Schlagwort-Archive: Rinderzucht

Clint, Colt´s & Cowboy´s

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„Wenn Du eine Garantie willst, kauf` Dir einen Toaster.“
Schon einige Zeit vor seinem anstehenden 89ten Geburtstag tätigte Filmikone Clint Eastwood diese Aussage; die Chancen, heil durch den Tag/durchs Leben zu kommen, pendeln sich – nach dem kreativ gestalteten Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag auch & besonders in der alten Heimat – bei einer kräftigen 50/50-Möglichkeit ein; jüngstes Beispiel für diese Behauptung liefert uns in unserer vor 14 Jahren gewählten neuen Heimat Paraguay der bewaffnete Überfall auf eine mit Zwillingen schwangere 30 jährige Frau in San Lorenzo: zwei Projektile trafen Schulter- und Nackenbereich; der sie nun in einer Spezialklinik behandelnde Arzt spricht von einem Wunder und zweitem Geburtstag für diese Frau – wünschen wir ihr alles Gute!

Den Tätern gelang es nach einer zweiradgestützten Flucht nicht, der Polizei zu entkommen; ihre Karriere als Familienernährer wird nun in einer ummauerten Fürsorgestätte der Justiz fortgesetzt.
Den Grund für diesen wohl kaum zu leugnenden generellen Anstieg der innerstädtischen Kriminalität dürfte nach Ansicht vieler einheimischer Mitbewohner u.a. in der lethargischen Passivität des amtierenden Reise-Präsidenten zu suchen zu sein; wenden wir uns deshalb dem vorhergehenden zu: selbiger -Horacio Cartes- wurde kürzlich bei einer Rinderausstellung in Mariscal Estigarribia/im Chaco gesichtet.
Da dominiert das gezüchtete Brangusrind auf den schier endlosen Weiten: da Rinderproduktion jedoch schon im Jahre 2006 von der mafiösen Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen das Prädikat „Verursacher großer Umweltschäden“ verliehen bekam, darf man ahnen, daß sich die zukünftigen weltweiten, in islamischen Dienst stehenden Heere der Sozialarbeiter von in Südamerika gezüchteten, proteinreichen Insekten statt T-Bone-Steaks ernähren werden.. 🙂

Aktuell jedoch hatte der Ex-Präsi allerdings seine helle Freude an Gesprächen mit den paraguayischen Gauchos.. ! Und keine Veranstaltung ohne anschließendes ausklingen des Abends in geselliger Runde im Saloon… 🙂

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – dennoch hier der aktuelle Stand auf der Soleil-Werft: nach über 90 Tagen/3 Monaten wurde nun der Heckspant eingefügt, die achtern überstehenden Planken endlich gekürzt und beigezogen; gleichzeitig wurde den 4 Pforten im Inneren ein Teilstück Decksplanken spendiert, um später die Lafetten darauf zu positionieren. Bisher existieren nun 92 Lafetten, die auf die (rote) Farbgebung warten – anschließend wird das untere Deck mit je 14 pro Seite davon bestückt…
Bei genauerer Durchsicht der gelieferten Pforten/Gußteile fürs Oberdeck stellt der geduldige Modellbauer auch hier eher untere oder besser nachlässige Qualität fest und überprüft das wohl verwahrte Feilenset: kein Problem, nur 30 Stück nacharbeiten…

…und natürlich ist der Geburtstag von Kylie Minogue NICHT vergessen!! 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Schlachtbank Wiese – nix für schwache Nerven!

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„Willst Du das Leben leicht haben? So bleibe immer bei der Herde und vergiß dich über der Herde.“
Als ob der heutige moderne Mensch noch die Worte eines Friedrich Nietzsche bräuchte, um zu wissen, wo’s lang geht….. :)) :-/

Leider verfügt unser Binnenland immer noch über den zweifelhaften Ruf, daß mit Leichtigkeit Auswanderungswillige mit obskuren Versprechungen hergelockt werden können; meist geht es um Anpflanzungen, Aufforstungen oder Urbarmachung von Land, wodurch schon nach wenigen Monaten die Kasse überquilt und Dagobert Duck blaß vor Neid werden ließe. :))

Selbst der oft geäußerte Wunsch vom Berufsbild des Selbstversorgers landet noch mehrmals im Jahre in personifizierter Form hier an – späteres Umdenken vor Ort nie ausgeschlossen… 😀

Die gedankliche Vorab-Version über die Haltung großer Rinderherden scheidet meist glücklicherweise schon an der Startkapitalhürde; der hiesige behördliche Papierkrieg bei Nutzviehhaltung ist selbst für Einheimische unvermeidlich.
Weit mehr als lässige Cowboy-Kluft aus dem Western-Shop ist vonnöten, um durch Rinder reich zu werden. 😉

Normalerweise ist auch die abgebildete „schnelle Schlachtung“ (gemeint ist NICHT jene, die vorzugsweise nachts stattfindet) ohne Amtstierarzt nicht gemehmigt; ein Verkauf des Fleisches in Märkte würde keine Erlaubnis bekommen.
So blieb nur der private Verbrauch durch den Tierbesitzer; durch eine unerwartete und schwere Beinverletzung des Tieres war an (die Heilung und) einen Verkauf nicht mehr zu denken.

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Wo mehrere hundert Tiere grasen, hält sich der Verlust einzelner Tiere finanziell in Grenzen, und selbst der nächtliche Diebstahl wird lange Zeit oft beschwerdefrei hingenommen; etwa die oft mit verstrickte Polizei rufen, wenn mehrere Großfamilien versäumt haben, rechtzeitig Lebensmittel fürs Wochenende einzukaufen..? :-/

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft noch ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Sehen Sie sich das an, Mulder…!

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„Alle Wasser laufen ins Meer“, verheißt Salomo 1.7 im Alten Testament.
Was aber, wenn die Landkarte kein Meer anzeigt und Petrus weniger freigiebig mit der Vergabe des kostbaren Naß‘ rüberkommt? U-(

Um dies herauszufinden, hat sich unsere Außenstelle nicht etwa ins fröhliche afghanische Miteinander auf die Seite der tapferen Mudschahedin 🙂 begeben,
sondern steuerte zu dritt den Redaktionswagen in paraguayische, weiter nördlich gelegene Chaco-Gebiete.

So ging die Fahrt noch etwa 250 km hinter die Ende der vierziger Jahre gegründete Kolonie Neuland :. ins Rancho „San Javier“. Das dazugehörige komplett umzäunte ❗ und in jeweils einhundert Hektar unterteilte private Gelände umfasst etwa 12.000 Hektar und besteht vorrangig aus Weideland.

Auch hier wird die Regel „pro Hektar ein (Rinds-)kopf“ eingehalten; derzeit sind schon 600 Rinderbeine hier geparkt, aber in wenigen Monaten soll sich der Viehbestand nach der Urbarmachung des Geländes wirklich bei 12tausend Rindern bewegen.

Die brauchen natürlich neben dem Grasfrühstück auch Wasser. Doch der trockene Chaco bietet neben der Hitze leider keine aus dem Boden wachsende Hydranten, und so ist wieder einmal der menschliche Geist gefragt. Und was bleibt da weiter übrig, als das Regenwasser aufzufangen..? 💡

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„Australiano“ werden diese Anlagen genannt, die nach der Rodung des Busches angelegt werden.
Richtige „Akte-X“-Fans :yes: werden in dieser Anlage natürlich eine weitere UFO-Versteckaktion der Regierung vermuten, doch handelt es sich dabei wirklich um eine künstlich angelegte Sache! ❓ U-(

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Mit schweren Raupen wird also der Boden angehäuft; die Steigung von etwa 3 Meter über Null dient später der Erreichung des nötigen Wasserdrucks in den Leitungen zu den Tiertränken.
Dreizehn Meter hoch und etwa 30 Meter Durchmesser lassen das Fassungsvermögen nun zu einer simplen Rechenaufgabe schmelzen….. 🙄

In jedem Fall aber eine interessante Anlage, die zeigt, daß Menschen und Tiere auch unter den schwierigen Umständen des Chaco überleben können.

„Daheim erzogen Kind ist in der Fremde wie ein Kind.“ |-| Immer wieder findet man in deutschen Sprichworten ein Körnlein Wahrheit…..

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTTLAW TODAY“! :wave:

Und das hier ganz speziell für Maenne:
Sulianka

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