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Den meisten Besuchern, die hier eintreffen oder/und der Bereicherung durch „geschenkte Menschen“ eher widerwillig gegenüberstehende und sich deshalb mit der Auswanderung tragende Zeitgenossen (…rrröchte, ganz klar..) bleibt nach dem ersten Eintreffen in „unsrer“ binnenländischen Hauptstadt Asunción eine rundgängerische Visite zum und im innerstädtischen Pantheon quasi nicht erspart; tiefergehendem Interesse an paraguayischer Geschichte steht wenig später doch meist mangelnde Zeit  🙂 oder fehlendes Interesse entgegen – daß die Ami´s seit `69 strikt behaupten, auf dem Mond gewesen zu sein, weiß hingegen fast jeder, und außerdem sticht unser als Daueraufenthalt gewähltes Ländle in der Geschichte der letzten 500 Jahre nicht gerade besonders hervor…vielleicht noch mit den bunten Briefmarkensätzen, die bei begeisterten Philatelisten in den 70ern & 80ern des 20ten Jahrhunderts zirkulierten: aber wer gibt heutzutage schon gerne zu, die gezähnten Papierchen zu sammeln…?  Damit sollen sich keinesfalls Briefmarkensammler beleidigt fühlen ; Mädels gegenüber diese Art eines Hobby´s zuzugeben, würde ICH nienienie wieder tun.. 🙂

Also – selbiger, schon nach 73 Jahren Bautätigkeit 1936 eingeweihter und heute als Aufbewahrungsort sterblicher Überreste einheimischer, im damaligen Regierungsinteresse Gefallener dienender Kuppelbau zeigte sich schon bei unserem ersten Besuch im Februar 2005 nicht von seiner allzubesten bautechnischen Seite; dieser Eindruck allerdings könnte auch durch den Gegensatz zum damals kurz vor der neuerlichen Einweihung stehenden Dresdener Barockbau hervorgerufen worden sein.
Dennoch lag diese erste Einschätzung nicht völlig daneben; im Jahre 2016 sei´s nun endlich drum – die jahrelange Verschleppung aller Arbeiten zur Aufbesserung des baulichen Zustandes hat nun ein Ende, denn seit einiger Zeit wird hart dran gearbeitet, damit der paraguayische Dom nicht eines Tages auch nur noch aus einer stehengebliebenen Seitenwand besteht.

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Bei dieser Besuchsgelegenheit in der Hauptstadt entstanden zudem früh morgens folgende Bilder: die nun neben dem Río Paraguay ausgebaute sogenannte Costanera, bestehend aus einem mittlerweile bepflanzten breiten Uferstreifen neben einer vierspurigen Strasse, soll wie eine Küstenpromenade zum Flanieren und erholen einladen und genutzt werden; zahlreiche Jogger tun dies bei entsprechendem Wetter, wie man sich überzeugen konnte.
Das landesweit, hier übliche, mit einer einzigen Handbewegung überall und zu jeder Stunde -leider!- einfach zu handhabende System der Müllbeseitigung zeigt an dieser neugestalteten Strecke nun natürlich auch hier das daraus resultierende Gesicht – aber der alles mitziehende Fluß mag ebenfalls seinen Anteil daran haben…
Trotzdem vermitteln diese Bilder einen guten Eindruck aus früher Stunde des Sonnenaufganges und mögen hier nicht vorenthalten sein..!

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„Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.“
Mit dieser Aussage des österreichischen Dramatikers Nestroy sei ein „Bestandteil“ dieser Uferstraße erwähnt: seit vielen Jahren leben unter notdüftigem blechernem oder hölzernem Dach die Ärmsten der Gesellschaft und analog zum bereichernden Marxloh oder Altenessen auf der anderen Seite der Weltscheibe hat die Polizei auch hier meist wichtigeres zu tun als besagte Gegenden mit einem Besuch zu beehren und hält sich also vornehm zurück… 🙂
So kam es, daß während des Entstehens dieser Bilderstrecke trotz früher Stunde die Polenta anrückte und wir vorm weitergehen bzw. weiterem Eindringen in „diese Gegend“ gewarnt wurden…

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Der erste telefonische EIGENE (Koblenzer) Festnetzanschluß ist nun gerade mal 22 Jahre her und gewiß seit Juli 2005 neu 🙂 vergeben – damit nicht genug, wurde in den letzten Tagen ein neues schnurloses Telefon „gereicht“ (auf dem Wunschzettel stand was anderes..), um neue Entwicklungen nicht zu verpassen und die weitergehenden Funktionen nutzen zu können – wen interessiert noch „blankes“ telefonieren..? 🙂

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Damit ergab sich für den mehr oder weniger stolzen Neubesitzer ein gleichfalls weiterführendes Problem: wie um alles in der verrücktgewordenen Welt trägt man(n) einen 8×15 cm großen Freisprecher und das auch noch bequem mit sich rum..??!! In einer Anglerweste ..? Ist jetzt etwa damit das Alter, die Kleidung und auch sonst das Leben von Ned Flanders erreicht..???!!!!!

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Hm….könnte vielleicht auch seine Vorteile haben…. 🙂

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Weste tragen könnte davon abgesehen auch Uhrkette mit Uhr dran bedeuten…kombiniere… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Rauhreif

Inzwischen hat die strahlende Sonne die Morgentemperaturen vergessen lassen.
Villarrica, 14.00 Uhr, Außentemperatur: 15°C im Schatten, 26°C in der Sonne.

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Schatz, darf ich unter Deine Decke?

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Mieze

23:40 – die TITANIC trifft auf Eis – seine Majestät die Katze schläft weiter.
Villarrica, Außentemperatur 0°C – der Rolls Royce ist von Eis bedeckt.

PS: Dieser kleine Findling der Woche sucht übrigens ein neues, liebevolles Zuhause.
Näheres bei der Redaktion von OUTLAW TODAY zu erfahren.

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