Schlagwort-Archive: Zuckerrohr

Damals & heute….

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„Men walk on Moon“ titelte am 21. Juli 1969 die „New York Times“; die zahreichen Gerüchte und Beweisführungen, die nur erfolgreiches -erdnahes- filmisches Umsetzen melden, sind seither nie verstummt.

Etwas weniger spektakulär und auch ohne bleibenden Fußabdruck landete (wirklich und tatsächlich..!)  vor gut zehn Tagen ein Bekannter aus früheren Zeiten zu Besuchszwecken hier in Paraguay; am vergangenen Dienstag trat dieser Señor nun den vierfach umsteigenden Rückflug an.

Eine ganze Menge Ereignisse lagen zwischen dem letzten Treffen 2003 und dem Jahre 2016: wichtige Jahre, um´s kurz zu umschreiben. 🙂
Niemand hätte damals unseren Umzug vorausgesehen, der im Juli 2005 erfolgen sollte. Dennoch diente unser weggehen nicht als Grund, die Verbindung abreissen zu lassen; jeder wollte wissen, wie´s dem jeweils anderen im fremden Land ergeht.
Und so erhielt unser Gast Einblick in das Leben, Treiben und arbeiten in Paraguay. Einige Ausflüge in die kulturell eher sparsam gestreuten Highlight´s der Umgebung rundeten den Besuch ab – Parallelen zu dessen vorigem Besuch in Venezuela wurden gezogen, besonders bei der Besichtigung „unserer“ Zuckerfabrik in Tebicuary bzw. den dortigen älteren Behausungen…

Deshalb an dieser Stelle ein weiteres Mal unter anderem einige Bilder vom 60 km entfernt liegenden ehemaligen Bahnausbesserungswerk Sapucai; die dabei entstandenen analogen 36er Filme befinden sich derzeit auf dem Weg ins Entwicklungswerk Dresden. 🙂

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Kaum etwas anderes als ein Besuch zeigt auf, wie sehr auswandern, vielleicht besonders nach Paraguay verändert – keine Veränderung wäre wohl das allerschlimmste. 🙂
Danke nochmals an dieser Stelle für den Besuch, alle Gespräche und Erinnerungen an „vorige“ Zeiten!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Shit happens…

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….sollte der vormalige „King of Pop“ tatsächlich schon fünf Jahre (25. Juni) fort sein..?? U-( Scheinbar kein Zweifel möglich; unwiderlegbar ist seither ein halbes Jahrzehnt den Bach ‚runtergegangen. 😡

Doch nicht um schwarze Dinge, die mittels längerer Lagerung eine weiße Farbe annehmen, soll es gehen, sondern die an anderer Stelle erfolgte Umwandlung von schwarz zu – kaputt.
Dabei ist der genannte Wechsel vielleicht noch ❓ radikaler als die Wandlung von IM „Larve“ Gauck, der sich über die zwischenzeitliche Beschäftigung als grüßaugustinischer Bundespastor :## mittlerweile der dschihadistischen kriegsbejahenden Strömung angeschlossen hat.

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Besagter Wechsel HIERZULANDE erfolgte nach dazugehörigem Rrrrumms an einem der zahlreichen LKW’s, die unermüdlich Zuckerrohr transportieren.

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Bei dem allgemeinen altersbedingten Zustand der Reifen ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis die schwarzen Restfetzen die Strassen bevölkern; dennoch gelingt es den meisten Fahrern fast immer irgendwie, ihr schwer beladenes Fahrzeug vor dem Schlingern zu bewahren und irgendwo am Randstreifen zu halten. :.

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Beim Neuanschaffungspreis von etwa 2 Millionen Guaranies pro Reifen erscheint es kaum verwunderlich, daß man fahren läßt, bis die sprichwörtlichen Fetzen um die Ohren fliegen: diese Kauf-& Nutz-Mentalität herrscht übrigens im allgemeinen bei vielen Dingen vor, egal ob die eigenen Grundstücke, Häuser, Auto’s oder kleinere Dinge des täglichen Lebens, die doch etwas Pflege bedürften….

Im vorliegenden Falle erfolgte die Luftentleerung an einem Zwillingsrad nachts – so wie private wichtige technische Geräte meist Samstagnachmittags um 4 Uhr den Geist aufgeben. :))

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Einige ebenfalls zuckerrohrtransportierende Kollehschen hielten aus solidarischer Verbindung zwar an, doch Hilfe konnte niemand bieten, denn gleichzeitig mit dem Luftverlust wurde eine der längs verlaufenden elektrischen Leitungen durch frei fliegende Reifenfetzen gekappt.

So blieb nur, per Telefonat für den nächsten Morgen zwei Fachleute für Rad & Elektrik herzubeordern, die morgens um sieben per uraltem Kleintransporter B) und Werkzeug eintrafen und innerhalb einer halben Stunde das süßstoffliefernde Gehölz wieder auf den Weg brachten.

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Ein Blick auf das Ersatzrad und das neben dem Patienten laufende Material 😮 des LKW’s dürfte demnächst für etwas mehr Abstand zum eigenen Wagen sorgen…

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Mehrmals täglich zu schlucken

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„Was ist eine Unterhaltung wert, die nur Zeit vertreibt und der Zerstreuung dient?“, fragt der deutsche Germanist Fröhling.
Wahrscheinlich sollen hierbei nicht einmal die für Männer unerläßlichen Stammtischgespräche ad absurdum geführt, sondern auf die Wichtigkeit einiger lehrreicher Aspekte bei der meisten uns umgebenden Unterhaltung verwiesen werden.

Allerdings gilt in hiesigen Breiten der Job als zwar körperlich anwesender, weiterführend aber weitestgehend unbeteiligter Beobachter als stark begehrt, 😮 und seit der Verknüpfung von Telefon und Fotoapparat besitzt ein Großteil der Bevölkerung ein ansehnliches Archiv von Farbaufnahmen haarsträubender Unfälle, aufgenommen meist schon wenige Minuten nach dem Unfall. :-/

Hierzulande, wo im alltäglichen Leben oder/und dem Strassenverkehr das Leben an einem unbeleuchteten, mit Draht geflickten Teil abhängt, fehlt -alleine schon aus Kostengründen- nötiges Wissen und eingangs erwähnter Lehreffekt; allerdings vieles mit gesundem Gottvertrauen kompensiert. Versuchsweise. U-(

So auch beim abgebildeten Geschehen, bei dem nach einem Riß der Zurrkette der LKW glücklicherweise in der Nähe des Strassenrandes fuhr und die Ladung nicht über -auch- rechts überholende Fahrzeuge kippte. Schon wenige Minuten später waren die ersten fotografierenden Zaungäste vertreten, denen ein solcher Zwischenfall schon morgens ein wenig Abwechslung brachte.

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Niemand kam also zu Schaden, und das gemächlich umgeladene Zuckerrohr erreichte so die weiterverarbeitende Fabrik halt nur Stunden später. Doch ob sich alle Beteiligten wenig später noch an die Ursachen des Vorfalles und das „was hätte geschehen können..?“ erinnern werden..? U-(

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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In Scheidung

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„Es ist ein melancholisches Lied, das Lied von der Heimkehr.“ :-/
Was der deutsche Schriftsteller Theodor Storm vor weit über 100 Jahren so treffend in Worte kleidete, spürten auch in diesem Jahre bedauerlicherweise wieder einige Landsleute, deren Traum von der Auswanderung nach Paraguay sich leider nicht dauerhaft erfüllen sollte.

In diversen Internetforen meist mit Häme und Spott überschüttet und von den stets selbsternannten Experten natürlich schon längst vorhergesehen, basiert doch jeder Entschluß zur Rückkehr auf nächtelangen gedanklichen Umwälzungen und Auseinandersetzungen.
Die Gründe, die zum hiesigen „Scheitern“ führten, sind logischerweise in den allerwenigsten Fällen hundertprozentig für Außenstehende einsehbar, und so werden schnell beliebte Klischees, Vermutungen und Gerüchte vom Biertisch an Stelle der verdeckt liegenden Gründe eingesetzt.

Und nicht in jedem Fall MUSS man zurück; wem an einer intensiven und besseren Schulbildung für seinen Nachwuchs gelegen ist, kann schnell zur Einsicht kommen, daß das hiesige Lehrsystem vielleicht nicht ganz höheren Anforderungen entspricht.
Und je entfernter die Schulen von größeren Stadtzentren liegen, desto schneller verteilt Lehrer Lämpel am Morgen stundenfüllende Aufgaben, um sich längerfristig einen weiteren unbeschwerten Tag auf der im Grünen gelegenen Bank vor’m Haus zu gönnen und beim beliebten Mate-Genuß über die Weiten des All’s zu sinieren….. :zz:
Am Abend vorgebrachte Beschwerden ob dieser Methoden der um die Ausbildung ihrer Sprößlinge besorgten Eltern ernteten in vorliegendem Fall ein barsches >:XX und richteten damit die väterlichen Gedanken endgültig in Richtung „Zurück“.

Schwer, sich von vielen liebgewordenen Dingen zu trennen, aber manchmal bleibt keine andere Wahl!
So mußte auch der abgebildete ’64er LKW „dran glauben“ – der neue Besitzer trägt einen hiesigen Namen und versprach, sich gewissenhaft an alle Öl- und Schmierintervalle anhand des Bedienheftes zu halten. :)) Spätestens aber, wenn Leben im All bewiesen ist und regelmäßiger Tourismusverkehr dahin aufgenommen wird. |-|

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Ursprünglich vor wenigen Jahren hierher verschifft, fand der Wagen im Zuckerrohr-Nullgeschäft Verwendung; denkbar wäre aber auch ein Einsatz als Holztransporter oder beispielsweise als Baufahrzeug bei einem hiesigen Minarettbau-Vorhaben in der Innenstadt Villarrica’s. :.

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Aber durch die Entscheidung zur Rückkehr erhält der Sprößling die Möglichkeit der Teilnahme an der nächsten deutschen Wahl.
Doch nicht nur William Shakespeare ist da etwas skeptisch: „Unter faulen Äpfeln hat man wenig Wahl.“ ❗ Dies sollte ja schon die erste Gesamtdeutsche Wahl am 2. Dezember vor 19 Jahren zeigen…. 😡

Zum Abschluß für heute und zur Erheiterung und Verkürzung der Wartezeit bis zum 24.12.09 hier den neuen Adventskalender für alle unsere Leser: http://www.ulistein.de/adventskalender
Und: nicht schummeln! Jeden Tag nur ein Türchen öffnen!! :))

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“!

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