Narretey & Nackedei….

Standard

171

„Ich weiß nicht, wer die hohen Absätze erfand, aber Frauen verdanken ihm viel.“ 🙂

…könnte gut sein, daß wir, die sich mehr 🙂 oder weniger noch als rüstig bezeichnenden nun Endvierziger die Letzten darstellen, für welche Marilyn unsterblich bleiben wird; im 55ten Todesjahr des Filmstar´s bleibt ungeklärt, ob sie im reiferen Alter und / oder privat nicht doch lieber flache Schuhe und bunte Batikhosen bevorzugt hätte: liebe Historiker, bitte verschweigt der Öffentlichkeit, wenn jemals Frau Monroe´s längst verschollen geglaubter Schuhschrank voller Birkenstocksandalen, teils abgelatscht, gefunden werden sollte..!

Damit dürfte eine ausreichend-wacklige Brücke zum diesjährigen Karnevalstart Villarrica´s geschlagen sein: zu keinem anderen Zeitpunkt unserer 12monatigen Jahresspanne sieht man(n) mehr und vor allem höööhere Absätze als beim bunten nächtlichen Treiben parallel zum Stadtrand.

Und damit in bewährter Weise jedes Jahr dem gutgläubig-nichtsahnenden Besucher was neues präsentiert wird, blieben die Fensterläden der letztjährlichen Kartenkasse endlich mal wieder geschlossen und die 50tausend pro Person nahm der altbekannte Einlass hinter den Sitzreihen entgegen: der Besucher verblieb in diesem Jahr allerdings nur für einen Meter im Besitz der Eintrittskarte – beide wurden am eigentlichen Eintritt ins grellbunt beleuchtete Areal wieder getrennt. Als Anfang keine schlechte Idee in Hinsicht auf die obligatorisch zu erwartenden Müllberge: lassen wir uns vom Jahr 2018 überraschen, in welchem das Format der Eintrittskarten A 3 erreicht… 🙂

Kurz vor elf setzte sich die Spitze des närrischen Zuges in Bewegung: den vermutlich gleichfalls närrischen Besuchern stand nun eine bunte und diesmal vor allem laute Nacht bei sommerlichen Temperaturen bevor; ein eigentliches, durchgehendes Motto ließ sich wieder nur schwer erkennen: setzen wir deshalb Spaß & Lebensfreude an den Anfang der Sache – wenngleich jeder weiß, daß der Konkurrenzdruck der einzelnen Wagengruppen hart ist beim Tanz um´s Preisgeld in wenigen Wochen: zuzüglich der Vergleich zu allen fünf charaktergleichen Veranstaltungen in Encarnación; und wer die dortige Eröffnungsveranstaltung vor drei Wochen im TV gesehen hat ahnt, was gemeint ist…

Dennoch – Villarrica´s Karneval ist ein Termin, den wir gerne wahrnehmen, nicht nur wegen der Unmengen von bunten Federn, die auf Köpfe und an Hinterteile aufgepflanzt wurden. 🙂
Inhaltlich wurde das Programm mit den gewohnten Darstellergruppen verabreicht: Kindergruppe, älteres Semester sowie Tanzdarbietungen leicht bekleideter Damen auf schon erwähnten hohen Absätzen. 🙂 🙂
Einer der Moderatoren gefiel sich übrigens spät am Abend dabei, nach der Stromversorgung für´s Eingangslicht beim gezeigten federgeschmückten Wesen zu fragen: und stieß dabei aber auf hartnäckiges Schweigen: WO genau sich der 9-Volt Akku für´s blaue Licht verbirgt, war der hübschen Dame bei soviel Publikum denn doch nicht soo leicht zu entlocken…

Und nicht zu vergessen – Villarrica´s Trommelgruppen: irgendeiner muß denen kürzlich den eingängigen Schlagzeugrhythmus von Queen´s „We will rock you“ aus dem Jahr 1977 verraten haben – soll sich der bisher jahrelang einförmig präsentierte Klopfkrach etwa nun auch jährlich ändern..?!
Die ganze Welt gerät aus den Fugen…also wirklich…

Keine Frage – hübsche Damen mit meist wirklichen Modelmaßen und nicht mehr Kleidung, als unbedingt nötig: sonderbar, aber bezeichnend und nicht wirklich überraschend, daß in der alten Heimat aktuell aufgerufen wird, „die blonde Puppe zu zerstören“… 🙂 Leider ist damit -noch nicht- die „Raute“ gemeint… 🙂

Doch hier nun endlich die Bilderfolge…viel Spaß damit!

Wie schon erwähnt – laut war´s, aber wirklich eine Augenweide; Dank an alle Darsteller und Mitwirkenden!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

img_3274 img_3278 img_3281 img_3285 img_3290 img_3291 img_3295 img_3296 img_3302 img_3305 img_3306 img_3313 img_3316 img_3317 img_3318 img_3319 img_3320 img_3322 img_3323 img_3330 img_3331 img_3332 img_3333 img_3334 img_3337 img_3338 img_3341 img_3343 img_3344 img_3346 img_3347 img_3348 img_3351 img_3352 img_3355 img_3356 img_3359 img_3360 img_3361 img_3362 img_3365 img_3366 img_3367 img_3368 img_3370 img_3373 img_3375 img_3377 img_3380 img_3383 img_3385 img_3386 img_3387 img_3389 img_3390 img_3391 img_3393 img_3394 img_3397 img_3399 img_3403 img_3406 img_3409 img_3410 img_3411 img_3413 img_3418 img_3419 img_3424 img_3429 img_3430 img_3432 img_3438 img_3439 img_3442 img_3445 img_3448 img_3454 img_3455 img_3457 img_3459 img_3462 img_3465 img_3467 img_3470 img_3472 img_3473 img_3475 img_3478 img_3484 img_3488 img_3496 img_3497 img_3500 img_3501 img_3502 img_3504 img_3505 img_3507 img_3508 img_3510 img_3513

170  img_3515 img_3517 img_3522 img_3523 img_3524 img_3525 img_3527 img_3529 img_3531 img_3532 img_3533 img_3535 img_3536 img_3539 img_3540 img_3544 img_3550 img_3551 img_3554 img_3556 img_3557 img_3559 img_3560 img_3566 img_3568 img_3570 img_3572 img_3574 img_3575 img_3576 img_3577 img_3578 img_3580 img_3582 img_3583 img_3584 img_3586 img_3587 img_3589 img_3591 img_3592 img_3596

 

 

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

 

 

حريق

Standard

113

„Leicht wird ein kleines Feuer ausgetreten, das -erst geduldet- Flüsse nicht mehr löschen.“
Nimmt der geneigte und vor allem interessierte Leser diese Aussage unter die Lupe, wird sich leicht feststellen lassen, daß damit keineswegs der großangelegte kalte Staatsstreich um den Invasorenbusiness in der alten Heimat gemeint sein kann, sondern Shakespeare´s Drama „König Heinrich VI“ entnommen wurde; doch überlassen wir heute die oft glücklich lachenden Betroffenen, als passive und vor allem zahlende Zuschauer fungierende Ureinwohner des rrreichen Landes ihrer (aktuellen, zuverlässig kontinuierlich gewollt steigernd..) misslichen Lage und wenden wir uns wieder den hiesigen Ereignissen zu, die ebenfalls zu den im wahrsten Sinn des Wortes brenzligen Dingen des Lebens gerechnet werden dürfen.. 🙂

Nahezu unheimlich un/passend zum Jahrestag des Feuersturms in der „keineswegs unschuldigen Stadt“ (so zumindest Dresden`s Kretin f*** Hilbert..) sollten auch wir uns von Flammen umzüngelt sehen; am an diesem Tag auf dem Kalender vermerkten Valentinstag handelte es sich allerdings nicht ausschließlich um die für Romantiker existierenden Flammen der Liebe, sondern etwas handgreiflicheres und sogar sichtbareres: eine wie üblich durch anzünden & weggehen ausser Kontrolle geratene Brandrodung drohte zum wiederholten Male, etwas anderen, nämlich größeren Umfang anzunehmen – bei den derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen keine Sache für die leichte Schulter – schlussendlich fehlten nur noch 7 Meter zu unserem Zaun.

100 101 103 104 114
Und trotzdem – Villarrica´s Bombero´s wußten schon seit der „Zündung“ frühmorgens um halb sechs von unsrem kommenden „Glück“ und warteten auf Alarmierung. 🙂
Die erfolgte mittags um 13 Uhr; ein Schelm, welcher nun annimmt, daß die freiwilligen Feuerwehrleute eigentlich gerne ihre ursprüngliche Arbeit verließen um in die gelbe Uniform springen und um nach erfolgter Bewässerung den Tag beim (verdienten!!!!!!!!!) Bier ausklingen zu lassen… 🙂

105 106 107

Zunächst sah es wirklich nich`mal lustisch aus; allerdings sollte der erste Eindruck nahe des Flammenmeeres nicht trügen, daß sich das gelegte Feuer nicht in unsre Richtung bewegt, sondern rechts/links ausbreitet und sonderbarerweise „zurück“ geht – in Richtung auf nebenan liegende Wiesen bzw. wartende Wälder.
Dort sollten sich die Flammen eine halbe Stunde später auch wirklich austoben; der innerhalb von Sekunden aufsteigende schwarze Rauch ließ uns ahnen, welcher Gefahr wir ein weiteres Mal entronnen waren…

Zusätzlich wurde per eilig geordertem Traktor eine Schneise durchs umgebende meterfuffzisch hohe Gras geschnitten, um etwaige näherkommende Feuerfronten mit Chancengleichheit bekämpfen zu können: unnötig – nach dem Waldfraß waren die Flammen gesättigt. 🙂

Nun blieben „nur noch“ die weiteren Vorbereitungen zum abends stattfindenden Betrieb rund um schon erwähnten Tag der Verliebten…

108 109
Doch noch vor Beginn der Feierlichkeiten um die hoffnungslos Verliebten kam die Nachricht `rein, daß kürzlich erwähnter einstiger Schulkamerad sich auf dem Weg nach Villarrica befindet; quer durch Südamerika auf der Suche nach der perfekten Surfwelle ( ..gefunden in Peru!) gab´s am Folgeabend wieder eine Handvoll interessanter Geschichten in Wort und Bild; mehr davon in den nächsten Tagen!

110 111
Bis dahin verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

1998/1929/2017

Standard

112

„Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte, dann wie James Dean – auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“ Okay….: mit der Kreuzung sollte er tatsächlich vorausschauend recht behalten; bei der Automarke allerdings hat´s dann wieder gehapert: ein elender Mitsubishi Pajero sollte Falco „rüber“ tragen – ganze 19 Jahre nun her, daß Österreichs Musikwunder der 80er nicht mehr unter uns weilt..
Auf diese radikale, unwiderrufliche Art und Weise mußte der weiße Rapper jedenfalls die angepriesene dunkelarabische Zukunft des deutschen Sprachraumes nicht mehr miterleben…

Aber was bedeuten neuzeitliche kompressorangeschobene Porsche, ganz zu schweigen von japanischen Vierrädrern gegen die Urahnen der menschlichen Motorisierung..? 🙂
Eines dieser betagten Vehikel traf am vergangenen Samstagabend bei uns ein und wurde eher unauffällig neben schon anderen stehenden Wagen geparkt – aber dem scharfen Beobachterauge entgeht ein „hochbeiniges“, durch Speichen gehaltenes Bootsheck natürlich nicht..! 🙂

114a 115a 116a

Die freundlich-brennendinteressierte Frage nach dem Herstellungsjahr des blauen dachlosen Traumes wurde mit einer spontanen Einladung zu einer Probefahrt beantwortet: SO kultig und geräuschvoll kann sich nur die (Mit-)fahrt in einem Ford A Speedster von 1929 Samstagabends halb 11 anfühlen. 🙂 🙂 🙂

Nach Angaben des Besitzers, die Bestätigung, allerdings ebenso vorwurfsvolle Blicke (..?????!!)  bei der Ehefrau hervorriefen, gingen bei der Restaurierung der dreiganggetriebenen Karre einige Jahre ins Land; besser in „Schuß“ als die meisten Fahrzeuge, die am täglichen Strassenverkehr teilnehmen, nahm sich der Fahrer sogar die Freiheit, in für Paraguay eher untypischer Art das Augenmerk sogar auf die – Bremsen zu richten: für selbige einst verwendeter Seilzugmechanismus wurde (leider..) ersetzt, um bei der Benutzung des Wagens keine haltlosen bösen Überraschungen zu erleben..

118a 117a  119a 120a

Prädikat: gut gemachtes, aber unverkäufliches Einzelstück. **heul*** 🙂
Danke für die Probefahrt und allzeit gute Fahrt!!!

……….

Nicht annähernd halb so alt und schon am Ende der Wertgehaltsskala sich befindende, hochkant gestellte Fahrzeuge dienen derzeit „drüben“ in der sächsischen Landeshauptstadt einem Racheexperiment für die verpatzten Feierlichkeiten vom vergangenen 3. Oktober: ein offensichtlich schwerst geistesgestörter Oberbürgermeister versucht (!) dabei das Gedenken an die zigtausenden Toten des durch die damaligen Alliierten erzeugten Dresdner Feuersturmes von 1945 zu zerstören: unfassbar, welche Vorgehensweise das dortige politische diktatorische System bei der geplanten Errichtung des 4., dann islamischen Reiches mittlerweile eingeschlagen hat
Ihr irrt Euch – Dresden hält stand!! 🙂

110 111

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

113

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Nicht aufgeben: am Ende winkt…Papier

Standard

„Der, der liest, macht seine Grenzen kaputt,“ sagt das Sprichwort. Man fühlt sich aktuell geneigt hinzuzufügen, daß denen, die zumindest -oder am liebsten- (wenn überhaupt..) Videotext (in staatlich gelenkter Form; der Wahrheit wegen..) denn doch die Gefahr des Lesens eingehen, die Grenzen zusätzlich kaputtgemacht werden. 🙂 Aber wer hebt schon gerne den Blick, wenn er gerade am lesen ist…. 🙂

Wie auch immer – der zuende gehende Januar brachte nun endlich den Abschluß einer jahrelangen Bücherauffindungs-und Rettungsaktion, die kurz nach der Auswanderung im Jahre 2005 ihren Anfang nahm, über mehrere Schauplätze verteilt eine ziemliche Menge Mitwirkende in Atem hielt und schlussendlich denn doch noch von Erfolg gekrönt wurde.

Schon mehrmals wurde auf diesen Seiten erzählt, wie schnell eigentlich unsere damalige Auswanderung zustande kam und in wenigen Wochen im Ablauf erfolgte; die dabei anfallenden Bücherkisten wurden entweder in die Beipackkartons Richtung Südamerika verladen bzw. die später nachzuholende Menge an bedrucktem Papier sollte ein vorläufiges Zuhause in einem saarländischen Haus finden: eine Inventarliste der zurückbleibenden, Wochen später ins vorläufige Dunkel abtauchenden Lektüre wurde aus Zeitgründen nicht mehr angefertigt; der Schreiber dieser Zeilen verließ sich auf seine Gedächtnisleistung. 🙂
Und so fand Anfang Juli 2005 ein Teil der Bücher den Weg in einen freundlicherweise zur Verfügung gestellten geräumigen Kellerraum.

Doch um der ganzen Sache die entsprechende Würze zu geben, fand eine weitere Teilung statt- ein Platz im Inneren eines deutschen Dachbodens in einem anderen Haus nahm den anderen Teil der papiernen Schätze auf: nicht ahnend, daß dies für einige Jahre so bleiben sollte, nahmen wir unseren Weg nach Paraguay auf…

Und kaum hatten die hier in Villarrica am 3. Februar 2006 angekommenen Bücher ihren Transportplatz gegen ordnungsgemäßen Sitz auf handgefertigten Regalen eingetauscht, bedauerte -wie nicht anders zu erwarten- der Besitzer der Bände (und Schreiber dieser Zeilen – Anmk. der Redaktion) die Teilung des Lesestoffes: schon die nächste Chance auf einen Lektürebeipack in einem „befreundeten“ Container Ende 2006 ließ die Verwalter beider Bücherstauplätze bei der Suche nach bestimmten Bänden, die hierher kommen sollten, schier verzweifeln…

Nun nahm die Geschichte erst richtig Fahrt auf: die saarländischen Keller-und Dachbodenbestände wurden entnommen, einer säggsischen Speddidsjohn überantwortet und gelangten so in ein neues, in der Kette also weiteres Lager unweit von Porzellan-City. 🙂
Naheliegend, daß ich schnell, auch in der Ferne weilend, zu folgender Feststellung gelangte: „…öhm..es fehlt immer noch ne Kiste Bücher..“.
Nun reichte „unsere Seite“ eine Gedächtnisleistungs-Bücherliste ein oder besser nach. 🙂 Folgerichtig, daß von diesem Moment an auch der Fahrer der Freidohler Speddidsjohn in Generalverdacht geriet: …aber was wollte der verdammtnochmal mit dem zweiten Band von Victor Hugo´s „Elenden“..??!!

Jetzt blieb nur noch, zum wiederholten Male eine Expedition in die Kellerräume vorzuschicken und auf besagtem Dachboden zum Einsatz zu bringen: nichts.

113 114

Und: wir boooohren unermüüüüüdlich weiter… 🙂 Erst das Jahr 2016 sollte der Schlüssel werden: eine um die einzelnen Titelbilder der Vermissten erweiterte Liste gab den Anlaß zu einer nochmaligen, diesmal unerbittlichen Suche mit anschließendem Erfolg: der schon mehrmals erwähnte mysteriöse Dachboden mußte nun endlich die fehlenden Exemplare hergeben. Anschließend wurde alles in einen stoßfesten, feuersicheren und wasserdichten Behälter gepackt – und in die Nähe Berlin´s geschickt, wo ein bereitstehender Container wartete. Und mit 11 Jahren Verspätung traf nun vergangenen Samstag der bisher fehlende Lesestoff ein: natürlich wurde die Öffnung der Kiste gebührend vorgenommen und gefeiert… 🙂

116 117 118

An dieser Stelle nochmals DANKE, DANKE, DANKE für Aufbewahrung, mehrmalige Suchen, die Entdeckung und letztendliche Verschickung der hervorragend verpackten Bücher (und Beilagen!) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und natürlich auch Danke für den Transport über den Teich !!!!!!!

119

Gleichzeitig traf übrigens auch das nächste Modellprojekt ein: Start des neuen hölzernen Wahnsinnsreigens wird allerdings erst in einigen Monaten sein…wie immer gibts den Baubericht dann hier bei uns. 🙂

120 121

…und bei soviel trockenem Wort seien auch Bilder vom Beginn des Karnevals in Encarnación nicht vergessen: am 10. Februar startet der närrische Umzug bei uns in Villarrica…

110 115 111 112

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Vielleicht zieht Blond ja doch besser…

Standard

112

„Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau – komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin..“.
Könnte sich um Fake-New´s handeln; zumindest ist der Wahrheitsgehalt dieser Aussage des „Blauen Engels“ Marlene Dietrich bisher weder vom Correctiv-kollektiv nach allen Seiten hin untersucht worden und auch durch das Zentralkomitee der neusozialistischen Einheitspartei fand bisher keine Freigabe dieser These an den nichtarabischsprechenden Teil der schon zu lange da Wohnraum blockierenden deutschen Ureinwohnerschaft statt: neujuristisch reichlich „dünnes Eis“ also – dennoch wollten wir nur ungern auf eingangs erwähntes Zitat verzichten… 🙂

Der sich nun schnell seinem Ende nähernde Januar wird markiert in jedem Jahre durch nächtens vorgenommene Trommelwirbel der hiesigen Musikgarden, vorgenommen zur Übung, um an beiden bevorstehenden Karnevalswochenenden brillieren zu können – und damit einhergehend die innerstädtische Wahl zur Miss Karneval Villarrica´s.
Selbige Wahl fand am vergangenen Wochenende statt – und eine der Kandidatinnen weilte nur Stunden vor ihrem Sieg in Begleitung des amtierenden Bürgermeisters bei uns:

 115 107

DAMIT ist die Wiederwahl bestimmt etwas leichter. Und die Nicht-wiederwahl ebenso. 🙂
Okay – die Pointe ist damit raus: aber warum hier nicht die anderen Beinahe-Miss` vorstellen..??!

101 102 103 104 105 106 108 109 110 111

Wie immer gab´s reichlich Publikumsandrang bei der stundenlangen Auswahl zu einer der bedeutendsten Personen des ersten Halbjahres; die Freude der gekrönten Siegerin läßt sich wohl deutlich ablesen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß auch in diesem Jahre vorsichtshalber medizinisches Personal anwesend war – teils, um Ohnmachtsanfällen bei den absichtlich in die Länge gezogenen Namensnennungen zu bekämpfen und teils filmreif gespielte Herzattacken der Verliererinnen zu behandeln. 🙂

113 116 117 118 119 120 121 122 123 124

Aber nicht nur im Wahlstudio wurde bis zur Erschöpfung an der zukünftigen Miss gewählt, sodern auch im Videostudio schlug man sich die Nächte um die Ohren: deshalb nun an dieser Stelle das Endergebnis des im vorigen Beitrages vorgestellten Making of`s dessen Innenaufnahmen, wie schon im letzten Beitrag beschrieben, bei uns abgedreht wurden….:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Making of mit Hindernissen

Standard

…Sie werden´s vielleicht nicht glauben, aber es stimmt wirklich -und wie könnte es anders sein- natürlich erinnere ich mich an das erste Musicvideo, welches ich gesehen habe: sogar der Ort ist mir in der Erinnerung geblieben.
„Wir“ suchten damals im November ja alle nur Bananen oder/und Videorekorder; dabei bin ich in die Teppichabteilung des großen Berliner westlichen Kaufhauses abgedrängt worden! Zu dieser Zeit gaben sich die Leute von MTV ja auch noch mit Musik ab anstatt mit Schwangerenberatung für Schulkinder…die mußten mich fast forttragen vom Bildschirm, der zwischen handgeknüpften knietiefen Riesenrollen mit meterlangen Fransen und engmaschigen Kokosmatten aus Bangladesh stand…sollten ab diesem Tag wirklich die rund um die Uhr flimmernden Werbefilmchen für Plattenverkäufe zum alltäglichen Leben dazugehören -dürfen..?! 🙂

Natürlich kam es wieder mal anders; in besagtem Kaufhaus war ich nie wieder, und den einst geliebten Videosender im TV hab ich wohl seit 15 Jahren nicht mehr gewählt: geblieben von der damaligen zur Musik mehr oder weniger passenden Filmschnipselkunst sind die alten Kultstücke und die bis in heutige Tage forgesetzten Versuche, schnelle Kameraschwenke als Videoclips zu bezeichnen oder/und wenigstens einige Platten zu verkaufen: selbst die sind nicht mehr schwarz, sondern silbern…

Und hätte mir damals in der Teppichabteilung jemand auf die Schulter getippt und prophezeit, daß bei mir quasi zuhause eines dieser Video´s gedreht werden würde – ich hätt´s nich` geglaubt…
Dennoch kam es dazu, wenn auch deutlich einiges an Jahren später…

Vor wenigen Tagen erschien hier gegen Sonntagabend ein älteres Ehepaar, um mir live geträllerte Lieder auf der Anzeigetafel des schnurlosen Telefons vorzuführen; konnte ja fast nur die Tochter sein, die auf argentinischer Fernsehbühne im Scheinwerferlicht schwitzte: rrichtig!
Deren Wunsch sei es, so teilten mir die familiären Manager mit, hier bei uns im bekannten Ambiente das neugeschriebene Lied, welches über reichlich gebrochene Herzen und Ozeaaane voller Tränen verfügt, in die Kamera zu schluchzen.
Sollte ja kein Problem sein, der jungen Frau dies zu erfüllen, und deshalb einigte man sich, daß Dienstag telefoniert wird, um einen Termin festzulegen: aus diesem Grund lud am Mittwochnachmittag ohne umständliche und langwierige Vortag-Telefonkonferenz ein kleiner Transporter einige der angedachten Requisiten aus:

88 87

89

Aber schnell mußte der verantwortliche Videoredakteur deutlichst gebremst werden, da ihm offenbar ein etwas größeres und aufwendigeres Ideenfeld vorschwebte – und der Trocknungsprozeß UNS eindeutig zu lange beschäftigt hätte: millionenfach vergossene Tränen müssen sich doch auch anders darstellen lassen, oder..??!!

71 70

Schließlich einigte man sich auf eine etwas sparsamere Variante der filmischen Umsetzung – mag sich der erste Redakteur auch schmollend in seinen Korbsessel zurückgezogen haben; und wenn schon: weiblicher Herzschmerz läßt sich auch umgeben von zahreichen Kerzen „rauslassen“.
Aber selbst dies wollte erst nach mehreren Anläufen funktionieren – die vier Liverpooler Pilzköpfe hätten in der selben Zeit wohl ein komplettes Album eingespielt. 🙂
Im selben Moment, als die Crew aufatmete und sich zur gelungenen Aufnahme nach schon 20 Anläufen gratulierte, fiel dem Hauptverantwortlichen für die Lockenpracht der singenden Lorelei die hier im Raum hängende US-Flagge auf, die um den Torso des Vietnam-Soldiers drapiert wurde: tja…geht gar nicht…Flagge weg…alles neu aufnehmen! Sechs Leute vom Drehteam starren drei Stunden drauf, und erst dem Friseur fällts auf…. 🙂

73 74 75 76 77 78 80 81 82 83 84

Glücklicherweise mußte die Darstellerin quasi nur die Lippen zum Abspielgerät bewegen (..oh…durfte ich das jetzt leaken..??): vermutlich nur die Fangemeinde wird interessieren, daß beim musikalischen Schluß des 56ten, endlich gelungenen Take um exakt 19 Uhr die ebenfalls im Raum anwesenden, geschickt verteilten 19 Kuckucksuhren den Stundenschlag auslösten. Aber wie gesagt – Kollege Playback löst das Problem später für den geduldigen Fernsehzuschauer. 🙂 Vermutlich. 🙂

Leider ging bis zum heutigen Tage noch keine Benachrichtigung über den Sendetermin bei uns ein; geplant ist ein Platz beim bekannten „Telefuturo“. Deshalb an dieser Stelle eine Kostprobe von einem früher absolvierten Auftritt der jungen Frau: 🙂
Aber sobald der bei uns gestaltete Song gesendet wurde, gibts an dieser Stelle den Link dazu – versprochen!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Zeitreisen: ab sofort auch mit Toyota

Standard

„…und wissen Sie was – ich sag´ Ihnen jetzt mal was: ich hab den ganzen Rummel um Tucholsky nie gemocht und dessen Bücher auch nie gelesen! Selbst einen dreibeinigen Schrank würde ich mit den aufeinandergestapelten Heftchen und Broschüren des Journalisten nie vorm Kippen bewahren: notfalls ließe sich besagter Schrank lieber noch an die Wand dübeln; selbst um den Preis, daß in der Nachbarswohnung die Familienbilder von der Wand fallen. Dennoch stammt gerade von besagtem Schreiber die Feststellung, daß „Freundschaft wie Heimat“ ist – aber erwarten Sie jetzt bitte keine Dankesrede für diese Aussage..! Die könnte nämlich auch von dem stammen, bei dem Sie seit Jahren Milch und Eier kaufen..!“

Und als hätte ich es geahnt – das neue Jahr brachte uns den einstigen Schulkameraden der mittachziger Jahre wieder mal ins Haus. 🙂
Meist wird das Spiel mit der Ankunft -von seiner Seite- soweit getrieben, daß ohne jegliche Vorankündigung dessen Auto aufs Gelände rollt; in der derzeitigen Saison allerdings könnte sowas zu ner klimaanlagenfreien Nacht im Wagen führen – und doch: irgendwie hatte ich das Gefühl, daß irgendwo weit da draussen jemand aus vergangenen Tagen wieder in unsre Richtung lenkt: rrrichtig!
Von unsrer Seite aus gesehen werden schon vorher die dann empfangenen, meist verschlüsselt verfassten  Kurznachrichten von Zuckerbergs Zweit-Seite genauestens unter die Lupe genommen und ausgewertet, um auf Überraschungseffekte vorbereitet zu sein. 🙂
Kurz gesagt – Montagnachmittag war es dann also wieder soweit: aus -wie immer beginnend in Uruguay- Ciudad del Este´s Richtung wurde der Toyota samt aufgeschnalltem Surfbrett hierher gelenkt und geparkt. Leider mit der Ankündigung, daß der Aufenthalt nur kurz sein und der nächste Morgen zur Weiterfahrt ins peruanische Land genutzt wird. So galt es also, sich gegenseitig alle seit dem letzten Besuch (2013)  erfolgten Erlebnisse komprimiert zu erzählen und zu vorgerückter Stunde bei Grillfleisch und Bier Kurzbiographien von gemeinsamen, im besten merggeldeutschland aller Zeiten verbliebenen und nixzuverbergenhabenden Schulkameraden zu vernehmen bzw. weiterzugeben: zu weidder fforgerüggdörrer Stungdle -nur noch bei Bier- sorgte dann die mittlerweile auch nächtens herrschende hochsommerliche Hitze für noch hitzigere Diskussionen und sonderbarerweise für einen sprunghaften Anstieg der unabsichtlichen Vermischung, Verwechslung und auch teils Wiederholung von Jahreszahlen, Ereignissen und Namen. 🙂
Dabei wurde mittendrin der Kauf einer kompletten Piko-H0-Modellbahnanlage angeboten – man stelle sich vor: 400 Meter verlegte Schienen! 🙂 🙂 Hmmmm…… 🙂

Vor allem die unterwegs gemachten Erlebnisse bieten reichlich Gesprächsstoff: vööllig unabsichtlich entstehen so (vermutlich exxxtra für mich..) Bilder rechts und links von der Strecke – hier nur einige davon: man stelle sich vor:

08  03 04 05 06 07

…..und jeeedesmal wird vergessen, nach dem Namen oder einer Telefonnummer der Besitzer dieser etwas angejährten Schätzchen zu fragen..!!! Aber auf der Rücktour in wenigen Wochen soll der Besuch bei uns wiederholt werden; spätestens dann werden nähere Fragen gestellt..!
Euch beiden also gute Fahrt! Und nochmals Danke für den Besuch & das Geschenk: !

09 10 11 15 13

Nicht unerwähnt bleiben sollte ein weiteres Zitat des eingangs erwähnten Zeilensetzers – paßt ja auch zu dem erwähnten Besuch und der Übereinstimmung der Ansichten:

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein! 🙂

Auch das neue Jahr liefert voraussichtlich einen ganzen Berg von Schönheitswettbewerben; am 30. Januar stellt sich Andrea Melgarejo, eine junge Dame aus Villarrica (!), zur Wahl der Miss Universe; hatte ich dies schon erwähnt..??!!

01 02

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als „OUTLAW TODAY“!

14

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Nicht fragen. Einfach mitmachen.

Standard

„Im neuen Jahr Glück und Heil, auf Weh und Wunden gute Salbe!

Auf groben Klotz ein grober Keil! Auf einen Schelmen anderthalbe!“

Nachdem sich glücklicherweise schon am Neujahrsmorgen eine gute Gelegenheit bot, die als eher sperrig empfundenen, kurz vorher in hastiger Eile versprochenen guten Vorsätze einer dunklen Ecke zu überantworten, ließen sich die neu erhaltenen 365 weißen Flächen weitaus entspannter in Augenschein nehmen:
zu jung, um allabendlich vorm Fernsehapparat einzunicken, aber zu alt um sich bei der derzeitigen Januarhitze 🙂 noch zu ändern, erklärt der Schreiber dieser Zeilen die ersten, vom neuen Jahre gelegten Karten auf folgende Weise:
glücklich, dem verständlichen Arbeitnehmermangel am ersten Januar halbwegs entronnen zu sein und kurz davor, durch die tatsächlich am Neujahrstag (!) zur Arbeit erschienenen Mitarbeiterin für den Arbeitswunsch überschwenglich zu danken, verwandelt sich selbiges Dankesständchen in Sekundenbruchteilen in einen rotglühenden Wunsch für ihre gelingende Mondumrundung: nach erfolgter Beendigung der Käfighaltung unsres grünen Loro´s „Taco“ spreizt man(n) mit gequetschten (..die Klappscharniere der Leiter..) Fingern eben erwähnte Leiter und findet sich am Neujahrstage kurz vorm Mittagessen nicht zu Tisch, sondern auf Dreiviertelhöhe am höchsten Baum des Gartens wieder, nach einem grünen Piepmatz pfeifend: den jedoch kümmert alles nicht- auf einem Bein stehend, juckten ihn augenscheinlich die schlimmsten angekündigten Strafen nicht, sollte er nicht sofort den Rückflug antreten.
Froh, dem Gitter entronnen zu sein, sollte sich der Ausflug erst am nächsten Morgen seinem abrupten Ende nähern: ein durch mittlerweile zwei alarmierte Mitarbeiterinnen übergeworfenes rotes Handtuch entriß dem Ausreißer in einem benachbarten Baum lautes, aber hilfloses Gekrächz: auf die gleiche Art, wie „Taco“ damals zum Händler gelangte, verschwand dieser Lump nun wieder hinter „seinen“ engmaschigen Metallquadraten.
Ich wußte es: wir schaffen das. Grüne Gangster hinter Gitter zu stecken, ist gemeint. 🙂

11

Damit war aber der Eintritt ins neue Jahr keineswegs geschafft: erst, als das „Low Battery“-Symbol der geliebten Analogminolta lachend blinkte, erreichte der Tag seinen vorläufigen Höhepunkt – MIRMIRMIR dann zusätzlich die Frage zu stellen, warum ich noch pixelfrei fotografiere, markiert DEN Gipfel des ersten Tages `17!!! 🙂

Aber selbst bei der am Folgetag im paraguayischen Asunción startenden Rally Paris/Dakar schien ebenso der Teufel im Detail zu stecken – zumindest bei den hiesigen Teilnehmern: sehr wahrscheinlich wurden die Teilnahmebedingungen betreffs der möglichen Fahrzeuge nicht immer und vor allem nicht jedem sorgfältigst erklärt…

08 09

Die entsprechenden Pressekonferenzen und das übliche Tamtam allerdings funktionierte weitgehend reibungslos…

0701 02

Hier schon die ersten Fotos auf der Piste:

12 13 20 03 14 15 17 04 18 19

Eine Planung im Sinne Goethe´s am Anfang diesen Beitrages, jedoch für 2017 fand bisher nicht statt – lebt man doch in Paraguay..! 🙂
Unterdessen wurde die Komplettierung des privaten Bücherbestandes aus früheren Taaaagen vorangetrieben; davon sei in einem der nächsten Beiträge die Rede… 🙂 🙂 UND: das nächste, nun ultimativ l…tzte zu konstruierende Modell trifft in den nächsten Tagen ein.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Jahresendworte

Standard

52

„Ich hätte nie von Scotch auf Martini umsteigen sollen“ wird als überlieferte Aussage von Humphrey Bogart gehandelt; als Filmikone des vergangenen (für Fan´s auch des vorliegenden..) Jahrhunderts sollte es ihm nicht vergönnt gewesen sein, wie so viele seiner Kollehschen ebenfalls im Jahre 2016 zu „gehen“ – liegt zum Teil wohl darin begründet, daß er nun 117 Lenze zählen würde… 🙂

Auch die letzten Tage des nun schnell ablaufenden Jahres waren -fast schon erwartungsgemäß- vollgepackt; kaum, daß man Zeit fand, die weihnachtliche Tanne am Poolrand zu platzieren und selbige zu vorgerückter Stunde heil wieder an den angestammten Platz schraubzuzwingen – schon rückte mit den frühen Morgenstunden der nächste Arztbesuch wieder heran: allerdings nicht für einen Menschen, sondern für Grady. Mary O` Grady. From Ireland…versteht sich.
Diese VierbeinerIn sollte zwecks  Selbstverwirklichung auf Nachwuchs verzichten dürfen und verursachte dabei der behandelnden -zweibeinigen- „Ärztin“ wohl nicht allzuviel Gewissensbisse aufgrund vorhandener beruflicher Wissensdefizite, aber dennoch zumindest einige stirnerne Schweißperlen.
Dem anschließend ins Spielfeld eingewechselten, nachbehandelnden Doktor fürs liebe Vieh, der das nach der OP entstandene und verbliebene mittelgroße Loch im Bauchraum des Tieres dann schließen mußte, bereitete die Herausfindung des Namens seines Vorgängers keinerlei Schwierigkeiten: „..erkenne ich an der Naht!“. 🙂
Seitdem gehts mit Grady wieder aufwärts.
Sorry…Mary O`Grady. 🙂

58

Gleichzeitig bekam während dieser Zeit eine der Kirchen Villarrica´s ihren neuen halbjährlichen Außenanstrich: bei weihnachtlichen heisssen Temperaturen in luftiger Höhe schwebend, pinselten zwei Arbeiter munter drauf los.

67 64 65 66

Einen gänzlich neuen „Anstrich“ bekam vor wenigen Tagen das letzte Diorama des Jahres 2016: die bewegte Atlantikoberfläche farblich darzustellen ist wahrlich nicht leicht – aber irgendwann sollte man zufrieden sein.. : 🙂
Das Boot U 47 selbst wurde im Juli 1995 fertiggestellt; gut 21 Jahre später erhält es nun den entsprechenden Rahmen – gewidmet soll diese Arbeit den gefallenen Matrosen dieser damaligen Gattung sein und gleichzeitig dem Andenken an die über 1.900 Opfer des Unterganges der „Scharnhorst“ am 26. December 1943 dienen: aufgrund der eher regionalen Bedeutung dieses Ereignisses versäumte auch in diesem Jahre die ehemals deutsche, längst gleichgeschaltete, islamverehrende Presse eine erinnernde Berichterstattung.

51  53 54 56 57

Was auffällt: der December ist noch nicht rum – und schon stehen die kommenden Termine für den Carnaval de Villarrica fest!

Freitag, den 10.02. und Samstag den 11.02.2017 sowie
Freitag, den 17.02. und Samstag den 18.02.2017

Und für alle, die vergessen haben, wie´s dann in der Innenstadt aussieht, seien hier einige Bilder angefügt: 🙂

59 60 61 62 63

Tja, nun bleibt nur noch, allen Bekannten, Freunden & Lesern schon jetzt einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen! Man darf gespannt sein, was im neuen Jahr „drüben“ alles auf dem Wege zur islamischen Staatsform geschafft werden soll/muß/darf.. 🙂
Experten gehen mittlerweile davon aus, daß der bestverkaufte Spitzenreiter der Nürnberger Spielwarenmesse, beginnend am 1. Februar, das betont bunte -man ahnt es bereits, es ist alternativlos- Gesellschaftsspiel „Sammle nach dem Stadtfest die abgetrennten Gliedmaßen Deiner Mitmenschen ein“ werden wird..Katrin-Göring Eckardt freut sich schon jetzt drauf! 🙂

50

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Metall & viel Wasser, aber kein Schnee..

Standard

„Auf einen dunklen December folgt ein fruchtbares Jahr“: mittels Sinnsprüchen wie dieser, leider etwas verschlüsselten und schwammigen Aussage schwang sich einst der landwirtschaftliche Produzent in Luthers Zeiten -und sogar noch später!- von Jahr zu Jahr; in (deutschen) goldenen Zeiten ist der „Zehnt“ wieder Teil des Lebens aller und sogar die anfangs nicht näher beschriebene Fruchtbarkeit wurde glücklich bahnhofsklatschend vor Jahresfrist an die aus dem Pleistozän Importierten übertragen, um mehr Zeit mit den allerneuesten Netflix-Serien verbringen zu können. 😦 Denn bei Bedarf läßt sich das fruchtbarkeitbringende Treiben der meist Menschenähnlichen ja auch per Livecam/TV-News bequem vom privaten Bildschirm bei Popcorn & Bier aus verfolgen. 🙂

Ob Neger Nobi´s Ahnen etwas mit den aus Kanonenmetall der Befreiungskriege hergestellten Lettern „anfangen“ können, sei dahingestellt, und den in diesem Hause Beschäftigten entgeht der Sinn der drei Worte längst völlig – dennoch sei an den 100ten Jahrestag der Anbringung der Schrift „Dem Deutschen Volke“ erinnert: kein Wunder wäre´s, wenn demnächst daraus Beschneidungsscheren hergestellt würden…. 😦

0102

Übrigens – die Verantwortliche dafür befindet sich sonderbarerweise immer noch auf freiem Fuß..! 😦

Und wer nun sagt „…bei Euch in Paraguay ist´s ja auch nicht besser!“- dem kann man sogar noch eins nachreichen: in Luque wurde in den letzten Tagen der steinernen Dame vorm Justizpalast die Waage gestohlen; ein hiesiger Kommentator merkte dazu ganz richtig an, daß dies wohl das einzige Land sei, wo die Justiz noch beklaut wird… 🙂

03

..nun endlich aber zu unserem südamerikanischen Binnenland: wie oft der Schreiber dieser Zeilen schon gefragt wurde „..wie?! Haste kei` eignes Schweißgerät mitgebracht..?!“ läßt sich nicht mehr zählen (sie selber hatten ja meist auch keines – es sollte aber so klingen..).
Dies verrät, daß man für jeden Sch**, der geschweißt werden muß, ne Werkstatt braucht. Und das war Ende letzter Woche der Fall: doch plötzlich wäre die Reparatur beim Anblick von Drehbänken, Motoren & Felgen fast zur Nebensache geworden… 🙂
Und wieder einmal erhält man die Gewissheit, daß da, wo Zuckerrohr-LKW`s repariert werden, auch ne Pinzette geflickt werden kann…. 🙂

13 14 15 16 17 06 07 08 09 10 11 12

Ganz nebenbei setzt ein Beschäftigter seinen Toyota-Jeep instand; ob die vordere Bremsanlage schon zu „geschafft“ zählt, unterblieb bei den allgemeinen Fragestellungen besser.. 🙂 Ist aber auf alle Fälle ein Hinweis auf den Regen, der uns in letzter Zeit „erfreute“; auch diese Woche, deren Ende das Weihnachtsfest beinhalten soll, begann mit Wasserflut….
Wen wunderts, daß das in diesem Jahr letzte (!!) Diorama ebenfalls reichlich Wasser enthält: eine bewegte Meeresoberfläche überzeugend darzustellen is` echt nicht leicht….. **schwitz*** Und: ****wart` ab, wenns erst ma` an die Farbe des Meeres geht*** 😦

18 19 20

Nach 100 Jahren hat die Reichstagsinschrift ihre Aussagekraft in erheblichem Maße eingebüßt; nur halb so alt, aber dennoch ungebrochen in der Beliebtheit bei den Fans feiert der Kultwestern der „Zwei glorreichen Halunken“ am 23ten December seinen 50ten Geburtstag!

04

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten vorweihnachtlichen, aber leider schneelosen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

05

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de