Schlagwort-Archive: Modellbau

1929 2019 1669

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„Wie herrlich ist es, nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruh´n!“ 🙂
…ahnte schon der in Radeburg geborene und nun vor 90 Jahren verstorbene Zeichner Heinrich Zille; „sein“ Berlin, dies dürfen wir getrost so einschätzen, wird in zunehmendem Maße mit Personen, die über eingangs erwähnte Neigungen/Fähigkeiten verfügen, geflutet; abendfüllende Diskussionen ergeben sich schnell, wenn man die Frage in den Raum gleiten läßt, wer für diese Vorgänge eines Tages die Verantwortung übernehmen wird…
Im Gegensatz zur sich in der alten Heimat anbahnenden Machtübernahme inkompatibler menschenverachtender Religions- und krimineller Staatsformanhänger in aller Öffentlichkeit jährte sich unser eigener Lebensneustart in Paraguay fast unbemerkt in den letzten Tagen zum 14ten Male; wer hätte dies in den 89er August- und Septembertagen vorhersehen können.. 🙂
Daß der damals angestrebte Wechsel der personellen Besetzung sowie des politischen Ablaufes „nur“ zwei, drei Jahrzehnte später in eine perfektionierte Kopie des verlassen geglaubten Systems münden würde, schien uns undenkbar…

Allerdings findet der „Rummel“ um ein Amtsenthebungsverfahren für den Präsidenten in unserer paraguayischen Hauptstadt Asunción kein Ende; das in den letzten Tagen aufgeflogene Geheimpapier mit Brasilien zieht weitere Kreise und in gewohnter Manier stellt die bedrohte Regierung steuerfinanzierte Polizei und Wasserwerfer für die etwa 1.000 Demonstranten bereit…

Sicherlich überstiegen diese Ausgaben die Kosten zur Instandhaltung ZWEIER Krankenwagen im reichlich 2.000-Seelen-Städtchen Ypejhu mit variierender Schreibweise: der Transport eines 18jährigen mit Kopfschußverletzung in den letzten Tagen ähnelte einem Staffelwettbewerb – leider mit tödlichem Ausgang: nach dem technischen Versagen des ersten weißen Transportwagens scheiterte auch der zweite kurz nach der Übernahme des Patienten: als der dritte angeforderte Sanka den Patienten im Asuncióner Notfallkrankenhaus ablieferte, wurde kein Bett mehr benötigt, sondern -nach Entnahme des Projektils- eine hölzerne Kommode…

Um Schußwaffen gehts auch im aktuellen Bericht der Soleil-Royal-Werft: wie angekündigt, wurde das untere, ansteigende Deck achtern eingesetzt. Unzufrieden mit dem aufgebrachten Nagel-/Dübelmuster des vorderen Decks, bedurfte es nur eines „Ruckes“ und einer Nachtsitzung, um selbiges Deck mit endlich exakter Planken-& Nagelgestaltung neu zu versehen und einen Tag später einzusetzen. Um das kürzere nächste Deck achtern zu setzen, bedarf es der Weiterführung der Rumpfbeplankung: vorher muß der Sitz der gelieferten runden 8 äußeren Stückpforten geklärt sein: dazu braucht´s die Anfertigung wenigstens einer kleineren Lafette, um die Höhe des Ringsitzes zu ermitteln. Und siehe da, diese Ringe müssen vorher die Drehbank besuchen: zu lang. …wird outgesourct… 🙂
Dennoch – weitermachen: nach Rückführung der Rundpforten werden die „nur noch“ eingesetzt in aktuell zu fertigende Aussparungen in der Bordwand. So lassen sich geruhsam die nun noch fehlenden 15 Lafetten zusammensetzen, farblich behandeln und nach Komplettierung mit Ringen und Ösen warten sie auf den Einbau nach Wiederkehr der runden Pforten. …was ein Aufwand für ein Schiff von 1669… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Drei Präsidenten und eine Frau

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„Nur Gott, dem Vaterlande und meinem Gewissen will ich verantwortlich sein.“
Ableugen -und ablegbare- Maximen bestimmen die -gern- als Leben eigenbezeichnete Existenz der meisten Zeitgenossen; politische, „auf Sicht fahrende“ Flexibilität der GmbH-Verwaltungsriege wird alternativlos zuvorkommend als Fachkompetenz, vor allem dankend! (zu allem Überfluß zahlend..) zugeordnet; Reichspräsident und Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg´s Zitat tritt 85 Jahre nach dessen Tod einer leider zunehmenden Mehrzahl seiner deutschen Landsleute wie aus einer vergangenen und vor allem verurteilswerten Zeit entgegen; nicht verwunderlich für ein islamisch werdendes Land ohne Aussengrenzen, mit abgesenktem Bildungsniveau ohne Freitag sowie „..ich freu mich drauf!“-Raub, Vergewaltigung und Mord auf offener Straße…

Leider galt einleitendes Zitat auch in unserem Binnenländle erst kürzlich nicht unbedingt als erstes zu beachtendes Gebot bei der Staatslenkung; ein nun ans Licht gekommenes Geheimabkommen trieb -mal wieder- die meist hauptstädtische Bevölkerung aufs Straßenpflaster: laut dieser Vereinbarung zwischen den Wasserkraftnutzern Brasilien und Paraguay sah dieser Vertrag die jährliche Mehrzahlung von 200 Millionen US-Dollar vor – und dies ohne ein Mehrangebot von Strom; keine Frage, auf wen die führenden Stromgesellschaften dies abgewälzt hätten.. 🙂
Damit wäre die 2009 ausgehandelte brasilianische Mehrzahlung von 360 Millionen annulliert worden; diese jüngst auf einer Pressekonferenz vom hiesigen Aussenminister als Vorteile ausgelegten Eckpunkte erschienen denn auch nur einen Tag später nicht mehr ganz sooo vorteilhaft und besagter Aussenminister räumte ganz ohne Widerworte seinen gepolsterten Stuhl freiwillig – zuvor hatte sich schon der Stromgesellschaftschef der ANDE „empfohlen“, da dieser Vertrag nicht mit seinem Amt/Land/Gewissen vereinbaren sei…
Keine Sorge – geht noch weiter: das drohende Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten Paraguay´s wurde erst in diesen aktuellen letzten Stunden nicht begonnen; Theaterdonner oder auch keiner – „hier“ kommt schnell das politische Ende; siehe Lugo`s Abgang…. 🙂
Am Mittwoch dann wurde verkündet, daß dieser Vertrag nicht angenommen wird bzw. beide Seiten ihn annullieren; einer der Nebeneffekte dieser ganzen Sache ist die Neubesetzung des Itaupú-Direktors sowie des paraguayischen Botschafters auf brasilianischer Seite; anzunehmen ist, daß diese Posten unter Zuhilfenahme des Peter-Prinzips nun von anderen/denselben Mitmenschen mit den gleichen Eigenschaften belegt werden… 🙂

Gleich zuverlässig arbeitend bleibt auch die hierzulande immer bewährte und sich bewährende Geldmaschine der Justiz; aktuell ist die Schönheitskönigin „unserer“ Departmenthauptstadt Guairá betroffen: aufgrund fehlender Funktion der Bremse (..so angegeben..) beschädigte sie ein anderes Auto an der hinteren Stoßstange; das übliche „..machen wir..kein Problem..“ wurde wie genauso üblich nicht ernst genommen und der Wisch mit der Aufforderung zur Wahrnehmung eines Gerichtstermines…“was für ein Zettel..?“ So wurde ein Haftbefehl für die junge Frau ausgestellt. (!)
Gerüchte, wonach sie versuchen wird, in Deutschland Asyl zu beantragen, sind derzeit noch unbestätigt…. Vielleicht möchte ja jemand die Bürgschaft übernehmen..?!? 🙂

Nach über 5 Monaten / 150 Tagen Bautätigkeit auf der Soleil-Royal-Werft gibts nun folgendes zu berichten: der Einbau der hinteren Lafetten mußte unterbrochen werden, da sich fast unmittelbar vor den Geschützpforten die hinteren vertikalen Spanten befinden. Diese dienen außen der Aufnahme der Bordwandplanken und innenbords befinden sich an ihnen kleine Auflageflächen für das erste ansteigende hintere Deck. Um diese Spanten zu entfernen, mußte der folgende, ansteigende Teil der Bordwand samt Auflagefläche /Deck auf anderem Wege neu angefertigt werden; quasi ein Dreieck mit innerer Leiste. Nun stellte es kein Problem mehr da, auch die beiden breiten inneren Spantenteile zu amputieren: und schon wandern die Matrosen fröhlich pfeifend über ein leergeräumtes Deck nach achtern…
Anschließend bekam besagtes Deck die Grätings bzw. den Durchstieg, sowie die Beplankung samt Nagelmuster – desgleichen das vordere Deck. Demnächst also: Spanten weg, seitliche Bordwand innen rot, am Rumpf anbringen und Deck(s) drauf.
Achtern vorher die restlichen Lafetten `rein…. 🙂
Klingt ja einfach.. 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Gewinnerfrauen…

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„Ich habe zuviel Phantasie, um eine Hausfrau zu sein.“ Nahezu aussichtslos, die wahren von den unwahren Mitteilungen zu trennen, die unsere goldglobalisierte Welt im Sekundentakt umrunden müssen/sollen; eingangs erwähnte Aussage soll helfen, Marilyn Monroe´s Unsterblichkeit zu verlängern: als ob dazu noch etwas nötig wäre.. 🙂

Und bei weiblich*innen*  Themen soll diesmal verweilt werden; keine Abschweifungen zum aktuellen Überfall auf eine Hazienda mit mehreren Toten; dies Bild der abgebrannten Farm bei Yby Yaú möge genügen: kein Ausblick auf den (..noch nicht..) drohenden Bürgerkrieg in der Heimat, wo werdende Ghettoinsassen ihre neuen Herren lachend importieren und angeraten/verordnet wird, daß Kinderehen, Raub, Mord und Vergewaltigung zur Zivilisation im 21ten Jahrhundert „einfach“ dazugehören – in den  Feuerüberfall im hiesigen paraguayischen Grenzgebiet besser nicht „`reinhängen“; mehrere gewalttätige Parteien kämpfen teils um „weiße“ Ware bzw. deren Gewinnanteile – weitergehen, es gibt nichts zu sehen..!

Wie angekündigt nun ein unpolitisches Thema: aufgrund des Sieges bei der Wahl zur diesjährigen Miss Expo 2019 durfte Elena Mora die Nacht durchfeiern; mit 25 Jahren und weitgehend intakten Zähnen darf man(n) auf die weitere Karriere gespannt sein…

…vielleicht -sollte das Schnurlostelefon gerade in der Hand liegen- genügte ein Anruf bei der 2018er Miss Grand Internacional, Clara Sosa, um zu wissen/ahnen, wie´s weitergehen wird..?! 🙂

Diese junge Dame beißt gekonnt auf ihre kürzlich erworbene Silbermedaille – das Motto „Räder müssen rollen für den Sieg“ diente -vermutlich..- als Motivation beim World Roller Games-Trubel in Barcelona. Was es nicht alles gibt heutzutage; dennoch stand Sophia Veliuva unterhalb des goldenen Siegertreppchens und hatte sichtbar ihre Freude am Gewinn! 🙂

Kurz vorm aktuellen Bericht von der Soleil-Werft ein Rückblick: vor 90 Jahren gewann der deutsche Turbinendampfer „Bremen“ das Blaue Band des Atlantiks; im Gegensatz zur damaligen Zeit werden in diesen Tagen vorrangig Asylsimulanten ins Reich der lebenslangen Vollpamperung chauffiert…

Das hölzerne Schiff hat in den letzten Tagen nun seine 12 achtpfünder-Lafetten vom sichtbaren Mittelfeld erhalten – fehlen noch 2 x 5 im hinteren Teil des Decks, bevor die Bordwand minimal weiterwachsen kann….

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Männer & Frauen am Taxi

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Dem Credo, wonach „nicht das erreichte zählt, sondern nur das erzählte reiche“, wird in der simulierten Demokratie unserer alten Heimat nahezu täglich eine die schnellstmögliche Umvolkung ermöglichende Grundlage hinzugefügt; dem personellen Stuhltausch beim auf dem Peter-Prinzip beruhenden Geschacher um Ämter, der auf frappierende Art der „Reise nach Jerusalem“ ähnelt, stimmt dennoch die friedlich schlafende Mehrheit der auf Rente hoffenden Steuerschafe zu; der hoffnungsvolle Optimist glaubt, daß Historiker schon in 200 Jahren das WARUM ergründen können wollen. Dürfen.
So macht es besondere Freude, an Fritz Wendel´s  Erstflug unserer strahlgetriebenen ME 262 vor 77 Jahren in Leipheim zu erinnern; kaum möglich, daß aktuell ein Rekrut am kaserneneigenen Wickeltisch Stolz darauf entwickeln wird/darf… 🙂

Mit etwas weniger PS, dennoch aber analog zu Fritz Wendel´s hochgesteckten Erwartungen starten aktuell täglich die Asuncióner, knapp 1400 Taxifahrer: denen nämlich droht gleich zweifache Konkurrenz beim täglichen Griff nach dem Brot: UBER & MUV/ Paraguay nutzen dabei die Handymanie, die hierzulande genauso grassiert wie im verrückten Rest der Welt. Erwartungsgemäß betreten dazu die Asuncióner Betroffenen schnell die Strasse; seit mehreren Tagen „schließen“ deshalb die Taxifahrer eine Handvoll der hauptstädtischen Verkehrswege.
Und genauso war zu erwarten, daß sich hinter beiden Transportgewerbelagern schnell Anhänger versammeln; den steuerfrei fahrenden bisherigen Gelben fällt nun der technische Zustand ihrer Karren genauso auf die Füße wie die oft betriebene undurchsichtige Preisbildung.
Trotzdem – stehen die meisten nun zusammen und verlangen Chancengleichheit, die sich angesichts des härter werdenden Konkurrenzdrucks in der glücklich sich globalisierenden Welt wohl nur schwer/ganz sicher unmöglich wird durchsetzen lassen: ahnungsvoll darf man orakeln, daß eine Vielzahl der derzeit sich noch durchs Asuncióner Straßengewühl beamenden Taxifahrer zukünftig zuverlässig die täglich ausgestrahlten Telenovela´s werden verfolgen können… aus welchen Gründen möglicherweise/sonderbarerweise anschließend die Kriminalität ansteigt, werden dann andere Berufsgruppen mehr oder weniger erfolgreich herauszufinden versuchen…

Daß dabei eine der drohenden personenbefördernden Neuheiten aus dem eigenen Binnenland stammt, dürfte vielen nicht unbedingt als Witz erscheinen; hier rund um Gebißquotenfrau Ximena Dure die -vermutlich mittlerweile personengeschützten- „Eltern“ des MUV genannten Transportdienstes:

Spannung kommt auf bei der Frage, ob, wann & welche Unterstützung aus Präsi Marito´s Palast heraussickert; Regierungswechsel fanden im südamerikanischen Raum schon wegen weniger Anstoßsteinen statt…
Aber vielleicht ist die Neue Welt auch viel besser…

Im Werftgelände rund um den Bau der Soleil Royal geht es am 140ten Tag eher gemütlich zu: die ersten beiden (durchs später darüber befindliche Deck noch überdachten..) 8pfünderlafetten haben ihren Platz auf der später seeehr sichtbaren, da oben offenen  Böller-Etage eingenommen; der Weg dahin ist arbeitsreich, da die acht pro Lafette benötigten Tauwerksblöcke Einzelanfertigungen darstellen. 🙂


In 5er-Schritten werden nun besagte Lafetten aufgestellt; möglicherweise wird „zwischendurch“ das darüber befindliche Vorderdeck beplankt, um Fingern & Pinzette eine weniger anstrengende Arbeit aufzubürden.. 🙂
Dennoch dürfte sich zum Ende des Monats das Oberdeck -was die Bewaffnung betrifft- komplett präsentieren.

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Dynamit, Revolver & Kanonen

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„Denken bricht das Herz“ gilt in Kamerun seit Schwarzengedenken als weiterzugebende Lebensweisheit; trotz dieser auf den ersten Blick vielleicht etwas lethargischen Auffassung nahm der aus Sachsen-Anhalt stammende Gustav Nachtigal selbiges afrikanische Territorium im Jahre 1884 als Deutsches Schutzgebiet (bis 1919..) in Besitz; 135 Jahre später läßt sich die operettenhaft anmutende Zusammensetzung der Landesverwaltung von einer geistesgestörten 16jährigen bei der Destrukturierung der Wirtschaft beraten, kooperiert mit Pirat*Innen* und importiert ohne Grund oder gar Baumwollfelder millionenfach Anhänger der eingangs erwähnten Maxime, um -selbstverständlich länderübergreifend!- Industrienationen schnellstens auf den Weg in die technologiebefreite mittelalterliche Welt zu bringen…

Kameruner Sommerhitze läßt sich in diesen Julitagen in unserer paraguayischen Wahlheimat leider getrost als Mangelware bezeichnen; der hiesige Winter schlägt erfahrungsgemäß allerdings nur wenige Tage zu; „heiß“ bleiben die Vorgänge in Präsident Marito´s Binnenland dennoch weiterhin – am vergangenen Sonntagmorgen beispielsweise entfaltete Dynamit in den Schalterräumen der „Banco Vision“ im östlich gelegenen Liberación.
Nach dieser halbstündigen Aktion, ausgeführt von etwa 30-50 Entschlossenen, beträgt der Verlust immerhin 1,2 Milliarden Guaranies; nach Bankangaben lagerten insgesamt fast die doppelte Menge an Guaranies nicht ganz so wohlverschlossen bei der „Vision“; glaubt man den Medienberichten, warteten verteilte Scharfschützen auf sterbebereite Polizisten, die etwa die Verfolgung aufnehmen würden: Fehlanzeige für weiteren Munitionsverbrauch – Sonntag und dazu die frühe Morgenstunde waren vermutlich schuld daran… 🙂

 

Nicht am frühen Morgen, sondern kurz vom ersten Kaffeetässle trug sich die nächste Geschichte in der Nähe von Encarnación zu: da gerieten 2 Señores in Streit – einer trug die Kluft der Müllabfuhr, und sein Gegenpart konnte die Schande nicht ertragen, daß beim letzten Mal der Müll nicht mitgenommen wurde: wegen des darauf gefallenen Schusses befindet sich der Müllmann im Krankenhaus – und der Schütze auf der Flucht…. 😦

Stichwort Kaffee: fast empfindliche Stockungen bei der Werftarbeit an der Soleil Royal hat diese Woche zu verzeichnen – die Saeco Incanto benötigte dringend eine Reparatur an einem Druckschlauch: alles gerichtet, und das Oberdeck an Bord nimmt weiter Gestalt an bzw. wird nun mit den dafür vorgesehenen Lafetten bestückt.
Die Gegenseite der im vorigen Beitrag erwähnten Bordseite ist ebenfalls aus dem Deck emporgewachsen, und die vorderen Lafetten, die sich später unter dem erhöhten Deck befinden, ziehen ein. Hier im Bild noch ohne Rückholtakel….Die später sichtbaren 12/18 sichtbaren 8-pfünder-Rohre des Mittelfeldes vom Deck befinden sich derzeit noch außer Landes und sollten spätestens am Monatsanfang die Werft wieder erreichen.. 🙂

 

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Quer durch die Julikälte

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„50 Kilometer pro Stunde sind genug“ gilt als sprachliche Hinterlassenschaft des deutschen Erfinders Carl Benz; das technische Erbe des bei Karlsruhe geborenen Meistertechnikers gerät seit längerem, besonders aber aktuell mittels extra geschaffener Klimawechsellüge in den Zustand der Extremverteuerung bzw. der Abschaffung durch eine Grünpestpartei; eingangs erwähntes, mobile Geschwindigkeit betreffendes Zitat gelangt so wohl noch zu unseren Lebzeiten zu mehr als trauriger Berühmtheit: anläßlich des 133ten Jahrestages der ersten Fahrt eines deutschen Motorwagens sei das Fahrzeug hier nochmals gezeigt…

Nicht ganz so alt wie Benz` Motorwagen, aber dennoch hochbetagt feierte in diesen, nun kalten Tagen in unsrem Villarrica Señora Petrona Arévalos im Barrio Tuyuti ihren 110ten (!) Geburtstag – zum Vergleich einige Ereignisse des Jahres 1909: Karl May veröffentlicht „Winnetou IV“, in Belfast findet die Kiellegung der „Titanic“ statt und der Eindecker des deutschen Fliegers Hans Grade gewann mit diesem Aussehen den damaligen „Lanzpreis der Lüfte“.. 🙂


Seither ist die Welt noch verrrückter geworden – gratulieren wir nachträglich noch der Frau aus einer „anderen“ Welt..!!

Doch genug von diesen historischen Dingen und her mit den jüngeren Dingern: 🙂 vor wenigen Tagen erschien Jazmín Narvaez, die Abgeordnete der Colorado-Partei bei einer Unterhaussitzung im schwarzen Lackkleid: die dazu folgenden Kommentarleisten der einheimischen Gazetten zeigen nicht unbedingt einhellig Verständnis dafür; um fachgerecht quasi per Staatsauftrag in privatem Sinn & Nutzen Gelder versickern zu lassen, sollte man schon etwas sorgfältiger bei der Kleiderwahl sein… Man ahnt, daß nach den vielen Zurechtweisungen nur noch ihr Ehemann/das engere Umfeld Frau Narvaez in dieser Aufmachung sehen werden… 😦

Aus Zeitgründen heute wieder etwas kürzer – doch nicht ohne Werftbericht: nach genau vier Monaten Arbeit an der Soleil siehts nun so aus: wie schon im letzten Beitrag per Bild gezeigt, wurde das Oberdeck fest eingesetzt: kurz darauf wuchs aus dem Deck die erste seitliche Bordwand. Selbige setzt sich aus Einzelteilen zusammen, die sich um die metallischen Stückpforten gruppieren. Die Pforten selbst sind derzeit noch abnehmbar, da deren farbliche Gestaltung noch aussteht. Die gegenüberliegende Bordwand dürfte in den nächsten Tagen entstehen; die folgende Erhöhung des Rumpfes achtern und Richtung Bug ist ein sehr komplexes Thema und wird einige Zeit in Anspruch nehmen..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Fliegen, Schießen, Schneiden, Stechen

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Der historische Rückblick streift heute kurz den 100ten Jahrestag des Erstfluges der wellbeblechten Dessauer Junkers-Legende F-13; das damals -im krassen Gegensatz zur aktuellen Lage- nicht durch die eigenen Politiker gebremste Forschungs-und Entwicklungsstreben hatte es erreicht, daß das erste ganzmetallische Verkehrsflugzeug aus einer deutschen Werktstatt gerollt wurde: zur Zerschlagung der deutschen Wirtschaft sollte sich der Versailler Vertrag als ungeeignet erweisen – erst ein uckermärkisches Schleuser- & Schüttelwesen durfte Erfüllungsgehilfe werden… Interessant wäre zu erfahren, in welcher Zeit das deutsche Volk das Sofa als Lebenszweck für sich entdeckte – eine andere Denkweise bleibt angesichts weiterhin fehlender Gegenwehr nicht möglich. 😦
Somit dürfte das verheißungsvolle Vierte Reich islamischgrüner Prägung werden: Glückwunsch an die Millionen passiven Mitspieler.

Ebenfalls keinerlei Widersetzlichkeit zeigt der 43jährige Fabio Acosta mehr; selbiger fand Donnerstagmorgen sein Ende im Asuncióner Stadgebiet Luque; mehrere gezielt abgefeuerte Kugeln ramponierten die Seitenscheibe der Autotür – und löschten das Leben des Fahrers. Aus den wenigen Kommentarleisten der Staatszeitungen spricht unverholen das Unbehagen der Zunahme der Gewalt; dennoch zeigt der lächelnde Staatspräsident Marito weiterhin ein optimistisch in die Zukunft blickendes Antlitz….

Etwas friedvoller ging´s im Asuncióner Stadtkern zu bei einer der derzeit zahlreichen Demonstrationen; ein weiteres Mal forderten weitgehend landlose Campesino´s ihre Schuldentilgung und weitere Landzuweisungen; das Thema ist sehr alt und ebenso heftig umstritten; der landläufigen Meinung vom Verjubeln der vernachlässigten Landzuweisungen möchten wir uns aufgrund fehlender Recherchemöglichkeiten dabei nicht unbedingt anschließen; Tatsache bleibt, daß die oft wochenlange vorübergehende Inbesitznahme innerstädtischer Grundstücke -auch Privatgrundstücke ab einer bestimmten Größe bleiben nicht ausgenommen!- fast ausschließlich den Unmut der -meist- arbeitenden Bevölkerung hervorrufen. Die hier vorgestellten Bilder stammen aus der hiesigen Zeitung „La Nación“ und zeigen neben dem Protestzug in den Strassen ein aussagekräftiges bauliches Bild der Hauptstadt. 🙂

Einen ganz anderen „Faden“ schnitten am 27ten Juni vor 30 Jahren Gyula Horn und Alois Mock entzwei; wer hätte die aktuelle Entwicklung damals vorhersehen können…?!

…und nicht vergessen sei am 120ten Tag der Bericht von der Werft: nach der Plankenlegung aufs Oberdeck erfolgt nun das aufbringen des Nagel-/Dübelmusters; nach dem Three-Butt-Shift-System wird selbiges „Muster“ sorgsam unter der tischeigenen Lupe eingestichelt; den bisher nicht verlegten Plankenbereichen zwischen den vorderen und hinteren Spanten wird diese Tätowoerung erst nach dem endgültigen Einbau des Oberdecks und der Plankenlegung zuteil; um Raum für ordnungsgemäße Verzurrung der vorderen und hinteren Lafetten zu finden, mußten die vertikalen Spanten in diesem Bereich deutlich verschlankt werden. Zeitgleich wurden die später benötigten Metallstückpforten vom Grat befreit; auch diese Arbeit ist nun abgeschlossen: vorm Einsatz des Oberdecks müssen jedoch noch Verstärkungen unter der Deck“platte“ eingesetzt werden, um späteren festen Sitz der Knechte/Tauführungen und -halterungen  zu bekommen. Heißt also – Verstärkungen drunter, Deck rein und dann gehts an den Aufbau der Pfortenreihe / Bordwand Oberdeck mit vorerst abnehmbaren (da ja noch die äußere, zweite Beplankung aufgebracht wird..!) Metallpforten. Passend dazu wurden heute die in Holland bestellten Räder für die Oberdecklafetten angeliefert – Danke nochmals für den Überseetransport!!

 

Mit einem herzlichen Geburtstagsgruß 🙂 zum Abschluß verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Der Kaiser & zwei Frauen

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„Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden; die Deutschen glauben sie.“
Nicht der vermeintlich Sicherheit bietenden Übersiedlung in unser südamerikanisches Binnenland ist diese Aussage in Richtung Landsleute geschuldet, sondern ihr Ursprung ist deutlich älter – und aus berufenerem Munde: sie wird dem nun genau vor 204 Jahren zunächst durch das blutige Debakel von Waterloo gestürzten und wenig später darauf endgültig abgedankten Franzosenkonsul Buonaparte zugeschrieben: sonderbar wirkt heute das Zutreffen der damals gemachten Kernaussage, deren Volumen sich noch vervollständigen ließe durch: „…- und sie zahlen auch noch lachend für ihre Verdrängung und ihren Untergang!“ 🙂

Doch genug an dieser Stelle über das blutende, an die pädophile Staatsform fallende einst schöne Land; wenden wir uns dem schon erwähnten paraguayischen Binnenländle zu..: der nun vergangene Mittwoch stand hierzulande im Zeichen des „Tages des Baumes“; dieser Tatsache eher wenig beachtet rauschte der Tag auf dem Weg in den Winter hier an uns vorbei – dennoch ergab sich schon am Wochenstart die Chance auf ein einprägsames Baumpic – und sogar mehrere Bäume, angeordnet auf einem Ruheplatz…nicht für Autos, sondern für Menschen: unter spätherbstlichgoldener Sonne wurde eine durch -der Überlegung nach- fremde, jedoch offiziell verlautete eigene Hand getötete Frau im Kreise dieser Bäume in einem Schrein zur Ruhe gebettet; der als lästige Schema-F-Untersuchung deklarierte polizeiliche Hausdurchgang dient zuverlässig meist als Bestandsaufnahme für spätere interne Güterverteilung im nachbarlichen Sinne, bleibt jedoch ohne Hinweise für den Sinn, die Arbeitsweise oder gar die technischen Geräteanwendungen bei den neuen Besitzern…
Hilfreich tragend ist dabei die schulterzuckende Akzeptanz der hier Lebenden.
Sowie Kritik an der Kritik dieser althergebrachten Vorgehensweise. 🙂

Deshalb schnell zur nächsten (noch lebendigen) jungen Frau -die, wie könnte es anders sein- auch in Problemen steckt: Miriam C. Rojas ist mit 46 (!) Direktorin vom Generalkontrolleurschulungszentrum 😉 ; dieser wichtige Job schreit förmlich nach Präsentation, und so entstanden nach & nach immer mehr Foto´s, die zu allem (ihrem..) Unglück offiziell einsehbar sind bzw. waren. Nach 18 Jahren beruflicher Karriere reicht besagte Miriam nun den Rücktritt ein, nachdem ihre Bilder den beruflichen Stellen unter die Nase gehalten wurden….Macht sie halt als Zumbalehrerin weiter.. 🙂

  

Tag 112 auf der Soleil-Werft: der ursprüngliche Plan, nach Komplettierung der Lafetten auf beiden unteren Decks die aufwendige Heckgaleriekonschdrucktion zu beginnen, wurde zunächst zurückgestellt, um das dabei entstehende obere und untere Dach der seitlichen Galerien bei der 2ten Beplankung einarbeiten zu können: so zeichnete sich ab, daß die Gestaltung/Beplankung des Oberdecks nun beginnt – zuvor mußten die Grätings/gegitterten Rahmen angefertigt werden, um selbige mit der Decksbeplankung quasi zu „verschmelzen“, d.h. die notwenigen Korrekturen verschwinden zu lassen. Unerlässlich dabei, daß vorher den Planken eine dunkle Kalfaterungsfuge an der Schmalseite verabreicht wurde… 🙂
Damit dürfte der Weg frei sein für die Decksbeplankung incl. Plankenstoßfugen & einzelner Dübellöcher in halbmilimeterstarken Planken. 🙂

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John, Chaco & Pedro Juan….

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„Ich fühle mich nicht schuldig, daß sie vor Generationen Sklaven waren. Das war eben so.“ 🙂
Was die nun vor vier Jahrzehnten verstorbene Leinwandikone John Wayne in vergangenen Tagen über die genidentischen, seit knapp 4 Jahren in die alte Heimat importierten raketenbastelnden Fachkraftmillionen (staatlich so deklariert..!) abließ, würde aktuell jede zaghaft wachsende Schauspielkarriere -Restrictionen wären wohl in jeder Branche zu spüren-  in den Boden rammen; den dem Schuldkult Unterworfenen entzieht nun noch eine kindischbezopfte schwerst Geistestgestörte neben der individuellen Mobilität die Wirtschaftskraft ihrer Heimat: ganz großes Kino… 🙂

Eine gehörige Portion Nationalstolz zeigten an diesem Mittwoch die paraguayischen, meist jugendlichen Teilnehmer des Festumzuges anlässlich des 84ten Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensabkommens über den Chaco-Krieg 1932-1935, der damals, ausgelöst durch jahrelange Grenzstreitigkeiten, zwischen Bolivien und Paraguay tobte und mit einem militärischen Sieg bzw. über 50tausend Quadratkilometer Landgewinn unseres Binnenlandes endete: gleichzeitig verlor jede Teilnehmerseite allerdings auch etwa 50tausend Mann….

Sinn & Zweck dieses Krieges in Frage zu stellen, würde hierzulande wohl Unverständnis auslösen…
An diesem Tage ist also auch in unserm Binnenländle der Unterrichtsbetrieb eingeschränkt; statt für Eisbären und gegen alte weiße, demnächst Rente zu beanspruchende Männer zu protestieren werden bei uns die dreifarbigen Landesflaggen geschwenkt und Musikinstrumente bedient. Und kein Jahrestag dieses Kriegsendpunktes ohne ehemalige Teilnehmer; viele davon zählen nun über 100 Jahre…

Fürs (männliche..) Auge gibts dabei meist die Regimenter der Teilnehmer*Innen* in kurzen Röckchen.. 🙂

Ein Krieg anderer Art regt sich derzeit in der berüchtigten Region Pedro Juan Caballero: da wurden zum wiederholten Male zwei Hände neben dem Besitzer dieser menschlichen Greifwerkzeuge gefunden; zusätzlich sorgten die selbsternannten Grenzjustiziare für zwei weitere leblose Körper: TV & Gazetten berichteten lebhaft; daß es eines Tages zu diesen, wenn auch blutigen Geschehnissen kommen muß & auch wird, war fast zu erwarten….
Eine Bewertung dieser Vorgehensweise unterbleibt hier besser…

Zum heutigen Schluß noch die Neuigkeiten der Soleilwerft: das untere Batteriedeck ist nun besetzt mit 28/32 Geschützlafetten; der Boden des darüberliegenden zweiten Batteriedecks sitzt längst und trägt derzeit die vorgeschriebenen 14 Lafetten; die Gegenseite mit ebenso 14 Holzwagen ist in Arbeit.. 🙂
Der äußere Plankenspalt zwischen beiden Decks ist verschlossen und mußte „anständiges“ Schleifen über sich ergehen lassen; die Anpassung der -bisher- obersten Planke ergab, daß auch das gelieferte Deck so NICHT paßt…war zu erwarten… 🙂

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Zwei Hände/zehn Finger

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„Es binden Sklavenfesseln nur die Hände. Der Sinn, er macht den Freien und den Knecht.“
Die nähere Zukunft wird zeigen, auf welche Weise man dem Werk des österreichischen Nationaldichters Grillparzer zu Leibe rücken wird; eingangs erwähnte, in aktueller Deutung schon aufrührerisch anmutende Aussage wird dafür sorgen, daß man sich -je nach Wohnort und geplantem weiteren Lebensweg- dem hinterlassenen literarischen Werk zu- oder abwendet, bevor in der alten Heimat unterm laufenden/folgenden Grünen Gesinnungsterror stattfindende Hausdurchsuchungen den individuellen Denkvorgängen eine unkomplexe und vor allem erwünscht-überschaubare Richtung geben…

…und bevor aus -vorauseilender- religiöser Correctness Albrecht Dürer´s Zeichnung „Betende Hände“ aus dem Jahre 1508 islamischen Säuberungen in wenigen Jahren zum Opfer fällt, sei die weltberühmte Skizze an dieser Stelle noch einmal vorgestellt:
Erst vor wenigen Tagen wurde in Paraguay für den letzten lebenden, nun verstorbenen Piloten aus dem zweiten Krieg gebetet- mit 101 Jahren verstarb Pedro Catalda Raina, der tatsächlich 1918 in Paraguarí geboren wurde. Einer von 10 paraguayischen Piloten, die damals an der Küste zur Sicherung der alliierten Geleitzüge eingesetzt waren bzw. vor anlandenden deutschen U-Booten warnen sollten…
In der offiziell herausgegebenen Biographie des verstorbenen Veteranen steht vermerkt, daß alle zehn paraguayischen Kriegsteilnehmer um das Flugboot Typ Consolidated PBY eingesetzt waren; ob als Pilot, wird nicht genauer definiert… 🙂

  

Das handliche Thema wird bei der damit verbundenen Erwähnung des Ortsnamens Pedro Juan Caballero jedoch mehr als unappetitlich: in dieser berüchtigten Stadt wurde vor einer Woche die Leiche eines 21jährigen gefunden – OHNE von Albrecht Dürer dargestellte Körperteile: für einen Diebstahl wurde dem jungen Mann beide Extremitäten abgetrennt..mit anschließender Todesfolge: ein Bild an dieser Stelle davon ersparen wir uns…

Schnell noch zum Thema Soleil-Royal-Werft: alle 4 Heckgeschütze sind nun per Festzurrung installiert; um nicht aus der Übung zu kommen, wurde an der Steuerbordseite gleichgezogen – also alle 14 Lafetten fest installiert.
Die Rohre werden erst nach Komplettierung des Schiffes von außen durch die Pforten aufgelegt & befestigt, da sie während des Fertigungsprozesses wohl nur stören würden…
Sobald das untere Batteriedeck alle 28/32 Lafetten besitzt, werden die vorgefertigten, zwischen den Spanten sitzenden Deckelemente eingesetzt und das zweite Batteriedeck bekommt seine 28/30 Lafetten. Dem dürfte sich die untere, zweite und endgültige äußere Rumpfbeplankung anschließen…. 🙂 Schon, um nach der etwas anstrengenden Lafettenverspannung -hauptsächlich von oben- die Fingergelenke bisle zu entspannen. 🙂 🙂

Anmerkung der Redaktion: kurz vor Veröffentlichung wurde festgestellt, daß es sich bei der ersten Darstellung von Dürer´s Zeichnung um eine Karikatur handelt – hier nun das echte Bild:

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