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Das Model und der Nachwuchs

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„Man soll den Kopf nie verlieren, bevor er ab ist.“
Diesen aufmunternden Rat gibt der im September 1891 geborene deutsche Schauspieler Hans Albers 1943 im Film „Münchhausen“; die vor einem Dreivierteljahrhundert gedrehten umfangreichen Filmmeter geben ein eher fernweherzeugendes und märchenhaftes Bild in fast schon May´scher turbantragender Tradition und mokkaschlürfender Leichtigkeit islamischer Lebensweisen wider: an letzterer Darstellung hat sich bis heute in der aktuellen Medienwelt nichts geändert, und auch die Regierung scheint bis heute dieselbe geblieben zu sein – wenngleich sich der Extremismus der politischen Richtung um 180° geändert hat: zur Abwechslung richtet sich der Krieg diesmal gegen das EIGENE Volk – fällt leider noch zu wenig handytippernden, an genannten Vorgängen kaum bis nicht interessierten Zeitgenossen auf. 🙂

In diesen Tagen macht ein Todesfall, umgeben von bislang im Dunkeln liegenden Umständen Schlagzeilen in der hiesigen, paraguayischen Gazettenwelt: gemeint ist nicht der wenige Tage zurückliegende Mord an einer einheimischen Familie im Villarrica-Stadtteil San Miguel, sondern der Tod der ehemaligen „Miss Verano 1994“, im wahren Leben unter dem Namen Paola Colmán bekannt.
Die 40jährige wurde am vergangenen Wochenende gegen 3 Uhr morgens leblos -wie einst Elvis Presley- im (eigenen..) Badezimmer gefunden; nach der Fahrt ins Krankenhaus und (erfolglos gebliebenen..) Reanimierungsmaßnahmen existiert nun eine Kommission, die der Frage nachgeht, ob weiterführende Untersuchungen eventuell mehr oder weniger freundliche Nachhilfe beim Sterben zutage fördern könnte oder ob die vorgefundenen Körperflecken auf die medizinischen Maßnahmen zurückzuführen sind. 🙂
Ziemliche Sicherheit besteht allerdings in der Gewissheit, daß besagtes Ex-Model bei der Auffindung (und vor der Fahrt zum Hospital..) schon etwa 3 Stunden ihre schlanke, irdische Hülle verlassen hatte…. Anzunehmen, daß ein…leicht …harmonisierter… Abschlußbericht vorgelegt werden wird.. 🙂

 

Weiteres, allerdings meist kritikbehaftetes Aufsehen erregte der kürzlich Umgang mit noch am Leben teilnehmenden Zeitgenossen – wenngleich die Teilnehmer auch etwas jünger an Jahren sind: bei der Zulassung zum studentischen Leben auf dem Weg zur Ingenieurslaufbahn werden wohl nicht allzugerne von der betroffenen Seite die etwas härteren Bedingungen angenommen: so wird anfangs die motivierende Ansprache verabreicht und der folgende ultimative Schlammlauf unerbittlich durchgezogen. Kein fordernder Braveheart-Run ohne dazugehörige, in der Mehrzahl umfangreiche Getränkepausen: wer dann noch am abschließenden Abschlußball mit Fackelzug teilnehmen kann, ist gut gerüstet für den anstrengenden Marsch durchs Studium. Bilder vom ganzen Geschehen werden von den Veranstaltern ungern vorgelegt, aber gelangten denn doch ans Licht der staunenden Öffentlichkeit…

        

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Ausschließlich fröhliche Menschen

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„Ein moderner Optimist ist ein Mensch, der von den Ereignissen laufend dementiert wird.“
Zum 93ten des oft in eher komischen Rollen brillierenden britischen Schauspielers Peter Sellers wurde in der Redaktionsstube beschlossen, wenigstens diesmal im neuen Beitrag auf die ernsten Themen zu verzichten und vorzugsweise lächelnde Gesichter der Zeitgenossen abzubilden; beliebig, ob die aktuelle Schächtung bei Livemusik feiernde -und sich lachend dabei ablichtende- deutsche Sozialdemokratenriege auf der drübigen Halbinsel oder das freudige Konterfei des nun „abgelaufenen“ Präsidenten Paraguays nach der Botschaftsverlegung Paraguay´s  nach Jerusalem – was der „Neue“ Marito allerdings vor wenigen Stunden kurzerhand wieder rückgängig machte. 🙂
Für Fragen rund ums „auserwählte Volk“ also ab sofort bitte wieder in Tel Aviv anrufen. 🙂

 

Einen fröhlichen Eindruck offenbaren ebenso die Damen der emiratischen Fluglinie; in deren Vorstandsetage wurde in jüngster Zeit mit Zustimmung der Aktionäre entschieden, dringend benötigten weiblichen, flugbegleitenden Nachschub auf unserem Kontinent und – auch in Paraguay zu suchen: Afrikamerkel´s kriminelle Geburtenschwemme leert sich halt derzeit in anderer Richtung… 🙂
Die Konditionen für die Auswahl der Mädels sind nahezu härter als die politisch korrekte Duracell-Sitzreihenbefüllung bei Will & Maischberger: mindestens 1,60 m groß, fließende Englischkenntnisse und aufgeschlossenes Wesen gegenüber neuen Menschen, Orten und Situationen: zugegebenermaßen den letzten Punkt erfüllen ja die Talkshowlakaien – und das, obwohl das Umerziehungslager keinerlei Außengrenzen mehr aufzuweisen hat… 🙂

Doch auch der neue Landespräsi läßt sich bei fröhlicher Stimmung zeigen: beispielsweise hier (rechts im Bild) in seinem Haus. Der Name des neben ihm stehenden ist dem Landeschef leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt entfallen; erst die unbarmherzigen Pressevertreter halfen auf die erinnerlichen Sprünge: Javier Santacruz liefert Schnee in unsern weitgehend Ski-und Rodeluntauglichen Breitengraden; dessen Verhaftung eben (..nicht nur..) wegen dieser Beruhigungsmittelgeschichte wird mit höchster Wahrscheinlichkeit einem Irrtum zufolge geschehen sein…. 🙂
Gegen das gezeigte Foto nimmt sich die Geschichte mit Tel Aviv wie Streit unter Briefmarkensammlern am Sonntagnachmittag aus…

In Zeiten von gleichberechtigten Frauenquoten darf natürlich auch die Darstellung von zufriedenen hübschen Mädels nicht fehlen; daß es dem paraguayischen Model Vivien Figueredo an nichts fehlt, was das Leben bequem macht, nun, davon ist auszugehen…

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Ärger und Spaß mit Plastiknachbildungen….

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„Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch“.
Nahezu auf den Tag genau seit drei Jahren hat man in der alten Heimat das -vielleicht- etwas zweifelhafte Vergnügen, sich vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu überzeugen; etwas variabel dazu wird statt jazzigen, scheinbar an wenig Regeln gebundenen Klängen, Raub, Vergewaltigung und der wöchentliche Mord mit regionaler (Un-)bedeutung geliefert und von den Lumpenmedien als Bereicherung gefeiert; interessant wäre, zu erfahren, ob Frank Zappa -posthum- aufgrund obenstehender Äußerung nun als Nahdsie private Plattensammlungen und staatliche Radiostationen auf ehemals deutschem Boden verlassen muß… 🙂
Dennoch sei an dieser Stelle der 98te Geburtstag von Jazzlegende Charlie Parker (im Bild liegend..) erwähnt! 🙂
Dem spielerisch-leichten Klang, der besonders frühen Aufnahmen dieser Musikrichtung innewohnt, kann man sich oft -abhängig von der Tageslaune- nicht entziehen; und um Spielzeug gehts diesmal auch im ersten Absatz…


„Unser“ Innenminister Juan Ernesto Villamayor wußte auf einer Pressekonferenz in spannender Art und Weise zu berichten, daß einer Untersuchung, insbesondere einer Durchzählung der Waffenbestände zufolge, die sich in den Händen der hiesigen Nationalpolizei befinden (sollten..), zwischen Januar und Juli -immerhin diesen Jahres…- nur wenig mehr als 40 großkalibrige Gewehre entwendet wurden.
Als Trostpflaster für diese vielleicht etwas bestürzende Eröffnung wurde mitgeteilt, daß es sich bei den weiteren, zusätzlich 90 verschwundenen Waffen immerhin nur um Kurzwaffen handelt – kein Grund zur Sorge also!
Aus den weiteren, ins Detail gehenden Informationen war zu entnehmen, daß die Waffen nicht schnöde geklaut wurden, sondern durch mehr oder weniger getreue Kopien, ursprünglich erdacht für Kinderhände, aus chinesischer Plastikproduktion ersetzt wurden. Zusätzlich dazu wurden hölzerne, handwerklich überzeugend ausgeführte Nachbildungen der Flinten gefunden; ersten Untersuchungen zufolge weisen Spuren ins erzgebirgige Seiffen… 🙂

 

Dies würde vielleicht erklären, warum der Neupräsident Marito beim Einzug in sein Berufsdomizil vor 2 Wochen statt der erhofften goldenen Pokale der präsidialen Vorgänger mehrere hölzerne Figuren mit sonderbaren, hier nicht bekannten Klappfunktionen vorfand…

Weitere Untersuchungen wurden angekündigt, um die neuen Waffenbesitzer kennen zu lernen und dabei eventuell etwas über den geplanten Verwendungszweck zu erfahren, wenns möglich ist.

…Thema Spielerei zieht sich weiter durch: beim nun wirklich ultimativ letzten Diorama ist der höchste Zerlegungsgrad erreicht/wer hätte das gedacht. 🙂
Der Bugeinlaß wurde geöffnet, und die kleine Hutze oben -damals saß die Gun-Cam darin- bekam eine Tiefenbehandlung. 🙂 Als nächstes soll die seitliche Klappe am Rumpf geöffnet werden – dazu muß ein Teil des Innenlebens nachgestaltet werden. 🙂
Aber keine Panik..immer der Reihe nach.. 🙂

 

Wie schnell die Zeit doch hinter uns bleibt: vor 45 Jahren wartete der erste Schultag – geblieben ist neben einer unvergesslichen Zeit auch: die damals getragene „Fliege“. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

Obenstehende Karikatur erschien ursprünglich am 18ten Oktober vor 29 Jahren in der FAZ; sollte es tatsächlich Parallelen zum Heute geben..? Keine deutsche Regierung hat diesem Land jemals in der Geschichte mehr geschadet als die aktuell verwaltende Junta, die unbeirrbar an der aktuellen gesellschaftlichen Massenkarambolage festhält.
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Scooter 2018

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„Die Barbarei kommt wieder, trotz Eisenbahnen, elektrischen Drähten und Luftballons.“
Kaum zu glauben, daß schon damals der deutsche Philosoph Schopenhauer den Weg Deutschlands vor sich sah; aus heutiger Sicht gestaltet sich dies natürlich leicht – vor rund 170 Jahren hingegen dürfte man ihn als verschrobenen Alten mit pessimistischen Ansichten „gesehen“ haben: Kritikern der heutigen brd-GmbH-Zustände wird dies bekannt vorkommen..
Womit die Ankunft im Heute erfolgt wäre – zumindest fast: als am 25ten August vor nun 51 Jahren der damals amtierende Außenminister und Vizekanzler Brandt den Startschuß fürs Farb-TV gab, hielt die steuerzahlende Mehrheit dies wahrscheinlich für einen Gipfel der bisherigen Menschheitsgeschichte.
Daß ein halbes Jahrhundert später hunderte TV-Sender Millionen ohne Job ruhigstellen werden, erschien damals wohl undenkbar…

Noch unglaubwürdiger wäre noch 1967 die Idee von elektrischen PKW´s gewesen, die per Regierungsdekret die Strassen bevölkern sollen: und auch in unserer neuen Wahlheimat Paraguay soll sich dies demnächst nun durchsetzen. Kein Eigenprojekt unseres Binnenlandes, sondern ein weiteres Produkt vom Wegwerfweltmeister China wird in diesen Tagen hierzulande angepriesen: der Wagen gelangt unter der kryptisch anmutenden Bezeichnung EX360 aus der immerhin schon 1958 gegründeten fernöstlichen BAIC-Firma in unser durch keine Meeranbindung beeinträchtigtes Land.

 
Die wichtige Frage nach der Motorleistung läßt sich leicht klären: der Hersteller verspricht reichlich 100 PS; ob deren anhaltende Nutzung die angegebenen 300 km Reichweite zulassen, sei dahingestellt – der veranschlagte Kaufpreis von 35tausend Dollars wird die Zahl der erhofften Käufer für dieses rein elektrisch zu betreibende Auto wohl etwas reduzieren…
Als Alternativmodell wäre noch der EC 200 mit 36 kw starker Antriebseinheit zu haben; schon über 10tausend Dollar weniger! Und eine mobile Ladestation, die im Kofferraum Platz findet, ist immerhin im Preis enthalten: Hier zumindest werden verschiedene Innenausstattungen angeboten; ob sich die Strategie von Autoscootern in einem freiluftmüllverbrennenden Binnenland durchsetzen wird, sollte die Zeit aufzeigen; ggf. könnten/sollten die Nudgingexperten der bundesdeutschen Wirtschaftsdiktatur hinzugezogen werden… 🙂

    

Antworten – und doch wieder Fragen betreffs des im letzten Beitrages erwähnten Mordes in der Cooperativa Carlos Pfannl: die Mehrzahl der Beteiligten wurden -nach Polizeiangaben- nahezu Tag für Tag in der vergangenen Woche gefasst.
Und wie geahnt, so steht auch diesmal eine Frage nach dem Verbleib einer gewissen Summe im Raum. Im obligatorischen, aktuellen Zahlenwirrwarr stehen über 500 Millionen geraubten Guaranies gegen 136 Millionen Millionen aufgefundenen; der Ausgang dieser finanziellen Dinge dürfte den meisten dämmern… 😦

…..grad noch das Eine: nach dem Abschluß der Arbeiten am letzten Diorama rund ums Halbkettenfahrzeug lockte denn doch das Vorhandensein eines Modells der MIG 15 Uti im Maßstab 1:72. Nachdem es gelang, die dreiteilige Kanzel wirklich zu dritteln und das Cockpit zu demontieren, sollte denn einer kompletten Zerlegung nichts mehr im Wege stehen. 🙂
Die eher unkomplizierten Restaurierungs- und Überarbeitungsarbeiten gehen leicht von der Hand – und auch eine passende Idee für die sich anschließende Gestaltung **wird noch nicht verraten** war leicht gefunden. Sogar die etwa Ende 1988 aufgebrachten Abziehbilder/ Decals lassen sich drei Jahrzehnte später noch nachbessern. Kein Zukauf und keine komplizierte Gestaltung diesmal..:versprochen..! 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Neuer Präsident, nächster Toter

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„Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu.“ 🙂
…vielleicht hatte Bukowski (Glückwunsch zum 98ten..) in irgend ner Ecke recht; die Weltscheibe steht gehörig Kopf: gezielt gelenkte Invasorenheere zerstören die gewohnten Konturen der Zivilisation, und die an der Elbe gelegene Landeshauptstadt beeinträchtigt die Tour einer wegen Landes- und Hochverrat zu verhaftenden Person aus einer rot-khmergearteten Bruderschaft lediglich mit unwilligen Sprechchören: allzuwirkungsvoll hat sich der einst lautstarke Protest der Straßen längst in den weitaus bequemeren „ichmachjawas-Widerstand“- der das letzte Jahrzehnt bis zur Rente begleiten soll, selbige Staatszahlungsillusion jedoch nicht gefährden darf – auf Blödbook´s Likemichseiten verwandelt… Für die Anwendung A 20 / Art. 4 GG brauchts allerdings kei` Flachbild-TV.
Dennoch: Danke Dresden!!

Den Sprung in unser südamerikanisches Binnenland schaffen wir diesmal mit der Mitteilung über den Mittwochmittag gelungen absolvierten Präsidentenwechsel. Der 46jährige Neue sprach bei der Rede seiner Amtseinführung über Hoffnung, Aufbruch und Fortschritt sowie geregelte Mahlzeiten für alle:

Beim obligatorischen Autokorso traten allerdings die ersten Kritiker an: die Mitglieder eines Aufarbeitungszirkels von Stroessners Zeiten waren augenscheinlich nicht mit Marito als neuem Amtsträger einverstanden; hier wie `drüben werden selbige abgedrängelt…
Noch dazu wurde bei dieser Autofahrt ein restauriertes Cabrio benutzt, welches schon Don Alfredo bei den Touren durch winkende Hauptstadtbewohner benutzte: dabei handelt es sich um einen 67er Chevy Caprice Cabrio.
Schon mehrere Präsi´s unseres Landes stiegen in diese Karre; der Wagen selbst ist im Besitz der (neuen) Präsidentenfamilie. Und für die weiblich*e*n* Leseri*nn**e**n sei mitgeteilt, daß Marito´s Gattin Silvana ein reichbesticktes Kleid aus -vorgeblich- einheimischer Produktion trug. 🙂

  

Doch kaum verließ der Freudentaumel die meist strahlenden hauptstädtischen Gesichter, kehrte im Umkreis Villarrica´s die Realität ein: bei einem Überfall auf eine Cooperativa wurde der deutschsprechende, den meisten hier lebenden sehr bekannte Geschäftsführer erschossen. Die aus hiesigen Zeitungen entnommenen Details zu dieser Tat widersprechen sich derzeit noch teils; als gesichert gilt, daß etwa 12 portugiesisch sprechende Leute dafür verantwortlich sind; zumindest drei wurden erwischt…..
An dieser Stelle unser Mitgefühl und Beileid der Familie und den Mitarbeitern; den eingefügten Bildern der Beisetzung vom Freitag ist die Anteilnahme der Bevölkerung zu entnehmen…

Thema Diorama: Geschafft! 76 Tage für einen Bausatz der ukrainischen Firma MiniArt mit einigen Aufbesserungen. Das vor einer Woche importierte Gras der Firma „Noch“ wurde erfolgreich implantiert – vorher jedoch farblich per Airbrush verändert. Der wohl in Silicon getauchte Fuß des Büschels wurde bei der Anlegung des Bodens auf der gegenüberliegenden Strassenseite in den noch weichen Boden eingearbeitet, um die transparente Masse etwas verschwinden zu lassen.
Fazit der ganzen Sache: der Spaßfaktor bei diesem Diorama war vielleicht gerade deshalb so hoch, WEIL der Verarbeitung & Paßgenauigkeit etwas auf die Sprünge geholfen werden mußte: nicht unbedingt was für Anfänger, aber mit etwas Phantasie läßt sich sagen „..wir faffen daf!“. 🙂
Aufhänger der ganzen Geschichte war ja die Restaurierung des im Mai 1992 hergestellten Sdkfz 251; bereichert um eine Pak 40 sollte alles einen passenden Diorama-Rahmen bekommen. Komplettiert mit dem originalen Wehrmachts-Personalstamm von 1992 (der aus Nostalgiegründen nur behutsam überarbeitet wurde..) ergibt sich nun ein gelungenes Bild der letzten Kriegstage; das aktuelle Kriegsgeschehen um die derzeitige Invasion Deutschlands hinterläßt wohl ähnliche Menschenverluste und Gebäudeschäden; bleibt die Hoffnung auf einen zweiten Nürnberger Gerichtshof…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…..aber nicht vergessen sei der 75te Geburtstag von Filmikone Robert de Niro! 🙂

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In der Luft & am Boden

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„Die Macht des Verstandes, o wend` sie nur an…sie wird auch im Fluge dich tragen.“
Reichlich unfair, diese Aussage auf dessen Urheber, den Anfang August 1896 durch einen Absturz getöteten Anklamer Gleitflugpionier Otto Lilienthal anzuwenden; darüberhinaus bleibt ebenso weiterhin im Unklaren, ob „Verstand“ so ohne weiteres auf „Mensch“ anzuwenden sei; beim derzeit vonstatten gehenden ekelpähischen Großreichexperiment samt einkalkulierter, wenig beachteter und obendrein als „Verwerfungen“ deklarierter Menschenopfer werden dazu aktuell millionenfach definitiv verstandbefreite Wesen importiert.
Von Verbrechern, denen es neben dem Verstand obendrein an Ehre mangelt.
An organisierter Gegenwehr übrigens auch.
Doch genug davon; besser weniger Worte einer Menge, die dem Anschein nach anhand einer Vielzahl von „Aktivisten“ partout, aber vor allem bunt und geschlechtsbefreit ins Aus der Geschichte gehen möchte…..

Bleiben wir aber beim Luftfahrtthema: vor über vier Wochen wurden im Chaco Paraguay´s, in der Gegend von Florida, die Reste einer Curtiss entdeckt, die während der damaligen kriegerischen Auseinandersetzung mit Bolivien durch ein gegnerisches paraguayisches Flugzeug (Typ Potez 25 TOE) abgeschossen wurde.
Seit ihrem Abschußtag -genauer gesagt dem 12. August 1934- lag sie nahezu ebenerdig unter freiem Himmel, erst kürzlich wiederentdeckt bzw. der Aufmerksamkeit für wert befunden – und soll demnächst einen Platz in einem Museum finden: ob im Fundzustand oder komplett restauriert, dazu schweigt man bisher.

 

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß schon vor zwei Jahren am paraguayischen Kriegsschauplatz Boquerón ein Exemplar der damals an den Kämpfen beteiligten (ursprünglich französischen) Zweideckermaschine Potez 25 gefunden wurde….wenn auch in noch reparaturbedürftigerem Zustande als die derzeit nicht einsatzbereite Curtiss… 😦

 

Auch am heutigen Donnerstag nahmen Schlagzeilen um ein abgestürztes Flugzeug einen großen Platz in der hiesigen Presse ein: der paraguayische (..nicht unumstrittene, verfolgt man die Kommentarleisten..) Landwirtschaftsminister Luis Gneiting hat den Absturz einer Beechcraft Baron 58 nicht überlebt; auf dem abendlichen Flug von einem Treffen in Ayolas zum „Pettirossi“ in Asunción ist die Maschine in unwegsames Gelände gestürzt, wo Bergedienste, Feuerwehr und viele Helfer, am Boden teils beritten / im Helicopter seit Stunden tätig sind, um die insgesamt 4 Verunglückten zu bergen und aus den Trümmern des Fliegers die Ursachen herauslesen zu können.

  

Wie immer in diesen Fällen wird der 71jährige Pilot als erfahrener und umsichtiger Flugzeugführer benannt; die sich derzeit schnell jagenden Nachrichten samt den unvermeidlichen, prompt hinzugerufenen Experten sprechen ebenso von einer Explosion an Bord…
Erwähnung findet ebenso, daß sich das Flugzeug aufgrund intensiver Wartung durch geschultes Bodenpersonal in einem sehr guten Zustand befand.

Man darf gespannt sein, zu welchem Ergebnis die eingesetzten Experten kommen. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY!“

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Ein Hauch von Afrika nun auch hier…?

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„Wenn der Löwe brüllt, zittert der Wald.“ Lachhaft. Keine Sorge: dem -erwartbar- nachgiebigen Verhalten von Karin´s nun 69jährigem Ehemann aus Ingolstadt wird an dieser Stelle keine weitere Kritik zuteil; wozu auch – die Volkstauschfrage dürfte mittlerweile unumkehrbar in der alten Heimat geklärt sein….
Vielleicht paßt hier am besten ein Wort des österreichischen Essayisten Erich Fried:

Was keiner geglaubt haben wird
was keiner gewußt haben konnte
was keiner geahnt haben durfte
das wird dann wieder das gewesen sein
was keiner gewollt haben wollte.

Die mittigen Julitage markieren in jedem Jahr die letzte Zeit, die wir in der alten Heimat verbrachten vor der Auswanderung nach Paraguay am 21ten Juli; 2018 steht für dreizehn dauerhaft verbrachte Jahre in dem südamerikanischen Binnenland. Damals wurde der Spitfire 1500 abgestellt, ein letztes Mal die säggsische Landeshauptstadt besucht und dann hieß es Abschied nehmen von den Eltern; einstige gleichaltrige Freunde und Schulkameraden warteten damals nicht bzw. wußten von unserem Vorhaben nicht; erstaunlicherweise, aber vor allem erfreulicherweise fand zu letzteren erst in jüngster Zeit wieder eine -und dann wirklich herzliche- Kontaktaufnahme statt – womit wir wieder in Hoschtie´s  blauweißer Landeshauptstadt gelandet sind: viele Grüße nach München! 🙂

    

Und wer sich nun fragt, was sich hinter dem eingangs erwähnten Löwen verbirgt – hier die Geschichte dazu:
seit einigen Tagen kursiert in dem südöstlichen Landeszipfel Capitán Miranda bei Itapúa das Gerücht, daß sich einer oder mehrere – Löwen in freier Wildbahn befinden; die dortigen Anwohner zeigen sich aufgeregter als bei einem ordnungsgemäß ablaufenden Ludwigshafener Chemieunfall, bei welchem stereotyp -glücklicherweise- „….zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestand für blablabla…“.

Und während der Chef vom Umweltamt nach einer Besichtigung vor Ort abwiegelt und alles als Fakenews abtut, vertritt der zuständige Bürchermeister Basilio Gura die Ansicht, daß WIRKLICH ein Leo durchs Gebüsch seines Zuständigkeitsbereiches stapft und rät in Sondersendungen des TV zur Anschaffung schutzspendender Helme und erwägt die Organisation einer Bürgerwehr…. 🙂

 

Mitarbeiter vom Zoo in Asunción haben sich längst dieser Geschichte angeschlossen und einen größeren Käfig in die entsprechende Gegend gesandt, um das -wenn es denn eingefangen werden würde..- blutrünstige Viech abzutransportieren:

Währenddessen zeigen sich hinzugezogene Tierärzte beschwichtigender und verweisen auf das Fehlen jeglicher Spuren: man darf gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht – vielleicht verbirgt sich hinter dem Gesichtsausdruck des britischen Schauspielers Terry-Thomas, der in diesen Tagen 107 Jahre alt würde, die beste Bewertung dieser Story. 🙂

Trotz derzeitiger fast arktisch zu nennender Kälte hierzulande sind die Arbeiten rund ums letzte Diorama fortgeschritten: dem Kirchenrest wurde ein Plattenboden verpaßt: wo sollte der sonst verblieben sein im authentischen Ablauf..?
Darauf gabs den aus einem Stück gefertigten Schuttberg – inclusive maßstabsgetreue Ziegel Made in Czech Republik. 🙂 Das ganze mit Holzresten versehen und obenauf noch Farbe.

Bereichert wird später alles durch das `runtergekommene Bieberschwanzdach. Und weil selbige Bieberteile derzeit noch importiert werden müssen, wurde den demnächst rührig an der Pak 40 agierenden Wehrmachtsangehörigen ein Strommast vor die Plastiknase gesetzt; keine Aussicht allerdings auf Licht – die Stromzuführung endet kurz vor Kriegsende hier:

Auch der Nachschub wurde nicht vergessen: parallel zu den Vollgußkisten für die 7,5 cm Kanone wird der Betrachter demnächst auch geöffnete, hölzerne Mumpelkischden betrachten dürfen – die allerdings in den nächsten Tagen noch komplettiert und vor allem befüllt werden:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Oben: wenig Geld, dünne Luft…

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„Wenn Karrieren schwindelnde Höhen erreichen, ist der Schwindel oft nicht mehr nachzuweisen.“ 🙂
Wieviel Prozent der deutschindigenen, unschriftlich längst für vogelfrei erklärten Bevölkerung würden dieser aus der Alpenrepublik stammenden Aussage wohl zustimmen oder -weitaus schlimmer- einer Antwort dazu durch einen gekonnt wirkenden Displayblick, hervorgerufen durch ein akustisches Abrichtsignal, ausweichen..?
Aber es soll ja niemand gezwungen werden, das beste, weil ohne Krieg in die Hände des Propheten sich begebende Deutschland zu verlassen: ein GAU in Neckarwestheim 2 würde sich wohl vergleichsweise weniger verheerend auf das Schicksal des deutschen Volkes auswirken…. Dazu müßte man wissen, ob Prozentrechnungen in deutschen Schulen nicht längst durch Religionsfach Islam und Burkinischwimmen verdrängt wurden..(?)
Oder demnächst werden. 😦

Und da nun der Brückenschlag zu Zahlen schon hinter der geneigten Leserschaft liegt, gleich eine der in heutigen Zeiten unerläßlichen Grafiken: als Hintergrund dazu sollte mitgeteilt werden, daß der Monatsbeginn eine Steigerung des hiesigen Mindestlohnes mit sich brachte.
Wie deutsche Diäten automatisch ansteigend, wenngleich auch nicht in dieser Höhe.
Zuvor wurde diese entsprechende Abstimmung durch die Asuncióner Hauptstadt, bzw. über den Schreibtisch des in gut 4 Wochen scheidenden Präsi Cartes getrieben: neuer Mindestlohn in Paraguay liegt nun also bei rund 2 Millionen 112 tausend Guaranies. Senkt man den Blick hingegen auf eingefügte Zeichnung, wird den meisten warm um den verbliebenen Rest des steinernen Herzens:

Umso mehr verwundert (..oder auch nicht..), daß AbgeordnetInnen** 🙂 in Paraguay ab und an über keine Moneten mehr verfügen. Oder einfach nicht bezahlen. 🙂
So wie im Falle der Ex-Abgeordneten Perla de Vazquez, die nun ohne ihren Toyota Hilux im wahrsten Sinn des Wortes – dasteht. Nach mehreren Zahlungsaufforderungen zur Quotenbegleichung (oder sogar mehreren..) und den damit einhergehenden Vertröstungen wartete man einfach die Aufhebung der Immunität ab – und schritt endlich mit den Genossen der Polizei ein. Fort war die Karre…

 

** Anm. der Redaktion: bei einer Kontrolle vor Drucklegung dieses Beitrages wurde festgestellt, daß obenstehendes Bild NICHT die bewußte Abgeordnete zeigt; ebenso handelt es sich dabei NICHT um einen Toyota Hilux – deshalb an dieser Stelle das richtige Foto der armen Perla :  🙂

 

Nicht nur für die autolose Perla verlief diese Woche stürmisch; schon der erste Tag der Woche bot zumindest für Asunción Aufregung: der russische Fassadenkletterer Pawel Gogulan erklomm ohne jegliche Sicherung, dafür aber mit einer Menge (unten stehengebliebener..) Schaulustiger den dortigen Torre Aviadores, ein 24stöckiges Gebäude – außen, wohlgemerkt: Live-Video
Nach eigener Aussage warteten die größten Schwierigkeiten bei der Ersteigung in den oberen Stockwerken…

    

Nach soviel hochstrebenden Dingen nun wieder in Bodennähe – nämlich am Herstellungsort des letzten Diorama´s: die Bodenplatte hat später als gedacht nun doch eine (untere) Verstärkung erhalten, um dem linken Hausrest genügend Stand zu bieten. Selbige Ruine erhielt in den letzten Tagen außer Glassplitter-Fenstern und einem Jalousieflügel einen hölzernen Stockwerkrest. Und da noch -maritimes- Holz übrig ist, wird auch der Hauseingang mit Dielenbrettern ausgestattet – damit allerdings muß die Eckhöhe neu gestaltet werden – aber dieses war sowieso geplant.. 🙂
Nun, da die Unzulänglichkeiten des ukrainischen Bausatzes weitgehend ausgeglichen sind, erzeugt die kreative Gestaltung jede Menge Spaß – und weitere Kleinteilbestellwunschlisten… 🙂 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…und nicht vergessen: Herzliche Glückwünsche zum 75ten ins Haus unterm Sportplatz…!!!!!!

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Gelb für arm

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„….auf diesem Planeten, wo die Menschen Wunder tun, um einen Sterbenden zu retten, und die Gesunden hundert, tausend, eine Million auf einmal umbringen.“ Gratulieren wir -leider postum- der italienischen Schriftstellerin Oriana Fallaci an dieser Stelle zum 89ten; ihre Beschreibungen, Mohammed´s Tötungsreligion betreffend, dürften den meisten, denen das heimatliche Schicksal näher als Fußball liegt, bekannt sein…

Seit einigen Tagen macht hierzulande die Geschichte eines von der Feuerwehr „aufgefangenen“ Mannes die virtuelle Runde; selbiger Vorgang fand jüngst in Santa Rosa del Aguaray statt. Wie in den meisten Fällen hatten Nachbarn einen Hinweis bei entsprechenden Stellen gemacht, der weitergegeben wurde und schließlich zu besagtem Einsatz führte. Jeder, der die folgenden Bilder sieht, dürfte sich vorstellen, in welcher Lebenslage sich der Mann befand – ein Zustand übrigens, der zweifellos einer Vielzahl von derzeitigen deutschen (nichtmuslimischen) Arbeitnehmern durch die aktuelle GmbH-Verwaltungsriege in wenigen Jahren ebenso aufgezwungen werden wird, sollte die Unfähigkeit zum landesweiten Generalstreik weiterhin bestehen bleiben.
Doch zurück zu unserem binnenländischen Thema, was eigentlich mit wenigen Worten auskommt: nach einer optischen Veränderung des Betroffenen und einer Kleiderspende erfolgte die unvermeidliche Selfiekette – man lebt schließlich im 21ten Jahrhundert. Nach der Überreichung eines Bettes entfernten sich die hier Bombero´s genannten Feuerwehrleute: man kann ihnen nicht genug danken für diese schöne Tat; bleibt zu hoffen, daß dem Manne länger damit geholfen ist…

    

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Bild vom Diorama-Bauplatz: nun startet die Farbgebung der Kleinteile; die unten gezeigten Fenster werden nach teilweiser Zertrümmerung des Rahmens mit Glasresten ausgestattet. In den nächsten Tagen wird die zusammengesetzte Grundplatte die Farbe erhalten; die letztendliche Gestaltung wird einiges an Zeit erfordern….

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Selig Chiqui & heilig Hobby

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“ Nichts wäre passiert, wenn wir solange gewartet hätten, bis wir etwas so gut könnten, daß niemand mehr Mängel finden würde.“
Was hier der einst seliggesprochene Kardinal John Henry Newman als angewandte Vorgehensweise sehr freizügig darbot, unterstelle die geneigte Leserschaft bitte keinesfalls der kürzlich wiederholt eingesetzten GmbH-Verwaltungsriege als gemachte Aussage; bis „Unternehmen Walküre 2.0“ denn endlich diesem Desaster ein Ende bereitet, werden aus letztgenannten Kreisen wohl Tag für Tag für Tag noch mehr verbrecherische Taten, begleitet von unsäglichen, beschwichtigenden und beschönigenden Worten hingenommen werden müssen….
Doch bleiben wir noch etwas bei der heiligen Geisterwelt – wenn wir dazu auch die vorislamische Bürgerkriegshalbinsel verlassen müssen/wollen: nun reiht sich auch unser Binnenländle ein in den Besitzerreigen von Verblichenen, die anerkannte Selige und Heilige „stellen“ können.

Vielleicht steckt keine Frauenquote dahinter – Tatsache jedoch ist, daß sich mit der „Chiquitunga“ aus Villarrica eine Frau als Selige etablieren läßt bzw. etabliert wird, denn besagte Kirchendienerin starb -mit 34 Jahren- schon am 28. April 1959. Im selben Jahr, als Cuba-Castro die Macht übernahm, Buddy Holly & Ritchie Valens starben – und das Godesberger Programm der spd ermöglichen sollte, „Volkspartei“ zu werden. 🙂 UND: Hella von Sinnen wurde geboren. 🙂
Nun besser aber zurück zu der Frau auf der anderen Seite des Teiches. Sie wurde in einfachen Verhältnissen als erstes von sieben (nichtmuslimischen) Kindern geboren; ihren später von allen benutzten Spitznamen erhielt sie schon in Kindertagen von ihrem Vater…

Ihr dem übergeordneten Gott gewidmetes Leben endete für die als unbeschuhte Karmeliterin bezeichnete María G. Echeverría schon mit knapp Mitte 30 – durch Hepatitis.
Nun, im Zuge der bevorstehenden Seligsprechung, rollt die den meisten bekannte Merchandisingwelle durch´s Land bzw. die Scharen der Gläubigen: beispielsweise hat die zuständige Nationalbibliothek authentische Dokumente, darunter auch das Tagebuch besagter Frau restauriert und gleichzeitig digitalisiert.


Dieser Meldung schließt sich ein Bericht über das neue Projekt des Künstlers Koki Ruiz an, der aus 40tausend ihm zugesandten Rosenkränzen ein symbolisches Bild konstruieren soll, das gezeigt wird, wenn Kardinal Angelo Amato am 23ten Juni im Asuncióner Stadion Cerro Porteno „seine“ Chiquitunga selig spricht…

 

Keine Frage, daß bei diesen Meldungen auch die Herkunftsstadt dieses berühmten Kindes rührig wird: an selbigem, festlichen Tag starten um 5 Uhr morgens vier Reisebusse an der hiesigen Stadtverwaltung mit dem Ziel Asunción. Damit nicht genug: seit wenigen Tagen wird fleißig im Garten der weißen Kathedrale Villarrica´s gewerkelt: da errichtet man eine Mauer, mit welcher das Leben und Werk der gläubigen Frau gewürdigt werden wird – dabei wurde doch am 15. Juni vor genau 57 Jahren versprochen, „…keine Mauer zu errichten…“. Vielleicht war dieser Herr allerdings nicht gläubig – oder alle anderen glaubten ihm/nicht… 🙂 Wie dem auch sei – Villarrica stehen also wieder in -religiöser Hinsicht- ekstatische Tage bevor…

 

Doch an dieser Stelle seien die beim letzten Male fehlenden Bilder rund ums definitiv letzte Diorama nachgereicht: wie schon verraten, „steht“ das restaurierte Sdkfz 251.

Am ersten Juni wurde die Schachtel der MiniArt-Ruinenkulisse geöffnet: seither ist einiges geschafft worden.  🙂
Die wesentlichen Teile sind längst zusammengefügt und haben die grundlegende Farbgebung hinter sich. Nun gehts an die Alterung der drei hauptsächlichen Gebäudeteile. Per Pinsel. 🙂 Jede Fuge. Einzeln. 🙂 Erst danach soll alles dauerhaft zusammengefügt werden. Gleichzeitig läuft der Schnell-Crashkurs Dachstuhlbau (Danke nach Kölle!!), dessen Wissen bei der Errichtung und Ausgestaltung des zweiten Ruinenteiles benötigt werden wird.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de