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Kein Kintopp…echter Krieg….

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..liegt es an einer bestimmten, (hoffentlich) seltenen Planetenkonstellation, steckt IM „Erika“s Erzfeind Putin hinter allem oder ermitteln gehorsam vorauseilende, sich zur Zunft der Journalisten rechnende Mitläufer demnächst überseeisch vorgenommene Parteienfinanzierung der „Blauen“ hinter den jüngsten Geschehnissen in „unsrer“ Grenzstadt Ciudad del Este..?
In jedem Fall scheint´s der sich seinem kalendarischen Ende nähernde April in diesem Jahre weiterhin kräftig in sich zu haben….

Nach derzeit noch etwas variabel gehandelten Informationen werden um die 50 (!) Männer gezählt, die Anfang der Woche ihre private Kasse etwas auffrischen wollten; im Rahmen dieser Aktion wurde kurzerhand ein als Ablenkung dienender Krieg in der zweitgrößten Stadt Paraguay´s entfesselt: glücklicherweise stellen brennende Autos und Schießereien auch im besten, je existenten Vorislamland keine, nur in der filmischen Phantasie vorhandene Seltenheit mehr da – deshalb stellen diese Dinge für „drübige“ Großstadtbewohner keine größeren Anforderungen an die Vorstellungskraft mehr dar. 🙂

Eine bisher unerreichte Facette dieses äußerst realen Film´s stellen die Angriffe auf das dortige Regierungsgebäude sowie die Polizeistation dar; gegen beide Einrichtungen hat sich -bisher- in der alten Heimat noch niemand aggressiv gezeigt… 🙂
Den eigentlichen Kern der Aktion bildete gleichzeitig die finanzielle Entleerung der Niederlassung des Geldtransportunternehmens. Die dabei geraubte Summe gilt wie meist in diesen Fällen als nicht sicher; „gehandelt“ werden Summen um die 10- bis 40 Millionen U$.

  

Während der anscheinend stundenlangen Kämpfe wurde ein Beamter des angegriffenen Unternehmens getötet, und auch die Angreifer mußten während der Flucht drei, die Anteilsumme hingegen vergrößernde Verluste hinnehmen. Zum Häuserkampf wurden dabei mehrere Einheiten zusammengezogen und auch Einzelpersonen versuchten ihr bestes…

Selbiges Verschwinden vom Kriegsschauplatz unter Ausstreuung sogenannter Reifentöter war auf den Fluß Paraná gerichtet; da warteten wie schon mehrfach von Kollegen praktiziert mehrere Boote, die den Übergang ins Nachbarland Brasilien sicherten.
Glücklicherweise klappt zumindest die Zusammenarbeit beider Länder bei der Polizeiarbeit; so gerieten die Neureichen vom paraguayischen Kugelregen in die brasilianische Polizeitraufe. Immerhin ordnete „unser“ Präsident Cartes den Militäreinsatz an; Ergebnis dessen soll die Verhaftung mehrerer Beteiligter sein…
Sonderbarerweise lagen bereits kurz nach Ende der offiziellen Kampfhandlungen üppig bebilderte Suchanzeigen der Kämpfer aus verstrichenen Tagen vor; möglich, daß auch einige der Gangster im vorbeifahren abgelichtet wurden… 🙂

Man fragt sich langsam, was der vierte Monat noch bieten wird… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Film & Realität….

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„Junge Menschen nennt man Spinner; alte Menschen Originale.“
Zum 45ten Jahrestag des (amerikanischen) „Godfather“-Kinostarts seien an dieser Stelle Worte des genialen Hauptdarstellers des erwähnten filmischen Klassikers erwähnt; um seine Rolle noch überzeugender zu spielen, ließ Meister Brando sich jeweils vorm Dreh ein spezielles Mundstück von einem Zahntechniker einsetzen, welches die charakteristische Wangenform des Mafiapaten in diesem Film erzeugt. 🙂

Und schon ist die gedankliche „Brücke“ zu unserem Leben in Paraguay geschlagen: ein herausgefallenes Backenzahninlay erforderte als Wochenstart für den Schreiber dieser Zeilen einen eigenen Besuch beim städtischen Zahnarzt; für 70tausend Guaranies wurde die einstige Koblenzer Dentistenarbeit wieder vervollständigt – bleibt die Haltezeit abzuwarten…  🙂

Schon vor diesem, in vergangenen (Kinder-)Tagen eher gefürchteten privaten Besuch beim weißbekittelten Zahnfolterer schien auf der innerstädtischen, im letzten Beitrag erwähnten Gobernación Rrruhe und Orrrdnung einzukehren: unter größerem Polizeiaufgebot wurde am vergangenen Wochenende der „alte“ Gobernador wieder eingesetzt; die einstigen Widersacher scheinen mit der Wiedereinsetzung des erbarmungslos aus dem Honeymoon gerissenen „ersten“ obersten Chef`s einverstanden zu sein; rätselhaft, woher diese schnelle Einsicht kommen mag.. 🙂 Ändert nichts daran, daß alle Darsteller nun wieder in einer Stadt leben und -oftmals- in einem Behördengebäude arbeiten…



Doch zurück zu dieser Woche: diese begann im zur Asuncióner Hauptstadtgegend zählenden Ort Nemby mit einem Raubüberfall auf eine Cooperativa: dabei wurden von drei Männern immerhin 20 Millionen Guaranies erbeutet…

Fast gleichzeitig trifft die Nachricht ein, daß der staatliche Stromanbieter ANDE die Preise für seine Energielieferungen drastisch verbraucherbezogen erhöhen will; wie immer werden genauere Angaben vermieden bzw. verschwinden im Wust sich derzeit widersprechender Angaben; selbige Erhöhnung scheint an den ärmeren Teilen der Bevölkerung vorbeizugehen; betroffen werden wohl ominös umschriebene Großverbraucher sein: Tatsache wird sein, daß für viele die nächste Rechnung Überraschungen bieten wird…

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer; dennoch möchten wir nicht vergessen, einem früheren Schulkameraden zum Wiegenfeste zu gratulieren!!


P.s.: die auf der Münze gezeigte Bezeichnung „Renten“-pfennig ist dabei nicht wörtlich zu nehmen; die derzeitige Staatsjunta plant, das pöse, geschlechtlich nicht näher bestimmte Wort der jahrzehntelang finanzierten Altersversorgung aus dem kollektiven (Schuld)-gedächtnis zu entfernen.
Zitat dazu von Hans-Werner Sinn: „Wir sollten lieber das Rentenalter heraufsetzen, um die „Flüchtlinge“ 🙂 🙂 zu ernähren.“
Dennoch an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch & alles Gute!!!

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Trubel. Irre. Aber spannend.

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„Wenn dies auch Tollheit ist, hat´s doch Methode!“ findet sich als Aussage zuerst im „Hamlet“ des großen britischen Dramatikers aus Stratford: die Verrücktheit allerdings gabs mit hoher Wahrscheinlichkeit aber schon vor und wird sich auch noch lange nach Shakespeare in der unmittelbaren Umgebung unseres Planeten festkrallen…

Die neue paraguayische Woche begann schon unmittelbar 5 Minuten nach Sonntag-/Montagmitternacht: im Departement Alto Paraná entnahmen zu diesem frühen Zeitpunkt drei Zeitgenossen mit erkennbar schlechten Absichten aus einer Mautstelle 30 Millionen Guaranies; die vier Angestellten dieser ab da als bargeldlosen Zahlstelle geltenden Strassenstation verblieben für die nächsten Stunden hinter einer verschlossenen Tür: gesucht werden nun Leute, die genannte 30 Millionen mit sich führen – mit diesem engumgrenzten Profil stehen die Chancen für die Ergreifung der Gangster ja schon mal nicht schlecht… 🙂

Von selbigem Montag gibts aber auch erfreulicheres zu vermelden; die seit Samstag im Asuncióner Bezirk Mariano Roque Alonso zum wiederholten Male abgehaltene EXPO erfreut sich guter Besucherzahlen; die landesweit vertriebene Zeitung „ABC Color“ wirbt unter anderem mit diesem Bild von genannter Veranstaltung:
🙂  Mehr Zufriedenheit kann ein Foto fast nicht `rüberbringen…

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Und für Freunde etwas strenger gehaltener Kurven gibts in genau vier Wochen in Encarnación den diesjährigen Schönheitswettbewerb „Miss Paraguay“: die langbeinige Gewinnerin wird anschließend in die Wüste, genauer gesagt nach Las Vegas geschickt um da entweder die Schärpe „Miss Earth“ zu bekommen oder mit einem Stapel Taschentücher zum tränentrocknen vorlieb nehmen zu müssen. .)

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Doch auch hier im Hause geht der Trubel weiter: zum Ende dieser Woche gibts ein zehntägiges Treffen mit einem Kollegen aus lange vergangenen Arbeitstagen; kurz entschlossen wurde dies vor knapp 4 Wochen anberaumt – nach meiner Erinnerung dürfte die letzte Begegnung 13 Jahre her sein: der letzte gemeinsame Schichttag allerdings endete schon im April 1990….

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Trotzdem hat es noch irgendwie funktioniert, endlich das Panzer-IV-Modell in Angriff zu nehmen: noch nicht komplett ausgestaltet, aber dennoch als Basis für ein geplantes (..diesmal kleineres..) Diorama ganz gut verwendbar. 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Buntes Treiben im August….

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„Ist Armut die Mutter der Verbrechen, dann ist Mangel an Verstand ihr Vater.“
Der derzeit in Paraguay herrschende Winter beschert uns momentan Temperaturen von 35°…PLUS, wohlgemerkt. :p

Dennoch wird wohl kaum diese sommerliche Hitze verantwortlich zu machen sein für die Vorgänge im Lande, die weitaus weniger schön bzw. zu verurteilen sind: vor wenigen Tagen mißglückte der Diebstahl eines drahtlosen Telefons; der durch im Laufen geübte Nachbarn/Zeugen des Diebstahles schnell eingefangene 19jährige Dieb machte rasch die Bekanntschaft mit reichlich Schnur und einem Baum.

Raub 01

Die anfangs entspannte Rückenlage wurde für coole Züge an der Zigarette genutzt; ein Anziehen der Schnur verwandelte den Helden in ein bittendes und heulendes Bündel; erst durch das Eintreffen der Polizei konnte der Gefangene sicher sein, daß alles seinen Gang gehen und in gut 24 Stunden mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Freiheit winken wird… :##

Im zweiten Fall wurde im 40 km entfernten Ort Coronel Oviedo der achte Schwangerschaftsmonat und das Leben dieser 33jährigen werdenden Mutter durch zwei Schüsse ihres Ex-Freundes beendet, der sich daraufhin mit einem eigenen Schuß vom Leben trennte.

Mord 02Mord

Anfang August fand bei Aregua ein Überfall auf einen mit 12 Fahrgästen besetzten Bus statt; beide bewaffnete Täter entkamen mit reichlicher Beute mittels Fluchtfahrzeug…

=> Bleibt zu hoffen, daß durchgreifendere Gesetze diesem Treiben ein baldiges Ende setzen: wo aber der Staat nicht in ausreichendem Maße Bildung, Ausbildung und Jobs bereitstellt, könnte bei rigoroserer Bestrafung schnell festgestellt werden, daß der Präsidentenpalast zu leicht entzündlicher Ware gezählt werden muß…

Für @ Brother :wave: schnell noch ein Bild des originalen Tamiya-Plastikbraun: ein Blick ins Turminnere auf den seitlichen Einstieg. Dies müßte ja denn eigentlich in Panzergrau gehalten sein… U-(

Panzer

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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High Noon…Jahre später

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„Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.“ :-/
Die Worte des am 18ten März vor 199 Jahren im Dithmarschen geborenen Dichters Friedrich Hebbel sind in keinster Weise zu präzisieren; ihre Anwendung zur Beschreibung der heutigen Zeit genügt schon fast nicht mehr…. :no:

60 Jahre ❗ ist es nun her, seit der die heutige Überschrift liefernde Gary Cooper/Grace Kelly-Klassiker in die Kino’s kam und sich eine riesige Fan-Gemeinde schuf.
Deshalb an dieser Stelle einige Bilder vom hiesigen Markt am heutigen Samstag-mittag wenige Tage nach dem Raub in der villarricanischen Poststelle – entwendet wurden vorrangig Kleinsachen: „üblicherweise“ der PC, das Messing-Posthorn, das „Fasse Dich kurz!“-Schild der Telefonzelle sowie leider auch einige Postpakete. U-(

Friedlich hingegen nimmt sich der unter fast schon herbstlicher Sonne liegende Gemüsemarkt aus; mit diesen Bildern wünschen wir der geneigten Leserschaft noch ein schönes Wochenende und damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

— Doch nicht ohne ein weiteres Zitat oben erwähnten Dichters:
„Wir zehren immer auf Rechnung der Zukunft.
Kein Wunder, daß sie Konkurs macht.“ U-(

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=> Für Blogfreund Flogni :wave: an dieser Stelle Bilder der neuen Uhr und des daran befindlichen Medaillons…! :p :p

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