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Musik & Marine

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„Musik ist angenehm zu hören/Doch ewig braucht sie nicht zu währen.“ 🙂

Vermutlich dient diese Aussage des deutschen Zeichners Wilhelm Busch einigen Lesern als Hinweis darauf, daß sich diesmal im ersten Absatz keine politischen Seitenhiebe auf die eher unpolitisch wirkende Berliner Pflegefamilie für islamische Terroristen verbergen; Details zu den mehr als 365 bluttriefenden jährlichen Einzelfällen entnehme man jeweils den „Vermischtes“ -Rubriken der regionalen Stadtanzeiger: doch kurz nach der Limburger „Friday´s for Prayer“-Massenkonvertierung  keine weiteren Widersetzlichkeiten…. 🙂

Und wirklich – das Hauptthema dreht sich diesmal um musikalische Darbietungen in unserm meerlosen Agrarländle – sieht man von den aktuellen nördlichen Überflutungen auf Regengrundlage ab: den Anfang bildete vor drei Wochen der Videodreh eines saitenzupfenden Duo´s in unserm Hause.
Am Vorabend um 22.30 Uhr mittels persönlicher Vorsprache angekündigt, stellten sich beide Künstler tatsächlich um 9 Uhr morgens ein, stimmten die Klampfe und nach mehreren Versuchen zeigte sich die Zwomanngruppe mit ihrer Leistung zufrieden.
Keinesfalls soll der Mitschnitt verborgen bleiben – hier also das offizielle Filmchen des Liedes, ergänzt durch einige unauthorisierte Makin-of-Picktschers: 🙂

Und wer hätte gedacht, daß auch dieses personell spartanisch besetzte Unternehmen schon über Groupies verfügt, die ihren Idolen um jeden Preis folgen und stets für einen schönen Auftrittsabschluß sorgen… 🙂
Die Entscheidung, wer von den schmachtenden Mädels `reingelassen wird, behält sich der Bandleader aber strikt vor, wurde uns versichert… 🙂

 

Das zweite notenlastige Event vom vergangenen Sonntag bewegte sich allerdings mehr im ernsteren Bereich, wenngleich der Spaß an der Sache bei den Betreibern gleichgroß einzustufen war: um 20 Uhr fand sich an diesem Wochentag im Nebensaal der Cooperativa Coopeduc eine zahlenmäßig leider eher reduzierte Fangemeinde ein – tragen´s wir dem um diese Zeit strömenden Regen nach…
Einer der beiden Villarricaner Chöre bot hier einen bunten Liederabend; historische Stücke wurden dabei in gewohnter Weise sehr gut vorgetragen: unter Zuhilfenahme einer kleinen silbernen Taschenstimmgabel gelang dem studierten Dirigenten jeder Liedansatz perfekt. Nahezu nach jedem Stück vergrößerte sich die Mitgliederzahl der Sänger*Inn*en und Sänger**s durch im Vorraum wartende stimmliche Reserven; schnell war abzusehen, daß sich ab einem gewissen Zeitpunkt das Verhältnis Chor/Zuschauer dramatisch verschieben würde….


Trotzdem gehört der Besuch jedes dieses durch keinerlei vorherige Werbung propagierten Liederabends einfach dazu – schon wegen des letzten, als Mantel & Hut-greif-Lied fungierenden Stückes, untermalt von der Saaldurchquerung des weiterhin singenden und musizierenden Chores, der dann vom verdienten Applaus eingefangen wird…!!

Weder nach Noten noch übermäßig stark angelehnt an die eher vereinfacht gehaltenen Pläne werden die Arbeiten auf der Werft der Soleil Royal fortgesetzt: alle 56 Rahmen der (unteren und oberen/ 1. und 2. Deck) Stückpforten sind zusammengesetzt – die Hälfte davon mit Schrägung aufgrund der Bordwandkrümmung.


Damit sollte in den nächsten Tagen die obere Planke der Pforten vom unteren Batteriedeck angesetzt werden können: für mehr Verwirrung dürfte die Ankündigung sorgen, daß daraufhin die untere Planke vom oberen Batteriedeck folgen wird. 🙂 Zur Erklärung vielleicht ein Bild aus einem Kultblog zu diesem französischen Segler… 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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حريق

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„Leicht wird ein kleines Feuer ausgetreten, das -erst geduldet- Flüsse nicht mehr löschen.“
Nimmt der geneigte und vor allem interessierte Leser diese Aussage unter die Lupe, wird sich leicht feststellen lassen, daß damit keineswegs der großangelegte kalte Staatsstreich um den Invasorenbusiness in der alten Heimat gemeint sein kann, sondern Shakespeare´s Drama „König Heinrich VI“ entnommen wurde; doch überlassen wir heute die oft glücklich lachenden Betroffenen, als passive und vor allem zahlende Zuschauer fungierende Ureinwohner des rrreichen Landes ihrer (aktuellen, zuverlässig kontinuierlich gewollt steigernd..) misslichen Lage und wenden wir uns wieder den hiesigen Ereignissen zu, die ebenfalls zu den im wahrsten Sinn des Wortes brenzligen Dingen des Lebens gerechnet werden dürfen.. 🙂

Nahezu unheimlich un/passend zum Jahrestag des Feuersturms in der „keineswegs unschuldigen Stadt“ (so zumindest Dresden`s Kretin f*** Hilbert..) sollten auch wir uns von Flammen umzüngelt sehen; am an diesem Tag auf dem Kalender vermerkten Valentinstag handelte es sich allerdings nicht ausschließlich um die für Romantiker existierenden Flammen der Liebe, sondern etwas handgreiflicheres und sogar sichtbareres: eine wie üblich durch anzünden & weggehen ausser Kontrolle geratene Brandrodung drohte zum wiederholten Male, etwas anderen, nämlich größeren Umfang anzunehmen – bei den derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen keine Sache für die leichte Schulter – schlussendlich fehlten nur noch 7 Meter zu unserem Zaun.

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Und trotzdem – Villarrica´s Bombero´s wußten schon seit der „Zündung“ frühmorgens um halb sechs von unsrem kommenden „Glück“ und warteten auf Alarmierung. 🙂
Die erfolgte mittags um 13 Uhr; ein Schelm, welcher nun annimmt, daß die freiwilligen Feuerwehrleute eigentlich gerne ihre ursprüngliche Arbeit verließen um in die gelbe Uniform springen und um nach erfolgter Bewässerung den Tag beim (verdienten!!!!!!!!!) Bier ausklingen zu lassen… 🙂

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Zunächst sah es wirklich nich`mal lustisch aus; allerdings sollte der erste Eindruck nahe des Flammenmeeres nicht trügen, daß sich das gelegte Feuer nicht in unsre Richtung bewegt, sondern rechts/links ausbreitet und sonderbarerweise „zurück“ geht – in Richtung auf nebenan liegende Wiesen bzw. wartende Wälder.
Dort sollten sich die Flammen eine halbe Stunde später auch wirklich austoben; der innerhalb von Sekunden aufsteigende schwarze Rauch ließ uns ahnen, welcher Gefahr wir ein weiteres Mal entronnen waren…

Zusätzlich wurde per eilig geordertem Traktor eine Schneise durchs umgebende meterfuffzisch hohe Gras geschnitten, um etwaige näherkommende Feuerfronten mit Chancengleichheit bekämpfen zu können: unnötig – nach dem Waldfraß waren die Flammen gesättigt. 🙂

Nun blieben „nur noch“ die weiteren Vorbereitungen zum abends stattfindenden Betrieb rund um schon erwähnten Tag der Verliebten…

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Doch noch vor Beginn der Feierlichkeiten um die hoffnungslos Verliebten kam die Nachricht `rein, daß kürzlich erwähnter einstiger Schulkamerad sich auf dem Weg nach Villarrica befindet; quer durch Südamerika auf der Suche nach der perfekten Surfwelle ( ..gefunden in Peru!) gab´s am Folgeabend wieder eine Handvoll interessanter Geschichten in Wort und Bild; mehr davon in den nächsten Tagen!

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Bis dahin verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Kindisches Thema

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„Biege die Rute solange sie grün ist.“ :yes:

…wie sollte es auch anders sein: kaum war der erste Eintrag beim neuen Anbieter bis zum ersten Absatz gediehen, befielen mich arge Zweifel, ob obenstehende überlieferte Aussage zur nachhaltigen :o Kindererziehung von mir richtig verstanden wurde: hm, sollte denn tatsächlich ein anderer Sinn als der von mir verstandene hinter den Worten stecken..? Mag der Leser entscheiden; ich, kinderlos, entziehe mich damit der -zumindest rhetorischen- Verantwortung… B) :>>

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Also fangen wir neu an: der (23.) Dezember 1955 markierte den Start einer „drüben“-eigenen Reihe von Comic-Heften, dessen erstes, nun 60 Jahre altes Titelblatt bei genauerem hinsehen in unseren Tagen -sonderbarerweise- unglaublich aktuell wirkt; gleichzeitig möge es den ersten Eintrag in diesem neuen Blog eröffnen, denn seit eigenen Kindertagen läßt die Faszination nicht nach. :yes:

In 223 monatlich erschienenen Heften wurden die Abenteuer der Digedags erzählt; die treue Fangemeinde ist längst überzeugt, daß die Zeichnungen von Hannes Hegen weiiit über Micky Maus einzustufen sind..!  :P

Angesichts der aktuellen Einzelheftpreise gilt fast als ausgeschlossen, daß sich Kinder damit beschäftigen (dürfen..)… :> => *hausintern werden noch die Nummern 1-59 gesucht* :yes:

Gleich FÜNF :> grüne Ruten (…im korrekten Falle sechs..) darf sich in unserem Binnenländle eine junge Frau besorgen: die 31jährige Antonia Montenegro aus der nordöstlichen paraguayischen Provinz Misiones wird kurz nach Ankunft aus der Asuncioner Klinik demnächst in ihrer Wohnung einen erheblich höheren Lärmpegel verkraften dürfen- davon zumindest gehen Experten aus… :o

Über verschiedene Tageszeitungen wurde hierzulande zu Kleiderspenden für die 1.200 bis 1.400 Gramm schweren fünf Neuankömmlinge aufgerufen. Gratulation an die Mama! U-(

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…erheblich menschenleerer als gewohnt präsentierte sich an diesem Dienstag die Stadt Villarrica: wie immer am 8. Dezember war das halbe Land unterwegs zur „Nuestra Señora de Caacupé“. Deshalb zogen es gestern sehr viele der Einzelhändler vor, ihre innerstädtischen Geschäfte geschlossen zu halten.

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Die Wanderung zu dieser Wallfahrtsstätte beginnt für viele schon einige Tage zuvor; erwartet werden auf dem Platz um die bekannte Kathedrale wie immer zigtausende Gläubige. Leider steigt in dieser Zeit auch die Kriminalität etwas mehr an; als jüngstes Beispiel gilt der Überfall auf einen mit Pilgern besetzten Reisebus: >:-[

Überfall auf Pilger-Reisebus

Und während tausende Katholiken unter heissen Temperaturen dahinzogen, bekamen wir Besuch vom vorvorigen Präsidenten Fernando Lugo (links im Bild..): selbiger stürzte vor drei Jahren unter anderem über Kinder – die eigenen; bis dato hatte man vergessen, sie zu erwähnen.. :))

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Ex Präsident Fernando Lugo im Hotel Restaurant Paraiso

Turbulenter Wochenstart also; da der 8. Dezember in Paraguay als Feiertag genutzt wird, dürfte sich der längst geforderte :!:>:-[ Aufbau der hauseigenen Weihnachtstanne => weiterhin verzögern.. :)) *händereib* :))

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
Anmerkung der Redaktion: leider wurde erst nach Redaktionsschluß/Veröffentlichung dieses Beitrages bekannt, daß beim Thema Fünflinge/Antonia Montenegro ein falsches Foto von Frau Montenegro in die Bilderauswahl rutschte aufgrund einer fatalen Ähnlichkeit mit dem Vornamen eines Playmates: wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen – seltsam, daß sowas nun auch bei WordPress passiert… U-(

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Menuett? Polka? Schwanentanz?

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„Im Pokale-Küssen wiederholt sich der Tanz ums goldene Kalb“, meint unser Landsmann Löchner. :. Aber warum den Menschen die Unterhaltung mißgönnen; nicht nur dem Beinahe-Volksheld Loew gebührt das Bundesverdienstkreuz, sondern den abermillionen der konsequent ausharrenden und anfeuernden Fan’s ebenfalls! :p
Noch dazu, wenn DIE VW-Skandalnudel des Jahres 2005, Wulff, XX( XX( die Verleihung des blechernen Elsternschmuckes vorschlägt -immer noch besser, als straffrei Luxusreisen und Kaufkücken zu verteilen..! >:-(

Die allgemeine Lebensfreude der hiesigen Einwohner war es zum Teil mit, die uns vor nunmehr fünf Jahren bewog, der alten Heimat den Rücken zu kehren.
Je nach gesellschaftlicher Stellung gestaffelt ist die Selbstzufriedenheit einzuordnen, doch zieht sich das allgemeine Feierbedürfnis durch alle Schichten – wie in jedem teil der Welt. :yes:

So wird immer wieder zu vorgerückter Stunde und passender, mitreißender Musik Tisch & Stuhl auf die Seite geschoben und die Kavaliere fassen ihre Dame um die Taille, um mit ihr einige Pirouetten zu drehen.
Um welchen Musikstil es sich diesmal dabei handelt, dürfte dem Betrachter schnell klarsein…. |-|

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Zum Wochenstart etwas kürzer – aber trotzdem verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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…und abends ins Paraiso !

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Also gut!
Hiermit präsentieren wir der Weltöffentlichkeit die ersten, bisher strikter Geheimhaltung unterliegenden Beweise der Existenz des Unternehmens
„HOTEL UND RESTAURANT PARAISO“ im südamerikanischen Nobelkurort Villarrica.

Vorab wird eine Innenaufnahme mit deutlich sichtbaren Details der kostspielig arrangierten Ausstattung veröffentlicht.
Im Hintergrund zu erkennen sind die Betreiber dieses Etablissementes – wobei unsere Fotoagentur sich verpflichten mußte, die Namen derselben erst zu einem späteren Zeitpunkt zu präsentieren.

Wir von „Outlaw today“ werden Sie auch weiterhin mit mühsam ergatterten Fotos versorgen und versprechen der geneigten Leserschar, in den nächsten Tagen mit noch mehr Informationen und vor allem Bildern dienen zu können, um diesen Insider-Treff der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

So long aaand hold the Line!
Ihr Team von OUTLAW TODAY

Magali und Steffen 003

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