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Statt Geschenke gibts Regen..

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Inwieweit es aktuell sogar für oben dargestellte Persönlichkeit -so überhaupt existent- karrierehemmend erscheinen und gesellschaftliche Diffamierung nach sich ziehen könnte, einem eher dunkelhäutigen Kullerauge diese Frage zu stellen, sei dahingestellt; wie im ablaufenden 89er Jahre wird hier wohl die Fiction von der Wirklichkeit nicht nur eingeholt, sondern sprichwörtlich überrollt werden: aber vielleicht darf ja der Weihnachtsmann noch Erkundigungen einziehen, wann merggels Politjunta denkt, außerhalb des Hindukusch etwas gegen die Gewaltschneise der kulleräugigen Bereicherer im eigenen Lande zu tun: sei es auch nur, um die in weiten Teilen in Agonie verharrende EIGENE Ureinwohnerschaft zu schützen. 🙂

So zeigt nun an unserem 13ten Weihnachtsfeste im paraguayischen Binnenlande der Himmel ein trübes und regnerisches Bild; die Aussichten, die Elaste-Tanne in gewohnter Weise am Heiligabend am Poolrand zu platzieren, stehen derzeit denkbar schlecht; nach anfänglichen Bestrebungen, die Weihnachtsparty um einen Tag zu verschieben, wurde denn nun doch alles am alten Platz gelassen – denn grillen läßt sich auch unterm angrenzenden Dach und die Tanne…hm… stürzt auch in diesem Jahr noch nicht in die Badestelle. 🙂

Und erwähne mir keiner die elektrische Lichterkette; wie sollte es auch anders sein als in jedem Jahre…. zumindest der Import-Nachschub der benötigten Birnen wurde schon mal organisiert: Liefertermin Februar. 🙂

Der nächste Mißtrauensantrag nach dem (jährlichen) Reinfall mit erwähnter Lichterkette wurde direkt anschließend nachgeschoben: auch die klassische Weihnachtsbowle wird in diesem Jahre eine andere Person anrühren: meine eigene, einem Rezeptvorschlag aus einer von Wernher von Braun verfassten Broschüre über Raketentreibstoffe erschien im vergangenen Jahr gewissen Personen als „zu scharf“…. Aber bitte…wie es Euch gefällt… 😦 …Bande!….

….denkbar wäre auch noch, daß auch in diesem Jahre keine Einigung bei der Frage erzielt wird, ob der erste Teil der Stirb Langsam-Reihe denn nun als Weihnachtsfilm zu zählen ist oder nicht: seit nun knapp drei Jahrzehnten schwelt weltweit dieser Streit… 🙂

So bleibt nur, allen Lesern, Freuden & Bekannten ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen und viel Freude beim auspacken der Geschenke!!!! 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“

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Villarrica, Paraguay
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Dreimal Jesus & ein Frollein

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„Es gibt tatsächlich Leute, die Weihnachtsfeste veranstalten. Ist das komisch!“
Was mühelos nach einem Gedankensplitter aus dem Kanzleramt klingen könnte, der ein weihnachtliche Rituale untersagendes Dekret für die deutsche Ureinwohnerschaft nach sich zieht, stammt in Wahrheit aus der Feder des französischen -literarischen- Vaters von „Madame Bovary“, Gustave Flaubert, der vor 196 Jahren geboren wurde.
Doch bei aller historischen und vor allem aktuellen Skepsis an wenn auch konsumorientierter Geschenkeverteilung in weniger als zwei Wochen bedarf es wohl noch etwas mehr als politischer Dekrete, Weisungen & Verbote, um Gläubigen und auch Atheisten den Spaß am 24ten December zu verkümmeln: so bleibt zu hoffen, daß, während weißer Schnee und -mehr noch- schwarze Wilde das Land unter sich begraben, die einheitsparteiliche Zukunft nicht in Kellergewölben abgehaltene Lichterfeste mit Volksverhetzung „belohnt“… 🙂

Im letzten Monat des Jahres bietet Paraguay und speziell Villarrica Einwohnern, Besuchern und Aus- oder besser Einwanderern den Anblick mehrerer weihnachtlicher Krippen vor den Hauptkirchengebäuden sowie beiden wichtigsten Stadthäusern. Liebevoll und unter Zuhilfenahme gestalterischer Phantasie werden die Szenen in der Geburtskrippe nachgestellt; Hinweise, ob es sich dabei um Vorgänge in Bethlehem oder in Nazareth handelt, sucht man auch in diesem Jahre allerdings vergeblich. Und „unsere“ helle Kirche in Villarrica spendiert kurzerhand der Geburtsszene eine paraguayische, quotenerfüllende Frauentanzgruppe – doch damit nicht genug: bis ins Innere hinein fügt man dem darstellerischen Ensemble eine geradezu gewagte Menge von blaugranitenen G-20-Pflastersteinen hinzu. Willkommene Gelegenheit für Historiker wie etwa Guido Knopp, auf die auch damals schon unruhigen Zeiten hinzuweisen; weiterführend läßt sich daraus die These entwickeln, daß schon in vergangenen Zeiten scheinbar das Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden mußte und niemand in heutigen Tagen deshalb beunruhigt sein sollte oder gar darf…. 🙂 🙂

Die im Garten der hiesigen Governación aufgestellte Kreißsaalbaracke verfügt dazu noch über Lichtquellen auf Grundlage mittels Petroleumversorgung; generell dürften die im nun ablaufenden Jahre auf diesem Gelände monatelang stattgefundenen „Neuaushandlungen“ um den höchsten Stuhl nicht nur zu mehr Polizeipräsenz, sondern ebenso zu mehr Lichtquellen geführt haben, von denen auch der keramische Jesusvertreter profitieren dürfte…

Auch die Stadtverwaltung läßt sich nicht lumpen, und fügt eine eigene kreative Arbeit hinzu: gern fotografierter Publikumsmagnet wie in jedem Jahre! Welche Arbeit die beste ist..? Mag der geneigte Leser selbst entscheiden..! 🙂

Und wer hätte es gedacht – die ans Posen gewohnten Darstellerinnen der Hochglanzgazetten leiden natürlich bei den derzeitigen hohen weihnachtlichen Temperaturen am meisten; wen wundert´s da, daß sie sich mehr oder weniger schnell ….fast entkleiden…..? ! So ließ sich vor wenigen Tagen das paraguayische weibliche Mascottchen Mirtha Sosa der Fußballtruppe Real Madrid im nun passenden Kostümchen ablichten – leider nur im relativ wenig bietenden Halbrückenprofil; aus diesem Grunde sei eine Vorderansicht beigefügt.. 🙂

 

Bis zum heutigen 195ten Tag hat sich auf der Steamerwerft wieder einiges getan: die schon letzte Woche errichteten vorderen Schornsteine wurden mithilfe historischer Photos verspannt; ebenso erhielt der Kahn vordere Positionslichter. Die Taue der vorderen Lastarme wurden aufgeklart und in endgültigen Sitz gedrängt. Die noch ausstehenden Zurrtaue an Lastarmen und Landungsbrücken werden erst kurz vor der Vollendung angebracht, um vorher ausstehende Arbeiten im nun herrschenden Faden“gewirr“ nicht zu behindern. Jetzt erscheinen auch die beiden hinteren Überdruckrohre auf Deck. 🙂

 
Farbgebung aller vier Qualmrohre übrigens ein Gemisch aus u.a. Tamiya´s Dark Iron XF 84, um den zu „harten“ und künstlichen Charakter von ausschließlich Schwarz zu verhindern. 🙂 Damit dürfte der Startschuss für die letzten etwa 6 Wochen gefallen zu sein; nun handelt es sich „nur“ noch um diverse Kleinteile wie Treppen, Geländer, Abdeckplanen/Segeltuch und Luken.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – Nicht vergessen jedoch ist der 98te Geburtstag des Charlottenburger´s ME-109-Piloten Hans-Joachim Marseille! 🙂

Hier noch das tägliche Polit-Schmankerl:
EU will Vorschriften für Reisen mit Bargeld drastisch verschärfen

Die EU arbeitet an verschärften Bestimmungen für das Reisen mit Bargeld ins außereuropäische Ausland und bei der Rückkehr nach Europa. Das Komitee für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres plant demnach eine Revision der First Cash Control Regulation aus dem Jahr 2005. Diese sah noch vor, dass EU-Bürger Bargeld im Umfang ab 10.000 Euro beim Verlassen der EU oder bei der Rückkehr bei den Zollbehörden anmelden müssen.
Die geplanten neuen Regeln sehen eine deutliche Verschärfung vor. Wie aus einer Veröffentlichung auf der Homepage des Europäischen Parlamentes hervorgeht, soll nicht  nur die Schwelle von 10.000 Euro herabgesetzt werden, sondern auch die Definition von Bargeld erweitert werden.
So haben sich die Abgeordneten des Ausschusses dazu entschlossen, dass fortan auch Gold, Edelsteine und mit Guthaben aufgeladene Cash-Karten fortan als Bargeld anzusehen sind.

Weiter geht’s im Orginal-Artikel der hier zu finden ist: Vorschriften für Reisen mit Bargeld

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Jahresendworte

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„Ich hätte nie von Scotch auf Martini umsteigen sollen“ wird als überlieferte Aussage von Humphrey Bogart gehandelt; als Filmikone des vergangenen (für Fan´s auch des vorliegenden..) Jahrhunderts sollte es ihm nicht vergönnt gewesen sein, wie so viele seiner Kollehschen ebenfalls im Jahre 2016 zu „gehen“ – liegt zum Teil wohl darin begründet, daß er nun 117 Lenze zählen würde… 🙂

Auch die letzten Tage des nun schnell ablaufenden Jahres waren -fast schon erwartungsgemäß- vollgepackt; kaum, daß man Zeit fand, die weihnachtliche Tanne am Poolrand zu platzieren und selbige zu vorgerückter Stunde heil wieder an den angestammten Platz schraubzuzwingen – schon rückte mit den frühen Morgenstunden der nächste Arztbesuch wieder heran: allerdings nicht für einen Menschen, sondern für Grady. Mary O` Grady. From Ireland…versteht sich.
Diese VierbeinerIn sollte zwecks  Selbstverwirklichung auf Nachwuchs verzichten dürfen und verursachte dabei der behandelnden -zweibeinigen- „Ärztin“ wohl nicht allzuviel Gewissensbisse aufgrund vorhandener beruflicher Wissensdefizite, aber dennoch zumindest einige stirnerne Schweißperlen.
Dem anschließend ins Spielfeld eingewechselten, nachbehandelnden Doktor fürs liebe Vieh, der das nach der OP entstandene und verbliebene mittelgroße Loch im Bauchraum des Tieres dann schließen mußte, bereitete die Herausfindung des Namens seines Vorgängers keinerlei Schwierigkeiten: „..erkenne ich an der Naht!“. 🙂
Seitdem gehts mit Grady wieder aufwärts.
Sorry…Mary O`Grady. 🙂

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Gleichzeitig bekam während dieser Zeit eine der Kirchen Villarrica´s ihren neuen halbjährlichen Außenanstrich: bei weihnachtlichen heisssen Temperaturen in luftiger Höhe schwebend, pinselten zwei Arbeiter munter drauf los.

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Einen gänzlich neuen „Anstrich“ bekam vor wenigen Tagen das letzte Diorama des Jahres 2016: die bewegte Atlantikoberfläche farblich darzustellen ist wahrlich nicht leicht – aber irgendwann sollte man zufrieden sein.. : 🙂
Das Boot U 47 selbst wurde im Juli 1995 fertiggestellt; gut 21 Jahre später erhält es nun den entsprechenden Rahmen – gewidmet soll diese Arbeit den gefallenen Matrosen dieser damaligen Gattung sein und gleichzeitig dem Andenken an die über 1.900 Opfer des Unterganges der „Scharnhorst“ am 26. December 1943 dienen: aufgrund der eher regionalen Bedeutung dieses Ereignisses versäumte auch in diesem Jahre die ehemals deutsche, längst gleichgeschaltete, islamverehrende Presse eine erinnernde Berichterstattung.

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Was auffällt: der December ist noch nicht rum – und schon stehen die kommenden Termine für den Carnaval de Villarrica fest!

Freitag, den 10.02. und Samstag den 11.02.2017 sowie
Freitag, den 17.02. und Samstag den 18.02.2017

Und für alle, die vergessen haben, wie´s dann in der Innenstadt aussieht, seien hier einige Bilder angefügt: 🙂

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Tja, nun bleibt nur noch, allen Bekannten, Freunden & Lesern schon jetzt einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen! Man darf gespannt sein, was im neuen Jahr „drüben“ alles auf dem Wege zur islamischen Staatsform geschafft werden soll/muß/darf.. 🙂
Experten gehen mittlerweile davon aus, daß der bestverkaufte Spitzenreiter der Nürnberger Spielwarenmesse, beginnend am 1. Februar, das betont bunte -man ahnt es bereits, es ist alternativlos- Gesellschaftsspiel „Sammle nach dem Stadtfest die abgetrennten Gliedmaßen Deiner Mitmenschen ein“ werden wird..Katrin-Göring Eckardt freut sich schon jetzt drauf! 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Fest Nummer 12

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Zugegeben: dieser ganz spezielle Lichtblendungseffekt nach dem einschalten der Tannenbeleuchtung trat nicht so auf, wie hier dargestellt – und einen schlauen unmittelbaren Nachbarn hat´s auch noch nicht hinter den Gartenzaun verschlagen. Dennoch – endlich steht die private Tanne!

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Und ganz nach deutscher Manier wurde die ordentlich verpackte Lichterkette VOR & NACH der Entnahme aus dem Karton getestet. 🙂

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Selbst nach der Umwickelung des Baumes mit dieser Kerzen-/Kabelgirlande funktioniert alles; ich vermute, demnächst wirds im oder nahe am Stecker funken – noch KEINE Lichterkette hat länger als zwei Jahre gehalten..
MICH legt Ihr nicht `rein..!! 🙂

Und als hätte der Hausschreiner geahnt, daß heute mittag der übliche Verdächtige aus mehreren Tüten und Kisten ein einem Weihnachtsbaume ähnliches Gebilde zusammenbasteln wird, legte selbiger Holzbearbeiter das erste Geschenk unter „mein“ Bäumchen: die vor knapp zwei Wochen bestellte Grundplatte fürs nächste, ultiiiimatiiiiv letzte Diorama: diesmal dreht sichs um Prien´s U 47 vom Koblenzer Juli-Modell `95. 🙂 Klasse Maßarbeit!!
Und wenn jedes Jahr Platz ist für das Weihnachtsgewächs, wird sich doch bestimmt auch noch ein Plätzchen finden lassen für U 47… 🙂

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Auch hier in Paraguay wird man(n) von der gutgehüteten weihnachtlichen Kuchentradition nicht abweichen: Sorge macht nur die Anzahl der oben angebrachten 16 Kirschen: Frau Bamberger-Stemmann könnte uns diesen dahinter versteckten Code bestimmt erklären – trotzdem schmeckt das Teil; man stelle sich vor – knapp zwei Kilo Kuchen! 🙂

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Aus Zeitgründen heute etwas kürzer; dennoch wünschen wir der Leserschaft schon jetzt einen schönen vierten Advent & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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…und in quasi letzter Minute berichtet die Redaktion noch über die Bereitstellung der gläsernen Schutzhülle fürs letztgestaltete Spitfire-Diorama: Danke nochmals an die bekannteste Schreinerei Villarrica`s!!

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Noch mehr Fremde mit nem Kind….

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Heute kaum vorstellbar, daß Werke eines sächsischen Autor´s millionenfach ohne begleitende, staatlich inszenierte Diffamierungskampagne gelesen werden und später sogar Kinorekorde brechen – so dem vor langen Jahren fast liebevoll als „sächsischer Lügenbold“ bezeichneten Weltreisenden Karl May geschehen:
als Mitte December vor nun 53 Jahren der erste Teil seines „Winnetou“ in einem Münchner Kino anlief, sollte damit in jenen Jahren das vorerst filmische Bild des „edlen Wilden“ erschaffen werden; ein halbes Jahrhundert später steht das einstige Kinopublikum nun vor der Vermischung mit lebenden, nicht mehr ganz so edlen, dafür aber umso besser bewaffneten Wilden: das von Özoguz freudig erwartete „tägliche neue, gerne auch schmerzhafte Aushandeln des Zusammenlebens“ findet dabei nicht wie einst fernab von des Maysters Heimat an den ehemaligen jugoslawischen filmischen Drehorten, sondern aufgrund höherer Authentizität vor jeder Hausthüre statt… 🙂

Unter anderem dieser Grund gestattet uns, auch in diesem Jahre wieder um die Vorweihnachtszeit Bilder der paraguayischen Geburtskrippe vom Grundstück der Stadtverwaltung Villarrica´s vorzuzeigen:
ei gugge da – völlig neu!
Bar jeglicher, sonst im Kopf befindlicher Sinnesorgane gruppieren sich buntgekleidete, ansonsten nahezu menschenähnliche Figuren um einen Holzkoben, in dem ebenfalls gesichtsloser Nachwuchs bewegungslos verharrt: wenn Marvel von der 5the Avenue New York´s nicht bald einen neuen ultimativen und vor allem unsterblichen Retter in die Welt schickt, scheint damit dem Untergang des Menschheitsgeschlechtes leider wirklich nichts mehr im Wege zu stehen….

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Einen weiteren Hinweis auf bevorstehende, durch Nachschubprobleme bei Schmiermitteln & Treib- sowie Brennstoffen gekennzeichnete Endzeitkämpfe findet der aufmerksame Betrachter in einer zweiten Krippe, befindlich vor der hellen Kathedrale unseres Städtchen´s: da finden sich im Gegensatz zur ersten Versammlung wieder Mitspieler ein, deren Leben von vorhandenen Gesichtsorganen gekrönt ist – vermutlich aus diesem Grunde wurde ihnen bei der Einkleidung und Ausstattung eine blaue Petroleumlampe anvertraut. 🙂

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Und kaum sind die ersten Bilder im fotografischen „Kasten“, läßt eine Bedienstete der Stadt die bisher -dem Klang nach zu urteilen- mager gefüllte Sammelbüchse rasseln, um Hilfe für die Rettung der Turmuhr zu erbitten; dringlicher wäre allerdings die Beschneidung oder Entfernung des Dachbaumes… 🙂

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Keinesfalls soll damit der Eindruck entstehen, daß Paraguay nur aus alten Leuten besteht: kurz vor Veröffentlichung dieses Beitrages erreicht die Redaktion die Mitteilung, daß Model Ale Beltran große Chancen besitzt, zur Miss Tuning 2016 erklärt zu werden – und diese Mitteilung wollen wir natürlich NICHT aufgrund ausschließlich regionaler Bedeutung unter den Tisch fallen lassen… 🙂

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Und für den Bliesener Leser hier ein Beweis für die fortschreitende Komplettierung der Supermarine:

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft einen schönen dritten Advent und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wunder gescheh´n …..

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„Wir leben auf einem blauen Planeten, der sich um einen Feuerball dreht, mit ’nem Mond, der die Meere bewegt – und Du glaubst nicht an Wunder..?!“

Zugegeben – klingt irgendwie doch wie aus einem ganz frühen DEFA-Film, wo der Ortspastor noch den neuen Parteisekretär belehren wollte/durfte; ob eingangs erwähnte Tatsachen, zerkleinert in ihre Bestandteile, auch in heutiger Zeit in der alten Heimat noch schulische Erwähnung finden, dürfte zu bezweifeln sein – der Prophet (und das bisherige Kultusministerium) legen die Schwerpunkte nun selbstverständlich woanders… 🙂 Gerne auch ohne die Zustimmung der Ureinwohner.

Im erzkatholischen Macho-Paraguay hingegen glaubt man gerne an Wunder bzw. nimmt man(n) deren symbiotischen Zutaten, verteilt über die 12 Teilbereiche des Jahres, gern an: wunderbar funktionieren Ehe, Motel und kirchlicher Ablass; nun zum hauptsächlich aus Grillfleisch bestehenden Jahresende gibts Sonne satt und in knapp einer Woche Geschenke – wer möchte sich da beschweren?

Um Verwechslungen vorzubeugen – erst kürzlich berichteten wir über reichlich geschlossene Geschäfte in Villarrica: auch gestern, am 18. December, war der meistberührte kaufmännische Gegenstand in unserer Gegend das „Cerrado“-Schild.

Diiieesmal stellte eine Jungfrau den Grund dar: besagtes Mädel nennt sich „Virgen del Paso de Itapé“ und sollte im December 1954 als Statue über den dortigen Fluß geschleppt werden. Dabei berührte oh Wunder! der Fuß der Figur den Fluß und mit sofortiger Wirkung durften dessen Fluten ins Register für kommerziell nutzbare Gewässer eingetragen werden. Der weiblichen Statue übrigens wurde zum Dank dafür wenigstens ein Dach über dem Kopf eingerichtet- ebendort, wohin jedes Jahr nun mehr oder – so wie in diesem Jahre- weniger Fan´s & Gläubige pilgern: meist zu Fuß, per Auto und sogar per Boot.

Doch je nach Lage des Tages in der Woche wird dieses Datum oft als Verlängerung des Wochenendes genutzt; anbetracht der derzeit hohen Temperaturen sicher nicht die schlechteste Idee.. 🙂

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Und da das bevorstehende weihnachtliche Fest seit jeher als Spitze der Wunderzeit gilt, wurde mit Absicht der Termin der Tannenaufstellung lange hinausgezögert: 🙂 Nun aber halfen weder Ausreden noch Spitzfindigkeiten, und es gelang zum elften Male, die monatelang demontierte und eingesperrte Chinatanne im Raum unterzubringen. Damit wäre der Zeitpunkt gekommen, zu erklären, daß ja denn doch noch Platz für mindestens EINE Diorama-Vitrine wäre… 🙂 Blogfreund Brother wird bestimmt zustimmen..! 🙂 🙂

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Damit wünschen wir der Leserschaft einen schönen 4ten Advent und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Alte & neue Dinge…

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„Ich wünschte, Frank Sinatra würde einfach den Mund halten und singen“, soll einst die Schauspielerin Lauren Bacall öffentlich gefordert haben; ungeklärt bleibt, ob diese Aussage vor oder nach ihrer Beziehung zu Ol` Blue Eyes Frankie entstand: zum 100ten Geburtstag des Entertainers, Sängers und Schauspielers am 12. December liegt der Nachwelt glücklicherweise jede Menge seiner unsterblichen Musik vor…!!  😛

 

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Nicht ganz so blauäugig wie das heutige Geburtstagskind sollte man derzeit eine Fahrt in die nördliche Region des Landes unternehmen; aufgrund starker Regenfälle, die in den letzten Tagen dem Binnenlande Paraguay zugeteilt wurden, brach dort in der Nähe der Orte Yby Yau und Azotey ein Teil der Verkehrsstrasse ein; nicht genug, daß die genannte Gegend unter den Aktionen der „Paraguayische Befreiungsfront“ leidet- nun wurde die vielbefahrene Hauptverbindungsstraße zum Rest des Landes nahezu gekappt…. Und sieht man die Kommentarleisten der Zeitungen durch, wurden diese Schäden beinahe „erwartet“…

Der durch die Unterspülungen freigelegte untere Aufbau der Strasse offenbart einen Teil der Gründe dieser Zerstörungen: einer Vielzahl von Leuten fällt auf, daß Strassen in den angrenzenden Ländern, die dieselben Regengüsse „abbekamen“, nahezu unbeschädigt blieben, sieht man von stundenlangen Überschwemmungen ab… ➡

Ob aber das Strassenbauamt der Allgemeinheit einen Einblick in die Listen der beantragten und dann tatsächlich ) auch verwendeten Materialen bei der Anlegung dieser Straße geben wird, sei dahingestellt – zumindest umfassende und vielleicht sogar tiefergehende Untersuchungen des Untergrundes mit allen verfügbaren technischen Mitteln wurden nun angeordnet bzw. 🙄 versprochen…

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Glücklicherweise wurde „unser“ Städtchen Villarrica von Unwettern diesen Ausmaßes diesmal/bisher verschont: deshalb steht wieder -für einen gewissen Zeitraum- vor der palmenumgebenen Stadtverwaltung die alljährliche Jahresend-Krippe samt sämtlicher Darsteller der biblischen Weihnachtsgeschichte; hier 🙂 klappt es jedes Jahr reibungslos, spätestens nach dem Fest die Wickelmützen samt ihrer Unterkunft aus dem allgemeinen Stadtbild wieder verschwinden zu lassen.. 🙂

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…das erinnert mich an den nun dringend erforderlichen Aufbau der eigenen Haus-Weihnachtstanne; sollte dieses Ereignis denn wirklich das nächstgeplante Panzerdiorama beschleunigen helfen..? Öhm…@ Brother: WIE macht man SO perfekte Alterungsspuren..??? 😛 😛

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft einen schönen dritten Advent & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!  😛

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Lichterketten? – Geh‘ mir fort..!

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Marlene

„Selten ist ein Mann so gut in Stimmung wie dann, wenn er von sich selbst erzählt.“ B)

Lange Beine und rauchige Stimme – auch mit beiden Utensilien wäre Blauengel-Marlene Dietrich nun stolze 113 Jahre und würde unserer multimedialen, virtuelltastaturnutzenden Gesellschaft längst Grund zur Häme bieten; dennoch scheint in ihrer Aussage ein Körnchen Wahrheit zu stecken: aber wer soll sowas unterschreiben..? XX( :))

Vermutlich kommt jeder erwachsene Mensch irgendwann an den Punkt, wo er oder sie den ganzen weihnachtlichen Rummel mehr oder weniger laut verwünscht und hinter sich gebracht ersehnt.
Dennoch ist es jedes Jahr stets dasselbe: die Zeit läuft davon, nur die Hälfte von allen Vorhaben wurde geschafft, und noch vorm Ablauf des alten Jahres ist die Zweipunkt-Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr unauffindbar.. U-(

Selbst die Ereignisse am Weihnachtsabend beginnen sich nicht nur zu gleichen, sondern eigenständig weiterzuentwickeln; „..die Tanne kippt!“ war gestern: in unserer hochtechnisierten Zeit gehts nun um den einzelnen Ausfall (gegebenenfalls ist alles komplett duster…) von hochauflösenden, die Kerzen ersetzenden spannungssparenden Lichtern oder modernen LED´s: nur Nostalgiker setzen immer noch auf Birnen mit Glühfaden. :>> 😛 Klar – ich bin gerne dabei. :wave: :>>

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Und da es seit Jahr und Tag zu anhaltender Tradition erklärt wurde, am 24ten unterm vereintem Schimmer des universellen nächtlichen Sternenhimmels und des beleuchteten Tannenbaumes zu >:XX baden, käme man(n) trotz warnender Hinweise und schon mehrmals vorgefallenen Abläufen NIEMALS drauf, die mehrteilige Lichterkette etwa VORHER zu probieren: denn gehört Stress nicht zum Fest dazu..? :yes:

Immerhin; nach erfolgreicher Konstruktion der Rüstbretter für die Santisima B) blieb am 23ten noch etwas Zeit, kurz vor Mitternacht unsere dreiteilige Chinatanne zu montieren. „…wird schon klappen“ sollte dabei die Funktionalität schon erwähnter Lichterkette umschreiben; für sich selbst fiele dabei der Ruf eines hoffnungslosen Optimisten ab. ;D
Vorbei allerdings die Tage von einstiger Qualitätsware; allein der Transport des Bäumchens zum Poolrand ließ nichts zu wünschen übrig – Licht allerdings: Fehlanzeige! :##
Dabei war für den Weihnachtsabend noch die Herstellung von weiteren wichtigen Schiffsteilen geplant!! 88| :`(
Pustekuchen. XX(

Nutzt aber nix – Werkzeug ausgepackt: dabei fiel mir der einst, zu allerlei möglichen (& am besten unpassenden) Gelegenheiten zitierte Satz von Captain Lorenzo aus „Stirb langsam 2“ wieder ein: „…da müssen wir mal im E-Werk anrufen!“. :)) U-(

Bruce

Erwartungsgemäß kippte nicht die Tanne, sondern => die Stimmung: NOCH kühler fühlte sich nur das unter strenger Aufsicht eben geröstete Grillfleisch an. >:-(

Weihnachtszeit 11

Und plötzlich der zündende Gedanke: da existiert doch noch irgendwo eine Vorgänger-Lichtleitung!
Hm, eine halbe Stunde brauchts im Schnitt am Heiligabend, um beide, durch Wattzahlen getrennte Birnchen zu vermischen: dabei wurde allen (..längst essenden..) Anwesenden ausdrücklich eingeschärft, daß hier alles strikt getrennt werden muß. U-(
Wat nu? XX(
Ein letzter Versuch noch, bevor der Versuch scheitert, den Freunden und Bekannten in der alten Heimat mit dem Postkartenmotiv „Weihnachtsbaum am Poolrand“ die Nase lang zu machen.
Und siehe da, plötzlich gehts: 💡 💡 💡 💡 => und kaltes Grillfleisch schmeckt bei spärlicher Notbeleuchtung der Tanne aufgrund unterschiedlicher Wattzahl (weil gemischter Kerzen..) auch…. :-/

Weihnachtszeit 12

Den zünftigen Abschluß findet die Geschichte allerdings erst zwei Tage später: mit der Auffindung zweier Reservepakete passender Lampen eben für die derzeit gebräuchliche Lichterkette:
=> und jetzt aber wirklich aufpassen und keine Lampen vermischen!!! :> :> :>
Wird schwer werden, denn jetzt sind drei (oder gar 4..) Sorten Lampen im Spiel:
15 Watt, 20 Watt – und defekte…wahrscheinlich bei beiden Sorten…. U-( :##

Trotzdem sollte das Bad am Mittwochabend noch stattfinden -wie gewohnt bei heissen Temperaturen- und glänzenden Lichtern unter südlicher Sonne! 😛

Hach, wie einfach dagegen ist das Leben beim Modellbau: :p für Brother :wave: am Tag 148 neue Bilder: beide Rüstbretter sitzen nun; die Fertigung von den passenden Rüsteisen geht schleppend, aber kontinuierlich vonstatten: auf die gelieferten güldenen 88| Occre-Ketten wollte ich leichthin verzichten.
Farblich geht die Gesatltung ins grobschwarze, da selbige Rüsten damals handgeschmiedet wurden.
Fehlen noch die Anschlußstücke zur Bordwand hin.
Und die alternative (verkürzte) Befestigungsart der Rüsten über den Pforten… U-(
Scheint so, als würde der Mastsetzung im Januar nichts mehr entgegenstehen… 🙄
Oh – die Fertigung des Finkennetzes im Großmars schafft mir noch paar Tage Aufschub.. B) 😛

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Weder Schnee noch Kälte….

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Weihnachten 02

„Wäre Maria hart geblieben, wäre uns Weihnachten erspart geblieben.“ :))

Aber nee – so muß man(n) zum Ende des December huldvoll Geschenke annehmen und damit so tun, als wäre die ganze damals passierte Krippengeschichte vielleicht doch wahr…
Hoffen wir also, daß der Lieferservice denn auch wirklich klappt – der wiederum macht leider seine Dienste vom 12 Monate zurückliegenden Betragen abhängig.
Bloß: woher zum Teufel wissen die um das individuelle Betragen oder etwaige Verfehlungen..? :>
Und vor allem: wirken sich politische Unangepaßtheit und permanente Querstellerei aus Überzeugung B) entwertend oder gar bereichernd :p auf die Menge und Größe der Gabentische aus..? U-(
Hm, die nächsten 24 Stunden werden dazu neue Erkenntnisse bringen…

Dennoch – das Wetter ist gut, soll auch so bleiben und bringt damit den Anreiz zu einer weiteren -der 10ten- Weihnachtsparty in Paraguay! :p

Dazu wünschen wir allen Freunden, Bekannten, Lesern und Abonnenten ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Tage „dazwischen“!

Weihnachten 01

Für @ Brother wieder neue Bilder am Bautag 145: momentan leider nur langsame Fortschritte, denn die Paßgenauigkeit der nächsten aussenbords gelegenen Teile erfordern viel Zeit: aufgrund der wieder mit Sperrholzstruktur gelieferten Teile komplett neu angelegt, geht derzeit viel Zeit in die Gestaltung der Rüsteisen: die hölzernen Teile bekommen -um später die Wanten zu tragen- noch extra Paßstifte: kleiner Tip von Dr. Renneberg, Zahnarzt, Koblenz. B) :wave:

Santisima Trinidad 96Santisima Trinidad 97Santisima Trinidad 98

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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