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Ein Hauch von Afrika nun auch hier…?

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„Wenn der Löwe brüllt, zittert der Wald.“ Lachhaft. Keine Sorge: dem -erwartbar- nachgiebigen Verhalten von Karin´s nun 69jährigem Ehemann aus Ingolstadt wird an dieser Stelle keine weitere Kritik zuteil; wozu auch – die Volkstauschfrage dürfte mittlerweile unumkehrbar in der alten Heimat geklärt sein….
Vielleicht paßt hier am besten ein Wort des österreichischen Essayisten Erich Fried:

Was keiner geglaubt haben wird
was keiner gewußt haben konnte
was keiner geahnt haben durfte
das wird dann wieder das gewesen sein
was keiner gewollt haben wollte.

Die mittigen Julitage markieren in jedem Jahr die letzte Zeit, die wir in der alten Heimat verbrachten vor der Auswanderung nach Paraguay am 21ten Juli; 2018 steht für dreizehn dauerhaft verbrachte Jahre in dem südamerikanischen Binnenland. Damals wurde der Spitfire 1500 abgestellt, ein letztes Mal die säggsische Landeshauptstadt besucht und dann hieß es Abschied nehmen von den Eltern; einstige gleichaltrige Freunde und Schulkameraden warteten damals nicht bzw. wußten von unserem Vorhaben nicht; erstaunlicherweise, aber vor allem erfreulicherweise fand zu letzteren erst in jüngster Zeit wieder eine -und dann wirklich herzliche- Kontaktaufnahme statt – womit wir wieder in Hoschtie´s  blauweißer Landeshauptstadt gelandet sind: viele Grüße nach München! 🙂

    

Und wer sich nun fragt, was sich hinter dem eingangs erwähnten Löwen verbirgt – hier die Geschichte dazu:
seit einigen Tagen kursiert in dem südöstlichen Landeszipfel Capitán Miranda bei Itapúa das Gerücht, daß sich einer oder mehrere – Löwen in freier Wildbahn befinden; die dortigen Anwohner zeigen sich aufgeregter als bei einem ordnungsgemäß ablaufenden Ludwigshafener Chemieunfall, bei welchem stereotyp -glücklicherweise- „….zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestand für blablabla…“.

Und während der Chef vom Umweltamt nach einer Besichtigung vor Ort abwiegelt und alles als Fakenews abtut, vertritt der zuständige Bürchermeister Basilio Gura die Ansicht, daß WIRKLICH ein Leo durchs Gebüsch seines Zuständigkeitsbereiches stapft und rät in Sondersendungen des TV zur Anschaffung schutzspendender Helme und erwägt die Organisation einer Bürgerwehr…. 🙂

 

Mitarbeiter vom Zoo in Asunción haben sich längst dieser Geschichte angeschlossen und einen größeren Käfig in die entsprechende Gegend gesandt, um das -wenn es denn eingefangen werden würde..- blutrünstige Viech abzutransportieren:

Währenddessen zeigen sich hinzugezogene Tierärzte beschwichtigender und verweisen auf das Fehlen jeglicher Spuren: man darf gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht – vielleicht verbirgt sich hinter dem Gesichtsausdruck des britischen Schauspielers Terry-Thomas, der in diesen Tagen 107 Jahre alt würde, die beste Bewertung dieser Story. 🙂

Trotz derzeitiger fast arktisch zu nennender Kälte hierzulande sind die Arbeiten rund ums letzte Diorama fortgeschritten: dem Kirchenrest wurde ein Plattenboden verpaßt: wo sollte der sonst verblieben sein im authentischen Ablauf..?
Darauf gabs den aus einem Stück gefertigten Schuttberg – inclusive maßstabsgetreue Ziegel Made in Czech Republik. 🙂 Das ganze mit Holzresten versehen und obenauf noch Farbe.

Bereichert wird später alles durch das `runtergekommene Bieberschwanzdach. Und weil selbige Bieberteile derzeit noch importiert werden müssen, wurde den demnächst rührig an der Pak 40 agierenden Wehrmachtsangehörigen ein Strommast vor die Plastiknase gesetzt; keine Aussicht allerdings auf Licht – die Stromzuführung endet kurz vor Kriegsende hier:

Auch der Nachschub wurde nicht vergessen: parallel zu den Vollgußkisten für die 7,5 cm Kanone wird der Betrachter demnächst auch geöffnete, hölzerne Mumpelkischden betrachten dürfen – die allerdings in den nächsten Tagen noch komplettiert und vor allem befüllt werden:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Oben: wenig Geld, dünne Luft…

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„Wenn Karrieren schwindelnde Höhen erreichen, ist der Schwindel oft nicht mehr nachzuweisen.“ 🙂
Wieviel Prozent der deutschindigenen, unschriftlich längst für vogelfrei erklärten Bevölkerung würden dieser aus der Alpenrepublik stammenden Aussage wohl zustimmen oder -weitaus schlimmer- einer Antwort dazu durch einen gekonnt wirkenden Displayblick, hervorgerufen durch ein akustisches Abrichtsignal, ausweichen..?
Aber es soll ja niemand gezwungen werden, das beste, weil ohne Krieg in die Hände des Propheten sich begebende Deutschland zu verlassen: ein GAU in Neckarwestheim 2 würde sich wohl vergleichsweise weniger verheerend auf das Schicksal des deutschen Volkes auswirken…. Dazu müßte man wissen, ob Prozentrechnungen in deutschen Schulen nicht längst durch Religionsfach Islam und Burkinischwimmen verdrängt wurden..(?)
Oder demnächst werden. 😦

Und da nun der Brückenschlag zu Zahlen schon hinter der geneigten Leserschaft liegt, gleich eine der in heutigen Zeiten unerläßlichen Grafiken: als Hintergrund dazu sollte mitgeteilt werden, daß der Monatsbeginn eine Steigerung des hiesigen Mindestlohnes mit sich brachte.
Wie deutsche Diäten automatisch ansteigend, wenngleich auch nicht in dieser Höhe.
Zuvor wurde diese entsprechende Abstimmung durch die Asuncióner Hauptstadt, bzw. über den Schreibtisch des in gut 4 Wochen scheidenden Präsi Cartes getrieben: neuer Mindestlohn in Paraguay liegt nun also bei rund 2 Millionen 112 tausend Guaranies. Senkt man den Blick hingegen auf eingefügte Zeichnung, wird den meisten warm um den verbliebenen Rest des steinernen Herzens:

Umso mehr verwundert (..oder auch nicht..), daß AbgeordnetInnen** 🙂 in Paraguay ab und an über keine Moneten mehr verfügen. Oder einfach nicht bezahlen. 🙂
So wie im Falle der Ex-Abgeordneten Perla de Vazquez, die nun ohne ihren Toyota Hilux im wahrsten Sinn des Wortes – dasteht. Nach mehreren Zahlungsaufforderungen zur Quotenbegleichung (oder sogar mehreren..) und den damit einhergehenden Vertröstungen wartete man einfach die Aufhebung der Immunität ab – und schritt endlich mit den Genossen der Polizei ein. Fort war die Karre…

 

** Anm. der Redaktion: bei einer Kontrolle vor Drucklegung dieses Beitrages wurde festgestellt, daß obenstehendes Bild NICHT die bewußte Abgeordnete zeigt; ebenso handelt es sich dabei NICHT um einen Toyota Hilux – deshalb an dieser Stelle das richtige Foto der armen Perla :  🙂

 

Nicht nur für die autolose Perla verlief diese Woche stürmisch; schon der erste Tag der Woche bot zumindest für Asunción Aufregung: der russische Fassadenkletterer Pawel Gogulan erklomm ohne jegliche Sicherung, dafür aber mit einer Menge (unten stehengebliebener..) Schaulustiger den dortigen Torre Aviadores, ein 24stöckiges Gebäude – außen, wohlgemerkt: Live-Video
Nach eigener Aussage warteten die größten Schwierigkeiten bei der Ersteigung in den oberen Stockwerken…

    

Nach soviel hochstrebenden Dingen nun wieder in Bodennähe – nämlich am Herstellungsort des letzten Diorama´s: die Bodenplatte hat später als gedacht nun doch eine (untere) Verstärkung erhalten, um dem linken Hausrest genügend Stand zu bieten. Selbige Ruine erhielt in den letzten Tagen außer Glassplitter-Fenstern und einem Jalousieflügel einen hölzernen Stockwerkrest. Und da noch -maritimes- Holz übrig ist, wird auch der Hauseingang mit Dielenbrettern ausgestattet – damit allerdings muß die Eckhöhe neu gestaltet werden – aber dieses war sowieso geplant.. 🙂
Nun, da die Unzulänglichkeiten des ukrainischen Bausatzes weitgehend ausgeglichen sind, erzeugt die kreative Gestaltung jede Menge Spaß – und weitere Kleinteilbestellwunschlisten… 🙂 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…und nicht vergessen: Herzliche Glückwünsche zum 75ten ins Haus unterm Sportplatz…!!!!!!

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Gelb für arm

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„….auf diesem Planeten, wo die Menschen Wunder tun, um einen Sterbenden zu retten, und die Gesunden hundert, tausend, eine Million auf einmal umbringen.“ Gratulieren wir -leider postum- der italienischen Schriftstellerin Oriana Fallaci an dieser Stelle zum 89ten; ihre Beschreibungen, Mohammed´s Tötungsreligion betreffend, dürften den meisten, denen das heimatliche Schicksal näher als Fußball liegt, bekannt sein…

Seit einigen Tagen macht hierzulande die Geschichte eines von der Feuerwehr „aufgefangenen“ Mannes die virtuelle Runde; selbiger Vorgang fand jüngst in Santa Rosa del Aguaray statt. Wie in den meisten Fällen hatten Nachbarn einen Hinweis bei entsprechenden Stellen gemacht, der weitergegeben wurde und schließlich zu besagtem Einsatz führte. Jeder, der die folgenden Bilder sieht, dürfte sich vorstellen, in welcher Lebenslage sich der Mann befand – ein Zustand übrigens, der zweifellos einer Vielzahl von derzeitigen deutschen (nichtmuslimischen) Arbeitnehmern durch die aktuelle GmbH-Verwaltungsriege in wenigen Jahren ebenso aufgezwungen werden wird, sollte die Unfähigkeit zum landesweiten Generalstreik weiterhin bestehen bleiben.
Doch zurück zu unserem binnenländischen Thema, was eigentlich mit wenigen Worten auskommt: nach einer optischen Veränderung des Betroffenen und einer Kleiderspende erfolgte die unvermeidliche Selfiekette – man lebt schließlich im 21ten Jahrhundert. Nach der Überreichung eines Bettes entfernten sich die hier Bombero´s genannten Feuerwehrleute: man kann ihnen nicht genug danken für diese schöne Tat; bleibt zu hoffen, daß dem Manne länger damit geholfen ist…

    

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Bild vom Diorama-Bauplatz: nun startet die Farbgebung der Kleinteile; die unten gezeigten Fenster werden nach teilweiser Zertrümmerung des Rahmens mit Glasresten ausgestattet. In den nächsten Tagen wird die zusammengesetzte Grundplatte die Farbe erhalten; die letztendliche Gestaltung wird einiges an Zeit erfordern….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Selig Chiqui & heilig Hobby

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“ Nichts wäre passiert, wenn wir solange gewartet hätten, bis wir etwas so gut könnten, daß niemand mehr Mängel finden würde.“
Was hier der einst seliggesprochene Kardinal John Henry Newman als angewandte Vorgehensweise sehr freizügig darbot, unterstelle die geneigte Leserschaft bitte keinesfalls der kürzlich wiederholt eingesetzten GmbH-Verwaltungsriege als gemachte Aussage; bis „Unternehmen Walküre 2.0“ denn endlich diesem Desaster ein Ende bereitet, werden aus letztgenannten Kreisen wohl Tag für Tag für Tag noch mehr verbrecherische Taten, begleitet von unsäglichen, beschwichtigenden und beschönigenden Worten hingenommen werden müssen….
Doch bleiben wir noch etwas bei der heiligen Geisterwelt – wenn wir dazu auch die vorislamische Bürgerkriegshalbinsel verlassen müssen/wollen: nun reiht sich auch unser Binnenländle ein in den Besitzerreigen von Verblichenen, die anerkannte Selige und Heilige „stellen“ können.

Vielleicht steckt keine Frauenquote dahinter – Tatsache jedoch ist, daß sich mit der „Chiquitunga“ aus Villarrica eine Frau als Selige etablieren läßt bzw. etabliert wird, denn besagte Kirchendienerin starb -mit 34 Jahren- schon am 28. April 1959. Im selben Jahr, als Cuba-Castro die Macht übernahm, Buddy Holly & Ritchie Valens starben – und das Godesberger Programm der spd ermöglichen sollte, „Volkspartei“ zu werden. 🙂 UND: Hella von Sinnen wurde geboren. 🙂
Nun besser aber zurück zu der Frau auf der anderen Seite des Teiches. Sie wurde in einfachen Verhältnissen als erstes von sieben (nichtmuslimischen) Kindern geboren; ihren später von allen benutzten Spitznamen erhielt sie schon in Kindertagen von ihrem Vater…

Ihr dem übergeordneten Gott gewidmetes Leben endete für die als unbeschuhte Karmeliterin bezeichnete María G. Echeverría schon mit knapp Mitte 30 – durch Hepatitis.
Nun, im Zuge der bevorstehenden Seligsprechung, rollt die den meisten bekannte Merchandisingwelle durch´s Land bzw. die Scharen der Gläubigen: beispielsweise hat die zuständige Nationalbibliothek authentische Dokumente, darunter auch das Tagebuch besagter Frau restauriert und gleichzeitig digitalisiert.


Dieser Meldung schließt sich ein Bericht über das neue Projekt des Künstlers Koki Ruiz an, der aus 40tausend ihm zugesandten Rosenkränzen ein symbolisches Bild konstruieren soll, das gezeigt wird, wenn Kardinal Angelo Amato am 23ten Juni im Asuncióner Stadion Cerro Porteno „seine“ Chiquitunga selig spricht…

 

Keine Frage, daß bei diesen Meldungen auch die Herkunftsstadt dieses berühmten Kindes rührig wird: an selbigem, festlichen Tag starten um 5 Uhr morgens vier Reisebusse an der hiesigen Stadtverwaltung mit dem Ziel Asunción. Damit nicht genug: seit wenigen Tagen wird fleißig im Garten der weißen Kathedrale Villarrica´s gewerkelt: da errichtet man eine Mauer, mit welcher das Leben und Werk der gläubigen Frau gewürdigt werden wird – dabei wurde doch am 15. Juni vor genau 57 Jahren versprochen, „…keine Mauer zu errichten…“. Vielleicht war dieser Herr allerdings nicht gläubig – oder alle anderen glaubten ihm/nicht… 🙂 Wie dem auch sei – Villarrica stehen also wieder in -religiöser Hinsicht- ekstatische Tage bevor…

 

Doch an dieser Stelle seien die beim letzten Male fehlenden Bilder rund ums definitiv letzte Diorama nachgereicht: wie schon verraten, „steht“ das restaurierte Sdkfz 251.

Am ersten Juni wurde die Schachtel der MiniArt-Ruinenkulisse geöffnet: seither ist einiges geschafft worden.  🙂
Die wesentlichen Teile sind längst zusammengefügt und haben die grundlegende Farbgebung hinter sich. Nun gehts an die Alterung der drei hauptsächlichen Gebäudeteile. Per Pinsel. 🙂 Jede Fuge. Einzeln. 🙂 Erst danach soll alles dauerhaft zusammengefügt werden. Gleichzeitig läuft der Schnell-Crashkurs Dachstuhlbau (Danke nach Kölle!!), dessen Wissen bei der Errichtung und Ausgestaltung des zweiten Ruinenteiles benötigt werden wird.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Langweiliger Gartenkram….

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„Wagen Sie, selber zu denken!“
In Anbetracht der Tatsache, daß die Einhaltung und Verrichtung der religiösen Pflichten im Ramadan dem Menschen so einiges abverlangt, beginnen wir selbstverständlich mit einem etwas kürzeren Zitat; auch auf die reale Gefahr hin, daß der „drüben“ weiterhin ungebremst vorherrschende, mit Fug & Recht als mörderisch (Yascha Mounk: „Verwerfungen“) zu bezeichnende Asyltsunami niemanden mit sich führt, der diesen Spruch kennt oder gar weiß, welche Stellung Monsieur Voltaire im Abendland einnimmt – sei also obenstehende Aufforderung (vielleicht vergeblich..) an die letzten Mitglieder der indigenen Bevölkerung gerichtet.. 🙂

Und nun den Bogen zum heute weitgehend unpolitischen Thema Herbst zu schlagen, ist etwas schwer:
was haben wir in den vergangenen Jahren uns abgemüht, einen -vielleicht nicht immer auf den ersten Blick sichtbaren- Zusammenhang zwischen Zitat & Folgetext herzustellen – nix dergleichen diesmal!
Paraguay also auf dem Weg in den Winter; nach der Erreichung nächtlicher Tiefsttemperaturen in den letzten Tagen gehts nun wieder etwas aufwärts; der Anblick eines wahrhaft goldenen Herbstes bleibt uns dennoch auch weiterhin erhalten. Folgende Bilder entstanden dazu im Garten:

   

…und wer jetzt noch nicht gäähnt (man erkennt nun, dieser naturbelassene Beitrag wurde mir angeraten..), für den sind noch die aktuellsten Bilder vom Hanomag-Halbkettenfahrzeug angehängt. Leider noch nicht ganz fertig, denn nun folgt die Ausrüstung mit dem üblichen „Kleinschei**“, der in den letzten Kriegstagen noch Verwendung fand. 🙂
Ab nächster Woche dürfte es dann um die beim letzten Eintrag vorgestellte Ruinenkulisse gehn…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – doch nicht, ohne Clint Eastwood zum 88ten zu gratulieren..!!!

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207 Gründe zum feiern

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„Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.“ 🙂

Für den ungarischen Pianisten Franz Liszt bezeichnete das Jahr 1811 die Zeit seiner Geburt; für das südamerikanische Paraguay bedeutete es den Übergang zur Unabhängigkeit: aus diesem Grunde -um genauer zu sein: der allseits beliebten Feierei wegen-  steht alljährlich Mitte Mai das ganze Land Kopf; nun ja, der bewohnte Teil jedenfalls….. 🙂

Schulen werden geleert und deren Insassen, ausgerüstet mit Galauniform, passendem, meist geräuschstarkem Musikinstrument und nationalstolzigem Gesichtsausdruck (HIER erlaubt..) am Jahrestag der damaligen Unabhängigkeitserklärung auf die Strasse zum Festumzug losgeschickt. Nach einem streng einzuhaltendem Reglement, festgehalten auf blütenweißem Stempelpapier, versteht sich: denn was wäre dies Land ohne seine stets einsturzgefährdeten Stöße von in Ämtern zirkulierenden Anweisungen und Formularen, die anfangs nicht glauben machen, jemals durch die (möglicherweise auf monetärer Basis sich wandelbare..) Wirklichkeit innerhalb von Minuten eingeholt werden zu können… 🙂

     

Dennoch findet/fand natürlich in der Hauptstadt die obligatorische Militärparade statt; in diesem Jahre in Anwesenheit des scheidenden Präsidenten und des Neuen, der ab 15. August sitzt.
„Oben“ sitzt, ist gemeint.

   

So gestaltete sich der Vormittag für die Beteiligten sämtlicher Festzüge recht anstrengend; nach dem wohl weltweit benutzten System des anschließenden sich unauffällig Verkrümelns kurz vor der hierzulande ungeheuer wichtigen Mittagsmahlzeit ward der Rest des Tages für die privaten Vergnügungen genutzt….

Und da sich nahezu nahtlos der -verregnete- Muttertag anschloß, liegt nun wieder ein verlängertes Wochenende hinter unserm Binnenländle.. 🙂

     

Doch wen stört Regen, wenn der eigene Bücherschrank noch was hergibt: aktuell wird die Nase in dieses kürzlich erworbene Exemplar des Radebeuler Maysters aus dem Jahre 1922 gesteckt: sonderbarerweise in einer Zeit ausser Landes geschafft, als selbigem eine eher schwärzeste Dunkelheit liefernde „Lampe des Friedens“ überreicht wird.. 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Das feine Gespür der Regierungsverwaltungen für Bildübertragungen…

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„Wir werden nicht zulassen, daß technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.“
An dieser Stelle einleitend genutzte Zitate sollen in den meisten Fällen auf den Sinn des Ausspruches als oft auch auf etwaige Verdienste der meist schon Verblichenen hinweisen, die mittels ihres Geistesblitzes der Menschheit mehr oder weniger hilfreich zur Seite standen; im vorliegenden Falle nehmen wir eher Abstand von dieser leider noch lebenden, namentlich nicht zu nennenden Person: ihre aufgrund der beträchtlichen Länge vom Zettel verlesene Aussage allerdings ist leider nun auch hierzulande gehört worden…

Eine halbe Woche nach der knapp ausgegangenen landesweiten Colorado-Ämtermischung, mittels derer Marito Abdo Benítez durch 46,5% per 15ten August neuer Staatschef werden wird, …..

………..legt „unsere“  Stadtbehörde Pläne vor, an welchen Stellen im Stadtbild Villarrica´s genau nun ab demnächst Kameraüberwachung (geplant sind insgesamt 80 Stück!) stattfinden wird: anhand der beigefügten beiden Karten läßt sich erkennen, daß es sich vorrangig um die filmische Abdeckung der Straßenführung rund um die Stadtverwaltung selbst handelt sowie um das Gebiet des Stadtpark´s;  ob mit dieser übertragungstechnischen Neuheit dann die jahrelange Anwesenheit rot geschalteter Ampeln überhaupt erst ins Bewußtsein dringt oder Rotampelnutzer nach Überführung Gage verlangen, wird sich in Zukunft erweisen; dem -beiderseits profitablen- privaten Ankauf polizeilicher Strafzettel wird dies wohl wenig oder keinerlei Abbruch tun, auch, wenn auch oder gerade weil der offizielle finanzielle Teil des Bußgeldkatalog jüngst -erhöhend- angepaßt wurde. 🙂

 
Dazu haben vorab durchgeführte Testreihen ergeben, daß die Überwachung keineswegs nur auf Ablehnung stößt, sondern gern recht freizügig zum Posing genutzt wird….

Ob auf den Kameraaufzeichnungen im hauptstädtischen Asuncióner Strassenbild sichtbar ist, wer letzten Sonntag die Stimmzettel der Gegenpartei in öffentlichen Papierkörben gelagert hat, ist bisher noch unklar; bislang nutzten die Finder noch private Handycamtechnik. Doch zweifellos werden Villarrica´s Kameraexperten schon für richtige Kameraeinstellungen sorgen.. 🙂 🙂
Und sei es nur, um rauszukriegen, wer Wahlen allzugenau unter die Lupe nimmt.. 🙂


– Sicher ist, daß man mittels eines einzigen Stichwortes, die Wahl betreffend, derzeit ne Menge Leute auf die Palme bringen kann, obgleich Mann & Maus hierzulande weitgehend „in Ruhe“ gelassen werden oder sich selbst überlassen bleiben…am meisten stört die unerbittliche Weiterführung der Parteilinie – …kennt man analog dazu aus der drübigen vorislamischen Staatsform, deren Ureinwohnerschaft je nach Anordnung widerspruchslos Kippa oder Burka trägt und statt Steine und Holz zum Barrikadenbau auch gerne die eigene Haut zum Breitscheidplatz schleppt…

Modellbautechnisch ist derzeit die Technik der Pak 40 in „Behandlung“; in wenigen Tagen wird dies Modell wohl weitgehend fertiggestellt sein; die bestellten Ziegelsteine 1:35 sowie die 7,5 cm Munitionskisten im selben Maßstab haben Paraguay erreicht. 🙂 Danke nochmals fürs mitbringen!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Die Toten und die Nachkommen…

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„Weise Regierungen haben zwar jederzeit eingeräumt, daß vor Alters Wunder geschehen wären, neue Wunder aber nicht erlaubt.“
Schlimmstenfalls legen Regierungen selbst Hand an beim Vollbringen wundersamer Geschehnisse; das wegmendeln weißer Bevölkerungsanteile -samt Kant´s philosophischen Ausarbeitungen- sei da als aktuellstes Beispiel genannt – jo mei… wenns die meisten nicht stört beim Streaming-Konsum… vielleicht stößt ja Zwangsarbeit bis 70 und mehr eher auf oder die spätere Abschiebung in (..über HD-TV verfügende..) Reservate…  🙂

Nur eine Handvoll Stunden vor der anstehenden, Sonntag stattfindenden Präsi-Wahl in Paraguay bekam am Mittwoch auch Villarrica „sein“ Wunder – in Gestalt der Präsentation einer der allseits beliebten und Tränen erzeugenden Reliquien.
Diesmal handelte es sich um das blechverpackte Herz des italienischen Pater Pio, das nach der Ankunft auf „unsrem“ Flughafen Pettirossi in Asunción vor wenigen Tagen seine Rundreise durch´s Binnenländle Paraguay antrat und an besagtem Mittwoch dieser Woche gegen 13 Uhr an der hiesigen Catedral Espiritu Santo de Villarrica den interessierten Zuschauermengen präsentiert wurde.

     
Genannter Pater Pio genießt in seiner Heimat auch nach der Heiligsprechung von 2002 große Verehrung; Kritiker erklären dessen aufgetretene Wundmale durch Umgang mit Chemikalien bzw. teils „frivolen“ Umgang mit weiblichen GlaubensgenossInnen, welcher wenig später Ärztebehandlung bedurfte; dies tut seiner Beliebtheit in Verbindung mit der Glaubwürdigkeit dieser mysteriösen Geschichte keinerlei Abbruch – hüben wie drüben.
So wird beispielsweise das benötigte Werkzeug seiner Bestattung von 1968 aufbewahrt & gezeigt – genauso wie sein von ihm benutzter Fiat 1300. 🙂

Knapp 40 Jahre nach der Beisetzung wurde die Ruhestätte wieder geöffnet; anwesende Kirchenleute sprachen von relativ guter Erhaltung des Körpers und stimmten dem Vorhaben zu, den Körper des Paters als Kompletteil der Öffentlichkeit zu präsentieren – was seit 2010 in einem Neubau einer Basilika auch geschieht…

Der Platz vor erwähnter Kirche jedenfalls war an diesem Tage im nun herbstlichen Villarrica gut gefüllt; den nächsten Grund zum feiern -wenn auch mit weltlichem Hintergrund- wird für die entsprechenden Parteifreunde die Wahl am kommenden Sonntag bringen…

Und beim Stichwort Verblichene fällt nun der 100te Todestag des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen ein und verdient unbedingt Erwähnung; für das heutige, sich Deutsch nennende Hochverrats-Parteienkartell würde er sehr wahrscheinlich nicht mehr sein Leben einsetzen. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Vincent & Cacho

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„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“
Zugegeben – die Menschen haben sich seit dieser Aussage geändert, genauso wie der Mut, gewisse Dinge zu tun/in der Mehrzahl aus politisch hinterlegten Gesundheitsgründen besser zu lassen und das heute als Risiko geltende Tun, auch nur eine Streamingfolge einer Endlosserie zu verpassen, gehen in unseren Tagen nur noch wenige Wagemutige ein; würde dies doch den Mitmenschen den Verdacht nahelegen, ohne Pay-TV/Whatsappblase leben zu wollen oder sogar zu können….
Sicherlich hat die geneigte Leserschaft den Urheber des eingangs benutzten Zitates längst erkannt; weit entfernt, dem aktuellen paraguayischen Maler mit Vincent -nicht Vincent Vega, sondern van Gogh- künstlerische Verwandtschaft bescheinigen zu wollen, muß man dennoch sagen, daß die neue Wandgestaltung unweit der „hellen Kirche“ in Villarrica auch nicht von schlechten Eltern stammt – wenn man denn berücksichtigt, daß der hiesige Künschdler nicht etwa umgeben von wartenden Aktmodellen im Atelier gewerkelt hat, sondern seine Aufgabe nicht nur unter der täglichen Abgasbelastung am Markt gelöst hat, sondern vor allem unter der Obhut zufällig vorbeigehender, jedoch in der Mehrzahl künstlerisch umfassend versierter und deshalb kostenfrei beratender Passanten. 🙂

Ähnlich farbenfroh gestaltet wie das vor 130 Jahren erstellte „Schlafzimmer in Arles“ van Gogh´s hat „unser“ Pinselheinrich natürlich Motive aus der Umgebung der Guairá-Hauptstadt verewigt- auch Stadtgründer Ruy Díaz de Melgarejo fand zeichnerische Erwähnung. Genauso wie das beliebte Ausflugsziel, der Salto Suizo und die ehemalige Bahnstation/Ausbesserungswerk in Sapucai, verkörpert durch ein Dampfroß aus eben diesen vergangenen Tagen. Hauptbild allerdings wird durch eine die Tradition Villarrica´s verkörpernde, pferdebetriebene 2rädrige Kutsche, die Karumbe, vertreten.

   

Über die Kosten für diese Arbeit schweigen beide Seiten; 🙂 dürfte auch niemand weiter interessieren – das Endergebnis zählt! Und vielleicht führt dies ja zu weiteren Arbeiten in der Stadt. Aber bitte nicht nur kopieren, sondern weitere, andere Motive; davon gibts wahrlich genug in unserm Städtchen. 🙂

Vom schon erwähnten Schlafzimmer übrigens gibts allerhand Varianten; oben eine Version des amerikanischen Gestalters Roy Lichtenstein – und darunter eine aktuelle zeichnerische Umsetzung desselben Motives; ausgeführt von der geistig leider etwas zurückgebliebenen Katrin Göring-Eckardt / Klasse 3.

 

Ein ganz anderes, farblich erst zu behandelndes Mauerwerk wird dem seit längeren in der Planung befindlichen, uuultimativ letztem Diorama rund um´s schon öfter erwähntem Halbkettenfahrzeugmodell hinzugefügt werden: selbiger, demnächst ankommender Bausatz wird ebenfalls seiner farblichen & gestalterischen Bearbeitung entgegensehen. 🙂  Und endlich wurde am Tamiya-Modell das Datum der einstigen, ersten Fertigstellung gefunden:

 

Damit wünschen wir der Leserschaft ein frohes Osterfest und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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88-30-15

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Vermutlich wird die bloße Erwähnung des Namens Marina Hantzis niemand aus dem Ohrensessel reißen; selbst die wenig verräterisch wirkende Hinzufügung der Tatsache, daß besagte Marina dem kalifornischen Sacramento entstammt, verursacht wohl kaum jemandem den bewußten Synapsenschluß; dennoch besteht sehr wohl die Möglichkeit, daß Sie jemanden kennen, der denselben Vornamen trägt – oder vielleicht haben Sie vor Jahren beim Durchblättern des Telefonbuches überhaupt erst erfahren, daß dieser Name existiert: völlig egal – im heutigen Zeitalter der medialen Bilderlawinen reicht`s wohl aus, zu wissen, daß besagte Marina am 14. März stolze 30 Jahre alt wurde. 🙂
Für den Fall, daß Ihre angetraute Ehefrau ebenfalls den Vornamen Marina trägt, besteht wohl kaum Gefahr, beide Personen zu verwechseln; eher verwechselt eine weitaus größere Personengruppe -weiterhin- beispielsweise einen Amtsantrittseid mit einer (zu nichts verpflichtenden..) Absichtserklärung – juristisch befinden sich DA allerdings noch mehr Welten `zwischen, als Marina Hantzis und die Ehefrau Marina trennen.. 🙂
Vermutlich….jedenfalls… 🙂
Leicht läßt sich errechnen, daß das Geburtsjahr dieser Dame das Jahr 1988 sein muß; gerade mal halb so alt ist die paraguayische Dame, die kürzlich mit (oder besser aufgrund…) einer oppulent ausgestatteten elterlichen Brieftasche ihre hierzulande wichtige „15“ beging. „Little 15“ nennt sich im paraguayischen Leben Cindy Escobar und lud zur Party um den Eintritt in den äußerst wichtigen Fruchtbarkeitsreigen nur die engsten Freunde ein; denen aber sollte einiges geboten werden; schließlich wird in unserm Binnenland im Jahr 2018 längst nicht mehr so gefeiert wie auf dieser zeichnerischen Darstellung…

Die beigefügten Bilder sprechen eine beredte Sprache; Veranstaltungen dieser Art enden meist erst in gesegneten Morgenstunden; die reiferen Gäste ziehen sich meist um Mitternacht zurück, während den eisernen Durchhaltern dann die obligatorische Tanznummer nicht entgeht. 🙂

 

Die tatsächlich angefallenen Kosten jedoch zu erwähnen, gilt als ziemlich uncool; dieser längst weltweit praktizierte Kniff funktioniert jedes Jahr besser…

 

………….

Die ersten zehn Wochen des Jahres liegen nun schon hinter uns; nach einer monatelang eingefädelten Importaktion befindet sich das schon mehrmals erwähnte Halbkettenfahrzeug Hanomag´s hier auf dem Schreib-/Basteltisch: geplant ist eine Zerlegung mit anschließender Restaurierung, um die zurückliegenden 25 Jahre des Modell´s etwas zu kaschieren bzw. dem Fahrzeug eine etwas bessere Überarbeitung/Authentizität zu verpassen; dazu wurde vor 5 Wochen eine später daran zu koppelnde Pak 40-Kanone in Bausatzform „eingeflogen“- nur langsam entwickelt sich bisher allerdings eine passende Diorama-idee…

………………

…hatte ich schon den 30ten Geburtstag von Marina Hantzis erwähnt..? 🙂
Damit seien alle Geburtstagskinder vom 16ten März gegrüßt! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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