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König, Feuer, Geld

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„Ich bringe meinem Volke das größte Vertrauen entgegen, und es wird mein festes Bestreben sein, des Landes und des Volkes Wohl zu fördern und jeden, auch den letzten meiner Untertanen glücklich und zufrieden zu machen.“
Möglicherweise unterläuft der Leserschaft nun der fatale Fehler der Annahme, an dieser Stelle würde wie so oft über den aktuellen Identitätsabbau in der alten, sich nun auf islamisch-allgemeinpädophile Mittelalterreise begebenden Heimat räsoniert werden oder etwa die -vielen vielleicht noch gar nicht aufgefallene…- Orientalisierung der Innenstädte einer „Köterrasse“ lenke die Hand über der Tastatur- weit gefehlt: aufmerksame Beobachter dieser Seiten sowie der seit Jahren vor sich gehenden, „täglich neu auszuhandelnden“ Armlängen zum Messer inclusive deren weiterführenden dystopischen Veränderungen werden längst ahnen, daß eingangs erwähntes Zitat NICHT aus Reihen der brd-GmbH-Verwaltungsriege stammen KANN, sondern aus dem Munde einer leider längst verblichenen Politikergeneration überliefert wurde: im vorliegenden Falle soll mit dieser Aussage an die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor 115 Jahren durch Seine Majestät Friedrich August III., den letzten König der sächsischen Landeshauptstadt erinnert werden.

Bei der Suche nach einem neuen Thema fiel auf, daß der Brand in der hauptstädtischen, als „Chacarita“ betitelten Gegend (Barrio Ricardo Brugada) noch nicht auf dieser Seite erwähnt wurde: Ende letzten Monats loderten da die Flammen und mehrere Löschzüge samt freiwilliger Helfer, die sich natürlich aus den Bewohnern  dieser Wohnstätten rekrutierten, brachten schließlich alles unter Kontrolle. Die reichlich 10tausend Menschen in diesem Teil von Asunción – der offensichtlich Neukölln und bundesweit vom Ruhrgebiet ausgehend für arme, aber (vermutlich..) lebensfrohe Vorlage für prekäre Verhältnisse, die in Regierungsvierteln auf minderes Interesse stoßen, gelten darf/soll/muß – könnten auf die Idee kommen, daß ihr baulicher Untergrund längst für andere Bauten benötigt wird und das Feuer zu rechter Zeit „erschien“; Umsiedlungen in kostengünstigere Sozialwohnungen bringen jedoch auch hierzulande den Umstand mit sich, daß wenig, aber immerhin etwas gezahlt werden muß…

   

Und noch ein weiteres Thema wäre kürzlich im Trubel des nun rasch zu Ende gehenden Jahres beinahe in Vergessenheit geraten: der 76te Geburtstag unserer Währung Guaraní am 5. Oktober: müßig, über die Vor- und Nachteile dieser binnenländischen Währung zu sprechen; bemerkenswert, daß wir nun länger damit bezahlen als mit der 2002 zur kalten Enteignung in Ekelropa übergestülpten Zwangswährung (…“Super! Münzen mit unterschiedlichen Rückseiten zum sammeln..!..Löhne halbiert – Preise gleichgeblieben? Egal! „)  😦 Anbei eine aktuelle paraguayische Zinsliste; hilft möglicherweise bei Erkennung und vor allem Augenöffnung über die verbrecherisches Regimjunta, die in der alten Heimat linksrotgrünen Terror als maßgebliche Nullzins-Politik verkauft.

 

Im Gegensatz zum vorigen Beitrag an dieser Stelle nun wieder Bilder von der Soleilwerft: am 230ten Tag wurde nun endlich die gelasert gelieferte heckseitige Fensterblende schnöde geteilt. Der mittlere, darüberliegende Galeriebalkon hat seine überarbeitete Form gefunden und wurde angepaßt, ist aber weiterhin abnehmbar. Die nächsten Schritte bestehen in der Farbgebung Galerie innen braun/außen blau und bei dieser Gelegenheit bekommt die besagte Fensterblende auch ihr blaues Wunder, bevor ein feiner Pinsel „Revell Color Gold“ auf die Fensterornamente trägt. Oh, schon passiert.. 🙂 Anschließend durchsichtige Trägerfolie hinter die Fenster der Oberdeckblenden und das Butzenglas aus der schon erwähnten Flasche anwenden. Oh, auch schon geschehen.. 🙂
Die neue Woche wird also damit starten, diese Galerie dauerhaft zu befestigen und gleichzeitig die (zweite..) Rumpfbeplankung höher zu ziehen: die „restliche“, nach oben gehende (noch zu verglasende) Fensterblende auf besagter Balkonebene aufzusetzen, dürfte dann vergleichsweise einfach vonstatten gehen… sag` ich mal jetzt.. 🙂
Zwischendurch wurde übrigens noch das am Bug gelegene kleinere Teildeck mit Parkett belegt/Nagelmuster fehlt noch: schließlich stehen da später beidseits die „Hütten“ für die Schiffsoffiziere… Mittlerweile erreichte uns die Nachricht, daß die zusätzlich georderte Holzlieferung voraussichtlich Anfang November hier eintreffen wird; zum Jahreswechsel dürfte dann der Rumpf in den Hauptelementen bestehen – schätzungsweise ein weiteres halbes Jahr dürfte vergehen, bis die weitgehende Komplettierung Oberdeck und Anfertigung der Anbauteile fertiggestellt ist…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Frauen mit verschiedenem Verwendungszweck

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„Menschen sind heute nur aktiver als früher -nicht glücklicher- und auch nicht klüger als vor 6.000 Jahren.“
Den amerikanischen Autor Edgar Allan Poe (…zum 170ten Todestag) zu zitieren, ist bei diesem meisterlichen Wortesetzer immer mit einem gewissen Risiko verbunden, welches weitaus höher zu veranschlagen ist als beispielsweise im Jahre 2019 Strassen einer deutschen Hauptstadt unter den Augen von „Regierung“ und deren Polizei zu sperren; daß 3 Jahrzehnte nach einer rücksichtslosen Klebeverbindung zweier deutscher Landflächen ausgerechnet ein weiblicher Stasimitarbeiter diesem politischen System per Absichtserklärung vorsteht, entspricht fast schon wieder poe`scher, nie wieder erreichter Gedankenprofessionalität…

Den Sprung von einem weiblichen Wesen, welches einer transatlantischen Teilrepublik vorsteht, zu den in Paraguay auf freiwilliger Basis agierenden Feuerwehrfrau*Innerinnen*wieauch immer zu schaffen, dürfte nun nicht mehr schwer sein; eine Landeszeitung hob kürzlich deren Leistung angesichts der seit Wochen -wie in jedem Jahre- vor sich gehenden, in diesem Jahre durch ungünstige Winde -die die Brandleger allerdings nicht interessieren- mehr als ausgeweiteten Brandrodung hervor: stellvertretend für die tausenden Mitarbeiter*Innerinnen* wurden die rußgeschwärzten, aber dennoch strahlenden Gesichter dreier junger Frauen gezeigt, deren Freizeit arg beschnitten wird durch die auf sich genommenen Verpflichtungen: Freiwillige werden immer gesucht!!

Damit ist Weiblichkeit Betreffendes noch nicht durch: unsre Stadt Villarrica bietet derzeit ein umstrittenes Kunstprojekt: ausgerechnet vor der Stadtverwaltung präsentiert ein Künstler an gespannten Seilen aufgehängte BH`s; sie sollen an weiblichen Brustkrebs erinnern bzw. die Forschung zu schnellerer Hilfe animieren; selbige Kleidungsstücke werden zur Vervollständigung der Aktion weiterhin gesucht und können deshalb zu den bekannten Öffnungszeiten im hiesigen Kulturzentrum abgegeben werden…

Passenderweise dazu fand im selben Städtle kürzlich die Wahl zur Miss Ybytyruzu statt: diesen Titel darf sich nun die 16jährige Marjorie Tatjana Duarte übers Bett hängen; Mengeneinsatz von Kosmetik lohnt also doch… 😉

…und nun schnell noch am 225ten Tag den aktuellen Baubericht: die helle 2te Beplankung ist zur Hälfte komplett vergeben; die gegenüberliegende Schiffsseite befindet sich derzeit in Behandlung; danach dürfte die 2te Galerie durch die nochmalige Fertigungsstrecke geschoben werden, um besagte heckseitige Krümmung zu erzielen – und schon zeichnet sich ab, daß auch Tamiya Blau & Rot auf die Schnellimportliste gelangen werden… 🙂

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Heisse Frau, verbranntes Land

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…na bitte: kurz bevor die CO2-Steuer zwar nicht die kreativ gezogenen Klimakurven plakativ auf Talfahrt schickt, zumindest aber die Taschen der Noch-Autofahrer erleichtert, kommt schon die nächste gute Nachricht: eine 19jährige aus Pedro Juan Caballero wurde in der dominikanischen Republik als „Miss Beauty World“ gekürt!


Unser nordöstlicher Lebensmittelpunkt von reichlich 100tausend -abzüglich der jährlich 80/100 im Mündungsfeuer zu früh verstorbenen Unersetzbaren- findet in fast jeder Nachrichtenredaktion meist den Platz der Actionnews………………

Nun wurde besagtes Grenzstädtchen halt lobend erwähnt: denkbar wäre jetzt eine oder mehrere Partnerschaften mit schwarzdeutschen Städten, um den Weg der nur alle mit anderer Meinung ausgrenzenden Grünen Kulturrevolution durch paraguayische Effektivitätserfahrungen im Drogenhandel zu vervollkommnen… 🙂 Dennoch – Glückwunsch an Tamara Córdoba zum neuerworbenen Titel; eine Menge Leute haben sich mit gefreut & gefeiert…!

Zum feiern hatten in der letzten Zeit viele Kameraden der Feuerwehreinheiten eher wenig Zeit; die im paraguayischen Chaco wütenden Brände sollen verschiedenen Angaben zufolge mehr als 40tausend Hektar Land im Pantanal in schwarze Wüste verwandelt haben: den Ursachen dieses Feuers wird wohl nicht unbedingt auf den Grund gegangen werden – Windrichtung beachten und  ZUGLEICH Brandrodung zu betreiben, ist nahezu eine Unmöglichkeit für die meisten Bodenbesteller…
Trotzdem finden sich Leute, die dem hungrigen Tierbestand Futter in ihr nun schwer gestörtes Lebensumfeld im genannten Chaco transportieren – die kürzlich erhaltenen Bilder davon seien deshalb hier gezeigt…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; jedoch nicht ohne die aktuellen Bilder von der Modellbaufront: nach 200 Tagen wurde dem Unterboden des Schiffes seine 2te Beplankung komplett spendiert; wie vorhergesagt, bilden die Restplanken nun die Heckverkleidung. Damit dürfte der Weg frei sein für die Anbringung des unteren Balkon´s.
Selbiger muß noch bearbeitet werden, um die gelieferten Metallornamente aufzunehmen. Tjaaa, und danach wird wohl die obere, helle Beplankung zwischen den Geschützpforten folgen: vorher werden die Rahmen der Pforten rot anlaufen…  🙂

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Gelb für arm

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„….auf diesem Planeten, wo die Menschen Wunder tun, um einen Sterbenden zu retten, und die Gesunden hundert, tausend, eine Million auf einmal umbringen.“ Gratulieren wir -leider postum- der italienischen Schriftstellerin Oriana Fallaci an dieser Stelle zum 89ten; ihre Beschreibungen, Mohammed´s Tötungsreligion betreffend, dürften den meisten, denen das heimatliche Schicksal näher als Fußball liegt, bekannt sein…

Seit einigen Tagen macht hierzulande die Geschichte eines von der Feuerwehr „aufgefangenen“ Mannes die virtuelle Runde; selbiger Vorgang fand jüngst in Santa Rosa del Aguaray statt. Wie in den meisten Fällen hatten Nachbarn einen Hinweis bei entsprechenden Stellen gemacht, der weitergegeben wurde und schließlich zu besagtem Einsatz führte. Jeder, der die folgenden Bilder sieht, dürfte sich vorstellen, in welcher Lebenslage sich der Mann befand – ein Zustand übrigens, der zweifellos einer Vielzahl von derzeitigen deutschen (nichtmuslimischen) Arbeitnehmern durch die aktuelle GmbH-Verwaltungsriege in wenigen Jahren ebenso aufgezwungen werden wird, sollte die Unfähigkeit zum landesweiten Generalstreik weiterhin bestehen bleiben.
Doch zurück zu unserem binnenländischen Thema, was eigentlich mit wenigen Worten auskommt: nach einer optischen Veränderung des Betroffenen und einer Kleiderspende erfolgte die unvermeidliche Selfiekette – man lebt schließlich im 21ten Jahrhundert. Nach der Überreichung eines Bettes entfernten sich die hier Bombero´s genannten Feuerwehrleute: man kann ihnen nicht genug danken für diese schöne Tat; bleibt zu hoffen, daß dem Manne länger damit geholfen ist…

    

Aus Zeitgründen heute etwas kürzer – doch nicht ohne Bild vom Diorama-Bauplatz: nun startet die Farbgebung der Kleinteile; die unten gezeigten Fenster werden nach teilweiser Zertrümmerung des Rahmens mit Glasresten ausgestattet. In den nächsten Tagen wird die zusammengesetzte Grundplatte die Farbe erhalten; die letztendliche Gestaltung wird einiges an Zeit erfordern….

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Feuer groß, Feuer klein, Feuer frei

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„In Frankreich läßt man Leute ungeschoren, die das Feuer legen, und verfolgt jene, die die Glocke läuten.“
Zugegeben – die (vom Volke ausgehenden…) umstürzlerischen Tage des Franzosen Chamfort sind in einigen Teilen der Welt längst dahin; einige Details und Vorgehensweisen wurden zur mehr oder weniger ausgeglichenen Zufriedenheit beider Seiten beibehalten: um welche Dinge es sich dabei genau handelt, wurde beim verordneten abgleiten in geschlechtliche Neutralität längst zur Nebensächlichkeit erklärt und aus diesem Grunde vom Großteil der Ureinwohnerschaft anweisungsgemäß vergessen. 🙂

Doch verlassen wir schnellstens das Land an der Seine im allgemeinen und die präislamische Halbinsel im Besonderen und wenden wir uns in gewohnter Weise dem südamerikanischen Kontinent zu: da stellt schon erwähntes, seit Urzeiten mißtrauisch zu behandelndes Element Feuer seine Zwiespältigkeit erneut zur Schau:
zum ersten beim Brand eines innerstädtischen Eckladens, vormals bekannt als Store für nahezu unbegrenzten Kaufrausch zwischen gedrehten Dachnägeln, bunten Futternäpfen & Badewannenstöpseln: erst bei der kürzlichen Verschiebung des Warenangebotes hin zu hölzernen Gebrauchsgegenständen erfolgte die Temperaturerprobung des Raumes am vergangenen Wochenende.

  

Die gelben Einsatzfahrzeuge der hiesigen Feuerwehr auf freiwilliger Basis jedoch bekämpften die Flammen schnell erfolgreich. Zurück blieben verbrannte Trümmer & Dachteile im Inneren des Ladens – und nebenan angrenzende (von den Besitzern) während des Brandes vorsichtshalber ausgeräumte Geschäftsräume.

   

Laut zum Ende des vergangenen Monats aufgestellten Statistiken soll unser Binnenländle zuletzt ums Jahr 1960 mit solch einem regenfreien, warmen April „gesegnet“ gewesen sein; Hochzeit also derzeit für schon erwähnte Mitarbeiter der Feuerwehr!


Kommenden Sonntag zwischen 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr veranstaltet besagte Truppe einen Verkauf von Grillfleisch; für 20.000,- Guaranies gibts nen Gutschein der zur Abholung einer Portion leckeren Grillfleischs berechtigt; der darüber hinaus erwirtschaftete Gewinn kommt dem Unterhalt der Feuerwehr zugute, genauso wie alle zusätzlich freiwillig getätigten Spenden…

Einer der Einsätze der letzten Tage bestand übrigens in der Rettung eines der hier in Villarrica überaus beliebten Wasserschweine; selbiges fühlte sich nach dem Sturz in das leere Stadt-Freibadbecken in seinem gewohnten Aktionsradius ziemlich eingeschränkt – bis eben die Kameraden der Wehr anrückten…. 🙂
Wohlgemerkt – hat aber NICHTS mit der Grillgeschichte am Sonntag zu tun… 🙂 🙂

Und auch der eigentlich stählerne, aus Maßstabsgründen nun aus Tamiya-Plastik bestehende „Feuerspucker“ rund um den geschmeidig eingeredeten Schuldkult 😦 vergangener Tage ist nun fertiggestellt: in den nächsten Tagen beginnt damit die Restaurierung des Hanomag-Halbkettenfahrzeuges Sdkfz 251/C, welches samt dieser Pak 40 den Mittelpunkt eines kleineren Diorama´s bilden wird..

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Altes Feuer/neues Feuer

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„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

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Septemberzahlen

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„Das Vaterland.“

Dies, längst mit äußerst negativer Bedeutung versehene und wohl in absehbarer Zeit zur endgültigen Entsorgung in den Auswahlreigen zum Unwort des Jahres gestopfte Wort liest der interessierte Betrachter an der Sockelvorderseite des Weimarer Goethe-/Schiller-Denkmales; seit nun genau 160 Jahren verfolgen beide deutschen Dichter den Lauf und damit aktuell auch das verordnete Ende der deutschen kulturlosen (Zitat der bisher nicht entsorgten Özoguz), aber dennoch eigenständigen Geschichte; man darf gespannt sein auf den späteren Einsatzzweck beider metallischer Körper… 🙂

Der Verwendungszweck für den dem paraguayischen Model Ana Rios -tatsächlich- geraubten Schmuck dürfte klar sein: der wird wohl schnell zu Geld gemacht werden; und die nebenher mitgenommenen 18tausend $ sowie 12 Millionen Guaranies haben vermutlich längst Eingang in den normalen Zahlungsverkehr gefunden: ob die Wertangabe 60tausend Dollar betreffs des Schmucks aber nur Mitleid erregen sollte oder Kopfschütteln über diese häusliche Hortung, sei dahingestellt… Eher zuversichtliche/schadenfrohe Seelen sehen voraus, daß Ana beim nächsten Fotoshooting die Summe wieder `rein kriegt.. 🙂

 

Doch diese Woche hat´s tatsächlich in sich; auch „unsre“ städtische Feuerwehr legt einen halbjährlichen Geschäftsbericht vor, der mehr Ausgaben als Einnahmen verzeichnet: über 139 Millionen ausgegebene Guaranies werden von den rund 115,5 Millionen eingenommenen leider nicht ganz abgedeckt:

Abgerechnet wurden die Kosten für 21 Einsätze bei Bränden, ….

…172 Unfällen….

und ein verhinderter Selbstmord… – wieviele „erfolgreich“ verliefen, darüber schweigt der Bericht.

Nicht verschwiegen werden 15 Rettungen von Tieren, beispielsweise aus Brunnen – die aber ebenso Kosten verursachten.

Aus Zeitgründen -diese Woche hat´s tatsächlich in sich!!- heute wieder etwas kürzer; aber wir geloben Besserung. 🙂

Nur langsam gehen derzeit die Arbeiten auf der Steamerwerft vor sich: am Tag 100 sieht das weiterhin provisorisch zusammengesetzte Ergebnis so aus:

Alle hauptsächlichen Baugruppen sind nun vorhanden; für die endgültigen Bearbeitungen muß weiterhin alles zerlegbar bleiben, doch das endgültige Ergebnis steht im enger werdenden Rahmen fest…

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Don Pablo macht nochmal blau…

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…zunächst schien die ganze „blaue Aktion“ so kurz vorm Sommer- und Badebeginn ja geklappt zu haben, handelte es sich ja „nur“ darum, den alten verbliebenen Anstrich abzuschleifen, den geforderten Untergrund aufzutragen und endlich und abschließend reichlich Blau aufzubringen, nach dessen mehrtägiger Trocknungsphase das Wasser reinrauschen könnte.

Aber hey – wir sind in Paraguay und das ganze Vorhaben klingt im nachhinein schon wieder viel zu komplex und zu kompliziert und das war es denn auch und deshalb ging’s rasant teilweise wieder in die Bux‘ …. 🙂

Dabei machte der erste Anstrich von Ende Oktober nicht mal nen schlechten Eindruck; erst, als damals das als neues Badewasser geplante Nass im Schwimmbecken stieg, machten sich auf den unteren Stufen und am Rand – mehrere Farb-Blasen bemerkbar. Einfach ignorieren..? Hm, nee: dann doch lieber anders reagieren..:

FILMBILD / T: Balduin, das Nachtgespenst / La Tatoue D: Louis de Funes R: Denys de La Patelliere P: F/I J: 1968 PO: Szenenbild RU: DA: Halbportrait, - Nutzung von Filmszenebildern nur bei Filmtitelnennung und/oder in Zusammenhang mit Berichterstattung über den Film.

Also alle Mann an die Pumpen; Wasser rrraus!!

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Wieder alles anschleifen….

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…und als wäre dies alles nicht zureichend, meldeten die Wetterfrösche unaufhaltsam täglich aufs neue starken Wind und Regen. Also muß dringend ein Wetterdach über das derzeit verwundbare Loch im Garten. Und da der am schnellsten und vor allem am günstigsten zu beschaffende Baustoff hier Bambus heißt, wurde daraus kurzerhand eine Art..Dach konstruiert, auf dessen aus Plastikplanen bestehenden Schrägen der Regen abfließen sollte/durfte/müsste: schon die in der ersten Nacht nach dem neuen Anstrich darauffolgende Gewitterfront ließ allerdings die Mangelhaftigkeit der eilends geschaffenen Konstruktion erkennen.

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Und spülte ebenso den zweiten Anstrich fast zur Hälfte runter; zur Ansicht gelangten so die darunterliegenden älteren Schichten…

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So blieb kaum was anderes übrig, als teils nachts zu wachen und den meist durch Sturm verstärkten Regen vom Inneren abzuhalten bzw. eindringendes Wasser rauszuschöpfen und aufzuwischen. Trotzdem gelang es irgendwann, eine mehrtägige trockene Phase zu „erwischen“, damit der dann 3. neue blaue Anstrich wirklich nur auf trockenen Untergrund aufgebracht werden kann;  selbst unser Anstreichermeister Don Pablo (Name von der Redaktion geändert..) war schier am verzweifeln ob des nassen regnerischen November-/Dezemberwetters…

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Und auch nach dem neuen blauen Anstrich selbst wurden unbedingt mehrere trockene Tage benötigt, will man denn nicht schon wieder große Augen über Blasen in der Farbe machen.. Glücklicherweise hatte Wettergott Petrus doch irgendwann noch ein Einsehen und sandte regenfreie Tage zur Erde!

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Und was lange währt, wird denn meist endlich gut; dank der hiesigen Feuerwehrkameraden gelangte doch noch kurz vorm Fest reichlich Wasser in den Pool. Die hauseigene Brunnenanlage spendete den wässrigen Rest – und dem weihnachtlichen Badespaß am elften Fest in der neuheimatlichen Ferne stand nix mehr im Wege: an diesem Abend blieb die Badeanstalt somit für mit Schwimmburka zugehängte Zeitgenossen geschlossen; Allah bescherte den Ungläubigen statt Feuer und Schwert diesmal nämlich sommerliche Temperaturen. 🙂 Danke, Meister!

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Die bisherige Grilltradition am Bescherungsabend wurde ebenso eingehalten wie die ordnungsgemäße Befüllung des Bowlegefäßes; böse Zungen behaupteten später, das Rezept wäre -so wie letztes Jahr- dem Handbuch für Raketentreibstoff des Erfinders Wernher von Braun entnommen; kann in der festtäglichen Eile schon mal passieren – der längst verlorengegangene Umschlag der Broschüre scheint dies noch begünstigt zu haben. 🙂

Die Funktionalität der Flüssigkeit war aber in jeeedem Fall gewährleistet… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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(FILMBILD / T: Balduin, das Nachtgespenst / La Tatoue D: Louis de Funes R: Denys de La Patelliere P: F/I J: 1968 PO: Szenenbild RU: DA: Halbportrait)