Schlagwort-Archive: Caaguazu

Vorsicht: Blut

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„Etwas muß er sein eigen nennen
oder der Mensch wird morden und brennen.“

Statt den 100ten Geburtstag Lex Barker´s für ein Zitat des Old Shatterhand-Darstellers auszuschlachten, seien der Leserschaft Worte des deutschen Dichters Friedrich Schiller an dessen 214tem Todestag gereicht; eingangs benutzte Worte lassen sich aktuell in unserer alten Heimat auf die gewollterzwungene Einbürgerung von raubenden und mordenden Paßwegwerfern anwenden – leider in Abwandlung betreffs des erwähnten Mangels an Besitzes auch auf derzeitige Vorkommnisse in unserm Binnenländle auf dem südamerikanischen Kontinent: der vor Tagen als verschwunden gemeldete Landsmann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit „weg“ bleiben: bisher wurde die einheimische 27jährige Lebensgefährtin verhaftet, eine möglicherweise benutzte Pistole sichergestellt und in einem angrenzenden hölzernen Nebengebäude Brandspuren gefunden, die auf ein großes Feuer schließen lassen.
Nun wird davon ausgegangen, daß der 34jährige erschossen und verbrannt wurde sowie die überbleibenden Reste in zerkleinerter Form vom angrenzenden Fluß weggetragen wurden. Wer sich nun um die sechs Hektar große Marihuanapflanzung kümmern wird, ist bislang ungeklärt; zumal nun auch der hiesige Grundstücksverwalter inhaftiert wurde…

 

Und weiter gehts mit den Überstunden paraguayischer Gerichtsmediziner: auch auf einer Hazienda in der Gegend von Acahay wurden menschliche Knochen- und Kleiderreste gefunden: ob sie von dem seit einem dreivierteljahr verschwundenen, von dessen Lebensgefährtin jedoch nie als „weg“ gemeldeten Paraguayer stammen, werden anschließende Untersuchungen beweisen: sicherheitshalber wurde ein brauchbarer Knast schon mit vier Typen zusätzlich belegt…

Im für heute wirklich letzten Fall soll nicht das tote, bei Asunción im Müllsack gefundene Neugeborene Erwähnung finden, sondern der Freispruch für den Besitzer einer Pizzeria, der vor kurzem den Überfall auf sein Geschäft vereitelte indem er den 19jährigen Übeltäter erschoss. Für diesen Freispruch wurde eine anfänglich eingesetzte Staatsanwältin von diesem Fall abgezogen; mit ihr wäre „das“ nicht zu machen gewesen – nun sucht der Pistolenschütze allerdings eine neue Beschäftigung….in der ursprünglichen Berufsart, versteht sich… 🙂

Nun aber schnell zum weniger blutrünstigen Thema – der Schiffswerft: da wurde -probehalber- das gelieferte Deck eingefügt; bis auf wenige Korrekturen dürfte das passen. Um allerdings die Höhe der umgebenden Bordwand (und die Pfortenhöhe im Galionsschott) zu ermitteln, mußte zunächst ein Mustergeschütz angefertigt werden; um die leidige Sperrholzoptik der gelieferten Lafettenteile zu vermeiden, wieder alles im Eigenbau aus „echtem“ Holz: natürlich fehlen hierbei noch die Metallteile an der Lafette, die später ihren Weg dahin finden werden. Genau 30 Stück werden davon in den nächsten Tagen entstehen….

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

    

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Die alltägliche Normalität einer Kleinstadt

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Caaguazu 01

„…ich sehe alles rosenrot..“
Überzeugte Karl May-Fans :p werden diese Worte kennen, sind sie doch seit 1912 als letzte Worte des weitgereisten, im sächsischen Radebeul sterbenden Maysters überliefert. Seither rätselt die Anhängerschar über den Sinn dieser Aussage – nun sei eine weitere Theorie hinzugefügt….

Bei einer Fahrt Anfang der nun letzten Augustwoche in Richtung Repatriación nahe der Stadt Caaguazú mußte man(n A.d.R. |-| ) sich mit mehreren Blicken in die Strassenkarte vergewissern, noch auf der richtigen Fährte zu sein; schon wurden Vermutungen laut, an der geliebten Ruta 7 würde als nächstes kostengünstiges Projekt Wowereit-City entstehen; eine andere gewagte Theorie vertrat die Ansicht, daß in diesem Umkreis als ungefährlich geltende Brennstäbe gelagert würden…

Dennoch scheinen die Einwohner des Städtchens mit ihrem Leben zufrieden zu sein – sicherheitshalber wurden die Bilder in den Strassenzügen nur unter größten Vorsichtsmaßregeln aufgenommen… U-(

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Völlig im dunkeln liegt noch, welche Gründe zur völligen Verwandlung dieser Ortschaft geführt haben – und seit wann diese Menschen kollektiv auf diese Farbe eingeschworen wurden. Wie schon aus dem Tierreich bekannt, werden ab einem gewissen Zeitpunkt schwächere oder nicht integre Artgenossen verdrängt; leider hat dieses Verhalten hier schon die Menschheit erreicht: keine rosa Hausgestaltung, => und die Bewohner sind nicht mehr aufzufinden…. :??:

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Mitbürger in angepaßter Kleidungsfarbe hingegen erfreuen sich in völliger Freiheit des Lebens und besitzen gleichfalls die Erlaubnis zur Reproduktion. :.

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Es liegen Gründe zur Annahme vor, daß auch staatliche Institutionen in diese neue Lebensform integriert sind; als Beispiel mag die lautlose „Übernahme“ der für diese Gegend zuständigen Stromgesellschaft ANDE gelten.

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Wie nicht anders zu erwarten, etabliert sich das neue System immer mehr und erreicht durch wenn auch zögerliche, so doch koninuierliche Ausweitung nun die äußeren Stadtgrenzen, um von da aus angrenzende menschliche Siedlungen zu infiltrieren – wenn dem nicht schnellstens Einhalt geboten wird!

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Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen noch keinerlei Hinweise vor, wie führende Politiker und Militärs diese Entwicklung sehen; für die nächsten Stunden sind Statements aus diesen Kreisen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…und bei soviel Pink kann natürlich Inspektor Clouseau / Peter Sellers :p nicht weit sein:

Caaguazu 02

„Manche Ehemänner halten es für einen unglücklichen Zufall, dass sie und ihre Frau am selben Tag geheiratet haben.“ B)

Aber auch @ Brother ist nicht vergessen: anbei Bilder aus der letzten Minute, die die Schwierigkeit erklären, auf die Occre-spezielle Decks-„platte“ verzichten zu wollen – und sie dennoch wegen der Beplankung & der allgemeinen Stabilität beibehalten zu müssen…

Santisima Trinidad 18

Aber mit DIESEM 💡 Querschnitt :p :p habe ich wohl den täglichen Hin-& Abgucker gefunden..

Santisima Trinidad 17

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Torpedo-Einschlag

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…..um es gleich vorweg zu nehmen: Schildi ist wieder da! :p :p
Nach ihrem Verschwinden blieb die nächtliche Suche erfolglos; gefunden wurde sie heute unter einem scheinbar weichen & sicheren Blätterhaufen. Nun wurde ihre provisorische Unterkunft erweitert sowie abgesichert; demnächst wird Häftling Schildi :> auf einen neuen Platz mit Wasserbecken verlegt. Noch so jung & schon hinter Gittern, dabei ist sie weder blond, hat keinen Bandscheibenvorfall noch gar 130 Millionen umgeleitet. B)
In die eigene Tasche, versteht sich… :##
Tja, so kann’s gehen… B) :p

Torpedo 03

=> Der zweite Mai übrigens gilt für überzeugte May-Fan’s immer noch als schwärzester Tag: im Jahre 1874 soll an diesem Tag der Mayster nach vier Jahren aus dem Zuchthaus Waldheim ❗ :no: entlassen worden sein – wer von den wirklichen Verehrern soll dies glauben..? :> :##

„Der Menschen Neugierde sucht lieber das Licht, wo keines ist, als daß sie es da nährt, wo es sich findet.“
Den Worten des deutschen Publizisten Christian F. Schlosser ist zu entnehmen, daß sich die meisten von uns die Rastlosigkeit bewahrt haben – für ausgiebigen Tereregenuß unterm Mangobaum hat sich schon eine andere Gruppe von Leuten gefunden… :))
Nun war in vorliegendem Falle ja das begehrte Licht schon da – doch irgendwo steckte da noch der Fehler im Detail….

Torpedo 04

Kürzlich erreichte uns über eine Beipack-Gelegenheit ein weiteres Mal ein zurückgelassenes Stück der letzten Habe in der alten Heimat.
Dabei handelt es sich um einen alten Bildwerfer aus Familienbesitz – für Glasdias.
Ganze fünf fast komplett gefüllte Kästen mit auf Glas festgehaltenen Erinnerungen des letzten Jahrhunderts (20er/30er Jahre) gehören dazu.
Leider hatte irgendjemand vor Jahrzehnten die innenliegenden Linsen und Halterungen komplett falsch zusammengesetzt. (Wie geht sowas..?)

Torpedo 01Torpedo 02

Nach Zerlegung und dem rauskramen der lange zurückliegenden, rudimentären Optikkenntnisse aus dem Physikunterricht gelang der orschinale Zusammenbau wieder so, wie es sich gehört.
Man beachte: die haben sich damals noch getraut, Glühbirnen zu verwenden.. :))

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Allerdings muß der hölzerne Transportschlitten in den nächsten Tagen auf kleineres Hoch- bzw. Querformat umgebaut werden, da derzeit die Bilder selbst nach vorn oder hinten kippen können und wahrscheinlich für größeres Format gedacht war.

Torpedo 05

Bei einer kurzen Durchsicht stellte sich heraus, daß unter den meist gemischten Ansichten Städte in Deutschland, Afrika sowie Jugoslawien sind.
Einige davon zu digitalisieren, ❓ soll etwas später versucht werden…. U-(

Den paraguayischen Nachrichten dieser Woche ist zu entnehmen, daß bei Caaguazú ein Geldtransporter erleichtert wurde: nach Schüssen in den Tank betrug die Beute immerhin 3,5 Milliarden Guaranies! Das Geld liegt also doch förmlich auf der Strasse….
B) :)) :)) :))
Fieberhaft wird nun nach den Schlingeln gesucht. Oder/und im Dunklen geteilt. 😳 🙄

Über die Selbstjustiz eines beraubten Händlers in Canindeyú, dem 2,5 Millionen Gs. entwendet wurden, kann 😮 man geteilter Meinung sein: der Beraubte überfuhr kurzerhand die drei Täter; einer davon spielt nun „oben“ Harfe.
Oder Posaune – je nachdem, welches Instrument gerade frei war. 88| 😮

Hier eine Mini-Auswahl der historischen Familienfotos; laut Beschriftung entstammen die meisten dem Ende der 20er Jahre. In den gezeigten Innenräumen wohnte damals der Bürgermeister einer norddeutschen Stadt.

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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