Schlagwort-Archive: Panzer

Trubel. Irre. Aber spannend.

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„Wenn dies auch Tollheit ist, hat´s doch Methode!“ findet sich als Aussage zuerst im „Hamlet“ des großen britischen Dramatikers aus Stratford: die Verrücktheit allerdings gabs mit hoher Wahrscheinlichkeit aber schon vor und wird sich auch noch lange nach Shakespeare in der unmittelbaren Umgebung unseres Planeten festkrallen…

Die neue paraguayische Woche begann schon unmittelbar 5 Minuten nach Sonntag-/Montagmitternacht: im Departement Alto Paraná entnahmen zu diesem frühen Zeitpunkt drei Zeitgenossen mit erkennbar schlechten Absichten aus einer Mautstelle 30 Millionen Guaranies; die vier Angestellten dieser ab da als bargeldlosen Zahlstelle geltenden Strassenstation verblieben für die nächsten Stunden hinter einer verschlossenen Tür: gesucht werden nun Leute, die genannte 30 Millionen mit sich führen – mit diesem engumgrenzten Profil stehen die Chancen für die Ergreifung der Gangster ja schon mal nicht schlecht… 🙂

Von selbigem Montag gibts aber auch erfreulicheres zu vermelden; die seit Samstag im Asuncióner Bezirk Mariano Roque Alonso zum wiederholten Male abgehaltene EXPO erfreut sich guter Besucherzahlen; die landesweit vertriebene Zeitung „ABC Color“ wirbt unter anderem mit diesem Bild von genannter Veranstaltung:
🙂  Mehr Zufriedenheit kann ein Foto fast nicht `rüberbringen…

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Und für Freunde etwas strenger gehaltener Kurven gibts in genau vier Wochen in Encarnación den diesjährigen Schönheitswettbewerb „Miss Paraguay“: die langbeinige Gewinnerin wird anschließend in die Wüste, genauer gesagt nach Las Vegas geschickt um da entweder die Schärpe „Miss Earth“ zu bekommen oder mit einem Stapel Taschentücher zum tränentrocknen vorlieb nehmen zu müssen. .)

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Doch auch hier im Hause geht der Trubel weiter: zum Ende dieser Woche gibts ein zehntägiges Treffen mit einem Kollegen aus lange vergangenen Arbeitstagen; kurz entschlossen wurde dies vor knapp 4 Wochen anberaumt – nach meiner Erinnerung dürfte die letzte Begegnung 13 Jahre her sein: der letzte gemeinsame Schichttag allerdings endete schon im April 1990….

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Trotzdem hat es noch irgendwie funktioniert, endlich das Panzer-IV-Modell in Angriff zu nehmen: noch nicht komplett ausgestaltet, aber dennoch als Basis für ein geplantes (..diesmal kleineres..) Diorama ganz gut verwendbar. 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Kurzmeldung

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„Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“ B)

Soll man dem deutschen Mathematiker und Aphoristiker Lichtenberg nun recht geben?
Hieße das nicht, sich gegebenenfalls manchmal zu verraten…? 🙄

Sei’s drum: aus (wirklichen!) :)) Zeitgründen heute wieder etwas kürzer, dazu einige aktuelle Schnappschüsse aus Villarrica – und Bilder für @ Brother, das nächste Projekt betreffend:

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Zunächst nach der Landung in Paraguay samt Kofferumhüllung als vermißt gemeldet, wird Freitag mit dem Eintreffen der 17 bemalten Modellfiguren fürs Panzerdiorama gerechnet. :p

Zu einem völlig anderen Thema hier ein interessanter, an Vernunft und Besinnung appellierender Artikel; wer nach der Lektüre dies in aktuell-gewohnter Art und Weise als Nazi-Rhetorik deklariert, dürfte sich in naher Zukunft mit der Rechtsabteilung der „Neuen Zürcher Zeitung“ auseinandersetzen müssen…

Deutsche Medien
Minenfeld Migration
Die Journalisten in Deutschland informieren breit und vielfältig über die Migration. Ihre Berichterstattung hat allerdings blinde Flecken.

von Heribert Seifert16.6.2015, 05:30 Uhr 44 Kommentare

Die Einwanderung übers Mittelmeer, bei der viele Menschen in Seenot sterben, fordert nicht bloss die Politik, sondern auch die Medien heraus. Bilder und Berichte von Menschen, die ihr Leben riskieren, um nach Europa zu kommen, mobilisieren starke Gefühle. Mitleid mit den Betroffenen, aber auch Ressentiments gegen den Fremden bilden eine konfliktträchtige Mischung. Dies gilt vor allem für Länder, die wie Deutschland zu den bevorzugten Zielen dieser Massenmigration geworden sind. 2014 machten dort 200 000 Menschen Anspruch auf Asyl geltend, für dieses Jahr erwarten die Behörden mehr als 400 000. Als solche Zahlen 1992 schon einmal zu melden waren, beherrschten ausländerfeindliche Ausschreitungen und erbitterte Kontroversen ums Asylrecht die öffentliche Debatte.

Davon ist heute kaum etwas zu spüren. Trotz dem ungebrochenen Einwandererstrom dominiert in Presse und Fernsehen eine Berichterstattungsroutine ohne besondere Zuspitzung oder Skandalisierung. Das gilt nicht bloss für die TV-Talkshows, in denen das Thema mit den bekannten Selbstdarsteller-Profis in der Endlosschleife der Phrasen und Pseudo-Krawalle bewirtschaftet wird. Selbst Nachrichten über Seenotfälle halten sich kaum länger als einen Tag in den Schlagzeilen.

Der Streit um die Einrichtung von Heimen für Asylbewerber und die Aufregung über kriminelles Verhalten sind publizistisch in den Lokalteilen eingehegt. Auch die erheblichen Kosten, die selbst nahezu bankrotte Kommunen für Unterbringung und Versorgung der Neuankömmlinge aufbringen müssen, provozieren derzeit keine medienöffentlichen Diskussionen. Der Ausnahmezustand ist medial als Normalfall akzeptiert. Den Widerspruch dazu in den Leserkommentaren im Internet erträgt man als Teil eines Kommunikationsspiels ohne Folgen.
Orientierungslos

Dieser ruhigere Berichterstattungsstil scheint der Stimmung im Volk zu entsprechen. So stellte gerade das Institut für Demoskopie Allensbach bei einer Untersuchung der Einstellungen der Deutschen gegenüber den Asylbewerbern fest: «Aggressive Ablehnung, wie noch vor 20 Jahren, ist kaum zu spüren.» Bei genauer Analyse der Antworten fiel den Demoskopen allerdings auf, dass die Befragten im Urteil schwanken. Stimmen sie einerseits in grosser Zahl Forderungen nach verbesserter Seenotrettung und mehr Hilfe für die betroffenen Menschen zu, so artikulieren sie doch ebenso zahlreich Befürchtungen um eine Überforderung des aufnehmenden Landes, um einen Import fremder Konflikte und um eine Ausnutzung der heimischen Sozialsysteme. «Ein sicheres Zeichen für Orientierungslosigkeit» nennt Allensbach-Projektleiter Thomas Petersen in der «FAZ» solche Urteilsschwankungen. Diese Orientierungslosigkeit ist durch eine konfus-hilflose Politik gefördert worden. Sie wird aber auch verstärkt durch die Berichterstattung.

Zwar informieren die Medien insgesamt breit und vielfältig über Ereignisse und Hintergründe der grossen Wanderung, aber sie tun das mit erkennbarer Schlagseite bei der Themensetzung und der Wahl inhaltlicher Schwerpunkte. Im Vordergrund stehen humanitäre Probleme, Möglichkeiten ihrer pragmatischen Lösung und vor allem Empathie mit den Migranten. In den Lokalteilen der Zeitungen wird intensiv über die Anstrengungen der Gemeinden zur menschenwürdigen Unterbringung und Versorgung der Neubürger informiert. Die Bemühungen der Asylbewerber, sich in einer fremden Umwelt zurechtzufinden, finden grosses Interesse. Hinweise auf erfolgreiche Integration sind prominent placiert. So suggerieren Berichte tonangebender Leitmedien, dass zahlreiche arbeitswillige Migranten von Unternehmen sofort eingestellt und über den Arbeitsmarkt problemlos in die aufnehmende Gesellschaft eingegliedert werden könnten. Leider behindere eine indolente und unverständige Bürokratie mit ihrem Beharren auf Prüfung der Aufenthaltsberechtigung und der behaupteten Qualifikationen diesen eigentlich harmonischen Prozess.

Man könnte glauben, dass Masseneinwanderung kein Problem ist, sondern nur von Anhängern einer «Festung Europa» zu einem gemacht wird. Wo Vertreter einer solchen Position überhaupt zugelassen werden, inszeniert man ihren Auftritt so, dass im Fernsehen ihre Thesen durchs Bilder-Arrangement schon dementiert werden. Es ist ein wohlmeinender Paternalismus, der diese Berichterstattung prägt.
Lieblingsschurken

Nachsicht und Verständnis sind fast grenzenlos. Lügen und Täuschung der Behörden im Asylverfahren gelten als hinzunehmender Standard. Provozierendes Verhalten und zum Teil aggressiv vorgetragene Ansprüche werden neutral registriert. Exemplarisch ist da der verständnisvolle Bericht über Afrikaner , die ihre Unterkunft randalierend zerlegen, weil ihnen bisher bloss eine und nicht wie gewünscht zwei warme Mahlzeiten täglich angeboten werden. Eine Schlagzeile wie «Nicht alle Flüchtlinge sind dankbar» , unter der eine Zeitung ihre Verwunderung darüber zum Ausdruck bringt, dass gerade aus grosser Not Gerettete gleich ihre Wohltäter bestehlen und bedrohen, sind seltene Ausnahmen in einem ostwestfälischen Medienbiotop. Kritische Aufmerksamkeit finden in jüngster Zeit allenfalls die Schlepper, die als böse Ausbeuter der Not zu Lieblingsschurken einiger Medien avanciert sind. Dass sie integraler Bestandteil der Wanderungsbewegung sind, wird kaum zum Thema.

Im besonders beliebten Genre der Homestory über abgelehnte Asylbewerber, die abgeschoben werden sollen, kulminieren die Parteinahme und die kritiklose Übernahme der Perspektive der Betroffenen. Mitmenschlichkeit steht hier gegen vermeintliche Formaljuristerei der Behörden. Beispielhaft ist die Geschichte, in der der «Kölner Stadt-Anzeiger » den Unterstützer einer angeblichen Roma-Familie zu Wort kommen lässt, die wegen fehlender Asylgründe nach Serbien abgeschoben werden soll: «Hier geht es gar nicht um die Frage, ob sie verfolgt werden, sondern, wie das Leben dort ist.»
Klima der Ächtung

Hier artikuliert sich, oft mit stillschweigender Zustimmung der Medien, eine Haltung, die jede kontrollierte Asylpolitik ausser Kraft setzen will und nur noch das weite Öffnen aller Tore erlaubt. Die zahlreichen Fälle von Kirchenasyl und Abschiebungsblockaden zeigen, wie wirksam diese Haltung mittlerweile ist. Eine Analyse der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft «Rückführung» vom April 2015 benennt die Mitverantwortung der Medien : «Die Experten halten an ihrer Einschätzung fest, dass Abschiebungen seit vielen Jahren in einem gesellschaftlichen Klima der Ächtung und Ablehnung stattfänden. Wenn in Medien und öffentlichen Diskussionen die Rückführung von Ausreisepflichtigen thematisiert werde, geschehe dies stets mit dem Tenor des Skandalisierens des behördlichen Handelns.»

Grund für diese Geringschätzung des rechtlichen Rahmens für Asylgewährung ist vermutlich die Faszination, die der Flüchtling auf Medien ausübt. Er erscheint als geradezu emblematische Figur der Zeit, Repräsentant einer Welt, die in manchen Teilen gekennzeichnet ist durch Krieg und Bürgerkrieg, durch Hunger und ein Elend, das keine Zukunftschancen öffnet. Der Flüchtling ist Weltbürger wider Willen, der in Deutschland auf diffuse Weise geschichtspolitisches Schuldbewusstsein aufruft, zugleich aber auch Retter aus der demografischen Krise sein soll.

Moralischer Appell und das Sachzwang-Argument sind hier eigentümlich verschränkt. Wer diesen Blick teilt, wird die Propaganda für die «Willkommenskultur», die die Einheimischen zum herzlichen Empfang für die Fremden erziehen will, für alternativlos halten. Die gängige journalistische Vernunft mit ihrer Vorliebe für das Niederreissen von Mauern und das Auflösen von Grenzen, aber auch mit ihrer Neigung zum Engagement für die Schwachen lässt in der «Flüchtlingskrise» der Gegenwart keine andere Wahl.

Wie die Allensbach-Umfrage zeigt, kann man mit der Etablierung einer solchen veröffentlichten Meinung xenophobe Haltungen zurückdrängen, was als zivilisierende Wirkung von erheblicher Bedeutung ist. Ohne Zweifel haben die Medien massiv daran mitgearbeitet, das Land offener für Zuwanderer zu machen.

Unterrepräsentiert ist aber die gesellschaftspolitische Reflexion der Entwicklung. Die Einseitigkeiten der Berichterstattung setzen das Publikum nicht nur moralisch unter Druck, einen gesellschaftlichen Wandel von erheblichem Ausmass zu akzeptieren, ohne die eigenen Sorgen, Vorbehalte und Bedürfnisse angemessen in die öffentliche Erörterung einbringen zu können. Es fehlt dieser Berichterstattung auch der Sinn fürs nüchterne Kalkül, das die divergierenden Interessen aller Beteiligten identifiziert, anerkennt und im kritischen Räsonnement ausbalanciert. Die Beschwörungen einer Bereicherung der Gesellschaft durch die neue Buntheit und Vielfalt überspringen Erfahrungen von Verlust an Gewohntem und die Belastung durch Konfrontation mit Fremden. So zahlreich die sensiblen Reportagen über Schwierigkeiten der Migranten bei Eingewöhnen in einen fremden Alltag sind, so selten finden sich Gegenstücke, die zu verstehen versuchen, wie Deutsche die Verwandlung ihres Viertels in ein neues «multikulturelles» Viertel erleben.
Das grosse Experiment

Der Oxforder Ökonom Paul Collier, der in seinem Buch «Exodus» ein empirisch gut unterlegtes und argumentativ sehr differenziert begründetes Plädoyer für eine neue Einwanderungspolitik vorgelegt hat, hält gerade diese soziale Dimension der Masseneinwanderung für die wichtigste. Hier entscheidet sich seiner Ansicht nach, ob dieses grosse soziale Experiment gelingt oder scheitert. Collier will die öffentliche Debatte deshalb gern von «Nonsensfragen» wie «Ist die Einwanderung gut oder schlecht» wegbringen und stattdessen klären, «wie viel Migration für alle am besten ist ».

Das erfordert Selektion, Kontrolle und gegebenenfalls Zurückweisung – das sind Begriffe, die in der medialen Bearbeitung des Themas in Deutschland einen schlechten Ruf haben. Auch Colliers empirisch begründete These , dass «eine zu starke ethnisch-kulturelle Diversität den sozialen Zusammenhalt und damit die Grundlagen des Wohlstands» bedrohe, dürfte dazu beigetragen haben, dass der Brite die deutsche Debatte nicht beeinflusst hat.

Dabei gibt es seit langem Anzeichen, dass in bestimmten Regionen und Milieus in Deutschland jener soziale Zusammenhalt unter dem Druck der Einwanderung prekär wird. Die Medienpraxis des Wegsehens und der camouflierenden Berichterstattung, welche die Akteure verschleiert, ist keine Lösung. Einwanderung verlangt einen Lernprozess, den auch Medien zu einem guten Teil noch vor sich haben.

Und damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen und Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Sieben Tage im August

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Als der 54jährige Juan Carlos Wasmosy am 15. August vor nun genau 22 Jahren den Eid als paraguayischer Präsident ablegte, wurde wohl wie meist viel Hoffnung in den Colorado-Mann mittleren Alters gesetzt: und genau wie in den meisten Fällen blieb es bei den ewig gleichen Versprechungen um Reformen, Wohlstand, gefüllte Kühlschränke, bequeme Autos und immer Coca Cola für jeden und besseres Leben sowieso für alle.

Seither ist viel Zeit vergangen: der Gehalt der Versprechungen und Beschwichtigungen hat sich bis heute kaum geändert, und die Erfüllung selbiger, Wählerstimmen sichernder Behauptungen ist ebenfalls im stabilen Seitwärtstrend – allerdings ist Señor Wasmosy nun auch unwiderruflich im Alter von 76 Jahren angekommen.

Dies hindert ihn nicht, sich selbst noch am Steuer seiner Cessna 206 zu beweisen; leider in dieser Woche mit fatalen Folgen für eine 20jährige Mopedfahrerin und deren Kind, die von einer Tragfläche seines wegen technischen Problemen auf eine Straße „runterkommenden“ Privatfliegers umgerissen wurden.
Die Bilder vom abgetrennten Fuß der jungen Frau mögen hier ausgespart bleiben….die sind bei Zuckerbergs XX( Datensammlung an der richtigen Stelle aufbewahrt.

Allerdings sind aktuell vom Absturz nicht nur Flugzeuge betroffen, sondern auch Helikopter trifft’s, wie der Vorfall vom gestrigen Freitag zeigte…
ABC Color Helikopter-Absturz

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Zum 46ten Jahrestag des (west-)deutschen Kinostarts (14. August) des Sergio-Leone-Klassikers „Spiel mir das Lied vom Tod“ :p lieferte am vergangenen Wochenende Paraguay eine aktuelle Variante:
während einer Autopanne am Nachmittag wurden ein 27jähriger Polizist mit seiner Freundin von zwei Jugendlichen mit Moped, hier sogenannten „Motochorros“ mit 22kalibriger Waffe zur Herausgabe des Handy’s gezwungen.
Allerdings ging der Überfall schief; der 22er der Räuber versagte, der Polizist Derlis Méndez Sosa hingegen „zog“ reaktionsschnell – und traf beide. 😮

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Zu erwarten wird sein, daß dem derzeit unter Anklage des Totschlags stehenden Polizisten mildernde Umstände zuerkannt werden; die übereinstimmenden Reaktionen in den hiesigen sozialen Netzwerken, wo dieser Fall kommentiert wird, verteidigen das entschiedene Vorgehen des Schützen: für quasi Außenstehende in unserer alten Heimat sicherlich nicht einfach zu verstehen. 🙄

Zum heutigen Schluß für @ Brother noch aktuelle Bilder der Panzerdemontage: besser jetzt lose Teile abnehmen; das erleichtert sicherlich die spätere neue Farbgebung/Alterung…
Das Bordwerkzeug wird eh überarbeitet…

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Buntes Treiben im August….

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„Ist Armut die Mutter der Verbrechen, dann ist Mangel an Verstand ihr Vater.“
Der derzeit in Paraguay herrschende Winter beschert uns momentan Temperaturen von 35°…PLUS, wohlgemerkt. :p

Dennoch wird wohl kaum diese sommerliche Hitze verantwortlich zu machen sein für die Vorgänge im Lande, die weitaus weniger schön bzw. zu verurteilen sind: vor wenigen Tagen mißglückte der Diebstahl eines drahtlosen Telefons; der durch im Laufen geübte Nachbarn/Zeugen des Diebstahles schnell eingefangene 19jährige Dieb machte rasch die Bekanntschaft mit reichlich Schnur und einem Baum.

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Die anfangs entspannte Rückenlage wurde für coole Züge an der Zigarette genutzt; ein Anziehen der Schnur verwandelte den Helden in ein bittendes und heulendes Bündel; erst durch das Eintreffen der Polizei konnte der Gefangene sicher sein, daß alles seinen Gang gehen und in gut 24 Stunden mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Freiheit winken wird… :##

Im zweiten Fall wurde im 40 km entfernten Ort Coronel Oviedo der achte Schwangerschaftsmonat und das Leben dieser 33jährigen werdenden Mutter durch zwei Schüsse ihres Ex-Freundes beendet, der sich daraufhin mit einem eigenen Schuß vom Leben trennte.

Mord 02Mord

Anfang August fand bei Aregua ein Überfall auf einen mit 12 Fahrgästen besetzten Bus statt; beide bewaffnete Täter entkamen mit reichlicher Beute mittels Fluchtfahrzeug…

=> Bleibt zu hoffen, daß durchgreifendere Gesetze diesem Treiben ein baldiges Ende setzen: wo aber der Staat nicht in ausreichendem Maße Bildung, Ausbildung und Jobs bereitstellt, könnte bei rigoroserer Bestrafung schnell festgestellt werden, daß der Präsidentenpalast zu leicht entzündlicher Ware gezählt werden muß…

Für @ Brother :wave: schnell noch ein Bild des originalen Tamiya-Plastikbraun: ein Blick ins Turminnere auf den seitlichen Einstieg. Dies müßte ja denn eigentlich in Panzergrau gehalten sein… U-(

Panzer

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Stets neu statt Trott

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„Mischt der Zufall die Karten, so verliert der Verstand das Spiel.“

Seit nun knapp 10 Jahren gestaltet sich unser Leben in diesem Binnenländle Paraguay; für uns das erste Land, in welches wir nun dauerhaft wohnend ausgewandert sind: dennoch entwickelt sich nahezu jeder Tag neu bzw. nimmt manchmal vom morgendlichen „Nullpunkt“ aus schnell eine eigendynamische Richtung an, die selten vorhersehbar schien… :yes:

Als aktuelles Beispiel mag diesmal die scheinbare Vermischung von Film & Realität gelten: bei der abendlichen Lektüre von Umberto Eco’s Meisterwerk „Der Name der Rose“ erinnerte man sich gern an selbigen Film; die meisten werden den Inhalt kennen und wissen, daß dabei das Gift der Bücher :>> über die Zunge in den Körper gelangte – doch nur 12 Stunden später „gelang“ der Sprung dieser Idee vom Zelluloid ins wahre Leben…

Der Name der Rose

Etwas stimmte plötzlich mit „Waschi“, unserer weißen Zulauf-Mietz nicht mehr: deren wohl angeborene Eigenart, ständig die Zunge draussen zu zeigen, war ihr wahrscheinlich bei einer Begegnung mit einer sich wehrenden Vogelspinne zum Verhängnis geworden: rechts und links auf selbiger Zunge waren deutliche dunkle Flecken zu erkennen, das zog einen weitgehenden Nichtgebrauch dieses Organs nach sich und damit war Mietzie von der Nahrungsaufnahme „abgeschnitten“; glücklicherweise schwoll weder Rachen noch Zunge nennenswert an, was eine Berührung mit einer Schlange eigentlich ausschloß.
Trotzdem wäre dies ja im Bereich des Möglichen gewesen…
=> DAS muß dann aber auch ein hiesiger Tierarzt erkennen. U-( :-/

Und so fand ein weiteres Mal die eingangs erwähnte Umplanung des Tages statt: schnell mußte eine erste telephonische Verbindung mit einem Tierarzt hergestellt werden – „einfach hinfahren“ nutzt nix, wenn keiner da ist bzw. kei‘ Zeit hat…oft genug erlebt..!

Die -oft filmreifen- Details in den eigenen vier Wänden, wenn man auf der Suche nach der richtigen Nummer ist, dürfte jeder kennen oder schon erlebt haben: auf Anhieb fanden sich die Nummern des „Burgkellers Meissen“ (einfach gestalteter Druck vom Juli 1987..), „VEB Gütertaxi Priestewitz“ (ungültige Nummer spätestens seit Dezember 1989..), „Fernöstliche Teesorten-Verkauf & Versand“ (Angaben zu Stadt/Straße mittlerweile unleserlich…) und ein halber Felsenkeller-Bierdeckel, auf dem eine vierstellige ❗ Festnetznummer und der Name „Ute“ :yes: vermerkt war; für Erklärungen und weiterführende Informationen betreffs „Ute“ war (glücklicherweise…) wegen „Notfall Mietzie“ diesmal keine Zeit… B)

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In vorliegendem Falle war eine eigene Fahrt zum Tierarzt übrigens stark erschwert: der blaue Daewoo stand in Mechaniker -Victor’s „Drive Inn“- wegen eines gerissenen Türgriff-Seilzuges und für den Wechsel eines Radflansches. :##

Allerdings wurde dies -fahrtechnisch- durch die Hilfe eines Landsmannes recht schnell „überbrückt“- besten Dank an dieser Stelle nochmals!!
:wave:

Jetzt mußte nur noch jemand :yes: „schnell“ die sich -plötzlich- vierseitig verspreizende Mietzie in die Transporttasche …stopfen… U-( B)

Glücklicherweise sollte sich die private, eilig gestellte Diagnose bewahrheiten: eine Vogelspinne wurde als möglicher Verursacher festgestellt; nach je zwei (hier gern & oft verteilten…) Spritzen an zwei Tagen verschwanden die Flecke (innen, auf der Zunge..) :)) und weiß-Mietzie beteiligte sich relativ schnell wieder an der erhaltenden Nahrungskette. :p

Geholfen hat in diesem Falle Villarrica’s „El Shalom“; an dieser Stelle dessen aktuelle Nummern für alle hier im Umkreis wohnenden:

0983 – 241 099 und 0986 – 269 873 und 0985 – 865 243

Mietzie 05

Und wer nun gedacht hatte, der Tag wäre geschafft gewesen, hat sich geirrt:
@ Brother :wave: :wave: meine Vitrine ist mittels Kleinlaster U-( eingetroffen!!
=> Dafür wurde das Flaggen-Projekt gestoppt; deckungsgleicher Stoffdruck ist schier unmöglich scheinbar; zumindest in Villarrica… :`(
=> Der Preis für die Glashülle übrigens entspricht der DM-Banknote, auf welcher der Arzt Paul Ehrlich abgebildet ist. B)

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Zuletzt noch wie versprochen einige Bilder vom Panzer IV; mehrere Teile sind gelöst, aber alles ist noch komplett: somit dürfte sich die Alterung etwas einfacher gestalten…

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Damit wünschen wir der Leserschaft eine schöne neue Woche & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…aber ob die Schweiz nochmals (solange, bis es dem Brüssel-Kartell :## paßt..) über die alles erstickende Zuwanderung abstimmen wird, bleibt abzuwarten… B)

Schweizer

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