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Sommer, Sonne, Segeln

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„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
Nutzen wir diesmal einige Worte des ollen Griechen Aristoteles, dessen philosophische und vor allem rhetorische Untersuchungen und -glücklicherweise überlieferten- weiteren Hinterlassenschaften bis ins erste Drittel des 21ten Jahrhunderts geschätzt wurden; ab diesem Zeitpunkt übernahm Mohammed´s in Buchform erschienener pädophiler Leitfaden den Weg der ursprünglichen Bewohner der ekelpähischen Halbinsel: wer kann, plant seinen Weggang – die bis-Berlin 61-Situation scheint die deutsche Politjunta nicht zu „jucken“…
Doch lassen wir an dieser Stelle Bemerkungen zum neuen, perfekt inszenierten und ebenso ablaufenden Holocaust an der deutschen Bevölkerung beiseite und widmen wir uns dem aktuellen Geschehen in unserm Binnenland – das Stichwort lieferte der große Grieche ja schon….

In der schon seit längerem wirtschaftlich expandierenden Gegend um Encarnación wird derzeit massiv der Segelsport betrieben und natürlich auch in den übrigen Landstrichen Paraguay´s beworben; nach dem dortigen „Durchstarten“ des Karnevalbetriebes erstreckt sich das Wachstum nun auf die weiteren Freizeitmöglichkeiten; das Entstehen mehrerer Segelschulen an den Ufern des Paraná scheint dies zu bestätigen und da die wichtigste Regel „das Leben spielt sich draussen ab“ lautet, heißt´s derzeit am Beginn des Sommers „Leinen los!“- zumindest für diejenigen, die sichs leisten können…. 🙂

 


So darf man gespannt sein, wann sich auch hier Möglichkeiten zum eher privat gestalteten Nebenerwerb auf schwankenden Planken auftun…. 🙂 🙂

Maritim bleibts heute weiterhin; für Segelschulen und Yacht-Regatten reichts am Ufer des 56 Quadratkilometer großen Lago Ypacaraí leider noch nicht; pünktlich zur Badesaison wird nun die Einweihung einer befestigten Uferstrecke in Aregua gemeldet – Photos vermitteln gute Bademöglichkeiten; daß weiterhin juristische Untersuchungen betreffs der Wasserverschmutzung durch die ansässigen Firmen laufen, besitzt ja eigentlich nur regionale Bedeutung – zumal Justiz und Paraguay ein gaaanz eigenes Kapitel darstellen… 🙂


So starten über die Jahreswochen verschiedene Reinigungsaktionen im See, während Abwasserzuleitungen in den meisten Fällen…tjaa…hm… 🙂

 

Ein weiteres Mal heute wieder etwas kürzer – dennoch wünschen wir einen schöönen ersten Advent mit einem aktuellen Pollerpic aus Ulm……und verbleiben auch diesmal mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

 

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Villarrica, Paraguay
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Vier Räder für Paraguay

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„Das Auto ist jetzt vollkommen. Es bedarf keiner Verbesserung mehr.“ Diese Mitteilung machte im Jahre 1921 die Berliner „Allgemeine Automobil Zeitung“ ihrer staunenden Leserschaft; in unseren Tagen formt sich so die Erkenntnis, daß sich die meisten Zeitungen quer durch alle Zeitepochen und Regierungsformen hindurch ihre Überlegenheit über die Leser bewahrt haben – fast immer bis zur letzten Minute: wird man -vor der journalistischen Kehrtwende- auch „diesmal“ wieder bemerken können…. 🙂

Ob das seit Montag im paraguayischen hauptstadtnahen Luque montierte Auto der Marke JAC von der mobilen Kundschaft ebenfalls das Prädikat „Vollkommen“ erhalten wird, bleibt abzuwarten; den eingesetzten Testfahrern zufolge sind die mit den blechumkleideten Eintausend kubikzentimeterstarken Fahrzeugen vorgenommenen Probefahrten, so Zitat: „Wunderbar“ verlaufen. 🙂

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Und immerhin meldet die hiesige Presse die tägliche Komplettfertigung von -derzeit- 15 Autos.

Der Preis für den kleinen vierrädrigen Untersatz beträgt bei Barzahlung knapp 47 Millionen; entspricht etwa 8.300 $. Der Anschaffungspreis wandelt sich naturgemäß schnell bei möglichen 49 Ratenzahlungen und steigt dann auf knapp 73 Millionen Guaranies. Um die ungeliebte, meist fernöstliche Konkurrenz abzuschütteln, vergibt der paraguayische Hersteller des chinesischen Lizenzbaus das erste Versicherungsjahr immerhin gratis und lockt gleichzeitig mit kostenloser Durchsicht für 2 Jahre/50tausend Kilometern – einzige Bedingung ist nur die regelmäßige Ratenzahlung….ooohhhjeeehhhh… 🙂

…und schon neigt sich der herbstliche März seinem Ende entgegen; in den letzten Tagen bildete Besuch aus vergangenen Koblenzer Zeiten und eben dieser Stadt den hiesigen Mittelpunkt: überraschend schnell angekündigt, war man -gegenseitig- gespannt auf das, was die seit dem letzten Treffen vergangenen zehneinhalb Jahre aus dem jeweilig anderen (Gleichaltrigen) „gemacht“ haben. 🙂 Aber wer spricht bei solch einem Wiedersehen, noch dazu auf dem südamerikanischen Koninent, etwa übers älterwerden 🙂 oder gar über die deutsche Politik..? Letztere lieferte UNS Gründe für´s weggehen, und zahllose sehen darin Gründe zum bleiben: wobei eine Auswanderung, gar nach Paraguay, nie eine Option der Besucher aus der Stadt am „Deutschen Eck“ bildete..!

So bildeten Touren in der näheren und auch weiteren Gegend den Kern der 10 Tage; dazu gehörte auch ein Ausflug in die Töpferstadt Aregua – und auch der Kauf des (ausschließlich automobilen) Führerscheins in der Municipalidad von Melgarejo für 112tausend (speziell touristischdeutsche) Guaranies. 🙂

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Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für den Besuch und alle „Mitbringsel“ sowie einen guten Flug!

Und da sich nun auch Paraguay zu den Automobilherstellern zählt, sei an dieser Stelle an das erinnert, was am 1. April 1939 in Deutschland vom Stapel lief: Schlachtschiff „Tirpitz“.
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Als „Königin des Nordens“ bezeichnet, starben im November 1944 infolge der britischen Bombardierung und dem anschließenden Kentern 1.200 deutsche Matrosen; nach Kriegsende wurde das Schiff zerlegt.

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!
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Auf tönernen Füßen

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Aregua 17

„Die Ehe hat das bunte Leben manchen Mannes auf einen Scherenschnitt reduziert.“ :>

…..lange überlegt, ob dieser Ausspruch der passende für den heutigen Anfang darstellt – enthält er doch EIN B) böses Stichwort….aber auch einen wörtlichen Brückenschlag für das jetzige Thema.

Hm. Als Pro ließe sich anführen, daß diesmal eine Frau -Waltraud Puzicha- die schonungslose Wahrheit aufdeckt. 😮
Das Contra besteht natürlich im unpolitischen Wortgehalt….einerlei: =>

Der gestrige (14ter August) Tag sah uns im zeitigen Morgenlichte auf dem Wege in die wahnsinnsbunt-töpfernde Ortschaft Aregua, um einige etwas zurückhaltend colorierte Deko-Stücke der neuen Frühlingskollektion (derzeit aktuell: die violette Phase) U-( zu erwerben.

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Vorher war ein Treff mit einem jungen Fluggast :p :wave: ausgemacht, die in ihrem 20-Kilo-Fluggepäck einige langersehnte (Ersatz-)Bücher und Uhrenersatzteile @Flogni :wave: mitführte.
Nicht zu vergessen die (mehrmals umgeleitete) :-/ :yes: historische Postkarte! :p
Vielen Dank an dieser Stelle für die exakte Koordination & für’s mitbringen!! :p :p

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Über die in keramischer Hinsicht wohl expandierende, fast ausschließlich vom tönernen Handwerk lebende Kleinstadt Aregua gibt’s auch in diesem Jahre wenig aufregend Neues zu berichten:
dem Auge werden bunteste Farben auf längst bekannten Töpferformen geboten und die Preise sind erstaunlicherweise im Vergleich zum Vorjahr nahezu im „Seitwärtstrend“ :))
Steht etwa ein Börsengang bevor…? :))

Die bunten Tonbilder sind wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack; aber worin zum Teufel besteht der Wert von Kandinsky’s Werken..?? :??:

Mit einer Bilderauswahl des Aregua-Ausfluges verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Guaranie statt Schilling

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La Vida Loca 01

„Der Knecht singt gern ein Freiheitslied des Abends in der Schenke.
Das fördert die Verdauungskraft und würzet die Getränke“
– sagt zumindest Heinrich Heine. |-|
Ob er allerdings geahnt hätte, daß 200 Jahre später immer noch unzählige Knechte in mittlerweile rauchfreien Wirtshäusern sitzen und über die schier grenzenlose Freiheit sinieren, die sie doch genießen :p , während tausende ihre Heimat verlassen…?

So verwundert es nicht, daß beim südamerikanischen mehrsprachigen „Großprojekt Babel ’09“ ins allgemeine Stimmengewirr immer öfter auch der doppelmonarchische k.u.k. – Dialekt ins Ohr fällt; diesmal zwar nicht, um beim bewußten Turmbau zu Ehren des nächsten Kaisers oder Kanzlers zu helfen, sondern vorerst, um das eigene Leben fernab von Absurdistan zu finanzieren.

Und dies startete zu Beginn diesen Jahres in Aregua, als zwei „Neue“ auch ihr Recht auf ein eigenes Restaurant oder eine Discothek nutzten, ein geeignetes Objekt in der ehemaligen Niederlassung der dortigen Gobernación sahen und sich nach der Anpachtung des selbigen in die Arbeit stürzten, um weitweg von selbstversorgerischem illusorischem Hokuspokus ihre Existenzgründung anzustreben.

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Glücklicherweise ließ der staatliche Vorpächter beim Auszug aus unbekannten Gründen zumindest die Grundmauern mit zugehörigem Dach stehen 😮 und gestattete den Nachfolgern somit, in der oberen Etage Privatquartier zu schlagen.
Zum Gelände gehören weiterhin die Anbauten einer ehemaligen *wenwundertsinaregua* Töpferei, die sämtliche Formen für selten kopierte tönerne Krüge, brüchige, aber bunte Wahlversprechen und trotz künstlerischem Anstrich harmlose Gartenzwerge mit ausgestrecktem Arm U-( hinterließ.

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Pläne? Ja, Pläne sind genug vorhanden! Dabei nimmt die beabsichtigte Installation eines in Aregua fehlenden größeren Tanzbodens noch den vergleichsweise geringeren Platz ein; die gleichzeitige Koexistenz einer japanischen Zierfisch-Aufzucht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kaiman-Gehege wird es sein, die jugendliche Tanzwütige anlockt: tanzen, während man gleichzeitig von schönen und angeblich gefährlichen Dingen umgeben ist. Wer hier mitmacht, ist reif für’s richtige Leben! Und wer abrutscht, hat sowieso ausgewissen Sie, was ich meine? U-(

Aber damit noch lange nicht genug: während in der glücklichen alten Heimat aus 20 sommerlöchrigen, aber nichtsdestotrotz retrospektiven Gründen die freiwillige Bekanntschaft mit der Nadel des Tätowierers anempfohlen wird (um die Angst vor der die Schweinegerippe heilenden oder etwa übertragenden Nadel des Staates zu lindern), ergibt sich an dieser Stelle in Aregua eine ganz andere Frage, immerhin das gleiche Thema betreffend: soll ich mich vor ❓ oder erst nach ❓ ❓ dem Essen tätowieren lassen?
Oder darf’s nach dem Bier statt des gewohnten Körnle :wave: ein Piercing sein?
An welchen Stellen auch immer… :. >:XX Ja, liebe Zuschauer – Sie haben richtig gehört: essen und trinken, tätowieren und Piercing an einer Stelle! 💡
Die Zeiten, wo man(n) blau aus dem Wirtshaus kam, sind rum – es geht auch bunt oder eben sogar metallisch! :yes:
Ganz einfach im Nebengebäude Platz nehmen, anschnallen und schon hat man den Namen der Liebsten auf dem Arm. Oder vom Arm getilgt. Statt „Angie“ XX( dann „Gabriele“. :p Auch dies wäre denkbar. 😉

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Kommen wir auf unserem Rundgang nun in die Wirtsstube selbst. „Aus alt mach‘ neu“ wurde erfolgreich umgesetzt: ein sehr gelungenes Ambiente :yes: :p , und die handgefertigte Theke lädt unwiderstehlich zum verweilen (und bestellen) ein.
Zum großen Teil eigengestaltetes Interieur beweist erfrischenden Einfallsreichtum und Energie, die einige der Grundeigenschaften sind, die man bei solch einem Schritt angesichts der herrschenden Konkurrenz benötigt.

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Die Speisekarte hält täglich das „Gericht des Tages“ sowie wohlschmeckende Tapas, Sandwiches und Hamburger aus der hauseigenen Küche bereit zu wirklich moderaten Preisen.
Schon bei der Eröffnung dieses Lokales letzten Samstag wurde bei passender Live-Musik getanzt; wünschen wir den Betreibern eine geschäftlich erfolgreiche Zeit mit ihrem Lokal in Aregua!
Übrigens: Sollte es sich noch nicht herumgesprochen haben, so sei hier der Name
„LA VIDA LOCA“ hinzugefügt und der genaue Standort Aregua, Av. La Candelaria/Gaspar Rodriguez la Francia (direkt an der bekannten Töpferstraße, aus Luque kommend linker Hand).

Schließen wir für heute mit einem etwa 2000 Jahre alten Ausspruch des griechischen Philosophen Plutarch von Chäronea: „Wein ist unter den Getränken das nützlichste und unter den Arzneien die angenehmste.“ 😛
Somit wünschen wir der geneigten Leserschaft mit vielen Grüßen ein schönes Wochenende! :wave:

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Villarrica, Paraguay
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Wochenend‘ und Sonnenschein…

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Im Januar eines jeden Jahres wird Paraguay bekanntlicherweise vom Hochsommer beherrscht; dies ist die Haupturlaubszeit für die Einheimischen, und auch wir waren gestern unterwegs. 😮

Aufgrund einer Einladung von Landsleuten, die ein Grundstück am Lago Ypacarai auf der Seite von San Bernardino besitzen, fuhren wir in unserem Firmenwagen die Ruta 2 entlang.
Diese Strecke geht quer durch ein fast plattes Land; nur die uns umgebende Vegetation verhinderte den Gedanken, daß wir unbemerkt einen Riß in der Erdrinde passiert hätten und dadurch plötzlich in Holland XX( unterwegs wären…

Da wir auf dieser Strecke ziemlich zügig vorankamen, beschlossen wir kurzerhand, schnell noch einen kurzen Abstecher in das auf der entgegengesetzten Seite des Sees gelegene Aregua zu machen.
Da diese immerhin schon über 450 Jahre alte Stadt als das Zentrum des hiesigen Töpferhandwerkes gilt, hofften wir, hier noch einige Stücke für unsere Ausstattung finden zu können.

Ganz anders als Villarrica, ist diese Stadt langsam gewachsen und strahlt eine förmlich greifbare Ruhe aus. Nicht von ungefähr also ist es ein Ort, an dem viele Einheimische ihren Urlaub verbringen. Noch dazu, weil sich der berühmt-berüchtigte Bade(?)-See hier befindet… 😐
Die Häuser der Einwohner von Aregua scheinen aus der hier dominierenden Vegetation nur unwillig herauszulugen; stellenweise scheint der Urwald auf dem Vormarsch zu sein. 8|

Dschungelhaus in Aregua

Unser Ziel waren die Angebote der Keramik-Werkstätten, die sich entlang der durch den Ort führenden Hauptstrasse befinden. Wohl seit vielen Generationen hat sich hier die traditionelle Töpfertechnik erhalten, und daher ist es eine jahrhunderte lang unveränderte Prozedur geblieben: der feuchte Ton wird in eine Form gegeben und nach entsprechender Trocknungszeit in einem Ofen sechs Stunden gebrannt. Die jüngeren Familienmitglieder sind für die Bemalung der Rohlinge verantwortlich; sie verschaffen ihnen die typischen kräftigen und lebensfrohen Farben. Viele Hersteller haben es im Laufe der Zeit zu einiger Perfektion gebracht, und oft ist kaum noch zwischen Pinselmalerei oder Airbrush zu unterscheiden… 88|
Was Qualität und Anspruch dieser Sachen betrifft, so bewegen sie sich nach Ansicht vieler zwischen Kitsch, Krempel und Kunst.

Töpferwerkstatt - Füllen der FormTöpferwerkstatt - Schließen der FormTöpferwerkstatt - FestklopfenTöpferwerkstatt - Ofen unter freiem HimmelTöpferwerkstatt - BemalenTöpferwerkstatt - BemalenTöpferwerkstatt - BemalenHauptstraße in AreguaSieht das nicht gut aus?Hier von der anderen Seite...Diese Gartenzwerge suchen auch neue Besitzer...Die Eulen von Athen?

So hat halt jede Epoche ihre Erscheinungsform; in Deutschland erhob vor mehr als 30 Jahren Joseph Beuys seine Kinderbadewanne zum Kunstobjekt (welche wenig später einige SPD-Genossen in Unkenntnis der Sachlage zum Bierkühlen nutzten)… :>>

Allerdings muß man zugestehen, daß sich der eine oder andere Anbieter seit unserem letzten Besuch vor knapp 3 Jahren wirklich „gemausert“ hat: hier gibt es schöne Objekte wie Vasen, Schalen, Kerzenhalter oder andere Dekosachen zu erwerben die in nichts dem derzeit modernen Einrichtungsgeschmack in der alten Heimat nachstehen.

Vasen in allen Größen und DekorsModernes und Geschmackvolles......gibt es bei Ceramica Villasboa.......naturbelassen oder......peppig bunt.

Etwas oberhalb des Sees sind noch einige Waggons (momentan werden erst zwei als Hühnerhaus benutzt) der ehemaligen bis hierher führenden Bahnstrecke zu besichtigen, und auf dem Bahnsteig der erhalten gebliebenen Station kann man für wenig Geld einen kleinen Imbiss einnehmen. In fast jedem Garten und Hinterhof liegen rostende Teile der ehemaligen Eisenbahnstation – für Fans eine wahre Fundgrube von Fotomotiven!

Hier muss man schon genau hinschauen......und irgendwie hat es was von......Hobo-RomantikDer Urwald holt sich seinen Teil zurückDie Waggons fristen ihr DaseinWeichen im GrasAlte Wassertank-StationEin alter WeichenhebelDie Räder einer Draisine im Vorgarten.

Doch dann wurde es im wahrsten Sinn des Wortes „höchste Eisenbahn“, um unseren Termin einzuhalten. Noch einmal halbrund um den See – und gerade noch rechtzeitig gelangten wir nach San Bernhardino.
Und was wir da erlebten, hat Berechtigung für einen eigenen Beitrag.
Nur soviel sei verraten: ein Globus OHNE ❗ Paraguay spielt dabei eine Rolle…

Angesichts unserer ersten 30 Monate hier in Paraguay paßt zum heutigen Abschluß ein Wort von Wilhelm Busch am besten:
„Denn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, die wir lieben.“

Die Redaktion von „OUTLAW TODAY“ wünscht allen ein schönes Wochenende und verbleibt wie immer mit besten Grüßen aus Villarrica!

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