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Für ein paar Dollar weniger

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„An einem Verrückten erschrickt uns am meisten die vernünftige Art, auf die er sich unterhält.“ 😮
Woran man allerdings diese genannten Personen erkennen und vor allem vom gewohnten Umgang unterscheiden soll, darüber läßt uns der französische Schriftsteller Anatole France leider im unklaren… 😐

Kurz vorm Ende der alle vier Jahre wiederkehrenden, seltsamerweise wenig beachteten vierwöchigen Neugesetz-Saison in der alten Heimat an dieser Stelle ein aussagekräftiger Beweis für den auch in unserem Lande grassierenden Immobilienwahn: Grund zur Hoffnung besteht weiterhin – von ursprünglich sechshunderttausend geforderten Dollars sind nun nur noch 550tausend übriggeblieben. :p

18.02.2010:
Haus 04
11.07.2014:
Haus 02Bild1

Zentral im Stadtinneren gelegen, besticht das Gebäude wie eh und je durch solide Bauweise; als Beweis wird angeführt, daß seit vielen Jahren weder Reparaturen anfielen noch schadhafte Stellen im Dach den Einsatz mehrerer Arbeiter erforderlich machten..!

Haus 03

Angeschlossen an eine historisch wertvolle Strassenabgrenzung mit frei verfügbaren Zugängen läßt sich bei entsprechender Vermietung mit Sicherheit schon in einem knappen halben Jahrhundert die Anschaffungssumme als Reingewinn auf das dann zu eröffnende elektronische Bankkonto einzahlen – (die dann herrschenden politischen Verhältnisse mögen hierbei unberücksichtigt bleiben..). B)
Zugreifen also…noch steht das Angebot… :))

Keinesfalls soll an dieser Stelle der 74te Geburtstag von Karl Albrecht Schachtschneider vergessen sein: „Die (Kunstgeld)-Rettungsmaßnahmen sind ein Staatsstreich, Verbrechen gegen die Souveränität des Volkes.“
Glückwunsch also und weiter so: vielleicht wachen noch mehr auf!

Haus 01

…öhm…@Brother :wave: ..nochmal zum neuen Vorhaben: stimmt ja – über den Geschützrohren waren ja die Hängematten angebracht: habe ich noch bei keinem anderen Modell gesehen.. :p

Haus 05

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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Immobilien steigen wieder 2.0

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Haus 01

„Nie wieder Ökohaus“, sagte der Alternative, als er beim Rasenmähen vom Dach fiel. 88|

Diese Aussage unbekannter Herkunft wirft natürlich jahrzehntelange Forschungen diplomierter weißbekittelter, sich rein vegetarisch ernährender Wärmedämm-Experten XX( von bekannten Energiepaßanbietenden Ländern um Ewigkeiten zurück und läßt darüberhinaus alle über das weitere Schicksal des verunfallten im Unklaren: wird er von nun an die todsichere Kernenergiepolitik der „bundesregierung“ :## unterstützen – oder demnächst in Südamerika sein schwedisches Ytong-Haus neben ökologischen Holzanwesen errichten…? |-|

„Lieber ein kleines Dach mit behaglicher Stube als zehn düstere Paläste“ sollen sich die unbekannt gebliebenen Arbeiter der am Nil (und später in Wandlitz-„Volvograd“) 😥 herrschenden Pharaonen zugeflüstert haben; doch trotzdem hat das Bauhandwerk in unseren goldenen Zeiten und hiesigen Gegenden noch güldenen (Guaranie-)Boden.

So möchten wir der geneigten Leserschaft an dieser Stelle ein gelungenes Wohnprojekt landsmännischer Cedula-Besitzer vorstellen, welches den märchenhaften Versprechungen beinahe zahl-, aber immer selbstloser 😉 germanischer Anbieter -bis auf wenige Details- 😀 Rechnung trägt. ❗

Begonnen hat alles vor etwa acht Monaten: als sich in der alten Heimat das unterirdische Bauvorhaben dem Kölner Stadtarchiv (und dessen Fundamenten) U-( näherte, wurde hier bei Villarrica auf einem erworbenen knapp 2800qm großen Boden die zweiteilige Grundplatte gelegt.

Haus 02Haus 03Haus 04

Mehrere hiesige Arbeiter sollten so in das Mysterium der vorausschauenden ❗ Installation von Abwasserleitungen und Kabelzuführungen VOR dem eigentlichen Hausbau eingeweiht werden; wahrscheinlich ist diese eher unübliche Vorgehensweise :)) mittlerweile wieder in Vergessenheit geraten.
Genauso wie der Einsatz der horizontalen Fundament-Feuchtigkeitssperre sowie einer weiteren -wenige Ziegelreihen darüber- , die als Regenspritzschutz fungiert.

Die gesamten 166qm Wohnfläche werden von zweischaligem, hinterbelüftetem Außenmauerwerk umfaßt, welches in der äußeren Ziegelschicht in gewissem Abstand kleinere, der Durchströmung dienende Luftlöcher aufweist. 💡 Der Abstand zwischen beiden Mauern beträgt 4 cm – zu klein also, um wie in Poe’s Erzählung „Der schwarze Kater“ die Ehefrau dahinter verschwinden zu lassen… 😳
Und trotzdem wird seit Bauabschluß nach verschiedenem Werkzeug -bisher vergeblich- gefahndet; die „Entleiher“ sind zufrieden. Und bekannt. :.

Die Elektrik des ganzen eingeschossigen Hauses wurde von einem bekannten ehemaligen Siemens-Elektriker :wave: installiert; als Resultat wurde nicht der übliche Märklin-Modellbahndraht 88| verwendet, sondern ein höherer Querschnitt – allerdings nimmt der hauseigene Sicherungskasten nun auch mehr als 2 Standartsicherungen auf. :yes:

Die hier anfallenden Holzarbeiten wurden paßgenau und optisch einwandfrei in überzeugender Qualität von der ortsansässigen Firma => Hummel-Ringseis ❗ angefertigt und eingepaßt; die Türen, alle Fenster mit den Flügellamellen-Läden, die Wohnzimmer- und Küchenmöbel geben dem Haus seinen erstklassigen Stil.

Haus 05Haus 06

Das Dach mit der darunterliegenden Folienbahn und seiner relativ geringen Schräge wurde ebenfalls von einer hiesigen Firma unter Zugrundelegung der Pläne des Besitzers konstruiert.

Die Auswahl der in den Innenräumen verwendeten Farbzusammenstellung unter den abgehängten Decken besorgte ebenso wie die Raumaufteilung in den Bauplänen die Ehefrau des Besitzers. :wave: :p

Haus 07

Zum Grundstück gehört ebenso ein knapp 160-Meter-Tiefbrunnen, der mit einer Förderleistung von 2000 Liter Wasser pro Stunde den neu angelegten Pool von über 100tausend Liter Fassungsvermögen befüllt.

Wer ermordete David Lynch’s Laura Palmer? |-| In den letzten knapp 20 Jahren wurden der Menschheit noch ganz andere Fragen vorgelegt, doch eine Frage betreffs unseres heutigen Themas wird sich wohl nun der geneigten Leserschaft am meisten aufdrängen: Was hat das ganze abgebildete Haus gekostet?!

Grundsätzlich kann man sagen, daß bei der gezeigten Anlage nach Auflistung aller Posten, wie etwa das Grundstück selbst, der Brunnen, Stromlegung und der Pool die 200tausend-Mark-Grenze ❗ überschritten wurde!
Keine Chance also, ein ebensolches Haus inclusive Grundstück für vorher eingeredete (weil „ausgerechnet“, um zu verkaufen…) :b oder versprochene 20tausend Dollar zu bekommen….
Zu sehr haben in den letzten Monaten die Preise für Baustoffe im kinderlieben(den) Ex-Bischof-Lande „angezogen“! 😥

In jedem Fall sind die Besitzer des Hauses mit dem eben fertiggestellten Hause sehr zufrieden – wir wünschen ihnen an dieser Stelle viel Freude im neuen Hause, welches mindestens so lange stehen soll, wie die Simpson’s-Villa in Springfield! :yes:

=> Spätestens an dieser Stelle wird sich die geneigte Leserschaft wundern; einigen werden diese Zeilen bekannt vorgekommen sein. :.
Dies mag daran liegen, daß vor fast genau einem Jahr unser Team in diesem Hause zu Gast weilte und daran anknüpfend obenstehenden Bericht verfasste.

Zum anderen hat sich die Welt in den vergangenen 12 Monaten wieder einige Male taumelnd um sich selbst gedreht; durch die Rotation wurden nicht nur Ted Kennedy, 😥 Schienen-Enke 😛 und Herr Jackson 😦 ins All geschleudert, sondern auch drei Teilnehmer der Olympischen Spiele in Afghanistan kamen beim sportlichen Miteinander um ihr Leben. Diese nun müssen den Rest ihrer Ewigkeit damit auskommen, daß am Fußende ihres Erdmöbels ein umgewendeter FDJ-Funktionär XX( mit seiner Teilnahme die Säule des eigenen Beliebtheitsbarometers von der Grasnarbe heben will… :)) :no:

Gartenzwerg

Wie dem auch sei – der Besitzer obenstehenden Anwesens hat sich bei soviel weltweit menschlichen Verlusten entschlossen, nun auch Abschied vom größten seiner tönernen Gartenzwerge zu nehmen.
Nicht etwa von dem armausstreckenden, ;D sondern der zipfelbemützte Harmonikaspieler Herman 🙂 ist es, der das Orchester verlassen wird.
Nachvollziehbar – dessen Repertoire umfasst neben „Wacht am Rhein“ und „Alte Kameraden“ gerade mal noch das vierstrophige ❗ „Deutschlandlied“.
Dabei soll die Ablösesumme 220tausend Dollar oder eben 150tausend von merggels Kunsttalern betragen.
Quasi als Zugabe gibt es dann das => Haus inclusive der gesamten Einrichtung komplett ❗ dazu.

„Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.“
Mit Benjamin Franklin’s Worten und vielen Grüßen aus Villarrica verbleiben wir wie immer als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Die Fotos sind entstanden mit freundlicher Genehmigung von „Meißen-Porzellan“, der „Hamburger Morgenpost“, „4711 Kölnisch Wasser“, der „Zeppelinwerft Friedrichshafen“ und
http://www.tr-construction.de/

Haus 08

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Lenzpumpe dringend gesucht!

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Haus Paola 01

„Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.“ stellte Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach schon lange vor den tausenden von Opel-Mitarbeitern :`( fest. Und sie hätte gestern (13ter September) ihren 179ten Geburtstag feiern können.
Glücklicherweise wandte sie sich nach ihrer Uhrmacherlehre ❗ dem Schreiben zu; warten wir ab, ob sich noch mehr ihrer Sinnsprüche verwenden lassen….

In unseren modernen goldenen Zeiten sind weitverzweigte Großprojekte sehr beliebt und dienen neben dem eigenen -meist kurzfristigen- Broterwerb zwar nie der Belehrung, aber fast immer der Unterhaltung des Publikums: wem wird es noch rechtzeitig gelingen, den einstürzenden Trümmern zu entkommen? 😐

😐 Neugegründete geschäftliche Partnerschaften und Bauvorhaben schießen wie Pilze aus dem Boden, und auf der Jagd nach dem schnöden Mammon wird Villarrica zum heißesten Mittelpunkt der Welt und zum Zentrum des studentischen Lebens überhaupt erklärt. :yes:
Aber auch hiesige Geborene erliegen oft dem Irrtum über die finanzielle Realisierbarkeit ihrer Traumschlösser – viele halbfertige Bauwerke sprechen eine allzudeutliche Sprache….

So auch geschehen beim gezeigten Objekt: mehrere Generationen einer Familie planten das friedliche Neben- und Miteinander; was blieb, war interner Streit, mehrere angefangene Gebäude – und die Notwendigkeit, angesichts der aufgelaufenen Arztrechnungen für den im Nebenzimmer röchelnden Großvater sich schweren Herzens von allem trennen zu müssen.
Selbst ererbte Möbelstücke (vor einem halben Jahrhundert als Kulissen für den berühmten paraguayischen Film „El trueno entre las hojas“ von Augusto Roa Bastos dienend) aus glücklicheren Zeiten sollen neue Besitzer finden.

Haus Paola 02Haus Paola 03Haus Paola 04Haus Paola 05Haus Paola 06Haus Paola 07Haus Paola 08

Die Arbeiten an den Nebengebäuden wurden noch vor der Gesamtinstallation der Elektrik unterbrochen, und nach der Aussage des Besitzers fehlt nur noch wenig, um alles fertigzustellen…. U-( Dementsprechend handelt es sich bei dem geforderten Verkaufspreis auch nur um eine sechstellige Dollarsumme, die jeder Interessent wohl leicht aufbringen wird. 😮

Die verblichenen Urgroßeltern blicken im Haupthaus würdevoll aus ihren Rahmen; an diese Wendung im Leben ihrer Nachkommen hätten sie wohl nie geglaubt.

Haus Paola 09Haus Paola 10Haus Paola 11Haus Paola 12Haus Paola 13Haus Paola 14Haus Paola 15Haus Paola 16Haus Paola 17Haus Paola 18

=> Eines der Besonderheiten sollte nicht unerwähnt bleiben: vor Jahren fiel dem derzeitigen Eigentümer die prallgefüllte Brieftasche in den Brunnen, und Bergungsversuche durch Leerpumpen scheiterten bis zum heutigen Tag an der vorherrschenden Wasserstärke der (Geld)quelle. Wurde uns jedenfalls erzählt…. 8|
Bei einer schnell zutage geförderten Wasserprobe wurden tatsächlich einige Banknoten gefunden; das Geld scheint also in Paraguay zwar nicht auf der Straße zu liegen, dafür aber aus Brunnen bezogen werden zu können. :p

Wird dies nun einen neuerlichen Run auf dies Land auslösen? Und vor allem: werden vielleicht die hiesigen Grundstückspreise steigen…? |-|

Wir sind gespannt und verbleiben wir immer mit den besten Grüßen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Haus Paola 19Haus Paola 21

P.S.: „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach. Ohne nähere Bekanntschaft mit dem Wahl-Duell-Publikum. |-|

Haus Paola 20

Für Interessierte hier mehr zum oben genannten Film und dem Verkauf des Mobiliars:
http://de.wikipedia.org/wiki/Augusto_Roa_Bastos

El Trueno Entre Las Hojas

http://clasipar.paraguay.com/vendo_hermoso_juego_de_muebles_antiguos_franceses_481068.html

http://clasipar.paraguay.com/mueble_antiguo_franc_s_luis_xv_utilizado_en_la_pelicula_el_trueno_entre_las_hojas__480864.html

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Villarrica, Paraguay
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Heute Deins, morgen meins?

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…glücklicherweise hatten wir unterwegs in einem dieser kleinen Lokale gefrühstückt, deren Angestellte sorglos morgens die vom Vorabend verschmutzten Tische auf den Platz vor ihrem Lokal stellen und dem Gast ohne mit der Wimper zu zucken bei der Bestellung die Krümel vom Tisch auf die Hose fegen, ohne dabei an das spätere Trinkgeld zu denken.
Die letzten paar Meter legten wir unter brennender Sonne mit dem Wagen zurück, und die am Straßenrand stehenden Palmen schienen uns „Nehmt es! Nehmt es!“ zuzurufen.
Dabei war ich mir da gar nicht so sicher und wäre vor dieser Entscheidung am liebsten wieder ins Bett gekrochen.
Der Tip für dieses Haus stammte von einer Freundin; ihr Mann versteckte sich im Eckzimmer ihres Hauses und schrieb meist nachts für eine Lokalzeitung die Sportseite, ohne mit seinem Rückenleiden jemals einen Golfplatz besucht zu haben.
Das Grundstück selbst lag trotz Garten mitten in der Stadt, unterhalb der niedrigen Einfassungsmauer kurvten die Zubringer des nebenan liegenden größten Marktes und würden somit den Haustieren eine kürzere Lebensdauer einbringen, als es die Fachbücher versprechen. Vom hinteren Teil des Hauses drangen metallische Arbeitsgeräusche an unsere Ohren, die bedeuten konnten, daß jemand das Auto des Besitzers repariert oder den Tresor im Wohnzimmer leert. Die andere Straßenseite wurde von der Vorderfront des hiesigen Justizpalastes eingenommen, deren dickes Mauerwerk nicht verhindern konnte, daß täglich neue Meldungen über die erfolgreiche Weiterentwicklung der Korruption nach außen drangen.
Auf unser Klingeln am schmiedeeisernen zweiflügligen Tor hörten die Geräusche abrupt auf und eine der Hausangestellten kam über den Rasen geschlurft und ließ uns ein; „Senor kommen gleich“ hörte sich gut an, und so ließen wir den Blick über den Rasen und das Haus gleiten. Auf den ersten Blick war kein Pool sichtbar, doch die obligatorische Foltersitzgruppe aus künstlich verdrehtem Metall würde einen Gang zur gegenüber liegenden Korbflechterei notwendig machen.
Das Gebäude selbst machte von außen einen gepflegten Eindruck, der Rasen schien mit medizinischen Geräten geschnitten worden zu sein und nicht entfernte frische Farbflecken der Hausfarbe bestätigten den Verkaufswunsch des Ganzen.
Schritte, die sich näherten, kündigten den Besitzer an; seine Freundlichkeit ließ ahnen, daß nicht allzuviele Interessenten den Wunsch hegten, im Zentrum der Stadt wohnen zu wollen.
Das Innere des Hauses wurde durchflutet vom Geruch des für den Hausherrn bereitgestellten Mittagessens, und dementsprechend kurzgehalten war der Rundgang durch die Räume.
Irgendwann vor fünfzig Jahren schien alles in Familienbesitz gekommen zu sein, und überall war der frühere Glanz zu spüren: Familienbilder aus vergangenen Zeiten in vergoldeten Rahmen füllten die Räume genauso wie das ehemalige hölzerne Bett der Großmutter. Einst moderne Vorhangstoffe wiesen den Weg zu den Fenstern, und einer der Enkel schien trotzig schon vor Jahren das Geflecht eines Stuhles durchgetreten zu haben. Zwischen dicken Bänden der Familienchronik, vergilbten Ausgaben des hiesigen Stadtanzeigers und dem herumliegenden Spielzeug der Enkelkinder machten sich Anzeichen breit, daß dies alles in wenigen Wochen oder Monaten von den Bewohnern geräumt werden würde: Kleider, die dem Schrank entnommen wurden, um verpackt zu werden, stapelten sich an allen möglichen Plätzen.
Die weiße, ferne Decke ließ scheinbar nur an einer Stelle den Regen durch, und wenn dies nicht den bequemen Sessel betraf, würde dies schon in Ordung gehen.
Vier Riesenzimmer nebst zwei Bädern und angeschlossener Wohnung für die Angestellten. Beinahe wie geschaffen für den Honigmond einer dieser drallen Blondinen mit kleinen Füßen, die sich einen Mann geangelt haben, der gerne Privatfotos macht oder seltene Taschenuhren sammelt und nach dem üppigen Mittagessen auf der Terrasse im Lehnsessel regelmäßig einnickt.
Der tägliche Streit um den Platz auf der Toilettenschüssel mit Blick in den Sonnenaufgang würde für lange Zeit die einzige Aufregung des gemeinsamen Tages bieten….
Vorbei die Zeit der getrennten Wohnungen und des ziehens durch Clubs und Tanzlokale.
Nun blieb die Hoffnung am Verkäufer und seiner Preisforderung wie Kaugummi unterm Restauranttisch hängen: wie bei einer zornigen Katze sollten sich bei seiner gewünschten Summe die Nackenhaare sträuben. Das war knapp – Gerettet!
So kam der Besitzer zumindest schnell an seinen Mittagstisch……

Eingang zum HaupthausEingang zum Angestelltenbereich
Haupthaus links und Angestelltenbereich rechts
VorgartenBlick zur Straße
Vorgarten mit Blick auf die Straße
Umläufiger EmpfangsraumBlickrichtung EssbereichBlickrichtung Eingangsbereich
Im Haupthaus direkt nach der Eingangstür umlaufender Gang mit Büro, Empfangsbereich

EssbereichEssbereichund Essbereich
SalonSalonSalon mit Kamin
Großer Salon mit Kamin – trotz Straßennähe sehr ruhig

1. Schlafraum1. Schlafraum1. SchlafraumBad zum 1. SchlafraumBad zum 1. Schlafraum
1. Schlafraum mit eingezogener Trennmauer und dazugehörigem Bad

2. Schlafraum2. Schlafraum
2. Schlafraum, direkt vom Eingangsbereich betretbar
3. Schlafraum3. SchalfraumBad zum 3. SchlafraumBad zum 3. SchlafraumBad zum 3. Schlafraum
3. Schlafraum mit angeschlossenem Privat-Bad
Küche im Angestelltenbereich
Küche im Angestelltenbereich mit im Boden eingelassenem Brunnen
Rückwärtiger GartenAbstellplatzRückwärtige Einfahrt
Rückwärtiger Garten mit Abstellplatz und Wasser-Reservetank

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Haus 01

„Nie wieder Ökohaus“, sagte der Alternative, als er beim Rasenmähen vom Dach fiel. 88|

Diese Aussage unbekannter Herkunft wirft natürlich jahrzehntelange Forschungen diplomierter weißbekittelter, sich rein vegetarisch ernährender Wärmedämm-Experten XX( von bekannten Energiepaßanbietenden Ländern um Ewigkeiten zurück und läßt darüberhinaus alle über das weitere Schicksal des verunfallten im Unklaren: wird er von nun an die todsichere Kernenergiepolitik der „bundesregierung“ :## unterstützen – oder demnächst in Südamerika sein schwedisches Ytong-Haus neben ökologischen Holzanwesen errichten…? |-|

„Lieber ein kleines Dach mit behaglicher Stube als zehn düstere Paläste“ sollen sich die unbekannt gebliebenen Arbeiter der am Nil (und später in Wandlitz-„Volvograd“) 😥 herrschenden Pharaonen zugeflüstert haben; doch trotzdem hat das Bauhandwerk in unseren goldenen Zeiten und hiesigen Gegenden noch güldenen (Guaranie-)Boden.

So möchten wir der geneigten Leserschaft an dieser Stelle ein gelungenes Wohnprojekt landsmännischer Cedula-Besitzer vorstellen, welches den märchenhaften Versprechungen beinahe zahl-, aber immer selbstloser 😉 germanischer Anbieter -bis auf wenige Details- 😀 Rechnung trägt. ❗

Begonnen hat alles vor etwa acht Monaten: als sich in der alten Heimat das unterirdische Bauvorhaben dem Kölner Stadtarchiv (und dessen Fundamenten) U-( näherte, wurde hier bei Villarrica auf einem erworbenen knapp 2800qm großen Boden die zweiteilige Grundplatte gelegt.

Haus 02Haus 03Haus 04

Mehrere hiesige Arbeiter sollten so in das Mysterium der vorausschauenden ❗ Installation von Abwasserleitungen und Kabelzuführungen VOR dem eigentlichen Hausbau eingeweiht werden; wahrscheinlich ist diese eher unübliche Vorgehensweise :)) mittlerweile wieder in Vergessenheit geraten.
Genauso wie der Einsatz der horizontalen Fundament-Feuchtigkeitssperre sowie einer weiteren -wenige Ziegelreihen darüber- , die als Regenspritzschutz fungiert.

Die gesamten 166qm Wohnfläche werden von zweischaligem, hinterbelüftetem Außenmauerwerk umfaßt, welches in der äußeren Ziegelschicht in gewissem Abstand kleinere, der Durchströmung dienende Luftlöcher aufweist. 💡 Der Abstand zwischen beiden Mauern beträgt 4 cm – zu klein also, um wie in Poe’s Erzählung „Der schwarze Kater“ die Ehefrau dahinter verschwinden zu lassen… 😳
Und trotzdem wird seit Bauabschluß nach verschiedenem Werkzeug -bisher vergeblich- gefahndet; die „Entleiher“ sind zufrieden. Und bekannt. :.

Die Elektrik des ganzen eingeschossigen Hauses wurde von einem bekannten ehemaligen Siemens-Elektriker :wave: installiert; als Resultat wurde nicht der übliche Märklin-Modellbahndraht 88| verwendet, sondern ein höherer Querschnitt – allerdings nimmt der hauseigene Sicherungskasten nun auch mehr als 2 Standartsicherungen auf. :yes:

Die hier anfallenden Holzarbeiten wurden paßgenau und optisch einwandfrei in überzeugender Qualität von der ortsansässigen Firma => Hummel-Ringseis ❗ angefertigt und eingepaßt; die Türen, alle Fenster mit den Flügellamellen-Läden, die Wohnzimmer- und Küchenmöbel geben dem Haus seinen erstklassigen Stil.

Haus 05Haus 06

Das Dach mit der darunterliegenden Folienbahn und seiner relativ geringen Schräge wurde ebenfalls von einer hiesigen Firma unter Zugrundelegung der Pläne des Besitzers konstruiert.

Die Auswahl der in den Innenräumen verwendeten Farbzusammenstellung unter den abgehängten Decken besorgte ebenso wie die Raumaufteilung in den Bauplänen die Ehefrau des Besitzers. :wave: :p

Haus 07

Zum Grundstück gehört ebenso ein knapp 160-Meter-Tiefbrunnen, der mit einer Förderleistung von 2000 Liter Wasser pro Stunde den neu angelegten Pool von über 100tausend Liter Fassungsvermögen befüllt.

Wer ermordete David Lynch’s Laura Palmer? |-| In den letzten knapp 20 Jahren wurden der Menschheit noch ganz andere Fragen vorgelegt, doch eine Frage betreffs unseres heutigen Themas wird sich wohl nun der geneigten Leserschaft am meisten aufdrängen: Was hat das ganze abgebildete Haus gekostet?!

Grundsätzlich kann man sagen, daß bei der gezeigten Anlage nach Auflistung aller Posten, wie etwa das Grundstück selbst, der Brunnen, Stromlegung und der Pool die 200tausend-Mark-Grenze ❗ überschritten wurde!
Keine Chance also, ein ebensolches Haus inclusive Grundstück für vorher eingeredete (weil „ausgerechnet“, um zu verkaufen…) :b oder versprochene 20tausend Dollar zu bekommen….
Zu sehr haben in den letzten Monaten die Preise für Baustoffe im kinderlieben(den) Ex-Bischof-Lande „angezogen“! 😥

In jedem Fall sind die Besitzer des Hauses mit dem eben fertiggestellten Hause sehr zufrieden – wir wünschen ihnen an dieser Stelle viel Freude im neuen Hause, welches mindestens so lange stehen soll, wie die Simpson’s-Villa in Springfield! :yes:

„Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.“
Mit Benjamin Franklin’s Worten und vielen Grüßen aus Villarrica verbleiben wir wie immer als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Die Fotos sind entstanden mit freundlicher Genehmigung von „Meißen-Porzellan“, der „Hamburger Morgenpost“, „4711 Kölnisch Wasser“, der „Zeppelinwerft Friedrichshafen“ und
http://www.tr-construction.de/

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