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Gute Mitarbeiter sind das wichtigste….

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„Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht
überschreiten – alleine schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.“

Den deutschen Konstrukteur Gottlieb Daimler wegen obenstehender Aussage nachträglich einer Fehleinschätzung zu zeihen, liegt mehr als fern; ohne seine technischen Arbeiten wäre die Geschichte der Menschheit wohl anders verlaufen: was in unserer Zeit allerdings (einige..) wundert, ist in Daimler’s Feststellung das Fehlen jeglichen Hinweises auf eine Chauffeur-Frauenquote.. :)) U-(

Schon lustig, welche Vorstellungen die „Außenwelt“ selbst im Jahre 2015 immer noch von unserem südamerikanischen Binnenländle Paraguay hegt: nicht selten bewegen sich diese Gedanken zwischen tiefstem, dauerverregneten/nebelverhangenen subtropischen Urwald ohne Strom & Fernsehen, :)) :wave: oder man ist sich dank Kai Diekmann’s Berichterstattung sicher, hier die letzte NSDAP-Außenstelle, selbstverständlich ausschließlich mit den kaum gealterten damaligen Originaldarstellern besetzt, vorzufinden. 8|

Dem die Brüsseler Schluckimpfungen gewohnten Bürger sei an dieser Stelle verraten, daß unser zuständiger federgeschmückter Stammeshäuptling sogar schon Autoverkehr zwischen unseren schilfgedeckten, aber windschiefen Bambushütten zugelassen hat.. :yes:

Nicht verwunderlich, daß -auch und besonders in Paraguay- die ständig zunehmende Menge an Kraftwagen ebenso zur landesweiten Errichtung von Tankstellen verpflichtet…wenn auch nicht unbedingt in DER Menge, wie sie derzeit in unsrer Departmentshauptstadt aus dem Boden gezogen werden: wer aber möchte schon gerne mit beschmutzten Banknoten seinen privaten Wocheneinkauf erledigen..? 😮

Auto 07

Glücklicherweise aber wurden in letzter Zeit einige Stadtbewohner von der Erleuchtung heimgesucht, daß Kraftwagen neben Sprit: auch Werkstätten 💡 benötigen!
Und schon erheben sich entsprechende Pflegeeinrichtungen wie auf Kommando aus dem deutlich überteuerten Boden Villarrica’s….
Seit Anfang dieser Woche nun existiert also eine weitere Servicestation für’s mehr oder weniger geliebte Blechle: Villarrica, Strasse Humaita / Ecke Libertad.

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Getreu dem einheimisch-verflochtenen Motto „Jeder kennt jeden & jeder kann alles“ hat sich der eigentliche Besitzer auch dieser Schrauberstätte seit Jahren seinen Namen als Inhaber unseres „Super 2“-Einkaufsmarktes gemacht, sodaß wohl auch über diesen Schub genügend Kundschaft herangezogen wird.

Gemacht wird -zumindest ist es so geplant- wieder einmal „alles“, was am Wagen krank sein kann; einige schwerwiegende Fälle werden laut Aussage auch an Fremdfirmen outgesourced… B)

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Zum morgendlichen Zeitpunkt unseres Besuches war die neueingestellte Belegschaft am einrichten der Büroausstattung; in der Werkstatt selbst verdienten sich bisher zwei Mitarbeiter ihre Chipakringel.

Auto 10

Glaubhaft klingenden Aussagen zufolge ist in den nächsten Tagen mit einer deutlichen Personalaufstockung zu rechnen; bleibt abzuwarten, ob in Zeiten von weniger Arbeitsaufkommen einige Mitarbeiter ihre Arbeitszeit dann nicht mit anderen Dingen vertrödeln werden.. 😀

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Aber wie’s so ist im Leben: kaum ist die angekündigte Werkstattmannschaft komplett, läuft’s Auto wie geschmiert….. >:-[

…und für @ Brother: …hab ich nicht vergessen, DAS Ereignis des 1. September 1985 – sogar die damalige „Aktuelle Kamera“ hat’s gebracht: die Wiederauffindung des wohl berühmtesten Schiffswracks in knapp 4.000 Meter Tiefe nach 73 Jahren.

Auto 13

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Gib Gummi

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„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ 😳

Zugegeben – Henry Ford wird auffällig oft mit Weisheiten aus dem damaligen (von uns längst überholten…) Wirtschaftsdenken zitiert; unumstritten bleibt, daß dessen etablierte Fließbandproduktion neue Maßstäbe -in welche Richtung auch immer- setzte:
sein allererster Wagen hingegegen, der am 23ten Juli 1903 der noch zu motorisierenden Welt präsentiert wurde -entstanden damals noch zumeist in heute unbezahlbarer Handarbeit- sollte schnellste allgemeine Verbreitung finden: allerdings sind wohl die meisten der knapp 1800 gebauten zweizylindrigen Exemplare längst der Schrottpresse anheimgefallen.
Oder befinden sich wohlverdient, sei hinzugefügt, in privaten werterhaltenden, aber eisernen Sammlerhänden…. 😮

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Glücklicherweise B) sind „unsere“ Personenbeförderungsmittel längst ausgereifter :> , da ja davon höhere Stückzahlen produziert werden – werbeträchtige Rückrufaktionen erfordern doch meist nur maßgebliche Änderungen an kaum einem Viertel der Gesamtmenge des betreffenden rückgerufenen Modells. 😮
Dies zieht nach sich, daß schon nach wenigen Jahren einzelne, zu ersetzende Teile als Rarität gehandelt werden – dies dürfte längst jedem „Käfer“-bastler klar sein.

Damit dürfte dem Leser aufgefallen sein, daß wir für uns` 99er Daewoo blau ein weiteres Mal ein Ersatzteil (diesmal eine Staubkappe für die vordere Bremszange) benötigen: das überzeugt klingende „No!“ der meisten ansässigen Werkstätten wirkt in der Menge furchteinflößend, und so klammert man sich an die Hoffnung, dies beim Rohstoffhändler vor Ort zu bekommen.
Der allerdings reagiert auf den Anblick des hauseigenen silbernen Fotoapparates seltsam allergisch; das gefallene Wort „blog“ suggeriert ihm wahrscheinlich die Blockseite des Zentralgefängnisses, in welchem er -bei Abbildung seiner Sammelstelle- wegen der nicht seltenen Teilehehlerei ❓ ❓ sitzen würde: jeder will/darf/soll/muß doch leben, und so unterbleiben halt weitere Bilder. 🙄
Hilft aber kaum – er hat das Teil nicht oder rückt es als „Strafe“ nicht mehr raus. U-(

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Glücklicherweise ist unter den Suchenden an diesem Tage auch der Inhaber eines werkstattversorgenden Teilebeschaffers, und so festigt sich in dieser Minute nach einem kurzen Darlegen des Falles in uns die Hoffnung, doch noch in naher Zukunft die Bremszange instand zu setzen; käme zum neunten Geburtstag des Wagens in unserem Besitz gerade recht… :p

Allerdings kennt man das hier gängige „no hay Problem“ längst zur Genüge, trotzdem glaubt man fest die 50/50-Chance, das zum Ende der Woche fest versprochene B) Teil demnächst in den Händen zu halten… warten wir’s ab… :yawn:

Wie zu erwarten, an dieser Stelle wieder der Austausch mit @ Brother: ..es gab sie also doch, die roten Lafetten…aber ob so das Kanonierbesteck an der Decke untergebracht war..? 8|

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Für die vier später sichtbaren (vorderen und hinteren) Hauptspanten wird wohl hölzerne Verkleidung erforderlich sein, vermute ich. :p

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen aus dem verregneten Villarrica als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

Kurz vor der Veröffentlichung dieses Beitrages erreichte uns noch der von Collin Powell vorgebrachte, eindeutige Beweis, daß „es“ doch der Russe war: B)

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Villarrica, Paraguay
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Werkstattbesuch

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„Frühling, Sommer und dahinter
gleich der Herbst und bald der Winter?
Ach, verehrteste Mamsell,
mit dem Leben geht es schnell.“

Nun ist auch in unserem Binnenlande der Herbst angekommen; fast erwartungsgemäß ein weiteres Mal mit starken Regenfällen im Lande: und die sehen hier etwas anders aus als es sich der deutsche Zeichner Wilhelm Busch vor über 100 Jahren hätte wohl vorstellen können.

Trotzdem liegen die derzeitigen Temperaturen immer noch im sommerlichen Bereich; Sonnenbrand wird tagsüber immer noch ausgeliefert und meist unbemerkt schnell angenommen… :)) :wave:

Kurz nach der endgültigen Ankunft in Paraguay Ende Juli 2005 erwarben wir in Villarrica unseren viertürigen koreanischen Fahruntersatz; 5.000 $ für den Händler und ein halbes Tausend drauf für die landsmännische uneigennützige Vermittlerin.
=> Damit aber immer noch preiswerter als elf Milliarden zu zahlen für die Gier, endlich Block 4 samt Umland nahe Prypjat übernehmen zu dürfen – kurz gesagt, Leute:
sollte Tschernobyl denn tatsächlich in der Ukraine liegen..?.. 😉 :yes: :)) :)) :wave:
Fein weiter sozialistische Nachfolge-Blockparteien wählen… :p

Seither hat der Wagen fast nie gestreikt; die Verläßlichkeit ist fast als unheimlich zu bezeichnen….
In letzter Zeit allerdings wiesen nach immerhin über 8,5 Jahren Nutzung auf diversen Asphalt- und Kopfsteinpflaster-Straßen sowie auch jeder Menge Sandwege und übelster Rüttelpisten verschiedene Geräusche der Stoßdämpferaufnahmen auf Ermüdung hin;
da Angaben über die Verläßlichkeit der hiesigen Werkstätten ständig kursieren, ließ sich ein als „gut“ eingestufter Laden schnell ausmachen und wurde auch mit selbiger Aufgabe des Austausches beauftragt.

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Innerhalb eines Tages gab’s den Patienten wieder: aus der alten Heimat mitgebrachtes Mißtrauen gegen Werkstattmitarbeiter trägt nun die Schuld, daß die rückgelieferten alten Teile jetzt irgendwie entsorgt werden müssen… :))

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Zu den Kosten läßt sich sagen, daß dieser Eingriff samt Neuteilen (ebenfalls Bremsbeläge sowie ein Bremszylinder) wenig mehr als eine Million Guaranies kostete; die dabei berechnete menschliche Arbeitskraft schlägt mit 180.000,- Gs, also ca. 30 Einheiten der aktuellen Kunstwährung zu Buche.

Werkstatt 01

Bei dem ziemlich guten Ruf der Mechaniker dürfte also weder eine Rückrufaktion oder gar neue technische Probleme zu erwarten sein….

Damit wünschen wir allen ein schönes Wochenende & verbleiben wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“ ! :wave:

Nicht vergessen soll der 50te Todestag (23. März) des Schauspielers Peter Lorre :. sein, den meisten sicherlich bekannt aus Fritz Lang’s „M“ oder in seiner Rolle als Ugarte in Curtiz‘ „Casablanca“.

Werkstatt 05

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