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Blut-Sturz-Preise

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„Die Kleider der Frau sind der Preis für des Mannes Frieden.“
Aus den Reihen der zentralafrikanischen Bantu-Neger stammend, beschreibt dieser Ausspruch wahrscheinlich treffend jenen Moment, wenn der Mann den Erlös der halbjährlichen Pfannkuchenernte auf den Tisch legt und sich nach den Mühen des Arbeitslebens dringend Ruhe herbeisehnt… :> :))

Während in der alten Heimat sich eine Handvoll berufsempörter Gutmenschen die Durchdrückung einer psychopathischen Idee mehrere -nicht ihre- Billionen kosten lassen, hat sich auch hier im Jahre 2012 das Leben verteuert; im Gegensatz dazu werden die Privatkarossen vieler immer „dicker“. 😮

Hier nun eine gemischte Liste der momentanen Preise; der derzeitige Wechselkurs zum Brüsseler Juncker-Rubel/Kunstgeld XX( XX( beträgt 5.300 : 1

Preise 02

Die Gasflasche 13 Liter kostet derzeit 105tausend Guaranies; ein Kilo Tomaten sechstausend bis achttausend.
200 Gramm Butter 6.000 bis 9.000.
Eine Palette Eier 16.500; noch vor 2 Jahren gab’s die für 9.000.
Das Kilo Körnerbrot bekommt man für etwa 10.800; ein Kilo Weißbrot für 6.000.

Preise 03

Der 12er Kasten Brahma-Bier, 650ml-Flaschen, nimmt 70tausend 😐 Guaranies aus der Geldbörse – der 12er Pack H-Milch hingegen nur 48.000. B)
Der Liter Super-Sprit wird mit 7.200 verzeichnet – leichte Preisunterschiede gibts überall, klar. 😉
Ein Kilo Rinderfilet gibts für 34tausend, 8| und Wurstaufschnitt für 7.500 pro Kilo.
Mehl liegt derzeit bei 12.000 bis 16.000 pro 5-Kilo-Sack.
Sandwichkäse je nach Sorte zwischen 29tausend bis 42tausend Guaranies.
Achja; Paprikaschoten -grüne- etwa 6.700, rote kosten 12.000 bis 16.000… => und gelbe sind derzeit bei 24.000 Gs. :-/

Preise 04

Soweit ein kurzer Überblick; ob die demnächst anstehenden Wahlen etwas an dieser Preisgestaltung ändern werden, sei dahingestellt…. 😉 🙄

Dem saarländischen Gast :wave: einen guten & reibungslosen Heimflug ❗ & für Blogfreund Flogni :wave: ein kurzer Blick in die geöffnete Doppeltür der derzeit noch stummen Neuanschaffung:

Preise 01

Damit wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Ruinen & Geld oder pueten pack‘ an!

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„Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.“
Wer sonst als der im Schaumburger Land geborene Wilhelm Busch könnte mit größerer Berechtigung diesen Ausspruch getätigt haben..? :p

Dank der rücksichtsvoll erteilten Erlaubnis des Deutsch-Islamischen Instituts darf auch in diesem Jahre an Rhein & Mosel ein weiteres Mal vorbehaltlos der Karneval abgehalten werden.
Dies wird auch in dieser Narrensaison Möglichkeit bieten, spaßige -und trotzdem konform zur Mediencharta- 😐 verfasste Büttenreden zur Erheiterung der zufrieden zum bespaßen angetretenen Zeitarbeitnehmer einzustreuen.

Das dabei ständig proklamierte „…solle mer’se reilosse?..“ gewinnt dabei auch im Hinblick auf die oft gerühmte „einfache Auswanderung nach Paraguay“ eine völlig andere Bedeutung – beim karnevalistischen Thema etwa gibt Man(n) den Novemberkalten Umzug ab und erhält dafür das Februarheisse Rumtata…. 😛

Aber in jedem Fall hat der verstärkte Zugang in hiesige Breiten auch Einfluß auf alle uns umgebenden Preise – vorzugsweise auf Grund, Boden und Bau.
Bei einem kürzlich unternommenen Ausflug durch Paraguari fanden wir untenstehendes Objekt, welches käuflich zu erwerben ist. Eigentlich ein schöner Bau aus vergangenen Tagen, dessen Restauration sich lohnen würde – der Hinblick auf die dabei einzusetzenden Kosten allerdings….. 88|

An vielen Stellen Paraguay’s findet man diese Häuser in diesem unvergleichlichen Stil, allerdings scheint der Anschaffungspreis meist einem astronomischen Katalog zur Entfernungsbestimmung entlegener Galaxien entnommen.
Aber wäre es ein lohnendes Aufarbeitungswerk für Blogfreundin pueten….? :))

Jeck A.H.-Guttenberg zufolge waren es aber vielleicht wirtschaftliche und damit nachvollziehbare Interessen, die dieses Haus in Trümmer sinken ließen. :##

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Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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I’d walk a mile for a Camel (?)

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Camel 14

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, sich aber trotzdem in den Sattel schwingt.“
Ob Freimaurer John Wayne geahnt hat, daß er kettenrauchend nur vorm Krebs Angst zu haben brauchte..? :`(

Wayne & Camel sind seither untrennbar verbunden, und so verwunderte es etwas, daß erwähnte Zigarettenmarke bis jetzt hier nicht erhältlich war. => BIS JETZT!

Camel 11

Seit neuestem in Villarrica erhältlich in der normalen 20er Packung für 4.650 Guaranies und die 10er Packung für 2.350 Guaranies – entspricht 1 Mark fuffzich sowie etwa 75 Pfennige. *diesmilieslasseichjetztbessermalweg* 😛 U-(

Kurioserweise werden diese Sargnägel in der Stadt der Porta Nigra und Römersäule gerollt – im sozialdemokratisch verwalteten Trier an der Mosel! :))

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Hier inzwischen gewohnt, daß Importprodukte immer um ein vielfaches teurer sind, als inländische Artikel, wirft sich bei einem derzeitigen Packungspreis von ca. 12,- DM in Deutschland statt 1,50 DM in Paraguay natürlich automatisch die Frage auf, wie die das in Trier zustande bringen und wo die restlichen 10,50 DM hinwandern??? 8| ❓ U-(

Wenn man bedenkt, daß zum Verkauf der deutschen Produktion hier in Paraguay zusätzlich zu den deutschen Material- und Lohnkosten noch der Land- und Seetransport der Zoll und der Gewinn der Einzelhändler noch obenauf zu rechen ist??? …hm???
Verhält sich da was umgekehrt proportional oder wer kann mir das erklären?? |-|

Auch die Mutmaßung, daß es sich um gefälschte Zigaretten handelt kann man wohl getrost zur Seite schieben: hier in Paraguay sind die Hersteller noch nicht gezwungen solch greulich abstoßenden Bilder -wie durch Ölpest sterbende Seevögel oder gar Hochzeiten von Außenministern- XX( auf ihre Päckchen zu drucken, daß einem das Rauchen schon freiwillig vergeht….

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Aber wollen wir den Rauchern das „Vergnügen“ nicht verderben und erinnern mit den folgenden Bildern an eine hervorragende Werbekampagne von Camel in den 90-er Jahren, die auch Nichtraucher zum Lachen brachte….

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Zuguterletzt noch ein Wort von Wilhelm Busch:
„So geht es mit Tabak und Rum –
erst bist du froh, dann fällst du um.“

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

=> Hinzugefügt soll nun noch ein weiterer Teil der Spitfire-Restaurierung sein: die erste Ausfahrt mit „rotem Kennzeichen“ am 20ten April 1997. Für Puristen: es handelt sich dabei um die ERSTE Ausfahrt und keinesfalls der Weg zum TüV – die exakte Vergasereinstellung erfolgte wenige Tage nach Erhalt der Color-tune-Kerze… :yes:

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Vierter Streich

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„Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach.“ 88|
Weit davon entfernt, die Seßhaftigkeit oder gar den Lokalpatriotismus der ländlichen Bewohner bezweifeln zu wollen, sollten wir uns doch besser im nunmehr vierten Teil unseres Bauberichtes auf die Beschreibung des weiteren Innenausbau konzentrieren!

Innerhalb weniger Tage -sogar wie abgesprochen!- sah im vergangenen Dezember die hölzerne Ausgestaltung der Innendecke dem Abschluß entgegen; „Nut & Feder“ wurden an ein festgezimmertes Grundgestell genagelt, und so gestaltete sich langsam der „Rest“ der verbleibenden Arbeiten überschaubar und zugleich terminlich berechenbar.
Um dem ganzen eine gehörige Portion Nervenkitzel zu verpassen, flatterten in diesen Tagen unbarmherzig Buchungen herein, die als Termin die ersten Tage des Januar nannten. U-(
Dazwischen lagen also noch die Fliesen- und Malerarbeiten sowie die wohnliche Ausstattung der Zimmer.

Eine dafür bestellte einheimische Bautruppe legte dazu morgens gegen 6.30 Uhr los; untypischerweise wurde der beliebte Terere „zwischendurch“ geschlürft, und am Abend des ersten Tages gegen =>=> 21.30 Uhr ❗ sah die Bilanz nicht mal schlecht aus: bei Größenunterschieden von bis zu 4 Millimetern bei den einzelnen Wand- und Bodenfliesen mußte so nicht nur nach Farbunterschieden und Brennfehlern sortiert werden, sondern es entstanden Stapel, die „Groß“, Klein“ und „mittlere“ Größen enthielten und die so bevorzugt zum Schneiden verurteilt waren. 8|

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Aufgrund der nicht exakten Rechtwinkligkeit der erhaltengebliebenen Grundmauern ergab sich schnell ein Problem beim Verlegen der Bodenplatten: der Einsatz der hiesigen gezogenen Richtschnur reichte da keineswegs; ein Sultan als Bauherr hätte da in gewissen Situationen schnell mehrere seidene Schnüre verteilt…. :##

Bei den nur leicht gemusterten Wandfliesen bestand zusätzlich die Gefahr, daß die Tagesleistung aufgrund des Termindruckes hervorragend genannte werden konnte, aber trotzdem verschiedene Platten abgenommen und GEDREHT wieder eingesetzt werden mußten…. 😉
Aber diese Korrekturen empfehlen sich nur heimlich in einer mondlosen Nacht, bei „Luftalarm!“-verhängten Fenstern und einer mattglimmenden 15-Watt-Energiesparleuchte, denn: => „Mancher Anklagefaden, mit höchster Akribie eingefädelt, reißt, ehe der Vorgeknöpfte festgenäht ist.“
Wahrhaftige Worte des Schweizer Schriftsteller’s Baschnonga!
Denn wer riskiert bei einem halbfertigen Bau schon gerne, daß die Arbeiter zunächst brüskiert und daraufhin plötzlich unsichtbar werden…? 😐

Einen Tag vorm Jahreswechsel war die Anbringung der großen Spiegelfläche im Badezimmer geplant. Zwei Arbeiter der hiesigen „Glas & Spiegel Vanitas GmbH“ mühten sich redlich mit der Silikontube, den großen Saugnäpfen, dem unablässig tönenden eigenen Telefon und einer landestypischen Kapelle, die aus dem Radio ihres nebenanstehenden und stundenlang vor sich hin klackernden Lieferwagens schlurfte.

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Aber ihr ewiges Geheimnis wird wohl immer bleiben, wer von beiden ❓ den sich wohl daraus ableitenden scharf klirrenden Totalverlust der immerhin 99 x 132 cm großen Spiegelscheibe ihrem Chef meldete… :)) Glücklicherweise verhinderten die Sicherheits-Flip-Flops daß alle 20 Zehen abgeschnitten wurden. :>>
Anerkennenswert bleibt trotzdem der schnelle und vor allem ungewohnte kostenlose 100%ige Komplettersatz des Glases! :yes:

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Blieben nur noch wenige Tage für die farbliche Gestaltung und die Einrichtung bis zur Ankunft der ersten Gäste…..

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Damit wünschen wir unseren neuen Gästen morgen einen Guten Flug ❗ und der geneigten Leserschaft ein schönes Pfingst-Wochenende und so verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Dritter Streich

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„Die Eltern bauen, die Kinder wohnen“, sagt man in den griechischen Gegenden, wo Milch und Honig aus dem Boden sprudeln und die deutschen Billionen in selbigem versickern. :##

Dritter Streich 01

Um es gleich vorweg zu nehmen und Irrtümer auszuschließen: an erster Stelle stehendes Bild zeigt nicht etwa einen festlich ausgeschmückten Schulungsraum, in welchem ab sofort die (noch deutschen) Mitglieder der niedersächsischen Landesregierung in „Türkisch“ unterrichtet werden – es handelt sich dabei „nur“ um eine ziemlich zeh-dee-huh-ferne Hochzeit, die am letzten Wochenende hier in Villarrica geschlossen wurde und bei der wir die Ehre hatten, für die Räumlichkeiten und den Service zu sorgen. Wir wünschen an dieser Stelle dem unerkannt bleibenwollenden Brautpaar eine glückliche Zukunft und reichlich Nachwuchs! 😳

Dritter Streich 03

Der vorangegangene zweite Teil des Bauberichtes endete mit der Neuaufteilung und der Aufmauerung auf ein höheres Dachniveau beider neuer Zimmer nach der Beseitigung des alten Dachstuhles; in der damaligen etwas unsicheren Wetterlage erschien eine schnellstmöglichst schließende Neukonstruktion ratsam. 😮

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Als Hauptträgerbalken bot sich ein Teil des vormaligen 37 Meter hohen Internetmastes an, der einige Monate zuvor (durch einen Sturm) demontiert wurde: Down to earth
Begradigt und verstärkt, dient die Gitterkonstruktion nun in der horizontalen liegend dem Halt der hölzernen Dachkonstruktion.

„Die Schule hat ein neutraler Ort zu sein“, forderte kürzlich Aygül. XX( XX(
Wenn man bedenkt, daß praktisch die meisten der beschäftigten Arbeiter auf den hiesigen Baustellen nach der mehr oder eher minder langen Schulausbildung ihre Fertigkeiten in der praktischen Anwendung -unter Nutzung ihres IHNEN ❗ bekannten Werkzeuges- lernen, erscheint plötzlich das Bauvorhaben als gewagte, aber dennoch durchführbare Aktion. Bei welcher man das bei der Auswanderung MITGEBRACHTE teure Arbeitsmittel mit der Hightech-Chromkarbon-Overdrive-Vertikalschneidklinge besser selber anwenden sollte…. >:-( :yes:

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Üblicherweise werden Stromleitungen sowie Wasserrohre meist => NACH dem Verputz verlegt; die dazu benötigten Schlitze bekommt der Beton dann nach ❗ der Trocknung.
Auf Sonderwunsch und nach mehrmaliger Absprache ist es aber mittlerweile oft möglich, Kabel, Verteilerdosen und Plastikrohre für’s kostbare Nass schon => VOR dem Glattputz zu installieren; man sei sich allerdings bewußt, daß dieses Ansinnen die beschäftigten Arbeiter durch die gleichzeitige Koordination zweier Gewerke in denselben Räumen einige Stunden lang etwas irritieren kann..! U-(

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Und wenn dann gar noch gleichzeitig der Schreiner seine Arbeit beginnt, kommt Schwung in die Bude!
Schlimmstenfalls nehmen die Terere-Pausen einen Zeitrahmen an, der sich wie der allererste Kaffee-Besuch im Anzug bei den Eltern der neuen Freundin hinziehen kann… >:-[

Dritter Streich 29

Aber irgendwann sind unter viel Eigenbeteiligung Rohre, Kabel, Dosen, Fenster und Türen an ihrem Platz und der Rohbau steht!
Mitte vergangenen Dezember ließ sich so alles überblicken, und Wand- und Bodenverkleidung sowie die farbliche Gestaltung würden sich unmittelbar anschließen…..

Dritter Streich 02

Bis zum „Vierten Streich“ in wenigen Tagen verbleiben wir auch diesmal wieder mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Immobilien steigen wieder 2.0

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Haus 01

„Nie wieder Ökohaus“, sagte der Alternative, als er beim Rasenmähen vom Dach fiel. 88|

Diese Aussage unbekannter Herkunft wirft natürlich jahrzehntelange Forschungen diplomierter weißbekittelter, sich rein vegetarisch ernährender Wärmedämm-Experten XX( von bekannten Energiepaßanbietenden Ländern um Ewigkeiten zurück und läßt darüberhinaus alle über das weitere Schicksal des verunfallten im Unklaren: wird er von nun an die todsichere Kernenergiepolitik der „bundesregierung“ :## unterstützen – oder demnächst in Südamerika sein schwedisches Ytong-Haus neben ökologischen Holzanwesen errichten…? |-|

„Lieber ein kleines Dach mit behaglicher Stube als zehn düstere Paläste“ sollen sich die unbekannt gebliebenen Arbeiter der am Nil (und später in Wandlitz-„Volvograd“) 😥 herrschenden Pharaonen zugeflüstert haben; doch trotzdem hat das Bauhandwerk in unseren goldenen Zeiten und hiesigen Gegenden noch güldenen (Guaranie-)Boden.

So möchten wir der geneigten Leserschaft an dieser Stelle ein gelungenes Wohnprojekt landsmännischer Cedula-Besitzer vorstellen, welches den märchenhaften Versprechungen beinahe zahl-, aber immer selbstloser 😉 germanischer Anbieter -bis auf wenige Details- 😀 Rechnung trägt. ❗

Begonnen hat alles vor etwa acht Monaten: als sich in der alten Heimat das unterirdische Bauvorhaben dem Kölner Stadtarchiv (und dessen Fundamenten) U-( näherte, wurde hier bei Villarrica auf einem erworbenen knapp 2800qm großen Boden die zweiteilige Grundplatte gelegt.

Haus 02Haus 03Haus 04

Mehrere hiesige Arbeiter sollten so in das Mysterium der vorausschauenden ❗ Installation von Abwasserleitungen und Kabelzuführungen VOR dem eigentlichen Hausbau eingeweiht werden; wahrscheinlich ist diese eher unübliche Vorgehensweise :)) mittlerweile wieder in Vergessenheit geraten.
Genauso wie der Einsatz der horizontalen Fundament-Feuchtigkeitssperre sowie einer weiteren -wenige Ziegelreihen darüber- , die als Regenspritzschutz fungiert.

Die gesamten 166qm Wohnfläche werden von zweischaligem, hinterbelüftetem Außenmauerwerk umfaßt, welches in der äußeren Ziegelschicht in gewissem Abstand kleinere, der Durchströmung dienende Luftlöcher aufweist. 💡 Der Abstand zwischen beiden Mauern beträgt 4 cm – zu klein also, um wie in Poe’s Erzählung „Der schwarze Kater“ die Ehefrau dahinter verschwinden zu lassen… 😳
Und trotzdem wird seit Bauabschluß nach verschiedenem Werkzeug -bisher vergeblich- gefahndet; die „Entleiher“ sind zufrieden. Und bekannt. :.

Die Elektrik des ganzen eingeschossigen Hauses wurde von einem bekannten ehemaligen Siemens-Elektriker :wave: installiert; als Resultat wurde nicht der übliche Märklin-Modellbahndraht 88| verwendet, sondern ein höherer Querschnitt – allerdings nimmt der hauseigene Sicherungskasten nun auch mehr als 2 Standartsicherungen auf. :yes:

Die hier anfallenden Holzarbeiten wurden paßgenau und optisch einwandfrei in überzeugender Qualität von der ortsansässigen Firma => Hummel-Ringseis ❗ angefertigt und eingepaßt; die Türen, alle Fenster mit den Flügellamellen-Läden, die Wohnzimmer- und Küchenmöbel geben dem Haus seinen erstklassigen Stil.

Haus 05Haus 06

Das Dach mit der darunterliegenden Folienbahn und seiner relativ geringen Schräge wurde ebenfalls von einer hiesigen Firma unter Zugrundelegung der Pläne des Besitzers konstruiert.

Die Auswahl der in den Innenräumen verwendeten Farbzusammenstellung unter den abgehängten Decken besorgte ebenso wie die Raumaufteilung in den Bauplänen die Ehefrau des Besitzers. :wave: :p

Haus 07

Zum Grundstück gehört ebenso ein knapp 160-Meter-Tiefbrunnen, der mit einer Förderleistung von 2000 Liter Wasser pro Stunde den neu angelegten Pool von über 100tausend Liter Fassungsvermögen befüllt.

Wer ermordete David Lynch’s Laura Palmer? |-| In den letzten knapp 20 Jahren wurden der Menschheit noch ganz andere Fragen vorgelegt, doch eine Frage betreffs unseres heutigen Themas wird sich wohl nun der geneigten Leserschaft am meisten aufdrängen: Was hat das ganze abgebildete Haus gekostet?!

Grundsätzlich kann man sagen, daß bei der gezeigten Anlage nach Auflistung aller Posten, wie etwa das Grundstück selbst, der Brunnen, Stromlegung und der Pool die 200tausend-Mark-Grenze ❗ überschritten wurde!
Keine Chance also, ein ebensolches Haus inclusive Grundstück für vorher eingeredete (weil „ausgerechnet“, um zu verkaufen…) :b oder versprochene 20tausend Dollar zu bekommen….
Zu sehr haben in den letzten Monaten die Preise für Baustoffe im kinderlieben(den) Ex-Bischof-Lande „angezogen“! 😥

In jedem Fall sind die Besitzer des Hauses mit dem eben fertiggestellten Hause sehr zufrieden – wir wünschen ihnen an dieser Stelle viel Freude im neuen Hause, welches mindestens so lange stehen soll, wie die Simpson’s-Villa in Springfield! :yes:

=> Spätestens an dieser Stelle wird sich die geneigte Leserschaft wundern; einigen werden diese Zeilen bekannt vorgekommen sein. :.
Dies mag daran liegen, daß vor fast genau einem Jahr unser Team in diesem Hause zu Gast weilte und daran anknüpfend obenstehenden Bericht verfasste.

Zum anderen hat sich die Welt in den vergangenen 12 Monaten wieder einige Male taumelnd um sich selbst gedreht; durch die Rotation wurden nicht nur Ted Kennedy, 😥 Schienen-Enke 😛 und Herr Jackson 😦 ins All geschleudert, sondern auch drei Teilnehmer der Olympischen Spiele in Afghanistan kamen beim sportlichen Miteinander um ihr Leben. Diese nun müssen den Rest ihrer Ewigkeit damit auskommen, daß am Fußende ihres Erdmöbels ein umgewendeter FDJ-Funktionär XX( mit seiner Teilnahme die Säule des eigenen Beliebtheitsbarometers von der Grasnarbe heben will… :)) :no:

Gartenzwerg

Wie dem auch sei – der Besitzer obenstehenden Anwesens hat sich bei soviel weltweit menschlichen Verlusten entschlossen, nun auch Abschied vom größten seiner tönernen Gartenzwerge zu nehmen.
Nicht etwa von dem armausstreckenden, ;D sondern der zipfelbemützte Harmonikaspieler Herman 🙂 ist es, der das Orchester verlassen wird.
Nachvollziehbar – dessen Repertoire umfasst neben „Wacht am Rhein“ und „Alte Kameraden“ gerade mal noch das vierstrophige ❗ „Deutschlandlied“.
Dabei soll die Ablösesumme 220tausend Dollar oder eben 150tausend von merggels Kunsttalern betragen.
Quasi als Zugabe gibt es dann das => Haus inclusive der gesamten Einrichtung komplett ❗ dazu.

„Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.“
Mit Benjamin Franklin’s Worten und vielen Grüßen aus Villarrica verbleiben wir wie immer als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Die Fotos sind entstanden mit freundlicher Genehmigung von „Meißen-Porzellan“, der „Hamburger Morgenpost“, „4711 Kölnisch Wasser“, der „Zeppelinwerft Friedrichshafen“ und
http://www.tr-construction.de/

Haus 08

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Zweiter Streich

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„Wer leben will, muß was tun.“ Genau!
Zum 145ten Jahrestag ❗ der Erstveröffentlichung der unsterblichen Max-und-Moritz-Bildergeschichten Wilhelm Busch’s am 4. April nun wie angekündigt der zweite Teil unseres hausinternen Bauberichtes.

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Ganz wie geplant wuchsen also nach der entsprechenden Vorbereitung des Innenbodens die neu aufgeteilten Wände in die Höhe; in wenigen Tagen erreichten sie das Niveau des Daches, welches des wechselhaften Wetters wegen so lange als möglich belassen wurde. Doch schnell wurde klar, daß es in wenigen Stunden komplett würde weichen müssen. U-(

Da wir uns entschlossen hatten, aus drei Zimmern durch eine neue Einteilung zwei größere entstehen zu lassen, teilten wir bei der vorherigen Planung das ganze Gebäude zuerst gedanklich und später natürlich praktisch in zwei Hälften und stellten jedes Zimmer einzeln fertig.

Und so mußte zuerst „nur“ eine Hälfte des aus Reet bestehenden Daches samt Holzkonstruktion abgenommen werden; eine schnell schwarzseherische Arbeit, durch die die Arbeiter schnell in dunkle Gestalten verwandelt werden sollten – allerdings ohne damit zur Wählerschaft von CDU/CSU überzugehen. B)

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Beigefügte Bilder lassen das Gewicht des grob zurechtbehauenen Giebelbalkens erahnen, die unsere Arbeiter -wie gewohnt landestypisch in Sicherheits-Flip-Flops auf atemberaubend phantasiereich konstruierten Kohlefasergerüsten balancierend- mit äußerster Mühe aus seinem jahrelang angestammten Platz zerrten.
Durch die lange „Lagerung“ desselben fanden sich relativ schnell Abnehmer dafür.
Die wahrscheinlich kannten einen Häuslebauer, der händeringend solch ein meterlanges Teil suchte.

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Eines der Hauptprobleme bei hiesigen Bauvorhaben stellt zweifellos die Materialbeschaffung dar. :yes: Der heute für etwa 38tausend Guaranies gekaufte Zementsack kann morgen plötzlich nicht mehr erhältlich sein oder eine Preisverdoppelung erfahren haben.
Als Gründe werden Probleme bei der Herstellung genannt und/oder die Möglichkeit eingeräumt, daß der Sohn des Besitzers der Zementfabrik das neueste Ferrarimodell geordert hat und dazu passend noch ein Lippenlifting nach der Geschlechtsumwandlung in einer Schweizer Klinik finanzieren muß. :.

Für Kalk gilt schnell dasselbe: gewöhlich um die 11tausend Guaranies kostend, läuft es auch hier wie beim deutschen Zwangsgeldumtausch XX( – angeblich ist die Preiserhöhung nur „gefühlt“, muß aber stets bezahlt werden. U-(

„Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh‘ ich zunächst mal nach dem Preise“, spricht oben erwähnter Herr Busch in der Vorrede zu seinem „Maler Klecksel“, und so begegnet man stellenweise immer noch Bauofferten von Landsleuten, die den Stückpreis -klar, den nur SIE bekommen- 🙄 für gebrannte Ziegel mit unter 200 Guaranies benennen.

Das Format der kantigen Brennlinge lag im letzten Jahre etwa bei 11 mal 20 Zentimetern. Dem Käufer wird beim Erwerb vor Ort eine Durchsicht angeraten, damit es beim späteren anheben des Ziegels kurz vor der Vermauerung durch abbrechende Stücke nicht zu Fußverletzungen kommt. :))
Und doch handelt es sich dabei nicht um jahrtausendealte Teile aus dem Zweistromland, sondern um Neuware.

Meist GEFÜHLTE Brenntemperaturen lassen in einigen Fällen wohl gedankliche Parallelen zu den ersten Brotbackversuchen der damals jungen Ehefrau in frühen gemeinsamen Jahren aufkommen; U-( mal steinhart, mal bei Berührung krümelig zerbröselnd wäre es wohl für jeden noch so jungen Scheidungsanwalt leichtes Spiel, die Klage durchzubekommen – dem Ziegelhersteller allerdings mit Vorwürfen zu kommen könnte die Arbeiten am geplanten Liebesnest schnell verzögern: :-/ wer läßt sich schon gerne an der Berufsehre kratzen…? 😡

Trotzdem gingen die Maurerarbeiten mit Schlauchwaage & Lot recht zügig voran; zwar war es ratsam, beim Einbau der neuen Fenster und Türen mit Hand anzulegen, aber mit den Erfahrungswerten der einheimischen Bauleute ist allgemein ein gutes Ergebnis zu erzielen.

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In wenigen Tagen wird der dritte Teil unseres Bauberichtes die neue Dachkonstruktion behandeln und den Abschluß des Innenausbaus zeigen – wir verbleiben auch diesmal wie immer mit den besten Grüßen (auch an frisch geschiedene Eheleute ):wave: als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Erster Streich

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„…Wohin gingen an dem Abend, wo die chinesische Mauer fertig war, die Arbeiter?“,
läßt 1935 Bert Brecht als Verfasser einzigartiger und unerreichter Verse im dänischen Exilaufenthalt unter anderem seinen „lesenden Arbeiter“ fragen.

Nur 75 Jahre später würde sich der trotz alledem chamäleonhafte Dreigroschenoper-Lyriker, aber bekennende Karl-Valentin-Freund ❗ wohl sehr wundern über die wirtschaftliche Rührigkeit des Reiches der Mitte…
…Gleichzeitig würde ihn aber die kriminelle Verkommenheit seiner Heimat sicherlich nicht mehr überraschen, da er Deutschland von „früher“ kannte….. U-(

Zum 101ten Jahrestag der Belfaster Kiellegung der ersten Bodenplatten (31. März) der unsterblichen TITANIC ❗ und dem gewohnten regierungsinitiierten aktuellen Stapellauf der frühjährlich zurechtfrisierten, für Betroffene optimistisch (hey- immer noch 12 Millionen!!!! 88| ) :yes: klingen sollende Arbeitslosenzahlen in der alten Heimat präsentieren wir der geneigten Leserschaft an dieser Stelle die Ergebnisse der hauseigenen Aktivitäten in den letzten Monaten in unserem Hotel Paraiso kurz vor den Toren von Villarrica. –

„Endlich ist es fertig nun, was wir als Neubau wollten tun!“ :.

Starten wir hier nun eine Serie, die mit der Darstellung des Endergebnisses beginnt; gehen wir chronologisch nochmals alle durchgeführten Arbeiten durch.

Viel Spaß also beim Lesen und verstehen der Dinge, die für Deutsche Bauherren manchmal nicht einfach zu verstehen sind…….. zumal noch im 60ten Jahre der Sprengung des Berliner Stadtschlosses auf Befehl des Spitzbartes Ulbricht. XX(

Erster Streich 01
Erster Streich 02

Seit längerem, aber spätestens konkret seit der Mitte des vergangenen Jahres trugen wir beide uns mit präzisen Gedanken um eine alles verändernde bauliche Maßnahme der Grundsubstanz des angepachteten Hotels – auf eigene Rechnung: wie sollte es anders sein..? :p

Der deutsche Augustiner und Prediger Johann Megerle präsentierte schon vor reichlich 300 Jahren seinen Mitmenschen eine fundierte Meinung:
„Beim Bauen muß man schauen,
um sich nicht zu verhauen,
sonst kommt man in des Elends Klauen.“ 🙄

Aber woher eine gute Bauanleitung inclusive Kosten für’s Binnenland Paraguay ableiten???
JEDER, der Neu- oder Umbauten in hiesigen Gefilden unternahm, würde seine Kosten und Aufwendungen verbergen und herunterrechnen; um unternehmenswirksam Geschäfte betreiben zu können, sind Mehrfachverkäufe von Grundstücken und/oder mehr oder weniger verdeckte Provisionsgeschäfte bislang wirksamstes Mittel der Kontoinstandhaltung unter freigiebig gestatteten Einblicken ins „einfache Leben hier“ oder bewußt eingesetzem, willkürlich aufgesetzten cholerischen Verhaltens zur Bindung oder gegebenenfalls zur Einschüchterung der „Neuen“.
„Wir sind schon viele Jahre da“ :)) wird da als gängigstes Argument neben Freibier & thematisch minutiös schrillend wiederkehrender Harfenmusikmelodien relativ teuer bezahlter Saitenstrapazierer bei der Niederringung der Sprachbarriere und des eigentlichen KaufUNwillens bei gutgläubigen Landsleuten gehandelt…

Wie dem auch sei – ein Preisvergleich der Baumaterialien unter Berücksichtigung des „Greenhorn“-Zuschlages (den sonst keiner bekommt :)) :DD ;D ) ließ uns nicht mehr länger an der Durchführbarkeit des Vorhabens zweifeln
– trotz abgeschaffter Eigenheimzulage. 8|

Mitte November letzten Jahres war es dann soweit: die bestellten einheimischen Bauleute waren => Dienstagmorgen pünktlich zur Stelle, um im mittlerweile ausgeräumten Zimmer die vor Jahren angelegten Fußbodenplatten zu entfernen und nach entsprechender Behandlung des Fußbodens und des heranwachsenden Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit die neu anzulegenden Seitenwände zu errichten.

Vielleicht sollte zum besseren Verständnis vorausgeschickt werden, daß von uns der Plan zugrundegelegt und verwirklicht wurde, aus drei vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten eines vor-vorigen,längst senilen Über-Rentner-Pächters ZWEI moderne Zimmer zu gestalten.
Der Fortschritt macht auch -trotz bärtigem Bischoff- vor Paraguay nicht halt….

Bauliche, fundamentiöse Grundkenntnisse sind in Paraguay eher rudimentär anzutreffen; Wissen über Gotik, Barock und Rokoko wurden der schulischen Vereinfachung und der weit wichtigeren außerschulischen menschlichen Reproduktion zuliebe im hiesigen Bildungssystem schnell übersprungen; wer maße sich an, ein Haus zu bauen oder selbiges zu benötigen, dessen Herstellung und Haltbarkeit dreißig oder gar 300 Jahre regenfreies oder einsturzfreies Inneres gewährleistet….?

So sucht & findet fast jeder bei Unkenntnis der Materie -wiederdenfalschenjobgelernt- einen passenden einheimischen Installateur, der Namen, Größen und Hersteller der Rohre und Anschlußstücke für Heiß/Kaltwasser hiesiger Hersteller kennt und Wasser und Elektrik auch mit einigen Prozent Aufschlag für die „Alemanes“ finanziell immer noch erträglich verlegt.

Dies als ersten Teil der „Bauserie“: in regelmäßigem Abstand werden wir weiterhin -auch wie gewohnt zwischen den Zeilen- über die nun zurückliegenden Arbeiten berichten.

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Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“!

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Schäfchens Speisekarte

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Gemüse 01

„Wie kann eine Politik Früchte tragen, die keine Wurzeln hat?“ Diese Frage stellte sich schon vor einigen Jahrzehnten ❗ der deutsche Schriftsteller Erich Limpach.

Doch bevor der vierte Advent durch politischen Real-Unflat besudelt wird, lassen wir den Leipziger Autoren Martin Reisenberg zu Worte kommen: „Vitamine kommen allen Menschen zugute. Die einen essen Bananen, die anderen tanzen sich auf den weggeworfenen Schalen ein wenig Gewicht ab.“ :))

Auch dieser Ausspruch über eine zahlenmäßig nicht näher genannte, bananenverzehrende Gesellschaftsschicht soll keine innerdeutsche Diskussionsrunde auslösen, sondern in der Folge die geneigte Leserschaft mit den hiesigen Fruchtmarkt-Preisen vertraut machen.
Unmittelbar neben dem nächsten konstruktionsbedingt einsturzgefährdetem mehrstöckigen Rohbau gelegen, werden die abgebildeten Früchte wohl längst veräußert sein, wenn der filigran ausgeführte Unterbau der Schwerkraft unterliegt. U-(
Deshalb hier an dieser Stelle schnell eine Preisliste der feilgebotenen paradiesischen Früchte:
Ein Apfel (nicht kandiert!) ist zum Preis von 1.000 Guaranies zu haben. Der 12er Pack Bananen ebenso wie Zitronen, fünf Stück Ananas und das Kilo Zwiebeln kosten je 3.000 Guaranies.
Für 12 Orangen (bitte nachzählen!), das Kilo kleine Trauben, zwei Birnen, 3 Salatköpfe oder wahlweise für das Kilo Tomaten nimmt man hier den roten 5.oooer-Schein.

Das massenweise Vorkommen von Papaya, Nektarinen und Pfirsichen wurde außerhalb von Wandlitz für viele Menschen erst ab November ’89 beobachtet; hierzulande schlagen diese Früchte derzeit allerdings mit 15.tausend Guaranies pro Kilo zu Buche.

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Dafür sind Gurken, Möhren und Kartoffeln mit je 4.000 Guaranies recht preiswert zu haben. Aber nicht vergessen, daß der gesetzlich vorgeschriebene Tages-Mindestlohn für einen Facharbeiter Ende Dezember 2009 bei etwa über 48tausend Guaranies liegt (und in den ländlichen Gebieten praktisch nicht bezahlt wird)…! :no:

Wer noch ein paar Preisvergleiche anstellen will, guggstduhier: http://hotel-paraiso.blog.de/2008/07/16/title-4456019/

Leider wurde hier kein frischer Spinat angeboten; aber mit einem Ausspruch unbekannter Herkunft sollten wir uns langsam vom Vitaminüberschuß weg – und zur Normalität hinbewegen:
„Spinat schmeckt am besten, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein großes Steak ersetzt.“ :>>

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Zieh‘ Dich an, Baby

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„Solange ein Faden an mir ist, will ich dem Vaterlande dienen.“ Dieses Vorhaben wird seit weit über 100 Jahren dem deutschen Politiker und ersten Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck zugeschrieben. Ob er aber angesichts des heutigen, mehrsprachig verordneten Fadenverlaufes samt speziellem „Außenminister“ seinen Deutschen Landen noch die Fahne hochhalten würde, erscheint mehr als fragwürdig und soll an dieser Stelle auch nicht näher erörtert werden.

Somit erscheint an dieser Stelle ein Wort des chinesischen Philosophen Konfuzius als passender: „Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.“
Was über 2500 Jahre Bestand hat, kann kaum falsch sein; aber wer hätte vermutet, daß in Deutschlands größtem Stahlunternehmen und Israels geliebtem Rüstungsproduzenten bis zu 20tausend „Weber“ -oft jahrelang!- den richtigen Faden nicht in die Hand bekamen..?

Im Gegensatz dazu boomt die hiesige Nähindustrie im benachbarten Yataity wie eh und je. In diesen Tagen findet noch bis Sonntag eine Ausstellung in eben diesem Ort statt, auf der die Ergebnisse der oft monatelangen „Sticheleien“ gezeigt und gleichzeitig zum Verkauf angeboten werden.

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Kein Zweifel – beeindruckend, was Frauen (und oft auch Männer!!) nur mit Nadel und Faden bewaffnet herzustellen imstande sind.

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Bestickte Hemden, Hosen und sehr oft Tischdecken, die durch ihre äußerst filigrane Ausführung den Eindruck erwecken, als wären sie im November vor 87 Jahren aus Tutanchamun’s Grab zutage gefördert worden.
Stolz präsentieren die Frauen ihre Arbeit – völlig zu recht!

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Wie sie allerdings auf DIESE Preise kommen, erscheint mehr als schleierhaft: Gelieferten Stoff, der zunächst präzise bestickt wird, dann gewaschen und zusammengenäht wird und noch dazu die Zeit von etwa drei Tagen „frißt“, berechnen die Hersteller als Hemd mit um 50tausend Guaranies – aufwendige Stickereien sind natürlich etwas teurer.

Womit wir wieder bei der irreführenden Mär von „alles billig“ wären: Vom 60tausend Guaranies kostenden Hemd, in 3 Tagen hergestellt, bleibt also ein Tagesverdienst von 20tausend – abzüglich der Materialkosten. Ohne Auto, Strom, Internet-Gebühr und Essen also kein Problem…..

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Bei den angebotenen (meter-)langen Tischläufern und -decken allerdings muß man als Käufer schnell auf eine Million Guaranies und die Maschinenwäsche verzichten; Kinder, Betrunkene und Frauen mit langen „Krallen“ sollten den entsprechenden Raum im Haus nicht betreten, und als Haustiere sind eventuell Fische im Glas zugelassen.

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Einheimische Ladenbesitzer, die diese Teile zum Weiterverkauf aufkaufen, wissen natürlich um die tatsächliche Wertigkeit dieser Arbeit ihrer Landsleute und werden sich hüten, gerecht und vor allem mehr als nötig zu bezahlen….
=> Aber in jedem Fall geht die Bekannten :wave: versprochene Kleidung in den nächsten Tagen gut verpackt auf die Reise nach Übersee..! :p

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Der oben gezeigte neolithische Webstuhl mag kommentarlos vorgestellt sein; ein schweizerischer „Usterbrand“ wie vom Ende November vor 177 Jahren wird wegen des hiesigen Einsatzes dieser Technik wohl nicht noch einmal vorkommen. U-( Außer im Ursprungsland. Gegen schlanke und schreiende, himmelstrebende Türmchen. Endlich. ❗ ❗ ❗ ❗

„Die Liebe der Türken und der Deutschen ist so alt, daß sie nie wieder zerbrechen wird.“ U-( Danke an Fürst Otto, :`( den obengenannten…..

Wir verbleiben wie immer mit vielen Grüßen -drei Wochen vorm Weihnachtsfeste- als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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