König, Feuer, Geld

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„Ich bringe meinem Volke das größte Vertrauen entgegen, und es wird mein festes Bestreben sein, des Landes und des Volkes Wohl zu fördern und jeden, auch den letzten meiner Untertanen glücklich und zufrieden zu machen.“
Möglicherweise unterläuft der Leserschaft nun der fatale Fehler der Annahme, an dieser Stelle würde wie so oft über den aktuellen Identitätsabbau in der alten, sich nun auf islamisch-allgemeinpädophile Mittelalterreise begebenden Heimat räsoniert werden oder etwa die -vielen vielleicht noch gar nicht aufgefallene…- Orientalisierung der Innenstädte einer „Köterrasse“ lenke die Hand über der Tastatur- weit gefehlt: aufmerksame Beobachter dieser Seiten sowie der seit Jahren vor sich gehenden, „täglich neu auszuhandelnden“ Armlängen zum Messer inclusive deren weiterführenden dystopischen Veränderungen werden längst ahnen, daß eingangs erwähntes Zitat NICHT aus Reihen der brd-GmbH-Verwaltungsriege stammen KANN, sondern aus dem Munde einer leider längst verblichenen Politikergeneration überliefert wurde: im vorliegenden Falle soll mit dieser Aussage an die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor 115 Jahren durch Seine Majestät Friedrich August III., den letzten König der sächsischen Landeshauptstadt erinnert werden.

Bei der Suche nach einem neuen Thema fiel auf, daß der Brand in der hauptstädtischen, als „Chacarita“ betitelten Gegend (Barrio Ricardo Brugada) noch nicht auf dieser Seite erwähnt wurde: Ende letzten Monats loderten da die Flammen und mehrere Löschzüge samt freiwilliger Helfer, die sich natürlich aus den Bewohnern  dieser Wohnstätten rekrutierten, brachten schließlich alles unter Kontrolle. Die reichlich 10tausend Menschen in diesem Teil von Asunción – der offensichtlich Neukölln und bundesweit vom Ruhrgebiet ausgehend für arme, aber (vermutlich..) lebensfrohe Vorlage für prekäre Verhältnisse, die in Regierungsvierteln auf minderes Interesse stoßen, gelten darf/soll/muß – könnten auf die Idee kommen, daß ihr baulicher Untergrund längst für andere Bauten benötigt wird und das Feuer zu rechter Zeit „erschien“; Umsiedlungen in kostengünstigere Sozialwohnungen bringen jedoch auch hierzulande den Umstand mit sich, daß wenig, aber immerhin etwas gezahlt werden muß…

   

Und noch ein weiteres Thema wäre kürzlich im Trubel des nun rasch zu Ende gehenden Jahres beinahe in Vergessenheit geraten: der 76te Geburtstag unserer Währung Guaraní am 5. Oktober: müßig, über die Vor- und Nachteile dieser binnenländischen Währung zu sprechen; bemerkenswert, daß wir nun länger damit bezahlen als mit der 2002 zur kalten Enteignung in Ekelropa übergestülpten Zwangswährung (…“Super! Münzen mit unterschiedlichen Rückseiten zum sammeln..!..Löhne halbiert – Preise gleichgeblieben? Egal! „)  😦 Anbei eine aktuelle paraguayische Zinsliste; hilft möglicherweise bei Erkennung und vor allem Augenöffnung über die verbrecherisches Regimjunta, die in der alten Heimat linksrotgrünen Terror als maßgebliche Nullzins-Politik verkauft.

 

Im Gegensatz zum vorigen Beitrag an dieser Stelle nun wieder Bilder von der Soleilwerft: am 230ten Tag wurde nun endlich die gelasert gelieferte heckseitige Fensterblende schnöde geteilt. Der mittlere, darüberliegende Galeriebalkon hat seine überarbeitete Form gefunden und wurde angepaßt, ist aber weiterhin abnehmbar. Die nächsten Schritte bestehen in der Farbgebung Galerie innen braun/außen blau und bei dieser Gelegenheit bekommt die besagte Fensterblende auch ihr blaues Wunder, bevor ein feiner Pinsel „Revell Color Gold“ auf die Fensterornamente trägt. Oh, schon passiert.. 🙂 Anschließend durchsichtige Trägerfolie hinter die Fenster der Oberdeckblenden und das Butzenglas aus der schon erwähnten Flasche anwenden. Oh, auch schon geschehen.. 🙂
Die neue Woche wird also damit starten, diese Galerie dauerhaft zu befestigen und gleichzeitig die (zweite..) Rumpfbeplankung höher zu ziehen: die „restliche“, nach oben gehende (noch zu verglasende) Fensterblende auf besagter Balkonebene aufzusetzen, dürfte dann vergleichsweise einfach vonstatten gehen… sag` ich mal jetzt.. 🙂
Zwischendurch wurde übrigens noch das am Bug gelegene kleinere Teildeck mit Parkett belegt/Nagelmuster fehlt noch: schließlich stehen da später beidseits die „Hütten“ für die Schiffsoffiziere… Mittlerweile erreichte uns die Nachricht, daß die zusätzlich georderte Holzlieferung voraussichtlich Anfang November hier eintreffen wird; zum Jahreswechsel dürfte dann der Rumpf in den Hauptelementen bestehen – schätzungsweise ein weiteres halbes Jahr dürfte vergehen, bis die weitgehende Komplettierung Oberdeck und Anfertigung der Anbauteile fertiggestellt ist…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Frauen mit verschiedenem Verwendungszweck

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„Menschen sind heute nur aktiver als früher -nicht glücklicher- und auch nicht klüger als vor 6.000 Jahren.“
Den amerikanischen Autor Edgar Allan Poe (…zum 170ten Todestag) zu zitieren, ist bei diesem meisterlichen Wortesetzer immer mit einem gewissen Risiko verbunden, welches weitaus höher zu veranschlagen ist als beispielsweise im Jahre 2019 Strassen einer deutschen Hauptstadt unter den Augen von „Regierung“ und deren Polizei zu sperren; daß 3 Jahrzehnte nach einer rücksichtslosen Klebeverbindung zweier deutscher Landflächen ausgerechnet ein weiblicher Stasimitarbeiter diesem politischen System per Absichtserklärung vorsteht, entspricht fast schon wieder poe`scher, nie wieder erreichter Gedankenprofessionalität…

Den Sprung von einem weiblichen Wesen, welches einer transatlantischen Teilrepublik vorsteht, zu den in Paraguay auf freiwilliger Basis agierenden Feuerwehrfrau*Innerinnen*wieauch immer zu schaffen, dürfte nun nicht mehr schwer sein; eine Landeszeitung hob kürzlich deren Leistung angesichts der seit Wochen -wie in jedem Jahre- vor sich gehenden, in diesem Jahre durch ungünstige Winde -die die Brandleger allerdings nicht interessieren- mehr als ausgeweiteten Brandrodung hervor: stellvertretend für die tausenden Mitarbeiter*Innerinnen* wurden die rußgeschwärzten, aber dennoch strahlenden Gesichter dreier junger Frauen gezeigt, deren Freizeit arg beschnitten wird durch die auf sich genommenen Verpflichtungen: Freiwillige werden immer gesucht!!

Damit ist Weiblichkeit Betreffendes noch nicht durch: unsre Stadt Villarrica bietet derzeit ein umstrittenes Kunstprojekt: ausgerechnet vor der Stadtverwaltung präsentiert ein Künstler an gespannten Seilen aufgehängte BH`s; sie sollen an weiblichen Brustkrebs erinnern bzw. die Forschung zu schnellerer Hilfe animieren; selbige Kleidungsstücke werden zur Vervollständigung der Aktion weiterhin gesucht und können deshalb zu den bekannten Öffnungszeiten im hiesigen Kulturzentrum abgegeben werden…

Passenderweise dazu fand im selben Städtle kürzlich die Wahl zur Miss Ybytyruzu statt: diesen Titel darf sich nun die 16jährige Marjorie Tatjana Duarte übers Bett hängen; Mengeneinsatz von Kosmetik lohnt also doch… 😉

…und nun schnell noch am 225ten Tag den aktuellen Baubericht: die helle 2te Beplankung ist zur Hälfte komplett vergeben; die gegenüberliegende Schiffsseite befindet sich derzeit in Behandlung; danach dürfte die 2te Galerie durch die nochmalige Fertigungsstrecke geschoben werden, um besagte heckseitige Krümmung zu erzielen – und schon zeichnet sich ab, daß auch Tamiya Blau & Rot auf die Schnellimportliste gelangen werden… 🙂

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Dauerfeuer

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Abschuss einer A 4 Rakete, genannt "V 2", auf dem Heeresversuchsgelände in Peenemünde

…auch dieses nun ablaufende Jahr darf man ruhig verdächtigen, „eigene“ Rekorde einfahren zu wollen: mit der ablaufenden Geschwindigkeit genauso wie der Zunahme erschreckender, vorher nie für möglich gehaltener Nachrichten – und natürlich der Menge der Jahrestage: erst 77 Jahre her, daß unser als „Aggregat 4“ bezeichneter Flugkörper in den Weltraum vorstieß; das Wissen, daß die letzte deutsche Reparationsrate für den ERSTEN Weltenkrieg noch nicht ein Jahrzehnt her ist, wird die brd-Verwaltungsetage jedoch nicht mit einer Schlagzeile feiern – uns allerdings ist dies die Mitteilung wert! 🙂

Aggregat 4 "Frau im Mond"

Noch mehr Hitze als beim schon erwähnten, offiziell ebenfalls keines Wortes gewürdigten Raketenstart´s ist kaum möglich -aber dennoch machbar- und zum Glück auch bekämpfbar: am ersten Oktobertag hat´s nun auch den Park Guasu in Asunción getroffen: von über 120 ha Gesamtfläche sind etwa 30 Hektar verbrannt; das beliebte Sportziel der hauptstädtischen Bevölkerung wird nun mehrere Wochen geschlossen bleiben: laut der Aussage eines Ministers wird nun die Suche nach der Person, die für dieses Feuer verantwortlich ist, beginnen… 🙂 🙂 🙂
Bei dieser Gelegenheit schüttelte der Landespräsident die Hände von einigen Feuerwehrleuten, legte später eine der benutzten Hände aber an die eigene Denkfabrik: Resultat allerdings unbekannt… 🙂

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Aus Zeitgründen heute wieder kürzer; dennoch seien Bilder aus der Soleil-Werft gereicht: mittlerweile ist die zweite helle Beplankung auf der ersten Seite bis zum 2ten Batteriedeck gewachsen; die nächsten Tage dürften die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pforten auffüllen: um die Planken bis zur Seitengalerie zu ziehen, mußten probeweise die metallornamentalen Verzierungen aufgebracht werden; ohne Einschnitte ins Metall kein Anpassen an die Galeriewölbung. Funktioniert aber. 🙂 Mittlerweile ist auch das Butzenglas in der Flasche angekommen; nach dem Einsatz dieses Gel´s dürften sich demnächst beide Decksblenden mit dem Schiff dauerhaft verbinden…

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Dampf machen

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„Der Kurs bleibt der alte, und nun voll Dampf voraus!“ soll Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. einst ausgerufen haben; nach erfolgter Abschaffung von Kaisertum und Monarchie wird auf dem Weg in einen Widerspruch abwürgenden Ökofaschismus nun auch der in vergangenen Zeiten so hilfreiche Dampf zugleich mit der Scheindemokratie zu Grabe getragen: zum 48ten Todestag des in der Eisenbahnszene umjubelten Starfotografen Carl Bellingrodt bleiben wohl für die diktatorische, bürgerkriegsträchtige Zukunft nur die Bilder der schwer „atmenden“ Dampfrösser wie hier auf dem 11ten Dresdner Dampfloktreffen vom April – der Preis, den eine Gesellschaft zahlen muß, wenn sie einer 16jährigen schwerst Geistesgestörten in eine industriebefreite dunkle Zeit folgen möchte…

Doch so gaaanz ist der Dampf bzw. die Erinnerung daran auch in unserem südamerikanischen Land nicht tot; vor wenigen Tagen wurden zumindest Bilder von einer über 150 Jahre alten Maschine aufgenommen: dabei handelt es sich um den Antrieb eines Schiffes, welches im Triple-Allianz-Krieg Paraguay gegen Brasilien/Argentinien/Uruguay 1864-70 Verwundete oder/und Kranke transportieren sollte; nach einem Brand an Bord scheint nach anderthalb Jahrhunderten nur noch der Motorblock die Zeiten überdauert zu haben; sollten die staatlichen Anstrengungen über das anfertigen von digitalen Bildern (denn doch…) hinausgehen, könnte -unter Umständen- das Teil der Nachwelt überliefert werden…  sollte dann noch daran Interesse bestehen. 🙂

Allerdings nicht nur die Nachwelt hat der schul-und bildungsbefreiten Klimasirene die Kindheit gestohlen, sondern auch der jüngeren (paraguayischen..) Generation ist schwerer das Lenkrad aus der Hand zu nehmen als …beispielsweise… der deutschen Steuerzahlerherde: als Beleg dürften aktuelle Bilder der Transchaco-Rally dienen:

 

Ganz ohne f*** Greta-Dampf -rechnet man die Bordküche ab- kam vor 350 Jahren Frankreichs Schlachtschiff Soleil Royal aus; nach 210 Tagen siehts auf der Tischwerft so aus: nach der Herstellung der zwei Oberdeck-Etagenblenden (…in den nächsten Tagen wird nämlich das flüssige Butzenglas in der Flasche geliefert..!) wurde die Mannschaft abkommandiert zur Anbringung der OBEREN hellen zweiten Beplankung: dazu mußte die untere Seitengalerie dauerhaft blau machen und sich mit dem Rumpf verbinden. Dies diente dazu, die Länge der hellen Planken zu bestimmen. Leider wird nun deutlich, daß die Pforten zuuu hoooch erscheinen; optische Abhilfe dazu ist noch möglich – aber erst, wenn die zusätzliche Holzbestellung hier eintrifft.. 🙂
Eingetroffen ist dagegen die zur Bearbeitung auf eine deutsche Drehmaschine geschickte Handvoll der Oderdeckgeschützrohre sowie die runden, nun reduzierten Pforten: Danke nochmals für Versand, Bearbeitung & Transport!!!! 🙂

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Heisse Frau, verbranntes Land

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…na bitte: kurz bevor die CO2-Steuer zwar nicht die kreativ gezogenen Klimakurven plakativ auf Talfahrt schickt, zumindest aber die Taschen der Noch-Autofahrer erleichtert, kommt schon die nächste gute Nachricht: eine 19jährige aus Pedro Juan Caballero wurde in der dominikanischen Republik als „Miss Beauty World“ gekürt!


Unser nordöstlicher Lebensmittelpunkt von reichlich 100tausend -abzüglich der jährlich 80/100 im Mündungsfeuer zu früh verstorbenen Unersetzbaren- findet in fast jeder Nachrichtenredaktion meist den Platz der Actionnews………………

Nun wurde besagtes Grenzstädtchen halt lobend erwähnt: denkbar wäre jetzt eine oder mehrere Partnerschaften mit schwarzdeutschen Städten, um den Weg der nur alle mit anderer Meinung ausgrenzenden Grünen Kulturrevolution durch paraguayische Effektivitätserfahrungen im Drogenhandel zu vervollkommnen… 🙂 Dennoch – Glückwunsch an Tamara Córdoba zum neuerworbenen Titel; eine Menge Leute haben sich mit gefreut & gefeiert…!

Zum feiern hatten in der letzten Zeit viele Kameraden der Feuerwehreinheiten eher wenig Zeit; die im paraguayischen Chaco wütenden Brände sollen verschiedenen Angaben zufolge mehr als 40tausend Hektar Land im Pantanal in schwarze Wüste verwandelt haben: den Ursachen dieses Feuers wird wohl nicht unbedingt auf den Grund gegangen werden – Windrichtung beachten und  ZUGLEICH Brandrodung zu betreiben, ist nahezu eine Unmöglichkeit für die meisten Bodenbesteller…
Trotzdem finden sich Leute, die dem hungrigen Tierbestand Futter in ihr nun schwer gestörtes Lebensumfeld im genannten Chaco transportieren – die kürzlich erhaltenen Bilder davon seien deshalb hier gezeigt…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; jedoch nicht ohne die aktuellen Bilder von der Modellbaufront: nach 200 Tagen wurde dem Unterboden des Schiffes seine 2te Beplankung komplett spendiert; wie vorhergesagt, bilden die Restplanken nun die Heckverkleidung. Damit dürfte der Weg frei sein für die Anbringung des unteren Balkon´s.
Selbiger muß noch bearbeitet werden, um die gelieferten Metallornamente aufzunehmen. Tjaaa, und danach wird wohl die obere, helle Beplankung zwischen den Geschützpforten folgen: vorher werden die Rahmen der Pforten rot anlaufen…  🙂

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Absichten und Durchführungen

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„Ich habe einen Plan!“.
Daß jedoch selbiger, meist zusätzlich als „todsicher“ deklariertes Ding mit unerschütterlicher Selbstverständlichkeit gründlich in die jeweils getragene Hose glitt, wird vielen TV-Junkies aus Kindertagen noch in Erinnerung sein; dies hinderte den nun vor 15 Jahren verblichenen Egon-Olsen-Darsteller Ove Sprogoe allerdings nicht, schnellstens den nächsten Coup aus dem vornehmgrauen Bowlerhut zu zaubern: wie einst auf den nächsten Film wartet aktuell in der alten Heimat dennoch ein Millionenpublikum schon auf das nächste, im wahrsten Sinne des Wortes Millionending;  stets sorgt aufs neue für Verwunderung, daß niemand den Berliner Laiendarstellern das Handwerk legt…

Einen etwas handfesteren Plan hatten mehrere Leute in den letzten Tagen im Asuncióner Raum: um einen verhafteten Drogendealer frei zu bekommen, wurde ein Anhörungstermin fingiert/benutzt, um an einer günstigen Strassenstelle auf der Rückfahrt eine waghalsige Aktion zu starten, die zwar Jorge „Samura“ den Weg zur Freiheit verschaffte, jedoch auch dem Polizeibeamten Felix Ferrari zur ewigen Ruhe verhalf; der überreichte Kranz des paraguayischen Präsidenten wirkt angesichts dieser Tat wie bittere Ironie…

 

Doch bevor auch in diesem Beitrag wieder die dunkleren Seiten der Gesellschaft beleuchtet und erwähnt werden – nun der Schwenk auf etwas unpolitisches und nichtkrmininelles: einer der meistgeliebten Werkzeugbaustoffgemischtwarenladen wird in der nächsten Zeit an einer anderen Stelle von Villarrica´s Eingangsstrasse neu eröffnen.
Bis unters Dach vollgestopft mit akribisch beschrifteten Schachteln & Kartons jeglichen (!) Format´s wird hoffentlich die neue Filiale nichts am unvergleichlichen Charme verlieren..!!
Deshalb an dieser Stelle schnell noch ein Blick in das Geschäft mit der unverwechselbaren Charakteristik..!!

   

Der Bericht vom 196ten Tag auf der Soleilwerft liegt nun vor; hier die Details: die Backbordseite/Unterschiff ist komplett beplankt; die nächsten Tage gehören der anderen Schiffsseite. Anschließend sollten die Reststücke der Planken am Heck unter den 4 Pforten Verwendung finden. Eine Woche vorm Septemberende werden die 18 Geschützrohre des Oberdecks sowie die runden, nun gekürzten Stückpforten wieder hier am Basteltisch eintreffen. 🙂
Der Import der helleren 6mm-Planken scheint sich hingegen noch etwas zu verzögern…Zeit also, die letzten 16 kleineren Lafetten herzustellen…

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Kreative Prozesse von kreativen Personen

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„Wer vor fünfzig Jahren lebte, hatte zwar auch Probleme, aber er wußte zugleich auch die richtige Antwort.“ 🙂
Dem 30ten Todestag des belgischen Schriftstellers Georges Simenon gedenkend, beginnt der heutige Eintrag selbstredend für einen bekennenden Maigretliebhaber mit einer -aktuell sicher als hate speech gescholtenen- Aussage des unvergesslichen Vielschreibers; daß sich die Weltsicht des radikalislamisierenden, als Wahlgewinner eingesetzten Zehdehuh-Flügels stetig weiter kompliziert, könnte teils auch daran begründet sein, daß auf Regierungsbeteiligung von Steineschmeissern die politische Parlamentsarbeit von Schulschwänzern folgen wird: vielleicht hilft ja diese Tatsache, die Jahresstufe zur 300tausend-Marke deutscher Auswanderer zu erreichen… 🙂

Die paraguayische Antwort auf eine zunehmende Eigentumsumverteilung im privaten Bereich, oft aber mitten im öffentlichen Leben des Strassenverkehrs findet sich in der Gründung einer schnellen Motorradeingreiftruppe – zumindest im Raume Villarrica´s: zehn Zweiräder stehen für über 20 Beamte bereit, um zumindest ab 5 Uhr morgens das Stadtgebiet zu sichern: eine halbe Million Guaranies pro Monat/Maschine soll/muß dabei für Sprit, private Abzweigungen und „Sonstiges“ reichen; man erkennt dennoch den guten Willen der Stadtpolizei… 🙂

 

Noch kreativer als bei der Tankgeldverzweigung lief nur das letztfreitagliche Festival im Zentrum „unserer“ Stadt ab: die Einwohner waren aufgerufen, die Ergebnisse des Broterwerb´s oder gar private Kreativität einem staunenden Publikum vorzuzeigen. Und wer hätte gedacht – den Abend sollten buntberockte Folkloretanzgruppen und verschiedene Band´s vorrangig gestalten… 🙂

              

Sich für etwas zu interessieren bzw. einer privaten Beschäftigung im Maße eines Hobby´s nachzugehen, kann schnell zur Sucht ausarten; bevor man(n) sich im Thema verfängt/verliert, gibt es viele Entscheidungsgabelungen zu betreten und hinter sich zu lassen: nachdem im östlich gelegenen Curuguaty in den letzten Augusttagen ein Bier ausliefernder LKW nach einem Unfall seine Ladung quasi der durstigen Bevölkerung präsentierte, fand sich der verletzte Fahrer auf sich allein gestellt im gepreßten Fahrerhaus wieder: der offiziellen Meldung zufolge verbucht die Brauerei nun immerhin 30tausend Büchsen Bier als Totalverlust: eben genannte Anwohner hatten sich kurzerhand entschieden, die Gegend als erstes von den unsortiert abgekippten Dosen zu bereinigen…

….und um diese Steilvorlage im Moment zu nutzen – hier der aktuelle Soleil-Bericht: nach nun einem halben Jahr maritimer Beschäftigung mit dem 350 Jahre alten französischen Kahn wurde in den letzten Tagen die Konstruktion der seitlich & achtern gelegenen Galerien abgeschlossen. Ein vorläufiger Anbau der hölzernen Teile läßt erahnen, daß dies passen könnte – abzüglich der beim Anbau zu erzielenden bogenförmigen Krümmung, die von der Fenstermaske achtern vorgegeben wird…
Der nächste Schritt besteht im zweiten Beplanken des unteren, dem Kiel zugewandten Bereiches, um mit dem aufsteigen dieser Hölzer besagte Galerien mit dem Schiff zu vereinigen: die 70 cm langen hellen durchgehenden Planken könnten mit viiiieel Glück im Oktober paraguayischen Boden erreichen… 🙂
Doch zunächst gehts an den Kiel und die optische, als endgültig anzusehende Gestaltung des Bugbereiches… Grundsätzlich zeichnet sich ab, daß der Rumpf noch etwa ein Jahr Bauzeit benötigen wird, bevor der erste Mast aus dem Deck wachsen darf… 🙂

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Augustmix

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„Die Philosophie einer Generation ist der gesunde Menschenverstand der nächsten.“ 🙂
Dem preußischen Schlachtenlenker „Marschall Vorwärts“ Blücher entschlüpften diese Worte der Überlieferung zufolge; seit genau nun zwei Jahrhunderten steht sein Denkmal in seiner Geburtststadt Rostock: ob noch diese oder die von ihm genannte nächste Generation sein Standbild vom Standort verbannen wird, dürfte in der nun ablaufenden Zeit deutscher STOLZER Souveränität unerheblich sein – Heranwachsende, die sich von in Panik geratenen mondgesichtigen GeistesgestörtInnen leiten lassen, finden keinen Zugang -welcherart auch immer- zur ruhmreichen Ahnengalerie: auch der gleichgeschaltete Staatsrotfunk schweigt zum Rostocker Schlachtenlenker …wie erwartet…

Die Chance, über die Vergangenheit seines Landes nachzudenken und vielleicht dessen Zukunft mitzugestalten, hatte der kleine paraguayische Renato allerdings nicht: als der kleine Zweijährige ins Asuncióner Hospital Migone wegen Atembeschwerden und Erbrechen eingeliefert wurde und sich sein Zustand bis zur ersten Behandlung nach mehreren Stunden verschlimmerte, sollte keine Rettung mehr möglich sein: die hastig vorgelegten, zu unterschreibenden Dokumente sollten -wurde erklärt- die Autopsie ermöglichen – tatsächlich gaben sie die inneren Organe zur weiteren „Benutzung“ frei: die später übergebene leere Körperhülle ist nun Gegenstand juristischer Klagen bzw. dem hierzulande oft erprobten Aussitzen der Sache: daran wird auch die Bestreikung der „Klinik“ durch mitfühlende Eltern kaum etwas nutzen…

Der Klassiker der Woche fand in den letzten Tagen ebenso in Asunción statt: während der 482te Jahrestag der Gründung der Hauptstadt gefeiert wurde, nutzten „Beschaffer“ die abgelenkte Aufmerksamkeit, um einem leerstehenden Gebäude – einst das Ministerium für Bildung & Kultur (!) dessen Fenster zu nehmen: wer diese Blogseiten an dieser Stelle hier kennt, dürfte ahnen, wie die Geschichte weitergeht: die Polente erscheint zu spät, und 1 oder 2 Tage später geht die Nachtschicht in dem Haus weiter – es sind ja bisher nicht alle Fenster ausgebaut worden… 🙂 Nun aber schon… 🙂 🙂

Doch bevor fast ausschließlich über die Entgleisungen einiger Mitglieder der hiesigen Gesellschaft oder gar die nächsten Frauenmorde in Luque & Nemby berichtet wird, sollen die farbenfreudigen Bilder eines Strassenumzuges -ein weiteres Mal in Asunción- der bolivianischen dortigen Community die Realitätssinne etwas betäuben: 🙂

Am 180ten Tag gibts von der Soleil-Werft nun folgendes zu berichten: Dach und Unterteil der jeweiligen Seitengalerie wurden ein weiteres, aber endgültiges Mal – und diesmal zur Zufriedenheit beplankt: das Anpassen der jeweiligen Teile kann nur im Zusammenspiel mit dem Heckspiegel geschehen – also wurde selbiger leicht modifiziert und provisorisch angepaßt.
Die hölzerne Form dieser Heckteile richtet sich in jedem Falle nach den gelieferten Metallornamenten, also legt der geduldige Bastler diese auch noch auf. 🙂
Und längst hat sich herausgestellt, daß die ebenfalls gelieferte Fenstermaske zum/beim Einbau horizontal gedrittelt werden muß: nicht erst damit wurde der Pfad, den der Bauplan vorgibt, verlassen; gestalterisch wird sich alles zwischen abgespeicherten Bildern und eigener Kreativität bewegen…

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Balzac, der Polizeichef & die Siegerin

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„Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.“
Zum 169ten Todestag des französischen Schriftstellers Honoré de Balzac sei an diese Aussage aus einer anderen, dennoch vielleicht nicht ganz so fernen Zeit erinnert; die jüngst ablaufenden, unwiderruflich anmutenden Veränderungen in der entstehenden zentralislamischen Union bergen für die verbliebene, einstige Einwohnerschaft nicht nur die „Vorzüge“ einer ökologischen Diktatur, sondern lassen auch aus der Entfernung das gleichgeschaltete mediale Trommelfeuer nicht nur erkennen, sondern auch erspüren – allerdings wird das bewährte Prinzip der Massenausrichtung und -steuerung durch Privathandgazetten auch in unserer neuen Heimat benutzt: nicht ohne den diesen Dingen innewohnende Ironie…

So bezeichnete in den letzten Stunden der Chef der paraguayischen Nationalpolizei die Arbeit seiner Truppe als ausgezeichnet: schließlich wären die Gefängnisse ja voll. 🙂

Unnötig, anzufügen, daß Gefängnisse mit Lebenden befüllt werden: die allein von Januar bis August im Kreis Amamby im östlichen, „mittleren Knick“ unseres Binnenlandes Getöteten kamen also nicht in den Genuß der staatlichen Unterbringung: wie sich das mit der „guten Arbeit“-Aussage des Polizeichef´s vereinbaren läßt, sei zur Beantwortung studierten linientreuen Journalisten überlassen… 🙂
Erschwerend käme hinzu, die bisher 19 erfolgten Morde an Frauen erklären zu müssen – oder gar Gründe aufzuzeigen, wie sich dies verhindern ließe: vielleicht könnte ja die deutsche Journaille bei der Beantwortung dieser Frage helfen….

Doch auch die in den letzten Beiträgen behandelte Amtsenthebung des Binnenlandpräsidenten löst sich im „Weiter so!“ auf: Verhandlungen & Anhörungen beendet.

Hilfreich dabei vielleicht unter anderem die erfolgte Wahl zur Miss Paraguay 2019 – hier isse, die Siegerin: keine weiteren Worte. 😦

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – dennoch auch heute der Bericht von der Soleil-Werft: nach dem einsetzen des oberen Decks wie angekündigt der Umzug der Baubrigade – oder besser ein Abstieg: nämlich „einfach“ herunter zur sehr umfangreichen Heckkonstruktion. Die Vorgehensweise läßt sich relativ einfach beschreiben: die beiden Heckbalkone/Unten/Mitte mit den jeweiligen beiden Seitengalerien/-laufstegen verbinden, sodaß sich ein „U“ ergibt, dem unteren Balkon die beiden Seitenteile anpassen und beide oberen Seitenteile mit je einem Dach ausstatten. Mehr nicht. 🙂  Daß deren Linienführung mit den später einzusetzenden Barkhölzern übereinstimmen muß/sollte/könnte, versteht sich von selbst… 🙂

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Party & Proteste

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„Die Welt geht nicht an den Schlechten zugrunde, sondern an den Guten, die das Schlechte nicht bekämpfen.“
Zum 250ten Geburtstag des großen, kleinen Korsen wird an dieser Stelle keine Bewertung aktueller Politikdarsteller folgen; ein weiterer Monat, ein weiteres Jahr wird vergehen, eher sich abwenden von brav folgenden, sich bereitwillig entwaffnen lassenden und schwer aber gern an Kriegsschuld und Klimawandel tragenden Zeitgenossen, die -analog zu den gleichgeschalteten Medienfabriken- geflissentlich und gehorsam schulternzuckend die täglichen Morde und Vergewaltigungen im eigenen Land übersehen…

Deshalb schnell der Sprung zu „unserm“ paraguayischen Binnenland: da beging man am Donnerstag mehr oder weniger (..in Ciudad del Este ganz abgesagt..) feierlich mit Musik & Tanz samt Folklorekleidern auf politischem Glatteis den 482ten Jahrestag der Hauptstadtgründung: und wie in einem anderen Fall vor drei Jahrzehnten wird parallel dazu seit Wochen für einen Regierungs-bzw. Präsidentenwechsel protestiert. 🙂

In der eben schon erwähnten Grenzstadt Ciudad del Este scheint sich derzeit das Zentrum der Gegner des aktuellen Präsidenten zu befinden; man darf gespannt sein, wie es da mit brennenden Reifen statt mit Tanz & Gesang wie in der Hauptstadt weitergehen wird, in welche derzeit Busladungen voller Beamter transportiert werden, die FÜR den Präsi demonstrieren sollen/müssen/möchten… 🙂

 

Immer die selben Rezepte halt…

Für denselben Mittwoch wurde -vielleicht absichtlich- die Wahl zur unpolitischen Miss Paraguay in der Hauptstadt angesetzt: als aussichtsreiche Kandidatin wurde Yessica Fariña gehandelt; neben dem Lehrerstudium findet sie Zeit Gitarre zu zupfen – wurde jedenfalls beschlossen, dem mundaufstaunendem Publikum mitzuteilen.. 🙂

Am 168ten Tag auf der Soleil-Werft gibts nun aktuell folgendes zu berichten: das untere Deck, welches nur zwei Lafetten tragen wird, hat´s in den Rumpf dauerhaft geschafft: die ansteigende Rumpfbeplankung für das darüberliegende letzte Deck „sitzt“. Und bevor selbiges obere Deck eingesetzt wird, sollte ein Extratag Überlegung Platz finden, um den richtigen Startpunkt für die (..gefürchteten..) Seitengalerien zu bestimmen. Diese bestehen aus beplanktem Boden, den stark verzierten Seitenbegrenzungen und der darin integrierten Relingkonstruktion – und natürlich der Gestaltung des inneren Rumpfes.
Keine leichte Sache, dies alles unter den abgegriffenen Hut zu bekommen….

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