Schlagwort-Archive: Umbau

Dampf-zeiten….

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…wirklich: nicht viel hätte gefehlt, und einer weiblichen, redaktionellen Überstimmung weichend, wären die folgenden Blogeinträge ohne historische Reflexionen bzw. ohne diesbezügliche Erinnerungen an vermeintlich wichtige Daten erschienen: die rechtzeitige Erinnerung an den bevorstehende Sedantag am 2. des kommenden Monats allerdings ließ der eigenen Stimmgewichtung den Ausschlag geben. 🙂

Und um in der Eingangssequenz nicht wie in gewohnter Weise den Bezug zu unserm Binnenland Paraguay unter den Füßen zu verlieren, findet an dieser Stelle die -leider einstige- philatelistische Macht Paraguay´s Erwähnung: in einer Zeit, als noch Briefmarken Verwendung fanden, bildete die Eröffnung der ersten argentinischen Bahnstrecke am 29. August vor 160 Jahren ein Motiv für eines dieser gezähnten Papierchen. Bis dies Dampfroß den eisern beschienten Weg nach Paraguay fand, dauerte es in damaliger Zeit zwar einige Zeit, aber die Warterei hat in unserm Land ja Tradition und wird gern abgeleistet…. 🙂

Beim Stichwort „geleistet“ fällt am 30ten August natürlich der hiesige Tag der Polizisten ein; Präsident Cartes vergab aus diesem Anlaß wieder an besonders verdienstvolle uniformierte Staatsangestellte Orden; bei diesem doch sehr heiklen Thema soll an dieser Stelle weiteres unterbleiben; die Feststellung „…können doch nicht alle so sein..“ mag in beide mögliche Richtungen mitteilsam sein und hierfür genügen. 🙂

 

„Dank“ der nun vor genau zwei Jahren ausgesprochenen wirschaffendas-Anordnung einer schwerst Geistesgestörten setzte kurz darauf eine wundersame Verkettung in einem ansonsten denn doch eher geregelt ablaufendem Prozeß ein: überseeische Fluglinien genauso wie Containerdienste erfreuen sich starker Zuwachsraten, während die Verkaufszahlen von Brillen mit bisher gut funktionierenden rosagetönten Gläsern -in der alten Heimat- zurückgehen: so nimmt es nicht Wunder, wenn genau zu diesem Zeitpunkt der Umbau eines weiteren Zimmers in unsrem Hause als fast vollendet erklärt werden kann. 🙂

Dabei erfolgte in etwa 5 Wochen eine komplette Umgestaltung und Aufteilung der Räumlichkeiten: der durch den Einbau einer Empore erzielte Platzgewinn wurde zum einen der Vergrößerung des Badezimmers zugeteilt und eröffnete zum anderen die Option das Zimmer mit einer -derzeit in einem Seecontainer befindlichen und sehnlichst zum Anfang Oktober erwarteten- Einbauküche auszustatten, wodurch sich ein komplett eingenständiges, voll ausgestattetes Appartement ergeben wird, ideal eben für all diejenigen, deren rosafarbenen Gläser einen Riss erhalten haben und sich Paraguay etwas intensiver ansehen wollen.

Hier daher mal einige Fotos zum Vorher-Nachher-Effekt, auch wenn besagte Einbauküche noch nicht eingetroffen ist und einige Kleinigkeiten der endgültigen Vollendung noch harren:

   
Denn es ist davon auszugehen, daß bis zur strikten Einschränkung der Bargeldverwendung oder/und vollständiger Kapitalverkehrskontrollen mit Strafzöllen für Kapitalabfluß aus dem Vierten Reich die von IM „Erika“ merggel initiierte Fluchtwelle anhalten wird – allen Beschwichtigern/Beschönigern (bis zu deren persönlicher Einbindung in den oft schmerzhaften, meist blutigen Vorgang der Bereicherung..) zum Widerspruch. 🙂

Das Thema Reisen lenkt um auf den 90ten Tag auf der Steamerwerft: ein weiteres Mal wurde der fortschreitende Vorgang um „folgerichtiges“ Bauen unterbrochen: entgegen der Vorstellungen/Vorgaben des Bausatzes mußte als nächstes nach der Überdachung des Passagierdeckes das obere Steuerhaus zusammengesetzt werden: für dessen Positionierung fehlte das (gekrümmt anzufertigende..) Dach des darunterliegenden Decksaufbaus…und da wieder fehlt der Bau des Bodens samt Lüftungseinlässen…herrrjeh…aber damit dürften alle Baugruppen besammen sein, die das eigentliche Schiff bilden… Nach kurzer Bestandsaufnahme folgt wiederum eine Demontage der Baugruppen, um den Decks sowie den Aufbauten den passenden Anstrich, sprich Beize beizubringen….

 

Damit verbleiben wie wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Kultur in Holz & Papier

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„Mir ist wichtiger, daß meine Kinder keine A***löcher werden, als daß sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.“ 🙂
Auch das nun (real leider nicht..) erreichte Lebensalter samt dabei gesammelter Erfahrungen von 70 Jahren hätte Diether Krebs -in unseren Zeiten- wohl nicht als Grund oder/und Entschuldigung für seine Ansicht über Kindererziehung genügt, um kollisionsfrei an linksgrünaktuellen, sich Pädagogen nennenden Genderbeführwortern vorbeizukommen; vielleicht aber auch hätte selbiger Nachwuchs keine Bedenken mehr an schulischem Moscheenbesuch geäußert -wer könnte dies in Zeiten allgemein akzeptierten, innerparteiischen Fraktionszwanges- gerne und ohne größeres Aufsehen bei widerrechtlichen Abstimmungen- noch sagen….

Schnell aber wieder weg von politischen Themen und hin zu einer neuen Erkundung in unserm Städtchen Villarrica: genau da fiel vor einigen Tagen eine neu gestaltete Häuserfront samt Kulturschriftzug auf; zeitlich paßte damals ein Besuch nicht mehr zur nahezu vollbrachten Einkaufstour, und so mußte halt der nun auch schon ablaufende Mittwoch zu einer Besichtigung herhalten.

Das ganze wurde in einem Haus mit dem nun stolzen Alter von 117 Jahren eingerichtet; bis heute erhaltener privater Besitz hat eine wiederholte Etablierung von Universitätsfunktion (!) verhindert, das Gebäudeinnere in einem zauberhaften historischen Zustand erhalten und dazu in einem Teil der Räume -in einem anderen Teil residiert u.a. der spanische Vizekonsul- eine Kollektion von neu angefertigten Schnitzarbeiten, vorrangig im theologischen Bereich, installiert. Für unsere -derzeit noch- außerhalb lebenden Leser hier besagter Konsul im Bild:

Und für die mehr oder minder schon länger hier lebenden ist ein Besuch in diesem Hause wirklich informativ, erlangt man damit doch einen schönen Einblick in ein typisches paraguayisches Stadtgebäude vom Beginn des 20ten Jahrhunderts.

   

Die Umgestaltungsarbeiten in unserem Hause erreichen in den nächsten Tagen nun fast das Ende; Wand & Boden wurden nach einigen Debatten, Auseinandersetzungen und den unausbleiblichen Resetmomenten erfolgreich mit quadratischer Keramik belegt; die nächste Woche wird einiges (bohrendes) Arbeitsgerät -leihweise- von der Steamerwerft auf die Zimmerumbaustelle entführen, um die Inneneinrichtung im neu entstandenen Raume zu verteilen.

          

Beim Stichwort Steamer sollen die aktuellen Bilder am 70ten Tag nicht vorenthalten sein: da nähert sich die Konstruktion der bisher farbfreien Decksaufbauten ebenfalls dem Ende; derzeit steckt man da noch bei den unvermeidlichen Querverstrebungen des Passagierdecks; die nächsten Tage dürften die farbliche Gestaltung sowie die Befestigung des Ganzen auf dem Deck bringen, um die Decksbeplankung für die Füße der Mitreisenden anzulegen sowie nach Erreichung der erforderlichen Krümmung des Folgedecks auch den oberen „Decken“-teil zu beplanken.

Fast gleichzeitig traf in den letzten Tagen neuer privater Lesestoff ein; darunter Curzio Malapartes einst heftig umstrittener Roman „Die Haut“. Vom Vatikan bei Erscheinung 1949 auf den Index gesetzt, stellt das gelieferte Buch die 2te Auflage „Verlag Volk & Welt“ aus dem Jahre 1989 dar; sehr wahrscheinlich in früheren Jahren in Ostdeutschland nicht geduldet: man stelle sich vor – die ddr hat Bücher verboten oder zu unerwünschter Ware erklärt! Glücklicherweise liegen diese Zeiten längst hinter der Menschheit und es ist in heutigen Tagen leicht, den Kindern diese Vorgänge aus der ddr zu erklären. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Rummel draußen & drinnen…

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„Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, obwohl ich ein paar Unterhosen zum Wechseln mitnehmen werde.“
In wieweit sich Woody Allen´s Existenz/Verrücktheit bis in die weitesten Winkel der paraguayischen Allgemeinheit gedrückt hat, sei dahingestellt; ob sich der am heutigen Mittwoch mit 103 Jahren verstorbene, als letzter Teilnehmer des Chaco-Krieges (1932-`35) „gehandelte“ Andrés Benítez Flecha dem Vorhaben des amerikanischen Schauspielers angeschlossen hat, steht stark zu bezweifeln – doch genug davon, sich den in der alten Heimat geschmähten, weil Renten fordenden alten Leuten (abzüglich deren sonderbaren eisernen Wahlverhalten…) zu widmen: es sei nur noch der 100te Geburtstag des Franzosen Bourvil erwähnt. 🙂

Vorrangig Mitmenschen eines jüngeren bis mittleren Alters hingegen sind es, die derzeit in der Hauptstadt Asunción Proteste abliefern: unter ihrer Bezeichnung Campesino´s ergibt sich daraus ein höchst kontrovers geführtes Thema unsres Binnenlandes: diesmal stellen sich diese einfachen Landarbeiter für einen Schuldenerlass auf die Strasse.
Und wie in fast jedem Land der Erde – so auch hier: die politische Nutzbarkeit dieser Aktionen erkennen beide Seiten im Parlament, und so wunderts hier niemand, daß Gerüchten zufolge die Finanzierung des Menschenauflaufes aus höchsten Kreisen erfolgt, um der Gegenseite zu schaden. Die Darsteller auf der Straße dürften auch aktuell leer ausgehen, wenn der Rauch der brennenden Matratzen verweht ist…

 

Ganz ohne offene Feuerstellen läuft das bautechnische Projekt bei uns im Hause ab; trotz Vorabplanung ergeben sich immer wieder fehlende Kabelstränge/Steckdosen, die neu verlegt werden müssen; rechte Winkel bei der Verlegung scheint paraguayische Gesetzgebung unter Strafe gestellt oder mit einem Bann belegt zu haben – keine Chance, den Sinn dieser Vorgehensweise zu erklären… 😦
Warten wir ab, welche Stolpersteine noch auftauchen… 🙂

   

Am 56ten Tag auf der Steamerwerft siehts so aus: das Deck ist belegt, und die Aufbauten sind positioniert, aber vorübergehend provisorisch befestigt: für die Farbgebung und das entsprechende Nagelmuster der Beplankung muß alles noch einmal weichen. Erst wenn dies erfolgt ist, erhält das Deck seine Bebauung wieder; dann startet der Innenausbau – so später sichtbar… Dann dürfte auch der Zeitpunkt für den Einbau der Türen, Fenster & Tore zum Maschinenraum erreicht sein.

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Farbige Juli-Wintertage

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„Verwechsle niemals Bewegung mit Handeln.“ Leider wird sich in heutiger Zeit nicht mehr feststellen lassen, für welches Publikum obenstehende Aussage Ernest Hemingway´s gedacht war; denkbar ist, daß sich die Zielgruppe nie freiwillig melden wird, um den Inhalt für sich zu beanspruchen.. 🙂

Und bevor „unsrer“ Stadtverwaltung Villarrica Bewegungslosigkeit in einigen (vielleicht nicht soo wichtigen..) Bereichen nachgesagt werden kann, erteilte selbige Behörde kurzerhand den Auftrag, ihre behördliche Heimstätte in ein neues farbliches Gewand zu kleiden. 🙂

       
Deshalb wird momentan der Besucher dieses Stadthauses von Arbeitslärm, Farbeimern und turbulenter Hektik empfangen; noch bevor er sich ausreichend über den gewagt-gewählten Farbton der Aussenfassade im klaren ist, wird die bange Frage nachgereicht, ob man sich demnächst, wenn alles fertig sein wird, hier noch zurechtfinden wird: sogar die KFZ-Abteilung wurde ausgelagert und mußte Platz machen für die Werkzeuge der Bauleute:

Und tatsächlich – bei einem privat unternommenen Rundgang fällt die Menge der Arbeiten auf, die noch vorgenommen werden wird/muß /vielleicht. 🙂
Sollte sich allerdings in absehbarer Zeit kein Azubi finden, der die sachgemäß gelagerten Akten, Bescheinigungen und Dunkelspendenquittungen erst aus-, dann um- und später wieder einlagert, dürfte bis zur Fertigstellung des Umbaus noch einige kostbare Zeit verstreichen – oder „von Oben“ wird Fertigstellung verordnet. 🙂


Keinesfalls jedoch soll mittels der beigefügten Bilder der Eindruck vermittelt werden, daß da keiner der eingesetzten Spezialkämpfer schafft – alle Fotos entstanden mittags etwa 11.30 Uhr. Ganz fest versprochen wurde in jeeedem Fall die Fertigstellung des angrenzenden Theaterbaus; mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies jetzt alles in dem berühmt-berüchtigten einem einzigen Abwasch erledigt. 🙂

    

Zuzüglich dazu erreichte uns in den vergangenen Tagen eine Kältewelle, die nachts bis zu Null Grad samt Rauhreif auf Autoscheiben“bot“; die Erfahrung lehrt, daß dann das hiesige Leben samt auszuführender Arbeiten etwas langsamer vor sich geht…

Und wie schon im letzten Beitrag berichtet, läuft auch in unsrem Hause ein Umbau; bis zum heutigen Tage wurden drei Wände neu verputzt, um nach ausreichender Trocknung und hiesiger Landessitte zwei wartende Leute mit der wichtigen Aufgabe zu versehen, die Schlitze für die Kabel in den neuen Wandputz zu hacken. 🙂
Die Gründe für diesen spektakulären, alles bisher dagewesene umwälzenden Arbeitsablauf wird niemand ernsthaft hinterfragen, der die oft kritikallergischen, aber tatkräftigen Bauleute auch am nächsten Tag noch benötigt; „….dann is` halt so“ sollte als selbstverordnete Antwort genügen, um nicht als nichthiergeborener Besserwisser zu gelten. 🙂 Diese vermeintlich leichtschultrige Ansicht wird in den nächsten Tagen bei der Verlegung der Wand-& Bodenfliesen aufgrund früherer Erfahrungen bei diversen Um-und Neubauten „aushärten“, da der spätere Zuschnitt dreieckiger Ausgleichfliesen am Ende des Bodens / der Wand oft mit erheblichem Zeitaufwand, stets aber mit zusammengebissenen Zähnen verbunden war… 🙂

Tag 50 auf der Steamer-Werft: die gestalterische und bauliche Anfertigung der unteren Decksaufbauten nähert sich dem Ende und gleitet über in die farbliche Gestaltung, die vor der Montage erfolgen muß. Mittels hier erhältlicher Beize sollte ein Holzton erreicht werden, der historischen Fotos entnommen wurde; diese Steamer waren um die Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Mischung aus Lasttier und Transportmittel – und für Besatzung und damals lebende Bewohner Amerika´s oft auch mehr oder weniger fester Wohnsitz…

Als nächstes dürfte es sich um den Zusammenbau gezeigter Teile handeln, damit paßgerecht die Beplankung des Oberdecks erfolgen kann…

Damit verbleiben wir wie immer mit vielen Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Mehr Beschäftigung im Juli!

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Wieder ist´s Juli geworden; gerade erst, so scheint es, trennten uns nur noch wenige Tage von der Auswanderung nach Paraguay und dem geplanten Schritt in die Selbständigkeit: zwei Privatwohnungen waren aufgelöst, der geliebte Spitfire 1500 bei einem Bekannten untergebracht, und der augenscheinlich für längere Zeit letzte Besuch in der -je nach aktuellem politischem Bedarf zum Elbflorenz oder zum abgehängten rröchten Zentrum Dunkeldeutschlands gehörigen- sächsischen Landeshauptstadt stand bevor, um meterlange analoge Filme zu belichten und vor allem von Vielen Abschied zu nehmen.
Kaum zu glauben, daß seither zwölf Jahre vergangen sein sollen…
In jener Zeit gehörten Baukräne scheinbar untrennbar zum Dresdner Stadtbild; längst sind aus den aus der Vogelperspektive gezeigten Fundamenten fertige Gebäude entstanden.

 

Der zum Winterhalbjahr gehörende Juli in Paraguay hält für uns in diesem Jahre fast sommerlich zu nennende Temperaturen bereit, aber statt der ersten Versuchsreihe vom Poolbaden gibts – wieder einmal Bauarbeiten. 😦
Ein weiteres Zimmer wird erst nahezu ab-, dann um-, und dabei wieder aufgebaut.
Nach längerem Ideenwälzen wurde nun Anfang dieser Woche der Startschuß gegeben; bisher alles ohne Baukräne – Arbeitskraft ist in unsrer neuen Wahlheimat immer noch kostengünstig. 🙂

Und beim beginnenden kaputtschlagen läßt sich ja erfahrungsgemäß nicht viel falsch machen; im Gegensatz zur Hamburger Maas-arbeit fand bei uns bisher alles ohne Feuer statt. 🙂
Doch hier einige Bilder der paraguayischen Baustelle:

               

Geplant bzw. versprochen sind zwei Wochen; gehen wir realistischer ran, werden´s wohl vier werden: Zeit spielt in unserm Binnenländle eine eher untergeordnete Rolle. Fest steht, daß die nächsten Tage/Wochen ein abwechslungsreiches Bild quer durch jede Menge hiesige Baugewerke bieten werden…

Auf der Steamerwerft siehts am Tag 42 so aus: langsam und von zaaaahlreichen Messungen begleitet erhält der untere Aufbau die Beplankung: zaghaft entsteht ein ungefähres Bild, wohin die Vorstellung gegangen ist bei der Planung.
Und weiterhin, quasi zwischendurch als Lockerungsübung, werden die restlichen Fenster/Türen von den metallischen Spritzgußscheiben befreit. …könnte also noch einige Zeit dauern, das Ganze…

  

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Vorrangig unter Wasser…

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„Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser“ soll der letzte Kaiser Wilhem II. am Ende des 19ten Jahrhunderts bei der Einweihung des Freihafens in unserer deutschen Hansestadt Stettin ausgerufen haben; jetzt stellt sich heraus – leider irrte mit hoher Wahrscheinlichkeit Seine Majestät dabei: die deutsche Zukunft wird 118 Jahre nach dieser Aussage unter tosendem Beifall der ansonsten fröhlich weiter handytippernden Bevölkerung mit hoher Eile beerdigt…

Nun am elften Jahrestag unseres Paraguayaufenthaltes ist mitten im (hierzulande winterlichen) Juli der Sommer zurückgekehrt; leider bleibt dabei keine Zeit für etwas Entspannung oder gar Urlaub: nur EIN im vorigen Jahre bei der Poolgestaltung gemachter Anstrich-Fehler hält die komplette Belegschaft in Atem – wiederum Pumpe an & Wasser rrraus!

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Die vorab ausgemachte Rechnungsaufstellung für die Neugestaltung des Pool´s läßt nur noch eine geringe preisliche Differenz zwischen Anstrich und Fliesenlegen erkennen; der Befürworter des Neuanstriches wurde somit überstimmt bzw. die Abstimmung erfolgte bei kurzer Abwesenheit des Schreibers dieser Zeilen zwecks „nach dem Wetter schauen“, und so wird die geneigte Leserschaft nun darauf vorbereitet, demnächst zumindest virtuell dabeisein zu können, wenn der paraguayische Meister seine keramikverlegende Arbeit beginnt.
Und auch gleich am Anfang gab´s den zugehörigen obligatorischen Dämpfer, der erst Stunden später erwartet wurde: im Fachgeschäft für die Keramikquadrate lag die Gespächsgrundlage betreffs Lieferzeit VORM Kauf bei wenigen Stunden; sonderbar – NACH dem Kauf wurde klargestellt, daß vor Ablauf zweier Wochen nichts, aber auch gar nichts zu machen sei. 🙂

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Ganz zu schweigen davon, daß anfangs viel Zeit verstrich, als die Preise für verschiedene, in die engere Auswahl kommende Pool-Fliesen mitgeteilt wurden: erst auf erbarmungslose und konsequente Nachfrage (man kennt ja nun die Leute schon etwas..) erfährt man, daß 90% der hier gezeigten Stücke sowieso nicht mehr vorrätig sind und auch nicht mehr bestellt werden können..! ***Rrrruhigbleiben***:)

So bleibt am selben Tag nur die Hoffnung, daß der innerstädtische Hersteller der Grundplatte fürs Panzer-IV-Diorama zuverlässig gearbeitet hat – und siehe da: auch hier klemmte die sprichwörtliche Säge: „….gleich, gleich mache ich das; kommen Sie morgen wieder, dann ist alles fertig..!“.

Und schaut man im Kalender nach, konnten diese Tiefschläge ja auch nicht ausbleiben: am 60ten Jahrestag des Unterganges der „Andrea Doria“ mußte ja alles ins Wasser fallen. 🙂

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Dazu paßt aber wenigstens die heutige „Miss Crash & Untergang“..!

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Sollte allerdings jemand an Erotik andere (..oder überhaupt welche..) Ansprüche stellen, gehts HIER lang.. 🙂

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Weiß eigentlich jemand, ob das einstige Flaggschiff Italien´s als Modellbausatz erhältlich ist..? 🙂 🙂
Warum bin ich da noch nicht früher draufgekommen..?!

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Ganz ohne Kreuzfahrtschiff funktioniert der binnenländische, paraguayische Personenverkehr – gezeigte Menschenmasse hat´s damit sogar in die landeseigenen Gazetten geschafft.. 🙂

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Sorglose bunte Welt

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„Phantasie ist ein Göttergeschenk – aber Mangel an Phantasie auch.
Ich behaupte, ohne diesen Mangel würde die Menschheit den Mut zum Weiterleben längst verloren haben.“
Des deutschen Dichters Christian Morgenstern’s düstere Worte haben sich leider bewahrheitet; passend zum 62ten Jahrestag 💡 (8. Juni) der Erscheinung von George Orwell’s (längst überholtem) „1984“ wechselte eine blecherne Freiheitsmedaille in IM „Erika“ Kasners Besitz über für => die Wahrung von Freiheit & Wohlstand. ❗ ❗ ❗
Edward Teller übrigens bekam die Ehrung immerhin schon acht Jahre früher – für „Ivy Mike“. Die erste Wasserstoffbombe. 8|

=> Glücklicherweise verfügen Kinder zumeist noch über eine etwas weniger grimmige Phantasiewelt, und bevor diese in späteren Lebensjahren der unsrigen angepaßt wird, gibt es doch noch Menschen, die sich für Kinder einsetzen.
Schon mehrmals an dieser Stelle abgebildet, sollen nun einige Bilder vom inneren des hiesigen „bunten Hauses“ geliefert werden.
Vor kurzem gab es unter Umbau oder Abbau Aufnahmen von der unrestaurierten Baustelle – aber in der Zwischenzeit hat sich da einiges getan! :yes:

Eine „Rincon-Baby“ genannte Gesellschaft vermietet jeweils ab Freitag das Wochenende über für eine Million 500tausend Guaranies/Tag die neu hergestellten Räumlichkeiten inclusive der gezeigten Dekorationen für eben Kindergeburtstage, Taufen oder das hierzulande heftigsssttt gefeierte 15te Lebensjubiläum an.
Plätze für bis zu 100 Personen ❗ werden angepriesen, und zum Aufpreis von 300tausend ist der hauseigene Hamburger-Service mit an Bord.
Ebenso Aufpasser & Betreuer für die Kinder, selbstverständlich….

Die Gestalter der Räumlichkeiten haben blühende Phantasie und reichliche farbliche Kreativität unter Beweis gestellt; kein Zweifel, daß hier das jugendliche Kinderauge an das flimmernde Farbfernsehen der Zukunft gewöhnt werden soll….. :))
Und wenn in einem halben Jahre alle Farben immer noch ihre Leuchtkraft und Sauberkeit besitzen, so dürfte sich hier eine gute Geschäftsmöglichkeit ergeben haben.
Schon jetzt scheinen sich fast täglich die Zimmer mit fröhlichem Kinderlachen und die Geschäftskasse mit klingender Münze zu füllen; wir wünschen dem Betreiber weiterhin so gute Zukunft!! :p

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PS: dies hier (oben) ist der ehemals bewachsene Innenhof mit Brunnen……
Kinderhaus 15Kinderhaus 19Kinderhaus 25Kinderhaus 27Kinderhaus 26Kinderhaus 03Kinderhaus 04Kinderhaus 18

=> Und exxtra für Blogfreundin pueten’s :p Vorstellungswelt über das Leben in Paraguay gibt’s wieder einen kurzen Blick in eine Nebengasse des vorgestellten Gebäudes; leider wieder nur eine zeichnerische Wiedergabe…. :. 😛

Kinderhaus

So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Zögern zuende

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„Den Boden für neues Denken, Innovationen und Ziele zu bereiten, ist auch Aufgabe der Medien.“
Den Worten von Rita „Dienstwagen“-Süssmuth rückhaltlos Glauben zu schenken, wäre derzeit wohl Veranlassung, nach dem empfohlenen ruinös enden sollenden Weihnachtseinkauf als erste gute Tat im Neuen Jahre beim schweigendfinanzierenden aufspannen des nächsten „Rettungsschirmes“ zu helfen; dann vielleicht für Pharma-Röslers Herkunftsland – erwähnte Medien im Staatsauftrag erschaffen in dieser Zeit gerne die nächsten demagogischen Seifenblasen.

Glücklicherweise bringen steigende Strompreise als positiven Nebeneffekt auch immer mehr Licht in die regierenden dunklen, aber offensichtlichen Machenschaften, auf daß eines Tages die Auswanderer die Schuld am eisernen Festhalten von Deutsch als alleiniger Amtssprache und an Millionen fiktiver, aber unbesetzter Lehrstellen erhalten….. :)) :)) :))

Zum Ende des Jahres wird die verbleibende Zeit meist für den Rückblick ins abgelaufene Jahr genutzt – nutzen wir dies für eine Erinnerung an unsere erste Etappe in Paraguay vor über 5 Jahren!

Bei der Unterzeichnung des neuen Pachtvertrages unsererseits im März 2005 setzte sich die Abstandszahlung zusammen aus einer sofortigen Zahlung von 1.500 $ und mehreren höheren Folge-Überweisungen, damals getätigt über „Western Union“ zum bankintern geforderten Aufwandspreis von nahezu 1000 Mark. :.

Inhaltlich umfaßten beide 7.500-$-Zahlungen (kurzerhand schlicht verdoppelt zur Übernahme reichlich zwei Jahre zuvor) das hölzerne Mobiliar, beide Besteckpaare, vorhandene bunte Wäsche aus Gazestadt sowie verschiedene funktionslose Arbeitsgeräte, die -wahrscheinlich schweren Herzens sogar als Schenkungsstücke gelistet- einen interessanten Querschnitt durch die frühere Ausstattung des schon seit Anfang der 90er Jahre als Hotel fungierenden Gebäudes darstellten.
Und natürlich wurde auch der als unüberschaubar bezeichnete Kundenstamm mit eingekauft; der ältere von beiden ist mittlerweile verstorben, während nicht sicher ist, ob dessen fast gleichaltriger Kumpan je zum Schlußkapitel von Follett’s „Säulen der Erde“ kommen wird, da immerhin noch 234 Seiten zu bewältigen sind…. U-(

Verschiedene Punkte und kaum verschleierte Tatsachen waren noch vorm Wechsel des Pachtvertrages zu sehen bzw. zu erahnen, wurden allerdings bewußt angesichts der sich offensichtlich bietenden Chance auf einen Neuanfang beiseite geschoben/verdrängt – uns schien hier der passende Boden für Rita’s eingangs erwähnte „neue Innovationen & Ziele“ zu sein; allerdings ohne Medienbeteiligung der Systempresse.

Links stehende Bilder sowie die gesamten letzten 4 Fotos enstammen dem März 2005 und zeigen die Räumlichkeiten zum Zeitpunkt unserer Übernahme. Die Bilder rechts daneben sind in den vergangenen Monaten entstanden.

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Hotel 12Hotel 12a
Hotel 09Hotel 09a
Hotel 11Hotel 11a
Hotel 10Hotel 10a
Hotel 15Hotel 15a
Hotel 16Hotel 17Hotel 18Hotel 20

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft einen schönen erschdn Adwendd & und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Vierter Streich

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„Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach.“ 88|
Weit davon entfernt, die Seßhaftigkeit oder gar den Lokalpatriotismus der ländlichen Bewohner bezweifeln zu wollen, sollten wir uns doch besser im nunmehr vierten Teil unseres Bauberichtes auf die Beschreibung des weiteren Innenausbau konzentrieren!

Innerhalb weniger Tage -sogar wie abgesprochen!- sah im vergangenen Dezember die hölzerne Ausgestaltung der Innendecke dem Abschluß entgegen; „Nut & Feder“ wurden an ein festgezimmertes Grundgestell genagelt, und so gestaltete sich langsam der „Rest“ der verbleibenden Arbeiten überschaubar und zugleich terminlich berechenbar.
Um dem ganzen eine gehörige Portion Nervenkitzel zu verpassen, flatterten in diesen Tagen unbarmherzig Buchungen herein, die als Termin die ersten Tage des Januar nannten. U-(
Dazwischen lagen also noch die Fliesen- und Malerarbeiten sowie die wohnliche Ausstattung der Zimmer.

Eine dafür bestellte einheimische Bautruppe legte dazu morgens gegen 6.30 Uhr los; untypischerweise wurde der beliebte Terere „zwischendurch“ geschlürft, und am Abend des ersten Tages gegen =>=> 21.30 Uhr ❗ sah die Bilanz nicht mal schlecht aus: bei Größenunterschieden von bis zu 4 Millimetern bei den einzelnen Wand- und Bodenfliesen mußte so nicht nur nach Farbunterschieden und Brennfehlern sortiert werden, sondern es entstanden Stapel, die „Groß“, Klein“ und „mittlere“ Größen enthielten und die so bevorzugt zum Schneiden verurteilt waren. 8|

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Aufgrund der nicht exakten Rechtwinkligkeit der erhaltengebliebenen Grundmauern ergab sich schnell ein Problem beim Verlegen der Bodenplatten: der Einsatz der hiesigen gezogenen Richtschnur reichte da keineswegs; ein Sultan als Bauherr hätte da in gewissen Situationen schnell mehrere seidene Schnüre verteilt…. :##

Bei den nur leicht gemusterten Wandfliesen bestand zusätzlich die Gefahr, daß die Tagesleistung aufgrund des Termindruckes hervorragend genannte werden konnte, aber trotzdem verschiedene Platten abgenommen und GEDREHT wieder eingesetzt werden mußten…. 😉
Aber diese Korrekturen empfehlen sich nur heimlich in einer mondlosen Nacht, bei „Luftalarm!“-verhängten Fenstern und einer mattglimmenden 15-Watt-Energiesparleuchte, denn: => „Mancher Anklagefaden, mit höchster Akribie eingefädelt, reißt, ehe der Vorgeknöpfte festgenäht ist.“
Wahrhaftige Worte des Schweizer Schriftsteller’s Baschnonga!
Denn wer riskiert bei einem halbfertigen Bau schon gerne, daß die Arbeiter zunächst brüskiert und daraufhin plötzlich unsichtbar werden…? 😐

Einen Tag vorm Jahreswechsel war die Anbringung der großen Spiegelfläche im Badezimmer geplant. Zwei Arbeiter der hiesigen „Glas & Spiegel Vanitas GmbH“ mühten sich redlich mit der Silikontube, den großen Saugnäpfen, dem unablässig tönenden eigenen Telefon und einer landestypischen Kapelle, die aus dem Radio ihres nebenanstehenden und stundenlang vor sich hin klackernden Lieferwagens schlurfte.

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Aber ihr ewiges Geheimnis wird wohl immer bleiben, wer von beiden ❓ den sich wohl daraus ableitenden scharf klirrenden Totalverlust der immerhin 99 x 132 cm großen Spiegelscheibe ihrem Chef meldete… :)) Glücklicherweise verhinderten die Sicherheits-Flip-Flops daß alle 20 Zehen abgeschnitten wurden. :>>
Anerkennenswert bleibt trotzdem der schnelle und vor allem ungewohnte kostenlose 100%ige Komplettersatz des Glases! :yes:

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Blieben nur noch wenige Tage für die farbliche Gestaltung und die Einrichtung bis zur Ankunft der ersten Gäste…..

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Damit wünschen wir unseren neuen Gästen morgen einen Guten Flug ❗ und der geneigten Leserschaft ein schönes Pfingst-Wochenende und so verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Dritter Streich

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„Die Eltern bauen, die Kinder wohnen“, sagt man in den griechischen Gegenden, wo Milch und Honig aus dem Boden sprudeln und die deutschen Billionen in selbigem versickern. :##

Dritter Streich 01

Um es gleich vorweg zu nehmen und Irrtümer auszuschließen: an erster Stelle stehendes Bild zeigt nicht etwa einen festlich ausgeschmückten Schulungsraum, in welchem ab sofort die (noch deutschen) Mitglieder der niedersächsischen Landesregierung in „Türkisch“ unterrichtet werden – es handelt sich dabei „nur“ um eine ziemlich zeh-dee-huh-ferne Hochzeit, die am letzten Wochenende hier in Villarrica geschlossen wurde und bei der wir die Ehre hatten, für die Räumlichkeiten und den Service zu sorgen. Wir wünschen an dieser Stelle dem unerkannt bleibenwollenden Brautpaar eine glückliche Zukunft und reichlich Nachwuchs! 😳

Dritter Streich 03

Der vorangegangene zweite Teil des Bauberichtes endete mit der Neuaufteilung und der Aufmauerung auf ein höheres Dachniveau beider neuer Zimmer nach der Beseitigung des alten Dachstuhles; in der damaligen etwas unsicheren Wetterlage erschien eine schnellstmöglichst schließende Neukonstruktion ratsam. 😮

Dritter Streich 04Dritter Streich 05

Als Hauptträgerbalken bot sich ein Teil des vormaligen 37 Meter hohen Internetmastes an, der einige Monate zuvor (durch einen Sturm) demontiert wurde: Down to earth
Begradigt und verstärkt, dient die Gitterkonstruktion nun in der horizontalen liegend dem Halt der hölzernen Dachkonstruktion.

„Die Schule hat ein neutraler Ort zu sein“, forderte kürzlich Aygül. XX( XX(
Wenn man bedenkt, daß praktisch die meisten der beschäftigten Arbeiter auf den hiesigen Baustellen nach der mehr oder eher minder langen Schulausbildung ihre Fertigkeiten in der praktischen Anwendung -unter Nutzung ihres IHNEN ❗ bekannten Werkzeuges- lernen, erscheint plötzlich das Bauvorhaben als gewagte, aber dennoch durchführbare Aktion. Bei welcher man das bei der Auswanderung MITGEBRACHTE teure Arbeitsmittel mit der Hightech-Chromkarbon-Overdrive-Vertikalschneidklinge besser selber anwenden sollte…. >:-( :yes:

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Üblicherweise werden Stromleitungen sowie Wasserrohre meist => NACH dem Verputz verlegt; die dazu benötigten Schlitze bekommt der Beton dann nach ❗ der Trocknung.
Auf Sonderwunsch und nach mehrmaliger Absprache ist es aber mittlerweile oft möglich, Kabel, Verteilerdosen und Plastikrohre für’s kostbare Nass schon => VOR dem Glattputz zu installieren; man sei sich allerdings bewußt, daß dieses Ansinnen die beschäftigten Arbeiter durch die gleichzeitige Koordination zweier Gewerke in denselben Räumen einige Stunden lang etwas irritieren kann..! U-(

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Und wenn dann gar noch gleichzeitig der Schreiner seine Arbeit beginnt, kommt Schwung in die Bude!
Schlimmstenfalls nehmen die Terere-Pausen einen Zeitrahmen an, der sich wie der allererste Kaffee-Besuch im Anzug bei den Eltern der neuen Freundin hinziehen kann… >:-[

Dritter Streich 29

Aber irgendwann sind unter viel Eigenbeteiligung Rohre, Kabel, Dosen, Fenster und Türen an ihrem Platz und der Rohbau steht!
Mitte vergangenen Dezember ließ sich so alles überblicken, und Wand- und Bodenverkleidung sowie die farbliche Gestaltung würden sich unmittelbar anschließen…..

Dritter Streich 02

Bis zum „Vierten Streich“ in wenigen Tagen verbleiben wir auch diesmal wieder mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de