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Januar & mittendrin

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„Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.“

Den Worten des deutschen Dichters Wilhem Busch einen weiteren Lorbeerkranz hinzuzufügen, wird auch in dessen 111ten Todesjahr nicht erforderlich sein; der vollständige Text des einleitenden Zitates findet sich -erwartungsgemäß- nicht bei den Papieren des wirrköpfigen Fälschers, nichtdestotrotz preisgekrönten Robert Menasse, sondern in einer unkorrigierten, authentischen Ausgabe der originalen Meisterstücke des niedersächsischen Zeichners…

Ob Miss Teen Universe Paraguay 2016 sich ihre Schönheit in wenigen Jahren vorzustellen vermag, sei dahingestellt, in jedem Fall hat Nadia Ferreira aus Villarrica -das Persönchen, das sich hinter dem breit gefächerten Titel mehrmals verstecken kann- die nächste Stufe zur regionalen Berühmtheit erklommen: sie wird an der nächsten Modemesse in Katar am persischen Golf teilnehmen; bleibt zu hoffen, daß die junge Frau in dem der Scharia anhängenden Land nicht den Kopf verliert – vor lauter Trubel während der Modemesse…versteht sich.

Zum derzeitigen Trubel im gleichzeitig von Hitze und Regenfällen betroffenen Binnenland Paraguay gesellte sich in den letzten Tagen ein kleines fototechnisches Einstellungsproblem; an eine schriftlich geführte Debatte, im eigentlichen Sinne freundliche Anweisung mit ausgezeichneten Fachleuten rund um dieses Thema Kamera/Blitzeinsatz schloss sich in den vergangenen Tagen eine kurze Testreihe mit verschiedenen Kameraeinstellungen an.
Die besten Bilder seien an dieser Stelle angeführt; im Vergleich dazu ein Bild des Salons, wie wir ihn auf der ersten Schnupperreise Ende Februar 2005 vorfanden… 🙂

            

…und zwischendurch wird die Recherche rund ums nächste (das aktuell noch zu erledigende Kleindiorama mit der Polikarpov 2 sei schnell „übersprungen“…), etwas größere Modellbauprojekt immer enger gezogen, so es die Zeit erlaubt: wie schon erwähnt, wird es sich dabei um das größere Mantua-Modell der „Soleil Royal“ von 1669 handeln…. 🙂

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch wie immer verbleiben wir als Team von „OUTLAW TODAY“ mit den besten Grüßen & Wünschen!

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Villarrica, Paraguay
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Jahreszahlen

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„Am Anfang wurde das Universum geschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.“ 🙂
Den neuen, aus vermutlich wieder über 50 unterschiedlichen Beiträgen bestehenden Jahresreigen mit einer Aussage des britischen Schriftstellers Douglas Adams zu beginnen, mag etwas weit hergeholt sein, zumal ja vor wenigen Tagen kein neues Universum, sondern einfach die nächsten zwölf Monate begonnen wurden: mit dem Hinweis, daß 12 Geschworene für einen Prozeß gegen „Erika“ Kasner/merggel dem Schreiber dieser Zeilen persönlich näher stehen würden, streut sich also schon in den ersten Stunden des Jahres `19 (im 14.ten Jahr unseres Hierseins..) Unzufriedenheit ins Neujahr: doch aus welcher Motivation einem Volk ein unter Umständen langwieriges und teures Gerichtsverfahren anempfehlen, wenn sich besagte, zu veganer Ernährung tendierende Volksgemeinschaft gerade so richtig bequem eingerichtet hat zwischen maskulinen Schminktips und Rauchmeldern in jedem Zimmer…?
Keine Frage – jetzt noch den Mitmenschen zum gelungenen, unkompliziert-langweiligen Jahreswechsel zu gratulieren, nimmt sich fast wie ein veralteter Ufa-Filmtitel aus; wenn es Ihnen gelungen ist, die marokkanische Filmminute zu verdauen (ggf. denkbegleitet eisern zu ignorieren..) stellen die Blessuren des Amberger Hindernislaufes den staatlich gewollten Beweis dar, daß auch Sie an den modernen Zeiten teilnehmen.
Willkommen also im neuen Jahr und hinein ins Getümmel der Umverteilungskämpfe auf zahlreichen, zu absolvierenden Nebenkriegsschauplätzen..!

Nun also wieder Kommando „Sprung nach Paraguay!“ und schon trudeln auch in unserm Binnenland die Nachrichten ein: so wie sich in fast jedem Jahr eine deutsche Klinik mit dem ersten geborenen Maximalpigmentiertnachwuchs kurz nach dem Jahreswechsel poliltisch korrrrekt stolz meldet/zu melden hat, so erfolgte besagte Kindsgeburtsmeldung auch hierzulande: allerdings liegt dabei die Meßlatte bei dem Alter der (werdenden..) Mutter: offiziell ist diese Landestochter 12 Jahre alt/jung; mit viel Glück -vor allem bei der Geburt- kann der werdende Erdenbürger dann seiner Mutter zum -in Paraguay groß gefeierten!- 15ten Geburtstag schon selbst gratulieren..! Schöner Gedanke.. 😦
Berechnungen zufolge liegt die Zahl der minderjährigen (ab 10 bis unter 15 Jahren..) Mütter übrigens jährlich bei sechshundertfuffzisch in unserm kleinen 7-Millionen-Land; die Zahl der Morde an Frauen lag im letzten Jahre bei 55: das neue Jahr steht aktuell bei „1“.


Eine größere Zahl im Jahresranking bietet beispielsweise „unser“ hauptstädtischer Flughafen Silvio Pettirossi: selbiger wurde 2018 von knapp anderthalb Millionen Reisenden benutzt – immerhin…! 🙂
Als letztes Beispiel dieser Jongliererei mit Zahlen soll folgende Geschichte dienen: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß Ihnen ein Projektil durchs Dach rauscht und den Weihnachtskuchen trifft..? 🙂
Kommt auf den Wohnort an. 🙂
Beirut, Berlin oder – Ciudad del Este: da nämlich ist genau dies erfolgt; eine halbe Stunde vorm Jahresrutsch.
Und dann noch an der Ehefrau vorbei. 🙂 Mit dieser Geschichte schafft man`s zumindest für 2 oder 3 Tage in die Nachrichten.

 

Kurios: der Name der Hausfrau, deren Kuchen in Mitleidenschaft gezogen wurde, lautet Fátima Román. Beim internetten Stöbern nach besagter Kurzfristpersönlichkeit verzichtet das Netz allerdings auf Bilder der erschrockenen, fast getroffenen und meist in Kittelschürze anzutreffenden Dame und liefert statt dessen Bilder einer etwas bekannteren Namensvetterin, die wir dem Publikum nicht vorenthalten möchten – zugleich weisen wir ausdrücklich darauf hin, daß es sich dabei um eine fatale Namensdoppelung handeln muß..: sollten sich dennoch eines Tages noch Bilder des Fast-Opfers finden lassen, liefern wir die natürlich nach.. 🙂 Bei ausreichender Bestellung….versteht sich.. 🙂

 

Neues Jahr, neues Modell: die Aussage „Werner…die Russen sind da..“ läßt sich nun präzisieren in „Die Russensterne sind da!“. Und das in Einheit mit dem bestellten Belaubungsvlies für die geplanten Tannen, die verschneit die unsichtbar anzulegende Halterung für den russischen Polikarpovzweiflügler bilden sollen. Demnächst…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Villarrica, Paraguay
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Blutig. Fröhlich. Weiter.

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„Bemüh dich nur und sei recht froh der Ärger kommt schon sowieso.“ …sooo schlecht lief das nun rasch ablaufende Jahr ja nicht mal; dem „jeder Chef jammert“-Modus folgend ließe sich natürlich über den im wahrsten Sinn des Wortes kürzlich niedergekommenen Haupttrafo fast weinen – aber Paraguay und Ja/Nein-Wechselstrom gehen nun mal zumindest temporär eine engumschlossene Verbindung ein.. 🙂
Anders siehts schon wieder bei den Personen aus, die wir in diesem Jahre „lassen“: Aretha Franklin starb in Detroit, Stefanie Tücking in ihrem Bett in Baden-Baden und Maren Ueland aus Norwegen wurde auf Marokko´s nächtlichem Boden nebst Reisegefährtin von „Erika“ Kasners Großfamilie kultursensibilisiert. Bis aufs Blut….

Doch auch in Paraguay wurde in der letzten Zeit der rote Lebensfarbstoff gelassen: am Weihnachtsvortage ging bei uns ein Anruf ein, der einen entsprechenden Vorfall im Leben eines Bekannten beinhaltete; der Weg führte an einer medizinischen Behandlung nicht vorbei, und so befand sich schnell der besagte Bekannte als notfallärztlich zu behandelnder Patient eingestuft im örtlichen Krankenhaus.

Glücklicherweise war da die Arbeitslust noch nicht der Weihnachtsstimmung gewichen, und nur mehrere Spritzen weiter wurde der nach einem im privaten Umfeld vorgenommenen Tritt gegen eine Kischde in Kippstellung befindliche Zehennagel komplett extrahiert.

 

Nicht nur die behandelnde Schwester  bot eine 🙂 Überraschung, sondern auch die Nullrechnung: nur die Nachfolgemedikamente mußten privat gelöhnt werden.

 

Nach mehreren Tagen nun läßt sich prophezeien, daß der Fuß erhalten bleiben wird…. 🙂
Danke für Thema und Bilder und Gratulation für die gute Behandlung..!! 🙂

Und wer geglaubt hätte, zwischen den Tagen etwas Ruhe zu finden, irrte sich auch in unserm Binnenländle: da machte die Ankündigung der Wiedereinführung eines Wehrdienstes für die Herren die Runde: und stracks fanden sich …einige… ein, die beim zuständigen Amt ihre Befreiung davon beantragen wollten/mußten bzw. in der Hauptstadt dagegen protestierten:

   

Nationalstolz beginnt und vor allem endet hier -übrigens auch international in zunehmendem Maße- oft bei der jeweiligen Landessprache; sogar Staatsamt-Hakawati Claas Relotius hat sich -wenngleich woanders und aus anderen Gründen- schon krank gemeldet… 🙂


Und auch unser Präsi Marito schaltete zu diesem Thema ein Bild von sich mit seinem Stammhalter; selbiger mit militärischem Haarschnitt, der ahnen läßt, daß zumindest in diesem Punkt neue Zeiten in Paraguay anbrechen.
Könnten.
Unter Umständen.
Wenn die contramilitärischen Proteste nicht überhand nehmen, versteht sich – ansonsten hat der Sohn wenigstens wieder mal auf Staatskosten `nen Friseur besucht und ist damit sogar in die Zeitung gekommen.. 🙂

Unruhige Zeiten also weiterhin, und wenn wir am 31ten December 1440/2018 dem ersten Januar -ungläubig/die meisten noch unkonvertiert- gegenüberstehen, wird sich zeigen, was die nächsten Monate meist ungefragt ins Leben und ins Haus geliefert werden wird; hoffen wir, daß Frankreichs Wirtschaft durch expandierenden Gelbwestenverkauf angekurbelt, der nächste Staatschef da eine Frau 🙂 sein wird und sich im gleichen Zeitraum in Deutschland eine flächendeckende Netflixverkabelung ergibt….
Und bitte – sollten Sie demnächst Opfer eines Einzelfalltäters werden, behalten Sie unbedingt die Ruhe; ggf. sollten die Angehörigen schon im Vorfeld gebeten werden, besonnen zu reagieren und Ihren verfrühten und vermutlich optisch wenig ansprechenden Tod nicht instrumentalisieren zu lassen; seien Sie sich schon vorab bewußt, daß Ihr Ableben der Errichtung der -islamisch geprägten- No-Border/One-World-Order dient: Danke für´s mitspielen..!

An dieser Stelle -verbunden mit den besten Neujahrswünschen!- ein Gruß und Danke an alle Leser und neu hinzugekommenen Abonnenten dieser Seiten; in gewohnter Weise wird diese Reihe im neuen Jahre fortgesetzt: für unbeabsichtigt zwischen den Text geratene, scheinbar nicht im Zusammenhang stehende Bilder in Vergangenheit und Zukunft bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung..! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Weihnachten: Heiss!

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„…..in Afrika feiern viele Farbige Weihnachten und nur wenige Weiße grüne Weihnachten.“
Loriot´s Sinn für etwas hintergründigen Humor war und ist wohl einzigartig; nie zuvor wäre es dem Schreiber dieser Zeilen in den Sinn gekommen, daß sich im Jahre 2018 mit einer kleinen Verdrehung in -geographischer Hinsicht- obenstehende Aussage rhetorisch noch präzisieren ließe…
Die Gestaltung der künftigen kostümorientierten Lichterfeste im neuislamisch-mittelalterlichen Zuchthaus läßt sich problemlos dem Karl-May-Sammelbild C 45 entnehmen; aus diesem Grund ein Blick in UNSERE vorweihnachtliche Zeit im paraguayischen Villarrica: auf die Zuverlässigkeit der handelsüblichen Klimaanlagen vertrauend, füllte sich am nun vergangenen Mittwoch ein innerstädtischer mittelgroßer Saal relativ schnell mit Zuschauern oder besser Zuhörern: der Musikkreis Villarrica bot eeendlich wieder ein Konzert an. 🙂
Und wie könnte es nur Stunden vor Ankunft des 24ten anders sein als mit der Schwerpunktsetzung auf weihnachtliche Beschallung..? Kein „Last Christmas“, sondern eher barockleichtes 90minütiges Cembalospiel mit Geigenstreich zum Gesang.
Aus der gesinnungsdiktatorischen Verweigerung, ein dreitausendkilometriges Scheunentor zu schließen, resultierte an diesem Abend ein in auffallendem Maße gemischtes Publikum – nicht nur die Zuhörerschaft bot helle Haut, sondern auch der im Hintergrund bereitstehende Chor erfreute sich über eine ähnliche -in diesem Fall alemannische-  Zuwachsrate wie der monetäre Jahresabschluß bei Rheinmetall unterhalb der schwachbeleuchteten Sanktionsvorgaben in Krisengebiete.
Keine Frage, daß der französische Orchesterleiter den bevorstehenden 200ten Jahrestag der Uraufführung des Stille-Nacht-Klassikers nicht vergessen oder gar verschwiegen hat und durch erwähnten Chor aufführen ließ!
Fast schon erwartungsgemäß machte kurze Zeit darauf das Gerücht die (Zuschauer-)runde, daß die drübige, sich „bundesregierung“ nennende Operettentruppe rechtliche Schritte  gegen die Initiatoren dieser abendlichen Darbietung erwägt….soll sie.. 🙂
Dennoch: Lichtverhältnisse wie in einer neuerrichteten tschechischen Outsourcing-Maschinenhalle für deutsche Präzisionsteile und völliger Verzicht auf Weihnachtsschmuck konnten dem anderthalbstündigen Vortrag keinen Abbruch tun; im Hintergrund scheiternde mehrmalige Einschaltversuche der wichtigsten Klimaanlage gipfelten im quer durch die Zuschauerplätze vorgenommenen Marsch -und Weitermusizieren!- des Orchesters auf den kleinen Standplatz vor der Eingangspforte. Klasse Titelauswahl und gelungenes Konzert!!

 

Die anschließend vorgenommene Fahrt durch das abendlich beleuchtete Villarrica lieferte einige Bilder verschiedener Krippen; sogar die Municipalidad/Stadtverwaltung hat´s nun geschafft, Jesus` Kreissaal mit den damals anwesenden Personen und Tieren neben/für Muslime zu rekonstruieren:

       

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft schon jetzt ein Frohes Weihnachtsfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Cambronne 2018

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„Mögen die Federn der Diplomaten nicht verderben, was das Volk mit so großen Anstrengungen errungen!“
Marschall Blücher´s Vorstellungskraft hätte nicht ausgereicht, sich das aktuell herrschende Ausmaß der mutwillig herbeigeführten Zerstörungen -ganz abgesehen vom kürzlich unterzeichneten Müll-Importabkommen- in seinem Heimatland vorzustellen; die von ihm erlebten Kriege der napoleonischen Zeit galten ihm vermutlich als dramatischer Tiefpunkt der Geschichte: sein Ableben vor zwei Jahrhunderten bewahrte ihn davor, erleben zu müssen, daß sein Volk weder mit aktivem Widerstand oder/und Generalstreik noch mit der Neubildung eines konsequent agierenden Ku-Klux-Klan auf diese verbrecherische „Regierung“ reagiert…!
Selbst die Umwandlung der klassischen Weihnachtsbotschaft in „Bleiben Sie zuhause und erwarten Sie weitere Anweisungen der Polizei über Rundfunk!“ bleibt genauso wie die täglichen Morde auf offener Strasse unbeachtet….Gratulation für …diesen… Gleichmut! 😦

Bleiben wir zunächst noch etwas in der unruhigen Zeit des kleinen Korsen, zumindest bei der durch Victor Hugo so hervorragend in Worte gesetzten Entscheidungsschlacht im belgischen Waterloo: die an diesem Tag dem Brigadegeneral Pierre Cambronne in den Mund gelegte, damit unsterblich gewordene „Merde!“-Entgegnung sollte vor zwei Tagen auch hier in Paraguay fallen: allerdings erst, nachdem am späteren Nachmittag ein schnell aufgezogener Sturm mit einem kräftigen Gewitter unsere Stromversorgung Richtung grasbewachsene Bodenplatte schickte und uns damit für insgesamt 26 Stunden vom Ortsnetz abtrennte…

    
Eine eilends ins Haus bestellte Abordnung aus privaten Elektrikern kamen ebenso wie eine Gesandtschaft der staatlichen Stromversorgung zum stets angewandten Resultat, daß alles kei` Problem darstelle und ab nächstem Morgen gerichtet werde: der nächste Morgen begann in chronologischer Hinsicht mit strahlendem Sonnenschein schon um 13.12 Uhr – dann nämlich kämpfte sich -nach dem Einsatz vom Machetenmann- der LKW samt neuem Trafo durch etwas schwierig zu durchdringendes Gelände…
     
In gewohnter Weise hob pure Menschenkraft -selbstredend nach umfangreichen geodätischen Messungen- ein Zweimeterloch -wenig kleiner als Saddam Husseins letztes Versteck- aus, in welches eine Stunde später der gelieferte Mast gesteckt wurde; nach gewerkschaftlich geforderten und auch eingehaltenen Kurzpausen erstellte das Team aus am Vortag noch benutzten, den Fall überstandenen Teilen einen neuen Anschluß mit bisher zuverlässig arbeitenden Leitungen- selbige zeigten wenig später den Standpunkt für das Standloch des zweiten Zwischenmastes zum Strassenanschluß hin an.
 

…in einer früheren Version sollte dieser Beitrag an dieser Stelle mit dem hier gezeigten Adventsmädel enden; in Anbetracht der Nähe zum Wochenende jedoch belassen wir der Einfachheit halber obenstehende Abbildung und berichten nun nach dieser kurzen Unterbrechung weiter….

Gleichzeitig zum Kommando „Buddeln!“ (fuer den Mittelmast..) an die zwei dafür verantwortlichen Mastenleute nahm der Kran den als neu tauschverkauften Trafo auf den leichten Metallarm und nach einiger Ruckelei sitzt der halbtonnenschwere grüne Safe nun auf seiner erhöht gelegenen Position am ersten Hauptmast: hoffentlich etwas länger als die 18 abgeleisteten Ehrendienstmonate seines Vorgängers…:)

    

Der Rest der Geschichte besteht aus der vollbrachten Anschlußfummelei; mit teils historisch anmutenden, destotrotz zuverlässig angewandten Arbeitsgeräten wurden die entsprechenden Isolatorenträger montiert und in die endgültige Lage verbracht; nach insgesamt fünf Stunden bei der aktuellen Hitze (!) erbrachter Arbeitsleistung verwandelte der erste Zuschaltvorgang der komplettierten Leitungsanlage den bisher verwendeten Stromzähler mittels akustischen Intensivfeuerballs in ein -ohne Vorkenntnisse- schwer zu identifizierendes schwarzes Gerät: kurzerhand und vor allem unbürokratisch entschloß man sich- auch angesichts der bevorstehenden groeßeren Tischreservierung- , mit sofortiger Wirkung die gelieferte Energie -ab sofort & bisher- über einen verzwirbelten Direktanschluß als zählerfrei abzugeben… 🙂

  

Der Schreiber dieser Zeilen gesteht, daß sich die bis zur Auswanderung in der Stadt am Deutschen Eck verbrachten 14 Jahre -sieht man von der heftigen, aber kurzweiligen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 🙂 ab- nicht halb soo ereignisreich und lebhaft gestalteten: aber dies alles isses` doch wert, seit Juli 2005 in Paraguay zu leben…!! 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Audrey aus Paris und Maria aus Caacupé

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Sich für das einleitende Zitat zu entscheiden, kann oft einige Zeit dauern; in diesem Fall möge „Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen“ aus Audrey Hepburn´s Mund am Beginn stehen – aber beziehen wir zunächst NICHT die verspätet, aber nun mit Dampf stattfindende „Feier“ des -dabei abwesenden- geschminkten Franzosen mit ein: auch in unserm, für uns wichtigeren Binnenland stehen am Jahresende Freunde gerne nebeneinander: tatsächlich – der beschnittene Sultan hat Paraguay besucht und wurde sogar empfangen, nachdem vor wenigen Wochen -eigentümlich wenig beachtet- die türkische Botschaft in Asunción eröffnet wurde…

 

Angaben über erfolgte Gespräche und schlimmstenfalls gemachte Vereinbarungen drangen bisher schwammig, kaum/nicht aus der hiesigen Präsidentenunterkunft: zumindest „unsere“ staatlichen Gazetten sind „dran“… 🙂
Und sogar aus der alten Heimat erreichen uns Bilder von guten Freunden, die sich gern fröhlich zeigen und lachen: während China´s Gen-scheren-Experten weitere Arbeit vorerst verboten wird bzw. der Doktor selbst untergetaucht ist, preschen deutsche Mediziner weit nach vorne: statt sich wie in China mit der Schnippelei an Embryonen zu begnügen, werden Kopien von erwachsenen Personen „gezogen“ und samt fertig ausgefeilter Marketingstrategie den staunenden und vor allem zahlenden Untertanen vorgestellt: der erste Versuch vor nahezu drei Jahrzehnten ging gründlich daneben… aber die neueste Versuchsreihe überzeugt und beruhigt so kurz vorm Weihnachts-/Lichterfest. Zumindest die (zuvielen..) Gleichgültigen.

 

Nicht ganz soo gute Freunde werden/bleiben wohl die Mitglieder der paraguayischen Organisationen Pro-Life & Pro Familia mit einigen Regierungsmitgliedern; selbige Staatsangestellten sind beauftragt/bezahlt/erpresst worden, den „Migrationspakt“ Anfang kommender Woche mit zu unterzeichnen; genannte Organisationen haben in den letzten Tagen darum gebeten, NICHT die Unterschrift zu leisten: die Gründe liegen -sonderbarerweise auch hier- in der Sorge vor der Übertragung des Genderwahns und der berechtigten Ahnung, daß nationales Recht durch immunisierte UN-Lobbyisten ausgehebelt werden könnte…. wie kommen die bloß auf sowas…. 🙂
Dieselbe Empfehlung zur Verweigerung der Pakt-Teilhabe kommt nun aus den Reihen der paraguayischen evangelischen Kirche…warten wir den entscheidenden Moment ab…

Jedes Jahr erwähnt, so auch 2018: der 8. December steht hierzulande als Feiertag für die Wallfahrt zur Marienbasilika in Caacupé; schon seit Tagen waren zahlreiche Menschenmengen dahin unterwegs: der Abend soll wie 12 Monate zuvor mit einer Lichterprozession gegen rröchtsklimawandelputin abgeschlossen werden. Vielleicht sollte die Kerzenrunde der eigenen Müllvermeidung gewidmet werden; aktuelle Gazetten melden schon jetzt (!) die irrsinnige Anhäufung von 25tausend Kilo Abfall innerhalb nur zweier Kilometer (!) entlang der Pilgerstrecken… 🙂

 

Die nun rasch weniger werdenden Tage des Jahres dienten der Eröffnung des nächsten, nun aber unwiderruflich letzten Diorama´s rund um ältere Modelle: beim dritten und letzten Flieger aus einst tschechischer KP-Produktion handelt es sich um eine MIG 15; beim zerlegen tauchte das (nicht mehr bekannte, aber erwartete) Datum der damaligen Fertigstellung auf: in jedem Fall aber wird zuvor die schon beschriebene Polikarpov 2 zu Beginn des Jahres in ein neues farbliches Gewand gehüllt werden und ins dazu passende -vorletzte- Diorama gesteckt: der Decalbogen wurde erwischt und ist unterwegs. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen für einen schönen 2ten Advent als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Sommer, Sonne, Segeln

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„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
Nutzen wir diesmal einige Worte des ollen Griechen Aristoteles, dessen philosophische und vor allem rhetorische Untersuchungen und -glücklicherweise überlieferten- weiteren Hinterlassenschaften bis ins erste Drittel des 21ten Jahrhunderts geschätzt wurden; ab diesem Zeitpunkt übernahm Mohammed´s in Buchform erschienener pädophiler Leitfaden den Weg der ursprünglichen Bewohner der ekelpähischen Halbinsel: wer kann, plant seinen Weggang – die bis-Berlin 61-Situation scheint die deutsche Politjunta nicht zu „jucken“…
Doch lassen wir an dieser Stelle Bemerkungen zum neuen, perfekt inszenierten und ebenso ablaufenden Holocaust an der deutschen Bevölkerung beiseite und widmen wir uns dem aktuellen Geschehen in unserm Binnenland – das Stichwort lieferte der große Grieche ja schon….

In der schon seit längerem wirtschaftlich expandierenden Gegend um Encarnación wird derzeit massiv der Segelsport betrieben und natürlich auch in den übrigen Landstrichen Paraguay´s beworben; nach dem dortigen „Durchstarten“ des Karnevalbetriebes erstreckt sich das Wachstum nun auf die weiteren Freizeitmöglichkeiten; das Entstehen mehrerer Segelschulen an den Ufern des Paraná scheint dies zu bestätigen und da die wichtigste Regel „das Leben spielt sich draussen ab“ lautet, heißt´s derzeit am Beginn des Sommers „Leinen los!“- zumindest für diejenigen, die sichs leisten können…. 🙂

 


So darf man gespannt sein, wann sich auch hier Möglichkeiten zum eher privat gestalteten Nebenerwerb auf schwankenden Planken auftun…. 🙂 🙂

Maritim bleibts heute weiterhin; für Segelschulen und Yacht-Regatten reichts am Ufer des 56 Quadratkilometer großen Lago Ypacaraí leider noch nicht; pünktlich zur Badesaison wird nun die Einweihung einer befestigten Uferstrecke in Aregua gemeldet – Photos vermitteln gute Bademöglichkeiten; daß weiterhin juristische Untersuchungen betreffs der Wasserverschmutzung durch die ansässigen Firmen laufen, besitzt ja eigentlich nur regionale Bedeutung – zumal Justiz und Paraguay ein gaaanz eigenes Kapitel darstellen… 🙂


So starten über die Jahreswochen verschiedene Reinigungsaktionen im See, während Abwasserzuleitungen in den meisten Fällen…tjaa…hm… 🙂

 

Ein weiteres Mal heute wieder etwas kürzer – dennoch wünschen wir einen schöönen ersten Advent mit einem aktuellen Pollerpic aus Ulm……und verbleiben auch diesmal mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Blech, Beine, Berlin

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„Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.“
Bisher noch jedes Jahresende hält -mit zunehmender Tendenz- alle anwesenden Darsteller dagegen auf Trab; Geschenke fürs private bevorstehende Fest werden auf stahlbetonverkleideten Lichtermärkten ausgewählt, staatsvernichtende Verträge sollen noch unter Dach und Fach gebracht werden und dazwischen versuchen die Teilnehmer der ersten Firmenweihnachtsfeiern wieder zu ernüchtern: hilfreich dazu sind (oder sollten sein…) die eher mittelgroßen, nur regionale Bedeutung besitzenden Überschriften der Tageszeitungen über ungewollten, aber desto hemmungsloseren Sex im Strassengebüsch mit oder ohne anschließend virtuos ausgeführtem Mord auf offener Strasse innerhalb deutschen Siedlungsgebiets…

Statt sich zum 27ten Todestag des Schauspielers Klaus Kinski dessen unvergesslicher Ausrasterworte von den Fitzcarraldodreharbeiten – selbstredend in abgewandelter Form- zum aktuellen (deutschen) Geschehen zu bedienen, wurde in letzter Minute redaktionell ein weiteres Mal in die Zitatekiste Mark Twain`s gegriffen, da ein müder Zustand wohl eher selten bei Herrn Kinski anzutreffen war: zudem konnte der eigene Schlafmangel nicht daran hindern, am vergangenen Samstag das diesjährige Oldtimertreffen an Villarrica`s Municipalidad/Stadtverwaltung zu besuchen! 🙂
Zum sechsten Male versammelten sich Freunde von historischer Motorisierung bei bestem Wetter in unserer Departementhauptstadt zur nicht ganz soo pünktlichen Ausfahrt um 9 Uhr morgens: auch hierzulande finden Vorabweihnachtsfeiern gerne Freitagabends statt… 🙂
Die meisten der Wagen/lenker**Innen waren bekannt; als Wermutstropfen machte die Mitteilung die Runde, daß die noch im Vorjahr teilnehmende gelbe Corvette ihren Platz im blechernen Autohimmel eingenommen hat: vor geraumer Zeit mithilfe eines Ladegeräts über Nacht verbrannt… Doch hier endlich die Bilder vom Treffen:

                                      

Für besondere Sicherheitsvorkehrungen gibt „unsre“ Stadt kei` Geld aus – Steine, Sand & Zement werden hierzulande für den üblichen Zweck verwendet; beachtlich, was die „drübige“ Poliltjunta im verrottenden Rechtsstaat unternimmt, um die ausschließlich gefühlte Unsicherheit zu bekämpfen – aktuelle Bilder vom Berliner Weihnachtsmarkt: viel Spaß mit Glühwein im KZ!
Beachtlich, in was Sloterdijk´s „Haushaltshilfe auf einem Pfarrhof“ Deutschland im Jahre 2018 verwandelt hat…..

 

Heute wieder kürzer – doch damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Charles, Yennis & der alte Russe

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„Ich habe lange genug versucht, die Menschen zu verstehen. Es ist mir nicht gelungen.“ 🙂
Leider ist es ausschließlich posthum möglich, Charles Bronson zum 97ten zu gratulieren; mühelos paßt seine Aussage übrigens auch auf das aktuelle Wahlverhalten in der neu eroberten vorislamischen Staatsform auf ehemals deutschem Boden: höchst unverständlich, daß der inszenierte Völkermord an der eigenen Volksgemeinschaft angesichts des bevorstehenden vorweihnachtlichen 12hundert-PS-Neuwagenkaufs in den Hintergrund tritt und damit die von der Politjunta gewünschte Absolution und paradoxerweise gleichzeitig starkes Desinteresse an diesen Dingen erfährt …

Schon schwer genug, zu verstehen, aus welchem Grund -auf „unsrem“ Kontinent- sich eine leichtbekleidete Dame mitten auf eine Strasse nahe der Stadt Luque, gefährlich nahe an fließendem Verkehr und scharf an der Schnittstelle zu einem Schlagloch von Ausmaßen eines Tagebaus stellt..?
Eines muß man den Inhabern unseres Binnenlandes ja lassen: Phantasie, um die Verantwortlichen auf den allgemeinen Strassenzustand aufmerksam zu machen, haben die Anwohner – leider verfliegen die meisten diesbezüglichen Aktionen -genauso wie ein Resultat ausbleibt- mit dem letzten Foto-Klicken der bildgebenden Handy´s; stark anzunehmen, daß die Präsenz von Model Yennis Olmedo ebenso im -leider nicht Schlagloch füllenden- Sande verlaufen wird. Aber mal auf sich aufmerksam gemacht…


Der Vollständigkeit halber seien Bilder besagter Dame ganz ohne Strassenflair zugegeben.. 🙂


Davon ausgehend, daß Sie schon auf den ersten Blick die tolle Strickmode an Yennis bemerkten und bewunderten, sollte an dieser Stelle auf die am Wochenende beginnende Ao-Po`i-Modeausstellung im benachbarten Yataity hingewiesen werden: bis elften elften bewegt sich hier alles um die paraguayische traditionsreiche Stickmode inclusive der unvermeidlichen, schier dazugehörigen Tänze…

Beginnend bei Kindermode, wird auf dem Ausstellungsgelände eine große Palette an allumfassender menschlicher Bekleidung angeboten werden – mehrfarbige Leinengewandung für mitten im Leben stehende Zeitgenossen genauso wie vorsichtige Farbgebung für Genesende – und wie soll´s anders sein: auch hier wirds in den nächsten Tagen eine gekrönte Leinwandkönigin mehr geben: deshalb an dieser Stelle Miss Ao-Po`ì-Vorjahr:

…..sorry…falsches Bild – jetzt aber das richtige…aufgenommen nach der vorjährigen Preisverleihung..:)

Und bevor dies Jahr sich nun dem generalstreikfreien Ende nähert, schnell noch das unvermeidlich letzte Diorama begonnen – eher ist ja keine Ruhe: diesmal handelt es sich um den russischen Zweidecker Polikarpow 2 im tschechischen Maßstab 1:72:
Mitte 1988 zum ersten Male zusammengesetzt, soll nun eine umfassende Rekonstruktion mit passendem Diorama, basierend auf dem vorhandenen Schnee-Rest vorgenommen werden: kann allerdings einige Zeit dauern, da zumindest eine erforderliche Farbe importiert werden muß… 🙂

 

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Bauern, Bullen & Traktoren

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„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“
Seit nun über elf Jahren erscheint dieser Blog über unser Leben hier und das Binnenland Paraguay im allgemeinen, und schon sehr viele Themen wurden behandelt; jedoch den vorgestrigen Besuch einer unter „Expo“ betitelten regionalen Handwerksmesse im benachbarten Ort Mbocayaty in passende Worte zu kleiden, fällt anfangs -zugegebenermaßen- verhältnismäßig schwer: vielleicht noch einen Pott Kaffee – zumal der Anfang mit John D. Rockefellers Worten schon fabriziert ist – verraten Sie den eingangs erwähnten Satz bloß keinem handwerklich Tätigem des in der alten Heimat  -noch- bestehenden Mittelstandes….

Das nun weniger werdende 2018 überreicht uns in den letzten Tagen wieder eine ganz passable Regenzeit; selbiges Naturprodukt sorgte für ordentliche Schlammsohlen auf dem (privaten..) Veranstaltungsgelände.
Hier präsentiert sich das Agrarland Paraguay in Form von Anbautips für Maniok, Salat und Tomaten; beim um die Mittagszeit etwas müde wirkenden Wettstreit, ausgetragen um den leistungsstärksten Zuchtbullen muß auch der findige Reporter vom TV-Regionalkanal um Spannung für die Zuschauer ringen – vielleicht birgt ja der Ausscheid am späten Nachmittag etwas mehr Nervenkitzel, wenn über den besten Braunton der Rinder abgestimmt wird….
Die in den provisorisch errichteten Hallen vertretenen Firmen aus Zentrum & Umland Villarrica´s halten der Besucherschaft ihre Produktpalette unter die Nase; zum mittlerweile gewohnten Bild gehören fleissig & unermüdlich tippernde Messevertreter*Innen*, die nach der Fertigstellung des laufenden Textes gerne Rede und Antwort stehen – eintreffende Nachrichten werden in dieser Zeit vom Kollegen verwaltet und ggf. beantwortet…

                 

Selbstverständlich ist der Malereizirkel vertreten mit der üblichen Thematik der menschlichen Reproduktion, Pferde im Sonnenuntergang und verzückte Gesichter beim Mate-Terere-Genuß: dazwischen haben sich Hersteller von bunten Papiertüten platziert sowie Informationsstände der verschiedenen ansässigen Universitäten; das endlich regenfreie Freigelände wartet auf mit Möbeln aus Palettenholz, einem Info-center für Ziegelmauern und einigen Überraschungen auf dem aktuellen Traktorenmarkt…
Alles in allem ein interessanter Besuch, aus dem sich nach einigen Besuchen der einzelnen Herstellerfirmen bestimmt mehr machen läßt…

         

An dieser Stelle endlich wieder was von der Modellbaufront: ganz klar, daß die vergangenen Tage nicht ganz untätig verbracht wurden; seit erstem September entstand das Papiermodell vom Kölner Dom neu – nun zum dritten (1998, 2008 & 2018) Male; 50 Tage Schnippelei reichen jetzt aber wirklich; leider paßt die vorgesehene Vitrine allerdings NICHT; so bleibt zunächst ein Platz im Schrank. 😦

So es die Zeit erlaubt, ist für die letzten Wochen des Jahres die Fertigstellung des Makin-of-Video´s des Mississippi-Steamers geplant…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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