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Vier Räder für Paraguay

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„Das Auto ist jetzt vollkommen. Es bedarf keiner Verbesserung mehr.“ Diese Mitteilung machte im Jahre 1921 die Berliner „Allgemeine Automobil Zeitung“ ihrer staunenden Leserschaft; in unseren Tagen formt sich so die Erkenntnis, daß sich die meisten Zeitungen quer durch alle Zeitepochen und Regierungsformen hindurch ihre Überlegenheit über die Leser bewahrt haben – fast immer bis zur letzten Minute: wird man -vor der journalistischen Kehrtwende- auch „diesmal“ wieder bemerken können…. 🙂

Ob das seit Montag im paraguayischen hauptstadtnahen Luque montierte Auto der Marke JAC von der mobilen Kundschaft ebenfalls das Prädikat „Vollkommen“ erhalten wird, bleibt abzuwarten; den eingesetzten Testfahrern zufolge sind die mit den blechumkleideten Eintausend kubikzentimeterstarken Fahrzeugen vorgenommenen Probefahrten, so Zitat: „Wunderbar“ verlaufen. 🙂

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Und immerhin meldet die hiesige Presse die tägliche Komplettfertigung von -derzeit- 15 Autos.

Der Preis für den kleinen vierrädrigen Untersatz beträgt bei Barzahlung knapp 47 Millionen; entspricht etwa 8.300 $. Der Anschaffungspreis wandelt sich naturgemäß schnell bei möglichen 49 Ratenzahlungen und steigt dann auf knapp 73 Millionen Guaranies. Um die ungeliebte, meist fernöstliche Konkurrenz abzuschütteln, vergibt der paraguayische Hersteller des chinesischen Lizenzbaus das erste Versicherungsjahr immerhin gratis und lockt gleichzeitig mit kostenloser Durchsicht für 2 Jahre/50tausend Kilometern – einzige Bedingung ist nur die regelmäßige Ratenzahlung….ooohhhjeeehhhh… 🙂

…und schon neigt sich der herbstliche März seinem Ende entgegen; in den letzten Tagen bildete Besuch aus vergangenen Koblenzer Zeiten und eben dieser Stadt den hiesigen Mittelpunkt: überraschend schnell angekündigt, war man -gegenseitig- gespannt auf das, was die seit dem letzten Treffen vergangenen zehneinhalb Jahre aus dem jeweilig anderen (Gleichaltrigen) „gemacht“ haben. 🙂 Aber wer spricht bei solch einem Wiedersehen, noch dazu auf dem südamerikanischen Koninent, etwa übers älterwerden 🙂 oder gar über die deutsche Politik..? Letztere lieferte UNS Gründe für´s weggehen, und zahllose sehen darin Gründe zum bleiben: wobei eine Auswanderung, gar nach Paraguay, nie eine Option der Besucher aus der Stadt am „Deutschen Eck“ bildete..!

So bildeten Touren in der näheren und auch weiteren Gegend den Kern der 10 Tage; dazu gehörte auch ein Ausflug in die Töpferstadt Aregua – und auch der Kauf des (ausschließlich automobilen) Führerscheins in der Municipalidad von Melgarejo für 112tausend (speziell touristischdeutsche) Guaranies. 🙂

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Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für den Besuch und alle „Mitbringsel“ sowie einen guten Flug!

Und da sich nun auch Paraguay zu den Automobilherstellern zählt, sei an dieser Stelle an das erinnert, was am 1. April 1939 in Deutschland vom Stapel lief: Schlachtschiff „Tirpitz“.
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Als „Königin des Nordens“ bezeichnet, starben im November 1944 infolge der britischen Bombardierung und dem anschließenden Kentern 1.200 deutsche Matrosen; nach Kriegsende wurde das Schiff zerlegt.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
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HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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Sapucai & Trafalgar

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„Eins ist sicher, die Eisenbahn muss auf die Schiene.“ U-(
Besonders in den letzten Jahren wurden ja so einige wegweisende und kühne Theorien ausgegeben; obenstehende, dagegen fast harmlos zu nennende stammt von dem in unserem niederschlesischen Bunzlau geborenen Dieter Hildebrandt. 😀

Aus heutiger Sicht mag es für den einen oder anderen schier unglaublich klingen, daß Paraguay zu den ersten Ländern auf diesem Kontinent zählte, durch die das „dampfende Eisenroß“ rollte; dennoch ist oder besser war es so: die immer wieder aufklingenden Gerüchte über eine Wiederbelebung der Strecke wurden bis heute leider nicht von der Realität eingeholt. 😦

So bleibt dem heutigen modernen Menschen nur der Gang ins Museum, um etwas über die einstigen Wege des Dampfroßes in Paraguay zu erfahren; im 60 km von Villarrica entfernten Sapucai ist dies möglich: seit einiger Zeit im überraschend neu und vor allem gut gestalteten Freiluftbahnhof mit angeschlossener restaurierter Werkstatt.
In früheren Beiträgen wurde die Geschichte der hiesigen Eisenbahn schon vorgestellt; an dieser Stelle also mehr Bilder von der Neugestaltung. :p
Kaum zu glauben, daß sich hier wirklich so viele alte Artefakte erhalten haben.. :p

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Monat 7, Tag 202; für Brother :wave: nun endlich wieder die neuesten Bilder des ehemaligen Trafalgar-Teilnehmers: das erste Segel sitzt. Schon die mengenmäßig bis jetzt verwendeten Einzel- und Doppelblöcke lassen schlimmes U-( ahnen; hätte ich Lennarth Petersson’s „Rigging Period“ doch nie gefunden… 🙄 :))
Das Reffbild wird noch nicht das endgültige sein; fehlt noch die richtige „Steife“, Wölbung & Faltenwurf – aber die Richtung dürfte klar sein. Das wird handfesten Streit der Taue um die 28 Belegungspunkte geben, denke ich.. :yes: :))

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Zum Wochenende hin wird wohl das nächste Segel in die AEG wandern; noch etwas Kopfzerbrechen bereiten mir die nähtechnischen Dopplungen an der Unterkante hinten an der Großmastplattform, denn doppelt Stoff scheidet wohl aus. 😐

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…öhm: wenn man Ulli Hoeneß für 30 Millionen Hinterziehung 3einhalb Jahre serviert, wieviel „bekommt“ dann FDJ-Mitglied & Stasi-IM „Erika“ Kasner für’s Verschwindenlassen von 80 MILLIARDEN Kunsttalern..? U-(

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Auf tönernen Füßen

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Aregua 17

„Die Ehe hat das bunte Leben manchen Mannes auf einen Scherenschnitt reduziert.“ :>

…..lange überlegt, ob dieser Ausspruch der passende für den heutigen Anfang darstellt – enthält er doch EIN B) böses Stichwort….aber auch einen wörtlichen Brückenschlag für das jetzige Thema.

Hm. Als Pro ließe sich anführen, daß diesmal eine Frau -Waltraud Puzicha- die schonungslose Wahrheit aufdeckt. 😮
Das Contra besteht natürlich im unpolitischen Wortgehalt….einerlei: =>

Der gestrige (14ter August) Tag sah uns im zeitigen Morgenlichte auf dem Wege in die wahnsinnsbunt-töpfernde Ortschaft Aregua, um einige etwas zurückhaltend colorierte Deko-Stücke der neuen Frühlingskollektion (derzeit aktuell: die violette Phase) U-( zu erwerben.

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Vorher war ein Treff mit einem jungen Fluggast :p :wave: ausgemacht, die in ihrem 20-Kilo-Fluggepäck einige langersehnte (Ersatz-)Bücher und Uhrenersatzteile @Flogni :wave: mitführte.
Nicht zu vergessen die (mehrmals umgeleitete) :-/ :yes: historische Postkarte! :p
Vielen Dank an dieser Stelle für die exakte Koordination & für’s mitbringen!! :p :p

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Über die in keramischer Hinsicht wohl expandierende, fast ausschließlich vom tönernen Handwerk lebende Kleinstadt Aregua gibt’s auch in diesem Jahre wenig aufregend Neues zu berichten:
dem Auge werden bunteste Farben auf längst bekannten Töpferformen geboten und die Preise sind erstaunlicherweise im Vergleich zum Vorjahr nahezu im „Seitwärtstrend“ :))
Steht etwa ein Börsengang bevor…? :))

Die bunten Tonbilder sind wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack; aber worin zum Teufel besteht der Wert von Kandinsky’s Werken..?? :??:

Mit einer Bilderauswahl des Aregua-Ausfluges verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Nur Agfa ist bunter

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„Waren, die oft zur Schau gestellt werden, verlieren ihre Farben.“
Merke: auch allgemeingültige Sprichwörter aus Oma’s Kramkiste, selbst wenn sie -wie im vorliegenden Fall- aus Brasilien stammen, können gelinde ausgedrückt fehlgehen, wie unten abgebildete farbkräftige Aufnahmen aus dem Vogelpark nahe der Foz do Iguacu-Fälle eindeutig beweisen.

Während in der alten Heimat die Figur eines sogenannten „bundespräsidenten“ der eigenen Bevölkerung die Aufgabe der nationalstaatlichen Souveränität versucht schmackhaft zu machen um Märkte & Börsenkurse zu beruhigen und als gleichwertiger Ausgleich dazu ihr pausenlos präsentes Idol Klum sich nackt darbietet, sollte man sich vielleicht von diesen schwärzesten Aussichten abwenden und die reiche Farbpalette der gefiederten Tierparkbewohner bewundern.

Weniger Worte nur bedarf es, um die bunten Adler zu beschreiben oder sich an den oft lautstark sich präsentierenden Piepmätzen zu erfreuen: für 50tausend Guaranies Eintritt wird dem Besucher hier ein Querschnitt durch die heimische fliegende Tierwelt geboten.

Damit genug; wir wünschen der Leserschaft viel Spaß an den Bildern & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“!

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Heiliges Holz & Blech

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„Rückschau zeigt liebe, heilige Bilder;
Vorausblick schweigende Dämmerung.“
Was der deutsche Historiker Toech-Mittler so treffend formuliert, spricht wohl vielen aus dem Herzen – die als gleißend propagierte Zukunft XX( scheint nicht rosig zu werden…. U-(

Kurz vorm zweiten Advent und dem stets aufs neue beschwerlichen -der Temperaturen halber- aufstellen des Tannenbaumes 😳 ein Streifzug durch eine Auswahl von hölzernen Schnitzereien, die sich in einem Museumsgebäude bei den vielzitierten Jesuitenreduktionen im Süden unseres Landes befinden.

Entstanden zwischen dem 17ten & 18ten Jahrhundert, zeigen sie erstaunliche Parallelen auf zu religiösen Anfertigungen des selben Zeitraumes vom Kontinent => „drüben“.

Leider ging die Geschichte dieses auf nahezu para-sozialistischen Ideen bestehenden „Staates im Staate“ mit dem ausgehenden 18ten Jahrhundert zuende; Neid und dadurch hervorgerufene kriegerische Auseinandersetzungen setzten einen Schlußpunkt unter dieses Experiment der Integration der indigenen Bevölkerungsschicht vom hiesigen Kontinent.
Geblieben sind Ruinen und Ausstellungsstücke der damaligen Zeit.

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Genug der Heiligkeit – für Blogfreund Flogni :wave: ein weiteres Bild der Restaurierung von Vadders 175er JAWA; vor 10 Jahren beim Lackierer: die weißen Markierungen bezeichnen erforderliche Metallarbeiten vorm Farbüberzug.

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Adventsausflüge

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„Die Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.“
Nun gilt ja unser Kontinent als eines der wichtigsten Herkunftsländer der gefiederten, sprechenden Gesellen; allerding ist sogar hier der offizielle Handel mit vielen von ihnen untersagt – nur ein Amerikaner wie William „Will“ Rogers kann bei diesen herrlichen Piepmätzen vom Kommerz sprechen…

Die heutigen Bilder wurden uns von lieben Gästen nach einem Besuch des Vogelparks, der sich unweit der berühmten Wasserfälle befindet, zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank nochmal dafür!

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Diesmal etwas kürzer; der geneigten Leserschaft wünschen wir schon jetzt einen schönen ersten Advent – damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Untenstehendes Bild des weißen Geländewagens steht für den Besuch eines ehemaligen Klassenkameraden, der nun seine Südamerika-Tour fortsetzt. 😮 Viel gab es in den letzten Tagen zu erzählen, liegt doch die letzte Begegnung 27einhalb Jahre zurück…werden wir etwa wirklich älter…??
Viel Spaß noch auf der Reise & vielen Dank für den Besuch!! :p :wave:

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Ruinen & Geld oder pueten pack‘ an!

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„Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.“
Wer sonst als der im Schaumburger Land geborene Wilhelm Busch könnte mit größerer Berechtigung diesen Ausspruch getätigt haben..? :p

Dank der rücksichtsvoll erteilten Erlaubnis des Deutsch-Islamischen Instituts darf auch in diesem Jahre an Rhein & Mosel ein weiteres Mal vorbehaltlos der Karneval abgehalten werden.
Dies wird auch in dieser Narrensaison Möglichkeit bieten, spaßige -und trotzdem konform zur Mediencharta- 😐 verfasste Büttenreden zur Erheiterung der zufrieden zum bespaßen angetretenen Zeitarbeitnehmer einzustreuen.

Das dabei ständig proklamierte „…solle mer’se reilosse?..“ gewinnt dabei auch im Hinblick auf die oft gerühmte „einfache Auswanderung nach Paraguay“ eine völlig andere Bedeutung – beim karnevalistischen Thema etwa gibt Man(n) den Novemberkalten Umzug ab und erhält dafür das Februarheisse Rumtata…. 😛

Aber in jedem Fall hat der verstärkte Zugang in hiesige Breiten auch Einfluß auf alle uns umgebenden Preise – vorzugsweise auf Grund, Boden und Bau.
Bei einem kürzlich unternommenen Ausflug durch Paraguari fanden wir untenstehendes Objekt, welches käuflich zu erwerben ist. Eigentlich ein schöner Bau aus vergangenen Tagen, dessen Restauration sich lohnen würde – der Hinblick auf die dabei einzusetzenden Kosten allerdings….. 88|

An vielen Stellen Paraguay’s findet man diese Häuser in diesem unvergleichlichen Stil, allerdings scheint der Anschaffungspreis meist einem astronomischen Katalog zur Entfernungsbestimmung entlegener Galaxien entnommen.
Aber wäre es ein lohnendes Aufarbeitungswerk für Blogfreundin pueten….? :))

Jeck A.H.-Guttenberg zufolge waren es aber vielleicht wirtschaftliche und damit nachvollziehbare Interessen, die dieses Haus in Trümmer sinken ließen. :##

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Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Bambus-Metropolis

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Immerhin schon vor gut zweieinhalbtausend Jahren ❗ stellte der allseits bekannte Konfuzius fest, daß „ein Erdbeben drohe, wenn Ameisen und Frauen in Eile sind“. |-|

Allerdings wird im weiteren an dieser Stelle nicht weiter auf Mrs. Pankhurst’s vor 100 Jahren das Frauenwahlrecht fordernde und das britische Unterhaus stürmende, teils gewalttätige, Suffragetten U-( eingegangen, sondern auf das sprichwörtliche – wenn auch menschliche – Gewimmel in der zur brasilianischen Grenze gelegenen Stadt „Puerto Presidente Stroessner“, welche vor 20 Jahren den Namen des Trägers des bayrischen Verdienstordens :yes: nach dessen Sturz ablegte und sich seitdem Ciudad del Este nennt.

Innerhalb von gut 50 Jahren 😮 Stadtgeschichte haben sich hier schätzungsweise nahezu knapp 300tausend Menschen angesiedelt, welche ihren erforderlichen Lebensunterhalt arbeits-, erfindungs- und ideenreich bestreiten 😳 , gleichzeitig den Gipfel des täglichen Müllberges in der Wolkendecke verbergen 😥 , und doch trotzdem der Stadt ein auch für landsmännische hier angesiedelte Nichtmehrwähler lockendes Einkaufsgepräge geben sowie in einigen Fällen auch für den allesumhüllenden „wardnichtmehrgesehn“-Nirwana-Nebel sorgen, da diesem Flecken Land der mystische „Gold- und Geschäftemach'“-Nimbus anzuhaften scheint und vor Jahren auch auf den raabeinseifenden 😀 Suchmaschinenoptimierer Suckrow ❗ :## verheißend wirkte..

In Westafrika sagt man, daß „vereinigte Ameisen Elefanten transportieren“ können, und zumindest betreffs der Stroessner-Stadt liegen unsere dunkelhäutigen Erdbewohner damit richtig! :yes:

Wer Unterhaltungselektronik, Pixelkameras oder Computertechnik sucht, wird hier vor Ort bestimmt fündig.
Von portugiesischsprechenden Verkäufern bedient, sollte man vor dem Kauf genauestens informiert sein und das gewünschte Ziel bereits vor Augen haben, um die Kaufprozedur nicht unnötig in die Länge zu ziehen oder die offizielle 15-Uhr-Schließstunde :yes: zu übertreten.
Denn auch dieser Geschäftsabschluß selbst unterscheidet sich sehr von dem Ruck-Zuck-Kauf in der alten Heimat.

Wie weiland Asterix auf seiner Suche nach dem Passierschein A 38 muß öfter die Etage oder das Haus selbst gewechselt werden, da die gesamten Komponenten des Gerätes einzeln gekauft und in einem Extra-Büro zusammengesetzt den Probedurchlauf bestehen müssen.
Zurückgekehrt in das zuerst betretene Gebäude wird der Käufer und Besitzer eines deutschen Reisepasses (mit oder ohne Überwachungschip der sogenannten „Bundesregierung“) XX( für den häufigen Ortswechsel durch die Überraschung entschädigt, daß sich damit -gegen Vorlage desselben-der Gesamtpreis um die üblichen 10% Mehrwertsteuer verringert. :p

Täglich sind in solch mehrgeschossigen Einkaufstempeln tausende Angestellte unterwegs, um Kisten und Pakete ein- und ausladend sowie Bestellungen ausliefernd der Stadt am Parana einen gigantischen Umsatz zu bescheren!
In sämtlichen Warenhäusern herrscht ein unglaublicher Lärmpegel, der das laute Händlergefeilsche in den bekannten orientalischen Souq’s wie etwa im Suq al-Hamidiyya selbst in deren Spitzenzeiten bei weitem übertrifft.

Trotz nur selten vorhandener Preisauszeichnungen kosten die hier angebotenen Dinge ihr Geld; bezahlt wird in Dollar und Real, seit wenigen Jahren wird auch unser Guaranie angenommen!
Die zahlreichen Wechselstuben bestehen komischerweise trotz des human gewährten Wechselkurses – nachgerechnet sollte aber in jedem Falle werden! 😐

Generell herrscht die Meinung vor, daß, gemessen am hiesigen Villarrica, die Warengesamtauswahl in der beschriebenen Grenzstadt um ein Vielfaches höher ist – DEM kann man sich sofort anschließen.
Der technische Stand der angebotenen PC´s, Kamera´s und CD-Player läßt sich als sehr gut einstufen.

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Ciudad del Este – ein einziger PC-Shopping-Palast
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Einkaufszentrum neben Einkaufszentrum!
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Über mehrere Etagen reiht sich Geschäft an Geschäft!
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Was hier so unscheinbar wie ein Waretsaal wirkt…
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…ist in Wirklichkeit eine der vielen Verkaufsstätten…
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…in denen tagtäglich Unsummen über den Tresen gehen.
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Im gleichen Stockwerk…
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…oder 3 Stockwerke darüber – oder 2 darunter…
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…findet sich zu jedem Verkaufsstand…
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…die dazugehörige Packstation, an der man…
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…gegen Vorlage der Kaufquittung die Einzelteile ausgeliefert bekommt.
CdE 12
Erfrischungen und Snacks erhält man überall am Straßenrand.
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Für ausreichend Tesafilm-Nachschub für die allgegenwärtigen Verpackungsorgien ist auch gesorgt.
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Ameisengleich wird überall alles in alle Richtungen transportiert.
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Viele der großen Einkaufszentren…
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sind in gruselig heruntergekommenem Zustand.
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Die Sackkarren stehen eher ungenutzt in der Gegend herum – schneller geht es mit der eigenen Tragkraft.
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Den ersten Preis beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“…
CdE 19
…wird die Metropole Ciudad del Este…
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…dieses Jahr sicher nicht gewinnen.

Bleibt die Preisbalance: das passieren von vier Mautstellen (von Villarrica aus gesehen, hin und zurück) schlägt mit insgesamt 39tausend Guaranies zu Buche, und zur Information und zum Vergleich mögen hier einige angefügte Preise dienen :´

Für die unauffälligen Schschäublemitarbeiter :## könnte folgende DSC H-18 Sony-Kamera, 8,1 Mega-Pixel interessant sein – für 222,- US-Dollar macht sie scharfe Kritikerfotos beim nächsten Gipfel der Industrienationen!

Um das hiesige stabile Stromnetz unterstützend begleiten zu können, kann man (oder Frau) sich eine unabhängige Stromversorgung zum Preis von 85 $ zulegen! (forza, Modell SL-752 U, 750 VA).

Als weitere Preisbeispiel mögen noch folgende PC-Einzelkomponenten dienen:
eine Sata Festplatte mit 160 GB, 7200 Samsung ist für 41,- USD erhältlich und die allseitsbekannten Grafikkarten von VGA NVIDIA (512 MB, GF-8600GT) für 70,- USD

Ob man hier seine technischen Geräte holt, sollte jeder selbst entscheiden; doch sollte man sich den lebendigen Anblick dieser Stroessner-Stadt nicht vorenthalten!

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“, :wave: welches hiermit der geneigten Leserschaft ein frohes Osterfest wünscht :yes: , sich schon jetzt beim Flakhelfer Ratzinger :zz: für den „Urbi et Orbi“-Ostersegen bedankt – und der Außenstelle in Kaiserslautern viel privaten Osterspaß prophezeit..! 🙄 😀 :wave:

Gleichzeitig möchten wir an das Erscheinen der ersten Ausgabe der kollektiv geführten „taz“ am 17ten April vor 30 Jahren erinnern, bei der die damaligen Redakteure für den Einheitslohn von 1.000,- DM arbeiteten…:P :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…

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Während der Deutschland-Express vollbesetzt mit fröhlich feiernden und zuversichtlich lachenden Passagieren mit Volldampf in die Rezession rast :yes: und „Die Bahn“ astronomisch gestiegene Fahrgast-, Umsatz- und Gewinnzahlen bekannt gibt, begab sich zum 199ten Geburtstag von Richard Hartmann -Inhaber einer Chemnitzer Maschinenfabrik und Lokomotivenlieferant der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn :p – die Redaktion von „Outlaw Today“ ein weiteres Mal auf Spurensuche nach dem Verbleib der paraguayischen Eisenbahn und den dazugehörigen Relikten.

Und die fanden sich diesmal im nordwestlich von Villarrica gelegenen und über die neue Ruta erreichbaren Ort Sapucaí.

Auf dem Weg nach Sapucai begegnet man schon vereinzelt Überbleibseln der EisenbahnAuftakt zum alten EisenbahnwerkEine Waage für wirklich schwere GewichteDie einzige der Loks die noch einen recht guten Eindruck macht

Als General Alfredo Stroessner B) vor nunmehr beinahe 50 Jahren den Rückkauf der „Paraguay Central Railway Company“ aus englischer Hand beschloß, um sie Ende Oktober 1961 wieder unter staatliche Fittiche zu nehmen und ihr damit „grüne“ Signale für die Fahrt ins endgültige finanzielle Aus 30 Jahre später zu setzen, blickte die paraguayische Eisenbahn schon auf eine hundertjährige Geschichte zurück, die einst hoffnungsvoll um die Mitte des 19ten Jahrhunderts im britischen Eisenbahn-Ursprungsland begann. 😮

...hier mit ihrem Tender, sogar Holz ist noch aufgeladenDer 2. Tender ist aufgebocktDiese Lok ist wohl etwas reparaturbedürftig

Bekanntlicherweise verkehrte die erste deutsche Eisenbahn am 7. Dezember 1835 ❗ zwischen Nürnberg und Fürth, und nur 22einhalb Jahre später wurde die erste paraguayische dampfbetriebene Strecke auf Betreiben und in Anwesenheit des damaligen Präsidenten Carlos A. Lopez in Asuncion eröffnet.

Britische Ingenieure waren es, die für viel Geld Lokomotiven, Waggons und fast sämtliche Anlagen zum Betreiben und Unterhalt der Bahnlinie lieferten.
So wurde schon frühzeitig in Sapucaí eine Werkstatt errichtet, in der man das aus den nahegelegenen Bergen fließende Wasser zur Kühlung bei der Eisenschmelze und der Stahlherstellung nutzte.
In mühevoller Arbeit wurden so damals -dampfbetrieben!- Reparaturteile für die neue Eisenbahn hergestellt.

...und diese dient wohl nur noch als ErsatzteillagerNaja, sie haben sicher schon bessere Zeiten gesehenIn der riesigen Halle.......finden sich überall......noch jede Menge Werkzeuge......und, wie es scheint, auch betreibsbereite MaschinenAlle wurden per Wasserdampf angetriebenZu Zeiten der Engländer waren hier ca. 500 Personen beschäftigtTypenschilder in Mengen

Nur kurze Zeit später sollte der Tripel-Allianz-Krieg (1864-1870) die für das Land wichtige und zukunftsweisende Entwicklung -mittlerweile waren Luque und Paraguari angeschlossen- stoppen: Erst mit brasilianischer finanzieller Hilfe konnte nach den Kriegswirren der Verlust der für Kanonen XX( eingeschmolzenen Bahnteile und Maschinen wieder ausgeglichen werden und der Bahnbetrieb -nun freilich technisch arg zurückgeworfen- wieder aufgenommen werden.
In dieser Zeit waren mehrere hundert Personen in Sapucaí beschäftigt, die den Bahnbetrieb aufrechterhielten.

Manches hat sich die Natur schon zurück geholtWer weiss schon wie lange diese Federn auf ihren Einbau wartenDer Verfall ist unübersehbarHier das KesselhausDer große Wassertank, gespeist aus GebirgswasserEin Blick auf einen Teil der Anlage

Wieder sollten es die Briten sein, die wenige Jahre vor dem Wechsel ins 20te Jahrhundert Paraguay unter die Arme griffen: Sie kauften das ganze kränkelnde Unternehmen auf, stellten es finanziell wieder auf die Beine, modernisierten den technischen Bestand und bauten das Streckennetz weiter aus – nun unter anderem bis Encarnación.

Doch blieb auch die europäische Entwicklung nicht ohne Einfluß auf die südamerikanischen, hochfliegenden und länderverbindenden Bahnpläne; der Weltkrieg ’14-’18 und sich daran anschließende Krisen in den hiesigen Nachbarstaaten wurden verfolgt von der bislang letzten militärischen Auseinandersetzung im paraguayischen Chaco zu Beginn der 30er Jahre und den folgenden wirtschaftlichen Niedergangsjahren vor dem Rückkauf durch Alfredo Stroessner. B)

Eisenbahnromantik purNoch eine Lok die dem Verfall preisgegeben ist

Alle diese Zeiten hat Sapucaí mitgemacht und überstanden. ❗
Das Bild, welches sich dem Besucher heute bietet, gebietet allerdings ständig wiederkehrenden Gerüchten über eine Neubelebung des Eisenbahnverkehrs -zumindest mit den noch vorhandenen Utensilien- in Paraguay Einhalt: im Sand vergrabene Gleise, undichte Lokschuppen mit teils stark verrosteten Zeugen der Dampf-Ära und sie umgebende englische Drehbänke aus dem letzten Jahrhundert sprechen eine zu deutliche Sprache…:'(

Während einige der Drehbänke noch für private Dinge genutzt werden, fahren die meisten der hier versammelten historischen Stücke wohl nie wieder auf’s Streckennetz hinaus – von dem Dampfroß, welches am jährlichen Umzug in Sapucaí teilnimmt, mal abgesehen (noch für einige wenige Jahre..). :-/

Selbst der Erhalt der im großen Rahmen hier fast komplett vorhandenen Teile eines Bahn-Betriebswerkes würde wohl Unsummen verschlingen und so wartet der Pförtner weiterhin ungerührt U-( dem langsamen Verfall zusehend auf die scheinbar zahlreichen Besucher, um ihnen von den vergangenen glorreichen Tagen zu berichten…

Diese Waage wirkt noch funktionstüchtigDie Ersatzteillager machen leider einen trostlosen EindruckHier werden noch die alten Sitzpolster aufbewahrtDie Arbeitsräume der Ingenieure...Hier finden sich alte Konstruktionspläne, Telegrafen und vieles mehrSapucai - der Schreibfehler stammt noch von den Engländern

Und trotzdem bietet sich dem Eisenbahn-Enthusiasten hier ein faszinierendes Bild, ganz nah‘ dran an einem wichtigen Ort, der eine lange und wechselvolle Geschichte innerhalb der paraguayischen Eisenbahn innehatte.
Für technisch Interessierte ein absolutes Besuchs-Muß! :yes:

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Villarrica, Paraguay
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Wochenend‘ und Sonnenschein…

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Im Januar eines jeden Jahres wird Paraguay bekanntlicherweise vom Hochsommer beherrscht; dies ist die Haupturlaubszeit für die Einheimischen, und auch wir waren gestern unterwegs. 😮

Aufgrund einer Einladung von Landsleuten, die ein Grundstück am Lago Ypacarai auf der Seite von San Bernardino besitzen, fuhren wir in unserem Firmenwagen die Ruta 2 entlang.
Diese Strecke geht quer durch ein fast plattes Land; nur die uns umgebende Vegetation verhinderte den Gedanken, daß wir unbemerkt einen Riß in der Erdrinde passiert hätten und dadurch plötzlich in Holland XX( unterwegs wären…

Da wir auf dieser Strecke ziemlich zügig vorankamen, beschlossen wir kurzerhand, schnell noch einen kurzen Abstecher in das auf der entgegengesetzten Seite des Sees gelegene Aregua zu machen.
Da diese immerhin schon über 450 Jahre alte Stadt als das Zentrum des hiesigen Töpferhandwerkes gilt, hofften wir, hier noch einige Stücke für unsere Ausstattung finden zu können.

Ganz anders als Villarrica, ist diese Stadt langsam gewachsen und strahlt eine förmlich greifbare Ruhe aus. Nicht von ungefähr also ist es ein Ort, an dem viele Einheimische ihren Urlaub verbringen. Noch dazu, weil sich der berühmt-berüchtigte Bade(?)-See hier befindet… 😐
Die Häuser der Einwohner von Aregua scheinen aus der hier dominierenden Vegetation nur unwillig herauszulugen; stellenweise scheint der Urwald auf dem Vormarsch zu sein. 8|

Dschungelhaus in Aregua

Unser Ziel waren die Angebote der Keramik-Werkstätten, die sich entlang der durch den Ort führenden Hauptstrasse befinden. Wohl seit vielen Generationen hat sich hier die traditionelle Töpfertechnik erhalten, und daher ist es eine jahrhunderte lang unveränderte Prozedur geblieben: der feuchte Ton wird in eine Form gegeben und nach entsprechender Trocknungszeit in einem Ofen sechs Stunden gebrannt. Die jüngeren Familienmitglieder sind für die Bemalung der Rohlinge verantwortlich; sie verschaffen ihnen die typischen kräftigen und lebensfrohen Farben. Viele Hersteller haben es im Laufe der Zeit zu einiger Perfektion gebracht, und oft ist kaum noch zwischen Pinselmalerei oder Airbrush zu unterscheiden… 88|
Was Qualität und Anspruch dieser Sachen betrifft, so bewegen sie sich nach Ansicht vieler zwischen Kitsch, Krempel und Kunst.

Töpferwerkstatt - Füllen der FormTöpferwerkstatt - Schließen der FormTöpferwerkstatt - FestklopfenTöpferwerkstatt - Ofen unter freiem HimmelTöpferwerkstatt - BemalenTöpferwerkstatt - BemalenTöpferwerkstatt - BemalenHauptstraße in AreguaSieht das nicht gut aus?Hier von der anderen Seite...Diese Gartenzwerge suchen auch neue Besitzer...Die Eulen von Athen?

So hat halt jede Epoche ihre Erscheinungsform; in Deutschland erhob vor mehr als 30 Jahren Joseph Beuys seine Kinderbadewanne zum Kunstobjekt (welche wenig später einige SPD-Genossen in Unkenntnis der Sachlage zum Bierkühlen nutzten)… :>>

Allerdings muß man zugestehen, daß sich der eine oder andere Anbieter seit unserem letzten Besuch vor knapp 3 Jahren wirklich „gemausert“ hat: hier gibt es schöne Objekte wie Vasen, Schalen, Kerzenhalter oder andere Dekosachen zu erwerben die in nichts dem derzeit modernen Einrichtungsgeschmack in der alten Heimat nachstehen.

Vasen in allen Größen und DekorsModernes und Geschmackvolles......gibt es bei Ceramica Villasboa.......naturbelassen oder......peppig bunt.

Etwas oberhalb des Sees sind noch einige Waggons (momentan werden erst zwei als Hühnerhaus benutzt) der ehemaligen bis hierher führenden Bahnstrecke zu besichtigen, und auf dem Bahnsteig der erhalten gebliebenen Station kann man für wenig Geld einen kleinen Imbiss einnehmen. In fast jedem Garten und Hinterhof liegen rostende Teile der ehemaligen Eisenbahnstation – für Fans eine wahre Fundgrube von Fotomotiven!

Hier muss man schon genau hinschauen......und irgendwie hat es was von......Hobo-RomantikDer Urwald holt sich seinen Teil zurückDie Waggons fristen ihr DaseinWeichen im GrasAlte Wassertank-StationEin alter WeichenhebelDie Räder einer Draisine im Vorgarten.

Doch dann wurde es im wahrsten Sinn des Wortes „höchste Eisenbahn“, um unseren Termin einzuhalten. Noch einmal halbrund um den See – und gerade noch rechtzeitig gelangten wir nach San Bernhardino.
Und was wir da erlebten, hat Berechtigung für einen eigenen Beitrag.
Nur soviel sei verraten: ein Globus OHNE ❗ Paraguay spielt dabei eine Rolle…

Angesichts unserer ersten 30 Monate hier in Paraguay paßt zum heutigen Abschluß ein Wort von Wilhelm Busch am besten:
„Denn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, die wir lieben.“

Die Redaktion von „OUTLAW TODAY“ wünscht allen ein schönes Wochenende und verbleibt wie immer mit besten Grüßen aus Villarrica!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de