Schlagwort-Archive: Feuerwehr

Altes Feuer/neues Feuer

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„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Septemberzahlen

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„Das Vaterland.“

Dies, längst mit äußerst negativer Bedeutung versehene und wohl in absehbarer Zeit zur endgültigen Entsorgung in den Auswahlreigen zum Unwort des Jahres gestopfte Wort liest der interessierte Betrachter an der Sockelvorderseite des Weimarer Goethe-/Schiller-Denkmales; seit nun genau 160 Jahren verfolgen beide deutschen Dichter den Lauf und damit aktuell auch das verordnete Ende der deutschen kulturlosen (Zitat der bisher nicht entsorgten Özoguz), aber dennoch eigenständigen Geschichte; man darf gespannt sein auf den späteren Einsatzzweck beider metallischer Körper… 🙂

Der Verwendungszweck für den dem paraguayischen Model Ana Rios -tatsächlich- geraubten Schmuck dürfte klar sein: der wird wohl schnell zu Geld gemacht werden; und die nebenher mitgenommenen 18tausend $ sowie 12 Millionen Guaranies haben vermutlich längst Eingang in den normalen Zahlungsverkehr gefunden: ob die Wertangabe 60tausend Dollar betreffs des Schmucks aber nur Mitleid erregen sollte oder Kopfschütteln über diese häusliche Hortung, sei dahingestellt… Eher zuversichtliche/schadenfrohe Seelen sehen voraus, daß Ana beim nächsten Fotoshooting die Summe wieder `rein kriegt.. 🙂

 

Doch diese Woche hat´s tatsächlich in sich; auch „unsre“ städtische Feuerwehr legt einen halbjährlichen Geschäftsbericht vor, der mehr Ausgaben als Einnahmen verzeichnet: über 139 Millionen ausgegebene Guaranies werden von den rund 115,5 Millionen eingenommenen leider nicht ganz abgedeckt:

Abgerechnet wurden die Kosten für 21 Einsätze bei Bränden, ….

…172 Unfällen….

und ein verhinderter Selbstmord… – wieviele „erfolgreich“ verliefen, darüber schweigt der Bericht.

Nicht verschwiegen werden 15 Rettungen von Tieren, beispielsweise aus Brunnen – die aber ebenso Kosten verursachten.

Aus Zeitgründen -diese Woche hat´s tatsächlich in sich!!- heute wieder etwas kürzer; aber wir geloben Besserung. 🙂

Nur langsam gehen derzeit die Arbeiten auf der Steamerwerft vor sich: am Tag 100 sieht das weiterhin provisorisch zusammengesetzte Ergebnis so aus:

Alle hauptsächlichen Baugruppen sind nun vorhanden; für die endgültigen Bearbeitungen muß weiterhin alles zerlegbar bleiben, doch das endgültige Ergebnis steht im enger werdenden Rahmen fest…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Don Pablo macht nochmal blau…

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…zunächst schien die ganze „blaue Aktion“ so kurz vorm Sommer- und Badebeginn ja geklappt zu haben, handelte es sich ja „nur“ darum, den alten verbliebenen Anstrich abzuschleifen, den geforderten Untergrund aufzutragen und endlich und abschließend reichlich Blau aufzubringen, nach dessen mehrtägiger Trocknungsphase das Wasser reinrauschen könnte.

Aber hey – wir sind in Paraguay und das ganze Vorhaben klingt im nachhinein schon wieder viel zu komplex und zu kompliziert und das war es denn auch und deshalb ging’s rasant teilweise wieder in die Bux‘ …. 🙂

Dabei machte der erste Anstrich von Ende Oktober nicht mal nen schlechten Eindruck; erst, als damals das als neues Badewasser geplante Nass im Schwimmbecken stieg, machten sich auf den unteren Stufen und am Rand – mehrere Farb-Blasen bemerkbar. Einfach ignorieren..? Hm, nee: dann doch lieber anders reagieren..:

FILMBILD / T: Balduin, das Nachtgespenst / La Tatoue D: Louis de Funes R: Denys de La Patelliere P: F/I J: 1968 PO: Szenenbild RU: DA: Halbportrait, - Nutzung von Filmszenebildern nur bei Filmtitelnennung und/oder in Zusammenhang mit Berichterstattung über den Film.

Also alle Mann an die Pumpen; Wasser rrraus!!

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Wieder alles anschleifen….

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…und als wäre dies alles nicht zureichend, meldeten die Wetterfrösche unaufhaltsam täglich aufs neue starken Wind und Regen. Also muß dringend ein Wetterdach über das derzeit verwundbare Loch im Garten. Und da der am schnellsten und vor allem am günstigsten zu beschaffende Baustoff hier Bambus heißt, wurde daraus kurzerhand eine Art..Dach konstruiert, auf dessen aus Plastikplanen bestehenden Schrägen der Regen abfließen sollte/durfte/müsste: schon die in der ersten Nacht nach dem neuen Anstrich darauffolgende Gewitterfront ließ allerdings die Mangelhaftigkeit der eilends geschaffenen Konstruktion erkennen.

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Und spülte ebenso den zweiten Anstrich fast zur Hälfte runter; zur Ansicht gelangten so die darunterliegenden älteren Schichten…

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So blieb kaum was anderes übrig, als teils nachts zu wachen und den meist durch Sturm verstärkten Regen vom Inneren abzuhalten bzw. eindringendes Wasser rauszuschöpfen und aufzuwischen. Trotzdem gelang es irgendwann, eine mehrtägige trockene Phase zu „erwischen“, damit der dann 3. neue blaue Anstrich wirklich nur auf trockenen Untergrund aufgebracht werden kann;  selbst unser Anstreichermeister Don Pablo (Name von der Redaktion geändert..) war schier am verzweifeln ob des nassen regnerischen November-/Dezemberwetters…

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Und auch nach dem neuen blauen Anstrich selbst wurden unbedingt mehrere trockene Tage benötigt, will man denn nicht schon wieder große Augen über Blasen in der Farbe machen.. Glücklicherweise hatte Wettergott Petrus doch irgendwann noch ein Einsehen und sandte regenfreie Tage zur Erde!

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Und was lange währt, wird denn meist endlich gut; dank der hiesigen Feuerwehrkameraden gelangte doch noch kurz vorm Fest reichlich Wasser in den Pool. Die hauseigene Brunnenanlage spendete den wässrigen Rest – und dem weihnachtlichen Badespaß am elften Fest in der neuheimatlichen Ferne stand nix mehr im Wege: an diesem Abend blieb die Badeanstalt somit für mit Schwimmburka zugehängte Zeitgenossen geschlossen; Allah bescherte den Ungläubigen statt Feuer und Schwert diesmal nämlich sommerliche Temperaturen. 🙂 Danke, Meister!

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Die bisherige Grilltradition am Bescherungsabend wurde ebenso eingehalten wie die ordnungsgemäße Befüllung des Bowlegefäßes; böse Zungen behaupteten später, das Rezept wäre -so wie letztes Jahr- dem Handbuch für Raketentreibstoff des Erfinders Wernher von Braun entnommen; kann in der festtäglichen Eile schon mal passieren – der längst verlorengegangene Umschlag der Broschüre scheint dies noch begünstigt zu haben. 🙂

Die Funktionalität der Flüssigkeit war aber in jeeedem Fall gewährleistet… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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(FILMBILD / T: Balduin, das Nachtgespenst / La Tatoue D: Louis de Funes R: Denys de La Patelliere P: F/I J: 1968 PO: Szenenbild RU: DA: Halbportrait)