Die heilige Frau & die nicht-heilige Frau

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„Demokraten sind wir Deutschen weiß Gott nicht.“ 🙂

Ob „Theo“ Westernhagen auch heut an seinem 69ten (!) Geburtstag zu dieser Aussage stehen möchte/darf, sei dahingestellt und angesichts seines wohl vollbrachten künstlerischen Werkes auch zunehmend gegenstandslos – Stars wie er kommentieren dann gern meist rundumversorgt die Vorgänge in ihrem ehemaligen Heimatland aus der -sicheren- Ferne; in Anbetracht weiterer Tonträgerverkäufe werden sie sich hüten, die ihren Landsleuten nach wie vor anhaftende Begriffsstutzigkeit bei Dingen wie Bankrun oder/und Generalstreik zur Lösung der drängendsten Probleme aufzuzeigen oder gar vorzuwerfen…. 🙂

Deshalb – überlassen wir schnell die verbleibende, in Wehrlosigkeit seßhaft gewordene Ureinwohnerschaft ihrem (vermutlich..) durch die Geschichte vorgeschriebenen Urteil und wenden wir uns wieder den Geschehnissen in Paraguay kurz vorm 2ten Advent zu. 🙂
Da nämlich findet in jedem Jahr in den Tagen vorm 8. December der Lauf zum Wallfahrtsort in Caacupé statt: im letzten Jahr sollen sich nach Schätzungen bis zu 2 Millionen Gläubige da befunden haben. Oft begeben sich die Teilnehmer schon mehrere Tage vorher auf den Weg zu dieser im hiesigen religiösen Leben wichtigen Veranstaltung. Die in der paraguayischen Tageszeitung „ABC Color“ vorgestellten Bilder zeigen heute dazu „eingefangene“ Bilder und vermitteln einen guten Eindruck vom Leben der durchschnittlichen Bevölkerung und seien deshalb an dieser Stelle nicht vorenthalten..:

       

Dies bedeutet für die Stadt Caacupé und Umgebung allerdings auch den Ausnahmezustand; aber wer nimmt sich in dieser Situation nicht den Spruch „Gewinn vor Gesundheit“ zu Herzen…? 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – aber nicht ohne Bericht von der Steamerwerft am 189ten Tag: wie angekündigt, befinden sich nun beide vordere Schornsteine in den Händen des Erbauers. Die importierten Segmentringe wurden installiert und dem schloß sich die schleifende Sonderbehandlung der metallischen Schornsteinkappen an. Dabei gingen im wahrsten Sinn des Wortes Stunden „drauf“ – sollte sich aber lohnen…. 🙂 Mittlerweile bekamen zudem beide Rohre die Verspannringe samt Ösen für die Traversen, und beinahe wurden die vorderen Traversenbalken vergessen – aber nur beinahe… 🙂
Kurz vor der endgültigen Schwarzmalerei gabs noch kurzerhand Queranschlüsse für Küche „oben“ & „unten“; nachgestaltet anhand historischer Photo´s…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Das Jahresende kommt- die Schafferei beginnt…

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„Ich glaube, daß da draussen etwas ist, das auf uns aufpaßt. Unglücklicherweise ist es die Regierung.“
Je nach gesellschaftlichem Sitz-/Stehplatz kann man über diese Aussage des nun 82jährigen Amerikaner´s Woody Allen (…rechts im Bild; hier neben einem direkten Vorfahren des letzten amerikanischen Präsidenten) schmunzeln oder gelangweilt auch nur die Schultern anheben; die weitaus humoristischere Meldung allerdings kommt in diesen Tagen aus der ekelpähisch-vorislamischen Staatsform: für die nächste paragayische Präsidentschaftswahl 2018 ist die Entsendung von Wahlbeobachtern geplant – die bisher regierungsfreien, in der Selbstauflösung/-verwesung  begriffenen Großmeister von Wahlbetrug/-fälschung möchten anderen Nationen bei der Entscheidung für das nächste Staatsoberhaupt gern auf die Finger sehen… 🙂 🙂 🙂 🙂 Selten soo gelacht….

Indessen wird hierzulande die Meldung publik gemacht, daß unser Binnenland ein ehrgeiziges Familien- PKW-Projekt auf die Beine oder besser Räder stellen möchte oder besser schon auf (Kinder-)beine gestellt hat: dazu wurden verschiedene Automobilhersteller dazu aufgerufen, jeweils einen fahrbaren Untersatz zu konstruieren, dessen Preis unter 10tausend Dollar kosten soll und jungen Familien die hierzulande benötigte Mobilität zu beschaffen.
Einer der Wagen beispielsweise trägt den wenig phantasievollen Namen JAC S1 und soll seine 1300 ccm / 99 PS ab März 2018 dem mehr oder weniger kundigen Autofahrer zur Verfügung stehen und mittels Beifahrer-Lufttüte sogar die BeifahrerIn schützen. 🙂 Und wer hätte gedacht – Hersteller als auch Händler beginnen nun fieberhaft, mit den Kosten zu jonglieren, um denn doch noch die ursprünglich anvisierte Zahl von 50 Millionen Guaranies nach oben hin zu dehnen und zu strecken…  🙂


Und es wäre nicht Paraguay, wenn niemand die zusätzlichen alternativen Finanzierungsmöglichkeiten erwähnen würde: als Komplettkaufpreis wird die Zahl von -je nach Kurs- nun schon statt der geforderten 50 Millionen rund 52 Millionen Guaranies für diese Kischde gehandelt; bei 60 Ratenzahlung von angepriesenen unter 1 Million pro Monat würde sich diese Summe auf knapp 60 Millionen erhöhen.
Eine besondere Herausforderung erfordert die Gestaltung des Fahrgestells bzw. der Federung;  in Anbetracht des allgemeinen aktuellen Strassenzustandes nimmt dies einen äußerst wichtigen Posten ein: momentan macht dazu die Geschichte eines zwei Meter tiefen Schlagloches in Asunción die Runde; über den Zeitpunkt der Reparatur werden derzeit noch Wetten angenommen… 🙂

Aber nicht nur das sich immer mehr verzweigende paraguayische Strassennetz gilt als Baustelle, sondern in den letzten Tagen öffnete sich uns auch die Tür zu einer häuslichen Baustelle in Villarrica´s Innenstadt: dem bekannten „Electrocenter“, Verkaufsplatz für TV-Geräte, Standmixer, Schuhwerk, Freizeithemden, Matratzen und Fahrräder wird eine noch größere Menge an Verkaufsraum spendiert. Wir durften uns die im Bau befindliche Fläche schon mal ansehen – bisher noch Grau in Grau und vom Mörtelstaub bedeckt soll sich hier in 4 Wochen schon ein Kundenstrom ergießen. Inclusive Lastenaufzug für gekaufte Produkte. Derzeit wird da noch kräftig gearbeitet; vermutlich aber erst im neuen Jahre wird dieser Teil eröffnen…

     

Eine baldige Schließung der Steamerwerft ist auch am 183ten Tag noch nicht in Sicht: momentan findet da der Anbau weiterer Teile statt. Die Lastarme beider vorderen Kräne sind fast vollständig mit Seilzügen versehen; es fehlen noch die seitlichen Verzugstaue. Und um die Besatzung auf zukünftige schwere Arbeiten einzustimmen, wurde der Bugbereich mit Schnittholz und der Platz zwischen Kesselraum und Frachtraum mit Brennholz beladen. Der vordere Mast erhielt seine Scheinwerfer, deren Fernverstellung vom Steuerhaus aus noch zu installieren sein wird: dazu allerdings müssen beide vordere Schornsteine errichtet und vor allem vertäut werden – die Segmentringe dafür sind gestern spätabends eingetroffen – Vielen lieben Dank dafür, Kamerad!  🙂

 

Als Termin für die Fertiggstellung des Modells gilt bisher Januar/Februar 2018. Bei einem Blick in den Baukasten allerdings siehts aus, als würde demnächst erst der Baustart erfolgen… 🙂 🙂 Der Grund dafür ist natürlich in der Neuanfertigung der meisten Teile zu suchen…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Menschen und Maschinen in Kirchen

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„In jedem Dorf gibt es eine Fackel – den Lehrer.
Und jemanden, der dieses Licht löscht – den Pfarrer.“
Was der französische Romancier Victor Hugo einst so drastisch ausdrückte, hat in seinem Nachbarland längst Fuß gefasst und wird von einer Clique gewissenlosester Verbrecher umgesetzt: christliche Symbole und Termini werden Schritt für Schritt demütig entfernt, um morgenländischen Invasoren den Weg zu ebnen, und so nimmt es nicht Wunder, daß die rheinland-pfälzische Staatsrundfunkchefin Dreyer bei Auffindung einer mit Swastikasymbolik versehenen Herxheimer Kirchenglocke -schnappatmend- nahezu landesweiten Katastrophenalarm auslöste; millionenfacher Ansturm mehrfachidentitärer, vor allem wohlbewaffneter prähistorischer Landnehmer hingegen wird den steuerzahlenden Ureinwohnern als alternativloser Humanismus und alleinige Möglichkeit zur Inzuchtverhinderung aufkonditioniert. 🙂 🙂 Fast ohne Gegenwehr. 😦

Zum nun schnell nahenden Ende des Jahres 2017 (1439 /islamischer Kalender) kommt der atheistische Schreiber dieser Zeilen also auch keinesfalls um ein kirchliches Thema `rum; Anfang der Woche verkündeten die meisten hiesigen paraguayischen Staatsgazetten die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Kirchtumuhr an: immerhin lag der Ruhe-Zeitraum eines halben Jahrhunderts hinter dem nun restaurierten/in Gang gesetzten Uhrwerk.
Ob in den nun vergangenen 50 Jahren erfolglos ein Mechaniker gesucht wurde oder der Phlegmatismus siegte, nun, darüber schweigen sich die Verfasser der Glückwunschartikel strikt aus…. 🙂
Es handelt sich dabei übrigens um die in Asunción gelegene, ab 1893 errichtete „La Encarnación“-Betstelle; dabei stellte ich fest, noch nie da gewesen zu sein – ein Besuch da wird nachgeholt !!! 🙂 In jedem Fall scheint das Werk nun zu funktionieren – kein Wunder, da die Instandsetzungsarbeiten unermüdlich -teils auch nachts- durchgeführt wurden… 🙂

 

Und schon sind wir auf dem Weg zum nächsten Gotteshaus – diesmal ist der Schauplatz die weiße Kathedrale in Villarrica: genau da fand vergangenen Samstag die Übergabe der Studiumabschlußurkunden an werdende ÄrzteInnen/ ZahnärztInnen & ChemikerInnen 🙂 statt. Grund genug also, ein fröhliches Gesicht zu zeigen und auch bei der Übergabe der Studienbescheinigung an die andere Berufsgruppe in gewohnter Weise in frenetischen Jubel auszubrechen! Der Stolz der Eltern, die den meisten Jugendlichen diesen jahrelangen Studiengang ermöglichten, läßt sich an den Bildern erkennen…

   
 

Währenddessen wurde das Außengelände der Kathedrale in ein im Freien gelegenes Fotostudio verwandelt; findige, meist professionelle Knipser warteten wenig später nicht erfolglos auf strahlende Fotomodelle.. 🙂

 

Für ein nichtreligiöses Thema bleibt heut nur die Erwähnung des 176ten Tages auf der Steamerbaustelle: wie angekündigt, wurden beide vordere Lademasten endgültig gesetzt und mit dem nun ebenfalls befestigten vorderen Mast über Verspannungen/Ladetakel verbunden. Anhand historischer, extra vergrößerter Originalbilder erfolgte die Anlegung der kompletten vorderen Anlage. Dazu mußten gleichzeitig die Lademasten nach achtern verspannt werden; dies dürfte jede Menge Spaß bei der Errichtung & Verspannung der beiden vorderen Schornsteine gaaaarantieren.. 🙂 Die erforderlichen, extra angefertigten Kleinteile für beide vertikalen, das charaktaristische Gesamtbild prägenden Dampfrohre starten allerdings erst Anfang nächster Woche „drüben“ .. 🙂

So blieb und vor allem bleibt noch genügend Zeit für die Anfertigung der fast bei jedem Modell vorhandenen Kleinteile… In jedem Fall aber wurde die zukünftige Vitrine fürs fertige Modell schon geliefert:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – aber nicht, ohne den 33ten Geburtstag der Schauspielerin Scarlett Johansson erwähnt zu haben… 🙂

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Altes Blech & junge Frauen

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„Politiker ist wohl der einzige Beruf, für den man keinerlei Ausbildung als notwendig erachtet.“
In diesem Moment bin ich mir keinesfalls sicher, dies Zitat nicht schon vor einer Reihe von Jahren „gebracht“ zu haben: angesichts der operettenhaften Politikdarsteller in der alten Heimat, deren Wissensdefizite nur von ihrer hochkriminellen Energie übertroffen wird, dürfte jedoch eine Wiederholung dieser obenstehenden Aussage nicht schaden – zumal man mit Robert Louis Stevenson, dem genialen Schöpfer von Werken wie der „Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nie falsch liegt.
Doch verlassen wir schnell die aktuelle leidige Politik und widmen wir uns deshalb lieber einem interessanterem Brot-und-Spiele-Thema: am vergangenen Wochenende bot Villarrica wieder das -hoffentlich mehrere Jahre ablaufende- alljährliche Old-/Youngtimertreffen. 🙂

Meist kündigt sich dies durch eine abendliche bunte Veranstaltung bei uns im Hause an, wo sich einige der Fahrer samt ihrer „Kischten“ treffen und die neuesten Story´s aus ihrem motorisierten Jahr tauschen. Leider stellt man oft fest, daß sich der Name der weiblichen Beifahrerin während des Jahres geändert hat – in den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, etwa von Elisabeth zu Aiischa aufgrund Religionswechsel, sondern die Änderung betrifft dann auch das Aussehen, Haarfarbe und sogar Körpergröße.
Glücklicherweise passen die neuen Beifahrerinnen dennoch immmmer wieder perfekt zum/ins Auto und machen sich auch gut quotenerfüllend hinterm Steuer.. 🙂

Und Samstagmorgen bei bestem Novemberwetter um 9 Uhr war es dann soweit – das Stadtzentrum vor der Municipalidad bildete wieder den Ausgangspunkt der diesjährigen Rally. Und sonderbar – einige Fahrer berichteten, nahezu die ganze Nacht benötigt zu haben….. um bei Bier und Whiskey …technische Details ihrer Wagen zu klären **welche Details das waren? ..wußte ich schon gar nicht mehr*** 🙂 🙂 🙂

Trotzdem gelangen an diesem Morgen einige Belichtungen der teils historischen automobilen Schätzchen, Fahrer und auch der Fahrerinnen…:) Nur wenige Momente vorm uhrgetriebenen Start reihten sich noch einige bayrische Wagen ein; auf britische Klassiker allerdings wartete man vergeblich, und so füg` ich ein Bild vom eigenen, drüben verbliebenen Spitfire 1500 ein, der in diesen Tagen seinen 40ten Geburtstag begeht…. 🙂

                             

Leider verblieb diesmal keine Zeit, um die Preisverleihung mitzuerleben bzw. abschließende Gespräche mit den FahrerInnen zu führen; Details also in einem Jahr..! 🙂

Am 167ten Tag auf der Steamerwerft wurde nochmals der Sitz der beiden Lademasten überprüft und zwei Blöcke fanden ihren Sitz: nun dürften nur noch wenige Stunden verbleiben, bis beide Masten dauerhaft befestigt werden und der Krimi der Verspannungen beginnt.
Momentan dauert noch die Suche & Zurechtlegung bzw. Anfertigung weiterer Blöcke an. Dazu wurde die Vitrine in Auftrag gegeben – passend in alter Holzoptik. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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An das Gerääät…

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„Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muß ich für unser Vaterland schwarz sehen.“ 🙂
Der vor nun zwei Jahren verstorbene Helmut Schmidt gilt als Formulierer dieser damals weitsichtigen, aktuell wohl gemeingebräuchlichen Aussage; je nach politischer Paßgenauigkeit seiner Diagnosen wandelten sich Fan´s -wohlgemerkt plakativ- in Gegner und umgekehrt; ein Entstehen der zentralislamischen Staatsformation werden Warnungen jeglicher Art und Form jedoch nicht mehr verhindern können.. 😦

Zu den im Novembermonat jeden Jahres reichlich vorhandenen Gedenk- und Ereignistagen früherer Zeiten reiht sich seit vergangenem Montag ein weiterer besonderer Tag ein – wenngleich die weltweite Bedeutung fehlt, so handelt es sich doch jedenfalls um ein wichtiges Datum in unsrem Städtchen Villarrica: da nämlich eröffnete nahe des Stadtzentrums ein Sportstudio in einer in der hiesigen Umgebung bisher unbekannten Qualität. 🙂


Und um es gleich vorweg zu nehmen – der Schreiber dieser Zeilen muß keinesfalls Bauchgewebe loswerden: „einlaufende“ Stücke von Oberbekleidung sind dem hiesigen tropischen Klima geschuldet!! 🙂

Doch zurück zur neuen Muskelbude: was hier installiert wurde, scheint sehr gute Qualität zu sein; frage man nicht nach dem Einkaufspreis fürs Grundstück in dieser Lage….
Beim betreten des Saales -denn als solcher läßt sich das ganze wirklich bezeichnen- wird man darauf hingewiesen, in Anbetracht des ausgelegten Bodens die Schuhe zu säubern; stark verschmutzte Schuhe besser gleich ausziehen – kann nie schaden, andere Sitten frühzeitig zu übernehmen.. 🙂

Der mittags anwesende Oberaufseher gab denn auch bereitwillig Auskunft über sein Etablissement: geöffnet wird Montags bis Freitags ab 5 Uhr morgens bis 23 Uhr; Samstags von 2 nachmittags bis 18 Uhr. Für monatliche 150tausend Guaranies darf man zeitlich unbegrenzt alle Geräte nutzen. Dem eher zaghaften Neulinge wurde auch die Möglichkeit einer wöchentlichen Zahlung eingerichtet; in dem Falle kostet´s nur 70tausend; bei beiden Zahlungsarten wird auch Kartenzahlung akzeptiert.

      
Fast schon selbstverständlich, daß auch das zum Sportmord gehörige Umfeld ausgiebig beackert wird: bei der unvermeidlichen Ernährungsberatung sowie dem ästhetischen Muskelaufbau wird der Blick auf bestimmte Präparate geschubst, die glücklicherweise in den Regalen gut sichtbar gelagert werden; damit auch kein Kunde vorm bezahlen weder durch Sport noch durch genannte Ergänzungsmittel aus den Latschen kippt, wird bei Bedarf auch ein Kardiogramm des Herzens angefertigt.
Bei diesem Stichwort fällt ein – vorm Beginn des wöchentlich/monatlichen Ertüchtigungsprogramms „Sei zäh wie Lederrr“ wird ein ärztliches Attest verlangt; dafür steht den stundenweisen Insassen des Hauses bei den meisten Geräten ein internes Fröhlichkeits-Musikprogramm per Ohrstecker zur Verfügung.
Und tatsächlich – schon um die Mittagsstunde werden viele Geräte genutzt; dabei hätten das die hiesigen jungen Frauen zum gegenwärtigen Zeitpunkt oft noch nicht nötig.. 🙂
Wer also Körpergewicht reduzieren mag, ist da wohl bestens aufgehoben…

Tag 162 auf der Steamerwerft: nunmehr wurden nach der Zusammensetzung der ersten von beiden der damals mitgeführten Landungsbrücken die Arbeiten an den Lademasten begonnen; die Verspannungen und Konstruktion der Seilzüge der Ladebäume wird historischen Photo´s entnommen und gestaltet sich deshalb etwas zeitaufwändiger, aber immerhin reichhaltiger als im ursprünglichen Baukasten vorgesehen; das meiste, wie Haken, Blöcke und Ringe wird wieder per Hand und Lupe extra angefertigt. Dem dürfte sich -wenn der Import der dazu benötigten Teile klappt- der Bau beider vorderer Schornsteine anschließen; deren Verspannungen dürften (aus heutiger Sicht..) deutlich übersichtlicher ausfallen: die Installation derselben jedoch im dann vorhandenen Netz der Lastkranverspannungen erheblich erschwert werden… 😦

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Klamotten für Frauen/Catering für Männer….

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„Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze.“
Zugegeben: in heutiger Zeit  (..wenn überhaupt..) gehaltene Tischreden enthalten besser keine Anspielungen – im Jahre 2017 (in dem Land, in dem die prähistorischen Mathematiker und Raketentechniker gut und gerne leben) u.a. aus Furcht vor Denunziation/gesellschaftlicher Demontage – zu politischen Tatsachen und beinhalten in höherem Maße wieder sinnfreien, aber immerhin zotigen Charakter; zudem trägt die einleitende These des großen Eislebener´s Martin Luther ihre 500 Jahre auf dem Buckel: und sogar auf der Bundesligawebseite findet sich keine Verlinkung dazu…kann also alles nicht soo schlimm sein. 🙂

Deshalb – schnell den Sprung ins südamerikanische Binnenländle getan: da fand im paraguayischen Villarrica vergangenen Samstag ab 19 Uhr (pünktlich!) 🙂 die Eröffnung einer Ao-Po’i-Galerie statt.
Generell gilt ja „unsere“ Gegend als Zentrum der tradionellen Leinenklamotten samt deren kunstvoller Bestickung.
Wie schon einige Male an dieser Stelle erwähnt und beschrieben, sind in den uns benachbarten Ortschaften ganze Familien damit beschäftigt, gelieferten Bekleidungsstücken ihre unverkennbaren filigranen Muster mit Nadel und Faden zu verpassen; die Initiatoren besagter Ausstellung liefern derzeit diese leichten Leinensachen erfolgreich nicht nur an Filialen in „die Staaten“ sondern auch bis in die Schweiz.

  

Doch zurück zur Ausstellung: selbige begann mit den unvermeidlichen, schulterklopfenden Dankesreden für geleistete Arbeit und besten Wünschen für die Zukunft: schnell sei aber angefügt, daß bei dieser Gelegenheit auch den persönlich anwesenden Starnäherinnen gedankt und applaudiert wurde; ein kurzer Film zeigte die Frauen bei ihrer Arbeit zuhause.
Dazu gabs einen kurzen Lebenslauf, der auf größeren Tafeln der anwesenden Gästeschar kundgetan wurde; so war zu erfahren, daß eine der Näherinnen noch im stolzen Alter von 96 Jahren, eine andere mit immerhin noch 91 Jahren die Nadel schwenken..

    

Und ziemlich nah am „westlichen“ Vorbild wurden zeitgerafft die bei Besuchern allseits beliebten Häppchen & Getränke gereicht; bei solch süßem Cateringservice gelang es schwer, das Interesse auf die an den Wänden des Ausstellungsraumes angebrachten Ao-Po’i-Muster zu richten – dennoch seien die wichtigsten, weil häufig verwendeten Muster hier vorgestellt.:

                    

Den Aussagen der Aussteller zufolge soll dieser Raum hinter dem offiziellen Verkaufsraum in Villarrica´s Innenstadt ständig geöffnet sein; abwarten/beeilen… 🙂

Am 153ten Tag auf der Steamerwerft entstanden zwischenzeitlich beide, bisher farblich nicht behandelte Haltevorrichtungen der Bugscheinwerfer. Weitere, im Bausatz nicht enthaltene Teile werden derzeit auf die Reise geschickt; also müssen andere Arbeiten vorgezogen erledigt werden – diesmal „trifft´s“ die vorderen Lademasten, deren konischer Schliff in den nächsten Tagen vorgenommen wird…Aber der generelle aktuelle Überblick stellt eigentlich zufrieden…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Nischt als Basteleien im Kopp….

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….eigentlich war ich bei dieser Sache ja von Anfang an skeptisch; Schränke zum selberbasteln können doch den kundigen Bastelfreund/Laubsägeliebhaber gar nicht reizen – und noch dazu landen fast täglich ganze Heerscharen von Nachkommen alter deutscher Universal-Handwerksfamilien in unserm Binnenland – ach was sage ich: stündlich landen die!
Aber wenn´s drum geht, daß diese Koryphäen – aber ich schweife ab…. 🙂 Denn erst, als die besagten Pakete geliefert wurden, begriff ich den Ernst der Situation: tatsächlich – die vor Wochen angekündigte Lieferung von zerlegten Puzzleschränken füllte einen Raum bis in Fensterhöhe und wartete auf den zu Armeezeiten beliebten Ruf: „An das Gerääät!“
Damals wie heute stand das schwerhörigstellen unter schwerer Strafe; naja, zugegeben: beim Sommerbund 1990 wollte die dienstranghöhere Seite nicht anecken und akzeptierte nach dem Mittagessen sogar Sonnenbaden im provisorischen Liegestuhl…. 🙂
Schwerhörigkeit allerdings beim aktuellen Vorgesetzten zu versuchen, kann schweeeer geahndet werden… 🙂

Doch zurück zu Kisten voller Schredderleimholztafeln: gedacht als Küchenzeile, erwuchs denn doch der Wunsch, alles schnell in Eigenregie zusammenzusetzen; ein früherer Elbstadt-Chef war für den Spruch „Möhnsch, düs is nischd weider!“ berühmt. 🙂  Also – `ran an die Klamotten; Kneifzange, Fuchsschwanz & Lötkolben finden sich ja in jedem Haushalt.
So entstand im gewagten Alleingang nach ca. einer Viertelstunde der erste Schrank: die Geburt des nahezu zeitgleich (der Öffnungszeremonie der Kisten folgte die geniale Mischung der Teile, um Vergleichswerte zu erhalten..) entstehenden nächsten Hängeschrankes wurde allerdings abrupt durch eine Baustellenbegehung des eben schon erwähnten aktuellen Vorgesetzten unterbrochen: die Frage nach gewissen, als unnötig eingestuften Metallteilen zog dann sonderbarerweise eine -angeordnete- Komplettzerlegung des Bauwerkes nach sich… 😦
Die -ebenfalls angeordnete- Neusichtung und tiefergehende Zuteilung der Bastelteile zu den ursprünglichen Verpackungen förderte zumindest die bis dahin unbekannte Einblatt-Bauanleitung zutage: aber welcher Bastelfreund „pimpt“ sein entstehendes Modell nicht von Anfang an..? 🙂 🙂
So ergab dies eine uuumständliche und unspaßige Neukonstruktion unter peinlicher Beachtung der vorgegebenen Hinweise, noch dazu unter Aufsicht: und nicht ein einziges Teil blieb für die Restekiste übrig; wenn man bedenkt, daß noch einige Kisten mehr geliefert werden, die montiert werden müssen….guuude Nacht..! 😦

   

Ein Fahrzeugmodell der ganz besonderen Art in der Innenstadt Villarrica´s abzulichten, gelang am vorgestrigen Tag: verwendet wurden u.a. das stark bearbeitete Vorderteil eines Busses und die eher privat gestaltete Ladefläche; aber auch schon die Innenausstattung des nach oben offenen Fahrerbereiches wurde aus einem Bedarfshandel für spaßige Freizeitmöbel geliefert. Dennoch – was Claus Kleber wieder Tränen in die Augen treiben würde, gehört auch bei uns nicht mehr zum „normalen“ Strassenbild und bekommt immer mehr visuellen Seltenheitswert… 🙂

    

Das „andere“, eher maritime Modell bekommt am 145ten Tag das erste Beiboot eingehängt. Versuche, die aneckfreie Abfiertechnik zu ergründen, scheiterte bis zum heutigen Tage; hoffen wir, daß den damaligen Betreibern untere Scharniere für die Bootsdavits eingefallen waren, um beim `runterlassen der Boote nicht die Deckskanten zu ramponieren. 🙂
Vor zwei Tagen erfolgte nun endlich das endgültige aufsetzen des Steuerdecks; beide sich vor diesem Deck befindliche Schornsteine werfen schon wieder beschaffungstechnische Kleinteil-Probleme auf, so man denn der historischen Authentizität folgen möchte… 🙂  Also wird auch auf dieser Baustelle „gemischt“ gebastelt – und schon erscheinen die Gehäuse der vorderen Scheinwerfer aus dem Resterundholz. 🙂

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Altes Feuer/neues Feuer

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„Wenn es brennt, genügt es nicht nur, den Feuerwehrschlauch zu bezahlen. Es muß eben auch gelöscht werden.“
Ob es sich bei dieser Aussage vielleicht um Punkt II, zu finden auf Seite 3 im Handbuch für angehende Feuerwehrmitarbeiter handelt oder um durch kundige/eher willige Journalistenhand aus dem Zusammenhang gerissene und dadurch gefährlich sein sollende Äußerungen des Chefs einer das bestehende deutsche Einparteiensystem bekämpfenden Neupartei geht, klärt ein Blick in die „Bunte Zitatenfibel“: da findet der interessierte, staunende Zeitgenosse als Verursacher dieser Aussage nicht rröchte Brandstifter, sondern wird informiert, daß zuerst der frühere fdp-Chef Kinkel also sprach. 🙂
Weiterführender Willen, näheres aus dem Leben des derzeit 81jährigen zu erfahren, verrät, daß selbiger bis auf den heutigen Tag Mitgliedschaft bei seiner ehemaligen Tübinger Studentenverbindung pflegt; welche Aktivitäten -trotz aktuellem auferlegten/verordneten journalistischem Schweigen- zum gestrigen 200ten Jahrestag des studentischen Wartburgfestes durchgeführt wurden und ob Herr Kinkel in Thüringen daran teilnahm, bleibt weiterhin ungeklärt…

Kräftig gelöscht -und das mit mehreren Schläuchen- wurde vergangenen Sonntag ein Flammenmeer auch in Paraguay: am Rand des Zenturms Asuncións stand ein Gebäude eines riesigen Lebensmittelmarktes namens Abasto in Brand: immer öfter wird derzeit ein elektrischer Kurzschluß als Verursacher genannt; beim hierzulande üblichen Verlegeschema dürfte sich dies im Rahmen des möglichen befinden… 🙂

Um die 350 Händler sollen von diesem Großfeuer betroffen sein; ihre in dem Gebäude gelagerte Ware wird wahrscheinlich nur von den versprechenden und zusichernden Worten des Asuncióner OB´s ersetzt werden – in den meisten Fällen wurde in diesen heissen Stunden ihre Lebensgrundlage zerstört.
Um dies soweit es geht zu verhindern, versuchten viele der Händler, zumindest einen Teil der Ware aus den Flammen zu retten- zum Leidwesen der eingesetzten Feuerwehrleute mußten selbige bei ihrer Arbeit nicht nur auf die durch die Hitze einsturzgefährdeten Gebäudeteile achten, sondern ebenso auf die hin und her wechselnden Verkäufer.
Dennoch dauerte es mehrere Stunden, bis die Glut unter Kontrolle war: das benötigte Wasser lieferten nicht nur zu wenige Hydranten, sondern auch herbeigerufene Tankwagen der im vorigen Beitrag beschriebenen Essap-Wassergesellschaft.

Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen; sogar die geschweiften Gegner der Mäusearmee wurde durch die Kamerrraden der Feuerwehr und teils durch schnellentschlossene HelferInnen als rettenswert eingestuft und vorm Feuertod bewahrt – sollen doch lieber die Kartoffeln schmoren…. 🙂

Über die tatsächlichen Vorgänge und helfenden Folgekosten wird wohl im Parlament einige Tage Zeit verbracht werden, bevor sich die Abgeordneten gähnend den nächsten Themen zuwenden…

       

Der 140te Tag auf der Steamerwerft wurde mit dem Anbringen der seitlichen Verspanndrähte Bug/Heck samt Spanneinrichtungen und der Bearbeitung der 8 Bootsdavitblöcke verbracht; für Bilder war heut leider der Akku der Kamera zu leer…sorry…

Nachgereicht sei an dieser Stelle aber ein Bild mit vielen Grüßen & einem Dank vom 4. Oktober für den vorigen schweizerischen Besitzer der Saeco Incanto: 🙂

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Blau für Wasser

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„Wenn nicht ein Wunder geschieht, geht das deutsche Volk zugrunde.“
Diese Aussage traf der einstige Kölner Oberbürgermeister Adenauer am Kriegsende; mehr als sieben Jahrzehnte später gehört das mehr oder weniger öffentlich formulierte Bedauern des dennoch eingetretenen Wunders zur Staatsräson; Adenauers Rücktritt (!) -wenngleich auch „nur“ aus Altersgründen- vor nun 54 Jahren sollte auf lange Zeit keine Nachahmer im selben Amte mehr finden: selbst ein Mißtrauensantrag gegen die Schlepperkönigin würde 2017 ausgesessen…. 😦
Und kein weiterer Gedanke – Marcus Iunius Brutus weilt seit über zwei Jahrtausenden nicht mehr unter uns…. 🙂

Denjenigen, die der Meinung sind, es gehe „drüben“ nicht weiter `runter, sei dieser Beitrag gewidmet: tiefer abwärts geht immer – wenn auch in anderem Zusammenhang und auf dem südamerikanischen Kontinent.
Da nämlich dämmerte es allen betroffenen Anwohnern, daß mit den abgelegten blauen Rohren nun die Essap-buddelei vor der eigenen Hausthüre angekommen ist.
(Essap = städtische Wasserversorger hier in Villarrica, Anm. der Redaktion…)


Doch die besorgten Blicke über den Gartenzaun waren unbegründet; in der näheren Umgebung geht kein Rohr quer übers Grundstück… Selbiger, auf der Strecke zwischen Coronel Oviedo und Villarrica gelegener Wasserversorger hatte in vergangenen Jahren bei den jährlichen Hochwassern oft wiederholte eigene Probleme mit den Wassermassen; hier zeichnerisch angedeutet…. 🙂

   

Dies bedeutete dann meist tagelange Einstellung der Wasserversorgung der angeschlossenen Stadtteilnehmer – zumindest solange, bis sich das „eigene“ Hochwasser verzogen hatte.
Selbige, in Krisenzeiten dann Unterversorgten, nahmen/nehmen seit Jahr & Tag eine Stop-& go-Wasserversorgung mit einer Tag-/Nachtzuteilung in Kauf; ein generelles Ausbleiben des kostbaren Nass` ließ berechtigterweise den Unmut steigen, der selbst durch dann recht freizügige, aber dafür kostenlose Chlorzugabe schwer besänftigt werden konnte…. 🙂

Nach einer durchgehenden Modernisierung des technischen Hauptgebäudes sowie hochwasserfester Umgestaltung des Firmengeländes in den letzten beiden Jahren setzte nun also besagte Essap einen kilometerlangen Verlegungsmechanismus in Gang, der das oft als zu alt bezeichnete und obendrein längst unzureichende Versorgungsnetz auf den diesjährigen Stand bringen soll. Und vorab eingestreute Gerüchte sollten sich bestätigen; im Macholand Paraguay wurde auch bei diesem größeren Vorhaben acht gegeben, eine Frauenquote einzuhalten – und nicht etwa, um für die Bauleute zu kochen, sondern ihre Aufgabe bestand darin, Probebohrungen im Boden vorzunehmen: doch da erst in diesen Tagen und vor allem an anderer Stelle Stromkabel im paragayischen Boden verlegt werden, dürfte es sich bei dieser weiblichen Beschäftigung um gefahrlose Dinge handeln…. immerhin…Frauenquote. 🙂

Doch hier nun eine Auswahl an aktuellen Bildern der Rohrverlegung:

     
 

Der Sage zufolge -und jedes Land mit alter Kultur besitzt diese Geschichten…- verbergen sich auch in Paraguay noch vergrabene Schätze rechts und links der alten Verbindungsstraßen; vielleicht ist hier einer der Gründe zu suchen, warum sich die an besagter Rohrtrasse beschäftigten Arbeiter beim buddeln gegenseitig nicht aus den Augen ließen – werden sie doch diese Schatzgeschichten kennen…
Doch leider wurde am gestrigen Donnerstag nichts aufsehenerregendes Verkaufbares….

……zumindest kein Gold gefunden – dies könnte bewirken, daß alle größtes Interesse am weitergrabenden Vorandringen und weiteren Beobachten zeigen… 🙂

Am 133ten Tag auf der Steamerwerft läßt sich dagegen folgendes beobachten: nach der Entscheidung, ein drei- statt vierteiliges Schaufelrad zu gestalten, wurde selbiges zusammengesetzt und mit der anhand historischer Fotos erdachten/umgebauten Haltekonstruktion eingesetzt. Damit dürfte der Startschuss gefallen sein für die drahtige Verspannkonstruktion Bug/Heck.
Für den handläufigen Bootsdeckabschluß fehlen derzeit noch die 6 mm-Stützsäulen; selbigen steht noch eine Flugreise bevor – ihnen ebenso wie den beiden dünneren vertikalen Überdrückauslässen am Heck. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Körper, Beine, Schuhe

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„Man kann in Mohammed den größten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte.“ 🙂
Den Philosophen Denis Diderot per -dann nur als lächerlich zu bewertender- Anzeige wegen Volksverhetzung zu belangen, würde an dessen französischer Staatsbürgerschaft scheitern – und an dessen 304ten Geburtstag, den jener weise Mann in diesen Tagen begehen würde; bevor aktuelle deutsche Geisteswissenschaftler in einer sich offensichtlich darbietenden Situation sprachlich „nachziehen“, werden wohl noch einmal so viele Jahre ins -dann islamisch verwaltete- Land gehen: und zumindest sitzt ja glücklicherweise EIN Deniz weiterhin, hoffentlich endlos ein. 🙂

…doch wie versprochen, soll an dieser Stelle ein kurzer Überblick über die im vorangehenden Beitrag erwähnte, abendfüllende Suche nach der Muse für´s Festival de la Raza gegeben werden – nach einem stundenlangem Prozedere kristallisierte sich endlich die nächtliche Gewinnerin heraus.
Zuvor war für das teilnehmende Publikum ein musikalischer und choreographieertragender Marathon erforderlich. Und wer hätte geahnt – vorangig wurden Harfenklänge ins gewimmergewohnte Publikum geschickt. 🙂
In immerhin drei Anläufen/Aufzügen gab´s in traditionelle Ao-Poi-Klamotten verpackte Hochabsatzbeschau der um den Platz der Gewinnerin streitenden jungen Frauen.
Und die Meßlatte lag hoch, bestand doch die entscheidende Jury unter anderm aus „Miss Universo Paraguay 2016“ und „Miss Paraguay 2016″…. 🙂 Und diesen lag ja der eigene Erfahrungsbericht vor, wie man stolperfrei unzählige Treppenstufen hoch, runter, rüber und quer steigt, ohne allzusehr das Schrittgebaren eines Storches zu imitieren bzw. auch am Ende der Stufen noch alle Zehen in der bei Geburt mitgelieferten Reihenfolge zu besitzen. 🙂

            
Erwartungsgemäß fühlten die anwesenden Zuschauerfrauen eine gewisse Sympathie mit der anwesenden „Miss“ und zeigten sich spontan in mehr oder weniger gleicher Weise „aufgebretzelt“- man oder besser Frau kann ja nie wissen, wieviel Talentscout´s unterwegs sind… 🙂

Ein Fest und Hoch-zeit also für die Kamera des Schnurlostelefons; längst sind auch in Paraguay Selbstporträts beliebtes Mittel, um den Speicherchip mit Bildern zu füllen, die Frau nie mehr ansieht weil das aktuelle „Wo“ schon am nächsten Tag vom „mehr“ drastisch überlagert wird…

Zurück zur Veranstaltung: die Spannung wuchs bei den verbliebenen Zuschauern; in Anbetracht der vorrückenden nächtlichen Stunde wurde das Auswahlverfahren endlich gestrafft und ein Name vorgelegt – noch einmal mußte das Telefon gezückt werden für die Aufnahmen mit der strahlenden jungen Frau: Gratulation also für den Titel Muse. 🙂

    

Die tägliche Veranstaltung auf der Steamerwerft sieht am 126ten Tag folgendermaßen aus: die Geländeranlage beidseitig des Passagierdecks ist komplett: derzeit wird das Rohrsystem der Dachabwasserleitung installiert. 🙂
Dem dürfte sich die Stülzbalkenkonstruktion/Passagierdeck auf dem unteren Deck anschließen, bevor die bereits farblich veränderten mitgelieferten Ringe des Schaufelrades in die Hand genommen werden, um nach dem Zusammenbau desselben die Haltevorrichtung zusammenzusetzen.

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de