Schlagwort-Archive: paraguay

207 Gründe zum feiern

Standard

„Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.“ 🙂

Für den ungarischen Pianisten Franz Liszt bezeichnete das Jahr 1811 die Zeit seiner Geburt; für das südamerikanische Paraguay bedeutete es den Übergang zur Unabhängigkeit: aus diesem Grunde -um genauer zu sein: der allseits beliebten Feierei wegen-  steht alljährlich Mitte Mai das ganze Land Kopf; nun ja, der bewohnte Teil jedenfalls….. 🙂

Schulen werden geleert und deren Insassen, ausgerüstet mit Galauniform, passendem, meist geräuschstarkem Musikinstrument und nationalstolzigem Gesichtsausdruck (HIER erlaubt..) am Jahrestag der damaligen Unabhängigkeitserklärung auf die Strasse zum Festumzug losgeschickt. Nach einem streng einzuhaltendem Reglement, festgehalten auf blütenweißem Stempelpapier, versteht sich: denn was wäre dies Land ohne seine stets einsturzgefährdeten Stöße von in Ämtern zirkulierenden Anweisungen und Formularen, die anfangs nicht glauben machen, jemals durch die (möglicherweise auf monetärer Basis sich wandelbare..) Wirklichkeit innerhalb von Minuten eingeholt werden zu können… 🙂

     

Dennoch findet/fand natürlich in der Hauptstadt die obligatorische Militärparade statt; in diesem Jahre in Anwesenheit des scheidenden Präsidenten und des Neuen, der ab 15. August sitzt.
„Oben“ sitzt, ist gemeint.

   

So gestaltete sich der Vormittag für die Beteiligten sämtlicher Festzüge recht anstrengend; nach dem wohl weltweit benutzten System des anschließenden sich unauffällig Verkrümelns kurz vor der hierzulande ungeheuer wichtigen Mittagsmahlzeit ward der Rest des Tages für die privaten Vergnügungen genutzt….

Und da sich nahezu nahtlos der -verregnete- Muttertag anschloß, liegt nun wieder ein verlängertes Wochenende hinter unserm Binnenländle.. 🙂

     

Doch wen stört Regen, wenn der eigene Bücherschrank noch was hergibt: aktuell wird die Nase in dieses kürzlich erworbene Exemplar des Radebeuler Maysters aus dem Jahre 1922 gesteckt: sonderbarerweise in einer Zeit ausser Landes geschafft, als selbigem eine eher schwärzeste Dunkelheit liefernde „Lampe des Friedens“ überreicht wird.. 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
Advertisements

Das feine Gespür der Regierungsverwaltungen für Bildübertragungen…

Standard

„Wir werden nicht zulassen, daß technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.“
An dieser Stelle einleitend genutzte Zitate sollen in den meisten Fällen auf den Sinn des Ausspruches als oft auch auf etwaige Verdienste der meist schon Verblichenen hinweisen, die mittels ihres Geistesblitzes der Menschheit mehr oder weniger hilfreich zur Seite standen; im vorliegenden Falle nehmen wir eher Abstand von dieser leider noch lebenden, namentlich nicht zu nennenden Person: ihre aufgrund der beträchtlichen Länge vom Zettel verlesene Aussage allerdings ist leider nun auch hierzulande gehört worden…

Eine halbe Woche nach der knapp ausgegangenen landesweiten Colorado-Ämtermischung, mittels derer Marito Abdo Benítez durch 46,5% per 15ten August neuer Staatschef werden wird, …..

………..legt „unsere“  Stadtbehörde Pläne vor, an welchen Stellen im Stadtbild Villarrica´s genau nun ab demnächst Kameraüberwachung (geplant sind insgesamt 80 Stück!) stattfinden wird: anhand der beigefügten beiden Karten läßt sich erkennen, daß es sich vorrangig um die filmische Abdeckung der Straßenführung rund um die Stadtverwaltung selbst handelt sowie um das Gebiet des Stadtpark´s;  ob mit dieser übertragungstechnischen Neuheit dann die jahrelange Anwesenheit rot geschalteter Ampeln überhaupt erst ins Bewußtsein dringt oder Rotampelnutzer nach Überführung Gage verlangen, wird sich in Zukunft erweisen; dem -beiderseits profitablen- privaten Ankauf polizeilicher Strafzettel wird dies wohl wenig oder keinerlei Abbruch tun, auch, wenn auch oder gerade weil der offizielle finanzielle Teil des Bußgeldkatalog jüngst -erhöhend- angepaßt wurde. 🙂

 
Dazu haben vorab durchgeführte Testreihen ergeben, daß die Überwachung keineswegs nur auf Ablehnung stößt, sondern gern recht freizügig zum Posing genutzt wird….

Ob auf den Kameraaufzeichnungen im hauptstädtischen Asuncióner Strassenbild sichtbar ist, wer letzten Sonntag die Stimmzettel der Gegenpartei in öffentlichen Papierkörben gelagert hat, ist bisher noch unklar; bislang nutzten die Finder noch private Handycamtechnik. Doch zweifellos werden Villarrica´s Kameraexperten schon für richtige Kameraeinstellungen sorgen.. 🙂 🙂
Und sei es nur, um rauszukriegen, wer Wahlen allzugenau unter die Lupe nimmt.. 🙂


– Sicher ist, daß man mittels eines einzigen Stichwortes, die Wahl betreffend, derzeit ne Menge Leute auf die Palme bringen kann, obgleich Mann & Maus hierzulande weitgehend „in Ruhe“ gelassen werden oder sich selbst überlassen bleiben…am meisten stört die unerbittliche Weiterführung der Parteilinie – …kennt man analog dazu aus der drübigen vorislamischen Staatsform, deren Ureinwohnerschaft je nach Anordnung widerspruchslos Kippa oder Burka trägt und statt Steine und Holz zum Barrikadenbau auch gerne die eigene Haut zum Breitscheidplatz schleppt…

Modellbautechnisch ist derzeit die Technik der Pak 40 in „Behandlung“; in wenigen Tagen wird dies Modell wohl weitgehend fertiggestellt sein; die bestellten Ziegelsteine 1:35 sowie die 7,5 cm Munitionskisten im selben Maßstab haben Paraguay erreicht. 🙂 Danke nochmals fürs mitbringen!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Die Toten und die Nachkommen…

Standard

„Weise Regierungen haben zwar jederzeit eingeräumt, daß vor Alters Wunder geschehen wären, neue Wunder aber nicht erlaubt.“
Schlimmstenfalls legen Regierungen selbst Hand an beim Vollbringen wundersamer Geschehnisse; das wegmendeln weißer Bevölkerungsanteile -samt Kant´s philosophischen Ausarbeitungen- sei da als aktuellstes Beispiel genannt – jo mei… wenns die meisten nicht stört beim Streaming-Konsum… vielleicht stößt ja Zwangsarbeit bis 70 und mehr eher auf oder die spätere Abschiebung in (..über HD-TV verfügende..) Reservate…  🙂

Nur eine Handvoll Stunden vor der anstehenden, Sonntag stattfindenden Präsi-Wahl in Paraguay bekam am Mittwoch auch Villarrica „sein“ Wunder – in Gestalt der Präsentation einer der allseits beliebten und Tränen erzeugenden Reliquien.
Diesmal handelte es sich um das blechverpackte Herz des italienischen Pater Pio, das nach der Ankunft auf „unsrem“ Flughafen Pettirossi in Asunción vor wenigen Tagen seine Rundreise durch´s Binnenländle Paraguay antrat und an besagtem Mittwoch dieser Woche gegen 13 Uhr an der hiesigen Catedral Espiritu Santo de Villarrica den interessierten Zuschauermengen präsentiert wurde.

     
Genannter Pater Pio genießt in seiner Heimat auch nach der Heiligsprechung von 2002 große Verehrung; Kritiker erklären dessen aufgetretene Wundmale durch Umgang mit Chemikalien bzw. teils „frivolen“ Umgang mit weiblichen GlaubensgenossInnen, welcher wenig später Ärztebehandlung bedurfte; dies tut seiner Beliebtheit in Verbindung mit der Glaubwürdigkeit dieser mysteriösen Geschichte keinerlei Abbruch – hüben wie drüben.
So wird beispielsweise das benötigte Werkzeug seiner Bestattung von 1968 aufbewahrt & gezeigt – genauso wie sein von ihm benutzter Fiat 1300. 🙂

Knapp 40 Jahre nach der Beisetzung wurde die Ruhestätte wieder geöffnet; anwesende Kirchenleute sprachen von relativ guter Erhaltung des Körpers und stimmten dem Vorhaben zu, den Körper des Paters als Kompletteil der Öffentlichkeit zu präsentieren – was seit 2010 in einem Neubau einer Basilika auch geschieht…

Der Platz vor erwähnter Kirche jedenfalls war an diesem Tage im nun herbstlichen Villarrica gut gefüllt; den nächsten Grund zum feiern -wenn auch mit weltlichem Hintergrund- wird für die entsprechenden Parteifreunde die Wahl am kommenden Sonntag bringen…

Und beim Stichwort Verblichene fällt nun der 100te Todestag des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen ein und verdient unbedingt Erwähnung; für das heutige, sich Deutsch nennende Hochverrats-Parteienkartell würde er sehr wahrscheinlich nicht mehr sein Leben einsetzen. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Vincent & Cacho

Standard

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“
Zugegeben – die Menschen haben sich seit dieser Aussage geändert, genauso wie der Mut, gewisse Dinge zu tun/in der Mehrzahl aus politisch hinterlegten Gesundheitsgründen besser zu lassen und das heute als Risiko geltende Tun, auch nur eine Streamingfolge einer Endlosserie zu verpassen, gehen in unseren Tagen nur noch wenige Wagemutige ein; würde dies doch den Mitmenschen den Verdacht nahelegen, ohne Pay-TV/Whatsappblase leben zu wollen oder sogar zu können….
Sicherlich hat die geneigte Leserschaft den Urheber des eingangs benutzten Zitates längst erkannt; weit entfernt, dem aktuellen paraguayischen Maler mit Vincent -nicht Vincent Vega, sondern van Gogh- künstlerische Verwandtschaft bescheinigen zu wollen, muß man dennoch sagen, daß die neue Wandgestaltung unweit der „hellen Kirche“ in Villarrica auch nicht von schlechten Eltern stammt – wenn man denn berücksichtigt, daß der hiesige Künschdler nicht etwa umgeben von wartenden Aktmodellen im Atelier gewerkelt hat, sondern seine Aufgabe nicht nur unter der täglichen Abgasbelastung am Markt gelöst hat, sondern vor allem unter der Obhut zufällig vorbeigehender, jedoch in der Mehrzahl künstlerisch umfassend versierter und deshalb kostenfrei beratender Passanten. 🙂

Ähnlich farbenfroh gestaltet wie das vor 130 Jahren erstellte „Schlafzimmer in Arles“ van Gogh´s hat „unser“ Pinselheinrich natürlich Motive aus der Umgebung der Guairá-Hauptstadt verewigt- auch Stadtgründer Ruy Díaz de Melgarejo fand zeichnerische Erwähnung. Genauso wie das beliebte Ausflugsziel, der Salto Suizo und die ehemalige Bahnstation/Ausbesserungswerk in Sapucai, verkörpert durch ein Dampfroß aus eben diesen vergangenen Tagen. Hauptbild allerdings wird durch eine die Tradition Villarrica´s verkörpernde, pferdebetriebene 2rädrige Kutsche, die Karumbe, vertreten.

   

Über die Kosten für diese Arbeit schweigen beide Seiten; 🙂 dürfte auch niemand weiter interessieren – das Endergebnis zählt! Und vielleicht führt dies ja zu weiteren Arbeiten in der Stadt. Aber bitte nicht nur kopieren, sondern weitere, andere Motive; davon gibts wahrlich genug in unserm Städtchen. 🙂

Vom schon erwähnten Schlafzimmer übrigens gibts allerhand Varianten; oben eine Version des amerikanischen Gestalters Roy Lichtenstein – und darunter eine aktuelle zeichnerische Umsetzung desselben Motives; ausgeführt von der geistig leider etwas zurückgebliebenen Katrin Göring-Eckardt / Klasse 3.

 

Ein ganz anderes, farblich erst zu behandelndes Mauerwerk wird dem seit längeren in der Planung befindlichen, uuultimativ letztem Diorama rund um´s schon öfter erwähntem Halbkettenfahrzeugmodell hinzugefügt werden: selbiger, demnächst ankommender Bausatz wird ebenfalls seiner farblichen & gestalterischen Bearbeitung entgegensehen. 🙂  Und endlich wurde am Tamiya-Modell das Datum der einstigen, ersten Fertigstellung gefunden:

 

Damit wünschen wir der Leserschaft ein frohes Osterfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

88-30-15

Standard

Vermutlich wird die bloße Erwähnung des Namens Marina Hantzis niemand aus dem Ohrensessel reißen; selbst die wenig verräterisch wirkende Hinzufügung der Tatsache, daß besagte Marina dem kalifornischen Sacramento entstammt, verursacht wohl kaum jemandem den bewußten Synapsenschluß; dennoch besteht sehr wohl die Möglichkeit, daß Sie jemanden kennen, der denselben Vornamen trägt – oder vielleicht haben Sie vor Jahren beim Durchblättern des Telefonbuches überhaupt erst erfahren, daß dieser Name existiert: völlig egal – im heutigen Zeitalter der medialen Bilderlawinen reicht`s wohl aus, zu wissen, daß besagte Marina am 14. März stolze 30 Jahre alt wurde. 🙂
Für den Fall, daß Ihre angetraute Ehefrau ebenfalls den Vornamen Marina trägt, besteht wohl kaum Gefahr, beide Personen zu verwechseln; eher verwechselt eine weitaus größere Personengruppe -weiterhin- beispielsweise einen Amtsantrittseid mit einer (zu nichts verpflichtenden..) Absichtserklärung – juristisch befinden sich DA allerdings noch mehr Welten `zwischen, als Marina Hantzis und die Ehefrau Marina trennen.. 🙂
Vermutlich….jedenfalls… 🙂
Leicht läßt sich errechnen, daß das Geburtsjahr dieser Dame das Jahr 1988 sein muß; gerade mal halb so alt ist die paraguayische Dame, die kürzlich mit (oder besser aufgrund…) einer oppulent ausgestatteten elterlichen Brieftasche ihre hierzulande wichtige „15“ beging. „Little 15“ nennt sich im paraguayischen Leben Cindy Escobar und lud zur Party um den Eintritt in den äußerst wichtigen Fruchtbarkeitsreigen nur die engsten Freunde ein; denen aber sollte einiges geboten werden; schließlich wird in unserm Binnenland im Jahr 2018 längst nicht mehr so gefeiert wie auf dieser zeichnerischen Darstellung…

Die beigefügten Bilder sprechen eine beredte Sprache; Veranstaltungen dieser Art enden meist erst in gesegneten Morgenstunden; die reiferen Gäste ziehen sich meist um Mitternacht zurück, während den eisernen Durchhaltern dann die obligatorische Tanznummer nicht entgeht. 🙂

 

Die tatsächlich angefallenen Kosten jedoch zu erwähnen, gilt als ziemlich uncool; dieser längst weltweit praktizierte Kniff funktioniert jedes Jahr besser…

 

………….

Die ersten zehn Wochen des Jahres liegen nun schon hinter uns; nach einer monatelang eingefädelten Importaktion befindet sich das schon mehrmals erwähnte Halbkettenfahrzeug Hanomag´s hier auf dem Schreib-/Basteltisch: geplant ist eine Zerlegung mit anschließender Restaurierung, um die zurückliegenden 25 Jahre des Modell´s etwas zu kaschieren bzw. dem Fahrzeug eine etwas bessere Überarbeitung/Authentizität zu verpassen; dazu wurde vor 5 Wochen eine später daran zu koppelnde Pak 40-Kanone in Bausatzform „eingeflogen“- nur langsam entwickelt sich bisher allerdings eine passende Diorama-idee…

………………

…hatte ich schon den 30ten Geburtstag von Marina Hantzis erwähnt..? 🙂
Damit seien alle Geburtstagskinder vom 16ten März gegrüßt! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

13

Standard

Beim ersten Besuch, ebenfalls Ende Februar, hielt ich diese Stadt für eine steinerne Kulisse aus dem Film „Desperado“. Staubiger Wind in intensiver Nachmittagssonne trieb erbarmungslos Papierfetzen und Getränkedosen über eine runzlige Strasse, die den Geruch der ersten Automobile und der letzten Pferdegespanne an die wenigen Passanten weitergab.  Ich trug an diesem Tag die kurzen Hosen mit vermutlich zweihundert Taschen, die am bequemsten beim stundenlangen Hinflug saßen und dazu den unvermeidlichen filmbetriebenen Fotoapparat am schwarzen Bande. Die Schuhe waren neu, über der dicken Sohle flach und hatten sich vorher nie über so unsicheren und ungleichen Boden bewegen müssen. So neu, darf man getrost zwei Minuten überlegen, hier leben zu wollen. Sicherlich war die Angewohnheit der Bäcker, Mehl mit Sägespänen zu komplettieren, schon damals auch hier längst aus der Mode gekommen, und Menschenopfer würden nur noch Sonntagabends nach der wenig geschummelten Ziehung der falsch angekreuzten Lottozahlen gebracht. Genietete, aber undichte Kupferkessel, in denen Touristen mit Fotoapparaten ihrer erfolgreichen Garung entgegensahen, fielen ebenfalls nicht sofort ins Auge oder waren nur gut versteckt oder fanden wegen der Schreie in einem der bis heute selten vorhandenen Keller statt. Und der Besuch von Hinterhöfen stand mit Absicht nicht auf dem Erkundungsprogrammzettel. Den hatten wir sowieso im Hotel vergessen. Irgendjemand hatte vor wenigen Wochen den ortsansässigen jungen Aufsässigen gezeigt, welche Vorzüge die Motorisierung eines Zweiradvehikels hat, und so hatte sich als neuester Tick bei der älteren Pferdebesitzergeneration das Kopfschütteln darüber herausgebildet…

Okay, Sportsfreunde, vergesst das alles in diesem Jahre: längst erkämpfen sich auch hier Zehnjährige mit richtig eingesetzten Schreikrämpfen deckellose Rechenapparate in der Größe eines mittleren Dachfensters. Frauen versuchen private Autos zu lenken, in denen mühelos 15 lebensmüde Passagiere einsteigen könnten. Und Baufirmen wundern sich nicht mehr, wenn der Antragsteller mit einem gefährlich hohen dritten Stockwerk tiefhängende Regenwolken stoppen will, damit sie über seinem Garten abregnen.

Anders, und gleich: binnenländischer Wind treibt weiterhin Papier und nach wilden Wochenendfeiern rundes Weißblech über die Strassen, und ferner Sturm treibt nun Mengen von neuen flachen Schuhen, kurzen Hosen und Fotoapparaten ins Land. Und windige Weltenretter versprechen auch in diesem Jahr Festmeter von Holz für Berge von Geld. Einer Vielzahl der unaufhörlich weiterhin darauf hereinfallenden Gutgläubigen ließe sich heimatliche Konvertierung in die neue zinslose Religion anempfehlen. Spart Geld und Nerven, beruhigt den Arbeitgeber, bewahrt zdf-Kleber vor neuer Tränenflut und erspart Merktler´s  Antifa die Nachteinsätze, mit denen wankende Patienten auf Kurs gebracht werden sollen…

In den letzten knapp anderthalb Jahrzehnten wurde „unser“ Städtchen so ziemlich aus allen Richtungen und Gründen und zu unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten von uns besucht. Paßt einfach!  Neu zugestiegenen tutorialkundigen Passagieren das hierzulande übliche Miteinanderleben zu erklären, erhält schnell die Besserwissereidiagnose: überzeugender wirkt weiterhin das unkomplizierte Zusammenspiel von Großmutters Wundermittel Herdplatte/Hinterteil.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

 

Bunte Puppen, Kerle mit Fäusten

Standard

Seit nun 59 Jahren lümmelt sich Barbie, blond, nüchtern und faltenlos wie am ersten Tag und unverbindlich lächelnd auf den Ladentheken dieser Welt rum und stiftet mit schmalem Hüftplastik und sittsam-ängstlich zusammengekniffenen Beinen junge Mädels nicht zur Schwangerschaft, sondern zur Magersucht an; ich gestehe, damals nicht mitbekommen -oder ggf. strikt ignoriert- zu haben, daß Barbie´s Stammhaus vor neun Jahren „Erika“ merggel als vormalige Stasizuträgerin und aktuelle Gründerin eines Apartheidsstaates für die auf deutschem Boden Verbliebenen & Verbleibenden mit einer Sonderedition in Bezugnahme auf deren Vorbildwirkung für aktuell lebende Frauen (…ein weiteres Mal abzüglich der Schwangerschaft..) geehrt hat: Gerüchte, wonach als in Statur, Frisur und vor allem Geist gleich, Ilse Koch vom Ettersberg im nächsten Jahre zum 60ten das passende Mattel-Sondereditions-Ergänzungsstück zu „Erika“ bilden wird, werden immer lauter und erscheinen nur folgerichtig…. 🙂

 
Doch nun schnell den Sprung getan zu anderen, viel lebendigeren Puppen, wenngleich diese nicht in jedem Fall blond, nüchtern oder gar faltenlos erschienen…!

…sollte ich beim letzten Mal tatsächlich nicht erwähnt haben, daß sich ein zweites, mit anderer Kamera entstandenes Bildersammelsurium vom ersten Carnavaldurchzug Villarrica´s anschließen wird..?
Bevor also nun nochmals der bunte Fotoreigen eröffnet wird, noch einige Worte dazu: angesichts dunkler Regenwolken, die sich seit Stunden über die Stadt gelegt haben, besteht die Mööglichkeit, daß sich das geplante Carnavaldoppel in einen Einzelfall verwandeln könnte; wünschen wir den Stadtvätern-und mütterinnen dennoch einen Umzug, der Einnahmen in die Kassen strömen läßt… Stand Samstag 17.14 Uhr: REGEN. 😦

Und um den ganzen Text nun am Dienstag zum Abschluß zu bringen, hier eine kleine Zusammenfassung: so wie in der Wetterprognose angegeben, ließ der Regen gegen neun Uhr abends fast ganz nach und dem mehr oder weniger lustigen Treiben stand nichts weiter als die -vielleicht geplante…- Lustlosigkeit der Veranstalter im Wege.
Allerdings hielt das schon erwähnte konsequente Boykottverhalten der potenziellen Zuschauer auch an diesem zweiten Karnevalstag an; die Stadt füllte sich mit Leuten, die lieber privat veranstalteten Vergnügungen frönten, als daß in Eintrittskarten verwandelte Einnahmen in die bereitgestellten Stadtkassen flossen…
Die Macher des zweiten und schon wieder letzten bunten Abends nahmen´s gelassen und ließen die Zuschauer auf den Sitzbrettern links und rechts der kurz gehaltenen Strecke einfach auf weniger als eine Armlänge zusammenrücken, um den unbestechlichen Kameraobjektiven gefüllte Ränge zu suggerieren – mit einem kleinen Kniff den Abend gerettet, könnte man sagen.
Doch weit gefehlt – das nächste Ding reihte sich unerbittlich ein: der Asuncióner (!) Chef vom Villarrica-Orga-Team bekam eine Ladung des hier obligatorisch am Karnaval klebenden Schaumes ab; daraufhin kümmerten sich dessen Gorillas um den Übeltäter, infolgedessen einige Augenzeugen/Beteiligte vom Stamm der zusammengeschobenen Zuschauer solidarisch die Kampfstätte mitsamt dem aufgegriffenen und mit einem Platzverweis ausgestatteten pösen Attentäter verließen – selbst Asuncióner Zeitungen verstehen die ganze Aufregung um Schaum, Geschrei und Rangelei nicht.
Leider könnten Schlagzeilen dieser Art dazu führen, daß man im nächsten Februar dann lieber mit einem vereiterten, seit Tagen klopfenden Backenzahn zu einem Doktor geht, als nochmals Villarrica´s Carnaval zu besuchen…

Zu diesen ganzen Dingen kommt noch die Aussage einiger Leute aus wohlinformierten Kreisen, die über einen Verkauf von Villarrica´s  Planungsetage berichten; dies könnte das halbherzige Ergebnis zum weiteren Teil ebenfalls erklären….

Und vielleicht kommt eines Tages ja wenigstens ein Teil der Wahrheit ans Licht; bis dahin sollte Villarrica´s Carnaval schnellstens neu geboren werden..! 🙂
Andererseits – mit dem Wegfall der bunten Umzüge ergäbe sich die Marktlücke, Villarrica durch eine neu installierte, jährliche Autoausstellung oder gar durch einen Tauschmarkt für Kissenschoner, Topflappen & Häkeldeckchen nochmals berühmt zu machen. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

                            

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Geh‘ nicht in die Stadt…heut‘ Nacht

Standard

„Schau mit beiden Augen, schau.“
Dem nun 190jährigen Franzosen Jules Verne ging´s mit dieser Aufforderung vermutlich vordergründig um den Blick auf die umwälzenden Neuerungen und technischen Erfindungen seiner Zeit; nehmen wir uns die Freiheit, kurzerhand dieser Aussage ein anderes Ziel zu verpassen, vor allem aber den Blick auf den Trubel um den hiesigen Carnaval vom vergangenen Wochenende zu richten: oder auf das, was vom einstigen bunten Reigen -zumindest beim ersten Durchlauf- übriggeblieben ist.
Vorab sei versichert, daß eine in diesem Jahre eher herb ausfallende Kritik keine Schlechtmacherei darstellen soll; wohl aber scheinen die wichtigsten Geschichten um die freizügigen, nunmehr auf zwei Nächte reduzierten Umzüge Villarrica´s HINTER den privaten/stadtverwaltenden Kulissen abgelaufen sein… 😦
Nur das Wetter in dieser Nacht war noch besser. 🙂

Daß der offizielle, für 21 Uhr festgelegte Start zu jedem anderen (späteren..) Zeitpunkt als neun Uhr stattfinden würde, ahnt jeder, der schon bisle länger hier lebt; wenn allerdings nach dem Eintritt um 22 Uhr durch die 90tausend-Guaranie-Pforte der Blick auf immerhin etwa 150 gelangweilte Zuschauer fällt, die weniger Lärm machen als Da Vinci´s Mona-Lisa-Bild, kommen arge Zweifel auf, obs nicht besser wäre, die Ticketkosten zu vergessen, in der Innenstadt was essen zu gehen und sich später im Ohrensessel dem Fernsehprogramm zu widmen..
Die in diesem Jahre weiter gekürzte, zu absolvierende Strecke ließ den Argwohn entstehen, daß Villarrica auf der anderen Seite der Stadt einen zweiten, VIP´s vorbehaltenen Carnavalbereich etabliert hat; die paar Meter, die dem Umzug gewidmet sind, würde auch kleine Jungs langweilen, die gerade das Fahrradfahren gelernt haben: selbst die fasrigen Bretter der bisher durch ihre solide Stahlkonstruktion bekannten hohen Zuschauertribünen wurden 2018 woanders benötigt: entweder um das Geld beim Auf- und Abbau zu sparen oder den Grill des Bürgermeisters zu speisen….

Dennoch ließ sich zu vorgerückter Stunde der Umzug nicht mehr verhindern; die einstigen Brahma-Mädels, die vor Jahren existente Zuschauerscharen tänzelnd auf kommende lange Beine und kurze Kleidchen vorbereiteten, waren an diesem Abend freigestellt; vielleicht zahlte Encarnación´s närrische Gesellschaft auch mehr: selbst der neue, als vollschlank einzustufende Rey Momo besaß keinen dickeren Leibesumfang als jeder durchschnittliche Bäckereibesitzer und muß sich also seine Berühmtheit erst anfressen oder Krone, Szepter und weite Hose beim nächsten Mal wieder zurückgeben.

So erstaunte kaum, daß die üblichen Fotoposings Rey Momo/ neueingesetzte Prinzessin für die wartende Belegschaft auf den Sitzgebilden rechts und links des Streckenkürzels zugunsten eines zügigen Ablaufes der kompletten Veranstaltung schlichtweg ausfielen; früher anfallende Kosten für die dreirädrigen federgeschmückten, fast meterhohen Gestelle, die sonst von den Tänzerinnen hinterhergezogen wurden, entfielen ebenfalls in diesem Jahr: in wenigen Jahrzehnten sind diese Gestelle -dann ohne Federn, aber VOR der Person- hoffentlich wieder vorhanden, um sich beim Gehen draufzustützen: wahrscheinlich sind dann neben der Schnabeltasse an der rechten Armlehne sogar zwei große Räder dran, um drin sitzen zu können…
Im Verlauf des Abends kristallisierte sich vage das Thema „Zirkus“ heraus; ein angefertigter Käfig, der zwei starr blickende Giraffen -für Tierfreunde: nicht ausgestopft, sondern extra angefertigt!- enthielt, ließ darauf schließen. Und natürlich der menschliche Feuerspucker: dessen vorige Testreihe auf dem benachbarten Parkplatz, mittels Schluck von flammenfördernder Flüssigkeit aus der Pulle gelbe Brandschwaden zu erzeugen, ließ wegen der herüberziehenden Geruchswolken zunächst den Verdacht aufkommen, der eingesetzte kleine Kamerahelikopter vom städtischen TV-Sender wäre Minol-Dieselbetrieben; meingott, ich bin `67er Jahrgang, woher soll ich diesen neumodischen Kram kennen..?!
Zu meiner Zeit hielt man sich beim knipsen noch den Apparat vors zugekniffene Auge. Nicht mal mehr ein graues, hoffnungslos verknotetes Kabel verband die fliegende Kamera und den Mann am Boden…wie weit sind wir nur gekommen..?

Immerhin existierten noch die Extraeinlagen an Tanz und weiteren Körperverrenkungen, die vorm erhöhten Podium der Jury abgehalten wurden; von oben aus ließ sich die reduzierte Bahn also leicht komplett überblicken, um später einen Gesamteindruck zu bekommen und den Tanzgewinner zu ermitteln. Glücklicherweise erhöhte sich die Zahl der Zuschauer im Laufe des Abends etwas – vermutlich hatte trotzdem jeder die Aussicht, drei oder vier verschiedene Plätze auszuprobieren oder sich lang auszustrecken, ohne jemand zu stören…

So rieselten zweieinhalb Stunden der Nacht -in gewohnter Form ohrenbetäubend- durchs Stundenglas; als in unmittelbarer Sichtweite kein Folgewagen mehr erschien, stand der Entschluß schnell fest, denn doch noch außerhalb was essen zu gehen – in Karnevalsnächten kein Problem: quer durch die Stadt auf dem Rückweg fiel dazu auf, daß noch nie soviel Leute die Stellflächen mit lautmusizierenden Privatfahrzeugen & privaten Funkemariechen belegten; dies würde Gerüchte unterstützen, die von teils die städtische Veranstaltung boykottierenden Zuschauermengen wispern: Prinzessinschieberei sollte geheim erfolgen – oder gar nicht. 🙂

Doch nun endlich eine Bilderfolge – und damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

                              

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

 

Einigkeit….und Stillstand

Standard

„The world is in your hands, now use it“- mit Aussagen wie dieser wird sich eines -hoffentlich fernen Tages!- leicht eine dickbändige Biographie von Phil Collins füllen lassen; zum 67ten auch von uns nachträglich die besten Wünsche!
Nicht ohne Grund zählt das damalige, `86 erschienene „Land of Confusion“-Video zu einem der besten der Branche; die darin enthaltenen, Mohren aus dem damaligen Showgeschäft darstellende Szenen würden aktuell in Saudi-Germanistan beim Dreh des Filmchens wohl der Zensurschere zum Opfer, der betreffende Regisseur vorsichtshalber samt Studio erst in Ungnade, dann wegen „Völkerverhetzung“ ins Kittchen fallen: doch kein Grund zur Beunruhigung – für ein Land, dessen Bewohner sich in der Vielzahl widerstandslos Millionen mittelalterlicher IQ-60-Vertreter als alternativlose, nach Jobs (..vorzugsweise Joggerinnen) gierende Zukunftsvision aufhalsen lassen, hatte unlängst ein älterer Herr, damals zwar in anderem Zusammenhang, dennoch auch auf diesen Fall die passendste Bezeichnung… 🙂

Der erste Monat des Jahres `18 ist passé; da sich in der alten Heimat aus Zeit- oder gar Interessemangel, abgesehen von dem reichhaltigen Netflixangebot kein landesweiter Streik abzeichnet, sprang in den letzten Tagen dieser Funke leichthin über´n Teich, und so haben wir jetzt den Ausstand „an der Backe“: schon vor mehreren Monaten wurde die Bereicherung der täglich nahezu unzähligen Einzel-LKW´s um sogenannte Roadtrains angekündigt; bis jetzt auf der Strecke zwischen Pedro Juan Caballero & Concepción.


Auch hierzulande wird zuerst die nur allzubekannte Grüne Schiene in Zusammenhang mit größerer Sicherheit für alle beackert; wer unser Binnenland schon einmal vor Ort besucht hat, wird verstehen, daß ein sorgsamer Umgang mit der Natur hier als vorgebrachtes Argument eher wenig zieht; da auch in Paraguay die meisten bisher eingesetzten LKW-Fahrer sehr oft über mehr als 1,5 Kinder in statistischer Form verfügen, gehts schnell um die Absicherung der Ernährung der Familie.
Seit Ende letzter Woche „stapeln“ sich also am Strassenrand stehende Laster; trotz richterlicher Verfügung von „janz ohwe“, sofort den Ausstand zu beenden und die Verkehrswege freizugeben, gehts nach einem Tag Unterbrechung munter weiter; stellenweise unterstützt von Hupkonzerten der vereinigten Fahrer.

Ahnungsvoll wird sich absehen lassen, wie der Ausgang dieser Geschichte sein wird; je nach Besitzverhältnissen der neuen bereitstehenden Lasttrains reduzieren sich wohl die Chancen der bisherigen Fahrer; punktuell eingesetzte Gutachten über die mit den neuen mehrrädrigen Versorgern beginnende stärkere Beanspruchung der schon jetzt in bedenklichem 5 cm-Asphalt-Zustand befindlichen Inlandstrassen rufen zum gegenwärtigen Zeitpunkt wieder engbestempelte Gegenschriftstücke hervor; sollte sich in absehbarer Zeit das Neue durchsetzen (..und damit die Umwelt wie versprochen von ganz alleine viiiieel sauberer werden..), dürften sich die zahlreichen kleineren, vor allem zweirädrigen Fahrzeuge eindeutig zu Verfolgten entwickeln…. 🙂


Und die Polizei..? Tja, die nimmt dann die Unfälle ordnungsgemäß auf. 🙂

Nach knapp 4 Wochen Modellbaupause kommt Anfang nächster Woche wieder etwas Bewegung ins nächste Projekt: dann nämlich startet die bestellte Hanomag-Halbkette im Fluggepäck in Neumittelorient; Mitte März wird mit deren Eintreffen hier im Hause gerechnet – eine zündende Idee fürs nächste Diorama fehlt noch, aber Modellseitensichtung fördert immer wieder klasse Leistungen anderer Fan´s zutage…:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Gleich jeht et loss..!

Standard

„Geißler wird nicht Verteidigungsminister, eher wird Rita Süssmuth deutsche Schönheitskönigin.“ 🙂
In Zeiten, wo das Fehlen eines bayrischen Strauß` nicht nur in rhetorischer Hinsicht täglich offensichtlicher wird, gewinnen eingangs erwähnte Worte durch die allgemeine aktuelle Zersetzungsakzeptanz der Bewohner der deutschen Lande noch den Charme einer vergangenen Zeit hinzu; müßig, sich über die dortige „Zukunft“ weiter zu verbreiten… Vermutlich aber hätte Franz Josef bei einer Wahl zwischen Rita S. und oben gezeigter Dame weder Heiner Geissler noch Rita mehr gekannt und auch den Milliardenkredit vergessen… 🙂

So erscheint auch in unserm nun 13ten im Binnenland verbrachten Jahre der Schritt, `drüben wegzugehen, weiterhin als richtig: nachdem nun also auch der Januar zur Hälfte vollbracht wurde, steht als nächstes der jährliche leichtbekleidete Rummel um den Karneval an. 🙂
Dazu fand am vergangenen Samstag in einer hiesigen Discothek die Wahl zur üblichen Karnevalskönigin samt ihrer zwei Gehilfinnen, die sich dann Prinzessinnen nennen, an.
Und wer das allgemein übliche Zeremonium dazu kennt, weiß, daß es sich dabei schnell um einen Stundenmarathon handeln kann… 🙂
Die Kandidatinnen werden einzeln vorgestellt (..sei ja akzeptiert..), lassen sich zunächst in eher geschlossener Kleidung (…hm…müßte ja nicht sein..) über den Laufsteg schicken, danach in knapper Badebekleidung und zum Aaaabschluß kommen dann die authentischen Kostüme der Veranstaltungen auf deren Leib: warum nicht gleich so..? 🙂

Die mehrköpfige Jury prüfte alle Auftritte und Durchgänge teils aus verschiedenen Blickwinkeln, vor allem aber mit kritischem Auge; dennoch war am Ende schnell klar, wer als eindeutige Gewinnerin den Titel einer Königin tragen wird: Macarena Avalos ist die wirklich strahlende Siegerin. 🙂 🙂

  
Gekonnt ist gekonnt -hat sie doch schon reichlich Bühnenerfahrung bei den obligatorisch- unsäglichen Trällerwettbewerben im hiesigen TV gesammelt. Aber vielleicht ist es nur fair, die übrigen Kandidatinnen hier nochmals vorzustellen… 🙂

       

Dennoch scheint sich auch im Karneval Villarrica´s einiges zu ändern: der „alte“ Rey Momo wurde in diesem Jahr getauscht, und auch die bisher aus Freitag UND Samstag bestehenden Termine wurden -nach bisherigem Kenntnisstand!- auf jeweils nur Samstag geschrumpft: soll doch der Konkurrent in Encarnación mit seinen terminlich gleich gelegten, auf sechs Veranstaltungen gewachsenen Partys weiterhin vorpreschen.. 😦

 

Villarrica´s Carnaval also am 3. und am 10ten Februar! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de