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Wertlos? Geschenkt!

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„Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“ Man kann ja getrost dieser Aussage zustimmen und im Zweifelsfalle alles auf Wilhelm Busch, den Urheber dieses Gedankens schieben – und würde recht behalten: und obendrein besteht ja -zumindest in der Kinderzeit- ein Anspruch auf Geschenkausschüttung. 🙂
Doch wem obenstehendes Bild jetzt suggeriert, daß gleich ein junger Engel klingelt und `ne größere Kiste loswerden will, darf sich getrost als schief gewickelt betrachten; amtlich sind nur drei angejahrte Herren unterwegs; „Joseph“ Maas`neues Ermächtigungsgesetz zur Zementierung der sich in der alten Heimat etablierenden Schweigespirale untersagt seit wenigen Tagen leider, die (schwarzbereichernde) Herkunft des einen der drei näher zu benennen…

Doch lassen wir besser die drübige, in zunehmendem Maße diktatorisch ablaufende Politik um merggels Verbrecherkabinett beiseite und unternehmen wir schnellstens den Sprung nach Paraguay:  der 6. Januar steht im Zeichen schon angedeuteter Paketübergabe, und aus diesem Grunde sehnt wohl die Mehrzahl der hiesigen Nachwuchslebenskünstler diesen Januartag herbei; in gleicher Intensität, aber entgegengesetzter Richtung wird selbiger Tag wohl von den Eltern gefürchtet: dann nämlich muß nach weltweit anerkannter Last-Minute-Methode der nächstgelegene Supermarkt auf der Suche nach Spielzeug gestürmt werden.
Getreu dem Motto „Vergiss`das Gewesene“ gibt sich wohl auch in unseren Breiten kein Kind des 21ten Jahrhunderts mehr mit Weihrauch oder Myrrhe zufrieden; aber erkläre einer den Heranwachsenden, daß nur altes Porcellan aus China als wertvoll und beständig gilt – deren buntes Spielzeug wartet noch auf dieses Prädikat… 🙂
So ist der freitägliche Kundenandrang in Kaufhäusern und Seitenstrassen zu erklären: die sonst oft einige Lücken enthaltenden Spielzeugregale sind bis obenhin gefüllt mit genannten bunten Chinaböllern und auch innerstädtische Strassenränder und Gehsteige dienen in diesen Stunden als außerplanmäßige Verkaufsfläche.
Vereinzelt dabei auftauchendes Holzspielzeug dürfte in wenigen Wochen wohl die kinderhandgequälte Karriere vorzeitig (eingeplant..?) auf dem heimischen Grillfeuer beenden, während durch den aktuell herrschenden leichten Sommerwind die Verpackung längst in Nachbars Garten transportiert wurde ; in den meisten Fällen könnte es an der holzverarbeiteten Qualität liegen, daß am nächsten 6. Januar eher Plastik angeschafft wird…. 🙂


Wo sind nur die Zeiten hin, als Holzspielzeug noch Menschen „vertrugen“ oder nachgestaltete Metallfahrzeuge sich noch uuungefähr am Leben orientierten? 🙂  Zumindest der gute alte Teddy hat überlebt… 🙂 Dennoch wünschen wir den in den nächsten Stunden Beschenkten viel Spaß mit den Dingen des modernen Lebens.. 🙂

 

Der 6. Januar wird auf der nun seit 1. Juni beschriebenen Steamerwerft den Abschluß der Arbeiten bringen; nach 220 Tagen nähert sich dieses Projekt dem wohlverdienten Ende: die ersten Januartage beschafften dem Käpt´n noch etwas Ladegut, eher unordentlich auf dem oberen Achterdeck aufgeschichtet…wie gewohnt… die Nigger…. 🙂  Dennoch war es ein sehr interessantes Modell, steigt man doch über die historischen Photos etwas in die damaligen Zeiten ein – da jeder Steamer eigens konstruiert wurde, ergibt sich für den Modellbauer ein weites Feld der Kreativität….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ ! …aber natürlich ist der 85te Geburtstag von Emil Steinberger nicht vergessen; Glückwunsch auch von uns!!!

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Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de
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Industrielle Nachwuchsfertigung

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Kind 01

„Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden; man muß sie auch mal gehen lassen..“, behauptete einst der deutsche Dichter Jean Paul: es ist wenigstens als Sakrileg zu bezeichnen, plötzlich etwa der Taschenuhr die tägliche Schlüsselverabreichung zu verweigern – laß` doch die Kinners rennen… 🙂

Nun hat es um „unseren“ Kindernachwuchs ja eine spezielle Bewandtnis; glücklicherweise erhält auf diese Art derzeit manches kinderlose Paar -noch- die Möglichkeit, mit den Füßen abzustimmen, bevor arabischgeformte Gesetzgebung in gewohnter Alternativlosigkeit die Auswanderung erschwert oder ganz untersagt, nachdem selbst „cdu“-Rüttgers „Kinder statt Inder“-Parole vor nunmehr über anderthalb Jahrzehnt ins Leere griff… 🙂

Im Gegensatz zur deutschen Kinderlosigkeit macht derzeit auf unserer Seite der abgeplatteten Erdrübe eine ganz andere Geschichte die Runde durch den neuheimatlichen Blätterwald: die 46jährige Christina Vera wurde Anfang letzter Woche bei einer hauptstädtischen Busfahrt von Unwohlsein geplagt, nach dem Ausstieg aus dem öffentlichen Verkehrsmittel aus einer Apotheke „gelüftet“, wo sie Hilfe erbeten hatte – und gebar anschließend im Regen an einer Strassenecke ihr 20tes Kind unter Zuhilfenahme eines willkührlich zusammengestellten, in Geburtsdingen eher unausgebildeten Passantenteam´s. 🙂 Aber Fachleute müssen ja nicht unbedingt schreiben oder lesen können… 🙂

Der eiligst herbeigerufene Notarztwagen verpaßte der ganzen Sache denn doch noch ein einigermaßen gutes Ende, da die anschließende oder besser abschließende Behandlung alsbald in einem für so Fälle gerüsteten Krankenhaus vorgenommen wurde.

Kind 02

Der Vater des Kinderdorfes – tja, der Vater schaut nicht sooo glücklich drein: hier sollte Erwähnung finden, daß von der Gesamtsumme der 20 Kinder nur noch 12 (andere Quellen erwähnen 13) Kinder überlebt haben; eine der hiesigen Zeitungen ließ durchblicken, daß dem einst bei einer früheren Hausgeburt helfenden Vadder tragische Fehler beim damaligen Geburtsvorgang unterlaufen wären..

Kind 03

Nun zeigt sich das Gesundheitsministerium behilflich beim Thema Verhütung; inwieweit dies hilfreich sein wird, steht auf einem anderen Blatt, da die Produktionsmittel ja auch weiterhin in privater Hand befindlich sind bzw. verwaltet werden… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten, nun schon fast herbstlichen Grüßen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Sorglose bunte Welt

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„Phantasie ist ein Göttergeschenk – aber Mangel an Phantasie auch.
Ich behaupte, ohne diesen Mangel würde die Menschheit den Mut zum Weiterleben längst verloren haben.“
Des deutschen Dichters Christian Morgenstern’s düstere Worte haben sich leider bewahrheitet; passend zum 62ten Jahrestag 💡 (8. Juni) der Erscheinung von George Orwell’s (längst überholtem) „1984“ wechselte eine blecherne Freiheitsmedaille in IM „Erika“ Kasners Besitz über für => die Wahrung von Freiheit & Wohlstand. ❗ ❗ ❗
Edward Teller übrigens bekam die Ehrung immerhin schon acht Jahre früher – für „Ivy Mike“. Die erste Wasserstoffbombe. 8|

=> Glücklicherweise verfügen Kinder zumeist noch über eine etwas weniger grimmige Phantasiewelt, und bevor diese in späteren Lebensjahren der unsrigen angepaßt wird, gibt es doch noch Menschen, die sich für Kinder einsetzen.
Schon mehrmals an dieser Stelle abgebildet, sollen nun einige Bilder vom inneren des hiesigen „bunten Hauses“ geliefert werden.
Vor kurzem gab es unter Umbau oder Abbau Aufnahmen von der unrestaurierten Baustelle – aber in der Zwischenzeit hat sich da einiges getan! :yes:

Eine „Rincon-Baby“ genannte Gesellschaft vermietet jeweils ab Freitag das Wochenende über für eine Million 500tausend Guaranies/Tag die neu hergestellten Räumlichkeiten inclusive der gezeigten Dekorationen für eben Kindergeburtstage, Taufen oder das hierzulande heftigsssttt gefeierte 15te Lebensjubiläum an.
Plätze für bis zu 100 Personen ❗ werden angepriesen, und zum Aufpreis von 300tausend ist der hauseigene Hamburger-Service mit an Bord.
Ebenso Aufpasser & Betreuer für die Kinder, selbstverständlich….

Die Gestalter der Räumlichkeiten haben blühende Phantasie und reichliche farbliche Kreativität unter Beweis gestellt; kein Zweifel, daß hier das jugendliche Kinderauge an das flimmernde Farbfernsehen der Zukunft gewöhnt werden soll….. :))
Und wenn in einem halben Jahre alle Farben immer noch ihre Leuchtkraft und Sauberkeit besitzen, so dürfte sich hier eine gute Geschäftsmöglichkeit ergeben haben.
Schon jetzt scheinen sich fast täglich die Zimmer mit fröhlichem Kinderlachen und die Geschäftskasse mit klingender Münze zu füllen; wir wünschen dem Betreiber weiterhin so gute Zukunft!! :p

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PS: dies hier (oben) ist der ehemals bewachsene Innenhof mit Brunnen……
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=> Und exxtra für Blogfreundin pueten’s :p Vorstellungswelt über das Leben in Paraguay gibt’s wieder einen kurzen Blick in eine Nebengasse des vorgestellten Gebäudes; leider wieder nur eine zeichnerische Wiedergabe…. :. 😛

Kinderhaus

So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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