Schlagwort-Archive: Mord

Vorsicht: Blut

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„Etwas muß er sein eigen nennen
oder der Mensch wird morden und brennen.“

Statt den 100ten Geburtstag Lex Barker´s für ein Zitat des Old Shatterhand-Darstellers auszuschlachten, seien der Leserschaft Worte des deutschen Dichters Friedrich Schiller an dessen 214tem Todestag gereicht; eingangs benutzte Worte lassen sich aktuell in unserer alten Heimat auf die gewollterzwungene Einbürgerung von raubenden und mordenden Paßwegwerfern anwenden – leider in Abwandlung betreffs des erwähnten Mangels an Besitzes auch auf derzeitige Vorkommnisse in unserm Binnenländle auf dem südamerikanischen Kontinent: der vor Tagen als verschwunden gemeldete Landsmann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit „weg“ bleiben: bisher wurde die einheimische 27jährige Lebensgefährtin verhaftet, eine möglicherweise benutzte Pistole sichergestellt und in einem angrenzenden hölzernen Nebengebäude Brandspuren gefunden, die auf ein großes Feuer schließen lassen.
Nun wird davon ausgegangen, daß der 34jährige erschossen und verbrannt wurde sowie die überbleibenden Reste in zerkleinerter Form vom angrenzenden Fluß weggetragen wurden. Wer sich nun um die sechs Hektar große Marihuanapflanzung kümmern wird, ist bislang ungeklärt; zumal nun auch der hiesige Grundstücksverwalter inhaftiert wurde…

 

Und weiter gehts mit den Überstunden paraguayischer Gerichtsmediziner: auch auf einer Hazienda in der Gegend von Acahay wurden menschliche Knochen- und Kleiderreste gefunden: ob sie von dem seit einem dreivierteljahr verschwundenen, von dessen Lebensgefährtin jedoch nie als „weg“ gemeldeten Paraguayer stammen, werden anschließende Untersuchungen beweisen: sicherheitshalber wurde ein brauchbarer Knast schon mit vier Typen zusätzlich belegt…

Im für heute wirklich letzten Fall soll nicht das tote, bei Asunción im Müllsack gefundene Neugeborene Erwähnung finden, sondern der Freispruch für den Besitzer einer Pizzeria, der vor kurzem den Überfall auf sein Geschäft vereitelte indem er den 19jährigen Übeltäter erschoss. Für diesen Freispruch wurde eine anfänglich eingesetzte Staatsanwältin von diesem Fall abgezogen; mit ihr wäre „das“ nicht zu machen gewesen – nun sucht der Pistolenschütze allerdings eine neue Beschäftigung….in der ursprünglichen Berufsart, versteht sich… 🙂

Nun aber schnell zum weniger blutrünstigen Thema – der Schiffswerft: da wurde -probehalber- das gelieferte Deck eingefügt; bis auf wenige Korrekturen dürfte das passen. Um allerdings die Höhe der umgebenden Bordwand (und die Pfortenhöhe im Galionsschott) zu ermitteln, mußte zunächst ein Mustergeschütz angefertigt werden; um die leidige Sperrholzoptik der gelieferten Lafettenteile zu vermeiden, wieder alles im Eigenbau aus „echtem“ Holz: natürlich fehlen hierbei noch die Metallteile an der Lafette, die später ihren Weg dahin finden werden. Genau 30 Stück werden davon in den nächsten Tagen entstehen….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

    

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Scooter 2018

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„Die Barbarei kommt wieder, trotz Eisenbahnen, elektrischen Drähten und Luftballons.“
Kaum zu glauben, daß schon damals der deutsche Philosoph Schopenhauer den Weg Deutschlands vor sich sah; aus heutiger Sicht gestaltet sich dies natürlich leicht – vor rund 170 Jahren hingegen dürfte man ihn als verschrobenen Alten mit pessimistischen Ansichten „gesehen“ haben: Kritikern der heutigen brd-GmbH-Zustände wird dies bekannt vorkommen..
Womit die Ankunft im Heute erfolgt wäre – zumindest fast: als am 25ten August vor nun 51 Jahren der damals amtierende Außenminister und Vizekanzler Brandt den Startschuß fürs Farb-TV gab, hielt die steuerzahlende Mehrheit dies wahrscheinlich für einen Gipfel der bisherigen Menschheitsgeschichte.
Daß ein halbes Jahrhundert später hunderte TV-Sender Millionen ohne Job ruhigstellen werden, erschien damals wohl undenkbar…

Noch unglaubwürdiger wäre noch 1967 die Idee von elektrischen PKW´s gewesen, die per Regierungsdekret die Strassen bevölkern sollen: und auch in unserer neuen Wahlheimat Paraguay soll sich dies demnächst nun durchsetzen. Kein Eigenprojekt unseres Binnenlandes, sondern ein weiteres Produkt vom Wegwerfweltmeister China wird in diesen Tagen hierzulande angepriesen: der Wagen gelangt unter der kryptisch anmutenden Bezeichnung EX360 aus der immerhin schon 1958 gegründeten fernöstlichen BAIC-Firma in unser durch keine Meeranbindung beeinträchtigtes Land.

 
Die wichtige Frage nach der Motorleistung läßt sich leicht klären: der Hersteller verspricht reichlich 100 PS; ob deren anhaltende Nutzung die angegebenen 300 km Reichweite zulassen, sei dahingestellt – der veranschlagte Kaufpreis von 35tausend Dollars wird die Zahl der erhofften Käufer für dieses rein elektrisch zu betreibende Auto wohl etwas reduzieren…
Als Alternativmodell wäre noch der EC 200 mit 36 kw starker Antriebseinheit zu haben; schon über 10tausend Dollar weniger! Und eine mobile Ladestation, die im Kofferraum Platz findet, ist immerhin im Preis enthalten: Hier zumindest werden verschiedene Innenausstattungen angeboten; ob sich die Strategie von Autoscootern in einem freiluftmüllverbrennenden Binnenland durchsetzen wird, sollte die Zeit aufzeigen; ggf. könnten/sollten die Nudgingexperten der bundesdeutschen Wirtschaftsdiktatur hinzugezogen werden… 🙂

    

Antworten – und doch wieder Fragen betreffs des im letzten Beitrages erwähnten Mordes in der Cooperativa Carlos Pfannl: die Mehrzahl der Beteiligten wurden -nach Polizeiangaben- nahezu Tag für Tag in der vergangenen Woche gefasst.
Und wie geahnt, so steht auch diesmal eine Frage nach dem Verbleib einer gewissen Summe im Raum. Im obligatorischen, aktuellen Zahlenwirrwarr stehen über 500 Millionen geraubten Guaranies gegen 136 Millionen Millionen aufgefundenen; der Ausgang dieser finanziellen Dinge dürfte den meisten dämmern… 😦

…..grad noch das Eine: nach dem Abschluß der Arbeiten am letzten Diorama rund ums Halbkettenfahrzeug lockte denn doch das Vorhandensein eines Modells der MIG 15 Uti im Maßstab 1:72. Nachdem es gelang, die dreiteilige Kanzel wirklich zu dritteln und das Cockpit zu demontieren, sollte denn einer kompletten Zerlegung nichts mehr im Wege stehen. 🙂
Die eher unkomplizierten Restaurierungs- und Überarbeitungsarbeiten gehen leicht von der Hand – und auch eine passende Idee für die sich anschließende Gestaltung **wird noch nicht verraten** war leicht gefunden. Sogar die etwa Ende 1988 aufgebrachten Abziehbilder/ Decals lassen sich drei Jahrzehnte später noch nachbessern. Kein Zukauf und keine komplizierte Gestaltung diesmal..:versprochen..! 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Neuer Präsident, nächster Toter

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„Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu.“ 🙂
…vielleicht hatte Bukowski (Glückwunsch zum 98ten..) in irgend ner Ecke recht; die Weltscheibe steht gehörig Kopf: gezielt gelenkte Invasorenheere zerstören die gewohnten Konturen der Zivilisation, und die an der Elbe gelegene Landeshauptstadt beeinträchtigt die Tour einer wegen Landes- und Hochverrat zu verhaftenden Person aus einer rot-khmergearteten Bruderschaft lediglich mit unwilligen Sprechchören: allzuwirkungsvoll hat sich der einst lautstarke Protest der Straßen längst in den weitaus bequemeren „ichmachjawas-Widerstand“- der das letzte Jahrzehnt bis zur Rente begleiten soll, selbige Staatszahlungsillusion jedoch nicht gefährden darf – auf Blödbook´s Likemichseiten verwandelt… Für die Anwendung A 20 / Art. 4 GG brauchts allerdings kei` Flachbild-TV.
Dennoch: Danke Dresden!!

Den Sprung in unser südamerikanisches Binnenland schaffen wir diesmal mit der Mitteilung über den Mittwochmittag gelungen absolvierten Präsidentenwechsel. Der 46jährige Neue sprach bei der Rede seiner Amtseinführung über Hoffnung, Aufbruch und Fortschritt sowie geregelte Mahlzeiten für alle:

Beim obligatorischen Autokorso traten allerdings die ersten Kritiker an: die Mitglieder eines Aufarbeitungszirkels von Stroessners Zeiten waren augenscheinlich nicht mit Marito als neuem Amtsträger einverstanden; hier wie `drüben werden selbige abgedrängelt…
Noch dazu wurde bei dieser Autofahrt ein restauriertes Cabrio benutzt, welches schon Don Alfredo bei den Touren durch winkende Hauptstadtbewohner benutzte: dabei handelt es sich um einen 67er Chevy Caprice Cabrio.
Schon mehrere Präsi´s unseres Landes stiegen in diese Karre; der Wagen selbst ist im Besitz der (neuen) Präsidentenfamilie. Und für die weiblich*e*n* Leseri*nn**e**n sei mitgeteilt, daß Marito´s Gattin Silvana ein reichbesticktes Kleid aus -vorgeblich- einheimischer Produktion trug. 🙂

  

Doch kaum verließ der Freudentaumel die meist strahlenden hauptstädtischen Gesichter, kehrte im Umkreis Villarrica´s die Realität ein: bei einem Überfall auf eine Cooperativa wurde der deutschsprechende, den meisten hier lebenden sehr bekannte Geschäftsführer erschossen. Die aus hiesigen Zeitungen entnommenen Details zu dieser Tat widersprechen sich derzeit noch teils; als gesichert gilt, daß etwa 12 portugiesisch sprechende Leute dafür verantwortlich sind; zumindest drei wurden erwischt…..
An dieser Stelle unser Mitgefühl und Beileid der Familie und den Mitarbeitern; den eingefügten Bildern der Beisetzung vom Freitag ist die Anteilnahme der Bevölkerung zu entnehmen…

Thema Diorama: Geschafft! 76 Tage für einen Bausatz der ukrainischen Firma MiniArt mit einigen Aufbesserungen. Das vor einer Woche importierte Gras der Firma „Noch“ wurde erfolgreich implantiert – vorher jedoch farblich per Airbrush verändert. Der wohl in Silicon getauchte Fuß des Büschels wurde bei der Anlegung des Bodens auf der gegenüberliegenden Strassenseite in den noch weichen Boden eingearbeitet, um die transparente Masse etwas verschwinden zu lassen.
Fazit der ganzen Sache: der Spaßfaktor bei diesem Diorama war vielleicht gerade deshalb so hoch, WEIL der Verarbeitung & Paßgenauigkeit etwas auf die Sprünge geholfen werden mußte: nicht unbedingt was für Anfänger, aber mit etwas Phantasie läßt sich sagen „..wir faffen daf!“. 🙂
Aufhänger der ganzen Geschichte war ja die Restaurierung des im Mai 1992 hergestellten Sdkfz 251; bereichert um eine Pak 40 sollte alles einen passenden Diorama-Rahmen bekommen. Komplettiert mit dem originalen Wehrmachts-Personalstamm von 1992 (der aus Nostalgiegründen nur behutsam überarbeitet wurde..) ergibt sich nun ein gelungenes Bild der letzten Kriegstage; das aktuelle Kriegsgeschehen um die derzeitige Invasion Deutschlands hinterläßt wohl ähnliche Menschenverluste und Gebäudeschäden; bleibt die Hoffnung auf einen zweiten Nürnberger Gerichtshof…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

…..aber nicht vergessen sei der 75te Geburtstag von Filmikone Robert de Niro! 🙂

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Buntes Treiben im August….

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„Ist Armut die Mutter der Verbrechen, dann ist Mangel an Verstand ihr Vater.“
Der derzeit in Paraguay herrschende Winter beschert uns momentan Temperaturen von 35°…PLUS, wohlgemerkt. :p

Dennoch wird wohl kaum diese sommerliche Hitze verantwortlich zu machen sein für die Vorgänge im Lande, die weitaus weniger schön bzw. zu verurteilen sind: vor wenigen Tagen mißglückte der Diebstahl eines drahtlosen Telefons; der durch im Laufen geübte Nachbarn/Zeugen des Diebstahles schnell eingefangene 19jährige Dieb machte rasch die Bekanntschaft mit reichlich Schnur und einem Baum.

Raub 01

Die anfangs entspannte Rückenlage wurde für coole Züge an der Zigarette genutzt; ein Anziehen der Schnur verwandelte den Helden in ein bittendes und heulendes Bündel; erst durch das Eintreffen der Polizei konnte der Gefangene sicher sein, daß alles seinen Gang gehen und in gut 24 Stunden mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Freiheit winken wird… :##

Im zweiten Fall wurde im 40 km entfernten Ort Coronel Oviedo der achte Schwangerschaftsmonat und das Leben dieser 33jährigen werdenden Mutter durch zwei Schüsse ihres Ex-Freundes beendet, der sich daraufhin mit einem eigenen Schuß vom Leben trennte.

Mord 02Mord

Anfang August fand bei Aregua ein Überfall auf einen mit 12 Fahrgästen besetzten Bus statt; beide bewaffnete Täter entkamen mit reichlicher Beute mittels Fluchtfahrzeug…

=> Bleibt zu hoffen, daß durchgreifendere Gesetze diesem Treiben ein baldiges Ende setzen: wo aber der Staat nicht in ausreichendem Maße Bildung, Ausbildung und Jobs bereitstellt, könnte bei rigoroserer Bestrafung schnell festgestellt werden, daß der Präsidentenpalast zu leicht entzündlicher Ware gezählt werden muß…

Für @ Brother :wave: schnell noch ein Bild des originalen Tamiya-Plastikbraun: ein Blick ins Turminnere auf den seitlichen Einstieg. Dies müßte ja denn eigentlich in Panzergrau gehalten sein… U-(

Panzer

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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50 Jahre altes Papier

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Kennedy 13

„Freiheit ist, seine eigenen Gedanken denken und sein eigenes Leben leben zu dürfen.“ B)

Seit einem halben Jahrhundert werden nun mittlerweile Teilnehmer für die „Glaubensrunde Einzeltäter Oswald“ :)) :)) gesucht & gefunden; dutzende Schußexperten wurden und werden herangezogen, um in fünf Sekunden und drei viertelstündigen Werbeunterbrechungen 6 Schuß abzugeben, während von der jüngeren Generation >:-[ flache Großbildschirme zumeist aufgrund der Grafikumsetzung der neuesten Spielkonsolen gerne genutzt werden: und wozu mit -noch dazu politischen- Dingen abgeben, die längst gelaufen sind..? :yawn: => :##

In meinem eigenen Leben landete Kennedy, als ich mitbekam, daß dieser „dem Spitzbart“ Ulbricht zu dessen Lebzeiten kräftig in den Allerwertesten getreten hatte – wenn auch „nur“ verbal: hüben wie drüben wurde nun erwartet, daß sich der Präsident sofort nach dem Mauerbau in Berlin blicken läßt – Fehlanzeige; der Herr war mit seiner Yacht unterwegs, und außerdem war gerade Wochenende. :`(

Kennedy 12

Seitdem ist JFK nicht mehr wegzudenken; und spätestens seit der 87er Vinylscheibe der Gropiuslerchen „Berlin, Berlin“ und der Sample-Neuauflage zum Jahresende ’89 gehörte selbiger Sound zu nahezu jeder Party…zu vorgerückter Stunde…so wird erzählt/behauptet.. 😉 :yes:

Eine der vielen Koblenzer Plattenbörsen Mitte der 90er Jahre „brachte“ für einiges Geld die schwarze Scheibe mit JFK’s (später digitalisierter) Antritts-& Berlinrede; aber erst einige Jahre später gelang auf den „Golden Oldie’s Wettenberg“ der Kauf beider Tageszeitungen:

Kennedy 14

Diejenige „BZ“ vom 25ten November sei an dieser Stelle samt Werbeanzeigen und Stellen- sowie Automarkt etwas näher vorgestellt – klar, daß diese Gazetten auch bei der Auswanderung nicht fehlen durften. :p

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So wird wahrscheinlich auch unsere Generation noch dahingehen, ohne die wahren Hintergründe des 22. November zu erfahren – klar dürfte heute den meisten allerdings sein, daß der Falsche getroffen wurde: => heutzutage scheint Patriotismus abgeschafft, und Zielfernrohre werden samt Zubehör B) eingesammelt. :`(
Beziehungsweise gibt man ab. 😡

„Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu Deinen Ungunsten.“ 😐

Kennedy 15

Mit einer letzten Aussage des 35ten Präsidenten verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Preisträger Paraguay

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„Wahl? Ist’s Wahl, wenn des Gestirnes Macht den Menschen ereilt in der verhängnisvollen Stunde?“ 😐
Den Worten des großen Deutschen Schiller muß ja nicht unbedingt was schlimmes anhängen; bis jetzt konnte kein Zentralrat (und davon gibt es mehrere…) B) nachweisen, daß der erwähnte Dichter in Wahrheit in den 40er Jahren des 20ten Jahrhunderts lebte, und außerdem scheint festzustehen, daß sich selbiger nie in südamerikanischen Breiten aufhielt.
Dennoch liefen in letzter Zeit mehrere Wahlen vor sich in unserem Binnenlande:
=> Erster Platz beim Marihuana-Anbau, => der fast mittig liegende 77te Platz (von 140) in der Liste der gewalttätigsten Länder wurde siegreich verteidigt, => der zweite Platz bei der Korruptionsstellung aller lateinamerikanischen Länder beibehalten,
=> und am kommenden Sonntag rollt eine interne Colorado-Wahl ab.
Die Frage „Gutschein oder Geld für Stimme“ für letztgenannte Sache muß bis dahin allerdings noch geklärt werden…. :))
Außerdem steht die Preisverleihung für die besten Karnevalswagen, die am heutigen Samstag ein letztes Mal für die tolle Saison Villarrica durchqueren, in der nächsten Zeit an!

Das Risiko in Paraguay ermordet zu werden
Von Jan Päßler on 12.Feb.2011
Asunción: In Paraguay setzt sich jede Person einem erhöhten Risiko aus, getötet zu werden. Dieses bestätigen Polizeistatistiken, die Tötungsdelikte an zweiter Stelle nach Verkehrstoten stehen lassen. Mehr als 700 Personen verloren im

http://wochenblatt.cc/nachrichten/das-risiko-in-paraguay-ermordet-zu-werden/2398

Doch genug von den Dingen des täglichen Lebens; dazu hier einige Bilder blühender Kakteen, die in den letzten 30 Stunden entstanden!

05 Pflanzen am Pool 02905 Pflanzen am Pool 02705 Pflanzen am Pool 03505 Pflanzen am Pool 03305 Pflanzen am Pool 030

Wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Leichen, nicht erst zum Dessert….

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Munition 01

„Der Preis, den wir für das Geld bezahlen, ist die Freiheit.“ 😉
Leicht erkennbar, daß dies nicht etwa eine Werbebotschaft vom deutschen Media-Markt ist; die da beheimatete Systempresse würde diese Worte R.L.Stevenson’s wohl am liebsten ungesagt machen bzw. für ungültig erklären – genau wie Millionen glücklicher Mitträger, die ungeduldig auf die kommenden sportlichen TV-Highlights warten und die froh sind, daß die Gründe für die nächste im 4-Jahre-Rhythmus 💡 erfolgende Steuererhöhung (möglichst kurzgefaßt/egal, wieviele Fremdworte) glücklicherweise schnell in der Halbzeitpause dargelegt werden… :p

Nun legt jeder den Begriff „Freiheit“ anders aus; für Leute aus Kempten :wave: etwa war es vor drei Jahren die (vorstellerische) Freiheit, vom in Paraguay in drei Monaten erarbeiteten Geld den Rest des Jahres in Florida flanierend zu verleben. :)) :)) :))

Wie das Leben so spielt: seit Mitte Juni 2007 leben sie wieder im Allgäu. Unter anderem von Geld, was aus Paraguay „mitgenommen“ wurde. :p Viel Spaß. :yes: :wave: Und viele Grüße an bestimmte Mitglieder der bayrischen Polizei und deren mitteilsames Innenministerium. 😛 :))

Fast unerwartet :)) stellt man bei längerem Aufenthalt hier fest, daß die täglichen Nachrichten, die zur Mittagszeit wegen der Actionszenen gerne konsumiert werden, keinesfalls die Trailer für die neuesten Kinokracher darstellen, sondern schnell auch dem gewandtesten lachenden Makler das Geschäft vermiesen können: Raub, Mord und Entführung sind Stichworte, die vor dem Verkauf des Grundstückes gern unter Oma’s damals mitgebrachten Teppich gekehrt werden – hier aber einen nicht unerheblichen Teil der gesellschaftlichen Geschehnisse darstellen. Tag für Tag – und nicht nur im weit entfernten Asunción.

Eine der auflagenstärksten Zeitungen des Landes, die sogenannte „Última Hora“ stellte unlängst in einem Artikel eine inhaltsschwere Rechnung auf: je nach „Wichtigkeit“ oder Motiv oder „Schwierigkeitsgrad“ kostet kurzgesagt ein Auftragsmord ab 500 Dollar aufwärts. U-(

Im Falle der „Beseitigung durch Schußwaffengebrauch“ eines Herrn Corvalán floß die Summe von 2 Millionen und vierhunderttausend Guaranies, dies entsprechen knapp 850 Mark. Oder für diejenigen, die an das -glücklicherweise sehr unwahrscheinliche- Weiterleben des „Kunsttalers“ glauben: zum Tageskurs vom 27. Mai bei 5.650 Guaranies errechnet sich die kaum fassbare Summe von nur 422 „Kunsttalern“ für diese „Dienstleistung“.

Aber es geht auch kostenintensiver bei vergleichsweise wenig Mehraufwand: heute vor 3 Jahren war der Geschäftsführer einer Tankstellenkette, Jorge Antonio Soler, nach Hause unterwegs. Als Strafe für die Aufdeckung einer millionenschweren Unterschlagung in seiner Firma ließ ihm der dafür verantwortliche eigene Angestellte sechs Bleiknöpfe aufs sorgsam gebürstete Jacket heften…. :no:
Die Täter bekamen vom Drahtzieher zunächst 10 Millionen Guaranies (nach heutigem Kurs billige ca. 1.770,- „Kunsttaler“). => Gerechterweise muß man anerkennen, daß sie vom Staat Paraguay etwa zwei Jahre später noch einen Gutschein dazu bekamen:
30 Jahre Ernährung und Unterbringung auf Kosten des Landes. Fachbezogene Weiterbildung eingeschlossen. U-(

Aber selbst vor einem Vizepräsidenten wird nicht halt gemacht: fünf Tage vor der Flucht des vormaligen Halbjahrespräsidenten Cubas Grau Ende März vor 11 Jahren wurde genannter Senor Argana auf dem Weg ins Zentrum von Asunción mittels quer parkendem Auto gestoppt und erschossen. )-o
Der Einsatz einer Handgranate scheiterte dabei allerdings an einem zu kräftig ausgeführten Wurf. Die Täter sind mittlerweile gefasst – und „die Großen“ weiterhin im lichtlosen Dunkel….Ebenso die Summe, die gezahlt wurde. |-|

Nicht genau zu einhundert Prozent imitieren die mit der Aufklärung dieser Fälle staatlich beauftragten Personen und auch privat eingesetzten Ermittler Mack Sennett’s „Keystone Cop’s“, 🙂 doch werden die Hintergründe und Verflechtungen für uns Normalverbraucher wohl immer ein inländisches Buch mit sieben Siegeln bleiben.
=> Besser ist das wahrscheinlich – wer steckt schon gern freiwillig die Finger in ein buntes rasendes Kinderkarussell und lacht dabei? :.

Bleibt zum 27ten Mai noch die Zeit, an den 69ten Jahrestag des Untergangs des deutschen Schlachtschiffs „Bismarck“ zu erinnern, bei dem über 2.100 tapfere deutsche Seeleute den Tod fanden; :`( fast hätte man geglaubt, daß Deutsche Männer nie wieder lachend in einen Krieg marschieren müßten…! Aber auch neue Regierungen haben schließlich ihre Vorbilder. :##

Mehr zu dem Thema:
auf spanisch in der Última Hora
auf deutsch auf dem paraguay-info-blog

Wie immer verbleiben wir mit den besten Grüßen & Wünschen -auch an alle Geburtstagskinder- :wave: :wave: als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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