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Flugplatzszenen

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„Reich ist man dann, wenn man nicht mehr weiß, wozu man sein Geld verdient.“
…versuchte einst Frank Sinatra der staunenden Mehrheit einzureden; ob dies als allgemeingültige Maxime gelten sollte oder sich auf den Kontostand des nun vor 21 Jahren verstorbenen Entertainers bezog, kann sich fast jeder wohl denken; gründlich schiefgegangen zumindest ist die Reichwerdaktion bei sieben nicht ganz so glorreichen Polizeiangehörigen im paraguayischen Ort General Aquino: ausgerechnet beim Laden der 400 Kilo Kokain wurden sie geschnappt.

Passend zur gelungenen Überraschungszene am fast startbereiten Kleinflieger gab’s die filmreife Schießerei; damit dürfte sich die Anzahl der Versetzungsdienstjahre an einen anderen innerparaguayischen Ort für die beteiligten Polizisten erhöhen: grotesk, wenn man nicht regelmäßig den örtlichen Nachrichtensendern seine Aufmerksamkeit widmet – nur einen Tag zuvor wurde vom hiesigen Arbeitnehmerverband die Erhöhung des Mindestlohnes (derzeit 2,1 Millionen Guaranies) auf drei Millionen gefordert.
Jetzt fragen wir: hätte diese Aussicht der Lohnsteigerung den Drogenhandel per Kurzstreckenflug eines einmotorigen Schulterdeckers verhindert – und würde die Geistesgestörte auf dem aktuellen Mai-Time-Titelblatt dann darüber lächeln..?
Allerdings hielten sich die Gesichtszüge ihrer Cover-Vorgänger bei diesem Blatt -u.a. Mussolini, Stalin, Mao und IM Erika/merkel- ebenso dezent zurück…


Die Polizeiarbeit an zuverlässigen und gar noch gesteigerten Lohnzahlungen festzumachen, wäre jedoch sicherlich verfehlt, und ob Frauenmord Nummer 18 in diesem Jahre an Patricia Cappo durch ihren Ex in Itaugua verhindert worden wäre, sei dahingestellt: vielleicht sollten sämtliche Uniformtaschen der polizeilichen Straßenangestellten zuverlässig zugenäht werden, damit sich -beispielsweise- „To Protect and to Serve“ als oberstes Dienstmotto neu durchsetzen könnte…

Doch soll es auch froh gestimmte Gesichter in diesem Beitrag geben: vor kurzem wurde angekündigt, daß „unser“ reisebegeisterter Asuncióner Präsi Mario Abdo zurück-eingeladen wurde: nach dem Besuch des Bosporus-Landesherrn in unserer Hauptstadt vor wenigen Monaten darf also nun Abdo -sorry, Greta…nach einem Langstreckenflug- die Chefetage in Konstantinopel besuchen; offiziell wurde angegeben, daß dabei auch wirtschaftliche Beziehungen geknüpft werden sollen…

Der für heute letzte Absatz beinhaltet wie so oft den aktuellen Stand auf der Soleil-Royal-Werft: eher langsam gehen momentan die Arbeiten voran – um den Rumpf nach der ersten Beplankung am Bug und am Heck zu schließen, wurde zunächst das vordere Galionsschott äußerlich gestaltet, um endlich eingesetzt werden zu können.
Erst dann werden sich die letzten vorderen Plankenzentimeter an die Rückseite besagten Schotts fügen lassen. Beim letzten Heckspant wird das einfügen bzw. anfügen der Planken etwas umfangreicher ausfallen: da werden die Stückpforten deutlich nach unten gesetzt werden müssen, um das Maß des unteren Decks übernehmen zu können. Darauf wird anschließend die zweite, äußere  Beplankung folgen…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
Natürlich haben wir nicht den 94ten Geburtstag des Zeichners Hannes Hegen vergessen, dieser Gruß sei ihm -leider postum- zugesandt…

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
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