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Ärger und Spaß mit Plastiknachbildungen….

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„Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch“.
Nahezu auf den Tag genau seit drei Jahren hat man in der alten Heimat das -vielleicht- etwas zweifelhafte Vergnügen, sich vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu überzeugen; etwas variabel dazu wird statt jazzigen, scheinbar an wenig Regeln gebundenen Klängen, Raub, Vergewaltigung und der wöchentliche Mord mit regionaler (Un-)bedeutung geliefert und von den Lumpenmedien als Bereicherung gefeiert; interessant wäre, zu erfahren, ob Frank Zappa -posthum- aufgrund obenstehender Äußerung nun als Nahdsie private Plattensammlungen und staatliche Radiostationen auf ehemals deutschem Boden verlassen muß… 🙂
Dennoch sei an dieser Stelle der 98te Geburtstag von Jazzlegende Charlie Parker (im Bild liegend..) erwähnt! 🙂
Dem spielerisch-leichten Klang, der besonders frühen Aufnahmen dieser Musikrichtung innewohnt, kann man sich oft -abhängig von der Tageslaune- nicht entziehen; und um Spielzeug gehts diesmal auch im ersten Absatz…


„Unser“ Innenminister Juan Ernesto Villamayor wußte auf einer Pressekonferenz in spannender Art und Weise zu berichten, daß einer Untersuchung, insbesondere einer Durchzählung der Waffenbestände zufolge, die sich in den Händen der hiesigen Nationalpolizei befinden (sollten..), zwischen Januar und Juli -immerhin diesen Jahres…- nur wenig mehr als 40 großkalibrige Gewehre entwendet wurden.
Als Trostpflaster für diese vielleicht etwas bestürzende Eröffnung wurde mitgeteilt, daß es sich bei den weiteren, zusätzlich 90 verschwundenen Waffen immerhin nur um Kurzwaffen handelt – kein Grund zur Sorge also!
Aus den weiteren, ins Detail gehenden Informationen war zu entnehmen, daß die Waffen nicht schnöde geklaut wurden, sondern durch mehr oder weniger getreue Kopien, ursprünglich erdacht für Kinderhände, aus chinesischer Plastikproduktion ersetzt wurden. Zusätzlich dazu wurden hölzerne, handwerklich überzeugend ausgeführte Nachbildungen der Flinten gefunden; ersten Untersuchungen zufolge weisen Spuren ins erzgebirgige Seiffen… 🙂

 

Dies würde vielleicht erklären, warum der Neupräsident Marito beim Einzug in sein Berufsdomizil vor 2 Wochen statt der erhofften goldenen Pokale der präsidialen Vorgänger mehrere hölzerne Figuren mit sonderbaren, hier nicht bekannten Klappfunktionen vorfand…

Weitere Untersuchungen wurden angekündigt, um die neuen Waffenbesitzer kennen zu lernen und dabei eventuell etwas über den geplanten Verwendungszweck zu erfahren, wenns möglich ist.

…Thema Spielerei zieht sich weiter durch: beim nun wirklich ultimativ letzten Diorama ist der höchste Zerlegungsgrad erreicht/wer hätte das gedacht. 🙂
Der Bugeinlaß wurde geöffnet, und die kleine Hutze oben -damals saß die Gun-Cam darin- bekam eine Tiefenbehandlung. 🙂 Als nächstes soll die seitliche Klappe am Rumpf geöffnet werden – dazu muß ein Teil des Innenlebens nachgestaltet werden. 🙂
Aber keine Panik..immer der Reihe nach.. 🙂

 

Wie schnell die Zeit doch hinter uns bleibt: vor 45 Jahren wartete der erste Schultag – geblieben ist neben einer unvergesslichen Zeit auch: die damals getragene „Fliege“. 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

Obenstehende Karikatur erschien ursprünglich am 18ten Oktober vor 29 Jahren in der FAZ; sollte es tatsächlich Parallelen zum Heute geben..? Keine deutsche Regierung hat diesem Land jemals in der Geschichte mehr geschadet als die aktuell verwaltende Junta, die unbeirrbar an der aktuellen gesellschaftlichen Massenkarambolage festhält.
HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Weihnachtlicher Geschenktip

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„Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat.“ :yes:

Flohmarkt 02

Einer dieser -laut Brockhaus- „plötzlich eintreffender Vorgänge“ war sicherlich am 10ten Dezember 1924 ❗ die Präsentation des „Kommißbrotes“ der Firma Hanomag; selbigen (rechtsgelenkten!) eintürigen Kleinwagen für etwa 2.300 Reichsmark wurden über seinen Einzylinder-Viertaktmotor immerhin 10 PS entnommen. 😮
Dem unsterblichen Wilhelm Busch, der Verfasser der eingangs angeführten Zeilen, sollte allerdings nicht vergönnt sein, diesen Wagen zu erblicken – er war leider schon knapp zwei Jahre zuvor überraschend von uns gegangen….. :`(

Kurz bevor am => kommenden Sonntag ab 10 Uhr ❗ zum zweiten Male der hiesige Flohmarkt nicht nur für örtliche Aussteller seine Pforten bei uns öffnet, erblickten wir schon heute ein kurioses Objekt – makabererweise sogar passend zum 15ten Jahrestag des russischen Tschetschenien-Einmarsches: XX( ein Sammlerstück, welches nicht allzu selten in hiesigen Breiten anzutreffen ist.

Flohmarkt 01

Nicht erst seit dem Untergang des Panzerschiffes „Graf Spee“ am 17. Dezember 1939 😥 vor Montevideo kursieren deutsche Bücher, Münzen, Orden und Waffen in Südamerika; vieles davon entstammt schon VOR der Zeit des ersten Weltkrieges. Deutsche politische Mißstände trieben also schon vor langen Jahren die Menschen aus dem Lande… U-(

Ob Steyr, Mauser oder Walther – nahezu unglaublich, was für Mengen von Handfeuerwaffen weißwestiger, friedliebender und exportfreudiger deutschen Firmen den hiesigen Kontinent erreichten!

Wo direktübertragene deutsche Lichterketten von Bremen-Blumenthal bis Bahrenborstel zur allgemeinen Sportwaffen-Abgabe, der Verlängerung von Raab’s Sendezeit XX( oder „Kein Blut für Öl“ (außer für’s eigene Auto..) von schulmüden Studenten inszeniert werden, repräsentieren im Gegensatz dazu die Waffen für die Allgemeinheit hier eine deutsche und gleichzeitig für die meisten eine exotische Zeit, die aufgrund schulischen und medialem Dunkel nicht erhellt wird. :yawn:

Heutiger innenpolitischer Fast-Stillstand und politisches Gezerre um präsidialen bischöflichen Kindersegen lassen mittlerweile vermehrt den Ruf nach Don Alfredo’s Methoden in Paraguay laut werden, um der Korruption und anderer Mißstände im hiesigen Lande etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen.

Zitieren wir an dieser Stelle die bekannte Pazifistin Bertha Baronin von Suttner:
„Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.“ |-|
Wahre Worte….

Bleibt als Geschenktip für’s Fest in nun knapp 2 Wochen die Buchausgabe von => Dicken’s „Weihnachtsgeschichte“ vorzuschlagen; der Inhalt dieser Erzählung sollte viele zum Nachdenken anregen…..
Und vielleicht findet sich ja ein solches Exemplar auf dem sonntägigen Flohmarkt im Hotel-Restaurant Paraiso ❓

Flohmarkt 03

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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