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120 Monate später

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Nun hat die winterliche Jahreszeit in Paraguay Einzug gehalten; kalte und regnerische Tage wechseln sich mit Stunden von hohem Sonnenstande ab; Zeit für die Foto-Erinnerungskiste (da um die halbe Welt mitgeschleppt…) und die damit verbundene Suche nach sich jetzt jährenden Ereignisse aus vergangenen Tagen.

Und schon ist ein Thema beim dampfenden Glühweinglase gefunden: als erstes wäre da der 90te (6. Juli) Geburtstag von William John Haley; der Welt wahrscheinlich besser als Bill Haley, Krawallmacher für Halbstarke bekannt! :)) :p
Schier unglaublich, was das Urgestein des Rock’n Roll da Mitte 1954 losgetreten hatte.. :p

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Der andere Jahrestag ist mehr persönlicher Natur und liegt deshalb nicht im entferntesten soo lange zurück: am 9. Juni erscheint auf dem Kalender der zehnte Jahrestag der (leihweisen) Spitfire-Abgabe an einen privaten Sammler :wave: :wave:
=> (NICHT in Kiel/Heikendorf wegen da drohender/stattfindender Enteignungen!..) :##

Schon mehrmals wurde an dieser Stelle über diese Geschichte mit dem Sportwagen berichtet; den Grundgedanken dazu liefert der Weimarer Geheimrat: „Man muß oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.“ :yes:

Vor nun zwei Jahrzehnten an DER Remagener Brücke erworben, wurde der Spiti aufgrund anfangs fehlender Kenntnisse zunächst recht zögerlich, wenig später hingegen im wahrsten Sinn des Wortes (aber dennoch fachgerecht..-) auseinandergerissen und Stück für Stück (stellenweise an eher ungebräuchlichen :>> Orten…) in den ’77er Brooklandsgreen-Urzustand zurückversetzt, um nach Abschluß der 24monatigen Arbeiten – denn doch nicht als „Erstes Auto“ nach „Mollers Fahrschule“ – verwendet zu werden: jeglicher Youngtimerbesitzer kann sich denken, aus welchem Grunde.. 🙄

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Bis Juli 2005 lassen sich die 45.300 gefahrenen Kilometer verteilen auf verschiedenste, immer fröhliche :yes: Treffen von gleichgesinnten Liebhabern & Sammlern, geplante oder/und spontane Wochenendausfahrten, regelmäßige Fahrten zum Wettenberg-Event, eine klasse Bodensee-Tour und nicht zu vergessen die 525 km A4-Teilnahme samt Grenzverkehr ins Königreich Sachsen :wave: : oft unvergessliche Fahrten mit „garantiertem Spontanauftritt“ ;D

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=> Dazu extra für @ Brother :wave: ein bisher strikt geleugnetes und geheimgehaltenes Saarland-Fotodokument vom Abend des 25. August 2001. 😳

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Dennoch fiel die Trennung von dem Wagen im Juli vor nun zehn Jahren erstaunlicherweise leichter als gedacht: an ein „Einrenken“ der damaligen Probleme war keinesfalls mehr zu denken, und so ließ sich der grüne Triumph Spitfire 1500 mit leichtem Herzen unter ein festes sächsisches Dach einstellen – waren die Gedanken doch längst mit der neuen Heimat Paraguay beschäftigt…

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Geblieben neben den Erinnerungen -und hierher versetzt- sind einige Originalteile, die irgendwie U-( den Weg in das mitzunehmende Auswanderungsgut gefunden haben sowie ein Stapel Reparaturbücher & Teilekataloge, um dem derzeitigen Verwalter/Fahrer die Anwendung des technischen Gerätes :>> zu erleichtern: Verkauf: NO WAY! :b

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„Wer so lebt, daß er mit Vergnügen auf sein vergangenes Leben zurückblicken kann, lebt zweimal.“
Den Worten des römischen Dichters Martial ist wohl kaum etwas hinzuzufügen… :p

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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Viel Salz & Ruhe

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„Sie schaffen eine Wüste und nennen das Frieden.“

Völlig ausgeschlossen zu sein scheint, daß der römische Senator Tacitus -Verfasser eines Werkes über die Germanen- damit auf die Arbeitsweise späterer, so noch deutsch zu nennender Regierungsschichten hinweisen wollte; ebenso unmöglich, daß dies deren Söldnerheere beschreiben sollte – so werden wohl noch mehrere Generationen versuchen, hinter den Sinn der Worte des im Dunkel der Geschichte begrabenen Römers zu gelangen…. U-(

Kein Wunder, daß der uns auch im neuen Jahre begleitende Regen XX( an vergangene, stark sonnendurchflutete Neujahrswochen denken läßt – oder aber den Blick für heißere Gegenden unseres Kontinents schärft…..

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So kommt es, daß wir an dieser Stelle Bilder eines Aussenstellen-Mitarbeiters aus Richard Wagners Geburtsstadt vorstellen dürfen: weder Kosten noch Mühen wurden gescheut, um in den wenigen Urlaubswochen einen Teil der Atacama-Wüste zu betreten.

Auf deren etwa anderthalb tausend Quadratkilometern gilt Wasser als Kostbarkeit – im Gegensatz dazu gibts Ruhe im Überfluss in der trockensten Gegend der Welt. 8| Deshalb gilt diese Stätte unter Weltenbummlern als Treffpunkt und beinahe als „Muß“, will man zum Kreis der Globetrotter dazugehören…. 😮
Und doch liegen in dieser Gegend die Extreme beieinander: teils B) B) extreme Regenseltenheit (die abgelöst wird durch starke Regenfälle, angeblich verursacht durch Klimaschwankungen..) – und Salzseen, in denen Flamingos ihre langen Beine zeigen.
Genauso ist Spaß möglich beim Sandboarding, welches Reiseagenturen hier vermarkten.

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Auf alle Fälle gilt nach diesen Bildern – das wird eines Tages Reiseziel sein!! :p :p
Damit danken wir nochmals dem Fotografen und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Blecherne Weltkultur

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„Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen,
bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune.“ :p

Der 201te Geburtstag (7. Februar) des britischen Schriftstellers Charles Dickens soll nicht versäumt sein; seine unvergesslichen Romanfiguren werden den meisten von uns wohl bekannt sein – von der heranwachsenden Neuköllner, Leute wie etwa Arif Ünal wählenden Generation mal abgesehen….. >:-[

Zum beginnenden Wochenende heute aus Zeitgründen etwas kürzer – einer der Gründe besteht aus einem überraschenden Besuch aus dem Köhnischreiche Saggsen…. :p :p

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Schon seit Anfang Januar weilt der einstige Schulkamerad hier auf dem Kontinent; die ersten Wochen des neuen Jahres waren dem Surfen in Brasilien vorbehalten; anschließend gings nach dem Weiterflug nach Montevideo zum beim ersten Besuch vor anderthalb Jahren zurückgelassenen Geländewagen und damit quer durchs Land Richtung Paraguay.

Und wie spitzten sich erst Ohren und vor allem Augen, als der Erzählung Bilder vom Handy beigefügt wurden, die unbedingt der geneigten Leserschaft weitergegeben werden müssen: :p :p

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Daß in Uruguay historische blecherne Schätzchen zum Stadtbild gehören, gilt als allgemein bekannt, aber was hier auf den Speicherchip gebannt wurde, greift Oldtimerfreunden sicher ans Herz….! :p :p
Gezeigte Bilder stammen aus Colonia del Sacramento am Rio de la Plata; kein Wunder, daß die Stadt zum Weltkulturerbe gehört!! :>>

Und da sich in besagtem Städtchen vor 300 Jahren Spanier und Portugiesen um die Herrschaft dieser Küste blutige Seeschlachten lieferten, hier wieder Aufnahmen der hiesigen Schiffswerft am Bautag 70. :p

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY!“ – allerdings nicht ohne Grüße an die neuen Leser im verschneiten Haus!! B) :wave: :wave:

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HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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…denn sie wissen schon, was sie tun.

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„Ein Staatsmann ist ein Politiker, der sich in den Dienst der Nation stellt.
Ein Politiker ist ein Staatsmann, der die Nation in seinen Dienst stellt.“ 😉
Ausgerechnet der vormalige französische Staatspräsident Pompidou sollte einst diese Worte formulieren..!

Knapp 35 Jahre später ist auch vielen Einwohnern der „Grande Nation“ klar, daß irgendwas nicht stimmt in ihrem Lande; französische Taschen- und Reisekofferverkäufer verbuchen mittlerweile in zunehmendem Maße überragende Absatzzahlen.

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Quelle

So erschienen in den letzten Tagen bei uns wiederum zwei junge Leute aus dem französischen Bruderlande, die nun schon => seit mehr als neun Monaten durch ganz Südamerika reisen. Ihre Meinung über Präsident Sarkozy ist leicht denkbar, :## und so rückte in ihrem Vaterland nach der Erreichung einer gewissen Sparsumme der Wunsch nach Erkundung neuer Welten, verbunden mit dem hiesigen Kontinent in den Vordergrund.

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Amandine und Nicolas mit einem weiteren Gast.

Über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Uruguay und Argentinien erreichten beide vor kurzem auch unser hiesiges Binnenland.
Teilfinanziert wird das ganze mit der Herstellung und dem Verkauf von landestypischem Schmuck, deren Anfertigung sie in Bolivien im Crash-Kurs lernten.
Die Steine und Muscheln die als Anhänger bei den Ketten verwendet werden haben sie dazugekauft, die anderen Anhänger bestehen aus selbst aufgelesenen polierten ganzen oder aufgeschnittenen Baumsamen oder Lianen.

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Pro Tag ist je Person ein Betrag von etwa 20 Mark veranschlagt; durch den Verkauf der gebastelten Dinge werden die unterwegs anfallenden Unterkunftskosten zum Großteil bestritten und damit die Haushaltskasse aufgebessert.

So ergab sich bei Essen und Trinken eine stundenlange, sehr interessante Gesprächsrunde, die einmal mehr zeigte, daß nicht alle jungen Leute bereit sind, sich im i-pott-i-phone-public-viewing-koller ersticken zu lassen! :.

Wir wünschen den beiden noch eine schöne Zeit auf ihrer Reise in den letzten zwei verbleibenden Monaten! :wave: :wave:

Somit grüßen wir wie immer all unsere Leser als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Urlaubstriptip…fit?

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Großer Tukan 01

„Die einen bewegt die Furcht vor der Tyrannei, die anderen die Hoffnung auf sie“, |-| stellte zu Beginn unserer Zeitrechnung der römische Dichter Marcus Anneus Lucanus fest und bietet damit eine gute Überleitung zum traurigen 30ten Jahrestag der ersten Direkt-„wahlen“ zum ährobähischen „Parlament“ :## am 10ten Juni 1979; dies nehmen wir zum Anlaß, alle aufrechten Landsleute zum Boykott ❗ der widerrechtlichen „Wahl“ bzw. zur Ungültigmachung der Stimmzettel am kommenden Sonntag aufzurufen! :yes:

Bevor die propagierte Grenzenlosigkeit in erstickender Eingrenzung eines widersinnigen und nach dreimaligen vorherigen Versuchen gescheiterten, erneut zwanghaft konstruierten Großreiches die zeitlich schon jetzt abzusehende totalitäre, aber unauffällige Gesamtüberwachung eines tanzenden und lachenden Rest-Volkes :no: erreicht, sei jedem klargemacht, daß es weiterhin noch alternative Lösungen gibt: eine davon ist die Bekanntmachung mit anderen Lebensformen und -kulturen; dann allerdings ohne BILD, Bohlen und Bundestag… 😐

Und so freuen wir uns, heute der geneigten Leserschaft den Reiseservice eines befreundeten Landsmannes aus der Stadt des => Ernemann-Turmes |-| 💡 vorstellen zu dürfen, der genau diesen Bereich vorstellt.
Ob sich danach der Wunsch zum Auswandern stellt, sei jedem selbst überlassen; allerdings ist noch bei keinem das Herz stehen geblieben, nur weil er deutsches Festland verlassen hat! U-(

„Warum reisen diese Leute eigentlich? Nur um sich einzuprägen, daß es eigentlich ein Unsinn ist, zu reisen, da es ja doch in Deutschland am schönsten ist.“ XX(
Selbst ein deutscher Lyriker wie Otto Julius Birnbaum kann solch einem großen Irrtum unterliegen, hat sich doch die Welt seit 120 Jahren sehr stark verändert.

Somit sei an dieser Stelle unter mehreren Zielen der erwähnten Agentur die Süd-Brasilien-Tour näher beschrieben.

Gemüsehändlerin Paraty 01

Von Berlin aus startend, geht die Reise mehrsprachig begleitet zunächst nach Sao Paulo, wo sich unter anderem eine Stadtrundfahrt und ein Ausflug zur nahe gelegenen Schlangenfarm (mit Besichtigung der originalen Wiege der Schwiegermutter) 😛 im Institut Butantan anschließt.

Daraufhin bringt ein moderner Überlandbus die Teilnehmer in die weiter südlich gelegene Stadt Curitiba, unter deren knapp 2 Millionen Einwohnern sich seit etwa 130 Jahren auch viele deutsche Landsleute drängeln. :yes: Nach der obligatorischen Stadtrundfahrt mit dem Besuch des 100 Meter hohen „Torre Panoramica“ bietet sich ein Abstecher ins sogenannte italienische Viertel an, bevor per Kleinbahnfahrt durch traumhafte Gegenden der malerische, über 270jährige Ort Morretes das Tagesziel bedeutet.

Stadtrundfahrt Curitiba 01Morretes 01

Doch was wäre eine Brasilien-Reise ohne den Besuch der Foz-do-Iguazu-Wasserfälle von der „richtigen“, weil fotogeneren Seite aus? So schließt sich natürlich ein Ausflug ins in der argentinischen Provinz Misiones gelegene Puerto Iguacu an, von wo aus die beiden Gestade von Brasilien und Paraguay zu sehen sind und die berühmten Wasserfälle ihre eigentliche Dimension erahnen lassen.

Iguacu Brasilien 01Iguazu Argentinien 03

Und da an diesem Punkte meist deutsche Toristenknochen langsam nachgeben, U-( wird der Rest des Tages sowie der Folgetag dem Badespaß gegönnt.

Baden im Rio Iguacu Argentinien 01Iguacu Argentinien 01

Wem diese Erholungsphase noch nicht reicht, der kann ja im Nachtbus, :zz: der alle zu den über 25tausend Einwohnern des interessanten Örtchens Paraty bringt, etwas Schlaf nachholen!

Paraty’s wechselvolle Geschichte beginnt vor rund 500 Jahren, als seine Ureinwohner mit ihren ähropähischen Brüdern kollaborierten :## und sie gemeinsam sie umgebende, bisher befreundete Stämme überfielen und zur Zwangsarbeit einsetzten. Nur um viele Jahre später festzustellen, daß sie von nun an selbst für die -nun portugiesischen- Götter aus der Neuen Welt arbeiten mußten. :))
Geblieben sind aus dieser und der späteren Zeit viele sakrale Bauten, die bezeugen, welche Bedeutung einst Paraty bis 1830 hatte. Nun ist es ein touristisches Juwel, welches zum Großteil als Naturpark eingebettet in eine unvergleichliche Landschaft dem Besucher viele Möglichkeiten zum Baden und Tauchen bietet…

Paraty 01Schonertour Paraty 01Schonertour von Paraty 01

Zurückgekehrt in die standartisierte, meist genormt zubetonierte und sichere Großstadtwelt der alten Heimat, wird man schnell feststellen, daß für diesen 16tägigen Ausflug keinesfalls zuviel bezahlt wurde: :yes: zusätzlich können vor Ort noch Ausflüge, etwa an die Copacabana oder den Zuckerhut in Rio, gebucht und durchgeführt werden.

Auffahrt Zuckerhut Rio de Janairo 01

Wir wünschen dem Veranstalter :wave: noch recht viele solcher Reisen (an dieser Stelle vielen Dank für die zur Verfügung Stellung der schönen Fotos!) und erteilen zum Schluß ein weiteres Mal Mark Twain das Wort: „Reisen ist tödlich für Vorurteile.“ |-| Dies sei besonders Herrn Birnbaum und seinen Anhängern gewidmet…!
Wie immer mit vielen Grüßen aus dem fast winterlichen Villarrica – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Iguacu Argentinien 02

Wer mehr über diese tollen Reisen erfahren will: http://www.natur-reisen-geissler.de

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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