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Wertlos? Geschenkt!

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„Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“ Man kann ja getrost dieser Aussage zustimmen und im Zweifelsfalle alles auf Wilhelm Busch, den Urheber dieses Gedankens schieben – und würde recht behalten: und obendrein besteht ja -zumindest in der Kinderzeit- ein Anspruch auf Geschenkausschüttung. 🙂
Doch wem obenstehendes Bild jetzt suggeriert, daß gleich ein junger Engel klingelt und `ne größere Kiste loswerden will, darf sich getrost als schief gewickelt betrachten; amtlich sind nur drei angejahrte Herren unterwegs; „Joseph“ Maas`neues Ermächtigungsgesetz zur Zementierung der sich in der alten Heimat etablierenden Schweigespirale untersagt seit wenigen Tagen leider, die (schwarzbereichernde) Herkunft des einen der drei näher zu benennen…

Doch lassen wir besser die drübige, in zunehmendem Maße diktatorisch ablaufende Politik um merggels Verbrecherkabinett beiseite und unternehmen wir schnellstens den Sprung nach Paraguay:  der 6. Januar steht im Zeichen schon angedeuteter Paketübergabe, und aus diesem Grunde sehnt wohl die Mehrzahl der hiesigen Nachwuchslebenskünstler diesen Januartag herbei; in gleicher Intensität, aber entgegengesetzter Richtung wird selbiger Tag wohl von den Eltern gefürchtet: dann nämlich muß nach weltweit anerkannter Last-Minute-Methode der nächstgelegene Supermarkt auf der Suche nach Spielzeug gestürmt werden.
Getreu dem Motto „Vergiss`das Gewesene“ gibt sich wohl auch in unseren Breiten kein Kind des 21ten Jahrhunderts mehr mit Weihrauch oder Myrrhe zufrieden; aber erkläre einer den Heranwachsenden, daß nur altes Porcellan aus China als wertvoll und beständig gilt – deren buntes Spielzeug wartet noch auf dieses Prädikat… 🙂
So ist der freitägliche Kundenandrang in Kaufhäusern und Seitenstrassen zu erklären: die sonst oft einige Lücken enthaltenden Spielzeugregale sind bis obenhin gefüllt mit genannten bunten Chinaböllern und auch innerstädtische Strassenränder und Gehsteige dienen in diesen Stunden als außerplanmäßige Verkaufsfläche.
Vereinzelt dabei auftauchendes Holzspielzeug dürfte in wenigen Wochen wohl die kinderhandgequälte Karriere vorzeitig (eingeplant..?) auf dem heimischen Grillfeuer beenden, während durch den aktuell herrschenden leichten Sommerwind die Verpackung längst in Nachbars Garten transportiert wurde ; in den meisten Fällen könnte es an der holzverarbeiteten Qualität liegen, daß am nächsten 6. Januar eher Plastik angeschafft wird…. 🙂


Wo sind nur die Zeiten hin, als Holzspielzeug noch Menschen „vertrugen“ oder nachgestaltete Metallfahrzeuge sich noch uuungefähr am Leben orientierten? 🙂  Zumindest der gute alte Teddy hat überlebt… 🙂 Dennoch wünschen wir den in den nächsten Stunden Beschenkten viel Spaß mit den Dingen des modernen Lebens.. 🙂

 

Der 6. Januar wird auf der nun seit 1. Juni beschriebenen Steamerwerft den Abschluß der Arbeiten bringen; nach 220 Tagen nähert sich dieses Projekt dem wohlverdienten Ende: die ersten Januartage beschafften dem Käpt´n noch etwas Ladegut, eher unordentlich auf dem oberen Achterdeck aufgeschichtet…wie gewohnt… die Nigger…. 🙂  Dennoch war es ein sehr interessantes Modell, steigt man doch über die historischen Photos etwas in die damaligen Zeiten ein – da jeder Steamer eigens konstruiert wurde, ergibt sich für den Modellbauer ein weites Feld der Kreativität….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ ! …aber natürlich ist der 85te Geburtstag von Emil Steinberger nicht vergessen; Glückwunsch auch von uns!!!

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Villarrica, Paraguay
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Weiter so! (…und immer noch ohne Raute…)

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..keine Frage: auch das -in der Vorstellung vieler -bananenblättrig gedeckte paraguayische 110-Volt-Binnenland samt seiner neuen genauso wie die schon länger hier lebende Bevölkerung bleibt vorm kalendrigen Wechsel nicht bewahrt; soweit so gut das zeilenfüllende Allgemeinwissen über ein mittig gelegenes südamerikanisches Flachland, welches das Folgejahr zumindest mit einer amtierenden Regierung betritt: inwieweit selbige den Amtsantritt zum Wohle des im frauenüberschuß lebenden & agierenden Volkes beeidet hat und in der Probezeit auch ausführt, bleibe ahnungsvoll dahingestellt…. Schon manch andere Politjunta hat in letzter Zeit damit arge Probleme; aber wenn´s das freiwillig sich gendernde Wahlvieh lachend und singend hinnimmt.. 🙂
Beim Thema was war/was kommt denkt der Selbständige natürlich ans (rautenfreie!) „Weiter so!“ 🙂 und dem diese Zeilen formenden Bastler graut vorm Gedanken an den Startschuß zum Bausatz der vorjährig geschenkt bekommenen „Soleil Royal“: Aufschub wird das ultimativ letzte (!) Diorama des in diesen Tagen zollfrei importierten Sdkfz 251 ermöglichen… 🙂 Zollfrei, da als Hersteller nicht 1943 Hanomag, sondern 1992 Tamiya firmierte. 🙂

Gleichviel – ein eher unruhiges Jahr verschwindet im Strudel der nicht nur unruhiger, sondern in beträchtlichem Maße auch schwärzer werdenden Zeiten; die hiesigen Zinsen sinken und Einlagesicherungen schrumpfen – aber keine Sorge, noch is` Luft und die Kapelle spielt noch… 🙂
Da auf diesen Seiten übers Jahr eher weniger übers Wetter, dafür mehr über zwischenzeilig eingesetzte Andeutungen fabuliert wurde, sei nun diese Grundbedingung der meisten Blogseiten -freiwillig schon weit vorm Netzwerkdurchsetzungsgesetz- auch hier erfüllt: die üblichen Schlechtwetter-Unkenrufe zum Jahreswechsel ignorierend, läßt sich derzeit nur dicke Sonne und knapp 95% Luftfeuchte bieten; nachdem die weihnachtliche Poolparty -vorsichtshalber- OHNE Tanne am Poolrand auskommen mußte, sollte man doch wenigstens das neue Jahr stilgerecht bis zum Halse im Wasser stehend empfangen; erst dann macht der bei jeder als passend eingeschätzten Gelegenheit verabreichte Spruch „Danke für die Kündigung, Chef!“ nämlich Sinn. 🙂
Und wem dies alles als zu undeutlich erscheint, nun, dem legen wir eine kurze, aber herzberuhigende Auswahl an fröhlichen Bildern vor, die in den letzten Monaten im hiesigen Innenraum entstanden; meist für das Hochzeitsalbum, den Modekatalog oder einfach für die Bewerbungsakte. 🙂 Die Fotografin soll dabei nicht ungenannt bleiben, Frau Sandra González`s Fotos sieht man das professionelle eindeutig an!

        

Und nun zum letzten Male in diesem Jahre wird noch ein kurzer Überblick über die Steamerwerft ermöglicht: Tag 212 stattete das Schifflein mit der Glockenapparatur aus und ermöglicht Lichteinfall von oben ins Treppenhaus. Derzeit wird das Boot achtern überarbeitet; selbiges schleppt der Käpt´n schon seit Monaten ungenutzt mit sich `rum – frage niemand, wie er das im Anwendungsfall nach unten bringen will: zumindest steht ausser Frage, daß er wie weiland Francesco Schettino im Notfall als erster damit verschwindet… 🙂

Damit wünschen wir allen Lesern, Bekannten, Freunden, Verwandten & still sich amüsierenden Mitlesern einen guten Rutsch ins neue überseeische Überwachungsjahr; den hier lebenden Mitmenschen einfach ein schööönes neues Jahr und verbleiben wie immer als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Kultur?-Los!

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„Der Stellenwert der Kunst ist in E**kelropa durch die Einschätzung vieler Politiker in Gefahr.“
Kein Grund zur Beunruhigung; hat doch glücklicherweise die sich als sozialdemokratisch bezeichnende, vor allem aber selbsternannte Kulturexpertin Özoguz vor einiger Zeit festgestellt, daß jenseits der deutschen Sprache keine spezielle Kultur aufzufinden sei..!
Bemerkenswert bleibt dennoch die eingangs erwähnte Einschätzung des Leipziger Dirigenten Kurt Masur – für detailliertere Rückfragen steht selbiger seit nun genau zwei Jahren leider nicht mehr zur Verfügung…

Dennoch stellte es keine erwähnenswerte Mühe dar, sich am Ende der letzten Woche aufzuraffen und ein in gewohnter Weise eher kurzfristig anberaumtes Klassikkonzert in Villarrica´s „Club Porvenir Guaireño“ zu besuchen; auch das Wissen, einem kulturlosen Volke anzugehören -glaubt man denn schon erwähnter, über Bosporuswurzeln verfügender Özoguz- konnte dem Willen, klassische Musik in den Gehörgang einströmen zu lassen, keinen Abbruch tun… 🙂

Daß der auf der Einladung genannte Starttermin von 20 Uhr eine eher fiktive Zahl darstellt, war jedem Mehrfachklassikhörer Villarrica´s wohl bewußt; noch um 21 Uhr traten Gäste durch die lustig knarrenden verglasten Türen ein und bekamen ein Programmformular überreicht.

 
Doch bevor Stücke aus Mozarts, Offenbach´s und Lloyd Webbers Werken dargeboten wurden, verbrachten mehrere Moderatoren einen guten Teil des Abends mit dem Verlesen von Spendernamen, die das Zustandekommen dieser musikalischen Darbietungen erst ermöglichten. Und als nahezu jeder Anwesende seine persönliche Dankesurkunde in den Händen hielt und Applaus eingesteckt hatte – wurden die einzelnen Mitglieder des Orchesters vorgestellt – das übrigens aus teilweise bemerkenswert jungen Musikern besteht, so wie z.B. die nur 13 Lenze zählende Flötistin . 🙂

Ab einem gewissen Zeitpunkt im nun schnell vorrückenden Abend jedoch schien es uuunmöglich, die musikalischen Darbietungen zurückzuhalten, und laut Liste stand Mozart am Beginn der Soirée. Für das nächstfolgende Stück hatten die Mitglieder des Chores eine Überraschung eingebaut: die bekannte paraguayische Sängerin Marijo Obregon hatte sich bei einer Ausschreibung um die Stelle als mechanisches, aber dennoch singendes Spielzeug beworben und war angenommen worden – und sie spielte die Rolle wirklich sehr gut: wer hätte gedacht, daß das blonde Frollein, welches Anfang des Jahres in unserem Innenraum Szenen für ihr damals neues Musicvideo drehte, auch die klassische Koloratur beherrscht..!

Leider gab das überreichte Programmblatt nach einer Stunde nichts mehr her; beim dazugehörigen Shakehands nach der Musikke ergab sich Gelegenheit, Selfies mit den Stars herzustellen, die benutzten Instrumente zu betrachten und für Kinderhände ist es in unbeobachteten Momenten ab & an sogar möglich, Piano und Pauke zu strapazieren: so gesehen – ein schöner Abend!! 🙂

           

Der Endspurt um Details läuft auch am 202ten Tag auf der Steamerwerft ungebremst weiter: die bugwärts verlaufenden Verspannungen beider Schornsteine haben Seildurchführungen erhalten, die von den Kabeln beider unterer Scheinwerfer passiert werden, und die Nigger an Bord haben Dutzende von Kisten aufgestapelt und mit einer Persenning abgedeckt – aber noch ist so einiges weitere an Ausstattung & Zuladung geplant; der December wird darüber vergehen.. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Dreimal Jesus & ein Frollein

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„Es gibt tatsächlich Leute, die Weihnachtsfeste veranstalten. Ist das komisch!“
Was mühelos nach einem Gedankensplitter aus dem Kanzleramt klingen könnte, der ein weihnachtliche Rituale untersagendes Dekret für die deutsche Ureinwohnerschaft nach sich zieht, stammt in Wahrheit aus der Feder des französischen -literarischen- Vaters von „Madame Bovary“, Gustave Flaubert, der vor 196 Jahren geboren wurde.
Doch bei aller historischen und vor allem aktuellen Skepsis an wenn auch konsumorientierter Geschenkeverteilung in weniger als zwei Wochen bedarf es wohl noch etwas mehr als politischer Dekrete, Weisungen & Verbote, um Gläubigen und auch Atheisten den Spaß am 24ten December zu verkümmeln: so bleibt zu hoffen, daß, während weißer Schnee und -mehr noch- schwarze Wilde das Land unter sich begraben, die einheitsparteiliche Zukunft nicht in Kellergewölben abgehaltene Lichterfeste mit Volksverhetzung „belohnt“… 🙂

Im letzten Monat des Jahres bietet Paraguay und speziell Villarrica Einwohnern, Besuchern und Aus- oder besser Einwanderern den Anblick mehrerer weihnachtlicher Krippen vor den Hauptkirchengebäuden sowie beiden wichtigsten Stadthäusern. Liebevoll und unter Zuhilfenahme gestalterischer Phantasie werden die Szenen in der Geburtskrippe nachgestellt; Hinweise, ob es sich dabei um Vorgänge in Bethlehem oder in Nazareth handelt, sucht man auch in diesem Jahre allerdings vergeblich. Und „unsere“ helle Kirche in Villarrica spendiert kurzerhand der Geburtsszene eine paraguayische, quotenerfüllende Frauentanzgruppe – doch damit nicht genug: bis ins Innere hinein fügt man dem darstellerischen Ensemble eine geradezu gewagte Menge von blaugranitenen G-20-Pflastersteinen hinzu. Willkommene Gelegenheit für Historiker wie etwa Guido Knopp, auf die auch damals schon unruhigen Zeiten hinzuweisen; weiterführend läßt sich daraus die These entwickeln, daß schon in vergangenen Zeiten scheinbar das Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden mußte und niemand in heutigen Tagen deshalb beunruhigt sein sollte oder gar darf…. 🙂 🙂

Die im Garten der hiesigen Governación aufgestellte Kreißsaalbaracke verfügt dazu noch über Lichtquellen auf Grundlage mittels Petroleumversorgung; generell dürften die im nun ablaufenden Jahre auf diesem Gelände monatelang stattgefundenen „Neuaushandlungen“ um den höchsten Stuhl nicht nur zu mehr Polizeipräsenz, sondern ebenso zu mehr Lichtquellen geführt haben, von denen auch der keramische Jesusvertreter profitieren dürfte…

Auch die Stadtverwaltung läßt sich nicht lumpen, und fügt eine eigene kreative Arbeit hinzu: gern fotografierter Publikumsmagnet wie in jedem Jahre! Welche Arbeit die beste ist..? Mag der geneigte Leser selbst entscheiden..! 🙂

Und wer hätte es gedacht – die ans Posen gewohnten Darstellerinnen der Hochglanzgazetten leiden natürlich bei den derzeitigen hohen weihnachtlichen Temperaturen am meisten; wen wundert´s da, daß sie sich mehr oder weniger schnell ….fast entkleiden…..? ! So ließ sich vor wenigen Tagen das paraguayische weibliche Mascottchen Mirtha Sosa der Fußballtruppe Real Madrid im nun passenden Kostümchen ablichten – leider nur im relativ wenig bietenden Halbrückenprofil; aus diesem Grunde sei eine Vorderansicht beigefügt.. 🙂

 

Bis zum heutigen 195ten Tag hat sich auf der Steamerwerft wieder einiges getan: die schon letzte Woche errichteten vorderen Schornsteine wurden mithilfe historischer Photos verspannt; ebenso erhielt der Kahn vordere Positionslichter. Die Taue der vorderen Lastarme wurden aufgeklart und in endgültigen Sitz gedrängt. Die noch ausstehenden Zurrtaue an Lastarmen und Landungsbrücken werden erst kurz vor der Vollendung angebracht, um vorher ausstehende Arbeiten im nun herrschenden Faden“gewirr“ nicht zu behindern. Jetzt erscheinen auch die beiden hinteren Überdruckrohre auf Deck. 🙂

 
Farbgebung aller vier Qualmrohre übrigens ein Gemisch aus u.a. Tamiya´s Dark Iron XF 84, um den zu „harten“ und künstlichen Charakter von ausschließlich Schwarz zu verhindern. 🙂 Damit dürfte der Startschuss für die letzten etwa 6 Wochen gefallen zu sein; nun handelt es sich „nur“ noch um diverse Kleinteile wie Treppen, Geländer, Abdeckplanen/Segeltuch und Luken.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – Nicht vergessen jedoch ist der 98te Geburtstag des Charlottenburger´s ME-109-Piloten Hans-Joachim Marseille! 🙂

Hier noch das tägliche Polit-Schmankerl:
EU will Vorschriften für Reisen mit Bargeld drastisch verschärfen

Die EU arbeitet an verschärften Bestimmungen für das Reisen mit Bargeld ins außereuropäische Ausland und bei der Rückkehr nach Europa. Das Komitee für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres plant demnach eine Revision der First Cash Control Regulation aus dem Jahr 2005. Diese sah noch vor, dass EU-Bürger Bargeld im Umfang ab 10.000 Euro beim Verlassen der EU oder bei der Rückkehr bei den Zollbehörden anmelden müssen.
Die geplanten neuen Regeln sehen eine deutliche Verschärfung vor. Wie aus einer Veröffentlichung auf der Homepage des Europäischen Parlamentes hervorgeht, soll nicht  nur die Schwelle von 10.000 Euro herabgesetzt werden, sondern auch die Definition von Bargeld erweitert werden.
So haben sich die Abgeordneten des Ausschusses dazu entschlossen, dass fortan auch Gold, Edelsteine und mit Guthaben aufgeladene Cash-Karten fortan als Bargeld anzusehen sind.

Weiter geht’s im Orginal-Artikel der hier zu finden ist: Vorschriften für Reisen mit Bargeld

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Die heilige Frau & die nicht-heilige Frau

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„Demokraten sind wir Deutschen weiß Gott nicht.“ 🙂

Ob „Theo“ Westernhagen auch heut an seinem 69ten (!) Geburtstag zu dieser Aussage stehen möchte/darf, sei dahingestellt und angesichts seines wohl vollbrachten künstlerischen Werkes auch zunehmend gegenstandslos – Stars wie er kommentieren dann gern meist rundumversorgt die Vorgänge in ihrem ehemaligen Heimatland aus der -sicheren- Ferne; in Anbetracht weiterer Tonträgerverkäufe werden sie sich hüten, die ihren Landsleuten nach wie vor anhaftende Begriffsstutzigkeit bei Dingen wie Bankrun oder/und Generalstreik zur Lösung der drängendsten Probleme aufzuzeigen oder gar vorzuwerfen…. 🙂

Deshalb – überlassen wir schnell die verbleibende, in Wehrlosigkeit seßhaft gewordene Ureinwohnerschaft ihrem (vermutlich..) durch die Geschichte vorgeschriebenen Urteil und wenden wir uns wieder den Geschehnissen in Paraguay kurz vorm 2ten Advent zu. 🙂
Da nämlich findet in jedem Jahr in den Tagen vorm 8. December der Lauf zum Wallfahrtsort in Caacupé statt: im letzten Jahr sollen sich nach Schätzungen bis zu 2 Millionen Gläubige da befunden haben. Oft begeben sich die Teilnehmer schon mehrere Tage vorher auf den Weg zu dieser im hiesigen religiösen Leben wichtigen Veranstaltung. Die in der paraguayischen Tageszeitung „ABC Color“ vorgestellten Bilder zeigen heute dazu „eingefangene“ Bilder und vermitteln einen guten Eindruck vom Leben der durchschnittlichen Bevölkerung und seien deshalb an dieser Stelle nicht vorenthalten..:

       

Dies bedeutet für die Stadt Caacupé und Umgebung allerdings auch den Ausnahmezustand; aber wer nimmt sich in dieser Situation nicht den Spruch „Gewinn vor Gesundheit“ zu Herzen…? 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – aber nicht ohne Bericht von der Steamerwerft am 189ten Tag: wie angekündigt, befinden sich nun beide vordere Schornsteine in den Händen des Erbauers. Die importierten Segmentringe wurden installiert und dem schloß sich die schleifende Sonderbehandlung der metallischen Schornsteinkappen an. Dabei gingen im wahrsten Sinn des Wortes Stunden „drauf“ – sollte sich aber lohnen…. 🙂 Mittlerweile bekamen zudem beide Rohre die Verspannringe samt Ösen für die Traversen, und beinahe wurden die vorderen Traversenbalken vergessen – aber nur beinahe… 🙂
Kurz vor der endgültigen Schwarzmalerei gabs noch kurzerhand Queranschlüsse für Küche „oben“ & „unten“; nachgestaltet anhand historischer Photo´s…

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Das Jahresende kommt- die Schafferei beginnt…

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„Ich glaube, daß da draussen etwas ist, das auf uns aufpaßt. Unglücklicherweise ist es die Regierung.“
Je nach gesellschaftlichem Sitz-/Stehplatz kann man über diese Aussage des nun 82jährigen Amerikaner´s Woody Allen (…rechts im Bild; hier neben einem direkten Vorfahren des letzten amerikanischen Präsidenten) schmunzeln oder gelangweilt auch nur die Schultern anheben; die weitaus humoristischere Meldung allerdings kommt in diesen Tagen aus der ekelpähisch-vorislamischen Staatsform: für die nächste paragayische Präsidentschaftswahl 2018 ist die Entsendung von Wahlbeobachtern geplant – die bisher regierungsfreien, in der Selbstauflösung/-verwesung  begriffenen Großmeister von Wahlbetrug/-fälschung möchten anderen Nationen bei der Entscheidung für das nächste Staatsoberhaupt gern auf die Finger sehen… 🙂 🙂 🙂 🙂 Selten soo gelacht….

Indessen wird hierzulande die Meldung publik gemacht, daß unser Binnenland ein ehrgeiziges Familien- PKW-Projekt auf die Beine oder besser Räder stellen möchte oder besser schon auf (Kinder-)beine gestellt hat: dazu wurden verschiedene Automobilhersteller dazu aufgerufen, jeweils einen fahrbaren Untersatz zu konstruieren, dessen Preis unter 10tausend Dollar kosten soll und jungen Familien die hierzulande benötigte Mobilität zu beschaffen.
Einer der Wagen beispielsweise trägt den wenig phantasievollen Namen JAC S1 und soll seine 1300 ccm / 99 PS ab März 2018 dem mehr oder weniger kundigen Autofahrer zur Verfügung stehen und mittels Beifahrer-Lufttüte sogar die BeifahrerIn schützen. 🙂 Und wer hätte gedacht – Hersteller als auch Händler beginnen nun fieberhaft, mit den Kosten zu jonglieren, um denn doch noch die ursprünglich anvisierte Zahl von 50 Millionen Guaranies nach oben hin zu dehnen und zu strecken…  🙂


Und es wäre nicht Paraguay, wenn niemand die zusätzlichen alternativen Finanzierungsmöglichkeiten erwähnen würde: als Komplettkaufpreis wird die Zahl von -je nach Kurs- nun schon statt der geforderten 50 Millionen rund 52 Millionen Guaranies für diese Kischde gehandelt; bei 60 Ratenzahlung von angepriesenen unter 1 Million pro Monat würde sich diese Summe auf knapp 60 Millionen erhöhen.
Eine besondere Herausforderung erfordert die Gestaltung des Fahrgestells bzw. der Federung;  in Anbetracht des allgemeinen aktuellen Strassenzustandes nimmt dies einen äußerst wichtigen Posten ein: momentan macht dazu die Geschichte eines zwei Meter tiefen Schlagloches in Asunción die Runde; über den Zeitpunkt der Reparatur werden derzeit noch Wetten angenommen… 🙂

Aber nicht nur das sich immer mehr verzweigende paraguayische Strassennetz gilt als Baustelle, sondern in den letzten Tagen öffnete sich uns auch die Tür zu einer häuslichen Baustelle in Villarrica´s Innenstadt: dem bekannten „Electrocenter“, Verkaufsplatz für TV-Geräte, Standmixer, Schuhwerk, Freizeithemden, Matratzen und Fahrräder wird eine noch größere Menge an Verkaufsraum spendiert. Wir durften uns die im Bau befindliche Fläche schon mal ansehen – bisher noch Grau in Grau und vom Mörtelstaub bedeckt soll sich hier in 4 Wochen schon ein Kundenstrom ergießen. Inclusive Lastenaufzug für gekaufte Produkte. Derzeit wird da noch kräftig gearbeitet; vermutlich aber erst im neuen Jahre wird dieser Teil eröffnen…

     

Eine baldige Schließung der Steamerwerft ist auch am 183ten Tag noch nicht in Sicht: momentan findet da der Anbau weiterer Teile statt. Die Lastarme beider vorderen Kräne sind fast vollständig mit Seilzügen versehen; es fehlen noch die seitlichen Verzugstaue. Und um die Besatzung auf zukünftige schwere Arbeiten einzustimmen, wurde der Bugbereich mit Schnittholz und der Platz zwischen Kesselraum und Frachtraum mit Brennholz beladen. Der vordere Mast erhielt seine Scheinwerfer, deren Fernverstellung vom Steuerhaus aus noch zu installieren sein wird: dazu allerdings müssen beide vordere Schornsteine errichtet und vor allem vertäut werden – die Segmentringe dafür sind gestern spätabends eingetroffen – Vielen lieben Dank dafür, Kamerad!  🙂

 

Als Termin für die Fertiggstellung des Modells gilt bisher Januar/Februar 2018. Bei einem Blick in den Baukasten allerdings siehts aus, als würde demnächst erst der Baustart erfolgen… 🙂 🙂 Der Grund dafür ist natürlich in der Neuanfertigung der meisten Teile zu suchen…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Menschen und Maschinen in Kirchen

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„In jedem Dorf gibt es eine Fackel – den Lehrer.
Und jemanden, der dieses Licht löscht – den Pfarrer.“
Was der französische Romancier Victor Hugo einst so drastisch ausdrückte, hat in seinem Nachbarland längst Fuß gefasst und wird von einer Clique gewissenlosester Verbrecher umgesetzt: christliche Symbole und Termini werden Schritt für Schritt demütig entfernt, um morgenländischen Invasoren den Weg zu ebnen, und so nimmt es nicht Wunder, daß die rheinland-pfälzische Staatsrundfunkchefin Dreyer bei Auffindung einer mit Swastikasymbolik versehenen Herxheimer Kirchenglocke -schnappatmend- nahezu landesweiten Katastrophenalarm auslöste; millionenfacher Ansturm mehrfachidentitärer, vor allem wohlbewaffneter prähistorischer Landnehmer hingegen wird den steuerzahlenden Ureinwohnern als alternativloser Humanismus und alleinige Möglichkeit zur Inzuchtverhinderung aufkonditioniert. 🙂 🙂 Fast ohne Gegenwehr. 😦

Zum nun schnell nahenden Ende des Jahres 2017 (1439 /islamischer Kalender) kommt der atheistische Schreiber dieser Zeilen also auch keinesfalls um ein kirchliches Thema `rum; Anfang der Woche verkündeten die meisten hiesigen paraguayischen Staatsgazetten die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Kirchtumuhr an: immerhin lag der Ruhe-Zeitraum eines halben Jahrhunderts hinter dem nun restaurierten/in Gang gesetzten Uhrwerk.
Ob in den nun vergangenen 50 Jahren erfolglos ein Mechaniker gesucht wurde oder der Phlegmatismus siegte, nun, darüber schweigen sich die Verfasser der Glückwunschartikel strikt aus…. 🙂
Es handelt sich dabei übrigens um die in Asunción gelegene, ab 1893 errichtete „La Encarnación“-Betstelle; dabei stellte ich fest, noch nie da gewesen zu sein – ein Besuch da wird nachgeholt !!! 🙂 In jedem Fall scheint das Werk nun zu funktionieren – kein Wunder, da die Instandsetzungsarbeiten unermüdlich -teils auch nachts- durchgeführt wurden… 🙂

 

Und schon sind wir auf dem Weg zum nächsten Gotteshaus – diesmal ist der Schauplatz die weiße Kathedrale in Villarrica: genau da fand vergangenen Samstag die Übergabe der Studiumabschlußurkunden an werdende ÄrzteInnen/ ZahnärztInnen & ChemikerInnen 🙂 statt. Grund genug also, ein fröhliches Gesicht zu zeigen und auch bei der Übergabe der Studienbescheinigung an die andere Berufsgruppe in gewohnter Weise in frenetischen Jubel auszubrechen! Der Stolz der Eltern, die den meisten Jugendlichen diesen jahrelangen Studiengang ermöglichten, läßt sich an den Bildern erkennen…

   
 

Währenddessen wurde das Außengelände der Kathedrale in ein im Freien gelegenes Fotostudio verwandelt; findige, meist professionelle Knipser warteten wenig später nicht erfolglos auf strahlende Fotomodelle.. 🙂

 

Für ein nichtreligiöses Thema bleibt heut nur die Erwähnung des 176ten Tages auf der Steamerbaustelle: wie angekündigt, wurden beide vordere Lademasten endgültig gesetzt und mit dem nun ebenfalls befestigten vorderen Mast über Verspannungen/Ladetakel verbunden. Anhand historischer, extra vergrößerter Originalbilder erfolgte die Anlegung der kompletten vorderen Anlage. Dazu mußten gleichzeitig die Lademasten nach achtern verspannt werden; dies dürfte jede Menge Spaß bei der Errichtung & Verspannung der beiden vorderen Schornsteine gaaaarantieren.. 🙂 Die erforderlichen, extra angefertigten Kleinteile für beide vertikalen, das charaktaristische Gesamtbild prägenden Dampfrohre starten allerdings erst Anfang nächster Woche „drüben“ .. 🙂

So blieb und vor allem bleibt noch genügend Zeit für die Anfertigung der fast bei jedem Modell vorhandenen Kleinteile… In jedem Fall aber wurde die zukünftige Vitrine fürs fertige Modell schon geliefert:

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – aber nicht, ohne den 33ten Geburtstag der Schauspielerin Scarlett Johansson erwähnt zu haben… 🙂

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Altes Blech & junge Frauen

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„Politiker ist wohl der einzige Beruf, für den man keinerlei Ausbildung als notwendig erachtet.“
In diesem Moment bin ich mir keinesfalls sicher, dies Zitat nicht schon vor einer Reihe von Jahren „gebracht“ zu haben: angesichts der operettenhaften Politikdarsteller in der alten Heimat, deren Wissensdefizite nur von ihrer hochkriminellen Energie übertroffen wird, dürfte jedoch eine Wiederholung dieser obenstehenden Aussage nicht schaden – zumal man mit Robert Louis Stevenson, dem genialen Schöpfer von Werken wie der „Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nie falsch liegt.
Doch verlassen wir schnell die aktuelle leidige Politik und widmen wir uns deshalb lieber einem interessanterem Brot-und-Spiele-Thema: am vergangenen Wochenende bot Villarrica wieder das -hoffentlich mehrere Jahre ablaufende- alljährliche Old-/Youngtimertreffen. 🙂

Meist kündigt sich dies durch eine abendliche bunte Veranstaltung bei uns im Hause an, wo sich einige der Fahrer samt ihrer „Kischten“ treffen und die neuesten Story´s aus ihrem motorisierten Jahr tauschen. Leider stellt man oft fest, daß sich der Name der weiblichen Beifahrerin während des Jahres geändert hat – in den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, etwa von Elisabeth zu Aiischa aufgrund Religionswechsel, sondern die Änderung betrifft dann auch das Aussehen, Haarfarbe und sogar Körpergröße.
Glücklicherweise passen die neuen Beifahrerinnen dennoch immmmer wieder perfekt zum/ins Auto und machen sich auch gut quotenerfüllend hinterm Steuer.. 🙂

Und Samstagmorgen bei bestem Novemberwetter um 9 Uhr war es dann soweit – das Stadtzentrum vor der Municipalidad bildete wieder den Ausgangspunkt der diesjährigen Rally. Und sonderbar – einige Fahrer berichteten, nahezu die ganze Nacht benötigt zu haben….. um bei Bier und Whiskey …technische Details ihrer Wagen zu klären **welche Details das waren? ..wußte ich schon gar nicht mehr*** 🙂 🙂 🙂

Trotzdem gelangen an diesem Morgen einige Belichtungen der teils historischen automobilen Schätzchen, Fahrer und auch der Fahrerinnen…:) Nur wenige Momente vorm uhrgetriebenen Start reihten sich noch einige bayrische Wagen ein; auf britische Klassiker allerdings wartete man vergeblich, und so füg` ich ein Bild vom eigenen, drüben verbliebenen Spitfire 1500 ein, der in diesen Tagen seinen 40ten Geburtstag begeht…. 🙂

                             

Leider verblieb diesmal keine Zeit, um die Preisverleihung mitzuerleben bzw. abschließende Gespräche mit den FahrerInnen zu führen; Details also in einem Jahr..! 🙂

Am 167ten Tag auf der Steamerwerft wurde nochmals der Sitz der beiden Lademasten überprüft und zwei Blöcke fanden ihren Sitz: nun dürften nur noch wenige Stunden verbleiben, bis beide Masten dauerhaft befestigt werden und der Krimi der Verspannungen beginnt.
Momentan dauert noch die Suche & Zurechtlegung bzw. Anfertigung weiterer Blöcke an. Dazu wurde die Vitrine in Auftrag gegeben – passend in alter Holzoptik. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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An das Gerääät…

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„Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muß ich für unser Vaterland schwarz sehen.“ 🙂
Der vor nun zwei Jahren verstorbene Helmut Schmidt gilt als Formulierer dieser damals weitsichtigen, aktuell wohl gemeingebräuchlichen Aussage; je nach politischer Paßgenauigkeit seiner Diagnosen wandelten sich Fan´s -wohlgemerkt plakativ- in Gegner und umgekehrt; ein Entstehen der zentralislamischen Staatsformation werden Warnungen jeglicher Art und Form jedoch nicht mehr verhindern können.. 😦

Zu den im Novembermonat jeden Jahres reichlich vorhandenen Gedenk- und Ereignistagen früherer Zeiten reiht sich seit vergangenem Montag ein weiterer besonderer Tag ein – wenngleich die weltweite Bedeutung fehlt, so handelt es sich doch jedenfalls um ein wichtiges Datum in unsrem Städtchen Villarrica: da nämlich eröffnete nahe des Stadtzentrums ein Sportstudio in einer in der hiesigen Umgebung bisher unbekannten Qualität. 🙂


Und um es gleich vorweg zu nehmen – der Schreiber dieser Zeilen muß keinesfalls Bauchgewebe loswerden: „einlaufende“ Stücke von Oberbekleidung sind dem hiesigen tropischen Klima geschuldet!! 🙂

Doch zurück zur neuen Muskelbude: was hier installiert wurde, scheint sehr gute Qualität zu sein; frage man nicht nach dem Einkaufspreis fürs Grundstück in dieser Lage….
Beim betreten des Saales -denn als solcher läßt sich das ganze wirklich bezeichnen- wird man darauf hingewiesen, in Anbetracht des ausgelegten Bodens die Schuhe zu säubern; stark verschmutzte Schuhe besser gleich ausziehen – kann nie schaden, andere Sitten frühzeitig zu übernehmen.. 🙂

Der mittags anwesende Oberaufseher gab denn auch bereitwillig Auskunft über sein Etablissement: geöffnet wird Montags bis Freitags ab 5 Uhr morgens bis 23 Uhr; Samstags von 2 nachmittags bis 18 Uhr. Für monatliche 150tausend Guaranies darf man zeitlich unbegrenzt alle Geräte nutzen. Dem eher zaghaften Neulinge wurde auch die Möglichkeit einer wöchentlichen Zahlung eingerichtet; in dem Falle kostet´s nur 70tausend; bei beiden Zahlungsarten wird auch Kartenzahlung akzeptiert.

      
Fast schon selbstverständlich, daß auch das zum Sportmord gehörige Umfeld ausgiebig beackert wird: bei der unvermeidlichen Ernährungsberatung sowie dem ästhetischen Muskelaufbau wird der Blick auf bestimmte Präparate geschubst, die glücklicherweise in den Regalen gut sichtbar gelagert werden; damit auch kein Kunde vorm bezahlen weder durch Sport noch durch genannte Ergänzungsmittel aus den Latschen kippt, wird bei Bedarf auch ein Kardiogramm des Herzens angefertigt.
Bei diesem Stichwort fällt ein – vorm Beginn des wöchentlich/monatlichen Ertüchtigungsprogramms „Sei zäh wie Lederrr“ wird ein ärztliches Attest verlangt; dafür steht den stundenweisen Insassen des Hauses bei den meisten Geräten ein internes Fröhlichkeits-Musikprogramm per Ohrstecker zur Verfügung.
Und tatsächlich – schon um die Mittagsstunde werden viele Geräte genutzt; dabei hätten das die hiesigen jungen Frauen zum gegenwärtigen Zeitpunkt oft noch nicht nötig.. 🙂
Wer also Körpergewicht reduzieren mag, ist da wohl bestens aufgehoben…

Tag 162 auf der Steamerwerft: nunmehr wurden nach der Zusammensetzung der ersten von beiden der damals mitgeführten Landungsbrücken die Arbeiten an den Lademasten begonnen; die Verspannungen und Konstruktion der Seilzüge der Ladebäume wird historischen Photo´s entnommen und gestaltet sich deshalb etwas zeitaufwändiger, aber immerhin reichhaltiger als im ursprünglichen Baukasten vorgesehen; das meiste, wie Haken, Blöcke und Ringe wird wieder per Hand und Lupe extra angefertigt. Dem dürfte sich -wenn der Import der dazu benötigten Teile klappt- der Bau beider vorderer Schornsteine anschließen; deren Verspannungen dürften (aus heutiger Sicht..) deutlich übersichtlicher ausfallen: die Installation derselben jedoch im dann vorhandenen Netz der Lastkranverspannungen erheblich erschwert werden… 😦

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Klamotten für Frauen/Catering für Männer….

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„Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze.“
Zugegeben: in heutiger Zeit  (..wenn überhaupt..) gehaltene Tischreden enthalten besser keine Anspielungen – im Jahre 2017 (in dem Land, in dem die prähistorischen Mathematiker und Raketentechniker gut und gerne leben) u.a. aus Furcht vor Denunziation/gesellschaftlicher Demontage – zu politischen Tatsachen und beinhalten in höherem Maße wieder sinnfreien, aber immerhin zotigen Charakter; zudem trägt die einleitende These des großen Eislebener´s Martin Luther ihre 500 Jahre auf dem Buckel: und sogar auf der Bundesligawebseite findet sich keine Verlinkung dazu…kann also alles nicht soo schlimm sein. 🙂

Deshalb – schnell den Sprung ins südamerikanische Binnenländle getan: da fand im paraguayischen Villarrica vergangenen Samstag ab 19 Uhr (pünktlich!) 🙂 die Eröffnung einer Ao-Po’i-Galerie statt.
Generell gilt ja „unsere“ Gegend als Zentrum der tradionellen Leinenklamotten samt deren kunstvoller Bestickung.
Wie schon einige Male an dieser Stelle erwähnt und beschrieben, sind in den uns benachbarten Ortschaften ganze Familien damit beschäftigt, gelieferten Bekleidungsstücken ihre unverkennbaren filigranen Muster mit Nadel und Faden zu verpassen; die Initiatoren besagter Ausstellung liefern derzeit diese leichten Leinensachen erfolgreich nicht nur an Filialen in „die Staaten“ sondern auch bis in die Schweiz.

  

Doch zurück zur Ausstellung: selbige begann mit den unvermeidlichen, schulterklopfenden Dankesreden für geleistete Arbeit und besten Wünschen für die Zukunft: schnell sei aber angefügt, daß bei dieser Gelegenheit auch den persönlich anwesenden Starnäherinnen gedankt und applaudiert wurde; ein kurzer Film zeigte die Frauen bei ihrer Arbeit zuhause.
Dazu gabs einen kurzen Lebenslauf, der auf größeren Tafeln der anwesenden Gästeschar kundgetan wurde; so war zu erfahren, daß eine der Näherinnen noch im stolzen Alter von 96 Jahren, eine andere mit immerhin noch 91 Jahren die Nadel schwenken..

    

Und ziemlich nah am „westlichen“ Vorbild wurden zeitgerafft die bei Besuchern allseits beliebten Häppchen & Getränke gereicht; bei solch süßem Cateringservice gelang es schwer, das Interesse auf die an den Wänden des Ausstellungsraumes angebrachten Ao-Po’i-Muster zu richten – dennoch seien die wichtigsten, weil häufig verwendeten Muster hier vorgestellt.:

                    

Den Aussagen der Aussteller zufolge soll dieser Raum hinter dem offiziellen Verkaufsraum in Villarrica´s Innenstadt ständig geöffnet sein; abwarten/beeilen… 🙂

Am 153ten Tag auf der Steamerwerft entstanden zwischenzeitlich beide, bisher farblich nicht behandelte Haltevorrichtungen der Bugscheinwerfer. Weitere, im Bausatz nicht enthaltene Teile werden derzeit auf die Reise geschickt; also müssen andere Arbeiten vorgezogen erledigt werden – diesmal „trifft´s“ die vorderen Lademasten, deren konischer Schliff in den nächsten Tagen vorgenommen wird…Aber der generelle aktuelle Überblick stellt eigentlich zufrieden…. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de