das bewährte Prinzip der Massenausrichtung und -steuerung durch Privathandgazetten auch in unserer neuen Heimat benutzt: nicht ohne den diesen Dingen innewohnende Ironie…

So bezeichnete in den letzten Stunden der Chef der paraguayischen Nationalpolizei die Arbeit seiner Truppe als ausgezeichnet: schließlich wären die Gefängnisse ja voll. 🙂

Unnötig, anzufügen, daß Gefängnisse mit Lebenden befüllt werden: die allein von Januar bis August im Kreis Amamby im östlichen, „mittleren Knick“ unseres Binnenlandes Getöteten kamen also nicht in den Genuß der staatlichen Unterbringung: wie sich das mit der „guten Arbeit“-Aussage des Polizeichef´s vereinbaren läßt, sei zur Beantwortung studierten linientreuen Journalisten überlassen… 🙂
Erschwerend käme hinzu, die bisher 19 erfolgten Morde an Frauen erklären zu müssen – oder gar Gründe aufzuzeigen, wie sich dies verhindern ließe: vielleicht könnte ja die deutsche Journaille bei der Beantwortung dieser Frage helfen….

Doch auch die in den letzten Beiträgen behandelte Amtsenthebung des Binnenlandpräsidenten löst sich im „Weiter so!“ auf: Verhandlungen & Anhörungen beendet.

Hilfreich dabei vielleicht unter anderem die erfolgte Wahl zur Miss Paraguay 2019 – hier isse, die Siegerin: keine weiteren Worte. 😦

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – dennoch auch heute der Bericht von der Soleil-Werft: nach dem einsetzen des oberen Decks wie angekündigt der Umzug der Baubrigade – oder besser ein Abstieg: nämlich „einfach“ herunter zur sehr umfangreichen Heckkonstruktion. Die Vorgehensweise läßt sich relativ einfach beschreiben: die beiden Heckbalkone/Unten/Mitte mit den jeweiligen beiden Seitengalerien/-laufstegen verbinden, sodaß sich ein „U“ ergibt, dem unteren Balkon die beiden Seitenteile anpassen und beide oberen Seitenteile mit je einem Dach ausstatten. Mehr nicht. 🙂  Daß deren Linienführung mit den später einzusetzenden Barkhölzern übereinstimmen muß/sollte/könnte, versteht sich von selbst… 🙂

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Party & Proteste

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„Die Welt geht nicht an den Schlechten zugrunde, sondern an den Guten, die das Schlechte nicht bekämpfen.“
Zum 250ten Geburtstag des großen, kleinen Korsen wird an dieser Stelle keine Bewertung aktueller Politikdarsteller folgen; ein weiterer Monat, ein weiteres Jahr wird vergehen, eher sich abwenden von brav folgenden, sich bereitwillig entwaffnen lassenden und schwer aber gern an Kriegsschuld und Klimawandel tragenden Zeitgenossen, die -analog zu den gleichgeschalteten Medienfabriken- geflissentlich und gehorsam schulternzuckend die täglichen Morde und Vergewaltigungen im eigenen Land übersehen…

Deshalb schnell der Sprung zu „unserm“ paraguayischen Binnenland: da beging man am Donnerstag mehr oder weniger (..in Ciudad del Este ganz abgesagt..) feierlich mit Musik & Tanz samt Folklorekleidern auf politischem Glatteis den 482ten Jahrestag der Hauptstadtgründung: und wie in einem anderen Fall vor drei Jahrzehnten wird parallel dazu seit Wochen für einen Regierungs-bzw. Präsidentenwechsel protestiert. 🙂

In der eben schon erwähnten Grenzstadt Ciudad del Este scheint sich derzeit das Zentrum der Gegner des aktuellen Präsidenten zu befinden; man darf gespannt sein, wie es da mit brennenden Reifen statt mit Tanz & Gesang wie in der Hauptstadt weitergehen wird, in welche derzeit Busladungen voller Beamter transportiert werden, die FÜR den Präsi demonstrieren sollen/müssen/möchten… 🙂

 

Immer die selben Rezepte halt…

Für denselben Mittwoch wurde -vielleicht absichtlich- die Wahl zur unpolitischen Miss Paraguay in der Hauptstadt angesetzt: als aussichtsreiche Kandidatin wurde Yessica Fariña gehandelt; neben dem Lehrerstudium findet sie Zeit Gitarre zu zupfen – wurde jedenfalls beschlossen, dem mundaufstaunendem Publikum mitzuteilen.. 🙂

Am 168ten Tag auf der Soleil-Werft gibts nun aktuell folgendes zu berichten: das untere Deck, welches nur zwei Lafetten tragen wird, hat´s in den Rumpf dauerhaft geschafft: die ansteigende Rumpfbeplankung für das darüberliegende letzte Deck „sitzt“. Und bevor selbiges obere Deck eingesetzt wird, sollte ein Extratag Überlegung Platz finden, um den richtigen Startpunkt für die (..gefürchteten..) Seitengalerien zu bestimmen. Diese bestehen aus beplanktem Boden, den stark verzierten Seitenbegrenzungen und der darin integrierten Relingkonstruktion – und natürlich der Gestaltung des inneren Rumpfes.
Keine leichte Sache, dies alles unter den abgegriffenen Hut zu bekommen….

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1929 2019 1669

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„Wie herrlich ist es, nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruh´n!“ 🙂
…ahnte schon der in Radeburg geborene und nun vor 90 Jahren verstorbene Zeichner Heinrich Zille; „sein“ Berlin, dies dürfen wir getrost so einschätzen, wird in zunehmendem Maße mit Personen, die über eingangs erwähnte Neigungen/Fähigkeiten verfügen, geflutet; abendfüllende Diskussionen ergeben sich schnell, wenn man die Frage in den Raum gleiten läßt, wer für diese Vorgänge eines Tages die Verantwortung übernehmen wird…
Im Gegensatz zur sich in der alten Heimat anbahnenden Machtübernahme inkompatibler menschenverachtender Religions- und krimineller Staatsformanhänger in aller Öffentlichkeit jährte sich unser eigener Lebensneustart in Paraguay fast unbemerkt in den letzten Tagen zum 14ten Male; wer hätte dies in den 89er August- und Septembertagen vorhersehen können.. 🙂
Daß der damals angestrebte Wechsel der personellen Besetzung sowie des politischen Ablaufes „nur“ zwei, drei Jahrzehnte später in eine perfektionierte Kopie des verlassen geglaubten Systems münden würde, schien uns undenkbar…

Allerdings findet der „Rummel“ um ein Amtsenthebungsverfahren für den Präsidenten in unserer paraguayischen Hauptstadt Asunción kein Ende; das in den letzten Tagen aufgeflogene Geheimpapier mit Brasilien zieht weitere Kreise und in gewohnter Manier stellt die bedrohte Regierung steuerfinanzierte Polizei und Wasserwerfer für die etwa 1.000 Demonstranten bereit…

Sicherlich überstiegen diese Ausgaben die Kosten zur Instandhaltung ZWEIER Krankenwagen im reichlich 2.000-Seelen-Städtchen Ypejhu mit variierender Schreibweise: der Transport eines 18jährigen mit Kopfschußverletzung in den letzten Tagen ähnelte einem Staffelwettbewerb – leider mit tödlichem Ausgang: nach dem technischen Versagen des ersten weißen Transportwagens scheiterte auch der zweite kurz nach der Übernahme des Patienten: als der dritte angeforderte Sanka den Patienten im Asuncióner Notfallkrankenhaus ablieferte, wurde kein Bett mehr benötigt, sondern -nach Entnahme des Projektils- eine hölzerne Kommode…

Um Schußwaffen gehts auch im aktuellen Bericht der Soleil-Royal-Werft: wie angekündigt, wurde das untere, ansteigende Deck achtern eingesetzt. Unzufrieden mit dem aufgebrachten Nagel-/Dübelmuster des vorderen Decks, bedurfte es nur eines „Ruckes“ und einer Nachtsitzung, um selbiges Deck mit endlich exakter Planken-& Nagelgestaltung neu zu versehen und einen Tag später einzusetzen. Um das kürzere nächste Deck achtern zu setzen, bedarf es der Weiterführung der Rumpfbeplankung: vorher muß der Sitz der gelieferten runden 8 äußeren Stückpforten geklärt sein: dazu braucht´s die Anfertigung wenigstens einer kleineren Lafette, um die Höhe des Ringsitzes zu ermitteln. Und siehe da, diese Ringe müssen vorher die Drehbank besuchen: zu lang. …wird outgesourct… 🙂
Dennoch – weitermachen: nach Rückführung der Rundpforten werden die „nur noch“ eingesetzt in aktuell zu fertigende Aussparungen in der Bordwand. So lassen sich geruhsam die nun noch fehlenden 15 Lafetten zusammensetzen, farblich behandeln und nach Komplettierung mit Ringen und Ösen warten sie auf den Einbau nach Wiederkehr der runden Pforten. …was ein Aufwand für ein Schiff von 1669… 🙂

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