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Dampf-zeiten….

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…wirklich: nicht viel hätte gefehlt, und einer weiblichen, redaktionellen Überstimmung weichend, wären die folgenden Blogeinträge ohne historische Reflexionen bzw. ohne diesbezügliche Erinnerungen an vermeintlich wichtige Daten erschienen: die rechtzeitige Erinnerung an den bevorstehende Sedantag am 2. des kommenden Monats allerdings ließ der eigenen Stimmgewichtung den Ausschlag geben. 🙂

Und um in der Eingangssequenz nicht wie in gewohnter Weise den Bezug zu unserm Binnenland Paraguay unter den Füßen zu verlieren, findet an dieser Stelle die -leider einstige- philatelistische Macht Paraguay´s Erwähnung: in einer Zeit, als noch Briefmarken Verwendung fanden, bildete die Eröffnung der ersten argentinischen Bahnstrecke am 29. August vor 160 Jahren ein Motiv für eines dieser gezähnten Papierchen. Bis dies Dampfroß den eisern beschienten Weg nach Paraguay fand, dauerte es in damaliger Zeit zwar einige Zeit, aber die Warterei hat in unserm Land ja Tradition und wird gern abgeleistet…. 🙂

Beim Stichwort „geleistet“ fällt am 30ten August natürlich der hiesige Tag der Polizisten ein; Präsident Cartes vergab aus diesem Anlaß wieder an besonders verdienstvolle uniformierte Staatsangestellte Orden; bei diesem doch sehr heiklen Thema soll an dieser Stelle weiteres unterbleiben; die Feststellung „…können doch nicht alle so sein..“ mag in beide mögliche Richtungen mitteilsam sein und hierfür genügen. 🙂

 

„Dank“ der nun vor genau zwei Jahren ausgesprochenen wirschaffendas-Anordnung einer schwerst Geistesgestörten setzte kurz darauf eine wundersame Verkettung in einem ansonsten denn doch eher geregelt ablaufendem Prozeß ein: überseeische Fluglinien genauso wie Containerdienste erfreuen sich starker Zuwachsraten, während die Verkaufszahlen von Brillen mit bisher gut funktionierenden rosagetönten Gläsern -in der alten Heimat- zurückgehen: so nimmt es nicht Wunder, wenn genau zu diesem Zeitpunkt der Umbau eines weiteren Zimmers in unsrem Hause als fast vollendet erklärt werden kann. 🙂

Dabei erfolgte in etwa 5 Wochen eine komplette Umgestaltung und Aufteilung der Räumlichkeiten: der durch den Einbau einer Empore erzielte Platzgewinn wurde zum einen der Vergrößerung des Badezimmers zugeteilt und eröffnete zum anderen die Option das Zimmer mit einer -derzeit in einem Seecontainer befindlichen und sehnlichst zum Anfang Oktober erwarteten- Einbauküche auszustatten, wodurch sich ein komplett eingenständiges, voll ausgestattetes Appartement ergeben wird, ideal eben für all diejenigen, deren rosafarbenen Gläser einen Riss erhalten haben und sich Paraguay etwas intensiver ansehen wollen.

Hier daher mal einige Fotos zum Vorher-Nachher-Effekt, auch wenn besagte Einbauküche noch nicht eingetroffen ist und einige Kleinigkeiten der endgültigen Vollendung noch harren:

   
Denn es ist davon auszugehen, daß bis zur strikten Einschränkung der Bargeldverwendung oder/und vollständiger Kapitalverkehrskontrollen mit Strafzöllen für Kapitalabfluß aus dem Vierten Reich die von IM „Erika“ merggel initiierte Fluchtwelle anhalten wird – allen Beschwichtigern/Beschönigern (bis zu deren persönlicher Einbindung in den oft schmerzhaften, meist blutigen Vorgang der Bereicherung..) zum Widerspruch. 🙂

Das Thema Reisen lenkt um auf den 90ten Tag auf der Steamerwerft: ein weiteres Mal wurde der fortschreitende Vorgang um „folgerichtiges“ Bauen unterbrochen: entgegen der Vorstellungen/Vorgaben des Bausatzes mußte als nächstes nach der Überdachung des Passagierdeckes das obere Steuerhaus zusammengesetzt werden: für dessen Positionierung fehlte das (gekrümmt anzufertigende..) Dach des darunterliegenden Decksaufbaus…und da wieder fehlt der Bau des Bodens samt Lüftungseinlässen…herrrjeh…aber damit dürften alle Baugruppen besammen sein, die das eigentliche Schiff bilden… Nach kurzer Bestandsaufnahme folgt wiederum eine Demontage der Baugruppen, um den Decks sowie den Aufbauten den passenden Anstrich, sprich Beize beizubringen….

 

Damit verbleiben wie wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Farbige Juli-Wintertage

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„Verwechsle niemals Bewegung mit Handeln.“ Leider wird sich in heutiger Zeit nicht mehr feststellen lassen, für welches Publikum obenstehende Aussage Ernest Hemingway´s gedacht war; denkbar ist, daß sich die Zielgruppe nie freiwillig melden wird, um den Inhalt für sich zu beanspruchen.. 🙂

Und bevor „unsrer“ Stadtverwaltung Villarrica Bewegungslosigkeit in einigen (vielleicht nicht soo wichtigen..) Bereichen nachgesagt werden kann, erteilte selbige Behörde kurzerhand den Auftrag, ihre behördliche Heimstätte in ein neues farbliches Gewand zu kleiden. 🙂

       
Deshalb wird momentan der Besucher dieses Stadthauses von Arbeitslärm, Farbeimern und turbulenter Hektik empfangen; noch bevor er sich ausreichend über den gewagt-gewählten Farbton der Aussenfassade im klaren ist, wird die bange Frage nachgereicht, ob man sich demnächst, wenn alles fertig sein wird, hier noch zurechtfinden wird: sogar die KFZ-Abteilung wurde ausgelagert und mußte Platz machen für die Werkzeuge der Bauleute:

Und tatsächlich – bei einem privat unternommenen Rundgang fällt die Menge der Arbeiten auf, die noch vorgenommen werden wird/muß /vielleicht. 🙂
Sollte sich allerdings in absehbarer Zeit kein Azubi finden, der die sachgemäß gelagerten Akten, Bescheinigungen und Dunkelspendenquittungen erst aus-, dann um- und später wieder einlagert, dürfte bis zur Fertigstellung des Umbaus noch einige kostbare Zeit verstreichen – oder „von Oben“ wird Fertigstellung verordnet. 🙂


Keinesfalls jedoch soll mittels der beigefügten Bilder der Eindruck vermittelt werden, daß da keiner der eingesetzten Spezialkämpfer schafft – alle Fotos entstanden mittags etwa 11.30 Uhr. Ganz fest versprochen wurde in jeeedem Fall die Fertigstellung des angrenzenden Theaterbaus; mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies jetzt alles in dem berühmt-berüchtigten einem einzigen Abwasch erledigt. 🙂

    

Zuzüglich dazu erreichte uns in den vergangenen Tagen eine Kältewelle, die nachts bis zu Null Grad samt Rauhreif auf Autoscheiben“bot“; die Erfahrung lehrt, daß dann das hiesige Leben samt auszuführender Arbeiten etwas langsamer vor sich geht…

Und wie schon im letzten Beitrag berichtet, läuft auch in unsrem Hause ein Umbau; bis zum heutigen Tage wurden drei Wände neu verputzt, um nach ausreichender Trocknung und hiesiger Landessitte zwei wartende Leute mit der wichtigen Aufgabe zu versehen, die Schlitze für die Kabel in den neuen Wandputz zu hacken. 🙂
Die Gründe für diesen spektakulären, alles bisher dagewesene umwälzenden Arbeitsablauf wird niemand ernsthaft hinterfragen, der die oft kritikallergischen, aber tatkräftigen Bauleute auch am nächsten Tag noch benötigt; „….dann is` halt so“ sollte als selbstverordnete Antwort genügen, um nicht als nichthiergeborener Besserwisser zu gelten. 🙂 Diese vermeintlich leichtschultrige Ansicht wird in den nächsten Tagen bei der Verlegung der Wand-& Bodenfliesen aufgrund früherer Erfahrungen bei diversen Um-und Neubauten „aushärten“, da der spätere Zuschnitt dreieckiger Ausgleichfliesen am Ende des Bodens / der Wand oft mit erheblichem Zeitaufwand, stets aber mit zusammengebissenen Zähnen verbunden war… 🙂

Tag 50 auf der Steamer-Werft: die gestalterische und bauliche Anfertigung der unteren Decksaufbauten nähert sich dem Ende und gleitet über in die farbliche Gestaltung, die vor der Montage erfolgen muß. Mittels hier erhältlicher Beize sollte ein Holzton erreicht werden, der historischen Fotos entnommen wurde; diese Steamer waren um die Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Mischung aus Lasttier und Transportmittel – und für Besatzung und damals lebende Bewohner Amerika´s oft auch mehr oder weniger fester Wohnsitz…

Als nächstes dürfte es sich um den Zusammenbau gezeigter Teile handeln, damit paßgerecht die Beplankung des Oberdecks erfolgen kann…

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Erst/schon 15…..

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„Das Alter läßt sich leichter ertragen, wenn man den Faltenwurf im Gesicht als künstliche Drapierung betrachtet.“ 🙂

…angeblich im reiferen Alter mit -gespielter- Leichtigkeit hingeworfene Worte der Scarlet-Darstellerin Vivien Leigh; selbige hat sich mit dieser Rolle wohl zu recht einen gediegenen Platz im Zelluloidolymp erspielt: in den nächsten Tagen jährt sich allerdings ihr Todestag schon zum 50ten Male….

Mit einem -bisher- ganz faltenlosen Antlitz beging vor wenigen Tagen ein junges hiesiges Mädel ihren 15ten Geburtstag; wie schon einige Male auf diesen Seiten erwähnt, betritt damit das Frollein den langersehnten Erwachsenenbereich; dem erwähnten Geburtstag folgt -abhängig von finanzgedecktem Bildungsstand- oft in mehr oder weniger kurzem Zeitraum darauffolgend der Fruchtbarkeitsnachwuchs und das Kunststück, den Nachwuchs ohne das männliche Elter großwerden zu lassen.

Gleichermaßen vom Geld (der beiden Elter) ist Gröööße, Umfang der Gästeliste & Dauer der „Eintritts“party; dabei gilt: je mehr, desto besser – schließlich soll der Neid „anständig“ oder vielleicht besser VOLLständig erregt werden. 🙂
Die kürzlich in einem bekannten Clubhaus/Festsaal in Villarrica abgehaltene Veranstaltung sprengte dabei wieder so einige Rahmen; mehrere Wochen werden benötigt, um alles für diesen Tag zu organisieren – der Faktor „Geld“ dürfte dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben – die beschäftigten Firmen und Geschäfte lassen die Kosten erahnen…

       

Hier alle eingebundenden Firmen:

🌸La hermosa noche de Sol!
🌸15 años de Sol Valentina Rivas Mallorquín.🌸

👗Vestido Largo: Líbano.
👚Vestido Corto: Myrian Martinez Creaciones.
Peinado: Marilyn Intercoiffure.
💄Make up: Natalia Fernández.
👑Tocado: Melina Lomaquiz.

Tarjeteria: Arte en Casa Villarrica.
🎪Locación: Club „El Porvenir Guaireño“
🎀Decoración: José David Benitez
🎧Musicalizacion: Julio Toledo.
🎻Vals en Vivo: Ensamble Lumine de la Asociacion Filarmonica Guaireña.
🎶Animacion: Japiaguar.

🍴🍷Alquileres: La Fiesta Alquileres by Gaby Bogado
💺Mobiliario Zona Jóvenes: Gala, Estilo Creativo y Gaby Bogado.
🍝🍕Catering : – adultos: Liliana Ferreira
– jovenes: Karumbe Market.
🍹Servicio de mozos: Reinaldo Villalba.

🍸Barra de tragos: Blue Tragos.
🍰Mesa de dulces: Biskuit Confiteria.
🍬Bombones: Marcela Mallorquín.
🍧Torta falsa: Delia Galeano Creaciones.

📷Fotografia: Di Leo Producciones.
📋Coordinación de la noche: Estefania Petersen Alvariza.

Noch mehr pinke Gestaltungsideen und -umsetzungen gibts vielleicht nur noch bei Volker Beck´s Party´s; wir hoffen dennoch, daß die nun 15jährige einen erfolgreichen Start in die Erwachsenenwelt hatte – nun geht´s los mit dem spaßigen richtigen Leben… 🙂

Über die tatsächlich angefallenen Kosten schweigt der Veranstalter; die Gäste, mehr oder weniger prominent, hatten jede Menge Spaß, und um Streit zu vermeiden, tolerierte man auch den Auftritt eines -offensichtlich- verhaltensgestörten grünen Gastes im roten Morgenmantel… 🙂

 

Tag 35 beim Steamermodell: um den Umbau erfolgreich durchführen zu können, mußte in den letzten Tagen ein weiteres, anfangs als nebensächlich eingestuftes Teil angefertigt werden; die Bausatzversion kam nicht in Frage. 🙂 Und da die Treppe nicht wie vorgesehen außen installiert wird sondern in den Innenraum wandert, existiert selbige jetzt schon und wartet gut eingelagert auf ihre endgültige Installation in wenigen Wochen/Monaten.. 🙂
Die (stark abgeänderte) Grundkonstruktion der unteren Decksaufbauten dürfte nun abgeschlossen sein; Verzögerungen bei der Importholzlieferung für die Außenbeplankung der Decksbauten läßt deshalb die Baubrigade an den Türen arbeiten… irgendwann werden die ja auch gebraucht.. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Juni-News

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“ Schon früh im Leben hatte ich bemerkt, daß über kein Ereignis jemals korrekt in einer Zeitung berichtet wird.“ Glücklicherweise haben wir im immer flacher (gemeint sind die technischen Anwendergeräte..) werdenden Informationszeitalter die dystopischen Befürchtungen des britischen Schriftstellers (und Endjuni-Geburtstagskindes) George Orwell´s längst in den düsteren Schatten der Vergangenheit hinter uns gelassen; von vorheriger Überprüfung der mit 12.1- System bearbeiteten, dadurch nur wenig wertgeminderten Nachrichten auf Angemessenheit und Nutzen wird der Konsumierer ausschließlich profitieren: etwaiges Verständnis für zugeteilte Informationen wird nicht erwartet:

Beginnen wir diesmal deshalb mit einer wenig verfängliche Nachricht: uns wird die erfolgreiche Besteigung des kaukasischen, über 5einhalbtausend Meter hohen Vulkangesteins namens Elbrus durch einen paraguayischen Bergsteiger gemeldet; gleichzeitig wurde die hiesige Landesflagge da gehißt – vormals da aufgesteckte Fahnen, resultierend aus früheren Kraxeleien, konnten nirgends mehr entdeckt werden. 😦
Glückwunsch an den der Kälte trotzenden Aufsteiger!

 

Gleichzeitig wird im Herkunftsland des Bergtouristen die Jubiläumsfeier zum 25ten Jahrestag der Verfassungsetablierung abgesagt; der Grund ist in den Vorgängen bei der Einsetzung des neuen Parlamentspräsidenten zu suchen; das Wort Wahl möchte man dabei nicht nennen – aber WER blickt schon hinter die oft beschriebenen und vor allem in allen Weltteilen existierenden Kulissen..? 🙂
Die Kongressbibliothek umschreibt die entfallende Feier mit “ unvorhergesehenen Situationen“. 🙂 🙂
Der Betreffende erfreut sich mal mehr, mal weniger Beliebtheit:

Eine ebenso „wenig vorhersehbare Situation“ könnte es demnächst für hiesige Vergewaltiger geben – wenn es denn nach dem Willen des liberalen Abgeordneten Edgar Ortiz gehen würde: selbiger legte in dieser Woche einen Gesetzesentwurf vor, der medizinische Kastration für die Täter vorsieht: seitdem flattern regelmäßig Menschenrechtsproteste ins Postfach des genannten Liberalpolitikers. Daß bei der Sühnung dieser Straftat alternativ das juristische Kölner Domplatten-Strafmaß aus Deutschland übernommen werden könnte, scheint dabei allerdings außer Frage zu stehen.. 🙂

Steamerbau, Tag 22: beide hinteren Ruder werden wohl zuletzt eingesetzt, mußten aber schon jetzt zum vorübergehenden positionieren neu angefertigt werden. Das Oberdeck hat nun seine innere Rundung; die Unterseite die Beplankung: nur langsam geht es derzeit voran; sorgsam müssen spätere Schritte schon jetzt eingefügt werden: nicht auszudenken, wenn sich (drüben) der postalische Weg verzögert und somit der Holzimport, geplant für die Decksaufbauten, nicht reibungslos klappt… 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Altes Ding, junges Ding

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„Was auch immer ich getan habe – stets riet mir jemand davon ab.“ 🙂
Ursprünglich auf einer Aussage unseres heutigen Geburtstagskindes basierend, wird dies nahezu jeder zu hören bekommen, der die Schwindel-brd GmbH verlassen will/wird oder schon hinter sich gelassen hat; nahe Bekannte, Freunde & Verwandte geben dann im „Ernstfall“ -selbstverständlich wohlmeinend- unser Binnenland betreffende Reisewarnungen häufiger `raus als das dafür zuständige Amt: wobei sich die entsprechende Behörde eher weniger um das Wohl der Auswanderer sorgen dürfte als um die abfließenden Kontenstände.. 🙂
Damit auch schon wieder die politischen Zu-, eher Mißstände in der alten Heimat außer acht lassend, sei an dieser Stelle besagten, schon bejahrtem Jubiliar zum 87ten (!) gratuliert – Happy Birthday, Clint Eastwood!!

Dessen im Bild dargestellter weltbekannter, reichlich Skepsis enthaltender „Western“-blick läßt sich mühelos auf das aktuelle Problem der Deckenbehandlung in der an dieser Stelle schon vor Jahresfrist vorgestellten, barocke Holzelemente enthaltenden, da 1772 fertiggestellten Kirche von Yaguarón übertragen.
Bewußt wurde am Anfang dieses Satzes die Bezeichnung Restaurierung vermieden – als solche war diese Aktion vermutlich ursprünglich geplant… 🙂
Unter -wenngleich anerkennend unbewußter- Beachtung und vor allem Nutzung (!) von Murphy´s Gesetz wurden die kassettenförmigen Holzelemente entfernt, um die tragende Holzkonstruktion teils zu erneuern. Ein leider zu spät konsultierter Schweizer Experte konstatiert nun irreparable Schäden; male sich jeder die überraschten, mehr wohl beleidigten Gesichter der eingesetzten Arbeiter bei der Mitteilung aus, daß besagte originalen Teile sonderbarerweise eben NICHT im Holzhandel zwei Querstrassen weiter zu erwerben sind und eigentlich zu erhalten gewesen wären…***hätte man auch vorher sagen können*** 🙂
Grundlage der nun beginnenden Vorgehensweise wird eine Berechnung der bisher verschl***/ver(sch)wendeten Gelder der ursprünglich geplanten Finanzdecke sein.. 🙂

 

Aber hey – nun das wirklich wichtige: laut einer aktuellen Studie -bei der auf die Mitarbeit der regierungsbeteiligten Fälscherbande um Iris Gleicke aus Schleusingen verzichtet wurde- beteiligen sich mittlerweile drei Millionen und dreihunderttausend paraguayische Einwohner an Zuckerberg´s blauweißer Ausspähseite; dabei halten sich zahlenmäßig beide -urspüngliche- Geschlechter fast die Waage – knapp zwei Millionen Teilnehmer allerdings verbergen ihren tatsächlichen Familienstand; Freizügigkeit bei spontanen Treffen bedarf meist einer gemeinsamen Grundlage… 🙂

…und die Vermutung liegt nahe, daß auch das Model Nadia Ferreira genannte Datensammlungsseite nutzt; schließlich muß jeder wissen, daß „Miß Adolescente“ den Look gewechselt hat..! Wie klein nehmen sich dagegen alle anderen Probleme aus.. 🙂

   

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Von oben herab…

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…schon aufgrund des zeitlichen Unterschiedes wenig wahrscheinlich, daß der deutsche Zeichner Wilhelm Busch vor nunmehr 150 Jahren bei gewissen Bildkompositionen den Mittmai-Abschluß des Deutschen Staatsvertrages von 1990 vorm -prophetischen- Auge hatte, als er die tragisch verlaufende Moritat vom Unglücksraben Hans Huckebein in Szene setzte und wenig später der Welt schenkte; unserer Generation fällt nun die Aufgabe zu, das politisch (derzeit..) unkorrekte Ende „des Schwarzen“ am Seil überhaupt erst zu entdecken und in marktkonformer Nationalitätsneutralität sorgsam gegendert der Nachwelt, vor allem aber komplett neugestaltet merggels islamischer Folgediktatur zu übermitteln….

Ähnlich hoch hinaus wie genanntes Finanzpapier sollte es an diesem Dienstag gehen; allerdings diesmal mit der Prämisse, den Worten die entsprechenden Taten folgen zu lassen: unablässige Bedingung dazu war eine Ersteigung des jüngst fertiggestellten und seiner Bestimmung übergebenen neuen Teils des Justizgebäudes; schon mehrmals wurde an dieser Stelle dessen Bau während der letzten beiden Jahre vorgestellt.
Über die unweigerlich die Eingangssequenz bildende „…wieso sind die Akkus der Kamera leer…und wo ist der Ersatzakku…oh..auch leer..“-Szene mag getrost der Mantel des Schweigens gebreitet werden; übrig beim zugehen auf den verwendeten Thyssen-Krupp-Fahrstuhl und der Reise in den oberen 7ten Stock blieb der Taschenapparat; selbigem entstammen folgende Bilder.
Leider blieb unbedacht, daß sich die Fenster des Hauses nicht auf allen Gebäudeseiten befinden – die dadurch fehlenden Bilder werden in wenigen Tagen in einer folgenden Session angefertigt und hier nachgereicht…!

        

Selbst nach knapp 12 Jahren Daueraufenthalt in Villarrica überrascht es beim Blick von Oben, über wieviel Grün „unser“ Städtchen eigentlich verfügt! Dennoch gilt – besser, besagten Neubau (aus juristischer Notwendigkeit..) nicht betreten zu müssen: allen Besuchern steht das Haus jederzeit frei! 🙂

…und keinesfalls soll der Geburtstag von Sandra vergessen sein; Gratulation ebenso zum weiterhin blendenden Aussehen!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Kein Kintopp…echter Krieg….

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..liegt es an einer bestimmten, (hoffentlich) seltenen Planetenkonstellation, steckt IM „Erika“s Erzfeind Putin hinter allem oder ermitteln gehorsam vorauseilende, sich zur Zunft der Journalisten rechnende Mitläufer demnächst überseeisch vorgenommene Parteienfinanzierung der „Blauen“ hinter den jüngsten Geschehnissen in „unsrer“ Grenzstadt Ciudad del Este..?
In jedem Fall scheint´s der sich seinem kalendarischen Ende nähernde April in diesem Jahre weiterhin kräftig in sich zu haben….

Nach derzeit noch etwas variabel gehandelten Informationen werden um die 50 (!) Männer gezählt, die Anfang der Woche ihre private Kasse etwas auffrischen wollten; im Rahmen dieser Aktion wurde kurzerhand ein als Ablenkung dienender Krieg in der zweitgrößten Stadt Paraguay´s entfesselt: glücklicherweise stellen brennende Autos und Schießereien auch im besten, je existenten Vorislamland keine, nur in der filmischen Phantasie vorhandene Seltenheit mehr da – deshalb stellen diese Dinge für „drübige“ Großstadtbewohner keine größeren Anforderungen an die Vorstellungskraft mehr dar. 🙂

Eine bisher unerreichte Facette dieses äußerst realen Film´s stellen die Angriffe auf das dortige Regierungsgebäude sowie die Polizeistation dar; gegen beide Einrichtungen hat sich -bisher- in der alten Heimat noch niemand aggressiv gezeigt… 🙂
Den eigentlichen Kern der Aktion bildete gleichzeitig die finanzielle Entleerung der Niederlassung des Geldtransportunternehmens. Die dabei geraubte Summe gilt wie meist in diesen Fällen als nicht sicher; „gehandelt“ werden Summen um die 10- bis 40 Millionen U$.

  

Während der anscheinend stundenlangen Kämpfe wurde ein Beamter des angegriffenen Unternehmens getötet, und auch die Angreifer mußten während der Flucht drei, die Anteilsumme hingegen vergrößernde Verluste hinnehmen. Zum Häuserkampf wurden dabei mehrere Einheiten zusammengezogen und auch Einzelpersonen versuchten ihr bestes…

Selbiges Verschwinden vom Kriegsschauplatz unter Ausstreuung sogenannter Reifentöter war auf den Fluß Paraná gerichtet; da warteten wie schon mehrfach von Kollegen praktiziert mehrere Boote, die den Übergang ins Nachbarland Brasilien sicherten.
Glücklicherweise klappt zumindest die Zusammenarbeit beider Länder bei der Polizeiarbeit; so gerieten die Neureichen vom paraguayischen Kugelregen in die brasilianische Polizeitraufe. Immerhin ordnete „unser“ Präsident Cartes den Militäreinsatz an; Ergebnis dessen soll die Verhaftung mehrerer Beteiligter sein…
Sonderbarerweise lagen bereits kurz nach Ende der offiziellen Kampfhandlungen üppig bebilderte Suchanzeigen der Kämpfer aus verstrichenen Tagen vor; möglich, daß auch einige der Gangster im vorbeifahren abgelichtet wurden… 🙂

Man fragt sich langsam, was der vierte Monat noch bieten wird… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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April verquer – für so einige

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Zugegeben – bisher zeigten sich die Tage des vierten Jahresmonats eher nicht in überzeugender Weise; die uckermärkische geistesgestörte Machthaberin nennt dies -in anderem Zusammenhang- „..nun sind sie halt da..“. Weder Beschwerdestelle noch Umtauschbüro für laufende Monate existieren in Paraguay – und so bleibt denn nur, Renneberg´s Koblenzer Zähne zusammenzubeißen & durch. 🙂
Handelte es sich im Vormonat „nur“ um einen Besuch beim hiesigen Dentisten, so hielt der April einen Besuch im „Centro Medico“ Villarrica´s bereit – um eine rückseitige Muskelentzündung zu bekämpfen, hielt der behandelnde Arzt die Verabreichung zweier Spritzen für unumgänglich; für Einwände und alternative, vor allem aber spritzenlose Behandlungsvorschläge zeigte sich der Doctor kategorisch nicht verhandlungsbereit; einzigen Lichtblick stellte die ausführende Foltergehilfin dar…. 🙂


Der strengen Aufforderung „bitte hinlegen und stillhalten“ konnte man(n) in diesem Falle nicht widersprechen… hätte es vielleicht doch nur die Anzahl der Einstiche erhöht… 🙂  Kein Problem – wer wird sich ängstlich zeigen???

Anmerkung der Redaktion bzw. Gegendarstellung des die Veröffentlichung des Beitrages freigebenden Lektors/Mitarbeiters: hier das die damalige tatsächliche Situation im Arztzimmer wiedergebende Bild; wir bitten die Leserschaft, den eingangs erwähnten kreativen Umgang mit dem wirklichen Ablauf der Situation zu entschuldigen: mit dem verantwortlichen Zeilensetzer wurde bereits gesprochen.. 😦  Mehrmals. 😦

Die ärztliche Empfehlung nach fast absoluter Ruhe für mehrere Tage konnte und sollte nur Wunsch bleiben, da fast gleichzeitig mit der Rückkehr vom Arztbesuch die Fertigstellung und vor allem Lieferung der vor vier Wochen bestellten zusätzlichen Büchervitrine gemeldet wurde: wer sonst als der Sammler und Besitzer der Werke konnte und durfte denn die Regalbretter füllen..?
Für 1,6 Millionen Guaranies wurden diesmal sechs statt wie bisher fünf Bretter in dem Bücherhort untergebracht: KEIN Massivholz, sondern eine geschickt verkleidete (und vor allem haltbare!) Konstruktion aus fest verleimten Sperrholz, welche aufgrund einer vorgelegten detailierten Zeichnung entstand.
Aber wiiieesooo sind jetzt, nachdem stundenlang die Bretterabstände ausgetüftelt wurden, noch Bücher übrig, die partout nicht `reinpassen?????????????

    

An dieser Stelle Gratulation an Crispin Glover/George Mc Fly zum 53ten Geburtstag; sein Bild aus einem der kultigsten Filme aller Zeiten paßt diesmal wirklich haargenau zum nächsten Thema: seit geraumer Zeit findet ein (Quasi-) kehraus an den hiesigen Universitäten und Fortbildungsinstituten statt.
„Quasi“, da ein beginnender Einstieg an ein hinnehmbares Level im weiterführenden Bildungssystem sehr schwer fällt. Deshalb zum besseren Verständnis nun einige Zahlen: laut offiziellen Zahlen existieren in Paraguay viereinhalbtausend Studiengänge an 54 als LEGAL eingestuften, teils staatlichen, teils (46) privaten Universitäten.
Etwa die Hälfte der Studienrichtungen werden derzeit einer Revision unterzogen; allein im vergangenen Jahre wurde vom Bildungsministerium beschlossen, ganze 50 davon zu „kippen“.
In einer von eben erwähntem Ministerium herausgegebenen Verlautbarung wird dabei dringend vor sogenannten Garagen-Uni´s gewarnt; damit werden Bildungseinrichtungen OHNE staatliche Überprüfung und vor allem Zulassung bezeichnet.
Allein in den letzten Jahren waren achttausend Studenten von „leeren Taschen“ nach der Absolvierung betroffen, d.h., nach dem Studium gab´s KEIN anerkanntes Diplom.
Ob dies den Einstieg ins Berufsleben in jedem Fall verhindert hat, sei dahingestellt: nahezu jedes Büro bietet dem Auge der Kundschaft an einer Wand erworbene Diplomurkunden. 🙂 Die natürlich einer „echten“ Uni entstammen könnten – dann bliebe die Frage nach den Gründen der Zulassungsverweigerung…
So sah sich besagtes Ministerium nahezu gezwungen, in den letzten Tagen eine Liste von „guten“ und „schlechten“ Uni´s und im wahrsten Sinn des Wortes zugelassenen Studiengängen herauszugeben – prompt setzte eine für hiesige Verhältnisse gigantische Anfragewelle ein, um konkrete Antworten zu erhalten.
Nun darf man gespannt sein, wann (oder ob..?) der Bildungsweg der Lehrer unter die Lupe genommen wird… 🙂

Der 20te April 🙂 stellt in diesem Jahre ein besonderes Datum dar: vor nunmehr zwei Jahrzehnten fand an diesem Tag bei Sonntagnachmittagregen die erste, halboffizielle 🙂 Strassenfahrt des Spitfire 1500 nach Rhens statt: zwei Jahre Komplettrestaurierung mit dem besten Team – all Systems go..!
Danke und Grüße nochmals an alle Beteiligten!

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Liebende Herzen, fliegende Fäuste

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„Mit der Heirat erhofft man sich Ruhe an der Privatfront, und dann ist plötzlich eine Frau im Haus.“ 😦

Kein anderer als der literarische Vater des Privatdetektiv´s Philip Marlowe konnte die eingangs erwähnten Worte treffender niederschreiben; Raymond Chandler´s Gespür für scheinbar eiseskalte, zynisch-arrogante, aber schlagfertige Antworten, die das -meist ledige, weiblichblonde- Gegenüber entwaffnen sollen, ist wohl unübertroffen geblieben…!

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Deshalb an dieser Stelle kurz & knapp: tragt´s mit Fassung, Leute – auch die blonde Marly ist nun vergeben! 😦 😦  Wohlmeinende Ratschläge von Mitarbeitern & Kollegen wurden wie üblich in den Wind geschlagen und so erzeugte ein gehauchtes „Si Quiero“ die üblichen Tränen bei den meisten geladenen Gästen und blendendes Blitzlichtgewitter bei der größer als üblichen Journalistenmeute.
Der Gobernador vom Kreis Guairá zeichnet nun also als neuer Besitzer; vielleicht war sein Auto schneller/die Liegesitze bequemer oder seine Mixdrinks stärker, eventuell (!) fast sämtliche Nähte der Brieftasche gerissen: auf alle Fälle grinst sich der Meister auf den meisten Bildern schlapp über alle, die Marly´s blonde Locken eben NICHT neben sich auf dem Kopfkissen vorfinden werden, wenn man(n) wie spät/früh auch immer nachts im Macholand Paraguay heimkommt…
Tips und Vorschläge für nächtliches Anschlußverhalten geben nahezu ununterbrochen die hierzulande äußerst beliebten Telenovela´s.. 🙂 Und warum sollte´s bei beiden anders sein/werden..? 🙂
Denn schließlich handelt es sich bei dieser Paarung weder um eine der vermögenhütenden nahöstlichen innerfamiliären Bint`amm-Ehe, noch um eine der deutschjuristisch neu legalisierten Kinderehe: beide Teilnehmer der vorgestellten Kopplung bezeichnen sich als Erwachsene und werden hoffentlich auch so handeln: wir warten auf entsprechende Zeitungsschlagzeilen… 🙂

Auf ausdrücklichen Wunsch des weiblichen Quoten-Redaktionsteiles nun also **gäähn** ein kleine Auswahl an Gähnhochzeitsbildern; geplant waren 1200 Gäste, die nach dem kirchlichen Zeremonium allem im hiesigen Club Porvenir die nötige Rundung geben & ordentliche Bettschwere dafür bekommen sollten: an besagten Abend aus der Stadt flüchtende, schon länger hier lebende Einwohner berichteten von gesperrten und verstopften Strassenzügen und vollbesetzten Parklücken auch in dritter Reihe – zuzüglich zu den Besuchern des letzten Karnevalumzuges in diesem Jahre.

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Und wenn sich nun noch jemand findet, der Marly die richtige Sitzposition in Motorbooten erklärt, wäre wohl allen geholfen; Regierungslenker F.J.Strauss steht dazu ja leider nicht mehr zur Verfügung – sämtliche aktuellen „deutschen“ Staatslenker dürften ebenso aufgrund drohender Verhaftung u.a. wegen Staatszersetzung/Kriegshetze/Waffenhandel/Hochverrat ausfallen…

08 09

Genau im Gegensatz zum tosenden Parteiapplaus, der in der alten Heimat die vorsätzliche Zerstörung eines kompletten Staates begleitet und belohnt, fliegen hierzulande bei parteiinternen Streitigkeiten einer liberalen Partei erst Stühle und dann Fäuste: im benachbarten Coronel Oviedo gehörte das vor wenigen Tagen offenbar zum kontroversen Meinungsstreit dazu: und man glaubt es kaum – wenig später gaben sich alle weitgehend friedlich und setzten die Verhandlungen fort..! 🙂

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Nicht aufgeben: am Ende winkt…Papier

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„Der, der liest, macht seine Grenzen kaputt,“ sagt das Sprichwort. Man fühlt sich aktuell geneigt hinzuzufügen, daß denen, die zumindest -oder am liebsten- (wenn überhaupt..) Videotext (in staatlich gelenkter Form; der Wahrheit wegen..) denn doch die Gefahr des Lesens eingehen, die Grenzen zusätzlich kaputtgemacht werden. 🙂 Aber wer hebt schon gerne den Blick, wenn er gerade am lesen ist…. 🙂

Wie auch immer – der zuende gehende Januar brachte nun endlich den Abschluß einer jahrelangen Bücherauffindungs-und Rettungsaktion, die kurz nach der Auswanderung im Jahre 2005 ihren Anfang nahm, über mehrere Schauplätze verteilt eine ziemliche Menge Mitwirkende in Atem hielt und schlussendlich denn doch noch von Erfolg gekrönt wurde.

Schon mehrmals wurde auf diesen Seiten erzählt, wie schnell eigentlich unsere damalige Auswanderung zustande kam und in wenigen Wochen im Ablauf erfolgte; die dabei anfallenden Bücherkisten wurden entweder in die Beipackkartons Richtung Südamerika verladen bzw. die später nachzuholende Menge an bedrucktem Papier sollte ein vorläufiges Zuhause in einem saarländischen Haus finden: eine Inventarliste der zurückbleibenden, Wochen später ins vorläufige Dunkel abtauchenden Lektüre wurde aus Zeitgründen nicht mehr angefertigt; der Schreiber dieser Zeilen verließ sich auf seine Gedächtnisleistung. 🙂
Und so fand Anfang Juli 2005 ein Teil der Bücher den Weg in einen freundlicherweise zur Verfügung gestellten geräumigen Kellerraum.

Doch um der ganzen Sache die entsprechende Würze zu geben, fand eine weitere Teilung statt- ein Platz im Inneren eines deutschen Dachbodens in einem anderen Haus nahm den anderen Teil der papiernen Schätze auf: nicht ahnend, daß dies für einige Jahre so bleiben sollte, nahmen wir unseren Weg nach Paraguay auf…

Und kaum hatten die hier in Villarrica am 3. Februar 2006 angekommenen Bücher ihren Transportplatz gegen ordnungsgemäßen Sitz auf handgefertigten Regalen eingetauscht, bedauerte -wie nicht anders zu erwarten- der Besitzer der Bände (und Schreiber dieser Zeilen – Anmk. der Redaktion) die Teilung des Lesestoffes: schon die nächste Chance auf einen Lektürebeipack in einem „befreundeten“ Container Ende 2006 ließ die Verwalter beider Bücherstauplätze bei der Suche nach bestimmten Bänden, die hierher kommen sollten, schier verzweifeln…

Nun nahm die Geschichte erst richtig Fahrt auf: die saarländischen Keller-und Dachbodenbestände wurden entnommen, einer säggsischen Speddidsjohn überantwortet und gelangten so in ein neues, in der Kette also weiteres Lager unweit von Porzellan-City. 🙂
Naheliegend, daß ich schnell, auch in der Ferne weilend, zu folgender Feststellung gelangte: „…öhm..es fehlt immer noch ne Kiste Bücher..“.
Nun reichte „unsere Seite“ eine Gedächtnisleistungs-Bücherliste ein oder besser nach. 🙂 Folgerichtig, daß von diesem Moment an auch der Fahrer der Freidohler Speddidsjohn in Generalverdacht geriet: …aber was wollte der verdammtnochmal mit dem zweiten Band von Victor Hugo´s „Elenden“..??!!

Jetzt blieb nur noch, zum wiederholten Male eine Expedition in die Kellerräume vorzuschicken und auf besagtem Dachboden zum Einsatz zu bringen: nichts.

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Und: wir boooohren unermüüüüüdlich weiter… 🙂 Erst das Jahr 2016 sollte der Schlüssel werden: eine um die einzelnen Titelbilder der Vermissten erweiterte Liste gab den Anlaß zu einer nochmaligen, diesmal unerbittlichen Suche mit anschließendem Erfolg: der schon mehrmals erwähnte mysteriöse Dachboden mußte nun endlich die fehlenden Exemplare hergeben. Anschließend wurde alles in einen stoßfesten, feuersicheren und wasserdichten Behälter gepackt – und in die Nähe Berlin´s geschickt, wo ein bereitstehender Container wartete. Und mit 11 Jahren Verspätung traf nun vergangenen Samstag der bisher fehlende Lesestoff ein: natürlich wurde die Öffnung der Kiste gebührend vorgenommen und gefeiert… 🙂

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An dieser Stelle nochmals DANKE, DANKE, DANKE für Aufbewahrung, mehrmalige Suchen, die Entdeckung und letztendliche Verschickung der hervorragend verpackten Bücher (und Beilagen!) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und natürlich auch Danke für den Transport über den Teich !!!!!!!

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Gleichzeitig traf übrigens auch das nächste Modellprojekt ein: Start des neuen hölzernen Wahnsinnsreigens wird allerdings erst in einigen Monaten sein…wie immer gibts den Baubericht dann hier bei uns. 🙂

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…und bei soviel trockenem Wort seien auch Bilder vom Beginn des Karnevals in Encarnación nicht vergessen: am 10. Februar startet der närrische Umzug bei uns in Villarrica…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de