Schlagwort-Archive: Feiertag

Richard & die Nachwelt

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„Durch Einpauken von Kunstintelligenz können wir das Publikum nur vollends stupid machen.“ 🙂
Dem gebürtigen Leibdscher Lohengrin-und Walkürenvater Wagner jetzt aufgrund dieser These gezielte Falschinformationen vorzuwerfen, wäre angesichts der reichlich verleugneten, aber denn doch hier und dort… vereinzelt… bestehenden Tatsachen mehr als üble Nachrede bereits Verstorbener; juristisch unterstützend ließe sich nach Bedarf die einstige Aussage eines ehemaligen GmbH-bediensteten Rostocker Theologen anfügen, daß -wir ahnten es bereits- nicht die Eliten das Problem verkörpern, sondern das Volk… 🙂
Gerechterweise sollte man an dieser Stelle anfügen, daß sich besagte Eliten oder präziser die Nachkommen der hiesigen (…um endlich den schon oft benutzten geographischen Sprung zu schaffen…) Eliten zur Schärfung von Geist und Verstand -so stellt sich zumindest der Wunsch am Anfang der Reise dar- in südamerikanische Nachbarländer begeben, um ihr Studium zu beginnen, fortzusetzen, zu ergänzen oder zu beenden.
Inwieweit sich bei der Rückkehr nach erfolgreich abgeschlossenen auswärtigen Fortbildungsjahren die unterschiedlichen Auffassungen der jeweiligen Länder nach dem Wiedereintritt in die paraguayische Wirklichkeit ohne größeres Aufprallgeräusch vereinigen lassen, muß -und wird…- der jeweilige Proband selbst erleben: und in den meisten Fällen wird das monetäre Kissen der biologischen Erzeuger eine einigermaßen erträgliche Pufferzone bilden. Dennoch – Fortbildung funktioniert hierzulande auch beim ausbleiben eines staatlichen „Erasmus“-Deportationsprogramms: womit ein weiteres Mal die pekuniäre Seite der Sache Erwähnung finden muß…
Alle „anderen“ nutzen die Chance, in ihrer Stadt Villarrica das Studium zu unternehmen – und dies soll beileibe KEINE Abwertung darstellen; anhand eines Nebenjobs die Weiterbildung zu ermöglichen, nun, davon können wohl nahezu weltweit die meisten der Studierenden kein allzufröhliches Liedchen stöhnen…
Und weil Villarrica landesweit mit dem Prädikat Universitätsstadt belegt wird, „muß“ unsere 70tausend-Seelen-Ansiedlung also auch eine Menge Studiengänge vorweisen können: den Bildern vom Festtagsumzug letzter Woche entnehme man die Namen der Fachrichtungen. 🙂
Darunter sind also Studienrichtungen von der Juristerei bis zur Medizin zu finden. Ab und an findet eine Bereinigung der angebotenen Kurse statt; dann werden nur „halb“-zugelassene Gänge rausgekickt, um die Nutzer vor unsinnigen Bildungsgängen ohne anerkannten Abschluß zu bewahren; mehrmals wurde darüber hier berichtet…

 

Und wie könnte es anders sein – kein Festtagsumzug ohne Militärpräsenz und Anwesenheit samt abschließender, krönender Rede der Stadtväter: erst dann gab´s das Signal zum Ende der Veranstaltung. 🙂

       

……………

Die „Veranstaltung“ rund um die derzeit abgehaltene Restaurierung des 92er Modells des Hanomag-Halbkettenfahrzeugs Sdkfz 251/1 bewegt sich in diesen Tagen in der farbgestalterischen Phase: anbei ein Bild der Vorderräder (Finish Lauffläche zum Schluß..) und unteren Kettenrollen. Dazu erreichte uns vor wenigen Tagen der Bausatz für die Ruinenkulisse; laut Angabe auf dem Karton hergestellt im seit 2014 zu Rußland gehörigen 🙂 Simferopol: Gerüchten zufolge kam die Anregung zum Verkauf von maßstablich gestalteten Ruinen direkt aus Asylsimulantenmama merggel´s ekelpähischen expansionspolitischen Planungsbüro´s heraus. 🙂
Besser kann sich ein diktatorisches Regime nicht erklären. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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207 Gründe zum feiern

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„Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.“ 🙂

Für den ungarischen Pianisten Franz Liszt bezeichnete das Jahr 1811 die Zeit seiner Geburt; für das südamerikanische Paraguay bedeutete es den Übergang zur Unabhängigkeit: aus diesem Grunde -um genauer zu sein: der allseits beliebten Feierei wegen-  steht alljährlich Mitte Mai das ganze Land Kopf; nun ja, der bewohnte Teil jedenfalls….. 🙂

Schulen werden geleert und deren Insassen, ausgerüstet mit Galauniform, passendem, meist geräuschstarkem Musikinstrument und nationalstolzigem Gesichtsausdruck (HIER erlaubt..) am Jahrestag der damaligen Unabhängigkeitserklärung auf die Strasse zum Festumzug losgeschickt. Nach einem streng einzuhaltendem Reglement, festgehalten auf blütenweißem Stempelpapier, versteht sich: denn was wäre dies Land ohne seine stets einsturzgefährdeten Stöße von in Ämtern zirkulierenden Anweisungen und Formularen, die anfangs nicht glauben machen, jemals durch die (möglicherweise auf monetärer Basis sich wandelbare..) Wirklichkeit innerhalb von Minuten eingeholt werden zu können… 🙂

     

Dennoch findet/fand natürlich in der Hauptstadt die obligatorische Militärparade statt; in diesem Jahre in Anwesenheit des scheidenden Präsidenten und des Neuen, der ab 15. August sitzt.
„Oben“ sitzt, ist gemeint.

   

So gestaltete sich der Vormittag für die Beteiligten sämtlicher Festzüge recht anstrengend; nach dem wohl weltweit benutzten System des anschließenden sich unauffällig Verkrümelns kurz vor der hierzulande ungeheuer wichtigen Mittagsmahlzeit ward der Rest des Tages für die privaten Vergnügungen genutzt….

Und da sich nahezu nahtlos der -verregnete- Muttertag anschloß, liegt nun wieder ein verlängertes Wochenende hinter unserm Binnenländle.. 🙂

     

Doch wen stört Regen, wenn der eigene Bücherschrank noch was hergibt: aktuell wird die Nase in dieses kürzlich erworbene Exemplar des Radebeuler Maysters aus dem Jahre 1922 gesteckt: sonderbarerweise in einer Zeit ausser Landes geschafft, als selbigem eine eher schwärzeste Dunkelheit liefernde „Lampe des Friedens“ überreicht wird.. 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wertlos? Geschenkt!

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„Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“ Man kann ja getrost dieser Aussage zustimmen und im Zweifelsfalle alles auf Wilhelm Busch, den Urheber dieses Gedankens schieben – und würde recht behalten: und obendrein besteht ja -zumindest in der Kinderzeit- ein Anspruch auf Geschenkausschüttung. 🙂
Doch wem obenstehendes Bild jetzt suggeriert, daß gleich ein junger Engel klingelt und `ne größere Kiste loswerden will, darf sich getrost als schief gewickelt betrachten; amtlich sind nur drei angejahrte Herren unterwegs; „Joseph“ Maas`neues Ermächtigungsgesetz zur Zementierung der sich in der alten Heimat etablierenden Schweigespirale untersagt seit wenigen Tagen leider, die (schwarzbereichernde) Herkunft des einen der drei näher zu benennen…

Doch lassen wir besser die drübige, in zunehmendem Maße diktatorisch ablaufende Politik um merggels Verbrecherkabinett beiseite und unternehmen wir schnellstens den Sprung nach Paraguay:  der 6. Januar steht im Zeichen schon angedeuteter Paketübergabe, und aus diesem Grunde sehnt wohl die Mehrzahl der hiesigen Nachwuchslebenskünstler diesen Januartag herbei; in gleicher Intensität, aber entgegengesetzter Richtung wird selbiger Tag wohl von den Eltern gefürchtet: dann nämlich muß nach weltweit anerkannter Last-Minute-Methode der nächstgelegene Supermarkt auf der Suche nach Spielzeug gestürmt werden.
Getreu dem Motto „Vergiss`das Gewesene“ gibt sich wohl auch in unseren Breiten kein Kind des 21ten Jahrhunderts mehr mit Weihrauch oder Myrrhe zufrieden; aber erkläre einer den Heranwachsenden, daß nur altes Porcellan aus China als wertvoll und beständig gilt – deren buntes Spielzeug wartet noch auf dieses Prädikat… 🙂
So ist der freitägliche Kundenandrang in Kaufhäusern und Seitenstrassen zu erklären: die sonst oft einige Lücken enthaltenden Spielzeugregale sind bis obenhin gefüllt mit genannten bunten Chinaböllern und auch innerstädtische Strassenränder und Gehsteige dienen in diesen Stunden als außerplanmäßige Verkaufsfläche.
Vereinzelt dabei auftauchendes Holzspielzeug dürfte in wenigen Wochen wohl die kinderhandgequälte Karriere vorzeitig (eingeplant..?) auf dem heimischen Grillfeuer beenden, während durch den aktuell herrschenden leichten Sommerwind die Verpackung längst in Nachbars Garten transportiert wurde ; in den meisten Fällen könnte es an der holzverarbeiteten Qualität liegen, daß am nächsten 6. Januar eher Plastik angeschafft wird…. 🙂


Wo sind nur die Zeiten hin, als Holzspielzeug noch Menschen „vertrugen“ oder nachgestaltete Metallfahrzeuge sich noch uuungefähr am Leben orientierten? 🙂  Zumindest der gute alte Teddy hat überlebt… 🙂 Dennoch wünschen wir den in den nächsten Stunden Beschenkten viel Spaß mit den Dingen des modernen Lebens.. 🙂

 

Der 6. Januar wird auf der nun seit 1. Juni beschriebenen Steamerwerft den Abschluß der Arbeiten bringen; nach 220 Tagen nähert sich dieses Projekt dem wohlverdienten Ende: die ersten Januartage beschafften dem Käpt´n noch etwas Ladegut, eher unordentlich auf dem oberen Achterdeck aufgeschichtet…wie gewohnt… die Nigger…. 🙂  Dennoch war es ein sehr interessantes Modell, steigt man doch über die historischen Photos etwas in die damaligen Zeiten ein – da jeder Steamer eigens konstruiert wurde, ergibt sich für den Modellbauer ein weites Feld der Kreativität….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ ! …aber natürlich ist der 85te Geburtstag von Emil Steinberger nicht vergessen; Glückwunsch auch von uns!!!

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Kindisches Thema

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„Biege die Rute solange sie grün ist.“ :yes:

…wie sollte es auch anders sein: kaum war der erste Eintrag beim neuen Anbieter bis zum ersten Absatz gediehen, befielen mich arge Zweifel, ob obenstehende überlieferte Aussage zur nachhaltigen :o Kindererziehung von mir richtig verstanden wurde: hm, sollte denn tatsächlich ein anderer Sinn als der von mir verstandene hinter den Worten stecken..? Mag der Leser entscheiden; ich, kinderlos, entziehe mich damit der -zumindest rhetorischen- Verantwortung… B) :>>

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Also fangen wir neu an: der (23.) Dezember 1955 markierte den Start einer „drüben“-eigenen Reihe von Comic-Heften, dessen erstes, nun 60 Jahre altes Titelblatt bei genauerem hinsehen in unseren Tagen -sonderbarerweise- unglaublich aktuell wirkt; gleichzeitig möge es den ersten Eintrag in diesem neuen Blog eröffnen, denn seit eigenen Kindertagen läßt die Faszination nicht nach. :yes:

In 223 monatlich erschienenen Heften wurden die Abenteuer der Digedags erzählt; die treue Fangemeinde ist längst überzeugt, daß die Zeichnungen von Hannes Hegen weiiit über Micky Maus einzustufen sind..!  :P

Angesichts der aktuellen Einzelheftpreise gilt fast als ausgeschlossen, daß sich Kinder damit beschäftigen (dürfen..)… :> => *hausintern werden noch die Nummern 1-59 gesucht* :yes:

Gleich FÜNF :> grüne Ruten (…im korrekten Falle sechs..) darf sich in unserem Binnenländle eine junge Frau besorgen: die 31jährige Antonia Montenegro aus der nordöstlichen paraguayischen Provinz Misiones wird kurz nach Ankunft aus der Asuncioner Klinik demnächst in ihrer Wohnung einen erheblich höheren Lärmpegel verkraften dürfen- davon zumindest gehen Experten aus… :o

Über verschiedene Tageszeitungen wurde hierzulande zu Kleiderspenden für die 1.200 bis 1.400 Gramm schweren fünf Neuankömmlinge aufgerufen. Gratulation an die Mama! U-(

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…erheblich menschenleerer als gewohnt präsentierte sich an diesem Dienstag die Stadt Villarrica: wie immer am 8. Dezember war das halbe Land unterwegs zur „Nuestra Señora de Caacupé“. Deshalb zogen es gestern sehr viele der Einzelhändler vor, ihre innerstädtischen Geschäfte geschlossen zu halten.

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Die Wanderung zu dieser Wallfahrtsstätte beginnt für viele schon einige Tage zuvor; erwartet werden auf dem Platz um die bekannte Kathedrale wie immer zigtausende Gläubige. Leider steigt in dieser Zeit auch die Kriminalität etwas mehr an; als jüngstes Beispiel gilt der Überfall auf einen mit Pilgern besetzten Reisebus: >:-[

Überfall auf Pilger-Reisebus

Und während tausende Katholiken unter heissen Temperaturen dahinzogen, bekamen wir Besuch vom vorvorigen Präsidenten Fernando Lugo (links im Bild..): selbiger stürzte vor drei Jahren unter anderem über Kinder – die eigenen; bis dato hatte man vergessen, sie zu erwähnen.. :))

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Ex Präsident Fernando Lugo im Hotel Restaurant Paraiso

Turbulenter Wochenstart also; da der 8. Dezember in Paraguay als Feiertag genutzt wird, dürfte sich der längst geforderte :!:>:-[ Aufbau der hauseigenen Weihnachtstanne => weiterhin verzögern.. :)) *händereib* :))

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
Anmerkung der Redaktion: leider wurde erst nach Redaktionsschluß/Veröffentlichung dieses Beitrages bekannt, daß beim Thema Fünflinge/Antonia Montenegro ein falsches Foto von Frau Montenegro in die Bilderauswahl rutschte aufgrund einer fatalen Ähnlichkeit mit dem Vornamen eines Playmates: wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen – seltsam, daß sowas nun auch bei WordPress passiert… U-(

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Kohl & Ei

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„Eier und Versprechungen werden oft gebrochen.“
……vielleicht ein wenig unpassend, im Zusammenhang mit dem 30ten Jahrestag (29. März) der Wiederwahl Dr. Kohl’s an obenstehendes japanische Sprichwort zu erinnern; andererseits feierte der erwähnte Amtsinhaber am 10. Mai ’91 in Halle ein privates Eierfest B) ; und das sogar öffentlich. :p

Ostern 11

=> Tatsächlich sollte heute an dieser Stelle ursprünglich völlig unpolitisch nur ein weiterer Artikel das bevorstehende Osterfest erwähnen…. :p
Schon im nächsten Jahre könnte es mohammedanischen Riten gewichen sein….. 😮
Doch keine politischen Anspielungen heute, verlangt mein Chefredakteur. :`(

Ostern. :yawn: Tun wir widerstrebend dem Chefredakteur :> den Gefallen:
„Auch keinerlei Doppeldeutigkeiten!“ :zz:
Hm.

Ostern 01

Autsch – schon der erste, nicht ganz ernstgemeinte Versuch mißlingt: Was hier zyprischen eingeengten Kontoinhabern gleicht, sind paraguayische, bisher freie Saldobesitzer, die kurz vorm Fest die dringend benötigten Guaranies (zum privaten Gebrauch) abheben werden- => leider erst in den kommenden Wochen wird es hierzulande per schnurlosem Telefon möglich sein, finanzielle Bewegungen ohne stundenlanges Warten an frischer Luft zu absolvieren.
Es sei denn, man benötigt -straf-& steuerfrei- etwa 2 Milliarden Guaranies; ❗ dafür verlangts denn schon uniformierte Warterei unter freiem Himmel….

Und so präsentierten sich am heutigen Vormittag auch die Kassen nahezu sämtlicher Supermärkte als unbescheiblicher Trubel, vergleichbar mit der novembrigen 🙂 Bernauer Strasse zu Dr. Kohl’s Zeiten…..

Ostern 04

An dieser Stelle nun noch schnell eine Tank-Preisübersicht. 8|

Ostern 07Ostern 09

Für => Blogfreund Flogni :wave: die versprochenen Bilder der eingetroffenen Kamera, und natürlich ein Blick in die Segelschneiderei „Erstes fertig“ :p am Bautag 117.

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Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes -etwa schneeiges?- Osterwochenende :p :p und verbleiben mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Ostern 12

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