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Kleider machen Leute

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Keine Sorge – niemand wird an dieser Stelle eine Umfrage starten, die den Namen des Verfassers der deutschen Novelle, welchselbige die heutige Überschrift bildet, erfragen möchte, und selbst die meineidige Bertelsmann-Stiftung hält sich mit solch relativ unwichtigen Befragungen zurück – sieht man davon ab, daß das Wissen um deutsche Literatur nie uninteressant sein kann.
Ausdrücklich ausgenommen seien hiervon die geplanten Bewohner der antiken Zukunft…. 🙂

Fast auf den Tag genau zehn Jahre nach dem Ableben des früheren paraguayischen Präsidenten Don Alfredo Stroessner beklagt Carlos Núñez, Senator der derzeit staatstragenden Colorado-Partei das Fehlen des einstigen Landeslenkers und untermauert dies mit seither sprunghaft angestiegener Kriminalität und allgemeiner landesweiter Unsicherheit, unter welcher die Bevölkerung leidet: da, so Zitat „..Stroessner fehlt..“, herrsche kein Frieden in Paraguay. 🙂
Ein weiteres Mal wurden die heute verschlossenen Türen der Privathäuser mit ihren damals auch über Nacht offenen Vorgängern -zumindest bis Anfang Februar 1989- verglichen; eine Analogie, die wohl jeder hierzulande schon gehört hat. Beim Betrachten älterer Bilder aus dieser vergangenen Zeit fällt auf, daß Don Alfredo bei offiziellen Terminen meist in Uniform erschien: undenkbar beim heutigen Landesvater Horatio Cartes, der in feinem Zwirn erscheint; im Gegensatz zu früher, wo alles besser war, erfreut sich das Auge des Jahres 2016 an Paraguay´s (Quoten?-)Frauen in Polizei-Uniform.

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Helfen gegen erwähnte Unsicherheit tut auch dies kaum/nicht… 😦
Andererseits sagt die Kleidung von Regierungschef´s -oder Lakeien, so wie im unten gezeigten Fall- viel über den Charakter ihres Landes aus:

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Noch mehr Uniformen -im weitesten Sinne- für Frauen gab´s kürzlich im neu eröffneten Haus der Kultur in Villarrica: da hatten sich hauptstädtische Modedesignerinnen getroffen, um ihre neuesten Kreationen an taillierten und auch wallenden Gewändern zu zeigen & ggf. auch an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
Und um den Kaufwunsch im weiblichen Gehirn wirklich zu wecken, wurde gleichzeitig noch jede Menge handgefertigter Schmuck präsentiert; männlichen Begleitern wurde nahezu alles an strategischen Ausreden abverlangt, um immer wieder zum beliebten und wirkungsvollen „beim nächsten Male, Schatz!“ zu kommen. 🙂
Hier nun eine Auswahl der vorgestellten Klamotten:

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Kein Eingang

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Schmuck 22

…ich kann mich noch gut entsinnen, als ich….
– nein; mit dieser Formulierung hat wohl fast jeder das Bild des friedlich in seinem Sessel einschlafenden, einen Geruch von Gichteinreibungen verströmenden Großvaters vor Augen, der am 15ten Geburtstag des Enkels aus vergangenen Zeppelin- oder Weltkriegstagen berichten will- ich sollte also anders beginnen:
wir sind damals vor vielen Jahren… – nee, auch nicht besser… 😐

Fangen wir also andersherum an: => is‘ ja klar, daß sich normalerweise jeder Mann vor Verpflichtungen und Vertraglichkeiten auf ehelicher Basis in Acht nimmt – wer mal „drin“ ist, will meist bald ‚raus, aber komisch: wer noch „draussen“ ist, will oft schnell rein. :crazy: 8|

Wie dem auch sei – nach fast einem Jahrzehnt (immerhin: es fehlten noch ein paar wenige Tage und Stunden..:!: ) U-( „wilder“ Bekanntschaft waren wir vor zehn Jahren nicht am Ende – sondern am fast südlichsten Punkt in Syrien :p angekommen: => das war noch lange bevor Flinten-Uschi eine rheinmetallische Ausgabefiliale am Orontesufer errichtete, um Baschar loszuwerden…

Und genau im früher als Tadmur bezeichneten Örtchen fallen der Dame (damit ist NICHT Flinten-Uschi gemeint…) die gemeinsamen zehn (noch nicht ganz..:!: ) verbrachten Jahre wieder ein: was soll ich sagen – aus DER Nummer kam ich nur mit nem als Freundschaftsring bezeichneten Objekt am Finger raus; ein Händler für Ü-Ei-Figuren, Pfandartikel, vorzeitig gelockertes Zahngold und prähistorisches, bei Mondschein gefundenes Kulturgut mußte dazu seine vor der Polizei gut gehütete Geheimschatulle hinterm Schrank öffnen.

Gut – meine Oma hatte früher auch Hühner, die nen Ring an der Kralle tragen mußten, und störten DIE sich etwa dran, bis der Kopf ab war..? U-(

Soweit, so gut – bis, ja bis auch im hiesigen Villarrica so ne Blink-Blink-Bude aufmachen mußte.
Mittlerweile hatten wir ja den Hauptwohnsitz von Reiter Wilhelm’s Rhein-Mosel-Eck nach Südamerika verlegt – und was soll ich sagen: nun stehen fast
(es fehlen NUR NOCH (Anm.d.Red.!) ein paar Wochen, Tage & lebensrettende Stunden…) ZWEI Jahrzehnte im Raum.
Aber gewarnt durch das „Mitbringsel“ des Vorgängerjahrzehntes blieb ich mal lieber draussen an der frischen Luft; die folgenden Bilder entstammen also nicht meiner Hand…. B)

Also – wer sich unbedingt da hineinwagen möchte – bitte sehr: auf eigene Gefahr.
ICH bestimmt nicht!! 😉

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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