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Geschichten um Gesichter…

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„Wenn ich zwei Gesichter hätte, würde ich dann dieses tragen..?“ hat vor längerem der amerikanische Präsident Lincoln von sich gegeben: keinesfalls soll es jedoch diesmal um die Janusköpfigkeit von Politikern gehen; diesen Zustand zu erkennen, zu benennen und vor allem zu ändern soll der begeistert fidgetspinnernden, etwas jüngeren Generation überlassen bleiben…. 🙂 🙂 Die Schwierigkeit, an Bahnhöfen in die Hände zu klatschen wird ja schon problemlos gemeistert. 🙂
Dies wird uns nicht abhalten, dem oben dargestellten einstigen Schaupieler aus flackernden Schwarzweißfilmen Stan Laurel zum Geburtstag zu gratulieren; uns schon länger (wo auch immer..) Lebenden wird dessen unnachahmlicher Gesichtsausdruck womöglich noch ein Begriff sein… 🙂

Um etwas entgleist wirkende Gesichtszüge -auf beiden Seiten ..- gab´s in dieser Woche in „unsrem“ Städtchen Villarrica sogar bis in die hauptstädtische Presse Trubel; aus Anlaß des 100ten Geburtstages des paraguayischen Schriftstellers Augusto Roa Bastos wurde -ausgerechnet- bei einem Ichkanndasauch-Karikaturisten eine Büste des besagten Wortezauberes in Auftrag gegeben: bei der feierlichen Einweihung zum Geburtstagstermin waren sich die anwesenden Gäste auch einig, vor einem Kunstwerk zu stehen – leider lieferten die existierenden Netzwerke fast zeitgleich beginnend eine schonungslosere Beurteilung, die einen Bogen von „unmöglich“ bis zu alternativ möglichen, weiterführenden Gestaltungsformen und Gebrauchszwecken lieferten. 🙂

Am heutigen Freitag bot der extra hergestellte Sockel ein verwaistes Bild; die hiesige Stadtverwaltung hat verschiedene Berichte im Netz getilgt und vergab kurz darauf die Nachricht, daß mit dem Hersteller des auszustellenden Kopfes eine Übereinkunft zur Nachbearbeitung getroffen wurde… 🙂
Aktuelle Szenen aus dem Atelier liegen aus Gründen der Geheimhaltung bisher leider nur in grafischer Form vor:

Um erstarrte Gesichtszüge handelt es sich bei einem Fall in Asunción, der seit Mittwoch viele Zeilen der hiesigen Gazetten beschäftigt: eine Frau hatte den Diebstahl ihres PKW gemeldet und beim Sicherheitsdienst gebeten, besagten Wagen stillzulegen (…sooowas geht mittlerweile..??). Zwei der Mitarbeiter nahmen per Motorrad die Verfolgung auf und schossen von hinten durch den Sitz – der tote Sohn der Frau -darum handelte es sich beim Fahrer- konnte nun nicht mehr flüchten: er hatte unterlassen, die Benutzung des familieneigenen Autos mitzuteilen…

Eine ganz andere Visage dürfte sich seit mehreren Monaten das doppelpassige, sich Journalist nennende Individuum im Reich am Bosporus aufgesteckt haben; wer Texte wie folgenden veröffentlicht, darf gerne 100 Jahre im Knast verrotten!! Sonderbar, daß deutsche „Kollegen“ genau um seine Freilassung kämpfen – sollten die etwa vom selben Kaliber sein..? 🙂

…nicht ganz so undurchdringlich (hoffentlich) dürften sich die Gitterstäbe für das hiesige 24jährige Model Carolina Isasi zeigen; laut dem Interview mit ihr in der aktuellen „Cronica“ singt sie gern… 🙂

16 Tage bisher für den „King of Mississippi“: die Rumpfschale verfügt nun über die Beplankung, und aus Gründen der einfacheren Handhabung später werden zunächst die beiden Heckruder neu angefertigt, angepaßt und wieder abgenommen; Ruder & Kiel werden erst zum Schluß mit dem Modell vereinigt. Alternatives Beplankungsmaterial für die Aufbauten ist unterwegs… 🙂
Somit dürfte ab nächster Woche die Beplankung des Decks folgen…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Stahl, Holz, Murks….

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Der 31te März jeden Jahres steht in Titanic-Fankreisen für die erfolgte Kiellegung des später so berühmten englischen Schiffes; im Jahre 1909 schuf in Belfast ein Heer von übermotivierten und unterbezahlten Leuten (…wie gesagt: 1909..) ein Sinnbild für den Verlauf des 20ten Jahrhunderts: nahezu jeder weiß, daß diese Geschichte genauso endete, wie das Experiment mit dem Schulz-Gold ausgehen wird: hoffen wir, daß diesmal für die „oberen“ Verantwortlichen KEIN Rettungsboot bereitstehen wird.. 🙂

Doch nicht nur die äußere Größe des neuen Schiffes beeindruckte, sondern auch die innere Ausstattung bestach das Auge. Seither sind über 100 Jahre vergangen – und das Wissen um den paßgerechten Einbau normaler Türen scheint (hoffentlich auch in Paraguay nur örtlich begrenzt..) vom Vergessen bedroht zu sein: diese Vermutung legt folgende Geschichte nahe:
Der bisherige Schreiner des Hauses und preisgekrönte Erfinder plausibel klingender Begründungen für Verzögerungen bei der Fertigstellung der in Arbeit gegebenen Aufträge erhielt wider besseren Wissens und Gefühls kürzlich die Aufgabe, eine der hiesigen gebräuchlichen, vor der eigentlichen Tür angebrachten Moskitotüren zu überarbeiten und binnen Tagesfrist wieder anzubringen. Klar – damit rechnet nicht wirklich einer. Händeschütteln & freundliche Gesichter gehören hier zum Geschäftsabschluß wie das Wir-schaffen-das-Sülz zur uckermärkischen Geistesgestörten.

Der drei Wochen später erfolgte unangekündigte Blitzbesuch in der erwähnten Arbeitsstelle des Hausholzmannes schien dem Inhaber fast peinlich. Immerhin – der Rahmen der Tür hatte schon vier hölzerne Seiten. Noch drei Tage später wurde der -ausschließlich- lupenreines Guaranie sprechende Mitarbeiter samt nun mit Moskitonetz bezogener Tür hier abgesetzt.
Die Montage dauerte geschätzte 10 Minuten; die Bezahlung war bei der Vergabe des Auftrages erfolgt. Tja..was soll ich sagen…11einhalb Jahre Paraguay-Leben haben auch dem Schreiber dieser Zeilen 2 Kilo 🙂 mehr Bauchumfang verschafft: aber ständig seitlich durch die neue Tür gehen zu müssen, nur weil die (als neu verkauften) Scharniere nicht mehr als geschätzte 30° Öffnung der Tür zulassen, wäre denn doch etwas unangenehm – und findigerweise wurde vom auffällig-unauffällig schnell entschwundenen Schreinergehilfen schon als störend empfundener Verputz (nutzlos..) per Hammer entfernt.
Die wenig später telefonisch gestellte Nachfrage nach der Zeitdauer dieses merklich eingeschränkten Öffnungswinkels des Türblattes wurde am selben Tag (!) mit einem weiteren Besuch und einer Nachbesserung durch eben schon genannten Jünger der Holzverarbeitung geahndet: komisch – bei manchen Filmen aus Hollywood´s Traumfabrik ahnt man schon vorher, wie´s ausgehen wird…so auch hier: mit freundlich-zusammengebissenen (drei) Zähnen, aber mehr mit nonchalant gezeigter Wut ob der Beschwerde wurde die Tür abgerr..äh… demontiert und mit dem maximal erreichbarem Wert nach rechts verschoben, bevor besagter Spezialist zum wiederholten Mal, diesmal wortlos verschwand.
Der nun LINKS dadurch entstandene Spalt zwischen Tür und Rahmen hätte genügt, problemlos ein Klappbett durchzureichen. Haben Sie eben nach dem Öffnungswinkel des Türblattes gefragt..? Sie ahnen es schon..stimmts..? Dennoch: zum ordnungsgemäßen Geschäfts-Abschluß gehört in Paraguay meist ein Wort des Dankes, aber mehr des Lobes: so auch hier! 🙂

Und als nun endlich RRRRUHE einkehrte um diese Geschichte, wurde besagte Pforte nochmals vom Rahmen getrennt: dabei stellte sich heraus, daß besagte neugebrauchte Scharniere verkehrtherum (deswegen der reduzierte Öffnungswinkel) montiert waren und durch ihre Größe generell zur Wand nun nicht mehr passen konnten; ein weiteres Mal mußte Wandverputz leicht entfernt (oder am nächsten Tag kleinere Scharniere besorgen..) werden, um durch eine seitliche Linksverschiebung schon erwähnten Seitenspalt wieder verschwinden zu lassen und auch dickere Leute durch die „normale“ Türöffnung zu lassen….soooo schwer… 🙂

Ein etwas größeres Problem mit gebrauchtem, vor allem aber stark beanspruchtem Holz gab’s Anfang dieser Woche im Raum Caazapá: dort gab eine Brückenkonstruktion nach, als ein Holztransporter mit dem bekannten 300-Prozent-Rendite-(Vergabe ausschließlich durch deutsche Eingewanderte an deutsche Auswanderer..) Eukalyptusholz darüberfuhr. Spannend wird nun, wer für diese Kosten aufkommt & wann beide Seiten an dieser Stelle wieder miteinander verbunden werden…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…wettermäßig derzeit übrigens reichlich durchwachsen im Raum Villarrica: der Weg in den Herbst ist diesmal gut regenfeucht.. 😦

 

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Stahl, Zement & PS

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…tatsächlich: sollte Egon Olsen , der in Anfangszeiten serial betriebener TV-Kunst stets guter Dinge und vor allem MIT Plan aus dem Kittchen kam, seit sage & schreibe zwölf Jahren schon nicht mehr unter uns weilen..??!!
Dies erst heute realisiert; Paraguay liegt nun mal auf der anderen Seite der Weltscheibe…. 🙂 Bleibt zu hoffen, daß dessen aktuelle bundesrepublikanische, vor allem aber plan-lose Nachahmer Olsen´s Schicksal am Ende jedes Folge-Filmes eines Tages teilen werden…

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Über reichlich „Plan“ hingegen scheinen Villarrica´s wichtige Leute betreffs der Bebauung ihrer Stadt zu verfügen; die Bautätigkeit nimmt wahrlich überhand; zwei neue Supermärkte überschütten demnächst die Einwohner mit preiskämpferischen (so vermutet man doch..) Warenangeboten und auch das erweiterte Gerichtsgebäude, welches wohl weiterhin als Justizpalast deklariert am öffentlichen Rechtsstreitleben teilnehmen wird, hat die endgültige Bauhöhe erreicht und wartet auf den Innenausbau; wehe denen, die diesen Beugetempel eines Tages betreten dürfen: Justitia dreht ihnen -vorausschauend- wie seit Monaten schon oder eben besser immer noch unzart den Rücken – Frauen können ja soo grausam sein… 🙂

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Wie schnell jedoch auch neue Gebäude unter den hierzulande herrschenden Witterungseinflüssen und besonders dem Verfall durch das Verkehrsaufkommen leiden können, zeigt das Ergebnis eines neuerlichen Bus-Rennens im hauptstädtischen Asunción: diesmal ohne Todesopfer, überstieg die Anzahl der Verletzten die Summe von 12 nicht; welcher der beiden Busse auf der Jagd nach zahlenden Fahrgästen letztendlich „gewonnen“ hat, wird erst nach Bekanntgabe der Schadenssumme veröffentlicht; schon jetzt gilt als gesichert, daß sich beide verletzten Fahrer als Unfallopfer bezeichnen (!). 🙂

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Aber auch der private (Modell-)bau kann nun starten: nach nur knappen vier Wochen durfte die Diorama-Grundplatte 32 x 37cm abgeholt werden; bislang sieht die Planung die Stellfläche einer FW 190 im freien Felde vor… Zeitgleich brauchte ein tickender (eigener..) Regula-Patient helfende Taktunterstützung… 🙂

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Keinesfalls soll der 60te Geburtstag von Maggie Reilly vergessen sein; deren glockenhelle Stimme wird jeder, der mit den 80ern aufgewachsen ist, kennen… 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Das Krankenhaus am Rande der Stadt

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„Die Ärzte haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen als die Generäle.“
Nur wenige Tage vor der 200ten Wiederkehr der Schlacht bei der damals niederländischen Ortschaft Waterloo sei ein Ausspruch des einstigen Kaisers der Franzosen zitiert; ob er nach der -verlorenen- Entscheidungsschlacht am 18. Juni 1815 eine etwas differenziertere Denkweise pflegte, läßt sich heute nicht mehr feststellen; sich in heutigen Tagen „christdemokratisch“ nennende, stets gern wiedergewählte Waffenschieber werden mittels eingangs angeführter Meinung ihre Gewissenlosigkeit weiterhin gerne bemänteln…

Jedes im bewohnten Teil von Paraguay „normal“ ablaufende Wochenende fordert nahezu mit 100%iger Wahrscheinlichkeit einen meist zweistelligen Tribut an Schwerverletzten und Toten; die Gründe sind zum Großteil bei Verkehrsunfällen sowie bei mehr oder weniger bewaffneten Auseinandersetzungen zu suchen – Rettungsdienste haben in dieser Zeit ihre traurige Hochkonjunktur.

Dabei gilt, daß die medizinische Erstversorgung in den meisten paraguayischen Krankenhäusern gratis ist oder besser sein sollte: Ausnahmen bestätigen hier die Regel; bislang wird diese Forderung noch durch eine blickdichte Regelung ersetzt, da beim Medikamentenkauf auf der anderen Strassenseite denn doch Geld gelassen werden muß…

Das Thema Krankenversicherung soll an dieser Stelle bewußt außen vor gelassen werden -krankenversichert wird hier in einem selbstbestimmten Krankenhaus oder bei einer Gesellschaft- aber welcher bzw. wieviel Prozent der Normalparaguayer wird solch eine Versicherung abschließen (können..)?

Bei der Begleitung einer einheimischen Bekannten (tritt die doch in einen Nagel..) in das sogenannte Regional-Krankenhaus in Villarrica war deren „..nein, nein nicht zum Doktor!“-Widerstand zu überwinden sowie ein kräftiger Träger (eben wegen des hochgezogenen Storchenfußes..) erforderlich, um Miss Ängstlich mit guten Worten und reichlich süssen Bonbons denn doch noch einer etwas rüde zu nennenden Krankenschwester überantworten zu können.
Und deren – sicherlich nicht nur sonntäglichen-Aversion gegen Fotografie wiederum ist es geschuldet, daß hier keinerlei Bilder der Innenraumgestaltung dieses Heiltempels gezeigt werden können… :>

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Pannen gab es im weiteren Verlauf der Untersuchung keine, sieht man davon ab, daß von dem jungen Angestellten im ersten Lehrjahr unter der Anweisung: „Bitte schnell Großaufnahme!“ zunächst etwas anderes verstanden wurde:

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Erst das zweite Bild bewies, daß keinerlei inneren Fußorgane durch den rostigen Nagel eine Beschädigung erlitten hatten:

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Die Herausgabe des ersten (im späteren Verlauf zu bezahlenden..) Vollbildes mußte allerdings erstritten werden; zunächst als verschwunden deklariert, kann/will man sich denn kaum vorstellen, was jemand damit privat anstellen will/kann… U-( Leute gibts…. :.

Die Behandlung erfuhr ihre Komplettierung durch den Aufstrich einer Tinktur sowie einem Pflasterverschluß mit der Bitte, in den nächsten Tagen Zugluft zu meiden und in 3 Tagen vor oder nach der Mittagspause wieder zu erscheinen.

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Seither sind 3 Wochen verstrichen; der Fuß ist verheilt, und der Vollständigkeit halber seien Bilder der Krankenhaus-Außenanlage hinzugefügt – und sei es nur, um die Oberschwester zu kränken… 😛

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Rasche Schnitte & viel Blut

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Rühmann

„Immer, wenn man glaubt, mit der Schule des Lebens fertig zu sein, wird einem irgend ein Sonderkurs offeriert.“ 😮

Soviel Weltklugheit durfte man dem deutschen Schauspieler Heinz Rühmann getrost zutrauen; am 7. Marz wäre dieser in Essen gebürtige Darsteller verschiedener Rollen, oft den „kleinen Mann“ verkörpernd, nun 113 Jahre alt geworden.

Bei einer am nun vergangenen Dienstag ebenfalls stattgefundenen Geburtstagsfeier wurden „damals“ aktuell entstandene Foto’s frei Haus geliefert, die der Leserschaft nicht vorenthalten sein sollen:
Am selbigen Abend, kurz nach dem Dunkelwerden, verunglückte auf der Strasse in den Nachbarort ein 28-Meter langer, mit Rindern beladener LKW an einer Brücke.
Wahrscheinlich geriet der Sattelauflieger ins Trudeln und war kurz vor der Brücke nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen, sodaß mit einem lauten Krach die rollende Kipp-Technik und das eingesperrte Vieh im wahrsten Sinn des Wortes nähere Bekanntschaft mit der Fahrbahn machten.

Und wie schon so oft bei einem (Un-)fall dieser Art, wurde damit den in der Nähe wohnenden auf wundersame Weise (und vor allem ganz ohne Arbeit, sieht man vom Schlacht-Handwerk mal ab…) der Tisch für mehrere Tage gedeckt: bewaffnet mit garantiert scharfem Schneid- und Hauwerkzeug wurde die Schlachtung in großem Maßstab und noch größerem Kollektiv an Ort & Stelle erledigt.
Die aktuellen Möglichkeiten der drahtlosen Telephonie halfen an dieser Stelle, um zahlreichen weiteren, auch etwas entfernter wohnenden Mitbürgern schon vorm Osterfeste den Bauch zu füllen…

Augenzeugen, die sich während der Schnippelei in dem sich bildenden Stau befanden, sollten kurz darauf fast barbarisch zu nennende Szenen widergeben: sowohl einheimische als auch landsmännische berichteten von Strömen von Blut und daß oft „vergessen“ wurde, vorm auslösen der Teile das Tier endgültig zu töten. Weitere Auslassungen dazu sollen an dieser Stelle besser unterbleiben…

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Um dem Mißverstehen dieser Facette Paraguay’s vorzubeugen: hier war NICHT der Hunger der Antrieb, sondern das erspähen einer günstigen Gelegenheit..
Dank dieser „einschneidenden Hilfe“ konnte die Strasse schon bald dem allgemeinen Verkehr wieder zur Nutzung übergeben werden… :.

=> Als ungewiss jedoch gilt, ob sich jemand nach dem Fahrer des Unglückswagens erkundigte; bei einem Um-fall eines Biertransporters vor wenigen Jahren in einer anderen Gegend unseres Binnenlandes lag der Fahrer stundenlang eingeklemmt in seinem Fahrerhaus, während außerhalb seines Blechknäuels der Abtransport seiner prozentigen Getränkeladung reibungslos stundenlang -auch hier durchgeführt von privater Hand- funktionierte. 😐
Allerdings möchten wird der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß dem Fahrer und somit (unfreiwilligem) Spender ein Bier nach innen gereicht wurde…

Tag 217; für Brother hier nun wieder Bilder: ..noch keine endgültige Reffung, aber schon mal „unterwegs“. Schwierig langsam, alle am Segel befindlichen Tauen unter zu kriegen beim reffen; derzeit sitzen noch nicht mal die Sprutgordings. Ganz zu schweigen von den Stagen oder von den Brassen, die durch den Schnitt quasi ins Leere gehen… U-(
Muß man entscheiden, wenn das meiste sitzt – also wieder nicht linear… :)) U-(

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank :yes: an die Gäste vom Dienstag und für die wie immer treffenden Geschenke! :yes:

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Shit happens…

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MJ 02

….sollte der vormalige „King of Pop“ tatsächlich schon fünf Jahre (25. Juni) fort sein..?? U-( Scheinbar kein Zweifel möglich; unwiderlegbar ist seither ein halbes Jahrzehnt den Bach ‚runtergegangen. 😡

Doch nicht um schwarze Dinge, die mittels längerer Lagerung eine weiße Farbe annehmen, soll es gehen, sondern die an anderer Stelle erfolgte Umwandlung von schwarz zu – kaputt.
Dabei ist der genannte Wechsel vielleicht noch ❓ radikaler als die Wandlung von IM „Larve“ Gauck, der sich über die zwischenzeitliche Beschäftigung als grüßaugustinischer Bundespastor :## mittlerweile der dschihadistischen kriegsbejahenden Strömung angeschlossen hat.

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Besagter Wechsel HIERZULANDE erfolgte nach dazugehörigem Rrrrumms an einem der zahlreichen LKW’s, die unermüdlich Zuckerrohr transportieren.

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Bei dem allgemeinen altersbedingten Zustand der Reifen ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis die schwarzen Restfetzen die Strassen bevölkern; dennoch gelingt es den meisten Fahrern fast immer irgendwie, ihr schwer beladenes Fahrzeug vor dem Schlingern zu bewahren und irgendwo am Randstreifen zu halten. :.

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Beim Neuanschaffungspreis von etwa 2 Millionen Guaranies pro Reifen erscheint es kaum verwunderlich, daß man fahren läßt, bis die sprichwörtlichen Fetzen um die Ohren fliegen: diese Kauf-& Nutz-Mentalität herrscht übrigens im allgemeinen bei vielen Dingen vor, egal ob die eigenen Grundstücke, Häuser, Auto’s oder kleinere Dinge des täglichen Lebens, die doch etwas Pflege bedürften….

Im vorliegenden Falle erfolgte die Luftentleerung an einem Zwillingsrad nachts – so wie private wichtige technische Geräte meist Samstagnachmittags um 4 Uhr den Geist aufgeben. :))

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Einige ebenfalls zuckerrohrtransportierende Kollehschen hielten aus solidarischer Verbindung zwar an, doch Hilfe konnte niemand bieten, denn gleichzeitig mit dem Luftverlust wurde eine der längs verlaufenden elektrischen Leitungen durch frei fliegende Reifenfetzen gekappt.

So blieb nur, per Telefonat für den nächsten Morgen zwei Fachleute für Rad & Elektrik herzubeordern, die morgens um sieben per uraltem Kleintransporter B) und Werkzeug eintrafen und innerhalb einer halben Stunde das süßstoffliefernde Gehölz wieder auf den Weg brachten.

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Ein Blick auf das Ersatzrad und das neben dem Patienten laufende Material 😮 des LKW’s dürfte demnächst für etwas mehr Abstand zum eigenen Wagen sorgen…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Mehrmals täglich zu schlucken

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„Was ist eine Unterhaltung wert, die nur Zeit vertreibt und der Zerstreuung dient?“, fragt der deutsche Germanist Fröhling.
Wahrscheinlich sollen hierbei nicht einmal die für Männer unerläßlichen Stammtischgespräche ad absurdum geführt, sondern auf die Wichtigkeit einiger lehrreicher Aspekte bei der meisten uns umgebenden Unterhaltung verwiesen werden.

Allerdings gilt in hiesigen Breiten der Job als zwar körperlich anwesender, weiterführend aber weitestgehend unbeteiligter Beobachter als stark begehrt, 😮 und seit der Verknüpfung von Telefon und Fotoapparat besitzt ein Großteil der Bevölkerung ein ansehnliches Archiv von Farbaufnahmen haarsträubender Unfälle, aufgenommen meist schon wenige Minuten nach dem Unfall. :-/

Hierzulande, wo im alltäglichen Leben oder/und dem Strassenverkehr das Leben an einem unbeleuchteten, mit Draht geflickten Teil abhängt, fehlt -alleine schon aus Kostengründen- nötiges Wissen und eingangs erwähnter Lehreffekt; allerdings vieles mit gesundem Gottvertrauen kompensiert. Versuchsweise. U-(

So auch beim abgebildeten Geschehen, bei dem nach einem Riß der Zurrkette der LKW glücklicherweise in der Nähe des Strassenrandes fuhr und die Ladung nicht über -auch- rechts überholende Fahrzeuge kippte. Schon wenige Minuten später waren die ersten fotografierenden Zaungäste vertreten, denen ein solcher Zwischenfall schon morgens ein wenig Abwechslung brachte.

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Niemand kam also zu Schaden, und das gemächlich umgeladene Zuckerrohr erreichte so die weiterverarbeitende Fabrik halt nur Stunden später. Doch ob sich alle Beteiligten wenig später noch an die Ursachen des Vorfalles und das „was hätte geschehen können..?“ erinnern werden..? U-(

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Geier im System

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„Das Opfer setzt heilige Freiwilligkeit voraus.
Der Sklave zahlt unter Zwang Tribut.“ 😐

Der Verdacht liegt nahe, daß dem deutschen Lyriker Erich Limpach schon vor Jahrzehnten mittels uns unbekannten Apparaturen die Möglichkeit gegeben war, in die Zukunft seines nun verdorrenden Heimatlandes zu blicken; allerdings würde auch seine kühnste Phantasie den gegenwärtigen Zustand -des für ihn nächsten Großreiches- nicht erahnt haben… :no:

Und doch setzt sich auch das hiesige ökologische (und gesellschaftliche) System aus Nahrungsketten zusammen, in welcher „größere Tiere“ von der Umwandlung lebender Organismen in zersetzende Materie leben bzw. aktiv an selbiger Reduktion teilhaben.
In gar nicht so seltenen Fällen sprachbegabt, sind Zusammenhänge -wegen des Berechtigungsgrundes-offensichtlich dem Tierreich entlehnt, dabei allerdings wird meist der Umstand unterschlagen, daß das Verschwinden der „vorigen“ Gattung…. U-(

Glücklicherweise reproduzieren sich Paraguay’s Rinderherden mit mathematisch zu bestimmender steigender Zahl, während die Fläche unseres Binnenlandes bei reichlich 400tausend Quadratkilometern stagniert, was linearen Einfluß auf die Anzahl der Landeskenner, plakativen Dividendenvorrechner und hektarumsatzorientierten Schönredner beinhaltet. :.

Doch verbleiben wir in der Tierwelt: Hin & wieder nun kommt es vor, daß aktive -behufte- Mitglieder der hiesigen Nahrungskette vorzeitig auf das freie Leben auf den Weideflächen verzichten; nicht immer aus freien Stücken – besonders, wenn sich deren Wege allzunahe an den tagsüber relativ vielbefahrenen Straßen befinden.

Um Kostenansprüchen der beteiligten blechernen Gegner zu vermeiden, wird auf Besitzansprüche des Tierkörpers meist verzichtet, und eher selten werden die Besitzer der Brandzeichen ausfindig gemacht werden wollen B): ein Totalverlust ist bei dieser meist bewußt zugelassenen „Tierernährung auf eigene Faust“ anfangs schon eingerechnet, obwohl menschliche Verkehrsteilnehmer auf Rücksicht auf das eigene Fahrzeug schon in Sichtweite der dahintrottenden Hufer auf den Bremspinsel treten.

Je nach Zeit des Crash’s und Lage des Fleischspenders findet (k)ein Kampf ums Fleisch statt zwischen ortskundig-einheimischem Mensch & Tier, und alles bleibt den schwarzgefiederten Totengräbern überlassen, die sich stets mit unglaublicher Schnelligkeit einfinden.

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So sei auch diesmal für => Blogfreundin pueten :wave: ein -aktuelles- Bild unseres städtischen Überland-Transportsystem’s angefügt, welches vor kurzem durch eine unerwartete Tierherde in Verzug zum Fahrplan geriet… U-( :))

Bisonherde

So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Red Gold

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„In Diktaturen fließt zuviel Blut.
In Demokratien zuviel Geld.
Da blutet nur das Herz des Volkes.“

Woher der deutsche Schriftsteller Blanck diese Theorie bezog, wird wohl für immer im Dunklen bleiben; der Beweis für der Aussage letzter Teil wird gegenwärtig im größten Experiment der Deutschen Geschichte erbracht. :`(
Zum 128ten Jahrestag (15ter Juni) der Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung in -vormals- Deutschen Landen nun auch ein Beitrag einer hiesigen Krankenbehandlung.

=> Dabei handelt es sich um eine bei häuslichen Tätigkeiten verunfallte Person. Bei näherer Betrachtung liegt eine frühere Beschäftigung in der holzverarbeitenden Branche nahe; im Binnenland Paraguay wird sich wohl keine Anstellung als Freibeuter finden, und Wunden dieser Art gelangen gewöhnlich nicht in die Gene, die weitervererbt werden.

Bei vorliegendem Fall übernahm die einheimische Krankenkasse IPS einen Großteil der anfallenden Kosten, und die oft beschriebenen Medikamentenengpässe traten gleichfalls nicht auf. Vielleicht, weil in den Spät- oder Frühnachrichten 88| 88| Verletzungen dergestalt am häufigsten vorgestellt werden und Arztpraxen sich also auf „Nachschub“ einstellen können…

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Noch vor reichlich 5 Jahren galt das Geschäft mit der Werbung mit anschließendem Verkauf von Krankenversicherungen für nachrückende, sicherheitsbedürftige Alemannes als gewinnträchtig; seit die speziellen Bedingungen einzelner Anbieter im Vergleich zu den erbringenden Leistungen durchgesickert sind, mußte schon mancher der damals strahlenden Verkäufer auf kompakten, sparsameren Kleinwagen :wave: umsteigen.

Wie versprochen, so gibts auch diesmal => exxxtra für Blogfreundin pueten´s :p Welt einen Blick hinter die Kulissen, und so sei an dieser Stelle eine Darstellung des Behandlungsbüro’s mitsamt des Doktor’s angefügt. :>>

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So verbleiben wir wie immer als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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An den Baum – Aus der Traum!

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Auch hier funktioniert die Navi nicht immer problemlos….

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Unfallzeitpunkt: Freitag, den 31.07.09, 15:12 Uhr Ortszeit
Umladung der Rinder: Freitag, den 31.07.09, 23:35 Uhr Ortszeit
Abtransport des Unfallfahrzeugs: Samstag, den 01.08.09, 09:20 Uhr Ortszeit
Unfallopfer: 2 junge Bäume und es wird vermutet auch einige Ameisen – darüber hinaus wurden keine weiteren Opfer oder Verletzte gemeldet

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