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Paraguay 89/19

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„Die Kartellmedien kommen ihrer wesentlichen Aufgabe, das Wesentliche hinter dem Unwesentlichen verschwinden zu lassen, im wesentlichen nach.“
Zu den Sorgen die man hat, wenn man quer durch den Januar des neuen Jahres unter höchstsommerlichen, knapp unter 40° Plustemperaturen stöhnt, mischen sich besorgt klingende Nachrichten aus der alten, dem Islam verfallenen Heimat: von da melden verschiedene Gazetten, daß sich eine Nation um das intensivcolore Kind von Motsi Mabuse sorgt: leider wird nicht erwähnt, WELCHE Nation – diejenige, die bei -nicht als solche deklarierten- Amberger Treibjagden meist schlecht abschneidet, wird kaum gemeint sein…. 🙂
Sich in die Gedankenwelt von Baumwollpflückern zu versetzen, dürfte für erfolgreich relotionierende, zum Großteil Kolportage abliefernde Zeitungsmitarbeiter -die Bezeichnung „Journalisten“ wäre da fehl am Platz- nicht allzuschwer sein….
Bei dieser gedanklichen Vorlage (…keine Bevormundung: die Gedanken sind kurz vor der nahegelegten Konvertierung zu Mohammed´s Pädozirkel noch vergleichsweise frei..) sei schon jetzt an den (114ten..) Geburtstag des mährischen Zeichners Zdeněk Burian erinnert, der mit seinen farbenprächtigen Bildtafeln (u.a. „Weltall-Erde-Mensch“) vor mehr als 7 Jahrzehnten darstellte, wie der Mensch an der Schwelle hinterm Tierreich einst seinen Lebensraum erweiterte und Kenntnisse zum (Über-)leben erwarb; und keine Frage: wer hat nicht schon mal davon geträumt, wie es wäre, eines Tages Steinzeitmenschen samt deren Waffen gegenüberzustehen? Wir schaffen das! 🙂 Mit Hilfe von merggel´s Asyltouristenprojekt und Grünem Deutschenhaß.

 

Nur Stunden trennen uns noch von dem für Paraguay so historisch bedeutsamen Jahrestag: am 3. Februar 1989 wurde der bis dahin für unser Binnenland zuständige Staatschef Don Alfredo Stroessner Matiauda gestürzt; als Nachfolger stand sein -bisher…- engster Mitarbeiter Andrés Rodríguez (links im Bild-) schon bereit…

   

 

Ob und vor allem wie die hiesigen Zeitungen mit diesem Datum morgen umgehen, wird man sehen….Das Bild, was in vielen Gesprächen über Don Alfredo oft wiedergegeben wird im vergleichenden Zusammenhang mit den aktuellen Vorgängen Wirtschaft, Bildung, Kriminalität/Politik im Land, ist nicht das schlechteste, zieht man auch den zeitlichen Abstand dreier Jahrzehnte ab…. 🙂
Zu diesem Thema sei angefügt, daß mit dem Januar `19 auch immerhin acht Frauen „gegangen“ sind in Paraguay, sie wurden Opfer von Gewaltverbrechen; die beigefügte statistische Übersicht dazu entstammt der Zeitung „La Nación“.

„Bunte“ Thematiken bietet das hiesige Leben in Fülle; Anfang Januar bot sich im Asuncióner Hauptstadtreigen ein besonderes Fotomotiv: da verlor ein Bus die komplette Hinterachse; erst vor wenigen Tagen brannte ein fast baugleicher Bus „nur“ aus – ohne Personenschaden glücklicherweise.
Die vor einer Woche „glücklich“ vollzogene Notlandung eines Kleinfliegers auf dem Pettirossi-Flugsteig …

 

….lenkt direkt zum Hobbythema über: der Bastelhangar meldet Fertigstellung der 1:72 kleinen Polikarpov 2. 🙂 Im 30ten Jahr nach der ersten Fertigstellung hat das kleene Ding seine Restauration nun hinter sich; der Februar dient dazu, das passende winterliche Diorama zu erschaffen; dafür sollen mehrere Tannen das Licht der modelltechnischen Welt erblicken… 🙂

 

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Die moderne Frau von heute trägt sowas…

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….ich erinnere mich noch gut daran, daß ich Anfang der Woche zu allen anderen weissagte „..paßt auf, ich ahne, das wird eine anstrengende Woche für Euch..!“. 🙂
Aber wie schnell wird man (n) selber aus der geplanten vorweihnachtlichen Ruhe & Gelassenheit herauskatapultiert..?! Nicht nur, daß aufgrund (..?) des ständigen Wetterwechsels zwei Uhren ihren Dienst verweigerten, nö – kurz nach erfolgreicher Starthilfe für beide zeitanzeigenden Delinquenten legte auch der Rasenfreischneider der Chefin die Arbeit nieder: während man(n) in der alten Heimat scheinbar zu träge für Generalstreik ist, geht sowas hier im Binnenlande viel schneller, wenngleich die Arbeitsverweigerung in diesem Falle natürlich von den Maschinen ausging…. 🙂

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Dennoch rollt sich langsam eine turbulent verlaufene Woche ab; glücklicherweise gehts dem Schreiber dieser Zeilen noch wie dem Stephan; selbiger Herr Remmler durfte in dieser Woche den 70ten feiern – in Paraguay wäre diese Party wohl ins oktobrige (Regen)wasser gefallen. Doch scheint sich das hiesige Wetter wieder normalisiert zu haben; auf dem Wege zum weihnachtlichen Poolfeiertag (…man stelle sich vor: die Lichterkette der Tanne funktioniert! sogar noch..) in weniger als 8 Wochen ist ja die Regenzeit nun fast überstanden.

Überstanden hat in dieser Woche auch eine Frau in Asunción ihre Busfahrt: nur der eigene Schirm mußte als provisorische Überdachung genutzt werden. Bei der Beschwerde über diese nasse Fahrt hingegen wurde der weibliche Passagier wieder auf die realen paraguayischen Beine gestellt: laut Ticket handelte es sich bei dem undichten Bus um ein Fahrzeug der Linie 28. Hm – nahezu ausgeschlossen, da auf dieser Strecke nur Bus Nr. 32 verkehrt. Die diese Geschichte veröffentlichende Gazette behauptet nun sogar, daß es sich zweifelsfrei nur um Bus 36 handeln dürfte…. auf juristischem Wege vermutlich wird diese Geschichte nie enden – außer Quentin Tarantino nutzt diese Episode in einem seiner nächsten Filme… 🙂

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Im wirtschaftliche Sinne hingegen -noch vor der filmischen Umsetzung- hat die Asuncióner Busgesellschaft sonderbarerweise zeitnah „geschalten“: seit neuestem bietet sie neben dem normalen Ticketverkauf eine Kollektion von Regenkleidung für ihre Passagiere an; man darf gespannt sein, wie sehr dies zu einer Steigerung der Umsatzzahlen sowie der Fahrgastvermehrung im wörtlichen & auch übertragenen Sinne führen wird…. 🙂

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Ebenfalls in dieser Woche wurde an vielen virtuellen Ecken folgendes Bild zugesteckt: eine junge Mutter, der es an einer Tagesmutter mangelt, bringt kurzerhand ihr Neugeborenes mit in den Hörsaal der Uni, um sich kein Examen entgehen zu lassen: ausgelöst hat den medialen Hype der dozierende Prof, der damit seine Bewunderung für den Leistungswillen der jungen Mutter zum Ausdrucke bringen wollte….

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Und mit vielen Grüßen an den Bliesener Leser hier ein Vorabbild der aktuellen Dioramagestaltung..:

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Februar, Feste, Fahrzeuge…

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Spätestens mit dem Ende der zweiten und diesjährig letzten Ausgabe des neugestalteten karnevalistischen Wahnsinn´s und dem Start der neuen Woche sinkt die hierzulande geltende Regenwahrscheinlichkeit weiter ab; die Regenschirme werden zusammengeschoben – und die nun leeren Zuschauertribünen der bunten Umzüge verlieren bei der Demontage unter heisser Sonne immer mehr an Gestalt, um erst im nächsten Jahre wieder das Licht der verrückten Welt zu erblicken…

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Die nun folgende, nachkarnevalistische Zeit als Rückkehr zur Normalität zu bezeichnen, trifft die Sache nur zum Teil; schon an diesem Montag starben mehrere Personen bei einem schweren Unfall eines Reisebusunternehmens aus Asunción in Argentinien, nachdem der Bus umgekippt war…

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Erst Ende Januar brach auf der Ruta 3 ein vollbesetzter Bus durch die von langsanhaltenden Regenfällen unterspülte Asphaltdecke der Strasse – sämtlichen Passagieren gelang quasi in letzter Minute die Flucht von Bord…

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Von Bord GESCHMISSEN im wahrsten Sinn des Wortes werden derzeit im hauptstädtischen Asunción rund 600 „Mitarbeiter“, die als „Schattenmitarbeiter“  astronomische Löhne kassierten, aber den tatsächlich arbeitenden Mitarbeitern seltsamerweise unbekannt waren: nun endlich wird versucht, mit eisernen Besen die Ämter und Ministerien gesundzusparen bzw. unberechtigte monatliche Einkommen, oft in zweistelliger Millionenhöhe, zu vermeiden und sinnvolleren Ausgabenbereichen zukommen zu lassen – reichlich spät, aber endlich…

Und langsam weitet dies sich zu einer politischen Debatte aus, da die meisten dieser Gehaltsempfänger -sonderbarerweise- zur tragenden Partei des Landes gehören. 🙂

Kein Glück hingegen, auf normalem Wege von Bord zu gehen, hatten am 10. Februar vor 71 Jahren tausende von Passagieren des deutschen Dampfers „Steuben“: nach dem Treffer eines russischen Torpedo´s sank das mit (wirklichen) Kriegsflüchtlingen, Frauen, Kindern und Verwundeten beladene, auf dem Seeweg nach Kiel befindliche Schiff innerhalb einer Viertelstunde in der Ostsee und wurde so zum Grab für etwa 3000 Menschen. Bezeichnenderweise löst an diesem Jahrestag ein sperrhölzerner Panzer „142“ mehr Empööörung bei der systemverhafteten „unabhängigen“ Presse aus…

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