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Cambronne 2018

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„Mögen die Federn der Diplomaten nicht verderben, was das Volk mit so großen Anstrengungen errungen!“
Marschall Blücher´s Vorstellungskraft hätte nicht ausgereicht, sich das aktuell herrschende Ausmaß der mutwillig herbeigeführten Zerstörungen -ganz abgesehen vom kürzlich unterzeichneten Müll-Importabkommen- in seinem Heimatland vorzustellen; die von ihm erlebten Kriege der napoleonischen Zeit galten ihm vermutlich als dramatischer Tiefpunkt der Geschichte: sein Ableben vor zwei Jahrhunderten bewahrte ihn davor, erleben zu müssen, daß sein Volk weder mit aktivem Widerstand oder/und Generalstreik noch mit der Neubildung eines konsequent agierenden Ku-Klux-Klan auf diese verbrecherische „Regierung“ reagiert…!
Selbst die Umwandlung der klassischen Weihnachtsbotschaft in „Bleiben Sie zuhause und erwarten Sie weitere Anweisungen der Polizei über Rundfunk!“ bleibt genauso wie die täglichen Morde auf offener Strasse unbeachtet….Gratulation für …diesen… Gleichmut! 😦

Bleiben wir zunächst noch etwas in der unruhigen Zeit des kleinen Korsen, zumindest bei der durch Victor Hugo so hervorragend in Worte gesetzten Entscheidungsschlacht im belgischen Waterloo: die an diesem Tag dem Brigadegeneral Pierre Cambronne in den Mund gelegte, damit unsterblich gewordene „Merde!“-Entgegnung sollte vor zwei Tagen auch hier in Paraguay fallen: allerdings erst, nachdem am späteren Nachmittag ein schnell aufgezogener Sturm mit einem kräftigen Gewitter unsere Stromversorgung Richtung grasbewachsene Bodenplatte schickte und uns damit für insgesamt 26 Stunden vom Ortsnetz abtrennte…

    
Eine eilends ins Haus bestellte Abordnung aus privaten Elektrikern kamen ebenso wie eine Gesandtschaft der staatlichen Stromversorgung zum stets angewandten Resultat, daß alles kei` Problem darstelle und ab nächstem Morgen gerichtet werde: der nächste Morgen begann in chronologischer Hinsicht mit strahlendem Sonnenschein schon um 13.12 Uhr – dann nämlich kämpfte sich -nach dem Einsatz vom Machetenmann- der LKW samt neuem Trafo durch etwas schwierig zu durchdringendes Gelände…
     
In gewohnter Weise hob pure Menschenkraft -selbstredend nach umfangreichen geodätischen Messungen- ein Zweimeterloch -wenig kleiner als Saddam Husseins letztes Versteck- aus, in welches eine Stunde später der gelieferte Mast gesteckt wurde; nach gewerkschaftlich geforderten und auch eingehaltenen Kurzpausen erstellte das Team aus am Vortag noch benutzten, den Fall überstandenen Teilen einen neuen Anschluß mit bisher zuverlässig arbeitenden Leitungen- selbige zeigten wenig später den Standpunkt für das Standloch des zweiten Zwischenmastes zum Strassenanschluß hin an.
 

…in einer früheren Version sollte dieser Beitrag an dieser Stelle mit dem hier gezeigten Adventsmädel enden; in Anbetracht der Nähe zum Wochenende jedoch belassen wir der Einfachheit halber obenstehende Abbildung und berichten nun nach dieser kurzen Unterbrechung weiter….

Gleichzeitig zum Kommando „Buddeln!“ (fuer den Mittelmast..) an die zwei dafür verantwortlichen Mastenleute nahm der Kran den als neu tauschverkauften Trafo auf den leichten Metallarm und nach einiger Ruckelei sitzt der halbtonnenschwere grüne Safe nun auf seiner erhöht gelegenen Position am ersten Hauptmast: hoffentlich etwas länger als die 18 abgeleisteten Ehrendienstmonate seines Vorgängers…:)

    

Der Rest der Geschichte besteht aus der vollbrachten Anschlußfummelei; mit teils historisch anmutenden, destotrotz zuverlässig angewandten Arbeitsgeräten wurden die entsprechenden Isolatorenträger montiert und in die endgültige Lage verbracht; nach insgesamt fünf Stunden bei der aktuellen Hitze (!) erbrachter Arbeitsleistung verwandelte der erste Zuschaltvorgang der komplettierten Leitungsanlage den bisher verwendeten Stromzähler mittels akustischen Intensivfeuerballs in ein -ohne Vorkenntnisse- schwer zu identifizierendes schwarzes Gerät: kurzerhand und vor allem unbürokratisch entschloß man sich- auch angesichts der bevorstehenden groeßeren Tischreservierung- , mit sofortiger Wirkung die gelieferte Energie -ab sofort & bisher- über einen verzwirbelten Direktanschluß als zählerfrei abzugeben… 🙂

  

Der Schreiber dieser Zeilen gesteht, daß sich die bis zur Auswanderung in der Stadt am Deutschen Eck verbrachten 14 Jahre -sieht man von der heftigen, aber kurzweiligen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 🙂 ab- nicht halb soo ereignisreich und lebhaft gestalteten: aber dies alles isses` doch wert, seit Juli 2005 in Paraguay zu leben…!! 🙂 🙂

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“!

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Villarrica, Paraguay
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Die Welt da draussen verändert sich…

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DeLorean

Wenige Tage vor der seit langem geplanten Ankunft Marty Mc Fly’s mit dem dann fliegenden DeLorean erreichen auch Paraguay immer mehr Dinge „von Oben“: nach dem erst kürzlich beschriebenen Einsturz eines Schuldaches „legte“ gestern das Dach eines Supermarktes nach: ersten Angaben zufolge stürzten in San Lorenzo ein Teil der Wände samt Dach des Gebäudes nach einer -vermutlichen- Explosion eines großen Stromtrafo’s ein; von etwa 10 Verletzten wird derzeit gesprochen…

Nur wenige Stunden später sicherte sich der etwa 280tausend Seelen zählende, selbige Ort San Lorenzo den Verbleib in den hiesigen Nachrichten mit einem weiteren Unglück: diesmal handelt es sich um den großen Brand im Außenbereich eines Großlagers von Transformatoren des Strommonopolisten ANDE; den eine Evakuierung drohenden Einwohnern wurde geraten, Türen und Fenster geschlossen zu halten: wie bei Chemieunfällen auf dem Rhein wurde an die Erste Bürgerpflicht „Ruhe bewahren!“ erinnert sowie nur gelegentliches Luftholen anempfohlen… 8|

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Beim dritten Geschehen ist man etwas verunsichert, wo genau dies einzustufen ist: der Unfall eines mit tausenden von Bierdosen beladenen LKW’s bescherte den Anwohnern der nahe der Hauptstadt befindlichen Ortschaft Nemby im wahrsten Sinn des Wortes eine Bierdusche; deutlicher können es nur die angefügten Bilder beschreiben: na denn Prost..! :DD

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Mit, gegen – oder ohne Strom…

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Ande 02

„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“ B)
Ahnungsvoll hält man mittlerweile die posthume Aberkennung des Georg-Büchner-Preises (1957) des deutschen Dichters Erich Kästner nicht mehr für absolut ausgeschlossen…. :-/

Vor gut fünf Jahren von Mitarbeitern eines deutschen Drehteams hier gefragt, wann der nächste Besuch unsererseits in der alten Heimat geplant bzw. vorgesehen sei, zeigte sich der Fragesteller durch die prompt gegebene Antwort „…wenn da Barrikaden gebaut werden!“ arg verblüfft; sein daraufhin geäußertes „Gegen wen?“ beendete eine Fortsetzung des Gespräches mit augenblicklicher Wirkung: das Vorhandensein der 1849er Barrikaden in seiner Dresdner Heimatstadt hatte der gute Mann schlichtweg vergessen, nie gewußt – oder (weisungsgemäß) B) politisch korrekt unterschlagen.

Nun trägt die heutige (altheimatliche) Zeit den Anschein in sich, als würden die nächsten Barrikaden wegen des angedrohten TV-Exit’s von Stefan Raab errichtet und nicht etwa wegen der unentwegt weitergeführten gigantischen Kunsttaler-Milliardenunterschlagung geschweige denn aufgrund staatlich durchgeführter Häuserräumungen zugunsten dringend benötigter Lohndrücker…

Ande 04

Etwas anders sieht es in unserm küstenlosen Binnenländle aus:

Vor einigen Wochen sickerte durch, daß der staatliche Stromlieferer ANDE, der, bis auf ganz wenige Enklaven (unter anderem eben Villarrica), das gesamte Land bedient, Villarrica’s subunternehmenden privaten Energie-Anbieter CLYFSA im kommenden Jahr, nach Auslauf eines 30-jährigen Sonder-Vertrages, schnöde und grausam schlucken möchte.

Zur Zeit liegen beide Anbieter preislich in etwa gleichauf (der Tarif „Comerciante“ z.B. wird bei ANDE sowie auch bei CLYFSA derzeit mit 389,57 Gs/kwh berechnet), so daß den Konsumenten im Fall eines Wechsels vermeintlich keine großen finanziellen Veränderungen winken würden.

Allerdings drückt der Schuh woanders =>
Die CLYFSA als freies Wirtschaftsunternehmen ist -wenn man zumindest den Aussagen ihrer Kunden Glauben schenken darf :yes: – stets bemüht ihre Kunden schnell und effizient zu bedienen. Das mit nur etwas über einer Hundertschaft Personal geführte Unternehmen arbeitet fachlich kompetent und effektiv und ist technisch gesehen als modern zu bezeichnen. Es kommt selten zu Stromausfällen und auch diese sind dann sehr schnell behoben und so wird das Preis-Leistungsverhältnis von vielen Nutzern als angemessen betrachtet.

Im Gegenzug dazu krankt die halbstaatliche ANDE schon alleine an ihrem viel zu großen, durchzufütternden Wasserkopf, den man getrost als einen „üblichen“ überfetten Bürokratiebestand bezeichnen darf.
Ungezählte Geldmengen fließen immer wieder in alle möglichen, offen gehaltene Taschen -anstatt der angeplanten Modernisierung zu dienen- was dazu führt, daß in den heißen Sommermonaten regelmäßig Transformatoren in der überlasteten Hauptstadt explodieren oder durch Unwetter erzeugte Schäden an den maroden Leitungen die stromlose Zeit einzelner Gebiete oftmals auf 10 Tage hochschnellen läßt. >:-[

Der Undruchdringlichkeit dieses Wasserkopfes aber auch der Weite des zu betreuenden Gebietes ist es geschuldet, daß darüber hinaus ein nicht unerheblicher Teil der Wählerschaft sehr genau seine Vorteile daraus zu ziehen weiß, vom häufig vorzufindendem „schwarz“ gezogenem Strom |-| oder den ebenso oft geduldeten privaten Zählermanipulationen -bis hin zum langsam rückwärts laufenden Aggregat… U-(

Dies könnte sich aber zumindest nach den kommenden Wahlen ändern, denn erst vor wenigen Tagen nun, wurde ein neuerliches Ersuchen der ANDE um eine -nach über 10 Jahren dann erstmalige, landesweite Erhöhung der Tarife- wählerfreundlich unter der laschen Begründung, zunächst einmal die internen Misstände zu bereinigen, von oberster Stelle abgeschmettert / bis nach der nächsten Wahl zur Neuvorlage verschoben…je nach Sichtweise.. 😐

In den letzten Tagen nun läßt sich in zunehmendem Maße beobachten, daß Einwohner „unseres“ Städtchens entschlossen sind, diese geplante Einverleibung der CLYFSA durch die ANDE nicht einfach hinzunehmen, und im bisher bildlichen Sinne gegen diese Pläne auf die Barrikaden zu gehen.

Dazu nimmt der protestierende Teil der Stadtbelegschaft (selbstverständlich existieren auch Gegendemos, die sich FÜR einen Wechsel zur ANDE einsetzen…) bemalte Spruchbänder genauso zu Hilfe wie schnell organisierte Autokorso’s.

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Um den Ganzen die noch fehlenden Würze zu verleihen, sei darauf hingewiesen, daß man sich auch in Villarrica langsam auf die bervorstehenden Wahlen vorbereitet und es sollen zum Schluß ja keine Wähler brüskiert oder gar verloren werden… 88|
Nun teilen sich also hier die Meinungen und man darf gespannt sein, zu welcher Entscheidung Villarrica’s Stadtväter sich durchringen werden!

=> Zum heutigen Abschluß seien wieder einige Bilder angefügt, die einen hiesigen Profifotografen bei der Arbeit zeigen: inmitten unserer hauseigenen Ausstattung lassen sich oft junge Mädchen für die hierzulande wichtige Feier zum 15ten Geburtstag oder Hochzeitspaare vor ihrem großen Ereignis ablichten.
Mit deren Erlaubnis dürfen diese fotografischen „Querschüsse“ hier veröffentlicht werden.. :yes:

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Hier einmal drei der vom Profi erstellten Fotos:

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Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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Die alltägliche Normalität einer Kleinstadt

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Caaguazu 01

„…ich sehe alles rosenrot..“
Überzeugte Karl May-Fans :p werden diese Worte kennen, sind sie doch seit 1912 als letzte Worte des weitgereisten, im sächsischen Radebeul sterbenden Maysters überliefert. Seither rätselt die Anhängerschar über den Sinn dieser Aussage – nun sei eine weitere Theorie hinzugefügt….

Bei einer Fahrt Anfang der nun letzten Augustwoche in Richtung Repatriación nahe der Stadt Caaguazú mußte man(n A.d.R. |-| ) sich mit mehreren Blicken in die Strassenkarte vergewissern, noch auf der richtigen Fährte zu sein; schon wurden Vermutungen laut, an der geliebten Ruta 7 würde als nächstes kostengünstiges Projekt Wowereit-City entstehen; eine andere gewagte Theorie vertrat die Ansicht, daß in diesem Umkreis als ungefährlich geltende Brennstäbe gelagert würden…

Dennoch scheinen die Einwohner des Städtchens mit ihrem Leben zufrieden zu sein – sicherheitshalber wurden die Bilder in den Strassenzügen nur unter größten Vorsichtsmaßregeln aufgenommen… U-(

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Völlig im dunkeln liegt noch, welche Gründe zur völligen Verwandlung dieser Ortschaft geführt haben – und seit wann diese Menschen kollektiv auf diese Farbe eingeschworen wurden. Wie schon aus dem Tierreich bekannt, werden ab einem gewissen Zeitpunkt schwächere oder nicht integre Artgenossen verdrängt; leider hat dieses Verhalten hier schon die Menschheit erreicht: keine rosa Hausgestaltung, => und die Bewohner sind nicht mehr aufzufinden…. :??:

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Mitbürger in angepaßter Kleidungsfarbe hingegen erfreuen sich in völliger Freiheit des Lebens und besitzen gleichfalls die Erlaubnis zur Reproduktion. :.

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Es liegen Gründe zur Annahme vor, daß auch staatliche Institutionen in diese neue Lebensform integriert sind; als Beispiel mag die lautlose „Übernahme“ der für diese Gegend zuständigen Stromgesellschaft ANDE gelten.

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Wie nicht anders zu erwarten, etabliert sich das neue System immer mehr und erreicht durch wenn auch zögerliche, so doch koninuierliche Ausweitung nun die äußeren Stadtgrenzen, um von da aus angrenzende menschliche Siedlungen zu infiltrieren – wenn dem nicht schnellstens Einhalt geboten wird!

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Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen noch keinerlei Hinweise vor, wie führende Politiker und Militärs diese Entwicklung sehen; für die nächsten Stunden sind Statements aus diesen Kreisen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten..

Damit verbleiben wir wie immer mit den besten Grüßen & Wünschen als Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

…und bei soviel Pink kann natürlich Inspektor Clouseau / Peter Sellers :p nicht weit sein:

Caaguazu 02

„Manche Ehemänner halten es für einen unglücklichen Zufall, dass sie und ihre Frau am selben Tag geheiratet haben.“ B)

Aber auch @ Brother ist nicht vergessen: anbei Bilder aus der letzten Minute, die die Schwierigkeit erklären, auf die Occre-spezielle Decks-„platte“ verzichten zu wollen – und sie dennoch wegen der Beplankung & der allgemeinen Stabilität beibehalten zu müssen…

Santisima Trinidad 18

Aber mit DIESEM 💡 Querschnitt :p :p habe ich wohl den täglichen Hin-& Abgucker gefunden..

Santisima Trinidad 17

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…dabei kommt Weihnachten erst…

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„Ein Mensch erführ gern: wer, warum,
Wann, was und wie? Doch wahret stumm
Ihr Staatsgeheimnis die Geschichte. –
Dann regnets unverhofft Berichte:
Im Grund kommt alles an den Tag –
Wenn es kein Mensch mehr wissen mag!“

Zum 38ten Todestag des Münchener Dichters Eugen Roth :p sei gern aus dessen „Mensch“-werk zitiert; auf die genannten „unverhofften Berichte“ gerade aus jüngster Historie >:-[ darf sich die kommende Generation schon jetzt freuen…

=> Und es gibt doch noch etwas, was auch in Paraguay umsonst ist: der jährliche Baumschnitt der Stromgesellschaft; in unserem Falle ausgeführt von der Forstbrigade des für uns zuständigen Lieferbetriebes „ANDE“.

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Kurzerhand wurde mittels Machete, Säge und Axt der größte Teil des jeweiligen Baumes, bestehend aus die Stromleitungen umschlingenden Äste abgetrennt und beim freien Fall nach unten jeweils angestrengt, teils mehrere Minuten lang mit den Augen verfolgt: die Komponente „Zeit“ wird -besonders im Festangestelltenverhältnis- hierzulande modifiziert ausgelegt.. :p

Was bleibt, ist definitiv mehr Licht auf dem Grundstück, freiere Leitungen – und der Schnittabfall.
Aber trotzdem: Danke, Ande – besser is`! :p

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=> Und um beim Thema „Gratis!“ zu bleiben: vor einiger Zeit überreichte uns ein Hotelgast :wave: ausser einigen von uns bestellten Mitbringseln überraschenderweise gleich noch drei weitere nicht erwartete aus der alten Heimat:

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Ob die AUSfuhr selbiger Darstellungen der kulturbereichernden Fachkräfte zu vollen 100% gestattet ist, sei dahingestellt; nach der EINfuhr selbiger war festzustellen, daß auf diese nahezu lebensgroß dargestellten Leute: geschossen werden soll/darf/kann/muß.

=> Klarzustellen sei an dieser Stelle, daß damit keine private Meinung offenbart sei, sondern hier SCHIESS-SCHEIBEN abgebildet sind, die auf deutschen militärischen Erprobungsgebieten mittels Klapptafeln dem Training des Häuserkampfes dienen.
Ebenso lieferbar ist noch die obligatorische Burka-Frau mit Kind – denn auch die umerzieht gerne äh gehört zu Deutschland. 8|

=> Aufgedruckt mitgeliefert wurde übrigens mit diesen Pappkameraden die Produktionsangabe: 💡 Visual Information Services Europe, HNLFOA, INCOM-E, US-Army Kaiserslautern Germany.
Allah sei ihnen gnädig… :##

Desweiteren wurde vor knapp 8 Wochen der ständigen Ausstellung ein besonderes Teil hinzugefügt: ein Jena-Glas, welches in dieser Ausführung (nach Recherchen) der Erstausgabe von 1896 zugerechnet werden darf: DANKE nochmals an den PFC :wave: – nun wochenlang KEINE Seitenhiebe betreffs der Literatur-Bestsellerliste mehr.. ;D

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Anfang März vervollständigte sich genauso die Sammlung von historischen Banknoten mit teils irren Null-Bereichen; interessanterweise wird derzeit selbige wirtschaftliche Situation zu Anschauungszwecken (fürs Wahlvolk) nochmals herbeigeführt. XX(

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Und keinesfalls soll auch das neue T-Shirt der David-Lynch-Reihe :p :p vergessen sein:
Die ebenfalls erhaltene Zeitung mit DER Schlagzeile wird in wenigen Wochen extra zum Jahrestag vorgestellt! :yes:

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Oh jauchzet & frohlocket!

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„Licht und Dunkelheit: zwischen den Gegensätzen findet sich Heimat.“
Was der österreichische Dichter Ferstl hier so treffend umschreibt, sollte am nun vergangenen weihnachtlichen Wochenende eintreffen: durch Unterspülung umgestürzte Eukalyptusbäume rissen am Nachmittag des 24. Dezember vor’m Nachbarort mindestens sieben Leitungsmasten der Stromgesellschaft um bzw. beschädigten sie erheblich, wodurch ab 15.55 leider, leider nicht mehr die Übertragung der bunten Weihnachtsbotschaft von merggels dienstverpflichtetem Statthalter Wulff XX( XX( verfolgt werden konnte. 😥 :))

Wie dem auch sei: rund eine halbe Stunde später waren bereits Mitarbeiter der Stromgesellschaft vor Ort, um sich teebechernd den Schaden anzusehen. Das bemerkenswerteste war selbst für sie, die an un-möglichsten Stellen gebrochenen Masten zu erblicken – scheinbar mußte am Gußtag der Betonmasten der Zement durch Eier und Mehl ersetzt worden sein, da der Zement für die private Gartenlaube dringender gebraucht wurde…. :))

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Teilweise wurden am Weihnachtstage selbst einige elektrische Brücken zu anderen Leitungen gelegt, da mehrere Strassenzüge schneller wieder mit „Saft“ versorgt wurden als andere.
Trotzdem waren am Tannenabend viele Haushalte auf Kerzenlicht angewiesen und plötzlich wieder in Gespräche mit der Ehefrau verwickelt. :-/

Der Samstagmorgen brachte als Überraschung, daß trotz hohem Feiertag einige murrende Arbeiter mit der Ausbesserung des Großschadens beschäftigt waren; gegen Mittag wurden die ersten neuen Masten gesetzt, und von da an war absehbar, daß gegen Abend wieder der PC als vollwertiges Familienmitglied Mitspracherecht haben würde. :))

Viertel vor 8 abends war es dann soweit: das familiäre Gespräch wurde schlagartig ersetzt durch hektisches Abrufen aufgelaufener Mails.

Was anfangs nach Wochenformat schon für die Aufräumarbeiten aussah, hatte im ganzen 28 Stunden gedauert – eine Seite, die man beim Auswanderungsgedanken nach Paraguay nicht vernachlässigen sollte: => deshalb ständig ausreichend batteriebetriebene Abspielgeräte für Hörbücher in Reichweite haben!

Wie immer mit vielen Grüßen – Euer Team von „OUTLAW TODAY“! :wave:

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