Schlagwort-Archive: Herbst

Langweiliger Gartenkram….

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„Wagen Sie, selber zu denken!“
In Anbetracht der Tatsache, daß die Einhaltung und Verrichtung der religiösen Pflichten im Ramadan dem Menschen so einiges abverlangt, beginnen wir selbstverständlich mit einem etwas kürzeren Zitat; auch auf die reale Gefahr hin, daß der „drüben“ weiterhin ungebremst vorherrschende, mit Fug & Recht als mörderisch (Yascha Mounk: „Verwerfungen“) zu bezeichnende Asyltsunami niemanden mit sich führt, der diesen Spruch kennt oder gar weiß, welche Stellung Monsieur Voltaire im Abendland einnimmt – sei also obenstehende Aufforderung (vielleicht vergeblich..) an die letzten Mitglieder der indigenen Bevölkerung gerichtet.. 🙂

Und nun den Bogen zum heute weitgehend unpolitischen Thema Herbst zu schlagen, ist etwas schwer:
was haben wir in den vergangenen Jahren uns abgemüht, einen -vielleicht nicht immer auf den ersten Blick sichtbaren- Zusammenhang zwischen Zitat & Folgetext herzustellen – nix dergleichen diesmal!
Paraguay also auf dem Weg in den Winter; nach der Erreichung nächtlicher Tiefsttemperaturen in den letzten Tagen gehts nun wieder etwas aufwärts; der Anblick eines wahrhaft goldenen Herbstes bleibt uns dennoch auch weiterhin erhalten. Folgende Bilder entstanden dazu im Garten:

   

…und wer jetzt noch nicht gäähnt (man erkennt nun, dieser naturbelassene Beitrag wurde mir angeraten..), für den sind noch die aktuellsten Bilder vom Hanomag-Halbkettenfahrzeug angehängt. Leider noch nicht ganz fertig, denn nun folgt die Ausrüstung mit dem üblichen „Kleinschei**“, der in den letzten Kriegstagen noch Verwendung fand. 🙂
Ab nächster Woche dürfte es dann um die beim letzten Eintrag vorgestellte Ruinenkulisse gehn…

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! – doch nicht, ohne Clint Eastwood zum 88ten zu gratulieren..!!!

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Villarrica, Paraguay
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März in zwei Welten

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„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“ 🙂

Wie schwer es ist, hinter Kurt Tucholsky´s Worten ein Fünkchen Wahrheit zu entdecken, mag ein jeder mit sich selbst abmachen; notfalls darf man ungezwungen mit der Feststellung leben, daß obenstehendes Zitat nahezu acht Jahrzehnte durch die Welt geistert und mit heutigen Tagen nichts, aber auch gar nichts zu tun haben muß.. 🙂

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Herbst in Paraguay; der Gärtner braucht für die Laubbeseitigung ne Schubkarre, und die Temperaturen sinken; selbst der Pool wirkt wegen fallender Wassertemperaturen, teils regenbedingt steigendem Wasserstand nicht mehr soo interessant…
Der 23te März markiert in Paraguay seit 1999 ein nicht ganz so erfreuliches innerpolitisches Thema: an diesem Tage wurde der damalige Vizepräsident Luis María Argaña in Asunción auf der morgendlichen Fahrt in sein Amt von einem bewaffneten Kommando gestoppt und in seinem Wagen erschossen – und wie in einem Film entkamen die Täter zunächst unerkannt. Die daraufhin durchs Land gehenden Unruhen führten nur fünf Tage später dazu, daß der damalige Präsident Raúl Cubas Grau überstürzt seinen Stuhl räumte und nach Brasilien floh; seine Tochter Cecilia wurde nach einer Entführung im September 2004 am 16. Februar 2005 tot aufgefunden.

09 02 01

Die Hintermänner des Attentates auf Señor Argaña wurden nie gefunden oder gar bestraft; die vorgeblichen Todesschützen stellten sich nur wenige Monate später und sitzen seitdem teils „im Kahn“- so wurde zumindest mitgeteilt.
Damalige Prozesse, die gegen mutmaßlich beteiligte, in Regierungskreisen sitzende hiesige Zeitgenossen angestrengt wurden, verliefen ergebnislos im Sande…
Übrigens wurden vor 17 Jahren hier glücklicherweise weder händchenhaltende Zeichen quer durch die Hauptstadt gesetzt, und noch nicht mal die alberne, sich selbst inflationierende „Je suis..“-Masche gabs damals: sonst würde das landesweite paraguayische Telefonbuch ja nur noch aus Luis María bestehen. 🙂 🙂
Man darf gespannt sein, welche turnusmäßigen Namen sich die Wähler der vereinigten Regierungsparteien in der alten Heimat demnächst geben: Je suis Zoo Detmold..? Für „Je suis Güterverteilungszentrum Ingolstadt“ ließe sich ja unter Umständen auch die Rückseite des T-Shirts verwenden 🙂

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Glücklicherweise funktioniert in diesen bunten Tagen noch der Mitbringservice übern Teich: so kommt mit der gelieferten Farbe nun endlich bisle Bewegung in das schon vor Monaten geplante Panzer-IV-Diorama..!

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Die analoge Gratis-Praktika reizt schon jetzt zum Bildermachen – leider in Zeiten, in denen die Bilderentwicklung „drüben“ überm Teich vorgenommen wird… 🙂 Oder man sich ein eigenes Entwicklerstudio einrichten sollte… 🙂

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Und für den Vorbesitzer der geliebten SAECO Incanto sei noch dies Bild angefügt: 🙂

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Wetter, Haus & Garten

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Herbst 07

„Gelassen schaut nur noch der Blinde aus dem Fenster.“ B)
Bei nun wieder sechs Stunden (zurück-)Zeitunterschied zur alten Heimat geht unser südamerikanisches Binnenländle mit derzeitigen etwa 28° Tagestemperatur jetzt mit Riesenschritten den niedrigeren Temperaturen des Herbst/Winters zu; für spätestens Juli dürfen getrost nahezu unglaubliche null Grad Nachttemperaturen erwartet werden – zum Glück aber sind wir noch nicht so weit im aktuellen Jahre vorangeschritten:
🙄 da derzeit schon offen vom erforderlichen „Entsparen“ deutscher Rentner gesprochen wird, dürfte bei unsrem hiesigen Glühweingenuß in wenigen Monaten „drüben“ längst die hitzige (und ergebnisorientiert zu führende) Diskussion darüber entbrannt sein, daß „die Alten“ ab dem kommenden Jahre Rente ZAHLEN müssen statt als Überweisung zu bekommen – bewiesen und untermauert durch mehrere (staatliche) Gutachten und vorgelegt als alternativlose „Möglichkeit“.
U-( So lassen sich immer noch günstige Umfragewerte für die Blockparteien doch schnell & am effektivsten nutzen…

Die bis dahin verbleibende Zeit läßt sich leicht mit Erklärungen über Cockpit-Türen oder dem nächsten kollektiv übergestülpten Ich-bin Charlie-Schluck-auf verbringen; sonderbarerweise ist bei der hochgelobten Zuwanderungsfrage noch kein Systemjournalist der Frage nachgegangen, wieso das Licht jetzt plötzlich im anhaltinischen Tröglitz aufflammt, nachdem es schon vor einigen Wochen am mehrere hundert Kilometer entfernten Kölner Dom ABgeschalten wurde… 😛

Man bekommt diese Dinge hier in Paraguay mehr oder weniger mit; nach knapp 10 Jahren Aufenthalt hierzulande reihen sich verständlicherweise längst die hiesigen Gegebenheiten nach vorn; gerade in den letzten Tagen hat die nur allzugut bekannte Firma Monsanto per (eigens in Auftrag gegebenem) Gutachten bewiesen, daß Herbizide keinesfalls krebserregend seien und bekannte Krankheitsfälle und abnorme Veränderungen bei den Betroffenen keinesfalls mit dem von ihnen vertriebenen Saatgut in Verbindung zu setzen seien; man kann sich also beruhigt zurücklehnen und dem üppigen Pflanzenwuchs im eigenen Garten zusehen. Solange es durch eben erwähnte Firma :## noch gestattet wird…

Zur Erinnerung: etwa 60% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Paraguay’s wird für den Soja-Anbau genutzt; 70% der genutzten Landwirtschaft-Gesamtfläche befinden sich aufgeteilt in den Händen von 3% Menschen. U-( Glücklicherweise wissen „die“ ja, was richtig ist…

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Tag 250; für Brother nun ein weiteres Mal Bilder von den Arbeiten am Schnittmodell der Santisima Trinidad; nur wenige Tage noch, dann dürfte dieses Projekt geschafft sein: die Stufen an der Bordwand sind angebracht, die Stützfüße amputiert und der Rumpf fertigbeplankt – zuvor wurde ein Kiel (wieder das geliebte helle Holz argentinischer Tomatenkischden..) angefertigt und nach dem ausfräsen des Hilfskiels in selbigen verbliebenen, nun unsichtbaren Rest eingesetzt.
Was bleibt, ist das nivellieren der Rumpfschnittstelle, das anbringen der steifen Brassen und als allerletztes vorm einbringen in die Vitrine bekommen die Segel ihre Wäschesteife-Bauschung. Puhh….knapp achteinhalb Monate… 😳

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Kalt auch ohne Bofrost…..

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Wetter 12

„Wenn aus des Bettes Vollgenuß
Er früh hinaus ins Kalte muß.“ 😐

Nun ist es also soweit; => der Winter hat Villarrica erwischt. Rauhreif bedeckt morgens die meisten Rasenflächen, und die hiesigen Einwohner begeben sich dick eingepackt -wenn überhaupt- auf die Strasse.
An die eingangs erwähnten Worte Wilhelm Busch’s :p werden dabei wohl die wenigsten denken, und außerdem sind nun dominierende nächtliche Null Grad wieder mal seit Einführung der Messungen noch nie dagewesen…..

Die Zeit der modischen Flip-Flops hält noch an; nun allerdings wird deren Farbenfreudigkeit meist durch dickere Socken unterstützt. :-/
In letzter Nacht traten an vielen Stellen Frostschäden auf – nicht am Strassenbelag, sondern auch an vielen Pflanzen, die nicht rechtzeitig geschützt wurden oder an exponierter Stelle wachsen.

Die Bekleidungsgeschäfte verdienen gut an importierten dicken Hosen & Jacken, allerdings verlangsamt sich das ganze innerstädtische Leben.

Wetter 08Wetter 09Wetter 10

Glaubt man den Prognosen, so entwickelt sich der diesjährige Winter zu einer Beinahe-Katastrophe- und dies nicht nur wegen der geplanten nächsten Kandidatur eines Ex-Bischofes…… XX(

Bleibt abzuwarten, wie sich die Temperaturen in den viehhaltenden Gebieten des nördlich gelegenen Chaco auswirken werden; viele Tierzüchter rechnen Jahr für Jahr Verluste ein… 😡

Glücklicherweise setzt sich in der letzten Zeit immer mehr eine Erfindung namens OFEN durch; strikt Sonnenschein verkündende Internetseiten gewinnen an Durchschaubarkeit und lassen „Neue“ gezielter hinterfragen, wie sich das jährliche Klima in Wahrheit zusammensetzt und welche Dinge beim endgültigen Umzug denn doch importiert werden sollten, um schon => von Anfang an die Verfügbarkeit gewährleisten zu können.

Wetter 11

Beim Thema „Winter“ sei an dieser Stelle die jüngst aufgefundene Zahl der Erwerbslosen in Deutschen Landen nachgereicht; => allerdings die Zahl des Monats März von 1931; das 80te Jubiläum ist also schon etwas länger her:
=> => 4 Millionen und dreihundertachtundfünfzigtausendeinhundertdreiundfünfzig registrierte ohne Job bei einer Quote von 34,7%. ❗
Glückwunsch an die derzeitig noch regierenden Schurken „drüben“, diese Zahl um über das dreifache gesteigert zu haben!! XX( XX( XX(

Wetter 13

So, nun maule niemand der hiesigen Landsleute mehr über die derzeitige Kälte;
mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Jetzt auch Schirme für Paraguay

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„Wo es Liebe regnet, wünscht keiner einen Schirm“, sagt man im hoffentlich weiterhin gegen Großreichbestrebungen standhaften Dänemark. :p

Die Nachfrage nach immer größeren Schirmen ist ja in den letzten Wochen und Monaten beachtlich gestiegen; XX( kurioserweise werden dadurch in absehbarer Zeit sehr viele Menschen und folgenden Generationen „im Regen“ stehen… :`(

Und trotzdem ist im nun winterlichen Villarrica der Regen zum Wochenende wiedergekehrt; mit den folgenden Bildern wünschen wir der geneigten Leserschaft ein schönes Wochenende und verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Naß genug…..

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„Mag der Rauch nicht aus dem Schornstein wallen,
dann will der Regen aus den Wolken fallen.“

Dieser deutschen Bauernregel ist leider weder zu entnehmen, wie der Hausinhaber trotzdem den Rauch aus dem Kamin bekommt, und genauso wenig wird eine Aussage darüber gemacht, ob die herabfallende Nässe der kommenden Ernte schaden könnte und so anschließend Engpässe bei der Bereitstellung des neuen Bio-Treibstoffes zu befürchten sind. :))

Und doch ist es wahr – es läßt sich wohl nicht mehr vor Blogfreundin Ostderby :wave: verheimlichen: auch in diesem Jahre ist es wohl Essig mit den gewünschten üblichen
380 Sonnentagen. 😥

Doch nicht nur hiesige Häusermakler fluchen (wer zeigt schon gerne Teiche, wo vorher weite Wiesen waren, die zum Schnäppchen-Haus gehören..?); auch der Normal-Bürger quietscht in den üblichen Flip-Flop’s nur ungern durch die nasse Stadt.

Überhaupt war der diesjährige Sommer ziemlich verquer; kein wochenlanges Niederbrennen der Sonne, wo schon das morgendliche aufstehen schwerfällt – dafür gab’s nur wenige Klagen über fehlendes Wasser in den Stadt-Haushalten.

Seit Tagen nun ist es am regnen im Uni-Städtchen Villarrica. 😦 Die üppige Vegetation nimmt es dankbar an; stehen wir doch nun im Herbst.
Aber vielleicht gibt’s ja noch paar Sonnentage….

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So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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