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Geier im System

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„Das Opfer setzt heilige Freiwilligkeit voraus.
Der Sklave zahlt unter Zwang Tribut.“ 😐

Der Verdacht liegt nahe, daß dem deutschen Lyriker Erich Limpach schon vor Jahrzehnten mittels uns unbekannten Apparaturen die Möglichkeit gegeben war, in die Zukunft seines nun verdorrenden Heimatlandes zu blicken; allerdings würde auch seine kühnste Phantasie den gegenwärtigen Zustand -des für ihn nächsten Großreiches- nicht erahnt haben… :no:

Und doch setzt sich auch das hiesige ökologische (und gesellschaftliche) System aus Nahrungsketten zusammen, in welcher „größere Tiere“ von der Umwandlung lebender Organismen in zersetzende Materie leben bzw. aktiv an selbiger Reduktion teilhaben.
In gar nicht so seltenen Fällen sprachbegabt, sind Zusammenhänge -wegen des Berechtigungsgrundes-offensichtlich dem Tierreich entlehnt, dabei allerdings wird meist der Umstand unterschlagen, daß das Verschwinden der „vorigen“ Gattung…. U-(

Glücklicherweise reproduzieren sich Paraguay’s Rinderherden mit mathematisch zu bestimmender steigender Zahl, während die Fläche unseres Binnenlandes bei reichlich 400tausend Quadratkilometern stagniert, was linearen Einfluß auf die Anzahl der Landeskenner, plakativen Dividendenvorrechner und hektarumsatzorientierten Schönredner beinhaltet. :.

Doch verbleiben wir in der Tierwelt: Hin & wieder nun kommt es vor, daß aktive -behufte- Mitglieder der hiesigen Nahrungskette vorzeitig auf das freie Leben auf den Weideflächen verzichten; nicht immer aus freien Stücken – besonders, wenn sich deren Wege allzunahe an den tagsüber relativ vielbefahrenen Straßen befinden.

Um Kostenansprüchen der beteiligten blechernen Gegner zu vermeiden, wird auf Besitzansprüche des Tierkörpers meist verzichtet, und eher selten werden die Besitzer der Brandzeichen ausfindig gemacht werden wollen B): ein Totalverlust ist bei dieser meist bewußt zugelassenen „Tierernährung auf eigene Faust“ anfangs schon eingerechnet, obwohl menschliche Verkehrsteilnehmer auf Rücksicht auf das eigene Fahrzeug schon in Sichtweite der dahintrottenden Hufer auf den Bremspinsel treten.

Je nach Zeit des Crash’s und Lage des Fleischspenders findet (k)ein Kampf ums Fleisch statt zwischen ortskundig-einheimischem Mensch & Tier, und alles bleibt den schwarzgefiederten Totengräbern überlassen, die sich stets mit unglaublicher Schnelligkeit einfinden.

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So sei auch diesmal für => Blogfreundin pueten :wave: ein -aktuelles- Bild unseres städtischen Überland-Transportsystem’s angefügt, welches vor kurzem durch eine unerwartete Tierherde in Verzug zum Fahrplan geriet… U-( :))

Bisonherde

So verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

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