Schlagwort-Archive: Antibiotika

Katzen-jammer

Standard

„Wer heut‘ noch hoffen macht, der lügt!
Doch wer die Hoffnung tötet, ist ein Schweinehund!“ B)

79 Lenze trägt der Biermann nun mit sich ‚rum; Hut ab: „Hoffnung bis zuletzt“, auf sprichwörtlich gute Geschäfte dürfen sich nun Kerzenmacher und Lampionhersteller für Zusammensteh-Leute, die erst „Charlie“ und dann „Paris“ heißen, machen; leider nicht nur wegen drohender weihnachtlicher Tage – wie schnell allerdings diese Branche drastische Gewinneinbrüche hinnehmen muß, sieht man am Umsatzminus beim Absatz schwenkbarer Teddybären.. 😐

Zweifellos teilt sich das Lager der Hoffenden strikt: für einige ist im Ernstfall das Glas noch halbvoll, während der realistisch eingestellte Mensch trübe überm Rest des Getränkes hängt und an die nächste Bestellung denkt.. :))

…und beinahe hätte an dieser Stelle der heutige Beitrag den Charakter eines tierischen Nachruf’s gehabt; leider im wahrsten Sinn des Wortes.
In einem Eintrag vor wenigen Wochen wurden die Folgen eines nächtlichen Kampfes zwischen dem hauseigenen Kater und einem Eindringling geschildert; kurz darauf stellten sich bei der grauweißen Mannschaft aufgrund mehrerer Bisse und Kratzer weitere Folgen ein, die behandelt werden mußten.

Kater 01Kater 02Kater 03

Trotz schon mehrfacher eher schlechterer Erfahrungen in den letzten Jahren führten so die Schritte dennoch wieder zu einem innerstädtischen Vertreter der tierärztlichen Heilkunde; darauf vertrauend, daß die private Fort-& Weiterbildung der Veterinario’s deutliche Fortschritte gemacht hätte… 😳

Und so stellt der bange Tierbesitzer im Jahre 2015 fest, daß das Wissen und die Behandlungsarten reichlich als wertstabil bezeichnet werden dürfen: nach wie vor rangieren die Börsennotierungen von Herstellern antibiotisch wirkender Pharmastoffe im oberen Kernbereich: relativ kostengünstig für den Patienten/Besitzer und leicht in der Anwendung für das medizinische Personal verdichtet sich die Ahnung, daß kleinere Gebindemengen unter fünf Liter kaum noch verkauft werden, da auch der dünne Lebensfaden des Homos Sapiens Jahrgang 2015 längst am Antibiotika hängt: erst jüngst beantwortete (befragt wurden über einen längeren Zeitraum mehrere Personen..!) der kräftig aussehende Gärtner die Frage nach einem Bier zum Arbeitsende abschlägig – er nähme doch derzeit Antibiotika… XX( U-(

An dieser Stelle nun DER Tip für Einwanderer: wer es schafft, in der nächsten Zeit antibiotisch wirken sollende Stoffe in Gel-form und vor allen Dingen in großen Mengen (vielleicht aus Zuckerrohr oder leeren Plastikflaschen..) herzustellen, dessen finanzielle Zukunft dürfte in Paraguay als sehr gesichert gelten: als Exportmarkt empfehlen Experten derzeit Deutschland – da behandelt die Regierung derzeit „nur“ mit ARD-Reportagen, Augenpflastern und Bet-Empfehlungen sowie Aufforderungen zu Kirchenbesuchen; der staatlich gelenkte Griff zu Antibiotika dürfte da nicht fern sein, selbst wenn das Mittel aus Paraguay kommt: mit Transportumdeklarationen & Transportverschleierung hat die bisherige Regierung reichlich Übung … :yes: :yes:

Kater 07

Doch zurück zu Mr. Grauweiß: Sonntagabend vor nun reichlich einer Woche bekam der Kater zu seiner trotz Behandlung schlimmer werdenden hinteren Gehbehinderung Atemstörungen, in dessen Folge er Montagmorgen von einem Geburtstagskind :wave: :wave: in eine Klinik der Hauptstadt expediert wurde; der Name des Klinikinhabers ist mir momentan entfallen, dürfte tierlieben hiesigen Anwohnern allerdings bekannt sein… B)

Und siehe da – auch in unserem südamerikanischen Ländle gibts Standardwissen: der Weiss-Kittel sieht Hoffnung in der sofortigen Behandlung mit ❓ ❓ ❓ 🙂 ❗ Na klar. :> Immerhin gibts in dem fünftägigen Klinikaufenthalt für den Kater eine Rasur – selbige allerdings nur partiell für ein Ultraschall-/Röntgenbild.

Kater 04Kater 05

Auf beiden ist weder ein Hüftschaden erkennbar noch der Füllstand des nun schon mehrfach erwähnten und allzuoft eingesetzten Mittels: über die vom Tier seit Sonntag verweigerte Nahrung macht man sich im Wochenverlauf hier wenig Gedanken; unausgesprochen verständigt man sich irgendwann auf eine Abholung des Tieres am (vergangenen) Freitag und denkt dabei an die Parallelen beim Ende des Großvaters vor knapp 20 Jahren.. :`(
*Dabei ist der andere gemeint; nicht der, der im schlesischen Schützengraben im 45er Januar starb* :`(
Und kaum trifft der Krankentransport Freitagabend hier ein, tappt der geschweifte Patient unschlüssig umher, um in einer Lücke der angeblich lückenlosen Überwachung einfach zu – verduften. >:-[
Alle Suche bleibt erfolglos; derjenige, der das nur noch halb gefüllte Glas hält, ahnt das Verschwinden vorm Tode, wie man das den Tieren nachsagt; mehrmalige Nachforschungen an den beiden Wochenendtagen bleiben ebenso erfolglos und stimmen eher traurig nach einem halben Jahrzehnt gemeinsam verbrachter Zeit…

Trotzdem sollte der späte Sonntagabend noch den Moment der Wiederkehr beinhalten; kurz nach 17 Uhr liegt der Knaller einfach so vor der Türe und maunzt bitterlich; neueste Spekulationen gehen von einem mehrtägigen Aufenthalt im Dachsparrenwerk aus, nachdem in den letzten Tagen im umliegenden Gelände das unterste zuoberst gekehrt wurde: mit anderen Worten – in Paraguay werden verschwundene noch gesucht, DA geht die Zahl der untergetauchten unehelichen merggelsöhne natürlich nicht in die hunderttausende.. :)) :wave:

Privat angestellte und vor allem -hoffentlich- mehrdimensionale Denkweisen könnten vermuten lassen, daß durch zuviel/falsche im Hinblick auf Verträglichkeit verabreichte Medikamente dem Kater -vorübergehend- die Geschmacksnerven neutralisiert wurden und die Atemnot hinzukam und er aus diesem Grunde nun ans Essen „gewöhnt“ werden muß; was es wirklich ist/war…hm, keine Ahnung… damit dürfte man sich im Arztclub befinden. B)
Und nun – einfach sehen, wie´s weitergeht: Wolf Biermann’s Aussage zufolge bleibt ja auch keine Wahl… 😐

Kater 06

Zum heutigen Schluß nun sei ein Ausspruch des Schriftsteller Ernst Jünger angefügt: „Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind.“ 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de

Werbeanzeigen