Proteste & Punktlandung

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Wer vor geraumer Zeit noch gutgläubig vorausgesetzt hätte, daß die Gender-Rassenlehre des 21ten Jahrhunderts vorrangig auf der ekelpähischen Halbinsel die Heranwachsenden fürs entstehende Großreich präventiv kastriert, wurde in dieser Woche angesichts einer Demonstration gegen die geschlechtseinebnende Idiotie in Asunción eines besseren belehrt: längst sollen die „Ideen“ der biologischen Angleichung auch auf unserem Kontinent bestehende Familienstrukturen zerstören helfen – doch reagieren die Leute hier zum Glück -trotz eines Teils angeborener Lethargie- zumindest in diesem Punkt noch etwas empfindlicher: deshalb wurde der dafür zuständige Minister Eduardo Petta auf die Strasse gebeten und man -unter „man“ sind Eltern und Verwandte der betroffenen Kinder zu verstehen- verlangte, aus offiziellem Lehrmaterial Punkte der Genderseuche zu entfernen.

Man stelle sich vor – die Eltern stellten klar, daß SIE das Recht auf die Auswahl der Bildung/Art der Lehrpläne ihrer Kinder besitzen! Bisher blieb eine Nahtsie-Einstufung dieser demonstrierenden, augenscheinlich abgehängten Personen seitens der Presse aus: vermutlich verfügen nur die wenigsten Pressegebäude über Notfall-/Feuertüren… 🙂

 

Zum Stichwort Feuer fällt in dieser Woche der Name der Stadt Encarnación: da bekämpften Mitte der Woche eine Mehrzahl Feuerwehrleute den Brand in einem Shoppingcenter; Ursache bisher unklar….

Zum Jahresende scheinen sich Unglücke in hiesigen Breiten zu häufen, wenngleich dies hier sehr glimpflich ausging: beim (zweiten..) Landeanflug einer zweimotorigen C-212 im wohl nördlichsten Örtchen Paraguay´s namens Bahia Negra schlitterte besagte Transportmaschine über die weniger als einen Kilometer lange Rollpiste hinaus und wurde erst durch einen Zaun gestoppt: Gelegenheit für einen ansässigen Traktorfahrer, für ein gutes Entgeld den Flieger wieder in Startposition zu zerren…. : und das wenige Tage vorm 77ten Todestag von Flieger-As Ernst Udet….

   

Fast geahnt – in den letzten Wochen des Jahres „schleift“ der Modellbau etwas: immerhin konnten die wesentlichen Teile des Fahrwerks der zu behandelnden Polikarpow 2 gerettet werden; die zu ersetzenden Teile müssen dabei -vor der Farbgebung- durch dünnes Metall ersetzt werden – dennoch scheint die Besorgung der neuen Decals/russischen Sterne im Maßstab 1:72 einige Schwierigkeiten zu bereiten….

Unvergessen bleibt natürlich der Schauspieler Rolf Hoppe, der nun im Alter von 87 Jahren in Dresden verstarb…!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Villarrica, Paraguay
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Kaiser, Klamotten & Kleinkunst

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„Es ist ja eine Schande, was da jetzt zu Hause vor sich geht. Jetzt wird es höchste Zeit, daß die Armee eingreift..!“
Vermutlich wird auch diese Feststellung, verbunden mit eindeutiger Forderung, ungehört verhallen; Chemnitzer/Kandeler Mord, ausgeführt von fremdländischer Hand auf offener Strasse in deutschem Siedlungsgebiet und offengelegter hessischer Wahlbetrug („…Schätzungen..“) werden (besser: sollen..) von einer gegenderten und technikbefreiten, aber immerhin noch einheitlich gekleideten Mannschaft unter Führung einer Fönfrisurfrau nicht mehr bestraft werden können: Glückwunsch – Sie sind anwesend bei der Schaffung des größten Rätsels für spätere Historikergenerationen…

Bei der Frage nach dem Urheber obigen Zitats kannst Du übrigens geholfen kriegen: Seine Majestät Wilhelm II. formte diese Worte; zum 100ten Jahrestag der Abdankung des letzten Deutschen Kaisers läßt sich feststellen, daß im Jahr 2018 Deutschlands Volk lieber vorm Teleapparat hockt („Neeiin! Generalstreik is` ja verbooten..!“), als seine schlimmste Verderber**In aus dem Amt zu jagen: damit bewahrheitet sich Wilhelm´s einleitender Satz in doppeltem Sinne…

Deshalb: schnell den üblich zu vollziehenden Sprung auf den südamerikanischen Zipfelkontinent und `rein ins paraguayische Binnenland: da streitet man derzeit über die Farbe der Brieftasche und die Quelle des darin befindlichen Geldes, das die Vatikanreise für einige Begleiter von Präsident Marito finanzieren half.


Montag dieser Woche weilte ja „unser“ neuer Präsi bei Mario Bergoglio – der gläubigen Weltöffentlichkeit als Papst Franziskus vorgesetzt.


Und natürlich macht der paraguayische Chef seinen Ausflug nach Italien nich` alleine mit Ford Mustang, Campingstuhl, Angel und Sixpack; begleitet hat ihn -neben anderen Personen- der in Villarrica (aufgrund des Streites um den Busterminal..) zur unerwünschten Person erklärte vorige Governador nebst Frau.

 
Von eben erwähnter Frau war der interessierte Follower bisher eher modischere Bilder gewohnt – etwa in dieser Richtung:

**die Leserschaft verzeihe die ungewohnt freizügigen Darstellungen** 🙂

Für die Audienz bei Bruder Franz jedoch gab´s vorgeschriebene Kleideretikette – schwarz & übers Knie.

***die Leserschaft verzeihe die bisher unübliche und deshalb keinesfalls zur Gewohnheit werdende Darstellung verhüllender Stoffbahnen**

Dafür gab´s zum Ende des Besuch´s Geschenke und das Versprechen, daß in den nächsten Tagen für (besser: gegen..) die jährlichen Überschwemmungen in unsrem Lande Gebete an höhere Stellen gerichtet werden: Paraguay ließ sich ebenfalls nicht lumpen und überreichte einige originale Chipa-Kringel und eine Krippe aus Holz. 🙂

Stichwort Reise: am 2. November 1886 wird Carl Benz das Patent für seinen dreirädrigen Motorwagen erteilt; a bissel mehr als 132 Jahre später versucht ein paraguayischer Busfahrer, sein plötzlich ebenfalls aus nur 3 Rädern bestehendes und vollbesetztes  Gefährt aufrecht an den Strassenrand zu verbringen – und hat Glück! Keiner der Passagiere wird verletzt – und alle haben nun für mehrere Tage Gesprächsstoff… 🙂

 

Die Neuigkeiten von der Bastelfront tröpfeln diesmal etwas spärlicher: der Shwezow 11-Motor des zu restaurierenden russischen Zweideckers PO 2 wurde wieder zusammengesetzt und für ein Bild auf ein Markstück abgesetzt; nach drei Jahrzehnten sind alle Bauteile noch vollzählig; wenn einige Teile auch damals unrichtig angebaut wurden – diese Fehler wurden nun behoben: der nächste Schritt wird die farbliche Bearbeitung sein…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Charles, Yennis & der alte Russe

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„Ich habe lange genug versucht, die Menschen zu verstehen. Es ist mir nicht gelungen.“ 🙂
Leider ist es ausschließlich posthum möglich, Charles Bronson zum 97ten zu gratulieren; mühelos paßt seine Aussage übrigens auch auf das aktuelle Wahlverhalten in der neu eroberten vorislamischen Staatsform auf ehemals deutschem Boden: höchst unverständlich, daß der inszenierte Völkermord an der eigenen Volksgemeinschaft angesichts des bevorstehenden vorweihnachtlichen 12hundert-PS-Neuwagenkaufs in den Hintergrund tritt und damit die von der Politjunta gewünschte Absolution und paradoxerweise gleichzeitig starkes Desinteresse an diesen Dingen erfährt …

Schon schwer genug, zu verstehen, aus welchem Grund -auf „unsrem“ Kontinent- sich eine leichtbekleidete Dame mitten auf eine Strasse nahe der Stadt Luque, gefährlich nahe an fließendem Verkehr und scharf an der Schnittstelle zu einem Schlagloch von Ausmaßen eines Tagebaus stellt..?
Eines muß man den Inhabern unseres Binnenlandes ja lassen: Phantasie, um die Verantwortlichen auf den allgemeinen Strassenzustand aufmerksam zu machen, haben die Anwohner – leider verfliegen die meisten diesbezüglichen Aktionen -genauso wie ein Resultat ausbleibt- mit dem letzten Foto-Klicken der bildgebenden Handy´s; stark anzunehmen, daß die Präsenz von Model Yennis Olmedo ebenso im -leider nicht Schlagloch füllenden- Sande verlaufen wird. Aber mal auf sich aufmerksam gemacht…


Der Vollständigkeit halber seien Bilder besagter Dame ganz ohne Strassenflair zugegeben.. 🙂


Davon ausgehend, daß Sie schon auf den ersten Blick die tolle Strickmode an Yennis bemerkten und bewunderten, sollte an dieser Stelle auf die am Wochenende beginnende Ao-Po`i-Modeausstellung im benachbarten Yataity hingewiesen werden: bis elften elften bewegt sich hier alles um die paraguayische traditionsreiche Stickmode inclusive der unvermeidlichen, schier dazugehörigen Tänze…

Beginnend bei Kindermode, wird auf dem Ausstellungsgelände eine große Palette an allumfassender menschlicher Bekleidung angeboten werden – mehrfarbige Leinengewandung für mitten im Leben stehende Zeitgenossen genauso wie vorsichtige Farbgebung für Genesende – und wie soll´s anders sein: auch hier wirds in den nächsten Tagen eine gekrönte Leinwandkönigin mehr geben: deshalb an dieser Stelle Miss Ao-Po`ì-Vorjahr:

…..sorry…falsches Bild – jetzt aber das richtige…aufgenommen nach der vorjährigen Preisverleihung..:)

Und bevor dies Jahr sich nun dem generalstreikfreien Ende nähert, schnell noch das unvermeidlich letzte Diorama begonnen – eher ist ja keine Ruhe: diesmal handelt es sich um den russischen Zweidecker Polikarpow 2 im tschechischen Maßstab 1:72:
Mitte 1988 zum ersten Male zusammengesetzt, soll nun eine umfassende Rekonstruktion mit passendem Diorama, basierend auf dem vorhandenen Schnee-Rest vorgenommen werden: kann allerdings einige Zeit dauern, da zumindest eine erforderliche Farbe importiert werden muß… 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Geparkte Autos, stehende Flugzeuge

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„Das meiste, was der Mensch so tut, ist nun mal ziemlich lächerlich, wenn man genau hinguckt.“
Zugegeben: in fern zurückliegenden Kindertagen zählte der britische Darsteller John Cleese nicht uuunbedingt zu den Favoriten der im Meißner/Dresdner Raum meist zweiprogrammigen TV-Unterhaltung; nun, da der Herr 79 Lenze wird, hat sich das Bild längst gewandelt und hinter dessen schauspielerischer Leistung  in Verbindung mit den Filmen seiner Monty Python´s – Truppe läßt sich viel mehr erkennen als sonderbare Rhetorik zu absurden Szenen: Glückwunsch also einem standhaften Brexit-Befürworter! 🙂

Bei einer Durchsicht der letzten Themen auf vorliegenden Seiten fiel dem Schreiber dieser Zeilen das Fehlen einer Bilderserie auf; „zwar“ ein weiteres Mal auf ein automobiles Thema bezogen, doch zu schad`, um es der geneigten Leserschaft vorzuenthalten: vor genau zwei Wochen eröffnete an einer Ausfallstrasse Villarrica´s das nächste Autohaus.
Nun sollte man zugeben, daß „unser“ Städtchen seit einigen Jahren nicht gerade an Mangelerscheinungen in Bezug auf Verkaufsstellen für fahrende Untersätze leidet; diese Verkaufsfläche mit Büroraum jedenfalls wirbt zumindest noch für BMW und die Marke Mini.
Der neue Autoverkäufer stand seit unserer Ankunft hier bisher für Grundstück/Haus/Bau und versucht sich also nun auf einem weiteren Betätigungsfeld. Dazu wurde diese Einweihungsfeier geschmissen mit Musikke vom Bildschirm und kellnernden Biernachschenkern; leider verursachte zu vorgerückter Stunde das Wetter einen Besucherrückzug unters Dach in Richtung Getränke- und Brötchenausschank.
Dennoch sollte diese Veranstaltung zu vorgerückter Stunde nicht ohne ausreichend Bildmaterial der Autos und vor allem der Besucher(-innen) verlassen werden….

                  

Und plötzlich wird einem bewußt, wie sehr sich die Automobile eigentlich in den letzten Jahren verändert haben: waren DAS noch Zeiten, als die vorderen Scheinwerfer SO aussahen:

Von fabrikneuen Plastikeimern zu etwas zerkleinerten Wagen: in der östlich gelegenen Grenzstadt Presidente Franco / Department Alto Parana fand die Polizei in einem Privathaus einen mit Sprengstoff angereicherten PKW. Es gelang -ohne eine Detonation auslösende vorherige Fummelei von interessierten Bastlern- die Karre aus dem Ort raus auf freies Feld zu bewegen, wo die Kapseln samt Auto in die Luft gejagt wurden. Vorläufigen Drehbüchern zufolge sollte diese Vorrichtung der Befreiung eines Drogenhändlers dienen: vielleicht war es auch für eine völlig andere Aufgabe vorgesehen… 🙂

   

Vom fahren zum fliegen: auch das letzte Diorama rund um die MIG 15 uti in diesem Jahre hat nun das Finale erreicht: herausgekommen ist nicht unbedingt etwas spektakuläres, aber dafür gab die Schaffung der Bodenlandschaft recht viel Spaß: ein Rest einer Berliner Grasmatte und der Rest Holz/Stein aus dem benachbarten paraguayischen Campo. 🙂 Die Flugzeugversion entspricht derjenigen einer vietnamesischen Einheit aus den Jahren 1963/64; damals schickte der Warschauer Pakt über 30 Maschinen dieser Trainerversion in die vietnamesische Gegend.

Somit verbleiben wir auch diesmal mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Bauern, Bullen & Traktoren

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„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“
Seit nun über elf Jahren erscheint dieser Blog über unser Leben hier und das Binnenland Paraguay im allgemeinen, und schon sehr viele Themen wurden behandelt; jedoch den vorgestrigen Besuch einer unter „Expo“ betitelten regionalen Handwerksmesse im benachbarten Ort Mbocayaty in passende Worte zu kleiden, fällt anfangs -zugegebenermaßen- verhältnismäßig schwer: vielleicht noch einen Pott Kaffee – zumal der Anfang mit John D. Rockefellers Worten schon fabriziert ist – verraten Sie den eingangs erwähnten Satz bloß keinem handwerklich Tätigem des in der alten Heimat  -noch- bestehenden Mittelstandes….

Das nun weniger werdende 2018 überreicht uns in den letzten Tagen wieder eine ganz passable Regenzeit; selbiges Naturprodukt sorgte für ordentliche Schlammsohlen auf dem (privaten..) Veranstaltungsgelände.
Hier präsentiert sich das Agrarland Paraguay in Form von Anbautips für Maniok, Salat und Tomaten; beim um die Mittagszeit etwas müde wirkenden Wettstreit, ausgetragen um den leistungsstärksten Zuchtbullen muß auch der findige Reporter vom TV-Regionalkanal um Spannung für die Zuschauer ringen – vielleicht birgt ja der Ausscheid am späten Nachmittag etwas mehr Nervenkitzel, wenn über den besten Braunton der Rinder abgestimmt wird….
Die in den provisorisch errichteten Hallen vertretenen Firmen aus Zentrum & Umland Villarrica´s halten der Besucherschaft ihre Produktpalette unter die Nase; zum mittlerweile gewohnten Bild gehören fleissig & unermüdlich tippernde Messevertreter*Innen*, die nach der Fertigstellung des laufenden Textes gerne Rede und Antwort stehen – eintreffende Nachrichten werden in dieser Zeit vom Kollegen verwaltet und ggf. beantwortet…

                 

Selbstverständlich ist der Malereizirkel vertreten mit der üblichen Thematik der menschlichen Reproduktion, Pferde im Sonnenuntergang und verzückte Gesichter beim Mate-Terere-Genuß: dazwischen haben sich Hersteller von bunten Papiertüten platziert sowie Informationsstände der verschiedenen ansässigen Universitäten; das endlich regenfreie Freigelände wartet auf mit Möbeln aus Palettenholz, einem Info-center für Ziegelmauern und einigen Überraschungen auf dem aktuellen Traktorenmarkt…
Alles in allem ein interessanter Besuch, aus dem sich nach einigen Besuchen der einzelnen Herstellerfirmen bestimmt mehr machen läßt…

         

An dieser Stelle endlich wieder was von der Modellbaufront: ganz klar, daß die vergangenen Tage nicht ganz untätig verbracht wurden; seit erstem September entstand das Papiermodell vom Kölner Dom neu – nun zum dritten (1998, 2008 & 2018) Male; 50 Tage Schnippelei reichen jetzt aber wirklich; leider paßt die vorgesehene Vitrine allerdings NICHT; so bleibt zunächst ein Platz im Schrank. 😦

So es die Zeit erlaubt, ist für die letzten Wochen des Jahres die Fertigstellung des Makin-of-Video´s des Mississippi-Steamers geplant…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Unbequem & weggeschickt….

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„Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.“
Diese kurze und äußerst griffige Aussage vom ersten Verwalter der brd-Gmbh läßt sich wohl nicht mehr so mühelos in unsere heutige Zeit übertragen; die nächsten Jahre werden beweisen, daß ausschließlich striktes Befolgen der Lebensvorgaben aus Mohammed´s pädophiler Mordsbibel das Überleben in einst deutschen Ländereien garantieren dürfte: und vielleicht erinnert nach dem erfolgreichen Abschluß der Hidschra, gefolgt von Deportation der eisern „bis zuletzt“ verbliebenen deutschen Ureinwohnerschaft nur noch der sogenannte Adenauer-Mercedes 300 an die vormaligen Besitzers des Landes…
Diesem Thema sei hinzugefügt, daß selbiger Kanzler Adenauer vor nun 55 Jahren mit immerhin 87 Lebensjahren seine Rücktrittserklärung einreichte; nicht auszudenken, wenn bis in unsere Zeit in diesem Job Rücktrittserklärungen ans Lebensalter gebunden wären… 😦

Der erste Gegenbeweis für Konni´s Lebensformel läßt sich aus „unserm“ Villarrica vermelden: beim immerhin schon Jahre schwelenden Streit um den Standort des neuen Busterminal´s wurde in den vergangenen Tagen eine neue mögliche Variante vorgelegt: dieses Papier sieht vor, die neue Zentralhaltestelle für ankommende & abfahrende Busse – rund 12 km aus der Stadt heraus zu verlegen. Keine Frage, daß der Protest des fliegenden und die Menschentransporter umschwärmenden, mit nahezu allem möglichen brauchbarem und unbrauchbarem Zeugs handelnden Verkäuferkokons nicht lange auf sich warten ließ: eilig gedruckte Anschlagformulare erklären die 12 Mitglieder dieser Kommission mit sofortiger Wirkung zur Persona non grata – zumindest bisher mit Wirkung für Villarrica.
Darunter befinden sich illustre Personen wie der vormalige Governador unserer Departmenthauptstadt sowie der derzeit amtierende Bürgermeister. 🙂 Generell gehts drum, daß bei der jährlichen Zunahme des Strassenverkehrs bei gleichbleibender Anzahl der Parkmöglichkeiten -zuzüglich konstanter Anzahl verfügbarer Parkkrallen- das Rumkurven der großen Überlandbusse quer durch die Stadt immer aussichtsloser, dafür immer öfter Auslöser von Hupkonzerten wird: während genannte Händlerhorden das Schwinden ihrer -oft einzigen- Einnahmequellen ahnen, wird sich eine außerstädtische Lösung wohl in der nächsten Zeit kaum vermeiden lassen: bis jedoch der Sprung vom fest beschlossenen neuen Standort zum fertigen Gebäude geschafft ist, dürfte unser Bürgermeister wohl längst seinen Ruhestand genießen…

 

…und auch der nun ein „Ex“ vor seinem Titel als Chef der Einwanderungsbehörde führende Julian Vega bemüht sich höchstpersönlich herbei, eingangs erwähnte Maxime ad absurdum zu führen: seine Teilnahme an einer paraguayischen Regierungsdelegation in Taipeh fand ein vorzeitiges Ende samt vom Steuerzahler finanzierten verfrühten Rückflug, als er -laut Medienberichten..- eine dortige Übersetzerin am Bein berührte.
Was die Ausweisung aus dem Land nach sich zog.
Eilig gab Herr Vega sein Ämter-Rücktrittsgesuch ein und ward` heute prompt von einer jubelnden -verbliebenen- Freundesmenge empfangen, die ihm halfen, alles als übliches Mißverständnis zwischen Mann und Frau zu sehen & zu verstehen. 🙂

Trotz dieses Vorfalls dürfte der berufliche Lebenslauf des Ex-Behördenchef´s auch weiterhin gesichert sein & auch bleiben – was mit der beteiligten/betroffenen Übersetzerin geschehen wird, ist bislang unklar: für ein neues berufliches Standbein wurden aber schon Bewerbungsphotos an ein kleines Krankenhaus in einer eher ländlichen Region versandt, verlautete aus gut informierten Kreisen…. 🙂

Die übrige Gesandtschaft samt seinem Chef, der als relativ neuer Präsident eigentlich Paraguay verwaltet, verblieb noch etwas in Taiwan; und damit die Regierungsgeschäfte in unserem Binnenland wie geschmiert weiterlaufen, übernahmen am Donnerstag Kinder die Macht (symbolisch für EINEN Tag..) hierzulande:

Kein Problem also alles…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Stadt, Schmuggel, Schuhe

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„Einmal sehen ist besser als hundertmal von etwas reden hören.“
Dem Anfang Oktober 1992 verstorbenen vierten Chef der brd-GmbH Herbert Frahm, besser als Willy Brandt bekannten spdler soll dieser Ausspruch entschlüpft sein; aktuell „seine“ sich sozialdemokratisch nennende Einrichtung in Augenschein -und wär´s nur noch einmal zum Schlechtwerden- zu nehmen, würde Brandt wohl schnell ins Dunkel des Grabes zurückkehren lassen – also lassen wir ihn da und wenden wir uns in gewohnter Weise dem hiesigen südamerikanischen Trubel zu: um zunächst ein weiteres Mal vor eingangs erwähntem Zitat zu stehen.
Im Zusammenhang mit unser binnenländischen Hauptstadt Asunción liegt die Betonung auf „EINMAL sehen“; zumindest behaupten dies die Aussagen der meisten neuzugereisten Landsleute.
Dem ist eigentlich zuzustimmen; in Anbetracht der sich darbietenden, im Schrittempo agierenden Blechlawinen fällt schnell die Beschaulichkeit der meisten außen liegenden Städte auf – und diese geräuscharme Rücknahme des täglichen Theaters nimmt man gern in Kauf, wenn man nicht uuunbedingt in Marito´s Präsidentenstadt muß.
Dennoch überrascht jeder jährlich zu absolvierende Besuch durch die Veränderung, die mit dieser Stadt geschieht – an dieser Stelle nun einige Schnappschüsse, die im vorüberfahren Mitte dieser Woche mittels einer kleinen Digiknipse entstanden: auch Asunción verfügt also über Gebäude, die mehr als 10 Stockwerke schon seit Jahren aushalten; vermutlich das erste Mal werden auf diesen Seiten Bilder vom hiesigen World Trade Center abgebildet. Selbiges übrigens erreicht Mitte December nach vier Jahren Bauzeit seinen dritten Geburtstag; als Kosten findet man oft die Summe von etwa 70 Millionen US $.

 

Gleichzeitig gesellen sich natürlich -in einem anderen Viertel- auch ganze Bezirke, wo Handel getrieben wird dazu: und wenn man jetzt noch den Faktor „angrenzende Staaten“ hinzuzieht, dürfte den meisten klar sein, wie freizügig der Warenverkehr gehandelt wird/ist.  🙂
Nahezu zahllose kleine Geschäftslokale bieten eine Fülle von Dingen an;  wie der Geschäftsinhaber durch diese Produktauswahl leben kann -noch dazu mit mehreren Familienmitgliedern!- wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben….
Doch ab & an zieht die Staatsmacht an und durchsucht so wie in dieser Woche einen Teil der bunten Märkte: das (nächtliche) Ziel von Anfang Oktober war der bekannte hauptstädtische Mercado 4.
Der Grund dieser Razzia lag in verschiedenen Anzeigen der auf legaler Basis arbeitenden Geschäftsleute; vorsorglich standen die Vertreter der Staatsanwaltschaft unter starkem Polizeischutz. Selbiger wurde erst dann benötigt, als die beschuldigten Handeltreibenden sich zur Gegenwehr mittels lautstarken Protesten und vor allem lichtspendender Pyrotechnik (…eben wegen der späten Nachtstunde..) entschlossen; in einem vorrangig agrartechnisch produzierenden Land mit etwas wenig, aber immerhin wachsender Industrieproduktion die (geschmuggelte..) Geschäftsgrundlage zu entziehen, nun, dieser Gefahr wird sich wohl eine Vielzahl der von Steuereinnahmen (und dem Verkauf von geschmuggelten Waren..) lebenden Politiker bewußt sein – dies dürfte die hinreichende Garantie dafür sein, daß die Kontrollen demnächst sanft entschlummern…
Daß ein Staat ohne sprudelnde Steuereinnahmen kaum leben kann, läßt sich der gewerbetreibenden, ansonsten lebenslustigen Bevölkerung wohl nur nach längerer Ausbildung in ökonomischen Grundlagen erklären….
Der Staatschef, dem diese Aufgabe zufallen wird, erblickt in etwa 35 Jahren das Licht der -dann vielleicht noch bestehenden- Welt.. 🙂

 

   

Hinzugefügt werden sollte noch, daß das Resultat der erwähnten Razzia in 50 Säcken brasilianischer Schuhe bestand, deren Herkunft in zollrechtlicher Hinsicht ungeklärt war.. 🙂
Sonderbarerweise machen derzeit -offensichtlich- geleakte Bilder in diversen Netzwerken die Runde, die Vertreterinnen besagter Staatsanwaltschaft mitsamt diesen beschlagnahmten Schuhen in privatem Rahmen zeigen; bislang konnte nicht geklärt werden, ob diese Bilder „echt“ sind: dennoch wollten wir dies der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten und quasi schonungslos darüber berichten…

Das Stichwort Bilder lenkt nun das Thema auf den ersten, mittels neuerstandener Certo-Phot belichteten Ilford 400-Rollfilm: vom Labor zugesandte Vorabscann´s lassen Beruhigung aufkommen: keine Lichtleaks in der 60 Jahre alten Kamera! Die Bilder strahlen irgendwie etwas 40er Jahre-Charme ab; die nächste Anschaffung dürfte ein Drahtauslöser werden, der die einzig verfügbare 1/60tel Belichtung dieser Box etwas mehr beruhigt…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Bodenständiges Wurzelbier & hochfliegende Träume

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„Ich muß niemandem etwas erklären.“
Keine Sorge, Jimmie, verlangt auch keiner – zumal es ja auch rein technisch gesehen – fast auf den Tag genau 63 Jahre „danach“ – nahezu ausgeschlossen wäre, es sei denn, irgendjemand kennt einen, der mittels Stühlerücken im abgedunkelten Zimmer schon mal mit James Dean Verbindung aufgenommen hat…?!
Dazu drängt sich weiterführend der Verdacht auf, daß unsre Fähigkeit, für Entscheidungen mehr (oder weniger) passende Erklärungen abzugeben/abzufordern im Jahre `18 stark nachgelassen hat – oder wissen SIE vielleicht die Gründe, warum millionenfach zeitlebens erfolgreich analphabetisierte Nigger partout eine Halbinsel zerstören müssen..?

Ebensowenig wird eine Erklärung darüber abgegeben, warum denn mit sofortiger Wirkung in der hiesigen Gegend Bier aus der ebenso heimischen Wurzel Maniok gebraucht werden muß; andererseits hat die Welt schon lang` darauf gewartet. 🙂
Zur Erinnerung: die Wurzel Maniok steht hier üblicherweise „hinterm Haus“ und bildet eines der beliebtesten, weil schnell und günstig verfügbaren Nahrungsmittel. Dies nun als Zusatzstoff beim Bierbrauen zu verwenden, zeigt den unermüdlichen Forscherdrang und spontanen Einfallsreichtum der Leute auf – nun zu erwarten, daß diese neue Brausorte zeitgleich mit der etwas sparsam publizierten Werbeaktion überall verfügbar sei, stellt den Beweis für die nervenstarke Cleverness da: zuerst wird die Hauptstadt beliefert, und schon in wenigen Tagen/Wochen darf der gespannte potenzielle Kunde dies sogar in weiter entfernten Bevölkerungsansammlungen erwerben… 🙂
Deshalb erfolgt an dieser Stelle leider noch keine geschmackliche Bewertung der etwas rötlich sein sollenden Flüssigkeit…

 

Und während in der alten Heimat auch dieser Monat gelangweilt und ohne Generalstreik (…zur Erinnerung: wegen der unhaltbaren innenpolitischen Zustände..) vorüberschlurft, melden die hiesigen binnenländischen Gazetten einen weiteren Erfolg für unser Inselland: mit Guillermo La Carruba wird demnächst eine der neuzeitlichen A380-Flugmaschinen von einem Señor aus Paraguay gelenkt.

 
Oben genannter Pilot hat die Auswahlverfahren der Emirate/Dubai überstanden und wird demnächst bei selbiger Linie im wahrsten Sinne durchstarten: flugtechnische Erfahrungen hat der Mann jedenfalls bei verschiedenen Fluglinien erworben: zu Anfang der Karriere gibts da natürlich ein etwas vereinfachtes Cockpit – auch die Scheichs sind manchmal mißtrauisch… 🙂

Damit sind wir wieder bei einer Mitteilung zum uuultimativ letzten Diorama angelangt, bei dem es aktuell ja um eine MIG 15 uti geht: aus Zeitgründen ist dieses etwas in den Hintergrund getreten, doch der „eigentliche“ Flieger im (tschechischen..) Maßstab 1:72 ist nahezu fertiggestellt – und für den späteren Charakter des (letzten..) Dio´s nach technischen Problemen während des Luftkampfes auf einem Feld nahe Hanoi abgedeckt, bisher aber auf einen Warteplatz im Schrank (in Paraguay..) verbannt:

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen -nicht ohne Dita von Teese zum (46ten..) Geburtstag gratuliert zu haben- als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Das Model und der Nachwuchs

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„Man soll den Kopf nie verlieren, bevor er ab ist.“
Diesen aufmunternden Rat gibt der im September 1891 geborene deutsche Schauspieler Hans Albers 1943 im Film „Münchhausen“; die vor einem Dreivierteljahrhundert gedrehten umfangreichen Filmmeter geben ein eher fernweherzeugendes und märchenhaftes Bild in fast schon May´scher turbantragender Tradition und mokkaschlürfender Leichtigkeit islamischer Lebensweisen wider: an letzterer Darstellung hat sich bis heute in der aktuellen Medienwelt nichts geändert, und auch die Regierung scheint bis heute dieselbe geblieben zu sein – wenngleich sich der Extremismus der politischen Richtung um 180° geändert hat: zur Abwechslung richtet sich der Krieg diesmal gegen das EIGENE Volk – fällt leider noch zu wenig handytippernden, an genannten Vorgängen kaum bis nicht interessierten Zeitgenossen auf. 🙂

In diesen Tagen macht ein Todesfall, umgeben von bislang im Dunkeln liegenden Umständen Schlagzeilen in der hiesigen, paraguayischen Gazettenwelt: gemeint ist nicht der wenige Tage zurückliegende Mord an einer einheimischen Familie im Villarrica-Stadtteil San Miguel, sondern der Tod der ehemaligen „Miss Verano 1994“, im wahren Leben unter dem Namen Paola Colmán bekannt.
Die 40jährige wurde am vergangenen Wochenende gegen 3 Uhr morgens leblos -wie einst Elvis Presley- im (eigenen..) Badezimmer gefunden; nach der Fahrt ins Krankenhaus und (erfolglos gebliebenen..) Reanimierungsmaßnahmen existiert nun eine Kommission, die der Frage nachgeht, ob weiterführende Untersuchungen eventuell mehr oder weniger freundliche Nachhilfe beim Sterben zutage fördern könnte oder ob die vorgefundenen Körperflecken auf die medizinischen Maßnahmen zurückzuführen sind. 🙂
Ziemliche Sicherheit besteht allerdings in der Gewissheit, daß besagtes Ex-Model bei der Auffindung (und vor der Fahrt zum Hospital..) schon etwa 3 Stunden ihre schlanke, irdische Hülle verlassen hatte…. Anzunehmen, daß ein…leicht …harmonisierter… Abschlußbericht vorgelegt werden wird.. 🙂

 

Weiteres, allerdings meist kritikbehaftetes Aufsehen erregte der kürzlich Umgang mit noch am Leben teilnehmenden Zeitgenossen – wenngleich die Teilnehmer auch etwas jünger an Jahren sind: bei der Zulassung zum studentischen Leben auf dem Weg zur Ingenieurslaufbahn werden wohl nicht allzugerne von der betroffenen Seite die etwas härteren Bedingungen angenommen: so wird anfangs die motivierende Ansprache verabreicht und der folgende ultimative Schlammlauf unerbittlich durchgezogen. Kein fordernder Braveheart-Run ohne dazugehörige, in der Mehrzahl umfangreiche Getränkepausen: wer dann noch am abschließenden Abschlußball mit Fackelzug teilnehmen kann, ist gut gerüstet für den anstrengenden Marsch durchs Studium. Bilder vom ganzen Geschehen werden von den Veranstaltern ungern vorgelegt, aber gelangten denn doch ans Licht der staunenden Öffentlichkeit…

        

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Bild der Frau

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„Es schmerzt mich, wenn ich einen Priester oder eine Nonne mit dem neuesten Automobil sehe“, verkündete Papst Franziskus; sich dem im allgemeinen Sinne anschließend, gibt der Schreiber dieser Zeilen seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß es aktuelle Hersteller von Vierradmobilen überhaupt noch schaffen, ihre Produkte an den Mann oder die Frau**en*innen zu veräußern ….

Doch soll heut nicht ein fortbewegliches Thema behandelt werden, sondern ein eher gestalterisches – was zudem schon vor einiger Zeit -und das wiederholt- Erwähnung an dieser Stelle fand: der vor 61 Jahren geborene Delfin Roque Ruiz, hierzulande besser bekannt als „Koki Ruiz“ hat mit seinem aus zigtausenden Rosenkränzen geschaffenem Bild der seliggesprochenen Chiquitunga in diesem nun ablaufendem Jahre wirkliche Bekanntheit erreicht: vor wenigen Tagen also wurde sein Werk vor der Kathedrale Villarrica´s aufgestellt.

  
Über einen längeren Zeitraum sorierten mehrere Mitarbeiter die zugesandten Rosenkränze; vorm Beginn der eigentlichen Gestaltung der Bildtafel wurden mehrere historische Bilder der nun selig gesprochenen Kirchenmitarbeiterin ausgewertet…

 

…aber dennoch wurde das eine, am bekanntesten von ihr Gewordene ausgewählt.
Die Maße des Bildes selbst werden mit 7 mal 9 Metern angegeben; verschiedene Quellen geben naturgemäß unterschiedliche Zahlen zu den verwendeten Rosenkränzen an; ab und an finden sich die Zahlen 30- oder gar 70-tausend einzelner Rosenkränze, die durch ihre unterschiedlichen Materialfarben dem Portrait seinen charakteristischen Anstrich geben.
Und da der Künstler unter einem anderen Namen firmiert, ist es wenig verwunderlich, daß auch die Karmeliterin Chiquitunga einen anderen, weltlichen Namen besaß: María Guggiari Echeverría lebte von 1925 bis zu ihrem frühen Tod, hervorgerufen durch Hepatitis im Jahre 1959.

    

Die Präsentation besagten Kunstwerkes in unserer Departmenthauptstadt zog erwartungsgemäß wohl sämtliche Schööler aus der Umgebung samt der sie unterrichtenden Personen (….das Wort Lehrer sollte vermieden werden..) in den Bann und an den kirchlichen Standort. Keinesfalls fehlen durften die aktuell lebenden kirchlichen Vertreter; daß in manchem Auge der schulklassenbegleitenden Schwestern Tränen blinkten, wird wenig verwundern; noch dickere Tränen weinte in den letzten Tagen nur die Hamas-Vertreterin und vom deutschen Steuerzahler finanzierte Staatssekretärin Sawsan Chebli, als ihr Radikalenaufruf gegen die verbliebene deutsche Ureinwohnerschaft (vorerst… ) erfolglos abgeschlagen wurde….
Wie auch immer – der Meister Koki Ruiz selbst weilte derzeit in Villarrica unter den staunenden Anwesenden und war gerne zu einem Gespräch bereit: wer monatelang abertausende Rosenkranzkugeln durch die Finger gleiten läßt, dem unterstellt man leicht eine etwas nähere Verbindung zu den uns umgebenden Geistern, Göttern und zeitreisenden Flugscheibenlenkern – die Frage nach den demnächst gezogenen 6 aus 49-Zahlen allerdings beantwortet Koki mit einem müden Lächeln – klar, lieber selber absahnen… 🙂

Und um abschließend zum eingangs erwähnten Zitat zurückzukehren – in Chiquitungas Todesjahr 1959 startete beispielsweise im Volvo PV 544 der 3Punktsicherheitsgurt seinen Siegeszug: für den BMW 507 hingegen bedeutete dieses Jahr das AUS – nach 251 Exemplaren übrigens. Spritpreis `59: 60-70 Pfennige!
Doch auch auf der „Insel“ gabs damals Motorisierung – mit dem kultigen Triumph TR 3 etwa: ***schnief**** 🙂
Aber ob damit eine Nonne fahren würde…? 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen fürs Wochenende als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de